1914 / 199 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

8& 3. Die Anfrage kann auf folgende Punkte ausgedehnt werden : 1) wer die Vorräte aufbewahrt, die tem Befragten gehören, 9) wem die fremden Vorräte gehören, die der Befragte aufbewahrt, 3) wann die Vorräte abgegeben werden können, 4) für welchen Zeitpunkt die Lieferungen 2 Nr. 2 und 3)

vereinbart sind, S 5) wohin früher angemeldete Vorräte abgegeben sind.

VFedes weitere Eindringen in die Vermögensverhältnifse ist un- statthaft.

& 4, Die anfragende Behörde ift berehtigt, zur Nachprüfung der An- gaben die Vorratsräume des Befragten untersuchen und seine Bücher prüfen zu lassen. :

S5, : Wer die auf Grund dieser Verordnung gestellten Aas nicht in der geseßten Frist beantwortet, oder wer wissenilih unr chtige Angaben macht, wird mit Geldstrafe bis zu 3000 4 oder im Unvermögenöfalle mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft.

8 6. Die Landeszentralbehörden erlassen die Bestimmungen zur Aus- führung dieser Verordnung.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.

Berlin, den 24. August 1914. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Delbrü ck.

Bekanntmachung, betreffend Bestimmung der Hauptmarktorte.

Vom 24. August 1914.

Der Bundesrat hat auf Grund des § 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maß- nahmen usw. vom 4. August 1914 (Reichsgesegbl. S. 327) folgende Anordnung erlassen:

Die Hauptmarktorte, deren Preise für die Vergütungen nach 8 19 Abs. 2 des Gesetzes über die Kriegsleistungen vom 13. Juni 1873 (Reichsgesegbl. S. 129) zugrunde zu legen sind, werden von der Landesjentralbehörde bestimmt.

& 19 Abs. 3 des Geseges vom 3. Juli 1873 wird außer Kraft geseßt. 89 Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 24. August 1914.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Delbrü ck.

BoktanntmaMhung:

Die Zinsscheine Reihe VI Nr. 1 bis 20 zu den Schuldverschreibungen der 3!/2 vorm. 4 prozentigen deutschen Reichsanleihe von 1882 und Reihe V Nr. 1 bis 20 zu den Schuldverschreibungen der 83!/2 prozentigen deutshen Reichs- anleihe von 1886 über die Zinsen für die zehn Jahre vom 1. Oktober 1914 bis 30. September 1924 nebst den Erneue- rungsscheinen für die folgende Reihe werden

vom 1. September d. J. ab ausgereicht, und zwar: E N «dur. diè Königlich Preußische Kontrolle der Staat#ßpapiere in Berlin SW. 68, Oranienstraße 92/94, l durch die Königliche Seehandlung (Preußische Staatsbank) in Berlin W. 56, Markgrafenstraße 38, i durch die Preußische Bentralgenossenschaftskasse in Berlin C. 2, Am Zeughause 2, dur alle Reichsbankhaupt- und Reichsbankstellen und alle mit Kasseneinrichtung versehenen Reichsbanknebenstellen, durch alle preußischen Regierungshauptkassen, Kreiskassen, et Bollfassen und hauptamtlih verwalteten Forstkassen, / : ferner in Bayern durch die Königliché Hauptbank in Nürn-

berg und ihre sämtlichen Filialen, i in Sachsen durh die Königlichen Bezirkssteuer-

einnahmen, in Württemberg dur die Königlichen Kameral-

ämter, i in Baden durch die Mehrzahl der Großherzog-

lichen Finanz- und Hauptsteuerämter, | in Hessen durch die Großherzoglichen Bezirks-

kassen und Steuerämiter, : in Sachsen - Weimar durch die Großherzoglichen

an Orten ohne Reichs- bank- anstalt,

des „Reich8geseßblatt s“ enthält unter

von börsenmäßigen Zeitgeshäften in Waren, vom 24. August 1914, unter i

vom 24. August 1914, unter der Hauptmarktorte, vom 24. August 1914, und unter

Vergütung für die Ueberlassung von Pferden, Fahrzeugen und Geschirren an die Militärbehörde, vom 24. August 1914.

le Winterkursus der Lehranstalten für Mustk.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 65

Nr. 4475 eine Bekanntmachung, betreffend die Abwicklung

Nr. 4476 eine Bekanntmachung über Vorratserhebungen, Nr. 4477 eine Bekanntmachung, betreffend Bestimmung

Nr. 4478 eine Bekanntmachung über die Zahlung der

Berlin W. 9, den 25. August 1914. Kaiserlihes Postzeitungsamt. Krüer.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur, Ge- heimen Regierungsrat Dr. Heinecke bei seiner Verseßzung in den Ruhestand den Charakter als Geheimer Oberregierungsrat mit dem Range der Räte zweiter Klasse zu verleihen sowie die Wahl des Direktors Dr. Julius Müller an dem bisherigen Progymnasium in Eupen, Kreis Eupen, Regierungs- bezirk Acchen, zum Direktor des nunmehrigen Realgymnasiums in Eupen und infolge der von der Stadtverordnetenversammlung und den unbesoldeten Mitgliedern des Magistrats in Schmalkalden ge- troffenen Wahl den bisherigen Magistrats\{höfen Ernst Eickhoff als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Schmal- kfalden für die geseßlihe Amtsdauer von sehs Jahren zu bestätigen.

Ministerium des Jnnern.

Betanutma bund.

Im Jnteresse einer \chnellen und zuverlässigen Be- kfanntgabe der Verluste der Armee während des geaenwärtigen Krieges sind folgende Einrichtungen getroffen worden:

1) Die Verlustlisten werden als Anlagen des „Deutschen

Neichsanzeigers und Königlih Preußischen Staatsanzeigers“ veröffentlicht. Außerdem wird jeder Stelle, welche das „Armee- verordnungsblatt“ erhält, ein Exemplar der Verlustliste über- wiesen. 9) Den Landräten wird eine Anzahl von Exemplaren der Verlustlisten übersandi werden, um dieselben in ihren Bureaus und in den Städten ihres Bezirks öffentlih auszulegen. Jn den Stadtkreisen erhalten sowohl die Magistrate als auch die etwa vorhandenen Königlichen Polizeiverwaltungen Verlustlisten zur öffentlihen Auslegung, namentlih in den Polizeirevier- bureaus,

3) Jn allen: Kreisen (Land- und Stadtkreisen) werden die Namen derjenigen Toten und . Verwundeten, welche den be- treffenden Kreisen angehören, ausgezogen werden. Diese Aus- züge sind neben den allgemeine a öffentlih aus- zulegen und deri Redaklonen dél wWaitteMpwie der Fhtigen im Kreise erscheinenden Tageszeikängeñ behifs Veröffentlichung mitzuteilen. y

4) Im übrigen ist die Einrichtung eines Post- (Einzel-) Abonnements auf die Verlustlisten beabsichtigt. Das Nähere hierüber wird öffentlih bekannt gemacht werden.

Berlin, den 25. August 1914.

Der Minister des Jnnern. J. A.: von Jarotßky.

Ministerium der geistlihen und Unterrichts- angelegenheiten.

Königliche Akademie der Künste in Berlin.

A. Atademtiswe Meistershulen für musikalische Kom- position zu Berlin in Chariotten burg, Fasanenstr. 1. Vorsteher: die Professoren Dr. Humperdinck, Gernsheim und Schumann.

Die Meistershulen haben den Zweck, den in si? aufgenommenen Schülern Gelegenheit zur weiteren Ausbildung in der Komposition

Nach der Bekanntmachung des Herrn Reichskanzlers vom 1. Juli d. J. (Reichsgeseßbl. Nr. 41 Seite 243) hat der Bundesrat auf Grund der Ermächtigung im § 30 Abj. 4 des Besoldung3geseßes vom 15. Juli 1909 (Reichsaeseßbl. Seite 573) beschlossen, daß die in dem anliegenden Verzeichnis an- aegebenen preußishen Orte der dazu vermerkten Ortsfkiasse vom 1. Oktober d. J. ab angehören. Soweit hiernah Erhöhungen der Säße des bisher be- zogenen Wohnungsgeldzuschusses oder der Mietenischädigung eintreten, find die im laufenden Etatsjahr fällig werdenden Unterschiedsbeträge bei den Fonds zu Wohnungsgeldzuschüssen und Mietentshädigungen als Mehrausgabe zu verrecnen.

Berlin, den 19. August 1914.

Der Finanzminister. Der Minister des Jnnern. J. A: Colin. J N.: von Jaroßky.

An die Herren Oberpräsidenten in Königsberg, Danzig, Potsdam, Stettin, Breslau, Schleswig, Hannover, Münster, Cassel und Koblenz sowie die Herren Regie- rungépräsidenten in Königsberg, Marienwerder, Pots- dam, Frankfurt a. O., Stettin, Stralsund, Breslau, Liegniß, Schleswig, Osnabrück, Aurih, Minden, Arns- berg, Wiesbaden, Koblenz, Düsseldorf, Cöln, Trier und Aachen.

Verzeichnis der preußischen Orte,

welche auf Grund der dem Bundeärate durch § 30 Abf. 4 des Be- soldurgsgeseßzes vom 15. Juli 1909 Reicbegeseyblatt S. 573 erteilten Ermächtigung mit Wirkung vom 1. Oktober 1914 ab in eine andere Ortéklasse eingereiht werden.

Namen Ortsklasse

der Orte | der Verwaltungas8bezirke

Koblenz D Arnsberg, Kreis Altena D Schleêwig A Scchleëwig, Kreis Herzog- D tum Lauenburg Barmen Düsseldorf B Bergheim a. d. Erft Cöln ; D Berghofen Arnsberg, Kreis Hörde D Berlin-Lichtenberg | Potsdam A Berlin-Schmargendorf Potsdam A Bergneustadt Cöln, Kreis Gummert bach D Borby bad ogs Kreis Cckern- D örde .

Borkum Aurich, Landkreis Emden Brügge Arnsberg, Kreis Altena

Brunsbüttelkoog

Adenau

Ahelle

Altona

Aumühle. Billenkamp

e

S Eo OoNuNN C

De,

Schleëäwtg, Kreis Süder-

dithmarschen

Buch Potsdam, Kreis Nieder- barnim

Bun scheid Düsseldorf, Landkreis So- lingen

Coblenz Koblenz

Gyrenbreitstein Kokhlenz

Elberfeld Düsseldorf

Emmerich Düfßeldorf, Kreis Nees

Flörsheim Wiesbaden

Frechen Cöln

Göhren Stralsund, Kreis Rügen

Gravenstein 4 Schleswig, Kreis Apenrade

Hat ppe ! M ; Arnbberg, Laudkreis Hagen

Helgoland (Insel) Sc(leswîa, Kreis Süder- dithmazrschen

Herbesthal Aachen, Krets Eupen

Hoffnungéthal Cöln, Lanvkreis Mülheim

/ a. Rhein

Höhscheid (Stadt) Düsseldorf, Landkreis So- lingen

Homburg v. d. Höhe Wtesbaden, Obertaunuskreis

Hordel Arnsberg, Landkreis Bohum

Hostedde Ainsberg, Landkreis Dort-

mund Düsseldorf, Kreis Lennep Marienwerder, Kreis Schlochau | Schleswig Wieshaden, Obertaunuskreis Arnsberg, Landkreis Dorts-

Hücte?wagen Kaldau

Kappeln a. d. Schlei Kelkheim Kirchlinde

mund

Klein Glienide Potsdam, Kreis Teltow

Kley Arnsberg, Landkreis Dorkt- mund

Kohlscheid Aachen

Kronberg 9Riesbad?n, Obertaunuskreis

hèrer Nachforshung durchwea als unbegründet heraus-

f E das. den Verdacht einer Vergiftung des Wassers Mivorrief,

Nichtkamllicßes.

Deursches N ei h. Preußen. Berlin, 26. August 1914.

Dem Generalstab gehen zahlreiche Zuschriften zu, deren \erfasser sich Über die verspätete Zustellung der Weivpoite ndunagen an ihre im Felde stehenden Angehörigen oder t N , O Grund ic diese verspätete Zusenoung bestand in einschränkenden ) Ag , In —hN- rejje der Verschleierung unserer Absichten unbedingt e

m diesen nach der Heimat

beklagen. Der

Naßnahmen der obersten

Heeresleitung, die oten waren. Das \iegreihe Vorgehen auf unserer ganzen ¿ront hat jeßt die Möglichkeit geschaffen, alle Belhrünkuteon (llen zu lassen. Die Feldpost wird von nun an mit er gleichen Regelmäßigkeit und Schnelligkeit arbeitèn, die 1 früheren Feldzügen die allgemeine Anerkennung gefunden aven,

Der Generalquartiermeister.

(gez.) von Stein.

Alle Gesuche um Freigabe von Benzin, Benzol nd sonstigen Betriebsstoffen für Explosionsmotoren sind für je ganze Provinz Brandenburg einschließlich berlin und Vororte an die Inspektion des Mi- itärluft- und Kraftfahrwesens in Berlin-Schön e- erg, Fisfalishe Straße, und niht an das Oberkommando den Marken oder die stellvertretenden Generalkommandos s Gardekorps und des I11. Armeekorps zu richten.

Maschinisten als Kriegsfreiwillige für elektrische entralen mit Motorantrieb gesucht. Geeignete Be- erber wollen sih zwischen 11 und 1 Uhr persönlich oder hriftlih mit Ausweispapieren melden. Stelloertretendes ngenieurlomitee, eleftrotehnishe Abteilung, Berlin W. 62 Naaßenstraßze 4. | :

Der Staatssekretär des Jnnern hat den Antrag des Vereins r deutschen Zuckerindustrie abgelehnt, allgemeine Aus - ahmen von den Vorschriften der Gewerbeordnung jer die Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen rbeitern zu gewähren. Es sind zurzeit noch zahlreiche beitslose Arbeitsfähige vorhanden, die zunächst Beschäftigung [den müssen. Die öffentlichen Arbeitsnachweise, die Arbeits- hwei8verbände und leßten Endes die Reichszentrale der rbeitsnachweise im Reichsamt des Jnnern -sind auf Erfordern } der Lage, den Zuckerfabriken Arbeitskräfte nachzuweisen.

en!

Die Besorgnisse wegen angeblicher Vergiftungeñn er Verseuchungen von Flüssen, Wasserleitungen, lünnen, Uber die seit Beginn: des Kriegszustandes 1s den verschiedensten Teilen des Landes unverbürgte, aber e Oeffentlichkeit stark beunruhigende Gerüchte in die Presse langt waren, haben sih, wie „W. T._B.“ meldet, bei telt. So. hat z. B. ein Fischsterben in dex Weichsel seine Ursache in der Ableitung von Abwässern er russishen Zellstoffabrik in die Weichsel gehabt, iem Vorgange, der auch in Friedenszeiten häufig eïin- it. Ebensowenig haben sih die behaupteten absichtlichen \feltionen von Wasserleitungen mit krankheitserregenden atteriea (z. B. Cholerakeimen) und -auch - die befürchteten rgiftungen von Wasserwertsbehältern mit Zyanfali und (gleichen bewahrheitet. Abgesehen davon, daß solche Ver- hungen und Vergiftungen, wenn sie wirklih \chädlich rien follen, viel schwieriger auszuführen find, als man im gemeinen anzunehmen pflegt, umständlihe Vorbereitungen d besondere Vorkenntnisse erfordern, “ist auch durch nordnungen der Behörden Sorge dafür getragen, daß die v0)serleitungen auf ihre gesundhéitlihe Beschaffenheit hin ndig beaufsihtigt und ihre Vorrätsbehälter dauernd be- cht werden. Wo aber auh nur der Verdacht einer Ver- hung einer Wasserleitung auftaucht, läßt fich bei dem utigen Stande der Kenntnisse jede Gefahr durch eine verzüglih ausführbare Behandlung des Wassers mit ‘inen, die Genießbarfkeit niht beeinträhtigenden Zusäßen. von

in Rußland wohnenden Deutschen zugegangen, er erhalte MOMSE B E 4g e ia in denen er ete

erde, dahin zu wirken, daß den Russen i chland j lein Geib cesheb. ß den Russen in Deutschland ja

In der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ werden die Verlustliste 10 der preußischen Armee, die Verlustliste 1 der bayerischen C N e ete E 1 und 2 der sächsishen Armee

e die Vexrlustliste 1 der ishen 2 veröffentlicht ste er württembergishen Armee ; iese Verlustlisten sind zusammen für 5 „Z, bezw einschließlich der Versandgebühr für 8 F, in der Érpedition des „Reichs- und Staatsanzeigers“ zu haben. L

Bayern.

In der Haupt- und Residenzstadt München beschränkte sich die Feler des gestrigen Namens festes Seiner Majestät Des Königs, seinem Wunsche entsprechend, auf Gottesdienste in den Kirchen aller Konfessionen, die zugleich als Bittgottes- dienste für den Sieg der deutshen Waffen galten. Zu der eFeler im Dom, die der Weihbischof Neudecker leitete, fanden ich auch Jhre Majestäten der König und die Königin ein, bei der Anfahit vom Publikum lebhaft begrüßt. Ferner erschienen die übrigen Mitglieder der Königlichen Familie, soweit sie nicht im Felde stehen, die Hof- und Staatswürdenträger sowie die Gesandten Preußens, Württembergs und Sachsens. el a A L s hat sih, wie „W. T. B.“

idet, heute früh mit Sonderzug na i riegs- a Dad zug nach dem westlichen Kriegs

A Sachsen - Meiningen. Das Hofmarschallamt teilt mit, daß Seine Durchlaucht der Prinz Friedrih von Sachsen-Meiningen, wt Bruder Seiner Hoheit des Herzogs Bernhard und Vater Jhrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von Sachsen, am 283. d. M. vor Namur durch einen Granatshuß getötet worden ist.

| Oesterrei{ch-Ungarn. / ___ Dem japanischen Botschafter am Wiener Hofe sind, einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge, gestern mittag die Pässe zugestellt worden. Der österreihisch-unga- rische Botschafter in Tokio ist abberufen worden. ; Vorgestern abend gab in Wien wiederum eine viel- tausendköpfige Menge vor der deutschen Botschaft der großen Freude der Bevölkerung über die glorreichen Siege der deutschen Armeen begeisterten Ausdru. Der Botschafter erschien auf dem Balkon und nahm dankend die Ansprachen und Huldigungen entgegen, die mit stürmischen Hochrufen auf den Kaiser Franz Joseph und den Kaiser Wilhelm, die beiden Kronprinzen und die übrigen deutschen Fürsten endeten. :

Großbritannien und Frland. Das allgemeine Moratorium, d. h. die Frist für den Aufschub aller Zahlungen, ist, wie ' B. B. L L in -ganz Großbritannien biszum 4 Qeidober verlängert worden. i '

s Frankreich.

Ein italieni\chen Blättern zugegangenes, in Paris am 24. August, Abends, veröffentlihtes Communiqué über die militärische Lage besagt laut Meldung des „W. T. B.“: Oestlich der Maas wurde unsere Armee von Deutschen angegriffen. Hielt bewundernswert stand. Zwei französische Armeekorps rückten vor, wurden mit mörderishem Feuer empfangen. Sie wichen niht. Als aber preußishe Garde Gegenangriff ausführte, mußten sie sih zurückziehen. Feind enorme Verluste. Westlich der Maas hatten Franzosen in s{hwierigem Gelände Vorwärts- bewegung gemacht und wurden dann heftig angegriffen. Nach sehr lebhaftem Kampfe mußten sie zurücckgehen. _Südlich des Semois nahmen englishe und französishe Truppen gedete Stellung. Sie blieben intakt. Unsere Kavallerie hat nicht gelitten. Physischer und moralischer Zustand unserer Truppen ausgezeichnet. Französishe Armee wird jeßt defensiv bleiben, um Offensive in geeignetem Augenblick wieder auf- zunehmen. Unsere Verluste sind bedeutend, aber noch nicht genau anzugeben. Das Communiqué erklärt \cließlich, es sei zu bedauern, daß der Angriffsplan seinen Zweck nicht erreicht

__ Ein Vorstoß von zwanzigtausend Russen gegen die Grenze der Bukowina wurde bei vi, Ir ständig zurückgeshlagen. Den Feinden wurden mehrere hundert Gefangene abgenommen. Jn überstürztem Rückzuge ließen sie auf dem Kampfplaze viele Kriegsgeräte zurü.

Wien, 26. August. (W. T. B.) Das FKriegs- quartier meldet amtlih: Die ete L Schlacht vei Krasnifk endete gestern mit cinem völligen Sieg unserer Truppen. Die Nufsen wurden aus der aanzen etwa 70 Kilometer breiten Front geworfen und haben flucht- artig den Rückzug gegen Lublin angetreten.

| Südlicher Kriegsschauplaß.

Wien, 25. August. Die serbishe Regierung hät gegenüber dem spanischen Gesandten in Bukarest in einem von dem Ministerpräsidenten und Minister des Aeußern Paschitsh gezeichneten Telegramm behauptet, das österreichish-ungarische Hauptquartier habe den Kommandanten der in Serbien ein- gedrungenen Truppen Austrag gegeben, die auf den Feldern stehende Ernte zu vernichten, die Dörfer anzuzünden und die Einwohner zu töten oder gefangen zu nehmen. Ueberhaupt hätten die österreichish-ungarishen Soldaten unerhörte Grausamkeiten begangen und selbst Kinder und alte Frauen nicht verschont. Dadurch seien die serbischen Soldaten so aufgebracht, daß es {wer falle ste von Vergeltungs8taten zurückzuhalten. Die sacbische Regierung ersucht shließlich den spanischen Gefandten, der österreichis- ungarischen Regierung diese Tatsache mitzuteilen und sie wissen zu lassen, „daß Serbien genötigt sein werde, zu Repressalien härterer Natur zu greifen, zu denen das internationale Recht sie berehtige. Es ist ganz klar, was - mit dieser bewußt lügenhaften Darstellung von serbische: Seite bezweckt wird. Es soll einfah den Vorwürfen * zuvorgeklommen werden die zu erheben das tatsächliche Verhalten der Serben in diesem Kriege die österreichish-ungarishe Regierung ohnehin früher oder später gezwungen hätte. Schon die bisherigen Berichte von serbischen Kampfschaupläßen haben verschiedene Grausam - keiten der serbischen Kriegführung und ein völker- rehtswidriges Vorgehen der von den Behörden auf- geheßten Bevölkerung festgestellt. Das Armeeober- fommando hat Erhebungen in dieser Hinsicht angeordnet, die bisher für den Raum um Schabay abgeschlossen find und fol- gendes Ergebnis geliefert haben:

: Bei Serbish-Schabaß sind wiederholt Lei - siümmelter Soldaten unserer Armee Me a rncgne p Leutnant, mit aufgeschlißtem Bauche, ein Soldat mit ausge- stochenen Augen, _ in deren Höhlen Uniforrnfknöpfe eingepreßt waren, und ein Soldat, an einem Baume hängend, dem Kopf und Arme fehlten. Die Einwohner von Serbisch-Schabat und den umliegenden Ortschaften haben auf unsere Truppen meist von hinten geschossen, besonders auf die Offiziere und kleine Abteilungen. Selbst als Schabaß \{hon 24 Stunden in unserem Vesiß war, wurde noch auf vorübergehende Soldaten geschossen; die Schuldigen sind standrehtlih ershossen worden. Aus einer Fabrik in Schabay wurde wiederholt auf uvsere Leuté _gefeuert, einmal sogar von dem Fabrikshlote aus in die Offiziermenage auf die dort versammelten Offiziere; die Fabrik ist von uns niedergebrannt worden. Bei Mij char wurden Leute, die auf durchziehendes Militär geshossen hatten gefangen; ein Leutnant, dem. die Gefangenen vorgeführt wurden, verfügte _aus Menschlichkeit die Freilassung einer \hwangeren Frau. Kaum freigelassen, zog das Weib einen Revolver und ershoß den Leutnant von hinten. Während des Kampfes bei Tekerisch_ wurde von serbischen Truppen die Parlamentärs- flagage gehißt; der österreichish-ungarishe Kommandant befahl daraufhin die Einstellung des Feuers und näherte sich den Serben, die sodann auf dreihundert Schritt Entfernung gegen ihn und seine Leute ein mörderisches Feuer eröffneten. Mit Borliebe beschießen die serbischen regulären Truppen unsere Verbandspläßze und Verwundetenträger; eine Patrouille, die E bberaeida Oberst transportierte, wurde aus nächster ähe niedergeschossen. Selbst serbische Kinder beteili i án diesen Unmeishilhtäien S E Rae 6: Sarajewo, 24. August. (W. T. B.) Der noch vor Beginn unserer Operationen über Uwag und Wardiste in unser Grenzgebiet eingedrungene Feind wurde am 20. August angegriffen und aus seinen ebenso gut gewählten wie hergerichteten Stellungen in der Richtung auf Uzigze über die Grenze zurückgeworfen. Bei diesen Kämpfen, an denen auch das deutsche Detachement aus Skutari freiwillig 1ühmlichen Anteil nahm, haben unsere Truppen troß des

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Schleswiz, Kreis Bordes-

holm Arnsberg, Landkreis Bochum Arnsberg, LandkreisSchwelm Potédam, Krets Templin Schleswtg, Kreis Herzogtum Lauenburg Koblenz, Kreis Altenkirhen Osnabrück, Krets Gra!schast Bentheim Arntberg, Kreis Altena Obernigk Breslau, Kreis Trebnty Pomméerentdorf Stettin, Kreis Nardoro

unter unmtitelbarer Leitung eines Meisters zu geben Genügeno vor- Kronshagen bereitete Aspiranten, w?lche einem der vorgenannten Meister f an- L zu{chließen wün'ch?n, haben sih bei demselben in der ersten Woche | Laer des Monats Oktober persönlich zu melden und ihre Komposittonen Langerfeld und Zeugnisse (insbesondere auch den Nachweis einer untadelhaften | Lychen A Führung) vorzulegen. ie G ; dtufnas Pèölln in Lauznburz A O ; i eber die prafti'ch2 Befähizung dec Bewerber zur Aufnahme in hebung der neuen Zinsscheinreihe berechtigenden Erneuerungs- | die Metsterschule ifdeibet Vet, béttéftinbe Meister. Der Unterricht | Mudersbah (Landgemeinde) scheine einzuliefern jind, werden von den vorbezeihneten Aus- | if bis auf weitere Bestimmung unentgeltlich. Nordhorn (Stadt) reichungsstellen unentgeltlich abgegeben. Näheres auch im Bureau dec Akademie der Künste Berlin W. 8, Der Einreichung der Schuldverschreibungen bedarf es zur | Pariser Play 4. Erlangung der neuen Zinsscheine nur dann, wenn die Er- B. Akademishe HoG\chule für Musik zu Berlin neuerungsscheine abhanden gekommen Iu, in Charlottenburg, Fasänenstraße 1. Nnau’chwalde bei E örliß (mit | Liegntg, Landkreis Görliß Berlin, den 21. August 1914. Direktorium: Geheimer Regierungsrat, Professor Dr. Kreßshmar, Nangterbahnhof Schlau- | Reichs\chuldenverwaltung. Professor Barth, Professor Dr. Humperdinck, Professor Felix roth) i | A | von Bishoffshausen. Schmidt. de nid (mit Wilhelms- | Potsdam, KreisNiederbarnim agen) Nösrath Cöln, Landkreis Mülheim

Nussee

hlorlalk beseitigen. Eine Veranlassung, sich der in Friedens- i ; : Hy

jan gewohnien Verwendung des Leitungsassers zu enthalten, | diele eter dere Lobude, ter ti Mit vem

O N La Hi O A en vor seiner fest. Teile einer selbständigen deutschen Kavalleriedivision auf ( s besonderes zu tun, liegt also nicht vor. äußerstem Flügel seien in das Gebiet von Roubair-Tourcoing

eingedrungen, das nur von Territorialtruppen verteidigt werde.

shwierigen Terrains und der zähen Verteidigung des über- legenen und in wohlangelegten Befestigungen befindlichen Gegners mit bewundernswertem Elan gekämpft und be- wiesen, daß sie von demjenigen Geiste erfüllt sind, der die österreichish-ungarische Armee in einer Jahrhunderte langen Geschichte zu Ruhm und Ehren geführt hat. Die aus Truppen aller Teile der Monarchie zusammengeseßten Armeekörper haben mit gleichem Schneid und Todesverachtung den an Zahl überlegenen, kriegsgewohnten und erbitterten Gegner von seinem großen Jrrtume geheilt, daß die serbische Tapferkeit unbezwinglich B O E E seine Tapferkeit mit dem 5 von drei Soldaten und der Ver n zwei Offi- Alien vue A1 Daa, r Verwundung von zwei Offi

Rechnungsämter, E in Elsaß-Lothringen durch die Kaiserlichen Steuer- fassen, ] , in den übrigen Bundesstaaten durch verschiedene, von ihnen bekannt gegebenen Kassen. : Formulare zu den Verzeichnissen, mit welchen die zur Ab-

Numätien.

__ Der König Karol, der einige Tage unpäßlih war, ist wiederhergestellt und hat gestern die türfishen und griechischen A empfangen. :

n einem dem König gewidmeten Huldigungsartikel schreibt die „Jndépendance Roumaine“ : ieh

…__ Wir wissen, daß, was immer geschieht, der König die Nation zum äußersten Opfer nur auffordern wird, um tas Lebensinteresse dieses lateinishen Landes zu wahren. WVêehr denn je umgibt die rumänische Natton den Thron Karls von Hohenzollern mit kindliher Verehrung. Wir haben Vertrauen zu thm, und alle werden wte ein Mann der Fahne folgen, die er trägt.

Auf Anregung des Vorschußvereins zu Jnsterburg ist in nRäumen der Dresdner Bank in Berlin threnstraße 38/39) für die Mitglieder und Einleger der enossenschaften der vom Krieg betroffenen lichen Pläße bis zur Wiederaufnahme des Betriebes h Sive der Genossenschaften eine Kriegsgaeschäfts- elle errichtet. Der Vorstand des genannten Vereins bittet | Vorstandsmitglieder anderer in gleicher Weise betroffenen enossenschaften, sih mit dieser Stelle in Verbindung zu seßen.

Oberbrügage

Die Aufnahmebedingungen sind aus dem Prospekt ersichtlich. Die Anweldung ist \chriftlich unter Beifügung der unter Nr. V 111 des Pro}pektes anaegebenen Nachweise, aus denen das zu studierende Haupt fach ersichtlich sein muß, spätestens bis zum

A Æohlfahrtspflege. Der stellvertretende Militärinspekteur der freiwilligen Kranken- 4 Cr zu Trachenberg erläßt die naifiebernbe Bek annta Unjeren kämpfenden Truppen find nachf o E Sea nao D E P d ba ais . Ziaarren, Zigaretten, Tabak, (Pfeifen), Kon}erven, S Kakao, Tee, Kaffee, Bonbons, Vouillonbapiet E Ce Ia Gemwüsekonserven, Dau-1wurst, geräucherte Fleishwaren, alkobolfrete Getränke, Mineralwasser, Trockenmilch, kondensierte Milch, Lebkuchen. winn E S A LION, Hosenträger, Halöbinden nd (zut Fußbekleidung), | ü / fette nallene Arn va dag ng) ashentüher, Hemden, Unterbetn 111. Toschenmésser, Löffel, Notibücher, Postkart i Bleistifte mit ,Schonern“, Zahnbürsten, Lte abnieifs Gute S: ifent osen, Stearinkerzen, zusammenlcgba1e Handlaternen, Haar- ‘l n bio (nion Aba: Strelhhölzer mit Metallhülse Y ‘cen (entbaltend Zwirn, Knöpfe, Band, 2 inger- S A RRES M E D te um {nelle vnd rei{li@e Gaben an di . gegebenen Sammelstllen des Noten K1euzes und der pen a A N O E an die Abnahmestellen bei ) elb 1tietenden Gererallommaändc s, v 1 C G Wten, iandt on dort aus den Truppen

a d DCD, i i | Schleswig, Kreis Bordes- 24. September 1914 an das Direktorium der Königlichen oln ; der mit dem Schuße der französischen, russischen und

E Jn dem Wunsche, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen,

Auf Grund des § 10 des Geseßes vom 1. Juni 1898, be- treffend die elektrischen Maßeinheiten, ist das folgende System von Elektrizitätszählern zur Beglaubigung n die Eléktrishen Prüfämter 1m Deutschen Neiche zugelassen und ihm das beigeseßte Systemzeichen zuerieilt worden :

[— Jnduktionszähler für einphasigen Wechselstrom, 8| Form E F, der Elektrizitätszählerfabrik H. Aron n A miila;, Ls

in Charlottenburg. :

/ e 4 3) für Violine und Orael den 2. Oktober, Morgens 9 Ubr;

Eine Beschreibung wird in der Elefktrotechnischen Zeitschrifl 4) 'fûr Chorschule (Cinzelgesangunterriht) den 8. Oktober, Winkhausen Arnsberg, Kreis Altena veröffentlicht, von deren Verlag (Jul. Springer in Berlin W. 9, | Mittacs 12 Ubr; Wormditt (Stadt) Königsberg, Kreis Brauns,

infstraße 23/24) Sonderabdrucke bezogen werden können. 5) für Chor ten 8. Oktob.r, Nachmittags 4 Uhr, E, berg M ile den 17. Auaust 1914, Die Aspiranten baben sh ohne weitere Benachrichtigungen zu Wiüinsdorf Potsdam, Kreis Teltow

üifun i ; Xant Düsseldorf, Krets Vèörs

Dex Präsident ber Physilalish-Technishen Reichsanstalt, | ck Feilin ben 2, August 1914. Aeblendorf Pottam Kreis Teltow E. Warburg. G Der Senat, Sektion für Musik, Zielenziz | Frankfurt a. O

Fr. Gernsheim.

Arnsberg, Krets Altena, Gemeinde Schalksmühle, Amt Halver

Schleswig

Trier, Kreis Saarlouis

Schleswig

Yiinden

Düsseldorf, Landkreis Solingen

akademishen Hochschule für Musik zu rihten. Au ch muß aus der | Schalkêmüßle Meldung hervorgehen, daß dem Aspiranten der Prü- fungstag bekannt ist. Die Aufnahmeprüfungen für das Winterhalbjahr 1914/15 finden statt: N 1) für Kompesitton, Direktion (Käpellmeister), Klavier, Cembalo, Nioloncell, Harfe, Kontrabaß und Blatinstrumente den 1. Oktober, Moraens 9 Uhr : 2) für Gesang (eins{chl. Dpernschule) den 1. Oktober, Nach-

gishen Staatsangehötigen beauftragte hiesige anische \i\chafter Polo de Bernabé vor Ae Stier Vie ) in ritterlichster Weise den von der Deutschland feindlichen tejje im Auslande verbreiteten Verleumdungen entaegengetreten, nah Angehörige der mit Deuschland im Kriege befind-

en Staaten in Deutschland unmenschliche Behandlung, Ver- | gung und Beraubungen zu erdulden hätten. Der Botschafter \onte demgegenüber ausdrücklich, daß nah den freiwilligen enen Versicherungen seiner Schußbefohlenen die Fremden n seiten der Deutschen mit aller ihrer mißlichen ge schuldigen Rücksicht und Achtung behandelt érden. Die strenge Unparteilichkeit, die die neutrale Haltung paniens seinem Vertreter zur Pflicht macht, hat Herrn Polo _VBernabé, wie „W. T. B.“ meldet, vèranlaßt, dem wärtigen Amt heute mitzuteilen, daß der mit dem Schüße Deutschen in Rußland betraute Geschäftsträger der Ver- "gten Staaten von Amerika wörtlich erklärt habe, ihm seien inerlei Klagen über Mißhandlungen der 200 000

Kriegsnahrihhten. Oestlicher Kriegsschauplaß.

Wien, 25. August. (W. T. B, Das Kriegspresse- quartier meldet: Die Offensive unserer Truppen beiderseits der Weichsel dringt unaufhaltsam vor. Westlich des Flusses überschritten unsere Kräfte im Anschlusse an die deutschen Verbündeten unter kleinen Kämpfen die Lysagora und erreichten gestern den Abschnitt des Kamionkaflusses zwischen Kielie und Radom. Oestlich der Weichsel warfen unsere siegreich vordringenden Kräfte am 23. August bei Krasnik auf dem Wege nah Lublin eine starke Gruppe zweier russisher Korps zurück. Ueber tausend Russen, darunter viele Offiziere, fielen unverwundet in unsere Hände. E Fahnen, Maschinengewehre und Geschüße wurde rbeutet.

Sonderburg

Wadgassen

Wandsbek

Warburg

Wiesro.f (mit Schlebusch- Manfort) Ls zu streihen Küpper-

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