1896 / 88 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

der König von Jtalien und Seine Königliche Hoheit der Prinz von Neapel hatten große Generalsuniform mit dem Schwarzen Adler-Orden angelegt. / j Nach dem Galadiner wurden die Senatoren und die Deputirten, welhe Seiner Majestät dem Kaiser dur den König Humbert eine Adresse hatten überreichen lassen, und die Bürgermeister der Städte von Venetien in die Königlichen Gemächer geleitet, wo Seine Majestät der Köni derselben Seiner Majestät Nach der Galatafel wurde wiederum auf dem Bassin von San hren Majestäten eine Serenade dargebracht. enshenmenge füllte den Marcus-Plaÿß; egeisterte Kundgebungen zeigten Sich Jhre Kaiser und der König wiederholt auf dem Balkon und dankten von dort aus für die Huldigungen, während die Musik die italienische und die deutsche Hymne spielte. Nach Beendigung der Serenade ajestäten der Kaiser und die Kaiserin, von em König bis an das Schiff begleitet, an Bord der „Hohenzollern“ zurü.

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Beclin, 13. April.

en und Königlihen Majestäten achmittag gegen 3!/2 Uhr, von ZJhren önig und der Königin von Jtalien lih begrüßt, in Venedig r gedenken Allerhöcst- seßen, wo der Ankunft

Jhre Kaiserli find am Sonnabend Ma A A ord der Lacht „Hohen Heute Aben

eine Abord- dem Kaiser vorstellte.

i ollern“ her eingetroffen. diejelben die Reise nah Wien fortzu rer Majestäten morgen Vormittag gegen 10 Uhr entgegen- esehen wird.

auf deren ajestäten der

liegen über die Ankunft Jhrer | kehrten Jhre aisers und der Kaiserin in Venedig

nselben dort bereiteten Empfang folgende

Aus dem „W. T. B. Majestäten des K und den Allerhöchstde Mittheilungen vor:

Die Kaiserlihe Yacht „Hohenzollern“ traf am Sonn- s um 21/2 Uhr, in Malamocco ein, wo das „Vesuvio“ dieselbe erwartete und bei gleichwie das Fort San Pietro Salut- kleine Dampfer, welche reichen Flaggen- arben trugen, und eputirten, die Be- Presse befanden, waren der Kaiser- hren, welche unter enthusiastischen ahlreichen, auf diesen Dampfern befindlichen Per- ri nah Venedig fortseßte. nuten lief die „Hohenzollern“ in das Bassin von San Marco ein; derselben folgten der Kreuzer „Kaiserin Augusta“, der „Vesuvio“, zwei Torpedoboote, die hon erwähnten kleinen Gondeln der Stadtvertretung Alle Schiffe im Hafen und auf der Riva degli Schiavoni und zahlreihe Menschenmassen Aufstellung

an denen sih Kopf an Kopf Das Stationsschi „HohenzoUern“ dur Flagge antwortete. d die Kaiserin sahen von das großartige Schau- Grüßen auf die Zurufe der Menge. Humbert igliche Hoheit der Prinz ster:Präsidenten Marchese zog di Sermoneta, dem Ge- Ponzio-Vaglia Lanza, begaben llgemeinen „Hohenzollern“.

abend, Nachmitta italienische Kriegs|< der Ankunft der Ya <üsse abgab. Mehrere <mud> in den italienis an deren Bord sih die Senatoren und hörden und Vertreter der

lihen Yacht entgegengefa

Der Ausschuß des Bundesraths für Handel und Verkehr hielt heute eine Sißung.

chen und deutschen

Der Kaiserliche Botschafter in London, Staats-Minister aßfeldt-Wildenburg hat einen ihm Aller-

Graf von H Während der Abwesen-

höchst bewilligten Urlaub angetrete heit desselben fungiert der Erste Sekretär der Kaiserlichen

th Prinz zu Hohenlohe-Oehringen

urufen der Um 3 Uhr 20 Mi- Botschaft, Legations-Ra als Geschäftsträger.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, me>lenburg-s{hwerins<he Ministerial-Rath Dr. hier angekommen.

Großherzoglich

Dampfer, sowie t Piel p, 0oRe Langfeld ift

und zahlreiche kleinere Gond waren beflaggt,

der Piazzetta ha genommen. drängte, flatterten Fahnen. en Salutschüsse ab, auf welche die ) italienischen

Mazestäten der Kaiser un der Kommandobrücke der spiel an und erwiderten mit Majestäte

Aus allen

Hoheiten der Großherzog und die zufolge, am egeben, um

die Prin-

ZJhre Königlichen . Großherzogin werde 16. nächsten den dort stattfindenden Krönun

n si, der „Darmft. Ztg.“ onats über Berlin nah Moskau b : g3feierlichkeiten beiz glichen Hoheiten der Prinz und Preußen sind am Freitag, von Darmstadt eingetroffen.

„Hohenzollern“

Jhre Köni zessin Heinr Rumpenheim kommend, in

h n. der: König und die Königin Margherita sowieSeine Kön von Neapel, begleitet von dem Mini di Nudini, denMinistern Brin und Her neral-Adjutanten des Königs, General: Lieutenant tschafter in Berlin, General Grafen

r Königlichen Schaluppe unter a

und dem Bo sich in de geisterten Kundgebungen an Bord der chen und der italienischen Majestäten war eine folgte die Vorstellung ihe Familie verblieb „Hohenzollern“. / ahrt spielte die Kapelle der schen Königsmarsch; die Kapelle zur Erwiderung die deutshe National:

Oesterreich-Ungarn.

vom gestrigen Tage schließt einen sers, Allerhöchst- Frühjahrsparade „Dem Deutschen nden Feldmusik, chen Soldaten, i werden sie der in chichte verzeichneten Thatsache ge- haft die stärkste Bürgschaft re nd unüberwindlih in ihrem < sind die Staaten, welche ihnen

_ Das „Fremdenblatt“ Artikel zur Begrüßung des D welcher, wie bereits gemeldet, am 15. April der in Wien beiwo er gilt am 15. A aber auch der Herzens und wenn sie den Annalen de denken, daß die Waffenbr großer Erfolge ist. Verein, und unüber vertrauen.“

Begegnung der deuts überaus herzliche u des beiderseitigen etwa dreiviertel

nd warme. Sodann er eutschen Kai

Gefolges. Die Königl Stunden an Bord der Zhrer Ankunft und bei der Abfahrt # „Hohenzollern“ den italieni der Stadt spielte

hnen wird, mit folgenden Worten: pril der Gruß der rausche nsgruß aller österreichi iesen Gruß darbringen, r Weltges

<-ungaris

den Gondeln und von den Hochrufe auf die deutschen rend an Bord des „Galileo“ welhe in großer Flaggengala aufgestellten Matrosen donnernde 20 Minuten kehrte die n Kundgebungen der Be- Bald nah der Rückkehr n der Kaiser uh ab. Aller- uf dem ganzen g mit brausenden enthusia s nahmen Jhre erin an der

Dampfern, Ufern unausgeseßt brausende

und italienishen Majestäten, wäh und des Stationsschiffs, prangten, die auf den

„Hurrahs“ ausbrachten. 1 Familie unter andauernde völkerung nah dem Palais zurü.

der italienishen Majestäten stattete glichen Palais einen Gegenbes urden bei der Landung und a

Diese Heere

he Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe ist mit Abend in Wien eingetroffen. en haben vorgestern in Die oster- rgestern Abend nah Wien au<h der ungarishe Minister- der Finanz-Minister Dr. Lucacs atere Baron Josika begeben ‘haben. e Unterhaus beendete am Sonnabend des Ackerbau-Ministe- Im Verlauf der Debatte Daranyi Ausgleichsverhandlungen rinär - Konvention ungarische

seiner Gemah

Die Ausgleihsve Budapest einen vorläu chen Minister kehrten vo fih gestern

Um 4 M Ar rhandlun

Königliche glich figen Abschlu zurü>, wohin Präsident Baron Banffy, und der Minister a ] __ Das ungaris< die Generaldebatte d riums und nahm

Kaiserin im Köni höchstdieselben w e von der Bevölkerun rufen begrüßt. der Kaiser und die Kais italienishen Majestäten theil. gesammelte Volksmenge veranstaltete t Beifallskundgebungen, für hen Majestäten vom 10 Uhr 40 Minuten begaben Si an Bord der „Hohenzollern“ zahllosen Gondeln Majestäten italienische und die deut an Aegir“ genommen. __ Gestern früh eine einstündige G der Yacht „Hohenzollern“ der Kaiser verlasen dabei di Superintendent D. Dryan waren die Botschafter von Bülow Nachmitta inc Gondelfahrt einige Sehenswürdig der Kaiser und , Abends 71/, im Königlich

Mazestäten es Budgets

dasselbe an.

vor dem Palais an- Aerbau - Mi:

während der Tafel welche die italienischen enster herab dankten. Um ch die Kaiserlichen Majestäten zurü>. Die hierauf in dem von „San Marco Jhren verlief glänzend. ymne sowie der „Sang lebhaftem Beifall auf-

großer Zurüchaltung Oesterreich. Desterreih anlange , keinerlei Rechte aufgegeben:

Anspruch auf eine besondere Ve eine solche nur bei Einführung nothwendig sein würde. Viehverkehr sichern, und zwar n dur<h feste Garantien, welche wollen der ma sein müßten. nahme seines Antrags, etnen internationalen landwirt ) Dagegen erklärte der die Unterstüßung der bimeta für überflüssig.

diesem Gebiete mi lung der Goldval Vertrauen auf die erfol dann der Minister noch die Börsensteuervorla unter Eljenrufen der

unausgese

und deut Regierung

08 einmal den terinär-Konvention erhoben, da eines selbständigen Zollgebiets egierung wolle nur den freien iht von Fall zu Fall, sondern unabhängig von dem Wohl- erungen hüben und drüben pfahl der Minister die An- g von 35 000 Fl. lihen Kongreß zu Antrag, wel gung bezwe> gungen au

bede>ten Bassin von S dargebrahte Serenade {he Nationalh wurden mit besonders

<thabenden Regi

unternahmen der Kaiser und die Kai Des weiteren ren em

Um 10 Uhr fand an Bord Seine Majestät

t hielt der General- ückstafel an Bord und Graf zu Eulenburg gs machten JZhre Majestäten wiederum É besichtigten

haft wurden lebhaft begrüßt. erlichen Majestäten Dasselbe zählte f. Der Festsaal rtheilte Blumen- Es herrschte rfapelle spielte eine stät“ der Kaiser saß ur Linken Seiner Majestät die Königin Majestät des Kaisers. gegenüber hatte Seine laß genommen, des deutschen

ondelfahrt.

Gottesdienst statt; einen Betra

e Epistel, die der. Zu der

Ÿ h T i j J 1 f L

i : llistishen Bewe Die Regierung begleite alle B Aufmerksamkeit, halte aber an de gründeten Aktion fest und h gung derselben.

daß der Finanz: gestellt habe, {loß er Ermahnung, man möge n vielmehr bestrebt sein,

Von der Einwohners n dabei überall le Uhr fand zu Ehren Jhrer Kai Galadiner statt.

glänzenden Verlau d>t, fünstlerish ve und Tafeln.

die Militärkape eine Maje

greihe Beendi

bemerkt hatte, ge bereits fertig 1 l Rechten mit der gensäße nicht verschärfen, sonder en auszugleichen.

die Kaiseri

en Palais ein e und nahm einen war aufs herrlichste geshmü zierten die beraus lebhafte Feststimmung : Reihe gewählter Stücke. zur Rechten, Zhre Majestät die Kai gs von Jtalien, Jhre / r Rechten Seiner

j jestät dem König Humbert óniglihe Hoheit der Prinz von Ne ochstdiesem afters Frau von Bülow, zur tät der Kaiserin Gräfin von Keller.

der Königin von Jtalien saßen chafter in Rom von Bülow und der

ajestät der Kai

Minister des selben der Marine-Mini trug die Uniform Seines Leib-Gar den Annunziaten-Orden mit dem Or

F j 4 d L # p 7 F4 A (4 ¡H h j 4 7 ( Y f i f i [ T E j H Mt] j i f * F Y y H i d / j + Ma N X 1E s - K 1A- 4 Ä 1 j x E E d f 41 f 43 Z A Pi S 22 [h f Mi D 24 Ti 4 i: Î R 0 [4 f ° E L Ÿ î 7 j { j } i N j | t : [i F t T [3 i i

Frankreich, Vei der gestern im Seine-De Ersaßwahl zum Senat an Ste wurde der radikale sozialistishe D Stimmen gewählt. Georges Martin, erhielt 231 Sti er Chef des General deffre ist nah La Turbi Wittwe von Rußlan Durch Beschluß des Sprache erscheinende Blat Cgets L ibe er frühere griechi am Sonnabend i Len

partement vorgenommenen storbenen Floquet eputirte Barodet mit Begenkandidat, der Radikale

Le Mouton de Bois- o er von der Kai

Majestät des Köni lle des ver

von Ftalien zu Seiner Ma / stabs General e abgereist, w d empfangen werden wird. Ministerraths i t „Jnechveret“

he Ministe n Cannes gestorbe

Rußland, Die Ratifikation des r ges ist, dem ,„

Gemahlin Linken die H Rechts von Z der deutsche Bot- italienishe Bot- ir Linken JZhrer Präsident Marchese di von Neapel

st das in türkischer für Frankreich sl

serin der Minister- r-Präsident Trikupis ist

dem Prinze erzog di Sermoneta, links von dem- Seine Majestät der Kaiser de-Husaren-Regiments und densbande. Seine Majestät

portugiesischen H

delsverta zufolge, unmittelbar be-

vorstehend.

: Die Ueberführung der Kaiserlihen Jnsigni Ö

dem Mineral na<h Moskau wird am 159 d. M s

folgen. ep Ftalien.

Die Adresse, welche die Senatoren und Deputirte von Venetien dem Deutschen Kaiser Cn durch V König Humbert überreichen ließen, hat, dem „W. T. Y4 zufolge, in Uebersezung nachstehenden Worilaut: „Gestatten Eure Majestät, daß wir in Venetien heimischen und hier wohnenden Senatoren und Deputirten unseren ehrfurhtsvolle Gruß Eurer Majestät in diesen Tagen darbringen, in welchen Italien bewegt na< diefem Gestade bli>t, wo es Eurer Majestät efiel, unseren König zu besuchen. Der Augenbli, ure Majestät mit Ihrer Erlauhten Gemahlin wiederum Italie begrüßen, ift für uns von hoher Bedeutung, und wir konnten Eure Majeltät nicht in der Lagune Venedigs landen sehen, ohne uns zu dem einmüthigen Ausdru> unserer Empfindung für die außerordentli zarte und herzlihe Aufmerksamkeit Eurer Majestät zu vereinen Wie wir in der Begrüßung unseres Königs durh Eure Majestät den Gruß Deutschlands an das italienishe Volk sehen, so möge au Gure Majestät in unserem Gruß den Gruß Italiens an das deutsche Volk erbli>ken.“ | Sämmiliche Blätter, au< die in den Provinzen ey- scheinenden, begrüßen die Zusammenkunft der deutschen und der italienis<hen Majestäten und weisen auf die edle und hochherzige Haltung des Deutschen Kaisers und des deutschen Volks gegenüber Ftalien hin.

Spanien.

Der Minister-Präsident Canovas del Castillo ist leicht an Jynfluenza erkrankt. Aus: Madrid berihtet „W. T: B daß nach den bis jeßt bekannten Ergebnissen der Wahlen zur Deputirten- kammer dort fünf Konservative und drei Liberale gewählt werden dürften. Aus Jgualada in der Provinz Barcelona würden ernstere Ausschreitungen gemeldet. Jn Bilbao gelte der Erfolg des Sozialistenführers Zglesias als gesichert. Im Ganzen dürften 280 Konservative, 65 Liberale, 3 Republi- kaner, 8 konservative Dissidenten, 5 Karlisten und 1 Sozialift gewählt werden.

Türkei.

Der Fürst Ferdinand von Bulgarien ab, wi

„W. T. B.“ aus Konstantinopel berichtet, Leun bn bind matischen Korps cin Diner. Dem Fürsten gegenüber saß an der Tafel der Großvezir, zur Rechten des Fürsten der österreichische Bolschafter Freiherr von Calice, zur Linken der russische Botschafter von Nelidow. Ferner nahmen an dem Diner theil: die Botschafter Frankreihs, Großbritanniens, Deutsch- lands, Jtaliens und Persiens, alle Gesandten und sonstigen Mitglieder des diplomatischen Korps, der Minister des Jnnern, sowie andere hohe türkische Würdenträger. Der Fürst brachte einen Trinkspruh auf den Sultan aus. Heute findet das Abschiedsdiner zu Ehren des Fürsten im Yildiz-Kiosk ftatt. _ Ein Jrade des Sultans ordnet die Rückkehr aller auf Siaats- und- Privatkosten im Auslande studierenden Türken an. Als Grund hierfür wird die häufige Theilnahme von türfischen Studierenden an jungtürkishen Umtrieben bezeichnet. N Philippopel sind, dem „W. T. B.“ zufolge, Nach- richten aus Konstantinopel eingetroffen, wonach bei Megeleien, welhe Kurden und Türken in Killiz im Vilajet Aleppo verübt hätten, 135 griehishe und 4 katholis<he Armenier und ein katholischer Priester Namens Johannes Stephanias ermordet und 7 Magazine geplündert worden seien. Ein Mohamedaner Namens Muhlis habe viele Katholiken ge- reitet. Jnfolge der Ankunft von Truppen sei die Ruhe wieder hergestellt worden. Jndessen seien in der Umgebung von Aleppo, wo die Erregung eine sehr große sei, no< weitere Ausschreitungen zu befürchten. :

Numúánien. _ Der Prinz und die Prinzessin Ferdinand sind am Sonnabend mit ihren Kindern von Bukarest na< Coburg abgereist.

Amerika.

Eine in Madrid eingetroffene Depesche aus Santiago de Cuba meldet, daß das Kanonenboot „Galicia“ eine Barke, auf E sih 4 Ausländer ohne Auêëweispapiere befunden hätten, bes<hlagnahmt habe. Die Ausländer seien verhaftet worden. Aus Key West (Florida) wird gemeldet, daß der Dampfer „Childs“ mit einer Flibustier-Expedition ganz öffentlich den dortigen Hafen verlassen habe. Die Freibeuter seien in Begleitung eines anderen Schiffs, welches Waffen und Munition mit sich führe, in See egangen, um an einer Stelle der cubanischen Küste zu landen.

Einer Depesche des „New - York Herald“ aus Bogotá zufolge hat der Präsident der Republik Columbien Caro die Amtsgeschäfte wieder übernommen: Minister des Jnnern ist Casabianca, Kriegs - Minister Molint, Minister des Aeußern Holguin, Finanp Minister Ferreira. Demselben Blatt wird aus Managua telegraphiert, daß 500 Aufständische unter dem General Ortiz die Bundesftreitmaht, welhe aus Truppen der Republiken Nicara ua und Honduras bc- stehe und von dem General Bonilla befehligt werde, am Sonnabend bei Elviego A hätten, Nach einem fünfstündigen blutigen Kampfe seien die Aufständischen völlig in DIE Flucht ge/hlagen worden und hätten ihre Munition in den Händen der egierungstruppen gelassen. Aus Carácas wird dem „Herald“ gemeldet, daß ein Ab- esandter Columbiens dort eingetroffen sei, um die venezo- anish-columbische Grenzfrag e wieder zu erörtern.

Afrika.

Nach einer Meldung des „Reuter’schen Bureaus“ aus Kairo hat eine Gruppe egyptischer Kapitalisten ihren Anwalt Cartondewiart instruiert, vor dem gemischten Gerichtshof der Klage des französischen Obligationsinhaber- Syndikats ent- egenzutreten. Die Mitglieder der Verwaltung der öffentlichen Schuld und der Finanz-Minister Ahmed Pascha erhielten dem ent\prehend eine Zuschrift, welche sie für etwaige Kon- zessionen an das französische Syndikat verantwortlih macht. Das egyptische Syndikat erklärt die französische Opposition für ungeseßlih, da das Zu eständniß eines Minoritätsvotums die Funktionen der Su denkasse hindern und dem Dekret von 1888 zuwiderlaufen würde. Änfolge dieser Jntervention werde die Verhandlung der Klage des Syndikats der französischen Obligationsinhaber, welche heute en S reau! werden.

„Hialie“ erklärt, es bestätige sih, daß die Derwische, welche Kassala belagert hätten, bee hen *Atbara wurde

in welcher, einer Mittheilung des „Vorwärts* zufolge, beshlofsen wurde, dur<h Vermittelung des Werkmeisters Heidel Unterhandlungen mit den Unternehmern anzubahnen. S In Stuttgart wurde, wie der „Schw. M.“ mittheilt, in einer Holzarbeiterversammlung folution angenommen: Arbeitszeit und 10 9% Lohnerhöhu Zus<(hlag für die Ueberstunde, 1# [ nächsten Mittwoh wird die Antwort der Meister, die aussließli< mit der Lohnkommission verhandeln sollen, erwartet. Es if wahr- scheinli<h, daß im Falle der Nichtbewilligung der Forderungen ein emeiner Ausstand der Holzarbeiter eintritt ; nur die Klavierarbeiter

sih : Lei pzig wird dem „Vorwärts“ telegraphish gemeldet: Der Ausstand der Tischler ift beendet ; 96 Firmen, darunter die Baufabrik Wenk mit 950 Gehilfen, haben die Forderungen bewilligt. Es sind nur no< 25 Mann ausftändig. :

Hier in Berlin beschäftigte sh, wie wir der „Voss. Ztg.“ ent- nehmen, die Innung der Dachde>kermeister mit dem Ausstand der Die Forderungen der Ausständigen (neun- reigabe des 1. Mai,

über dte Zuverlässigkeit des F. fragte, wobei er mittheilte, die Abficht hätte, dem F. Postvollmacht zu geben. , er würde einem jungen Manne keine Postvollmacht ndern nur jemandem, den er bereits erprobt habe und genau Hterauf erwiderte St., solhe Erprobung sei bei ihm nicht nöthig, er führe eine genaue Kontrole. St. stellte hierauf den F. in seinem sodann -positive Gewißheit davon erlangte, daß F. bei ihm untershlagen habe, fühlte si< nit veran- entspre<hende positive Mittheilung ging später Unterschlagungen in dem St.’shen Geschäft, und St., welcher jeßt von der Unterschlagung des F. in dem N.schen Geschäft erfuhr, klagte ersaß. Die Klage wurde in der Berufungsin 1 Revision des Klägers wurde vom Reichsgericht zurückgewiesen, indem es begründend ausführte: „Der Kläger konnte, wenn er etwas nah- dachte, aus der Antwort des Beklagten entnehmen, es möchte wohl etwas mit dem F. vorgekommen sein, und der Beklagte spreche deshalb eine Warnung aus, ohne geradezu die beshwerende Mittheilung machen zu wollen. Daß die Erwiderung des Klägers den Beklagten nah Treu und Glauben verpflihtet hätte, dem Kläger eine weiter- ehende Eröffnung zu machen, läßt si< niht behaupten. Mit Recht 8geriht es ni<t für eine Arglift des Beklagten an- er dem Kläger die Einsicht zutraute, daß dieser aus der ihm gemachten Andeutung so viel entnehmen würde, wie Beklagter Da nun auch der Beklagte dem Kläger nicht eine positive Erklärung, der F. sei unbesholten, abgegeben hatte, so wurde au< dadurch, daß der Beklagte später etwa eine positive Ge- F. unterschlagen habe, für ihn nicht die eßt eine diefer Entde>ung entsprehende positive Mittheilung an den Kläger gelangen zu lassen.“ (317/95.)

bei Ertheilung einer unrichtigen, \<ädlihen Empfehlung unter Kaufleuten außerhalb eines Vertrages begründet, nah einem Urtheil des Reichsgeri senats, vom 22. Januar 1896, im Gebiet des Preuß. Allg. Landrechts keinen Schadensersaßanspru<h. „Ein Handelsgeschäft ift zwischen den Parteien niht abges<lofsen, sodaß Art. 282 Handelsgesezbuhs nicht Frage kommt. Es bleibt somit wegen der von dem Kläger be- haupteten Empfehlung nur $ 218 Th. 1 Tit. 13 des Allg. Landrechts übrig (wonach in der Regel nur der, welcher wissentlich eine \{häd- lihe Empfehlung ertheilt, für den widrigen Erfolg verantwortlich

gangen seien. Man halte es für wahrscheinli, daß sie auf tere Unternehmungen gegen die italienischen diesem Jahre verzichten würden. Die Räumun werde niht mehr eine F in, General Baldissera sih zu beschäftigen habe. Aus Suakin wird berichtet, daß Streitkräfte Osman Digma's von neuem einige Angriffe auf den Egyptern be- eundete Stämme in der Umgegend von Suakin hätten, aber in jedem Fall mit Verlusten i: al Festungswerke von Suakin würden einnehmbar gehalten. Das „Reuter she Bureau“ erfährt aus Sansibar, der aufständishe Häuptling Mbaruk, gegen den kürzlich von edition unternommen worden sei, habe Wie es heiße, halte er

esißungen in . antwortete

öglichkeit der am Donnerstag folgende R Die Holzarbeiter verlangen neunstündige

21 A Wochenmindestlohn, 33%

unde Mittagspause. Bis zum

rage sein, mit deren

Geschäfte an. N., welcher

laßt, jeßt eine dieser Entde>un St. gelangen zu lassen.

egen N. auf Schadens- tanz abgewiesen, und die

britisher S eite eine j le deutshes G in der Nähe von Tanga auf. Depeschen Sir Herkules Robinson's an den Staats- sekretär für die Kolonien Chamberlain aus Kapstadt vom Sonnabend melden, daß der bei dem Angriff der Matabeles Gifford's verwundete Lumsden infolge der Amputation eines Beines gestorben sei. Eine Abtheilung von 130 Mann unter dem Befehl des Kapitäns Brand e ca F roßen Menge atabeles eingeschlossen gros Obwohl sich die es ihr do< gelungen, sih_ durch die Feinde zu erkämpfen. Bald darauf sei fte dann a1 eine ftarke Unter stüßungstruppe gestoßen. Kapitän Brand habe 5 Todte und 16 Verwundete verloren ; ) tabeles werde auf 150 Todte und 400 Verwundete geschäßt. Der Aufstand gewinne beständig an Vusdehnung, die Lage Die Aufständischen in den Matoppo- bergen hätten hinreihend Vieh und Getreide; allein das Vieh falle in großer Zahl infolge der Rinderpest.

Dem „Daily Telegraph“

iet geflüchtet.

Dachde>kergesel len. stündige Arbeitszeit bei 15 v. H. Lohnerhöhung, Abschaffung der Accordarbeit, 50 v. H. Lohnzushlag für Sonntags- arbeit und Vergütung der Wartezeit bei Lohnzahlungen) wurden ab» gelehnt, weil die jeßige gute Lohnzahlung bei zehnstündiger Arbeits- rderungen nit re<tfertige. Beschlossen wurde jedo, nnehaltung der vorgeschriebenen Schußmaßregeln zu achten und die Gesellen so zu lohnen, daß sie \sih nit s{<le<ter stehen als Arbeiter anderer Baubetriebe.

Aus Breslau wird der „Köln. Ztg.* gemeldet: Der Aus- stand der Hochofenarbeiter der Bankowagruben in Rufsisch- olen (vgl. Nr. 86 d. Bl.) ift beendet; 500 Arbeiter nahmen die Während der Feiertage hatten die Ingenieure und Beamten die Hochöfen felbst bedienen müssen, um das Erlöschen zu verhindern. aris meldet ,W. T. B.“: Die am Sonnabend erfolgte Wiedereröffnung der Arbeitsbörse verlief unter großer Betheiligung

ohne Zwischenfall.

at das Berufun

auf die Stellung gesehen, wenn die

zeit derartigé

in dieselbe hineinlegte. auf ftrengfte

und heftig an- btheilung e wißheit davon erlangte, da

riffen worden. gegri Verpflichtung begründet ,

abt habe, sei Fahrlässigkeit rbeit wieder auf.

der Verlust der Ma- ts, 1. Zivil-

werde täglih ernster.

Kunft und Wissenschaft.

vorgestrige Schlußsißung des XI1V. Kongresses innere Medizin bra<te, wie dem ,W. T. B.“ aus Wiesbaden berihtet wird, no< 13 kleinere fahwissenschaftlihe Vorträge. Der

räsident, Geheime Rath Bäumler bemerkte in seinem Schlußworkt :

bwohl der Kongreß von Anfang an mit Volldampf gearbeitet habe, sei man do nit ans Ufer gelangt, sondern müsse bis zum nächsten Jahre halten. Die große Zahl der Theilnehmer auch in der leßten Sitzung zeige das allseitige große Interesse an den Verhandlungen. Es seien neue Gesichtspunkte in wichtigen Fragen gefunden worden. Mit dem Ausdru>k des Dankes an alle fident sodann den Kongreß.

Der ordentliche Professor der Physik an der Akademie zu Wilhelm Hittorf und der Hippolite Louis Fizeau in Paris sind, T. meldet, zu auswärtigen Mitgliedern der Akademie der Wissen- schaft in Kopenhagen ernannt worden.

Die „Zeits<rift für en Minifterium der öffentlihen Arbeiten; Schriftleiter: Otto Sarrazin und Oskar Hoßfeld; Berlin, Verlag von Wilhelm Ernft u. Sohn) hat im 2. Bierteljahrsheft des (XLV1.) Jahrgangs 1896 folgenden Inhalt : Der Bundesraths-Sißzungsfaal im Reichsamt des Innern in Berlin; Die Burg in Koblenz, vom Dombaumeifter L. Arny in Straßburg i. E.; S<hloß Seßwegen in Livland; Der Umbau des Bahnhofs Erfurt in den Jahren 1888 bis 1894, mit besonderer Berü- sichtigung der Hochbauten des Personenbahnhofes, vom Eisenbahn- Die Sazuungen des Steinmetßentazes nah dem Tiroler Hüttenbuh von 1460, von Pro- fessor Dr. Joseph Neuwirth in Prag; Der Bau des Kaiser Wilhelm- Kanals, vom Geheimen Baurath Fülscher in Kiel (Fortseßung folgt) ; Die Strandshußwerke auf den oftfriesishen Inseln und ihr Ver- halten bei den leßten größeren Sturmfluthen, bearbeitet na< amt- lihen Quellen und eigenen Erfahrungen vom Geheimen Baurath Schelten in Berlin; Die Drehbrü>ke über die Lothse bei Harburg, vom Geheimen Baurath Schelten j Inzigkofen in Hobenzollern, Betonbrü>ke mit offenen Gelenken, vom Landes-Baurath Mar Leibbrand in Sigmaringen; ferner Statistische Nachweisungen, betreffend die im Jahre 1893 vollendeten Hochbauten der preußishen Staats-Eisenbahnverwaltung, und betreffend die im Jahre 1894 unter Mitwirkung der Staatsbaubeamten vollendeten und abgerechneten, beziehungsweise nur vollendeten Hochbauten.

wird aus Prätoria vom raphiert, daß die Lage in Buluwayo sehr ernst sei. Zwei große Schaaren von Matabeles, die sih 12 Meilen von Buluwayo befänden, veranstalteten Freudenfeste und hielten Kriegstänze ab.

11. April tele

Entscheidungen des Ober-Verwaltungsgerichts.

Eine Brü>ke, welche den Theil einer Landftraße bildet, bört, nah einem Urtheil des Ober-Verwaltungsgerihts, 1V. Senats, vom 7. Dezember 1895, dur< den <ausseemäßigen Ausbau der Landstraße nit ohne weiteres auf, Theil einer in der Unterhaltung des Fiskus verbliebenen Land ftraße zu scin. Die ursprünglich im Zuge der Land- und Heerstraße von H. nah E. in Ostpreußen belegen gewesene, seit 1886 zu dem Kommunalbezirk der Stadt H. gehörige Brücke über den W.-Fluß if na< l Fiskus bei dem <ausseemäßigen Ausbau dieser Landstraße nicht hausseemäßige

„Centralblatts der Bauverwaltung“, im Ministerium der i i , hat folgenden Inhalt: Amtliches : Dienst-Nachrichten. Nichtamtliches : Bautcchnishe Aufgaben in unseren Kolonien. (Fort- eneigte Gbene. Berliner Miethshäuser. (Fort]egung.) Der selbstthätige hydrostatishe Pegel für Doppel- stationen und die hydrostatische Differentialwaage. Vermischtes : Preiébewerbung für Pläne zu einer reformierten Kirche in Bremen. Wettbewerb für Entwürfe zu einem Kunstgewerbe-Museum in Köln. Preisausschreiben des Vereins deuts<her Maschinen - Ingenieure (Beuth-Preis). Preisbewerbungen um ein Diplom und eine Denk- münze der Berliner Gewerbe-Ausftellung 1896. Ausftellung des fünstlerishen Nachlafses August Busse?s. Erweiterung des preußischen Staatsbahnneßes. Baurath Grote in Torgau +

öffentlihen ortragenden {loß der Prä-

seßung.) Hebewerk und Münftér i. W,

der Annahme des Wegebau-

Bauwesen" (herausgegeben im

Unterhaltung der Unter Wegebaufiskus forderte demzufolge die s ostpreußishem Provinztialreht bestehende Verpflichtung zur unentgeltlichen Leistung der

und Spanndienste bei Unterhaltung dieser Brücke anzue und klagte, na<hdem die Stadtgemeinde j da sie die Brü>e als einen Theil der Chaussee erachtete, mit dem Antrage, sie zu dieser Anerkennung zu verurtheilen. rufungsinstanz wurde die Stadtgemeinde nah dem Klageantrage ver-

Ober-Verwaltungê®gericht begründend i 1 1 instanz festgestellten Thatbestande nur deduziert werden, die Brü>e folhen ausdrüd>lihen Aufnahme derselben als Beftandtheil der Chaufsee fehle, von felbf aufgehört, Theil einer Landstraße zu sein, und sei Theil einer Chaussee geworden, weil zu beiden Seiten eine Chaussee an sie herangebaut sei, so wäre diese Ausführung re<htsirrthümli<h und der auf fie gegründete Re- Weil eine rehtlihe Verpflihtung zum Bau von Chausseen an {#i< nicht besteht, reiht die Unterhaltungs- pflicht nicht über die dur< chausseemäßigen Ausbau oder rechtêver- Uebernabmehandlungen gefste>ten i : Brü>ke konnte also bleiben, was sie war, nämli<h Bestandtheil ciner

Landstraße.“

Stadtgemeinde H.

ich dessen geweigert hatte,

In der Be-

Bauinspektor Keil in Erfurt; Regensburger

Entscheidungen des Reichs8gerichts.

Nach $ 42 des Preußischen Eigenthumerwerbsgesetzes vom 5, Mai 1872 ift, wenn eine Hypothek oder Grundschuld ungetheilt auf mehreren Grundftü>en haftet, der Gläubiger berechtigt, si< an jedes einzelne Grundftü>k wegen seiner ganzen Forderung zu halten, und die Hypothek oder Grundschuld erlischt, soweit der Gläubi- ger aus dem einen Grundstü> seine Befriedigung erhalten bat, auf In Bezug auf diese Bestimmung hat das Neich8gericht, V. Zivilsenat, dur< Urtheil vom 22. Januar 1896 ausgesprochen: Der Korrealgläubiger braucht bei der Su b- hastation mehrerer oder sämmtlicher verhafteter Grundstücke —- au< Subhastation aller Grundstü>ke von ihm sel bst betrieben und durhgeführt worden war nicht seine Be- friedigung antheilig aus dem Gefammterlöse zu nehmen, sondern er fann fih no< im Kaufgelderbelegungstermin dazu entschließen, ob er aus dem Erlöse eines oder aus dem Erlöse mehrerer oder aller dieser Grundstü>e seine Befriedigung nehmen will, ohne Rücksicht auf einen naheingetragenen Gläubiger einer dieser Grundstüe, welcher, bei einer Befriedigung ves Korrealgläubigers nur aus diefem Grundstü>, mit seiner Forderung ausfällt.— Eine Hypothekenforderung des A. war eingetragen auf zwei Grundstü>ken Nr.349 u. Nr. 391 desSchuldners, und auf dem Grundstü>k Nr. 349 war hinter dec A.'shen Hypothek eine Hypothek des B. eingetragen. ; ; trieb A. die Subhastation beider Grundstü>ke, und die Erlöse der- selben reihten zu, je zur Hälfte die A.’sche Forderung zu befriedigen. A. zog aber vor, im Kaufgelderbelegungstermine feine völlige Be- friedigung aus dem zureihenden Erlöse des Grundstü>s Nr. 349 zu Demzufolge fiel der nacheingetragene Gläubiger B. mit Hierauf klagte B. gegen A. auf Herausgabe eines Theils des eingezogenen Erlöses, indem er geltend machte, daß Beklagter dadurch, daß er beide Grundstü>ke zur Subhastation gebracht ih nur an dem Erlös aus Nr. 349 zu halten, sein nahfolgendes Verhalten dolos und <hikanös Das Reichsgeriht era<htete den Klageanspruh für . . Ein Verzicht des angegebenen

Vorentscheidung,

Donaubrüd>e

dem mitverhafteten Grundstück. visionsangriff zu verwerfen.

gleichzeitige Grenzen hinaus.

(IV. 1731.) l La R C E

Die Konzessionierung eines Schankwirthschafts- betriebes darf, nah einem Urtheil des Ober-Verwaltungsgerichts, ITI. Senats, vom 9. Dezember 1895, bereits vor des Schanklokals erfolgen, sofern sich nur die d Lage des Lokals von vornherein hinlänglih übersehen läßt, was durch Vorlegung von Bauplänen u. \. w. geschehen kaun. In dem zu Grunde liegenden Falle hatte der Magistrat unter Zustimmung der Polizei- verwaltung dem St. die nachgesuchte Schankkonzession für ein no<h nit fertig gestelltes Schanklokal ertheilt, und dieser Beschluß wurde vom Vor- fißenden des Magistrats mit der Klage aus $ 126 Landesverwaltungs- geseßes angefohten. Diese Klage wurde vom Ober-Verwaltungsgericht abgewiesen, indem es begründend ausführte:

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs Maßregeln.

shaffenheit und Spanien. Durch Königliche Verordnung vom 4. d. M. ift wegen Cholera

für Herkünfte von Alexandrien Quarantäne angeordnet worden. Gleichzeitig gelten alle Häfen, welhe von Alexandrien in gerader

Behufs seiner Befriedigung be- Linie niht weiter als 165 km entfernt sind, als choleraverdächtig.

Haudel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 11. d. M. geftellt 11528, niht rechtzeitig

gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 10. d. M. gestellt 4922, nit rechts

zeitig geftellt keine Wagen.

„Es erhellt niht, daß < in der erforderlihen Weise darüber zu unter- rihten, wie beschaffen demnächst das Lokal sein werde, die KonzessionLertheilung

der Beklagte, ohne

ae Aba L n: <lüssig gemaht hat. Der Bauplan, die Höhenmaße “ent f e tue niht richtig sondern ist au< sonft genau und giebt ein klares und vollftändiges Bild von dem herzuftellenden Lokale. dahingestellt bleiben, ob nit, selb wenn das Lokal den Anfor- derungen der Polizeiverordönung vom 9. Mat 1891 polizeilihen Anforderungen nicht vollständig enügen follte, ebenfalls feine Verleßung des bestehenden Rehts vorläge, weil diese Anfor-

konzesfionierende Behörde ebend fein, vielmehr ihrer Entschließung einen Spielraum nah den

Berhältnissen des einzelnen Falles lassen würden.

hat, auf das Recht, verzichtet und dur gehandelt habe. unbegründet, indem es ausführte: „. i ange Inhalts würde mindestens erfordern, daß die Beklagten in bindender Weise den Willen erklärt hätten, ih niht bloß an ein einzelnes ver- haftetes Grundstü>, sondern antheilig an den Erlös aus den beiden zusammen ausgebotenen Grundstü>ken 349 und 391 zu balten. der Beklagten

der Klage thatsächlich Unter diesen Umständen kann Zwangs-BVersteigerungen. Beim Köntglihen Amtsgeriht 1 Berlin standen am 10. und 11. April die nahbezeihneten Grundstü>e zur Versteigerung: Bredowstraße, dem Zimmermeifter Heinr. Petersen gehörig; [äche 4,59 a; Meistbietende blieb die Firma Max Priester u. Co., anonierftraße 39, mit dem Gebot von 18 500 M A straße 138, dem Maurermeister Gregor Andrißki Fläche 5,27 a; Nuzungswerth 6390 4; mit dem Gebot von 7 wurde der Kaufmann Carl Klapper, Rathenowerstraße, Grfteher. Prinzenstraße 94, dem Casetier Ern Baumba Nuzungswerth 24780 X; : Leopold Cohn, Lindenstraße 53, mit dem Gebot von 358 000 M

oder sonstigen

derungen für dite niht unbedingt maß-

Subhastation Kolonie-

einheitliche Ausbietung der Grundstü>ke 349 und 391 beantragt haben, und zwar um deswillen niht, weil sich no< im Laufe des Verfteigerun und re<tliher 1 die es für sie nöthig oder do<h rathsam machten, nur den Erlös aus einem einzelnen Grundstü> für si< in Anspruch zu nehmen, z. B. Anmeldung von Eigenthumsansprüchen, Anfechtung ihrer Hypothek dur< nacheingetragene Hypothekengläubiger, zweifelhafte Zahlungs- fähigkeit einzelner Kaufliebhaber x. Daß ein Hypothekengläubiger un- geachtet dieser Gefahren vorzeiti wolle, beliebig zwishen den me

entnommen (IIT. 1528.)

S.’chen Grundstü>ke veranlaßt und die

sverfahrens Umstände erausftellen

H S hatsächlicher Meistbietender blieb der

Statistik und Volkswirthschaft.

Die Durch s<{nittspreise der wichtigften Lebens- und Futtermittel

im Königrei<h Preußen betrugen im März 1896: f

Weizen 152 #4 (im Februar 152), Rog

afer 119 (119), Kocherbsen 19

nsen 392 (386),

Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlacht - viehmarkt vom 11. April 1896. Auftrieb und Marktpreise nah Schlachtgewicht mit Ausnahme der Schweine, wel<he nah Lebend- gewicht gehandelt werden. Rinder. shnittspreis für 100 kg.) I. Qualität 112—116 4, 11. Qualität 100—108 Æ, III. Qualität 84—94 4, IV. Qualität 74—80 4 ur<shnittspreis für 100 kg.)

ür 1000 kg

liches Recht verzichten Gerfte 127

eren Pfandobjekten wählen, auch sie Anspruch nehmen zu dürfen, läßt sich niht annehmen .. )

auf sein gese n 122 (124),

(198), Speisebohnen 277 Nichtftroh 38,7

Auftrieb 4186 Stü>k. (Durh-

Eßkartoffeln 42,4 (43,1), (39,2), Heu 46 (46,2), Rindfleish im Großhandel 1039 (1052), für 1 kg Rindfleish im Kleinhandel von der Keule 133 „4 (135) vom Bauch 112 (114), (126), Hammelfleish 120 (121), butter 210 (208),

Auftrieb 4371 Stü>. ( Me>lenburger 78—80" M, Landschweine: a. gute 74—76 4, b ringere 68—72 #4, Galizier —,— , leichte

Bakonyer —,— M be Auftrieb 1091 Stü>.

emeinen Landrechts auf

igkeit eines anzu- Schweine.

___— Ertheilt im Gebiete des Preußischen A die Anfrage eines Kaufmanns über die Zuver gk ] stellenden Handlungsgehilfen der frühere Prinzipal eine aus- weichende, vom Anfragenden nicht genügend gewürdigte Auskunft, so ift der Angefragte, welher dem Anderen die Einsicht zutrauen durfte, daß er aus der auéëweihenden Antwort die bestehenden Be- keit des Handlungsgehilfen entnehmen Neichsgerihts, I. Zivilsenats, vom 22. Ja- nuar 1896, n iht haftbar für die hädlihenFolgen der sodann geschehenen Anstellung des Handlungsgehilfen. Der Handlungs seinem Prinzipal, Kaufmann N., aus dem Dien t einer Unterschlagung des F. vorlag. ‘el tellung bei dem Kaufmann St., welcher den N. besuchte und diesen

Kalbfleish 123

Schweinefleisch 121 j N) länd 149 (150),

inländischer inländishes Schweineschmalz 146 (147), e mehl 28 (28), Roggenmehl 23 (23), für 1 Sho> Eier 302 „Z (364).

Ungarn —,— M

i kg Tara pro Stü>. (Durchschnittspreis für 1 kg.) I. Qualität 1,16—1,24 Æ, Il. Qualität 1,06—1,14 4, IIl. Qua-

sität 1,00—1,04 A Schafe. Auftrieb 12307 Stück. I. Qualität 0,82—0,92 Æ, II. Qualität

ualitäât —,— M „Gewerbeblatt für das Großhe

Zeitschrift des Landesgewerbevereins, hat in der pril 1896 folgenden Inhalt: Feier der Vollendung des

20 9/6 Tara.

en die Zuverlässi

einem Urtheil des shnittspreis für 1 kg.)

Zur Arbeiterbewegung. 0,76—0,78 M, III.

In Bielefeld sind, wie die „Rh.-Weftf. Ztg." berichtet, seit

dem 9. April 600 Maurer ausftändig. In Kottbus fand am Sonnabend eine von Werkmeistern ein-

berufene Versammlung der ausftändigen Textilarbeiter statt,

gehilfe F. wurde von entlaffen, weil

ündeter Verda