1896 / 248 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

s egt. Nr. 11, Dr. Bécobauailh on

. Ostp1 s Nr obb

Wittenberg (3. Brandenburg.) Nr. 20, K

| erin (3. D Scbtenter

Hess: Train-Bat. Nr. 11 erzogl. Hess. Inf. (Leib-Garde-)

September. Bat. Fürst Nadziwill

seßung zum Pion.-Bâät.- Nr. 18, zum Un els rigefreyutllige Arzt von der Kaiserlichen Marine, zum Unter- i derselben ernanüt.

arzt be mit Wahrnehmung je

offenen Assist. Arztstelle beauftragt worden.

Beamte Durch Allerhö Wirklicher

Ministerium, bei dem

Charakter als Wirklicher Geheimer Ober-Regierungs-Nat Range eines Raths 1. Klasse verliehen.

i A Rauber, etner Verseßung in Nath erhalten. Bs

Dur{ Verfügung des Kriegs-Ministeriums. 6. Augu t. Sandt., Lazareth-Ober-J 1. Oktober 1896 mit Pension in den Ruhestand verseßt.

26. August. Kabsc,

Antrag zum 1. Oktober s. Septêmber.

Küstrin, na< Hannover, hausen i. E., nah Küstrin,

Saarburg, zur Wahrne Mülhausen i. E.,, Nie

burg, Reinert, Lazareth-Insp. beim Garn. Stettin,

ontigny, na< azareth I Berlin, nach berg i. Pr., an das Lazareth-Verwalt. Jnsp. burg i. Straßburg i. E.,

nach

Rastatt, nah Oldenburg, verseßt.

9. September. Hanau, Höhne, L

na s Karlsruhe, Schütte, Lazäreth-Insp. beim Garn.-Lazareth I Berlin, auf feinen Antrag zum 1. November 1896 mit Pension in ‘den Ruhe-

stand, verseßt. 23. September. auf Probe bezw.

1. Oktober.

3. Oktober. Al

Kanzlei-Sekretär im Kriegs-Minifterium ernannt. Franke, Ingen. 2. in Spandau, zum Ingen. 1. Kl, Scheibe, Hilfs-Jngen. von der

5. Oktober. Art. Werkstatt in Stra

Assist. ‘von der Versu Chemiker 2. KL.,

7. Oktober.

Offiziere 2c.

mann, Kapitän-Lts., Deubel, Tommisfion,

(Peter), Persius, Kendri>, Lts. v. Krohn, Berger, Gygas, Unter-s. zur Maschinen-Ober-Ingen:, zum überzähl. Stabs-Ingen.,

ane, rell, Hermonn, V Lübe> bezw. T Bremen,

Offizier-Korps, Rodiek, Karlsruhe, zum Maschinen-Ing. der Ref., Pollert, Ingen. Aspir. der Res. im Landw. Bezirk v. Efsen, Vize-Maschinist der Res. im Landw.

Ingen. der Res, ‘Bezirk

Kapitän-Lt., mit der gese

zeitig, unter Verleihung des Charakters als Korv. Kapitän, zum Hilfsarbeiter bei dem Kommando der Marine-Station der Nordsee

ernannt.

Abschiedsbewilligungen.

Meuß, Korv. Kapitän,

auf Anstellung im Zivildienst und der Erlaubniß bisherigen Uniform mit den für Verabschiedete gleichzeitiger Verleihung des der Abschied bewilligt. Marine entlassen. Brand, Maschinen-Jngen., t Aussicht auf Anstellung im Zivildienst und der Erlaubniß zum

Abzeichen, unter Kapitän zur See, zur Reserve der Ingeñ.,

Ref

Tragen der bisherigen Uniform mit gebenen Abzeichen, le

ashinen-Ober-Ingen., Es des See-Offizier- bschied bewilligt.

reuß.) Nr. 1, Dr. Skladny beim Kolbérg f O Pomm.) Nr. 9, Dr.

Geheimer Kriegsrath und: vorträgender Rath im-Kriegs-

E., Henning, Lazareth-Insy. beim Garn. Lazareth 1

in Dona L G: Lazareth-Inspektoren ernannt.

Hänsgen, Kanzlei-Rath, zum Geheimen Kanzlei-Direktor im Kriegs-Ministerium ernannt.

ernannt.

\{üßgießerei in Spandau, mit Ende

Dienstverhältniß ausgeschieden,

Darimont, Lazareth-Insp.

4 Lazareth-Verwalt. Fnsp. ernannt. sit. von der Intend. des XY.

zur Intend. des TYV. Armee-Korps versetzt.

Kaiserliche Marine. Ernennungen, sepungen. Neues-Palais-, 12..Oktober.- ror. v. Schimmel- Merten, Kommandant S. M. Verme

Kapitän-Lts., zu © Korv.

Hamburg, zum Maschinen-Unter-Fng. der gew. der Nes. im Landw. Bezirk Mülheim a. t. der ‘Ref. des 1. See-Bats., befördert.

beim Gren. Regt. Köni l ride beim 3. Posen. Znf. egt. Graf Tauenßien von

oeppel beim Inf. Regt. mm.) Nr. 14.

Dr. Rau, einjährig-freiwilliger Arzt vom unter gleichzeitiger Verseßung zum 1. Groß- egt. Nr. 115, zum Unterarzt ernannt, Kob, einjährig-freiwilliger Arzt vom Pion. (Ostpreuß.) Nr. 1, unt gleichzeitiger Ver- terarzt érnannt, Tourneau,

erkau beim Inf.

Die’ drei Lettgenannten sind gleichzeitig

einer bei ihren Truppen- oder Marinetheilen

der Militär-Verwaltung. dsten! Abschied: 27: August. Kreidel,

Ausscheiden aus-dem Dienst -mit- Pension der mit dem

Sandt, Lazareth-Obér. Insp: in Hännover, den Nuhestand den Charakter als Ne<nungs-

nsp. in Hannover, auf seinen Antrag zum Lazareth-Insp. in Prenzlau, auf seinen 1896 mit Penfion in den Ruhestand verseßt. Memmingen, Lazareth-Ober-Insp. in Mercier, -Lizareth-Ober-Insp. in! Mül. Herrmann, Lazareth-Verwalt. Insp. in hmung der Lazareth-Ober-Inspektorstelle nah mer, Lazareth-Insp. in Stettin, nah Saar- Lazareth 11 Megy- Jasche, Lazareth-Insp. beim Garn. renzlau, Küster, Lazareth-Insy.' in Königs- arn. Lazareth T Berlin, Ortenburger, in Zabern, an das Garn. Lazareth 11 Straß- Zabern, Schumann, LVgareth-Insp. in Krüger I., Lazareth-Insp. in Karlsruhe, azareth-Jufv. beim Garn. Lazareth 1 Berlin,

Rödiger, Schaper, Lazareth-Inspektoren und Mülhausen i. E., zu

Geheimer: Registrator,

beluhn, Kanzlei-Diätar, zum Geheimen

Kl. von der Geschüßgießerei

burg i. E., zum Ingen. 2. Kk, Dr. Lenze, sftelle für Sprengstoffe in Spandau, zum Frank, Ingen. 2. Kl. von der Ge- eptember d. J. aus seinem

in Neu-Breisach, Löwe, Intend. Sekretariats- Armee-Korps, zum 1. Januar 1897

Beförderungen, Ver- ungss<hiffes ,Möwe“, Bredow, Mitglied der Schiffs-Prüfungs-

Käpitäns, v. Lengerke zur See, zu Kapitän-Lts., See, zu Lts. zur See,

ize-Steuerleute der Nes. im Landw. Bezirk zu Unter-Lts, zur See der Res. des See- Vize-Maschinist der Res. im Landw. Bezirk

Weißenfels, zum Maschinenbau-Unter-

Res., Bever, Vize- d. Nuhr, zum Sec. Krause (Moritz),

ßlichen Pension zur Disp. gestellt und gleih-

Neues

alais, 12. Oktober. mit der geseßlichen

ension nebs Aussicht zum Tragen der vorgesriebenen Charakters als Goos, Seekadett,

Orlin, Maschinen - Ober- mit der geseßlihen Pension

den für Verabschiedete vor- terem unter Verleihung des Charakters als arxen, Kapitän-Lt. der Seewehr 2. Auf- Korps im Landw. Bezirk Hamburg, der

Nichtamtliches.

De

Preußen, Berlin, 17. Oktober.

Seine Majestät der Kaiser und Köni meldet, heute Morgen im Neuen P des Chefs des Generalstabs, Generals Tae von Schlieffen und Éa mit dem Chef des Militär abinets, ahnke. militärishe Meldungen entgegen.

wie „W. Ti:B.“ Vortra

General von

t Der eus “die vereinigten Handel und Verkehr

graphen hielten heute Sißungen.

“/ 17 Der: Wirkliche Geheime Ober-Regierungs-Rath im Reichs-

Eisenbahnamt Kraeff

des Bundesraths ee un

utshes Reich.

hörten, alais: den

Sodann nahmen Seine Mazestät

für Justizwesen, sowie fie Zoll- und Steuerwesen, für r Eisenbahnen, Post und Tele-

ra, v

eat. | vom Urlaub nah Berlin j

der Gesandischaft wieder ü Der Bevollmächtigte

adt abgereist.

der Marine ist Korvetten-Kapitän S ti ege

ee zu gehen. Homburg v. d. Grundsteinlegung e

land in herzo

Friedrihshof zu mandierenden Genera als Vertreter

des

burg, Laski, dem Polizei -

empfangen. Nach. der

meister Dr. Tettenborn, huldvollst dankte, erfolgte die festlih ges<müd>ten Landrath des Ober-Taunus im ersten Wagen Jhre Ma

der Großher

nommen. Als der Kaiserli

vor dem Baugrunde d korps des 13. Husaren Kurkapelle die russishe N stein hatten. die

gann alsdann die geistliche

und Erzpriester die Gründungsu Majestäten sowie die ande auf dem Grundstein

der Kaiser Nikolaus nahm

Majestäten- der Kaiserin Fr Seiner Königlichen

dem Gefolge Kreuzesform aufgemauert. born hielt hierauf ‘eine den Majestäten und den Erscheinen dankte und die

Kaiserpaar. Nach der und Höchsten Herrschaften

stattfand. Nach demselben Andenken an seinen ersten

Ceder. —. Um 4 die Kaiserin von Rußland, die Großfürstin Sergius,

reise nah Darmstadt an, 10 Minuten erfolgte.

Jhre Königlihe Hohe sestern früh mit Seiner

lichen Hoheit der H

dem Erbgroßherzog vo

Hofkon

in der

Am 16. d. M. ‘H

Ganzen 1893. (die Wahlen finden

teien an.

Der frühere Staats - 14. d. M. auf seinem Gute

sige | Arlerbösten Hofe beglaubigte Königli Be

pa Ministerial-Direktor Dr. Dittmar ist

Laut ata per Delbung an das Ober-Kommando

Ls und beabsichtigt,

, 16, Oktober. i ner russischen Jhre Maje täten der Kaiser und die Kaiserin von eeE,

egleitung Seiner Königlichen Hoheit des Gro s von Hessen und Großfürstin Sergius heute um 11 Uhr Darmstadt hier ein und wurden am Bahnhof Majestät der Kaiserin Friedri <, Allerhöchstwelche von Schloß Tagen hierher gekommen

6 Seiner Majestät Ober-Präsidenten der P dem Valieri V - Präsidenten

Müffling und den Vertretern der städtishen Behörden

Straßen der Stadt.

der Kaiser und die Kaiserin von Nußland; im zweiten 0g von Hessen mit der Großfürstin Sergius Play ge-

mishen Zurufen der zah vom Bahnhof her näherte,

Werkmeister stellung / genommen; auf den Tribünen des Kaiserzelts befanden sich die geladenen odium war ein Altar errichtet. öcsten Herrschaften in das Zelt rzpriester Protopopoff eine Ansprache an die Majestäten. Unter dem Gesange des russischen Kirchenhors aus Wiesbaden be-

nahe dem Grundstein errichteten Kreuzes die Kaiserin von Rußland vor diesen ,

bereitstehende Schale. legte mit drei Hammerschläg

] Hoheit dem Großherzog von Hessen, Zhrer Kaiserlihen Hoheit der Großfürstin Sergius und wurden alsdann

übernahm. Die Ansprache {loß mit einem Hoch auf das bote Feier unternahmen die Allerhöch nd H in den bereitstehenden Equipagen unter stürmischen Jubelrufen der zahlreih versammelten Volksmenge eine Rundfahrt durch die Stadt Schloß Friedrihshof, woselbst

eine Wellingtonia gigantea, die Uhr Nachmittags

Bahnhof geleitet, mittels Sonderzugs von Cronberg die Rü-

Hefen.

ürsten Sergius zur Feier des Geburtstages Jhrer Kaiser- erzogin von Sachsen-Coburg und Gotha von Darmstadt nah Coburg begeben.

Me>lenburg-Schwerin.

Zur Feier der Vermählung Zhrer Hoheit der Herzogin Elisabeth zu Me>lenburg mit Seiner Königlichen b

tober Abends im Großherzoglihen Schlosse zu Schwerin ein ert und nah der am 24. d. M., <loßkirche erfolgenden Trauung eine Defilier-Cour statt.

Oldenburg.

Neuwahlen für den Landtag stattgefunden. 37 Abgeordnete gewählt worden gegen 34

37 Abgeordneten sind 15 neu-, die übrigen wiedergewählt. Ein sozialdemokratischer Abgeordneter ist ni Die Mehrzahl der Abgeordneten gehört

Sachsen-Altenburg. Minister von Leipziger ist am

F

on Hohenthal und rgen ist Ura Seein und hat die Geschäfte bernommen.

zum Bundesrath, Großherzoglich

na<h Darm-

S. „Moltke“, Kommandant , gestern in Funchal (Madeira) an- am 22. d. M. nah Gibraltar in

Bu der feierlichen apelle trafen

Zhrer Kaiserlichen Hoheit der 25 Minuten von von Jhrer

war, dem kom- XI. Armee-Korps von Wittich, des Kaisers, dem Hessen - Nassau Magde- von Tepper- Frankfurt von

rovinz

räsidenten von Begrüßung durh den Bürger- für welche der Kaiser von Rußland die Fahrt nah dem Festplaß durch Voran fuhr der Meister; dann folgten Kaiserin S und

agen hatten

-Kreises Dr. jestäten die

e Wagenzug sih unter den stür- reich A nellen Volksmenge intonierten das an dem Zelt er Kapelle aufgestellte Musik- - Regiments und die städtische ationalhymne. Vor dem Grund- und Bauleute Auf- u beiden Seiten äste. Auf einem Nachdem die Allerhöchsten und eingetreten waren, verlas der

Zeremonie. Nach der Weihe des

traten der Kaiser worauf der runde verlas. Sodann legten die ren Fürstlichkeiten Münzen in eine Seine Majestät hierauf Kelle und Hammer und en den ersten Stein. Von Jhren ledrih und der Kaiserin Alexandra,

no<h etwa 15 Steine in Der Bürgermeister Dr. Tetten- kurze Ansprache, in welcher er anderen Fürstlichkeiten für ihr Kapelle in die Obhut der Stadt

ten

und begaben - si<h dann nah ein Dejeuner zu 18 Gede>ken pflanzte der Kaiser Nikolaus zum Besuch im Park von Friedrihshof Kaiserin Alexandra eine traten der Kaiser und der Großherzog von Hessen und von der Kaiserin Friedrih zum

woselbst die Ankunft um 5 Uhr

it die Großherzogin hat sich Kaiserlihen Hoheit dem Groß-

t oheit n Oldenburg findet am 23. Okf-

Vormittags 11 Uhr,

aben im epo rhoRtyunt die

s sind im im Jahre alle drei Jahre statt). Von den t gewählt worden.

den liberalen Par-

Wolframsdorf gestorben.

Jn der gestrigen

t ist vom Urlaub zurückgekehrt.

damit diese vor der Aus

Oesterreich-Ungarn.

Sißung des österreihishen Ab- geordnetenhauses qrangie der dringliche Antrag des Abg. iHaud>, betreffend die E

rung Ü

stehendes

Programm lungen der

gaben, abzulehnen.

Abg. Schustertic, engherzige Auffassung

bereit, an einem

Der gestern in

ar

schafters bei, Die „London Ga

Charles Monson, die Ernennung Sir Wien.

Bei der ständigen Kommis Kolonien sprach, d Lebon über die Kolonien und sagte:

genau abgegrenzt sci. reichs,

unumgänglich

beginnen und s<hne

ernannt worden.

stärkung der Truppen

Die Pforte hat, erfährt, die von der \haft verlangte En

zählung begonnen.

mittheilt, niht mittels

getroffen. Die Pr wird auf der Reise n Prinzen Mirko beg

seßten. Überfallen und getödt sei zerstört.

gewesen, nah Manila die in der Provinz General Aguirre zu

prechend dem Wahlreformgeset, direkie

gemeinden anordnen fönn d pt direkten Wahlrech

er die Frage des direkten Wahlrechts denke, habe f;

ereits in den Verhandlungen über die Wahlreform Ad

Die Regierung sei derzeit

die Thätigkeit der Kreditgenossenshaften

Erzbischofs Benson wohnten, wie erzog von York als Vertreter

von Dänemark und der a Rücer- Jen isch als

bisherigen großbritannischen H. Rumbold's

Von Barcelona

Di: alf den 17 d M Skupschtina wird, wie man der

Aus Bombay wird dem daß die Angehörigen des thätigkeiten an der Stre>e Eine Abtheilung

Wahle onnten, zur Berathuce raf Badeni erklärte : wie die Ne; kundgegeb

t noh nit in der Lage, ein fest für die zeitliche Folge der Verhand-

i legislativen Körperschaften aufzustellen, dies hänge vielmehr von dem weiteren Verlaufe der Thätigkeit ab; es gebe die keinen Aufschub“ duldeten; er bit Hierauf wurde ‘dié Dritglichké 98 Stimmen “ela 208

1 } parlamentarischen für den Reichsrath dringliche Auf- e die Deinglicteit ¿Vringlichkeit mit, 103 gegen nt. Ein dringliher Antrag des ie Régierung möge veranlassen, daß

? | niht dur der Gerichte behindert werde, wurde an:

genommen und der Justizausshuß beauftragt, binnen 14 Tagen Uber die Angelegenheit Bericht zu erstatten.

Regierung erklärte der Ministerial-Nath Call, | JInterpretationsgeseß mitzuwirken, Absichten der Antragsteller vollkommen entspreche.

Großbritannien und Frland.

Namens der dieselbe sei welches den

Canterbury erfolgten Beiseßung des „W. T. B.“ berichtet, der der Königin, der Prinz Zweite Sekretär der deutschen

ertreter des deutschen Bot:

zette“ veröffentlicht die Verseßung dezs ! 1 Botschafters in Wien, Sir in gleicher Eigenschaft nah Paris und zu dessen Nachfolger in

Frankreich.

gestern erfolgten Eröffnung der ersten Si ung der sion des höheren Raths ê

ür die em „W. T. B.“ zufolge, der Minister

Fragen der öffentlihen Arbeiten in den

( Es scheine, daß der Kolonial-Besiß Frank-

reis, abgesehen von einigen Grenzberichtigungen, eht nahezu P

Es sei nunmehr die erste Pflicht Frank-

die seiner Herrschaft unterworfenen Länder mit den erforderlichen Einrichtungen auszurüsten und daselbst die ih nothwendigen offentlichen Arbeiten vorzunehmen. Die Kommission werde zu prüfen haben, ob es nicht vortheil: haft oder gar dringend nothwendig sei, Kolonial-Anleihe aulgunehmen, um die Arbeiten b ; hnellstens die ökonomische Thätigkeit in den übersecishen Besißungen organisieren zu können.

eine _ bedeutende mit Nachdru>

Rußland.

_ Der Kontre-Admiral Guiltebrand ist, wie „W. T, B“ berihtet, zum Adjunkten des Chefs des Haupt-Marinestabes

Spanien.

sind zwei Bataillone zur Ver-

nah den Philippinen abgegangen. Türkei.

wie „W. T. B.“ aus Konstantinopel

österreihi\< - ungarishen Bot-

tshädigung für die Hinterbliebenen

des von Räubern erschossenen Slatko gewährt. Die Bot- schaft hat indessen nohmals als eigentlihe Satisfaktion die Amtsentseßung zweier, fall tragenden, Offiziere verlangt.

indirekt die Schuld an dem Vor-

Griechenland.

Im ganzen Königreich hat gestern eine allgemeine Volks-

Serbien.

festgeseßte Eröffnung der „Wien. Ztg.“ aus Belgrad Thronrede erfolgen ; eine solche soll erst

bei Schluß der serbishen Kammer verlesen werden.

Montenegro.

Der Herzog von Genua ist gestern in Cetinje ein-

inzessin Helene von Montenegro a<h Rom von dem Fürsten und dem leitet werden.

Afien.

„Reuter’shen Bureau“ berichtet, Marri-Stammes ihre Gewalt- der Eisenbahn nah Quetta fort- Arbeiter sei während der Arbeit et worden: die Telegraphenverbindung

: Ein Detachement Jnfanterie aus Bombay, welches sih mittels der Eisenbahn nah dem Schauplaß begeben habe, sei mit Schüssen empfangen Stationen besegt und patrouilliérten die Stre>e ab. Nach einer amtlihen Meldung General Blanco infolge eines

worden. Die ‘Truppen hielten die aus Manila. if der n Unwohlseins' genöthigt zurüzukehren und den Oberbefehl über Batangas operierenden Truppen dem Übertragen.

Nr. 44 des „Cent

werblihen 2x. Zwe>en. Konsulats-Agentur ; Ausweisung von Ausländ

herausgegeben im Reichsamt des folgenden Inhalt : 1) Zoll- steuervergütung bei der steuerfreien Verwendun e

Erxequatur-Ertheilungen.

ralblatts für das Deutsche er

Innern, vom 16, Oktober, hat und Steuerwesen : Aenderung der Brenn- ‘von Branntwein zu Einziehung einer 3) Polizeiwesen:

2) Konsulatwesen:

era aus dem Neichsgebiet.

Zur

Gotha beschäftigte si Frauenagitation. zu agitieren

s{huyes, für

für

Vereins-, Versammlungs-

nberufung der len e É, chreibung der Neuwahlen für den

freie Berufsthätigkeit der

Es twourde, wie Ausdehnung des Anstellung aktives und passives Wahlrecht gestellten zu den Schiedsgerichten, Leistungen ohne Unterschied des Siadt, für volle politische berehtigung der Frauen mit den M

Statiftik und Volkswirthschaft,

Arbeiterbewegung.

Der e ag arelMe Parteitag in Siebleben bei

leßten Sitzung mit der . meldet, beschlofsen, Fabri en Arbeiterinnen-

in feiner

gestrigen, eW. L S abrif-Inspektoren, für nnen und weiblihen: An- leiher [eich-

nnern, speztell für uneingeschränktes und Koalitionsrecht, für gleiche Bildung und beiden Geschlehter, sowie für die privatreht-

weiblicher der Arbeiter für gleide Gntlohnun

„liche Gleichstellung der Geschlehter. Ferner wurde bes<lossen, den U enoffen zu empfehlen, wo es angängig ist, weibliche Vertrauens- personen zu wählen, welche die Aufgabe haben, unter den proleta- rischen Frauen in politisher und gewer schaftlicher Hinsicht Aufklärun zu verbreiten, und endlih den proletarishen Frauen zu empfehlen, i gewerkshaftli<h zu omenleren, Alsdann wurde Hamburg als Sit des E us\{<usses und als Ort für den nächstjährigen

eitag gewählt. E Aus Lübe > meldet „W. T. B.“: Jn dem Emaillierwerk von Carl Thiel und Söhne, woselbst wegen Entlassung eines Arbeiters ein Ausstand ausgebrochen , ist (vergl. Nr. 247 d. Bl.), sind jeßt 400 Arbeiter auéständig; diese fordern, daß der Entlassene wieder ein- gestellt werde und daß die Fabrik aus dem Arbeitsnahweis-Institut der Metall fabrikanten austrete. Gestern Abend wurde in einer Arbeiter- versammlung ein Beschluß gefaßt, nah welchem sich die gesammte Arbeiterschaft Lübc>s solidarisch erklärt mit den 400 Ausständigen des Emaillierwerks. Die Fabrik wird polizeilich bewacht.

Aus Wien wird dem „Wolff’\{<en Bureau“ berichtet,“ daß gestern 600 Arbeiter der Ersten Desterreihishen Jutespinnerei in Simmering in den Ausstand getreten sind. |

Aus Kattowiß wird der „Köln. Ztg.“ vom gestrigen Tage telegraphiert: Sämmtlihe Schlosser und viele Häuer der Kiarlssegen-Grube stehen aus und fordern Lohner öhung und Feuerungsdeputat. :

Der Ausstand der Bergleute in La Grand-Combe wurde gestern infolge einer Einigungszusammenkunft in der Unter- präfektur zu Alais beendet. (Vgl. Nr. 241 d. Bl.)

Kunft und Wissenschaft.

Seit mehreren Jahren haben die wissenschaftlihen Beamten der z¡oologishen Sammlung des Königlihen Museums für Naturkunde in Berlin und eine Anzahl anderer Zoologen si mit der Ausarbeitung einer Fauna von Deutsch-Ostafrika be- {äftigt. Das Material für diefes große Werk lieferten zahlreiche Sendungen von Wirbel- und wirbellosen Thieren aus unserer größten Kolonie. Seine Majestät der Kaiser hat die Gnade gehabt, für das- selbe Geldunterstüßungen ¿zu Illustrationen dur Tafeln und Terxtbilder zu bewilligen. Erschienen sind bisher Beschreibungen aller von dort bis jeßt bekannten Säugethiere, Vögel, Neptilien, Amphibien und Fische und mehrerer Abtheilungen wirbelloser Thiere. Der Dru> der beschalten Weichthiere, Krustenthiere und Insekten is im Gange. Das Werk erscheint im Verlage der Geographischen Verlagshand- lung von Dietrih Reimer und wird wohl noch in diesem Jahre vollendet werden. Die über Säugethiere und Vögel handelnden Ab- theilungen find von Beamten und Offizieren Ostafrikas, von Reisen- den, Jägern und Naturaliensammlern {hon vielfah benußt und sehr brauchbar befunden worden. In diesen wie au< in allen anderen Abtheilungen werden außer Beschreibungen und Abbil- dungen der verschiedenen Arten au< Anleitungen zum Sammeln, Konfervieren und Verpa>ken gegeben. Diese Anweisungen hat die Verwaltung des Zoologishen Museums auch no< in einer besonderen kleinen Schrift zusammengestellt und allen Kolonialbeamten zugeschi>t. Ein Jeder, der si< über die Thiere unserer Kolonialgebiete unter- rihten will, findet diese in den verschiedenen Abtheilungen der König- lichen zoologishen Sammlung in ihre betreffenden Klassen eingeordnet oder au besonders zusammengestellt im Museum für Naturkunde zu Berlin, eas alle in die Schutzgebiete Hinausreisende, Offiziere, Beamte, Kausleute und Ansietler, welche ¿oologish thâtig sein wollen, (d mit Leichtigkeit einen Ueberbli> über die Thierwelt der einzelnen

änder verschaffen können. So besteht z. B. die für Togo eingerichtete Kolonialsammlung von Vögeln aus den Sendungen der Herren Dr, Büttner, E. Baumann, Lieutenant Klose und Graf Zeh. Für Kamerun liegen die Sammlungen der Herren Dr. Preuß und G. Zenker vor, für Südwest-Afrika eine umfangreiche Sammlung des ermn Dr. Fle>. Für Deutsh-Ostafrika bildet die Sammlung des Herm O. Neumann den Grundsto> und wird ergänzt dur< die ammlungen der Herren Dr. Stuhlmann, Emin Pasha und Lieutenant von der Marwit. Für Kaiser-Wilhelmsland auf Neu- Guinea if bisher nur eine fleine Sammlung des Herrn von Hagen, für NeiDogimern eine solhe von Professor Dahl vorhanden. 4

Vêit dem Reichspostdampfer , Bundesrath“ ist eine im Bezirk bon Mpapua dur den Lieutenant Glauning zusammengebrachte Sammlung ethnographisher Gegenstände für das Museum für Völkerkunde eingetroffen.

Die Entwürfe zu einem Denkmal für Hermann von

elmholt werden in der Zeit vom 1. bis 15. November im Uhr- aal der Akademie der Künste öffentlih ausgestellt werden. Wie er- innerlih, war ein engerer Wettbewerb dafür ausgeschrieben. Be- theiligt haben sih daran die Berliner Bildhauer Prof. Otto Lessing, Karl Pracht (der f. Z. die Kolossalbüste für die Gedächtnißfeier in der Sing - Akademie geschaffen hatte), Prof. Herter, Walter Schott und Prof. Gerhard Janens. : :

Ueber fremde Einflüsse in der <inesishen Kunst. Von Friedri < Hirth. XVII1, 83 S,, mit 18 Illustrationen im Text. München und Leipzia, Georg Hirth's Verlag. Pr. 3 4 Professor Hirth, der seit 26 Jahren in <inesishen Diensten gestanden und zuleßt als Zolldirektor in Tshungking in der Provinz Ssï-tschuan ge- lebt hat, fuht in dieser der hinesishen Kunstgeschichte gewidmeten Arbeit nahzuweisen, daß um das Jahr 100 vor Chr., nachdem die g Machtsphäre dur< Besiegung des Landes N bis in die Nähe von Samarkand vorgerü>t war, si< ein Wech el im <ine- Buy Kunstges<hma> vollzog. Den Schlüssel zu der Erklärung dieser

hatsache erbli>t er in der Ornamentik gewisser um jene Zeit entstandener Metallspiegel mit Bildern der Weintraube sowie gewisser Thierfiguren. Von diesen hält er einige (Löwe, Panther, Bo, Wolf, Elster und Biene) für Attribute des Gottes Dionysos, dessen Kultus dur< die Griehen in den baktrishen Kultur- kreis getragen worden fei. Fremde Einflüsse ind ferner in der Malerei nachzuweisen, da der cinesfishe Buddhismus seine religiösen Darstellungen anfängliÞh aus Indien e Ein buddhistisher Künstler aus Khoten in Zentral-Asien Namens Weï-tsch? J-söng, dessen Manier als fremdartig und von der chinesishen ganz verschieden geschildert wird, der aber in China lebte und dort eine berühmte Malershule gründete, wurde von den Ee Malern seiner. Zeit zum Muster genommen. Da nun die japanische Tradition auf Koiea als das Land verweist, aus dem die âltesten Anregungen zur Kunst nah Japan verpflanzt wurden, fo erbli>t der Verfasser in der Wanderung jener Malershule aus Khoten über China und Korea nah Japan die natürlihe Erklärung für den Widerspruch, der nach dem französishen Kunstkritiker Gonje zwischen der japanischen Tradition und gewissen in den ältesten dortigen Kunstdenkmälern hervortretenden indisHen Zügen besteht. Europäische Einflüsse machten si {on im Anfang des 18. Jahrhunderts geltend. Kunsthistoriker und’ Sammler ostasiatisher Kun|tgegenstände finden in dieser hauptsähli< nah hinesishen Urquellen bearbeiteten N SEng eine Reihe für thr Fah interefsanter, bisher unbekannter Tha sahen, au< solche, die sich mehr auf die Kunstindustrie als die höhere Kunst beziehen. Als Anhang dient die Zusammenstellung einiger für die cinesishe Kunstgeschihte wichtiger (Seeianise in ron ologischer ethenfolge. Im Vorwort \priht fi der

erfasser über die Stellung der <hinesishen Studien an den euro- päischen Universitäten aus, indem er als Garantie für die Zubver- lässigkeit sinologisher Arbeiten, die mehr als dilettantische Leistungen im Auge haben, Spezialisierung im Studium fordert und vor Zer- Ein äusführliher Sach-Fnde eus von der

itterung wätnt. <en Kunst-

f annigjaltigkeit der in dem Werkchen berührten ostasiati ragen.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

D ánilge Antillen.

Durch Verfügung der Regierung der dänischen Antillen ist für derkünfte s ber “Fnfel Martinique wegen dort aus-

gebrc<enen Gelbfiebers eine Quarantäne von fünf Tagen an-

geordnet worden.

Handel und Gewerbe.

Vor nachstehend aufgeführten Amsterdamer Firmen wird seitens der dortigen Polizeibehörden gewarnt: Arens u. Co., Jmport, Export en gros. Adrianus, F., Rechtboomsloot Algemeen Administratie- kontoor Confidentia „van Dolder u. Co.“. S WOon plaatsingbureau „van Dolder u. Co.“. a

ter u. Co. Berger u. Co., F., au T. Berger u. Co. Bruin (G.) oder Bruyn (J. J. van Aggelen). a U J. C., oder J. C. Kerkhoff u. Co, auch erkhoffs. Kooper (B.) Gerard Doustraat 54. Expediteur van J, v. der Gun u. Co. Latter oder Lotter. Nieuwland u. Co. (giebt Rhensfield u. Co. Reuvenkamp, Willem. Römer, F. Reisen, Bem. P. Stroman u. Co., au< Strooman u. Co. Sparenberg (F.). Slager Ly i Waard (de) Fabian. Wynveldt u. Co.

Verkehrs-Anstalten.

Laut Telegramm aus Herbesthal ist die erste englische Post über Ostende vom 16. Oktober ausgeblieben, und zwar wegen Zugverspätung in England und ungünstigen Wetters auf See. Auch die zweite englishe Post über Ostende vom 16. Oftober blieb aus, weil der Dampfer wegen Beschädigung an den Rädern von Dover nicht abgelassen werden konnte. Der Abgang der Post sollte mit dem Dampfer für die dritte

Post erfolgen.

Bremen, 17. Oktober. (W. T. B,) Norddeutscher Lloyd. Der Schnelldampfer „Ems“ hat am 15. Oktober Abends die Neise von Neapel nah Genua fortgeseßt. Der Dampfer „Löwenburg“ ist am 15, Oktober Abends auf der Weser angekommen. Der Dampfer „Wartburg* is am 15. Oktober von Santos ab- gegangen. Der Postdampfer „Dresden“ hat am 16. Oktober Nach- mittags Dover passiert. Der Reichs-Postdampfer „S achsen“ hat am 15, Oktober Nahts Gibraltar passiert. i

Bremerhaven, 16. Oktober. (W. T. B.) Das elektrische Feuer des Nothesand-Leuchtthurms wurde gestern in Betrieb

seßt. Die Prüfung, welhe die Sachverständigen in der leßten 3 ht vornahmen, ergab, wie es heißt, eine weitere Sichtbarkeit als das bisherige Petroleumfeuer. Die Zuführung des Stromes geschieht dur Hochseekabel von Wangeroog.

Hamburg, 16. Oktober. (W.T. B.) Hamburg-Amerika- nis<he Paletfahrt - Ae R Et eLL ale, Der Postdampfer „Palatia“ ift heute früh in New - York eingetroffen. Der Daupfer „Herzog“ ist heute von Aden na< Hamburg weiter-

egangen. : f Rotterdam, 16. Oktober. (W. T, B.) Holland-Amerika- Linie. Der Dampfer „Werkendam“ is gestern früh in New- York angekommen und der Dampfer ,Weendam Nachmittags von New - York abgegangen. Der Dampfer D: Caland* ift gestern früh in Amsterdam angekommen. Die Dampfer ,„Maas- dam“ und ,Edam“ haben gestern Nachmittag Lizard passiert. Der Dampfer „Spaarndam“* ist heute Morgen in Rotterdam angekommen.

Adresse Kromboomsloot.)

Theater und Musik,

Königliches Opernhaus. : Frau Marcella Sembrich sang gestern zum ersten Mak die Partie der Nedda in Leoncavallo?s zweiaktiger Oper „Bajazzi“, und zwar in deutsher Sprache. Welches Interesse von seiten des Publikums der Künstlerin entgegengebraht wurde, bewies das trotz erhöhter Eintrittspreise dihtgefüllte E In der That durfte man gespannt sein, wie die berühmte Ge angsmeisterin eine Aufgabe be- wältigen würde, die außerhalb ihres sonstigen Wirkungsbereichs liegt und die zudem hier von Frau Herzog in mustergültiger Weise gelöst wird. Ob das Experiment glü>en würde, erschien den Eingeweihten vorweg zweifelhaft, und der Erfolg bestätigte die Befürchtungen zum größten Theil. Frau Sembrich's Nedda war zwar eine durchaus lobenswerthe, darstelleris< und gesanglih au ret anmuthige, aber durhaus keine glänzende Leistung. Für den bel canto bietet die wuchtige Musik nur sehr wenig Gelegenheit, tragishe und leidenschaftliche Accente aber sind Frau Sembrich versagt, die Stimme war fogar in der tieferen Lage ni<ht immer höôrbar. Alles in allem läßt sich nur von einem Achtungserfolge berihten. Vortreffli<h war hin- egen das übrige bekannte und bewährte, aus den Herren Sylva, Bulß, Philipp und Fränkel bestehende Ensemble. Der leßtgenannte Sänger, der sh im Sommer von der Königlichen Bühne verabschiedet hatte, ist, wie es scheint, aufs neue gewonnen worden und \tand mit Sicher- heit an seinem gewohnten Plate. Ein besonderes Lob verdient noh das Orchester unter Kapellmeister Sucher's Führung.

P rlehr id Wilhelm städt es Theater. » Tilli*, ein Lustspiel in vier Akten von Francis Stahl, das vor etwa zehn Jahren ein beliebtes Repertotrestü> des König- lihen Schauspielhauses war, ging am Donnerstag in Scene und fand eine re<t freundliche Aufnahme. Das Stü> hatte im wesentlichen diefelbe Gestalt wie früher, doh hatte der Verfasser, um dessen Aktualität ¿zu erhöhen, einige moderne Schlag- und Wih- worte in den Dialog eingeflohten. Gespielt wurde im allgemeinen gut, nur das s{<leppende Terino der Konverfation, das von einigen Darstellern gepflegt wurde, beeinträhtigte zuweilen die Munterkeit der andlung. Besonders glüdlih in der Löfung ihrer Aufgaben waren err Bauer als Banquier Rebus und Fräulein Weinholz als Tilli ; eiden ist eine ungezwungene Natürlichkeit eigen, die den Hörer ungemein fesselt. Nicht so uneingeshränkt zu loben waren die Leistungen der Herren Tichy (Dr. Müller) und Eisfeldt (Alfred Rebus), sowie der Damen Doppel (Frau Rebus) und Schmidt (Ella), denen der bereits gerügte {leppende Gang der Handlung zur Last zu legen ist; doch werden au< diese zweifellos bei wahsender Vertrautheit mit ihren Aufgaben und häufigerer Verwendung im Lustspiel mit der Zeit den re<ten Ton zu treffen wissen. Das Publikum war beifallsfroh und zitierte den anwesenden Verfasser mit den Hauptdarstellern nah den Aktshlüssen wiederholt auf die Bühne. bt Sängebin P lly Victoria Bl Die junge, sehr begabte Sängerin Polly ctoria umen- bah t ia f Mei Diensta fe erstes eignes Konzert im Saal der Sing-Akademie. re sehr wohlklingende und um- fangreihe Mezzosopranstimme ist" unter Leitung der frau Marbell aufs sorgfältigite ausgebildet worden; zu einer erfreulihen Reinheit der Intonation und Deutlichkeit der Aussprache tritt bei der Künst- lerin eine innere Beseelung des Tons hinzu, welhe in durhaus verschieden gestalteten Aufgaben, wie in Gesängen von Gounod, ändel, Bemberg, Leroux, Pfeiffer, Brahms, Bohm, Wagner und ermann wirksam hervortrat. «Der Pianist Alfred Schmidt- adekow I das Konzert durch ge Piòcen von Bach- Tausig, Chopin und Rubinstein mit gutem Erfolg, au< war die

Violoncello-Begleitung des Herrn Heinri<h Beyer in zwei

O. Bake Unter den bat das B bei dem

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Liedern zu loben.

jeden Tadel e

ersten Konzert-Abend, der eben stein stattfand, und dem künstlerishen Gaben einen z

reihem Vortrag, der gieidunäßig auszeinete, euheit ein G-dur-Quartett dieses Komponisten : findungsgabe für das h und Bedeutende, aufweist, wobei Hörer fesseln und erfreuen. Künstlern wurde natürli lebhafter Beifall zu theil. Am Mittwoch fand der erste Wagner- Abend des schen Orchesters unter Leitun staedt bei zahlreiher B Ouvertüre“, der Schluß àus

zu „Tannhäuser“ und das den Schluß

der SUL

ihrem Lehrer, Stüden bekundete kalishes Gefühl; indessen {Mein gestellten Aufgaben einzudringen, genügend Programm verständigem Im Konzertsaal, Potsdamerstraße 9, ließ ih an demselben Abend Araulein Carola Bergen hören. Das ) opran, der in der hohen Lage ni<t ohne metallis<hen Klang ift, wird dur einige Fehler der Ausbildung, wie unfreien Lond flahflingende Mittellage und un s schieden beeinträchtigt.

aber

Nummern von C feinfühlige Wiede

Das Pro thal am bot größere Nachdem das und melodiôse

eit, fi glänzend Lr orwegers Grieg: ein ohne jede Sentimentalität, licht ier vermochte der Künstler. u we>en und erntete lebhaften und E taa < der niht me Saal Bechstein hören.

Konzert des Schönheit, Charakters. gestern z j

virtuose Ka rl m vg L kale Ausdru>

Konzert und [kleinere Wieniawski.

mit gewo

e ohmishe Streich

Joseph Suk, Oskar Nedbal un Publikum Berlins und wohlverdiente P, gefunden. arf, rhaben: tehnis< beinahe unübertreffli< und in der Erfassung und der Wiedergabe des musikalishen Stimmungs- seiner Darbietungen O MEDO und eigenartig. An dem alls am Dienstag im Saal Bech-

musikliebenden

wohl sagen

man von flassishen Werken

nd ein Beethoven’shes in F-moll (op. 95) sih dur Feinsinnigkeit und Außerdem brachte von Dvokák, das aufs neue die bekannten länzende musikalishe Sprache und armonis< und rhythmish Gefällige immer neue

den

etheiligung Trauermars< aus

innig vertraute Orchest Reihe von Solistenkonz

ihr erstes Konzert, in gli<h badischen

wurde. Sie spielte oll-Konzert von

entwidelt.

Ne Lieder, ortrag

um ei

annehmen nur den

daß sich Sprache als

Bewroun

al Bechstein befest

an seinem zweiten Klayierabend den den er bei seinem ersten Auftreten hervorgerufen hatte. Besonderen Anklang riefen sein geist- und empfindungsvoller Vortrag mehrerer hopin und seine te<nish glänzende und musikalis<

\{<la>enf

¿Was Auweilen g

„Parsifal“ bildeten den ersten Theil folgten hierauf: die Ouvertüre zu dem „fliegenden Holländer“, die „Träume“ (aus den fünf Gedichten) sowie | Isolde“, ein zart gehaltenes sehr melodiöses Violinfolo, von dem Konzertmeister A. Witek so vortrefflich gespielt, daß eine Wieder- holung gewünscht wurde. Scenen aus der „Walküre“, die Ouvertüre Preislied aus den „Meistersingern“ bildeten dieses interessanten Abends. Das mit den Werken des

Kammer-Virtuosen und der bekannten Konzertsängerin Frau Katharina Zimdars

Mendelsfohn,

Bruch, eine Polonaise von Wieniawski, sowie, das Andante für 2 Violinen von Spohr. In allen sie anerkennenswerthe te<hnis<e Vorzüge und musi-

bestens

Dazu ist der Vortrag

Ausdru>smittel ) Das Schwedische i} wohl ihre Muttersprache, denn in den mit shwedishem Text lag viel mehr Innigkeit und Foerster spielte als mi Schwung Rhapsodien von Brahms und Liszt, den „Elfentanz“ von Sapellnikoff und anderes und rief, wie im vergangenen Jahre an seinen Klavierabenden,

rgabe eines Walzers von Nubinstein hervor. einen si<h bei tem Künstler Kraft und Weichheit des Tons in seltenem Maße mit einem phantasievoll gehaltenen Vortrag.

Von den Konzerten am Donnerstag wurde demjenigen, das der Großherzoglihe Hofkonzertmeister aus t Alfred Krasselt mit dem Philharmonischen Orchester in der Sing-Akademie gab, ein besonderes Interesse entgegengebracht. Herr Krasselt ist in Weimar der Nahfolger des nah Berlin: berufenen Professors Halir. Außer dem Konzert Nr. 9 (D-mo11l) von Spohr und dem zweiten und dritten zaaL aus dem Violin-Konzert E-dur von Vieuxtemps spielte der D-moll (op. 8) von Richard Strauß, eine undankbare Aufgabe, die keinen tieferen Eindru> zu machen sien, über einen warmen ,

Die Klavierbealetlung wurde ron pexen 1 nter Sicherheit und Decenz aae .— jährli<h wiederkehrenden Konzert - Ers uartett der Herren Carl Hoffmann,

einungen

ans Wihan aus Prag

immer besondere Das Spiel dieses, “is über

Professor

Meisterquartetts

wegen der Vortrefflihkeit der

ablreiheren Besuch Ln konnte,

ein Haydn’shes Streichquartett in zu genufß- Markigkeit

das Konzert als

und eigenartige Klang- kTonzertierenden

hil- des Professors Mann - des Publikums statt. Die „Faust- „Götterdämmerung“, Vorspiel und des Programms. Es

Den

eine Studie zu „Tristan und

er leistete wieder höchst Lobens-

werthes und erntete nah jeder Nummer lebhaften Beifall.

erten fand am Mittwoch statt. Jn

Akademie gab die Violinistin Fräulein Le e

welchem sie von ihrem Lehrer, dem Florian Zajic

die G-moll-Sonate von Tartini, eine Romanze von in Gemeinschaft mit

t die Fähigkeit, tiefer in die ihr bei der jugendlihen Geigerin no< Frau Zimdars bereicherte das die sie mit \{öôner Stimme zur Geltung brate.

Organ dieser Dame, ein

{hôn ausgeführtes Portamento en so wenig der Sängerin sei die Worten na< geläufig, seelisher Regungen. iedern Wärme. Herr twirkender Pianist mit Bravour und

ein läßt,

dürren

tieferer

derung und Beifall hervor. igte Herr Joseph Sliwinski ausgezeihneten Eindru>,

Es

eimar und Violinvirtuose

n\tler als Novität ein Konzert in

Herr Krasselt verfügt gefangrèihen Ton, wenn

reien , das Volumen desf\elben

eshah ,

dur gar zu energischen Strich zu erweitern sucht, wodur der Klang- reiz erheblih beeinträchtigt wird. dem Vortrag der beiden Sätze hon T eps. unter Professor Mannstaedt löste seine Au

erwähnen ist, daß es das Strauß’she Konzert, da die spät eintrafen, ohne vorausgegangene Probe begleiten Im Saal Bechstein gaben zwei no< jugendlihe Künst Margarethe Engler (Gesang) und Adelaide Kell ogg (Klavier) zur gleichen Zeit ihr erstes Konzert, das die Pianistin mit eConsolations* von Liszt und Chopin's Scherzo in B-mol1 eröffnete. Mit

Besonderen Beifall erntete. er mit Das Orchester gabe gut; besonders zu Stimmen zu

mußte. erinnen,

einer der

TulGlag, A niht forgfältig genug ausgebildeter Technik erke

diese

hoven und andere bekannte Klavierstücke, deren ]

den unausgeseßten Pedalgebrauh zu leiden hatte. Weit besser waren die

Leistungen der Sängerin. i

T Lo ut ausgebildeter St fe Beethoven's Arie „Ah perfido“ sowie mehrere

Lieder von Schubert, Wagner, Rubinstein und Andern vor, die ihr

mit Ausnahme des ihrem Naturell niht re<t Lees Liedes

„Schmerzen“ von R. Wagner so gut gelangen, daß L

maliger Hervorruf erfolgte. i

ramm des Konzerts, welhes Herr Albert Frieden-

Mit

8drud> trug

, die F-dur-Sonate (op, 10, o

r. 2) von Beet- rtrag namentlih dur

bag r aieraod und umfangreicher, mme und mit verständniß-

eifall und mehr-

estrigen Abend im Saale der Sing-Akademie gab,

hilharmonis<

Seite hin, als

dieser russisGen Komposition e Au

aint-Saöns.

en Arend les, sih au

Stüde Sein Spiel nur die Reinheit des

uvertüre zu „Dimitri Donskoi* unter staedt’s Leitung trefflih gespielt hatte, brachte der D-moll - Konzert desselben Komponisten zu Gehör; der leßtere hat es felbst oft vorgetragen, und fein geniales Spiel ist no< Gedächtniß. Es lag feuriges Temperament darin und doch klassische Ruhe, wuttige Kraft und zarte Weihheit in der Kantilene. Friedenthal's Leistung litt zwar an nervöser Hasb und einem man<hmal etwas spigen Ton, do< war sie im Ganzen, namentli<h nah der

ist im

lavierwerke mit Orchesterbegleitung von drei Ausländern.

ubinstein’s pathetische rofessor Mann- onzertgeber das

e Orchester

is im rrn gelungen zu bezeihnen. Nach

te die „Nhapsodie d’Auvergne“ des e giebt dem Klavier viel Gelegen-

un. Die leßte Nummer war das A-mol1l-

erk von eigenartiger, herber und klar und eht nordischen eistert zu spielen und Be-

eifall. r unbekannte Violin- T

elle er Paganini's

Be Saint - Saöns und Technischen weit ent- Flageolets ließ mitunter zu

von