1914 / 186 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

z Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Bitterfeld getroffenen Wahl den Ms Beigeordneten renn Bürgermeister) der Stadt Lucktenwalde, Hermann chmidt, als Bürgermeister der Stadt Bitterfeld für die

geseßzlihe Amtsdauer von zwölf Jahren, : infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Köslin getroffenen Wahl den Stadtrat Dr. jur. Alfred Weßtel in Stolp i. Pomm. als besoldeten Beigeordneten gw ten Bürgermeister) der Stadt Köslin für die geseßliche mtsdauer von zwölf Jahren und 1 infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Hs

ord getroffenen Wahl den Kommerzienrat Wilhelm

elmann daselbst als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Herford für die geseßliche Amtsdauer von sechs Jahren zu bestätigen.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Belanntmachung.

Da es unter den durch den Krieg geschaffenen Verhält- nissen jegt niht möglih ist, die nah S8 91 ff. der Deutschen Wehrordnung vor en rüfungen für den e Lar freiwilligen Dienst durch die dafür eingeseßten Kommissionen abhalten zu lassen, bestimme ih im Einverständnis mit dem Herrn Kriegsminister und dem Herrn Minister des Jnnern, daß junge Seitie die auf anderen Schulen als den öffentlichen höheren Lehranstalten (auf Mittelschulen, Privatschulen usw.) oder durch Privatunterriht vorbereitet sind, zu einer Prüfung an sechs- oder neunstufigen höheren Lehranstalten behufs Nachweises der wissenschaftlihen Befähigung für den E gen Dienst zuzulassen sind. Bei dieser Prü- fung sind im allgemeinen die Forderungen der Prüfungsord- nung zum einjährig-freiwilligen Dienst (Anlage 2 zu 91 der Wehrordnung S. 312 ffff.) zugrunde zu legen. Die Prüfung ist möglichst abzukürzen und für jede Gruppe in längstens zwei Tagen zu erledigen. Den Geprüften ist ein kurzer Ausweis über das Bestehen der auf Grund dieses Erlasses abgehaltenen Prüfung für den einjährig-freiwilligen Dienst sofort auszuhän- digen. Es ist ihnen mitzuteilen, daß sie auf Grund dieses Ausweises und nach Erfüllung der übrigen vorgeschriebenen Bedingungen nah der Demobilisierung den Berechtigungsschein für den einjährig-freiwilligen Dienst beantragen können. i

Voraussezung für die Zulassung zur Prüfung ist, daß die Bewerber die Zustimmung ihrer Eltern oder deren Stell- vertreter zum Eintritt in das Heer sowie ein ärztlihes Zeugnis über ihre Militärtauglichkeit vorlegen. ;

Alle höheren Lehranstalten find zu ermächtigen, Meldungen zu diesen Prüfungen anzunehmen und die Prüfungen sofort abzuhalten.

Berlin, den 10. August 1914.

Der Minister der geistlihen und Unterrichtsangelegenheiten. von Trott zu Solz.

An die Königlichen Provinzialschulkollegien.

( Bekanntmachung. l

Nachdem der Herr Reichskanzler mitgeteilt gat, daß- bei der Reichszentrale der Arbeitsnachweise ein Ueberangebot von Arbeitskräften für die Erntearbeiten vorliegt, beauftrage ih das Königlihe Provinzialschulkollegium, die Direktoren der höheren Lehranstalten anzuweisen, bis auf weiteres mit der Erteilung von Urlaub an Schülern zur Beteiligung an den Erntearbeiten zurückzuhalten.

Berlin, den 10. August 1914.

Der Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten. von Trott zu Solz.

An sämtliche Königliche Provinzialschulkollegien.

BekanntmaQung.

Infolge der eingetretenen Mobilmachung ist die Ab- haltung eines zweiten Musterungsgeschäfts in diesem Jahre, und zwar vom 14. August d. J. ab, angeordnet worden. Den Militärpflichtigen wird die Vorladung zu den Muste- rungsterminen durch die Post übersandt werden. Gestellungs-

flihtig sind alle Militärpflichtigen, auch die Einjährig- Frein igen, welche bis jeyt von der Aushebung zurückgestellt ind und die mit einem vor der Mobilmachung erteilten Annahmeschein versehenen im militärpflihtigen Alter befind- lichen Personen.

Wer bis zum 17. August d. J. keine Vorladung zur Musterung erhalten, hat si sofort, spätestens bis zum 21. August d. L im Bureau der zuständigen Ersaßkommission, Heide- straße 1, von Vormittags 9 bis Nachmittags 3 Uhr, zu melden.

Reklamationen (Anträge auf Zurükstellung in Berück- sichtigung bürgerlicher Verhältnisse) find spätestens im Musterungs- termine anzubringen.

Berlin, den 7. August 1914.

Die Königlichen Ersaßkommissionen der MERO s rke Berlin. iber.

Beéerannutmachunq

Gemäß § 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Geseßsammlung Seite 152) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der im laufenden Steuerjahre zu den Kommunal- abgaben einschäßbare Reinertrag aus dem Betriebsjahre 1913 hinsichtlih der preußishen Strecke Salzbergen Landesgrenze, E die Almelo-Salzbergener Eisenbahn-Gesellschaft in Almelo in Betracht kommt, 139 170 M 11 S beträgt.

Münster (Westf.), den 7. August 1914.

Der Königliche Eisenbahnkommissar. J. V.: Gerstberger.

Eisenba

De

au; Entwerfen

Schupmann:

Veb. zu Flußbau

Pirlet: Abriß

trishe Bahnen ;

Elektrotechn. ;

zeugmaschinen ; Bentralanlagen u

mentalchemie IL;

Ausführg. selbst

emie.

Ausgleih.-Nechn. Aufbereitungskun

Uéb. #1,

funde I;

eifenhüttenmänn.

Rümelin:

Mark. u. Wieler:

Naturwissen Ret ia Höh.

Volkswirtschaft Uebg. v.

ständnis gef nehmungen ;

Dozenten : ralten ;

führung in

die Praktikum.

rungsanl.

tehnik.

des Zivilrechts;

Bekanntmachung,

Gemäß § 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Geseßsammlung Seite 152) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß aus dem Betriebe der preußishen Strecke Salzbergen—Landesgrenze der Ee ener

Eisen bahn im Jahre 1913, soweit dabei die Ho | ngesellshaft in Amsterdam berührt wird, ein

fommunalabgabepflichtiger Reinertrag nicht erzielt worden ist. Münster (Westf.), den 7. August 1914.

Verzeichnis der Vorlesungen und Uebungen an der Königlich Technischen le in Im Winterhalbjahr 1914/15.

Beginn der Einschreibungen: 5. Oktober, der Vorlesungen :

Abt. f. Architektur: Professoren: von Brandis: Freihand- zeihnen und Aquarellteren I u. 11; Aktzeihnen. Baukunst d. Renaissance; Landwirtsch. Baukunst; Architekt. Zeichnen . Bauing. Henrici: Bürgerl. Baukunst 1, 11 u. lll: Städte-

(alte Kunst); Ausgew. Gebiete Formenlehre d. Baukunst 1, Il, Illu. IV, Dozenten: N. N:.: Streicher: Plastik. Privatdoz.: Buchkremer: Künstler. Per- pektive; Kunstgewerbe (christlihe und Profankunst). Wildt: Naumbildung u. Raumausstattung m. bes. Berücksichtigung d. Moderne. Abt. f. Bauingenieurwesen: Professoren: Domke: Statik d. Hochbaukonstr. T u. 1T11; Brücken in Stein und Holz; ECisenbeton- bau II. Gat: Prakt, Geometrie 1; Geodät. Praktikum 1; Geodät. Ausarbeit. ; Eisenbahntrassieren; Höhere Geodäsie. Statik d. Baukonstruktion; Eisenbau T u. Il; Statik u. Eisenbau. Hirs\ch: Grundbau; Verkehrswasserbau 1 u. 1h: UVeb. in Verkehrswasserbau Il. Holz: Wehrbau u. Talsperrenbau ; Wasserversorgung ; Wasserkraftgewinnung. Quirll: Flußbau 1 u. Kulturtehnik T; Flußbau 11; Seeuferbau u. Kulturtechnik A

Eisenbahnbau T u. Il; Baukonstr. 1; Baukonstr. IT (JInnerer Ausbau); Baustofflehre. Dozent von Willmann: Mautner: Eisenbetonkonstr. d. Hohbaus, Brücken- u. Tiefbaus.

statisch unbestimmten Systeme.

Abt. f. Maschineningentieurwesen: Professoren: Bonin: Dampfmasch. ; Arbeitsmasch. ; Physikal. Grundlagen d. Elektrotecn. ; Theoret. Elektrotechn. ; Elektro- ten, Praktikum. Jäger: Wasserturbinen ü. Kreiselpumpen ; Abriß der Maschinenelemente. Ks ch Sicherungeanl.; Allgem. Transportanl. Malsch.-Lab. 1 u. 11; Masch.-Lab. T u. Sprinklerlab. ; Verbrennungs- mas. u. Kraftfahrzeuge; Dampfturbinen und Turbokompressoren. Nieten: Baukonstr.-Lehre f. Masch.-Ing.; Desgl. für Berg- u. 4 Hüttenleute; Entwerfen von Lisibebemasdine

Elektr. Maschinenbau; Mech. Technologie ; Ueb. im Lab. f. mech. Tech- nologie; Masch.-Elemente eins{chl. Kinematik. Wallis: Werk- Bergwerksmash. . Leitungen. u. Telephonte. Privatdo:: getxieche. Mader: ¿Thec, 2u. Konstrukt. einzelner Mösßinstrumente. Schre bèêr: Techa. Theyinod i L

Abteilung f. Bergbau- u. Hüttenkunde, f. Ch emie u. Elektrochemie: Professoren: Borchers: Hüttenkunde der Metalle, außer Eisen u. Elektrometallurgie; Kleines metall. Lötrohr- u. hüttenmänn. Probierkunst u. elektr. Großes metall. u. elektrometall. Prakt. Bredt:

Experimentalchemie ; Analyse; Spez. anglyt. Methoden; Quant. Analyse durch Elektrolyse ; Mall Gas- u.

. wissen. Arbeiten a. Dannenberg: u. Geologie (f. Bauing.). Hauß scheiden u. N:

u. Kokereianlagen. Krystallographie, verb. m. Ueb.; Anleitung zu felbständ. Arb. auf d. Gebtete d. Krystall, Mineralogie u. Map, Lehre von den Erzlagerstätten. Rate euerungsfkunde); Chem. Technologie II1; Entw. v. chem. Apparaten u. Fabrikanlagen ; i, physikal. C geschrittene; Allg. hüttenm. Prakt. S Eatw. bergm. u. Kolontalbergrecht) u. Bergverwaltung; Bergm. Seminar zus. m.,

Prof. Herbst. Wüst:

Stegemann: Gruben ischer: Analytishe Chemie; Allgemeine Elektrohemie. —Goerens: isenhüttenkunde; Materialkunde. von Kapf f: Chem. Techno-

logie d. Gespinstfasern (Färberei, Bleicherei as Qua sebart:

Konstruktive Hüttenkunde; Mech. - metallurg.

Eisenprobterkunde.

Nahrungs- und Genußmittel. Semper:

Uebg. in Versteinerungskunde; Geolog. Kollo

Feldmesjen 1; Markscheid. Zeichen- u. Nehenübg.

Allgem. Botanik; Rohstofflehre des Pflanzenreis 1 u. Il ;

Mikroskop. botan. Ueb. 11; Anleitg. zu selbständ. botan. Arbeiten aus

d. Gebiete der reinen u. techn. Botanik.

main: Mineral. Bodenschäße

gewählte Kapitel der Lagerstättenlehre. Lambris: von Brennstoffen. Levy: Alizyklische Verbindungen.

Chemie der Alkaloide. Scheen: Exper. Chem. enc.

Abt. f. allgem. Wissen. insbes. f. Mathematik u.

ntegralgleihungen). N. N. : Nationals

Kármán: Mechanik 1 u. 11; Kötter: Darstellende Geometrie 1; Graphische Statik; Ausgero. Kap. aus d. graph. Statik. Geschäftsbetrieb tndustr. u. kommerz, äftl. Bil. m. bes. Berücksichtigung industr. u. bergb. Unter- robleme d. Weltwirtschaft; Volkswirtsch. Uebgen. ; Privat- wirtsh.Üebgn.— S ta rk: Experimentalphysik 1; Uebgn. i. physik. Lab. Eckert: Wirts. Geographie v. Europa mit des Deutschen Reichs; Geographte u. Statistik d. Entstehung der Karte und kartographishe Probleme; Ein-

Wohnungshygiene ; Henne:

tebnishe Besprehungen

ländische

r Königliche Eisenbahnkommissar. J. V.: Gerstberger.

ochschu Aachen.

12. Oftober 1914.

Hausmann:

aus dem Stegreif. Schmid: Allg. Kunstgesch. d. Kunstgesch. (Moderne Kunst).

Ornamentik 1, IT u. ITT; Fnnendekoration.

Hertwtg: Ausgew. Kap. aus

IT; Seeuferbau u. Kulturtechnik 11. Schimpff: Eisenbahnbau f. Verkehrsing. Sieben: Privatdoz.:

Erd- u. Tunnelbau.

des Wasser-, Brücken- u. Wegebaus; Statik der

Heizung u. Lüftung. Grotrian:

y: Lokomotivbau; Eisenbahnbetr. u. Langer: Wärmetechnik ;

n. Rasch: Elek- Konstr.-Lehre d.

Elektrotechnik ; Cinl. 1, d.

Einleltg. |. d. Rôts\cher:

Konstr.-Ueb.

Dozenten: Tinzi: Elektr. amacher: Praktische Telegraphie arth: Kinematik der Masch inen-

pnamtk.

rakt., umfassend chmelzverfahren ; Organ. Experi- Organ. Prakt. Classen: Allgem. u. anorgan. Anorg. Prakt. ; Prakt. f. qualit. u. quantit.

Darstellg. anorg. Präparate ; d. Gebiete d. Gleftro- Elem. d. Mineral. außmann: Uebungen i. Mark-

Abriß d. Marksch.- u. Feldmeßkunde ;

; Geophysik; Trigonom. Uebung. Ae de; Brikettterung; Kokerei; Entw. v. Aufber.-, Brikett.- Klockmann: Mineralogie; Mineralog. Prakt. ;

Spektralanalyse ; Allgem. Geologie ;

Mayer: Energiegewinnung und Verteilung ; Rau: Chem. Technologie 1 (Allgem.

Chem.-tehn. Prakt. Ruer: Physikal. Chemte 1 ; Chemie f. Hüttenleute, Chemiker u. Fort- chwemann: Bergbau- Tiefbohranlagen; Bergreht (tnkl. t: Mechan.-metallurg. Technologie Ll; Nes u. lere eo Prakt. Honorarprofessor rände u. Schlagwetterexplosionen. Dozenten :

echnologie II. Schumacher: Chemie der Versteinerungskunde ; uium. Wandhoff:

Privatdoz. Guille- der deutschen Schußzgebiete; Augs- Untersuchung

Lipp: Kurs.

Ly: Professoren: Blumenthal: Höh. Mathem. I. athem. 11; Ausgewählte p der Mathem. (Lineare onomie; Die deutsche

im 19. Jahrhundert; olitik; Nationalökonom. lugtehn. Aerodynamik. Passow: Wirtschaftl. Organisation u. Unternehmungen ; Einf. i. d. Ver-

usnahme nußzbaren Mine-

geogr. Grundbegriffe u. Forschungsmethoden; Geogr. Senetad: Grundzüge d. Hygiene; Bau- und Hygtene d. Wasserversorgung und Entwässe- Feuerversiherungstechnik; Feuerversiherung3- und Uebungen; Grundzüge der Sprinkler-

Drahtlose Telegraphie. ors: Gewerbehygiene u. Unfa verb. m.

Hopf: po [i s: Allgem. Meteorologie ; Ausgew. Kap. d. Meteorologie f. Stud.

logish. Observatorium. Lektoren: Brus ow: Russi Land U. Leute; Russ. Sprehübg. Scharff: Französish 1; Französ. Korrespondenz; Frankreich, Land und Leute; Ward: Englisch 1; engl. Literaturge\hichte. Marwedel: Unterricht: kursus über erste Hufe bet Unglüdsfällen.

beitgeberverbände. Sch A va Bairun sfysteme. Scho e

euerwehrwesen. Seig: an. Wärmetheorie; Theoret. Phvsit:

rperimentalphysik, enc. Kurs. Steubing: Pan h E: verhütung

abrifbesichtigungen. W ilde n: Handelsrecht. Privatdoz. elativitäts- u. Gravitationstheorie; Mechanik d. Schiffes.

Wasserbaufaches; Meteorolog. Technik verb. m. Uebg. im meteoro- b I; Nußland, Lombardo: Italienish T.

Französ. Sprehübg. Vogel: Span { I. Engl., Land vnd Leute; Engl. Spreübung; Neuere

Quadflteg: Ueber die Gefahren im

ergbau und Hüttenbetrieb und deren Verhütung. Das Programm wird nach Einsendung von 70 § im Inland,

von 80 S nach dem Ausland vom Sekretariat versandt.

Aachen, den 22. Juli 1914. Der Rektor: Wallis.

Spannung auf jedes Gerücht achtet. pflegen um Erfolge So nichtet seien, Dies wurde

Nichtamtliches.

Deutsches Neich.

Preußen. Berlin, 11. August 1914.

Es ist natürlih, daß unser Volk in diesen Tagen der Durch Weitertragung vergrößern, mag es si oder Mißerfolge unserer Waffen handeln. um, daß ganze Regimenter ver-

¿. B. das Regiment Gardes du Corps. zu einer Zeit verbreitet, als das Regiment sich noch auf dem Transport befand und den Kriegs\schauplaßz noch gar nicht erreicht hatte. Auf der anderen Seite wurden

sich Gerüchte zu laufen Gerüchte

unmögliche Erfolge verkündet, so die Einnahme von Belfort.

Es hieß sogar, Kaiserliche Kraftwagen hätten die Ortschaften durhfahren und diese Nachricht kundgegeben. Solche Ge- rüchte können der Phantasie entsprungen sein, sie können aber auh von feindliher Seite absihtlih verbreitet werden, um uns zu schaden. Denn auch ein vorgespiegelter Erfolg, wie der Fall von Belfort, kann Unheil anrichten, wenn sih die erweckte Hoffnung später als trügerish erweist.

Mit wie niedrigen Mitteln unsere Gegner arbeiten, mag die Nachricht beweisen, daß wir England eine Teilung der Niederlande zur beiderseitigen Vergrößerung angeboten hätten, um Englands Neutralität zu erkaufen. Ueber solhe Gemein- heiten wird ein höherer Richter entscheiden. Alle diese Machen- chaften beweisen nur, daß wir eine gute, gerechte Sache ver- echten, und unsere Gegner das Gegenteil.

Unser opferwilliges Volk wird immer wieder aufgefordert, nur solhen Nachrichten über Kriegsereignisse Glauben zu schenken, die der Generalstab veröffentlicht. Die meisten kennen den Krieg nur aus Erzählungen und Büchern. Auch dort spielt die Phantasie eine Ralle im guten wie im bösen Sinne. Die unendlihen Schwierigkeiten und Mühen, unter denen ein ea in langer Zeit Lnglan heranreift und geerntet wird, kennen selbst nur wenige der Beteiligten. Wenn es eit ist, wird alles bekannt gegeben, aber nur 09, daß wir dann nichts mehr zurückzunehmen, sondern nur noch manches erweiternd hinzuzufügen haben. Wir halten das Versprechen, keinen Ns zu vershweigen und keinen Erfolg zu vergrößern. Auch einen etwaigen Mißerfolg, mit dem unter den s{hwanfkenden Verhältnissen des Krieges immer gerehnet werden muß, wird unser starkes Volk ertragen, und ein Erfolg wird keine übershwenglihen Hoffnungen und feinen Uebermut erwecken, des sind wir gewiß.

Der Generalquartiermeister von Stein.

Der Generalstab des Feldheeres und der Stel[l- vertretende Generalstab der Armee erhalten von ehe- maligen Offizieren und Beamten, Männern und Frauen aller Berufsstände Anerbietungen und Mitteilungen ver- schiedenster Art in immer steigender Zahl, sodaß es nicht möglich ist in dieser Zeit straffster Arbeit, den Einzelnen zu antworten. Allen Opferwilligen wird hierdurch öffentlich gedankt. Jm Stellvertretenden Generalstab werden Listen geführt, damit im Bedarfsfalle angebotene Dienste verwertet

werden können.

Eisenbahnverkehrsordnung.

Auf Grund des § 2 Abs. (4) der Eisenbahnverkehrs- rp hat das Reichseisenbahnamt unterm 10. d. M. folgendes verfügt: ;

Mit Rücksicht auf die jeßige militärische Jnanspruhnahme der Eisenbahnen werden für den zugelassenen Privat- verkehr bis auf weiteres sämtliche L N der Eisenbahnverkehrsordnung außer Kraft gesezt. Ebenso wird die Vorschrift im § 6 Abs. über die Ver- öffentlihung der Tarife insoweit außer iet geseßt, als es sich um die Vorschriften der Tarife über Lieferfristen und Gestellung offener oder bedeckter Wagen handelt.

Die Aenderungen treten sofort in Kraft.

Der Minister des Jnnern hat einen Erlaß an die Regierungspräsidenten gerichtet, worin es heißt:

Um die in allen Teilen des Reichs hervortretenden Bestrebungen für Arbeitsvermittlung einheitlich zusammenzufassen, insbesondere um die in Deutschland vorhandenen russischen Arbeiter für landwirtf chaftliche Arbeiten möglihst auszunußen und in den Städten arbeitslos ge- wordenen Industriearbeitern auf dem Lande Arbeit zu verschaffen, ist auf Veranlassung des Reichskanzlers im Reichsamt des Innern etne «„NReths8 zentrale der E edler t A unter dem Vorsitz des Direktors im Reichsamt des Innern Dr. Lewald errichtet worden.

Die Reichszentrale (Telegrammadresse „Neichsarbeit*) steht in engem Zusammenhange mit allen vorhandenen Arbeitsnahweis- organisationen, den öffentlihen und gemeinnüßigen, den Nachweisen der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerverbände, ferner mit den Organisationen der Landwirtschaftskammern, des Zentralverbandes Deutscher Industrieller, des Bundes der Industriellen, des Hansa- bundes, der christlichen, Hirsh-Dunkerschen und freien Gewerk aften. Die selbständige Tätigkeit aller dieser Organisationen soll in vollem Umfange aufrecht erhalten, jedoch nah gemeinsamen Zielpunkten gelenkt werden.

ayser: Rechtsencyklopädie nebst Grundzügen Wechselrecht. Lehmann: Unternehmer- u. Ar-

Das Kriegsbekleidun Samt de ) teilt mit: g des Gardekorps : e zur Anfertigung von Bekleidungs- u - rüstungsstücken für die Truppen ford e liAes Rug, matertalien sind als Fe der Militärverwaltung zu be- handeln. Das gleiche gilt von ashinen, Maschinenteilen, Werk. zeugen, Heizmitteln usw., die zur Aufrechterhaltung der Betriebe erforderli sind. Dte Anmeldung der Trantéporte Fe die Aus- siellung der Ausweise ist Sache der Befkleidun sämter, die das Erforderliche auf Ersuchen der Lieferanten veranla en.

Der Verein deutscher In enieure in Berli Ä folgenden Aufruf: 1E ns TIOIN R An die deutschen Ingenteure ! Aus an die Ingenieure alle - rihtungen, denen es nickt vergönnt ist, mit A Waffe ins e sas, rüden, fann die Aufforderung treten, ihr tehnishes Können in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Unsere Wasserwerke, Gas- und Elektrizitätswerke usw. müssen unbedingt in Betrieb ehalten werden. Le die verschiedensten Ingenieuraufgaben und vor allem auch für die abriken, die Kriegsmaterial herstellen, können über kurz oder lang Ingenieure erforderlih werden. Wir rihten deshalb in unserem Ge- {äftshaus Berlin NW. 7, Sommerstr. 4a, eine Zentralstelle Ingenieurarbeit ein. Wir bitten alle unsere Fachgenossen, die bereit und abkömmlih find, uns umgehend ihre genaue Adresse anzugeben und kurz mitzuteilen, auf welchen Arbettsgebieten sie be- sondere Erfahrungen haben. Alle in Frage kommenden Behörden und

Werke bitten wir, si bei Bedarf der usfunfts\telle zu bedienen.

In der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ werden im Kaiserlichen Statistischen Amt zusammengeste lte Nachrichten über den Stand der Herbstsaaten im Deutschen Reiche am Anfang des Monats August 1914 veröffentlicht.

Bayern.

Jm Ministerium des Aeußern fand gestern eineBe\sprehun

der Zentralstelle für Jndustrie, Handel O werbe statt, in der der Ministerpräsident Graf von Hertling die von den Reichsbehörden und der bayerischen Regierung ge- troffenen und geplanten Maßnahmen zur Stüßzung von Jn- dustrie, Handel und Gewerbe besprah. Wie „W. T. Y.“ meldet, ergab die E wohlbegründeten Optimismus nicht nur in politischer und militärischer Hinsicht, sondern auch in e O A L trat das feste Vertrauen zu-

8E, Day Die gejunden Grundlagen unseres heimischen Wirt- schaftslebens allen Stürmen bet lea O

m Meckelenburg-Strelitz. i ie die „Landeszeitung““ amtlih erfährt, findet heute mittag im Großherzoglichen Residenzshloß in Neustrelif in aller Stille die Vermählung Jhrer Hoheit der Herzogin Marie zu Mecklenburg mit Seiner Durchlaucht dem Prinzen Julius Ernst zur Lippe statt.

Oesterreich-Ungarn,

Die Staatsschuldenkontrollkommission hat der Beschaf- fung des notwendigen Staats kredits, wie W. D. BA meldet, in der Weise zugestimmt, daß ein Teilbetrag in Schaßz- scheinen ausgegeben, von einem Bankenkonsortiuum übernommen und von der Oesterreichish-Ungarischen Bank belehnt wird, \o- daß lediglich die Lombardzinsen zu vergüten sind.

Frankreich.

Der österrei i -ungqari Y t t abend Paris Leclafiin, H-ungarische Botschafter hat gestern Türkei.

A Dee e e L ein s laut dessen dem Krtegöministerium ein nachträgliher Kredit von drei Millionen Pfund bewilligt wird. Sts E

Serbien.

Während die österreichish-ungarischen Truppen von der Donau, Save und Drina aus das Land umklammern, versagt, wie die „Reich8post“ meldet, die Zufuhr aus den neuerworbenen Gebieten Serbiens infolge vielerlei Störungen. Vor allem ist die wichtige Brücke von Gewgheli fe worden, die die Ver- bindung mit Saloniki herstellt, sodaß der Nachshub aus den griechishen Häfen aufgehalten ist. Von Bulgarien erhält Serbien nichts, da Bulgarien selbst Vorräte sammelt. Jnfolge- dessen beginnt sih bei der serbishen Armee und dem Volk Verpflegungs mangel fühlbar zu machen. An der albanesishen Grenze sind starke albanesische Banden auf- getaucht. Konsularberihte aus Albanien melden e daß die Aufständischen vor Schiak mit den Truppen des Fürsten fraternisiert hätten und nach der albanesisch-serbischen Grenze abgezogen seien.

Bulgarien.

In der So branje gab gestern der Ministerpräsident Radoslawow, wie die „Agence Bulgare“ meldet, folgende Erklärung ab: y

Bulgarien ist ent\chlossen, Neu tralität bis zum Ende zu be- obadten. Angesichts der internationalen Lage verlangt jedoch die Regierung die Erklärung des Belagerungszustandes im ganzen Lande. e S er S a5 Neutralität E Mena L König-

erie wur en, G egierun erei , JEdEer

die Spiye zu bieten. G Í i Me

Die Regierung hat obiger Quelle zufolge die Mit- teilung erhalten, daß zahlreihe griehische Antarten sih in Saloniki gesammelt haben, von wo aus ste unter dem Vor- wand, sogenannte bulgarische Komitatschis in Mazedonien zu verfolgen, einen Einfall in serbishes Gebiet vorbereiten. Die mazedonische Bevölkerung ist sehr erregt.

Kriegsnahhrithten.

Westlicher“ Kriegsshauplat.

Berlin, 10. August. (W. T. B.) Jn einer Depesche des Generalquartiermeisters von Stein heißt es: Französische Nachri chten haben unser Volk beunruhigt. Es sollen 20 000 Deutsche vor Lüttich efallen und der Plaß überhaupt noch nit in unserm Besitz eia, Durch die L Us Verleihung des Kreuzes der Ehrenlegion an die Stadt Lütti sollten diese Angaben bekräftigt werden. Unser Volk kann über eugt sein, daß wir weder Mißerfolge vershweigen, noch Ertolte auf-

bauschen werden. Wir werden die Wahrheit sagen und das volle Vertrauen, daß unser Volk uns af dem an aeg wird, der seine Lage vor der Welt möglichst an hin- tellen möchte. Wir müssen aber mit unseren Nachriciten zurük-

halten, solange sie unsere Pläne der Welt verraten fönnen. können "wir ohne Nachteil über Lüttih berihten. Ein jeder wird sih selbst ‘ein Urteil bilden können über die von den ranzosen in die Welt geschrieenen 20 000 Mann Verluste. ir hatten vor vier Tagen bei Lüttih überhaupt nur {wache Kräfte, denn ein so kfühnes Unternehmen kann man nicht durch Ansammlung überflüssiger Massen vorher verraten. Daß wir troßdem den gewünschten 2weck erreichten, lag in der guten Vorbereitung , der Tapferkeit unserer Truppen, der Gen ührung und dem Beistand Gottes. Der Mut des Feindes wurde ge- brochen, seine Truppen s{lugen fih hlecht. Die Schwierig- keiten für uns lagen in dem überaus ungünstigen Berg- und Waldgelände und in der heimtückischen Teilnahme der ganzen Bevölkerung, selbst der rauen, am Kampfe. Aus dem “Hinterhalt, den Ort chaften und Wüäldern, feuerten sie auf unsere Truppen, auch auf Aerzte die die Verwundeten behandelten, und auf die Ver- wundeten selbst. Es sind {were und erbitterte Kämpfe gewesen, ganze Ortschaften mußten zer- stört werden, um den Widerstand zu brechen, bis unsere braven Truppen durch den Prie gedrungen und im Besiß der Stadt waren. Es ist richtig, daß ein Teil der Forts sich s hielt, aber sie feuerten nicht mehr. Seine Majestät wollte keinen Tropfen Blutes unserer Truppen durh Er- Forts unnüß vershwenden. Sie hinderten nicht mehr an der Durchführung der Absichten. Man konnte das Herankommen der shweren Artillerie abwarten und die Forts in Ruhe nacheinander zusammenschießen, ohne nur einen Mann zu n „falls die Fortsbesazungen sich nicht früher ergaben. A er über dies alles durfte eine gewissenhafte Het sleittlig niht ein Wort veröffentlichen, bis so starke räfte auf Lüttich nachgezogen waren , daß es auch lein Teufel Uns wieder entreißen konnte. In dieser Lage befinden wir uns jeßt. Die Belgier haben zur Behauptung der Festung, soviel sich jegt übersehen läßt, mehr Truppen gehabt, als von unserer Seite zum Sturm antraten. Jeder Kundige kann die Größe der Leistung ermessen : ‘sie steht einzig da. Sollte unser Volk wieder einmal ungeduldig auf Nachrichten warten, so bitte ih, sich an Lüttich erinnern zu wollen. Das ganze Volk hat sih einmütig unter seinem Kaiser zur Abwehr der zahlreichen Feinde geschart, sodaß die Heeresleitung annehmen darf, es werden von i R e a LOINOS Ore die ihre Absichten vor-

ende lundiun und dadurch die Durchführu [hweren Aufgabe vereiteln könnten. 9 O

Berlin, 10. August. (W. T. B. Der von Velfort in das Oberelsaß nach Mülhaufe, Love drungene Feind, anscheinend das siebente französische Armeekorps und eine Jnfanteriedivision der Vesaßung von Belfort, sind heute von unseren Truppen aus einer verstärkten Stellung westlich Mülhausen in südlicher Richtung zurückgeworfen worden. Die Verluste unserer Truppen find nicht erheblich, die der Franzosen groß.

S Oestlicher Kriegsschauplag.

Berlin, 10. August. (W. T. B.) Drei in G

bei Eydtkuhnen stehende Kompagnien, umterstüßt ee heraneilende Feldartillerie, haben die über Romeiken auf Schleuben vorgehende dritte russische Kavalleriedivision über die Grenze zurückgeworfen.

Berlin, 11. August. (W._ T. B.) Die Strecke Sosnowice—Czenstohau ist wiederhergestellt. Es wurden zahlreiches rollendes Material und große Kohlenvorräte ai Auch die Brücke bei Granica wurde wieder-

gestellt.

Wien, 10. Aùgust. (W. T. V. Ost- und P ne e

stürmung der

i ? ganzen Grenze d Mittelgaliziens erneuerten die Russen gestern früh ihre Versuche, in österreihishes Gebiet einzufallen. Außer ihrer Kavallerie traten auch Jnfanterie- abteilungen mit Geschüßen in Tätigkeit. Troßdem vermochte der österreichische Grenzschuß alle Angriffe abzu-, wehren. Die von den Oesterreichern hierbei erlittenen Verluste sind noch nicht genau bekannt, aber geringfügig. Ein besonders heftiger Kampf entspann sih mit zwei Sotnien Kosaken Der angegriffene Grenzposten hielt den Feind auf und nahm ihm neun Pferde ab, die von einigen im Reiten geübten Soldaten des Postens benußt wurden, um eine Attacke zu reiten. Dies veranlaßte die durh das Feuer schon arg mit- genommenen Kosaken zur eiligen Räumung des Gefechtsfeldes, auf dem sie 90 Tote und Verwundete zurückließen. Die Oesterreicher hatten keine Verluste. Eine österreichische Grenzabteilung, die von Oesterreichish-Novosielitza über die Höhe von Mohile bis zum gleichnamigen russischen

Angriffe ab. Da der mit dem Vorstoß beabsichtigte Zweck inzwischen erfüllt war, bekam die Abteilung Befehl niedeo ihre Me Stellung einzunehmen, die nunmehr weiter behauptet wird. Jm Verlaufe der mehrtägigen Kämpfe vom Beginn des Vorstoßes bis zum Einrücken in die frühere Stellung büßte diese Abteilung vier Tote und fünf Verwundete ein. Die von A Ain E p ur Lösung besonderer Auf- unternommenen fkleineren Vorstö i Find stöße wurden erfolgreich Wien, 10. August. (W. T. B.) Die „Gazet B meldet aus Krakau vom (6, August, daß 80 S Nacht etwa

Jungschüßen unter Hauptmann Fränk in der bei Mjechow über-

1000 meist \chlafende Kosaken

tielen. Der Kampf dauerte einige Stunden und endete mit em vollständigen Nückzug der Kosaken, die etwa 400 Tote und Verwundete und bedeutende Proviantvorräte zurückließen.

Hauptmann Frank hatte 140 Verwundete und besezte Mjechow.

Südlicher Kriegsschauplaßz.

Wien, 10. August. tes D. D. Die’ Montenegriner zeigten gestern und vorgestern große Angriffslust gegen die österreichis «¿ungarische Grenze. Am 8. d. M. brachen sie in einer Stärke von 4000 Mann gegen die Grenzposten östlich der Festung Trebinje vor. Der Verlust der Oesterreicher betrug T Ee und 21 Mann, doch deckten 200 tote Monte- negriner die_ ahlstatt. Ferner sah man zahlreihe Schwer- verwundete sih zurücks{leppen. Am 9- d. M. in der Frühe versuchte eine andere montenegrinische Kolonne, den Posten

Gad bei Autovac zu überfallen. Die Besagu jedo den Anschlag und wies ibn tapfer Sire, hung entdecfte

Grenzort vorgedrungen war, wehrte eine Reihe überlegener -

Infanteri

sich 30 Tote un

Erfolg

Wien, 10. August. ungarishe Kreuzer „S igetvar“ Antivari nnd zerstörte station durch Granatfeuer vollständig.

Budapest, Telegraphen - Korrespondenzbureaus“.)

ein blutiges ut wobei die eße

unserer Seite betragen nur einen Toten Nachdem die Detachements, die sammensezßten, die Telephondrähte des F Sprengungen von Brücken hatten, kehrten fie in ihr Lager zurück.

(W. T. B.) Der österreichisch erschien vorgestern vor ie dortige montenegrinishe Funken-

(Meldung des „Ungarischen us.) Nachts seßten zwei edetachements unier Führung von drei Leutnants

11. August.

mit Kähnen über die untere Donau und y dort befindlichen feindlichen Wachtposten. arfen sih auf die

Es entspann Serben n. Die Verluste auf : und drei Verwundete. l die sih durhweg aus Leuten zu- sih freiwillig „gemeldet hatten, mehrere eindes zershnitten und mit ziemlihem und Stegen vorgenommen

d viele Verwundete zurü

Das Ze

landes. Die kranken Krieg

Tuberkulose, während des

weiter ihre

zwar für die räumen, als

Kirchner, und der haben fi

die hier mith

tralmelde -

meldungen fange bisher Kinder

Arbeiteri stätten,

Aufgabe, die muß

werden, mü}

zunehmen.

richtet: eine Anmeldestelle

Millionen

werden. [Pnel l! Au ch in Berlin

Schneider , merztienrat, Di bliebenen der

sämtli hilfs\tellen),“ v nebenstellen, b dem Bankhaus berg u. Krause u. Co.,

sowie von den

deutsde Volk, zu einem Krieg mit drei Fronte wehrfähigen Männer hinaus in das Son M

Kriegswerken dürfen aber die riedenswerfke, unseres Volkes erhalten und an wollen:

Die Zentralstelle des Roten Kreuzes für Kriegswohl

räfident d Ministerialdieetto im preußischen Deinistertum des der Präsident des Neichsversiherungsamts Dr. Kaufmann C de Neichsversicherungsanstalt für E Koch n auch während des Kr a

bringen den Inhalt ihrer Sparbüchsen,

es meh um imstande zu sein, ul Wh lten ee alle Wohltaten einer fa Ä

Die Angele S dchaemäßen Pflege zuteil werden zu la

dringend gewüns Tite a e AT e ustSdamen, die ür die am Donnerstag beginnenden är Auebildungskurse in de ¿willi Fn gestellt Ea r freiwilligen Krankenpflege zur Verfügung einer Vorbesprechung zusammentreten werden, formationen über die Ausgestaltung

Von heute an befind tralkomitees A en sih die Ges

komitee bestimmten Karlsbad 10 (Afrikahaus) abzuliefern.

Kriege Gefallenen erläßt folgenden „Ein gewaltiger Krieg ist über Deut land l deutsher Männer bieten Viele von thnen werden nit zurückehren. ine O “ai Tapeten zu f , ier zu helfen, aber er kann es nicht allein, Deni e ch diese Hilfe muß j ps

Oberbefehlshaber Kabinettsrat Bete Majestät der Kaiserin ; Selberg, Ko eheim Mitnisterium des Sine

Die Spenden für die im Kriege Gefall

Bank für Handel

s V A Delbrü, Si conto-Gese i

Co., von der er Dresdner Bank, den Firmen Georg

der Nationalbank für

Wohlfahrtsþpfiege.

ntralkomitee vom Noten Kreuz teilt mit: Das s, E le r ertetdigun 8 , Zurükbleibenden rüsten fi, um den berieben Us ern Pflege und Heilung zu bringen. Unter diesen schönen E RaITet n eiden.

die {chwerste Geißel für die Volksgesundheit, darf nit Krieges aufs neue ihr Haupt erheben. Die Lunger.heil-

stätten, die si in dankenswerter Weise der Pflege unserer Krieger öffnen dürfen nit folhe Taberkulöse entlassen, ; Ò ee E aci se entlassen, welche durch den Zustand stellen, die für die \chwerkranken Tuberkulösen

gefährden. Die 4 E E Fürsorge- orgen , segensreihe Tätigkeit entfalten. Fast d ‘widitiger Ma

für die Familien, die von thren zu beruf Ä o Gla fes Ee Säuglinge Î r Fahne berufenen Ernährern ver fürsorgestellen sollen unter allen Umständen erhalten. Es ift dringend zu empfehlen, die vorbezeihneten Anstalten

Säuglingsheime und Säuglings- ihre Arbeit aufrecht

Verwendung im Kriege vorzubereiten, aber nicht eher zu

bis fie von der Kriegskrankenpflege Uifecorvert Wre. ahrts N

Gesundheitsamts Or. s L E

es Kaiserlichen umm, der

Innern Dr.

eschlossen, um die Werke der lfahrtspflege es aufrecht zu erhalten. Aerzte und Shwesten

e elfen ooflen. werden gebeten, sich an die Zentralmelde-

und -auskunftsstelle des Roten Kreu es i NW. - gebäude, Portal IV, wenden zu woh, E O Die am fünften Mobilmachungstage ins Leben gerufene Zen-

und -auskunftsstelle des Roten Kreuzes will

als große Organisation alles In, ioti

des Volkes ir thte sammeln, was der patriotische Opfersinn für die Kriegskrankenp Dienstleistungen und die D E zu persönliche i

E persönlicher Dienstleistung

\chweren P u dem hart bedrängten Vaterlande ege zur Verfügung stellen will: persönliche aben an Geld ‘und an Material, das für verwendet werden E Die An- nehmen tmmer ch

Angebote an Material sind in sehr erfreulihem Um- eingelaufen: Reiche Leute zeichnen o Cn Arbeiter und den Arbeits-

is einer Sammlung an ein Inhaber

auf ihre Invaltdenrenten,

zweier rufsisher Orden brate das Ord

Inhaber von Sanatorien a iten fteller ihre Q NcleN, E A bene S einige Zimmer anbieten für die verwundeten Offiziere und Mann- schaften. Es braucht \elbstverstz dli

daß weitere Gaben noch be miu nt e

eilstätten \tellen ihre Gebäull@-

ung, E Privatleute ganze Villen e emerktt zu werden fehr willkommen sind; denn bet d t das Note Kreuz in diesem Kriege zu erfülle Lt r als je an den Opfersinn zal eres Volkes appellieren, unseren Vätern, Söhnen und Brüdern, die

für das Vaterland ihr Blut vergießen, Zentralmelde- und -ausk ftsstell fen

° -«auskun

en selbstverständlich engee sein, as A cht, Offerten mit Preis isten oder gar mit Waren-

Ferner set darauf hingewiesen, daß die lichen

am Mittwoch, 12. August, Vorm ttags 10 Uhr, zu um nähere In- der Ausbildungskurse entgegen-

äftsräume des Zen-

Roten Kreuz, die bisher Am Karlsbad 23

untergebraht waren, im Reichstags ä Die Räume für die Sammel. i ba E Sai liegen im Erdgeschoß, Portal ŸV am Neichstagsufer.

erbeabteilung des A Es l ase t er- 1 stelle für Geldspenden und eine Auskun C nb für alle freiwilligen Gaben. Die für das Zentral Materialgaben sind bei der Sammelstelle Am

Die Nationalstiftung für die yinterbliebenen der im

ufruf: bere eretngebrocen.

nal De abe T nsere 8, Des Staates Aufgabe :

ihre orgen.

nner, deutsche Frauen, gebt! die kleinste Gabe ist willkemmen Das cas beftidet NW. 40, Alsenstraße 11. Das Präsidium: von Loebell, Marken ; eiberr

in den von

Staatsminister und Minister des Innern è von Kessel, Generaloberst, r

Spigember Ï Oberregierungsrat , vortragender Rat {q nern, als Staatskommifssar ; errmann, Kom- rektor der Deutshen Bank, S aßmeister.“

Nationalstiftung für die Hinter- efalenen werden entgegengenommen von

en Retichspostanstalten ao Postagenturen

te

on den Reichsbankhaupt-, Reichsbank. d n

on S Senat Nerupilen Sbebanbiis Heichebank: C, -

S. Bleichröder der C e E Ce

ler u. Co., der Deutschen Bank der

evdt u. Co., Jacquier u. Se # Mendelsfohn u. Co., der itteldeutsGen Gredi

k Deutschland, der Firma Ge rüder sämtlichen Depositenkassen vorstehender Banken. /

Seine Königliche

burg-Strelt ge D Roten Kreu Lazarett zur

9 s M id T e Verfüguna nesteig,!| i