1914 / 200 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

den Re nada aYoe f ¿ur. Curt von Seydlig und udwigsdorf in Eisleben, j den c nuten und Kompagniechef im 4. Hannoverschen In- fanterieregimen! Nr. 164 Egmont von Blo, R den Rittmeister und Eskadronchef im Husarenregiment S Milhelmina der Niederlande (Hannoverschen) M1 reiherrn Hermann von Schaezler, s den Dibei ommißbesißzer Gra S von Bülow auf Kühren bei Preey in Holsten, : den Stbefi und l wier fs des Sgleswia-Holsteinschen JIn- fanterieregiments Nr. 163 Georg von Rode, den Propst des adligen Klosters Uetersen Grafen Heinrich von Reventlow in Uetersen, A ara den Hauptmann und Kompagniechef am Kadettenhause in Plön A Walther von Kittligt, d den Rittergutsbesißer Heino von Stern auf Wulfskuhl bei Wittenburg in Me>lenburg-Schwerin, ' den Rittmeister a. D. George von Düring auf Egerkamp, Kreis Kehdingen, E : den Major E Freiherrn Wolfgang Ferdinand von Dörn- berg in Oldenburg im Großherzogtum, S den Rittmeister und Eskadronchef im 2. Hannoverschen Dra- gonerregiment Nr. 16 Freiherrn Wulf von Norde>, den Rittmeister und Eskadronchef im 2. Hannoverschen Dra- gonerregiment Nr. 16 Lupold von Wedel, k, den Hauptmann und Batteriehef im Niedersächsishen Feld- artillerieregiment Nr. 46 Benno von Thiele, den Rittmeister und Adjutanten der 38. Division Hans von Einem, : N den Gerichtsassessor, Leutnant der Reserve des 1. Garde- feldartillerieregiments Hans von Basse zu Hagen in estfalen, e den SofmariGall Jhrer Hoheit der Fürstin Mutter zu Schaum- burg-Lippe, Hertogin zu Sachsen, Konradin von Kaisen- berg in Bückeburg, O O / den Sas und Kompagniechef im 7. Lothringischen JIn- fanterieregiment Nr. 158 Eberhard von Selaf insfy, den Hauptmann und Kompagniechef im Jnfanterieregiment von ittih (3. Kurhessishen) Nr. 83, Fideikommißbesizer auf Riede, Kreis Wolfhagen, Werner von Buttlar, : den Hauptmann und Kompagniechef im 1. Oberrheinischen Jn- V otieeanent Nr. 97 Knoop von Lehsten, : den Rittmeister und Eskadronchef im 8. Schlesischen Dragoner- regiment Nr. 15 Friß Herwarth von Bittenfeld, den Hauptmann und Kompagniechef im Jnfanterieregiment von Goeben (2. Rheinischen) Nr. 28 Hugo von Shlegell, den Hauptmann und Kompagniechef im Jnfanterieregiment von Ven (2. Rheinischen) Nr. 28 Curt v on Chm ielews ti, den Stabsarzt und Bataillonsarzt des 2. Oberrheinischen Jn- fanterieregiments Nr. 99, kommandiert zur chirurgischen Universitätsklinik in Marburg, Bernhard von Kampß8, den Landrat Curt von Elbe in Neuwied d. N. . j den Hauptmann und Kompagniechef im 6. Badischen Jnsfanterie- regiment Kaiser Friedrich 111. Nr. 114 Detlev von Buch- waldt, Ar : : den Hauptmann z. D. und Bezirksoffizier beim Landwehrbezirf Stockach in Baden, Meldeamt Sigmaringen, Freiherra Victor Quadt-Wykradt-Hüchtenbru>, i den Oberstleutnant in n Ang des Großen Generalstabes August von Tronchin, O den iu nig und Batteriechef im Großherzoglich Melen- burgischen Feldartillerieregiment Nr. 60 Berthold von Bonin | den Hauptmann im Großherzoglich Mecklenburgischen Grena- dierregiment Nr. 89 Henning von Holstein, . den Hauptmann im 1. Nassauischen Jnfanterieregiment Nr. 87 Freiherrn Hans v on Schleiniß, , : N den Hauptmann und Batteriechef im 92. Großherzoglich Hessischen Feldartillerieregiment Nr. 61, 3. Zk. fommandiert zur Feldartillerieshießs<ule, Erih von Wiens fowsfi, den Oberleutnant der Landwehrkavallerie Freiherrn Hermann von Dungern in Darmstadt, e N Hauptmann im Leibgardeinfanterieregiment (1. _Groß- herzogli< Hessischen) Nr. 115 Erdmann von Siera- lowsTti, | : R Hauptmann und Batteriechef im Königlih Sächsischen Fußartillerieregiment Nr. 12 Hans Schnorr von Carolsfel M Plantagenbesißer Bernhard von Busse Kilole bei Tanga, Deutsch Ostafrika, : Oberleutnant der Landwehr, Rechisanwalt Dr. jur. Her- mánn von Meyer in Dresde, | Rittmeister der Reserve des Königlich Sächsischen 3. Husaren- regiments Nr. 20 Georg von Stiegliß auf Burkers3roda in Sachsen, : : | | Königlich bayerishen Kämmerer, Oberregierungsrat im Staatsministerium des Jnnern, Hauptmann der Landwehr- feldartillerie Freiherrn Hans von Welser in München, Rittergutsbesißer Freiherrn Crafft von Crailsheim auf Rödelsee bei Kißingen in Unterfranken, 2 Kapitänleutnant und Ersten Offizier S. M. S. Wilhelm Friedrih von Loewenfeld, O V Königlich niederländischen Kammerherrn , Bürgermeiiter Dr. jur. Baron Douwe Jan Andries van Harinxma thoe Slooten in s'Graveland in Holland, | Jonkheer Jean Louis Storm van s Gravesande im aag, : / | E den Seritán der Königlich niederländischen reitenden Artillerie Baron Lodewigh Willem van Boegelaer in Arnheim, den Rittmeister im Königlich Schwedischen Regiment Leibgarde

zu Pferde Grafen Robert Claes Conrad von Rosen in Stockholm, E L d den Rittmeister und Eskadronchef im Königlich Schwedischen Regiment Leibgarde zu Pferde Carl Hemung von Horn in Stoctholm, R E i den ae und Kompagniechef im 2. Königlich Schwedischen RAb irbccegiment „Gola“ Ernst Lind af Hageby in Stockholm, e i den Rittmeister im Königlich Schwedischen 1e zu Pferde Grafen Fabian Casper Fredril Wrede af Elima in Stocholm, t den Großgrundbesiger a Laszkáry von Laszkár Draskócz in Budapest, i l nach Prüfung derselbe dur< das Kapitel und auf Vorschlag des Durchlauchtigsten Herrenmeisters Prinzen Eitel-Friedr ich von Preußen, Königlicher Hoheit, zu Ehrenrittern des Jöohanniterordens zu ernennen. : Die Allerhöchste Kabinettsorder datiert vom 10. August 1914.

den

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den auf Pflanzung den

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den dén „Breslau“

den

den

Regiment Leibgarde Fabianum

und

Deutsches Reid.

Seine Majestät der Kaiser haben im Namen des

Reichs Allergnädigst zu ernennen geruht: / j

zum Vorsizenden des Oberprisengerihts den Direktor im

Nea D., Wirklichen Geheimen Rat Dr. Hoff- 1n in Berlin, O

anni Vorsigenden des Prisengerihts in amburg den

Präsidenten des Hanseatischen Oberlandesgerihts Dr. Brandis

in Hamburg und : A E d e Verkigénden des Prisengerihts in Kiel den Königlich preußischen Senatspräsidenten Bithorn in Kiel.

Die von heute ab zur Aa gelangende Nummer 66 s Reichsgeseßblatts enthält unter E a R T Vérérdriunga, betreffend die Rückkehr der Deutschen im Ausland, vom 15. August 1914.

Berlin W. 9, 26. August 1914.

Kaiserliches Postzeitung8amt. Krüer.

Personalveränderungen.

KFöuiglich Nreußislhe Armee.

Hroßes Hauptquartier, 19. August. Frhr. v. Nössing, mai ie t L Pion. B. Nr. 16, komdt_ z. Dienstl. beim Gr. Gen. Stabe, Hälbig, Maj. und Verkehrs-Offiz. v. Pl. in Graudenz, ein Patent ihres Dienstgrades verliehen. v. Beyer, Hauptm. z. D. und Bez. Offiz. beim Landw. Bez. Anklam, d. Charakter als Maj.

en.

ea Hauptquartier, 21. August. Prinz Anton Wilhelm und Prinz Robert, Herzöge von Arenberg, Söhne d. veritorbenen Prinzen Johann Herzogs von Arenberg, als Ltd, vor- läufi1 ohne Patent, im Huf. R. Kôa1g Wilhelm I. (1. hein.) Nr. 7 angest. Reuter, Hauptm. v. Res. a. D. (Lübe>), zulegt in d. Res. d. Inf. Regts. Herzog von Holstein (Holst.) Nr. 85, als Hauptm. mit Patent vom 26 Februar 1909 bei d. Nes. Dsfizteren des gen. Negts., Ehrhardt, Lt. d. Res. a. D. in Hamburg, zuleßt in d. Nes. d. 8. Bad. Inf. Regts. ir. 169, als Lt. mit Patent vom 3. Juni 1910 bei d. Res. Difuteren d. gen. Negts, i wiederangest, Sw nell, Unteroff. im Inf. N. Lübe> (3. Hanseat.) Nr. 162, zum Fähnr. befördert. i

O e Cutianio der Reserve befördert : Hamacer, Vizefeldw. (Saarlouts), d. 4. Magdeb. Inf. NReuts. Ne. 67, Monter, Vize- watmstr. (Saarlouis), d. 1. Rhein Train- Abt. M

Brunnec, Oblt. im 111. Stamm-See-B., behufs Rü>tritts in K. B. Heeresdienste aus d. Marine ausgeschieden. Graf, Ob. St. Arzt in d. Schußtr. für Deuts<h Südwestafcika, aus diejer behufs Rüd>tritts in K. B. Mil. Dienste ausgeschieden. _

Großes Hauptquartier, 22. August. v. Stockhausen, Oblt. d. Nes. d. 2. Großherzogl. Hess Feldart. Regts. Nr. 61, komdi. z¿. Diensil. b. Negt, als Obli. mit Patent vom 6. April 1914 im

. Negt. angestellt. h ; T Besdrdeit die Leutnants der Reserve: Reinhold d. 9. Bad. Inf. Regts. Nr. 113 (Karlsruhe), Nochlitz d. Feldart. Negts Gcoße- herzog (1. Bad ) Nr. 14 (Karlsruhe), die Leutnants: Knapp d. Landw. JIaf. 1. Aufgeb. (Karlsruhe), Markstahler D. Landw. Feldart. 1. Aufgeb. (Hetdelberg), zu Obeclts. ; die BVizefeldwebel : Rudloff (Lörrach), zum Lt. d. Nes. d. Inf. Regts. Herzog Ferdi- nand von Braunschweig (8. Westf.) Nr. 57, Zilling (Haüe a. S.), zum Ly. d. Res. d. Quit 9tegts. Nr. 36, May (Halle a. S.), zum Lt.

. Lildw. Inf. 1: Aufgeb. / j :

Y u vie Vorschläge d. Mansfelder Feldart. Regts. Nr. 75 be- fördert: zu Leutnants der Reserve: die Vizewachtmeister der Neserve : Kirchner, Lüdicke, Buschendorkf,

Ober, Leityold, é jeßt bei Mun. Kolonnen d. IV. A K. E S Hauptquartier, 23. August. Krieg, Oblt. d. Res. d. Drag. Regts. von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 (Jauer), zum Ritim., Niedt, Fähnr. im Kür. R. Graf Gcßler (NRhein.) Nr. 8, zum Lt., vorläufig ohne Patent, befördert. Í Zu Käharichen befördert: die Unteroffiziere: Seidel, i Mudzynski, die Gefreiten: Kraus, Kauß, Ju>ena>, B alle \se<s tm 9. Rkein. Inf. R. Nr. 160; der Unteroffizier Lung im . Rhein. Inf. R. Nr. 161. i S E R B. Ob. Veter. d. Res., nach erfolgtem Ausscheiden aus d. K. B. Heere als Ob. Vetec. d. Res. mit einem Patent vom 17. Dezember 1912 in d. Schuttr. für Deuts<h Südwestafrika angestellt.

Königlich Bayerische Armee.

München, 19. August. Seine Majestät der König haben Si mit Allerhöchster Entschließung vom 18. d. M. bewogen gefunden, na<stehende Personalveränderungen Allergnädigst zu verfügen :

a. bet den Offizieren:

zu Oberleutnants die Leutnants: Meiser d. Melber, Bats. Adj., ei E ul : . Kronprinz, Hueber d. 4. Inf. Regts. König Wilbelm von i E irttnba BT ü ik d. 5. Inf. Regts. Großherzog Grnst Ludwig von Hessen, Stengler d. 6. Inf. Regts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen, Adj. b. Bez. Komdo. Stcaubing, Holler d. 8. Inf. Negts. Großherzog Friedrih Il. von Baden, v. Sw{lichtegroll, Yegler d. 13. Ins. Regts. Franz Joseph 1., Kaiser von Oesterreich und Apostolis<her König pon Úngarn, #rhra. v. Andrian-Werburg, Göß d. 10 Düs, Regts. Großherzog Friedrich von Tosfana, Deer d. 17. Inf. Regts. Orff, Max Hagl d. 18. Inf. Regts. Prinz Ludwig Ferdinand, Härtl d. 1. Maschinengew. Abt, Gumbrecht d. 19. Inf. Regts. König Viktor Emanuel 111. von Jtalten, Oldenbourg d. 21. Inf. Regts. Großherzog Friedrih Franz IV. von Me>lenburg-Schwerin, Seiler, Brand, Thelen d. 23. Inf. Negts, Dent di 9; Schweren Reiter-Regts Erzherzog Franz Ferdinand von Desterreih- Este, Schenk Grafen v. Stauffenberg d. 1. Ulan. Regts. Kaiser Wilhelm 1[., König von Preußen, Herzog L uttpold in Bayern, K. H., à l. s. d. 1. Ulan. Regts. Kaiser Wilhelm IL, König von Preußen, Ritter v. Gietl d. 4. Reg König, Wolf d. 6. Clevy. Negts. Prinz Albrecht von Preußen, v. Oelhafen, Abt. Adj. im 2. Feldart. Regt. Horn, Buchler b. 6. Feldart. Regts. Prinz Ferdinand von Bourbon, Herzog von Calabrien, Baum, Abt. Adj., Keim d. 9. Feldart. Negts, Limpach, Abt. Adj. im 10. Feldart. N, Spruner b. Merg d. 11. Feldart. Regts., Hengen, Heinrich Müller d. 12. Feldart. Regts.,, Regnault d. 2. Pion. Bats., Schiller d. 3. Pion. Bats., Siegert d. Eisenb. Bats., Nüßlein d. Bespann Abt. d. 1. Telegr. Bats, Moosmair, Hailer, Göh, Schöôn- bär! d. Fliegerbats., Pertenhammer d. 1. Trainabt, zu Zeug- oberleutnants die Zeugleutnants: Meh d. Hauptlaboratoriums, Schlosser d. Art. Dep. Germersheim, zu Zeugleutnants die Zeug- feldwebel Gundermann, Anton Pröls d. Feldzeugmeisterei, zum Feuerw, Lt. den Oberfeuerwerker Wittmann d. Art. Dep. Ingol-

Me l sta wieder anzustellen: den Lt. Düsel mit seinem Ausscheiden aus d. Kaiserl. Schußtr. für Veutsh Ostafrikä mit seinem früheren Patent im 4. Inf. N. König Wilhelm von Württemberg; zur Disp. zu stellen: den Hauptm. a. D. Wille.

b. bei den Sanitätsoffizieren:

Prinz,

Zu befördern: 1. Inf. Regts. König,

Ghev.

1911 (überzähl.) im 3. Inf. R. Prinz Karl von Bayern niederan- zustellen.

XUIE. (Königlich Württembergisches) Armeekorps.

: die tuttgart, 5. Augusk. Zu Oberleutnants befördert : d ab uteiait: Fusti im Gren. R. Köntgin Olga Nr. 119, Kündinger

. König Wilhelm 1. Nr. 124.

ap V aa 7. August. Unter Vorbehalt späterer Patent- regelung befördert: zu Oberleutnants: die Leutnants der Seele: Gußmann (Ellwangen), Wirthle (Ulm) des 9. pu e regiments Nr. 127, Braendle (I Stuttgart) des 3. f eldarti e regiments Nr. 49; zu Leutnants der Reserve: die 2 lesen der Reserve: Hege (Friedrich), Hege (Rudolph), Kirn (Hall), Dopffel, Geißler, Hummel, Qnegenhurger, De S Widmann, Zier E a irilua, Rebmann, r (Leonberg), EWINET j x Bu S Baut Scortmann, Sigwart, E Wildermuth, Ziegler (11 Stuttgart); zu Lts. der S I 1. Aufgeb. : die Bizefeldwebel d. Landw. 1, Aufgeb.: Endreß ( L Hubmann, Kappert, Müller, Sturm, Theurer (pe s bronn), Krauß, Wader (Leonberg), Begler, Gextas, Y dauer (I Stuttgart), Ostermayer, Rieker, Schweizer, ige mann, Vetter, Volz, Zoller (Ernst) (11 Skuttgart); u t d. Landw. Inf. 2. Aufgeb. : die Vizefeldwebel d. Landw. 2 Ce A Bäuerle (Hall), Kleinbah, Köbele, Müller, A ; T\cherning (Heilbronn), Hauff, Kalets\<, R i a (1 Stuttgart), Tafel (1 S, e C es Lan

; 0 Dee tuttgart). ens E Vir d. Nef. (I S unter Vorbehalt ¿terer Vatentregelung zum Assiít. Arzt befördert. i 4 E Vorbehalt “(uäterer Patentregelung zu Veterinüren be- fördert: die Unterveterinäre E Reserve: Dr. Wol f (Ludwigsbuxg),

Dr. Hofstadt (1 Stuttgart). j

M Ry 14. Auaust: Unter Vorbehalt späterer Patent- regelung befördert: zum Oberleutnant: Otterb ac (Gmünd), f d. Landw. Feldart. 1. Aufgeb.; zu Leutnants der Reserve : de Ser feldwebel der Reserve: Krauß, Maginot (Calw), a dan (Heilbronn), Sh mtd (Horb), Lug (Lonberg), Wünsch (Ludwigs- bura), Fröhlih, Geyer, Gminder, _Gutscher, S O Ee Fosenhans (1 Stuttgart), Röter, Sautter, S0 gt, Stadler, Ungerer, Winter (11 Stuttgart); zum Lt. d. Uu b Inf. 1. Aufgeb. der Vizefeldw. d. Landw. 1. Aufgeb. Bu shle (I Stutt- gart); zu Lts. d Landw. Inf. 2, Aufgeb. : die tzefeldwebel D L 9. Aufgeb.: Baur, Borst (Hermann), Erpf, Grau, Pes (Alfred), Honold (Paul), Kilpper, Klin>erfuß, stt N 7 Kraiß, Luß (Hermann), Luß (Nobert), Mot (1 Stuttgart); E Bizefeldwebel des Landsturms: Brigel, EGichberger (I ge Dr. Buhl, St. Arzt a. D., auf Kriegsdauer wiebecangene 2 und unter Vorbehalt späterer Patentregelung zum Ob. St. Arzt be- fördert. ; 5 ) S S 1, Negierungsbaumeister in Ulm, mit Wirkung vou 1 A o1L 6 “Mil. Bau-Insp. ernannt. - Veit, 4A Zahlmîtr., beauftr. m. d. probeweilen Wahrn. d. Insp. Stelle , Remonte-Dep. Breithülen, mit Wirkung vom 1. August 1914 zum

Nemoate-Dep. Insp. ernannt. 5 E g August. Die nachfolgenden aus d. Haupt-Kad- Anst bzw. aus dem Kad. Hause Karlsruhe ausscheidenden Kadetten im Armeekorps angest,, und zwar: als Leutnank, vorläufig ohne Patent, der Oberprimaner Portepee- Unteroffizier Teichmann im $ Inf. N. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden; als Unter- offizier der Unte: sekundaner Gnamm im 10. Inf. N. Nr. 180. Ÿ Stuttgart, 19. August. Zu Generalmajoren befördert: die Ober1nen: v. Schroeder, Abt. Chef im Kr. Me, p. Erpf, Kom. d. Gren. Negts. Nr. 123, unler Belassung in ihren jeyigen L Oberstleutnants befördert: der carakterisierte Oberstleutnant Herrmann, ‘Bats. Kom. im Inf. N.

. d. Ülan. Regts. Nr. 19. E Charakter als Oberstleutnant verliehen : Shlee, zuleßt b. Stabe d. Feldart. Negts. Nr. Rate: Zu Majoren befördert: die Hauptleute bezw. me h Í v. der Osten, Komp. Chef im Gren. R. „Nr. „119, Frhr. v. Malchus, Kemp. Chef tim Inf. R. Nr. 120, Dee Günzler, Komp. Chefs im Inf. N. Nr. 121, Moegling, La Chef im Inf. N. Nr. 124, Frhr. v. Hügel, Sor s tom. Chefs im Inf. N. Nr. 125, Frhr. v. Lindenfels, Esf. C def im Ulan. N. Nr. 20, Frhr. v. Waechter b. Stabe d. Feloart. Regts. Nr. 29, Stump b. Stabe d. Feldart. Regts. Nr. 49, Harten- stein b. Stabe d. Feldart. Regts. Nr. 65. ; N Zu Hauptleuten befördert: Die Oberleutnants: Grhr. s Holt, persönl. Adj. Sr. Königl. Hoheit des peraogs Phi ipp Albre<t von Württemberg, Baeßler, Adj. d. 93 nf Æ fe Leibro> im Inf. N. Nr. 121, Jörling im Gren. N. Nr. 4 Glümann im Inf. R. Nr. 126, Hinrichs im Fife U Nr. ; e Sauerbrunn im A T at A Va S Gerofk tim Feldart. N. Nr. 29, Bock im Feldart. I. r. bo. e : E Bien s Dienstgrades O dem Major B ok in d äFng. »., Ing Offiz, v. Pl. äuf Dorum A a Gs! Res. ber Train-Abt. Nr. 13, scheidet behufs Anstellung bei d. Rel Offizieren d. Schugtr. für Deuts< Südwe|l- afrifa aus Armeekorps aus. A : N Stag art, 20 ugust. Als Lt., vorläufig ohae Patent, um Armeek orps angest.: Otto Graf v. NRechberg u. Rothenlöwen im Drag. N. König Nr. 26. Zum Fähnrich befördert: B. Nr: 19.

dem Major a. D. 75.

der Unteroffizier M üller im Pion.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: : E E e

den bisherigen ordentlihen Professor D. Alfred enera

in Rosto>k zum orden, Per in der theologischen Fakultät der Universität in Kiel un E

G den bisherigen Seminaroberlehrer Hermann Brinkmann, zurzeit in Graudenz, zum Seminardirektor zu ernennen.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Der Vorstand des Vaterländischen Frauenvereins (Haupt vereins), hier, hat mich gebeten, in den Handarbeitsstunden der zu meinem Geschäftsbereiche gehörigen Schulen für die weib- liche Jugend von jeyt ab aus\schließli< Liebesgaben für die im Felde stehenden Truppen anfertigen zu lassen qund, sie den Vaterländischen Frauenvereinen der Orte. zur Verfügung zu stellen. Jndem ih einen Abdruck meines hierauf erteilten Bes \cheides (f. Anlage) beifüge, ersuhe ih Sie, die öffentlichen und die staatlich L Schulen der in Frage kommenden Art entsprechend anzuweisen. | i elder Weise sind künftig ähnlihe Gesuche zu be- handeln.

Berlin, den 24. August 1914.

Der Minister für Handel und Gewerbe: Dr. Sydow.

An die Herren Regierungspräsidenten, den Herrn Ober-

Den St. Arzt Dr. Brünn mit seinem Autscheiden aus d.

Kaiserl. Schußtr. für Deutsch Ostafrika mit einem Patent vom 29. Juni

präsidenten in Potsdam und den Herrn Polizeipräsidenten in Berlin,

Nr. 121; die Majore 4 Zeller, Bats. Kom. im Inf. R. Nr. 121, Frhr. v. G ü ltling eh

Dem Vorstand beehre ih mi< auf das gefällige Schreiben vom 8. d. V. zu erwidern, daß für die Mädchenshulen, wte für sämtliche Schulen meiner Verwaltung, von jeher der Grundsatz gegolten hat, alles zu vermeiden, wás- dazu beitragen könnte, dur< die Schulen den Gewerbetreibenden und den von ihnen beschäftigten Arbeittfräften eine

unerwüns<hte Konkurrenz zu bereiten. Ein folher Wettbewerb

von den Mädchenschulen meiner Verwaltung, anders als von den- jenigen der allgemeinen Unteirl<tsverwaltung, {on um deswillen

Stet

eher zu befürhten, weil in thnen meist ältere und Schülerinnea unterri<htet werden. Cine Heranziehung der Schul zur Herstellung von Liebesgaben für die im Felde stehenden Trupþ fann i< daher nur unter der Einschränkung

Nähen von Bettüchern, Hemden und sonsttger Wäsche.

mäßigen Gange der Vorbereitung, von dem ohne

fein würde.

Innerhalb der si< hierna< ergebenden Grenzen bin ih den Wünschen des Vaterländischen Frauenvereins gern entgegengekommen, indem ih die Schulaufsichtsbehörden meines Geshäftsbereihs mit ent- ider Die Beschaffung des erforder- lien Herstellungsmaterials wird, foweit es niht von dritter Seite zur Verfügung gestellt wird, den örtlichen Zweigvereinen des Vater-

sprechender Antivoeisung versehen habe.

ländischen Frauervereins zu überlassen sein.

Denjenigen Lehrerinnen und Stctülerinnen, wel{e

nit mebr fo wie bisher in Anspruch genommen sind, habe i< nahe

legen lassen, nah ihren Fähigkeiten fih in den Dienst der für den Krieg bestehenden Hilfsorganisationen zu stellen und deren Zwecke auf

jede Weise zu fördern. Berlin, den 24. August 1914. Der Minister für Handel und Gewerbe. Dr. Sydow.

An den Vorstand des Vaterländischen Frauenvereins (Hauptvereins)

in Berlin W. 62, Wichmannstr. 13 a.

Ministerium der geistlihen und Unterrichts- angelegenheiten.

Dem Seminardirektor Brinkmann ist das Direktorat des

Lehrerseminars in Graudenz verliehen worden.

Er bisherige Oberlehrer am Lyzeum in Steele (Ruhr) Heinrih Eilers ist zum Kreisschulinspektor in Beckum er- nannt worden.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Um den Anwohnern des Waldes einschließli<h der Forstbeamten die Erhaltung ihres Viehstandes zu erleichtern, ermächtige ich die Könialichen Regierungen, während des Krieges in möglichst weitem Umfange, d. h. soweit dadurh den Be- ständen kein unverhältnismäßig großer Schaden zugefügt wird, Waldstreu aus den Staatsforsten abzugeben und den Eintrieb von Rindvieh und Schweinen in diese zu gestatten. gm Fbrigen sind für die Abgabe und Gestatlung der bezeichneten Nußungen die Vorschriften meines Runderlasses -vom 31. August 1911 TII $8924 IT maßgebend.

Die Tarxsäße für Streu und Weideeinmieie werden in der Regel auf 1/; zuzügli<h der von der Verwaltung etwa aufgewendeten Werbungskosten für Streu zu ermäßigen und, nah Befriedigung des Bedürfnisses der kleineren unbe- mittelten Grundbesißer und Pächter, auch größere Besißer und Pächter zur Streuentnahme und zum Eintrieb von Weidevieh zuzulassen sein, soweit die Leistungsfähigkeit des Waldes es uur immer gestattet.

Die Revierverwaltungen sind schleunigst mit entsprechender Anweisung zu versehen.

Berlin, den 24. August 1914.

Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. Freiherr von Schorlemer. I

An sämtliche Königliche Regierungen, mit Ausnahme von Aurich, Münster und Sigmaringen.

Oberrechnungs8kammer.

Der bisherige Geheime Kanzleiinspektor Tramm ist zum Geheimen Kanzleidirektor bei der Königlichen Oberrechnungs- lammer ernannt worden.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

BVELAnn m aG un d.

Die Ziehung derjenigen Serie der auslosbaren, mit 4 vom Hundert verzinslihen Preußischen Schaßanweisungen von 1914 erster und zweiter Ausgabe, deren Stücke am 1. April 1915 zur Rückzahlung lommen, hat nah den Nücfzahlungsbedingungen im Oktober d. J. zu geschehen. Nah Bestimmung des Herrn Finanz- ministers wird die Nummer der gezogenen Serie

im „Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeiger“,

im „Berliner Börsen-Courier“, Berlin,

in der „Berliner Börsen-Zeitung“, Berlin, und

in ‘der „Frankfurter Zeitung“, Frankfurt a. M., veröffentlicht werden.

Berlin, den 24. August 1914.

Hauptverwaltung der Staatsschulden. von Bischoffs hausen.

Nichkamlkliches. Deutsches Rei.

Preußen.

Im Großen B Majestät Majestät getroffen:

Berlin, 27. August 1914.

Hauptquartier ist einer Meldung des zufolge nachstehendes Telegramm Seiner des Kaisers Franz Josef an Seine den Kaiser Wilhelm vom 24. d. M. ein-

Sieg auf Sieg! Gott ist mit Eu< und wird es au mit uns sein! Allerinnigst beglü>wüns<e Ich Dich, teurer Freund,

1 befürworten, daß es fi< um solhe Arbeiten handelt, dur die den Lohnarbeite- rinnen Arbeitsgelegenheit nit entzogen wird. Als unbedenklich zu- zulassende Arbeiten können z. B. in Frage kommen das Stri>en von Strümpfen, Pulswärmern u. dergl., in der Regel aber niht das i l 13 Auch soweit hierna< eine Beteiligung von Schulen an ih angängig ist, haben indes die der Ausbildung von Lehrerinnen dienenden Kurse auszu- scheiden, da die Anfertigung von Liebesgaben mit E,

ädigung wichtiger Schulinterefsen niht abgewichen werden kann, unvereinbar

; 1 : » infolge Swließung der Swulen oder Einschränkung des Unterrihtsbetriebs

tapfere deutsche Heer.

bewegt. Herzli<hst drü>kt Deine starke Hand Franz Josef.

ist

Staatsministeriums, Staatsministers Dr.

preußischen Ressorts über die Vorbereitung

en en

nach dem Osten ab. -*

Als Reichskommissar zur Durchführung der dur< den Au

Znnern Just bestellt worden.

, Wilhelmstraße 74.

Zu den mancherlei falschen Gerüchten, die gegenwärti

werken verwendet werden sollten. Diese Absicht besteh

gemäß ihre Einberufung abzuwarten und dürfen nich

für Kriegsfreiwillige ist daher zwe>los.

Kriegs8freiwillige

stand zu nehmen.

Es laufen bei der Heeresverwaltung von Zeit zu Zeit An- träge auf Erlaubnis zur Ueberführung von Leichen ge- fallener Krieger in die Heimat ein. Wie „W. T. B.“ meldet, kann diese Erlaubnis leider zurzeit nit erteilt werden. Es liegt in der Natur der Kriegsverhältnisse, daß die Bahnen in jeßiger Zeit gerade im Operationsgebiet voll dur< Ver- wundeten-, Gefangenen- usw. Transporte in Anspruch genommen sind. Die Angehörigen gefallenex Krieger werden in patriotischem Empfinden die Maßnahme verstehen, au< wenn ihr Wunsch unerfüllbar ift. :

Der Justizminister hat die Strafverfolgungs- Ad Strafvollstre>ungs8behörden angewiesen, in Strafsachen gegen Pérsonen, die. zu den Fahnen ¿in- berufen sind, mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob es nach Lage des Einzelfalles im Interesse der Rechtspflege un- erläßlih ist, daß von der Befugnis, eine Unterbrehung der Verjährung herbeizuführen, Gebrauch gemacht wird.

Nach einer Mitteilung des Kaiserlichen Geschäftsträgers in Tanger waren Deutsche in Tanger bis zu seiner Ab- fahrt von den marofkanishen Behörden nicht behelligt worden. Sie haben sih zum größten Teil nah Cadiz ge- flüchtet.

Fortgeseßt gehen beim Zentralkomitee vom Roten Kreuz Anträge ein, zu Zwecken des Erwerbes das Zeichen und das Wort des Roten Kreuzes zu benüßen. Nach geseßlicher Vor- chrift sind zur Erteilung solcher Erlaubnis ausschließlich die Ministerien des Jnnern in den einzeluen Bundesstaaten, in den freien Städten die Senate zuständig.

Jn der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ ist die Verlustliste Nr. 11 der preußischen Armee veröffentlicht.

Die Verlustlisten sind für je 5 .Z, bezw. einschließlich der Versandgebühr für je 8, in der Expedition des „Reichs- und Staatsanzeigers“ zu haben.

Die österreichishen Verlustlisten, soweit sie bisher erschienen find, liegen in der Geschäftsstelle des Deutsch- Oesterreichish - Ungarishen Wirtschaftsverbandes, Berlin, Am Karlsbad 16, unentgeltlih zur Einsicht aus.

Bayern. Seine Königliche Hoheit der Prinz Luitpold, der älteste Sohn Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen Rupprecht, ist nah einer Depesche des „W. T. B.“ im 14. Lebensjahr heute in Berchtesgaden verschieden; er war an Halsentzlindung erkrankt.

Oesterreich-Ungarn.

Die Nachriht von dem siegreihen Ausgang der drei- tägigen Schlacht bei Krasnik hat in der ganzen Monarchie freudigste Genugtuung hervorgerufen. Jn Wien haben zahl- reiche Häuser geflaggt. Die Presse gibt der Freude über den Sieg auf dem nördlichen Kriegs\schauplaße Ausdru> und hebt hervor, daß die Schlacht von größerer Bedeutung sei, als dies die ersten Meldungen vorausseßen ließen.

Der ungarische Ministerpräsident Graf Tis za ist gestern

die jugendlichen Helden, Deinen lichen Sohn, den Kronprinzen,

fowie den Kronprinzen Rupprecht von Vay:rn, und das unvergleihli< Worte fehlen, um au8udrü>en, was Mich und mit Mir Meine Wehrma>t in diesen weltgeschi<tlihen Tagen

Unter dem Vorsiße des Vizepräsidenten des preußischen Delbrü> fand gestern, wie „W. T. B.“ meldet, eine Beratung der beteiligten g einer Hilfs- aktion für die Provinzen Ost- und Westpreußen stait. Es gehen unverzüglih Kommissare der beteiligten Minister

ruf vom 18. August 1914 eingeleiteten Erörterungen über belgishe Gewalttätigkeiten gegen Deutsche ist, wie „W. T. B.“ meldet, der frühere Direktor im Reichsamt des Fnnet Seine Geschäftsstelle befindet Lp gn Dienstgebäude des Reichsamts des Innern, Berlin

auffla>ern und unnötige Besorgnis verbreiten, gehört auch die merkwürdige Behauptung, daß Kriegsgefangene in Berg-

nirgends. ‘Im Gegenteil sind die Zentralbehörden im Reich und Preußen und ebenso in den meisten anderen Bundesstaaten der Auffassung, daß im allgemeinen Kriegsgefangene nicht zu © | Arbeiten verwendet werden sollen, so lange für die fragliche Beschäftigung einheimische Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

: velile, Die gemusiert worden und im Besiße eines Urlavbspasses oder Gestellungsbefehls sind, haben bestimmungs-

als Kriegsfreiwillige eingestellt werden. Die Meldung solcher Leute bei der Auskunsftsstelle des Kriegsministeriums

Auf den gestern vom Königlichen Ingenieurkorps ver- öffentlihten Aufruf zur Meldung von Maschinisten als s für eleftrishe Zentralen mit Motor- betrieb sind so zahlreihe Bewerbungen eingelaufen, daß darum gebeten wird, von weiteren Meldungen vorläufig Ab-

worden, da der kroatische Minister Graf Theodor Pejacsevih sih in Frankreich befindet und in die Unmöglichkeit verseßt worden 1st, zurü>zukehren.

Großbritannien und Frland.

Im Unterhaus kündigte gestern der Premierminister Asquith unter lautem Beifall des Hauses laut Bericht des „W. T. B.“ an, daß er heute beantragen würde, eine Adresse an den König zu rihten, in der dieser gebeten werden soll, dem belgischen König die Sympathie undo die Be- wunderung zum Ausdru> zu bringen, mit der das Unter- haus den heldenmütigen Widerstand seines S und Volkes gegen die leihtfertige Invasion seines __| Gebietes betrachte. Gleichzeitig soll dem König der Belgier f- | die Versicherung und der Entschluß Englands kundgetan werden, Belgiens Anstrengungen zur Verteidigung seiner eigenen Unabhängigkeit_und des Völkerrechts Europas auf jede Weise zu unterstüßen.

Frankreich.

Jn der Absicht, dem Ministerium eine breitere Grundlage zu geben, hat der Ministerpräsident Viviani dem Präsidenten der Republik gestern das Entlassungsgesuh des. g | ganzen Kabinetts überreicht. Der Präsident hat die De-

mission angenommen und Viviani mit der Neubildung des Ministeriums beauftragt. Am Abend unterbreitete t | Viviani - dem Prôäsidentn nah einer Meldung des

„W. T. B.“ folgende neue Ministerliste: Prä- sidentschaft: Viviani ohne Portefeuille; Justiz: Briand: Ausmärtiges: Delcasse; Jnneres: Malvy: Krieg: Mille- rand; Marine: Augagneur; Finanzen: Ribot: Oeffent- licher Unterriht: Sarraut; Oeffentliche Arbeiten: Sembat;: Handel: Thomson; Kolonien: Doumergue: Landwirt- schaft: Fernand David; Minister ohne Portefeuille: Jules Guesde. Zum Gouverneur von Paris ist an Stelle des Divisions8generals Michel der General Gallieni ernannt t | worden. Morgen soll ein Erlaß im Amtsblatt erscheinen, der

bis auf weiteres für die Kriegsdauer gestattet, bei der Be- förderung von Offizieren vom Dienstalter abzusehen.

Rußland. Der Handelsminister hat dur< Verfügung vom 17. August dem Deutschen Lloyd und der deutschen Seeberufs- genossenschaft den Betrieb in Rußland untersagt.

Niederlande. Der holländishe Dampfer „Potsdam“ ist Amster- damer Blättermeldungen zufolge gestern von New York in Falmouth mit vierhundert deutschen Reservisten und einigen österreichishen Dienstpflihtigen an Bord eingetroffen. Die deutsche Post wurde beschlagnahmt, die Reservisten zu Krieg8gefangenen gemacht.

ZU der vom „W. T. B.“ wiedergegebenen Nachricht aus der „Gazette de Hollande“ vom 21. August, wonach vier niederländische Fischerboote in den Grund gebohrt und zwei gekapert sein sollten, teilt das holländishe General- fonsulat in Hamburg dem „Hamburger Fremdenblatt“ mit, es handele si<h ni<t um holländische, sondern um deutsche Bil cherlogger, die zum Teil holländische, zum Teil deutsche esaßung an Bord hatten.

Kriegsnahrichten.

Westliher Kriegsschauplag.

__ Verlin, 26. August. (Œ. T. B.) Vei Namur sind sämtliche Forts gefallen, ebenso is Longwy nah tapferer Gegenwehr genommen. Gegen den linken Flügel der Armee des deutschen Kronprinzen gingen aus Verdun und östlich starke Kräfte vor, die zurük- geschlagen sind. Das Oberelsaß ist bis auf unbe- deutende Abteilungen westli<h Colmar von den Fran- zofen geraunt.

Oestlicher Kriegsschauplat. Wien, 25. August. (W. T. B.) Aus dem Kriegspresse- quartier wird amtlih gemeldet: Nach den leßten Nachrichten haben unsere Truppen in den Kämpfen um Krasnik über 3000 Gefangene gemaht und 3 Fahnen, 20 Geschüße und 7 bespannte Maschinengewehre erbeutet. Gefangen genommene russische Offiziere, die den Feldzug gegen Japan mitgemacht haben, sagten übereinstimmend aus, daß die Angriffe unserer Streitkräfte viel stürmischer seien als diejenigen der Japaner.

Wien, 25. August. (W. T. B.) Das Kriegs8pressequartier meldet amtlih: Jn Lemberg traf gestern der erste größere Transport Russen, die in den Grenzgefechten gefangen genommen waren, unter dem Jubel der Bevölkerung ein, der sich noch steigerte, als im Zuge noh mehrere Maschinen- gewehre sichtbar wurden. Aus allen Meldungen geht über- einstimmend hervor, daß die Russen in ihrer bekannten barbarishen Kriegsweise auf eigenem und fremdem Gebiet alles verwüsten, Dörfer und Gehöfte \{onungs- los in Brand ste>en und mit diesem Verfahren allen völkerrehtlihen Vereinbarungen geradezu Hohn sprechen. Unter diesem Sengen und Brennen hatte anfangs, als die partiellen feindlihen Einfälle no< mögli< waren, die übrigens insgesamt von unseren zu Hilfe eilenden Truppèn in tapferer Weise abgeschlagen wurden, das galizische Grenz- gebiet und dessen Bevölkerung sehr zu leiden. Seit wir auf feindlihes Gebiet vorgedrungen sind, trifft die russische Ver- wüstungswut die dortigen Ortschaften. Die Methode vermag unser Vorrü>ken nicht aufzuhalten, bewirkt aber allenthalben, daß die bedrängte Bevölkerung uns niht nur in rein polnischen Gebieten als Befreier aus barbarisher Willkür begrüßt. Als die Nachriht von dem großen Erfolge unserer Waffen bei Krasnik im stationierten Kriegspre\sequartier bekannt wurde, bemächtigte sih der Bewohner eine freudige Begeisterung. Sie zogen in dichten Scharen vor den Kommandosiß und ver- langten stürmisch die Offiziere zu sehen. Der Kommandant gab den Jnhalt der Siegesbotschaft in einer Ansprache be-* ect die mit Jubelrufen und der Volkshymne aufgenommen wurde. i Der Krieg zur See.

Berlin, 27. August. (W. T. B) S. M. KleineL Kreuzer „Magdeburg“ ist bei einem Vorstoß im Finnischen Meerbusen in der Nähe der Jnsel Odensholm im Nebel auf Grund geraten. Hilfeleistung dur< andere

mit der Führung des kroatishen Ministeriums betraut

Schiffe war bei dem dicken Wetter unmöglih. Da es