1917 / 256 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

aebnifse der neuzeitiiheu Forshang auf dem Boden jener Wéeltreiche des Alteritums Teunen zu letxon, Dor Leser wird auf diz Nuinen- f-lter von Babylon und Minive geföhri 1xd lernt aus der ansau- lifen Säildenung Sven Heddins dis getwoaliigen Trümmer tes Eurm8 von Bab-l, die Ruinen der afsyrisGen und bat plcnishen Tempel und jenz gewaltigen Bauden?mäler kenren, di- die Namen eires Nebu?ednezar, Sandberib und anderer Herrshzr rerewigt baden. So ift die Schrift keio Kriegsbud, wie die weit- verdretteten Bücher desfelben Veifasse's „Ein Volk in Waffen® nd ¿Noth Visten", und do< findet der Weltkrieg aud in ibr seinen Widerhall, denn in den alten Kulturländern Fleinasiens hörte er den Tritt türd:sSer MarsS?olonnen und dea Donner der Gesüge; auch zandhem Manne begegneie er auf seiner Reise, der ih ia dem gegen- wärtigen Vsö.kerringen einzn Namen gemaSt hat, wie dem Kapitän- teutnant von Müde, auH wurde er Zeuze manSer dtenkzürdigen Kriegèbegebenheit, wie der Ginbringung der englis&en Sefangenen mit dem Oberbefeß18haber der briti1hen Truppen, General Towns- herd in dem d-m Sirgeéjubel erfüllten Bagdad. Dea deutschen Leser wird es mit Genugtuung erfüllen, daß Heddin aut in dieser SSrift seincr Ueberzeugung von dem guten Rei der Deutsjen und ihter Verbündeten Anusdeu> gibt, das in diesem Kriege auf ibrer Seite stebt.

Arthur Dix: Zwischen zwei Welten. Die Völlerbrüde des Balkan, (Heimat- und Welt-Verlag in Dresden; geb. 2 4.) Der Verfasser, der iurzeit als Vorstand des Preisebüros des K. d, MilitärbevolmäBtigt-n in Scfia fätig ift, s<ildert in der vor- Ttegenden Schrift auf Grund selbsteewonnener GinbliZe Bulgarien, das Land und feine Bewohner, bietet einen UeberbliX über die ges@chtlide, politisHe und wirts<afilihe Entwi>lung des Landes und tveiit auf diz grofe Bedeutung din, die Bulgarien als Vötkerbrü?se awishea Abend- und WMorcezland beäzt.

Si R E

Kurze Anzeigen E neu ersGlenenes SEri?ten, deren Daspregans vorbehalten bleibL Eiuseudungena find nur ax die Redaktion, Wilhelm- firaze 82, 42 riSies. Rüdsendung findet iz kcinem FaLe fati. Kurze Änzeigen f

Neumenn „Dat deutsZe Symnasium", G. BraunsHe E und S Narlerube; 2 4. E

Die Finanzwirts<aft naS dem Kriege im Reih, im preußischen Staate, in den Kommu«en und Kommunalverbändex. in Beitrag zur Firanzreform von Dr. jur. Cark Vigelius, 2 46. Bzritn N W. 87, Huttenstr. 31. Sustav Ztemsen.

„Kaiser Kar! von Oesterei Ÿ König von Ungarn. Von Arthur ASleitner. Geheftet 3 4, geb. 4 f Berlin, Verlag von Secbrüder Paetei (Di. Scorg Paztel).

Alois Graf Kehrentha!?. Ses VSahre außere Politik Oesterreid-Ungarns. Ven Berthold Molden. Se- Hoftet 6 Æ, geb. 3 4. Etuttgart, Deutsche Veilags. Ansta!t.

Theater 83 Musik.

y S des Deutsé&en Theaters.

elix Salten bat sciztr vor nidi allzu langer Zei ifing- tbeater aufgeführten Kina?terrzihe „Vom dubden e Ene afier: „Kinder der Freude“, folzen es die gestern im Kammerspielhause aufgefübrt wurden. Die GesamtdezeiSnung ist etwas gesuh!, fl2 tönnte evensogut wieder „Vor audern Uter“ lauten deng es bandelt sià in diesen Stü>mn um die ver- Gateite Anschauung des Vergangenen na<h übarstandener Krifis. Im ersien Sinakter „Von ewiger Liebe* Kßedt ein Selbfimord-

Segeufiand seiner LeideasYaft hinterter mit gazz anderen Augen an uns arfennt, le wenig die 262dem Herißcrlichte des Opfers wert war, |

|

das er dringen wolle. „Auf der Brüd>e“, das ¡weite Stüd, fieAt Teihfalls die Ernühisrung eines Lebhabers dar. Segeniiard seiner Leider saft ist eine gefeierte S<anu'pieleria, bis er dur einen Zufall efäbrt, daß die beiß Begebrte einst cine SWbulgenoîsin seiner Mutter war. Am werigsten will sh das Ss{[ußsiü>: „Leben3gefährten“, welZes dei weitem das unterbaltendste ift, in den Eesamtrabmen fügen. Ein berühmter, star? von fi ein- geucmmener Hofsausvieler begeht eine Jubelfeier. Seine neben im ein Scattendasein führende Gattin, die ihm zwei blühende Kinder (sollen sie die „Kinder der Freude“ fein?) geboren hat, nimmt 8G vor, ibm ius am SubiläumStage zu fagen, wie anders si- fi die Stellung einer Lebensgefährtin denki. Aber der Feftraus des eitlen Komödiarten, der unaufhörli< uur vor. S redet, 1¿5t fie gar nit zu Wort und zur Ausführung ibres Voriages kommen. Den drei Stücden gemecinfam iït die faubere Arb it des Ver- fassers sowobl in bezug auf die Ausfeilung des Gesprocenen wie auf die Zusvitung des Haurigedankezs. Die Seschebnifse halten f in ten Grenzen der WebrsSeinlikeit, und die Sestalten fiad mit fester Hand ohne auffálige Verzerrungen gezeihn<t. Jm Bübnen- licht nimmî sid, wie >on gesagt, das driite und l-ßte Stü>k am besten aus. Sespielt wurde unter des Verfassers eigener Spiel- Ieitung vertreFli®, besonders von den Damen Veriexs und Terwin,

den Herren Vonn und Thimig in dea Hauvtrelien der elnzeinen j | trogdem die Besirafung auf

wi

Einakter.

Im Köntgli@en Opernhause wird morgen, Sonnt2g, Leo Bleis „Napvelkcpf“ unter des Komponisten eigener Leitung mit den Damen Dux, Engell und den Herren Kirhner, Bohnen und S@Hwarz in den Hauptrollen aufgeführt.

Im Königlihen Sthauspielhause gebt morgen das Sauspie! „Heimat“ in Sien2. In den Hauptrollen wirken die Damen Ärn!tädt, Dora, Heizler und Pategg sowis die Herren “v vei Ghbrle, Müblhoter und Patiy mit. Sptelteiter ijr Herr

atry.

Das Charlottenburger Schillertheater brakte am Donnerttag eine Neueinstudierung von Kleists „KNäitbchen vou Heilbrenn®. Die tehuishen SSwierigkeiten, die der überaus bäufigz Wesel dzs SYhaupiages dem Sptelleiter bietet, wurden auf der Charlottenburger Bühne übezrasSend gut gelöst. Die tragende Männerrolle des StüdZes, der Sraf Wetter vom Strabi, war Geor Parible anvertraut. Ex gestaltete mii gutem Geliygezn den ritterlih-freimütigen Herrn und milderte durch den Scimmer eines überlegenen Humors die Züge von Herbheit, die der Ditter feinem Helden r egeren hat. Gusti Bedker spielte das Käthchen. Dur ihre jugendliZe äußere Grscheiauag günstig unterstüßt, bot die Künstierin eine ret anmutige Leistung, die fi besonders gegen den SH!uß din mitt der verstärkten Eindringlichkeit ihrer Darstelluna ver- ieste. Die Kunigunde von Thurne>, diefe aus dem VolksmärDen in das Drama verpflanzte \&öne Unboldin, stelite Heuvis Pauly mit gie holisniitartig itarken Strihen dar. Willy Eberhardt bolte sih als Rheting:af rom Stein durŸ den ke>-n Humor, mit dem ér die Ep!sodengestalt belebte, einen besonderen Erfolg. Unter den vielen anderen Daristellern sind 1.0 die Herren Wirth (Waffenshtumied Friede- born) und Menzel (Goitihalk) mit AusieiSnung zu erwähner. Die zahlreiche Zuhörezshaft ahm die Vorsteliung mit ledhafiem Beifall auf.

Die Erstaufführung von Henrik Ibsezs „Wildente“ im Theater in der Könitggrägzer Straße ist auf Mittwoch, den 7. November, festgeseut worden. Den alten Werle spielt Rudolf Lettinger, den Gregers : Friedrih Kayßler, den alten Gkdal: Reinhold SSünze!l, den Hjalmar: Ladwig Hartau, die Sina: Helene Febdwer, die P: Maria Orska, die Frau Sdrby: Olga Eng!k, den Molvik: Richard Leopo!d. Sämtliche Darsteller spielen ihre Rollen zum

kauditat aus vers<hmähter Liebe, der dem Leden erhalten blieb, den

Theater, Montag: Dautsus Tod.

¿Mbuialide Schauspiele. Sonntag: | lebende Leichnam. pernhaus. 232. Dauerbezugsvorstellung.

Dienst- und Freipläße sind geboten, ASRADE, Unier persöniiber Leitung des Kom- ponisten: Rappelkopf. (Berliner Faffung bon „Alpe-föntzg und MensSerfeind“.)| !leinen Yr

pon Ricvard Batka. Mußk?! von Leo Blei, Spvielleitang: Herx tanz. Unfana 75 Ubr. L

Schauspielhaus.

E A A Vzter. tenstag: Fafsching. Mittwo 5 Nachmittags: 159. | Freude. Kartenreservesazg. Auf Allerhöchsten Befehl: Vorste0uog für die Krirgs- | glü>lihe Eze. Qu Minua von BVarnun- Belm. YNafang 2# Uhr. (Ueber sämtliche? Plätze ist bereits verfügt.) Abents 234. Dauerbezug8vor stellung. Dienst- und Freipläge sind aufgehoben. M Saut1viel tn vier Akten von Lermann Preisen: Sudermann. Spfielleitung: Herr Ober- Abends 7% Ubr: Hamtet, spieileiter Patry. Aafang 75 Ubr. a Montag: Opernhaus. 233. Dauerbezug3 Dienai vorstelung. Dicnst- und Freipläge find in 3. agi des È u. K. | Weise Fatrmersângers Herrn Leo Slezakl.| S, : Aida. Oper L A ial Sonnabend: Hamlet. (7 Bildern) ven G, Verd. Text von Antonio Ghislanzont, für die deutsche Bühne bearbeitet von

mann.

(MNadames: Herr K. und K. Kammer-| Montag fänger Leo Slezak von der Hofoper in | tolle Lomtteß. Wien als Gast.) Anfang 7 Ubr.

Stauspielhaus. 235. Dauerbezugsvor-| Märcheurcise, stellung. Dienst- und Freipläze find auf- eboben. Kyrih-Pyriz. Alt- Berliner

ofe mit Ge'ang und Tanz in drei Auf-

ügen (5 Bildern) von H. Wilken und Straze. Sonntag, NaGmittags 3 Uhr: | von Kleist. = O. Justinus. Musik von Gustav MiÆaelis, | Bu ermäßigten Preisen: Fameraden.

Mustkal. Leitung: Herr Profeffor Hummel. | Aberds 77 Ukr: Der Kayzensteg. Ein| Souneuseitz. Spielleituna: Herr Dr. Bru>k. -— | deutsches Volksstü> in fünf Akten und

Anfang 74 Uhr. Opernhaus. Dienstag: Eis MaL2keun- | maun. bau. MittwcY: Fidelio. Don-} Montag und Sonnabend: nerétag: Carmen. Freitag: Zum | 2uf Tauris. ersten Male: Violanta. Dex Ning beE Volykrates. Sonnabend: Mar- gareie. Schauspielhaus. Dienstag: Köuige. Mittwoh: Nathan der Löcise. Donnerstag: Heimat. Freitag: Die

Kagtensteg. Donnerktag : Srdgeist.

Liuitows, Sonnabend: Nathan dee Garten.) Sonntag, Natmittags 3 Uhr: [37 Ubr: Zu

ije. äßgi Weise Zu ermäßigten Preisen:

Senator.

Kammerspviele.

Sonntag, Nachmittags 25 Uhr: Zu | beiden Sechunde.

E tsen: Ges L Oper in drei Aufzügen no< #. Naimund | 75 Nhr: inder 1 e Mens

Donnerstag und Sonnabend: Eine | Uebersegt

Volksbühne. (Theater am Bülowplag. D E SWhönhauser Tor.) Sämac Sonntag, Nachmitiags 3 Uhr: Zu S tmal. | reinen Weterleuten. D

und Donnerstag:

Dienstag: Was ihr woAt. Miitro-< und Freitag: Nethsu der | F

Berliner Theater. Scants

v4 . iTAA, Nat- ° j: i Julius Schanz. | mitiags 3 Uhx: 21 äßi sen: | NEvisor. Dusitalis<he Leitung: Herr KaveUmeister SlaGauter bend 7 Ube: ie boa Straus. Sptzlleiturg: Herr Bach-|tsüe Komteß. Opercite ta deei Akten Ballett: Herr Balettmeister | von Rudolf Bernauer und Rudolpß raeb. Chöre: Herr ProfeFor Rüdel. | Schanier. Mußk von Wakter Xolig, und folgende Tage: Die

Sonnabend, Nahmittags 34 Uhr: Lisls | mittags 3 Ubr: Zu ermäßigteu Preisen:

Dienstag, Mittwoch und Freitag: Der

Dentsches Kfinftlertheater. (Nürr-

Der Sezr | Die Dose Seiner Majestät. Abe Abends 74 1h:: Klub, | 74 Ubr: Schwar Ebel Dez D!

ersten Male. Spielleiter ist Karl Meinhard.

E R P E E

Aus Wien meldet „W. T. B.“, daß der neunztcjährige H: ¿rgs>causpieler Bernbard Baumsi ster in der Nat vom 5 f

è. M: in Baden bet Wiea geîtorben ift. Gr war in Posen 7, geboren und betrat die Bühne 1847 zuerst in Schwerin. Dem Hef, burgtbeater gebörte er 65 Jahre lang an und hat in dieser Zeit über 500 Rollen gespielt. Besonders berühmt waren fein Fa!staff, sein Gög, sein Erbförster und sein Musikus Miller.

Mannigfaltiges.

In jüngster Zeit mehren si< ,W. T. B.“ zufolge bei den industriell Werken die Dicbsiähle von Shnellftahl und Sénellftab[l. abfällen dur Angestellte vnd Arbeiter. Da ShreUstabl für die Krieg8rwirti@aft von hober Bedeutung ist, werden alle Fälle non fol%zu Diebitäblen bei Bekanniwerden unnahsitlit der strafre@t. lihen Verfolgung zugeführt. Die Strafe trifft in gleicher Weiss den Dehler wie den Dieb. Bei dem gegenwärtigen Umfange ter Sgÿneülstablbe!<lagnahme spricht von vornherein der Verdacht dafür daß kieine Mengen, die sih im Bejig von Einzelpersonen befinden, nit auf rehtmäßicarm Wege erworben find. Wer Schnellstahl und Sénellstahlabtälle unbekannter Herkunft kauft, se8t fh daher dem Berdaht der Heblerei aus. Des weiteren verfiößt jeder Ankauf von SŸnellstablabfällen gegen das im Frühiahr 1916 von den Ptilitä: befeblshabern erlassene Handelsverbot. Wo alfo die Voraus. s2zungen einex Bestrafung wegen Hehlerei niht gegeben sind, ift Grund des Gesetzes über den Be, jagerung8zusiand zu gewärtigen. Das Handelsverbot der Militär- befeblahaber mat eine Ausnahme nur für Stabiwerke, die Abfälle ihrer eigenen Erzeugrifse aufkaufen. Vor einem Ankauf von Shnell, stablabféllen und -Stüden können daher Unternehmer und Händler uit dringend genug gewarnt werden.

Im WissensGaftliYen Theater der „Urania" wird am Mittwo>abend (8 Ubr) der Professor Dozgen in der Reibe dec GSelehrtenvorträge cinen Vortrag mit Lautdemonstrationen und ULdt- biidern über „Unsere Kriegsgefangenen und ihre Volkssiämme* halten und denselben Vortrag am Sonnabend no< einmal wiedecbholen. Am Freitag wird Fräulein Peter Kirsten an der Hand zahlreiher Chtbilder einen Vortrag über das Thema: „Als Frau dur Deutsch Ostafrika*, halten. Am Mittwoch fiadet der 42. Vortrage, abend des Wissenshafilihen Vereins statt, an dem der Profesor Dr. Kammerer aus Wien über „Ge<hlehttverwandlung und Zwitter- bildung* sprehen wird. Am morgigen Sonntag, am Montag und Donneritag wird der Vortrag „Das Oberengadin und der Splügen® gebaiten, Nahmittaasvorträge zu kleinen P eisen werden moren („Tirol einst und jegt") und am Mittwoch („Das Odberengadin und der

Splügen*) veranstaltet.

Bergen, 286. Oktober. (W. T. B.) Hier kamen 1200 nor- wegiiSe und andere skandinavisde Seeleute an, die Dienst auf bes@laanahmien St#ifen unter englischer Flagge zu tun verweigerten, weil man ihnen nur den dritten Teil des bieberigen Lohnes bezablen will. Ein norwegis<er Kapitän wurde mit Gewalt von englishen Diftzieren und Soldaten an Bord geholt, Selbst die größten Grausamkeiten seitens Gnglands und Amerikas werden in der biesigen Presse ni&t erwähnt.

Amsierdam, 26, Oktozer. (W. T. B.) Die „Niederläntishe Telegraphenagentur* meldet, daz der englis>e Dampfer „Tengoy “, ven Voole na Boulogne unterwegs, gestrandet ist, Tie Besayung wurde gelandet. i

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Grften Beilage.)

Komsödienhaus. Sonniag, Nah-

spiel in drei Akten von Carl Rsflker. Montag

Offe b ° Lessingtheater. Sonniag, NaH:nitt. Vas 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Das

Pana Res N E Ibsen. on ristian Morgenstern. Mußk von Edward Srieg. id Montag: Baumeiñter Soluefß. ) Dienstag: Madame Legros. Mittwoch und Freitag: Liede. Donnerstag: DVespezaster.

Marie. Sedda Zu ermäßigien Preiien: der Souxenseite. Lusispiel îa drei Aufzügen von Oskar Blumenihal und M Davebueas oologis@

Nonta;- und LeYi tag: 90 ogt er

s Donnersiag Der Sonntag,

Dienstag: Auf der Soauenscit Miitwech: Die Diftel. E Abends

VBxeaâfig. na Sonnabend: Traumulus. and

Czarlotteubueg. Ter Bibliothekar. Abends 74 Uhr: Das8 Käthchen vox Viiteiat e

Äberids

Mittwo<, Nohmittags 22 Uhr : Mazia

Käthchen von Seilbronn.

Sonnabend, Nachmittags Mittwoh,

der Sonnenseite.

e E : E Dentshes Opernhaus. (Char. ende onnerstag und Freitag: Dex mittags 3 Ube: 3, Zeuabigien Meisen: ee es - Straße P pur d Sonniag, Nachmittags 3} Uhr: Zu er- B : / . ret!ion: Georg Harimann. E Btuter

< und Sonnabend: Winter 74 Uhr: Die beiden Sechunde. Lust- Dn liags 25 br: Des Preisen S Abends 72 Uhr: Die

e Fledermaus. und folgende Tage: Die | Orpheus in der Unterwelt. Burl- ske Oper in 2 Akten und 4 Bildern von Hektor Crémieux.

Neues Opereitenhaus. Sonntag, |dem das : Nachmittags 3 Uhr: Zu ermäßigten | tober - Programm. Sonnabend: Die beides Kiiugsberg. | Preisen: Der Abends S Uhr: Kind ¡ahlt halb : erette in drei A : | Find a albe Preife. Schillectheater. O. (Wallner-| Bernhard BuBbinder, Jean Kren Une i theater.) Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: | Alfred Schönfeld. Musik von Leo Ascher. | S Pierrots und das glänzende Ok- Siuter| Montag und folgendo Tage: Der | tober-Programm, auern. Abends 75 Ubr: Auf | Soldat der \Narie.

Theater des Westens. (Station: Garten. Na@mitiags 34 Uhr: Zu Verlobt: Frl. Charlotte Winter mit kieinen S E LWalzeriratumn. ( Dr: Freitag: Zum ersten Male: Q Herzog. Operette in drei Akten (frei ! ale: Onkel adländer) von Georg a N Verehelit: Hr. Hauptmann a. D.

ans Bachwitz Montag und Sonntag, Nach- | verliebte Herzog.

Chcater am Nollendorfplab.

Theater én Die Feuerprobe. Großes historiih:s | Sonntag, NaGuitt : I heater in der Königgräber|Rüterhauspiel in 5 Aften von Oos | méigten Preisen: Aumte Une Bus C 7 Montag und Donnerstag: Auf der N EUA, Opereils in einem Vorspiel j nd dret Aftten ven Hermann Haller. Dienstag und Freitag: Das K Besangstext einem Vorspiel von Hermann Suder-| von Heilbronn. : He Walter Kolo. E Montag uad folk Tags: Iphigenie | Stuart. Abends 75 Uhr: Das | alte Schachteln. I E N

Donnersta i 23 Uhr: | abend, Nacmittacs 3 x Mariz Stuart. Abends 73 Uhr: Nuf | Dr. Latzerx R Aäthe frtite. Es

Luftspielhans. (Friedri@straße 236.) Preisen: Der Schwaden-

Abends 7 Ubr: | bloutde!r Müädels vom Linden- of. SŸHrweank in drei Akten von Seorg Tonkowsfi.

Montag und folgende Tage: Die

Musik von Jacques viovd2en Mädels vom Lindeußof.

A: Carmen. R en3tag und Freitag: Die Sn und Freitag: Kinder der |Kiad. Abends 7 Uhr: Peer Gyut. | von SHönat. E T E Ves ag 4150" agg onnerstag: Der Fre E Sonnabend: Siegfried. y

Zirkus Bush. Sonntag: 2 große Vorstelungeu, Nachmitiags 34 Uhr und Abends 75 Ubr. In beiden Vor- stellungen: Die 3 Pierrots. Ein lustiges Spiel. Eingeubt von Herrn Baletimeister R. Riegel. KAußer- hervorragezude L (Nachmittags dat Oberstceiger. | leder Grwaßsene ein angehöriges Kind Der Sg!dat der | \rei auf alen Sigpläßen, jedes weitere

Montag und folgende Tage: Die

S ERÌ

Ainitiiake 15 Familiennachrichten.

Hrn. Landroirt und Leutnant d. R. a. D. Der verliebie ans Storch (Breslau—z. Z. Binnewiß . Bautzen). . Musik von Gilbert. 1 Dans Withura mit Frl. Käthe Grmann Lat Tage: Der | _ (Derlin), D ÿ Seboren: Etn Sohn: Hrn. Ober- leutnant Dr. jur. Nordewin von Koerber (Koerberode, Wpr.). Hrn. Rittmeister Bolky Grafen von Roedern (Berlin). Hrn. Neg.-Affessor, Oberleutnant d. R. Max-Berndi von Saldern (Wil- Helmsbaber). en, Friedrih Wühelm von Arnim (Faikenhagen). Eine Tochter: Hrn. Forstmetster Hilmar Frhrn. von der Re>e (Altmorshen). Seftorben: Fr. Marie Frfr. von Bo>- Hermsdorf, ged. von Wallhoffen, ErztUeni (Teshen, Ocst.-Sblej.). Fr. Witter- uet Anna Schneider, geb. Pteish eslau). | m S É

Verantwortliher Serifileiter :

mmcr feße dru! Uhr: Drei alte

und SGonn-

aliatzrgier. (Dresd 9/73. | Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Komische Oper. (La der Weiden-| GIaUAlYrater, (Dresbenerfte. 72/73.

bergersir. 70/71, gegenüber dem Zoologischen | dammer BrüdFe.) Sonntag, Nachmitta 7 Zu er- s 5 v0 me : tag, tittags | mäßigten Preisen: Sine l D Der Vorsteher der Geschäftsstelle, ermäßiaten Preisen : | ehe. Abends 74 Ubr: ees E I. V.: Rehnungsrat Neyber in Berlin. E i: e S Scwank in drei | Verlag der Geschäftsstelle (I. V.: Ney be r) e in

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Kren und Bernbard Berlin.

mittags 24 Ubr: Zu klainen Preisen: | Friedmann-Fredert Atiuna von WVaruheim. Slbacta M Aae fi 7 Ar: Winterballade.

leute.

Montag und folgende Tage: Klub-

von Leon Jefel.

waidmädel. uud scine F

R Montag und folgende Tage: Gehwarz- E e Tage: Ego ® rauen. j S

Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32 Vier Beilagen»

Erfte Beilage

zum Deutshhen Reichsanzeiger und Königlich Preußishen Staatsanzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 27. Oktober

Amtliches.

Königreich Preußen. Bekanntmachung.

1917.

Zum Besten des Heeres find beim Königlich preußischen Kriegsministerium im Monat September 1917 an freiwilligen Spenden und Anerbieten eingegangen : s

E L L E L Eu ca L L eie L tr L À R a

—— l 3 es E ie

Bezeichnung der Spenden |

Anerbieten

Bemerkungen

C. Für Invalide uud Hinterbliebene. 37,50 6,— h 40,40 #6 40,— 100,— 400,— «f

2, Süfler in Büdingen ......

par Mitau E O

nteroffizier O. Helmich in einem Res.-Feldlazarett .

Eine alte Z-eblendorferin S rau v. Psuel, geb. d. Robr, in Jahnsfelde, Kreis Lebus öberer Kavalleriekommandeur S H

ermann Hundhausen in Frankfurt & M. „o 5 500,— Gumme 0 .| 6123,90 4 | D. Zur allgemeinen Verwendung für die Truypen,

Direktor Somplagyki in Zoppot A E 33,50 G |! ¿ Peuars Karl Jalowtcz in einer Sanitätzkompaznie . . . . - 2, Mh adedirektion Pöôstyen in Ungarn „ae ooo

Gumme D, .

| 30 000 Postkarten | 38,50 S

Zusammenstellung.

6 123,90 38,90

6 162,40 7714 049,97

7720 212,37 6 |

O A A O

zusammen s Dazu laut Bekanntmachung vom 24. September 1917 Se Dies bringt mit dem Ausdru> des Dankes zur öffentlichen Kenntnis

Berlin, den 25. Oktober 1917. Der Krieg2minister. von Stein.

Ministerium des Junernu.

In der Woche vom 14. bis 20. Oktober 1917 auf Grund der Bundesratsverordnung vom 15, Februar 1917 über Wohlfahrtspflege während des Krieges genehmigte | öffentlihe Sammlungen.

(P D R e ; Stelle, an die

Name und Wohnort Zu fördernder Wohlfahrtszwe> A

des Unternehmers sollen

Zeit und Bezirk,

in denen das Unternehmen ausgeführt wird

Iba

Sammlunçgeou.

ntraldepot für Uebescaben, | Beshaffung von Liebetgaben für die erein | Sen Res im Felde und îin den

Lazaretien Verein für Reformation?ges<!te, | Zugunsten reformationsge\<i<@tli$Ger Berlin Forshurgen

Aus\<uß zur Versendung von | Versorgung der deutschen KriegEgefangenen | Der Aus\sGuß KUebedgaben an krtegögesaugene mit escstoff deutsze Akademiker und zur Errichtung von Lagerbüchereien | für Kriegsgefangene, Berlin Berlin, den 25. Oktober 1917. Der Minister des Innern. J. A.: von Jaroßky.

Bis 31. Dezember 1917, Preußen. Sammlung von Seldspenden mittels Werbehzteke.

Bis 15, November 1917, Preußen. Geldsammlung mittels Werbe-

E

Bis 30. April 1913, Preußen. Samwlung von Büchern mittels Werbebriefe und Aufrufe.

Sentraldepot

Der Verein

Czernin avfre<t, und der Ministerpräsident werde sofort nah der Rü>kehr des Grafen Czernin dem Dr. Sylvester nähere Mitteilungen über Form, Ort und Zeit einer solchen Zus sammenkunft machen.

Die die ungarishe Regierung unterstügenden Parteien haben laut Meldung des „Wolf}schen Telegraphen- büros“ beschlossen, heute vormittag eine gemeinsame ‘Bes sprechung abzuhalten, in der sie feierli erklären wollen, daß sie zu der gegenwärtigen Regierung und auch zum Minister des Jnnern unershütterlihes Vertrauen hegen und die Regierung auffordern, auf dem betretenen Wege weiterzugehen.

Großbritanuien und Jrlaud.

Wenn am nächsten Dienstag der neue Kredit von 400 Millionen Pfund Sterling angenommen wird, werden die bisher bewilligten britis<hen Kriegskredite, wie das „Algemeen Handelsblad“ mitteilt, eine Höhe von 5692 Mil- lionen Pfund Sterling erreicht haben.

—— Der Konvent der Sinnfeiner in Dublin hat nah Amsterdamer Blättermeldungen einstimmig beschlossen, die internationale Anerkennung Jrlands als unabhängige Ne- publif anzustreben und eine Volk3abstimmung über die Re-

gierungsform abzuhalten.

Frankreich.

In der Kammer fragte vorgestern der Abgeordnete Augagneur in einer Jnterpellation nach den Gründen, die Ribot und Moutet zum Austritt aus dem Kabinett bewogen hätten, und erklärte bart, L führe nicht einen_ Krieg der Er- oberung und der Rache, aber es wolle seinen Sieg dur das Recht sicherstellen. Er sprach über die Kriegsziele Frankreichs, fragte Barthou nach fe Gedanken über die auswärtige Politif und \{loß: „Wir glauben, daß eine Gesellschaft der Nationen den Sieg bedeuten würde, aber eine Gesellschaft zwischen freien und gleichoerechtigten Nationen. Der Tag, an dem unsere Feinde den Gedanken des Rechts annehmen werden, das wird der Tag des Sieges sein.“ Der Ministerpräsident Painlevé kündigte hierauf an, daß er die Besprechung über die aus- wärtige Politik ni<t wieder eröffnen werde, und erklärte, worauf es avgenbli>lih in der Politik ankomme, das sei die Rü>kehr Elsaß-Lothringens zu Frankreich, und hierfür müsse es sih schlagen und siegen. Der Redner \{<loß, indem er das Vertrauen der ganzen Kammer forderte. Nach einer allge» meinen Anssprache wurde von der Kammer eine Ver-

Nichtamfkliches.

Oefterreih-Ungarn, g

Im Laufe der gestrigen Siyung des öfterreihishen Abgeordnetenhauses ergriff der Präsident Groß zu fol- gender Mitteilung das Wort: : ,

odes Haus! Mit innt{ger Freude bin ih in der Lage, dem bober R mitzuteilen, mis a herrliSe Armee, vereint mit unseren ruhmreihen Bundesgenofsen, neue große Srsoige auf dem Süd- lien Kriegsshaup!ay errungen hat. (Lebhafter, anhaltender Beifall und Häudeklatschen.) 30 000 Gefangene, 300 ¿\<hûge, unüdersedßbares Kriegsmaterial ist ia ‘die Hand unsexer tapferen Armee gefallen ! (Erneuter \tü-mis@er Beifall und Händeklatschen.) Große Sorge um unsexen Seehafen Triest ist von uns gewichen, die Hoffnung auf einen baldigen ehrenvollen Frieden gestiegen. (Lebhafte Zustimmung, au- baltendes Händekiatschen.) Möge den verbündeten Armeen der Grfoïg treu bleiben, mögen sie weiter Sieg auf Sieg häufen! Seine Majestät Kaiser Karl 1. und seine g!orrei<he Armee, sie leben ho, ho, hot!

Das Haus brachte ein dreimaliges Hoch aus.

Im Haushaltsaus\<uß des Abgeordnetenhauses ge- langte der Antrag Kraft, betreffend die Einladung des Ministers des Aeußern zu den Sigungen des Haus- haltungsausschusses, zur Verhandlung. i

Der Abg. Keaft verwies, wie „Wolffs Telegrapkenbüro" meldet, darauf, daß infolge jenes Antrags der Minister des Aeußern ih bercit ecklärt habe, si mit dem Hauthalttauss<uß des Abgeordneten- hauses ins Einvernehmen zu seyen und ühec den Stand der aus- wärtigen Beziehungen die gewünschten Aufälärungen zu geben. Do- dur set der dur den Antrag anzestrebte Zweck im wesentlichen er- reiht worden. Die slaatsre<tlihen Bedenken, die si gegen das Gr- \Geinen eines gemeinsamen Ministers im österreiischen Reichsrat geltend machten, hätten bisher ni@t behobeu werden könneo. Er be- absitige keinetwegt, diesbezöglihe Schwierigkeiten berbetzufübrev. A ee versucht werde, ee Antrag, has A M e,

e mit seinen partelpolitis@en Grunden n de, sid veranlaßt, feinen Tatra zurüdzuzieher. Der Akg. Korosec (Slovene) nahm den Antrag Krajt Ren auf.

Die Sigung wurde hierauf geschlossen. :

j Blättermelbungert zufolge hat der Ministerpräsident Dr. Ritter von Seidler dem Obmann des Ausschusses Dr. Syl- vester mitgeteilt, daß Graf Czernin si bereit erklärt hätte, in einer enisprehenden Form auch den Mitgliedern des österreihis<hen Neichsrates über die äußere Politik die aewünschten Mitteiluligen zu machen. t Czernin weile derzeit nicht in Wien, so er mit ihm über diesen Gegenstand nicht habe heraten können, jedoch bleibe die Zusicherung des Grafen

Für erdlindete Krieger. Wie vor. Wie vor. Wie vor. ur Beschaffung von Protbesen. ür tinvalide gewordene Mannschaften.

Wie vor.

Für die Fclttruppen. :

80 930,— 80 930,— #

trauenstagesordnung mit 288 gegen 137 Stimmen an-

genommen. In der allgemeinen Ausspra<he ergriff der Minister des Aus- wärtigen Batthou das Wort und betonte, wie die , Aaence Havas" berih1et, zu Anfang die Notwendigkeit, die beilige Ginigkeit aufre>t- zuerhalien, und kam dann auf die Anspielung des Abgeordneten Moutet auf die Politik geheimer Verträge zurü>. Er er- kaunte zwar die Notwendigkeit ume Mittel an, erinnerte aber daran, pan er im Dezember 1911 es als anstôßigen Widerspruch be- zeichnet babe, daß Demokratien, wele frete Verfugung über thr Geschi> zu haben glaubt-n, dur ene Verträge gebunden "eien. Seit fieben Rabren set Frankreih so gebunden, das dürfe si< nit wiederholen. Frankrei habe jeßt das Ret, alles zu wissen. Gr D die furhtbare Verantwortung des Ministers der auëwärtigen ngelegenheiten und er werde setner Erkiärung von 1911 treu bleiben. Barthou pries darauf die verbündet:n Armeen und erklärte, die be- sondere Pfl'@t zu haben, die Einiak.tt Frankreihs mit den Ve1rbün- deten, die mit Rußland harte Prüfungen erlebten, zu befesiigen. Gr führte die Worte Kererskis und des russi hen Kriegtminii!ers im Vorparlament über den Willen der russishen Armee an, \sih wieder zu ordnen und bis zum Gude zu kämpfen, und widersprach der Unter- stellung, als hätte er niht dasselbe Ve:trauen zu der neuen ruisi- {en Armee, wie zu der des Zaren. Er stellte mit Freuden fest, daß niemand davon s\prehe, Rußland im Stich zu laser, und fuhr fort: „Wir sind einmütig darin, unser Vertrauen auf Ruß- land festzuhalten. (Zwischenruf Thomas': Gs braucht wirkiame Hilf: !) rankreih hat niemais mebr Grund zu vollem Vertrauen auf den ieg gehabt. Der Yugenbli>, wo die Vereinigten Staaten in den Sani eintreten, und mitieis einer bewundernswerten Anstrengung uns Krkegsgeiät und Soldaten \{hi>-n, die thren Play in unserer Front einnehmen werden, is ein Greignis, desen Folgen unbete<enbar sind. Im Auzenbli>, wo i< meinen Play in der Versammlung dec Verbündeten einn-hme, brauhe i< das Vertrauen und die Sympathie der Kammer, denn wir stehen in dem Zeit- punkt des Krieges, wo, wie Lloyd George gesagt hat, die diplomatische Offensiye Deutschlands überwacht werden muß. Unsere Soldatea und unsere Verbündeten haben seine militäcishe Offensive ebroden, aber seine dipiomatishe Offensive geht mit besonderem Na drvu> we'ter. Deutsch'and sieht darin seine leyten Hoffnungen. Gs hoffte, den Si-g dur< den Untersecbootsfkrieg zu erringer, der allerdings eine Schwterigkeit gewe en i\|t und noch 'st, jedo< k'ina Todesgefahr. Auf bie diplomati\<e Offe: sive besh änkt, tit Deut sd- iand bestrebt, die Verdüadeten zu trennen, das Nationalgefühi jedes Volkes zu \{<wäthen, alte Streitfragen wieder aufzurübren und die P rteien gegeneinander zu hegen: dieser Gefahr müfsen wir die Stirn bieten. Die Versammlung der Verbündeten wird Deuts&lands Pläne klar legen. Im Innern wird die Ret pflege ihre flit bis ¡um Gnde tun, bis zux Urteilsvolsire>uag an denen, welhe Frank: ei verderbt und verraten baben.“ Barthou ging auf die deutsden Kunft- griffe gegevüber den Neu'ralen hinsihtlid seiner Kriegs,tel- ein; dann eignete er siv die Tagesordnung der Kammer vom 5. Junt an, die die Notwerdi.keit der Rü>kehr Gisaß-Loihringens zu seinem wahren Vaterlande, der Wedergutmahung der an.erihieren Schäden und von Bürgschaften betont. Vierundvierzïsg Jahre früher, als die vor drei Jahren vom Feinde beseßten Departem- nts, sei Glaß - Lothrivgen besest worden, unter dem rechtlichen G sichtspunkt sei dazwi\chen kein Unter'hied. „Eliaß- Lo'hringen“*, fuhr Barthou fort, „sind von Feinde beseyte Depa te- ments, die wir b-f eien und in thr wah:es Vaterland zurü>\üh!en müssen. So stelle ih die Grklärung des Rechtes Frankreichs der Er- Hlärung Kühlmanns im Reichitag entgegen. Fraukreih kann Deut! <- land fein Zugeständnis wegen Wlsab-Lothringen mach-n, nein, niemals ! (Beifall.) Solange etne französis@de Faust eine Flinte halten kann, werden wir die Unartahbarkeit des Gebiets, das wtr von unseren Vätern überkonmen baben, verteidigen. Gisaft-Lotbringen ist Frankreihs Sch ld und das Sinnbild seiner Ginheit. (Beitall.) Die Deutschen werden ferner die ohne militärishe Notwendi, keit angerihteten Schäden in den beseyten Gebiet-n gutmahen müssen, und man wird Bürg- \chaften geaen die Wiederholung so\cer Kriege fordern müssen.“ Bartbou erklärte, die Art dieser Bürgschafien niht angeben zu k?nnen, Feia Minister des Auswärtigen würde Genaues Hierüber sagen können. Er bleibe aber der Tagesortnung der Kammer trev, wei<he Frieden? - bürgschaften dur< Grrihtung einer Gesellschaft ter Nationen vor- sehe. „Wir wollen", sagte er zum Schluß, „nur unser Re>t, abee dieses Re<t muß durch die Gewalt der Waffen verteidigt

werden.

Albert Thomas erklärte, Barthous Aeußerungen über Frank reis Forderungen zuzustimmen; es sei der Rubm Frankreichs, die Politik des Rechts, unabhävrgia vom Lose der Schlachten, verkündigt zu baben. Wenn es siegre:< set, solle Frankisich einen Frieden

gemäß dem Grundsay dos Nets und entsprechend seinen alten

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