1896 / 96 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ngen. Aspir. der Res. im Landw. Bezirk Dortmund, zum Maschinen- | ein Triumph darüber, eine Gelegenheit zu haben, von seinem |- digkeit der Duelle nicht v d ; bau-Unter-Ingen. der Res., befördert. Standpunkt über die angeblichen Gewaltthätigkeiten und Nohheiten Welke sih nah ohen bir abbândig fühlen, “in veñen LE Aufaun:

Abschiedsbewilligungen. An Bord S. M. Yacht | der oberen Klassen eine donnernde Philippika zu halten. Die Haupt- | des Ehrbegriffs eine falsche ist. Sie glauben ic i „Hohenzollern“, Venedig, 13. April. Rittmeyer Kapitän | sahe war die Ausnußung dieser Vorgänge für die Zweke der sozial- | verderben 8 Amt 4 îm rilitäriden Bauf, me Dunst ut 4 + L. : : A E : , g : : S 5 r , n , n sie sich ni r zur See und Kommandeur der 1. Werftdiv., mit der geseßlihen | demokratishen Partei. Darüber hat er gar keinen Zweifel gelassen. | zum Duell bekennen. Innerlih überzeugt von der Mot zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Slaals-Anzeiger.

ension, unter Verleihung des Charakters als Kontre-Adwmirol, zur } Jch weise nur auf die Schlußworte seiner Rede nah dem Berl te des | keit des Duells is hier im Hause wohl kein Einzi ie grö Dio ae Lavaud, Kapitän zur See, mit der geseßlichen Pension | „Vorwärts“ hin: „Uns kann es re<t sein, wir haben den Voriheil der Offiziere, e ja h E Mund vorsclossece H ahl , : c i neb} usfiht auf Anstellung im Zivildienst und der rlaubniß zum | Ferner sagte er: „Wenn die Herren sich niederknallen, so haben wir | es als eine Erlösung betrahten, wenn sie vom Duellzwang befr it M O96 Berlin Mittwoch den 22 April Tragen der bisherigen Uniform mit den für Verabschiedete vorgeshriebenen dagegen ni<ts einzuwenden; sie besorgen die Vernichtung selbst.“ | würden. Herr von Bennigsen meinte, die Bestrafung des Duells l abs 2 L L i Beiden Rudloff, Zerne>e, Hauptleute der Seewehr 2. Auf- | Das zeigt, was wir no< zu erwarten haben. Es drü>t das do<h | Mord ginge nicht an. Das hat aber das Landrecht on vor 100 Sabeae E C ebots im Landw. Bezirk TV Berlin bezw. I Oldenburg, Otto, ] nur aus, daß wir Jhnen (den Sozialdemokraten) eine zukünftige | ausgesprohen. So weit sind wir zurü> in der Nehtsauffassung! Wenn ; ;

unge, Sec. Lts. der Seewehr 2. Aufgebots im Landw. Bezirk 19 Arbeit ersparen. Er i moralis<h entrüstet über die Gewalt- | niemand getödtet ist, werden die Duellanten nah dem Landrecht t (Shluß aus der Ersten Beilage.) (Zuruf des Abg. Bebel: Der Feldzug in Baten ! Rastatt !) Ich kann doh | das Jahr 1895 haben wiederum eine Reihe werthvoller Beobachtungen Berlin bezw. Kiel, der Abschied bewilligt. Gleichzeitig is den | thätigkeiten anderer Stände. J< bestreite Herrn Bebel im | Verlust des Adels und ihrer Aemter und mit Gefängniß bestraft nicht auf, die alten Fälle von 1848 eingeben und auf die Crschießung | zu verzeichnen gehabt, von denen einige, die ein allgemeineres Interesse e. Rudloff, Zerne>e und Otto die Erlaubniß zum Tragen der | twesentlihen die Legitimation zu folcher sittlihen Entrüstung. | Aber was nügt -die \<ärfste Strafe, wenn nahher die Be; Inzwischen is zu dem Antrag Ri>ert-Lenzmann | kriegsgerichtlih verurtbeilter Aufständisher. Die Septembern-rde | beanspruchen, in Nachstebendem PRTI PeTVONgELONEN werden sollen. bisherigen Uniform mit den für Verabschiedete vorgeschriebenen Ab- Jemand, der bald na< dem Kriege von 1870/71 si< nicht ges<eut | gnadigung kommt ? Die Begnadigungen s<aden in eiter Lina Di Ba Aa eln antrag ber V Dr. Bachem fallen ni<t den bürgerlichen Parteien zur Last, sondern einigen An erster Stelle stehen dabei die Beobachtungen über die iee zeichen bewilligt worden. hat, eine Verherrlihung und Empfehlung der Kommune zur Nach- | parlamentarische Kritik darüber ift durchaus zulässig, weil die Minister folgen T 8 g c a i Sceufalen wie Henriot. (Zuruf des Abg. Bebel: Das waten Führer der | der Industrie im allgemeinen. Diese waren in der Hauptsache ahmung zu proklamieren, der ist nicht legitimiert, Gewaltthaten zu | dafür verantwortlih sind. Wenn {on nah 24 stündiger Festungshaft und Gen. eingegangen : Les Z : bürgerlichen Parteien, keine Sozialisten!) Wo ist die Stimme in | recht erfreulihe. Auch der am wenigsten Ae Bericht- verurtheilen, er mag si ers gegen die Greuel seiner frarzösishen | die Begnadigung erfolgt, so führt das thatsächlih zur Suspension d Dem Antrage Adt und Gen. Folgendes hinzuzufügen: ins- | bürgerlichen Kreisen, welche das gelobt hat? Eine soldhe aufzuweisen, | erstatter für den ersten den größten Theil des Ned>arkreises i Genossen wenden. Wir alle wissen, daß, was von den Kommu- | Strafgeseze. Da ist es nur zu bedauern, daß man vorher erst uo besondere darauf hinzuwirken: 1) daß zur Verhütung der Zwei- | wird Ihnen niemals gelingen. , mit Stuttgart und den ganzen Jagstkreis, mit Aus- Deutscher Reichstag. narden - geschehen ist, si< würdig den Morden der französishen | eine Gerihtsverhandlung vornimmt. Die Aenderung des Begnadi- kfämpfe für alle Stände, bei welchen dies erforderlih erscheint, Damit {ließt die Besprehung der Interpellation. nahme des Vberamts Heidenheim, umfassenden Gewerbe- 73. Si vom 21. April 1896, 1 Uk Revolution an die Seite stellt. Die Ermordung der unschuldigen | gungsrechts is das Erste, was nothwendig ist. Jh will garniht wie namentlich für Offiziere, Beamte und Studenten, Schiedsgerichte Es folgt die Berathung des Antrags Ri>ert-Lenz- | inspektionsbezirk stellt fest, daß im Berichtsjahr fast durch- (s. Sißung vom 21. Apri , 1 Uhr. Geiseln einshließli< der Ermordung des Erzbishofs Darboy | das Landreht das Bildniß der Duellanten an den Schandpfah] mit der Aufgabe endgültiger Entscheidung aller Ebrenstreitig- | mann zu welchem außer den bereits mitgetheilten Anträgen | weg ein kleiner Aufschwung zu verzeichnen sei, während in dem

Ueber den Anfang der Sißzung wurde in der gestrigen ist hier im Reichstage verherrliht worden. Ih weiß, wie hier im heften lassen. Aber solhe Personen sind des Ansehns und des Ber- keiten unter Auss{luß jeglichen Zweikampfes geschaffen und Adt und Bachem noch zwei weitere Abänderungsanträge | vergangenen Jahre die meisten Industriezweige einen Rü>kschritt zu Nummer d. Bl. berichtet. : ; Hause s Entrüstung Lauer groß war. Fed e den stenographischen trauens niht mehr würdig, welhe das Amt erfordert, und nament. ta U hre L E de eingegangen sind: erstlih vom Abg. Grafen von Bernstorff O bes Aabres bie Aut, belebten: Tie E “Men

: ; C : Beri Or MIT, ebel sagte: , Be j 1 j ] s 2 2 My A atte rden, T S ? : : Jal j ; !

Das Haus seßt die Besprechung der Jnterpellation des Kommune noh fo verwerflich u verrü>t Tin, fien S E L O G an S E O n Achtung zu bringen; 2) daß zur wirksamen Bestrafung von Ver- eie der die Einrichtung von Ehrengerichten und eine Umfang erfüllt; in den legten beiden Monaten des Jahres seien, be- Abg. Dr. Bachem (Zentr.) über die Duelle sowie der im | ¿eugt, das ganze europäische Proletariat, welhes das Gefühl der | und wenn das nicht geschieht, dann müssen n vie entliche agu, leumdungen und Beleidigungen dem Reichstag ein Geseßentwurf | shärfere Bestrafung der Beleidigungen verlangt, und | sonders im Kleingewerbe, die alten Klagen über {leppenden Geschäfts- Anschluß daran gesteÜten, gestern mitgetheilten Anträge fort. Unabhängigkeit in der Brust trägt, sieht na< Frankreich. Der nung no< mebr aufregen, bis endlich das Gewissen die Staatsbebörder, vorgelegt werde, dur< welchen die betreffenden Bestimmungen des | zweitens vom Abg. Stadthagen (O: 1) in Nr. 2 | gang und Rückgang der Preise, vornehmli<h auch über die s{le<ten

__ Abg. Graf von Bernstorff- Lauenburg (Np.): Ich muß es zu- Kampf in Paris is nur ein kleines Vorpostengefeht, der Haupt- | zwingt, gegenüber diesem ‘aroben Unfug etwas zu thun 4 Strafgeseßbuhs verschärft werden; 3) daß zur wirksamen Be- | des Antrags Bachem zwischen „Beleidigungen“ und „dem Zahblungseinhaltungen der Besteller sowie über Zinsenverluste nächst bemängeln, daß hier im Reichstag von den Gnadenakten des kampf steht uns no< bevor. Krieg den Palästen und Frieden Abg. Gröber (Zentr.): Jh säße die Erklärung des Reichs firafung des Zweikampfes dem Reichstag ein Gefcßentwurf vor- Reichstage“ einzuschalten: „welche von Offizieren, Beamten und | wieder laut geworden. Es ist nun von besonderem Interesse, Königs die Rede gewesen ist. Es foll die Person des Herrschers den Hütten, wird der Ruf des Proletariats werden.“ Die kanzlers nicht so niedrig ein, aber fie läßt Zweifel offen über die gelegt werde, dur welchen die den Zweikampf, sowie die Beihilfe anderen zur Entschuldigung des DueUverbrechens geneigten | hiermit den Bericht aus dem zweiten Gewerbeinspektionsbezirk R in L aeg N E sich E Den werden eid us de daß solche Aeußerungen | Richtung, in welcher die Erwägungen angestellt werden. Um so mebr | 2h Ae ba eel anau bevorzugenden Bestimmungen des Personen, sowie von Herrschaften dem Gesinde gegenüber E 1% Olten Rid e L ‘Die uubefeieblete juele gesreut, er hc o rein Anrecht, an etner Desferung der Zu- | niemals von ihnen gemaht wären. ir haben alle Veranlassung, | muß der Reichstag n i its S Sa Rd rasge|eßbus abgeandert werden. e & “U ; ; ) l 7 OEA E stände theilzunehmen. Von den sieben Prozent fatisfaktionsfähigen | uns mit der Frage zu beschäftigen : wie ist den Mißständen, ela Se - Vau ps Ain N e D As Abg. Dr.Förster- Neustettin (Reform-P.) Redner spricht sich eben- eh A d s "Ankl i de fer Stchionein: ishast be: bericts an Eibe Des voriaes Sabcte L E 2 L E Leuten, von denen Herr Bebel gesprochen hat, find nit alle An- sich herausgestellt haben, zu begegnen. Eine Statistik über die Duelle | der Auffassung der betreffenden Gesellshaftsklafsen. Gewiß; aber ein falls dafür aus, daß die Strafen für Beleidigungen verschärft werden | „Werden Und das Anllagere vis G Ge * | bezirks zu Ende des vorigen Jahres“ heißt es hier „ist im hänger des Duells. Es haben sih viele davon dem Zweikampf ent- | liegt mir niht vor. Ob \i< die Zahl der Duelle vermehrt hat, kann | nobles Duell ist au nit entshuldbar. Herr von Benr.i zsen hat müßten, damit die Duelle durh eine anderweitige ehrengerichtlihe jeitigt wird“, j j Laufe des Jahres 1895 einer nahhaltigen Besserung gewichen. zogen. Auf die Einzelheiten des Duells Koße-Schrader will ih niht | man garni{t beurtheilen. Unsere Presse bringt jeyt alle derartigen | das Urtheil des Neichsgerichts über die Studentenmensuren belidi elt Sühnung ersegt werden könnten. Wenn troßdem no< jemand zur Abg. Dr. von Bennigsen empfiehlt den Antrag Adt, der be- Biele Betriebe hatten sich das ganze Jahr hindur regelmäßiger eingehen. Herr von Schrader steht {hon vor feinem himmlischen | Vorgänge gleichzeitig aus ganz Deutschland, während früher solche | Daß dieses Urtheil vielen Leuten unangenehm ist, thut seiner Richtigkeit Selbsthilfe schreiten sollte, dann müßte er mit den schärfsten Strafen | sonders darauf hinweise, daß hier ein Widerspru mit den geseß- | Beschäftigung, andere eines le en Se Ma egaioes, q Richter; wir haben mit ihm nichts mehr zu thun. Herr von Koßze | Dinge \i< heimli< und unbemerkt abspielten und niemals der gleich- | keinen Abbruch. Herrn von Bennigsen's Rede war die Aeußerung eines belegt werden; vielleiht müßte fogar die Verbannung als Strafe | lichen Vorschriften vorliege. Redner wendet sih nochmals dagegen, | freuen; man<e waren mit Aufträgen auf Monate hinaus ist wohl nicht weggereift, um sih der Strafe zu entziehen, sondern | zeitige Eindru> vorhanden sein konnte. Jh bin der Meinung, | alten Korpsstudenten. Jch will die alte Burschenherrlichkeit nit festgeseßt werden. In diesem Fall, so fährt der Redner fort, würde | daß studentishe Paukereien als Duelle behandelt würden, wie das in | so überhäuft, daß „sie eine Erhöhung ihrer Preise durch- nur, um na diesen Vorfällen hier niht Perfonen zu begegnen, denen | die Duelle haben eher abgenommen. Die Ghrengerihte baben ihren | tadeln; aber was is die Studentenmensur anders als eine Norberéltug ih mi fogar für das amerifkanishe Duell erklären, d. h. niht in | Nr. 1 des Antrags Bachem zu gesehen seine, welher au<h die | segen konnten. Häufiger als früher waren von er nit gern begegnet. Herr von Koße ist zum Duell gezwungen Zwe>, die Zahl der Duelle zu vermindern, erreicht; verhindern baben für das Duell im späteren Leben? Gerade diese Anschauung die der Weise, daß fih einer der Gegner felbst 1ödtet, sondern daß er Su T etten S n S N en WOS i S Fo Pn Sur e Len Aus RELEn db ip L N A Moivbetent ne Lunit. d A Aen sie a Duelle niht können. Das i mir von Militärs bestätigt auf alle diejenigen, welhe s|< niht an den Mensuren betheiligen seinem Gegner Plaß macht und das Land verläßt. (Redner weist auf E A Rei be Le G O ne ß y uf | g 5 e 1“ e Ne : s A Exp ort s s ei ehe verden. ir müssen | worden. ist hi S ) i : ) it V rab vi ) n en. ine Schrif He 2 ü in. S E L i L : : : x tee Dad (f D Hi N Duo enlenpauterelen die Rede igen, | mit Verahtung herabsieht, wird gerer von ‘Ven engen Kreijen, e en Sitte fine Liober E das Duell E E zeichnet, auf welchen man zu einer möglichst radifalen Ausrottung des | Jahren abges<lossenen Zolltarif- und Handelsverträge

aus diesem Mißstande einen Ausweg suchen. Was soll | Aber das ist do< nicht zu verkennen daß man damit anderen Din idi Ft C t ) A n ? ; ) ingen | welche es als shneidig betraten, wenn das Gesicht durch einige i O i i jeßt der thun, der seine Ehre für verleßt hält? Soll er i C . Die Besti 4 Beet O alt 4 F L E L rge ; g T 3A in? Die & ; Duellwesens kommen kann. Die Fassung unseres Antrages begegnet | zu hören, diesen darf daher ohne Zweifel neben der guten na<geht als mit den Duellen. Die Bestimmungsmensuren, obgleich ein Schmisse zerhakt ist. Woher bekommt die Presse die Nahrung für ihre A Mar, eaeina Steve Vena Ls Me Oen gun, M manchem Widerspru; die Studentenmensuren follen niht unter | Getreide- und Weinernte ein wesentlicher Antheil an : diesen Antrag fallen , obglei< ih sie für geseßlih und sittlih ver- | dem guten Geschäftsgang beigemessen werden.“ Einen

vor dem Schöffengericht sein Recht suchen? Soll er si{< mit Neichsgerichtsurtheil das Gegentheil annehmen soll, fann man | Skand lsu<ht ? Die Duelle sin e ; einer kleinen Bestrafung des Beleidigers zufrieden geben? Hier muß | do<h nit als ernsthafte Duelle betraten. J< s\prebe nit v AOA uh "R E lind herabgesunken M einer udentischen me er Eine oder der Andere mag ja den Kigel empfinden, ; : F S ; eine Besserung herbeigetührt werden, Die Ehre ist mehr werth als | den au unter Studenten S Säbel und Pistolenbuellen N mi der Q AÍE ay E 5 Duell als erhaten über das S Volk hin- | boten halte. Es sind nur die ernsthaften Studentenduelle gemeint. | zahlenmäßigen Ausdru> findet das gesteigerte Vertrauen das Leben. Es ift nicht zu mißbilligen, wenn jemand fein Leben | Diese mögen ernsthaft verfolgt werden; aber was haben | die einer besseren Sahe würdig wäre Bebel's Auffassung daß das zuftellen. Die Meisten aber gehen zum Duell wie zum Richtplay. | Mit der Nr. 2 o D aeeetber ieben Gie R as eie Aufsihtebez "O E 1 E in die Schanze s{lägt für die Chre. Aber höher als die Ehre steht | jene Mensuren mit dem Ghrenpunkt zu thun? Jch habe auch folhe | Duell cine Art Gottesgeriht nach mittelalterlihen Begriffen sei, ift Die falshe Anschauung gewisser Kreise müssen wir bekämpfen. Wenn | Den ausgesprochenen Bedenken gegenüber ztehen wir unseren Antrag zweiten Aufsichtsbezirkle neu CLLRNSRES: —, 2, mechanische das unverleßte Gewissen. Dem müsscn wir Rechnung tragen. Das | Mensuren durchgefohten und habe meine Gegner man<hmal garniht | durhaus fals<. Die Gottesgerihhte waren damals an freilih sehr Bebel auch in seiner aufbeyerishen Weise gesprochen hat, so hat er | zurü> und erklären uns für den Antrag Adt, welcher am schärfsten Baumwollwebereien, _1 B M. 1 MEEWEILeR De Furchtbare des Duells liegt darin, daß man si und den Gegner in | gekannt. Das find Waffenübungen. Diesen Dingen mag man ent- mangelhaftes Rechtéinstitut zur Erseßzung des Beweises. Heute findet do<h sahlih nihts Anderes gesagt, als alle anderen Redner und diese | das Duell mißbilligt. : ; i 1 Korfettfabrik, 3 Schuhfa U d Denn rik, 1 Metall- die Lage verseßt, mitten in der fündigen That vor den ewigen Richter | gegentreten, jedenfalls teht das aber auf einem anderen Blatt. | das Duell statt außerhalb der Rectsordnung und geaen dieselb nebereinstimmung der Parteien is erfreulih. Redner crklärt sich Abg. Ri>ert zieht feinen Antrag ebenfalls zu Gunsten des | waarenfabrik, 1 Kassenfabrik, 1, Uhrfederfabrik, 1 Präzisionszieherei, zu treten, ohne daß Zeit zur Buße bleibt. Es giebt nur ein Mittel, | Es kommen vielfah Fälle vor, daß Personen \i< auf Duelle einlassen | Ein möglichst einstimmiges Votum des Reichsta sft allerdi Z \{ließli< für den Antrag Bachem. Antrages Adt zurü, ebenso Abg. Graf von B ernst orff den seinigen. 1 Harmonikafabrik, 1 Etuisfabrik, 1 Webutensilienfabrik, 3 Elektri- daß EGhrengerihte eingeführt werden überall, die wirklih eine Sühne | müssen, die den geseßlichen Vorschriften nit zuwider handeln wollen. | wünschenswerth; deswegen bätte id gewünscht, “Da Hexr Bell Abg. Bebel sucht die Ausführungen der Abgg. Dr. von Ben- Damit schließt die Diskusfion. Unter lebhaftem Beifall Ee e M, L E LREE m I S 3 feinen bätte. Er scheint überrascht nigsen, Schall und Graf von Bernstorff zu widerlegen und erflärt zum des Hauses wird au der Antrag g O Ï a z O E A Baumrolltebercien, 1 G O > :¿ Mm : : tor s h f ¡f , _- 1 r Schluß im Namen seiner Partei, daß dieselbe den Antrag Bachem „die verbündeten Regierungen zu ersuhen, mit allen zu Gebote 1 Tuchfabrik, 1 Bandweberei, 2 Bleichereien und Fätbereien, 4 Gelull

um Schiffbau-Unter-Ingen. der Res, Thomas, Maschinenbau- [ haben die Rede des Herrn Bebel gehört. Der Inhalt derselben war { unabhängiger Männer ift die Ueberzeugung von der Nothwen, 3 e f Q e l

eintreten lassen können. Ich habe nicht den geringsten Zweifel | Sie kommen da in einen {weren Konflikt. Von einem germanischen | dem j Norw1urf darüber, daß die Erörterungen der verbündeten Regterungen mit Ernst | Ehrbegriff ist dabei garni<t die Rede. Glauben Sie, daß A R e S eingebracht haben; er be- ; ; F ; ; fortgeführt werden. Jch vertraue der staatsmännischen Einsiht des | Römern und den Griechen der Ehrbegriff ein anderer gewesen ist? | hauptet, bei der Umsturzvorlage hätten wir binë andere Stellung zum niht für ausreichend halte und gegen Absay 1 und 2 desselben stehenden Mitteln dem mit den Strafgeseßen in Widerspruch be- s i ) ris, 1 l Reichskanzlers, daß er die Sache mit Ruhe zum Ziele führen wird. | Sie hielten es nur niht für nöthig, zur Selbsthilfe zu greifen, | Duell eingenommen. Gerade in der Duellfra je haben wir G Ta stimmen werde. findlichen Duellwefen mit Entschiedenheit entgegenzuwirken, fabriken, 4 HandsGu abrt, 1 Papierwaatensarn t ¡Fartounagentanri Wenn nichts geschehen sollte, so würde das das Volk nicht ver- | weil fie dur die Geseye des Staats stärker ges<hügt wurden. | selbe Stellung beibehalten. Aber eine andere Frage: Ut és. ‘ob dex Präsident Freiherr von Buol: Der Abg. Bebel hat bezüglih | einstimmig angenommen. 2 Lederfabriken, 2 Uhrenfa N CUEE afabrif, L stehen, es würde eine große sittliche Entrüstung laut „werden. | Was steht denn im Wege, daß in absehbarer Zeit das bei uns aud richtige Zeitpunkt gekommen ist für einen geseggeberischen ‘Vorstoß | einer Kaiserlihen Verordnung gesagt, daß dieselbe eines Kulturstaats Schluß nah 5 Uhr. Nächste Sizung Mittwoch 1 Uhr | fabriken, 1 S E red eirteb, S mi Rétryans E ihre Pflicht nicht gethan Nad laren Negierungen zur herrschenden AnsPauung wird ? Das Duellwesen war in Frankreich | Das ist eine taktishe Frage. Wir hatten eine Vershärfung der Straf; unwürdig R Diese Art dix Krécit mus auf das entschiedenste | (Jnterpellation, betreffend den Betrieb von Bäckereien und Kon- O A 1 Ubeeaiubeit e “1 Fabrik Sieurdliher Dea ( i E jem 2 acl in } viel ârger als in Deutschland. Nicht bloß die Gegner traten auf } bestimmung über das Duell verlangt, aber der Antra ist gefalle il mißbilligen; ih rufe Herrn Abg. Bebel zur Ordnung. dit orei und zweite Berathung des vom Abg. Förster be- ; r ; ; England muß ih bekennen, daß die Furt vor Vers : S 51 ; V E O, ; gt, g l gefallen, wet 5 ; S 5 11 oreten, ô Ung - Des g mente. Das sind Zahlen, die pessimistishen Zweiflern mit Recht ne ars Ma Mid De e S, d ge Prim | Zei git! de an e Sue beefommen 1 Die Gutwitee: | 2e Auen Hagen, fmmien, ua von der Umsntoclage ride F ny, 108, SHatl anf) Bere, Sbel- olt obl den Grurde | oren ee ea ee B Oh Forli e | mente Daf sid Sublen, die pesimislifen Fueslern m Red Gemahl von England für die Beseitigung des Duells eintrat, | der Duelle liegt bei uns vielleicht an dem fräftigeren Individual- L E S S Adol s) anders ‘auslegt. Ih habe nihts Anderes gesagt, als was z. B. | gesehes). dem anderen Industriezweige Ursachen zu berechtigten Klagen nicht hat si der Ton der englishen Gefellschaft nicht verschle<tert ; im gefühl der Germanen, daher der Widerspru< zwischen Geseg und Aub Teitek Vorau, L araus, aver mahen Sie uns au< die „Vossishe Zeitung" kurz ausgeführt hat, die das Duell E gefehlt haben mögen. Auch aus dem dritten Gewerbeinspektionsbezirk Gegentheil, ih glaube, Rv wird sih nah Beseitigung des Duells | Sitte. Zur Abänderung der Sitte kann von oben herunter Abg. Freiherr von Manteuffel (d. kons.): J< würde das Wort | entshuldigt, da, wo es sih um die Ehre der Frau, der Braut u. . w. (Donaukreis mit Pp von M IeLR 0 eem E immer mehr die Ansicht Bahn brechen, daß ein Ehrenmann, wenn er | gewiß manches geshehen. In England sollen gar keine besonderen | nit ergriffen haben, wenn nicht Herr Bebel die Ausführungen meines handelt. Ich spreche den Sozialdemokraten das Recht zur moralischen Preußischer Landtag E ohtéa gt Am 18 woa n E Lei jemand beleidigt hat, verpflichtet ist, die Beleidigung zurüzunehmen. | Vorschriften über die Duelle bestehen; die Bestrafung einer Tödtung -| Freundes Schall in einer Weise dargestellt hätte, als ob Herr Schall Entrüstung ab; die Sozialdemokraten haben in der „Freiheit“ den E Wiederbelebung des Ü A r L ür E L ustrie- Damit muß der Beleidigte sich zufrieden erklären. Ich möchte, „daß | im Duell erfolgt nah gewöhnlihem Rechte. Zu einer solchen | fi widersprochen hätte. Herr Shall hat ganz Teceti felien Skinbe Soldaten den Rath gegeben, in einer Schlaht zuerst die eigenen Haus der Abgeordneten. zweige ein Aufschwung eingetreten ist, den man am Schluß des leßten wir in dieser Beziehung zu einer einstimmigen Aeußerung des Neih8- | radikalen Aenderung der Strafgeseßzgebung wird man wohl beim ersten | punkt dahin festgestellt, daß er das Duell verurtheilt Man foll aber Offiziere zu ershießen und dann mit den proletarishen Brüdern das i eds c ; » Jahres cs a Mteneer vi ’uli Meis die E tags gelangen. Möge der Zeitpunkt bald kommen, wo man es für Anlauf nit kommen. Sie wäre aber fehr gut. Wenn eine Tödtung niht sagen fönnen, daß nur ein evangelischer Geistlicher Jefvröcen Friedensfest zu feiern; die Sozialdemokraten haben den Meineid ent- 56. Sißung vom 21. April 1896. Im Zusammenhang damit sind E icher Weise auch die Er- unmögli hält, daß folhe Dinge nothwendig waren ! erfolgt ist, oder wenn es sich um Bedingungen handelt, welche eine | die Partei als solche aber geshwiegen bätte. Jch kann ‘versidern, schuldigt; sie haben die Diktatur des Proletariats nah Art der Ueber den ersten Theil der Sigung is gestern berichtet | werbsverhältnisse der großen L E Er. ALRT Es daß art R bea Seiden Der BUTTENNEN hat es gerügt, | Tödtung zur Folge haben müßten, da ist eine Strafe von zwei | daß ih den Ausführungen des Herrn Dr. Bachem mit großem Interesse Kommune in Aussicht gestellt; sie haben dem Volke das Recht zu- | worden. L eine A a O a Barireea Ceétackieé Laien Eci nadenalten des Verr|ers ge|prohen worden ist. Wenn | Jahren zu gering. Die Militair- und die Zivilgerichte sind geneigt, sih | gefolgt bin und daß ih im Ganzen und Großen, auf seinem Stand- eren die Regierung s E B e a E Das 0 seßt die erste Berathung der Sekundärbahn- e i die ausgiebigere Arbeitsgelegenheit gegen früher bervorzuheben. Pat Me, BIEIT INIAgE- - GA Vantgete, U: jed vorlage fort. Durch die Errichtung der Arbeitsämter und deren Zentralisation

darin ein Vorwurf gegen das Präsidium liegen foll, fo muß ih das | in der Nähe der Minimalstrafe zu halten. Jh muß auch bekennen, daß | punkt stehe. Aber einzelne Bemerkungen veranlassen mi< zum Wider- Svalte A l ; 7 “dias ç ? J ie p! YHewalt. D El K , Ls : é: ( t

D E U, Ln a eee Bebel Seine: lele „Abg. La mpre<t (kons.) wünsht den Bau einer Bahn von | hat dabei die arbeitende Klasse im Kampf gegen die wirthschaft-

s Briß an der Berlin-Stettiner Bahn über Genthin nah Güsten | lißhen Schwierigkeiten eine kräftige Unterstüßung gefunden,

zurü>weisen. Soweit die Erwähnung der Gnadenakte in ebrerbietiger | unsere Strafen für Beleidigungen und Verleumdungen zu milde sind | fpru<. Die Annahme, daß Herr von Kotze sih der Verantwortung auch sonstige von Gemeinden, Vereinen und Arbeitgebern getroffene

Weise geschieht, ist das selbstverständlich zulässig; denn die Gnadenakte und no< viel milder die Handhabung derselben. Die allers<werste i ichti ; \ Ae ELERE / ' entzogen habe, tig. E ; S n V s : i x : ind von den verantwortlichen Rathgebern des Königs gegengezeihnete | Verleumdung wird höchstens mit 5 Jahren Gefängniß bestraft. Aber Lungen eten Hie abéelGalin D, “ad dl Sni leben nur von Ihren Fehlern“, Wie nennt man die Gewächse, die ber Rockb egierungshandlungen. L ; das Maximum wird niemals angewendet. Die erbärmlichsten Geld- | der Behörde hat er einen furzen Urlaub genommen, von dem auf einem Baum wachsen und aus diesem ihre Kraft ziehen? Herr | an der Nordbahn. l.) befürwortet den Umbau des B i inri B ä l „Abg. Dr. von Bennigsen (nl.): In meinen von dem Abg. | strafen werden angewendet, selbst bei wiederbolten Beleidigungen. | er jeden Augenbli> zurü>kehren kann. Alle Kriterien, welche für di Sehe Wollte: wabl nux zUigen, was für GeiväMse die Sötlasdemos | en une ber Ba le Qlrl Ha C Dann ois in} Elcricgiuogts ma as Beizezhen bac Weller Me 0 Riert zitierten neulichen Aeußerungen über das Duell weiche ih gar- | Will man Duelle verhindern, muß man die Strafe für Beleidigungen | \carfen Duelle masgebend sind fehlen ‘für Via tat E N E Fraten sind. Melsungen und den Bau der Linie Zimmers8roda—Gesberg— | nisse lassen ein erfolgreiches Bestreben immer weiterec, Kreise er- niht fo sehr von seiner eigenen Auffassung ab, und ih habe au< | vershärfen. Es ist jeßt auch eine Geldbuße mögli, wenn der geshäft- | Eine Beleidigung ift ni<t vorangegangen, es fehlen die töôdtlihen Präsident Freiherr von Buol: Der Redner hat Herrn Bebel vor- Hayna— Frankenberg. : , i _| kennen, das Wohl der arbeitenden Klassen zu fördern. Beispielsweise nichts davon zurü>zunehmen. Ih habe damals gegenüber dem | liche Kredit geschädigt ift. Diese Geldbuße sollte man in ganz anderer | Waffen. Jch glaube, daß in früheren Sabren von den Stude ten wentger geworfen, taß er von dem Grundfage ausgehe: calumniare audacter. | . Abg. Hansen (fr.konf.) bittet um Fürsorge der Regierung für | is dies im Berichtsjahr wieder besonders hervorgetreten in Stuttgart, jeßigen Zustand, wo dur< die Duelle in vielen Fällen ein offener | Weise handhaben. Jn England wird gar kein Bedenken darin ge- | gearbeitet worden ist als jeßt. Wir stehen auf ag christlichen Ich muß ihn deshalb zur Ordnung rufen. seinen Heimathkreis Oldenburg in Schleêwig-Holstein in Bezug auf Cannstatt, Heilbronn, Göppingen, Heidenheim, Geislingen, Eßlingen, iderspru<h mit den Gefeßen zu Tage tritt, hervorgehoben, wie | funden, eine Geldbuße von einigen Tausend Pfunden über den Be- | Standpunkt, und da ergiebt sich für uns die Stellungnahme zu der Inter- Abg. Gröber (BZentr.): Wir haben zur Interpellation greifen A l "fiehlt B i illkrei E E E ias C, Gie E E peinlih und kaum erträglich ein solcher Zustand ift, und ih habe | leidiger zu verhängen, die dem Beleidigten zugesprochen werden. Die | pellation von selbt. Wir verwerfen das Duell auf das \<ärfste müssen, weil diefe am s{<nellsten zur Verhandlung kommt, während Abg. Hofmann (nl) empfieh Kae L ahnen im Dill reis. Lebensmittelpreise ist nirgends beobathtet worden. z As darauf hingewiesen, daß in anderen Ländern, in denen früher die | Hauptsache liegt immer in der Auffassung und der Sitte der Klasse, | Aber eine so tief eingewurzelte Sitte oder vielmehr Unsitte läßt sich wir mit einem Antrage abhängig wären von der Zustimmung der bg. Vorn (nl,) el wortet Zen N0N Der SIMEG Daraburg=> Dankenbwerthe user amter ie au den Verhältnissen in der Duelle zum theil no< in größerer Zahl vorkamen wie bei uns, z. B. | die si an den Duellen betheiligt, und fo lange da nit eine Aende- | niht von heute auf morgen beseitigen. Es ist gestern vielfa N 8 anderen Parteien. On en R Es E E E j Cu Indu Erie, seitens der AulsiGtseartien gewender wam. in England, seit der Mitte des Jahrhunderts sie fast vollständig auf- | rung \i< vollzieht, wird nihts Durchgreifendes geshehen können, Duell als Gottesgericht Tuidnet E Bell N idi Abg. Bebel: Was Herr Schall bezügli der Gewalt anführte, __ Abg. von Berg (fonf.) bittet um die endliche Herstelluug einer m ersten Bezirk kann nicht in Abrede gestellt werden, daß in der gehört haben, und daran die Hoffnung geknüpft, daß au bei uns mit | Wenn die Kartellträger verpflichtet werden, alles aufzubieten, um das | ohne Absicht gethan, er wollte damit die hristlihe Anshauung mit hatte den entgegengeseßten Sinn; die Gewalt bezieht sich nit auf | Eifenbahn dur den Kreis Isenhagen und erklärt, so lange gegen alle | Hausindustrie und innerhalb dieser namentli in der Konfektions- bac en solcher Zustand eintreten werde. Ich habe gesagt, daß, so | Duell zu verhüten, wenn sie genöthigt sind, die Gegner vor ein Ehren- | sich selbst in Widerspruch seßen. Keinem von uns ist es eingefallen unsere Thätigkeit, fondern auf die Thätigkeit unserer Gegner. Ugen, und Ale BRIaIVOTIIgEn (IMEE KU-IRNNER, VIS F" VNMI gnoG außerordentlich lange Arbeitszeiten bei leider sehr ge- bedauerlih ein solcher Zustand fei, dennoch die Auffaffung des Chr- | geriht zu zwingen, so wird es niht lange dauern und die Duelle | die Duelle der leßten Zeit als ein Gottesgericht zu betraten Da- Abg. Dr. v. Bennigsen (nl.): Sehr bescheiden ist es, daß Herr | diefer Wunsch erfüllt fei. ne bi R ringem Arbeitsverdienst im Brauche sind. Die Arbeitslokale, zugleich begriffs, wie sie in manchen Klassen der Bevölkerung, in Militär | werden fich erheblih vermindern. Daß nah dieser Richtung hin etwas | gegen muß ih auf das entschiedenste Wider|pruch E Wir Bebel davon spricht, daß die Sozialdemokratie nur von unferen Abg. Hesse (nl.) wünscht eine ee Verbindung feines Heimath- sehr häufig auch me Wobn- und Schlafräume der Familie, ent- und Zivil, herrsche, in einzelnen Fällen das Duell beinahe zur Noth- | geschieht, das ist ein Bedürfniß, und darauf ist unser Antrag gerichtet. | haben den drin zenden Wunsch, daß die Verhältnisse si<{ der s Fehlern lebt, während er sih sonst immer als Führer darstellt in | kreises Rotenburg mit ne Eifenba nnege und Zhlägt dafür sprechen nah den Wahrnehmungen der Aufsichtsbeamten bei weitem N ae States u Rat E QEA Bedauern des Abg. Richter (fr. Volksp.): Ich will nicht gegen die Parteien gestalten, wie in England. Aber da ist es auh nicht zwischen heuie dem großen Kampfe des vierten Standes. Wenn ih die Kommune neue d ia Hs oes n gu art ea d eal n n R. t bvci nisdee Beziebung fell n un eyt nt im i » j ; N C : e L L f s its i r : ; S 4 of ho g. otale e 1) vate T k ) iderspruh mit dem polemisieren, wie der Vorredner. Ich meine, man sollte, was allen | und morgen geschehen; nur langsam hat das Duellunwesen abge- angeführt habe, so ist das niht aus Verlegenheit geschehen, Abg. von Riepenhausen- Crangen (kons.) hebt hervor, daß „Das Geseß“ bemerkt der Berichterstatter wörtli<h „bietet bis

Ter ata di dia: i: R n E, “e5n E S

E E ate avi: avec:

Ausdru> der Ho j j in De : ; ; ; ; Tele y Mg! 9 i d o eb ru> der Hoffnnng, daß die Duelle in Deutschland ganz vershwinden. | Parteien gemeinsam ist, zusammenfassen zu einem um so kräftigeren | nommen. Was in England möglich gewesen ist, muß bei uns auch nee s wt geg U U L ER L fast von allen Rednern in dieser Debatte auf die Nothlage der Land- | jet keine Handhabe, gegen diese Mängel einzuschreiten, und es nzuwel}en, daß e Ç wirthschaft hingewiesen fei, um die einzelnen Wünsche zu begründen; | fönnte ein Einschreiten bloß unter Beeinträchtigung der persönlichen

Ich habe dann hinzugefügt, daß vieles davon abhänge, wie si< die | Antra ie Neaieruna. 2 intaen vez tali T; ; : ; l it, l , gan die Regierung. Abgesehen von einigen fpezifishen sozialistishen | mögli<h sein. Aber wenn die Arbeit so be i ie

ordernden und Kartellträger bei dem Austrage der Sahe verhalten. | Nebenausführungen unterschreibe ih alles, was der Abg. B s 1 bos E “A E Ie NEYONNE, IDIED, _ WIE jeder Gelegenheit: beim Militär-Etat, bei dem Verfahren der Polizei- 4 t l ] | , E L : l

Die Mittelspersonen sind fast in allen Fällen in der Lage, die Duelle | gesagt G un es E [Blimin, wenn die scharfe Veruettihn 4 Wirkung, Sie O Mei ia E, E leine Eau ab bei der Handlungsweise des Dr. Peters, mit sittlicher | €r befürworte die Verbesserung der Bahnhofs- und Hafenanlagen in | Freiheit des Hausarbeiters selbft ges<ehen. Eine gründliche Lösung

b Tit bon MZUE as ih das immer das Entrüstung aufzutreten gegen die Unthaten der bürgerlichen Klaffen. | Stralsund. Redner macht ferner darauf aufmerksam, daß die Zahl | der Frage wäre wohl nur unter vollständigem Verbot der Hautarbeit

A der Beamten der Eisenbahnverwaltung vermehrt werden müsse, da die | und Verlegen dieser in befondere öffentlihe Betriebswerkstätten,

Ea E Sa es E M H9- Bi Ptgar » Cap m E

zu verhindern. Ih sprehe hier aus Erfahrung. Es ist mir ein eshränkt bliebe auf die Kreise der Sozialisten! Das Duell i ilitari in di all vorgekommen vor länger als 11 abren, / L ] / us L tactilen: as Vue wesen Duellunwesen mit dem Militarismus in direkten Zusammenhang ge- a ; 6 HEE E : : e orderung zwischen hochstehenden Perfäen in Vorbe en bena: gesellschaftlichen Debinng N i ein Miu bers (he t E Ea E D Loma rig, m Ganzen und Großen schreiten A I L L Dabei bab auf die Wotdlnce, ia Dectis Klagen über mangelnde Sonntagsruhe nicht aufhören, und fragt an, | welhe unter gewertepolizeiliher Aufsicht stehen müßten, möglih1*

alter handelte. Jh war Beauftragter eines der Herren Tra gele Lea bescttiat C ULIos e bra Mil en und muß | mehr Referve-Offiziere zum Duell als aktive Offiziere; das Doawiel As E L B bild für das Proletariat Europas. Nach | zu welchem Zinsfuß die Schuldverschreibungen dieser Eisenbahnanleihe | Aehnliche Beobachrungen über die Zustände in der Hausindustrie

längerer Verhandlung war es mir nit gelungen, eine handen ist Bie var: Kolle Staatssef Ne abs E: uin, oben bor- | liegt darin, daß dem Reserve-Offizier der stetige Zusammenhang mit diesen E L Taunen bid, walten Dbetten über die | verausgabt werden sollen. hat der Berichterstatter für den zweiten Bezirk gema<t. Derselbe shriftlihe Erklärung von den beiden Gegnern, die ih | in feiner Weise befriedigend. Daß Achtun vor bn Ge h bel (88 as yneradan O pee eb e e n, einer Audgestaltung Antcäge wohl re<t sc<nell und noch heute zu Ende geführt werden Abg. Schen> (fr. Volksp.) empfiehlt, die Bahn von Sonnen- | sieht si veranlaßt, seine in einem früheren Bericht vertretene Ansicht,

Die ab batte, zu i eien weil der eine sie verweigerte. Klassen der Bevölkerung herrs<en solle ist Felbstverftänbtich 2 Auch nen in e ln det M ünkere, EG E i damit der Reichskanzler cinen Beschluß des Reichstags erhält. : f bo R A Bt ih S bete Wieobebe ui a N fe Lan uv “n pareng g feren Vortheil ge e Rei iftu “e

ie Sache schien ziemli limm. Sc{ließli ti bot K i ; rf : / 2 Sn TIESVEN T ja S4 E A E A T E ; ühren, und wünsht im Regierungsbezirk Wiesbaden eine neue Linie ausindustrie wegen der größeren Vortheile, welhe der mit leistunas-

Gegner zu bewegen, eine 'fhriftliche Beri getan Ai E ne go ren g 88 ¿aen Ci paß Srwägungen s{weben | der Verleihung von Strafbefugnissen mit dem Rechte der Exekutive d Srfte cctabi Ae E E e S Ga O von Weilburg nah Weilmünster bis zur Einmündung in die Linie Bbicen win unablässig verbesserten Maschinen ausgestattete nab

daß sie sih unbedingt dem Ausspruch eines von ihnen zu ernennenden | um die. 8 sic hier h E ‘In di Fr 2 anf be L E finn e Beste penerung gefunden werden; besonders müfen aber reiben, It E b ‘dieselbe Legitimation wie Herr von Bennigsen; | Frankfurt— Usingen. eine weitgehende Arbeitétheilung benußende Maschinenbetrieb

Á oe N würden. Dieses Chrenschiedsgericht seine ‘bestimmten Ansichten déinda “Die Ga L ih e ee MUBUG Belegung S N RDIEDN Pinerseits ih babe nad meiner Ueberzeugung gehandelt und ih werde mi in Ab d "Erfurt S Se, Von Sit A d Fcitarei N “lige L tue Ven mer N ist zusammengetreten. Nach längeren N ï 5 ; R , e ( a < , muß seiner ; ; E 5 inf j . Lucius - Erfurt, von öning, von Stülpnagel, | Arbeitszeit un illigeren öhne iete, in ukunft

Sache sorgfältig Val wre und in Dom ale trete E e o l Me o L aba que „f s Nebenpunkt, daß | für ehrlos erklärt werden, Mi: dem Strafmaß brau<t man zuer D pt: z O R babe Veste Va id Mde B 0 de, Beleites, Witt, Marienwerder, Ver old, Rhode-Wachs- | nicht wahrsGeinlich sei, einzuschränken. Von verschiedenen Sabrifen

Gelegenheit hatten, si< zu äußern, entschied das EhrengeriGt. daß aufmerksam waren "Es wird esa t vie Diiliat nie Fentgens nit milder zu sein als in England. Es braucht si ja niemand Ae pag De Lt Lei Dale: die Mordthaten fallen der | dorf, Glattfelter und Dahm. : der Trikot- und Stri>kwaarenindustrie sei im Berichtsjahre die Näh-

die Gegner eine von ihm bestimmt formulierte Erklärung zu unter- | die Möglichkeit zum Kweikatipf, Das enthält A Auff E do | einer hohen Geldstrafe auszuseßen, und wenn „er fie niht zahlen Kommune garniht zur Last. (Zuruf: ‘Geschichtsfälshung !) Früher Auf Vorschlag des Präsidenten von Köller wird die | arbeit für Hand- und Maschinennähen und die Arbeit auf Handstri>-

schreiben hätten. So geschah es, und damit war die Sa erledigt. | an die Polizei , sich um Duelle garnicht x h N bekün erung | kann, können ja Freiheitsstrafen eintreten. Die Presse ist sicherlich hielt die bür erlihe Presse sih für verpflichtet, Leitaitikel zu Ehren | Generaldie kussion über die mit der Sekundärbahnvorlage ver- | maschinen mehr als b1sher der Hausindustrie überwiesen worden.

Die Dinge sind hier und in der Presse unter dem Eindru> der in | Die betheiligten Pers ist aktive odec zur Disposition estelt; | O [0 unschuldig, wie man es darstellt. Herr Bachem hat die des 18, Mörs: ju bringen, wo au Untbatea: vorgekommen find: b hundéne Forderung für die Errichtung von Getreideiager- | Neben der Zahl der Fabrikarbeiter ist bei viclen Fabriken auch die

den leßten Wochen stattgehabten Duelle behandelt worden welche | Offizi 5 erli n der Militärceribisbacteit ero ion Kestellte vorzügliche Leihenrede des aftors Wendtmann hier gestern erwähnt: Ab L Rouleier lutio f d ihre Führer habe da als zu den  otläufi t i Zahl der mit Hausarbeit beschäftigten Arbeiter gestiegen. Der

eine große Aufregung und Entrüstung in Deutslent , welche fiziere unterliegen der Militärgerichtsbarkeit. Es muß ershlaffend | Der tiefe Eindru> dieser Rede wird wesentlih dazu beitragen, daß ‘er die Kontrerevolutionäre und ihre QIFELEE Ren, VUMGTS, 5 häusern vorläufig ausgeseßt. ; ; Grund für das Anwachsen der Hausindustrie liegt nah An- listung uls<land bervorgerufen | auf die Organe der Polizei wirken, wie die Anordnungen der Duelle | das Duellunwesen seinen Boden verliert. größten Schandthaten gegriffen, Was die Kommune gewollt, das Schluß 29/4 Uhr. Nächste Sißung Mittwoch 11 Uhr. | V i T i

haben. Herr Schall hat sih ja gestern au< im Na sei lei ; 220 \ en verliert 7 ; trum: So9): 8s die K 4 x e siht des Berichterstatters vornehmlih in folgenden den Arbeitgebern

politisdhen Freunde für die Darlegung des Herrn Badem aua ape cene | (leiSfam, amtlich getroffen, werden, nah vorheriger Verhandlung der gethan hat: waren Dinge des Augenblite. I abe vorsievinr ite | (Novelle zur Städteordnung für Westfalen; dritte Verathung | h, des Beribterfiatters vornehmlich, in folgenden den Arbeitgebern

Auf die legten Vorgänge will i< nicht eingehen ; die persönlichen als Sekundanten, ie foll Bo ede d e lizeibe de a daf es nicht mebr Lo ibipadia fein wird, Revolutionen auf ge, | des Lehrer-Besoldungsgeseßes.) anlage, Ersparniß an Ausgaben für Beleuchtung, Heizung, Lüftung

Dinge treten ja dabei vollständig zurü>k. JI< will nur darauf hin- einschreiten! Herr von Bennigsen verurtheilt die Sab j ñ de Waltsamem Wege zu machen, die Dinge marschieren vorzüglih zu und Instandhaltung, Wegtiall der Beiträge für die Krankenversiche-

weisen, daß das Aufsehen ein so großes war, weil das Duell Tage | dur seine mildernden Umstände \{<wä<ht er dies “Ve 4 ili Á unseren Winter Gerade die Nationalliberalen führen das Groß- rung und meist auch der Invaliditäts- und Altersversicherung, niedrigere

lang vorher bekannt war und weil der Hintergrund ein ebe ab. Er bezeichnete das Duell als ein SétéwaN g Ueb ne e (Schluß in der Zweiten Beilage.) fapital zur Herrschaft und die Folge davon ist der Sozialismus. Arbeitslöhne troß in der Regel längerer, weil dur< Gesey nicht pikanter war. Erschütternder war das Duell, wo der in seiner stellte die Studentenschlägereien als harmlos dar, Das ift Ait icht Abg Dr. von Bennigsen: Die Aufregung über die Duelle Statistik und Volkswirthschaft. beschränkter Arbeitszeit der weiblihen Hausindustriellen. Ausdrü>lich

Familienehre Verleßte von dem Gegner getödtet wurde. Wo kann | mehr fo. Die S{lä érelen werden mit ein ‘Wigti keit a 2 n. war hon weit genug gediehen, und au< ohne Herrn Bebe]’s Rede wird auf die unerhörte Preisdrückerei kleinerer Betriebsunternehmer

da die Rede sein von einer Spur von Sühne für eine begangene | mit einem Bramarbasieren als wenn das P i "wi A s bâtte man sich ‘wohl entschlossen vorzugehen. Aber sie zeigt uns die | Aus den Jahresberihten der Gewerbe-Aufsihtsbeamten | mittels der Hausarbeit hingewiesen, dur welche den GaLS die

That, wo kann da die Wiederherstellung einer verleßten Ehre ge- | als das Studieren. Eine solche Jugend foll bee tit ‘Pitiven Nothwendigkeit einer rasheren Verständigung; das ist richtig und au im Königreich Württemberg für das Jahr 1895. Festhaltung auskömmlicher Arbeitslöhne urd \{öner, gesunder Arbeits-

funden werden? Welches Verhalten nehmen die Gegner unserer Aufgaben erfüllen, die. den Beamten bevorstehen. Hier wie Vér selbstverständlich. Die Kommune zu vergleichen mit 1848 ift ein Die im „Gewerbeblatt aus Württemberg“ veröffentlichten Jahres- | räume ershwert werde. Es falle dabei ins Gewicht, daß viele

staatlichen und bürgerlichen Ordnung zu folhen Vorfällen ein? Sie ! Grund gelegt zu den fpäteren Duellen. Fn den Kreisen freier, starkes Stü>k. Wo sind denn die ermordeten Geiseln in Berlin? | berichte der Gewerbe-Aufsichtsbeamten im Königreich Württemberg für | Arbeiterinnen das Arbeiten zu Hause troß niedrigerem Lohn und a