1917 / 232 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Als die junge Großmachè Deutschland dor bald

99 Jahren in den Kreis der Großmätte eintrat, ist sie von keiner Seito zärtlih begrüßt worden. Aber diese 50 Jahre haben, scheint es nir, bewiesen, daß Guropa mit dem mächtigen Deutschland in seiner Mitte leben konnte, daß Europa mit dem mächtigen Deutschland in seiner Mitte nähtiger und lebensfähiger war als vorher, und wenn Heute unter unseren Feinden noch viele glauben, es ließe die Geschichte fh rüdwärts revidieren, es ließen si neben einem tötlidy ver- stümmelten Preußen vage bundeéstaatliche Gebilde wicder ins Leben ufen, sp sind das JUusionen, die dei historischen Phantasten scaver ver- ¿éiblich, bei verantwortTiden Staatêmännern aber verbrecherisd sind. “Der Papst verkündet den Frieden auf Erden. Doch auc) heute no< gilt das Wort: der Friede denen, die guten Willens sind! Der tiefste Grundgedanke der deutshen Note war, dem Heiligen Vater be-. bilflih zu sein, diejenige Atmosphäre zu schaffen, welhe überhaupt für cine fru<htbare Besprechung der zahlreichen die Völker trennenden Streitfragen unbedingt nötig ist. Jeder diplomatish Erfahrene eiß, daß bei derartigen Verhaudlungen die Atmosphäre, die um- gebende Luft, die’ Stimmung häufig ungndlich viel wichtiger ist, als man die Stinimung unserer Feinde nah den öffentlichen Aeußerungen ihrer Presse und ihrer leitenden Männer beurteilen wollte, so könnte man Solange unsere" Gegner von dem Wahne ausgehen die Klügeren unter ihnen wissen, daß es ein Wahn. ist —, es könnte ein Augenbli> kommen, in demdas deutshe Volk in Sa> und Asche Buße tun, reumütig an die Brust s<hlagen, unter daskaudinisheJochveräct- solange, Wort bleiben müssen. Es mag ja ni>t leiht sein, den dur die Legenden, die sih um die Anfänge dieses Krieges gewoben haben, auf- gehepten Völkern der Entente die Wahrheit ungeshminkt zu zeigen. Es ist aber notwendig; denn sonst kann ein neuer Geist nicht ent- stehen, und die Entstehung diéses neuen Geistes ist die unbedingte

selbst ' weit auseinandergehende Forderungen, Wenn

nur zu sehr trüben Ergebnissen kommen.

licher meine

Forderungen kriehen könnte,

Herren, wird dem Schwerte das

Vorausseßung für einen glü>lihen Abschluß dieses furhtbaren Völker-

ringens. Das deuts<he Volk ist im Innersten fest überzeugt: cs führt

eiten gere><ten Krieg, und aus dieser Ueberzeugung heraus quillt ihm die Kraft, die ungeheuren Opfer freudig zu bringen, die täglich von ibm verlangt werden.

Die päpstliche Kundgebung hat die Volker Eurcpa® no< einmal

an den Scheideweg gestellt. Noch einmal vor tem entscheidungs-

vollen Winterfeldzug ist ihnew die Möglichkeit gegeben, zwar aus

tiéfen Wunden blutend, aber mit biankem Schilde dew Wiederaufbau Europas zu beginnen. An Deutschlands Gegnern ist es nun, zu be- wéisen, ob auch sie einen Hauch des weuen Geistes verspürt haben.

" Die nädsten Wechen dürften tie große Frage entscheiden, ob Freund und Feind in Achtung vor waffengewaltigen Gegnern die blutigen Degen senken oder weiter die eherne Entscheidung der Waffen anrufen wollen. Ein einiges Deutschland kann nit ges<Tagen werden. Unsere Einigkeit in den Fragen 'der großen Politik, wie sie in unserer Antwort auf die Papstnote verkörpert ist, bildet die Vorauésepung für unsere ganze Einigkeil, und gerade, daß diese Einickeïët in unseren Beratungen erzielt werden ?onnte auf dem Boden eines klaren und aufrihtigen Friedens- programms, das gibt ihr deppelt wirksame Kraft.

“So steht denn das deutsche Volk in dieser entscheidungs- dollen Schicksalsstunde ft ark, aber st ill, mächtig, aber ge- müßigt, vereit zum Kampfe, wie nur je, aber auch bereit, mitzuarbeiten zur Verwirklihung des Wortes vom Frieden auf Erden.

In der Erörterung erklärte der Reichskanzler Dr. Michaelis:

“Ein freisinnniger Abgeordneter hat ridtig ausgeführt, daß die Stellung der Reichsleitung zu den Kriegszielen dur<h meine Antwort auf die päpstliche Friedensnote klar umschrieben wird. Da in dieser Antwort die Friedenskundgebung vom 19. Juli ausdrü>klih erwähnt ist, bedarf es weiterer Klarstellungen nicht mehr. j

_Im übrigen habe ih folgendes zu erklären: Die in den leßten Wochen lebhaft erörterte Nachricht, daß die Reichsleitung bereits mit dieser oder jéner feindlichen Regierung in Verbindung getreten sei und daß ‘hierbei nah einer wie ih höre ziemlih weit ver- bréiteten Auffassung die. deuts<e Neichsleitung von vornherein beseßte Gebiete und somit die wert- vollsten Verhanwdlungb6vorteile für kommende Friedemwserörterungen preisgegeben haben sollte, ist wnzutreffend.

* Jch stelle fest: Die Neichvsleitung hat für mögliche Sriedensverhandlungen freie Hand. Dies gilt auch für Belgien.

Zum Swhluß der Sißung wurden no<h verschiedene Fragen

angeschnillen, Der Staatssekretär Dr. von Kühlmann erklärte hierzu:

: Sobald durch die Publikation der amerikanishen Regierung die Dépeschen des Grafen Luxburg bekannt wurden, sind die

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nötigen Schritte ergriffen worden, um den Grafen Luxburg hierher zu berufen. Er wird sich hier zu veraniworten baben. Dem argentini- hen Gesandten hat das Auswärtige Amt unrverhotlea ausgesprochen, daß wir dio Fassung dar Depeschen unseres Gesandien mißbilligon, und daß ihr Inhalt keinen Einfluß auf die Entschlüsss und Ver- spre<ungen der deutshen Megierung gehabt hat. Die befriedigends Regelung des Torozwischenfalles sei der amerikanischen Regierung re<t unangenehm gewesen, daher habe sie zur Veröffentlichung der Depeschen gegriffen, um das Verhältnis zwischen uns und Argentinien von neuen zu stören. Die Lage in Argentinien s jebt doppelt schwer zu übersehen, wo wir keinen Gesandten mehr dort baben und auf die Meldungei der feindlichen Nachrichtenbdüros angewiesen sind.

Die Beziehungen zu Spanien sind in den Grundzügen gut, wie dies den Absichten der Monarchen und der Völker entspricht. Für Spanien sind die Schwierigkeiten, die sich aus dem U-Bootkrieg ergeben, besonders greß. Die Auseinanderseßungen sind niht immer leiht. Es bestehen auf spanischer Seite Wünsche, die wir nit immer erfüllen können, soviel wir au< wünschen, dem spanischen Volle ent- gegenzukommen. Bisher jedo< ist stets cin Weg gefunden worden, der für beide Völker crträglich war.

Der Staatssekretär ging dann in sehr herzlichen Worte auf die Fürsorge und Liebestätigkeit der Holländer ein, auf die Arbeit ihrer Ambulanz in Gleiwiß, die Aufnahme der deutschen Kinder, den Austausch und die Unterbringung von Kriegs- gefangenen. Alles dies sei um so höher anzuerkennen, als Holland unter der wirtshaftlichen Blockade der Entente erheblich leidet. Veber ein kommerzielles Abkommen, das im wesentlichen den Holländern Kohlen und uns Vorteile auf dem Gebiete des Kreditwesens geben solle, werde noh verbandelt, eine volle Einigung sei noch nicht erzielt. Doch läßt der auf beiden Seiten vorhandene gute Wille hoffen, daß man zum Abschluß kommen wird.

Die unerfreulihe Wirkung der amecrikanishen Publikation în Schweden wird, wie der Staatesekreiär annimmt, überwunden werden fönnen. Ueber die inneren Folgen der Wahlen sei no< kein klares Bild zu gewinnen, do< wird an der korrekten Haltung Schwedens durch ibren Ausfall ni<ts geändert.

Hazrtde! uud Gewerbe,

Die Biomarkbütte zei@nete laut Meldurg des „W. T. B.“ auf die 7. Kriegsanleih e 10 Minionen, die Schaffgotschen Werke Beuthen 3 Millionen, der ObershlesisWe Knappschastiverein Tarno- wiß 4 Millèonen Mark, die Fiuma Wiede & Söhne, Papierfabrik, Trebjen, Mulde, eine Millton.

Die Neue Bromsilber-KonventiouG. m. b. H. eriöbte, saut Meldung des .W. T. B.* aus Berlin, ihre Preise auf 80 fúr \<warz matt, 90 4 für braun. Jnjolae Ueberlastung der Be- iriebe werden bis zum 31. Okiober dieses Jahres neue Auftrêge nit entgecenzenommen. Die Konvention wurde verlängert. i

Vorstand und Aussichtsrat der Shultheiß* Brauerei A.- G. sowie der Pn an ee e vorm. C. Beh- mann Akt. -Ges. baben vessern bes>lossen, den auf 23. Oktober d, J, einzubezufenden außerordentlichen Seneralversammlungen lhrer Gesellschaften die Genchmigung eines Vershmelzungsvertrages voizushlagen, no< welden: cs Vermögen der Spantauerherg- Brauerei aa Eanzes unter Ausschlu der L'guitarntox cuf die Scul:heiß? Brauerei derart übergeht, daß gegen v1 m. vier Millionen Abtien der Spardaueiberg-Brouerei rom. zwei Millionen neu aus- zvge bende Aktien der Scbulibeiß! Braueret mit Dividendenberehtigung vom 1. Sevteiwber 1917 ab gewährt w-rden und gleicbzektitg. der Dividendens>ein der Syandauerb-rg-B:auecei für das Geschäfitjahr 1916/17 mit 70 4 ¿ur Ginldsung gelangt.

In der Nechrung9absŸhlußsßung der Neuwalzwerk Bös-.

perde A-G. wurde, laut Meldung des „W. T. B.°®, der AbsGluß des Geschäftsjahres 1916/17 vorgelegt. Der Neingewinn beziffert h auf 616 146,18 44 (im Vo1jabr- 431793,54 4). Der Generalversamm- lurg wtrd vorgeshlagen, 80 000 #4 (30000 Æ) dem Kriegsfürsorge- konto, 25000 4 (14 188,90 é) dem Beamtenpersionsflo>, ferner 150 000 4 (75 000 #) ter Kricgssonderrüd>lage zu überweisen und 10 9/0 (89/0) bu erhddtem Vortrag zu vertet!en.

In der vorgestrigen Aufsihtezra!tsißuna des Alexanderwer k A. vou der Nahmer Me Ra, Nemscheid, wurde b-shiossen, der auf den 3. N-rvember eivzuberufenden Genera!- vecsammlurg -«vorzu‘(lagen, aus dem: rah Abs@&zeibung von 627 250,92 #4 verbleibenden Reingewinn des Geshästtjahres 1916/17 bon 956 483,70 „6 200000 #4 zu Rü>stellungen zu verwenden, 150 000 # für Wohlfabrtszwecte zur Verfügung zustellen und 10 9/6 zur Verteilung zu bringev.

Berichtigung. Vei der gestrigen Meldung aus London über die Live1poo ler BaumwolUbörse (s. erste Beilage des gestrigen „Reiche- anzeigers*) handelt es < ri<t, wi2 ,W. T. B.*® berichitgt, um die Wiederausnahme des VWeferunggeshäfts an der Baumwollbözse, sondezn um tie Festseßung neuer Standards seitens der Liverpool Cotton Association. Ferner muß der legte Saß wie folat heißen: Von Perscnen, die nicht im kritishen Neth oder E Berbandsländern wohnen, sollen Aufträge n\<t angenommen

er Cn.

London, 27. September. (W.T.B.) Bankausweis dèr Bank von England. Gesamtrü>lage 32365 000 (gegen die Vorwode Abn. 143 000) Pfd. Sterl, Notenumlauf 41 182 000 (Zun. 516 000)

fd. Sterk, Barvorrat 55 097 000 (Zun. 373 000) Pfd. Sterl, ebselbestand 93 594 000 (Abn. 2 868 Pfd. Sterl, Guthaben

Privaten 121 703 000 (Abn. 6 533 000) Pfd. Sterl, Guthaben des Staates 44 285 000 (Zun. 3 520 000) Pfd. Sterl, Noten- rüdlage 29 992 000 (Abn. 117 000) Pfd. Sterl, Negierungssiher-

1. P E rgglanen, 2, ANgevate Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergk. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

4. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

5. Komianditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesells<aften.

1) Untersuhungs- |# sachen.

[36392] Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen (Befreiten rugefnig vom Landwebrbezirk Beuthen

. S., geb. am 22, April 1892 tin Braun- \< veig, zulegt tn Köatzehütte O. S,, von ! WBeruf Kraf!waçenfühter, bestraft, der G verborgen hät, ift die Untersuhungshaft weaén tätliheo Angriffs, Diebstahls usw. angeorzvet. (Fs wid ecsuhßt, ihn zu geb. den 3. verhaften und in das s e Garnfsouns- cefänanis oder an die n díte Militär» behörde z»‘m Weitertran9port hierher av- zullefen. /

ho,

Gestalt: gerade,

[36393] Beschluß.

Beschreibung: Alter: 25 Jahre, Größe: m, Haar: dunkelblond, Stirn: avg Augenbrauen : Augen: grau, Mund: breit, Bart: Anflug von dunkelblondem S(hnurrbartt, bildung: etwas breit, Gesichtsfarbs : braun, tar? gebaut, deuts< und polnis<. Besondere Kenn- zeihen: re<tes Bein hinkend. Wreslau. den 25. September 1917. jam 1. Königliches Gericht der Landwehrinspektion.

Gegen den Kaufmann Max Weinufeld, Januar 1880 în Tarnow in Salizien, bis Juni 1917 in Leipzig, Thomasusftraße 6 1, wohnhaft gewesen, ijt wegen Vergebens nab $F b! und 62 Jose ‘der Bundecratsbekantifinahang vom | A A Ada D L nfatoegid 259,

Anzeigeapreis für den Raum einer 6 gespaltenen Einheitszeile 30. Wf.

13, 7, 15 / 23. 3. 16 gegen übermäßige | [36176] Preissteigerung und wegen Vergehens nah| Sn dunke!hlond, [$8 51, 1 der Bundesratsbekauntmahung

vom 23. 9. 15 zur Fernhaltung unzuver- lässiger Personen vom Handel söffen!1lide Klage erhoben worden. einfeld ist dieser Vergeben dringend verdädtig. Er hat im Juni 1917 Leipzig verlassen. Sein Auf- enthaltsort ist nit zu ermitteln.

Gesi(hts-

Sprahe : Q

Setne |‘M.-St..G& Juni 1917 erfo!gte Abweldung | befin nad Cassel hat si< a8 fals ita E Gr ist d-her auG der Klu<t verdächtig. G3 wid deshalb das im Deutschen Reiche befindliße Vermdaea Weinfelds gemäß 8 332 der St.-P.-O. mit Beschlag belegt: Leivzig, den 21. September 1917. Königl. Landgericht. 1. Strafkammer. (L 8.) von Sommexrlatt. Mirus. 90 - Moesler.

[36174]

brwann

Fetten 58 189 000 (Zunt. 44000) Pfd. Sterl,

bdlaceo des Viet p 881 Millones 02A le orw ea oujeun: .

spre>ende Woche des oriahres mehr 62 Millionen, die ent:

E) L :

Börse tn Berlin (Notierungen des Bözsenvorstandes) bom 29, September bom 28, S: fir @eld Brief | Geld di Bre 1 Dollar Æ

d 100 Gulden 302 303 301 100 Kronen

219 219 218 100 Kronen 210i 243 2412 1

New York Holländ Dâneatiark S<weden Norwegen Schweiz Wien-

Budapest 100 Kronen Bulgarien 100 Leva Konjtauti-

1009 Kronen 219 219 2184 100 Franken 15 151 151}

64,20 64,30 64,20 804 814 801 100 Piaster

19,95 20,05 19,90 20,00 Madrid und j Barcelona 100 Pesetas 1274 128i 1275 1828

Der' beutige Wertpapiermarkt zeigte eine überwiegend feste Bals Das Geschäst war zwar re<ht unbedeutend und au dia 2 d a uur eee dos a Feb ea mmung gue er ih zu nennen. ergwerls- un adrit ält! o Der S{luß war still. y en lagen felt

- Knröberihte von auswärtigen Fondsmärkten,

Wien, 28. September. (W. T. B.) Die bevorstehende zw Geshhäf19pause, die Fortdauer der Schlacht in Flandern d e Hue Ae quiths über die Kiiegsziele der Entente veranlaßten die finanziellen Kretse zur Zurü>kt altung, sodaß die B ör \ e einen ruh!gen Verlauf nahm, Dabei war die Preisbewegung ni<i einheitlid, die Srundslimmung aber fer. Besonders lebhaft zu namhaft erbözten Kursen verkehrten aus\@ließli<h Kanonenfatritewtrte, wogegen Südbahnwerte einen Teil ihrer gesnigen Steigerung einbößten. Bank- ur d Bergwerktpcpiere blieben vernachlässigt. Ungazui|che Koblen-, Krafiwagen-, Gummi: Petroieum-, und Papierfabzuil8akiien waren gesucht. Dynamit- und H A dagegen angeboten. Der Anlagemwarikt blieb ruhig und

ebaupte / :

London, 27. September. (W. T. B.) 24 9% Gnalishe K 543, 5 9/0 Argentinater von 1886 —, 4 9% Brasiliauer 2 1889 U 4 9/0 Japaner von 1899 754, 30/6 Portugiesen —, H 9% Ruffen von 1906 714, 44 9% Ruffen von 1909-61, Baltimore and Ohio —,—, Canadian Pacific 1715, Grie 253, Natigual Railways of Mexiko —, Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,—, Union

acisie —,—, United States Steel Corporation —, Anaconda

‘opper —, Rio Tinto 654, Chartered *), De Beers def. 121%), Goldfields 1/4, Randmiues 31/16, 509/09 Kriegsanleide 94, 4 % Krtegsanlethe 1003, 34 9/0 Kriegsanleibe 86d, PBeaditront Liz Silber 517, Wechsel auf Amsterdam 3 Monate 11,464, Wechsel a Amsterdam kurz 11,30}, Wechsel auf Paris 3 Monate 27,92, Wel! auf T, kurz E Wechsel auf Peteróburg kurz 2844.

New York, 27. September. (S@luß.) (W. T. B,) Na gut behaopteter a machte si< an ter Fondsbörje- u E haften VedCungen eine fesle Stimmung çeltend. Im - roeiteren Ver- lavfe gingen tte Kurse aber ¡ur:>, ta die Weldkrappheit zu Vor- stößea der Leerveikäuf:x Anstoß gab, die si speztell geaen Industrit und einzelne Etsenbaknwerte tidteten,: Ge ¡Edl vermochte si wieder eine feste Haltuig dur{hzuitnger, da fe ‘auf dem érmäßigten Stapde etneutes De>ungsbedürfnis zeigte. Der Akltenumsay beiief fich auf 400 000 Stü>. / Geldmarkt: Fest. Geld äuf 24 Stunden Durchschnittésag 5X, auf 24 Stunden keytes Darlehen 6, Wedsel auf London (60 Tage) 4,72,00, Cable Transfers 4,76,45, Wesel auf Paris auf Sicht 5,/9,50, Wesel auf Berlin auf Siht ——,

ilber in Barren 1018, 3 9% Northern Pacifié Bonds 612, 4 9% Ver. Staat. Bonds 1925 1057, Atchison Topeka u, Santa Fs 97, Baltimore and Ohio 674, Canadian Pacific 150}, Chelapeake u. Oûdio 568, Cbicago, Milwaukee u. St. Paul /57$, Denver 1 Rio Grande 7, Kllinois Central 1004, Louisville u. Naîbville 120, New York Central 78}, Nerfo!k u. Wejtern 112), Penniylvania 62}, Reading 83, Southera Pacific 924, Union Dacific 130, Anaconda t A 71}, United States Steel Corporation 110}, do

Kursberihte von auswärtigen Warenmärkten

London, 27. September. (W. T. B.) Kupfer prompt 110 Liverpool, 27, September. (W. T. B.) Baumwolle. Umsay 3000 Ballen, Einfuhr 3132 Ballen, davôn 3000 Ballen ameri kanisde Baumwolle. Für Oltober-November 16,95, für Dezember- V 16,30. ¿ r radford, 27. September. (W. T. B) Wollmar Die Tendenz am Wollma1kt war sehr fest. / L Amsterdam, 28. September. (W, T. B.) Rüböl loko —, O N Tót, E Oktober 74+ * t S Il ew Yort, 27. September. (W. T. B.) (S@(luß:.) Baumwo! loko middling 25,20, do. für Sept, 2A U L i 24,39, do, für November 24,00, New Orlean3 do. loko middling 24,13, Petroleum refined (in Cases) 15,50, do. Stand white in New Jort 10,25, do in Tanks 5,50, do. Credit Balances at Oil City 3,50, Schmali Western D do. Nohe &. Brothers 26,25, Zudet

ime inter Nr. 2 228, Mebl

Hard

r Zentrifuga! 6,90, Weizen pring-Wheat clars 10,50—10,70, Getreidetraht nah Liver

der Untersulhungssache gegen den Wehrmann Alois Geusbiitel, 1. „St.-G.-O. end anill nfon egts 332 tel, 1. Komp. sehen. M.-St.-G.-O. als abwesen D) erbrehens gegen 8&8 883, 89 M.-St.- Sinne ves L e M un gu E os o s ° 6 , .

wesend en ist, auf Grund des 8 360 10a Legt Verms en des Beschuldigten hterdurd mit Beschlag beleat. 6 Ms ban D Sep

er er 77. Nef Stz.-Pras. Nr. 29pm

g der UntersuBungssate egen ten

pool nom., Kasfee Rio Nr. 7 loko 83, do. für Dezember 7,49, do. für Januar 7,67, do, für März 7,78" Binn 61,50,

R L A E C E « E

S —— T T T Ps po N "4 Ep Ee T Dr - E - 6. Erwerbs3- und Wirts<haftsgenossenschaften. S cntli ér ln ei er - } 7. Niederlaffung 2c. ad agene I s L A 8. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

Bankausweise. 10. Verschiedene Bckanntmahungen. Verbrechens ge 8 88, 9 N.-St.-E.-B. dens N und im Sinne des wird, da er eines | sehen ift, auf Grund des $360 M.-St.-GV.®- a8 im Deulischen deo Lee efinvlihe Per-

en des Be\chuldigren hierdurh mit Be

m Felde, den 23. S2pkember 1917. das im Deutschen Reiche Y Sidi der 77. Reservedivifion. Y Str.-Pr.-L.. Nr. 222 R 17.

n 20. September 1917. div [20] E anb Die Fahnenflu@téerklätuna des taub fturmrekruten Hermann Schwarz I E Mekr.-Dep, 11 Ers;-Btl. I.-R. 17 Gron ift aufgehober. 7 Effev, om 27. September 1917. Gericht der Lantwedrinspelion-

veran 3A?

2

Bisang, 1. Komp. dant, L Roup.|

linkem Seitenflügel nebst El b. Seiter-

nit 1X, jondern LV.

geraten.

Y Ausgebote, Ver- [3

lusl- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

8181] Zwang8îversteigerung. _ Im Wege der Zwangovollitre@ung soll om 28. Februar 1918, Vormittags Lo E cievrihfir: 13/14 11 (dultles)

eue Frie r. ; « (drittes Sto>werk, Zimmer Nr. 113—115, ver- steigect werden das in Berlin, JInvaliden- straße 141, belezene, im Grundbuche vom Oranienburgectorbezirk, Band 43 Blalt Ne. 1269- (eingetragen: Gigentümerin am 9, April 1917, dem Tage der Eintragung des Verjteigeruagbvermerks: Witwe Marie Dellos, ged. Schirop, zu Berlin) ein- getragene Grundsitü>: a. Vorderwohnhaus mit Seitenflügel rets und Hof, b. Fabrik- gbäudé hin:cn mit 2 Höfen und Straße, Gemarkung Berlin, Karteablatt 16 und 18, Parzell:n 623/80, 624/80 und 1822/105, 14 a 92 qm groß, Geundsteuermutterrolle Art. 1273, Nugungöwert 36 200 #6, Ge- b{udesteuerrolle Nr. 1273.

Fei liches Amts SriEE Berlin-Vtitt

erlitt! (N Ab 87. 87. K. 16. 17.

19325] Ziwaugs8versteigeruug. L Im Ee der ZwangöbollstreXang soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin - Wedding - Band 104 Blatt 2403 zur - Zeit der Eintragung des Versteige- rungß8vermerks auf den Namen der ver- eheli<hten Kaufmann Wilhelmine Kempfer, eb. Schubert, in Beclin eingetragene cundstü> am 15. Oltober 1917, Vormittags 103 Uhr, dur das unter- peihnete Geriht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplag, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Exerzter- firaße Nr. 2'à, belegene Grundstü> enthält s. Vorterwobnhaus mit re<tem und

wobnhaus -re<ts, c. Seitenwohnhaus links und bestebt aus dem Trenostü> Kartenblatt 23 Parzelle 637/56 von 9 a 39 qm Größe. Es ist in der Grund» fieuermütterrolle und Gebäudesteuerrolle des Stadtgemeindebezirls Berlin unter Nr. 3773 mit. einem jährli<en Nugungs- wert ron 14550 # verzeichnet. Der Nérsteigecung3vermerk ist am 9. Juni 1917 tin das Grundbuch eingetragen. Berlin N. 20, Brunnenplay , den 90. Junt 1917. G Königliches Amtsgerit Berlin-Wedding.

36183] i [ Be! der am 17. September 1917 ein- gerüdten Zahlungdsperre hinsichtlich der au8losbaren 44 9/9 Schaßanweisungen des Deutichen“ Reichs von 1916 Lt. U Nr. 655.968 und 655 969 tit die Sezle

exlin, den 22. Se tember 1917. i Königliches Mugen t Berlin-Mitte.

35963) : G Herzogliches. Amisgeriht Braunshwelg hat nahitezenden Beschluß erlassen: Auf estellten Antrag des Privatiers eorg Mever în Bad Bramstedt (Holstein) wir bezügli des Braunschweiger. 20 Taler- [ofes Serie 5910 Nr. 11 die Zahlungs- \sperre angeordnet und dem Herzoglichen Finanzkollegium bier untersagt, an den Jnhaber des genanuten Loses eine Leiftung zu bewirken, insbesondere etne darauf ent- falleude Prámle zu zahlen. g OERAES a Sie er Ger reiber Herzogiihea o gerih:8. J. V.: Weihe, Gerichtö\r. Geh.

(36250) Vekauntmacung. _ Abhanden gekommen: 4.0/0 Preuft: Schaßanweisungen von 1914 (6 1 310 000 Serie 1 Nr. 7—10 = 4/100 009, e X11 Ne. 613—615 XIV Nr. 658—8634 = 10/50 000, XY Nr. 709 E M E V7 x Ce 26 E L 15) 1V Nr. R = 20/20 000, V ‘Nr. 2706—08 » n u is g = 1/10 000, cles ertmss@cine. Verliu, den 28. September 1917.

; t. Abteilung 19. D fErfennungtdienst, (Wp- 586/17)

[56249] e,

4fälzische Sypothekerbauk iu Ludwigshafen am Rhein.

He ptggelet bis e in a Habs ndelsgese

Pran 2s as H zum 4 %/oigen a unserer Ban Serie 39 Lit. B Nr. 1508 über

in Vel raten ft n er geraten 11. ; Cubwigehafen am Rhein, den27. Sep- tember 1917.

" “Die Direktion.

(36184) Policenaufgebot.

Die auf den Namen des Herrn Gri vou Seudliz in Berlin-Wilmersdor lautende Versiherungspoltice Nr. 225 318 ist .na< Anzeige des Dies wird gemäß $ 9 der All- gemeinen ‘Versiherurgebedinaungen mit dem Bemerken bekannt gemaht, daß na

crsicherten in Verlust | {

< | Cornel, nämli a

olies auëgefociiat w:rtsn wird. lia, den 26. Sentember 1917. Aben Derferet a Kltice Wesellsafi. zVersicherung8- KRktien-Wefelliha Die eftion,

[362381 Aufgebot.

Der BebengveriherungssGein Nr. 233 077 den wir am 4. Yvril 1914 für Herrn Johann Fricdri<h Jahreis, Aufseher in Lutwigshafen a. Rd., au3gefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wix fordern den etwaigen Inhaber auf, \@ unter Vor- lezung des Versih-rungössheins binueu zwei Monateu von heuie ab bei uns zu melden. ‘Meldet sich niemand, so werden wir den Versicherungss<ein für kraftlos ertlären.

Leipzig, den 29. September 1917. Teutonia BENG I gpallengeselMal

: in Leipzig. Dr. Bischoff. J. BV.: Shöwer.

[5951]

Das Amtsgerit Bremen hat am 14. April 1917 folgendes UAusgcebot er- fassen: Auf Antrag der Witwe t es Hand- Tung8gehilfen Heinrid Johann Wilhelm Bredemeier, Marie geb. Benjamins, wobn- haft in Bremen, Guelsenaustraße 33, wird der unbekannte Inhaber des am 17. Jult 1906 mit einer Girllage von 46 500,— auf den Namen Brebemeier eröffneten und gegenwärtig ein Gutbaben von 4 5153,95 nahröeisenden Einlegebu@s Nr. 84 703 der Sparkasse in Bremen hiermit aufge- fordert, spätestens in dem auf Dounuers- tag, den 15. November 1917, Nac<h- mittags 5 Uhr, anberaumten, im Ge- riht8hause hierselbst Zimmer Nr. 79, statt- findenden Aufgeboistermine unter An- meldung seiner Rechte das bezeichnete Einlegebu<h vorzulegen, widrigenfalls

Vremeu,. den 23. Apcll 1917. Der Geridits\c@hreiber des Amtsgerichts: Fürhdöltuer, Obersekretär.

[13935] ; Das AmtsgeriGt Bremen hat am 23. Mai 1917 folgende3 Aufgebot erlassen: Auf Antr2g der unvzrebelihten Anna Johanne Kruse, wohnhaft hierselbst, vor dem Stetator 31, wird der unbekannte Inhaber des am 16. Februar 1898 mit einer Ginlage von #6 10,— auf den Namen JIohe. Kruse erdfneten und gegenwärtig ein Guthaben von #4 969,25 nachwcisenden Einlegebu<hz Nr. 75 971 der Sparkasse in Bremen biermit auf- gefordert, \späteslens in dem auf Douuerxrs- oe den ü3., Dezember 1917, Nach- mittags & Uhr, anberaumten, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, statifindenden Aufgebotstermine unter An- meldung seiner Nehte das bezeichnete Ein- Tegebuch vorzulegen, widrigenfalls lepteces für !raftlos erklärt werden wird. Bremen, den 29. Mat 1917. ; Dzr Gerichtsschreiber des AmtegeriÞts : ; Fürbölter, Obersekretär. -

(14191

Dad dmtogerit Bremen hat am 26. Mai 1917 folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag ter Ehefrau des Majors Walter von der Lippz, Augaste Christine, genannt Christa Glijabetb, geb, Traub, wohnhaft in Bremen, verireten durh_ die Rechis- auwälte Dr. Ju!. Kulenkampffff und Her. Kulenkampfff in Bremen, wird der unbe- kannte Inhaber des am 11. Dezember 1889 mit einer Eiulage von 4 300,— auf den Namen Auge. Chre. Elis. Traub er- öffacten und gegenwärtig eta Guthaben von -4 509,03 nahweisenden Eialegebuchs Nr. 56 044 der Spa!kasse in Bremen bier- mit aufgefordert, spätestens in dem auf Donuezstag, den 14. Februar 1918, Nachmittags S Uhr, anberaumten, im Gerichtéhause bterselbt, Zimmer Nr. 79, statifindenden Aufgebotstermine unter An- meldung sciner Rechte das bezeichnete Gin- legebu vorzulegen, widrigenfalls leyteres für kraftlos erklärt werden wird. Bremen, den 31. Mat-1917.

Der Geriltes<rclber d-8 E:

Fürhölter, Gerichtsschreiber.

[5952]

Das Amtsgeri@t Bremen hat am 14. April 1917 folgendes Aufgebot er- Jassen: Auf Antrag des Ma ermeister9

ermann A. Monsees in Bremen, Bilsc- traße Nr. 10, vertreten dur die Rechts- anwälte Dr. Reinken und V. Kablenberg in Bremen, wird der unbekannte Inhaber des von dem Aniragsteller hiersclbst auê- aestellten, auf den Sau fwany (Gastwirt) Aude A Me erg in A

aulenstraße „_ bezogenen un diesem anaenommenen Wedthsels vom 13. Juli 1914 über 4 100,—, fällig ge- wesen am 17. August 1914, hiermit auf- efordert, den bezeidneten Wechsel unter Anmeltung seiner Rechte auf dexselben spätestens in dem hiermit auf Donuer3- tag, den 3. Jauuar 1918, Nac- mittags 5 Uhr, vor dem Amt8gerichte, im Gerichtshause hierselbst, T. Obergeschoß, Zimmer Nr. 79, eraumten Aufgebots- termine dem Gerichte vorzulegen, .w drigen, falls derselbe für kraftlos erklärt werden oll,

Bremen, den Ther des Amiggerits ! Geri reiber mi3geridis:

Der Firhölter, Obersekretär.

6185 Aufgebot. h 31001 Rechtsanwalt Dr.. Meydorf in Berlin, Tewpelhofer Ufer 1a, als Pfleger fr ten Nachlaß ds aw 4, Mai 1915 in Kerlia gestorbenen F1äuleins Louise Gornel, hat brantragt, die verschollenen Debrüder 9 Griedrid Wühelm

ora Goruel, gedorecn am to 100 in Berlin; b. Fohann Ferdinand

erklärt und an Stelle derselben einc ncuej 1842 in Berlia, Sdhue des Cajfetiers Friedrcid Wilhelm Sarne!, betde zulept wobnbast ia Berlin, für ict zu ecfiären. Die beuyelHneven Ber- {ollenen werden aufaefort ert, sich spätestens in dem auf den 26, Uys6il 2918, Mittags 12 Uhr, zeicbnetzn Gericht, 18/14, [iT. Sto@werk, Ziammer 106/108, an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, a di die Tode3ertlärung erfolgzn vird. Leben oder Too dec Vaschhollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebpot3izrmine dern Ge- rit Anzeige zu machen.

[36186]

Dehmel, geborene Kühn, in Ult Oels, ver-

leßteres für kraftlos erklärt werden wird. (86187)

VOOre ta.

bestellt. vor dea unter- Neue Fiiedci®ßstcaße

An alle, welche Auskunft über

[36191

BVerlia, den 24. Styteraber 1917. i \

Kêniglichce Amntégerit Berlin-Beitts. Abt. 84,

o meisiers

Aufgebot. berg

Die ver2ZeliGjie Acbeiter Johanne treten dur den Nechtsanwalt Jutitizrat Schulz in Bunzlau kat beantragt, ihren Chemann, dea sit derz Jahre 1896 ver- s\dolmmen Arbeiter Johann Friedrich Dehmel, geboren am 26. August 1843 ¿u Strans, Ki1eis Bunzlau, zulegt wobn- haft in Alt Os, Kreis Bunzlau, für tot ¡u erklären. Der bezeiGnete Verschollene wird aufgefordert, \i>< \päteïtens tn dem auf den V. Mat 1918, Vormittags 9 ndbr, vor dem unterzeihneten SertŸt, Ztmmer Nr. 10, anberaumten Aufgebote- termiue zu melden, widrigenfalls die Tode3- erklärung erfolgen wird. An alle, welähe Auskunft über das Leben oder den Tod de3 Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeh! die Aufforderung, spätestens im Aufgebote- termine dem GeriGt Anzeige zu mo>en. Bunzlau, den 25. September 1917. - Köatgliges Amtsgericht,

Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute beschlossen: Auf Äntrag der Chefrau des vecs<hoUenen Hafenarbeiters Georg Lud- wig Johann Diedrich, nämli<h Hentkett- Wilhelmine Ecmundine Diedrich, geb. Witt, hierselbst, vextreten dur die hitsi- en i e<rfanwälte Dres. Jaques, Strack, Bagge, Weischîy, wird ein Aufgebot dahm erlassea: 1) Es wicd der am 26. Sep- rernder 1870 in Ued>termünde ats Schn von Iohann Chiistian Wilhelm Diediuicd und seiner Shefcau, Auguste Marie Carc- line geb. Rohde, gedorene Hafenacdelter Georg Ladwig Ichann Died:icd, welcher ara 20. August 1900 für dea Hamburger

Natlaß

¿erber

[36196]

sodann Nr. 3

[36197] Die

8. Februar 1201 von demselben in Sidney desertiert und seitdem vers<ollen ift, biermit aufgefordert, si< bei der Ge- rp leere des hiesigen A [3619 ‘Stalhof, Kaiser Wilhelm-Straße Nr. 76, Ho>tparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, deu 12D. April 1918, Vorwittags L215 Ubr, an- beraumten Aufgeboistermine, Stalhof Kaiser Wilhelm-Straße Nr. 70, 1. Sto> (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, zu :nelden, widrigenfalls selae Toteserklärung erfolgen wird. 2) Es werden alle, wel@e Busgkunft [3 über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen; hiermit aufgefordert, dem biesigen Amisyeriht spätesiens im Auf- gehotslermin Anzeige zu mahen. Hamburg, den 17. September 1917. Der Gerichtsschreiber des Amtsgeridts.

[36188] Aufgrbot, Der Lokomotivführer H. Hirshhausen in Wilkelmsburg a. E., Schillerstraße 5, | {3 und die Witwe Pauline Hirs<hausen, ge- boren: KAlbreht in Hannover, Lilien- itraße 6 LIT, als Abrvesenheilspflegerin, haben beantragt, den versdhollenen Barbier Robert Hivrscchaufett, geboren am 26, Juli 1880 zu Hannover, zulegt wohnhaft in Hannover, für tor zu erklären. Der be- zeichnete Vecshollene wird agten, [ i< spätestens in dem auf Mitiwo<, dere 24. April 1918, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- richt, Neues Justizgebäude, Volgerswe 1, II. Sicd, Zimmer 300, anberaumten Auf- ebotstermine zu meldea, widrigenfalls die odeserktärung erfolgen wird. An alle, weldje Auskunft über Leben oder Tod des Persihorenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aus Pn im A dem Geriitt Anzeige zu machen.

Sannover, den 22. September 1917.

Königliches Amtéegericht. Adt. 27.

361839: Aufgebot. : 4 j e Rentier Heinri De>én in Glü>- stadt, als Pfleger füc den Nachlaß der am 30 Januac 1917 zu Glúü>stadt verstorbznen Anua Petersen, hat beantragt, bie veï- {ollenen Brüder Niels Hansen Vetevsert, geborea am 29. April 1849 îa Schads8, und Ingward Petexseu, gebcren am 96. April 1854 in Scha»8, zuleßt wohn- haft in Borrig, für tot zu erklären. Die bezeinelea Verschollenen ‘werden aufg?- tordert, |>< spätestens in dem «uf den 4. Mai 1918, Vorm taage 10 ühr, vor dem unterzeichneten eridt an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigeufalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenea zu er- ‘teileu vermögen, ergeht die Ausforberung, spätestens im A dem Gericht Anzetge zu rtachen. Vdgumtlostee, dea 23, Septezaber 1917. | 1917

Königliches Aratägeiicht. -

am 24, der 23,

Benno geflelt.

Jürgen

S. M.

1917.

anwalt treten

6231 E n 29. April 1917 i in Mügelo,

Bez. Diebden, ihrem Wohusige, die am 21. November 1839 zu Ga! g geborene

Der

fieuÿtlosem Ablaufe e don Me

„dein als Anserdle innt Police für kraftlos

Ernst Cornel, gebo:ea am 16. Jun

i! Prizata Mare Hearlette ges. Grucdig,

geb. Gücirer, aelorben, obne, soviel hier 7 bekannt tsi, lchtwillig verfügt zu haben. Ire geseglichea Erden find rit ermiiteit

Lehrer Ozio¿lod Max Wevez in Vtigeln

biecmit aufgefordert, spätestens bis zum 14, Mai L918 ihre Ehdrehte ber unterzeibneten Uwt?geriht anzumeld2n, andeecnfalls festgzstelit wird, anderer Erbe als der Fisîus nicyt vor- handen tft.

Píirna, den 24. September 1917.

Da3 H$Zniglite Ärzisgecidhl.

Der Gerichtvoll teger S#mtdt zu Unna als Pflecer des Nachlasses des au 22. SePp- temrber 1916 verstocbenen

hai das Aufgebosperfc hren zum wek der Aucshli-zurg von Nachlaf- läudigern bean agt. ablafßgläubtoer gefordert,

mann spätestens in dem auf den 19, De-

anberaumten Aufgebotstermin unterzeichneten Gericht anzumelden unter Angabe des Gegenstandes uad des Grundes der Forderung und unter Beifögung der Bewelssiüefe, andernfalls sie nur insoweit Besciedigung verlangen können, als \ihh na efriedigung der ges&lossenen Gläubiger ne< ein Ueder- ergibt. Z Uung, ten 24. Septetnber 1917.

Dar Urteil des uaterzelGa1eten GeriBts vom 20. September 1917 i} derx Teil- hvpothekenkbrief vom 13. April 1901 über die im Grundbuhe von Lebe Band 77 Blatt 883 (fzüker Band L Artikel 43,

KFüdlken in Lebe eingetragene, mit 69% veczinsiihe Darlehnsforderung von 5000 é für fraftlos ertlärt worden.

Lehe,

Amtsgerichts in München vom d. ohen: - ber 1912 wegeu Verschroendung auts gesprol;ene Entmlinhigung des damaligen L 2 Studierenden der Chemie Bodo vecu Dampfer „Abessinta® angemustert, am | Fiigiug i wieder aufgehoben.

Scöuebe>> o. E., den 25. August 1917.

9) : Dur< Aus{>&lußurteil vom 19. Sey- tember 1917 ist dec Expedtert Walter Dautkhoff aus Friedridz8hager, geboren

tot erklärt worden. Als Todedtag giit Göpeni, 19. September 1917.

6193] (

Durch Aus\sHlußurteil vom 22. Sep-

ee A ist der im Jahre 1861 oder 2 in

Todestag ist der 31. -Dejember 1894 fest- Drofseu, den 22. September 1917.

6194]

Durch Ausfs{lußurteil vom 19. Sep- tember 1917 ist j 1861 . In Hamdorf geborene Thot für tot erklärt, Als Todes- | $ tag ist der 31. Dezember 1911 festgestellt. Rerdsburg, den 19. September 1917.

36195) |

Du1<)--Aus\{lußurtell des unterzei- neten Gerihts vom 19. Septeraber 191 ist der am 19. September 1886 zu Swine» münde geborene Unteiseedootamascinist Nichard Adolf Fritdric, zuießt au

tlärt wo: den.

ist der 25. März 1915, Na<ts 12 Uhr,

festg*stelit. j Wilhelmshc.veu, den -19. Scptemker

36198] Oeffcutlicze Zustellung. y Der Sefrelte Heinrich Lapp zua Berlin- WiUmzrsderf, Oüsseidorferiir:$2 2, 1. Zt. {m Kaserneniazarett 1 Skultgart, Kammei- g:bäude, Prozefterollmädhttgter: Recht8an- walt Slaß, Berlin, Große Frankjurter- firaze 119, kcgt grgen scine Ehcfrau Ida Lapp, geb. Bauer, ?. Zk. Ru'tenthalts, unter der Bebauptung, doß die Beklazte gewerbêmüäß'ge Unzucht treibe, mit | Z dem Untrag auf Ebeschcidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- | g handlung des 14, Zivilkammer des Königlichen Land- geri<ts 111 in Berkin, Ne. 17—20, Zimmer 126, aufden 11. De- gember 1917, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, #<_ dur bei dicscm Gerichte zugelassenen Re<hts-

Charlotienburg, den 24, Sepiember

des Königlichen Landgerichts 111 in Beclin. [36199] Oeffentliche Zustellung.

Gum NaBlastfl-gec ilt ver

Die unbekannten Erben merten

dag eia

Aufgebot.

Initreicßer-

Rugast Ooe!tezmaun zu Frönden-

Die uabekannten werden daher aguf-

ibre Forderungen gegen den des verstorbenen Augusi Hoeltcr-

2917, Vornitiags 10 Hhr, bei dem

nit aus-

Königliches Auctsger!cht.

Baud XX1 Artikel 329) unter für den Loisen a. D. Hinrich

den 20. September 1917. Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachuug. dur Beschluß des Königlichen

Königtihes Amtsgericht.

Dezember 1890 in Berlin, für August 1914. ; Königliches mtszericht.

Berlin geborene Rohrleaer Bunde für tot erklärt. Als

Köntglihes AmtsgertŸt.

er am 20. Dezember Stifer

Königliches Amtsgericht.

Unterseeboot „C 29“, für tot er- Als Zeitpunkt des Todes

Königliches Antt3gericht.

unbé¿karuaten

Nectsstreits vor die

egeler Weg

einen

als Prozeßtevolmächtigten ver- zu lassen.

Dec Geri>tzsGrelder

in Magdeburg, Dae e

fl 349,66 nebst 5 9/6 Zinjen

ficgt gegen seine Ehefrau Rofine, geb- s eet ohne befannten Wohn- und l ¿fenchaliSsout, wegen bbzlidhen Nerlassen8, mit dem A-tcágr, die Eho ber Parietcu 2118 Verschulter. der Betiagten zu 1<etden und derfelbez die Kosien des Nechisstreit3 zur Laft zua lego1, Der Kläger ladet die Bellagte zur yzündlihen Werhandlung des ReGtsstreits vor die I. Zivilkammer des Koijerl. Landgericzts in Straßburg auf den 18. Dezetnber 1917, Bor- mittags S4 Rhe, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachien Gerichte - zuges fassenen Anwalt zu bestellen. Z2m Zwecke der ¿ffentlichen Zustellung roird dieser Au3zug der Klage bekaunt gemaht Straßburg, den 25. September 1917 Gerits\{@retherci des Kalsczrlizen Lar.dgerihts.

[36200] Ocffentliche Zuftellung. Die minderiährige Karola Kübler fn Frankiuxt a. M., vertreten dur den Sammelvornmund des Juzondamts, Asscfsor Karl Kloke, Neue Kcäme 7, Proze ßb2vell- mä&tizter : Kanzlist Schre> in Hünirgen, Maat gegen den Gefreiten ÄlberiSchweitzer, beim Ersaßbatoilon des Mes. - Inf.- Negts. 118 in Daunstabt, zulegt wohu- baft in St. Ludwig, zurzeit oyre bekannten Aufenthaltsort, auf Grund ter Bebaup- tung, daß der Bellagie der Mutter des Kindes während der gescßlihen Emp- fängnigzeit, d. t. in dec Zeit hom 13. Mai 1918 bis 11. September 1916 ges<led> t- u beigewohnt hat,“ mit dem Antrage, den Beklogten kostcufällig zu: verurteilen, an die K:ägerin 1. H. des Vormundes vom 11. Márz 1917 vis zum 10. Márz 1923 viecteljähcliG im vo:aus 75 o, vom 11. Vtärz 19% bs zum 10. Mä-s 1933 viertrijäbrlih im vorous 90 6 zu ¡ahlen vad das Uzteil hbinsihtiiÞ der 1&lligen Unterhaltungsbeiträge gewäh $ 703 Z.-P.-O, für vorläufig yollstce>bar zu er- fiärer. Zur mündlihen Verbandlung des Rechtssikeits wird der Beklagte vor tas KaijerliYe Amtsgeriht in Hüning-n auf WMüitwa3eh, drn 21. November 1917, Vormittags 9 VhHr, geladen. C 107/17. Güxingen, den 25. September 1917, Der Gerichts\chreiber : des Kaiserlichen AmtsgeriFte.

36201] Oeffentiide Zuftellung.

Die Fra! Parte Bene>ke, geborena Zo:n, in Cha1lottenburtz, PcozeßbevoU- mäHtigter: Rechtsanwalt Fließ in Magde- burg, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Otto Venc>e, früher in Magdeburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund ver gefepli>en UnterhaltspfliGt, mit dem Antrage, deu Bekllagtea kosteres pflihtig zu verurteilen, an die Klägerin vom 1. Zuli 1917 ab, ta vierteljävrli<en Vorauszahlungen ete monatli: Unter- halt8rente von 80 a<izig Mark zu zahlen, und tas Urteil für vorläufig volls stre>bar zu erklärten. Die Klägerin ladet dea Beklagten zur mündlichen Ver- handlung: des Rechtsftreits* bor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land reu T. , Zimmer 142, auf den 20. Dezen:ber 19217, Vormittags 95 Uhr, mit der Aufforderung, {< dur< etnen ‘bei diesem Gerihte zugelafsenen ReWhtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Magdebura, den 24. Septemher 1317. Herrmann, Landgerictssekretär,Serichis- schreiber des Könglichen Landgertchts.

[36202] OeffentliZze ZusteZung.

Die Firma Herraanu C. Petersen zu Hamburg. Große Neicbenstroße 45, Prozeß devollmäWticte: BKechteanwälte Dres. Horwiy, Burchard, Krauel u. Vorwal, araburg, klagt gegea 1) die Kommandit- gesclis> ast in Firma Kail Müller & Co. zu Hamburg, 2) den. persönlih baftenden GeselsYafiter derselben, Kal Müuer, zurzeit unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf kotlenpflihtig-, eventuell gegen

7 | fläger.\@e Sicherheitsleistung vorläufig

vollstre>bare Ve: urteilung der Beklagien als- Gesamisuldrer zur Zahlung ron : en dem 24. Juni 1917 sowte der Kojten des Arrestver/ahrers unter der Begrüatuna, daß sie diese Béträge von beiden Schuldnern für gelieferte Waren und für Skortc- diffferent, abzüglich Lagerfr2<t und zurü gelieferter Waren restli, laut Reinuúg vom 9. Juni 1917, fällig am 24. Juni 1917, und, da fie im: Landgericht Ham- burg einen Arxesi gegen beide Schuldner erwirkt habe, zu fordern hgbe, Der Be- Tlagte zu 2 wird zur münbli<hen Ber- handlung des Netsstreits vor das Amts- aeridt in Hamburg, Abteilung 6 fär Handelssachen, 1m Ziviljustizgebäude, Ste- vekingplaß, Erdgeschoß, Zinumer Ir. 118, auf Mièttwe<, deu D828. Noveubetrx 191%, Vormittag2 LOt Uhr, geladen. um Zwecke der öffentlichen Zustellun wird p Auszug der Klage bekann ema ; Hamburg, den 11. September 1917. Ver Gerihtsshreiber des Amtsgericyre.

[36203] Oeffentliche Zustellung.

Ber Fritz. Loeliger-Zenny in Basel, Prozeßbevoumächtigte: RehtzunwäiteJ.-R. Dr. Netvah, I. --R. Dr. Hcthaesand v. Dr. Baum bier, klagt gegen den Euceu Riß, früher Riß u. Salvint, Z:ments-

es<¿ft tn Mälhausen i. Gl\., unter der Pehauptung, daß -ilm Betlagter für Waren und Verlängerungszinsen auf 4 Wechsel u. Bankztusen einen Restbetcag von 227,69 4 ens dem. Aatrag*,

Maurer Jakod Be@ne-.der zu

den Bekiagten kostentällig durch. vorläufi vollfire>bares Urteil zu veruyteilen,

Straßburg, Endenkfelsergafe 7, Yroteß- | Släger den Vetcag vou 227,60" 4 ncbst Std iter : Rechisanwalt Br. Heryer, 5 o Zinsen ab 25 S:plimhér 1915 zu