1917 / 231 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

sazes im Artikel 9 der Reichsverfassung an. Für d:n Antrag stimmten geschlcssen die Antragsteller, die ‘Polen und ein Zentrumsabgeordneter. Der Abstimmung enthielt si ein Zentrumsabgeordneter. Darauf vertagte \ih der Verfasjungs- auss<uß auf den 3, Oktober mit der Tagesordnung: Mit- wirkung des Reichstags beim Friedens\{luß,

Dem Reichstage ist die 1. Uebersiht der vom Rechnungshofe des Deutschen Reichs auf Grund des Kriegsfontrollgeseßes vom 5. Juli 1916 getroffenen Maß- nahmen zugegangen. ;

Statistik und Vollêwirtschaft.

Die Bevölkerung mit besseren Einkommen tin Preußen im Steuerjahre 1916.

Die bci der Ginkommensleuer veranlagung in Preußen süc das Steuer}ahr 1916 festgestellten befseren Einkemmen von über 3000 „6 vd wit den übrigen Haupteirkcemmens, ruppen (den nietcren Eirn- Tommen - d'8 $00 #6 vnd ren mittieten von ber 900 bis 3000 é) im ganzen in Nr. 155 des „Re‘<s- und- Staattanzeige:s* vom 3. Juli 1917 (erste Beizage) behandelt wordin. Werden die besseren Eirkommen in ihre vier wichtigsten Unter„ruppen, nämli in t ie von über 2000 bis 9500 4, die von mehr als 9560 bis 30500 e, die pen üder 30500 bi8 100000 Æ# und die von n.ebr als 100000 4 zerlcgt und wird untersuht, wie die bet ter Personenslandeaufnahme um 2Miite Oktober 1915 ermittelte Bevdik-rung in diesen Cinfomment- ädstufungen vertreten war, fo “entfielen von der Gesamt- devôlferung (zen Haushalturasvorständen und E!nzelw.rischaftern nebst Arg: hörigen ter erstercn) nah ter „Stat. Koir.*

;- «uf die Einkom mensgruppe von .. . H

éb:r 9 500 bis 30.500 pom

Tav- fend

über 3 000 bis 9500

| vom Taus- sind

30,1 344 37,6 50,0 52,4 93,9 96,1 58,6

Über 30 500 bis 100 000

vom L au- ser d

1,00

über 100 000

vom Tau- send

0,18 0,26 0,25 0,80 0,332 0,93 0,35 0,87

im c üker: bavpt

5 750 8678 9019 11/912 12 543 13 350 14 179 15 432

Lber- baupt

31 490 41 382 45 454 5&6 914 99 573 63 676 66 631 73 408

über- haupt

Üüber-

kaupt

942 274 1150016 1.360 925 1959 199

2083 563 2168 780 2 290 548 2410 803 2193 740| 53,64 323 027 70 349) 14 833| 0,56

2234 599| 54,4 | 343 402| 8,4 | 81001] 1,97 | 19 824| 0,4.

Allen vier Einkommens8grvppen gemeinsam ‘ift eine: erkcblidhe

1898 1900 1905 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916

158 840 200 706 227 291 277 190 289 864 303 390 316 968 349 661

Aufwärtebew gung sowebl ter Grundzadhlen wie ter Verhältnisziffern, |

die im Kitegejahre 1915 übe:all eine Unterbrechung erlitten batte.

Im Berichttjahie 1916 if darauf allgemein wieder eine Zunahme etugetreten, die in den beiden obersten Cinkommen?fgruppen von über 30 500 - zu: dem bislang höchsten Stande gesührt hat; in der unteriten Gruppe der Ginlemmen von über 3000 bis 9500 46 «blieb vas Er¡ebnis des Berichtsjahres hinter tem des H?chsistandäjahres 1914 {Fri-densitand) allein no< einigermaßen beträchtlich zurüd>.

Im Gesamtzeitraum von 1896 bis 1916 war die Steigerung in der rah oben ‘unbegrenzten höchsten Einkommenegrupye ron über 100 000 „# am. sfärkslen; tie dieser angehörende Bevöllérungt {iht hot sich räml‘< sett 1896 übertaurt \Son weser.tli> mehr als ver- dreifaht, im Verhältnis zur Gesawntbeoölkerung ih um etwas über has Ar derlhalbfache vermebrt. Am s<wr¿<sten war die Zunabme in der Einkommen#gruppe von -úber 9500 bis 30500 6; immerhin hat aub hier seit 1896 die Srundzahl sich verdoppelt und die VWerhältnië- ziffér sh uvm rund zwei Driitel gehoken.

_ Ungeachtet des verbältnismäßig erbeblihen Anwadhsens der Be- vôlkerung9schiht mit befferen Giukommen ia allen vie: Untergruppen machte diese selbst in der weitaus am \täksten besezien vnier!ien Ginkommeneabstutung von über 3000 bis 9500 4 au im günstigsten Jahre 1914 érît etwa den siebzehnteo, im Berichtäjahre den acht- ¿chriten Tell der Gesamtbevölkerung aus, gegen uo<h- nicht ein Dreißigslel im Jahre 1896. Die Einkommen von über 9500 4 finden sid. nur bi cinem geringfügigen, im Beriht3jahre wenig mehr a!s ein Hunderist:l betragenden Bruchteile der Bevölkerung ; besonders \tark tritt tioy setner verhältnismäß!g recht bedeutenden Zunahme der Bes mit ares p0 5 N S z¿urd>.

nèbesjondere von den œushaltungsvorständen uu Einzelwirtschaftern hatten : | ?

ein Einkommen von . 4

über 3000 bis 9500

übers | vom Ñ Tau» haupt | nd

272 819| 23,8 337 $06| 27,1 413 261| 305 591 334| 39,3 627 800! 40,7 658 801| 42,0 697 101| 43/s 741 559| 45,6 1915 | 670 207| 42/3 1916 | 693 798| 43,0

üker 30500 bis 100 000

vou Tau- fend

0,81 1,01 1,66 1,28 1,26 1,34 1,39

über 9500 bis 30500

übér- vom haupt Tau-

send

47 308

60 $84

70 943

89 991

94 230 19 430

99 620 20 999 104 922| 6,6 | 22 239 116 876); 24 551| 1,61 } 5215 | 0,82 107 426 22 962| L, | 4976 | 0,31 114 843 26 602] 1,67 |- 6 685 | 0,49. Am stärksten war aud hier die Zunahme bet der Gruppe der

Ginkommen von über 100 000 46, decen Sleuerpfli>ktigen 1896 bis 1916 bet einer Vermehrung um 293 »0 sud Täbnu vie aut 4

: über 100000 im

vem

hee Tar-

fend

0,16 0,21 0,21 0,26 0,27 0,28

über- haupt

1699 9 652 2 859 3 893 4 138 4456 4 747 | Q.,80

über» haupt

9 265 12580 14 374 18 535

1896 1900 1905 1910 1911 1912 1913 1914

vierfaht, im Verhältnis ¿ur Gesamtheit dec H ngsvorständ und Einzelwirctschafter sich fast verdreifaht bat. le Aa Steigerung derSteue1pflichtiger zahl findet sich in demselbenZeit: aum mit 187 pH bei der Ginkommea8gruppe von über 30 500 bis 100 000 4; her ist von 1896 bis 1916 no< eine Verdoppelung der Verhältnis- ¿lff-:r cingetretev, wäßrend dies bei den übrigen betden Ginkommens- rupyen boa über 3000 bis $500 6 mit 154 vH und von über 9500 bis 0 500 „6 mit 143 vH nur no< bezüglih der Grundzabl, aber nicht mehr ganz hinsihtli< des- ziffermäßigen Anteils der Einkommene- bezieher an der Gesamtheit der Haushaltungévorstände und E:nzel- Es f E Fall mar. N A u hier ergibt sih ein bemerkenswerter Unterschied zwischen ten Einkonimensgruvpen von über 3000 bis 30500 46 as Ua von über 30500 4, indem bet ersteren die Steuerpflidtigenzabl des Berichtsjahres hinter der des Jahres 1914 (Friedenstand) zurü>bleibt, be! Tchteren dagegen erheblih darüber hinautgeht; man wird wohl kaum in der Annahme fehlgeben, daß in dieser Verwehrung der abl der hêè<hfen Einkommen die starke Erböbung zahlreicher Einkommen infolge von Ketegsgewtnnen thren Augtru>k findet.

Glei>wod9!l ersceint in den Einkommensgruppen von - über 9500 4 die Sleuerpflihtigenzahl im Verhältnis zur Gesamtheit der Na ee und Etozelwi1tschafter überall gering und nur n der von über 3000 bts 3500 4, also etwa bei dem oberen Mittel- stande, mit etwas über einem Fünfundzwanzigstel etr.igermaßen be- trähtlich. oiurgens am gertngfügigsten war -ungeä>tet der erwäßrten sebr ecrheblihen Steigerung der Erundzahl wie dec Ver- : hâltnisziffer die } insowei der Bezieher tines Ginkommens von über

100 000 4, sozaß tnsoweit von einer jotlat \<ädlihen plutokratishen |

ein kann,

Einkormensyerte lung nit die Rede

Greppiert won ar< nc& die iv bi, e: U: bersidt ausgesührlea

vbysi den Perfoen mit eli em Miutom men von über 100000 6 ir c 8:Estusungen, so entfielen

D Ew E R eA O von den Haushaltungsyar-

L tänden u. Einzelwirtschaftern im Jahre ! L A üderhaupt E

1598

13,01 29 95

übér 100 000 bis 590 000 | 195... S 99's 1916 ... 6195 38,98

| 1896 6 0

t 25 (67

âber 500 000 bis 10C0 000 | Ea 2 12 1910 ., « 396 2,24

1896 « « « 27 0.24 1914 .. « 91 0,66 1915 « « » 83 0,63 1916 134 0,84.

MWeitaus der größte Teil der Personen mit Eiul'ommen von über P00 000 e en!fi!) e s auf die unterste Gruppe bis ¿11 $ Milton Mark Einkommen, deren Stcuerpflichtigenzahl von 1896 bis 1916 überhaupt #< nit ganz verviezfaht, im Verhältnis tur Gefamtheit der Haushaltungévorstände und Etnzelwirtschafter ih annähernd ver- dreifaht hat. Auch 1e Grundzablen und Verhältnigziffern der Per- sonen mit Einkommen von über $ Million Mark siad im Zeitraum von 1896 bis 1916 um etn Mehrfah-s, und twar noch stärker als die der Bezieher eines Einkommens von über 100 000 bis 500 000 ge- \tieger. Bemekerowert .war die Entwi>klung bei den Einkommen von über #4 bis 1 Millicn Ma:k insofern, als sie fi< abweichend von den beiten anderen Gruvp-eu au< im Kriegejahr 1915, offenbar namentli< durH Zufluß von Steuerpflichtigen aus der Einkommen?- gruppe von über 1 Million Mark, vermehrt baten. Betrachiet man insbejonderz die Bewegung von 1914 (Friedentstand) bis 1916, so zeigt <$, daß während des Krieges die Zunabme verbältniémäßig am stärksten bei den Einkommen von über 1 Million Mark war, deten Zabl in dieser: Zeit um 47,8 90 gestiegen ist, während die der Stever- pflichtigen mit über 4 bis 1 Million Ma?k Einkemmen um 39,6 9/0 uod die der über 100-000 bis + Millton Mak Einkowmen Beziehenden um 27,2 9% nabm. Diese Ziffern lassen cinen Rü>ichluß auf die gewaltigen Krieg8gewinne zu, die den kaptitalkräfrigstrn pkbysisdhen Personen zugesallen sind. Die Steuerxflihtigen nit Millioneo-Ein- kommen bilden aber selbst im Berichtsjahr mit etwas mehr als 8 auf je eine Million aller Haushaltungsvorstände und Etnzelwirtschafter iuc einen winzigen Bruchteil. Während das höhfte Einkommen der vtysishen - Versonen sh im Jahre 1896 erît auf 7460000 his 7465 000 M bezifferte, betrug es im Jahre 1916 {hon 29 415 000 bis 29 429 000 #4, also fast viermal so viel.

auf die Cinfommer%grupre von 0:0; .:0 é

1896 ... . 1914 ..«

‘üßer 1 000 090

Theater und Musik,

Theater in der Köntggräßzer Straße.

- - Hermann Sudermann hat seinen erfolgreiGen Roman „, Der Kaßtyensteg* in ein füunfaktiges Velkostü> umgewandelt. Das Theater in der Königgräter Straße sührte am Donnerôtag aus An- laß des bevorstehenden 60. Geburtstages des Dichters das neu ent- \stantene Drama zum ernen Male auf. Jn lose zusammengesügten Bildern zog ‘das Schid>ksal des oftpreußtshen Cdelmannes Boleslav von Schranden auf der. Bühne vorüber, den die letdenscaftlih vater- ländish emvfindende Bevölkerung: Preuß!\h-Litauens einen im Fran- zosenjabr 1807 begangeren Landesverrat feines Bateis] grausam büßen läß!.- Boleslap, der unter angenommeénem Nomen gegen den Korsen ta den sen glet egen mitgekäwpft ha!, bletbt für das ein- sihtslose Volk: 1roßdem ledigli des gebrandmarkten Verräters Sohn. Und nicht allein die besrän"ten Dö! fler denken so, auh der Schrandener Pfaner Goet, für dessen To>ter der junge Freiherr eine Zug: ndliebe im Herzen trägt, wendet \si<h \<co} von ihm «b. So hat der in den Trümmern seines väterlihen Schi|os}ses Hausende keinen anderen Menjchen in seiner Nähe, ter zu ihm bält, —als Negine, des totén Vate1:s Magd und Gcliette. Die Austritt- 1wishen Boleslav und der tief Gefallenen heteu!en sür den inneren Wert des Stü>kes mehr als die zum Teil äußerlich wirkungsvollen Volkeszenen. Die läuternde Kraft reiner Liete adelt !Kegire und läßt sie tiefer Anteilnahme wert ers@cinen. Im übriaen beweist die Drama'isierurg des Katensteges von neuem die alte Wzh!heit, daß ein guter Roman st< s{<wer in etn gutes Drama umgestalten läßt. Das Stü>® wirkte mit seinen 14 we<selvoll-n Biloern allzu zerrissen. Elnzelne Vor- bedingungen der Handluag, wie 5, Boleslavs Be- ziebung zu der Pfarcerstc<hter, blieben einem niht wit dem oman vertrauten Hörer gle\i< man<hen anderen Punktcn un- Mar. 8 fehlte die noiwenttee Begründung der Vorkommnisse, die chne weiteres nit aus dem Noman tn das Drama übernommen werden dursten. Ausfällig berührte bei Sudermann, dem Ostpreußev, der fast vollständige Mangel der Lokalfärburg. Friedrich erie (Góoleslav) und Maria Orsfa (Regine), denen die Hauptrollen an- vertraut ware, gelarg es, aus dem jungen Sranden und der \si< für den Geltebt-n. opfernden Magd Menschen zu bild-n, die Antéilr.ahme erwelten. Beide fanden ‘den rihtigen Ausdru> für das sie de- berisende, v-rhaltene Ez pfinden, ‘Kayßler in no<h bößerem Grade alg Fränklein Ocska, die wobl do< untex ardeten Vorbedingungen ihr Besles- gibr. Dle übrigen Darsteller traten beirähtlih zurü>, aud aus dem Grunde, weil die kleineren Rollen des Dramas3 den Scauspielern - wenig lobnende Aufgaben bieten. Das S1uü>. wurde, wenn aud) laut geäußerter Wider|pruh an einzelnen Stellen ni>t feblte, im ganzen beifällig aufgenommen, so daß der Verfasser sich, ven is Zuruf begrüßt, wiedecholt auf der Bühne zu zeigen ermodte. /

Im Königlichen Opernhause rird moraen, Sonnaken „Figaros Hochzeit* mit den Damen. von Granfelt, Péerrem als Gal und Markberr, den Herren Bronsgeest uud Sto> in den Hauptrollen aufgeführt. Musikalisher Leiter ist Dr. Stiedry. Anfang 7 Uhr,

m Königlichen Schauspielhause geht morgen das Lusl- spiel „Logik des Herzens“ von Franz Blei in Szene. Beshäftigt d vas de Damen Hls O von Spoua und Slüter,

erren Ehrle, olz, Kevypler, von Ledebur, ; und Zimmirer. Spielleiter ist HerÄPat1y. 0A De DOUE

Soweit

Konzerte,

Die Kon: ezlsäle haben wieder ihre Pforten geöffnet Fm Beet- hovensaal begann die neue Spteljeit Aa ben i get Liederabend von Ludwig Wüllner. Schon nach den ersten Dar- bietungen shägte sih jeder Anwesende glü>li, diesen Abend nicht versäumt zu haben. Auf Suk ett-Lieder „Der Wanderez*, „Gruppe aus dem Tartarus“, „Der Voppelçcänger“, „Der Atlas*® usw. folgten Werke von Schumann, Hugo Wolf, Zil>er, Posa, Strauß. Jeder einzige Vortrag des- {timmiich besonders gut aufgelegten Künslle1s war eine dur<hdachte, tis in die kleinslen Einzelheiten fein avsgearbeite!e Leklstuno, wie man sie eben von Wüllh.er gewöhnt ie. Den Höhepunkt der Vollendung bildeten die eder „Der Hantkuß* ‘von O. C. Posa und „Caccilie“ von Richard Strauß. Das erstere fesselte besonders dur unnaœabmli$e 2nmut dos Voctrags, während man bei dem Strauß\hen ede dur die

.Tons>önheit und die Gewalt des leidenshastlihen Avodru>3 unwider-

sieblid) mit fortgerissen wurde. Den wethevollen S<lut vier ernsten Gejärge von Bral,ms. - In C. V. e Ltt Uai etnen ihm ebenbürt!gen Begleiter... Zwei Bach- N bende erlesener

Art batten ia vergangener Woche elne große ia dle Philharmonie gelo>t. Die VrVoUA Q

des erften Abends waren zwci selten gzbörte ahistimm! Motetien: „Der Geist hilft unjerer Shwachhetr auf“ und Paas J-jo, komm, mein Leib istt müde“, die der Köntglibe Dowmcor unter der Leitung voa P.otefsor Hugo Rüdel in _metisterliher Weiss fang. Eine Reibe zur Orgel \{<öôn und sttloere<t gesungener Lieder der Æuigligen Sängerin Emmt Letsner (aus. Schmellis Gesang bu®L) und Orgelvorträge des hier wohlbekannten und geshävtcn jetzigen Organisten ter Leipziger Thomaekirhe, Professor Kar1 Straube, vervollständigten die Vortragefolge. Der zweite Adend war vorwiegerd der Init: umentalkunst Bachs gewidmet. Der Vo1tragazette!l verzetBnet2 die Toccata und: Fugen D-Voll, die E-Dur-Scnate für Cembaio und Violine, das“ Capticcio über die Abreise tes geliebten Bruders jowie das Triplekonzert in D-Dur für Cembalo, Violire, Flöte und kleines Orchester. Da als Au, führende Meister wie Frau Lan dowska (Cembalo), Brontslaw Hubermann (Violine), Professor Emil Prill (Flöte) und Walther Fischer (Orgel) am Werks wareo, - bedaif die Güte des Gebotcnen keiner besonderen Beslättaung. “Au einige von Eli, sabeth Ohlhoff zwis: ndur< Ftsungene . Arien fügten {ih würdig in dea Rahm:n und tie Stimmuug- dieses genußreihen Abends eir. Ein neuer, bequem om Noleadorfplay (im Zahnärzte- bause) gelegener Musik- und Vortragésaal, :der-Sbubert - Saal, wurde in vergangener Woche mit einem SORN- Bend eröffne! ‘Der freundliGe Naum bietet etwa 409 Zubörecin Aufnatme und pvihnet si< dur< seine vortceffiide Akustik aus. Das Eröffnunger- fonzeit begann mit *em E-Dur Trio, gespiet von Ilonka von Patby (Klavier), Alfred Wittenberg. (Violine) und Anton Hekking (Cello), bei welchem die Streicher tonlih ni>t immer auf der Hôje warev, wogegen - mau. ih an dem A - Dur - Quintett unter BVéitæiikung von “Frieda Mos- heim (Braishe) und Lebere<ht Goede>e (Kontrabaß) ret erfreuen konnte. Fräulein von Patby binterließ- einen besondes aünstigen Eintru> als sehr musikalische Piaatstin. Den gesarglichen Teil der Vortragsfolze führte Cornelis Bronégeest: aus. Ec sang se<s Lieder, von denen ihn „Ur geduld* am besten- gelarg. Sein wundervolles Organ und cia durhdachter Vortrag: ‘wirkten, wenn er au< einige Angewohnheiten von der Bühne mit in ten Konzertsaal brate, begeisfernd auf - die - Zuhörer. Auch dem gesprohenen Wort erwies si< der Schüubert-Saal einige Tage aas als günn iger Raum. Elsbeth Bru> hatte es unter- nommen, Artur Holktfhers Drama „Der Golem*, das vor zwei Jahren mit Erfola in Wien aufgeführt worden ift, als Vor- tragskünflerin einem größ: ren Berliner Zuhöreckielie ‘zu veimittelr. Das wundersame Ghetitomärchen von dem Rabbi Benachutn, der, ein prometbeisher Uebermens<, aus Tou eine Menschengesialt formte, der er dur) etn maglishes Amulett Leben aber keine Seele cinzuhauchen vermochte, wiro in Holitshers forms<öner und g-dankentiefer Dihhtuyg ur Tragödie des der Goitheit gegenuber vermesscnen -und sih über- ebenden Geistes. Fiäulein Bru>, die tief iu die Seele der Dilhtung eingedrungen war, spra< wit eine Schertn, dievon' Bildern kündete, weiche vor ibrem inneren Auge- vorüberzogen, utid- wußte so die Auf- merksamkeit ihrer Zuhörer voa Anfang bis zu-Eäde gespannt zu erhalten. Der Wuns, Holitsch-rs Drama: auf einer hiesigen. Büÿne Leben uud Gestalt gewinnen zu sehen, wi:d an diesem Aberd in manchem rege eworden sein. Gin wenig erfreuliHer L'ederabend war der des errn Dr. Theo Lierhammer in der Sindäakademie. Das Baan enthielt in der Hauptsahe Lieder von Schubeit und <umann. Der Stimme des Konzertgebe1s mangelie ‘es an Ge- shmeidigkett, so daß man auf Klangshözheiten- vergeb?ns wartete. Der Vortrag ließ tieferes Empfinden vermissen. Im Klind- worth-Scharwenkasaal laushte eine : angeregte / Zuhörerschaft deny heiteren Vorträgen “de3 - ehemaligen Mitglieds ‘des Deutschen Opernhauses Joseph Plaut, e als. Sprechfünstler wie als Sänger dêm Humor huldiat. Im ien Teil des Adents herrschte das gespro<hene Wort vor: Märchen voa Andersen und Voikm unn-Leander, Gedichte und Erzählungen voa Stieler, Rosegger und anderen ztigtea Plauts liebenswürdige Kunst in hellstem Lichte. Der: zweite Teil, brachie musikaliske und andere Schvurren, bei deren: sein&staunenswerte Vielseitiokeit aufs neve zur Geltuag kam. Ein musikalis>er Humorist feinerer Art ist Hans Rüdiger von' der“ Dresdener Hofe oper, dec eine Reihe heiterer Volksiieder zum Vorirag gewählt hatte. Gr jcheut \ih ni<t, Mienen- und Geberdenspiel bzi seinen Vorteäzea anzuwende Da das Gesangskünsilerishe dabet: aber nit zu kurt kommt und Herr Rüdiger zudem ia seiner Sonderart Metster ist, darf man diese als. Ausnahmeerscheinung im Konzertsaal gelten lassen. Nur der Verallgemeinerung wäre nicht tas Wort zu reden.

Manuigfaltiges.

Nachdem die Reich8getreidestelle zum 15. Oliober neue

Mehlpreise festgeseßt hat, hat, wie „W. T. B.* mittellt, der Siebenerous\<uß der Bro!kartengemeins{<aft Groß Berlin: in seiner

gestrigen S‘zung darüber beraten, weldie Erhöhung der Gebäd-

pretie auf Grund der Mehlvreizerhöhung geboten ‘sei. Gs wurde be\<lo}sen, zunähst mit den beteiligten Sachverstäadigen des Bäder- gewerbes di-je Frage zu erörtern und in einer -demnächit statifindenden nohmaligen Sißung* des Siebenerauts{<u}ses die „endgültige Ent- scheidung zu treffen. i ;

In ter Kundaecbung der deutshen Wirtschaftsstänt|e für die siebente Kriegsanleihe, heute abend 8 Ühr, im Zirkus Bus, werden als Vertreter großer Wirtschafts8aruppen spre&ea die Herren: Kommerzienrat Friedrihs, Piäsizent -des- Bundes der In- tustriellen, Dr. Koebler, Vo: fißender der Arbeitseretnshast der Kaufmännishen Verbände, Obermeister Plate, Vorsißender des Deutschen Handwerks- und Gewerben Giheimer Kon!- merzienrat Naver 6, 1. Vizepräsiteot der Berliner Handelsk ummer, Reihs- und Landtagsabgeordneter Dr. NReesi>ke, Vorsitzender des Bundes der Landwirte, Stegerwale, Generalsekretär des Gesam!- verbandes der rislli<hen Gewerk s<hajten. Die Versammlung wird vou dem Präside-tzn dez Hansabundes und des Zentralverbandes des Deuis<hen Bank- und Barkiergewe1bes, - Geheimrat Dr. Rießer, M. d. R., eröffnet werden. Das S<hlußwort. wird der Vorsigende

des Bundes der Landwirte, Rittergutsdesitzex Freiherr von W mgtn-

heim, sprechen.

In vershledenen Gegenden der Statt: sind, wie „W. T. B.“ miitellt, die RriegsanlelbeaniSläge et Teil: bes<ädigt, zum Teil ganz abgerissea worden. Offenbar handelt es si um Dummejungenstreihe von Kindern und Halbwüchsigen. Darum scien die Eltern und Lehrer dringend ermahnt, den Kindern bas Zt oder mutwillige Zerstören dieser Auschlagzeitel- mit Hinweis au \trenge Bestrafung ernstlih zu untersagen

Die Gutachterkommission für Shuhwarenpreise teilt mit: Es ist uns vielfa bekarnt M V das Schuhmaher- handwerk bei Vornabmevon Au3besserungen die von uns erlafseacn Richtsähe überschreitet. Wir werden in allen Fällen, ‘die uns bekann werden, hiergegen mit aller Eatschiedenheit-ein\<rekten, Wir müssen jedo hierbei auf die Vaterstägung des Publikums, re<nen und r uten dethalb, in allcn Fällen, in denen Schuhmache?t für Ausbesse- zungen übermäßige Preise verlangen, entweder uns ‘oder die zuständig Pretsprüfungsitelle za benahrihtigen.

Die Neuanmeldung der gewerblihen Verbrauder von Kohlen, Koks und Briketts hat'vom 1. bis d. Bu 1917 zu erfolaen. Meldepflihttg sind nur gewerbliche Dr! triebe, welhe mindestens monatli in#gesomt 10 Tonnen 200 Zentner Brennstoffe verbrauchen." A usge\ ho \s&n v9" iebe Meldepfliht sind landwirtschaftliche Bet1iebe Und Nébenbetr ; i Gadswerke, ferner der gesamte Hausbrar.d, auch S der Behörden und Anstalten , _ Zentralheizungen Pr bâusern, . ferner Bäckereien, Schlä>tereieo, . @

Sasiköse, Babdeanstallen und ähnliche * Betricbé, dem täglichen Bedarf der - L der - Gemeinde

‘oder si vorübergebend aufbaltnten Vevölk-rung diene id ficht auf die Höhe des Verbrauchs. Meldeka T are Sue r ‘bet der E der Kriegsamtsftelle in den Markcn, Lnk- firaße 25, Erdges>cß, Zimmer 11, für die meldepfl-<t-gen Firmen mit den Aufangsbuchstaben A bis F am 1. Oktoker, C bs L am 9, Oktober, M bis R am 3. Oftober, 8 biz Z am 4. Oktoder in der Ze l Bei p 1 A E n in \hriftlihen Antrag unte gu endcn Betrage

Œiaelkarten 3 Pfennig.) ges (1 Saß 13 Pfennig,

Die O ffizier-Vortrags8gesell\<Gaft veranstali . Ol tober 1917, Nach:nittags von 3Z—6 Uer im Zirkus Bu Î u roßes Vaterländis<es Fesikonzert zu Ehren des 70, Ge- Furtstags des: Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Es werden die ‘gesamten 10 Kapellen des Gardekorps spielen, ferner werden der Berliner Lehrergesangverein, der Berliner a capella-Chor und 200 Sülerinnen des Hohenzollernlyzeums große Chorwerke aufs führen. Außerdem wirken Fräuleln Emmy Leisner und Herr Rudolf Laubenthal als Seangtiot sten mit. Festanspra@en werden halten der Vizeadmiral z. D. Rirhhoff- Kiel und der Majcr von Gillhaußen.

Oelgewinnung aus Tomatenkernen. Die vom Kriegs- ausshuß" für Dele und Fette- vorgenommene Untersubung von Tomaten Fernen ergab cinen Oelaehalt von 20—2409/0 bet 9;1%/ Waffer und 4 9/0 Sticksioff. Dennoh ist die Heranziehung der Ton at-nkerve zur Oelgewinnung mit aroßen Schwterigkeiten verkr üpft, Die in den Hauts- halten rerwandten Tomaten dienen bekanntlih mitsamt dea Kernen a's wohls>me>endes Nabrungsmiitel in mannigfas;er Zubercituvg. Die in dcn Kernéèn - enthaltenen Näkrwerte geben somit unserer Er- nábrung uit verloren. Auch in den Kopnserventabriken werden die çcamen Tcmaten ohne Auss{h-iden ter Kerne auf Nah- run«êsniittfel - verarbeitet; wo dies ni>t der Fall ist, hat der Kricgsaus\<ußÿ für ein - Erfafsen der. Tomater.kerre im Interesse der Deklgewiknnung Sorge getragen, Dies geschad riht allein in der Hetu a?, sondern au inden beseuten Gebieten, inebesondere au in Rumänien, woselbst die Kerne auf Veranlassing des Kriegöaus|chusses mit Rö>s<t auf ihre leite Verderblichkeit an Ort und Stelle auf Oel mitte18 Avs1ugs verarbeitet werden. Das gewonnene Oel wird der heimis>éèn: Wirtschaft zugeführt.

__, DVeber die Witterung in Norddeutshland im Monat August 1917. berihtet das Königlich -preußise Metecrologishe Institut auf Grund der angestellten Beobachtungen: Außer im fühleren Südwesten erwies sich. au< der August als ein zu wa-wer Sommermonat, ‘r aber im Gegensaß zum Juni und Juli zierälih trübs und rei - an Gewittern mit \tarkéèn Regenfällen war. Die Temvy-:ratur- lag durschnittli<h etwa 1°, im Oslen nahezu über, im Nüeingau- aber unter dec Normalen. Sie übershritt im Osten 30° und erreihte in Dstpreußen 35°. Auch die Zabl der Tage, teren Maximum 25° oder mehr betrug, war im Osten sebr groß (in Ober- {lesien 15 bis: 17). Die Niedershlazsmengen sind fast nur in A Ieiner, als im- langjährigen Mittel gewesen, sjonft war es zu naß, obwohl fi infolge des strihweisen Aujtietens der Gewitter- regen große Unregelmäßigkeiten zeigten. An der mittleren Elbe wurde d.8 dreifahe dec zu erwartenden Menge beobatet. Hervor- guheven ist der während Les ganzen zweiten Qugust anbaltende aadregen auf den ostfriesishen Inseln, der auf Nordern:y eine Niederschlagthöbhe von 98,6 mm ergab. Au in Lauenburg tin Pommern wurden am Morgen des 15. August 93 mm gemessen, die von einem in den Na>Ëmittag?- und Abendstunden des 14. hernteder- gegangenen Sewitteiregen herrührten. Die Niedershlagshäufigkeit war im. Osten..normal, tm Weften reanete es vielfah an mehr als 20 Tagen. Im _ Küstengebiete und in Schlesien ist die Sonnen)<ein- dauer größer, soust kleiner gewesen als im Durbschnitt der legten Jahre. Auch: die hobe Bewölkung, besonders des Westens, erscheint bemerkent- wert. Im. Zusammenhange mlt den zahlreihen Sewitterregen steht die unregelmäßi;e Verteilung der Nieder|hläae. Die Karte läßt erkennen, daß im größeren Teil des Landes 75—100 mm fielen. Unter 75 mm wurden versprengt in Oj1- und Westpreußen ‘sowte in Schleswig-Holstein ynd im mittleren Rheingebiete béobahhter, ferner in einem zusammen- bängenden Streifen zrishen Elbe und Weichsel, der sih von der Ostsee | üdwärts bis na< Mitte!devts{land und Posen hin ersire>te. Hier ank in Teilen von Pommern, Brandenburg -und M die Regen- summe auf unter 50, in Hinterpommern stellenweise sogar auf unter 20 mm. Mehr. als 150 mm wurden vielfa an der Nord- und Ostsee- Tûste verzeihnet, außierdein im Binnenlande inOslpreußen und im südlichen Wesipreußen, in Hannover, Oldeuburg, am Niederrbkein und in setner Umgebung sowie im Gebirg®- und Hügellande. An der ostfriefischen Küste, an der: Leba, im Welicselgebiet, im Harz, Thüirger Walde und in den Sudeten wurden ages 0 mm überschritten. —— Bei hohem Luftdru> im. Norden Europas befand - si< am Morgen des 1, August eia Minimum über Holland, das am nächsten Tage nah Westen hin- abroanderte, während ein neues von Südosten her nach- olgte,- Dieses sar qun -3. Lan: einea Hochdu>ksattel von einer über

alizien béfindlihen Deyressicn: getrennt, während in den folgenden

¿Tagen -der Luftdru>- überall slleg und seine Verteilung eine außer-

ordentli leihmäßtge : wurde. s ‘hérrsdie mäßig, im Osten an- fangs sehr int 1 etre mit wecseludet- Bewölkung und häufigen RNegénfällen. - Am 9. zog ein - Tieforu>kausläufer vom Kaval heran, der ih ia ter Folg?zeit weiter nah Oiten hin verschob, während Skandinavien - und“ das Alpenland von Hochdru>kgebteten beded>t wurden; ein neues Tief, das fich am 15. bis na< Galizien bin“ er- siredte, folgte nach. Dieses 7 M Ä <sten Tage nah No1den, n

am roëhrend . von Südosten ber Maxiwum über Mitteleuroya avtbreitete, das erst am 19. in zwei Teile zerfiel, so daß ‘nunmehr Teiltiefs über Galizien und Sadsen sich bilden konnten. Während dieser Periode berrshte in Norddeutschland veränderlide Bewölkung hei normaler Temperatur und wiederholten Gewitterregen. Vom 21, ab wurde das Wetter wiederum von einem ausgedehnten Hod deherrs<t, - das zwis<hen zwei Tieforu>kgebieten über Nord- und Süd- europa lag, und fich am 24. von Finnland über Polcn dis zur Balkan- halbinsel eríître>.e. Weitere Maxima, die von Westen herannahten, vereinigten < mit demselben, so daß bis zum 26, teils heiteres, teils wolliges Wetter mit swaen Binden und nur geringen Nleder- \hlägen bei annähernd normaler Temperatur bestand. Erft vom 27. ab wurde das Wetter unbeständig, da cin starkes Tief von Westen a agaDis ¿und ‘setnen Ginfluß auf ganz Norddeuts<!and geltend mate d : :

1: Retéludngiades E 2: Aufccbete Verluste und Fundsaten, Zustellungen u. dergl.

T: Berloie ¿ Vetpa tüngen, Verdingungen e en b: Kommanbitgeselihaften auf Aktien u. Atiengesell\Gaften.

1) Untersuchungs- __saden.

[36173] . Ste>brief.

Gegen ‘den unten / beshriebeuen Land-| - \turmmann - Theodor Gauzlin vom | [35854] C. /Landw.«Inf.«Negt. 11, geb. am 8. 8.1 Die Ste>briefe gegen 1872 in Betlin, “von Becuf Hantels- mann, bestraft, der sib verborgen hätt, ist : die Untersuchungshaft wegen Fahnen- lut abgeordnet» &s8 wid ersuht, ihn du verhaften und in das hiesige Gacnison- Jefängnis oder ‘an die e Militär |

zullef

Be dunkelblond, besonderen Kennzeiden.

b, Kanonier Go d .Ni

Buenos Aires, 27. S: p‘ember. (W. T. B.) Laut Meldung dec „Ager.ce Payas* griffen Aus tändiae mebrere Straßenbahn- wagen mit GewehrsGü\sen an. mehrere verwundet.

/ Eine Person wurde getötet, V L C E ist m j N s e für ¿ arinesoldaten sind gelandet, um die Wass-rl-itung u

die Elektiizitätewerke zu bewachen. An

New York 1 Dollar Hollard 100 Gulden

Mitwirkune.

Erfolg zu \<

geteßt.

Ver

um fast

tlatt*,

gewesen set.

der Joh die Ausga

<

Rei erhöht. :

TEfendiqer

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespalt

t vom 14. Dietrich Buen s

ern, um. den

fteuer für Kohlen um 2,40

Mark und bisher au 155 MiPioren: Mark.) Die Oberschlesis{e Koblenkonvention hat laut Meldung des „W. T. B.* aus Kattowiy die Erhöhung der Koblenpreise um 2 # die Tonne mit Geltung ab 1. Oktober beshlc}ssen. Hierzu tritt die Kohlensteuer voa 20 v9. :

Das Angebot der Stadt Hannover für die englts<he Gasanfialt in Haunover, auf das ihr, wie , jegt der Zuschlag erteilt ist, betiägt 6 Millionen Mark. Nach dem bioberig-n Vertrage wäre die Gasanstalt im Jahre 1950 in die Hände der Stadt übergegangen. Aufsichttrat des A. Schaaffhausenschen vereins in Köln bes{loß, laut Véelduung des „W. T Aaten, Düren und Siegen Ni

Wien, 27. Scptember. Verwaltungdratssihung- der Südbahn getell! aft über das Er- gebnis des Betrieds big Gnde Juli d. J. e sind geaenüber der gleihen Zeit des Vorjahres die rund 19 Millionen K1ionen gewa<sen, während die Betricbsetnnabmen eine -Miläion Kronen stiegen,

nur um etwas über Bet1(ebgergebnifse.

ergibt i< 8

der Verwaltungérat im

e Ei n ahngese aft ernsthaft erwog s doß in den neullhen Verhan

\s<huldvers<retbunge Schuldvers: eibungen

Ginkommersteuer nicht u rüdzz2bibar find. : ;

London, 26. September. (W. T. B.) Am 1. Oktober mird geschäft an der Baumwollbörse wteder Die von der Baumwollvereingueg für den Hardel | sind: für amerikanis<e Baumwolle „good midd-

„Sakellaridis fully good fair*. fir ctn Peenate und für Veferungen

das Lieferun eite fet

geseßten Arten {i * und für ägyptische Ht findet Ia Bes r gen E e N ber Preis für Lieferung A in Monaten Ww9det zuna : o n o Me 1918 notirt werden wid. Die höchste 1äglidhe Preic-

nuar bis Mai soll - einen penuy und bei

wanküng amerifkaris@er Baumwolle. achen Baumwolle 12 pence. n'<t überschreiten. Von Pe1sonen, die ni<t in Großbritannien oder den keine Aufträge autge)ührt werden. Stodwholm, 27. Seplember. (W.

sbank hat den

Der heut!g: fesle Hallung. Das Interesse richtete fich oktien, túr die wieder einiger Begehr bei Die übrigen Gebiete waren vernachlässigt.

Handel und Gewerbe.

Der Verein für Kommunalwirts<aft und Kommunal- politik E. V. Chaulot!tenbu:g erläßt an stine annähernd 800 Mit- glietssiädte, Er munale Verbände usw. felgenden Aufcuf: Der Erfolg der bisherigen Kriegsanleihen ist nicht zuleßt auf die eifrige, bin- gebende Arbeit der Gemeindeverwaltungen und ih:er Beamten sowie der Temmunalen Kzeditinstitute zurüö>zuführen. erfordert die Werbearbeit tür tte 7. Kriegsanleibe abermals unsere Es ift selbstverständlich, daß in dieser Zeit alle weniger . dringlihen Aufgaben unbedingten Notwendigkeit, dieser neuen Kriegsanleihe abermals einen Weg zum Fiieden mitberetiten zu helfen. Das selbstlose Zusammenwirken aller amtlih und ehrenamilih im Dienste der Geweindeverwaltung \teh-n'ea Kräfte wird au dieemal den finanziellen Steg verbürgen. Die Mitarde-t au< unserer Ve-eins- iltglieder und! Freunde brauchen wir ledtiglih anzurufen, um siher zu sein, daß fie au< hier niht versagen wicd.

Die geshuige Versammlung der Westfalen Cob des .W. T

zurü>treten müssen

oblensyndikats

da3 Kohlen!yndikat auf die siebente Kriegsanlethe 50 Millionen ¡ei(nen und der Hindenburggabe 250 000 4 zuweisen wird. (Auf die vorige Kriegsanleide zeihnete das Kohlensyndikat 40 Millionen f dieersten se<8s Kriegsanleihen insgesamt

ederlassungen zu errichten. (W. T. B.)

eine Verschlehterung der

Mia4tioñen““ Kronen -

London, 27. September. (W. T. B.) Amtili. Am 2. Ok- tober wird mit der Autgabe der Nationalen 5°/ Kriegs- n zum Kurse von. 100 9% be¿onnen. Die sind am 1. Oktober 1922 mit 1029/0, im Sahie 1924 mit 103% und im Jahre 1927 mit 105% rüd>» zahlbar. Ste werden von jeder englischen Lens fret sein, wenn j e Es o \@reib i diat, die der von 9 9% uldvers@&reibungen angeclünd?at, nterworfen und im Jahre 1927 zu 100 9/0

uslande hat.

bebH1de zum Writertrantport hierher ab-‘

erm. . Größe: 1,81 m, Haar: hi ndee e onunrbart: keine

êlau, den 24. September 1917. T der Landwehrinspektion.

a. Kanonter August, emeierx vom:

4, September 1917 sind erled!gt. : : L E E. F.-A.-R. 69/70, Miudea,

Sp E

«ls

36180] Steckbriefserledigung. l Der ae den Sc<hnitter Stet Bor- wiu am 5. August 1916 erlassene St->- brief, Nr. 192, Stü> Nr. 29 224, Fahr- gang 1916, tit erledigt. Stettin, den 14. September 1917. Kriegsgericht des Kuiegszustandes.

36175

E Jn der Untersu@unzbsaße gegen den Wehrmann, Gefreiten Josef Feder, 1. Komp. Jnfant.-Regts. 332, wird, da er eines Verbrechens gezen $S 88, 89 R.- GSt.-G.-B. hinreieäd ‘verd Gr und im Sinne des $ 396 M.-St.„D.- a alé ads» wesend anzusehen ist, auf Grund des

Jn ten räbsten Wochen

binter der

e<enbesiger des Rheini s<- \1en bej{loß laut Meldung

«W. T. B.* auf Antrag des Geschäfisaus\{u}ses für das legie Viertel des laufenden Jabres die Richtpreise ein\hltefli< der Kobler- für Koks um 3,60 4 und für Briketts um 2.506 zu erhöhen. Das entspriht einer Prele- erhöhung der Brennstcffe selbst um-2,46 {ür Kohlen, um 3 46 für Koks und um 208—2,10 46 für Briketts. Die Beteiligungsanteile für das leßte Vierteljahr wurten ‘in der bisherigen Hôhe von 100 %/9 fest- Uuter- Zustimmurg der Versammlung rourde itgete ti, vol

W. T. B.* meldet,

Dem in der beutigen

erstatteten Bericht zufolge Ausgab:n um

gegenüber der eit des Aahres 1916, das mit cinem Verlust von rund-6 A n onen ads{<loß. Troy diefer ungünstlcén Betrietszestaltung faßte inbli> auf die zu erhoffende minder un- üvstige Gestaltung der Einnahmen in den weiteren Monaten des Vahres den Beschluß, den Oktoderzinsf den biohertgen Bedingungen einzulösen. Wien, 28. September. (W. T. B.) Gegenüker den in Finanz- erüchlen, daß eine Verstaatlihung der S üd- en würde, erfährt das „Krernder- dlungen zwischen der Regierung und der SüdGahngeseUshaft von einer Verstaatiihung keine Rede

cheinen der 39/6 Obligationen unter

lethzeitig wird

Veibandöländetn wohner, dürfen

T. B.) Die S<hwedische igkont ad morgen von oi auf 6 vH

Wertyapïermaikt zeigte eine rubige,. besseren Preisen hereschle. | pr ‘besseren en herrschte.

Der Schluß war stl].

Dänemark 100 Kronen Schweden 100 Kronen Norwegen 100 Kronen Ses 100 Franken

$ns

Bud 100 Kronen Bul n 100 Leva Konstanti

nopel 100 Piaster

Madrid und Barce?ona 100 Pesetas

301t 218 241 218 1514

64,20 894

1274

Börse tn Berlîn (Notierungen des Börsenvorsiandes) vom 28. September

vom 27. September Brief Geld Brief 6 d é 3014 217€ 241

217 151

64,30 sli

Geld b

302 3003 218 217 242 240 zl 217 151 150

64,30 64,29 814 805

20,00 19,90 1284 1274

20,00 128}

19,90

Im Vaoderagrund der

der V /Kursen umgeseßt wurden.

warenafktien.

Mexico 74,

opper —,

88,25, [eibe N T S: 18 O10 4 °% en Tinto 1799,

L 40,95.

á

: au

1001/6, treleum 5492, delsbank 246, [and Ta) Southern

R 13

Paris

Danaus New York, gleichen Milltonen

\{<wa<en

Sciffahrisaktien in großen Im Nachmittagsverkehr gri die Befürchtung von Ar

umgeseßt. Geldmarkt: p 44

auf Sicht 5,78,75 ilber in Barren 1064, 3 Staat. Bonds 192

Ohio 564, Chicago, Dit Rio

Copper Véeintng 71d, F ct. g 71È London 13!/as.

Rio de Janeiro auf London 13*/52.

aatlihuugstraze lebhaft begehrt und zu wesentl L aues Vesser gefragt waren ferrer die leitenden Baunkwerte, Schiffahrt3-, Gummt-, Holz-, Petroleum- und Metall- er Anlagemarkt blieb unverändert feit.

London, 26. September. ( 543, 5 9/0 Argentinier von 1886 —, 49/0 Br 4 9/9 Japaner von 1899 —, ark | von 1906 —, 43 9% Ruffen von 1909 —,—,

Canadian Pacific —,—, Erte 254, National Nailways of

Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,— nion acific Ea S Mes Steel Corporation 118, Änaconda o Tinto 60, Goldfields 1/16, Randmines 3/16, 9 %/o Kriegsaulelhe 944, 4 9% Kriegsanleihe 1003, 34 9/0 Kriegsanlelhe 863. :

PDarts, 27. September. (W. L. B.) © “/0 FrarzisWe Anleibe 3 9/6 Französische ente 60,60, 4/9 Spanische äu s 5 2/0 Russen von 1906 71,50,

ranzösisch-Gnglische ünleibe 933, Bn 26. September. (Schluß.) (W. T. B.) Das neuerliche Perl sMneten der Geldsäße gab den Anstoß zu einer rôffnung der Fondsbörse, Der weitere Verlauf jedod eine Eholung, da \i< Deckunasbedürfnis einsiellte und besonders Posten avs: dem Markt genommen wurden. wieder ein Stimmvng8wechsel Plaß, da ters<wierigkeiten auftauhte. Der Schluß war als - gedrü>t zu bezeihnen. Einzelne Eisenbahnen e Sus fg io Rate L bien aden (8600 Sts erhé niedr'ger im Kurse. An en warden ia j Fest. Geld auf 24 Srunden Durhhschritt2- sa , auf 24 Stunden London (60 Tage) 4,72,00, - Cable Transfers 4,76,45, Wechsel auf

—,—, Atchison Topeka u. Santa F Baltimore ard Ohio ert,

Grande- 7, Illinois Central 101, New York Central 784, Norfolk u. Western 1122, Pennsylvania 523, Neading 83, Soutbera Paci

United States Steel Goryoration 110, do. o de Jaueiro, 25. September. (W. T. B.) Wechsel auf

, 26. September. (W. T. B.)

Kur8beri&te von auswärtigen Fondsmärkten.

Wten, 27. September. (W. T. B) Die Ausführungen tes Finanzministers über das Budget und die Steuerfragen wunden von ae Fb rse R een rubig

erkehr nur {ipsofern Etnfluß, hervorxiefen. Die Stimmung war anfangs fest, do machte id im

weiteren Verlaufe unter Lösungen eine te hun ! Bewegun standen andauernd Südbahnwerte,

die elde der geplanten neuen Tariferhöhungen und der Ecörterung

beurteilt und übten auf den

als sie eine gewisse Zurü>kbaltung

[weise Abschwächung geltend.

ih höheren

"T. B.) 24 °/0 Englische Konsols 7 jf : Ader os 1889 584, 30 —, usssa (a g ortugielen riimore-cad Obio

Chartered 14/4, De Beers def. 124,

Ó e An» 39/0 Nufsen von unif, —,—, S 1e; - Kar.al 4580, Rio

Amfterdam, 27. September. (W.T. B.) Lusilos. Wechsel auf

erlin 33,05, Wedhsel Wien 20,95, Wechiel auf Schwe , Ba G 73,80, Wechsel j Stodholm 81,924,

Wechsel auf Kopenbagen Su Ves = New York 237,25,

iz 92,20

Wessel auf Lonvoyv 11,2804, 5 % Ne räadis@e Staatsanleihe

Obl, 3 9/0 Niederländ. W. S. 724, Königl. Niederländ, B olland-Amerika-Unie 454, Niederländ.-Indische

ogt ters Topeka u. Santa 9915/16, Ro>k C T

16; Anaconda 161, United States Steel Corp. 1075/16,

Southern Railway —, Union

Hambura-Amerika-Linie —.

brachte

wie stellten

leztes Darlehen 5, Wesel auf

Wechsel auf Berlin auf Sicht —,—,

0/0 Northern Pacific Bonds —, 4 9/0 Ver.

6: -97, Canadian Pacific 151, Chesapeake u. wauïee u. St. Paul 59}, Denver u. Louisville u. Nashville 122,

c 925, Union Pacific 130, Anaconda

Wechsel

Das Ge: Kursberichte von

L (seit gestern Höhsipyri i3). 2000 Ballen,

Januar je 15 Purkte niedriger.

Lelnöl loko

j November vorwiegend „_! in: Tanks 5,50, Sciffahrte me We entrifugal Srtinalhea

t clars ool nom., Ka

6. GErwerbs- 7. Niederlassun

Amsterdam e E r Oktober 75. / New York, 26. September. (W. T. B.) (SWluß.) Baumwolle loko middlina 25,00, do. für S nbe n E teE de E Mas e jes ,90, do. and white in y

Tee n 0 o, Gredit Balances at Dil City 3,50, S eem E do. Cane A —_—,— ,90, e 1 er 10 5010,70, Getreideïraht nah Liyers- ffee Rio Nr. 7 loko 88, do. o. für Januar 7,58, do. für März 7,73, Zinn 61,50.

auswärtigen Warenmärkten.

ondon, 26. September. (W, T. B.) Kupfer prompt 110

Liverpool, 26. Seplember. (W. T. B.) Baumwolle, Umf Einfuhr 1000 Ballen

kanishe Baumwolle. Für OTfiober-November 16,95, für Dezember-

16,30. Amerikanische

davon 1000 Ballen amerl- urd Brasiliänis<e sowie Indiiche ept. —,—, do. für Oltober 24,00, do. für

eiroieum 0,25, do:

fes uder ehl

Nr. 2 228,

für , Dezember : 7,50,

d WirilWaligenonen Saften.

2c. Von

téanw

8. Unfall- und Juyvaliditäts- 2c. Versicherung,

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntma ungen.

360 M.-St.-G.-O. das im Deuls$en Reiche befindlihe Vermögen des Be- \{huldigten héierdur< mit Beschlag belegt.

Im Felde, ten 20. September 1917.

Gericht der 77. Reservedivision. Str.-Pc.-L. Nr. 223 17.

36177] : Der Grs.-Res. Hans Jörgensen der 6. Komp. Feldrekr.-Deyot dec d4. Inf.- Div. wird für fahnenflichttg erktärt und sein im Deutschen Reiche befindl!hes Ver- mögen mit Be)chlag beleat.

Îm Felde, ten 22. 9, 1917.

h Geridt 54. Juf. -Divy,

(36178] Der Landsiurmmann Hugo Patrlaud, 5/Feldrekruter.depot 54. Jnf.-Div., wird

7, [ür fahnenflü<htig erklärt und sein im

Deutschen Relche befindliGßes Vermögen mit Bieshlag belegt. Im Felde, 24. S:ptbr. 1917,

GSerid$ht 54. f.Dio. di

36179)

[ Die Gay an u Sgra des Ge its

der 15. DidiKon Cöin vom 22. Juli 1912

unter Ne. 41 078 {s erledigt und wir

zurüdgenommer. y Nahen, den 19. 9.

9, 9. 17. Gericht der stellv, 29, Inf.-Brigade,