1896 / 122 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[12738

i: Matnenot, Auf den Antrag der Wittwe Friedrih Holtschmit,

ederike, ps ellmann, B Hamm werden die

aclaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 27. April 1896 hierselbst verstorbenen Seilermeisters Friedrih Holtschmit aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 10. Juli d. J., MOLRNELage 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte an den Nachlaß desfelben unter Angabe des Grundes und unter Bei- fügung etwaiger urfundliher Beweis\tücke oder einer Aktschrift derselben anzumelden, widrigenfalls sie ihre Ansprüche gegen die Benefizialerben nur noch in so weit geltend machen können, als der Nathlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen dur Befriedigung der angemeldeten Ansprüche niht ershöpft wird. Die Einsicht des behufs Erhaltung der Rechtswohlthat niedergelegten Nachlaßverzeich- nisses is Jedermann gestattet.

Hamm, den 19, Mai 1896. Königliches Amtsgericht.

[12735] Aufgebot. i

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver- storbenen Rentners Adolph Fabian, nämlih des Arztes Dris. med. Carl Moriß Hoefft, vertreten durh die hiesigen Rechtéanwalte Dres. jur. Fenßy und Kruse, wind ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden

1) alle, welhe an den Nachlaß des hierselbft am 94. März 1896 verstorbenen, zu Tirschtiegel ge- borenen Rentners Adolph Fabian Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen; alle tiejenigen, welde den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 9. September 1891 hierselbst errihteten, mit zwei Zusäßen, resp. vom 12. September 1891 und 23. Véärz 1896, versehenen und am 16. April 1896 hier- selbst publizierten Testaments, insbesondere der Ernennung des Antragstellers zum Testaments- voli strecker und den demfelben ertheilten Befug- nifsen, namentli der Befugniß, auf Namen des Erblassers oder auf Testaments Namen geschrieben stehendes Grundeigenthum, Hypothekpöste oder auf Namen lautende Werthpapiere zu veräußern und mittels seines alleinigen Konsenses auf ein- fache Produzierung des Testaments umzüschreiben, einzuschreiben und zu tilgen, sowie Klauseln an- zulegen und zu tilgen, widersprehen wollen, hier- mit aufgefordert, solche An- und Widersp1ücbe bei der Gerichtsschreiberei des unterzeihneten Amts- erihts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, pätestens aber in dem auf Freitag, den 10. Juli 1896, Nachmittags 1 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zu- \tellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 9. Mai 1896.

Das Amtsgeriht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr. /

Veröffentlicht: Ü d e, Gerichtsschreibergehilfe.

[12733] Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen Frau Henriette Dorothea Margarethe (Margaretha) (au Henriette Margaretha Dorothea), geb. Steen, gesch. Holst, des verstorbenen Zollein- nebmers Christian Julius Boldt Wittwe, nämlich des Notars Dris. jur. Paul Gustav Ludwig Bartels, vertreten dur die hiesigen Nehtsanwalte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden 1) alle, welhe an den Nachlaß der hierselbst am 24. April 1896 verstorbenen, zu Windeby im Kirchspiel Borby (Schleswig) geborenen Frau (uud 9 Dorothea Margarethe (Margaretha)

: 2)

auch Henriette Margaretha Dorothea), geb.

teen, ges. Holst, des zu Rendsburg ver- storbenen Zolleinnehmers Christian Julius Boldt Wittwe, Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen ; alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von der genannten Erblasserin am 17. Marz 1896 hierselbst errihteten, mit zwei Nachträgen, resp. vom 17. März 1896 und 27. März 1896, ver- sehenen und am 2. Mai 1896 hierselbst publi- zierten Testaments, insbesondere der Ernennung des trag eller zum Testamentsvollstrecker und den demselben ertheilten Befugnissen, namentlih der Befugniß, auf Namen der Erblasserin oder deren Testaments Namen geschrieben ftehendes Grundeigenthum, Hypothekpöste oder auf Namen lautende Werthpapiere zu veräußern und mittels feines alleinigen Konsenses auf einfahe Produ- zierung des Testaments umzuschreiben, einzu- schreiben und zu tilgen, Klauseln anzulegen und zu tilgen, auch erforterlihen Falles das Testament authentisch zu interpretieren, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solhe An- und Widersprüche bei der Gerichts\{hreiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, | aag 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Freitag, den 10. Juli 1896, Nachmittags Al Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlihs unter Bestellung eines hiesigen Zu- E O bei Strafe des

us\ckchlu}es.

Hamburg, den 16. Mai 1896. Das Amtsgeriht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen.

(gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsscreibergehilfe.

[12734] Aufgebot.

Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des verstor- benen Kaujmannes Diederich Elias Wilhelm Bathel, nämlich des Kaufmannes Johann Lorenz Julius Grapengiesfer und des Prokuristen Friedrih Mues- feldt, vertreten tur die hiesigen Rechtsanwalte Dres. jur. Moenckeberg und Brandis, wird ein Auf- gebot dahin erlassen :

Es werden

1) alle, welche an den Nachlaß des hierselbst am 18. April 1896 verstorbenen Kaufmannes Diederi Elias Wilhelm Bathel, sei es mit Bezug au dessen Eigenschaft als Jnhaber der hiesigen Firma F. G. W. Bathel oder sei es aus irgend

welchen fonstigen Rechtsgründen, Erb- oder sonstige Acspri zu haben vermeinen; alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 3. Mai 1892 hierselbst errichteten, mit Additament vom 14. Dezember 1893 versehenen und am 2. Mai 1896 hierselbst publizierten Testaments, ins- besondere der Ernennung der Aa ees zu Teftamentsvollstrelern und den denselben er- theilten Befugnissen, namentlih der Befugniß, auf ihren alleinigen Konsens Immobilien, belegte Kapitalien und Werthpapiere umzuschreiben, Pöste einschreiben, Klauseln anlegen und tilgen zu lassen, sowie der Bestimmung, daß, falls einer der Testamentsvollstreckler ablehnen, ausscheiden oder sterben sollte, der allein Verbleibende, ohne daß es einer Neuwahl bedarf und ohne weitere Förmlichkeiten, zur Regulierung und beziehentlih Administrierung des Nachlasses, mit denselben Machtbefugnissen versehen, ausdrücklich autort- sert sein soll, widersprehen wollen, hiermit aufgefordert, folhe An- und Widersprüche bei der Gerichts\{reiberei des unterzeihneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Freitag, den 10, Juli 1896, Nachmittags L Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justiz- gebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Aus- wärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 16. Mai 1896. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht : U d e, Gerichts\chreibergehilfe.

[12732] Aufgebot.

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Reht2anwalts Willenbücher hier werden die unbekannten Erben der am 28. Juni 1894 hierselbst verstorbenen Matrosen- resp. Arbeiterwittwe Heinriette Amalie Gutzeit, geb. Wiek, aufgefordert, imAufgebotstermin, den 20.März 1897, Vormittags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß derselben bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 36, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden aus-

eshlossen und der Nahlaß dem sih meldenden und egitimierenden Erben, in Ermangelung eines solchen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, der sich später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erhb- My Vogel anzuerkennen \{uldig, von demselben weder Rechnungslegung noch Ersaß der Nußungen zu fordern berechtigt ist, sh vielmehr mit der Herausgabe des noch Vorhandenen begnügen muß.

Königsberg, den 16. Mai 1896.

Königliches Amtsgericht. 1X.

[12728] Bekauntmachuug.

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Dr. Schulze zu Köpenick, des Pflegers des Nachlasses des am 9. Juli 1895 hier verstorbenen Schütenhausbesitzers August Ferdinand Wolf, werden die Nachlaßgläu- biger und die Vermächtnißnehmer des Verstorbenen aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine, am 9. Juli 1896, 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nathlaß unter Angabe des Grundes mit Einreichung etwaiger urkundliher Beweisstüke oder deren Abschrift anzumelden, widrigenfalls sie ihre Ansprüche nur noch insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Auss{chluß aller feit dem 9. Juli cr., 10 Uhr, aufgekommenen ungen durch Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht er- {pf} wird. Die Einsicht des bebufs Erhaltung der Nechtswohlthat niedergelegten Nachlaßverzeich- nisses ist Jedermann gestattet.

Köpenick, den 11. Mai 1896.

Königlihes Amtsgericht. Abtheilung V.

[12787] Aufgebot.

Die unverehelichte eanette Dorothea Lisette Rauerxt, genannt Gabriel, is am 20. April 1896 zu Lübeck gestorben, ohne eine leßtwillige Berfüguug zu hinterlassen.

Shre Eltern, der Matrose Johann Jacob Rauert und Margaretha Magdalena, geborene Sasfs, {ind niht mebr am Leben. Außer einer Seitenverwandten vierten Grades find Erbberechtigte niht bekannt. Der Nachlaß beträgt etwa 8300 M

Auf Antrag des Nachlaßkurators ergeht hierdurh die Aufforderung

I. an die unbekannten Erben der Verstorbenen, ihre Erbansprüche unter Angabe des Grundes und unter Beifügung der Beweisurkunden spätestens in dem hiermit auf den 11. En 1896, Vorm. 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeihneten Amtsgerichte anzumelden, L ihre Ansprüche bei der Regelung des J E niht berücksihtigt werden;

. an die unbekannten Gläubiger des Nachlasses, ihre Ansprüche unter Angabe des Grundes und des Umfanges derselben spätestens in demselben Aufgebotstermine anzumelden, unter dem Nechts- nachtheile, daß die niht angemeldeten Ansprüche an den Nachlaß nur noch insoweit geltend gemacht werden können, als derselbe mit Aus\s{luß aller seit dem Tode der Erblasserin aufgekommenen Nuztungen durch Befriedigung der angemeldeten oder bekannten Ansprüche niht erschöpft ist.

Lübeck, den 18. Mai 1896. -

Das Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[12703] Oeffentliche

Die Ehefrau des Marie, geb. Lorenzen, zu Neuhof bei Harburg, zur Zeit in Rathenow, Bahnhofstraße 6, vertreten dur den Rechtéanwalt Justiz-Rath Wyneken zu Stade, klagt gegen ihren Ehemann, den Schiffszimmermann Thomas N Storm zu Neuhof bei Harburg, je t unbekannten Aufenthalts, wegen böslihen Ver- assens auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Che dem Bande nach zu lôsen, den Beklagten für den {ul- digen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Prozesses 4e Last zu legen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer T des Königlichen Landgerichts zu Stade auf den 26, Oktober 1896, Vor- mittags 9 Uhr mit der zelafenen Ant einen

ustellung.

bei dem gedachten Gerichte zugela}senen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der durch Beschluß vom

f ola piec: O Storm,-

18. Mai 1896 bewilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stade, den 19. Mai 1896.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [12702] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Sophia Carolina . Margaretha Mearbes, 09, Prien, zu Hamburg, Prozeßbevoll- mächtigter Rechtsanwalt Shwenck in Altona, klagt gegen den Schneider Friedri Nicolaus Marbes, un- bekannten Aufenthdálts, auf Grund böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Trennung der Ehe der Parteien vom Bande und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 31, Oktober 1896, Vor- mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der e bekannt gemacht.

Altona, den 18. Mai 1896.

Leißnig, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[12701] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellun)g,

Fn Sachen des Arbeiters Wilhelm Heinrich Kilian Wader zu Hamburg, Klägers, vertreten dur Rechts- anwalt Dr. R. L. Oppenheimer, gegen seine Che- frau Maria Johanna Wacker, geb. Küver, unbe- kannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Chescheidung vom Bande ladet Kläger die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechttstreits vor die VI. Zivil- kammer des Landgerid;ts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 24. Oktober 1896, Vormittags 9} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diese Ladung be- kannt gemacht.

Hamburg, 20. Mai 1896.

Aren vel, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[12704] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Müllers Karl Mager, Caroline, geb. Fischer, zu Rothbach, vertreten durch Rechts- anwalte Schneegans und Reis, klagt gegen ihren vorgenannten Ehemann, ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen {werer Beleidigung, Miß- handlung und Bedrohung mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und Verurtheilung des Beklagten zur Tragung der Prozeßkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Nerhandluna des Rechts\treits vor die Dritte Zivil- kammer des Kaiserlichen Landgerihts zu Straf- burg auf den 25. September 1896, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(L. S.) Horkens, Landg.-Sekretär,

Gerichts\{hreiber des Kaiserlihen Landgerichts.

[12855] In Sachen der Händlerin Friederike Wolter, geb. Ristow, in Malchin, Klägerin, vertreten durch Nechtsanwalt Uelten hierselbst, gegen den Arbeiter Ernst Wolter aus Malchin, zuleßt in Milwaukee, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehesch-idung, ladet die Klägerin den Beklagten zu dem zur Ab- leistung des ihr in dem bedingten Endurtheile vom 20. Januar d. F. auferlegten Eides auf Moutag, den 13, Juii 1896, Vormittags 10 Uhr, bestimmten Termine vor die 11. Zivilkammer des Großherzogl. Landgerichts zu Güstrow. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Güstrow, den 19. Mai 1896. Th. Engel, Gerichtsschreiber des Großb. Meckl. Landgerichts.

[12697] Oeffentliche Zustellung.

Die Clementine Bataille, Ackerin, Ehefrau von Constant Bataille, zu Tannah, Gemeinde Urbeis, flogt gegen ihren Ehemann Constant Bataille, früher in Tannach, Gemeinde Urbeis, jeßt un- bekannten Aufentbaltsorts, wegen Unterhaltungskosten der Klägerin und ihrer zwei minderjährigen Kinder Maria Clementine und Aurelie, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an Klägerin den Be- trag von 300 Æ als Unterhaltungskosten für ein Jahr zu zahlen, demselben die Prozeßkosten zur Last legen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Schuierlach auf den 22. Sep- tember 1896, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

C. Simon,

Gerichtsfchreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

(12712; Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Johannes Joachim Lühmann in Hedendorf, vertreten durch feinen Vormund Ge- meindevorsteher Joachim Jobmann in Hedendorkf, klagt gegen den Anbauer Heinrich Mahnke, früher zu Kutenholz wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Alitmentenforderung, mit dem Antrage auf Zablung von Alimenten für das genannte Kind von dessen Geburt bis zum vollendeten 14. Lebentjahre während der ersten beiden Lebensjahre jährli 60 M, für die folgenden zwölf Lebensjahre jährlih 48 M, und zwar die rüdckständigen Alimente sfofort, die übrigen in vierteljährlihen Vorauszahlungen an den Vormund zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht zu Stade auf Mittwoch, den 16. September 1896, Vormittags 10 Uhr. gun Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stade, den 19. Mai 1896.

Der Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[12698] Oeffentliche Zustellung. i Die Kuratel über Maria Rosa Fries, unehelih der ledigen minderjährigen Bauerntohter Christina Fries von Burgerroth, vertreten dur den Vormund, den Oekonomen Johann Weiß von Bieberehren, hat geaen den ledigen großjährigen Oekonomenfohn eorg Neckermauu von Burgerroth, jeßt unbe-

kannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft und tation zum K. Amtsgerichte Aub Klage delte dem Antrage, zu erkennen : l

I. Der Beklagte Neckermann is \{chuldig:

a. die Vaterschaft zu dem von der QOe tohter Christina Fries aus Burgerroth am 6. April heur. Irs. außerehelich geborenen Kinde „Maria Mala Mueonn Hiab c

. einen jährlihen, in {jährigen Raten voraus,

zahlbaren Mia ae lenabatteaa von 60 P fechzig Mark von der Geburt des Kindes an big zu dessen zurückgelegtem 12. Lebensjahre zu leisten: die Hâlfte der Kleidungskosten und des Schulgeldes sowie der Kur- und Beerdigungskosten, falls dag Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder sterben sollte, zu bestreiten ;

c. die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zy erseßen.

11. Das Urtheil wird, soweit geseglich zulässig ift für vorläufig vollstreckbar erklärt. \

Dite Klagspartei ladet den abwesenden Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor das Königliche Amtsgeriht Aub zu dem auf Dienstag, den 22, Juli lf. Js., Vormittags 9X3 Uhr, bestimmten Termine. Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Nub, 16. Mai 1896. /

Gerichts\hreiberei des Königlichen Amtsgerichts.

(L. S.) Einsle, Kgl. Sekr.

konomen,

[11968] Oeffentliche Zustellung.

Die Sparkasse des Kreises Rybnik zu Rybnik, ver: treten durch ihren Rendanten Bürgermeister a. D, Fuchs ebenda, dieser vertreten durh den Justiz-Rath Pieper ebenda, klagt gegen :

1) die Wittwe Aurelie Tlattlik, geborene Tyrol, in Nybunik,

2) die Marie verehelihte Bannert, Tlattlik, in Neisse, Shmiedebrücke Nr. 9,

3) deren Ehemann Arbeiter Josef Vaunert ebenda,

4) die Franziska verehelihte Woitellik, geborene Tlattlik, in Nicolai,

5) deren Ehemann Jacob Woitellik ebenda,

6) den Franz Tlattlik, unbekannten Aufenthalts,

7) die Fulianna verehelichte Rinkleff, geborene Tlattlik, zu Hannover, Wörthstr. 25,

8) deren Chemann F. Philipp Rinukleff ebenda,

9) den Ofensetßzer August Tlattlik, unbekannten Aufenthalts,

10) die unverehelihte minderjährige Theresia Tlattlik, vertreten durch ihre Vormünderin, die zu 1 aufgeführte Wittwe Aurelie Tlattlik,

wegen Zahlung von 22,50 4 rüdckständiger Zinsen für die Zeit vom 1. Oktober 1894 bis 1. April 1896 von der für Klägerin auf dem nachbenannten Grundstück haftenden Hypothek von 309 A Abthei- lung 111 Nr. 19, mit dem Antrage auf Verurthei- lung der Beklagten zur Zahlung von 22,50 A zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das Grund- ück Nr. 125 Haus Rybnik, und ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Rybnik auf den 11. Juli 1896, Vormittags 10 Uhr. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rybnik, den 4. Pai 1896.

Scheffler, Aktuar, als Gerichts\{hreiber des Königlihen Amtsgerichts,

geborene

[12710} Oeffentliche Zustellung.

Fn Sachen des Kutschers Ernst Schlegel zu Tarnau, jeßt unbekannten Aufenthalts, gegen den Ritterguts- pächter Gierth in Tarnau, vertreten dur den Rechts- anwalt Richter in Glay, wegen 15 4 50 H Lohn- und Deputat-Forderung hat Beklagter Gierth gegen das ihn zur Zahlung verurtheilende Urtel Berufung eingelegt, mit dem Antrage unter Abänderung des Urtheils des Königlichen Amtsgerihts zu Franken- stein vom 10. April 1896 die Klage abzuweisen, und ladet den Berufungsbeklagten Schlegel zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Glaß auf den 12. November 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Zein, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. i

Heinrih Knauer zu Neukirchen, _ klagt gegen den Maler und pes Wolf von da, zur Zeit

[12714]

Der Megger Kreis Ziegenhain, Lackierer Johann ohne befannten Aufenthaltsort, aus Leihvertrag vom Fahre 1890, mit dem Antrage zur Verurtheilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zur Erstattung des Werthes der geliehenen Zylinder- uhr nebst Kette mit 30 4, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgeriht zu Neukirchen, Kreis Ziegenhain, auf den §. Oktober 1896, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befannt gemacht.

Neukirchen b. Z., den 18. Mai 1896.

Ludlkhardt, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

{12715] Oeffentliche Zustellung.

Der Gutsbesiger Karl Voß von Schaippach hat egen die Oekonomentochier Regina Friedrich von

chaippa, nunmehr verehelihte Jenßsh, unbekannt wo in Amerika, Klage zum K. Amtsgerichte Gemünden gestellt und beantragt:

Es wolle in einem für vorläufig vollstreckbar er flärten Urtheile erkannt werden, die Beklagte ist schuldig, das für sie auf dem klägerishen Anwesen, Haus Nr. 6 in Schaippach eingetragene Wohnungb- und lia e abge löschen zu lassen und hat sämmt- lihe Kosten zu tragen beziehungsweise zu ersetzen, un ladet dieselbe zur eran ung in die S gung ali nannten Gerihts vom Freitag, + Di d. J., Vormittags 9 Uhr. gun Zwecke der öffentlihen Zustellung an Regina Friedrich, verebe/ lichte Fenbl , wird dieser Auszug der Klage öffen lih bekannt gemacht.

Gemünden, 19. Mai 1896.

GeriptölFreibete) des K. Amtsgerichts. cheidter, Sekretär.

Zweite Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 122.

L eru s-Sachen.

2, mus ote, Zustellungen u. O

¿, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, D Verdingungen 2c. b. Verloosung 2c. von Werthpapieren.

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[12711) Oeffentliche Zuftellung.

Der Trainer Franz Preß zu Karlshorst, Block- dammerweg Nr. 1, vertreten durh den Rechtsanwalt Pincus T. zu Berlin, Münzstraße Nr. 11, klagt egen den Baron Arnold Killisch von Horn, früher in Berliu, Könizgräßerstraße Nr. 2/3, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 1406 4 75 A für Pension, Stallung und das Trainieren eines Renn- pferdes einschließlich 10 9/0 Provision des von diesem Pferde bei Rennen erzielten Gewinnes, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 1406 4 75 A nebst 5 9/0 Zinsen seit dem Tage der Klage- zustellung an Kläger zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Jüdenstraße Nr. 98, I Treppe, Zimmer 72, auf den 30, Oktober 1896, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zroecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 19. Mai 1896.

Rahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 16.

[12700] Amtsgericht Hamburg. Oeffeutliche Zustelluug.

Der Grundeigenthümer F. M. C. Grell zu Ham- burg, Nageltweg 1, vertreten dur die Rechtsanwalte Dres. Ahrens u. Lappenberg zu Hamburg, klagt gegen die Frau Johanna Margaretha Lüdders Wwe.,

eb. Zucker, früher zu Hamburg wohnhaft, jeßt un- baten Aufenthalts, wegen Nichtzahlung der M 210 bet:agenden, am 1. Mai d. Is. fällig gewesenen respektive bis zum 1. November d. Is. laufenden Miethe für eine innehabende, in der Gotbenstraße Nr. 9 nach hinten belegene Parterre- wohnung, mit dem Autrage, die Beklagte kosten- pflichtig vorläufig vollstreckbar zur Zahlung dieser 46 210 nebst 69/9 Zinsen seit dem Klagetage zu verurtheilen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Nechtöstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivil-Abtheilung V11, Dammtho1straße 10, part., Zimmer Nr. 11, auf Donnerêtag, den 9, Juli 1896, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 19. Mai 1896.

(L. S.) Jensen, Gerichtsschreibergehilfe des Amtsgerichts Hamburg. Zivil - Abtheilung VII.

[12713] Oeffentliche Zustellung.

Der Hotelbesißer H. Krech zu Goldap, vertreten durch den Rehtsanwalt Ebel in Goldap, klagt gegen den Inspektor Paul Saffran, früher in Bludszen, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 65 A 50 nebst 5 9% Zinsen seit dem 1. April 1896 und zwar 30 M Darlehn und 35,50 M4 für Logis, Speisen und Getränke, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an Kläger 65,50 #4 nebst 5 9/0 Zinsen ls dem 1. April 1896 zu zahlen und das Urtheil ür vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königlihe Amlsgeriht zu Goldap auf den 10, Juki 1896, Vormittags 9 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Berg, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[12716] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann F. Kuhlmann zu Hannover, ver- treten durch Rechtsanwalt Herold in Celle, klagt egen den Maurermeister Adolf Winkelmann zu elle, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einer Ab- rehnung vom 1. Januar 1896 über verschiedene Waarenlieferungen, auf Zahlung eines Theilbetrages von 108 «6 60 mit dem Antrage, den Beklagten mittels vorläufig vollstreckbaren Urtheils zu ver- urtheilen, an Kläger die Summe von 108 4 60 Z bei Vermeidung der Zwangsvollftreckung in die im Grundbuche yon Celle Stadt Band 44 Art. 2055 ein- setragenen Grundstücke zu zahlen, und ladet den

eklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgeriht 1V zu Celle auf Freitag, den 10, Juli 1896, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird der Klage bekannt gemacht.

dieser Auszu reiber des Königlichen Amtsgerichts.

Gerichts

[12818) Oeffentliche Zuftellung.

Die Firma Best & Comp. Schaumweinfabrik zu Mainz, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Grieser dafelbit, klagt gegen den Priris Reichmaun, Restaurateur, früher in Mainz wohnhaft gewesen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen demselben fäuflih gelieferter Schaumweine und früherer Kosten mit dem Antrage auf Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 47 M nebst 69% Zinsen vom Klagetage an, unter -vor- lager Vollstreckbarkeitéerklärung des ergehenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzog- lihe Amtsgeriht zu Mainz auf den 183, Jol 1896, Vormittags 9 Uhr, Saal 22. Zum Zwecke der öffentlichen Dustellang wird dieser Auszug der Klage bekannt gemach

eller, H-Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

‘10978

Berlin, Freitag, den 22. Mai

Deffentlicher Anzeiger.

[12699] Oeffentliche Zustellung.

Der Eisenhändler Josef Sedlmayer in Landau a. I., vertreten von dem K. Advokaten Halm in Deggendorf, hat unterm 27. April l. Irs. gegen den Oekonomen Michael Straßer von Breitenhausen, dermalen unbekannten Aufenthalts, Klage wegen Forderung zum K. Amtsgerichte Bogen erhoben mit dem Antrage, zu erkennen :

I. der Beklagte sei s{uldig, 125 4 Hauptsache, H 9/9 Vertrags- und Verzugszinsen hieraus vom 25. Februar 1893, event. vom Tage der Klags- zustellung bis zum Zahltage, zu bezahlen.

IT. derselbe hat alle Streitskosten zu tragen,

111. das Urtheil fei für vorläufig vollsireckbar zu erklären.

Zugleih ladet Kläger den Beklagten zur münd- lien e. des Rechtsstreites in den vom K. Amtsgerichte Bogen auf Donnerstag, den 16. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, be- stimmten Termin. Dieser Auzzug der Klage wird hiemit zum Zwecke der öffentlichen Zustellung be- fannt gegeben.

Bogen, 19, Mai 1896.

Gerichts\chreiberei des K. Amtsgerihts Bogen.

(L. S) Langwieser, K. Sekr.

(12706]

Die Ghefrau des Bä&ers Josef Eurskens, Jo- hanna Maria, geb. Geelen, zu Krefeld, Prozeßbevoll- mächtigter : Rehtsanwalte Grieving und Dr. Klein in Düsseldorf, klagt gegen ihren Chemann auf Güter- trennung. Termin zur mündlihen Verhandlung ist bestimmt auf den %, Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivil- kammer, hierselbft.

Düsseldorf, den 19. Mai 1896.

O chs, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

3) Unfall- und Fuvaliditäts- x. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2:4.

(12813] Noggenulieferung.

Wir beabsichtigen für das Königliche Harz, Korn- magazin in Osterode a. Harz 940 000 kg Roggen für die drei Monate Juli bis ult. September 1896 zu festem Preise im Wege der öffentlihen Aus- {reibung anzukaufen, deren Lieferung

mit ctwa 452 000 kg frei Magazinboden Osterode, : h mit etwa 37 000 kg frei Bahnhof St. Andreas- berg und mit etwa 51 000 kg frei Bahnbof Oker in monatlichen Posten zu erfolgen hat.

Versiegelte Angebote, welche auf das ganze Quantum oder auf die einzelnen Theilbeträge abgegeben werden können, find mit der Aufschrist „NRoggenlieferung“ an die Königlihe Bergfaktorei zu Zellerfeld bis Mittwoch, ven 10. Juni L896, Vormittags 10 Uhr, kostenfrei einzusenden, zu welcher „Stunde die Eröffnung * derselben im Geschäftslokale dieser Vebörde in Gegenwart der etwa ershienenen Be- werber erfolgen wird. Werden Angebote in anderer Form eingereiht, fo fallen etwaige durch vorzeitiges Eröffnen der Angebote erwahsende Nachtheile den Eingebern felbst zur Last.

E Zuschlag wird spätestens am 11. Juni ertheilt werden.

Die Bedingungen können von der Königlichen Bergfaktorei zu Zellerfeld gegen Einsendung von 40 „4 bezogen werden,

Klausthal, den 18. Mai 1896.

Königliches Ober-Bergamt. Achenbach.

zu

5) Verloosung 2c. von Werth- papieren.

[12788] Bekanntmachung.

Bei der infolge unserer Bekanntmachung vom 92. v. M. beute geschehenen öffentlihen Verloosung von Rentenbriefen der Provinz Brandeuburg sind folgende Stücke gezogen worden:

L. 4 %ige Reutenbriefe. Litt. A. zu 3000 # (1000 Thlr.) 225 Stück- und zwar die Nummern:

38 430 515 536 579 586 1156 1296 1470 1473 1486 1493 1531 1559 1629 1885 1953 2066 2070 9296 2519 2751 2963 3364 3459 3638 3655 37953 3775 4077 4207 4272 4279 4404 4426 4461 4462 4483 4539 4894 5173 5268 5348 5365 5386 5462 5499 5708 5831 5868 5882 6013 6300 6516 6518 6643 6729 6968 7443 7459 7500 7797 7867 7912 8072 8113 8160 8171 8180 8373 8389 8438 8503 8568 8604 8670 8901 8924 8987 9008 9129 9178 9207 9213 9244 9370 9386 9541 9696 9763 9888 9933 9942 10019 10028 10126 10158 10217 10249 10262 10299 10316 10335 10350 10382 10398 10457 10551 10580 10597 ' 10620 10773 10924 11167 11180 11181 11344 11550 11568 11853 11984 12277 12316 12740 12901 12920 12992 13050 13084 13209 13233 13272 13578 13667 13668 13726 13757 13774 14133 14258 14347 14389 14412 14674 14754 14789 14834 14879 14893

11744 12907 13262 13761 14448

14921 15596 16238 16866 17018 17466 17956 18567 18877 19272

14974 15603 16293 16883 17083 17507 18065 18576 18884 19463

15004 15657 16402 16904 17087 17563 18105 18642 18894 19478

15192 15721 16414 16905 17118 17566 18178 18643 18897 19479

15197 15722 16450 16940 17172 17639 18440 18638 18423 19485

152759 15731 16496 16997 17338 17840 18461 18731 19001 19459

1896.

6. Fowinandu-Gel E auf Attien u. Aktien-Sesells.

7. Grwerbs- und 8. Niederlassung 2c. von

| \chafts-Genofsenschaften. chtsanwälten.

9. Bank-Ausweise.

10, Verschiedene

15381 15898 16654 17004 17340 17886 18472 18751 19268 19495.

Litt. B. zu 1500 6 (500 Thlr.)

1412 1941 2610 3749 4829 9497 5929 6635

332 1306 2162 2958 3811 4264 5576 7106 8111 9315 10409 11479 11954 12226 12575 13197 13622 13957 14654 1: 049 15385 15728 16508 17082 17439 18109 18586 19142 19576 20152 20779 21177 21461 22010 22431 22871 23347 23980 24352 24845

1591 1974 2656 3900 4829 DDD8

79 Stü

5970 6645

Litt. C.

302 Stü 394 491 836 979 1110 1639 1860 1951 1969 2588 2634 2735 2837 3551 3559 3687 3775 4003 4021 40 0 4119 4696 4725 4830 4917 6174 6650 6709 6761 7437 7474 7667 7736 8664 8804 8852 8958 9160 9231 9293 9739 9784

368 1313 2218 3201 3816 4357 5622 7191 8566 9555

10776

11487

11978

12319

12797

13254

13657

13963

14691

15164

15443

15790

16525

FALO0

17498

18130

18735 19148 19674

20208

20907

21200

21589

22049

22520

22883

23607

24039

24357 24937

1315 1352 2249 2346 3264 3406 3866 3989 4447 4595 5910 6031 7192 73953

11277 11512 12034 12334 12932 13274 13672 14062 14696 15196 15463 15865 16584 17177 17675 18300 18861 19192 19714 20235 20917 21296 21709 22066 22933 22989 23621 24112 24573 24947

25037 25045 25192. Litt. D. zu 75 A (25 Thlr.)

3965 4107 4146 4683 4726 4744 5352 5775 5893 6769 6876 7224 7926 7962 7968

255 Stück und zwar die Nummern:

966 650 876 1022 1192 1312 1372 138 1640 1850 1858 1951 1986 2088 2221 2417 2904 2989 3189 3199 3344 3686 3857 3910 4220 4228 4280 4411 4435 4864 4891 4895 5008 5064 5926 6178 6367 6446 6545 7302 7380 7444 7467 7624 7997 8102 8244 8281 8306 8541 8554 8726 8878 9228 9417 9462 9501

11313 11539 12045 12403 13036 13347 13866 14158 14786 15229 15486 15939 16643 17210 17686 184438 18920 19214 19942 20395 20963 21364 21757 22124 22571 23060 23627 24226 24597 24957

9678 9740 9760 9761 9985

10456 10969 11230 11712 12051 12399 12832 13216 13659 13975 14379 14613 15389 15714 16150 16625 17393 17902 18574 19055 19305 19975 20344 20795

10603 11075 11239 11742 12057 12480 12835 13227 13680 14006 14404 14655 15404 15735 16225 16669 17509 18006 18776 19093 19311 20020 20394 20850

Läitt. E. zu 30 M 2 Stück und zwar die

9697 9752. LL,. 33 %ige Nentenbriefe.

gefordert, dieselben in kursfähigem Zustande den dazu gehörigen K beziehungsweise

Nr. 761, vom L. Oktober d. Js. ab an den Wochen- | gen von 9 bis 1 Uhr einzuliefern und gegen Quittung den Nennwerth . in Empfan hört die

10630 11086 11441 11810 12136 12509 12859 13249 15998 14209 14436 14741 15459 15834 16244 16721 17640 18021 18777 19133 19557 20043 20426 20856

Lätt.

10689 11109 11446 11848 12334 12638 12932 13258 13749 14225 14455 14887 15494 15910 16318 16944 17729 18217 18809 19209 19626 20072 20521 20866

. zu 300

9828

9955 11316 11588 12066 12414 13065 13599 13872 14161 14895 15239 15500 15979 16691 17311 17913 18526 18972 19238 19953 20416 20983 21370 21800 22179 22621 23088 23793 24242 24603 24969

10058 10797 11147 11478 11901

12369 12719 13011

13452

13804 14244 14513

14960 15496

15963

16358

16968

17769

18222 18813

19220

19633 20077 20621 20944,

M.

und zwar tie Nummern: 11 35 165 251 513 547 622 839 879 997 1684 1744 1746 1754 1813 1827 1987 2125 2175 2248 2314 2392 2511 9840 3012 3069 3397 3566 3639 3963 4143 4320 4592 4692 4754 4937 5018 5051 5270 5346 5426 5569 5716 5744 5787 5823 5880 6036 6054 6088 6381 6426 6469 6729 6829 6935.

u 300 4 (100 Thlr.) und zwar die Nummern: 1150

10024 11417 11620 12117 12503 13072 13572 13919 14290 15000 15315 15696 16139 16819 17359 18014 18543 19011 19240 20003 20612 21093 21401 21832 22217 22678 23128 23953 24295 24760 24974

10097 10867 11173 11530 11974 12334 12764 13032 13473 13947 14246 14603 15102 15681 16103 16428 16989 17788 18313 18967 19243 19811 20184 20653

Go Thlr.)

ummern :

3 Stück und zwar die Nummern : 14 22 24. Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden auf-

ons

Ser. VI

T.

1278 1828

3689 4800 9444 9888 6541

2128 2904 3785 4223 9146 68959 8916

10289 11423 11761 12172 12546 13109 13575 13937 14494 15025 15370 15697 16417 16847 17434 18105 18546 19057 19311 20094 20740 21175 21456 21936 22394 22769 23192 23960 24314 24770 25015

1435

2711

3950

4492

5092

6691

7707

8430

9591 10206 10900 11224 11553 11998 12388 12789 13147 13524 13948 14331 14612 15355 15710 16130 16584 16990 17806 18445 19009 19290 19899 20226 20718

mit

13—16

er. I Nr. 11—16 nebst Talons bei der hiesigen Rentenbank-Kasse, Klosterstraße

zu nehmen.

Bom k.

um Hieegs en der Renten

L Oktober d. Js. ab erzinsung der auégéloostei Rentenbriefe

efe

auf. Von den früher verloosten Renteubriefen

1238

ekanntmachungen.

der Provinz Brandenburg sind die nachstehend ge“ nannten Stücke noch nicht zur Einlösung bei: der Rentenbank - Kasse vorgelegt worden, ob- wohl seit deren Fäligkeit 2 Jahre und darüber ver--

flossen sind, _ Rückständig find : A. 4 prozentige Rentenbriefe.

1. April 1886: Litt. D. 3082.

1. April 1891: Ltt. A. 14628, Lätt. C. 8001, Litt. D. 284 14410 18221 20513.

1. Oktober 1891: Litt. B. 2712, Litt. C. 1217 t rit 24208, Litt. D. 2085 3881 5652 7316

4237.

1. April 1892: Litt. C. 1046 7816 18738, - Litt. D 2503 6954 10215 11035 11513 15634.

1. Oftober 1892: Litt: B. 1364, Litt. C 8513 15847 20212, Litt. D. 763 3802 11480 13606.

Zum 1. April 1893: Litr C. 1784 9961 17540 22762, Litt D. 3639 4528 4659 7199 9310 9348 12519 13451.

Zum 1. Oktober 1893: Litt. A. 11988, Lätt. B, 930, Litt. C. 837 2250 10385 10485: 11095 15095 15228, Litt. D. 5481 5765 6191 9061 16739 19227.

Zum 1. April 1894: Litt. A. 1244 6864 Litt. B, 1608 5721, Litt. C. 2930 7153 7882 10195 14689 als 18482 19156, Litt. D. 11479 15126 17255

265.

Die Inhaber dieser Nentenbriefe werden wieder- holt aufgefordert, dcn Nennwerth derselben nah Abzug d:s Betrages der von den mitabzuliefernden Kupons etwa fehlenden Stücke bei nuserer Kafse- in Empfang zu nehmen. Wegen der Verjährung ; der auégeloosten Rentenbriefe ist die Bestimmung - des Giseßes über Errichtung der Rentenbanken vom 2. Vêärz 1850 § 44 zu beachten.

Die Einlieferung ausgelooster Rentenbriefe an die Rentenbank-Kasse kann auch dur die Post portofrei und mit dem Antrage erfolgen, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege übermittelt werde.

Die Zusendung des Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bet - Summen bis zu 400 (4 dur Postanweisung. Sofern es sich um Summen über 400 4 handelt, ist einem- A Antraye eine ordnungsmäßige Quittung bel- zufügen.

Berlin, den 16. Mai 1896.

Königliche Direktion der Rentenbank für die Provinz Brandenburg.

[12783] Bekauntmachung, betreffend Ausloosung und Konvertierung vou 43 9/9 hypothekarischen Obligationen der

Gewerkschaft, König Ludwig“, Bruch in Westf.

Auf Grund des § 2 der Anleihe-Bedingungen sind laut Protokoll des Herrn %otars Justiz-Rath Nie- meyer in Essen a. d. Ruhr vom 13. Mai 1896 609 Stück der 42 % Partial-Obligationen un- serer Gewerkschaft vom Jahre 1892 zux Rückzahlung am 2. Januar 1897 mit M 1020.— das Stück auêgeloost worden, und zroar folgende Nummern:

Nr. 7 160 167 199 200 201 226 236 286 300 395 447 450 471 473 474 562 725 750 752 753 761 763 764 829 901 908 923 993 1129 1170 1171 1187.1211 1264 1272 1322 1323 1934. 1800 1326 1338 1339 1340 1348 1379 1406 1469 1479 1486 1489 1497 1438 1500 1601 1709 1711 1727 1812 1875.

Die Einlösung erfolgt außer bei der Kasse der Gewerkschaft in Bruch i. Westf.

bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein in Berlin und Köln,

bei dem Bankhause Gebr. Beer in Essen a. d. Au

und bei der Essener Credit-Anftalt in Essen- a. d. Nuhr und Dortmnud.

Wegen der übrigen „# 1 940 000.— obiger Obli-- gationen beabsihtigen wir, mit den Inhabern die: Vereinbarung zu treffen, den Zinsfuß

vom L. Jaunar 1897 ab auf 4£°/) p. a, mittels Aufdrucks eines entsprechenden Vermerks auf: Stücken und Kupons herabzusetzen,

Für die auf eine Verzinsung von 40/0 herab- gefegten Obligationen bleiben die sonstigen bisher geltenden Bedingungen Tilgung mit 29/0 Aufgeld- wie hypothekarishe Sicherheit in Kraft.

Diejenigen Inhaber, welche mit dieser Konvertie- rung Finverfianpen find, ersuchen wir, ihre 4} %- Partial-Obligationen mit Kupons per 1. Juli 1897: und folgenden

bis zum 30, Mai 1896 einschließlih

bei dem A, Schaaffhausen’schen Vankverein in Berlin und Köln, bei der Effener Credit - Austalt in Essen- a. d. Ruhr und Dortmund und der Firma Gebr. Beer in Esseu a. d. Ruhr zur Abstempelung einzureichen.

Alle übrigen bis zum 30. Mai 1896 nit zux Abstempelung E Obligationen werden zux Rückzahlung- per 2. Januar 1897 gekündigt werden.

Bruch ie Westf., den 15. Mai 1896.

Der Grubenuvorftand. Carl Funke. C. Wolter. David Kappel. S Aug. Beer.

[12143 N Dur Taschendiebe gestohlen wurden von Divid. - Scheinen pro 1896 der Rostockex Bank folgende zwölf Nummern : it A 771 1144 3426 3520 3697 5806 6010 6324 6558 8306 9519 und 9606. L A Eichberg i. Nheingáän (Stat. Hattenheim), den 18. Mai 1896.

San.-Rath Dr. Schroeter.