1914 / 236 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ïn der Form „Henri Heîns* fegte. Als dem praktishen Leben an- gehörig seien erwähnt Peter ge, der Landshaftsgärtner, und aus üngeren Werner von Siemens, August Borsig. Daß Goetbe 9 wenig fehit als Biemarck is selbstredend, aber selbstceden wäre es auch, da iller veitreien wäre, was bieh [eider nicht dec Fall is, indessen wohl noch folgt. Vo: dem Betreten der dem Kriegsruhm gewidmeten Räume seien ohne Anfyruch an Vollständigkeit noch verzeichnet, als der neueren Zeit an gehörig: von Dichtern und Seriftstellern Friedrich Hebbel, Ferdinand eiligrath, Hoffmann von Fallersleben, Ernst von Wildenbruh, arnbagen von Gnse, Theodor Fontane, Conrad Ferd. Meyer, die Geschichts\chreiber Heinr. von Sybel, Heinrich von Treit ke, die Staats- männer Heinrih von Gagern, Peter Beuth, August Freiherr von der Heydt, Friedr. Althoff, von Malern und Bildhauern Adolf von Menzel, Netnhold Begas, Ludwig Richter, Gustav Nichter, Franz von Lenbach, Ludwig Knaus, von Musikern Richard Wagner, von darstellenden Käunstlern Theodor Döring, von Theologen und Shulmännern Rudolf Kögel und Georg Hinzpeter. Von Führern in den Feldzügen von 1866, 1870/71 sind durch Bildnisse vertreten Graf von Werder, Graf Helmuth von Moltke, Fretherr von Manteuffel, August von Goeben, Graf von Kirhbah, Albrecht von Roon, Herwarth von Bittenfeld u. a. Endlich seien als zu den Mitgliedern der Berliner Akademie in der Zeit Kaiser Wilhelms L. gehörig genannt: Hermann von Helmholy, Theodor Mommsen, duard Zeller, Franz Neumann, Ernst Curtius, Richard Lepsius, Droysen, Wilhelm Eduard Weber, Leopold von Ranke, Hermann von Lucanus. Mit ug und Necht darf gesagt werdea, daß gerade in diesen {weren agen des Ningens um die Erhaltung der Stellung unseres Volkes in der Kulturwelt ein Besuch der Bildnissammlung etner patriotischen Eibauung gleihkommt. Das empfanden, mit Dank für die treffliche Führung, au die Teilnehmer an diesem genußreihen Besuch.

Joachim erwartet die Erlaubnis Seiner Majest8t des Kaisers Zas sich zux Truppe im Felde zurtäbegiben 2 R 0

Ueber die Geographie des östlihen Kriegs\hauvlayes hält der P: ofefsor Dr. Tießen von der “zie ochschule Berlin Konertsaal ter Kallen Hossdule fte Must fn der bardeere

onzertsaal der König ochshule für Musik in der Hardenberg- straße. Der Reinertrag ist f die notleidenden Ostpreußen bestimmt,

Die VII. „Deutsche Rede in schwerer Zeit" wird der Professor Dr. Kahl am Freitag, den 9. Oktober, Abends 8 Uhr, in den Kammersälen, Teltower Straße 1—4, über das Thema „Vom E M und vom Siegespreis" halten. Die Eintrittskarten sind vergriffen.

en Ila Tolstot offenbart sich im Gegenfay zu den russischen ae Feasen Ma denen wir jegt oft Le mae, E ansprechende Geist des rassis{en Friedensapoftels, der eine Verbrüderung der Menschhelt ?cträumte. In der Literarishen Rundschau erfährt „Das des Fc -therrn von der Goltz über die Kriege Wilhelms I.* eine Würdigung o»urch Dr. Hermann von Pe'ersdorff. Ueber neue Musik. [iteratur beri htet Professor Dr. Carl Krebs; literarishe Kritiken und eine Bibliographie beschließen das Heft.

Verkehrswesen,

Adressierung der Feldpostsendun gen. I Sen- dungen für Angehörige selbständiger Kolonnen (Stäbe, Munitions-, Etappen-, Magazinkolonnen) wird sehr häufig in der Adresse das Regiment (Bataillon, Eskadron) mit angegeben, dem der Fupifmger im Frieden angehörte, von dem er aber im Kriege abkommandiert ist und mit dem die Kolonne also in keinem taktishen Verbande steht. Derartige durhaus ent- behrlihe Angaben R die postalische Leitung solcher

: Erfte Veilage zum Deutschen Neichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

M 236. Berlin, Mittwoch, den 7. Oktober 1914. S I Amflfsißes. |

Deutsches Reich.

Uebersit der Prägungen von Reihsmünzen in den deutshen Münzstätten bis Ende September 1914.

„Die Kunst in den Städten Belgiens" (Lütti, LWwen, Mecheln, Brüssel, Antwerpen, Gent, Brügge, Ypern, Audenarde, Tournai) lautet die Ueberschrift einer Neihe von zehn von Lichtbildern Es D agf E Faul Sditter8 ed adung der Birektion des ertheaters im ersaal, Cvrar- | e . Sendungen. Dem Publikum wird deshalb dringend empfohlen, | lottenburg, halten wird. Der Dauerbezugspreis für die ganze Reihe, | M Y erm Ante M CETMANSEN L auf Sendungen dieer Art Regimentsangaben usw., die für pie n B at abei egn 2E F 1) Im Monat September 1914 find | Hoppel- fori P Drei- Zwei- Ein- Fünfzig- S Zehn- ait Zwel- den mobilen Stand des Empfängers nicht zutreffen, unbedingt Scillertheatern und bei A. Wertheim zu haben. geprägt worden in: Feonen rechnung*) markstücke | markstüde | markstüde Gr at pfennigftüce pfennigstücke dig e Pa E

H M |S M A | -

wegzulassen. e iri, Sie Sa Ga E « O d erein für volkstümlihe Kurse von Berliner How-

\chullehrern. Die erste Reihe der vom Verein im Winterbalb- ee i ; : _— 6 549 885| 1 009 984/50 197 386/10 48 011 9847/92) jahr 1914/15 veranstalteten Vortragskurse findet im Oktober- | München . . . : 7 N 432 780 4 T5 F 40 015/90 e E Gs November ftatt und umfaßt 5 Kurse, die um 84 Uhr Abends be- Muldner Hütte . 2 350 000 10 090|— 7 500 4 100|—

Mile: folge ter Aplertte va Reeg2e Geilee Seele Sitte 120 B A wh Ohler Ipriht Uber „Philosophie des Krieges“ ustay Ernest über Karlsruhe . . i E 790|— 20: „Die romantishe Bewegung in der deutschen Musik“, Professor j SES L N » i ——- 1 000 000 A 10 000 12 500 12 339/40 Dr. Hoebsch über „Geschichte der Weltpolitik seit 1870“, Pro- Sine l L 6 i 9 110 6651 I 009 984/50 291 929/10 68 011 26 499/38 95 908 215 50| 7 500 449/—| 71 448 962/40| 35 814 231 90] 8 929 3596 96 918 200|—] 7 500 449, P 7L 740 891/501 35 882 24335 8 95D 8458| | 37 382/444 3806628

fessor Dr. Schubring über den Krieg und die von ihm ge- {chaffene Kunst“, Professor Dr. Lehmann-Haupt über „England vor dem 2) Vorher waren geprägt **) . 4 530 205 960/772 276 550/4004816520 281 332 740/171 777 558/319 311 074/320 124 515 Kriege“. Ausführliche Verzeichnisse sowie Cintrittskarten zum Preise 3) Gefamtausprägung . . . . . [7530205 960|772 276 500|4004816520/28T 339 740IT7T 313 SOUZTO FTL OFA S0 235 130 fisablace Keciun L M iet ¿n Budbe e E En 4) Hiervon sind wieder eingezogen . | 105 750 120| 66 519 770 2398900 17811) 373162 1122795/ 38107/5601 571/50] 4756 407/40] 8506017185 66 28 straße 52, bei A. Shüß, Schickterstr. 5, Franz Seeliger, Kurfürsten- b) Bleibt C e 4 424 455 840|705 756 780 281 092 8901171 826 080/318 937 912/328 112 3859| 96 880 092/50] 7 199 8771501 66 984 484/10} 35 376 225 50| 8 918 465 56] 15 490 287/74 straße 70, Bernhard Staar, Friedrichstr 3, Paul Nitschmann, Kark- 9 130 212 620 4. 1196 849 359,50 6. 109 860:587,10 46. 24 408.753,30 6. firafe 61 (88 (per Sentralstelle für Volköwohlfahrt, Augéburger- *) Einsließli von Kronen, zu deren Prägung die Reihshank das Gold geliefert bat. **) Vergl. den „Reichsanzeiger“ vom 7. September 1914, Nr. 210. Berlin, den 7. Oktober 1914.

—— ———————

RXuUpfermünzen

Ein- pfennigstüde

S

| |

p

1500|—

Wegen der dur den Kriegszustand geschaffenen Lage muß

von der Herausgabe des im Auftrage des Reichgeisenbabncants

von demGeheimen Rehnungsrat Schmidt bearbeiteten Vie hku r s- buchs für den Winter 1914/15 abgesehen werden.

F | «ias Tia

a l Link = 1500

\

15 526 854 02 “16 528 354/02

Theater und Musik.

Morgen, Donnerstag, wird im Königlichen Opernhause vFigaros Ho(zeit* „gegeben. Die Susanne singt die Königliche Schrader seine künstlerishe Ausbildung. Nachdem er {hon längere | Kammersängerin Fräulein Frieda Hempel, die Gräfin: Fräulein Dux, Zeit an der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule als Lehrer be- | den Cherubin: Fräulein Artôt de Padilla, die Marzelline: Frau von jchâftigt gewesen war, trat er 1875 in den Lehrkörper der Könltglihen | Scheele-Müller, den Grafen: Herr Hoffmann, den Figaro: Herr Akademie der Künste ein. Von 1885 bis 1912 war er als ordent- Knüpfer, den Bartolo: Herr Bachmann, den Basilto: Herr Henke, licher Lehrer einer Klasse für fizürliches pReEn an der Akademischen | den Curzio: Hzrr Philipp. Dirigent ist der Generalmusik- Hochschule für die bildenden Künste erfolgreich tätig. direktor Blech.

- ; Am Sonnabend, den 10. d. M., werden zum ersten Male wieder „__ Die Universität Bonn hat den Tod des ordentlihen Professors die Schauspielvorstellungen vom Königlichen Opernhaus in für romanishe Sprachen und Direktors des Seminars für romanische das Königliche Schau pielhaus velegt werden Es werder S Dr. Heinrich Schneegans zu beklagen. Der Ver- dort am Sonnabend, den 10. d. M., „Die Quitzows* (177. Dauer- E i S O Sre 1902 an dec | bezgtvestellung) und, am Wonniag, dea U M (ee, ortigen Untiversitä tT in Jahr urde er zum L R M / S L außerordentlihen Professor ernannt, war als solcher zwei Jahre in Dauerbezugsvorstellung) aufgeführt. Der Vorverkauf zu

2 diesen Schauspietvoritellungen beginnt morgen Donnerstag Erlangen tätig und folgte 1900 etnem Nuf als Orotnarius nach S va Würzburg. Seit 1909 lehrte er an der Bonner Universität. Sein | 20 dex Vormittagskasse des Königlichen Schauspielhaufes.

R Aal Die nähsten von der Generalintendantur zum Besten der not- Hauptwerk ist die 1902 e: shienene Moliòre-Biographie. leidenden Bühnenkünstler veranstalteten , Bunten Abende" finden Ia Prag ist der Rechtsgelehrie und Minister a. D. Herren-

f am Freitag (118. Kartenreservesaz) und am Montag (119. Karten- hau3mitglied Rüter von Randa, Präsident der böhmischen Kaiser- reservesay) im Schauspielhause statt. Der Vorverkauf zu diefen Er Aeseph- Abavemie der Wissenschaften, Literatur und Kunit, ge- | „Bunten Abenden“ hat heute an der Vormittagskasse des Opern-

Een g n a E ¡MeGilFer, Gin ia L i jehige hauses begonnen. erschienenen Werken e SWhrift „Der Besiß nach österreihi|d:m N ; NRecht* und das zweibändige Werk „Das österreihishe Handels1eht“ Der Reinertrag des Deutschen Kunstabends im Berliner

i : / : : Rathausfe am Montag, den 12. Oktober, Abends 8 Uhr, dient e Dacfietae oa eredt hat er in den Kreis seiner zur Anschaffung von Wollsahen für unjere Krieger. Den

literarishen Leil des Abends hat Dr. Ludwig Fulda übernommen. Im musikalisGen Teil werdén die Königlich preußtlshe Kammersängerin Marie Goetze, die Konzertsängertn Anna von Pilgrim, der Opern- \änger Ciemers Kaufung, der Pianist James Simon und das Männerqguartett „Sangesfreunde“, unter der Leitung des Chordirektors Theodor Gervais, mitwirken. Eintrittskarten sind bei Bote u. Bock und im Warenhaus Weriheim zu haben. }

„In etnem von Protessor Xaver Sharwenka zum Besten der „Hilfsvereintgung für Musiker und Vortragskünstler * am 13. Oktober im Blüthnersaal veranstalteten Konzert mit Orchester (Dirigent: Ferruccio B usont) werden hervorragende Instrumentalkün|stler im Interesse der guten Sa@e im Orchester mit- wirken, und zwar bei den Violincelli Professor Heinrich Grünfeld, Friy Becker und Armin Liebermann ; bet dea ersten Geigen Professor Waldemar Mey-r, Egon Petri und Maximilian NRonis; bei den Bratschen Kurt Ließmann und andere.

In Berlin is kurz vor Vollendung \cines 80. Lebensjahres der Maler Professor Ernst Hancke gestorben. Ein Berliner Kind, er- hielt er auf der hiesigen Kunstakademie und im Atelier von Jultus

straße 61 (8—3 Uhr), zu haben.

Cine Kün stlerkühe für Musiker eröffnet der Verband der konzertierenden Künitler Deutschlands am nächsten Dienstag, den 13. d. M., in der Meierottostraße 10, Ede Kaijerallee. Die Aaflalt besteht aus zwet anhetme!nd eingerichteten Speisesälen nebst einer mit allem erfo: de:lihen Zubehör versehenen Küche. Sie soll während der ganzen Kriegszeti offen stehen. Sie ift nit nur für die Mitglieder des Verbandes bestimmt, fondern auch andere Musiker und Vortragskünstler, die sich beim Vorstande des Verbandes (Schellingstraße 11) um Zulassung Bewerben, werden berüdck- sihtigt. Vorläufig wird nur ein reicliches, schmadckhaftes Mittagessen von 12—2 Uhr für den Preis von 20 -$ dargeboten; dewnächst wird aber avch zwischen 6 und 8 Uhr etn Abendessen zum Preise von 10 hinzugefügt. Der Dienst in diefer Künstlerküche m G von Damen, die demselben Berufskreise angehören, ausgeübt.

Hauptbuchhalterei des Reichs\haßamts. 9 Studi, E

Hauptsächlich gezahlte Preise für 1 t (1000 kg) in Mark

Oktober Marktorte

Hafer

Roggen : mittel

204 205 239

219 206 ; 194—199 200—-210 248—250 234—236

237 245 249 243 236 —241 294—256 264—266 246—248 293-—254

208 213 224 214 213-—218 234 - 236 232— 234 221—223 | 290—231 I

Kaiserliches Statistisches . Delbrü.

Königsberg |. Pr. A as Berlin .

Stettin .

Breslau .

Hannover

Göln .

Leipzig N Au

Berlin, den 7. Oktober 1914.

Rom, 6. Oktober. (W. T. B.) „Messagero® meldet aus Spezia: Die Shiffswerft in Muggtiano hat in der ver- gangenen Nacht eine Depesche aus Bastia von dem Ingerieur Ronhi erhalten, der sih an Bord des verschwundenen Unter- seeboots (vgl. Nr. 235 d. Bl.) befand und um die Erlaubnis bittet, zurückehren zu dürfen, Die Werft forderte Nonchi Mr auf, der Besaßung Weisung zu erteilen, dem Führer des Ünterseeboots Belloni-niht zu gehorhen und mit dem

nterseeboot auf die Ankunft eines italienishen Torpedobootes zu warten, welhea das Unterseeboot zurückholen wei de. Die ,Tribuna* sagt, ihr sei auf der franzöôstschen Botschaft erklärt worden, daß das in Ajaccio vor Anker gegangene Unter |eeboot aus Mugaitano alsbald der Schiffswerft, auf der es erbaut worden ist, wieder zugestellt werden wird. Es bleibe nur noch die Art der Wiedererstattung zu überlegen, da es sih um einen in der Geschihte des internationalen Rechts neuen Fall handle Der ruisische Botschafter teilt mit, daß das verschwundene Ünterseebot atfächtidh pon N ußland bel der Werft siat-San GStorgto in Spezia beste worden sei; info'ge des Kriegsausbruhes retse für greifbare Ware, soweit nit etwas anderes bemerkt. habe jedoch Rußland die Werst e:\cht das Boot ncch zu behalten : H (P | G A Rußland komme niht in Betracht bei der von den Zeitungen be- ; rihteten Entführung d-s Bootes. „Popolo Romano“ meint, es Wode | 9a, ersheine fa m glaublich, daß fein Einvert1ändnis oder 28, 9. leichifertiges Verschulden der We! ft vorliege. ‘Es werde nicht \{chwierig big | segen fein, die auswärtige Macht festzustellen, welhe die G- sellschaft Vor- oder das Personal bestochen habe. Durch die Angelegenheit 3. 10. woche fel der gute Name der italtenishen Industrie und au der Nation 1914 selbst in Mitleidenschaft gezogen. Dasselbe Blatt meldet aus Mat- 991 67

247,00

216,00

Literatur. 9210—220

Das Oktoberheft der „Deutschen Ne vue* hat folgenden In- halt: K Th. Zingeler (Sigmaringen): Briefe des Ei bprinzen Leopold von Hohenzollern aus dem Kriege von 1870/71. Dr Freiherr von Jettel: Abrehnung. Dem-ter À. Sturdza, Königlich rumänischer Ministerpräsident a. D.: Die Entwicklung Rumäniens unter König Carol und der Balkankrieg (Fortseyung). Professor Dr. Schiemann: Von Krieg und Politik Ministerialrat von Völker: Rußlands Volks- und Verkehrswirtshaft und der Krieg. Professor H. Ober, stetner (Wien): Die Anlage zu Erkrankungen des Nerven- syitems. Philipp Hiltebrandt (Nom): Die Haltung Italiens. Robert Kohlrausch: Eine ftille Hohenstaufentragödie. Der Wiener Kongreß. Die Neuordnung des türkischen eet es. Prof. Dr. P. Nohland (Stuttgart): Dke N _des Lebens. Friß Hoffinann, Kon'eradmiral z. D.: Der deut|ch-englisde Seekrieg 1914. Prof. Hermann Gurhe (Leipzig): Die Kultur der alien Philister. August Kestner (Rom): Aus dem Buch der Kunst und Literatur (Schluß) Die Moral in der Politik und die englische Flotte. Berichte aus allen Wissenschaften: Physiologie und Hygiene. Sanitätêsrat Dr H. Schlesinger (Frank-urt a. M.): Das Wafßer a1s Nährstoff Literarishe Berichte. Eingesandte Neuigkeiten des Bücherma1ktes.

Mit dem soeben ershienenen Oktoberheft 1914 eröffnet die von Julus Rodeuberg begründete ,Deutshe Nundschau" (heraus- gegeben von Bruno Hake, Verlag von Gebrüder Paetel Berlin) thren cinundvierzigsten Jahrgang. Aus dem Inhalt jeien in erster Linte die Ausführungen ven Prof. Dr. Friedrih Linz (Braunschweiz) üver „Die geshichtltchen Vo1ausfeßungen des modernen Kcteges“ genannt. In setnem Roman „Lebenstag eines Menschenfreundes" entwitelt Wilhelm S4äfer ein Bild Heinri Pestalozzis. Major Bernhard Schwertfeger veröffentliht unter dem Titel „Vom Wiener Kongreß", Bulefe des Oberstleutnants von Thile an d-:n K tegsminister von Boyen während des Kongresses 1814/15 „Neue Briefe Heinri von Kleijts*, mitgeteilt von O De. Georg Minde-Pouet, erinnern an die stolze Zeit von Pre: ß-ns Er- hebung. In die jüngste Verganzenheit führt Facob Schaffaers Skizze „Parts“, Cindrücke, die bis tin die Tage der Vèobilmachunyg reichen. Und Hermann Burte verherrliht in einem Sang des muttigen Prinzen ¿ur Lippe Heidentod vor den Wällen Lüttichs. Fn dea „Etrinnerungen“

224— 226 229—232 212-9214 220—223 Amt,

949243

Grofehaudelspreise von Getreide an deutschen und fremden VBörseuplätzen für die Woche vom 28. September bis 3. Oktober 1914 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. 1000 kg in Mark.

Krieges, am 2. Juni 1914, vorgenommenen Schweinezählung für den preußischen Staat, die Provinzen, Negierungsbezirke und Kreise sowte für die Städie, Landgemeinden und Gutsbezirke Preußens. Fn der folgenden, dieser Quelle entnommenen Uebersicht sind die Ergebnisse für Preußen fowie für dite Gesamtheit seiner Städte, seiner Land- gemeinden und feiner Gutsbezirke mit den entsprehenden Ergebnissen der im vergangenen Jahre zu derselben Zeit (am 2. Junt) erfolgten Schweinezählung vergleihend dargestellt. Es wurden ermittelt:

Statistik und Volkswirtschaft.

Die endgültigen Ergebnisse der Scchweinezählung vom

2. Junt 1914 im preußtschen Staate, in den Städten,

Landgemeinden und Gutsbezirken Preußens, verglichen mit denen der Zählung vom 2. Juni 1913.

Das preußische Statistishe Landegamt veröffentliht jeßt -in mehreren Tabellen (,StatistisGe Korrespondenz“ vom 3. d. M) die endgültig festgestellten Ergebnisse der zwei Monate vor Beginn des f \ 2 [4 bis noh nidit 1 Jahr alte S@{hweine

Mannigfaltiges. Berlin, den 7. Oktober 1914.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin empfing gestern mittag zu einer Beratung über Angelegenheiten der frei- willigen Kriegskrankenpflege die Vberpräsidenten der Provinzen Sachsen und Schlesien von Hegel und Or. von Guenther im Beisein des stellvertreienden Komuwissirs Derzozs zu Trachenberg, des Vorsigenden des Zentralkomitees der deutschen Vereine vom Roten Kreuz, Generals derx Kavallerie von Pfuel, des stellvertretenden Generalstabs8arztes der Armee, Genecalarztes Or. Paalzowo, des Leibarztes, Geheimen Medizinalrats Dr. Zunker und der Herren der o, Die beiden | gehandelt habe. Manie y log) S a L, e b Rh R des A hte M Sea d Si ‘reuzes in thren Provinzen. Jhre Majestät bega éTner gellern Konstantinopel, 7. Oktober. (W T B) Die Erd- dem Prinzen Joachim nach Potsdam. Nah eingehender Besichti- | fort. (Val. Nr. 235 d. Bl.) Na neueren Nachrichten sind von gung des Kranfenhauses von Hermannswerder bei Potsdam, wo | 5000 Hüäusera in Sparta 3000 völlig zerstört, die übrigen sind un- ung beladen di n E in L vie Be bewohnbar. Die Zahl dec Toten in Spa1ta und Umgegend beträgt verden, besuchten die Herrshaften Ihre Königliche Hoheit die Piin- M0: At foi l f i zessin Girel-Friedrih und brachten daselbst den Abend zu. Seine 1000; Ham. fleigt die Gesamtzahl der Opfer auf mehr als. 4000 Köntglihe Hohett der Prinz Eitel-Friedrich ist im Gefecht mit dem Pferde gestürzt und hat sich eine Verletzung des Knies zugezogen. Seine Königliche Hoheit der Prinz

1 Jahr alte und ältere Schweine

| |

Berlin. j

gen mit

923,50 Slaat 250.00 920,17

Roggen Wee, L Hafer, 5 é

Mannheim.

Noggen, inländischer

Weizen, inländischer

dafer, léavisde 2A L raus 1

Gersle.4 Sitte, | 216,25

Mais mit Sack | 220,00

land, man nehme doct an, daß der Führer des verschwundenen

Unterseeboots in einem Anfall von Ünzurehnungsfähigkeit Gemeindearten

c

unter 4 Jahr _alte Schweine, einshließlich der Ferkel |

Gesamtzahl der Schweine

Schweinen Zuchteber Zulhtsäue

andere

chweine zusammen Zu@teber Zuchisäue

andere Schweine zusammen

Haushaltun

1 [Fj 1

| | | |

235,00| 227,50 271,88/1)285,00

| |

| 591870] 3833738) 4472695 560147| 3159113) 3765869

\ 47087] 46609

| 478|+ 31723 71-674625/4706826 -

1299092| 294796} 1638507] 17967859 1141120| 242101} 1423270] 15490101

+157972|4 52695|4-215237|H-2477758"

13,8414 274 15,12 47368| 31295) 80847 40330| 26119) 68382 251|-+ 7038 9176| 124654 217478

| 12,98|+ 17,4 19 sa 18,2354 16,09 2967488) 3515170} 33553| 1087609| 211216! 1332378] 14624104 2426141/ 29455351 29681] 949484] 169873} 1149038] 12541424

9968730| 11856657] 2829057] 10300962) H

I -+139673 1195969647 j 4,944 15,10/+

Staats

mehr (+) oder 2. Juni 1914

weniger (—) . in 9% mehr (+4-) od. weniger (—) —+

1 j 21,85|+ 18,77

428626 24787 261264

2994/+ 64857|+ 67369]. 19/474 18 eol—-

16,00

1497366 1279888

1,03|+ 2864

Dr DIÈÔ

5,66]

(Fortsegung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der davon:

Ersten Beilage.) |

| Mais, ungarischer . 175,10| 173,40 a. Städte 418572 087893)

E T E E SEÜIER E E ian E 1 384124| 850249) | weniger (—) .

L i iris Budapest. mehr (+) oder L Sue indi euishes Opernhaus. (Char- e N O 233,84 ] T La (Dol lottenburg, Bismardck - Straße 34—37. Weizen, 73 bis 79 kg das hl ; ¡190746 U Le le 14 i Direktton: Georg Hartmann.) Donnerstag, afer, T C E A é 187,00 E 9987668 9776556) 37006 Abends 8 Uhr: Die Marketeuderin. en . 2188681 S44GSB1| 36438

27781

Frejtag und folgende Tage: Aufang gut Alles gut! Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Heimat.

2. Juni 4891

Ferruccio Busoni. Der Reinertrag 1914

fällt der Hilfsvereinigung für Musiker und Vortragskünstler zu.

Freitag: Zum exsten Male: Die Picco- lomini.

Sonnabend: Ein Sommueruachts- traum.

Theater. Königliche Schauspiele. Donners- |.

tag: Opernhaus. 137. Abonnementsvor-

12,08|4+ 510676

b. Landgemeinden. 482956

Gerste, Futter- 1 160,65

stellung. Auftreten der Königlichen Kammer- jängerin Fräulein Frieda Hempel. Figaros Hochzeit. Komische Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus E E R. R ne a O orenzo Daponte. Deutsche Uebersezung revidiert von H. Levi. Musika!ische Leitung: Herr Generalmusikdirektor Blech, Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 7# Uhr.

Freitag: Opernhaus. 186. Karten- reservesaß, (176. Scha1spielabonnements- vorstellung.) Hamlet, Prinz von Däne- mark. Trauerspiel in 5 nigen von Shakespeare. Uebersett von A. W. von Etlegel. Anfang 74 Ubr.

auspielhaus. 118. Kartenreservesag. Das Abonnement, die ständigen Reservate sowie die Dienst- und gehoven. Vunter Abend zum Besten der notleidenden Bühnenkünstler. (7. Abend.)

Anfang 8 Uhr.

Deutsches Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Prinz Friedrich von Homburg.

reipläge sind auf-

Sonntag: Die Piccolomini.

Kammerspiele. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Wetter- leuchten. Freitag und Sonntag: Das alte Spiel von Jedermaun. Sonnabend: Wetterleuchten.

Komödienhaus. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Es braust eiu Ruf. Volksstück aus den Mobilmachungstagen 1914 in drei Akten von Hans Gaus.

Freitag: Zum ersten Male: Das Heiraisuest, Militärlustspiel in 3 Auf- zügen von Gustav Davis.

Sonnabend: Das Heiratsnuest.

Sonntag, Nahmittagas 3 Ubr: Hinter Mauern, Abends: Das Heiratsuest.

Theater an der Weidendammer Brfcke. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Anfang gut Alles gut! E

Scillertheater. @. (Wallner- theater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Hopf und Schwert. Lustspiel in fünf

kten von Karl Gußkow.

L Freitag: Prinz Friedrih von Hou-

r

urg. Sonnabend: Klein Eva.

Charlottenburg. Donnerstag, Abends. 8 Uhr: Krieg im Seen, Lusispiel in fünf Akten don G. von Moser und Fr. von S{hönthan.

Freitag: Kleiner Krieg.

Sonnabend: Grüne Oftern.

Lufispielhaus. (Friedrichstraße 236.) M

Donnerstag, Abends 8{ Uhr: Graf Pepi. Lustspiel in dret Akten aus dem Jahre e von Nobert Saudek und Alfred

Vis und folgende Tage: Graf Pepi.

Ein deutsches Singspiel in 2 Aufzügen von Robert Misch. Musik von Engelbert Humperdinck.

Freitag: Fidelio.

Sonnabend: Der Feldprediger.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Freischüz. Abends: Zum S5. Male: Der Zigeunerbarou.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Kam’rad Mänue, Volksposse in drei Akten mit Gesang uvd Tanz von Jean Kren und Qeots konkowski Musik von Max Winterfeld (Jean Gilbert). Ge- sangstexte von Alfred“ S{chönfeld.

Gmiag und folgende Tage: Kam'’rad une.

Konzerte.

Singakademie. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Konzert von Augusta Cottlow (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchester unter gütiger Leltung von

E Familiennachrichten.

Verehelicht: Hr. Major Bernhard von Page ing mit Frl. Leonie Peine (Ham-

urg).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Kapitän z¿. S. von Naßzmer (Fleneburg) Eine»Tochter: Der Freifr. Clara von Rotenhan, geb. von Wedemeyer (Charlottenburg).

Gestorben: Hr. Hauptmann a. D. Kurt am Ende (Berlin). Hr. Friedrich von Reden (Hannover).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol inCharlottenburg. Verlag der Expedition (K o y e) in Berlin.

Dru der Norddeutschen Budrudckerei unÿ | Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 39,

Vier-Beilagen

sowie die 80,, 8L., 82. und 88. Ausgabe der deuischeu Verlustlisteu.

Mais, ungarischer 157,51

Chicago.

Fevlember ú ezember Mai

163,19 186,51 176,67 122,90

168,09 172,36 183,41 129,48

Weizen, Lieferungsware | Mats, ü

roter Winter- Nr. Ê M, p!

ep em er - Weizen S | Deiember N Î T l A E06 S

1) inländischer und ausländischer.

177,59 177,41 179,94 191,30

184,88 182,75 186,31 197,08

Für die außerd iden Plâge Ueacs, Sub

¿Für die außerdeutshen . Pläge liegen, außer für Mais in Wten, unmittelbare Preisangaben niht vor. Für Budapest konnten S die Preise der Vorwoche nachträglich eingeseßt werden. ür Ghicago und Neu York find Preise auf Grund von Angaben deutscher Tages- eitungen nah dem Kurse von 4,20 6, mangels anderer Kursfest- stellungen, berechnet. j

Berlin, dén 7. Oktober 1914. Kaiserliches Statistisches Amt.

Delbrü ck

2. Juni} weniger (—) . 1914 } in % mehr (+)

od. weniger (—) c. Gutsbezirke .,

| mehr (+) oder

mehr (+) oder

2, Juni 1214

weniger (—) , in % mehr (+4-) od. weniger (—)

der wichtigsten Ergebnisse

Preußen, deren Hauptzahlen in Nr. 152 des

anzeigers* vom 1. Juli 191

famtzahl

Gesamtbestand Ergebnisse kann nicht mit nur mit den Ergebnissen

werden, da die Bedingungen für die Shwetneproduktion im Sommer

wesentli von den Verhäitn

mit der Sommerzählung 1913 ergibt einé sta ke Zunahme des Be. | im ganzen um 2477 758 Stück oder um 16 0/.

standes an Schweinen, Die Zabl der Hauohaltung

der Schweine auf 17 944 804 berechnet worden. vorliegenden endgültigen Feststellungen ergeben für Preußen einen von 17 967859 Schweinéèn.

8446851 | R D f + 98987|+1329705/H-

15,04 Lypel-- TOKA: 6818

A O 262490| 1092208 25625) 1003869 + 6238| 88339

T M As

5,86!

dchweinezählung ‘für „NReihs- und Staats- 4 mitgeteilt worden sind, war die Ge- Die jetzt

der dieéjährigen

Ein Vergleih der denen der Winterzählung 1913, jondern der Sowmerzählung 1913. dur{geführt

issen im Winter abweichen. Der Vergletch

en mit Schweinen stieg in dem- gleichen

Zeitraum vou 2829 057 au

f 2968 730, also um 4,9%, Im einzelnen

968|+ 27720

53413 52404

m. 999+. 1009

+541347|4+569635H- 3872/4-138125|-+ 41343 -183340| -2082680 -+ 22,31 19,344 13,054 14 6s6|+ 468269| 528899 8882] 164115 399848) 459070 8435| 151306 -+ 684214 69829|4- 447|4- 12809|4- 6176 + 194324 177600

+ 17,04 L, 5,304 Sal 13,30] 9,ul- 10,64.

24 30-- 15 4 16,61 92289 2252821 1846389

46109] 205850] 1668789

1,98 In einer Ende Juni veröffentli{hten on Zusammenstellung

ist besonders bedeutsam die starke Vermehrung des Nahwuchses an Schweinen : die ms der noch nit ein halbes Jahr alten Shweine cins{hließlih der Ferkel stieg um 1555695 oder um 15,16%. Eine noch höhere verhältniémäßige Zunahme zeigt die nächste Alters- klasse der } bis noch nit 1 Jahr alten Shweine, der uwachs bes« trägt hier 706.826 Stück oder 18,77 9/9. Cndlich vermehrten fich die 1 Sahr alien und älteren Schweine um 215237 oder um 15,12 9/6.

Gesundheitswesen, Tierkranklheiten und Absperrungs- maßregeln. Das Kalferliche Gefundheitsamt meldet den Ausbruch der nte und Klauensecuche vom Schweinemarkt in Altenessen am

M.

Age e Ee aa