1896 / 97 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

_ Verschiedene Erkrankungen.

Pot>en: nens 4, St. Petersburg und Warschau je 2 Todesfälle ;

(Kran ufer), Paris 7, St. Petersburg 22 Erkrankungen; Fle>- typhus: St. Petersburg 10 Erkrankungen; Rü>fallfieber: St. EDurg 5 Todesfälle und 145 Erkrankungen : Genidstarre: ew-York 8 Todesfälle; Regierungsbezirke Münster, Düsseldorf je ankungen; Keuchhusten: London 116 Todesfälle; Wien

87 Erkrankungen; Influenza: Berlin, Aeu, Halle f 2, London 16, Moskau 3, New-York 5, Paris Todes- älle; Frankfur} a. O. 10, Nürnberg 36, “enl en 84,

Enge eti Königsber, Petersburg Kopenhagen 4, London 5 n

Stockholm 54 Erkrankungen. Mehr als ein Zehntel aller Gestorbenen s\tarb an asern (Durhschnitt aller deutschen Berichtsorte 1881/90: 1,30): in Prag Erkrankungen kamen zur Anmeldung in Berlin 37, Breslau 57, in den Regierungsbezirken Arnsberg 197, Königsberg 339, Schleswig 157, in Hamburg 171, Budapest 131, Christiania 30, Edinburg 83, St. Petersburg 204,

rag 58, Wien 464 an Sarla (1881/90: 1,39 0/0) : in

„(Gladba<h S Gen wurden gemeldet in Berlin 56, Bres- lau 34, München 33, Edinburg 47, London 226 (Krankenhäuser), Paris 58, St. Petersburg 113, Wien 116 desgl. an Diphtherie und Croup in Berlin 79. im OELILENE Arnsberg 116, in München 54, Kopenhagen 37, London 78 (Krankenhäuser), Paris 69, St. Petersburg 54, Wien 87 desgl. an Unterleib styphus in St. Petersburg 188.

Theater und Mufik,

Theater Unter den Linden.

Gestern Abend trat Frau Anne Judic als „Niniche* in der Pemamigen Operette von Hennequin und Millaud auf. Auhh diese olle hat die Künstlerin in Berlin bereits früher mit Erfolg espielt und dabei dur ihre Kunst feiner und humorvoller Charakteristik die Bewunderung der Zuschauer erregt. Die gestrige Darstellung hat die ieren Wahrnehmnngen nur - bestätigt. Die übrigen mitwirkenden itglieder der Gesellschaft entwi>elten in den Nebenrollen eine derbe, manchmal fogar grotetke Komik, welhe dem Publikum sehr zu ge- fallen shien. Jhr Bestes gab Bs Judic auch gestern in den Chânsonnettes, und zwar sowohl in den zur Operette gehörigen, wie in den dem Schluß des Stücks angefügten Liedern.

Im Fugen Opernhause beginnt morgen eine Gesammt- aufführung vonRichardWagner's Musikdrama, Der Ring des Nibelungen“ mit dem Vorabend „Das Rheingold“. Die Beseßung lautet: Wotan: etr Beß; Donner: Herr Krolop; Froh: Herr Philipp; Alberich : r Schmidt; Mime : Herr Lieban; Fasolt : Herr Krasa; Fafner : err Mödlinger; Fri>ka: Frau Sucher; Freia: Fräulein Hiedler ; Erda: Frau Göße; Rheintöchter: die Damen Herzog, Nothauser, Deppe. Herr Heinrih Vogl singt als Gast den Loge. Herr Kapell- meister Sucher dirigiert.

Im Königlihen Schauspielhause findet morgen eine Aufführung von Adolf S Lustspiel „Doktor Klaus* statt. Die Damen Schramm, von Mayburg, Hausner, Conrad, Abi, Stollberg, die Herren Vollmer, Keßler, Purschian, Oberländer, Herter und Heine sind darin beschäftigt.

Im Schiller-Theater kommen morgen das einaktige Lust- spiel „Unter Brüdern“ von Paul Heyse und der Schwank „Der

aúfapfel“ von Paul Lindau zur ersten Aufführung. Diesen beiden

tü>den voran geht JIordan's dreiaktiges Lustspiel „Durs Ohr“. Am Sonnabend Nachmittag geht, wie hon mitgetheilt, als Schüler- vorstelung „Wilhelm Tell“ in Scene.

Morgen, Freitag, Abends 7} Uhr, findet im Neuen Theater einé Dilettanten-Vorstellung zum Besten des unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin stehenden , Vereins zur Beförderung der Klein-Kinder-Bewahranstalten Ber- lins“ statt, in welcher, von Mitgliedern der Hofgesellshaft dar- gestellt, folgende drei Stücke zur Aufführung gelangen : 1) „Othello, oder : Der bengalische Tiger", von Moser; 2) „Mein Glüks\tern“, nah Scribe; 3) „Der gebildete Hauskneht“, Posse von R Die Preise der Plätze find: Prosceniums - Loge, Orchester - Loge, Orchester - Fauteuil und 1. Rang-Loge: 15 #4; Parquet-Loge, 1. Rang-Mittel-Loge, 1. Rang- FSauteuil und Parquet-Fauteuil: 10 4; 2. Rang: 5 A Eine be- shränkte Anzahl von Billets zu dieser Wohlthätigkeits-Vorstellung ist noch an der Kasse des Neuen Theaters zu haben.

Conrad Dreber wird mit seinem Ensemble im Zentral- Theater den Shwank „Der Schwiegervater“ no<h morgen, am

Sonnabend und Sonntag zur Aufführung bringen. Am Montag nächster Woche gehen dann die Posse „Casimir und Isidor“ und der Einakter „Der blaue Teufel“ in Scene.

Durh die Mitwirkung von Madame Judic hat die Wohlthätigkeits-Matinóe, welche ‘Herr Intendant Prasch am nächsten Sonntag, Mittags von 12 bis Uhr, im Berliner Theater veranstaltet, eine weitere Anziehungskraft gewonnen. Nah den drei interessanten Konzertstü>ken, die, wie son

esten mitgetheilt, von der arabischen af tauesle des hedive von Egypten zur Eröffnung der atinóe gespielt werden, wird adame Anne Judic eine Auswahl besonders harakteristisher und wirksamer - Chansonnettes zum Vortrag bringen. Dann folgt die zierlihe dreiaktige Musikpantomime „Der verlorene Sohn“ („L’enfant prodigue“), in welcher der bekannte Pianist Otto Bake' den Klavierpart spielt, während Kapellmeister Max Karpa das Orchester dirigiert, Der Billetverkauf zu dieser Matinóe findet täglih ohne besondere Gebühren an der Tageskasse des Berliner Theaters statt.

In der Vorstellung des „Vereins Probebühne*, wel<e, wie shon mitgetheilt, am nä<hsten Sonntag, Mittags 12 Uhr, im Residenz- Theater stattfindet, wird Fräulein Meta Jlling in der Plauderei von Edela Rüst die Rolle eines weiblihen Doktors spielen.

Von den „Mittheilungen für die Berliner Mozart- Gemeinde“, herausgegeben von Rudolph Genóe (im Vertrieb der Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn in Berlin), it soeben das zweite Heft erschienen, welches sih dur<h Reich- haltigkeit des Juhalts wie dur< interessante neue Mittheilungen be- sonders auszeichnet. Man findet darin zunächst das nah Mozart’ scher Musik neu verfaßte Singspiel „Der Kapellmeister“, das zuerst am 13. März von den Mitgliedern der Berliner Königlichen Oper bei einem Mozart-Konzert aufgeführt und mit so lebhaftem Beifall auf- enommen wurde, daß es au< zur Aufführung im Opernhause in

uésiht genommen wurde. Es behandelt eine Episode aus dem Leben Mojzart’s, seinen Aufenthalt in Berlin und Potsdam im Jahre 1789, und die liebenswürdige Persönlichkeit des großen Meisters kommt darin viel eindringlicher zur Geltung als in dem veralteten L. Schneider- schen Tert des „Schauspieldirektor“. Eine kurz gefaßte Geschichte der alten Mozart’shen Operette und ihrer Wandlungen is dem neuen Text angehängt. Von großem Interesse ist ferner der Artikel „Uns cosa rara in Mozart's Don Juan* mit einer Notenbeilage, durch die wir mit dem Martin’shen Original der im „Don Juan“-Finale von den Musikanten gespielten Motive bekannt gemacht werden. Die „kleinen Mittheilungen“ endlih enthalten als besondere Seltenheit: eine im Facsimile wiedergegebene Zeihnung Mozart’s aus einem seiner an das „Augsburger Bäsle* gerichteten Briefe. Die „Mitthei- lungen für die Berliner Mozart-Gemeinde“ können auch von Nicht- mitgliedern im Buchhandel bezogen werden.

Mannigfaltiges.

Der Magistrat hat der Firma Siemens und Halske die Genehmigung zur Ausführung des Entwurfs für die Durchführung der elektrifden Stadt-(Hoch-)Bahn durch die Gitschiner- und Skalißerstraße zwischen Prinzenstraße und Kottbuser Thorplaß, mit Aus\<luß des Wasserthorplates, ertheilt.

Der Verein zur Speisung armer Kinder und Noth- leidender“, welhem neuerdings Ihre Königlichen Hoheiten die En Friedri<h Leopold und die Prinzessin Friedrih Karl von

essen als Mitglieder beigetreten sind, hielt gestern im Bürgersaal des Rathhauses feine Generalversammlung ab. Der Verein, der zur Zeit 850 Mitglieder und 200 Recherchierende zählt, bat im Berichts- jahre, dem 21. seit der Begründung, wieder eine rege Thätigkeit cnt- falten können. Die Gesammtausgaben betrugen 19116 A An 900 Familien wurden Lebens- und Stäkungsmittel im Gesammt- werth von 5926 \ vertheilt; 80 Familien erhielten warmes Essen, 200 Familien wollene De>en, Strob- fâde, Feuerung und dergleihen im Werth von 870 Á; in den Volfskindergärten wurden Mil, Brot und warmes Effen ‘im Werth von 2102 A vertheilt, von welher Summe allerdings 848 M von den Eltern der Kinder wieder erstattet worden sind. Jn 181 Ge- meindeshulen wurde an bedürftige Kinder Frühstü> vertheilt. Von den hierfür ausgegebenen über 9000 A hatte der Verein felbst 8197 M aufzubringen. In Anerkennung dieser Thätigkeit is der Rektoren- verein dem Verein beigetreten. Eingenommen wurden insgesammt

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20 454 6 Der Magistrat zahlte 3000 46, die Mitglieder 4852 . Bazar, Lotterie und Fest brachten 5072 4, die Hauskollekte 6830 « An Vermögen besißt der Verein 12 000 6 Die Hauptverhandlung gegen den früheren Chefredakteur

„Neuen Preußischen (Kreuz-) Zeitung“, Freiherrn von E stein, fand gestern vor der Zweiten Strafkammer des hie gen Land- gerichts I statt. Der Angeklagte wurde unter Bersagung wildernder Umstände wegen s{werer Urkundenfälshung und Betrugs zu einer Zuchthaus\trafe von drei Jahren, ferner zu 1500 M4 Geldstrafe, even- tuell für je 15 A ein Tag Zuchthaus, sowie zum Verlust der bürger- lihen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren verurtheilt, von der Anklage der Unterschlagung aber freigesprochen.

Marburg, 22. April. Jn Anwesenheit des der Präsidenten 'Magdeburg aus Cassel sowie zahlreiher Professoren der Medizin und Aerzte fand heute Vormittag die feierlihe Einweihung der neuen Universitätsklinik statt. Der Direktor derselben, Geheime Medizinal-Rath, Professor Dr. Küster hielt die Festrede. Hierauf wurde ein Nundgang dur< das Gebäude angetreten.

Wien, 21. April. Heute Vormittag fand in Anwesenheit Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph, der Erzherzoge, der Hofwürdenträger, der Minister Graf Badeni, Freiherr Gauts< von Frankenthurn und Graf von Ledebur-Wicheln, des diplomatischen Korps, der Generalität, der Parlamentsmitglieder und des Bürger- meisters von Salzburg die Enthüllung des von dem kürzlich ver- storbenen Bildhauer Victor Tilgner (vgl. Nr, 91 d. Bl, eshaffenen Mozart - Denkmals statt. Auf die An- Rats des Obmanns des Denkmal - Comités ODumba erwiderte Seine Majestät der Kaiser: Er s\prehe allen denen Dank und Anerkennung aus, welhe das Werk gefördert und zu ftande gebraht haben. Mit tiefem Bedauern gedenke er des genialen, von patriotishem Empfinden erfüllten Meisters, dem es nicht vergönnt E diesen Freudentag zu erleben. Beim Fallen der Hülle timmte der Männergesangverein den Priesterhor aus der „Zauber- flôte* an. Der Kaiser drückte dem anwesenden Bruder des Bild- hauers Tilgner seine Theilnahme und Anerkennung aus. Am Denk, mal wurde eine große Anzahl von Kränzen niedergelegt.

Washington, 23, April. „W.T. B.“ meldet: Als Präsident Cleveland gestern eine Ausfahrt unternahm, wurde dur Scheu- werden des Pferdes der Wagen zertrümmert; der Präsident blieh unverletßt.

Kapstadt, 22. April. Der englische Dampfer „Queen Victoria“ stieß bei Kap Recif auf einen Felsen, wurde aber wieder Lees und fodann auf Grund gesezt. Der Hinterraum und der Maschinenraum sind voll Wasser.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Dresden, 23. April. (W. T. B.) Der Kaiserliche Sonderzug lief heute Vormittag 11 Uhr 40 Minuten in Strehlen ein. Seine Majestät der Kaiser, Allerhöchft- welcher fleine Generalsuniform trug, begrüßte Jhre Majestät die Königin, Allerhöhstwelhe zum Empfang er- schienen war, auf das herzlihste. Das zahlreiche Publikum empfing den Kaiser mit begeisterten Hochrufen. Jn der Königlichen Villa zu Strehlen nahm Seine Majestät der Kaiser alsbald das N ein, während das Kaiserliche Gefolge si<h zum Frühstü> in das hiesige Residenzshloß begab.

Amsterdam, 23. April. (W. T. B.) Wie das „Handels- blad“ aus Batavia erfährt, sind unter dcn unabhängigen Bataks Unruhen ausgebrochen. Militär ist nah dem Batak- land abgesandt worden. (Dasselbe liegt im Jnnern von Sumatra; die Bewohner waren bisher der holländischen Regierung befreundet.)

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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Wetterberi<bt vom 23. April, 8 Ußr Morgens.

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Nebersi<t der Witterung.

Eine Depression von mäßiger Tiefe liegt über dem östlihen Dstseegebiet, auf ihrer Westseite starke, theils stürmische nördlihe Winde verursahend. Am höchsten ist der Luftdru>“ über Irland und über Südost-Europa. Jn Deutschland is bei nördlicher bis westliher Luftströmung das Wetter trübe, im Norden kälter, im Süden wärmer. Vielfach ist Regen gefallen, meist jedo< nur in geringer Menge. Die gegenwärtige Wetterlage läßt trübe, kalte Witterung mit Regenfall erwarten.

Deutsche Seewarte.

T1 767 765 760 759 7598 Neufahrwafser| 755

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Meinel Dare E 44 000 E. 1: C02 Karlsruhe . . | 762 Wiesbadcn . | 762 Î 761 760 759 760 769

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Theater.

Königliche Schauspiele. Freitag: Opern- haus. 104. Vorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Vorabend: Das Rheingold. Dirigent: Kapellmeister Sucher. (Loge: Herr Heinri<h Vogl, Königlich bayerischer Kammersänger aus München, als Gast.) Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 110. Vorstellung. Sonder- Abonnement’ B. 16. Vorstellung. Doktor Klaus. Lustspiel in 5 Aufzügen von Adolph LArronge. In Scene gefeßt vom Ober-Regisseur Max Grube. Anfang 7{ Uhr.

Sonnabend: Opernhaus. 105. Vorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Erster Abend. Zum 100. Male: Die Walküre in 3 Akten. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 111. Vorstellung. Judith. Eine Tragödie in 5 Aufzügen von Friedri Hebbel. Anfang 7 Uhr.

Deutsches Theater. Anfang 73 Uhr.

Sonnabend: Der Meister von Palmyra.

Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: König Richard der Dritte. Abends 74 Uhr: Jugend.

Berliner Theater. Freitag (31. Abonnements- Vorstellung): Die Journalifteun. Anfang 7x Uhr.

Sonnabend: König Heinrich.

Sonntag, Mittags 12 Uhr: Wohlthätigkeits- Matinée zum Besten der Pensionsanstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller. Abends 74 Übr: König Heiurich.

Freitag: Jugend.

Lessing - Theater. Freitag: Gastspiel von Ard Mitterwurzer. Das Glück im Winkel.

nfang 74 Uhr.

Sonnabend: Gastspiel von Friedrich Mittecwurzer. Das Glück im Winkel,

Sonntag: Gast)piel von Friedrih Mitterwurzer. Das Glück im Winkel.

Residenz - Theater. Direktion: Lautenburg. Freitag: Hotel zum Freihafen, (L'Hôtel du Libre Eckange.) Schwank in 3 Akten von Georges Feydeau, überseßt und bearbeitet von Benno Jacobfon. Anfang 74 Uhr. fr gans und folgende Tage: Hotel zum Frei- en,

Sigmund

Friedrich - Wilhelmstädtisches Theater. : Chausseestraße 25—26.

Freitag: Mit großartiger Ausstattung an Kostümen, Dekorationen und Requisiten: Der Hungerlcider. Ausftattungs-Komödie mit Gesang und Ballet in 10 Bildern von Julius Keller und Louis Herrmann, mit theilweiser Benußung einer Idee des Mark Twain. Musik von Louis Noth. In Scene geseßt von Julius Fritsche. Dirigent: Herr Kapellmeister Winns. Anfang 74 Ubr.

L NAeRY und folgende Tage: Der Hunger- eider.

Ueues Theater. Siffbauerdamm 4a./5.

Freitag: Privat-Vorftellung zu wohlthätigem Zwe>. Anfang 73 Uhr.

Billets zu dieser Vorstellung sind no< in be- {ränkter Anzahl an der Kasse des Neuen Theaters zu haben.

Sonnabend: Vorleßtes Ensemble-Gastspiel des Berliner Theaters. Der Pfarrer von Kirchfeld. Volkestü> mit Gesang in 4 Akten.

Sonntag: Leßtes Ensemble-Gastspiel des Berliner Theaters. Fedora. Schauspiel in 4 Akten von Bictorien Sardou.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen : Der Hüttenbesiter.

Montag: Die Wildente. -

Voranzeige. Am 1. Mai: Tata-Toto.

Theater Unter den Linden. Direktion: Julius Frißshe. Gastspiel Anne Judic mit Gesell- schast. Direktion: Theodore de Glaser.

Freitag: Niniche. Vaudeville-Opérette eon 3 actes de M. Hennequin et A. Millaud. Musique de M. A. Boullard. Chanfsonnetteë, gesungen von Anne Judic. Anfang 74 Uhr.

Sonnabend: Gastvorstellung von Anne Judic. La Cigale. Chansfonnettes.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Bei halben Preisen : Dex Bettelstudent.

Adolph Ernst-Theater. Freitag: Das flotte Berlin. Große euge Sesangryosse in 3 Akten von Leon Treptow und Ed. Jacobson. Kuplets und Quodlibets von Gustav Görß. Musik von Gustay Steffens. In Scene geseßt von Adolph Ernst. 2. Akt: Alt: Berlin. Anfang 7# Uhr.

Sonnabend: Das flotte Berliu.

Bentral-Theater. Alte Jakobstraße Nr. 30.

Freitag: Gastspiel des Conrad ODreher- Ensembles vom Münchener Gärtnerpla -Theater. Conrad Dreber a. G. Auf vielseitiges Berlangen : Der Schwiegervater, Posse mit Gesang in 3 Akten. Anfang 74 Uhr.

Sonnabend: Der Schwiegervater.,

Konzerte.

Konzert- Haus. Karl Mevder - Konzert.

Freitag: XIV. und leßter Wagner-Abend (100. Wagner-Abend im Konzert-Haus unter Leitung des Kapellmeisters Meyder).

Schluß der Konzert-Saison am 29. April cr.

SEULBE A HLAES ? PEDTE: SRLSE R 2 C R L E U I E E R CEAE 5 S T B SCI LEFEXNE Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Margarete Söding mit Hrn. Ingenieur, Sec.-Lieut. d. R. Liebe (Hagen—Har- kforten i. Westf.). Verw. Fr. Amy Ploet, geb. Budd mit Hrn. Major Wilhelm von Harbou (Berlin). Frl. Mimi Jordan mit Hrn. Gerichts- Assessor und Amtsanwalt Karl Kayser (Ratibor).

Verehel iht: Hr. Architekt Adolf Liery mit Frl. Therese Kyll (Düsseldorf und Döbeln i. S.). Hr. Dr. phil. Dsfar Wulff mit Frl. Margarete Lauffer (Konstantinopel—Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Major von Scha> (Schwerin i. M.). Hrn. Assessor Dr. Konrad Hagen (Pegau). Eine Tochter: Hrn. ODber- förster Hermann von Huhn (Dorpat), Hen. Forst-Assefsor Delhaes (Proskau).

Gestorben: Verw. Fr. Oberst Franziska von WNoville, geb. Bianchi (Berlin). be Oberst- Lieut. z. D. Friedrih von Massow (Berlin). Hrn. Wilhelm von Bandemer Tochter Malwine (Weitenhagen). Fr. Sanitäts-Rath Dr. Elisabeth Halling, geb. von Ni>ish-Rosenegk (Glückstadt):

Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>kerei und Verlags- Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (eins<ließli< Börsen-Beilage).

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Erste Beilage

Berlin, Donnerstag, den 23. April

Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1896

en Saatenstand um die Mitte des Monats April 1896,

Zusammengestellt im Kaiserlihen Statistishen Amt.

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Um die Mitte des Monats April war der Stand der

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Winter- Weizen.

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(au< Wiesen. Luzerne).

Um die Mitte des Monats April war der Stand der Saaten: Nr. 1 sehr gut, Nr. 2 gut, Nr. 3 mittel, Nr, 4 gering, Nr. 5 sehr gering.

Winter- Klee Roggen: (aud Wiesen.

Luzerne).

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Dagegen im April 1895.

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Wintergetreide.

Der verhältnißmäßig milde Winter war den Herbstsaaten günstig. Die warmen Tage der zweiten Hälfte des vorigen Monats haben das Wachsthum der Pflanzen bedeutend gefördert, welches allerdings dann durh die naßkalte Witterung der beiden ersten Aprilwochen hin-

wiederum etwas aufgehalten wurde.

Die im Herbst dur< Mäuse in vielen Gegenden \tark beein- trächtigten Saaten haben \sih in den meisten Fluren wieder erholt, nur in einer Anzahl der Berichtsbezirke wird über die dur< Mäuse- fraß verursahten Lü>ken no< geklagt und Umpflügung in Aussicht enommen. Wegen Auswinterung wird Uma>erung nur in beschränktem

aße erforderlich sein.

Der Stand des in Deutschland wichtigsten Getreides, des Winterroggens, dessen Anbaufläche im Durchschnit der lezten zehn Jahre ca. 5,6 Millionen O betrug, entspriht mit 2,3 nahezu der

orjahrs die Bezeichnung des Saatenstands mit 3,4 zwischen mittel und gering lag.

Der Stand des Winterweizens (Anbaufläche ca. 14 Millionen

Hektar) is ebenso aussihtsvoll, wie der des Winterroggens und

Note gut, während im ril des

mit 2,3 günstiger als im Vorjahr, wo er zu 2,5 beurtheilt wurde.

Deutscher Reichstag. 74. Sißung vom 22. April 1896, 1 Uhr.

Ueber den Anfang der Sißzung wurde in der gestrigen

Nummer d. Bl. berichtet.

ur Begründung der gestern bereits im Wortlaut mit- getheilten Jnterpellation der Abgg. Freiherr von Man- und Genossen, betreffend den Betrieb von onditoreien, nimmt zunächst das Wort der Abg. Dr. von Buchka (d. kons.): Der Abg. Bachem hat in der Kommission für das Bürgerlihe Geseßburh im Vorbeigehen die pas er die Verordnun

den Widerspruh der Bä>er dagegen nicht sind anderer Meinung. Die verbündeten Re ersten Mal Gebrauch gema<ht von den Befugnissen des $ 1208, und wir sind der Meinung, daß sie dabei weit über das nabe Maß

hinausgegangen sind, ja weit über das Maß, welches die ordnung zuläßt. Die Kommission für Arbeiterstatistik hatte die Auf- gabe, Erhebungen anzustellen über die Verhältnisse im Bäer- ewerbe. Sie hat soglei einen Gef en n

teuffel (d. kons. Bückereies und |

Bemerkung gemacht,

iderspru< gefunden hat, nit blo

für harmlos

egreife.

twourf vorgelegt, der großen ei den betheiligten Bädern,

alte und Meine Freunde ierungen haben zum

ewerbe-

Verordnun oge Mosten, Das enthält eine gung me e der

Bemerkungen.

Dagegen sind die Berichte über den Winter spelz, der bei der Bestellung unter Ungunst der Witterung zu leiden hatte und auf erheblihen Flächen im NOGA niht mehr zum Auflaufen kam, etwas weniger günstig als im Vorjahr, wie au< aus der jeßigen Saatenstandsnote 2,7 gegen damals 2,5 hervorgeht.

Som mergetreide.

Die Frühjahrsbestellung, die bei außergewöhnli<h {öner Witterung in vielen Gegenden hon in der zweiten Hälfte des vorigen Monats begonnen hatte, wurde dur<h die Schnee- und Regenfälle zu Ende

ärz und Anfang April unterbrohen. Die Paten kamen wegen der Nässe zum Stillstand. Während aus einer Reihe von Be- zirken bereits das Aufgehen der Sommersaaten gemeldet wird, war in vielen bis zum 15. April noch garnichts eingesät. Im allgemeinen ist die Frühjahrsbestellung verzögert.

Klee.

Infolge der Tro>kenheit des Spätherbstes nahmen die Mäuse überhand, und haben die Kleefelder in fast allen Theilen Deutschlands erheblih unter denselben gelitten; an einzelnen Stellen dorrte der Klee aus, andere hatten bei dem shneearmen Winter dur< Kahlfröste Schaden. Aus manchen Bezirken werden Umpflügungen von der

sondern bei allen Handwerkern, weil sie fürhten, daß für fie ähnliche Verordnungen erlassen werden könnten. Seitens der Bä>er if mir mitgetheilt worden, daß sie, wenn einmal die Verordnung bestehen bleiben sollte, statt des 12 stündigen Arbeitstages eine 84 dige Arbeits- zeit für die Woche vorziehen würden. Der Bundesrath ist befugt, solche Verordnungen zu erlassen, wenn die Arbeitszeit in den betreffenden Betrieben eine übermäßige Dauer hat und E die Gefundheit der Arbeiter gefährdet ist. Ob diese Vorausseßungen für die Bäckereien vorliegen, wurde schon bei der Berathung der Kommission von dem damaligen Unter - Staatssekretär von Rottenburg bezweifelt. Die Statistik ergab, daß der allerdings ziemli T Arbeitszeit auch lange Pausen gegenüberstehen. Redner erörtert eingehend“ die Ermittelungen der Kommission und behauptet, daß die Krankenkassen- gatte keinen Beweis bringe für die Gesund Be der

rbeit. Es liegt also, fährt Redner fort, kein hinreihender Grund vor für die ganze Verordnung, die zudem in einem Punkt der bestehenden Geseßgebung widerspriht. Während die Gewerbeordnung nämlich den Landes: Polizeibehörden die Befugniß gv Ausnahmen von

den Vorschriften über die Sonntagsruhe zuzulassen, ist dies dur Nr. 5 der Aenderung der Gesehz-

undesrath nicht allein vornehmen kann ; dazu wäre ein esey nothwendig gewesen. Die Agitation der Bälereiarbeiter fängt ja mit

Hälfte bis zu drei Vierteln der Kleefläche gemeldet, aus vielen solle als no< Sa bezeichnet. So sind die Aussichten für den Klee, mit welhem unter Hinzurehnung der Luzerne in den leßten zehn Jabren durchschnittli< fast 2 Millionen Hektare bestanden waren keine so günstigen, wie im Vorjahr; die jeßzige Note beträgt nur 2,6 gegenüber 2,2 für den April 1895.

Wiesen.

Die Wiesen haben von den Mäusen nur vereinzelt gelitten; aus Württemberg und Elsaß-Lothringen werden aber einige Klagen darüber laut. In milderen Lagen haben die Wiesen \{ön angetrieben und sind im allgemeinen re<t weit in der Vegetation. Die Dur®- shnittsnote für den Stand auf der gesammten Wiesen (5,9 Millionen Hektar) erreiht (mit 2,3) nahezu das Prädikat „gut“; im April des Vorjahrs stellte si<h die Note nur auf 2,6.

In der vorstehenden Tabelle bedeutet ein Strich (—), daß die betreffende Fru garniht oder nur wenig angebaut ift, ein Punkt ( M daß Angaben fehlen oder niht vollständig gemacht sind.

Die Saatenstandsnoten sind bei jeder Fruchtart unter Berü>- sichtigung der Anbaufläche und des Ertrags berechnet worden.

Berlin, den 23. April 1896.

niht re<t eingreifen konnte, wandte man ih gegen die Arbeit. weil bezüglich dieser die Gewerbeordnung Bestimmungen enthält. Die Bäckerei wird dur<h die Verordnung vollständig unter it beute oder

anderen Dingen an; aber weil man bezügli<h der anderen tel,

gestellt. Ob der Schuhmacher oder Tischler mit seiner Arbeit beute oder morgen fertig wird, darauf kommt es nit an. Aber der Bäker muß mit seiner Arbeit zur bestimmten Stunde fertig sein, sonst bleiben ihm seine Kunden weg. er Bâä>ker hängt mehr als jeder andere Gewerbetreibende von dem guten Willen und von der esa greit seiner Arbeiter ab. Sie können ihm dur< Nachlässigkeit die Waare verderben. Die großen Bäereien der Städte können mit zwei Schichten von Arbeitern arbeiten, aber der kleine Betrieb, e s den kleineren Städten, kann das nit; er muß mit einer Schicht

fertig werden. Die Stimmung der Handwerker ist ohnehin e ronge, Sie haben Zwangsinnungen verlangt, und man hatihnen nur Hand- werkerkammern geboten; die anderen Vorlagen bleiben aus. Und nun kommt auh noch diese neue Verordnung! Die Allerhöchste Bot- schaft Kaiser fenitd des Großen hat aber eine Förderu er

orgt worden, aber wir können den Arbeitgebern E u o en auflegen. Heute liegen die Sachen so, daß ein cite das Seinitn * usanimendiit befser leben kann S ein Meister

und

korporativen Genossenschaften versprohen. Für die Arbeiter E E

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