1896 / 245 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Act L, Proviant- O eur auf Probe | h

Geheime Kanzlei-

Proviantamts-Rendant nah Brieg n Potsdam, als Proviantamts- ovember 1896 vecsegt.

Willer, Willnow, Sekretäre im Kriegs - Minifteriu kretär im Kriegs-Ministerium, au 1. Januar 1897 mit Pension in den Ruhestand

h Wesel, zum i. 25. September. ktoren, Geheime Kanzlei - : ünz, Geheimer Kanzlei-Se

uen Antrag zum

. September. zum Proviontamts-Rendanten ernannt.

Zahn, überzähl. Milirär-Intend. Assessor, unter I. Armee-Korps, zum etats-

Proviantamts - Kontroleur in

/ 3. Oktober. UVeberweisun

zu der Korps-Intend. des V mäßigen M

tär-Intend. Assessor ernannt

X1TIL. (Königlich Württembergisches) Armee-Korps.

Portepee -Fähnriche 2.

Offiziere, Versetzungen.

Beförderungen 10, Oktober. Durchlaucht, Sec. Lt. zum überzähl. Pr. Lt. befördert. Im Sanitäts-Korps.

Ernennungen, Im aktiven Heere. Marimilian zu Schaumburg-Lippe Regt. König Wilhelm 1. Ne. 20,

Dr. Schmidt, und Korpsarzt, zum Gen. Arzt 1. Kl., Dr. Burk, zt 1. Kl. und Regts. Arzt des Feld-Art. Regts. König l. Württem- und Regts. König von Preußen Nr. 125,

7. Oktober. Gen. Arzt 2. Kl. Ober-Stabsar Karl Nr. 13, zum Div. Arzt der 27. Div. (2. Köni berg.), befördert. Stegmeyer, Ober-Stabsarzt 1. K Arzt des Inf. Regts. Kaiser Friedrich, L: t Wahrnehmung der divisionsärztlichen Funktionen bei der 26. Div. Württemberg.) beauftragt. l ionier-Bataillons ir. 13, zum Regiments-Arzt des Feld-Art.-Regiments König Karl T0, cheuplein. Ober-Stabsarzt 2. Arzt des 2. Bats. 4. Inf. Regts. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Desterreih, König +von Ungarn, zum Negts. Arzt des Ulan. Regts. König Karl Nr. 19, Dr. Schaller, Stabs- und Bats. Arzt des 2. Bats. Gren. Regts. König Karl Nr. 123, zum Bats. Arzt des ion. Bats. Nr. 13, Dr. Kirn, Stabsarzt im Ulan. Regt. König arl Nr. 19, zum Bats. Arzt des 2. Bats. Gren. Regts. König Karl er, Stabsarzt im Inf. Regt. Alt- Bats. Arzt des 2. Bats.

l. und Bataillons-

: Ramsper Württemberg Nr. 121, zum Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, ernannt. Dr. Beck, Assist. Arzt 2. Kl. im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm, König von Preußen Nr. 120, zum ‘Asfist. Arzt 1. Kl, vom Infanterie-Regiment Württemkerg Nr. 121, unter gleichzeitiger Verseßung in das Ulan. Regt. König Wilhelm I. Nr. 20, Leipprand,

4. Inf. Negts. König von Ungarn,

Dr. Hochstetter,

nterarzt vom Gren. Assist. Aerzten 2. Dr. Alber, Assist. Arzt 2. Kl. der Nes. vom Landw. Bezirk Leon- zum Afsist. Arzt 1. Kl., Dr. Mayer, Unterarzt der Landwehr ufgebots vom Landw. Bezirk Stuttgart, Dr. Den ison, Unter- arzt der Res. von demselben Landw. Bezirk, zu Assist. Aerzten 2. Kl., befördert. v. Graeter, Div. Arzt dec 26. Div. (1. Königl. Württemberg.) mit Pension und der Erlaubniß zum Tragen der bis- herigen Uniform, unter Vecleihu ge und des Charakters als

Beamte der Militär-Verwaltung.

7. Oktober. Keller, kontrolführender Kasernen: Insp., beauf- tragt mit Wahrnehmung der Garn. Verw. Geschäfte zu Heilbronn, Verw. Insp.; die Unter-Apotheker der Res.: Tränkler alw, Fischer vom Landw. Bezirk Stuttgart, Ingelfinger vom Landw. Bezirk Heilbronn, Dr. Koh vom Landw. Dae vom Landw. Bezirk Calw, zu ernannt.

eines Patents seiner bisherigen n. Arzt 2. Kl., der Abschied be-

vom Landw. Bezirk

Bezi:k Reutlingen, Ober- Apothekern,

Seine Majestät der Kaiser Nikolaus 11. von Rußland zum ersten Inhaber des 2. Groß- herzogl. Drag. Negts. (Leib-Drag. Regts.) Nr. 24 ernannt.

Kaiserliche Marine.

Ernennungen, Beförderungen, ubertusf\tock, v. Diederichs, Kontre-Admiral, von der Stellung als Chef des Stabes des Ober-Kommandos der Marine entbunden. Kontre-Admiral und Inspekteur der 1. Marine-Insp., unter Entbin- dung von dieser Stelle, zum Chef des Stabes des Ober-Kommandos . Arnim, Kontre-Admiral, 1. Marine-Insp., ernannt. Kirchhoff, Kapitän zur See, mit D aebmung der Geschäfte des Inspekteurs der Marine-Art. eauftragt.

Darmstadt, 10. Oktober.

Offiziere

seßungen 10. Oktober.

Jagdhaus

Barandon,

zum Inspekteur der

Nichtamtliches.

Deutsches Neich.

Berlin, 14. Oktober.

Jhre Kaiserlihen und Königlichen Majestäten empfingen gestern um 1 Uhr im Neuen Palais den Leiter des Kaiserlich russishen Ministeriums der auswärtigen Angelegen- heiten Schishkin und den früheren russishen Minister Grafen hrten dieselben mit einer Einladung zur

Preußen.

Pahlen und bee Mittagstafel. j : :

eute Vormittag hörten Seine Majestät der Kaiser, dem zufolge, von 9 Uhr ab den Vortrag des Chefs des Zivilkabinets, Wirklichen Geheimen Raths Dr. von Lucanus und empfingen um 12 Uhr in Gegenwart des Kaiserlich türkishen Botschasters am hiesigen Bey und des Staatssekretärs des Auswärtigen Amts, Staats - Ministers in besonderer

ofe Ghalib Marschall von Bieberstein ission Seiner Majestät des Sultans ier eingetroffenen General von Grumbckow Pascha, welcher die hre hatte, Seiner Majestät dem Kaiser ein Schreiben des Mittags konzertierte vor Jhren Königlichen Majestäten die Hof- und Militärkapelle Seiner Hoheit des Khedive unter Leitung des Majors Faltis. Um 1 Uhr 50 Minuten meldete Sih Seine Königliche Hoheit der Prinz Heinrich von Preußen,

vorher aus Kiel eingetroffen war, bei ur Meldung empfingen Seine Majestät der Kaiser ferner noh den Korvetten-Kapitän Brussatis, welcher sich dem- nächst zur Uebernahme des Kommandos des „Cormoran“ nach China begiebt.

Sultans zu überreichen. Kaiserlichen

welcher ku

Der Bundesrath versammelte sich heute zu einer Plenar-

Der Ober - Hofmeister Jhrer Majestät der Kaiserin und Königin Freiherr von Mirbachch

heute ab auf zwei Monate nah der Schweiz und Ober-

Jtalien beurlaubt.

Wiesbaden, 14. Oktober. Jhre Kaiserliche Hoheit die in Wera von Württemberg ist mit Jhren Köni

oheiten den Herzoginnen Elsa und Olga und

Seiner Durchlaucht dem Prín en Albrecht zu Shaum- urg-Lippe zum Besuh Jhrer Kaiserlichen Hoheit der Großfürstin onstantin hier eingetroffen. /

Vaden.

V Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin verlassen, der „Karlsr. Ztg.“ zufolge, heute Schloß Mainau und begeben i nah Baden-Baden. Am 17. d. M. werden i nah Koblenz reisen, um an der Feier der Enthüllung des Denkmals der Hochseligen Kaiserin

Augusta theilzunehmen. Hefsen.

Jhre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, sowie Jhre Königlichen Hoheiten der Groß- herzog und die Großherzogin und Jhre Kaiserlichen Hoheiten der Großfürst und die Großfürstin Sergius unternahmen gestern eine Spazierfahrt nah Jugenheim, wo bei Jhrer Großherzoglichen Hoheit der Prinzessin Ludwig von Battenberg auf Schloß Heiligenberg der Thee ein-

e wurde. Die Rückkehr nah Darmstadt erfolgte gegen end.

Der Kaiser von Rußland empfing gestern Vormittag den russishen Propst aus Wiesbaden, SrwTiefier von Proto- popow in Audienz.

Mecklenburg.

Der allgemeine Landtag ist auf den 18. November nah Malchin einberufen worden.

Elsaß-Lothringen.

Der Kaiserlihe Statthalter Fürst zu Hohenlohe- Langenburg ist vorgestern wieder in Straßburg eingetroffen.

Oesterreich-Ungarn.

Der österreichishe Justiz-Minister Graf Gleisp ach hat, um sih vor der Einführung der Neuerungen in den Geschäfts- einrihtungen der Gerichte anläßlich der Zivilprozeß-Reform einen Einblick in den Geschäftsgang der Gerichte in Deutsch- land zu verschaffen, in Begleitung des Sektions-Chefs, Pro- fessors Dr. Klein eine kurze Reise unternommen und sich zunächst nah Nürnberg begeben.

Großbritannien und Frland.

Der Kanzler der Schaßkammer Sir Michael Hicks Beach hielt gestern in Darlington eine Rede über die türkischen Angelegenheiten, worin er, wie „W. T. B.“ berichtet, Folgendes ausführte :

Es sei jeßt die Zeit gekommen, auf wirksamen Reformen unter Ane Garantien zu bestehen. Wie aber diefe Garantien erlangen? England könne unmöglih allein vorgehen. Wenn es nah Konstantinopel ginge, würde es dort eine oder mehrere Mächte vorfinden, die bereit feien, eine Landung der Engländer zu verhindern. Der Hauptpunkt der gegenwärtigen Lage sei die Ent- \{lossenheit Rußlands, in Uebereinstimmung mit Deutshland und Desterreih den status quo in der Türkei aufrecht zu erhalten. Der Grund dafür, daß die Mächte die Aufrechterhaltung des status quo wünschten, sei lediglich der Wunsch, den Frieden Europas zu er- halten. In Anbetraht der Möglichkeit fernerer Megeleien und selbst eines militärischen Zusammenstoßes, der das türkische Reich in Trümmern {lagen könne, dürften dem Frieden Europas aus der abfoluten Unthätigkeit der Mächte größere Gefabren erwachsen, als aus einer gemeinsamen Intervention derselben. Die Neformen, ohne 'wel{e das türkishe Reih niht erhalten werden könne, anzu- rathen und, wenn nöthig, zu erzwingen, das sei der Weg gewesen, welchen die englishe Regierung verfolgt habe, Sie habe hierbei nichts für den besonderen Vortheil Enzlands erreichen wollen ; sie habe kein isoliertes Vorgehen geplant, sondern gewünscht, mit den übrigen Mächten für das gemeinsame Beste Europas und der Mensch- heit zu handeln. Die Regierung müsse in Uebereinstimmung mit den übrigen Mächten handeln, und fie versuhe, es zu thun. Er könne die Maßregeln, welche die Regierung ergriffen habe, nicht genau darlegen; aber ein Vorgehen in felbstloser, vertrauenêvoller Gesinnung mit den anderen Mächten würde am leichtesten zu einem erfolgreichen

Ausgang führen. Frankreich.

Der Präsident Faure empfing gestern Nahmittag im Elysée den Besuch des Königs von Griechenland. Der Präsident erwiderte bald darauf den Besuch.

Der großbritannische Botschafter Marquis von Dufferin und Ava überreichte, der „Köln. Ztg.“ zufolge, gestern dem Präsidenten Faure sein Abberufungsschreiben.

In dem gestern im Elysée abgehaltenen Ministerrath

wärtigen Hanotaux ein Telegramm, des französischen Gesandten in Peking, worin mitgetheilt wird, daß die chinesishe Negierung den Neubau des Arsenals in Futshau französishen YJndustriellen und französishen Jngenieuren übertragen habe. Der am Sonntag in Peking unterzeihnete Vertrag enthalte die Engagements einer großen Zahl von Jngenieuren und anderen Angestellten: Diese ganze Beamtenkörperschaft sei einem Marine- Ober-Jngenieur unterstellt, der zu seiner Verfü ung zwei andere Ingenieure, einen Zeichner, einen Sekretär, fünf Werkführer U. f w. habe. Das ganze Oberpersonal müsse im Februar in Futschau eintreffen. Nach den alsdann festzustellenden Plänen und Zeihnungen würden die definitiven Bestellungen erfolgen. Ein französisher Jngenieur sei zum Adjunkten der russish- chinesishen Bank ernannt worden; er habe Studien über die öffentlihen Arbeiten, die in China in Angri genommen werden sollen, zu machen. Der Ministerrath beschloß, die in Toulon eingerihtete Marine-Hochschule durh die mit dem Marine-Ministerium verbundene Hochschule zu ersetzen.

Ftalien.

Die montenegrinischen Minister des Aus- wärtigen und der Ju s iz wurden gestern in Mo nza von dem König empfangen und ‘reisten Abends nah Brindisi zurü. Der Herzog von Genua wird sich morgen in Brindisi nach Antivari einschiffen.

Der Papst empfing gestern die Erzbishöfe von München und Bamberg.

Türkei. Jn Konstantinopel hat, dem „W. T. B.“ zufolge, oge eine Konferenz der Botschafter statt Miden, ie türkishen Mitglieder der Kommission für die Reorganisation der Gendarmerie auf Kreta sind bereits ausgewählt ; dieser Kommission dürfen au fremde Militär-Attachés zugetheilt werden.

Serbien.

_ Die Königin - Mutter ist gestern Aben zu kurzem Aufenthalt nah Baden-Baden ab sih von dort nach Biarrißz b

begiebt sih heute nah dem

d von Bel r gereist und v g Alexander

so bleib eben. Der chlosse Smederow

Bulgarien,

.“ aus Sofia berichtet, be ster Jnstanz die Verhand Mörder S tambulow's. -nimmt.an, daß zwischen Naum Tufektschiew, enannt Haliu, Boni Gheorgiew, , und dem Kutscher Azow ein Einverständniß in brechens bestanden habe. DieErmordungStambul dur Haliu, Taliu und Boni Gheorgiew mit Azow vollführt worden. stellte der Gerichtshof fest, 31 niht erschienen seien, Staatsanwalt beantragte inf handlung. Der Gerichtshof b Zeugen ‘sollen alsdann eventuell mit Gew

Amerika.

Nah dem amtlichen Bericht über die

Vereinigten Staaten betrug di res 1894/95, also am 30. Zuni 189 18 Mann.

Ne ¡geftern g n dem Die Anklage Stawrew, Atanas Zwetanow, g

vor dem Gerichtshof er

Prozeß gegen die

ilfe des K Nach Verlesung der Ankla daß von 170 vorgeladenen arunter 18 sehr wichtige. e dessen die Vertagung der Ver- gemäß; widerspenstige alt vorgeführt werden,

chloß dem

Stärke deg ese am Schluß I5, in Reih und Im Laufe des Etatsjahres 1895/96 d 2960 wieder eingefangene Ganzen auf

Heeres der des Etats

angeworben, dazu kamen noch 363 wie der Zugang belief sih demnah im Dagegen schieden aus 2235 Mann nah Ablauf der 95 Mann infolge Entlassung nah einem von drei Jahren und drei Monaten und 1365 Mann Ferner hatten 84 Mann si betrü 597 wurden in

Deserteure ; 8999 Köpfe. Dienstzeit, 28

Desertion. werben lassen, urtheilung entlassen, 387 starben, 416 wurden inval nah zehnjähriger Dienst

| trügerish an- folge fkriegsgerihtliher Ver- Mann kauften si frei; 130 Mann ide und 101 zogen sih als Veteranen zeit zurück. Im G Abgang auf 9148 Köpfe, sodaß di 30. Juni 1896 nur 24869 Mann betrug, S ege (6 er ) trankenpflege ospital: Korps), Leuten in Reih und Glied g Wirklichkeit 24 162 Mann st

anzen bezifferte e Fststärke am also um 149 abge- jedoh 707 Mann auf die , die gesezlih niht zu den chören; mithin war das Heer in

Davon kamen

Der frühere marokkanishe Vezir Djamai, wegen einer Vershwörung zu Gunsten Muley Moh in Tetuan im Gefängniß befand, wurde, wie das Bureau“ aus Tanger beri Seine blutbefleckten K

Sir Henry Kitchener Pascha Offizieren seines Stabes gestern Vormitt Der Zeremonienmeister des Khedive begrüßte den m Namen des Khedive mit warmen Worten. Cromer, die egyptishen Minister, die britishen und die egyptischen höheren Beamten waren auf dem Bahnhof anwesend.

irde, „Reuter sche richtet, todt in seiner Zelle aufgefunden. leider deutcten auf einen gewaltsamen

ist mit den höheren ag in Kairo ein-

(General i

ebenfalls zur Begrüßung

Statistik und Volkswirthschaft.

Die Ergebnisse der Stuttgarter Arbeitslofenzählung im Dezember 1895.

Als viertes Heft des Jahrgangs 1896 der vom Königlichen Statistischen Landesamt herausgegebenen

l „Württembergischen Jahr- bücher für Statistik und Landeskunde“

1 ist jeyt eine Bearbeitung der Arbeitslosenzählung im Dezember 1895" von dem der Stadt Stuttgart, Dr. jur. H, „Neichs- und Arbeit des Hamburgischen äftigungslosen Arbeitnehmer vom

„Ergebnisse der Direktor des Statistischen Amts Rettich, veröffentliht worden. Staats-Anzeiger“ besprochene verdienst ckolle Statistischen Bureaus über die besch 14. Juni und 2. Dezember 1895, so ift auch die Bearbeitung der Stutt- garter Arbeitslosenstatistik vcn erheblihem allgemeinerem Interesse.

Die für das ganze Reih in Verbindung mit der Berufs- und Gewerbezähluna vom 14. Juni und der Volkszählung vom 2. De- zember 1895 veranstaltete Erhebung übec die Arbeitslosigkeit hat au den Gemeinderath der Stadt Stuttgart zu dem Versu Ver- , durch geeignete Nacherhebungen die Zäblungs- ch zur Beurtheilung der neuerdings mit n Arbeitslosigkeitsfrage ben Man hat sih dabei in Stuttgart auf Na erhebungen bezüglih der Arbeitslofenzählung vom 2. Dezember be- felben sind in_der Zeit vom 10. bis 13. Dezember dur nnshaft des Stadtpolizeiamts bewerkstelligt worden.

Am 2. Dezember 1895 war in den Haushaltungslisten der Volks- ¿ählung die Frage: „ob gegenwärtig in Arbeit (in Stellung)?“ von zusammen 1887, und zwar 1365 männlihen und 522 weiblichen Perfonen verneint worden. Schon nach den Haushaltungsliften selbft wurden 398 Fälle von diesen 1887 Arbeitelosigkeitserklärungen aus- geschieden, bei denen es sh meist um Kranke, Insassen von Anstalten, en, aber au Rentiers, Künstler, Techniker 2c. handelte, eine igfeit „im sozialpolitishen Sinne" wie Dr. Rettich sagt aljo nit vorlag. Infolge der Nachechebungen weitere 194 Perfonen ausgeshieden worden, namentli Handwerker und folhe Perfonen, welche seit Jahren infolge geistiger oder körperliher Gebrechen arbeitéunfähig waren“. „Bei dem Resi und zwar 980 männlihen und 315 weiblichen, stellte sih wirkliche Arbeitslosigkeit h¿raus, d. h. es handelte fh hier zweifellos um Arbeiter, welhe Beschäftigung suchten, eine solche aber, wenigstens in ihrem eigenen Beruf, zur Zeit der Er- en nit gefunden hatten.“ / ine auffallende Beleuchtung findet diese Erscheinung um dies hier glei hervorzuheben durch die vom Verfasser später mit- getheilte Thatsache, daß von diesen 1295 als wirklich arbeits- Perionen 1068 oder 825% „sich nicht Arbeitsamt ver- Dr. Rettich fügt dem Folgendes er- läuternd htazu: „Das seit dem 1. April 1895 eingerichtete städtische Arbeitsamt ist tie berufene öffentlihe Stelle für Arbeitévermittelung. Dieser Vermittelung \sih zu bedienen und sih für eine etwaige spätere Beschäftigung vormerken zu lassen, ist auch dem Aermsten mözlich, denn sie erfolgt völlig kostenlos. Das städtishe Arbeitsamt ist eine der populärslen öffentlichen Wohlfahrtseinrihtungen, aus eisen angeregt und unter dem Beifall der Ar- Ueber seine Thätigkeit hrin fortlaufende Berichte, öffentlihe Inserate und während zur Benußung auf, und keine Gelegenheit wird versäumt, um feine Existenz zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. troßdem von zwölfhundert Arbeitslosen tausend niht einmal - einen Versuch gemacht haben, dur seine Vermittelung Arbeit zu erhalten,

*) Besonderer Titel: Beiträge zur Statistik der K. Haupt- und Residenzstadt Stuttgart. 1. Die Ergebnisse der Arbeitslosenzählung im Dezember 1895. Bearbeitet im Statijtishen Amt der Stadt.

*) Wie die gleichfalls im

anlassung gegeben ergebnisse zu prüf besonderem Interesse verfolgte barer zu gestalten.

en und dadur

s{hränkt. Die

verlas, dem „W. T. B.“ zufolge, der Minister des Aus- | die Shußma

ind dann noch „selbständige

zusammen 1295 Per-

os ermittelten einmal zu einer Anfrage anlaßt gesehen“ hatten.

arbeiterfreundlihen Kr beiter eingerichtet. die gesammte Presse

ns{hlâge fordern fort-

«4

aud nur die Gelegenheit benußt haben, die Thatsache ihrer Ar- ja aus keit auf legitime Weise zur öffentlichen M zu bringen,

f nichts Anderes übrigen, als anzunehmen, daß fie ihre Ver- dienstlosigkeit niht allzu \{chwer empfunden haben.“

Im Lichte dieser Thatsahe wird man auch die sonstigen Ergebnisse der Stuttgarter Arbeitslofenzählung zu betrachten haben, soweit man aus ihnen weitere. praktishe Folgerungen ziehen wollte.

Wie der Verfasser mittheilt, machten die 1295 Arbeitslosen 2,3 9% der Stuttgarter Arbeiterbevölkerung aus. Sie waren nah dem Schluß der Erhebungén zusammen s{chon 52722 Tage arbeitslos gewesen, sodaß auf den Einzelnen durshnittlich niht weniger als 40,7 statistisch berehnete Tage ohne Arbeit und Verdienst“ entfallen : eine in der That auffallend lange „Dauer der Arbeitslosigkeit*, doppelt auffallend bei dem ekennzeihneten Verhalten der Arbeitêlosen gegenüber dem Arbeitêamt. Vielleicht is auch für Stuttgart an die für Hamburg seiner Zeit bezüglich der Feststellung der Dauer der Arbeitslosigkeit beobachteten besonderen Schwierigkeiten zu erinnern, d. h. daß vermuthlih „bei dieser Antwort in vielen Fällen nicht die Zeit angegeben ist, die seit dem leyten Verdienst verflossen ist, sondern seitdem der Befragte eine auf längere Zeit inne gehabte Stelle verloren oder seinen gelernten Beruf se N oder eine regelmäßige Beschäftigung aufgegeben at, und dgl. mehr.“

h Folgende Berufsgruvpen männlicher Arbeiter haben in Stuttgart nah Dr. NRettih's Mittheilungen die Aufmerksamkeit durch eine hohe Belastung mit Arbeitslosen auf sich gelenkt : Kaufleute, Magaziniers 2. . . 108 Fälle mit 72 Tagen auf 1 Fall, Buchdrucker, Schriftseßr. .. 44 „6 , Le Mälzer und Bierbrauer . . . 35 54 Sattler, ‘Riemer, Tapezierer. . 47 47 Müller, Bäcker, Konditoren. . 59 46 Kellner und Wirthschaftspersonal 51 39 Baugewerblihes Arbeitspersonal 82 30 Schreiner, Möbelarbeiter 2c... . 55 33 eat Knechte, Taglöhner. 76 33 ipser, Maler, Lackierer. . . 92 33 Maschinenschlofser, Mechaniker. 7 „29 , P S Von den arbeitslosen weiblihen Personen entfielen auf:

Dienstboten und Köcbinnen. . . . , 128 Personen, d. i. 40,6 9%, E und gewerbliche Arbeiterinnen . 839 L 12,4 9/0, E N E39 12,4 9/0, Komtor- und Ladenpersonal . .., 24 7,6 9/0, E s 69 21,9 9%0, Due und Washsrauen. 16 4E a L O Die durhschnittlihe Dauer der Arbeitslosigkeit is au bei den weiblihen Personen auf 40 Tage angegeben, am geringsten bei den Dienstboten und Köhinnen mit 31,0, bei den Puß- und Waschfrauen mit 35,1 und bei den Kellnerinnen mit 35,3 Tagen. i Veber die Ursachen der Arbeitslosigkeit theilt Dr. Rettich folgende Zahlen mit: i i j Man e oe er ies Galle, d. 1 13/6% aller Fälle Be Oa O a Do Kündigung durch den Arbeitgeber 195 15,1 9% E D d Er 3 0,2 9/0 See L GARC 36,0 9% Aufhören der Saisonarbeit . . 94 7,3 9/0 GNVENE E e s a e u, E 4,1 9/0 Zusammen . . . 1295 100,0 9/6 „Es ergiebt sich hieraus die sozialpolitisch wichtige Thatsache“ bemerkt er hierzu „daß die Arbeitershaft in weitaus den meisten ällen der Arbeitélosiakeit passiv gegenüberstand. * Nur in den 307 ällen der eigenen Kündigung und den 3 Strikefällen hält der Ver- fasser ein Verschulden des Arbeiters für angezeigt. i Von den 1295 Arbeitslosen waren dem Familienstande nah 977 oder 75,4%/6 unverheirathet, 318 oder 24,6 9/0 verheirathet. Die Verhbeiratheten hatten zusammen 449 Kinder, also durchschnittlich 14 Kinder auf einé Ehe. Der Herkunft nah waren nur 29 Retchsauéländer und von den Reicheangehörigen nur 17,5 0/0 Nicht- Württemberger. Den Unterstüßungswohnsiß hatten in Stutt- gart felbst 47,3 9/6 der Arbeitslosen i Sehr beachtenswerth ist noh die Erscheinung, daß dem Lebens- alter nah die Arbeitslosigkeit verhältnißmäßig am stärksten vertreten war bei den jüngeren Personen. So wurden in der Altersflasse von 14 bis 20 Jahren nicht weniger als 3,05 9% aller gleihaltrigen männlihen Angehörigen als arbeitslos befunden, in der Klasse von 21 bis 25 Jahren 2,18 9/0, von 26 bis 30 Jahren 1,83 9/0, von 31 bis 40 Jahren 1,45 9/0, von 41 bis 50 Jahren 1,02% u. st. w. „Während man bätte erwarten sollen“ meint Dr. Rettih „daß das zunehmende Alter mit allen seinen beshwerenden Folgen auch eine relativ stärkere Arbeitslosigkeit nah sich ziehen würde, zeigt sich gerade das Gegentheil“. ; i H Im übrigen muß auf das Studium der Arbeit selbst und ihres Zahlenwerks verwiesen werden. Das vorstehend Mitgetbeilte möge hinreichen, um an die Schwierigkeiten, mit denen die fstatistiihe Be- handlung der Arbeitslosenfrage zu kämpfen hat, zu erinnern.

[C U R «e L T D: E Me U: V: D: T Qu U V D: A A W-M C UAUUL U

Zur Arhotiterbewegung. i

Aus Gotha berichtet „W. T. B." weiter über die Verhand- lungen des sozialdemokratischen Parteitags: In der gestrigen Sißung erfolgten durch die sozialdemokratishen Reichstags-Abgeordneten Fischer, Auer und Schmidt sehr heftige Angriffe gegen die Redaktion und die Haltung kes „Vorwärts“, welher zu keiner aktuellen Frage Stellung nehme und überhaupt den Anforderungen nicht genüge. Lieb- knecht sei 6 Monate im Jahre auf Reisen und für die Stellung als Chef- Redakteur nicht geeignet. Liebknecht erklärte, der „Vorwärts“ müsse den verschiedenen Strömungen in der Partei Rechnung tragen. Hätte der „Vorwärts“ zu der bayeri!chen Streitfrage Stellung genommen, so wäre eine mindestens vorübergehende Spaltung eingetreien. Er (6 gern bereit, freiwillig zurückzutreten, sobald sich ein Ersaß für

n finde. :

In Köln fand am Montag eine Dam, der Aus- ständigen der Baumwollspinnerei statt. Zum Schluß wurde eine Resolution angenommen, durch welche der Ausftand als beendet erklärt wird, nahdem die Anführer des Ausstandes inzwischen selbst die Arbeit wieder aufgenommen haben. Gestern Morgen boten 80 Ausständige die Arbeit wieder an; die Direktion erklärte ihnen, daß sie eine Auswahl treffen würde, da inzwishen Ersatz eingestellt sei, Damit ist die Arbeitseinstelung ergebnißlos verlaufen. (Vergl. Nr. 244 d. Bl.)

Aus Hamburg berihtet der „H. Corr.“: Der Ausstand der Getreide-Accordarbeiter ist kaum zu Ende geführt, und shon wieder ist von zwei Arbeitseinstelungen zu berihten. 72 bei der Hamburo- Amerika-Linie beschäftigte Schiffsreiniger sind bei ihrem Arbeitgeber vorstellig geworden, um höheren Lohn zu er- halten. Die Leute empfangen bei der Kompagnie einen Tage- lohn von 3 M 30 4, Sonntag- und Nachtarbeit wird in der- selben Weise und Ueberstunden werden mit 33 bezahlt. Bei anderen Baasen besteht ein Lohntarif von 3 50 „S, für Malen und Pechshrapen giebt es 4 #4, Ueberstunden bringen 40 §. Die Forderung der Leute gebt dahin, mit ihren in anderen Betrieben arbeitenden Kollegen auf die gleiche Stufe gestellt zu werden. Gestern Morgen is} eine Kommission der auéständigen Schifföreiniger mit dem Inspektor Meyer zur - Herbeiführung ciner Einigung in Verbindung getreten. Der andere Ausstand betrifft das Ewerführerei- Gewerbe. Zwanzig bei dem Baas R. Scharfe arbeitende junge Leute stellten die Arbeit ein. Bei dem Ausstand fommen aus\{ließlich Arbeiter von 15 bis 19 Jahren in Betracht, deren Lohn zwischen 6 und 21 füc die Woche liegt. Tagelöhner werden mit 4 4 für den Tag bezahlt. Beanspruht werden von den 15 bis 17 Jahre alten Leuten 12 4A für die oe die nächste Klasse, 17 bis 19 Jahre, verlangt 15 4, die 19j rigen wollen 8 und dann bald ‘den We enverdienst der Tagelöhner erringen. Scharfe will si auf die gestellten Ferderungen nicht einlafsen; die Verhandlungen verliefen infolgedessen ergebnißlos.

Aires eine Resolution votiert habe, in wel

Kunst und Wi st senschaft. Intendanten (vgl,

äbishen Shiller- Verein ift, wie der „Schwäb. neuerdings eine

Nr. 243 d. Bl.) enthaltene Status voller Inkorrektheiten sei und sich grober Uebertreibungen

\huldig mache. Der Stadtrath protestiert gegen die J ahlungen oder einer Aenderung der beste! : epesche wird w-iter bemerkt, daß der gesammte für den etrag bereits depontert sei. apier, seze ih ür Pflafterun

Dem Schw dem Bericht des

Merk. * berichtet Während der Anwesenheit Schiller's in maligen Direktor der Königlichen Akademie, der Natur ein Bild des Dichters gezei ährigem Geburtstage von der hiesigen Kunst- o. durch Farbendruck in wenigen Exemplaren Eines dieser sehr selten gewordenen e des preußishen Ober-Hof- und Dom- geborene Gräfin von Görliy, ürttemberg als dem Protektor ur Verfügung gestellt, und von iller- Museum zu dem Verein für dieses über-

zugegangen.

erlin im Jahre 1804 dee ciner Sus-

henden Engage-

wurde von dem da ‘pendierung der

fessor WMeitsch, hie das zu Schiller?s hundertj handlung von Sachse u vervielfältigt worden

Exemplare hat nun die Wittw predigers D. Hoffmann in Seiner Majestät dem .König von W des Schwäbischen Schiller - Vereins z dem Könige ist das Bild, noch niht vorhanden war,

anuar erforderliche ld betrage 5 Millionen im wesentlihen zusammen aus Ausgaben l welhe nur einen Durchgangsposten bilden, und set über keiner Bedeutung in Anbetracht dessen, da sh auf 15 Millionen Grundeigenthum einen

Dienst bis zum 1. F Die {webende Schu

die städtishen Einnahmen esos Papier belaufen und das städti h von 18 Millionen Pesos Papier rep

Königsberg, 13. Oktober. (W. T. B.) Roggen behauptet, pr. 2000 Pfd. Zollgewiht 110. 2000 Pfd. Zollgewicht 2000 Pfd. Zollgewicht 115,00. loko 37,80, do. pr. Oktober 37,50 Gd., do. pr.

; ) Getreidemarkt. Weizen loko behauptet, Umsaß 200 t, do. inländ. hochbunt und w

154—157, do. inländ. bellbunt 151—153, do. Transit hochbunt und wei 122, do. hellbunt 119, do. Termin zu freiem Verkehr pr. N Nov.-Dez. 119,00, Regulierungspreis

zum freien Verkehr 153. Roggen loko behauptet, inländ. 110,00, do, russischer und polnischer zum Transit 77,00, do. Termin pr. N Transit pr. Nov.-Dez. 78,00, do. Regu- [ierungspreis zum freien Verkehr 112. Gerste, große (660—700 Gramm) 625—660 Gramm) 111,00. Haf ändishe 122,00. Spiritus loko

das bisher im S Getreidemarkt.

Weizen behauptet. Gerste ru

pr. 100 Liter 100 9% Frühjahr —,— Br Danzig, 13

wiesen word

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

sundheits\stand in Berlin blieb in der Woche vom er bis 3. Oktober ein vorzüglicher, lichkeit war eine günstige (von je 1000 Person berechnet, 16,5). Unter den Todesursachen ka milden Wetter akute Darmkr Vorschein und endeten in 72 Fäll esfälle betrafen auch in dieser Woche

Erbsen vr.

27. Septemb und auch die Sterb- en starben, aufs Jahr men bei dem anhaltend ankheiten ein wenig häufiger zum en (gegen 62 der Vorwohe) tödtlich. fast aus\chließlich Die Betheiligung des Säug- die gleihe wie in der Vor- je 10000 Lebenden starben, aufs Jahr berechnet, Dagegen wurden akute Entzündungen der ne seltener beobahtet und nahmen auch meist einen milden Verlauf. Unter den Infektionékrankheiten wurden yphus seltener gemeldet; Erkrankungen an Masern uhren eine kleine Steigerung, an Diphtherie eine Verminderung; und zwar zeigten sih Masern im Stralauer Viertel, rankungen an Diphtherie in der jenseitigen Luisenstadt, im Stralauer Viertel und in der Nosenthaler Vorstadt h Kindbettfieber wurden sechs bekannt. Zellgewebes der Haut zeigten sih etwas s\eltener. Erkrankungen an , die in 5 Fällen tödtlich endeten, wurden gleichfalls seltener beobachtet. Dagegen zeigten rheumatishe Beshwerden aller Art in ihrem Vorkommen keine wesentlihe Veränderung.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks

an der Nuhr und in Obers

An der Nuhr find am 13. d. M. gestellt 12 884, nicht cechtzeitig geftellt 40 Wagen.

In Ober sch{lest en sind am 13. d. M. gestellt 5162 nicht recht- zeitig gestellt 35 Wagen.

Dem Geschäftsberiht des Verwaltungsraths des Bochumer Vereins für Bergbau und Gußstahlfabrikation für das Rechnungsjahr 1895/96 sind folgende Mittheilungen entnommen : Der Verlauf des Berichtsjahres, namentlih seines zweiten Theils, darf als recht günstig bezeihnet werden. Werkthätigkeit gewinnbringenden Artikeln,

152,50, do. Transit pr. Diese Tod Kinder im Altec von unter 2 Jahren.

lingsalters an der Sterblichkeit blieb l inländischer

125. Gerst ontingentiert

117,00, Er 96,25, nit kontingentiert 36,25. Zucker O, Basis 88 9/9 Rendement franko Neufahrwafser

T. B.) Getreidemarkt. Weizen unverändert, loko 150—155, per Oktober 156,00, ver Oktobers- hauptet, loko 118—121, pr. Oktober 122,25, Pommerscher

57 Säâuglinga Athmungsorga

Erkrankungen an T

g und Scharlach erf Stettin, 13. Oktober.

November 156,00 Roggen be per Oktober-November 12 Rüböl loko fest, per Oktober 54,20, per 94,20. Spiritus matter, loko mit 70 Konsumsteuer 36 50, Petroleum lofo 11,10. Magdeburg, 13. Oktober. Kornzucker exkl. von 92 %% 10,00-— 10,15. Kornzucker Nachprodukte Brotraffinade 1 24,00. Brotraffinade 11 23,75. Gem. 23,25—24,25, Melis 1 mit Faß 22,25. Rubig. . B. Hamburg ver Oktober pr. November 8,927 bez, 8,95 Br., ZJanuar-Mirz

Erkrankungen an Rosenartige Entzündungen des ovember-Dezember

Keuchhust En (W. T. B.) Zugckerberigk 88 9/0 NRendem. 9 60— 9,75. Rendernent Raffinade mit Nobzucker - I.

Dezember 9,05 Gd., l 9,35 Br., vc. Avyril-Mai 9,55 Gd., 9,60 Br.

Leipzig, 13. Oktober. Sächsische Rente 97,00, 3# 9/ do. Anleihe 101,50, und Solaröl-Fabrik 97,60, Mansfelder Kuxe 710,00, Leipziger Kredit- 211,00, Kredit- u. Sparbauk

rodukt Transito fr. 9,30 Gd.,

(Schluß uses) 3 9% eißer Paraffins

9074 Br., (W. T. B.) H eecba 139/00: ypotbekenban ; Boden - Kreditanstalt

Kammgarnspinyerei

anstalt-Aktien Leipziger Bankaktien 170,00, Leipziger Bankaktien Baumwollspinnerei-Aktien Kammgarnspinnerei - Aktien u. Co. 192,25, Wernhausener Kammgarnspinnerei 89,50, Alten- burger Aktienbrauerei 230,00, Zukerraffinerie Halle-Aktien 119,09, ziger Glektrishe Straßenb. asgesellschafts-Afktien 98,50, Deutsche Spigen- leftrizitätswerke 139,00, Böhmische Nord-

La Plata. Grundmuster B.

Die besseren Erfolge der reihliheren Beschäftigung in erheblichen Preiserhöhungen zu verdanken. Der Robgewinn hat sih lettjährig auf 2792 423 gesteigert gegen 2160 175 A im vorhergehenden Jahr, also um 632248 M Der Reingewinn beträgt nah Abzug von 1 142 260 4 (v. J. 954 030 46) für Abschreibungen 1 650 163 (v. I. 1 206 144 46). Dies günstige Ergebniß gestattet der Verwaltung, die Vertheilung einer Dividende von 7 9/ in Vorschlag zu bringen, wobei die Er- wartvng geheat wird, daß das Ergebniß des laufenden Jahres, in welchem die Werke gleich gut beschäftigt sind, niht ungünstiger aus- fallen dürfte. Die Gesammterzeugung des Hauptunternehmens, der Guß- stahlfabrik, belief sich aus\{ließlich des selbs verbrauchten Roheisens auf etwa 195 500t (v. J. ca. 193000 t). Der Absatz an fertigen und halbfertigen Waaren betrug 194 142 t (v. J. 186 242 t), die Gesammteinnahme dafür 21 806 646 M (v. F. 20189 171 S). mithin mehr 1619475 M Die am 1. Juli in das laufende Rechnungsjahr übernommenen Gesfammtaufträge beliefen si{ch auf 75838 t (v. D 1893/94 76 949 t). Am 1. Oktober d. J. betrugen die vorhandenen Bestellungen: a. fertige Waaren 88046 t (v. J. 77875 t), b. Roh- Ï im Ganzen 119109 6 (v. I. 94 505 t). Der Absatz der Gußstahlfabrik betrug im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs a. fertige und halbfertige Waaren 39 748 & (v. J. 31990 t), b. STTRO b (0 2T h a. fertige und halbfertige Waaren 5 967 323 t (v. F. 4178 376 M), b. Roheisen 1014126 Æ (v. I. 693 851 46), in (v. J. 4872227 4). Die Ausfuhr an fertigen Waaren betrug 22 478 t In diesen Ziffern sind die niht nah Gewicht, sondern pro Stück verdungenen Eisenb2hn- Waggons _nicht mit enthalten. Im Juli bis September wurden 177 Stück zum werth von 250 950 A zur Ablieferung gebracht. ab waren noch 382 Stück zum Rechnungswerthe von 607 990 A in Die von dem Gesammtunternehmen verausgabten öffent- 1) Steuern 126 284 M, 2) fonstige Lasten und Invaliden - Versicherung) 290 395 4 zu- gegenüber 513 041 M Jahr Der Durchschnittspreis der fertigen und halbfertigen Erzeugnisse ist von 129,63 & auf 136,62 4, mithin um 6,99 G für die Tonne, der des Roheisens von 51,97 ( auf 53,2646, mithin nur um 1,29 46 gestiegen. Die geringe Preissteigerung für Nobeisen findet darin ihre Erklärung, daß mit dem Hauptabnehmer, der Stahlindustrie, auf längere Zeit zu mäßigen Preisen abgeschlossen worden war. In Betreff der „Ge- sellshaft für Stahlindustrie (mit beshränkter Haftung)“, deren Grund- kapital von 2000 000 Æ bis auf einen Antheil von 2000 A E thum des Bochumer Vereins if, wird berichtet, daß das Unter- nehmen in ter vereinfahten Form gut und sicher arbeitet. Nohstahl 68 114 t (v. J. Erzeugnissen

Große Leipziger Straßenbahn 167,75, Le k 224,00, Leivziger bahn-Aktien 183,25.

Kammzug-Terminhandel. pr. Oktober 3,05 „46, pr. November 3,074 4, pr. Dezember 3,10 4 pr. Januar 3,127 5, pr. Februar 3,124 6, pr. März 3,127 46, pr. April 3,125 4, pr. Mai 3,124 4, pr. Juni 3,124 4, yr. Juli Rubi , pr. August 3,15 6, pr. September 3,15

Bremen, 13. Oktober. (W. T. B.) Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petroleums Russishes Petroleum. Wilcox 263

Umsaß —, Börfen - Sch&blußibericbt.

Loko 6,80. Schmalz. Steigend.

27 A, Cudaby 28 4, Choice Grocery 28 S, Fatrbanks 4. Speck. Steigend. Short clear middl. loko 26 4. Reis steigend. Kaffee sehr fest. [lofo 423 &§. Taback. 337 Seronen Havanna, 900 Paten

68061 &, in Armour shield te label 28 ,

eisen 31 063 & Baumwolle ruhig.

Kurse des Effekten-Makler-Vereins. und Kammgarnspinnerei - Aktien 172 Br. Bremer Wollkämmerei

(W. T. B.) (Schlußkurse.) 17000, Wbe-

deutshe Wollkämmerei 5 9/0 Ee Lloyd-Aktien 110 Gd

Hamburg, 13. Oktober. Kommerzb 130,35, Bras. Bk. f. D. A.-C. Guano W. 77,00, Privatdiskont 44, Hamb. P Nordd. Lloyd 110,40, Trust Dynam. 171,35, 3°/ H. Staatsanl. 97,50, 34 do Staatsr. 105,80, Vereinsbank 151,75, Hamburger Wehslers Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd. Silber in Barren pr. Kilogr. 87,50 Br., 87,00 Gd. notierungen: London lang 20,234 Br., 20,18} Gd., Lond. k. 20,374 Lond. Sicht 20,39 Br., 20,36 Gd., Amster- dam lg. 167,25 Br., 166,85 Gd., Wien Sicht 170,30 Br., 169,70 Gd.,

aris Sicht 81,00 Br., 80,80 Gd., St. Petersburg lg. 213,75 Br, 1225 Gd., New-York 4,20 Br., 4,17 Gd., 4,14 Br., 4,10 Gd.

45676 t), Fakturawerth

umma 6 981 459 M

Büch. 145 60,

(v. J. 21 498 t). adetf. 130 60,

Rechnungs- Bom 1. Oktober Ls e 1OLSS an 20. Bestellung.

lichen Lasten betragen Br. 90321 Gd,

sammen 416 689 M, im vorigen Jahre.

do. 60 Tage Sich

Abendbörse. Kreditaktien 308,70, Diskonto 205,10, Paet- fahrt 130,50, Dynamit Trust 171,75. Fest.

Getrretidemart1. aeuer 156—162. Roggen loko rubig, Ï russischer loko fet, 95—96.

ill, pr. Oktober-November 19} Br., pr. November-Dezember 19 pr. Dezember-Januar 19} Br.,

Weizen loko ruhig, bolsteinischer loko hiesiger —,—, mecklenburger

Hafer fest.

lofo neuer (unverzollt

pr. April. Mai 19} Br. Umiaz 4000 Sack. Petroleum fest, Standacd white

Kaffee. (Nahmittagsbericht.) Good average Santos pvr. Í pr. März 52, pr. Mai 524. chlußberiht.) Rüben - Rohzucer frei an Bord rx. November 9,00, vr. Dezember 9,50, pr. Mai 9,70, pr. Juli 9,85. Ruhig.

Verkehrs-Anstalten.

ramm aus Herbesthal ist die zweite über D e vom 13. Oktober aus-

geblieben. Grund: verspätete Abfahrt des Schiffes von Dover und hoher Seegang.

Bremen, 14. Oktober. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Der Shnelldampfer „Aller ork angekommen.

Schnelldampfer „Kaiser Wil mittags in N

Produktion betrug an 59473 t),

. I. 51 050 t), also mehr 5 767 t; die Einnahme dafür 6743 006 4 (p F j Dies günstige Ergebniß gestattet nah reich- ahlung einer Dividende

Die Beschäftigung der

(v. J. 5 487 899 M). ] lichen Abschreibungen und Rückstellungen die 200000 M (v. I. 99%). Stahlintustrie im laufenden Jahre is eine durchaus befriedigende, da die Menge der in dasselbe aus dem Vorjahre übernommenen Bestellungen die früheren erheblih überstieg i Wie der „Staats-Anz. f. Württ." mittheilt, ist nah einer am 10. Oktober getroffenen Verständigung mit dem ständischen Aus- \{chuß als der ständishen Verwaltungsbehörde für die württem- bergishe Staatsschuld cin Gesetzentwurf vorbereitet, betreffend mwandlung der 4 9/ Staats Anlehen aus den Jahren 1875 bis 1887 in eine 34 % Schuld. Es handelt sih dabei um einen Schuld- betrag von rund 315 Millionen Mark. In Aussfiht genommen ist gleihwerthige Umwandlung Schuldverschreibungen E A afdiad nóscheinbogen igen Gläubiger, welhe niht binnen einer zu stellenden Frist e L 9 sie die baare Heimzahlung der Schuldbeträge Auch soll zugesichert werden, daß eine weitere Herabseßung des Zinsfußes der umgewandelten Schuldverschreibungen in den nächsten 10 Jahren nicht stattfinden wird. Die unkündbaren Schuld- en der Pensionsfonds würden durch die Maßr e Einbringung dieses Gesetentwurfs bei dem f C Ausschuß behufs der Vorbereitung seiner verfassungsmäßigen Be- rathung dur die Ständeversammlung wird in nicht ferner Zeit er-

folgen r meg S Mires sind gesiern, wie „W. T. V." meidet,

Depeschen hier eingetroffen, denen zufolge der Stadtrath von Buenos

pr. Dezember 517 Behäuptet. Zuckermarkt. 1. Produkt Basis 88 9% Rendement neue ftober 8,90, pr.

Oktober 50§,

Laut Tele englishe Po

einfaher Abstempelung

R ist am 12. Oktober Na mitt 8 Der Schnelldampfer „Saale

der Weser angekommmen. elm II.“ ift am On Oktober

chs - Postdampfer

erklären werden, daß f angekommen. tuttgart“ ist am 12. Oktober Vormittags in A den angek

Neichë-Postdampfer „Sachsen Southampton nah Genua fo n P T ist am 12. Oktober

hat am 12. D

vershreibun mittags die R

Dampfer „Jo

en. an E 13. Oktober. (W. T. B.

adetfahrt - Aktiengesellschaft. „Polonia* ift gestern in St.

amburg-Amerika- A Der : h omas eingetroffen,