1917 / 171 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

VEerlecencs Kênren. (Letk.cfler Veisell) Jm Osten ift infolge dev iurezen rufsis>en Wirmn ter Ancuiff tex feindlicden Milicnenk-cere Uit zur Ausführung eckemmen. (5 +22 verb! tniSmäßicge Nuhe cin nis Os falsde Nadricien uad Doureden dor ‘russi- Cen <ciburtdeicn Tie Scldaten in Nußland von neuem aufceadcit Fetten, Fam es zu ter jehigen Offerfive. Ihr Dic! war Lemterg und die Oecleruben ren “Drobobycz, uin unseren U-Booikricg zu \>¿ticen. Brussilow bat in seiror Rücfsihtslosigkeit unter urgcternen Offenen rur ccrirga Vorteile crzielt. Ler einar halben Siunde habe ic cin Telegramm des Feltmars&alls erhalten, Tas folgentez maßen lc uict:

„An den Neitsklan¿lon des Teu!s>ien Neickes, Reichstag. Dur die rufsiscæ Offensive in Gelizien berausgefordert, hat dort heute ein dur starken Negen bieher hinauégesbebener deutsber Angriff éstlid Zloczew einzese8t. Unter persönli>er Leitung des Feldmarschalls Prinz Leopold von Bayern (Bravo! im Zentrum) ) lian devtsde Divisionen, unterstüßt dur< ésterreichisdbungarisce Artillerie, in altbewäbrtem Stneid und fester 2uversi&t die russi- sen Stelungen dur>stoßen.“ (Lebhafter Beifall. Zurufe bei den U. S. Erregte Gegenrufe bei den übrigen Parteien.) Die in den leßten Berichten erwähnten Vor- eile von Brussilow sind dana<h wieder ausgeglißen. (Lebhafter Beifall.) Griechenland, dur< Gewalt gezwungen, ist in den Krieg gegen Un3 gestoßen worden. Unsere gemeinsam mit den tapferen bulgarischen Bundeszenossen gehalten2 mazedonisde Front steht fest. | : Italien würde selbst dur eine 11. Jsonzes<la<bt gegen unsere in Kampf und Treue erprobten österreihis<-unaaris<en Bundes- gencfsen nit das ersehnte Ziel erreiden (Lebhafter Beifall), wes- wegen es sein Wort bra, den Besiß von Triest. Im Kaukasus, im Irak und in Palästina hat der Kampf wegen der Jahreszeit ouégeseßt. Wenn er wieder aufflammt, dann wird der Feind das türktishe Heer neu gerüstet und in bester Zuversicht finden. (Bravo!) Den heoffnungsrollen Neten der Ententeländer über das Eingreifen von Amerika hören wir obne ernste Bedenkcn zu. (Bravo! rehts.) G8 ist ausgezc>n:t, wieviel Shiffsraum er- forderlich ift, um ein Heer von Amerika nah dem europäisden Kon- tinent binüberzuführen, und wieviel Tonnage dauernd dazu gebört um das Heer au ernähren und zu versorgen. Frankreich und England Eönnen lhre eigenen Here kaum selbst versorgen, ohne ihre Kriegs- wirtschaft weiter zu beeinträdtigen. Unser Heer, unsere Marine und S unsere V-Boote werten auch dieser neuen Lage Herr ®rde: ravo! é); des Ir Zu j E, A rehié); des sind wir fester Zurersitßt. (Erneutes Dit ursmren Vundeeenesscn können wiv also ¡eter weitoren En!wilurg dor militérisden Giierisse mit Ttubügan Sicerheit enîi- gegensehan. (Brave!) Und do ift èn aller Derzen dio brennente ag: wie cas rc<? J kon Eiermit zu dem, was im Mittel- gung des Interesscs unsay allar steht, ¿u tem Kernpunkt der Fautigen Veifor.tluneen. Deutsdlard hat ten Krieg w&t gawollt. Gs flaeble nicht ne< Eroberungen, rid nad) geicaltamer Vere- gierung seen: Macht, damm mird Deu!dlord eu< nidt «inen Tog lèrzer Krieg führen, rern ein drcrbel'en Tkieto ¡u Fakten ift blech deaum, um gewaltfamgq Crobecunçcen zu maden. (Lebhaftes Bravo! im Lentrum, lints urd tei ten Eczialdemolraten.) Das, C wiw wollen, ist in arftor Lire, tf wir Frinten ess sel de maden, # si rfolo:ei turdgeseßt laten. Dre jevige Ecmmaticn und die Tomnerèm Cesdledier scllen ticsa Kriecérrüfungézeit als eine leudrezrte Qeit tes Sicges, ter uneuhövden Tatkraft und Opferficeudig- keit vrscmes Volkes vnd urserer Heere im Gecächtnis kehalten für Jabrhunter:e. Ein Vclk von ne< ni&t 70 Millionen, das 1h Seite an Seite mit treuen Verbündetew gegen eire bieTfabe Uetor- legenHeit ven Vélker massen mit cu: Wasfe in ter Hand vor den Grengeav scires Landes behauptet, hat si cis unübermindlid ewiesen (Schr rni>tiig! rets.) Hieraus ergeben suh für mich die Ziele. Ja

esten Linie ist das Cebict tes Verterlantes ünontcstonr. Mit enem Gcegr.er, der uns mit der Ferdecung emteegen!initt, uns Neictégebiet a nehmen, fönren wia nvdt verhandeln. Wenn wit, Frieden den OTT müssen wür in erster Linie ermiden, dci die Grenzen des Deut- sden Reictes für alle Leit sichengestellt sind. (Leblaftes Bmavo! mebts.) Wir müssen im Wegs der Verständigung (Bravo! im Senticim, Tinks ur.d Tei iden Sozialdemokraten) und tes Ausgleihs (erneutes Lravo! im Zentrum, linke urd bei den Sczialtemskraten) die Lebtenébedirçgurçen des Deutsdlen Neis ouf tem ontinent und

rend leiten, blutcm und sterben, und dieses Deutschland wellen wir

die Kartoffeln zum WaXsen zu bringen. Kartoffelernte. (Sebr richtig!) Und wenn wir das, was aus Numänien und aus den beschten Gebieten in dirsem Jahre uns zuwacsen wird, für unsere Wirischaft vorsiGtig nußen, dann wird die Futterknappheit überwunden werden, vor der wir sonst stehen. Es ist in dîesen drei Kriegsjahren der Vemreis erbracbt, daß felbst bei einer {6le<ten Ernte, wie im Jahre 1916, Deutsland überhaupt nit ausgehungert roerden kann. (Bravo!) Bei straffer Erfassung und bet \<maler Nationicrung reidien die Vorräte, und das ist der unbere$enbare Vorteil gegenüber England. Es hat in weiten Kreisen die s<merzliGße Erfahrung gemacht werden müssen, daß infolge der Kriegswirts&aft das Verhältnis ter Bevölkerung in Stadt und Land eine Trübung erfahren hat. (Sehr rihtig!) Hier muß unbedingt Aufklärung erfolgen. (Sehr richtig! re<ts.) Wir müssen in erster Linie die Landwirtschaft davor be- wahren, daß im neucn Wirts>kaftsplan die Nationen, die ihr zuge- wiesen werden, inébefondere au< für das Vieh, für tice Pferde, so gering sind, daß es von vornherein auëgeshlossen ist, damit zu reihen. (Sehr ridtig! re<s.) Das mar ein Fehler des vorigen Jahres (Sehr richtig! im Zentrum), der glatt zugegeben wird. Denn das hat natürlih die Folge, daß notwendige und darum mens{li< entshuldbare Geseßesübertretungen vorkommen. (Sehr wahr! rets und im Zentrum.) Es muß auch die städtis<e Bevölkerung tie großen Schwierigkeiten würdigen, unter denen die Landwirtschaft in der Kriegswirtschaft jeßt in ihrem Betrieb zu leiden hat. rihtig! re<is und im Zentrum.) Und umgekehrt muß überall in der ländlichen Bevölkerung volles Verständnis dafür besieben, wie groß die Not in der industriellen Vevölkerung und in den Großstädten ge- wesen ist und ist. (Sehr richtig! re<ts.) Wenn das geschieht, dann wird die Annäherung erfolgen, es wird einer für den anderen das leifien, was er kann und wozu er verpflichtet ist, Die erfreuliche Erscheinung der Verpflanzung ten Hundertiausenden von städtischen Kindern auf das Land kann vielleiht die Brücke bilden. Aber wir müssen auf alle Weise dafür sorgen, daß dieser Gegensaß gemildert, daß er ausgeglichen, daß er beseitigt wird. (Sehr rihtig! re<ts, im Zentrum und bei den Nationalliberalen.) Meine Herren, Sie können von mir, der i< erst fünf Tage im Amt bin, ni<t erwarten, daß ih mich über die \><webenden Fragen der inneren Politik heute ersbopfend und abshließend äußere. Aber ih will folgendes sagen: Daß ih mich auf den Boden der Allerhöchsten Botschaft vom 11. Juli über das Wahlre<t in Preußen ftelle, ist selbstverständlich. (Bravo! links.) Ich halte es für nüßli<h und für notwendig, daß zwischen den großen Parteien und der Regierung eine engere Fühlung herbei- geführt wird, und bin bereit, soweit dies mögli ist, obne den bundes- staatliden Gharofter und die fonstitutionellen Grundlagen des Reiches zu s>ädigen, alles zu tun, was dieses Zusammenarbeiten lebens- und milurgercler meen Tann. J< halte es aub füv wünschenéwert, daß das Vertrauensverhältnis zwishen dem Parla- ment und der Negierung dadur enger wird, daß Männer in leitende Stellen berufen merden, die neben ihrer persönliden Eignung für den betreffenden Posten au< das volle Vertrauen der greßen Par- teien in der Veolklsrertreiung genießen. (Bravo! links) Meine Herren, selöstverständlich' ist alles das nur unter der Vor- auésebung mögli, daß von tex anderen Seite anerkannt wird, daß das verfassungêmößige Necht der Reichsleitung zur Führung in der Politik nit gesbmälert werden darf. (Bravo! rets.) J< bin nicht willens, mir die Führung aus der Hand nehmen zu lassen, (Let- hafter Beifall rets.) i Meine Herren, wir fahren in wildberocegter See und in gefahr: lihem Fahrwasser. Aber das Ziel steht uns leu<tend vor Augen. Das, was mr ersehnen, ist ein neues, ein berrlides Deut &land nicht ein Deutschland, das mit seiner Waffengewalt die Welt terrori- sieren will, wie unsere Feinde behaupten, nein, ein sittlich geläutertes ein goticsfürchtiges, ein freies, ein friedli&es, ein madhtvolles Deut\h- land, das wir olle lieden. Für dieses Deutschland wollen wir tampfen

C De

uns erkâmpfen allen Feinden zum Troy. (Wbhafter, allseitiger Beifall.)

A

(Forlseßung in der Ersten Beilage.)

Wir hoffen auf eîne gute

Land- uud Forstwirts<aft,

i Tage ipeamIsiens fär Erntearbeiter

uf eine Eingabe des Vet:bantes deut! s i

in Berlin tat der przußishe Miniser ter dente de naHteie Céef des Neichtat1ts för die Verwaltung dir Reicbseisenbageen und Fôrdcru=g der titsjährigen Ern!earbeittea gl:ihwie im voti ah: angrordne?, daß Brb-itern, deneu zur Eitnbrinzung dex Ecte ei ixártige AUrbeitsft lz dur einen der dern Vertavde deutsdee S nodw-ise angrbörenten öfeatlihen cder ceminnüß ‘gen A j naŸweise, durÞ einen Ar! et:enc<wzis der Lar:dwirt chasts? beite, oder der deuts<:n Arbeiterzeairale {n Berlin verir.ite!t Caen it, die emmalige Fahit nc< der Arbeitsf\t. le E zurü> auf den preußisch - besien Staaitei'enbakn res den RciSceiser babnen in Elsaë-Lothrir ge» wölsirend der Mona t : bis eiufhlicßli< Septembe- 1917 ta der 4. W uaenklasse is ; Zut Fahrprette bewilligt weiten tann. Die Ermäßigung wird b palfen leg!:ng elaes poa2 den vorbezeihnet. n Arbeitsna&weisen für di e und tte Küdfahrt je besonders au3zustellezren Au3wetfeg voa Faßrkartenauagaben genährt werden. Als RAusweite dienen die Be buu>e zur Erlangung der Fakttpreiiecmäßigeng zum Zwede (" A:b:itsvermittiung n2< Abänderung der Worte „zum Zwed, an Arbeitzveimitt;ung* in „für Gint-arbeiter*. Den übricei deuts E Sa e S ¿E azheimzestellt woiden h t

anzus<ließen. (Zertralb: & aßischen Landwirt <3

frcalreoe (Zertralbiatt der pueßiscen candwirt <afis,

e auße. Arbeite,

Mannigfaltiges. E

E3 ist die Zeit j-t w'ederum gzekcmmer, in der d \ ? : 2 , er di Lifchgemüsen tuberetiet weiden. B.îi den gegenwärttyen boben Wte r die Gemüse ist damit zu re<nen, daf die Pilze in no< weiter G mfanae als früher gesanmeit uad geroffen wrden. Dauwit fekt Se au die Gefchr der VerweFselung tßbarer mit gifligen Pilien, E a in den ee Jahren hat zuverlässigen Nachrichten ‘wufolge die pah der on Pilzrerg-fiurg g slo.beuen Personen {n Deuitsh- end zugenommen. Gege 100 Pe:soren sind tin d Oen 1915 urd 1916 dem Gonuuß gifliger Pilze im

eich erleg-n. 3 set deabalb baravf bingewitescn, taß das Kaiser- liche Gesundbeit! ant ein Dilzmerkbiatt der wi>t'gsien eßbaren und fädiiden Pilze becauagegcben bat, das du seine Belehrungen und cine betgegeber e Pilz‘afil mit 32 farbigen Abb:ldungen der ges dachten G: fahr - mögii<{st vorzubeugen suht. Beim Sammeln der Pilze muß mit der gebotenen VorsiHt vorgzgarg2zn werden, und es jellten rur folde Pilze gesammelt und genossen werden, tie dem Sammler, als eßba: wirklih bekannt sind. In Zweifels)ällen Gute stes ein P.ukfurdiger um scine AnfiGt kefragt werden tur der wirklih Kur dige taan alle Arten eßbarer Pilze famneln der miyd-c Erfahrezae sollte sich auf tas Sammeln der bekannteren Arten (Pfeiferitng, Steinpiiz, Srünling, Bitterpilz) besSränken. Dag e:wzbn!e Pilamerfblait ist im Ver!age von Julius Springer D W. 9, Linfitr. 23/24 erichienea und kann von diejer Firma m Wee des Buchbantels b. zogen weiden. Der Preis für Meik- Hatt uvd Pilztarel ¡usammen beträat 20 &, für 10 Siúd 2 #, für 50 Etüd 7,50 J, für 100 Siüg 12,50 4, für 1000 Stüd 115 A,

Das Ziitern der Laubb!l#tter, Dle auff:lende Ex Mie fl daß Blätter, beispielsweise der Espe, bei e Sette n tines Uge ae Ne de pr lfd er Unmerju<ung, ë Botanischen Zutralblatt* berltet. "U A wégung aud

: esten ¡um irn Laborator}un an ¿a s Blan E l ? ¡URt getrenitev Blätte:n Peryor- zurufen und sie dann optish aufiuzeihneu. Die ilen A di- Stielläage ohne Girflus auf die Bewcgung ist; der

ttelbau, vor al’-m der Qzer!chnitt 7des Blattstieles, i biel- mehr maßgebend, Gs besteht eine Abitunmuvg der Schwingurgb- zahlen von Bewegungsform und Bi-gnng ta dem etrfaŸhen Ver- Lu 1:1, und die Blatisliele vzrhaltin fih in metanischer Hinsiht wie Stätte. Es muß m thin eine VBezichang zwishen Be- wegungsform uad Bliegurg veiteven. Das Blatt wendet, mit dem Winde gehend, diesem die Beeliseite zu, gegen den Wind dagegen geht es an, iadem es seine Blatiflähe mög!|<st parallel der Winde richtung steLt, damit ‘de: Witerstand fo ‘lein wie mögli whd, N gZni.ize EiasteUung wird zwangtwelse im rihtiaen ‘Kugen- i e dur die mechavishen Eigen\chazften des Stielcs be- nirt, Dach Movelle konnte diese Bewegung nachzeahmt werden. Es gelanz ÿÞertel, känstliGe Blätter, derea Blatispretite aus Gl: mmer- blätthen und dcren Stiel aus Kupferdraht beïtand, zum richtigen Zirtern zu bringen. Dabekt- brauchie er fih hinsihiliz der Blattform daraus nicht an die naturlichen Lorbilder zu ha;ten, vielmehr gelang der Versuch mit quadratishen F'ächen von 20 mm Seitenlärge, mit freitförm‘gen von 15 mm Haldmesser, mit 1ete>tigen, wenn der Stiel parallel der kürjeren Seite las, mit elliptisen, wenn der Stiel de Verlängerung der kürzeren Asse bildete, Der Stel war dabci ein Kupferdrabt von !/;. mm Halbmesser urd 50 mm Linge. Die Modelle mit quadrati:>er oder kreis}örmiger Fläche zitterten aber nur, wenn der Stiel auf cin Viertel der Länge

zum Deulshen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeigei

1917.

¿ 171. |

Erfte Beilage

B erlin, Freitag, den 20. Juli

S ey T

Parlameutsberihk.

(Fortsegung aus dem Hauptblatt.)

enba. (Zentr.): Im Auftrage der Fraktion des ortsrittlichen Volks- esolution zur An-

o Fehr M, er Sozialdemokraten und der bre id mich, dem Hause folgende

y unterbreiten:

‘Der Reichstag erklärt:

gie am 4, August 1914 gilt für das deutshe Volk au an . Sdwelle des vierten Kriegsjahres das Wort der Thronrede: *: ¿reibt nit Eroberungssuht“”. Zur Verteidigung seiner

‘heit und Selbständigkeit, für die Unversehrtheit seines terri- “alen Besibstandes hat Deutschland die Waffen ergriffen.

“Der Reichstag erstrebt einen Frieden der Verständigung und v: tauernden Versöhnung der Völker. Mit einem solchen Frieden > erzwungene Gebietserwerbungen und politische, wirtschaftliche ver finanzielle Vergewaltigungen unvereinbar.

Der Reichstag weist auch alle Pläne ab, die auf eine wirt- fliche Absperrung und Verfeindung der Völker Tüch dein driege ausgehen. Die Freiheit der Meere muß sichergestellt werden. “ter Wirtschaftsfriede wird einem freund\caftlihen Zusammen-

zen ter Völker den Boden bereiten. L Der Reichstag wird die Schaffung internationaler Nechts- „zanisationen tatkräftig fördern. : ;

Solange jedo< die feindlichen Regierungen auf einen sol{en rieden nit eingehen, solange sie Deutschland und seine Verbün- ven mit Groberung und Vergewaltigung bedrohen, wird das ute Volk wie ein Mann zusammenstehen, unerschütterlih aus- unen und kämpfen, bis sein und seiner Verbündeten Recht auf iten und Entwi>lung gesichert ist.

In seiner Einigkeit. ist das deutshe Volk unüberwindlih. Der Feihétag weiß sih darin eins mit den Männern, die in helden- tem Kampf das Vaterland hüben. Der unvergängliche Dank us ganzen Volkes ist ihnen sicher.

Namens der Zentrumsfraktion gestatte ih mir dazu die fol- do Auéfüklnumg. Einen denkwürdigew Tag begeht der Reichstag : seiner Friedenskundgebung. An der Scbwelle des vierten bieosjahres tritt er aus seiner bisherigew Zurückhaltung heraus und findet der Welt die Bereitschaft des deutsben Volkes, seine Be- baft für einen für alle Teile ehrenvollen Frieden. (Beifall.)

bt den Feinden kein Friedenßangebot, das ist Sache der MNe-

: as er heute unternimmt, is nur eine Friedenskundgebung.

Absicht geht in Uebereinstimmung mit den Worten des Reichs- ileró auf einew Frieden der Verständigung, - sein Ziel i die dau- nte Versöhnung der Völker, nit Eroberung, niht Vergewalti- 14, Werden die Feinde si von der CEhrlichkeit unseres Friedens-

Nur

lens überzeugen lassen? Jch weiß nicht, was sie zu tun gedenken; hr Kidenschaft und Haß sind s{le<te Berater. Ein fürchterliches Ubild des deutschen Volkes ist gezeichmet morden; aber {ließli ed aud die ruhige Ueberlegung wieder zu threm Rechte komniew rin, die sich sagt, das deutshe Volk ist stark und tapfer, aber ehr no< hat es sh in den Werken des Friedens S nd wenn jeßt ein ganzes Volk durch eine imponierende Mehrheit ciner Vertretung îin unzweideutiger Weise seinen Verständigungs- len zu erfennen gibt und auf jede gewaltsame Eroberungspolitif nidiet, darf man nit an seiner Ehrlichkeit zweifeln. Jeden- ¿ sind foir mit unserer aufrichtigen Friedenskundgebung dem ver- wortungsvollen Ernste dieser Stunde gere<t geworden. (Beifall.) ß ist gewarnt worden vor einer solchen Kundgebung, die die Feinde 1 als Zeichew der Schwäche deuten würden. (Sehr wahr rets.) id ¡woifle mt daran, daß O folhe Stimmen im feindlichan Lager iden vernehmen lassen, aber wir werden tatsählih den Beweis - ringen, daß wir zum Schlagen bereit und zum Siegen befähigt id, Unsere tapferen Heere werden in heldenhaften Taten nicht bmen und unsere V-Boote werden von Woche zuw Woche iw ge- higerter Tätigkeit den Frahtraum der Feinde vermindern und ihre ähungênot vermehren. Unsew deutsdes Volk wird au weiter renfwegt O umso mehr, als eine Ernte von seltenem sibtum beranreift. Sollen wir da die Hoffnung aufgeben, daß d bei unserew Feinden, wenn au erst in Monaten die Grfkennt- t dur<briht, daß nit die Wut, sondern die Sehnsubt nah Ver- Kndigung uns dazu bringt, zum Frieden zu mahnen? Drei Jahre irt der fürchterlide Krieg, unendlihe Werte werden Tag für Tag kmidtet, mit dem Blute der besten Söhne der Völker werden die ter gedüngt, Millionen Todesopfer werden gebracht, die Völker tien sih in dem kostbarsten, was wir haben, iw dem Menschen- Ut zugrunde. Deshalb, erhebt si< an der Schwelle des vierten tegéjahres die fur<htbare Frage an alle Völker gleichmäßig: soll b ein viertes Kriegsjahr den drei ersten folgen? Unsere militä-

alle Flle gerüstet sein. Unser Feer und unscro Flotte weit und h hs N E BEveel folgend, wird die e unorscütterli< uSsharren, bis endlich auch uns der Himmelsgruß erflingt: Friede auf Erden! (Lebbafter Beifell.) Himmelsgruß erflingt: Friede auf t Abg. Scheidemann (Soz.): Ih balte es zunächst für meine Pflicht, dem Kanzlermechsel einige Worte zu widmen. Wir waren politisce Gegner tes abgegangenen Meichskanzlers; aber unsere Segneridaft war sahli< und unterschied sich von einer onderen Gegner\daft, die person angriff und verleumdete. Soweit haben wir es unter tem Burgsnieden wirklich gebracht, daß man als ernst- liey Gegner nit angesebenr wird, solange man mit anständigen Waffen kämpft. In diejem Kampfe it er von ‘denen, die sich in ihrem Klassenintenresse bedroht fühlten, auf die shändlibste Weise persönlich hauntergerifsen und ‘bes>ampft worden. Wenn äch das alles lesen wollte, was dem früheren Kanzler na<geshimpft und nachgespien werden ijt! Pfui Teufel! Wäre Herr von Bethmann HolUlweg \<on mit der Ueberzeugung 1n das Amt eingetreten, mit dem er es verließ, wer weiß, wie mandes ta im Reich nicht {on längst bessor wäre. Aber sreili, ein Kanzler mit solen Anschauungen wav voir dem Kriege nit mögli, man hätte ibn längst heruntergeholt. Die reaktionäre Wirtschaft in Deutschland vor dem Kriege, die wir ge- duldig trugen, ift unseve tragische Schuld. Als Herrn von Bethmann cllmreg die Auçcen darükter aufgingen, war es leider zw spät. Das Verspwechen des gleichen Wahlrechts hat er uns no< gemaht. Es ijt bebauplet worden, daß infolge der Ausscußrerhandlungen im RNeichéttag eime Panik geherrscht bat, der Reichstag habe den Kopf vérloren und tergleiden metr. Jb stelle im Einverständnis mit Jhnen allen fest, daß das alles Lüge ist. Es ist m<ts wesentli< anderes vorgetragen worden, als was dier im Hause von meinen Freunden und miv hier oft gesagt worden ist. Die einzige Sensation im der vielbesprodenen Sihung war, daß wiv auf Än mit unseren Auffassungen nicht allein stantem. Das allerdings hat erne Panik ver- unfacht, ater nidt im Reickstaçe, sondern gerade ‘bei den Leuten, die da sahen, daß ihr Sipiel verloren war. Wir bekämpften den V-Boot- krieg aus rers<iedenen Gründen. Wür wollten nicht, daß dev Welt- brand auch dis andere Welthemisphäre ergriff. Wir glaubten, daß der, Schaden, den dex U-Bootkrieg anrichtet, großer als dev Nußen für uns sein werde. Wir drançen mit unserer Änsichb nicht durh. Eine \fruxellcse Demagogie begann zu toben, und sw hatte Erfolg. Ein Hauptanteil: an diesem Erfolge gebührt dev „Deutschen Tageszeifumg“. Selten hat ein Blatt seine Lesev wohl treister getäusht. Sein Hauptmitarbeiter, Eraf Nerxentlow, darf s1< rlhmen, einer, der

auptanstifter des Krieges mit Amerika und vielleicht nicht nur dieses rieges allein zu sein. Eine Cegenwirkung gegen diesen Wahnsinn in der Presse war ni<t mögli, weil die Zensur sie vorbot. Herr von Heytebrandt führto kürzlich aus, daß binnen zwei Monaten der Krieg dur die U-Boote gewcnmen seim würde. Hewr ven Heydebrandt, Ihre U-Bootubn ist abgelaufen! (Heiterkeit.) Man sagte, die U-Boote seien eino Furt ildre Waffe, und das V-Boot füge England großen Schaden zu. Das hat nie ein Mensch bestritten. Aber man hat den V-Bootkrieg als ein Mittel angesehen, den Krieg noch in diesem Sommer zu boenden. Dieche IUusion ist zuscammengebrochen, weil sie Baer Gen mußte. (Zuruf: Wev hat das behauptet?) Stellen Sie si doch nicht unwissenter, als Sie in Würklichkoit D (Bete eit.) Dadurch wurde tem deutscen Volke ein sehr schle<tem Dienst elcistet, meill nur die Wahrkeit uns in unserer Situation nüßen kann. Dée Wahrheit ist, daß wir diesen Krieg mit militärischen Mitteln ebenscweniig zu Ende bringen können, wie unsere Gegner es vermogen. Wir führen feit drei Jahren einen Krieg gegen Feinde, deren gewaltige Üebermahht si dur eine unbegreiflihe Politik immer no< ver- mehrte. Tropßtem steben wir ungebroden da und bis auf einen \{malen Streifen weit draußen im Gebiete der Gegner. Ist das nicht cine ungebeure Leistuna? In der Venteidigung stnd wir tw der Tat unüberwindli%. Die Resolution, die eben verlesen worden ift, ist na< meiner Ueberzeugung schon lange das geistige Gemeingu? nahezu des ganzen deutschen Volkes. (Sebr richtig.) Mögen die anderen Völker diese Stimme hören, mögen sie wissen, daß wir feine Weslteroberungspläne haben und bereit sind, mit ihnen allen einen gere<ten Frieden zu schließen, der dur internationale Nechts- garantien gesichert is. So wenig wie wir die anderen in ein paar Monaten besiegen werden, werden die anderen uns 1n etn paar Monaten besiegen. Mögen die fremden, Völker wissen, was der Deutshe Reichstag ausspricht, daß wir niht na< fremdem Gut streben wollen. Wollen sie uns das auch lassen, so kann das Morden morgen zu Ende sein, wollen sie es uns nehmen, dann werden wir kämpfen, und wir werden nicht die Schuld tragen, wenn die Welt dänn in Flammen zusammenstürzt. Es kann feinen Reichskanzler eben, der ni<t im Sinne unserer Gnts{ließung handeln müßte. Fs ist zu Ende mit aller Zweideutigkeit. Machte man den A Annexionisten zum Kanzler und ließe ihn auf eine Konferenz gehen,

nan würde ihn auslahen und ihm sagen, daß sein E N uti

die Presse anbält, über die Neubeseßung der wictigsten RNeichsämter nicht zu \<reiben. Fort mit dem Zwang zur Lüge, dem, was man mit einem Fremdwort Zensur nennt. Nur dur< Wahrheit kommt der Friede. Wir verlangen weiter von dem Reichskanzler die Frei- lassung der verurteilten sogenannten politishen Verbrecher. In Nußland und Oesterreich ist diese Forderung erfüllt, Wir empfehlen dem Reichskanzler dringend, den Männern und Frauen, die ihrer eigenen Ueberzeugung entsprebend hier den Frieden zu weden fel, die Türen der Gefängnisse und Zuchthäuser zu öffnen, den Liebknecht und anderen, deren persönlihe Ghrenhaftigkeit nicht in Zweifel ge- zogen werden kann. (Zuruf bei den U. S. Sie haben kein Recht über Liebkne<t zu reden. Lachen re<ts.) Noch {limmer sind die Opfer der Prozesse der leßten Zeit in Stettin, Düsseldorf usw. Das Blut erstarrt einem, wenn man liest, daß über 180 Personen 116 Jahre Zuchthaus verhängt worden ist. Was müssen die Männer im Felde denken, wenn die Mütter ihrer Kinder ins Zuchthaus ge- sperrt werden, die wegen militärisher Vergehen mit drakonischen Strafen belegt worden find. Daß wir der eingebrahten Entschließung ern und voll Ueberzeugung zustimmen, brauche ih nicht zu versichern. Im Sinne dieser Entschließung wird au< die sozialdemokratische Fraktion die neuangeforderten Kredite bewilligen. Wir tun dies nit, um dem neuen Reichskanzler ein Vertrauenévotum zu erteilen. Wir baben die Kredite niemals dem Reichskanzler oder der MRe- gierung bewilligt, sondern unserem Lande und dem deutschen Volke, von dem wir wissen, daß es zu °/10 auf dem Boden des gemeinsamen Friedensprogramms steht. Das Volk braucht eine wahre und starke Vertretung, es hat nah den ungeheuren Opfern ein Recht darauf. Es ist ein Zeichen erwacbenden Kraftbewußtseins, wenn der Reichs- tag aus eigener Entschließung der auswärtigen Politik des Landes die O vorschreibt. Es müssen dadurch solche Abenteuer, wie die in Mexiko und Christiania in Zukunft unmöglich gemacht werden. Jeßt sind es schon nicht mehr die Machthaber allein, die miteinander über Kriegs\{huld und Kriegsziele hadecrn. Jeßt spriht Volk zum Volke, Mensh zum Menschen und sie fordern si auf, einen ehr- lichen Frieden zu s{ließen, wodur< kein Volk vergewaltigt wird. Wenn wir so vorgehen, fo 1} das ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche. Was die ganze Welt braucht ist der Wille und die Kraft zum Frieden. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) h ÄÂbg. von Payer (forts{r. Volksp.): Wir, die fortschrittliche Volkspartei, bedauern den Nücktritt des Reichskanzlers von Bethmann- Hollweg. Mit ihm scheidet ein Mann aus dem Amte, der {on vor dem Kriege vorahnend die Bedingungen für einen festeren Zusammen- {luß der verschiedenen Bevölkerungsteile und der in der Schicfsals- stunde des Deutschen Reiches 1914, getragen von dem Vertrauen dèr ganzen Bevölkerung, das deutshe Volk zur Einigkeit und zum ein- mütigen Entshluß zusammengefaßt hat. Das ist ein unvergängliches Verdienst, das ihm niemand bestreiten wird und das ihm jeder danken muß. Er hat wahrlich keine überstürzte Reformpolitik getrieben. Aber er hat erkannt, das einem Volke, das in einem so unerhört {weren Kriege die \{wersten Lasten auferlegt worden sind, die Gleichheit der Rechte ohne Ershütterung nicht versagt werden kann. (Zustimmung links.) Daß er sich damit die Ia aller derer zuziehen mußte, in deren Privilegien eine Reform eingriff, hat er wohl vorausgesehen. Es ist ein trübes Bild, das sih in den leßten Wochen hier in Berlin und teilweise auch in diesem Hause abgespielt hat. (Zustimmung.) In ruhigeren Tagen wird eine gerehtere Bes urteilung des bisherigen Kanzlers Plaß greifen. Man wird aner- kennen, daß er seinerzeit das Möglichste getan hat, der Welt den Frieden zu erhalten, dessen Wert wir erst jeßt zu würdigen wissen. Gr hat während der langen Dauer während des Krieges besonnen und unbeirrt den Standpunkt vertreten, daß das wesentliche Ziel des Krieges für das Volk der Frieden sein muß. Der Sturz des bis- herigen Kanzlers war Jahr und Tag vorbereitet. Wir müssen es als tragish empfinden, daß der neue Reichskanzler t der Friedensfrage ganz dieselbe Stellung einnimmt, die zweifellos sein Vorgänger einnahm. (Zustimmung.) Der deutlichste Beweis, daß über alle hantastereien hinweg die Verhältnisse ni<ht von Menschen ent- chieden werden, sondern den Verhältnissen selbst. Wir haben zu dem neuen Reichskanzler, nah dem, was wir von ihm gehört haben, das Zutrauen, daß seine Politik eine sa<lide sein wird. Wir verstehen uns zu ihm aber auch, daß er von der Einsicht erfüllt ist, daß nur eine vernünftige Fortentwi>lung im Innern und eine ge- re<te Behandlung es dem Volke ermöglicht, die ungeheuren Lasten zu tragen. Der neue Kanzler teilt die Ansicht, daß für die Gesamtheit des deutshen Volkes ein Frieden auf der Grundlage der Ver- ständigung und des Ausaleihs wertvoller ist als eine Verlängerung des Krieges um jeden Preis. Schon die nächsten Wochen müssen zeigen, welhes Maß von Entschließung er zur Durchführung dieses unseres gemeinshaftlihen Programms einseßen wird. Das wird entscheidend sein dafür, ob er in diesem deutschen Reichstag der Führende oder Geführte sein wird. Unsere Partei ist traditionell

davon nihts wissen will. Mit der Annahme dieser Reso eine Tatsache geschaffen, die dur< ni<ts mehr aus der Welt zu caffen ist. Sie haben alle die Grfklärung des Reichskanzlers gehört und sh Ihr Urteil gebildet. Er sagte, der Krieg dürfe nicht einen Tag weitergeführt werden, um Eroberungen zu machen. Das sind alles Ziele, die wir durchaus billigen können. Stellen Sie sich vor, eine folhe Resolution würde au< im englischen Unterhause einge- bracht, wel<he vom dortigen Kanzler ebenso beantwortet würde wie heute, morgen fönnten die Friedens8verhandlungen beginnen. (Zu- stimmung.) Jch nehme an, daß auch der Reichskanzler zu dem Er-

lo abgtflaht war, toß die AbflaGung3ebine senkre<t zur Blat1fläche faud. Sli l:< fleille Heciel au< cin sehc a D bee ju dem eine Paple fläche von 60 em Seitenlänge auf etnen Holj O e SeipannE M Mae „LVlattittel“ ein 120 cem l mger ab von 8 und 16 mm Seitenlänce de3 Querschnits dkente, am wird das ganze d / en in garehtem Zorn,

e Ee nit des ridtige Zittera im Winde war darn nur, daß Pn werden R E e e fesiiat S mit der s<maleren Sciterflähe am Ho!zrahmen be- betten wir der Welt beweisen, daß das deutsche Volk in seiner L \ “nigfeit unüberwindlih ist. Die hochherzige Gntsc{ließung des fasers urd Königs hat auf dem Gebiete dor inneren Polrtik neue

etge betreten, die den Wünschen des Volkes entsprechen. Bei der edeutung, welde die politisbe Haltung des führenden Bundes-

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.) ee für das ganze Reich hat, hielten wir uns zu der Erklärung ebtigt, daß das gleihe Wahlrecht auc in Preußen gewährt werden

; ; C : „Die deutsche Landwiris<aft*“ ist der Titel des Jult- M), ganz besonders unter diesem Kriege, warum auch der_ leßte

hestes der „Süúddeutshen Ponatebefte“ hutihe 9 ; f | E in Leivzig und München). Das Sonderb-f, mit ‘h vie hlt, Bie n A C A eee Ad V ee “ai A Ae E 2 Briten Der etage (Preis vier Park) Familienna<hrihten, pinpfe und bald erfüllt. Auch auf dem Gebiete der Frage der Par- ewhbält u. c. folge 2: Î Dr0- : mentarisi 1 mei t 5 Sl ioofbedinquagez der deu!s{<en Sw ven De Sto Geboren: Eine To#ter: H:n. Amitrichter Dr. S(ubark t Féleré R e E bie D A iana ttenbauer, Direktor der Lmdwir1schaftlihen Zent1algercssens<aft (Berlix, 1. 8. Rosto>). Hrn. Ludwig F. ReiWenkeim (Schloß nl den Parteien verfassumgäwidriger sein soll als die mit vielen un- rut G G, Be die Futter- und Dürgemittel von Dowänev- Caputh tei Potsdam). ioufeven Stellen e Persönlichkeiten, sicht meine Partei nicht gin. : - Dod, Groß-Brüy (Mét >lenburg); Fleisc-, Mild;- und Gestorben: Hr. Deneralmajor ¿. D. Emil von Naus@enplat U rets, Unruhe.) Der Krieg fordert sein Opfer auch außer- (Stegliß), Hr. Geheimer Kommerz-eorat Oito Braunfels M der Schüßengräben; (Jra: kfuct a. D). Hr. Major Friedrich Baron von Bubl ote gewechselt. Es

Fettyersorgung tm K: ieg von Gutsbesiger W h d F het! Aa E C uhelm Mer>, Erartner- das Amt des Reichskanzlers hat in dieser hof bei Wieses ain T-gerase ¿Sthwememub! M Le fu: i hat etwas Tragisches an sich, daß dieser r, : ncbcü>; Kartoffeln von Eutstesizer ee Moi S von ANE Ms d E he L) fung entl 8 tut bid, Criten L) I 08 Arie Tâtige L ae he voa Hcpder-Linden, geb. von Trotha aß). f ndloß. uruf rechts: Erzberger! n achtjahriger Lallg- Agnes Gräfia Find vor iu Sihe, 4 Gräfin von Finer- lit hat sich der leßte Reichskanzler viel Berbionste um das Vater-

Sale Bea Daling E a 7 N S Ee Ee pon 1 ' , Voisigender d28 Verbandes e : ste!n (Stirnau), Fil. Alberiine voa Köller (Cammin i. P.) la eten (uuf a ae Ua S v e ihm f; O oon diejer elle aus bezeugt werden. rneu

deutsher Müller; Die deut¡<e Zuderdo1for , erforgung von Dowäner- leltér bee Su Ln N i berm. landwirtshastlicher Ober- se reg elle ; j u în dea gAtO veltreutstn WMarshen 1 Demon, "E De soll c d d Poien baf u n Bie. Hollweg ura; â e r, Dell n A L 9 annt werden, daß Derr von D e orto inizasiver Wit )bafi nad dem Frz s I diente T 008 Lot pam nt eia Molt ge: Der deute Weir. dau bos Moicharas / FOTUS l, Lear; eranwortlicher Sqriftleiter: Direktor Dr. T y r o l, Charlotte tärkt M NLNDEN NDLEN LESGERQE Le E ; L h sitzender 1s Deuts en Meinbeu derr Srarz De Deidedbeim, V2r- | Verantwortlich sür den Anzeigenteil: Der Borftäber der Gescäftöstells fessen s i Fegeisterung fortgenissen, au< das E Uu nee u Alarmsignal. Der „Breslauer Volkswacht" wurde vorgeschrieben, entspr r di l San zu _Linowirt|chaft von Gutékesiger D Sgt Rechnungsrat M engering in Berlin : M wir hoffen, daß 20, Ca nei i ‘das ‘teutsche Volk in en u veröffentlichen, sie habe ihr E Uge j L an m Solele Ma, i R I e La B t n ¡ er, E s N Ddo En, da eil: , DAS - ; …_ (Zustim î oztaldemo' i le aben wir tein Wcandat; | nte a D 1alis Tboma, Rotisd au feae a ; Siadt ah A bon Dr. Ludwig ei der Geshäftöstele (Mengering) in Berlin, ln Dient pelt zusammenzuhalten, alle Kräfte Uer B En Leiiiger Voltgteitung" mite Mt Unterdrückung bebrdDt, ‘falls sie | sierenden, vieldeutigen Wendungen, sie ist U e und \{li<te herca von Wangenheim, Kiein Sve el (Po Land vcn Koncad Fret- ru> der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalk Vorurteilen H alerlandes, mit N di g E ¡fte ih erlauben sollte, gegen die „Freie Presse“ zu polemisieren. Das | Erklärung. Wie stellen mit aller Deutlichkeit fest, daß nach der Bundes her Landwirie. Die Vtumsdau enthült u, t: Lantiete Berlin, Wilbelstrabe 88 hn i fer Liber fabeiu ne tes De seie Gun at | Serie, Wn e dee eedeis Geauben fe el vie | Bobey slaes Gelltrng at? Sielang ju dex |fashul on aial und gelftiger N2chwucys von Ioscf Hosrziller, - (.: xandieden Vi x ; teuts>en Volles fi / / M d Völker | sid die Zensoren bei einem jolhen Beroo auben sie, daß wir | Boden seiner Erklärung über die Stellung zu der Me)otution ge! A ter Vetila Î is bnfoifip n Tolles sichert, aber auch die Aussöhnung der De Rd itsfoziali dafür Dank wissen? Sol®e |- hat. In der Hauptsache sind Regierung und- Mehrheit über die Kriegs ier Veilagen in, gen u Wir geben uns der Sorge um ten Frieden nicht | von den Mehrheitssozialisten ihnen Wr u ztele einig; Ste das, niht manche von den bisher noh Schwankendey

(etnsGließlih Warenzeiienbeilage Rr. 57) 2 in, obne das wert zum Kampfe bereit zu haben, wir wollen für Bärendienste verbitten wir uns. Die Zensur geht so weit, daß sie sowie die 1552, Ausgabe der Deutshen Verlustlisew" : ;

wenig zugänglih einer persönlichen politishen Gefolaschaft. Wir werden die Handlungen des neuen Reichskanzlers prüfen und ihm, wenn wir mit ihm gn können, selbstverständli<h unterstüßen. Trennen sich" unsere Wege wir treten für den demokratischen Ge- danken ein dann wird es für manchen von uns eine wahre pers« sönlihe Erleichterung sein, au<_ einmal wieder in eine loyale, aber offene, ehrliche und entschiedene Opposition treten zu können, hoffent- lih erst na< dem Kriege. Die Resolution ist herausgewasen aus dem Empfinden, das jeßt am Ende des dritten Kriegsjahres nicht nur

Lebnis ommen muß, eine andere auswärtige Politik als die jebt Deutschland und seine Bundesgenossen, sondern die ganze Menschheit

i ó 8 ni eben. Sonst könnte man ihm | sih nah dem Frieden sehnt. Nicht nur die materiellen Opfer, P iben: Bled machèn. Eine kraftvolle Politik sonbem auch die Menschenopfer dieses Krieges sind ungeheuer. So fann aber nit ohne freudiges Bekenntnis zur Demokratie betrieben | warf, sich für uns die Frage auf, ob es nicht gut getan wäre, wo die werden. Was ich darüber jeßt gehört habe, das hat mich nicht be- | Regierung versage, wo ihr Friedensangebot mit Hohn und Spott friedigen können. Sollten wir für einen Reichskanzler, der die | zurü>gewiesen wurde, die Volksvertretung zu einer Friedensaktion zu Zeichen der Zeit erkannt, aber nit zu handeln vermöhte, cinen | veranlassen. Die gute Absicht und die Wahrhaftigkeit der Volks- inderen bekommen haben, der sie vielleicht ni<t vollkommen erkannt vertretung kann niemand in Zweifel ziehen. Der Schritt ist neu,

Lt Bio Monschon-in-D and, idt den W aber er is notwendig. Den Frieden, der nah diesem Kriege ie de give (einen. Bene O le pátid, a fans kommen muß, den haben, vorbehaltlich aller formalen Zuständigkeiten,

ei Vollendung dessen, was sein Vorgänger mehr die Völker als die Regierungen abzuschließen. Es müßte un- ene Pi A UhE uns g dessen, E bird und | zweideutig ausgesprochen werden, was für den Frieden die ganz über- vom alten Obrigkeitsstaate befreien. Das deutshe Volk will Taten wiegende Mehrheit des deutschen Volkes will und was sie nit will. sehen. Jch bitte darum, die Legislaturperiode des preußischen Abge- | Seit Jahren wird im feindlichen Auslande zu Unrecht behauptet, daß ordnetendauses niht einfa zu verlängern, sondern im Herbst eine das deutsche Volk troß allen Friedenswillens den Krieg als Cr- neue Wahlrechtsvorlage zu mahen. Wir sind überzeugt, daß nur auf oberungskrieg fortseßen müsse nah dem Willen einer Militärpartet diesem Wege der Frieden gesichert und eine bessere Zukunst unseres und der alldeutshen Bewegung. Hier hat die Erklärung des 1M Volkes erreicht werden kann. Ob man nun vom parlamentarischen | heute danfenswerte Klarheit geschaffen; wir können ihm für die Ent- Regime spricht oder von konsequent dure Ry reo Demokratie, darauf | schiedenheit, mit der er es tat, nur dankbar sein. Es muß aber au kommt es nicht an. Das ist nur ein Name. Aber das Ganze ist | festgestellt werden, wie groß die Zahl derer ist, die nicht hinter der fein Parteiziel, sondern ein deutsches Volksziel. Herr Kanzler, be- | Mehrheit und. niht hinter der Regierung stehen; wir brauchen un- freien Sie die Presse von den s<ma<vollen Fesseln der Zensur! barmherzige Klarheit über die Kriegsziele, und diese Klarheit werden Ueber ein Weltblatt, wie die „Frankfurter Ds e dae man die | wir O M De ane A les iCs N versten

Ï Auch | erbot der „Zukunft“ wirkte wie ein | wenn besonders Militärs die Rejolution temperamenlboßer gewu Mo enn L 4 y hätten: am meisten zwe>entsyrehend ersien aber die nüchternfste,

über See garantieren. (Lebhaftes Br«oo!) Der Friede muß die Grundlcçe für eire dauernde Verséhnung der Völker bieten. (Leb- haftes Vravo! im Lentrum, links und bei den Sozialdemokraten.) Er muß, wie dies in Jhner Resolution auLçespre>&ien ist, der weiteren Verfeindung der Völker dur< wirtschaftliche Absperrung verbeugen (Seïr gut!) Er muß davor sidern, deß sich der Waffenbund unserer Gegner ¿v cirem wirtschaftlichen Trutbund gegen uns auêwädst, {Sehr gut! im Zentrum, lènks und bei den Sozialdemokraten.) S __ Diese Ziele lassen sich im Rahmen Ihrer Resolution, wie !< sis auffassk, erreiden. (Bravo! und Schr gut! im Zentrum, links und kei den Scozialtemokpaben.) Wir können den Frieden nicht noch mals anbieten. (Sehr rihtig! re<ts) Dig ehrlich nauêgestred>te Hand hat einmal ins Lcère gagriffen. (Sehr ridvvig! vechts.) Aber mit dem gesamten Velk und der dcutsden Armee und thren Fühcern, diu mit dieser Erklärung einverstamden sind (Hört, Hört! Vravo! im Sobn lint3 und bei den Sezinütemsokraten), ist die Negierung sis dessen bapußt. Wenn die Feinde ihrerseits von ibren Gvoberungsgelüsten ihren Niedernerfungézielen otlassen und im Vorhandlunaen einzu- treten wünscen, werden wir ehrlich und frieden&bereit hören, was e uns zu sagen haben. (Vravo! links.) Bis dahin müssen wir rubig und geduldig und mutig ausbarren. _ Meine Herren, die gogenwärtige Zeit ist auf tem Gebiete unserer Ernährung die \><werste, die wir bisher durhgemaht haben. Der Monat Juli war der {limmste. Wir wußten, daß es so foimninen würte. Die Tro>kenheit batte das Wabstum zurückgehalten, und es hat im der Tat vielfah bittere Not geherrsht. Aber ih kann die. frotz Zuversicht aussprechen, daß in kurzer Zeit cine Erleichterung eintreten wird und daß dann die Bevölkerung wieder wird reidlider versorgt werden können. (Bravo!) E Ueber unsere Grnie wissen wir no< nihts Gewisses: stebt jetzt fest, daß unsere Brotgetreidernte E A E e fach glaubte. (Sehr rihtig!) Das Stroh if zwar kurz, aber die Körnerbildung ist fast durchweg vortrefflih, und wir werden, wie im Jahre 1915, mit einer mittleren Ernte zu redmen haben. Fn weiten Kreisen des Reiches ist überall, noch rechtzeitig, Regen gefallen, um

Kunst und Wissenschaft.

Die Galerie Eduard Schulte eröffnet ihre neue Aus\leTu

gu 2l. Juli mit einer Sonde: ausstellung O Den aa ötb-München, etner Sammlung Krieosbilder ron den im Felde de-

findlichen Künstlern: H. Gleifiner, Paul Herrnstadt, K. Hül!manr

Emil Menge, Chr, Meyer, Walter Miehe uad Kollektionen ven

ed Gerst Sée dge S eeR Albin Eaders-Weisc;1igz

: - . Ferner tis au bekannte „Kleopatra* von Arnold Bö>@lin paeen Es

ite Situation C jede Ausbeutung aus; deshalb diese unsere ftctentfundeebung, Jeht haben das Wort unsene Feinde. Das. ist teiligo Gelóbnis eines Vellkes in \<werster Stunde: Wird die von ir deutshew Volksvertretung dargebotene Hand zurückgewiesen,

Literatur.