1917 / 264 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Zusanmensehung oius sa>gemäße gesYäftli$e Vebandlung und eue Fnteressen voc- ann d'‘e Landesientralbebörde oder die von ihr befitmmte Behörde die Zusammerseyun, dec Schiedöstelle vor- Die Errihtung der Schiersstelle oder die Ueb-rtragung ihrer Befuagn}- auf eine andere Sulle ist von der Genuindebehörds

leihaitige Berülfihticu ärgt!. Sa A N

aller widocsireitenden

\{r- iben.

in ortsûdl <:r Weise bekannt zu machen ($ 1).

Die Streitigkeiten ift, sind von dreierl: Árt:

Dur die Ano1dnungen der Bekbscds is festgelegt, wieviel Koblen oder Koks der Hausbesiy r während des Win1e18 verbrauchen daf; wögliherweise nird dur< di- Koblenvertet[ungéstellen son genau?r bestimmt, wie di. se fretgegebene Menge auf einielne Abschnitte der kaïten Jahreszeit zu verteilen tit, oder etne andere bestimmte Soweit dies iht geschieht, kann nah $ 2 Nr. 1 die Schiedöstelle w:iter regelnd eingreifen Sie

reuns- stff in ei.em Monat oder in jecem einzelnen Monat des Winters, wieviel in der Wocde oder an einem Tage verbrauht werden darf, wie viele und unter Umständen aud welhe Räume eiger Mirt- gebe t werden dürfen und welhe n<ht, ob einzelne

Räume ständig oder nur an gew: fen Tagen oder zu bestimmten Stunden erwärmt sein müssen, wie hoh die Erwärmung in den ver- E Niumen sein muß oder darf, wi. viel von dem Heizvorrat

Verkal'ungsvorschrift gegeben.

Tan» beisptelow-ise bestimmen, wieviel von dem zugeteilteu

wobnung

Ki-ferung zu vertetlen ist, u. dal mebr.

behördlihen AÄnorcdrungen halten E ordrunuen die Grundlage füc ihre

Vermiet r an greifbaren Bcrräien tatsä Ge„ensta: d ter voy der Sc(iedöstelle vorzunehmenden Ünt:ervextei sondern was dem

E gen.

Obrigkeit nicht gehinde.t ist.

Dinter dir vollen Vertragspfl t werden die von der Behörde und der Sc@tedostelle festgesepten Leistargen zurü>oleiden. Der Mi-ter hat deshalb kraft Gesepes einen Knspruh auf Kürzung } f $ 537 oder auf $ 323 des Bürgerlichen Geseyb <8 \tüyg-n. In be-den Fällen näre der Mi t- in dem Ver- dôlinis herabz.\ ger, in dew der Wert der Mieträume mit dem A. spru>@ auf L UTEDE Heizung und Waru wasserpersorgur g N

9, etzins zu dem W tte bei Gi. s<1äuku-rg der Nedeuleistungen gestanden h ben e Aawend -ng bereits wet autetinanberge hende Aeußerungen in der O-ffer.tlichkeit

d-es Meet,iases, mag mau ihn au

nis in evt\priha der Anwendung des $ 479

Beit des- Vertrags\h'ufses . der leyten «estseyur g des Vietz

würde, Die'e Birehnun,dart, übir deren praktis lait gewo1den find, bin(t eine Fulle von S<hwi-rigfeiten, die zu lanuwtertaen Streitlgkeiten und zu exrheblihen Verschiede he:ten ur. d Unf iUigkeiten in der Landbaburg fuhren köaren. Kub hier soll dabe: ($ 2 Ni. 92) tte Schicd8ille das Maß b- \: immer, in dem der Mii-ter jein n Vétnderungsanspruh geltend maten kann, wenn der V-1imi-ter \eive J flihten îin dem dw< Bebörte und Stedostelle b: grenz!en Unfany or! nungsmößtg eriülit. Entspre(bevd-8 gilt, iofe:n für dtc Ÿ ‘zung und Warmn'afie: versorgung veden dem Mie1zins ctae e'ond-re Veigütunu aupbedungen worden ist, für \ den Anspruh auf Vè'nd- rung diejer Vergóturg.. Unter bescnderen Umständen wird die Entsckei ung: ev< dahin (ehen lbö-nen, deß der Anip: uh auf Herat- seyn des Mi-izinses n'<!1 g-ltend zu machen \-i ___ Godlih joll ($ 2 Nr. 2 vie Schiedsstelle entscheiden, ob die dur die Zettumi ände verursachte Herab:eyur. g der Mietleistun..en nah Lage des Etrz-ifalls wiä tig gevug ist, um dem Mieter die Aué- übuna des-Rech s-z-.r frij;iosen Kündizung nicht zu versb'änker, oder sb ihm ohne U. billigkeit zu-ewui-t weiden kaërn, den Meiretvert: ag «mit den“ von ke'nem ter Beteili, t.n- zu vert.ctenden Leistuog#- de: <rönfungen weiter aus8z halten.

Z:r Anrxyfung der Scbicds stelle ift jeder Vert: agkteil b-rehtizt. Die Én scheidung ergeht danu für den einzeinen Fall. Da.cbcu tain 8 argezetgt sein, daß die Sch'edostelle üte: Fregen von (rund- fäg ic: Bedeutung, ¿. V. üder diz Vert-ilurg der 24:eunj:offe au? heiiimyte Zeiträume oder über dle Grenien der M nderunger: <:8, aligemeine Snordnungen - erläßt. Der & 2 Abs. 2 seht tin dieser Hinsitt- die boar Grmächtigung vor. Das Ret, it- Entscheidung iw einzelnen Falle anrujey, wird den Beietiigten dur eine allge- meine Arordnung nidt genommen.

Die Schieds1t lle irifftihre Ent'beidung unter fr-ier B-rüdsihtiaung aller U stande nah billigem Ermessen. Bon erhz;bliche: Beteut-ng ist dab-t deri flß, den die Uebernahme zer Heizungepfl <i au! die Bemessung des M etzin)-s geba»t hat. Außerdem sind in Betracht zu ziehen bet- sotelsow-:se tie Gidße uyd ie: Preis der Woh. un, ote Zibl und bie Ve:we du g rer Räume, die Zahl, der Be uf unv die Ge\uadheitt- ro:baltntsse der Benuyer, fe ner dir Lage und die Besvoffe, heit tes Hauses; tin besoaderen Kcllen fBnnen au<h die Vermdgent- vrd Girkommensvirhältnifse dee Betetii-gten herangeioçen werden. Die Snticheizurgen der Sti dsoftelle fi d unans:-ht>ar ($ 3 Abs. 1). Treten in dea der Gnis>eidun4 zugrunde U (enden tat\ählihen Ver- bôlt ifi n Aenderungen ein, insbescndere durch peue Anv dauogen der gustäadigen Behörde, set es, daß sie weitere Merg-n von Hetuzstoffen zur Verweudung freigibt oter weitere Ei: s{hiän- Tungen anortn-t, seen sie an-erer Art, so föôrnen die as ter die Grtscheidurg der Schiedssielle von neuem azrufen

Tie Bestimmungen der Schiedéstelle, mögen fi- für den einzelnen

all oder als algem ine Anordnungen ergehen, g: l‘en als vereinbarte Bestimmungen des Mieivertrags ($8 4 Say 1).- Ste kinden also die Parteten wte der V-rtrag selbst, defjen Vereinba: ungen, soweit sie dur< die Eotschetvbung nitt berührt werden, unverändert weiter in Kraft bletben. Édbenso bilden sie die Grundlage füc die gerihtlihen Ert <heî- dungen (Urteile und eeNee Verfü ungen), die üb-r die von Gestim- mungen der Sciersstelle betroffenen Ansprüche ergeben. WeitergehrndeAn- sprüche des Mieters aus Anloß der von der Behderde angeordneten oder von der Sciersstelle bestimmten B: \hrärkungen der Vertrags- rfl bten sind ausg-<lofsen ($ 4 Sat 2). Dies gilt vor allem von weitergehenden Erfüllungs- vnd von Schadensersay- und Minterungs- ansprüchen des Mieters, ader au< von seinem außerordentlihen Küadigunaz1eh:e. Auch wenn der Mieter behauptet, dre anveo:dneten Ein änkungen der Hetzung mit einer erbeblihen Ges- fährduna der Gesundheit verbunden teten, kann das Kündigungösreht aus 8 544 des Bürgerlichen G-seßbuhs von der Scbiedöitclle nah $ 2 N°. 3 ausgei<iofsen werden. Dagegen bietben alle Ansprüche unberührt, die der Mieter da:as herleiten kann, daß der Vermieter au die h rabges-yten Vertrauspfl <t-n nit erfüllt. Als Bestand- teile des 'Mietveriiags können oie Bestirnmungen der Schiedöstelle, nahem \i- eruanze: find, wie jede andere Vertrag#destimmung van den Virteien dur< U-beretnkommen abgrändert werden. Im voraus getroffere Vereinbarungen, daß etne Entscheidung der Sc(hiedöstelle für die s nicht oder nur hesHränkt vei bindlich sein soll, ist dagegen dur die Vorschrift des $ 8 ausge\s&H offen.

Durh die Möglid.teit, die Schiedsstelle anzurufen, find die Pzrteien nit gehbtincert, s< mit ih ea Arsprüchen sofort an das Gericht zu wenden. Da indessen die B-eslimmungen der Schletsst-Ue erst die endgül!tgen Unterlag-n für die Entsch:idung des Eertich:s6 \shaffea, sieh1 de: $ 5, um widersprehende Gnisheidungen zu verhüten, vor, daß af Antiag einer Partei tie geihilige Verhandlung auszu- seyen ist, bi3 die Sæ®iedästele ents<hieden dat. Etn ohne vorherige A. rufung der Schiedest-lle ergzngenes Ur'eil oder eine gerih:lihe einstwe lige Verfügauäg kann au<h nah Eintritt der Rechtofra't, wie dur Pa'teivereiabarung, so au<h dur die Bestimmung cer Schteds- ftelle L e arer iBattit Mextán a

e S vn enthalten BVerfaßrentvyors{riften. Mehrere Anträg-, roe: Mieträ1me dessclben Haujes, al'o tie Benuyung deri lben Hetinng#- oder Wafserversorgungsanlage und dke Verwendung desseib-n He(zvo:1ats betreffen, tbunen zu gemcinfamer Verhandlung un» Gatseiduya verburden werden ($6). Das Vortatren if gs- däß ronjret; die Stedostelle evticheidet, wer tie baren Kuslazen des

¡n deren Eotscheidung die Sch!edsöstelle besugt

ur die Ver)crgung mit warmem Wasser zu verwenden und wie dessen eldstverständlich ist, daß ‘die S edotteDe \< bei lhren Bei:immu- ge: innerhalb der Grenzen der A«ader'eits bi: den diese An- Nit was der ii< zur Hand hat, ijt

fuyg, r Verwi-ter zu verbrav<en gestattet und was er with n an vertrag!ihen Pflichten zu erfüllen du.< das Singreiten der

Varfabtons zu fragen Lat. Zur brigan if die Regelung das Per- fahro:6 dem NReichslanik-r ôbertragen.

Die Anwenduna des Entwurfs kann dur< Vereinbarung deæ Parteten n ><t aukges@lo-fien wenen (ÿ 8). Ueber die mwatoriell- re< liche T-agweite dec Vorschrift ist dcroits geiprohen; auch eine Abrede, daß die Parteien auf die Anrufung dec Schtedist-lle ver- ziht n, ist urwi:ksam.

Die Verordnung \oll mit ihrer Beriäübnog in Kraft treten ($ 9 Abs\. 1). Za diesem Zeitpunkt wicd die teilweise Nichterfüllung der Vertragöpfl <'en der Vermieter in zahlreichen Fällen bereti!8 vor- liezer. De: $ 9 Abs. 2 ordnet deëhab an, daß die Schiedostelle die im $ 2 vorg \ henen Bestimmatngen mit rüc>wirkendec Kraft vom 1. Oktober 1917 an treffen kann; fie kann also die vom Vermicter nah seciaem Ermefsea vorzenommenen Leistun, seinshränkungen als berehtigt anerkennen und die entspre<enden FGgeogn daraus ztehen ; damit t-eten dann aud binsi<ili< der vor dem Inkrafttreten der Verordnung entstandenen Aaiprüche die Wi:kungen des ÿ 4 Soh 2 ein, soweit defsen Voraussezuna, rämli< die Vertrazser}üllung des Vermteters- in dem behs. dli zugelassenen urd gedilligten Umfang, gegeben ist. Der $ 9 Abs. 3 enthält etae U: bergangs#vo: <uift sür die Leim Inkrafttreten der Verorènung bereits re<tshängigen Fälle.

Durch die Bekanntmachung (Nr. E. 452/10. 17 K. R. À.), etreffend Erzeugung des Kriegsmaterials durch Eisen- und Stahlwerke, ist den Eisen- und Stah!werken zur Pflicht gemacht, Aufträae, deren Ausführung von der Kriegs-Rohstoffs- Abteilung des Königlich preußischen Kriegsministeriums Berlin oder einer von dieser bezeihneten Stelle als im kriegswirt- \chaftlihen Jnteresse notwendig gefordert wird, unver üglich auszuführen. Kann ein Werk den Auftrag nur aus ühren unter Zurü>ksezung anderer Aufträge auf Kriegsmaterial, P entscheidet auf eine dem Werk obliegende unverzüaliche Benach- rihtigung die Kriegs-Rohstoff-Abteilung oder eine von dieser Ati e Stelle über Reihenfolge der Ausführung der usträge. _ Jst ein Werk der Ansicht, daß betriebstechnische Hinder- nisse der Ausführung des Auftrages entgegenstehen, so kann es innerhalb einer Woche die. Entscheidung der beim Deutschen Stahlbund in Düssel»orf zu bildenden Entscheidungskommission anrufen. Alles Nähere ergibt sih aus der Bekanntmachun selbst, die bei den Landratsämtern, Bürgermeisterämte:n u Polizeibehörden eingesehen werden kann.

Die bisher von der Kriegs-Rohstoff- Abteilung, Q, aus- gefertigten Freigabescheine über Freigabe von Korkholz, Korkabfällen und den daraus hergestellten Halb- und earengn sn werden, wie dur< „Wolfs Telegraphen- üro“ mitgeteilt wird, vom 1. November 1917 ab durch die Geschäftsstelle der Kriegs - Rohstoff - Abteituung für Kork- abrechnung und -Freigabe, Berlin W. 50 (Nürnbergerplag 1),

Sektion Q, weitergegeben. Nach ‘wie vor erhalten die a abescheine erst dur< Stempel und Untersch1ift der Kriegs- Rohunoff-Abteilung Gültigkeit. -

Alle die Freigabe von Kork betreffenden Gesuche und Zu- schriften sind ab 1. November 1917 an die obengenannte „Geschäfts sielle der Krieas-Rohstoff-Abteilung für Kork - Abrehnung und -Freigabe“, Berln W. 50 (Nürnbergerplay 1), zu richten.

Nach 8 11 der am B. September 1917 erlassenen Be- kanntmachung (Nr. Q. 1./6. 17 KRA), bet'effend Beschla g- nahme und Vestandsgerhebung von Korkholz, Kork- abfällen und den daraus hergestellten Haib- und Fertigkeits- erzeugnissen waren die am I. September 1917 vorhanden ae- wesenen Vor: äte am 15. Oktober d. J. der Kriegowirtschafts- Aktiengesellschaft, Berlin W. 60 (Nürnbergerpiaß 1), porto- frei mit der Aufschrift: „Bestandserhebung von Kortholz“ zu melden. Diejenigen Firmen, welche die vorgeschriebenen "Mel- dungen bisher noch nicht bewirkt haben, baben zur Vermeidung von Weiterungen die vorgeschriebene Meldung sofort nachzu- holen. Die Meldung hot auf dem amtlichen Meldeschein p erfolgen, der von der bezeichneten Kriegswirtschafts-Aktiengesel- Ca E W. 50 (Nürnbergerplag 1), schriftli< anzu- ordern ist.

x Im $8 6 Ziffer 2 der Bekanntmachung Nr. W. I. 1770/5. 17. K. R. A. sind Ausnahm-n von der Beschlag- nahme bestimmt zugunsten folgender nah dem 14. August 1915 aus dem Neichsausland eingeführten Gegenstände : a. ungeiärbte und gefärbte reine Schafwolle, Kamelhaare, Mohär, Alpakax, Kaschair, ungewaschen, rü>engewaschen, fabrikmäßig gewasc@en, karhonisi 1, auh în Mishuogen untereinander oder mit anderen E bt L Qua

ungefärbte und“ gefärbte Spinnstoffe aus reiner Schafwolle, Kamelibhaar, Modbär, Alpaka, Kaschmir, also Kammzug, Ae Abgänge und Abfälle jeder Art dieser Spir.nstofe aus Wäscheret Kämmerei, Kammgarn- und Streichspinuereti, Webere!; Strid>ere ober jonstigen Zweigen der Vera: beitung, au tin VWij<ungen unter- einander oder mit anderen Spinnstoffen.

Durch einen am heutigen Tage in Kraft tretenden Na <h- trag zu der Befanntmachung Nr. W. I. 1770/5. 17. K. R. A. fommen diese Ausnahmen in Wegfall.

Der nähere Wortlaut dieser Nachtragsbekanntmachung ist bei _ den Landratsämtern, Bürgerwmetsterämtern und Polizei- behörden einzusehen.

Jm 8$ 6 der Bekanntmachung Nr. W. [ÿ. 2000/2. 17. K. R. A. vom 1. April 1917 sind Ausnahmen von der Be- shlagnahme bestimmt zugunsten von Kunstwollen und Kunst- wollmishungen, die nah dem 1. Mai 1916 aus dem Reichs- ausland eingeführt oder aus nah diesem Termin eingeführten Garn- und Zwirnabfällen, Lumpen- und Stoffabfällen hergestellt worden sind; ferner für Kuostbaumwollen, die na<h dem e E aue n R R Gen eingeführt oder aus ermin eingeführten Garn- und Zwi ä hergestellt worden sind. 3 A ea Durch einen am heutigen Tage in Kroft tretenden Na ch- trag zu der Bekanntmachung Nr. W. IV. 2000/2. 17. K. R. A. kommen diese Ausnahmen in Weafall. Eine Veräußerung, Lieferung und Verarbeitung dieser Gegenstände ist nur noch M timmung der Kuiegs-Rohstoff-Abteilung in Berlin Der Nachirag der Bekanntmachung ist bei den Landrats- ämtern, Bürgermeister-ämtern und Polizeibehörden einzusehen.

dieien „getviaenteddaciieitinitts

|

vo¿bereitet und alsdann an die Krie,$-Rohstoff-Abteiluog,

‘aus

Im 2 6h her Bekannkmahung: Nr. W..1V. 200/4, 16, K. N. A. vom 16 Mok 1916 find Ausnahmen von der Vw \hlaanahme bestimmt zugunsten solher Lumpen und neuen Stoffabfälle, die aus dem Auslande eingeführt worden find —- Durch einen am heutigen Tage in Krast tretenden Nachtrag zu der De sg W. IV. 900/4. 16. K. R. A. kommt diese Ausnahme in Wegfall. Veräußerung, Lieferung und Verarbeitung der bis daoin von der Beschlagnahme aus- genommenen Lumpen und Stoffabfälle wird dann nur noch mit Zustimmung der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlich preußischen Kriegsministeriums zulässig sein.

Der Nachtrag der Bekanntmachung is bei den Landrats- ämtern, Bürgermeisterämtern und Polizeibehörden einzusehen,

Die Neichsbefkleidungs® stelle maht dur< „Wolffs Telegraphenbüro“ nochmals darauf aufmerksam, daß die bigs herigen Abgabebescheinigungen, die gegen Abgabe eines alten Kleidungsstückes zur Erlangung eines ‘Bezugscheins C1 mit Preisgrenzen ausgegeben wurden, mit dem 15. November d. J. ihre Gültigkeit verlieren. Der Degen C 1 selbst wird von da ab -niht mehr erteilt. Die bis zum 15. No- vember d. J. ausgefertigten Bezugsscheine C 1 gelten noch bis Ende dieses Jahres. Seit kurzem werden nah. den ‘neuen Bestimmungen nur noch veränderte Abgabebescheinigungen nach Ab„abe einer entsprechenden Anzahl don Altbekleidungsstücken zur Erlangung eines Degugidtenna A 2, B2 ohne Preiogrenzo ausgestellt. Abgabebescheinigungen für Sch e E ausgefertigten Bezugszscheine bleiben - unverändert und ohne Zeitbegrenzung giltig. :

Wie der Verband zur Wahrung deuischer Ynkeressen in Rumänien E. V., Berlin C 2 (Bukarefier Verbandsstelle „Ver: mögens\chuystelle in Rumänien, Deutsche Abteilung“), durch

„Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, werden Gutscheine von |

Feldrequisitionen, die von deutswen und österreichisch- ungarischen Truppen bei deutschen und österreichish-ungarischen Staatsangehörigen in Rumänien vörgenommen wurden, nunmehr eingelöst. Juteressenten wollen daher ihre An- sprüche zur rechtzeitigen Wahrung umgehend dem Verband bekanntgeben.

Bayern.

Am 9. und 3. November fanden im Siaatsministerium des Jnnern unter Vorsiy des Staatsministers von Buett- reih wichtige Verhandlungen über die Ausnüßung der bayerishen Wasserkräfíe statt. Wie die „Korrespondenz

Hoffmann“ meldet, handelt es sich darum, verschiedene Bewerber um die Wasse: kräfte des oberen Jnn-und der Jsar von München

bis Moosburg zu einem Pee Vorgehen -zusammen- zuschließen. Dieser Zwe> ist unter der besonderen Mitwi: kung der bayerischen Wasserkraftarbe:tsg-meinschaft erreiht worden, Für den Ausbau des oberen Jnn haben sich die dieser Gemein \chaft angehörigen bayerischen Banken (Bayerische Hypothek n

und Wechselbank, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Handels-

Aktiengesellschast vorm. Schukert u. Co. Nit: nber\(),- ferner die Direction der Disconto-Gesellshaft und das Bankhaus ae mann, Bleibtreu u, Co. in Berlin sowie die Metallbank und Metallurgische Gesellschaft und die Chemische Fabrik Griesheim- Eiektron in Frankfurt a. M., dann für den Auzbau der mittleren sar- die obengenannten Mitglieder - der bayerishen Wosser- ¡aftarbeitsgemeinschaft, die beiden obengenannten Berliner Banken, ferner die Bayerishen Geshügwerke Fried. Krupp, Kommanditgesellschaft in München und Fried. Krupp Aktien gesellshaft, Essea, zusammengeschlossen. Außerdem ist bei dem Ausbau der Jsar auch die Stadtgemeinde München beteiligt. Der Staatsminister des Jnnern hat den Beteiligten weit- gehendes Entgegenkommen zugesagt. Ueber den weiteren Fortgang der Verhandlungen, die einen wesentlichen Fortschritt auf dem Wege zum Ausbau der vayerllGes Großwasßser kräfte Lee wird im geeigneten Zeitpunkt nägeres mitgeteilt werden.

bank und daft vorn Disconto- und Wi: <selbank und die

Bremen. Der Bürgermeister Dr. Barkhausen ist, wie „Wolffs ea A meldet, gestern abend im 70. Lebongjahre ge orben.

Oefterreih-Ungarn.

Déer Kaiser hat an den österreihishen Finanzminister vonWimmer, wie „Wolffs Telegraphenbüro“' meldet, folgendes Telegramm gerichtet : |

N haben unsere heldenhaften Armeen mit Goites mogen Beistande den Angriff weit in Italiens Lande getragen. Der dbegetiterte Ruf, mit dem meine Braven die fetndli{<-n GSiellungen siürmen, möze daheim einen starken Widerhall finden in U grolen Erfolge ais Mee Fe u e Ia ue au dort {eder seine ¡ zeihne zwdlf Pèilltonen au bie siebente österreichishe Kriegsanleihe. :

Karl m. p.

Vorgestern nahm der Kaiser die üblihen Vorträge ent- gegen und empfing sodann in besonderen Audienzen unter anderen den Minister des Aeußern Grafen Czernin und den bulgarischen Militärbevollmächtigten Obersten Tantilow. Am Abend reise der Kaiser an die Front ab.

Rußland,

__—_— Wie die Abendblätter melden, mißbilligen die Mikt- glieder der Vorläufigen Regierung die Tätigkeit des Kriegsministers Werchowski, insbesondere seine An- sichten auf dem Gebiete der auswärtigen Politik, die öfters seinen internationalistishen Charakter euthüllt hätten. Es erhob sih daher eine Meinungsverschiedenheit wischen dem Kabinett und dem Kriegsminister, der {ließli Gesundheitsrü>ksichten cinen vierzehntägigen Urlaub verlangt und alsbald seine Amtsbefugnisse dem Unterstaats- sekretär des Krieges Manikowski übertragen hat. ;

Der Arbeiter- und Soldatenrat vonSt. Peters- burg hatte kürzlich, wie die „Petersburger Telegraphenagentur“ meldet, einen revolutionären militärishen Ausf<huß zur pas einer engen Fühlung mit dén Truppen der Haupt tadt ernannt. Gestern richte?è der Vorsizende des Arbeiter- und Soldatenrats Troy ky einen Aufruf an -die Garnison von Sk. Petersburg, worin er fie auffordert, nur die von dem genannten Anzsschuß gebilligten und gezeichneten militärishen Befehle auszuführen. Glelhzeitig ernannte der Ausschuß Spezial-

gufolge, um die Erklärung des

uhwaren und die

„Uther Treue. zusammenstehenden Völkern

fommiffars nud anlfandle fie un alle wlehiigeren Punkie der } da Polen bishe die siautlißs Unterlläpung ihrer wisseaschafllighen

andlungen” des Arbeiter und Soldatenrats als den erften ersuh der Maximalisten an, fih der Herrschaft zu bemächtigen. Man glaubt zu wissen, daß die Regierung entschlossen sei, diesem Versuch kräftig Einhalt zu tun und ihm ein für alle

Hand! adt und ihrer Umgebung. Die Ubendblätier sehen diese

- Male ein Ende zu machen.

Der Kongreß von örtlichen militärishen Ver-, tretern in Nowotscherkask hat seine Arbeiten beendet und eine Entschließung angenommen, in der es der „Peters- burger Telegraphenagentur“ zufolge heißt, daß die Fortsezung des Krieges nicht die innere Krise lösen und die unheilvolle Lage der Nätion nicht bessern könne. Gleichzeitig behindere sie die Zusammenberufung der verfassunggebenden Versammlung. Die Regierung solle es daher als eine dringende Aufgabe be- trachten, den Krieg zu beenden, und Geseze erlassen, die die republikanische Staatsordnung befestigen.

Die Verhandlungen über die künftigen rufs| iss finnishen Beziehungen zwischen dem Generalgouverneur und den Parteiführern, drehen A augenbli>li<h, obiger Quelle

ertreters der landwirtschaft-s

lichen Partei, die si<h von den anderen bürgerlichen Parteien etrennt hat und Anerkennung des Aktes vom 31. Juli durch ie Einstweilige Regierung verlangt. Der Generalgouverneur at jedoch: erklärt, daß diejer Akt nicht anerkannt werden könne, a er der Prüfung durch die Regierung nicht rechtzeitig unter- worfen worden sei; somit würde seine Genehmigung oder An- erkennung den Staatsgrundsägen zuwider laufen. Der General- L be hat die Partei ührer aufgefordert, einen Weg zu

suchen, der den Gesezen nicht widerspricht.

Ftalienu. ü

Der Ministerrat bestätigte am Sonntag die Ernennung des Abgeordneten Silvio Cresvi zum Unterstaatasekretär mit pre als Generaikommissar für Verproviantierung und

ensmittel, Täürkei.

Der Sultan hat an den Deuts en Kaiser laut Mel- dung der „Agentur Milli“ folgende T epesche gerichtet: Jch biite Gure Majestät, die wärmsten Glü>kwünsche zu den gina Stegen entgegennehmen zu wollen, welhe Ihre tapferen rmeen soeben zusammen mit den österreihis@-ungarishen Armeen über die ttalientihe Armee davongetragen haben. Gbeuso lege ih Wert darauf, Guer Majestät die tie)}fte Bewunderung auszudrüd>en für die heldenhatite Verteidigunc, wel<he Ibre glorreichen Acmeen zit soviel Tapfeikeit den erbitterten feindliden Angriffen an der Wesifcoot entgegenseyen. J bitte den Allmächtigen, unscrs Armeen bald mit einn endgüitigen Triumph zu krönen.

Kaiser Wilhelm antwortetz2:

Euer Majestät bitte ih auf::<tigen herzl!Gen Dark entgegen- unehmen für den bundesfreunzlicen Gruß, den Eure Maj-stät aus A laß des Steges der deutshen und österrei@ts@-ungarishen Tcuppen üver die italieni)@den Armcen an wih zu richten die Güte hatten. Besonders «übrt es mich, daß Eure Majestät neden den herr- liven Waffentaten am Ssoazo aud der 1ruhmrei$en Ver- teidigung der Westiront in jo ehrenvollen Worten gederken. Dem Allmächtigen ge es gefallen, daß das Hel>entum der ver-

bündeten Tcuppen in ncriff und Abwehr unseren in unverb1 üch-

e Zusaz è ld den Frieden bringt, ‘der das Ziel ihres gereh!en Kampfes ist. i E

Amerika.

Jm Zusammenhang mit der Meldung, daß in London eine Beratung über die rumänische Lage pa en hat, wird na einer Reutermeldung bekanntgegeben, daß die Vers- einigten Staaten Rumänien durch Vermittlung Nußlands drei Millionen Dollar vorstre>en.

An

Statistik uud Vollswirtschafé.

Die Bevölkerung Shwedens Ende 1916,

In der „Zeitschrift des Höciglih preußishen Statistlichen Landek- amis* e Jahrgang, 1V. Heft) werden die Hauptergebnisse der lezten \<hwetishen Volkzäblun1 mitgeteilt. Dana bat am <hlufse des Sabres 1915 die Bevölkerung Schwedens 5 712 740 Seelen betragen, geaen 5 522.203 im Jahre 1910, Der BevölkeruncGHzuwachs bezw. der Geburtenübers<uß bezifferte ih im Jahre 1915 auf nur 33 133 Seelen oder 0,68 vH der Bevölkerung, Ae Aua war der ge- rirgste selt dem Jahre 1903, und s>wed!s{<e eröfentli<ungen er- gehen s in trüben Betrachtungen über die Abnahme an Geburten, deren im Jahre 1915 nur 22 auf das Tauferd ter Bevölkerung ge-

hlt wurden. Algemein wird über dke lu des Zweiktnder- ystems berichtet, dem diese Abnabme zuzuschreiben i}t.

Uebrigens ijt die St':blichkeit des Zabres 1915 ebenfalls erheblih ungünstiger aeweser als die d:8 Vorjahres 1914, in dem die Sieibe- zier ungewöhnli< günfiig war. Von-metiztnisher Seilte it bekannut- Yegeben, ps im Jahre 1915 die Jcfluenza große Opfer ge-

abe.

ordert M um Teil mag an der geringen Geburtenzahl der L wit \{uld sein, insofern die Zahl der Eheshiteßur gen, wahrs<(einli aus S@eu vor Familiengründung wegen vermitntl.< unsiherer Zu- Tunft, abgenommen hat.

Kunst nud Wisseuschaft,

Sa ‘der unter dem Voisige des G:neralgouverneurs von Beseler abgehaltenen Novem erfigung der Gesellshaft für Se arr Dr. 2 p aae N ard Mea un e Forschungen in Polen ex Vortragende im ersten Teile seiner Ausführungen eine Uebersicht über Gnt- sehung und Wirksamkeit der auf Anregung des Generalgouver- ucurs von Beseler gebildeten „Landeskundlichen Kommission beim Seneralaouvernement Warschau“. . Viese Kommission hat den Zwe>, so rah als mögli cine wissenschaftliche Bearbeitung und E:forshung Polens dur(zufübren und die Kenntnis der zurzeit mili- tärish enten Gebiete im Interesse der deutshen Bebörden, der wissenschaftlichen Welt und des größerer, an Land und Leuten tnter- essierten Publikums zu beleben und zu vertlefen. Die Gr- gebniss: threr biherigen Studien hat « die Kommisfion in vem unlängst unter der La des Vortragenden er- schienenen „Handbu@ von Polen“, zu dem Seine Exzellenz von Beseler selbst ein Geleitwort geschrieben hat, veröffentlicht (Berlin, D. Retmer, 1917). Wie notwendig gerade gegenwärtig sol ein Weik war, davon wtrd man si< in der Heimat in weiteren Kreisen faum die redte Vorstellung maten: der Krieg bringt nit nux -bb<;ie militäri\he Anforderungen mit fi, er ftellt a.< unsere Bchörden im besegt-n Olien vor die umfassendsten politishen und Verwaltungsaufgaben, die ein Kulturvolk vou vornherein dazu nötigen, fi eine genaue Ker:ntnis des Landes und seiner Einwobner zu verschaffen. Das „Handbuch von Polen“ ist damit zugleich die ersta annäharnd’ vollständige allgemeine Yandeskunde von Polta gewordan ; deun troy aller vorzüglichen Gingelstudien nnd Byorarbekion hat die polnische Atocatur nit Sleithes «afzuweiser. Freili wird na, um zu ejaem obtektiven Urteil zu gelangen, nit vergefsen dürfen, da

' ein selbiiändiges Glied in der Staatenge

Fr vocsagt war. Die Kowxission ist Dagriff, as Scggatues zum HaundbuÏ ¿ire Sammlung von Säriften unter dem Titel „Beiträgo zur poinisHen Landaëkunte* herauszugeben, von denen die orte, ela für weiters Kreise berohneter „GVec- grayhis<e: Bideratlas*", soecden exskienen ift (Gea Verlag, 1917). Namentli<h ist au< beabsichtigt, in diesen Schriften d'e bei den einzelnen Zweigen der deutshen Verwaltung aeleist-ten Arbeiten aller Art, soweit sie landeskundlthe Interessen berührer, als Denkmal der deulshen Tätigkeit in Polen der Oeffentl[hkcit zugäng- lid zu machen. Besonders roe-tvoll sind endlich die Bemübunçea der Kommisfion, die künftige Oraanisation der polnis@-n kandes- Tundlicden Forshungen zu fördern. Die Kommission unter- breitete dur< Vermittlung des Generalgcuvernemea1s dem polnis<en Kultusministerium dk- Anregung zur Siuricütung éixes Landesamtes nah Art des bei uns in Württemberg bereits gut bewährten SiatisiisGen Landetamts, desscn verschiedenen Seétklicnen künftig die Dur@führung der gesamten landeskundltGen Ardeiten in Polen obliegen soll. Im zweiten Teile seiner Fubführungen bot der Bortragerde an der Hand einiger ausgeroähltex typi\Ser Licht - bilder eine Uebersicht über die einzelnen Landschaften Polens. Polen flellt sih ais eine Mulde zwk\Gen zwei Höhenzügen dar. Im Söüben hab?-n wir ein bis zu 500 Meter az fsteigendes Hügelland, das Ah na< Norden ju neigt und on de sen Nordrand der baliishe Höhen- rüden ih binziebt. Viescs Sebtet ist in stiner Gestaltung das Grgebnis der Wirkungen des Inlandeises, das ehemals bis zur \üdpolnisGen Mittelgebirgsshwelle reihte. Na< dem NRüd>- zugo des Eises Haben die Flüsse das Land zers<niiten, in Südpolen finden \><@ indessen Bildungen, denen ein voreiszeit- li@der Charakter beizumessen ist. Wir \{hetden im allgemeinen drei S<hwellen im Relief des Landes. Ju Nordpolen haben wir die Endmoränezüge, bei Loma die Stauseen, im unteren We!(selgebiet das Zeugnis dafür, das au die El3ss{melzwasser am Aufbau des Landes mitgearbeitet Haden. Die Filifse selbst baben heute Tief- landúcarakter, die Diluvialylatten sind das Sledlungsgediet, \fir den A>erbau die fruhtbarsten Böden, da die Niederungen infolge dex Üebers@wemmungen nit so vorteilhaft sind. Doch werden aud) sie am Narew bebaut. Der Verkebr an den Flußläufen ift der Srund für die Entstehung der nordpolni‘en Kleinstädte gewesen, die, an Narew und Weichsel gelegen, bis nad Prevßen din ihre Verbindungen batien. Sie sind na< deuts<em Kolonials<hema mit vierseitizem Markte in der Miite erbaut, er.tstammen, wie Laziensk u. a., dem 13 uud 14. Jabrhundezt und weisen Ziegel- und Ho!zbauten mit zumeist vur einem Sto>weike auf. Die Stadtbevölkerung bilden zumeist nur die Juden, während die Landbevölkerung von Nord- polen die Masuren find. Im Gouvernement Suwalki baben wir. Litauer und Weißrufsen. Im unteren Wei(seltale defindet st< bei Warshau und det Wloclawek je ein Stausee. PloX zeigt den Typus der Städte dieses Srcbiets am aukgeprägtesten, die sehr einiôntg find. Warschau bat die Entwi>klung aller anderen Städte Polens gehemmt. Gtwa 500 Kähne beleben dle Weichsel und den einzigen Kanal, den Augustowski-Kanal. Der Osten des Landes, um Grest-Litowsk etwa, ist kälter als der Westen und Norden; im Westen baben wir eine um 3 Woten verlängerte Vegetationsperiode gegen- über der des Oitensg. In Mittelpolen spielen die Deutscheu eine wi&tige Rolle unter den Rnsietlern, deren Bildungsstand E und die erst seit 1869 zum Grunderwerb bereStigt sind. Die billlzen russischen eingeführten A>erbauerzeugnifse haben die Landwirishaft zurü>gehalien, und die „Salsengängerei“ it eine der daraus ent- standenen Folgen. Von Lodz, der edemaligen Fabrilstadt, wie von dem 900 000 Giuwohner zäblenden Wa:shau konnte Dr. Wunderlt@ vielfach Gilder vorführen. Die \@}\he Periode hat Wars<aus Baugßaraktir stark deeirflußt. Jm sten am B:g find die Siedlungen voŸ primitiver als iu den anderen Gcgenden des. Landes, Im Süden bildet Wblin das Verk: hcèzenirum, Kasimirek, im Müitelalter einst eiue bedeutende Handelsstadt, }st zurüc>kaegangen, aus Cleclm hat unr eringe Bedeutung, Fenseits der Weickiel haben wir \Gon Krelde- formatión. De: Vo!teagende \y1a< am Eme seiner Darlegur gen den Wuns\@ aus, es möge au in Deutihland e \{luß landeskundliSer Yrganisationen gelingen,

Mit seinem Danke an den Vortragenden verband der General- gouverneur von Beseler den Ausdru> der Hoffuuag, es möge der diuts<hen Arbeit verc.önnt sein, dazu etragen, daß aus Posen wteder

ellshaft Europas gemalt wird. Die mehr als 100 jährige russ>@e Praleas hat das Laud in geistiaer, natiovaler und selbst in wirts>astliher Gniwiklung zurüd>- gebalten, die posens<rn Bauern würden fih heute weigern, {ihren Wohnsiy în Preußen etwa aufzugeben und ihn mit einer Stedluug in Kongreßpolen zu vertaus>en. Die Ströme des Landes find arg verna&lässiat; es dürfte na< von Bese'er mögli sein, ein P-rkehrsne in Polen zu schaffen, das dem Lande zum Segen ge- reihen und sein Flußsystem an das deuts<he ansließen unte. Meliorationen dürften die Landwiitschaft dann heben, eine vernünftige Aufiorstung die Waldbestände und demgemäß das Klima und damit a¿< die B siedlung verbefsern. :

Zum Vorsigenden der Gesellshaft wurde für 1918 Geheimrat, Professor Hellmann gewählt,

n engerer Susammen-

eim Milit -

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrung®&- maßregeln,

Nähweisung

über den Stand von Viehseuhen im Deutsäen Rethe am 31. Oktober 1917.

| d ten der beamteten Tierärzte zusammengestellt im (MaN den Beri en serlichen Gesundheitsamte.)

d find die Namen derjenigen Kretse (Aits- 1c. Bezirke) A U L Maul- und Klauenseuche, er Pee des er

Rindviehs, Polkenseuche E Beshälseuhe der Pferde oder O de und Schweinepest am Berictstage hberrs<ten. Die Zahlen der betroffenen Gemeinden und Geböfte umfafsen alle wegen vorhandener Seuchenfälle oder au nur wegen SeuBe E ges sperrien Gehöfte, in denen die Seu(e na< den geltenden Vors@riften ao< nit für erloschen erklärt werden konnte.

Not.

eut. Nea.-Bes Königsberg: Memel 1 Semcinde, 1 C Bftau L i avon neu 1 Gem., 1 Geh.). NReg.-Bet Gumbinnen: Insterburg 1, 1, Olegko 1, 1, Pillkallen 1, 1, Ragnit 1, 1. Reg.-Bez, Allenstein: 1, 1, Orteléburg 1, 1. Reg.-Bez. Bahia: Marienburg |. Westpr. 1, 2. MReg.-Bez- Martenwerder: Rosenberg i. Westpr. 1, 1 (1, 1), S@&reey 1, 1 1, 1), Strasburg |. Westpr. 1, 1. Reg.-Gezs. Stettin: Uiedem- Grell Ll Meg.-Bet. Posen: Bomst 1, 1, Gräy 1, 1 (1, 1), Koschmin 2, 2, Meseriy 1, 1, Obornik 1, 1, Samter 1, 1, Shrimm 1, 1. Reg.-BDez Bromber L Hodepnsalia 1, 1, Strelno 1, 1. Reg.- ez. Breslau: Breslau Stat 1, 1 (1, h), Groß Wartenberg 1, 1 (1, 1). Reg.-Vez. Oppeln: Sro Streblig 1, 1, Lublinig 1' 1, Tost-Sleiwig 1, 1. NReg.-Bez, Schleswig: Husum 1, 1, S@le9wig 1, 1. Reg-Bez. Lüneburg: Lüchoro 1, 1. Reg-Bez. Arnsberg: Bochum 1, 1. B Des, Cassel: raf. Staumwburg 1, 1, Med>tlerburg- <werin: Malchia 1, 1.

Med>lenburg-Strelty: Neubrandenburg 1, 1. JFnsgesamt: 84 Kreise, 35 Gemeinden, 36 Gehöfte; davon neu: 6 Gemeinden, 6 Gehöfte,

DSungenseuche:

Reg-Bez. Frankfurt: lian - S@wiebus 1 Geb

1 inde, 1 Sodött (davon uen 1 Sem, up) Lame: 1 ie 1 Fomeinze, j Gehöft; davon neu: 1 Gemeinde, 1 Gehöft

B Meldittemtes uud Maß nud Slanenieia Geweinesauds

Regierungs- usw. Bezirke sowie Bundesftaaten,

die nidt tn

Regierungsbezizko

geteilt sind

5 | Sehöfte o | Kreise u)r

2,

reußen. Wnigtbe een e e Sumödinnega. „. .- Allenstein. „„+ »- DANId « «so o0 00

Martenwerder « « » » « Stadtkreis Berkin ooo E: avo 600 an E des te eo rov Ma a o 60 Stralsund. „0 M A A romberg. ». --.-5» Breda «ov op oan é Lau od oov a6 Opp N oooooo agdeburg - » » « « « - Merseburg » « »

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