1914 / 195 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

en der Deutschen mit aller ihrer miß- chen Lage schuldigen E und Achtung be- handelt werden. Hierfür bildeten die freiwilligen Erklärungen, die die betreffenden Fremden selbst dem Botschafter andauernd abgäben, ein unwiderleglihes Zeugnis. Es sei nur natürlich, daß die militärishen Notwendigkeiten Maßnahmen veranlaßten, unter denen die Fremden vorübergehend zu leiden hätten; aber in allen Fällen seien die ergriffenen Maßnahmen srfort eingestellt worden, sowie si< herausgestellt habe, daß ie nicht mehr erforderlich wären. Allerdings beklagt es der Botschafter, daß die Staatsangehörigen der feindlichen Länder einschließli<h alter und kranker Leute sowie der Frauen und Kinder infolge der militärishen Anordnungen noh< immer nicht über die Grenze gelassen werden. Auch die deutsche Regierung bedauert es, daß dies notwendig ist. Härten sind in Kriegszeiten leider niht zu vermeiden. Das werden auch die jegt in Feindesland zurü>gehaltenen Deutschen empfinden müssen. Es find von der deutschen Regierung bereits Schritte eingeleitet, um für die Angehörigen der gegen uns Krieg führenden Staaten nah Möglichkeit derartige unverschuldete Härten abzustellen. Entsprechende Maßnahmen sind in kurzer Zeit zu erwarten.

i [lt fest, di Fremden von seiten spanische Botschafter ste fest daß iße

Der Oberstallmeisier Freiherr von Esebe> is, wie „W. T. B.“ meldet, gestern vormittag im Hauptquartier Seiner Majestät des Kaisers an den Folgen eines Schlag- anfalls gestorben.

Das Königliche D ias ist von einem s{hweren Verluste betroffen worden.

Am 19. August d. J. starb plögli<h am Herzshlag der vortragende Rat, Geheime Finanzrat Paul Riep. Geboren am 28. Januar 1861, am 8. November 1890 zum Ge- rihtsafsessor und am 1. Mai 1895 zum Amtsrichter ernannt, wurde er am 1. Mai 1898 in die Verwaltung der Zölle und indirekten Steuern übernommen, mit dem Amte eines Vorstandes bei dem Stempel- und Erbschaftssteueramte in Breslau be- traut und im November 1900 zum Regierungsrat befördert. Am 1. April 1909 wurde er als Hilfsarbeiter in das Finanz- ministerium einberufen und hier dur< Allerhöchste Bestallung vom 18. April 1911 zum Geheimen Finanzrat und vor- tragenden Rat ernannt. Ausgezeichnet dur<h Klugheit, reiches Wissen und rastlosen Fleiß, der ihn in treuer Hingabe trog {weren Leidens bis zum leßten Lebenstage seine Amtspflichten in vollem Umfange » erfüllen ließ, hat der Ent- \chlafene in allen von ihm bekleideten Stellungen dem Vater- lande die besten Dienste geleistet. Auch in seinem außerdienst- lichen Wirken hat er durch die Lauterkeit \sèines Charakters, die Vornehmheit seiner Gesinnung und seine stets gleich- bleibende Liebenswürdigkeit sih die Zuneigung und Liebe aller derer erworben, die ihn kannten.

Die preußische Finanzverwaltung betrauert den frühzeitigen Heimgang dieses treuen Mitarbeiters auf das s{<merzli<ste und wird ihm für alle Zukunft ein ehrendes Gedächtnis be- wahren.

Jn der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ wird die Verlustliste Nr. 6 veröffentlicht.

Die Verlu stlisten sind für je 10 Z, bezw. einschließlich der Versandgebühr für je 13 Z, in der Expedition des „Reichs- und Staatsanzeigers“ zu haben.

Straßburg i. Els., 21. August. Der militärishe Ober- ta Gle inElsaß-Lothringen erläßt, wie „W. T. B.“ meldet, folgende Bekanntmachung: Von Landesverrätern ist der Versuch gemacht worden, sih an die Telephonleitungen anzuschließen. Jch habe daher Befehl ergehen lassen, jeden, der sich unbefugt an einer Telephonleitung zu schaffen macht oder diese Bekanntmachung von den Anschlagstellen abreißt, sofort zu erschießen.

Oesterreich-Ungarn.

Der Kaiser hat na<h einer Meldung des „W. T. B.“ den Prinzen Pedro und Ludwig von Orleans und Braganza die erbetene Ablegung ihrer Chargen und den Austritt aus dem Verbande der österreichish-ungarishen Armee bewilligt.

Der Armeeoberkommandant Erzherzog Fried rich

funden. In dem Sturm, der die Monarchie umbraust, sehe ih auf- ret, tapfer und todesmutig die gesamte Wehrmacht, mächtig begeistert, wie die Völker, deren fkriegspflihtige jugendliße Blüte nicht bloß, fondern au< deren männli< gereiften älteren Teil fie umfaßt. Ihnen und allen Führern, die mein Vertrauen und der Segen des Vater- landes geleitet, allen Braven, die da kämpfen für Oesterreih-Ungarns Ehre und Bestand, allen sage i< wärmsten Dank und sende ih den

Herzensgruß ihres Kriegsherrn. Franz Ioseph m. p.

Durch eine heute erlassene Kundmachung werden, wie „W. T. B.“ meldet, einberufen: alle zu Erntearbeiten ver- wendeten Reservemänner, Ersaßzreservisten und Landsturm- männer für den 24. d. M., die Reservemänner und Ersahßz- reservisten der ungarishen Landwehr, die bereits ein- gerüd>t waren und als überzählig beurlaubt wurden, für den 24. d. M., alle in diesem Jahre assentierten, no<h nicht ein- berufenen Rekruten einschießli<h der Einjährig-Freiwilligen und Ersazreservisten für den 24. und 25. d. M., alle 42 jährigen und jüngeren Landsturmpflichtigen öster- reidishtr Staatsbürgerschaft, die gedient haben und bisher niht einberufen wurden oder na< der Einrückung wegen Standesüberzahl beurlaubt wurden, und zwar die mit Widmungskarten versehenen na<h den Weisungen der Widmungskarte, alle übrigen, mit Ausnahme der Tiroler und Vorarlberger, vom 27. d. M. bis zum 12. September je nach der Altersklasse. Die Tiroler und Vorarlberger haben um Landsturmbezirkskommando Jnnsbru>k einzurücken, wohin Le aus ihrem Aufenthaltsort am 27. d. M. abzugehen haben. Alle 42 jährigen und jüngeren Landsturmpfslichtigen unga- rischer Staatsbürgerschaft, die gedient haben und bisher nicht einberufen oder nah der Einrü>kung wegen Standesüberzahl beurlaubt rourden, haben am 24. d. M. aus ihrem Auf- enthaltsorte abzugehen und möglihst ras< zum heimatlichen Landsturmkommando einzurücken. Waffenfähige und nicht gediente Landsturmpflichtige haben, wenn sie mit Widmungs- karten versehen sind, nah den Bestimmungen der Widmungs- karte einzurü>en. Waffenunfähige und nicht gediente Land- sturmpflichtige, die mit Widmungskarten nicht versehen sind, haben uur dann einzurü>en, wenn sie namentlih einberufen werden. Alle inkraftstehenden Enthebungen bleiben auf die Dauer ihrer Gültigkeit au<h weiterhin aufrecht.

Wie die „Südslawische Korrespondenz“ aus Semlin meldet, zwingen nah verbürgten Nachrichten die serbischen Behörden die in Serbien zurücgebliebenen slawischen Unter- tanen der Monarchie, sich serbish naturalisieren zu lassen, und wenden zu diesem Zweck die ärgsten Mittel an.

Rußland. Die deutshen und österreihish- ungarischen Staatsangehörigen, die älter als 45 und jünger als 17 Jahre find, haben die Erlaubnis erhalten, Rußland zu ver-

lassen. Ftalien.

Gestern früh ist der Kardinal Della Volpe, Camer- lengo der Kirche, der Verweser des päpstlihen Stuhles während der Sedisvakanz, in Rom eingetroffen. Jm Vatikan, von dem Meister des Apostolischen Palastes Martinucei empfangen, nahm er, wie „W. T. B.“ meldet, in Gegenwart der Kardinäle Cassetta, Cagiano, van Rossum, De Lai, Gotti, Ferrata, Granito, Tecchi, Serafini, Bisleti und Merry del Val von der Leiche Pius X. Besiß und stellte unter den üblichen feierlihen Formalitäten den Tod fest. Vorher war der Leichnam von den Aerzten einbalsamiert worden. Am Nachmittag wurde die Leiche des Papstes im Thron- saal durch das diplomatishe Korps, das Patriziat, den hohen Klerus und die Angehörigen der religiösen Orden der Haupt- stadt besichtigt. Jn dem mit rotem Damast ausgeschlagenen Thronsaal versahen die päpstlichen Truppen den Ehrendienst in großer Uniform. Die Leiche wird bis heute ausgestellt bleiben E dann feierlih in die Sankt Peters-Basilika übergeführt werden.

Der Königlih preußische Gesandte beim Vatikan hat den Auftrag erhalten, dem Kardinalskollegiuum im Namen des Kaisers Wilhelm und des deutschen Volkes zum Ab- leben des Papstes tiefgefühltes Beileid auszusprehen. Der Kaiser hat außerdem an den Kardinal Vannutelli ein Beileids telegramm gerichtet.

Der Minister des Aeußern Marchese di San Giu- liano hat an die Vertreter Jtaliens im Auslande ein tele- graphisches Rundschreiben gerichtet, in dem er versichert, daß Jtalien die Freiheit des Konklave gewährleiste, daß die größten Erleichterungen gewährt und die größte Rück- sicht gegen die daran teilnehmenden Kardinäle geübt werden

würde. Niederlande.

Der Krieg zur See.

Berlin, 20. August. (W. T. B.) Die Ostsee frei! Wiederholte Rekognoszierungen unserer Seestreitkräfte bis hinauf zum Finnischen Meerbusen haben den Beweis erbracht, daß in der Ostsee kein feindliches Payraeug zu sehen ist. Der neutralen Schiffahrt droht also auch in der Ostsee südlih vom Finnischen Meerbusen keine Gefahr.

Mannigfaltiges. Berlin, 21. August 1914.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin hat, wie „W. T. B.* meldet, gestern mittag die Bürgerspeisehallen im Kaisersaal am Morit play und im Landesausstellungspark besucht und an beiden Orten längere Zeit verweilt. Jn Begleitung Jhrer

4 Majestät befand si< au< Ihre Kaiserlihe und Königliche

oheit die Frau Kronprinzessin. Heute vormittag verweilte Ihre Majestät die Kaiserin und Königin im Oberver- waltungsgeriht, um die deuts<hen Flüchtlinge aus dem Auslande, die dort untergebraht find, zu besuchen. Allerhöchst, dieselbe unterhielt sich mit den Flüchtlingen auf das freundlihste und ließ sich von ihnen eingehend über ihre Erlebnisse beriten.

Den Stadtverordneten lag in ihrer gestrigen dritten außerordentlihen Sitzung etne dringlißhe Vorlage des Magistrats vor, betreffend die Weitergewährung des Dienst- einktommens und der Bezüge an die städtischen Beamten und Angestellten sowie die Fürsorge für die städtischen Arbeiter während des Feldzugs. Danach erhalten die zum Kriegsdtenst einberufenen K mmunalbeamten, die mit Beamteneigenschaft an den Volksschulen und an den höheren Schulen angestellten Lehrer sowie die mit Beamteneigenschaft angestellten Fah- uud Fortbildungs- \hullehrer ihr Gehalt gemäß $ 66 Abs. 2 und 5 des Reichsmilitär- geießes weiter g2zahlt. Dasselbe gilt von denjenigen, die nah ein- geholter Genehmigung des Magistrats freiwillig ins Heer eintreten. Die- zum Kriegsdienst einberufenen Angestellten erhaiten, wenn sie verheiratet find, je na< der Dauer ihrer Beschäftigung im städtishen Dienst, einen Teil der Bezüge, der von einem Drittel bis zu drei Vierteln abgegliedert ist. Den unverheirateten Angestellten können die Bezüge im Falle threr Einberufung zum Kriegédtenst auênahmsweise ebenfalls bewilligt werden, insbesondere dann, wenn der unverheiratete Angestellte bisher Eltern oder anderen nahen Verwandten Wohnung oder Unterhalt auf Grund einer geseßlihen oder moralishen Unterstüßungspflicht gewährt hat. Was die städtis<h.n Arbeiter betrifft, fo sollen die Familien ‘der zum Kriegsdienst einberufenen oder freiwillig si< meldenden die vom Staat festgesetzten Mindestsiäße und den von den städtishen Bchörden hterzu bewilligten Zuschlag von 1009/9 ere halten. Sobald ein Bedürfnis vorliegt, kann thnen von den Unter- stüßungskommissionen no<h eine weitere Unterstüßung gewähtt werden. Den in den Vororten wohnenden Familtenangehörigen jtädtisher Arbeiter können auf Antrag besondere Zuschußunter|)tüßungen über den Betrag der reichsgeseßlihen Unterstüßung und des etwa in ihren Wohnorten gewährten kommunalen Zuschlags hinaus dur eine im Finanzbureau ein- zurihtende Zentralstelle gewähzt werden. In Zweifelsfällen foll die Entscheidung zugunsten der Beamten, Angestelten und Arbeiter ge- troffen werden. Auch können Ausnahmen von den allgemeinen Be- stimmungen aus besonderen Gründen vom Magistiat bewilligt werden. Nach kurzer Erörterung, an der sih au<h der Oberbürger- meister Wermuth betetligte, wurde die Vorlage auf Antrag der Stadtverordneten Wurm und Cassel etnem Auss{<uß zur Vorberatung überrwtesen.

Der „Hansabund*" tetlt ,W. T. B.“ zufolge folgendes mit: „Wir werden ersucht, die Privatbesißer von Kraftwagen und alle mit Benzin oder Benzol arbeitenden Betriebe im allgemeinen Interesse aufzufordern, so sparsam wie möglih mit diesen Betriebs\toffen umzugehen, deren Ersaß jeßt sehr s{hwer, teilweise unmögli ist. Benzin und Benzol sind Kriegsmaterialien ersten Ranges; sie sollten daher während des Krieges in Betrieben nur mit äußerster Sparsamkeit, von Privaten aber im Kraftwagenbetriebe nur no< mit Zusay von Spiritus verwendet werden. Jede nicht unumgängli<ß notwendige Fahrt soll und wuß unterbleiben. Die strikte Befolgung dieser Nat}chläge würde zeigen, daß unsere Privat- industrie und die beteiligten Bevölkerungskreise sich auch ohne be- hördlichen Zwang denjenigen Einschränkungen zu unterwerfen wissen, die im Interesse des Vaterlandes geboten sind. Am richtigsten wäre es, alle bei Beachtung obiger Bitte entbehrlihen Benztn- oder Benzol- vorräte den oberen Militärtehörden gegen oder ohne Entschädigung zur Verfügung zu stellen.“

Frankfurt a. M., 21. Augusi. (W. T. B.) Gestern fand hier auf Einladung der Südamertkanischen Vertretungen eiae Versammlung statt, die sih mit dec Bekämpfung lügen- hafter Berichte ausländisher Nachrichtenstelen und mit den Wegen beschäftigte, wie man den südamerikantshen Staaten sowie Spanten und Portugal einwandfreie, wahrheitsgetreue Berichte über die Lage in Europa übermitteln könne. Es wurde etn Aus\{uß zur Ergreifung der notwendigen Maßnahmen gegründet.

Neapel, 20. August. (W. T. B.) Gegen den Zug, der um

(Fortseßung aus der Ersten Beilage.)

Sergeant Hermann Böttcher aus Bergwitz, Kreis Wittenberg tot.

Gefreiter Paul S{nabel aus Nenden, Kreis Delißs< tot.

Husar Alfred S<önig aus Weißstein, Kceis Woldenburg {wer

verwundet, Shuß Nü>en.

Hufar Albert Alb ert aus Naumburg a. Saale leiht verwundet,

Nükenverlezung.

Hufar Richard Drechsler aus Triebes, Kreis Gera \{<wer ver-

wundet, Schuß linker Arm.

Hufar Friß Bagowsky aus Gutwallen, Kreis Darkehmen leiht

verwundet, Fuß. Husar der Reserve Otto Elk ner aus Halle a. S. vermißt. Husar Arthur S< ulz aus Sundhausen, Kreis Gotha vermißt. Gefreiter Alfred Vater aus Winkel, Kreis Apolda vermißt. Husar Friedri<h Krahnert aus Charlottenburg vermißt.

o. Eskadron.

Husar Franz Schmidt 1Il. aus Lützen, Königreih Sachsen leiht

verwundet, Knöchelbruch.

Husar Friedrih Weßlau aus Nahnsdorf, Kreis Wittenberg tot.

Husar Wilhelm Krit \<e aus Tetta, Kreis Görliß tot.

Husar Franz Jähnt\< aus Halle a. S. s{<hwer verwundet,

| Brustschuß. Husar Rudolf Lehmann aus Tauer, Kreis Cottbus-Land tot.

Husar der Reserve. Otto Ohlendorf aus Westerlinde, Kreis

Wolffenburg tot. Hufar Gustav Michel aus Freiwalden, Kreis Sagan tot.

Husar Hermann Schmidt 11. aus Klein Leißkau, Krets Zerbst tot.

Husar e Peierte Arthur Kund i> aus Gremsdorf, Kreis Bunzlau tot. Husar Georg Obieglo aus T\cheschen, Kreis Wartenburg tot. Husar Otto Shmu> aus Guben tot. Gefreiter Wilhelm Scheffler aus Triestewitz, Krets Torgau tot. Gefreiter Paul Schrell aus Apolda, Sachsen-Weimar tot. Hufar Adolf Wegner aus Lemdau-Krojanke, Kreis Pfalz Gw verwundet, Brustshuß. C C aria Husar August Krumm aus Smirdowo, Krets Fl; —— verwundet, Hals\{<uß. i : O uts Husar Friß Kämpfe aus Bork, Kreis Nandow [<wer verwundet. Hufar Friedrt<h Hermann aus Mardo i x Ds C xdorf, Kreis Kalbe a. S. Hufar Her:nann n < aus Salza, Kreis Hohenstein wundet, Schuß re<ter Arm. alda E Gefreiter Albert Mieh e aus Hohenzageben. Kret T Voheneggeben, Kreis Wardenburg Hufar Heinrih Ehri g aus Förderstedt, Krels Merseburg vermißt. Hufar Arthur Querengäss er aus Halle a. S. vermißt.

Marktverkehr mit Vich !) auf den 40 bedeutendîten Schlachtvichmärkten

Lebend

ausgeführt

; nah Marktorte einem Sl ht. einge-| der | nah of im

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Berlin, Freitag, de

Pionier Karl Hinneri

finder (einf<[l. Jungrinder)

führt [Markt-| ande- | Orte der |ges<lachtet | orte | ren | Spalte 1 | zugeführt | geführt ?)

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F N E anho fuüdrt ¡Markt- ande- | Orte der | Spalte 1 |

| zugeführt | geführt?)

E __ Hweite Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen" Staaksanzeiger.

„2 19G,

Ulanenregimeunt Nr.

2. Eskadron. Ulan Heinrih Freisendorf aus Eving, Kreis Dortmund tot.

Feldartillerieregiment-Nr. L, Reitende Abteilung Gumbinnen. l. Batterie.

Hauptmann und Batteriehef Georg Diet f Kreis Rosenberg (Westpr.) S ;

Trompeter Sergeant Otto Morgenstern aus Gylau s{<wer verwundet, Kopfshuß.

Sanitätsgefreiter Albert Hermann Wil

i Kreis Neustettin {wer rb E

Kanonier Franz Ewald Herzmann

___— leiht verwundet, Shuß linke

Kanonier August Langal li leiht verwundet, S

Pionierbdataillon Nr. 3, Spaudau. 1. Kompagnie. Unteroffizier Fuhrmann tot. Pionier Feuerredt tot. Pionier Lüdi>e verwundet. Pionier Taesler verwundet. Pionier Paul Krüger verwundet. Pionier Stro nz verwundet. Pionier Dähni> verwundet. Pionier Arn old vermißt. Pionier Arndt vermißt.

Verichtigung zur Verlustliste Ne. 8

Îunfanterieregiment Nr. 18, Ofterode.

| A 12. Kompagnie. Musketier Karl Wischnewski aus Groß burg t zur Truppe zurü>zekehrt.

Kälber

ausgeführt 4 Schlacht

dem viehmarkt (Sp. 1) ¡geschlachtet

hof im |

n 21. August

< Brauns gus Garden, Steegen, Kreis Pr. Klemz aus Kussow,

aus Muldsyen, Kref ra syen, Kreis Gerdauen

es aus Baltruscheit ls <ulter links. [heiten, Kreis N

i d 2. Batterie. efreiter Gustav Blo > aus Flô ten, wundet, Schuß linker Arm. 8 Feldartillerieregiment Ne. 80, Colmar i. Els. L 3. Batterie. Kanonier Lehmann verwundet.

Fußartillerieregiment Nr. 1x0, Hannover.

4. Kompagnie.

Kanonier Joseph Knieper aus Fröndenberg, Kreis Arnsberg tot. Eisenbahnregiment Ne. 2, Hanau. Cisenbahnbaukompagnie N12

<8 aus Düsseldorf verwundet, Quets(«

Kreis Goldap leiht ver-

Pryzellig, Kreis Netden-

1914.

Infanterieregiment Nr. 147, j i : 6. Kompagnie. Musketier Adolf Kus <ma aus Kirschappen, Kreis Fis{hausen tot.

Nachtrag zur Verlustliste 3.

Infanuterieregimeut Nr. 20, Wittenberg.

Musketier der Neserve Bruno Gr | E ¿ E ohnert aus Petaham am 12, 8,

Verichtigung zur Verlustliste 4.

Feldartillerieregiment Nr. 80, Colmar i. Els. Sergeant Sh midt wieder eingefunden.

Inufanuterieregiment Nr. 41, Tilfit.

| 6. Kompagnie, Statt Gefreiter Launert muß es „Lannert?* heißen.

Verichtigung. Infauterieregiment Ne. 20, Wittenberg.

Bon den in der Verlustliste 5 i î der Truppe wieder ict i Da R inet, A 9. Kompagnie, nkeroffizter der Neserve K oh l. Etnjährig-Freiwilli fi Ó ubert. Gefreiter Jacob. uts ‘Muoketier Dantereffiüter aris Nedin. Musketter Sprenger. Musketier y. Musketier Zieh e. Musketier Sk rzypczo k. Sud a A 10. Kompagnie. Blzeseldwebel der Neserve Bünger. Unteroff Unteroffizier der Reserve Z aae Me E E Musketier Schneider. Musketier König. “Muskett Klingebeil. Musketier Lebe. i 11. Kompagnie. Unteroffizier Th eel. Musketier Sprutta.

12. Kompagnie.

Einjährig-Freiwilliger Unteroffizier Tur ih. Einjährig-Frelwilliger

Unteroffizier Höder. Gefreiter Bl

Kanitg. Musketter Lehmann Il. Mutketier Genie E Musketier Hagen. Musketier Donepp. Musketier Hildebrandt. Musketier Romonath. E

Maschinengewehrkompagnie.

Gefreiter Kli x. Musketier Fa gelski, Musketier Sor ge.

Musketier V oß. Verichtigung zur Verlustliste Nr. 5. Iufanterieregiment Nr. 20, Wittenberg.

Leutnart der Neserve W S : befindet sich im dana M bisher als vermißt gemeldet,

Deutschlands im Monat Juli 1914.

—— —.—————

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segne, Gott erhalte und bes<hüße Eure Majestät, unsern heißgeliebten, en vi e Allergnädigsten Kaiser, Kön!g und Kriegsherrn. Deimling und von der Marwiß verwundet, gefallen Verantwortlicher Redakteur: Stuttgart 3515 2188 2 689 2 659 115 5 667 : 2 175 4 896 7 9 2 004 66 2 6 T6 f 10 673 1361 0586

Grzherzog Friedrich, oder gefangen genommen seien. Diese Na en si i General er Smfantetie, p A B \ se Nahrichten sind Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Wiesbaden 1040 3: 676 2| 2567 1 793 3 Der Kaiser erließ folgendes Antworttelegramm: i Me ne LERaan e e ee über fen Gelens Verlag der Expedition (J. V.: Koye) in Berlin. Zwid>au . 418 a 1 061 4 LUGL. %4 5 e 1 091 088 , ohl i E irme> verbreiteten Mitteilung geschlossen, da Dru> der Norddeutshen Buchdru>kerei und Verlags-Anstalt . EEI , A T 4 80: 97 Der Beginn des 85. Jahres meines, der Wohlfahrt meiner \<were Artillerie verloren gegangen sei. Schwere Artillerie d Berlin SeO Wilhelmstraße Nr. 32. s Da Summe Jult. 1914 109296 98 867 3 907/129138 110 349 2 325/91 395 cte v n Ds 2 2173 Dagegen im Iun , [113814 6397) 83740/117892 99 070 2 905 87 598 6e R 388 265

Seme M d tief erge nde B lütwünschn ee S ind war garnicht beteiligt, sondern nur einige Jnfanterie at dur< die m ergreifende Beglü>kwünschung, die Cure K. un 0 m 1 2 R : 3 9 K. Hoheit mir in Namen aller Ihnen unterstellten Streitkräfte zu | bataillone der Festungsbesaßzung mit einigen Feldgeshüyen. Sechs Beilagen E Abit v N Æ ; 10 b 144998 120 332) “5 313] 67 593 54 076 6110573342 405 346 Lande und zur See ausgedrü>t haben, cine besondere Weihe ge- i (eins{<ließli4 Warenzeichenbeilage Nr. 76.) 2 7 Zuli 1913 1113677 57 Gon an F e E r 2 78 359 65 167 574 540717 : e / Aan zen ] 3681100556 79 221| 1 703[479889 ( 1) Außer Schlachtvieh gegebenenfalls auh Nußvieh, ?) Halbe und viertel Tiere sind, in ganze Tiere umgere<net, in den nachstehenden Zahlen mit enthalten O O

Berlin, den 20. August 1914, Kaiserliches Statistishes Amt. Delbrü>.

hat an den Kaiser Franz Joseph anläßlih dessen Geburts- i : : / ; nf | Mitternaht von Neapel na< Rom abgegangen war, wurde bei Die Regierung hat, wie „W. T. B.“ meldet, weitere fünf | p ¿00 Mente An as, ‘aetobifen E le ed Wagen Cassel ú 1 Chemni

tages folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet: Ann O S / En Im Namen der dur Allerböchste Gnade Eurer Majestät | Lilionen des e U die Kosten «der Mobilisierung der | ], Fasse explodierte und fünf Personen verwundete.

mir als Armeeoberkommandanten unterstellten gesamten Land- und é ö : Seestreitkräfte der Monarckie bitte i< Eure Majestät anläßlich

2165| 66) 2099 12977] 25| 4604) 8560 1611| 83) 1528 37 851) 15006) 19865

6 546) 990 5711 14 523) 7568) 6955 18 460) 4000| 14460 14313) | 2847| 11466 7264 4 406 3177

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