1896 / 81 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Slaals-Anzeiger.

M2 S1. Berlin, Donnerstag, den 2. April 1896.

rthschaft. ausländis<er Wolle. Es betrug die leßtere 1820 genau 42 725 Ztr.,

M E S / dagegen die Ausfuhr deutsher Wolle 87 606 Ztr., das bedeutet eine

Die Wollproduktion, Wollvreise und die deutsche Mehrausfuhr von 44 881 Ztrn. j h:

Schafzucht. *) Was nun speziell den stärkeren Rückgang der besseren Qualitäten

Die Schafwolle ift das Rohmaterial, aus welhem die Woll- auf dem Berliner Markte anbetrifft, so wird dieser einmal den Ver- industrie ihre Produkte ursprünglih allein und heute wenigstens noch

änderungen in der Mode und der Vervollkommnung in den zur um großen theil herstellt. Von den verschiedenen Rassen der Schafe Wollverarbeitung dienenden Maschinen, sodann aber au< dem Um- die der Merinos in Spanien, die von einer Kreuzung arabischer

stande zugeschrieben, daß au< außereuropäis<he Produzenten infolge MWidder mit südrussishen Schafen herstammen und zur Zeit der

des immer no<h höheren Preises si< mehr auf die Züchtung feiner f der Mauren in Spanien vom 8. bis 15. Jahrhundert

T Wollen legen. So hat fih also das Angebot feiner Wolle erhöht, von diesen nah der Pyrenäen-Halbinsel gebra<ht worden sein foll, die während die Nachfrage nah derselben immer mehr zurü>gegangen if. herühmteste gewesen und für die Wollproduktion aller Länder von

ift

„Die befseren Qualitäten s{lesis<er Wolle dagegen sind deshalb

einshneidender - Bedeutung geworden. n Spanien unterscheidet weniger im Preise gesunken, weil die Fabrikanten niht zu allen man zwei Unterarten als die besten : die Negretti- und die Eskurial-

Zwedken die überseeishen Wollen gebrau<hen können und \hafe. Jene zeihnen sh dur< einen runden, kräftigen Körperbau, der heimischen den. Vorzug geben müssen. Der Breslauer Markt ift starken Kopf und ls, farbigen Halskragen, kurze Beine und

den Stellen, wo er zum Durchbruh kam, ret erfrishend wirkte. Kopenhagen die Klaviervirtuosen F. B. Busoni und W. Stenhammar

e Darstellung war im Ganzen vortrefflih. Herr Pat b i i Una : rr g gab den | und der Konzertmeifter Ant. itek (Violine) mit. Die Organisation folien ol made man, E und Sprae, a E gesammten Unternehmens leitet die Konzertdirektion Hermann nrehlbarkeit allzusehr überzeugt Herr 'Froböfe n dem morgen im Konzerthause statt arate N E (j Erih im Ganzen vortrefflih | lihen Konzert A der Biolie Bietaaie o itl E e Verfa La j s er niht, den oben gerügten Fehler | dante religioso“ von Thomé vortragen; Fräulein Aderhold Tingt . zu gewinnen, die fir en s see, l mébtig onpaldien B EA “ge "E D N Deb E N Me des Lebens erwachende Frau war Fräulein Levermann höchsten Lob ers Be s e e a n t p N werth; mit feinftem Empfinden und in logischer Folgerichtigkeit zeich, | run Wund das „Avo vorum corpus von Mozart zur Auffüb- E He Viden amEbiS A ct Ep Cer f g gfeit zeih- | rung. Von Fräulein Lampe, Fräulein Rosenmund, Herrn Gehrke ] zieh gang. In kleineren | und dem Gefangs<hor des : i fgaben thaten sih die Damen Wilke, Meyer und Werner hervor. | Werke von elangt Ba Tefteita Unt BS ns LEERE

Au

Auch der kleinen Bottstein, welhe Erih's Söhnchen darst

Bus gend e nung anten ns Publifum, U R g füllte, war re etfalls î tief Ner-

afer mehrmals vor die Rampe. C E a

Das Deutsche Theater bereitet für Donnerstag, d Apri zwei Neuheiten vor: ein einaktiges Schauspiel: Be Nt gas Georg Hir|<feld und einen dreiaktigen Schwank : „Weiber|<hre>" von Moriß Leman, +

Im Lessing-Theater werden an den Ofsterfeiertagen di folgenden Nachmittagsvorstellungen stattfinden: An Somit vit der Schwank „Die Großftadtluft* mit Franz Guthery als Dr. Crusius, am Montag Nachmittag das Lustspiel „Comtessc Guterl“

IL Am zweiten Ofter- und Pfingst-Feiertage finden lediglih die allgemeinen Vorschriften über die Sonnt, en Handelsgewerbe Anwendung. e Sonntagöruhe in

Der „Verein Berliner Künftler* hat sih, wie die Nat, Ztg.“ meldet, in einer am 31. v. M. abgehaltenen Versammlung tbe: den Ankauf eines Grundstü>s zur Begründung eines eigenen „Künstlerheims*" {lüssig gemahr. Das gewählte Grundstü> t das Haus Bellevuestraße 3, nahe dem Potsdamer Plaß. Dem Verein steht zum Erwerb des Hauses au<h das Kapital von 100 000 A zur Verfügung, welches die Stadt Berlin für die Zubiläums-Ausstellun von 1891 bewilligt und später der Künstler- schaft für den Fall überwtesen hatte, n der Plan eines Künftler- hauses innerhalb einer Frist von 10 Jahren verwirkliht werde. Der Künstlerverein hat selbft ein Vermögen von rund 400 000 „4 und bezieht die Hälfte der Reinerträge aus den alljährlichen Kunsft- aussellungen. Im vergangenen Jahre belief sich die dem Verein überwiesene Summe auf 40 000 4

Wien, 1. April. Heute Vormittag stellte ein Theil de Feuerwehrmannschaft den Dienst ein, weil 8 Feuerwebrléute wegen Znfubordination entlaffen worden waren. Zur Vermeidung von E ruiden wurde eine Sicherheitswahe na< der Zentralstelle sowie den Bezirksfilialen der Feuerwehr entsandt. Der Bezirkshauptmann von Friebeis wandte sih an die Statthalterei ung für den Löschdiens. Der Strik-

im erzen st

Besonders f\tark war der Rückgang des Schafstandes in den preußishen Provinzen, Schlesien, Posen und Brandenburg, ebenso auh im Königreih Sachsen, in Hessen, in den thüringishen Staaten und in den Reichslanden. Bedeutend geringer dagegen war dieser Nüd>gang in den Provinzen Pommern, Westfalen und Gessen-Na au, ebenso au< in Hohenzollern, Oldenburg, Walde>k und Medlen- burg, während er in den übrigen Ländern si<h um ca. 50 9%/ vermindert hat. Am stärksten wurde die Schafzucht in den fe<ziger ahren in den P E C A Pommern, Posen, Brandenburg, annover, Sachsen und Westfalen, in den nihtpreußis<hen Ländern e>lenburg, Weimar, Braunschweig, Sachsen, Coburg-Gotha, An- halt, Schwarzburg-Rudolstadt und Reuß j. L. betrieben. Durch starken Schafftand in den se<ziger Jahren und nur geringen Rü>gang bis zur Gegenwart zeihnen sih demnach besonders Pommern, Me>len- burg, Braunschweig und einzelne thüringishe Staaten aus. Der gewaltige allgemeine Rückgang der deutshen Schafzucht

Mannigfaltiges.

Des bevorstehenden Osterfestes wegen werden am Sonnabend die städtishen Bureaux und Kassen bereits um 1 Uhr Mittags geschlossen mit Ausnahme des Zentrak-Bureaus, das zur Entgegen- nahme von wichtigen Sachen bis 4 Uhr Nachmittags geöffnet bleibt. Von Sonnabend, den 4. April d. J., ab ist die Besteigung des Rathhaus-Thurmes wieder gestattet.

Die Arbeiten auf dem Gelände der Berliner Gewerbe-Aus- stellung 1896 sind in leßter Zeit wesentlih gefördert worden,

(Sffördert worden, nun für die deutshen Industriellen der hauptsächlicste Las ihren n

es Preises für | Bedarf an hochfeinen deuts<hen Wollen zu deken. Dagegen find die

zur Aufführung gelangen. Im Sch

„Der Widerspenstigen Zähmung“; Montag, und Julia“, Abends „Ein toller, Éinfall“. 9 wird „Wilhelm Tell“, Abends „Halder und Sohn“

Im Residenz-Theater beginnt bereits heut

Se e O ILeags - Vorstellungen : ywant „Votel zum Freihafen“ beberrs{<t wird. bleibt bis 2 Uhr Mittags geöffnet. A Im Theater Unter den Linden Die Vorftellung beginnt um 74 Ühr. ¿war „Die Fledermaus“ agesfasse ist au< am Freitag von 10 bis Im Zentral-Theater finden na< den ¿wei BVorftellungen statt, zunächst nah Breslau geht. Aufführungen) haben Fräulein Thea Göhrs ihr i i j / as Berliner Philharmonische 23. April eine Kunstreise dur< Skandinavien an.

Am Diens

/ iller-Theater gestaltet sh der Feierta s-Spielplan wie folgt: Sonntag, Nachmittags „Die Kinder E En Abends Nachmittags „Romeo tag Nachmittag gegeben.

e der Vorverkauf deren Repertoire von dem Die Tageêkasse

; gelangt am Sonnabend die Offenbach’she Operette , Madame Herzog“ zur erstmaligen Aufführung. i Am Sonntag und ( finden Nachmittagsvorstellungen zu halben Kafssenpreisen ftatt, und eht am Sonntag um 3 Uhr „Der Bettelstudent“, am Montag 5 in Scene. Als Abendvorstellung bleiben „Madame Perzog und das „Balletdivertissement“ auf dem Sp 2 Uhr geöffnet. Feiertagen nur no< da das Enfemble eine Tournée antritt und Li Am 8. und 9. April (den beiden leßten und Herr Georg Kaiser

Orchester tritt am

In

die größtmögliche beiden Maler

4 Für Oft- Afrika und {hon dieser nehmen in feiner Kairo in Konkurrenz

ist der

Weise treten

Montag Ort und Stelle.

_ Das Königliche Polize e etertagsruhe gemäß

Die

telplan.

Am ersten Oster - und im Handelsgewerbe , offenen Verkaufsstellen Arbeiter nur na< Maßgabe schäftigt werden: a. im Handel waaren und Konfitüren:

dürfen

Kopenhagen

namentli zeigt die Kolonialaus stellun bereits ein harakteristis<es Gepräge. f Wirklichkeitétreue j Hellgrewe und Franke, in dekorative und künstlerische Ausftattun Aufgabe mit Gewissenhaftigkeit und Sachkenntniß nachgekommen. der Sansibarishe Stil Umstand dürfte

; S8 105 b Abs. Neichs-Gewerbeordnung Folgendes RANE:

stattfindet ,

Es angestrebt worden,

beweisen , der jede

è daß da mit

soll; dieser beiden

welche zur Dekori

i-Präsidium macht bet 2, 1096

Pfingst-Feiertage diese |oweit der Gewerbebet Gehilfen, Lehrlin der folgenden Bestimmur

del mit Milh, mit Ba>k-, Konditor- während der

Zeit von 5 bis

ist bei dieser Anlage

în deren Hände g gelegt ist, sind ihrer \{<wierigen

zu Grunde Sonder - Ausstellung

ist für fi eigenartig und hat eine charakteristis<e Spezialphysi Es sind bereits einige hundert Kisten mit Matten, Din Un ethnologishen Gegenständen angekommen, Hütten, Häufer und Auss\tellungsgebäude verwandt werden sollen; au

die zur Belebung der Teiche bestimmten Kanoes lagern bereits an

und 41 a

und die die filialen haben

gelegt, s UÜnter-

Gruppen lognomie. d anderen erung der

Karlsbad fest,

und Milazz Schaden ift ni

um militärishe Unterstü in B Ad cine

ürchten. rei Kompagnien Pioniere haben beute N i en Feuerwehrdiens in der tal : s N o den

Karlsbad, 1. Nachrichten von Gaenthut-Schacht

U, E 8 Uhr dur ein Erdbeben eine Panik verursacht.

tôrung des Löschdienstes ist nicht zu: be-

A übernommen. Mehrere Bezirks- sih nachträglich dem Strike der Feuerwehr añaesGlofen. April. „W. T. B.“ meldet: Gegenüber dex E Ses Len Wassers in den / gl. ir. (9 d. Bl.) stellt der Stadtrath von daß die Wasserverhältnifse ganz normal sind. d April. Jn Reggio in Calabrien wurde heute früh

n Mesfina o wurden ebenfalls Ec sAüttear g Lee

Me LUrze <t verursa<t worden.

refffs der der s Jahres rieb in ge und igen bes-

10 Ubr

R E 2. April. veröffentlicht unter dem 30. März folgende, mittels * aus Massowah nach eite Uclbiuns eingetroffenen Nachrichten hätte Menelik die Absicht, feiertage in Makalle zu verbringen. Ein mit ziemlicher Be-

Nach Schluß der Nedaktion eingegangene

Depeschen.

(W. T. B.) Die „Agenzia Stefani“ ). J ostdampfers Perim gebrachte Meldungen: Nad bier

die Oster-

die Ohren aus. Das Vließ is dicht, der Wollfaden kräftig, wellen- förmig gebogen und wenig elastish. Das Wollfett is pechartig und flebrig. Das Eskurialschaf hat einen langen, s{hlanken Hals, |pißen Kopf, na>tes Gesicht, dünne Ohren, nad>te, hohe Beine. Das Vließ ist nicht sehr dicht, die Wolle sanft und ölig, niht pechartig anzu- fühlen. Während die Negretti unter der Regierung Mariá Theresia's und Joseph’s 11, nah Oesterreich eingeführt wurden und in forgfältiger Zucht sich dort zu den Imperialschafen- ausbildeten, ift Sachsens und BICANens, insbesondere Schlesiens veredelte Schafzucht hauvtsächlih durh

inführung von Eskurialshafen und Kreuzung derselben mit ein- heimishen Schafen entstanden. Von dem Kurfürstenthum Sachsen ging ein nachhaltiger Einfluß auf die deutshe Schafzuht aus. Hier wurde zuerft die Merino- fuht in ihrem ganzen Umfang ver- standen und auf das rationell\te entwi>elt. Allerdings war auch in S E die Wollproduktion schon lange ein Gegenftand der Hauptaufmerksamkeit der brandenburgischen Herrscher gewesen : Seit Kurfürst Joachim's T1. Zeiten erschienen fortwährend Edikte, welhe die Wollausfuhr bei Konfiskation, Geldbuße und Haft, sogar bei Todesftrafe verboten, au< für den Tuchmacher zuglei alle Kon- kurrenz beseitigten, weil erft dann, wenn diese thren Bedarf auf den Märkten gede>t hatten, Händler .die übrige Wolle zu weiterem Verkauf, wieder nur an einheimishe Tuhmaer, erhalten konnten. Allein man war selbst in der äußeren sorgf¿ltigen Pflege der Thiere manchmal no< weit zurü>, und von einem Zuchtsystem, das auf die individuellen Eigenschaften der zu paarenden Schafe weitgehende Nü>-

hatte seinen Grund vornehmli< in der Bewegung Schafwolle während der leßten Dezennten. Die Notierungen des Berliner und des Breslauer Wollmarktes, die die wi<tigsten in Deutschland sind, zeigen nämli, daß die Wolle im Preise seit 1851 na und nach bis zur Gegenwart um mehr als 40 %/6 zurü>gegangen ist. Allerdings war dieser Rückgang bei den vershiedenen Qualitäten nicht ein gleiher. Die extrafeinen und feinen Wollen sind auf dem Ber- liner Markt, wo niht nur e sondern au< Kolonialwolle zum Verkauf kommt, um ca. 109%/6 stärker gefallen als die mittlereu und ordinären. Auf dem Breslauer Markt dagegen, wo vorwiegend [PlesisGe Wolle und daneben posener und ôsterreichishe, also aupt|ächli< europäis<he Wolle gehandelt wird, find die besseren Marken nicht so \tark gefallen als die s{hle<ten. Ebenso ist der Preisrü>kgang überhaupt am Breslauer Markt niht ganz fo stark gewesen als auf dem Berliner. In den nachstehenden Tabellen geben wir eine Uebersicht über die Notierungen des Berliner und des Bres- lauer Wollmarktes seit 1851.

Berliner Wollmarkt. 50 kg gewas<hener Wolle in Reichsmark

Im Jahres-

mittlere ordinäre

s Sabs -: c

extrafeine

besten Qualitäten am Berliner Markt sowohl Kolonial- wie deutsche Wollen. Es is demna< an diesem Markt das Angebot von hoch- feinen Wollen größer, als auf dem Breslauer Markt, die Nachfrage dagegen nicht so stark. Dabei kommt dann auh noch hinsihtlih des geringeren Fs der hohfeinen Qualitäten auf dew Breslauer Markt der Umstand in Betracht, daß man in Deutschland niht mehr in dem Maße hochfeine Wollen produziert wie früher, also das An- gebot hiervon geringer geworden ift.“

Es ist natürli<h, daß ein Rü>kgang des Wollpreises um beinahe 509%/ die auf Schafhaltung bafierten Wirthschaften Der schädigen, daß die Verminderung der Schafzucht, die lange Zeit hin- durh besonders im Norden unseres Vaterlandes mit Vorliebe und großem Geschi> betrieben worden if und die ausgedehnteste Fiiege erfahren hat, einen tiefgreifenden Einfluß insbesondere auf die Kein- erträge größerer Güter ausÜü muß. Denn die Einnahme für Wolle bildete Hier einen der Hauptposten, aus denen die Brutto-Einnahme zusammenfseßte, und der Reinertrag der Güter wurde von den höheren oder niederen Woll- preisen wesentlih beeinflußt. Hieraus erklärt es suy denn, daß viele Grundbefitzer die Schafhaltung eingeshränkt und an thre Stelle Rind- viehzuht gesezt haben oder zur viehlosen Wirthschaft übergegangen find. Dieicaizen Gegenden aber, wel<he dur starken Salgans no< heute sich auszeihnen (\. oben), werden natürli<h dur<h das Sinken der Wollpreise ganz besonders getroffen. Auf der anderen Seite haben jedo gerade die anhaltend niedrigen Preise des Rohmaterials auh

an den inländishen Märkten es der deutshen Wollindustrie ermöglicht, die stolze Höhe ihrer heutigen Entwi>klung fu erreichen und nit nur in den Deutschland benachbarten Kontinentalstaaten, sondern aus auf den außereuropäishen Märkten fremder Konkurrenz mit Erfolg zu begegnen, und auf den Export na< dem Auslande bleibt diese Induftrie von Jahr zu Jahr mehr angewiesen, da, wie shon oben esagt, im Inlande der Konsum von Wollfabrikaten pro Kopf der Bevölkerung mehr und mehr si< vermindert.

Preis = 2 2 Durchschnittspreis.

dur<schnitt

Preis mittlerer Preis

stimmtheit auftretendes Gerücht wolle von einem Atten

Ras Makonen wissen, wel<hes nah den meisten Berfior en von Ras Mangascha veranlaßt sein solle. Oberst Stevani habe aus Sabderat telegraphiert, der Gesundheits- zustand des Expeditonskorps sei zufriedenstellend, der Ver- pflegungsdienft funktioniere regelmäßig. D

werden fünf Konzerte stattfinden, und zwar unter Leitung von Profe jor F. Mannstaedt, Hof-Kapellmeister Dr. Mud>, Dof-Kapelkartilee Bein, artner (an Stelle des verhinderten Hof-Kapellmeisters Hans ichter), Ed. Colonne aus Paris und Edw. Grieg. Zwei Konzerte werden in Gothenburg und fünf - in Christiania ver- anstaltet, ferner auf der Rü>reise eins in Malmö und shließli< no< einige in Anklam und Greifswald: die lezteren sämmt- lih unter Leitung von Professor Mannstaedt. Soliftis< wirken in

Vormittags und von 12 bis 2 Uhr mit Fleishwaaren : während der Zeit von 5 bis 10 Uhr Vor- mittags; c. tim Handel mit Kolonial-, Vorkostwaaren, mit Brenn- materialien, mit Bier und Wein, mit Taba> und Zigarren : während der Zeit von 8 bis 10 Uhr Vormittags; d. im Handel mit Blumen: 2 Ute Nas A von é E 2 un Vormittags und von 12 bis 2 mittags; e. in der Zeitungs\vedition: während Zei von 4 bis 9 Uhr Vormittags. S

iht nimmt, wußte man so gut wie gar nihts. Zudem überwogen die Nachtheile jener Maßregeln für die Wollproduzenten den Vortheil fr die Manufakturen. Vor allem wurden dur< das Verbot der ollausfuhr die Preise so herabgedrü>t, daß von einer lohnenden Schafzucht kanm die Rede sein konnte. Erft von der Zeit Friedrich's des Großen an trat ein Wandel ein. Der Adlerbli> dieses für die Größe Preußens raftlos thätigen Königs hatte erkannt, daß den dar- niederliegenden Wollmanufakturen aufgeholfen werde, wenn sie einen besseren, gleihmäßigeren Rohftoff zur Verarbeitung erhielten. Daher trug er zunähft für Einführung von Merinos Sorge. Schon im Jahre 1748 n er eine kleine : M von Zuchtbö>ken aus Spanien kommen, denen in späteren Jahren seiner Regierung mehr denn ein Nahschub folgte. Freilich, auf die Heranbildung reiner, <arakteristischer Rafsen und berühmter Zuchten haben auh diese Herden nur einen ingen Einfluß gehabt. Von höchster Bedeutung für die preußischen Stainarschbäfereien waren dagegen einige Erwerbungen in Frankrei leich na< Beendigung der Befreiungskriege. Auf Befehl Friedri Wilhelm's ITI. ließen der Staatskanzler von Hardenberg und der nahmalige Minifter Rother in der Umgegend von Paris mehrere Merino-Herden ankaufen -und im Winter 1815/16 na< Bornstedt bei Potsdam bringen; dur< Kabinetsordre vom 13. März 1816 genehmigte der König ferner die Ausführung der Thiere zur Hebung der vaterländischen Schafzuht und ordnete die Einrichtung weier Stammschäfereien in Preußen an, deren Oberaufficht er dem bemäbeten Staatsrath Thaer übertrug. Nunmehr erzielten in Preußen auch die Privatzüchtereien große Erfolge; namentli< erlangten die in dieser erften Phafe der deutshen Merinozucht entstandenen \{lesis<en Schäfereien eine hohe Bedeutung. : Der veredelnde Einfluß, den die importierten Merinoschafe auf unser preußishes Landshaf ausgeübt haben, geht besonders aus fol- gender Tabelle hervor, welche die Blüthezeit der preußischen Schafzucht

umfaßt. Preußen hatte 19s halbveredelte

im Jahre Landfchafe Schafe Stü>k Stück 1816 5 147 186 2 376 010 1825 5 313 547 4558 777 1834 3 977 024 5 839 333 1846 4 004 519 8 183 603 1855 3 293 567 6 977 466 1858 3222186 6 808 345 1861

3 694 476 7191 613 1864 8 508 745 10 820 2895 19 329 030 1867

7 821 505 10 999 275 18 820 780

Darnach beträgt die Gesammtvermehrung ter Schafe in rund 50 Jahren, nämli<h von 1816 bis 1864, wo die gee der Schafe ihren Kulminationspunkt erreiht, 233,99 9/6. Die Land- oder ordi- nären Schafe, die 1816 no< 62,6 9/9 des gesammten Schafstandes ausmachen, betragen 1861 nur noh 21,2 9/6 und hören allmählich auf zu exiftieren. Die halbveredelten oder Mittelshafe vermehren fich von 2 367 010 im Jahre 1816 auf 7 821 505 im Jahre 1867; d. h. während sie 1816 nur 28,7 9/6 des Gesammtbestandes ausmachen, wachsen sie bis 1867 auf 41,2 9/9 desselben. Geradezu auffällig aber ist die

Nachmittags; b. im Handel

mittlerer | Preis mittlerer Preis höchster Preis mittlerer

jd > [D Li)

,61 160,0 223,01 193,5 197,5] 182,0 163,0] 148,0 186,04 178,0 171,51 150,0 161,5] 122,0 128,21 108,8 129 133,0

dD 00° 0 “> O

1851/55 1856/60 1861/65 1866/70 1871/75 1876/80 1881/85 1886/90 1891 1892 1893

_

,

171,6 159,5 134,5 168,0 140,0 106,5

90,9 132,5 A

94,0

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D E

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Go pa ci on

-

224,

194,0 201,5 168,5 155,5 132,6 145,5

225 f hôhfter

-

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D Sd

(Foriseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

_

pmk pk pre I) prak U R O 200

Literatur.

für die ziviliftishe Praxis von Professor Dr. Adolf Stöôlzel. Zweite Uag Berlin, Verlag von Franz Vahlen. Preis 8 4 Die erfte Auflage ershien im Oktober 1894; se war indessen, obwohl schon im nächsten Monat ein Neudru> ver- anstaltet worden, bald vergriffen ein Beweis dafür, daß: das Buch einem dringenden praktishen Bedürfniß entspriht. Der Präsident der Juftizprüfungskommission veröffentlicht darin die Vorträge, die er in einer öôfentlihen zweiftündigen Vorlesung im Winter 1893/94 an der hiesigen Universität vor einem theils aus Studierenden, theils aus angehenden Praktikern beftehen- den Auditorium gehalten hat. Die Grundlage bilden a<t aus Gerichtsakten entnommene, in einem Beilagehefthen enthaltene Rechtsfälle, die den Zuhörern in E Eemnplaren mitgetheilt und dann an der Hand der gelieferten Arbeiten bespro<hen wurden. Er will diese Rehtsfälle dazu benutzen, die jungen Juriften auf den rihtigen Weg zu leiten, diejenigen, die praen in die akademische Laufbahn eintreten, von vornherein in das Getriebe des eyen Lebens einführen und denselben Personen, sowie denjenigen, die schon in den weiteren Stadien der juristischen Ausbildung stehen, eine Reihe von Fehlern vorführen, die häufig vorkommen und ohne besondere Schwierigkeiten ausgemerzt werden können ; endlih will er denjenigen, die der Universität angehören, zum Besuche nußbringender Kollegien und zum Selbststudium einen wirksameren Impuls geben, als er in einer allein auf die Theorie beshränkten, rein rezeptiven Thätigkeit gefunden werden kann. In der That bieten au< diese Vorträge eines Meisters, der niht nur das Gebiet des emeinen und des Pren anden Allgemeinen Landrehts wie das deutlhe ivilprozeßreht theoretis< beberr\<t, sondern dem auch die rei praktishe Erfahrung zur Seite steht, eine Quelle vielseitiger Än- regung, Belehrung und Warnung, insbesondere für diejenigen, die vor der zweiten Ertun stehen, und für den jungen Praktiker. Selbft der gereifte Geschäftsmann wird Bud Wink mit Dank entgegen-

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e e a) e r (s) e.

r Kostümen, Dekorationen und Requisiten: Der

Hungerleider. Ausftattungs-Komödie mit Gesa und Ballet in 10 Bildern von Julius Keller n Louis Herrmann, mit theilweiser Benuzung einer Idee des Mark Twain. Musik von Louis Roth. In Scene geseßzt von Julius Brie ide, Dirigent : Herr Kapellmeister Winnó. Anfang 74 Uhr. Sonntag und folgende Tage: Der Hungerleider.

T vom 2. April, escyt vom Ober-Regisseur Teßlaff. (Wilhelm Tell: Morgens. Meer Theodor Reichmann, K. K. Dai j von der Hofoper in Wien, als leßte Gastrolle.) An- Ss spl elh ausptelhaus. 91. Vorstellung. Fauft von Wolfgang von Goethe. Der Tragödie erster Theil. Die zur Handlung gehörende Musik von Anton Fürften Radziwill und von Peter Joseph von Lind- paintner, Anfang 7 Uhr. Sonnt Abends 74 Ubr: Di U Sonntag, Abends r: Die krauke Zeit. eus é Luftspiel in 4 Aufzügen von Richard Skowronnek. reitag: E , Montag, Abends 73 Uhr: Vasautaseua. Drama Rae Gi Gaftspiel des K. K. £ Fb r erufzügen von Emil Pohl, mit freier Benußung | spielers Adolf Sonnenthal. Et gau der Ns des altindischen Köntgs Sudraka. Nathan der Weise Drantatisdes G i e Parquet und Mitlel-Ballon 2 50 “4. Seite | 9 Aufzügen von G. E: Lessing. Anfang 7 Ubr. FRLguS Se gl FUER-WaFon 1 M 59 A. Steh- bete Rae R Woiee, Bastspiel. Zweiter plaß (9 K. Aufgeld wird nicht erhoben. O UnS e! Sounenthal-Gafstspiel. i L ritter und vierter Abend: Der Deutsches Theater. Freitag: GesWlofsen. An beiden Feiertagen Nantes Eer. Sonnabend : Die Weber. Anfang 73 Uhr. halben Preisen Aufführungen von Winterschlaf Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: Der Kaufmann | statt. von Venedig. Abends 7} Uhr: Der Meister | Der Vorverkauf zu vou Palmyra, Abenden findet täglich __ Montag, Nachmittags 23 Uhr: Hamlet. Abends | Theaters statt. oe: Liebelei, Vorher: Der zerbrochene

Dleidioa, Nachmittags 23 Uhr: Die Weber. Abends 7F Uhr: König Heinri der Vierte.

Konzerte. Schulung

Konzert-Haus. Karl Meyder - Kouzert. iFreita , den 3. April, Abends 74 Uhr: Geif- liches onzert, unter Mitwirkung der Konzerz- |angerinnen Fräulein Aderhold, Fräulcin Lampe, räulein Rofenmund, des Herrn Gehrke und det G Conaers Res Son eTVGtortnins,

Sonnabend, den 4. April, Abends 71 : o sellschafts-Abend. ies

120,5 122,0| 110,0 116,5 115,0] 100,0

Breslauer Wollmarkt.

50 kg gewaschener {lesisher Wolle in Reihsmark

Nuftikal- u. ger.

Dominial- wolle

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sp.

Millim. |S 2

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emperatur | T, = 4d R.

in 2 Celfius |

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Bar. auf 0Gr. T

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red. in 50

extrafeine und Elek- toralwolle

feine mittlere

2 heiter 3 Sh 6/Schnee 1 ¡Regen

Belmullet. , Aberdeen Shristiansund | Kopenhagen . | StodÆbolm .

Im Jahres- durchschnitt

771 |NW 768 |NW 763 |[W 7596 ¡N | 760 |N 2iwolkenlos | aranda . | 759 [S 2Regen | Moskau... |_ 753 O 3|Schnee | Corf,Queens- | E S town ... | 771 [N 3 [wolkig 767 |NO 4\wolkenlos | . | 763 N 6 wolkig | 758 [N 4|beded>t1) | 757 |N 4 bede>t2) | 7566 |(W 3\wolki tlazrwasfer 755 |WNW 2/Dun

Schiffbauerdamm 4 a, / 5. _ Birkus Renz. Karlftraße. Sonnabend, Abente 74 Uhr: Benefiz-Vorstellung für die beliebte Schul - reiterin Frau Robert Nenz. Luftige Blätter ! Eigens vom Direktor Franz Renz und dem Groß- berzoglih beffischen Hof-Balletmeister Auguft Siemc für Berlin komponierte, mit gänzli& neuen te<- nischen Apparaten und Beleuchtungs - Einrichtunges inscenterte Original-Vorstellung in 2 Abthei- lungen mit den Ausstattungs - Diverti ementé Weltstadtbilder ! Aus dem equestrishen Theil des Programms find bervorzubeben : Blondel, ostpreuf: Vengst. Hierauf : Monstre-Tableau mit 70 Pferden vorgeführt von der Benefiztatin Frau Nobert Renz. erner: Zum ersten Male: Die Hobe Schule tin 4 Abtheilungen geritten von der Bencfiziatin Frau Robert Renz. Auftreten der Akrobaten Michell- und Santro. Germinal, in der boben Schule ge- ritten von Mr. James Fillis, Ferner Auftreten der anerkannt vorzüglihsten Clowns, sowie dex hervorragendsten Künstler und Künstlerinnen. Sonntag (1. Ofterfeiertag) und Montag (2. Ofter- feiertag) je 2 Vorstellungen um 4 und 7& Uhr. Donnerstag, den 9. April : Abschieds-Vorftellunç,

DurWschnittspreis

mittlerer mittlerer Preis

Preis

242 294 231 181 189 159 145

370 399 321 294 309 271 248

1851/09 1856/60 .. 1BOL/GO 1800/10 .. O 1/0D 1876/80 .. 1881/85 . 266 1886/90 . . . 1/263 232 128 | 122 1891/94 .. . | 2565| 221 1183| 169 | 1511-141 | 123 | 117 1149 Versucht man die Gründe für ein derartiges Fallen der Woll- preise aufzufinden, so unterliegt es zunächst keinem Zweifel, daß hierzu die Veränderungen der Produktionsverhältnifse viel beigetragen haben. Die Wollproduktion hat besonders in Australien, Süd-Amerika und im Kapland seit 1850 ganz rapid zugenommen und Guropa mit Roh- wolle übers<hwemmt. Selbst der gewaltige Aufs<wung der Woll- industrie Europas in dieser Periode, die Zunahme der konsumierenden Bevölkerung und andere Momente reichten niht aus, die Nachfrage nah Wolle in dem Maße zu steigern, wie die Produktion geftiegen, und es mußte somit die Ausdehnung der Produktion auf einen Rü>- ang im Preise hinwirken, zumal da hierzu no< verschiedene andere r(deinunges hinzutraten, die denselben Einfluß ausübten, insbesondere die Verminderung des Wollkonsums pro Kopf der Bevölkerung in den

¡ Wilhelm Koebner. Preis 1,50 4 Der Verfasser, der seiner Zeit leßten Dezennien, die Entwi>kelung des Verkehrs zwishen den Wolle j e produzierenden Kolonialländern und den konsumierenden Industrie-

au< den ersten Entwurf einer U Kritik unterzogen

[ Fl unternimmt es, in dieser Schrift, die zuglei< eine au< für O

bezirken und als Folge derselben die Verbilligung der Fraht. Von me leicht verständliche Orientierung über die wesentlihften Be-

Vermehrung der feinen oder Edelschafe: Im Jahre 1816 betragen | den in überseeishen Ländern produzierten Wollen betrug für | stimmungen des zweiten Entwurfs eines Bürgerlichen Geseybuhs

A 4 0 : Deutschländ A / in der dem Reichstag vorliegenden Fassung gewährt, einzelne für den

[e u Bu (Mia A E brer Geledie U D S H S aebruudmebr. die Einfuhr die Ausfuhr die Mehrausfuhr Rechtsverkehr besonders wi Lde Grunbsty: und speziellere Beftim-

Legt man die preußishe Viehzählung von Ende 1861 und die in den Ztr. Ztr. Ztr. mungen desselben in ihrer Bedeutung und Tragweite näher zu er-

übrigen Zollvereins Staaten einige Monate später aufgestellten Berech- 1834 87 741 128 758 41 017 örtern. Er macht im Anschluß an seine kritishen Bemerkungen eine

nungen zu Grunde, und vergleicht man damit die Ergebnisse der Viehzäh- 1835 112 184 REEEE A LEAO Reihe von Abänderungsvorshlägen und, sucht sließli< die Noth-

von Roden (Schloß W lungen vom 10. Januar 1873 und 10. Januar 1883 jo hatte Deutschland : Mehreinfuhr wendigkeit weiterer, in dem Entwurf nicht enthaltener, den sozialen Hrn. Zahlmeist “0 almen bei St. Avold). am 10 Januar 1863 rund 98 000 000 Schafe 1840 165 064 149 260 15 804 Aufgaben des Rechts entsprehender Vorschriften zu begründen.

, meisler Hugo Gerdefsen (Breslau). : 1873 genau 24 999 406 : 1845 163 117 149 342 13-775 „Geistliche Lieder“ von Georg ilhelm Schulze.

s 1850 221 457 85 002 136 455 27. - Auflage. lle, Richard Mühlmann's Verlagsbuhhandlung

1855 358 250 S e 270 411 (Max Grote). r. eleg. gebunden mit Goldshnitt 3.4 50 4.

dorf b Baut 2 O6 a elne Sil A 1883 19 185 362 ott B L b . R Is TN. lentmeiltietr pel. " . " F : Teeiew und Ed. Ineolson, Sis cet LUAUES | Gar Teo: - de. Pater Dec Wie irie 1883 rund 48 Schafe oder auf 1 qkm 1863 rund 52, 1873 rund | 180 837680 8M 278679 iese erst im Jahre 1868 erschienene Sammlung hat fh, wie von Gustav Görß. Musik von Guftav Steffens. Gehrden). Hr. Gymnasial - Oberlehrer Dr. und 1883 rund 35 Schafe. Gelegentlich der BViebzählung des Jahres 1870 888 089 436 257 461 839 us y de e 3 fe Dee S uf a m weis E len 3 Van c ju 1875 1 180 000 411 222 768 778 Jesuskirhe, gedichtet, gewähren diese Lieder dem gläubigen Ghriften 1880 1 448 460 O 1 129 920 Trost in Leid und Crübsal, aber au< Stärkung im freudigen Gott-

In Scene gefeßt von Adolph Ernst. Martin Sorof (Berlin). Hr ; Q 1892 wurden noh erhebli<h weniger, nämli< nur 13 589 612 Schafe N Franz Flemming (BbernigD. Pr. Pr nal aale ermittelt, sodaß die Zahl derselben seit den fe<ziger Jahren bis 1892 1885 1 975 800 1 786 000 vertrauen. Die heiligen Zeiten und Feste, sowie die verschieden- 1890 2 572 280 180 280 2 392 000 artigsten freudigen oder traurigen Familienereignisse im <riftlihen

E N on u Me G um 51,5 0 s Bentral-Theater. Alte Zakobstraße Nr. 30, | a. D Erl el V rearO; Kasernen-Zuspektor "Ren 2e R man für die Jahre des entshiedenen Rü>gangs der h e bilden den Anlaß und Inhalt der übrigen Gedichte. In dem

S p p 00 dO

169 181 152 141

l V N D 5 G5 E D L i J O

333

veredelte 995

Schafe

Stüd>

719 200 1734105 2 831 553 4317 325 4 800 392 5 344 186 6 550 776

zusammen Stü

8 260 396 11 606 429 12 647 910 16 505 547 15 071 425 15 374 717 17 436 865

sämmtlihen Sonnenthal-

754 | c | “i 7594 |NO bededt | an der Kasse des Neuen

Dbededt

ener Unter den Linden. ulius Frißshe. Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Zum ersten Male: M s erzog. Komische Operette in 3 Akten von Albert Pripog- uin 08 Sieges QFubag, In Scene gesetzt

on Julius Fritzsche. irigent : i Federmann Anfang ri A Herr Kapellmeister

onntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Der Bettelftndent. Operette in 3 Akten U E Millô>ker. Abends 74 Uhr: Madame Herzog. Operette in 3 Akten von Jacques Offenbah. Hierauf : Divertifsemeut, arrangiert vom Ballet- mee D. Moe:

Montag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halbe isen : Die Fledermaus. Operette iu 3 n: s Johann Strauß. Abends Uhr: Madame Herzog. Operette in 3 Akten von Jacques Offen- d a : T ement,

tenstag un le folgenden Tage: Madam Herzog. Hierauf: Divertissement. s

. | 760 E: C01 761

¿44 008

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bededt | Se Schnee) | Schnee | heiter

beded>t | bede>t |

[NW 3 NW Direktion : [W 5 |NW 1 [W ¿

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5

O l 05 05 i O D Do D t

757

758 Berliner Theater.

Sonnabend (28 Abonnements-Vorstellung): ruhm. Anfang 74 Uhr. Sonntag, Nachmittags 2} Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends 74 UVhr: König Heinrich. Montag, Nachmittags 24 Uhr: Des Meeres und der Liebe Wellen. Abends 7x Uhr: Der Dient Ri

tenstag, Nachmittags 27 Uhr: König Lear. Abends 7# Uhr: König Heiurich. N

Lessing - Theater. Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Zum erften Male: Das Glück im Winkel. Schauspiel in 3 Akten von Hermann Sudermann. (Friedr. Mitterwurzer als Gast.) An-

fang 7&4 Uhr.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu volksthüm- U Pr E nf Mater evvó l Abends Ez I. D , Î : Glü im Winpo, on Fr itterwurzer. Das Zu volksthümlichen Abends 7} Uhr:

Montag, Nachmittags 3 Uhr: reifen: Comtesse Guckerl, astspiel von Friedri Mitterwurzer. Das Glück im Winkel.

Residenz - Theater. Dircktion : Lautenburg. Freitag: Geschlossen. Sonnabend : Hotel zum Frei fen. (L’HWôêtel p du Libre FEehange.) S<hwank in 3 Akten Sonnabend: Opernhaus. 10, Symphouie- | von Georges Feydeau, überseßt und bearbeitet von

Abeud der Königlichen Kapelle. Dirigent: | Benno Jacobson. Anfang 74 Uhr. r Felix Weingartner, Königlicher Kapellmeister, Sonntag und folgende Tage: Hotel zum Frei- nfang 74 Uhr. hafen.

Schauspielhaus. ¿Geshlofsen, d riedri, Wilbe L ountag: Opernhaus. 85. Vorstellung. Wilhel TIfDrIM - e

Tell. Große romantishe Oper in L Al ae O mpgdlizes eian Rossini. Text nah dem Französishen von Theodor Freitag: Geschlossen. ;

Haupt. Ballet von Paul Taglioni. In Scene onnabend: Mit großartiger] Ausstattung an

Freitag: Geschlossen. Nach-

3

E «A [WNW

Breslau... | 756 _ O le dAr..| 6 NO wo

‘| 756 |O 1heiter

es L (OT still/bede>t F LO Swneeflo>den. 2?) Gestern und Nachts Regen. 3) Nachts Regen. 4) Nathts Schnee. i Gie

“s Uebersicht der Witterung.

, Die Wetterlage hat \i< seit gestern wenig ver- ändert. Die Depression, welche gestern über Skandi- navien lag, ist südostwärts nah Westrußland fort- geschritten. Das barometrische Maximum lagert no< immer auf dem Ozean westli<h von Irland, die ozeanis<he Luftstrômung aus mittleren und niederen Breiten von unseren Gegenden abhaltend. Bei leichten bis frishen nördlihen bis öftlichen Winden ift das Wetter in Deutschland andauernd trübe und kalt; vielfah haben Nachtfröfte statt- gefunden; meistens ist Regen oder Schnee gefallen, L r: peetlgen eee e Hagelfälle ftatt. n Nordost-Guropa ie ftr ä ; Fortdauer wahrscheinli. A M

Deutsche Seewarte.

E A Aa N Theater. Königliche Schauspiele.

haus. Geschlossen. Schauspielhaus: Geschlossen.

2 9 [W 1/Sch 1 )

nehmen. Die zweite Auflage des Buchs unterscheidet si< von der ersten nur dur< eine Reibe von zusäßlihen Noten.

Kritishe Bemerkungen zur O usrevilton des Gntwurfs eines deutschen Cre Qes esezbuc<s von Dr. J. Meisner, Ober-Landesgerihts-Rath. Breslau, Verlag von

c

| 00 =I| i D O

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Marie Koh mit “Hrn. Landwirt Curt von Schlegell (Rittergut Benaftedt Halle a. S.) Frl. Bertha Koellmann mit Hrn. Prem.-Lieut. Garthe (Doberan). Frl. Ella Bittiner mit Hrn. Oberlehrer Dr. Peiser (Buk—

Posen). i Geboren: Ein Sohn: Hrn. Regterungs-Affessor Sec.-Lieut. Friedrich

Kausch (Graudenz). Hrn. von Friederici-Steinmann gen. von ellenttn

(al enpor bei Lobdenau). Hrn. Prem.-Lieut.

Adolph Ernst-Theaier. Freitag und Sonn-

abend: Keine Vorstellung.

Sonntag, den 5. April : Uur ersten Male: Das |

Sigmund s a. D. Carl Riedel (Breslau). _ Dem so gewonnenen Bilde entspriht die folgende Aufftellung Sretag L rie mig Tae M gesammte RSO En an FOONELURES N Ls s L onnabend : te Woche. rund 42 t, run e run , s Eine tolle Nacht, Grote Ausftattungsposse mit 1852 rund 581 800, Ilss rund 558 100, 1864 rund 691 700, 1870 | deutshen Schafzucht die eigene Wollproduktion Deutschlands mit | s{önen Gewande eignet p das fromme Liederbuh vortrefflich als Gesang und Lanz in 5 Bildern von Wilb. Mann-

rund 662 500, 1875 rund 590 000, 1880 rund 505 000, 1885 rund ftädt und Julius Freund. Musi? von Julius (in-

er. Jn Scene geseßzt vom Direktor Ri : Ss K Tam Arrangements vom Balletta fler *) Nah Dr. Georg Quandt, „Die Niederlausißer Schafwollindustrie

Gundlah. Anfang 74 Ub, in ihrer Entwickelung zum Großbetrieb und zur modernen Technik“ Mittwoch, den s. April: Zum Benefiz für Herrn Staats: und sozialwissenschaftlihe Forshungen, herausgegeben von

Georg Kaiser. Zum 215. Male: Ei vay Sdmoller, Band X11, t fel Wolle cob Wolliadustrie- Donnerstag, den 9, April: Sit Benefiz ie wötterbuh der Staatswissenschaften, Vriitel „Wolle und Wollindustrie“

Een lag l N Letzte Vorstellung von: E E A S Rande.

Freitag: Opern-

Emil Thomas a. G. Verantwortliher Redakteur: Si emenr oth

in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) în Berlin.

Dru> der Norddeutschen Buchdrucerei 4 Anftalt Berlin SW., Wilhelm un “Se mas

Sieben Beilagen (einschließli Börsen-Beilage),

und das Verzeichnise gekündigt l landschaftliche Pfandbriefe E

r Wolle, so beträgt die deuts<he Woll-

74,6 9/0 Ta Q 44,8, rund LES é

stergeshenk für Konfirmierte. Das an dieser Stelle mehrfa< erwähnte „Panorama des Alsabes um

Selten und der Bildung“, eine Sammlung von J

Selbftunterricht O von A. H. Payne in Leipzi , if in seiner dritten, völlig umgearbeiteten Auflage bis zum 21. Heft vorgeschritten. Dasselbe enthält die Fortseßungen der Cugrtangens Lektionen, des Ao InGn Lexikons und der übrigen Beigaben. Das E werk wird mit dem fünfzigften Heft a eslossen (Preis des Inen

Hefts 50 H).

dieser Mehreinfuhr überseeis

produktion : 1870 (662500 Ztr. zu 888 089 Ztr.) 1875 (000000 .- , TOS T8 y (600 000 „1139920

1880 1885 (rund 470000 , 1786000 , 2 892 000

1890( , 40000 , y u o O von der Mebreinfubr der überseeishen Wolle, während vor 70 Jahren die Ausfuhr deuts<her Wolle doppelt fo groß war, als die Ginfuhr