1917 / 229 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

sind, uin den G-Gäitcn gerc<t zu werter. Son jcßt aber st-bt fe), daß eine nicht unerheblihe Vermehrung der Zahl der vor- tragerden Räte un» des Böropeisonals unertänlih sem wird. Mit der Teilung des Reichsamts des Innern kärgt unmitte;bar

der Ausdau der Stelluno dis all: emeinen Stelvertreiers d. 8 Neids- karzle 8 zu cinem selbfändigen Amte zusammen. Bisher ist in der Regel der Siaatósckretär des Innern zugleih allcemeiner Stellver- tretec für Ten ge‘amten Umfang der Geshäste und Obliegenheiten des Reichskanzlers aguelen, wie ihn $ 2 Say 1 dcs SteUAvertretungs- grseges vom 17. Märi 1878 (Reihs-Beseubl. S. 7) vorsiebt. Nur von Mitte 1878 dis Mitte 1881 war die Reg?lung eine andere, aus der fid zuglei ergibt, daß der Vizekanzler nicht gleihzei!ig Chef einer obersten Reisb:hörte zu sein braucht. Als das Stellver- tretungszesez erl2fsen wude, bestanden nur wenige oberste Reich?- behörden mit gezingen Geshästsobliepenheiten und einer kleinen Zabl von Beamten; der Umfang der Reich?geseßzgebung und der Re:<8s- b rwaltung roar eng und begrerzt. Gleichwohl erkannte der Shöpter der Reichperfassung die Notwendtgkeit an, zu feiner Entlastung das Amt eines Vizekanzlers vorzuseben und zu besetzen. Die'e Denkschrift zeizt, trie auf den dem Ret>s2mt des Janern zugewiesenen Gebieten die Geschäfte gewa<Wsen find. Bctrahtet man dancben die Entwi>lung, die die Reibsverwmaltung auf anderea G-bieten, insbesoadere auf finanziellem G-biete gevommen hat, erwägt m2n, wel< ungeheuren Aufgaben nah dem Kriege unserer warten, berü>ti&tizt man, daß in dem ReichswirisHaftramt und in dem Krieg9ernährunzsamt- zwei neue oberste Neich2behörden mit zum Teil neuen und großen Auf- aaben zu den bisherigen hinzutreten, so ergiót ih schon hieraus die Notwend!gkeit, „eiue Entlastung des Reichskanzlers în seiner Aufgabe, für die Einheit. der Reichéverwaliung zu sorgen, berbeizuführen. Wenn bei der lezten Erörterung der Frage der Teilurg des Rechsamt3 des Janern wte oben e:wähnt der Staatssekretär des Innern gegen den Plan an- geführt hat, daß die Aufgabe des Refchskanzlero, die Einheitlichkeit der Neichspolitik zu siSern, dur<h das Hinzutreten eines neuen selbständigen Staatssekretärs bis zur Unmöglichkeit gesteicert würde, fo wird dbieses Bedenken, das bither der Teilung entgegenstand, nur dadur bejeitigt werden könven, daß tas Amt des Biz-kanzlers so ausgestaltet wird, daß cr dn Neichskanzler, der gegenwäctig dur die Kriegt- und Friederéfragen sowte die tmneren Vteformen in Preúüßen in ganz besonterm Maße in Ansp:u< genommen ist, wirksam ent- I-ftcn kana. Dobeti kann vorbehalten bletben, ob die Schaffung eines allzemeiren Stellvertreters ohne ein etpenes Ressort nur als eine Máäß- regel für die Dauer des Krieges und der Uebergangszeit oder aber als eine dauernde Einrichtung zu betrach:en isi. In dieser Bezich:nz kann auf den preußischen Haushaltöplan hingewiesen werden, der das Gehalt für etnen selbità d'‘gen Vizevräsidenten des Staatemintisteriums vorsieht und damit die V6 ,lihkeit hot, daß ein tol@ec ar unabbängig von der Uebernahme eires Fahminiiteriums jederzeit ernannt werden kann (bal. den preußishen S. aatshaushalteplan fär das Rechnungstahr 1917 Kap. 44 Lir. 1). Dem Vizekanzlec sollen die erforderlichen ilfsk ätte dvr Urberweisung böherer Beamten aus den oderften eihébehôrden zur Verfügung gestellt werden; die Bildung eines seloständigen Beamtenkörvers für die Geschäfis{ührung des Vize- lanztcrs ist zurzeit nit beabsihtigt.

Kriegsnachrichten.

Verlin, 25. September, Abends. (W. T. B.)

__ An Flandern Feuertätigkeit wechselnder Stärke. Oert- liche Jnfanterielämpfe an der Straße Menin-Y pern ver- liefen für uns günstig.

Bei den anderen Westarmeen, im Osten und in Maze- donien keine wesentlichen Ereignisse. /

Srühzeitiger als na<h den ersien beiden Flandern- \<hla<ten haben diesmal die Engländer ihre Jnfanterie- angriffe einstellen müssen, die sie au<h am 24 September noch nicht ieder aufnehmen konnten. Unsere Patrouillen brachten in er- folgreihen Unternehmungen an mehreren Stellen Maschinen- gewehre und Gefangene ein, während unsere Artillerie mit fihtbarem Erfolge die gegnerischen Batterien bekämpfte, deren oeuecr an vielen Stellen zum Nachlassen gezwungen wurde.

Jm Raume von St. Quentin, besonders zwischen Vendhuille und der Malakoff-Ferme steigerte sih mehrfach die Feuertätigfeit. Ein sih dort vorbereitendes feindlihes Unter- nehmen fam in unserer Feuerwirkung nicht zur Durchführung. Nach gründlicher Verwüstung von St. Quentin haben die (Franzosen als Ziel ihrer Bombenabwürfe Cambrai gewählt. Ein Geschwader von 15 Fiugzeugen zerstörte dort zahlreiche Häuser und tötete eine Anzahl Fraagösisner Bürger _ An der Laffaux-E>e hielt das schon seit einigen Tagen starke feindliche Feuer an, das gegen Abend zu erheblicher Heftigkeit anwuchs. Unsere Stoßirupps konnten in Gegend Braye bis zum zweiten In Graben vordringen und brachten cine größere Anzahl französisher Gefangener und Schnelladegewehre ein. Auch am Poehlberge kehrten unsere Patrouillen mit Gefangenen und Beute zurü>. Auf dem Westafecr der Maas holten in der Nacht zum 21. unsere Stoßtrupps südli<h Haucourt eine größere Anzahl Ge- sangener und ein Moaschinengewehr aus der feindlichen Stellung. Infolge der örtlichen Kämpfe erhöhte sih die beiderseitige Artillerietätigkeit und blieb au während der Nacht lebhaft. Mehrfach erkannte feindliche Ansammlungen wurden von uns unter Vernichtungsfeuer genommen. Oestlich der Maas haben wir an verschiedenen Stellen unsere Stellungen verbessert. Zwischen Samogneux und Höhe 344 wurden unsece Stellungen 1u den leßten Tagen um einige 100 m vorgelegt. Bei den Unternehmungen am 24. September südlih Beaumont und nördlih Vezonoaux hatten die Franzosen außzr der Ein- Ae n mehreren Hundert Gefangenen {were blutige

erluste.

Auf den übrigen Fronten keine besonderen Ereignisse.

(3 Großes Hauptquartier, 26. September. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeres gruppe Kronprinz Rupprecht.

An der Schlachtfront Flandern ist seit gestern der Fenerkampf von neuem stark aufgelebt.

Morgens nahmen unsere Truppen einen Teil des am 20. September nördli<h der Straße Menin—Ypern ver- lorenen Geländes dur<h frastvollen Ansturm wieder. Unter engster Qsammensanuns us Feuers und großem Kräfteeinsay versuchten die Engländer durh viermalige heftige Gegenangriffe uns wieder zurücézudrängen. Der Feind wurde abge N G das zwischen Polygon-Wald und der Großen Straße erfämpfte Gelände von uns behauptet. Außer blutigen Ver- listen büßten die Engländer über 250 Gefangene. ein. j

Abends steigerte sih das Feuer an der Küste, wo wieder

vom A SLe tes Artilleriefeuer. Front le

von unserm Feuer getroffen und zur Landung hinter den feind- lichen Linien südöstli<h vom Dojran-See gezwungen.

Artilleriefeuer.

D L und einen großen Brand im Bahnhof von Galaz ervor. i

licher Heeresbericht. feindlihe Kavallerieabteilung vellkammen vernichtet. tätigkeit.

Gegner, der in Slärke von 2 Kompagnien einen Ueberfalls- versuch gegen unsere Gräben machte,

geworfen. An den übrigen Fronte keine Ereignisse von Be- deutung.

meldet aus Bergen: Nördlih von abendabend ein Boot mit zwölf Mann vom englischen Schiff „Chamberlain“ gelandet, das am Diensta Shetlandsinseln versenkt worden ist. Die Mannschaft war in zwei Boote gegangen. Mann getötet. einer von ihnen Leiden ausgestanden. von dem Vizekonsulat in Hull die Melduna, daß der Dampfer „Matti“ am 22. September versenkt worden ist. Drei Mann wurden getötet, 16 in Hull gelandet. in Gibraltar drahtet , Knudsen“ versenkt worden ist.

vom 24. pu 25. September festlale

anlagen am Humber sowie in dem Gebiet zwischen Scarborough Brände sowie einstürzende Gebäude dem Geschwader, das uñter der bekannten Führung des

Nach starkem Feuer während der Naht {wol heute Morgen die Arlilleriewirklung von Houthoulster Wald bis zum Kanal Comines—Ypern zum Trommelfeuer an.

Auf dem größten Teil dieser Front sezten danu en g- lishe Jnfanterieangriffe ein.

Die Schlacht isi in vollem Gange.

Im Artois und beiderseits von St. Quentin nahm die Feuertätigkeit vielfach zu. Aberds griffen die Engländer bei Gounelieu an und drangen vorübergehend in unjere Linien. Gegenstêöße vertrieben den Feind.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Jn mehreren Abschnitten der Aisne- und Champagne- Front lag lebhaftes Feuer auf unseren Stellungen und den Batterien, die den Kampf kräftig aufnahmen. Erkundungs- gefechte rerliefen für uns günstig.

Vor Verdun {woll zeitweilig der Feuerlampf auf dem Ostufer der Maas qzu großer Heftigkeit an. Südlih von Beaumont machten die Franzosen auf die kürzlich von uns dort genommenen Gräben einen vergeblichen Angriff.

Unsere Flieger griffen Abends erneut London und die englishen Küstenpläße beiderseits des Kanals an. Bombenwürfe auf Nams8gate, Margate, Dover sowie auf Boulogne, Calais, Gravelines und Dün- kirhen hatten erkannte Brandwirkung. Eins unserer Flug- zeuge ist niht zurückgekehrt.

Ueber Land verloren die Gegner gestern 15 Flug- zeuge. Oberleutnant Berthold brachte seinen 24. Gegner im Luftkampf zum Absturz.

ODestlicher Kriegs schaupla g. Front Prinz Leopold. Bei Jacobstadt, am Dryswjaty-See, westlich Luck ebw e R war die russische Artillerie tätiger als in eßter Zelt. ; Front Erzherzog Joseph. Südlich des Sereth fe deutsche Sturntruppen bis in die hinteren Linien der russischen Stellung ein. Sie kehrten nah Zerstörung der feindlichen Grabenanloagen mit mehr als 150 Gefangenen und mehreren .Maschinengewehren zurück.

Mazedonische Front. Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generolquartiermeister. Ludendorff.

Desterreihis<h-ungarisher Bericht. Wien, 25. September. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Destliher Kriegs\chaupla y. Stellenweise Vorfeldîämpfe.

Jtalienischer Kriegsschauplay. Am Jsonzo stärkleres fcindlihes Artillcriefeuer und leb- haftere Flugtätigkeit. Südöstlicher Kriegsschauplaÿ. In Albanien erfolgreiche Bandenkämpfe. : Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 25. September. (W. T. B.) Generaclstabsbericht.

Mazedon ische Front: Jm Cerna-Bogen und westlich An der ganzen hafte Fliegertätigkeit. Ein feindlihes Flugzeug wurde

Rumänische Front: Bei Mahmudia und Tulcea

Unjere ArliVerie beshoß Galag und rief

Türkischer Bericht. Konstantinopel, 2%. September. (W. T. B.) Amkt- Euphratfront: Jn einem Patrouillengefeht wurde eine Sinaifkont: Am rechten Flügel vermehrte Artillerie-

Kaukasusfront: Am rechten Flügelabschnitt wurde der

dur unser Feuer zurü>-

Der Krieg zur See.

Christiania, 24. September. (W. T. B.) „Aftenposten“ alesund ist am Sonn-

bei den

Bei der Explosion wurden drei Dreizehn Mann gingen in das eine Boot, starb unterwegs. ‘Die übrigen haben große Das Ministerium des Aeußern erhielt

Der Vizekonsul Dampfer „Johann

(W. T. B.)

daß der

Berlin, 25. September. v n der Nacht hat ein starkes Marineluft- <wader mit sihtli< gutem Erfolge be- gte Pläße und militärishe und Jn dustrie-

und Boston angegriffen.

ahlreiche wurden Vobattie, e

Fre-

Ostende von See und Land aus beschossen wurde, und von der Yser bis zur Lys. |

gatienkapiiäns Strasser stand, gehörten auch die in manche Englandfahrt bewäh :

leutnant Martin Dietrich, Hauptmann Manger, s

leutnant Ehrlich, Kopitänleutnant der Neserve reg Kapitänleutnant Stabbert. Alle paldiffe sind trog feindlichec Gegenwehr dur< Land- und Seestreitkräfte ohne Schaden und ohne Verluste zurückgekehrt.

Neue U-BVootserfolge im Aermelkanal und At- lantishen Ozean: zwei Dampfer, vier Segler, ein Fisherfahrzeug, und zwar ein sehr großer bewaffneter dur< Zerstörer gesicherter Dampfer, .feruer der französische Dampfer „Alesia“ (5144 t) und die englischen Segler „Theodore“, „Francis“, „Emma“, „Bezelbores“ sowie

ischerfahrzeug „N. R. 1063“.

das französische Der Chef des Lldmiralstabes der Marine.

A

Parlamentarishe Nachrichten.

Wie die Leute Allgemeine Zeitung“ e: fährt, wird der Reichekanzler Dr. Michaelis morgen, Donnerstag, im Reichstag in der Sißung des Hauptaus\chusses dag Wort nehmen.

Dem Reichstag is der Entwurf einer vierten Erz gänzung des Besoldungsgeseßes zugegangen.

Literatur.

dec deutshen Sprache von enibehrli ungfster Zeit erfreuliche Forts@ritte n D

In der V 34 Vertret:x voa Handel und Technik find auf diesem

Fremdausd1rü>en find in zeiHnen gewesen.

Geblet mit Eifolg vorgezangen, und auth die Ämtssprahe hat auf Anordnung der vorgeseßten Behbördev, die {ihren Beamten Vex deuts<ungslisten zur Beachtung an dte Hand sgafien, Reinigung erfahren.

aaben, eine dur Nichtstaaili<ten Behörden, Közper- chaften, Vereinen und sonstigen Gescäftzitelicn, die wüun|chen, daß hre Angefleliten mit der Sp:achreinigung Grnst maten, bietet eine Verdeutshuncékarte „Die Kanzleisprahe" eine trefflide Unterlage, die von der Zreigsteile Konstanz des Allgemeinen deuishen Syra>vereins herau?gegeben ist und bereits in fester, stark ver- melhuler Auflage vorliegt. Die zum Aufbänçen tin Ämtestuben her- geridteie Kate enthält auf 16 Langfeiten etne zwe>näßige Auzwahl bon Verdeushungen amts\pra<lidec Ausdrücke und kann ¡um Preise von 20 «S für das Stück und zu bedeutend berabgeseztem Preije für eine größere Anzahl ron Stü>ken vom Schriftführez des Vereins, Stattrat Strauß in Konstanz (Neuhauser Straße 33), bezogen werden, Wer tiefer in die Sa@e eindringen will, rvîrd fich mit Nugen

der selten versagenden Hilfe des Spre chbereins-Verdeuts<ung8buches „Die Amtssprache* von Karl Bruns, Geheimem Justizrat, bedienen (Verdeutshung der hauptsählihsien im Verkehr dec S und Verwaltunge behörden fowle in Nechts- und taatswissenshaft g:brauhten Fremdwörter), das in 13, Auf- lage im Verlag des Deuts<hen Spragzvereins in Berlin (1 M, geb. 140 M erschienen isr. Gs bietet auf 185 Seiten den Freunden unserer Mutterspraße eine Fülle von Stoff, hat jaît die Bedeutung eines kleinen Nechts- und Staats- wifsenschafts- und politishen Sahwörterba(s, streift au< Nachbar- gebiete uod becüdsichtigt neben reihedeutihen aud österreichische, i<hweizerishe und niederländishe sowie altdeuts@e Wörter. Aub der Tagesschrislsteller wird dicse Schrist wte die oden erwähnte Karte mit

Nuxyen zu Nate ziehen. Verkehrswesen.

Zur weiieren Förderung des bargeldlofen Verkehrs sind die Postanslalten aogewtesen Wordgzte weiße Reichöbanksce>e und die zu Zahlungen an Polsikassen zugelassenen Privatbauks>e>ke aud tana anzunéhmen, wexn im Sh:> als Zabluugsempfänger nicht die“ Postkafse, an die Va aeleistet werden soll, sondern eine andere Ale, i ina oder Person mit dem Zusay „oder Ueberbringer*® ange- geben ift.

(Fortsezung des Niziamtlichen in der Ersten Beilage.)

G S E E E A Theater.

Königliche Schauspiele. Donrerst.: Opernhaus. 202, Dauer- bezugêvorstellung. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Mignon. Oper in drei Akten von Arnbro1je Thomas. Text mit Dae des Goetbeich:n Ytomans „Wilkelin Meisters Lehrjahre“ von Miche Carré urd Jules Bartier, deutl<h von Ferdinand Gumbert, Mußilalis@e Leituyg: Herr Kapellmeister von Strauß. Spielleitung: D Bachmann. BaUett: Herr Ballettmeister Graeb. Chöre: Herr rofessor Nüûdel. Anfang 7} Uhr.

Schausyielhaus. , 204. Dauerbezuaäsvorstelung, Dierst- und Freipläße sind aufgehoben. Zum 150, Male: Peer Gynt von Henrik Ibsen. (In zehn Bildern.) In freier Uebertragung ür die deuts<e Bühne gestaltet von Dietri E>kart. Musik vou dward Grieg. Musßkalishe Leitung: Herr Schuialstih. Spiel- leitung: Herr Dr. Bru>. Anfang 6x Uhr.

Freitag: Opernhaus. 203. Dauerbezugsvorstellung, Dienst- und Freipläße fd aufgehoben. Carmcn. Oper in vier Akten von Geotges Bizet. Text von Henry Meilhac und Ludovic Haléry nah einer Novelle des Prosper Merimóe. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 205. Daucrb:zugsvorstellung. Könige. Ein Schauspiel in drei Aufzügen von Hans Müller. Spielleitung: Herr Dr. Bru>. Anfang 71 Übr. PA /

Familienunachrichten, /

Verlobt: Rixx Freiin von tèm -Buss<he-Hünnefeld mit Hrn. Kapitänleutnant Gustav Adolf Wehr (n Ovelgüune bei Bad Oeynhausen). :

Gestorben: Hr. Generalmajor und Präses der Artillerieprüfungf- kommission Hars Willibeb ref a Schweinip (Berin, Wilmersdorf). %- Hr. Rittmeilter HeinriH Graf von S(werin (Pasewalk). Hr. Leutnant Efkhard Goey (Danzig).

Ï B E t j Verantwortlicher Schriftleiter: Direkior Dr. Tpral , Charlottenburg IONNG füt den Anzeigenteil: Der Vorsteher ber Geschäftsstelle,

e<hnungsrat Mengering n E ¿Ÿ

Verlag der Geschäftsstelle (Men ge r i n's) tin Bêrlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32. On

Drei Beilagen f

rten Luflschissskommandauten Kapitän- |

sowie die 1643, und 1644, Ausgabe ber Deutschen Verlasilisicu, S

H M Es (s Un reau T E L

“man au< im Konzertsaal an ihr hewundert. Ein zweiter Gast, der

Gemeindeschule in Friedenau.

* Beginn des. Halbjahrs. an . die Studierenden. und die akademi-:

«Tin prächtiges deuts<hes Heldenstücklein:wird in einem exttelegt Bere

Erste Beilage

zum Deuishen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.

Ee D E

Niqcztamtlides.

Theater und Musik.

Deutsches Theater.

Nah Alexander Moissis Rütkkehr köanen \si< nun die Berliner Theaterfreunde au< seiner rei<hsten vnd tiefsten fánstlerishen Leistung, des Fedja in Leo Tolstois3 nach- dafsener Szenenfolge „Der lebende Letl<hnam“", wieder er- euen, Gestern" ging dieses Werk in neuer Einstudierung Mer Max Reinhardts Spielleitung zum ersten Male wteder bie die Bühne des Deutschen Theaters und hinterließ den gleichen flarken Eindru> wie bei seiner Ecstaufführung in Februar 1913. Das Schicksal des Fedor Protossoro, der seln Gelb verläßt, weil er fühlt, daß er, der aus Shwäche zum Trunken- eld wurde, ihrer unwert geworden ift, und der, um ihrem Glück, das sie an der Seite eines anderen zu finden hofft, niht im Wege zu sein freiwillig aus dem Leben {eiden will, wurde in Moissis shlidter Darstellung wieder zum ers<ütternden Erlebnis. Besonders eigtelfend war av< diesmal die Szene, in wel<er Fedja, der aus Mangel an Mut den Selbstmoid nicht beging, sondern nur vortäusdte, nahdem er lange für tot gegolten hat, vor dem Untersuhungsrichter seiner ehemaligen Frau gegenübergestellt wicd. Die wortlose, tiefe Zer- fnirsung, die er bier der no< immer geliebten Frau gegenübeec zeigt, st von unna<ahmli® \{<merzvollem Ausdru>. Die Gesamt- cuffïhruno, die die Meifterkunit Reinhardts als Spielleiter auf höchster Höhe zetgt, stand auf gleicher Stufe wie vor Jahren. Die hauptrollen sind au< in den'‘Händen der Künstler verblieben, die _sie früher inne hatten. Hervorzuheben sind besonders Lucie Höflich als Usa Yrotassow, -Edvard: von Winterstein als ihr zweiter Gatte, ferner Rosa Bertens, Johanna Te1wiy, Wilhelm Diegelmann und Joseph

lein / Friedri< Wilhelmstädtishes Theater.

Die erste der ‘von der Leitung des Friedri Wilhelmstädtis<hen Theaters angekündigten Aufführungen des Singsptels „Das Drei- máderlhaus* für Krieg8wohlfsahrtszwe>de bot gestern will- tommene Gelegenheit, die Königliche Kammersängerin Lola Artôt de Padilla wieder auf der Bühre zu sehen. Sie lieh dem Hannerl, das dem Tondichter Franz Sdubert tas Heiz so \{<wer mat, den Zauber ihrer anmutigen Persönlichkeit und jang vor allem die eingestreuten Schubert-Lieder mit jener {<li<hten Jnnigkeit, die

ihe Sänger Gustaf Bergman gab in naturgetreuer Vik Mi mit gewandter Darstellung den |<üchternen Schubert. Jn der Gesellshaftsfzene des 11. Aufzuges wurde unter Mitwirkung aller männlihen Solisten „Die Allmacht*, für Tenor'olo und Männerchor mit Orcheiterbegleitung “bearbeitet von Franz Li0t, als wirkungövolle Einlage gesungen. .Das' Tenorsolo führte Herr Bergman, stimmlih vortrefflih ‘aufgelegt, mit musikalishem WGeshma> aus. Die das Haus bis auf - den oes Play füllenden Zuhörer hielten mit dem Beifall nicht zutü>. Der BMeinertrag der Porstelluna, der zur Unterstüßung deuischer gefangener Soldaten in cindesland dienen soll, dürfte erfreuliherweise eine - ansehnli$e dhe erreiht haben. :

m KznigliGen Opernhause wird morgen, Doune1stag, m mit e Dinea Marherr, Herwig und den Herren Putt md Sclusnus in den Hauptrollen aufgeführt. Musikalischer Leiter {st der Kapellmeister von Strauß. ie L A

m Köntglihen Schauspielhause wird morgen en Per Gyrt*“ mit Sara Clewing in der Titelrolle und mit der Be- gleitmusik von Edward Grieg zum 150. Male gegeben. Spielleiter \st Dr. Bru>k. Anfang 6 S L

Ludwig Wüllner hat n dieser Spfelze eder mehr?re Monate den Reinhardtbühnen verpflichtet. Er tritt am Freitag im Deutschen Theater als Faust ‘auf und spielt am Sonntag in der Volksbühne (Theater am Bülowplaß) in einer Neueinstudierung von „Nathan dem Wiisen® zum erslen Male die

Titelrolle. Mannigfaltiges.

e Majestät die Kaiserin und Königin besulle n. 4 ‘esibru das Neservelazarett îin der ueuen

. Die Rektoren der deutshen Untversitäten haben. zum \<en Freise folzenden Aufruf erlassen: **" Se f ‘Fail - Die! geeinte Kraft . des deutschen : Volkes. hat allen Stürmen der dret vergangehen .Kriegsfahre“- : sieg-- rei< Troy geboten. . Was- die Gewalt der Waffen / niht er- ¡wana, soll jeyt ‘die List ‘erreichen. Der ; Feind versucht die Fadel der ‘Zwieträht zwis<én: uns* zu ‘werfen, ‘Friedensbestrebüngen. hat der amerikanis<e Präsident damit beantwortet, "unserer Regierung das Vertrauen zu weigern und Volk gegen Regterung auê- ¡uspielen, Zusammen mit den entrüsteteu Stimmen aus allen Gauen unseres Vatetlandes erbeben aud die deutschen Universitäten Gin- \vruGß gegen die unerbörte Anmaßung jener Botschaft. ¿Der An- \<lag, Reglerung und Volk zu trennen und dadur unfere Macht zu bre<en, wird niemals gelingen. Wir fordern alle, die die Hallen unserer Untversitäten dur<s{<ritten und dort mit den Wissenschaften die Ideale des Lebens in si ausgenommen haben, wir fordern die jungen und die alten Kowmilitonen auf, ihre Treue aufs neue zu bekennen und für Kaiser und Reich, die hundertjährige Sehnsucht unseres Volkes, die Erfüllung seines Strebens na< Cinheit und die Gewähr setner Geltung unter den Nationev, überall und jede Stunde ihr Ganzes einzuseßzeu. Wofür Tausende unserer Jungen begeistert und freudig in den Tod gegangen sind, Kaiser und Reich, die beiden bleiben uns cines und unzertrenulid, sie sind die Bürgen deutscher Einigkeit und Größe, die Bürgen eines siegreißen- Friedens," keine Macht der Welt soll sie uns nehmen. è

Eine kühne Fahrt in den: Krieg um Deuts Ostafrika.

eingegangenen Berichté des Kaiserlich Deutschen“ Konsulats“ für : oiambiq M01 11. November 1915 mitgeteilt. Danach haben ><, wie „,W. T. B.® berichtet, in der Zeit vom 5. April bis 5, September 1915 von den Im Hafen des Orts Mozambique liegenden beiden deut \<en Dampfern „Zie a (Norddeutscher Lioyd) und „Khalitf“ (Deutsche Ostafrika-Linie) g U Vorwissen der vortugtesishen Landesbebörden insgejamt über bun 5 nner entfernt, um sh den Schvbgebtetsbehörden Deutsch Oft- afcikas zur Verteldigung unserer Kolonie zur Verfügung zu Pen iese waderen Landsleute unternahmen die Fahrt in Rettung8booten der beiden Dampfer; sie sind ans f alúdlih in Mikindani (Deuts Ostafrika) gelandet, 68 anzunehmen, doß sst- zur Lurchfahrung der rund 340 Seemeilen bes racenden Stre>e Mozambicue—=Miktndani eiwa 11 dis 12 Tage ge»

Berlin, Mittwoh, den 26. September

während der Nachtzeit möglih gewesen sein wird, zu fabrer. Ein vollsiändiges Namendöverzeihnis der damals in Deutsh Ostafrika glüdlih gr landeten tapferen Seefabrer wird im amtlichen Kolonial- blatt veröffent!iGßt. Das gefahrvolle Unternehmen einer vteltägigen Seereise in Mettungsbooten stellt ein kervorragendes Beispiel deng Opfermutes dar, das die dankbare Anerkennung der Heimat verdient.

Die Franzosen werden an ihrer diesjährigen Ernte in den nord- franzöfischen Lesizungen auch keine greße Freude erleben, da sowohl in Marokko wie in Algier die Wanderbeuschre>en ungewöhnli große Verwüstungen angerihtet haben. Algier wurde von Süden her dur< ungeheure Shwärme angegriffen. Die Heu- \<re>en überflogen das Gebirge, die Hochebene, die weiten Stepven, bis sie die fruhtbaren Küstengebiete erret hatten. Der „Neue Orient* weiß zu berihten, daß dur einen Erlaß des Ministers alle Truppen tn Algier gegen die Heushre>kenp!age aufgeboten werden mußten, deren Bekämpfung überbavpt wie ein ritiger Feldzug militärish geregelt wurde. In Marokko ist die Sathlage ähnlich, so daß die Hoffnung Frankrei>{s auf gkoße Getreidezufuhren von dort sehr ins Wanken geraten ist. In manchen Gebieten ist namentli< die Ernte an Mais und Erbsen fast völlig vernihtet und weite Flächen haben na< der Heimsuhung dur die Heuschre>len das Aus8- sehen einer na>ten Wüste. Nach den leßten Berichten ist au der Hauptsigz der Gemüsezuht bei Casablanca in der fruhtbaren Küsten- ebene bereits bedroÿt.

Im Wissens@Haftli<hen Theater der „Urania" wird am Dienstag, den 2. Oktober, anläßlih des 70. Geburtstags des Generalfeldmars<al1s von Hindenburg, der Direktor Franz Goeike über die weltgeshi<tlidenn Sc<hlaSten bet Tannenberg und an den Masurischen Seen, die zu der Befreiong von Ostpreußen führten, auf Grund etcener Bereisungen der S$lachtfelder an der Hand zahlreiher Lichtbilder spreen und diesen Vortrag nur no< cinmal am Mittwoch, den 3. Oktober, wiederholen.

In der gewohnten aedlegenen Ausstattung ist der Münchener Kalender auf das Jahr 1918 im Verlag der A.-G. vormals G. F. Manz in München und Regensburg erschienen (1 4). Er enthält neben dem eigentlihen Jahreskalender die fardizen Wappen- bilder der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der GesYledter Auerswald, Bassewißz, von Brandt, Helmstett, von Nord- e> zur Rabenau, Notthafft von Wiißenstein, von S<hoenherga, Schrenk von Nozing, Sturmfelder, Wangenheim, Weiler und Zobel von Giebelstatt. / In einem Ayhang werden Angoben über die Ge- {thte der Geschlechter mitaeteilt. und- wird ein: Verzeichnis der vom Münchener Kalender seit 1897 gebra<ten Wappen geboten.

Rotterdam, % September. (W. T. B.) Nach Aussage des Kapitäns: eines im September von- Hull in Rotterdam angekommenen englisden Dampfers herr\{<t in Hull große Unzufriedenheit in der: Ernährunasfrage. Alle Straßenausläufe werden mit Gewalt unterdrü>t. In der Wote vom 2. bis 8. September sind in der Commercial Noad in Hull viele Lagerhäuser und Läden geplündert worden. Am 30. August wurden in derselben Straße vershiedene Personen bei Plünderungen getötet. Es ist \trenastens verboten, über derartige Ünruhen eiwas mitzuteilen oder in den Zeitungen zu berichten.

Hande! nud Gewerbe,

Die siebente Kriegsanleihe und die Einlösung

| der Zinsscheine bei der Post. adt ei<nungen auf die siebente deutsche Krieg8anleihe nehmen bis e Oktober auch alle Postanstalten entgegen. Die Zeich- nungsbedingungen mit dem Zeichnungsschein, in den nur der gewünschte Betrag und die Unterschrift einzurü>ken sind, werden

an jedem Postschalter verabfolgt. N 4

Die Zinsscheine aller Neic skrieg8anleihen und der während. des Krieges- ausgegebenen Reichsshaßanweisungen werden vom 21. : des - dem Fälligkeitstage:' vorhergehenden Monats“ ab ‘bei allen: Postanstalten am Schalter sowie von den. Landbrief-: ‘trägerna ; und. Posthilssstelleninhabern in : Zahlung - genommen; ‘oder: gegen: bar umgetauscht. Den Besißern von -Krieg8anleihe-- stücken“ ist dadurch die Einlösung der Zinsscheine sehr leicht ‘gemacht. | L L L :

v, Die Krets svarkasse. in Angermünde. zeihnete für si und E IOE 3 Millionen \tebente Kriegsanleihe. Die Hugo Schneider Aktiengesells<haft, Leipzig, beteiligte d) mit 1 500 000 6 gegen 1 250 000 s bei der 6. Kricgeanleihe. Die Gesellschaft für Teerverwertung in Duitburg-Metideri c zeichnete 1 Million Mark, ter Deutsche Krieger-Hilfsbund E. V., Berlin, 500000 4, vnter Hinzurenung der früheren Zeichnungen insa: sammt 700 000 4. Die Straßenbahn Hannover bietet den Besißern ibrer Gewinnanteiliheine Gelegenßeit, gegen ihren Besig in diesen Werten 7. Deu! sche Kriegsanlethe ¡um Mugaahefura von 98 9/6 zu zeihnen. Das Nähere siehe im Anzeigen- es Sei Bef trnlo ver Mle vaiiii gten Vún der gestrigen Sißung des Au1<tra G Sie und C aaabite Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb berichtete der Generaldirektor, Geheime Berorat Hilger über das Ergebnis des am 30. Juni abgelaufenen “Geschäftsjahres 1916/17. Der Jahresgewinn der Gesellschaft na< Abzug | der allgemeinen : Unkosten und Obligationszinsen ; sowke der ¿geseplichen Kriegsgewinnsteucrrü>tlaae beträgt 16/959 994 #. Nach Abzug der in der Höhe von 7 084 487 H - dem Antrage der Ver- ‘wältung - entsprechend“ festgeseßten Abschreibüp en voa_ den: Anlage- ‘werten sowie der Kriegsrück agen ‘für erfseinrid)tungen , und der üblichen: Zuwénd'mnaen - verbleidt ‘ein Gewhin, - aus dem der am 55, Oktober stattfindenden Generalversammlung “dke Verteilung von: 1209/6 vorges<hlagen werden soll. : London, 25. September. (W. T. B. „Central News“ meldet : Wte verlautet, wird in Kanada nach dem Muster von Lloyds etne große Seeverstherungtgelellshaft gegründet werden, die auf der ganzen Welt Agenten haben und Schiffe versichern wird. St. Petersburg, 21. September. (W. T. B.) Bankausweis. Fn Millionen Rubel (Vorwoche in Klammern). Aktiva: Bestand an Gold 1295,0 (1292,6), Gold tim Ausland 2308,9 (2308,6), Silber und Scheidemünzen 132,9 (129,6), Wechsel 314,4 (303,4), kurzfrisitge Scaßscheine 13 091,0 (12 354,2), Vorschüsse, sichergestellt durh Wert- paviere 1492,7 (1488,4), Vorschüsse, sichergestellt dur Waren 54,7

1917.

den Filialen der Bank 1350,66 (1117,3). Passiva: Betrag der ums- I Noten 15 850,4 (15 397,5), Banktapital 59,0 (59,0) Ein- lagen 27,7 (27,5), laufende Rehnung des Staats\hatzes 219,8 (210,5), laufende Rechnung der Privaten 2518,6 (2454,7).

Börse tn Berlin (Notierungen des Bö:senvorstandes)

vom 26. September vom 25. September Geld Brief Gelv Brief E d b b

2004 2993 3004 2171 217 2174 241 2408 2411 217 2177 2174 1504 1504 1504

64,30 64,20 64,30 814 804 814

20,00 19,909 20,00 1284 1278 1284

für

1 Dollar 100 Gulden 100 Kronen 100 Kroren

100 Kronen Schwoeiz 100 Franken Wien-

Budapest 100 Kronen Bulgarien 100 Leva 80x

Konitautis 100 Piaster 19,90 .

nopel Madrid und Barcelona 100 Pesetas 127}

New Yerk Holland Dänemark Shroeden Norwegen

2993 217

2403 2174 1504

64,20

Der heutige Wertpaviermarkt zeigte im Hinblik auf den nit vollzähligen Börsenbeju<h eine \{<wächere Haltung, Die Grurd- \timmung war indessen: tet; b-sonders waren Bergwerks- und Eisen- aktien fes. Für Schiffahrtsaktien herrshte wenig Interesse. Der Schiuß war still.

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Wien, 25. September. (W. T. B.) Nath den Entlastungk- verkäufen der gestrigen Börse gelangte heute unter dem Kinfluß von lokalen Nückkäufen und Budapester Aufträgen eine teilweise Erholung zur Geltung, namentli<h für Kulissenpapiere und in erster Linie für Staatteisenbahn- und Südkbahnwerte, leitende Bankpayiere und Kanonenfadbrikswerte. Dagegen war die Stimmung des Scranken3 geteilt bei vorwiegenden Abshwächungenz; nur \<wetre / böhmische Bahnpapiere, einzelne Webwaren-, Gummi- und Papier*abriksaktien waren besser gefragt. Der Anlagemartt blieb unter Bevorzugung der Renten fest. E By Ea London, 24. September. (W. T. B. 09/0 Englishe Konsols 5413/16, 5 9/6 Argentinter von 1886 —, 4 9/0 Bas von 1889 584, 4 9/0 Japaner von 1899 742, 3 9/0 Portugiesen 58, 5 %/ Russen von 1906 72, 4} 9/0 .Ruvsjen von 1909 623, Baltimore and Ohio —,—, Canadian Pacific 175, Erie —,—, National Railways of Mexiko 72, Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,—, Union acific —,—, United States Steel Corporation 116, Anaconda opper —, Rio Tinto 64], Chartered 14/1, De Beers def. 124, Goldfields 1/16, Randmiues 34. 99/0 Kriegsanlethe 94/16, 4 °/a Kriegsanlelhe 1003, 34 %/% Kriegsanleihe 867, Privatdiskont 4/2, Silber 55. Wechsel auf Amsterdam 3 Monate 11,474, Wechsel au Amsterdam kurz 11,31}, Wechsel auf Paris 3 Monate 27,95, Wechje auf Paris kurz 27,54, Wechsel auf Petersburg kurz 273. L aris, 2. September. (W. T. B.) 5 9% Französishe Anleike 88,20 3 9/9 Französishe Rente 60,85, 4 9/9 Spanische äußere An- Iethe 110,66, 5 %/0 Russen von 1906 73,60,

3 9% Ruffen von 1896 45,50, 49/0 Türken unif. —,—, S 1ez - Kanal 4589, Rio ee tember. (W. T. B.) Lusilos. Wechsel auf Amsterdam, 25. September. (W. T. B.) Lusilos. Wechsel au Berlin 33,20, Wechsel auf Wien 21,05, Wechjel auf Schweiz 50 20, Wechsel auf Kopenhagen 73,474, Wechsel auf Stockholm 80,95, Wesel auf New York 237,50, Wechsel auf Londou 11,314, Wesel auf Paris 40,974. 5 9/0 Niederländis<he Staatsanleihe 1001/16, - Obl. 3 9/0 Niederländ. W. S. 724, Königl. Niederländ. ‘Petroleum 5464, Holland-Amerika-Linte 4397, - Niederländ.-Indishe Handelsbank 241, Atchison, Topeka u. Santa Fs 99, Ro>k sland —, Southern Pacific 913, - Southern Ratlway —, Union actfic 1364, ‘- Anaconda 153, United States Steel Corp. 1081, Errriosis-Enalisée Anleihe 933, Hamburg-Amerika-Linte 73F. *__ New York, 24. September. . (Schluß.) (W. T. B.) Das ‘Geschäft der Fondsbörse - war - heute niht- besonders lebhaft -und die ‘Umsäye, : die; in ‘erster Unte: von: der berufsmäßigen Spekulation be- ‘\triiten wurdep, beliefen si<-auf nur: 640 000 Aktien. | Bei Eröffnung wurden infolge: der Bekauntgabe : der : neuen: Höchstpreise für Stahl und Elsen, - die sih weit unter den alten halten, in Slahl-,' Kupfer- und anderen -Spezialwerten Liquidationen vorgenommen. Bald aber {ritt die Spekulation zu De>ungen und Rü>kkäufen, sodaß die Haltung sh kräftig erbolen konnte. Neben Industrtewerten waren es besonders Schiffahrtsaktien, die s{< lebbafteren Interesses zu | steigenden Kursen erfreuten Bei allgemein döheren Kursen \{<loß die Börfe in re<t fester Haltung. Tendenz für Geld: Behauptet. Geld auf 24 Stunden Durh- \chnittssay 32, Geld auf 24 Stunden legtes Darlehen 4, Wechsel auf London (60 Tage) 4,72,00, Cable Transfers 4,76,45, Wechsel auf aris auf Sicht 5,79,50, Wesel auf Berlin auf Stht —,—, Silber in Barren 1084, 3 9% Northern Pacific Bonds 62, 4 9/0 Ver. Staat. Bonds 1925 - 105}, Atchison Topeka u. Santa Fs 97, Baltimore and Ohio 67, Canadian Pacific 151, Chesapeake u. Ohio 562, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 587, Denver u. Rio Grande 7, Jllinois Central 1004, Loutsville u. Nashville 120, New YVork Céntral 783, Norfolk u. Western 112}, Pennsylvania 524, Reading 832, Southern Pacific 924, Union Pacific 1303, Anaconda Copper Mining 73, . United States Steel Corporation 1123, do.

pref. 116 Le;

; Kursberithte von auswärtigen: Warenmärkten,

A de E rem (W. T. B) Wollmarkt. äf lebhafter. bei steigender Tendenz. : i, A sterdam, M Ee E (W. T. B.) Rübök loko —. nôl loko —, für o Í ads New Yortk, 24. September. (W. T. B.) (S{luß.) Baumwolle loko middling 25,30, do. für Sept. —,—, do. für Oltober 24,52, do. für November 24,15, New Orleans do. loko middling 23,75, Petroleum refined (in Cases) 15,50, do. Stand white in New York 10,25 dos in Tanks 5,50, do. Credit Balances at Oil City 3,50, Schmalz stern 25,12, do. Rohe & Brothers 25,90, Zu>er Weiten Hard Winter Nr. 2 228, Mehl Spring-Wheat clars (neu) 10,50—10,70, Getreidefracht nach Liver- pool nom., Kaffee Rio Nr. 7 loko 8F, do. für Dezember 7,4l, do. für Januar 7,48, do. für März 7,64, Zinn 61,950.

prime We Zeptrifugal 6,90,

) ise an Auitalten des tleinen Kredits 72,6 (70,7), at afe O aibotrte 90,5 (19,7), Vorschüsse an Jndustrielle

braudt hak den, da es ihnen wegen der auch di+ porku- gicsische Küste überwachenden britischen Kriegsfahrzeuge wohl nur

10,4 (10,5), Konto der Freiheliitanleihe —,— (—,—), Guthaben bel