1917 / 156 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bekannkmaqchung. Grund der Verordnung, betreffend die zwangsweise Bert it frana4dösi Per Unternehmungen, i O 1916 (RGBL S 15) ifi die: folg bibeai Unternehm: die 5 0 mungen Zwangsverwaltung angeordnet Mart s 461. Lifte.

Vermächtnisse. Das Vermächtnis der franzôsisdea Siaats- angebörigen C cilie Journal, ohn- Gewerbe in Mone-en-Laonois am Nochlaß des am 4. Februar 1917 verstorbenen Rentners Julius Mandel in Mülhausen ( Zwangsverwalter : Notar Braun in Mülhausen).

Straßburg, den 25. Juni 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Jnnern. J. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (NGBl. S. 487) und vom 10. Fe- bruar 1916 (RGBIl. S. 89) is für die folgenden Unter- nehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.

462. Liste. Ländlicher Grundbesig.

Kreis Chateau - Salins.

Gemeinden Bionshofen, Abenhofen, Linhofen, Straßburg. 22,4470 ha- Aderland ‘sowie Geld und Wertpapiere im Werte von bofen, 4 De. .in Sranteenb ia Meietg Corr Retur aus Bions-

gerihtsfekretär Hannezo in Mörchingen). R O

s Gemeinde Bionshofen.

0,15 ha erland de i R

| Frankreich lrirattec: Co P ind E b M in Straßburg, den 25. Juni 1917. Ministerinm für Migp-Lolhringen. Abteilung des Junern. J. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangsweise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGBl. S. 487) und vom 10. Februar 1916

(RGBl. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die Zwangs:

verwaltung angeordnet worden. ; 463, Liste.

Nachlaßmassen: Die Nawlaßmassen 1) der im Dezember 1905

“’bérstorbenen Ghefrau Karl ‘Maurer, Wilhelmtne geb. Edôpfert,

aus Gemar; 2) des am 18. April 1917 veritorbenen Eigentümers

o ‘tral aus Gemar (Zwangtverwalter: Notar Lamey in ergheim).

Stxaßburg, den 25. Juni 1917.

Minisierium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Junern. : J. A.: Dittmar. : :

Königreich Prenfzen,

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den Hofkammerräten Eismann und Rocca in Char» T6 den Charaîter als Geheimer Hofkammerrat zu ver- hen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den bisherigen Seminardirektor Georg Ewers, zurzeit in Berlin, zum Regierungs- und Schulrat zu ernennen sowie

dem Direktor der Universitätsbibliothek in Kiel Dr. Frang den Charakter als Geheimer Regierungsrat,

dem Sekretär bei der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin Rump und dem Jnspektor bei der Königlichen Kunstakademie in Königsberg i. Pr. Westermann den Charakter als Rechnungsrat zu verleihen.

Ministerium der öffentli.Zen Arbeiten.

Jm Ministerium der öffentlihen Arbeiten sind die Eisen- bahnobersekretäre Janssen und Kury zu Geheimen expedierenden Sekretären und Kalkulatoren ernannt worden.

Ministerium der geistli<hen und Unterrihts- angelegenheiten.

Der Privatdozent in der philosophishen Fakultät der pee Wilhelms-Universität in Berlin Professor Dr. Eber- tadt ist mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Majestät des Königs zum ordentlichen Honorarprofessor in der philo- sophishen Fakultät der Friedrih Wilhelms. Universität in Berlin ernannt worden.

Der Regierungs- und Schulrat Ewers ist der Regierung in Königsberg überwiesen worden. i

Der Bibliothekar an der Universitätsbibliothek in Berlin Blofefor Dr. Daffis ist in gleiher Eigenschaft an die Königliche Bibliothek daselbst verseßt wörden.

Bekanntmachung.

Das Kuratorium der Giacomo Meyerbeer-Stiftung für Tonkünstler hat in dem seitens des Senats, Sektion für Musk, am 29. Dezember 1914 eröffneten Wettbewerb um den Preis: der Stiftung auf Grund der von den berufenen Preiörichtern abgegebenen Gutachten das Stipendium in Höhe von 6000 # dem Meifteishüler Dr. Kurt Stiebiy in Spandau verliehen.

Berlin, den 30. Junt 1917.

Das Kuratorium der Giacomo Meyerbeer-Stiftung für Tonkünsiler. Fr. E. Ko.

Bekanntma@tGung.

Dex Ekbefra'1 tes Fabrikarbeiters und Gemüsehändlers Frit Tiedemann, Minna «eborene Waritas, von ‘hier, Bohumer- straße 57, mird der Hande! mit Gegenständen des täglichen Bedar{s unte!s2g!, weil Tats2cwecn veirl'ecen, dle tie Un-

uverlà tedemann in den delsbetricb

fett der Fran Been Ri bes enistel den Fandea! trägt

Frau Tiedemann. S

Gelsenkirhen, den 26. Juni 1917, / Der Oberbürgermeister. J. V.: Arendt.

Bekanuntma@tGung. :

Dem Milhbändler Heinrih Schulze voa hler, Hildegard- firaße 27, wird der Handel mit Gegenständen des täalichen Bedarfs untersaat, weil Tats3chên vorliegen, die die Unzuver- lässigkeit des SYHulze in bezug auf den Handelsbetrieb dartun. Die dur diese Bekanntmach"ng entstehenden Unkosten trägt Schulze.

Gelsenkirchen, den 27. Juni 1917. Der Oberbürgermeister. J. V.: Arendt.

Bekanntmachung.

Durh Bescheid vom 5. Juni 1917 habe i< dem Häudler und Kellner Paul Surmann hterselbst, Segerothstraße Nr. 138, den ande mit Lebens- und Futtermitteln aller Art, Gegen'-

änden des täglihen Bedarf3, wie au< die Vermittler- tätigkeit hierfür untersagt.

Essen, den 28. Juni 1917.

Die \tädtishe Polizeiverwaltung. Der Oberbürgermeister. F. “A: Dr. Mever.

Bekanntmachung.

Dur Bescheid vom 31. Mai 1917 habe i< dem Kaufmann Theodor Weber hierjelv#, Juliensttaße 52, den Haudel mit Seife und sonstigen Waschmitteln sowie Lebens- und Futtermitteln aller Art, Gegeuständen des tägliheun Be- darfs, wie au< die Vermittlertätigkeit hierfür untersagt.

Essen, den 28. Juni 1917. Die f\tädtishe Policeiverwaltuno. Der Oberbürgermeister. J. A.: Dr. Meyer.

Bekanntmachuug.

Dur< Bescheid vom 30. Mai 1917 habe ih dem Händler Wilhelm Wolbringa hierselbst; Hammerstraße 16, den Handel mit Lebens- und Futtermttteln aller Ait, Gegenständen des täglichen Bedarfs, wte au<h die Vermittlertätigkeit hierfür untersagt.

Essen, den 28. Junt 1917.

Die städtisde Polizeiverwaltung. Der Obexdürgetmeister. J. A.: Dr. Meyer.

Bekanntmachung.

Dem Händler Peter Josef Moll, Wertber Straße 64, is auf Grund ‘dec Verordnung des Bundedra!s vom 23. September 1915, betreffend die Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel, dur< Verfügung vom 14. Junt 1917 der Handel mit Nah- rungs: und Genußmttteln und sonstigen Gegenständen T täglihen Bedarfs untersagt worden Die Fofsten der eröffentlihung dieses Verbots fallen dem Betroffenen zur Last.

Barmen, den 27. Juni 1917. Die Polizeiverwaltung. J. V.: Köhler.

Bekanntmachung.

Gemäß S 1 Abs, 1 und 2 der Verordnung des Bundesrats vom 23. September 1915 (R&HBl. S. 603) über die Fernbaltung unzuverlässiger Personen vom Handel ‘hade {< der Ehefrau des Heinri Ber'e, Helene geb. Crombach, geboren am 29. Juni 1884 ia Rote Erde bei Aachen, zurzeit Düsseldorf, Oststraße 107a, wobnhast, die Ausübuna des Handéls mit Gegenständen des täglihen Bedarfs, insbesondere mit angs und Genußmitteln, für das gesamte Reichgebiet verboten. '

Düffeldorf, den 23. Juni 1917.

Die Polizeiverwaltung. Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Lehr.

Nichkamlliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 4. Juli 1917.

Jn der am 3. Juli 1917 unter dem elf des Staats- ministers, Staatssekretärs des Jnnern Dr. Helfferich abge- haltenen Vollsißung des Bundesrats wurde dem Entwurf eines Geseßes über die nohmalige Verlängerung der Legis- laturperiode des Reichstags und dem emel eines Geseßzes, v bai den Landtag für Elsaß-Lothringen, die Zustimmung erteilt.

Die vereinigten Aus\hü}se des Bundesrats für Handel und Verkehr und für Rechnungswesen sowie der Ausschuß für Zoll- und Steuerwesen hielten heute Sizungen.

Aus Rußland liegt wieder eine sonderbare Urkunde vor, aus der klar hervorgeht, mit welchen Mitteln die ver- bündeten Mächte ihre russishen Bundesgenossen zu dem jeßt beginnenden Angriff veranlaßt haben. Der Kriegsminister Kerenski erläßt einen Armeebefehl an die russis<hen Truppen, in dem er, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, wider nines Wissen das Märchen wiederholt, bie Mittelmächte hätten Rußland zu einem Verrat an seinen Bundes- enossen verleiten wollen. Jeder, der die amtlichen Pundaedungos der deutschen Regierung gelesen hat, weiß, daß ein solcher Vorschlag nie gemaht worden ist, daß aber die Westmächte sich unablässig bemüht haben, den Russen einzureden, man wolle sie von ihren Verbündeten ab- sprengen, um sie getrennt von diesen zu verderben und zu be- rauben. Die Angít vor ‘dem Frieden, von der die Regierungen

4 der verbündeten Mächte beseelt sind, hat sie veranlaßt, die Ver-

suche der ‘rusfischen Revolution, einen allgemeinen Frieden zu- stande zu bringen, mit allen Mitteln zu erstiden. Daß Kerenski sih dun Nachteil seines Volkes dazu hergibt, ‘dieses Spiel der Verbündeten zu unterstüßen, ist bezeichnend für die in St. Pete us herrschenden Zustände. Der Text dés Armee- befehls lautet : : ; „Nachdem Rußland die Sklaverketten zerbroen hat, hat es < feft entshlofsen, um. jeden Preis seine Rechte, Ghre .und Fr. verteidiaen. Jim Vertrauen auf die Brüderlihkeit der Vöiker hat die russische Demokratie einen warmen Aufruf an alle kriegführenden Länter gerichtet, den ¿envoll Srieden“ zu s<li-ßer, tir alle bef:ted-gen förne, Dex Fetüd

eiheit zu,

rieg zu beenden und: einen ehenpollèn -

| j 18 Aniwort auf diesen Aufruf elnen Verraf

a s Die Deliaecidies und Deutsder oiderten Rußland zu einem

Sonderfrieden auf, suhten unsere Wachsamkett durh Verbrüderungen

gu. s is ia: wafen gleichzeitig alle ihre Streitkräfte gegen

naher. Deute, va der Feind sid tas Nublaad f nicht iusdhea 5 5 ebt, u

läße droht r uns und läßt seine Kräfte an unsere Front werfen:

„Soldaten! Das Vaterland if in Gefahr. Unheil bedroht die Frei«

beit und die Revolution. Es ist Zeit, daß das Heer setne Pfliht erfüllt. Guer Obersikomman'ierender ist der Ansicht, daß jeder Tag Veribzerung den Feind siärker ma<ht und daß nur ein entscheidender Schlag seine Pläne zunihte machen kann. Daher fordcre ih im vollen Bewußtsein ter großen B LUE Loe i pu Tae O os En des reien olîles un oriaufigen Negferun e Heere auf, zum Incr überzugeher. drct Fekud soll nicht sobald froblcdén. Ale Völker follen wissen, daß wir ni<ht aus Schwäche vom Frieden sprechen und daß die Freißeit unsere militäri[<hé Krast eer(göhert hat. Offiziere und Soldaten ! Wisset, daß ganz Rußland Euch s"egnet zu: Guren Taten im Namen der Freiheit, im Namen der Zukunft des Vaterlandes und im Namen eines ehrenvollen und dauerkaften Friedene./ J befehle Euh! Vorwärts !* ;

Der russis<e Soldat gehorcht, wie die Ereignisse auf dem östlihen Kriegsschauplaß zeigen, aber es fragt sih doch, wie lange si< Rußland no< wird für die Jnteressen einzelner seiner Führer und für fremde Regierungen mißbrauchen lassen,

Die Mitglieder des Beirats für Volksernährung des Reichtags haben laut Meldun , des „Wolfschen Tele: graphenbüros“ die nachstehende Entschlie zung angenommen:

Der Berrat ‘wolle beschließen, i den Herrn Pi: äsidenten des Kriegsernährungsamts aufzufordern, auf eine erhöhte Förderung: der Kohle und die be« \s<leunigle Shaffung und Dur<führung etnes ein4 beitlihen Versorgungs- und Vertétlungsplanes hinzuwirken, insbefondere dajúr Sorge zu tragen, Ee 1) daß. eine ausreihende Versorgung der s\tädtishen Gas- und Elekteizitäütswerke und E allên gea die orguna der erung mit Ko<hgas slhergestelit, daß ben Ueberlandzentralen, den Mühlen und“ Nährmittel- betrieben, den landwirtschaftlihen Betrteben und den-ländlihen Schmieden rehhtzeitig Kohlen in-ausreihender Menge geliefert

2)

werden, 3) daß für den Hausbrand unter entsprechender, allgemeiner.

Zumessung die notwendigen Kohlen jur Verfügung ge- tellt werden. j

Aus Anlaß der in der leyten Zeit festgestellten vielfachen Versuche von Kriegsgefangenen, das deutsche Wirtschafts- leben dur< Zerstörung deutschen Eigentums („Sabotage“) zu shädigen, mehren fich die Zuschriften, in denen Ratschläge erteilt werden, gegen Kriegsgefangene, die bei Ausführung solher Verbrechen gefaßt werdèn, aufs strengste einzuschreiten.

Von zuständiger Stelle wird dur<h „Wolffs Telegraphen- büro“ darauf hingewiesen, daß von dén Militärbehördén récht- zeitig die entsprehenden Maßnahmen angeardnet worden sind. Kriegs8gefangene, die sih des erwähnten Verbrechens \{uldig machen, werden auf das stren gste, gegebenenfalls mit dem Tode bestraft. E

- Oesterreich-Ungarn.

m österreihishen Abgeordnetenhaus verlas der

Ministerpräsident Dc. von Setdler - gestern - den“ Allers- höchsten Gnadenerlaß. Darauf erörterte das Haus die Berichte über die kaiserlihen Verordnungen, betreffend die ae Einstellung der Wirksamkeit der Ge-

<worenengeri<te und die Unterstellung von Zioil-

personen unter die Militärgerithtsbarkeit.

Zu den Berid>ten erklärte der Leiterdes Juftizminiftertums Dr. Ritter von Schauer, auf die politische Selte der Frage nit eingehen zuwollen, da die derzeitige Rezierung nicht die Verantwortung für die erlassenen kaiserlihen Verordnungen zua übernehmen. habe und in der Sache selbst mit dem Ausschusse in sofern übereinstimme, als av se wünsche, daß sobald als möglii< die ordentlichen Gerichte thie Tätigkeit wieder aufoähmen. Tehnisde Gründe und die Bettehräverhättathie maten dabei aber gewisse Einshrärkungen unabweislih. Jm Laufe der Beratung traten sämtliche edner für dié Vérweigeiuung der Ge- nehmigung der Verordnungen ein. Der Adg. Pernex- storfer (Deutisher Sojzialdemokrazt) erklärte: wenn von der Kione ein Glanz ausgehen könne, könne er es uur mehr von der Persöolihkeit und von deren Serethtigkeit, Wahr- heit?liebe, politi)her Ginsidt und von der Eivsiht in die Not- wendigkeiten, besonde's în die demokratis<hen Notwendigkeiten der Zeit. Wenn etn folcher Herrscher avfftehe, so nehmeu die grund|äßli< republlkanis< gesinnten Sozialdemokraten keinen Anstand, es amzu- erkeyuen. Ste erkennten an, däß der Gnadeneilaß eine Tat set. Sie bedauerten es daher, ‘daß ih Stimmen ga-g-n de" Grlaß erhoben hatten. (Lebhafter Beitall.) Die deuten Soz'aldemotraten wollten, däß die Bevölkerung der Staaten zusammenkomme; se wollten den Avbau des Hafss.

Jm Justizaus\<uß stellte der Abgeordnete Stoelzl einen Antrag, in dem die Regierung aufgefordert wird, einen Gesegentwurf wegen allgemeiner Milderung deér Be- stimmungen des Militärstrafgeseges im Hause ein- zubringen. Der Leiter ‘des Landesverteidigungsministeriuums Czapp erklärte, er nehme den Antrag mit lebhafter Be-

S nd auf und werde alles tun, um in möglichst kurzer

rist ihm zur Durchführung zu verhelfen.

Zum Präsidenten \ des ungarishen Abge- ordnetenhauses wurde der Abgeordnete der oppositione Tiszapartei, Karl Szasa, gegen -den Kandidaten der Re- G DARILSreR, Johann Toth, mit 188 gegen 138 Stimmen

gewä Großbritannien und Jrlaud. Im Unterhause stellte das William Thorne an den Staatssekretär des Aeußern die Anfrage, ob er wisse, daß die englische Sozialistenpartei, eine Vereinigung mit weniger als 5000 Mitgliedern, um dente für l

weitere drei Vertreter nah Sto>holm angesuht habe, und ob er ferner wisse, daß bei der lezten Jahresversämmlung der Arbeiterpartei, die im Januar in Me flattfand, ‘eine von Vertretern der unabhängigen Arbeiterpa antragte Entschließung, eine internationale Sozialistenversammlung ab-

zuhalten, abgelehnt worden sei, und zwar mit 1498 000 gegen uh geleh \ g egen :

000 Stimmen. Auf derselben Versammlung sei eine

{lichung der Vertreter der englischen Sozialistenpartei, daß e 1

egierung sofort in Friedensverhandlungen eintrete, mit 697 000 gegen 2000 Stimmen abgelehnt worden. Bei derselben Versammlung fei ferner eine Ent- (hliehung. beantragt. worden, daß der -- Kampf bis zum Endsiege andauern solle, und. diese. Entshließung sei mit 1036 000 gegen 464,000 Stimmen ougenommen-: worten,

beute

d der Arbeiterparlei

: Feindseligkeiten an der Balkan

epa e ar Rd, E A dre Ee Cam ‘ee 6 G R * t L

Er frage den Staatssekretär, ob er vor der Erteilung der Pätie an die Vertreter der erwähnten Sozialistenvereinigung Fr nässe gewissern wolle, -daß es ihre Absicht sei, zur Unterstützung der bei der lezten Jahresversammlung der Arbeiterpartei gefaßt Beschlüsse na< Sto>holm zu gehen. Der Staatssekretär VO e Tatsaden so li | vernehme, e TatsaBe [tegen, wie se s frage angegeben werden, obwohl das Auswäctice Amt feine, A Sn iomadwelhe Maat nland baltisie Saciti weib, wurden Y edern ti U ti keine Pässe auszestellt, um der Tagung in Sivébales e eibaries Jn Beantwortung einer Anfrage, betreffend die in Vor- shlag gebrachte Beratung der Verbündeten über die Kriegsziele, sagte Lord Robert Cecil, die russische Regie- rung habe die Beratung vorgeschlagen. Die britische Regierung slee egen dieses Gegenstandes in Unterhandlungen mit ihren er i

Die englische so ialistishe Partei hat der „Morning Post“ zufolge beschloffen, der Einladung des Arbeiter- und Soldatenrats zur internationalen Tagung in Stockholm zu entsprehen und vier Mitglieder, nämlich Fairchild, Jnkpen, Fineberg und Fred Shaw, zu entsenden, die angeblich alle ausge]prochene Gegner der Sache der verbündeten

Mächte find.

r vorgestrigen Geheimsißzung d wurde dem „Progrès de Lyon“ Fs elite A fn fter über Vorbereilung und Durchführung der leßten militärischen Unternehmungen sowie eine Aufrage Brake über Nußzbar-

machung der Lehren des Krieges für die militärishen Unter- nehmungen erörtert.

l . Rußland. 4 Die vorläufige Meglerung hat . St. Petersburger

lättern zufolge in der Nacht zum Donnerstag ausführlich die u Fa “Frage Ln, Und nd. einstimmig E den

Cn, Zentralrat und die ärversamml i der Ukraine Le hätten, erklärt. As E A

Jtalien.

Blättermeldungen zufolge gewährt ein Ne ierungs- e‘laß den Landwirten éine S taatsuntersiügung fi 70 Lire für jeden Hektar Mehranbau von Getreide, Gemüse und Knollenfrüchten und unentgéltliches Saatgut dazu.

Der Präsident des Senats {lug im Einverständnis mit der Regierung vor, daß der Senat heute in geheimer Sizung tagen solle. Der Vorschlag wurde angenommen.

Niederlande.

Das Ministerium des Aeußern teilt einer amilien Meldung des orrespondenzbüros“ zufolge mit, daß der britische Staatssekretär für auswärtige : ngelegenheiten -dem niederländischen

neuen englischen Absperrmaßregeln in der ordsee erhobenen Vorstellungen sofort mit der Admiralität in Verbindung zu segen.

__ Das Ministerium des Aeußern teilt ferner mit, daß die englishé Regierung sih bereit erklärt hat, einé neue Unter- suhung anzustellen über die. Frage, ob die auf Zierikzee ge- allenen Bomben von einem englischen Flugzeug abgeworfen ein könnten, Die niederländische Regierung hat der englishèn angeboten , die; in Zierikzee gefundenen Bombénsplitter vor- ege Lat leideitig um die Erlaubnis ersucht, daß ein 0 r ve

beiwohne. Da die englische Regierung nihts:da & van Sin e diesm Zwet < England begeben. Di . van Tüinen zu diesen Zwe> nach Er egeben. Die belgische und die frenaösi sth Recieruni haben fn Beant- wortung einer Anfrage der holländishèn Regie ob es möglich sei, daß der Vorfall von Zierikzee einem

ei

elgishen

oder einem erigen. Siugzeus zuzuschreiben sei, mitgeteilt, uu

eine eingehende 1 abe ergeben, -daß diefe Möglichkeit ausgeschlossen sei. ng habe ergeben, daß diese Möglichke Schweden.

Der „Nationaltidende“ zufolge baben si ungefähr 30 s<hwedishe Schiffe, die bisher England nicht verlassen lonnlen, des deuts und befinden fich auf der Reise nah Schweden. Jhre Ladungen bestehen aus Getreide und für die Jndustrie unentbehrliche

aren.

Der griechische Gesandte hat nah einer Meldung der „Agentur i“ vorgestern - na<mittag der Pforte den Ab- bruch der Beziehungen mitzeteilt.

Griechenland.

Die Athener Gatnison und die Generale der Truppen im Peloponnes ‘haben, ‘ber „Times“ zufolge, am Sonntag dem neuèn König den Treueid' géleistet.

Der General Genin is mit der französischen Nilitärabordnung- bei der Weniselos-Armee am 29. Juni nach Athen Abgeraitt, um die griechishe Armee neuzuordnen. Der Generalsiabshef Negropontis und die übrigen Mit- glieder des Generalstabs der Weniselos-Armee werden folgen.

Nach einer Meldung des „Secolo“ halten die Frans ¿osen Prevesa immer: noh bestht. | /

Bulgarien. Der griechische Gesandte Naum hat einer Meldung der

daugarisc en „Te Fgrapdenagentur zufolge gestern vormittag

m èr des AeußernRadoslawow eine Note folgenden E “ete ali f te gek Einigung d : ufi ekommenen ung der

beiden blober getrénnt-n Parteten Grleenleebs bält die gritchisthe Regierung mlt Rü>sicht darauf, daß bellenisGe Regimenter an des de! ansront tetlnebwév, es für unmögli,

aintlihe Beziehurgen mit der bulgacishen Regieruna 1u 28 mft dez Genfer e: peVier Gele u Be Q

ie : Konsulate in Philippopel Warna urd Burgaäs na< Griechenland

aurü>zukehren. Die Ne Ei, ka gibt ierung der Verefhigten Staaten von Amerika a bekannt, daß Ent land Un néue Anléfhe von 25 Mil- lionen Döllar“erhalten jt S Asien.

, Nach einer Meldung der „Agence Havas“ sind am 1. Juli in Peking Kalserliche Dek; cle veiöffertlicht worden, die die

Gesandten in London zugesagt hat, sich wegen der von- der niederländischen Rie an tee die j

rständiger der Untersuchung - der Scherhen - Linie bis auf ein kleines Nussenne

bersileutnani im: ‘Beneralstab-

en Freigeleits vom 1. Juli bedient

Wiederherstellung des Kaisertums in verfassungs- mäßiger Form verkünden und einen unter dex Leitung des

.Geuerals T un siehenden-Großrat, . der sich mit den. Staatsangel. E m ) brat, f

zu befassen haben wird, sowie einen Senat (Hof der Tugenden) unter dem Vorsiß von Slult- 1MtiQuan einsezen.

Reutermeldungen zufolge sind der General Ian aaten zum Vizekönig von Tschill und der Vuzepräsident Fengkuo enq zum Vizekönig von Kwangsi ernannt worden. Alle ehemaligen amtlichen Titel und Bezeichnungen der Regierungsämter sind wiederhergestellt, Jn Peking herrsht völlige Ruhe, obwohl ein Teil der Bevölkerung gereizter Stimmung ist. Auf Befehl der Polizei wurden in der ganzen Stadt Dracheabanner gehißt.

Kriegsnagrihten. -

Berlin, 3. Juli, Abends. (W. T. B.)

Im Westen niht Besonderes, |

Im Osten lebhafter Feuerkampf vom Stochod bis zur Narajowka. Neue starke Angriffe der Russen nut bei Brzezany; sie sheiterten verl ustreic.

Bei der weiteren artilleristischen Bekämpfung der englischen Anlagen in Flandern wurden die Eisenbahnbrüde und Eisen- bahnanlagen am Westrande von Ypern beschossen. Schwere Bce- schädigungen wurden erkannt. Weiter wurden mit Ballon- und &liegerbeobahtung mit gutem Erfolge Batterienester, Bahn- anlagen ‘und Grabenziele unter Feuer genommen. Die Zahl der am 2. Juli östlih Ostkerke von märkischen Stoßtrupps ein- gebrachten Belgier hat sih auf 42 erhöht.

. An der Arrasfront wurde der Angriff zweier englischen Kompagnien an der Straße Lens—Liévin am 2. Juli, 5 Uhr Vormittags, abgewiesen. Jm übrigen zeichnete sih der Tag durch eine Anzahl \hneidiger und geld beendeter deutscher Patrouillenunternehmungen aus: Bei Fromelle wurden 2 Eng- länder, westli<h Aubert 4 Portugiesen, südlih Neuvechapelle 1 Portugiese, westlih Lens 3 Engländer gefangen.

Jn dem Vorpostengefecht bei Argicourt nordwesili< von St. Quentin wurden am Vormittage die schwachen deutschen Postierungen in der Boulogne-Ferme verdrängt. Bereits am Abend des gleichen Tages wurde durch deutsche Stoßtrupps die Fertmebésagung aufgehoben. Der überlebende Teil der Besayung wurde gefangen eingebracht.

n der Aisnefront wurde am Bovelle-Plateau ein französischer Angriffsversuh auf die verlorenen Stellungen in der Entwicklung niedergehalten. Nach Abweisung von zwei späteren französischen Angriffen seyte am 3. Juli 5 Uhr 45 Vormittags starkes französisches Feuer hier wieder ein.

An der Ostfront lag der stärkste russishe Dru> in der See ron Zborow. Nücksichtslos immer von neuem einge- seßte Massen erzielten hier ein Nachgeben der Linien der Ver- bündeten. Reserven mit fris eingesetzten Truppen fingen jedoch den Stoß in der zweiten Stellung auf. Eine ungarische Abteilung, die în der ersten Stellung tapfer auf einer Höhe ausharrte, wurde von beiden Seiten umgangen und gefangen genommen. i

Bei BenluGo find die Russen niht weiter gekommen. Sämtliche heftigen Angriffe, die die Russen trümmern heraus vorzutragen versuchten, \cheiterten an dem Nan Widerstand der ihnen gegenüber eingesezten eutschen ‘Truppen.

ei Brzezauy bis zum eir ist die gesamte vordere

t wieder in der Hand der deutschen und osmanischen Truppen. Alle Angriffe am Vor- mittag des 2, Juli \üdlich von Brzezany blieben im Abwehr- feuer ‘der Verbündeten ‘liegen. /

Sem R —D

Großes Hauptquartier, 4. Juli. (W. T. B.)

Westliher Kriegsschaupla y. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Infolge Dunstes und dadurh erschwerter Beobachtung blieb die Feuerlätigkeit bis zum Abend gering; dann lebte sie in einzelnen Abschnitten bis zum Düunkelwerden auf. Nachts fam es mehrfah zu Erkundungsgefechten, die uns Gefangene und Beute einbrachten. |

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Oestlih von Cerny am Chemin-des-Dames griffen die Franzosen Nachts zweimal die von uns gewonnenen Gräben an. Beide Male wurden sie zurü>geshlagen. Die kampfbewährten lippisch-westfälishen Bataillone stießen dem weichenden Gegner nach, hoben ihre Stellung vor und machten eine ‘größere Zahl von Gefangenen. |

uh wesili<h von Cerny und bei Craonne waren Unternehmungen unserer Stoßtrupps erfolgreich.

Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Besonderes.

Desftliher Kriegsshaupla gy. Front des Generalfeldmarschalls - Prinz Leopold von Bayern.

Jn Ostgalizien vermochten die Russen gestern ihre An- griffe nur bei Brzezany zu wiederholen. Troß Einsayes frischer Kräfte kamen sie ni<ht vorwärts. ‘gäher Ver- teidigung und frischen Gegenstößen hielten sächsische Regimenter ihre Stellungen gegen zahlreihe Angriffe und fügten dem Feinde hohe Verluste zu.

m Abschnitt von Konju<hy—Zb orow starker Feuerkampf. ie Tätigkeit der Artillerie war au bei Brody und am Stochod zeitweilig sehr lebhaft.

An der übrigen Front keine größeren Gefehtshand-

lungen. Magzedonische Front. Nichts Neues. i Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Desterreichish-ungarisher Bericht. Wien, 3. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Oestliher Kriegsschauplay.

Am Stochod wurden \{wä<here Angriffe abgewiesen. Südwéstlih von Zborow gelang es dem Feinde, dur

aus den Dorf».

den Masseneinsaß weit überlegener Kräfte einen begrenzten Teil unserer Front in eine vorbereitete Rückhaltjtellung zurüclzudrüden. Jn s{hwereu, opfervollen Kämpfen, haben hier österreichisch - ungarishe Truppen, dem Dru> der Uebermacht nur \crittweise weichend, das Eingreifen vort Reserven zur Herstellung der Lage und des Kraftoerhältnisses ermöglihi. Weitere Ungiiffe find hier niht erfolgt. Bei Konjuchÿ sind mehrere starke Vorstöße blutia abgewiesen worden. Jm Raume bei Brzezany sind die Russen durch die bisherigen Mißerfolge und sehr starke Verlusie zu einer Kampf» pause gezwungen.

Jtalienischer Kriegsschauplaßz. Abteilungen der Honvedregimenter Nr. 20 und 31 haben bei Kostanievizza eine feindliche Vorstellung genommen und 2 Offiziere, 270 Mann und 2 Maschinengewehre ein-

gebracht. Südöstlicher Kriegs\chauplay. Keine Ereignisse. Der Chef des Generäalsiabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 1. Juli. (W. T. B.) Verspätet eingetroffener amilicher Heeresbericht.

Mazedonische Front. Jn : der Moglenagegend wurden feindliche Aufciärungsabteilungen dur< Feuer zurük- getrieben. Auf dem rechten War darufer war das Geschütz- feuer in der Nacht lebhaster. Ein feindlihes Bataillon ver- suchte bei Alcak Mah vorzudringen, wurde aber dur Feuer zurückgeschlagen Westlih des Dojransees lebhaftes Arz tilleriefeuer. An der unteren Struma Patrouillengefe><hte. An der übrigen Front shwaches Geschüßfeuer.

Rumänische Front. Bei Tulcea beiderseitiges Gez: wehrfeuer und bei Jsaccea spärliches Artilleriefeuer.

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Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 3. Juli. (W. T. B.) Tagesbericht. Keine besonderen Ereignisse.

Amllicher

Der Krieg zur See.

Berlin, 3. Juli. (W. T. B.) Jm Atlantischen Ogean haben unsere U-Boote wiederum eine größere Anzahl Dampfer und Segler vernichtet: Unter den versenkten Schiffen befanden si< u. a. der be- waffnete englishe Dampfer „Ribera“ mit 5000 Tonnen Kohlen na< Archangelsk, der bewaffnete ‘russische Dampfer „Betty“ mit 4600 Tonnen Kohlen nach Archangelsf, der russis<he Segler „Widwud“ mit

el nach England, ein großer bewaffneter Dampfer vollbeladen nah England, ‘ein großer, durch Zerstörer gesicherter Dampfer, ansheinend Transportdampfer, mit der Nummer 23, zwei

Dampfer, die dur< Döppelshuß zusammen aus demselben Geleitzug herausgeshossen wurden. Gegen die englischen be- wássneten Dampfer „Fallodon“ (3012 Br.-Reg.-To.) und “xNitoniam“ (6381 Br.-Reg.-To.) wurden von einem U-Boot Torpedotreffer erzielt. Das Sinken der Schiffe konnte jedoh nicht beobachtet werden. : : Der Chef ‘des Admiralstabes der Marine.

Kopenhagen, 3. Juli. (W. T. B.) Der dunisthe Schoner „Vonin“ ist in Brand geschossen und schwer beshädigt nah Londonderry eingeshleppt worden.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Verfassungsaus\<huß des Reichstags trat estern niht in die Beratung der Wahlrechtsanträge ein, federn vertagte sih mit Rückficht auf die Verhandlungen im Hauptausschuß auf heute, nachdem er- beschlossen hatte, die Teil- berichte über die bisherigen Beratungen an die Vollversamm- lung gelangen zu lassen.

Im Hauptaus\<huß des Reichstags gab gestern der Staatssekretär des Reichsshazamts Graf von Roedern laut Bericht des „W. T. B.“ einen Ueberbli> über die Ents wi>lung der Finanzen seit Einbringvng der letzten Kredit- vorlage und begründete sodann die Vorlage eines neuen Kredits von 15 Milliarden. Hierauf trat der Ausschuß in die Aussprache über die allgemeine politische Lage ein. Die Verhandlungen, denen von der Regierung die Staatssekretäre, der Kriegsminister und andere Mit: glieder des Bundesrats, von den Abgeordneten die Mitglieder des Ausschuffes und zahlreihe Zuhörer beiwohnten, sind verirauli<h. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Zimmermann äußerte si<h vertraulih über die politische Lage und unsere Beziehungen zu den auswärtigen Mächten. Im Anschluß hieran machte der Staatssekretär des Reichs-= marineamts von Capelle vertrauliche Mitteilungen über den Fortgang-des U-Bootkrieges.

Ge stellte dabei die hôst erfreulichen Ergebnisse in ter Ver- gangenbeit ynd in der Gegeywa:t fest und erklärte, daß die Marire mit vollster Zufri der heit ctncm weiteren günstigen und entscheidenden Fortgaog des U-Boottriezes entoegensebe. Die immer größeren An- \trengungen der Gegner, der U-Bootgefohr dur< Gegenmittel Herr zu werden, würden erbeblih mehr als avögealihen dur< die immer arößer we1tende Zahl dec egen unjere Feinde eingisezzen U-Boote. Die Veiluste an leyteren hie ten sih nah wle vor in schr mäßigen Grenzen. Alle anders lautenden Angaten in dèr fändl'hen und neu'ralen Prefse scien unwahr. Alles tn allem liege nicht die oe1ingste Veranlafsung vor, den Grfolg des U-Bootkzieges in Zweifel zu ziehen.

Der Kriegsminister von Stein schilderte die für uns in jeder Beziehung günstige militärishe Lage und gab in Uebereinstimmung mit der Obersten Heeresleitung der Ueber- zeugung Ausdru>, daß wir troy der vielen Feinde den Krieg

lü>li<h zu Ende führen werden. Der Staatssekretär des innern Dr. Helfferih würdigte die großen Opfer, die das deutsche Volk trägt, und ov einen Ueberbli> über die Aus- sihten der bevorstehenden Ernte ‘in Deutschland und den ver- bündeten Ländern. Zur Kohlenfrage führte der Staats- R übersleige der Bedarf die Förd Das G

Zur Ze rileige der Dedarf die Förderung. Das Glei>h« actwvidt müsse bergeftellt werden eiverseits dutG. Steigeruvg ter Sörteruya, anderezsei:8 dur Einst k ngen, wo tolFe dur<tühbar

selten. Die sür kette Zwc> erfordeil<en - Dic snak men sien