1918 / 42 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Statistik und Vsollswirt[ckf;aft,

Zur Ardetterbewegung

r „Nah etnér von „W. T. B.* lüdemittelt-en Mcldurg etnes chmTiiecdamer Blattes aus Lonton vom 15. d. M, Hat die übers p legende Mebrheit des Metallarbeiterverbandes den Vor- (lag, einen Kundgebungtaussiand grgen die Regicrurgdvor- ichiêge ura Mannschaftegesey ¿u veraastalten, abgslebnt.

Literatur.

Das Februarkeft der „DeutisYen RunudsHau“ (beraus- cezeben von Dr. Braao Hoke f, Verlag Ge brüder Paëcte), erle) briagt ¿tren Beitrag eines ungenannten Verfcessers „Zur Sntw'Fluvg der ?orlär disden Ver'assung*. E'n Kapitel a:3 der innern preütisen Fe Widte wird ron È nt Müs:beck {a seiner Abbandk-rg „Die märkishe H ller ckafr und die preuß!schGe Versafsunctfrace" erörtert, Es folgt etn Versuch über „Bioïlozie und Waklie§'“, der I. von Nezküli zum Rerfcfier tat. Mit „Theodor Fontarcs Eff Briest® bes@fiüct i tine Abbandlung von Gourad Wandrib Die fortgesetzt veröfent- »idten alibarnrbacrisMen Erirnerungen „Qreutc vurd Ouers züge von Uveust L-do!pb Frictrich Schoumetrn (1778-1840) avs Haunoter, Tip.1) Aifisizrt C: wmtenifs2:y Seperal in evg'i\cher Dientten“, be- crbeiter bon scirem Ert] Major Cenrad von Holler fer, brinçen E lIderurgen vom erg'isäen Nöckd.ug in Spanten. Die zeit- aci ch- DiYtung ¡fl mit Herbert Martens’ Scnetteo „Au Deu:sck- lenbs Esse „und dem foutiaufenb ersetvenden .L-ben Ma! tin Lathe: 8, erzäh.t ven Gugen tier, vertreten. Œin Wiener Bitef von Fanz Do vorûd berid'et unter d m Lilel „NRomantik anm Wiener Burgtheoter* über Toaddâus Nittnezs Mäzchersplel. Jn Ler Lit, Iunt dau unierzicht B, G, F1ieiberr von MaF-y in einem Ar-flag Jodrfton geaen J. bnfton* des cnuglis?n Verfaßiers neuesies Du) einer Kittik, Frorz ice be‘p: iht „Neuere Schziiiter: übex die fojlalen und wiil'oftlidin Suftänte Belgiens", Qelcre Haff wat auf die Aujiipe Josif Homilers .Veu alten Eymnasium* ausm! rifam, Küúrzeze Guchbe!sprechunçcen foroie ein Berzeithnis dex elageaufenen Wür bliden ten Schiuß des H. ftes,

Zand- nud Forftwirtshaft.

Der Deutsche Landwirtshafisrat biclt at: 15. F-brucr in Berin seire á6. Vollversammlung ab. D. n w'@tigîten Vegen- jiand seinez Veooatur gen bildete der Wirts@Saftoplan flir das Erntesabr 1618/19, über den der Beirat Freiberr von Thünger- Thngen, ter K:mweiberr Freiherr von Lrdebur-Grollage uad der Gobetrac Ne glerang8rat ven Klifivg-Niede'zauFe Referate erstatteten. wurde da! der fclcende Besbluß getaft:

Die 483. Plenarsitzung des Deut'chen Landwiris@aftsral3 erklärt :

Die teutie Lirdwiri\-ft ist \ch dea E-pftes ber Stunde bol hewuft vad wird dem Vaterlande geten, was fic {bm [chbuldig ift. Tao aller E Gwiezigkciten und Gidernifse wird bie deutiide Lands wh Mit unbrrzagt und unverdrofsen welierarbciten unb den tayieren PVéännern imm Heere uxd în ber Marine bis zum Entsiege über unsere Belnde treu zur Seite f'eheo. In diesem S nne riktet der Deutjde Landwitticaîts at an alle Lantwhite die diingende Mabhneng, tn dew uns 7cech beoorftebeuden Entf itt-ngtfkcimvfe ale FKiast auszubicten, un dem WBodea die zur Ernährung urferes Volkes pöôtigen Lebent- wittel abzuringea und ir Leytco für die Errlbrurg des Volkes herzugeben.

I. Allgemeine Gesichtspunkte. 1) Das Kriegterrührungs3- ommt ift ¡war bei dem ia Fiübjabr 1917 autgefttelten Wtitsaftptan Feftzebt gewefen, den Arfocderungen ter lanbwutsœtaitlihen Er- ¿eiqung ia hôdeiem Grade N:Enung p" tragen, als es bo: her ge- teben ift, Dech ertklelt der WirtiGaftöplan 1e cue Rhe nuglidli&cr Besitmmurgrr, welcke bie LondwirtsKaft iu der Er- zeugung mehr oier weniger behtnteit haben. Vie!'e Bebtnteruvg ipürde f in d sea Joie unter den imrner welter eri werten Be- tilei Eo bditrissen in noH beri!ärtem Grade geltend macken, Nur en Wot'cheftsp'an, der borwlegerd va wirtschaftlicken Si siŸtspanft-n aufgeftllt "f und einen Aanreiz ber gefteizerten Er- ¡euguvg gibt, fann zu dem Z'ele füßrcu, aud 1m Kitege die fir dle Frutlrung nctwendigen Lebentmittcl in ger.ügenter Menge herborzubrtuger. 2) NaGtem die Lwrangtwirtichafz in ter biohertgen gorm fh vielfach vid: bewährt har, ift èm neuen Wirt'hatttizhr 128/29 tex Setwerpurkt auf eine bessere Ersafsung koncwtitschait- li@er Eriezgulsse am Orte der Erzragung zu legen. Ju ttescm Zred And den civzelnen Gemeinden over Gemeindererbänbden zu! Stfasung „ind Berm.ttilurg lardwiit chafilicher Grzevgnifse feitens der Fommura'vrbände möglick sft lêntlihe Organisaticnen als gesck äfts führende T'âoer, urter tunlichstr Zuziehung des ber: flih zubäntian Handels, beimgeber. 3) Für solche Eizeucn!sse, wie fux Ster, Obst umd andere ¡eit tberdeiblize Ga:ten- unv Felbfröchte, 4 tenen dle Zwargekcwut@aftnng eluen unverlennbaren Ziißerfolg geteitigt kat, t der ficie Verkehr wteder guzufübren. 4) Vie enorwe Preissteigerung für alle s: 2trtebömtttiel ber Landairishalt sowie die allgeuetne Ontwertung des Geldes erfordern zroar cine Gr bung ber P reise au für die Eneugnisse der Landwirtsh=\ft, wern nit etu weiterer bzrderbliwer Nüdzang der fandwirtsdcftliten Erz ugung civo- treten oli; b-t B: mefsung dte'er Yreise gebührt aber reben ibrer avfsoluten Hôde threm Verhältnis zneinander diz sorgfältlaste ecoaHtung Es muß vermeben toe: den, daß für Waren, die für bie Srrôbrurg woenigec wihilg find, die Pre se so bemessen werben, daß Ter Landwirt es vorzicht, vornehmlich diese zu erzeugen urd abzugrdben, an Etclle von Lebenèmiiteïn, welcher, wie Brot. eticide und Kartoffeln, vit? Grundkloge unserex Volköerrährurg im Krirge bilder. Gs ffi d:trgend erforverlid, tci die Preise der landwhitjGaft lichen E zeuz- r für tos Grulejahe 1818/19 sl-untgft fcflgesegt werbeo. 6) Da- von der Lebenemittelozeugung im kommer ben Iabre rit nur der Aufgang des Krieges, fondern uniere weltere Ernäbrungs- v'Letidfeit, also das Sh'@sal des deuten Ve!kes bedinct ift, ist vielelbe ridt wirder wihiio, wie die Erzeugung vou "Murition uod Waffen, Jedex lendwirtsGaftlihe Betrich ift deshalb als etne Kriegswerksiätie ersteu Grades ju b-trahten und terdient fu ger üß dicfelbe NüäsiGinahne wie die Nüftung8indusirie. Aus tem Grynte wissen G der Lardirkrticheft in ne bbherem (Grade cls bither Arbeitskräfte und Nohstofi-, tele namentli E fiegemlitet, guccfährt weidew. Gesicht dies uit, fo muß etre Erhaltung cder gar Steigerurg der Erzeucung auf einer uvscren Bedarf cu nur anr &hervd bedenden § öhe tür autgeschlc fen gelten.

S1 edenen Va n fordern:

11, Getretde uvd Hülsenfrüchte, Die FesisteTuna ter Preise für die Grrte 1918 muß derçgefialt erfolgen, daf Be Erböbu-g ter oslgemeinen Wir tiafisTosien geceniorr bem Jahre 1917 Net- nun gettage mird, ved boß fle für den Hnbau von Sommers fr d Sten rien gerügenden Anretz bieten.

Ii, Fartoffeln. Novem fiG ber parlamen!arische Beirat deé Kriegéernäktungfarnis unier Zaslimmuipg d:8 Heren Staatg- téfrel3rs bes KriegaeroübrurgCant6 dabin aug: ipioFen bat, baß cine Drtabletung des PDrelses für Faurtoffeïu aus der Gcnle 1918 geger- üter ben Preisen von 1017 nf&#t angärnlg set, ift nunmebr etre fGleuntaz amtliée Fefstscguna mb Bekanntmachung in btojem Sinne erforde! Li, aus dex ter weidectig hervor gebt, baß es si um tir befipretseHimtelr, welthe ninterallen Umständen gewährt werden folen. Während des Krieges bat si gezeigt, daß bie Martcoffel für uu‘ere Wotberräbhrung mindestens etn eb-nso wi&tices Leder êmiltel tildet, wle das Drotlgetreide. Eo Steigerung der Kartoffel- ettiäge ehört deshalb 1 den wichtigsten Kricgsmaßnahimen »ieles Jahre. Jbr Gelingen wide cll-in ion das Durctholten es deuten Volkes filler und feft rerbürger, E1 ift beskaib dank- bar ¿u begrüßen, ded der Herr Miniser für anbrotriihast, Domänen :md Korfst2n in Preußen fr ten kleineren und mitileren Bcsiz e!ne Trômie von 3,60 A je Zentner Pflanifartoffeln, soweit {ie für Mehranbhau herogea werben, bewtlligt Lat, Menn tiase Maß

Prämie u!@cht auf. „ar eckanites* Saatgut zu besänker, sondern ste dan ben av für Þd:3 einwanbfrei- Soatgut zugelafiener Sorten, derrn V-rwebtrng wünsGen3wect ift, ju gewähren, Darüber, od das zu p. äritierende Saataut den zu ftellenden Anforderungen entipriGt, möäßten die Kommunalperbände unter Mitwirkung der Landwirt- sdaitsfammern enticheidea, Da etne Stetgerung der Kartcffelerträge das etnzige und leyte Mittel bildet, um die Frnährung von Mensckrn ur.d Tieren au im näcksten Erntet2hre sihc:zust-lien soliten die Æriec8n i tihaftiämter mit allen Mitteln wie dur Stillung von kArbettekeäten, Darmpspflügen usw. cine Vermehrung der AnvaufltSe unterstützen.

1Ÿ, Zvckerrüben. Der Luckerrübeubau bild-t in wetten Gebieten Deutschlands tie wiéStiofte Srundlaze für dke Erziclung bôdfter Err teerträze bet allen Fetdf:úhten. Gine weitere Verminde- rang der Qubaufläbe wâre dethalb auch {lic den Ertrag anderer F-lofrüh‘e vert ängn'svol, Cg crsheint deetald unadbweis- bar, daß der Zuderrübenpreis den enora: gefitegenen Anbau- festen entspreheud auf mindestens 3,50 # für den Zentner erhöbt wid,

V. Lleferunugsverträge. Au in diesem Jabre ift ter Ab- \Slufi von Liefcrurgäverträgen zwischen Verbraucher- und Grieuger- fre sea tunlicbst zu fördern, Sollen indes dahingebende Bestrebungen zum Ziele fübren, so ift vor allem Sfcherheit dafür zu s{afen, daß etwa feitzeseizte Oohsi preise au außerhalb eines Verir2g6vei hältr.ife3 innegehaiten werden. Ferner {f dafür zu forgen, daß btejentgen La»d- wi te, wel@e keine Lleferungevo?rtiäge abgesblossen haben, nicht, wie în diesem Johre, biot-1hcer in Seftalt vcn G10ß- bande! cder gar Kicinbanvdelépreisen weit höbere Preise erzielen, a!3 diejenigen, die fi dar solche Verträge an die viel nieditgeren Erzeugerprctse getunden haben. Es empfiehlt {h daher, in den Leferungtver trägen den Erzeugern mindestens tas Ret vor- zubehalien, für tbre Lieferungen auch die später etwa zu- geitandeneu Sroßhandelreise unter Abzug der Trankport- kesien u berechnen.

VI, Wte. Wenn au zugegetea weben muß, doß infolge des il cleti anges eine Verminderung ves Biebbestandee, vor alem dzs

chweinedeftantes, urreimetdiih ist, fo ersheint drch eie so radifale AtsSblaF&tang, wie fe zurieit unter din Sebweir eb-ftänden er'olat, als viel zu weitgebend. Vor alen Dingen müßte deshalb Klarheit geickaffen werden, daß die Hö&ks:preise für Ferkel nur für Sdlaht- vieh gelten und dah der F-rieihandel möalihst von der Mitwlikung ver VBtehhanvel8decbände befreit wird. Als noch unheilvoler wird n@ abezr die jett viel zu weitgehende Enteignung des Nind- viehb-ftandes erw. ilen. Die Senkung derx Sch!awtviebpreise für Nindvteh nad der Verordnung rom 12. März 1917 war eine sehr verhänanisvolle Maßachwe, da vie Heuitge Prets- bewessung ar gesid:8 der Prelésteigerung für Nupvich, der vtelfach bezallten Anschaffurg8fofien uad der erhöhten Gestehungd- foftlen sür weite Teile ter Landwints@aït mit den g ößten finar zieDen Opfern varkrüpfi tft, Eine fFisisepung von Nuh- vtehböGtprelien Täßt eine daucrade Besserung nit erhcfer, gans abgesehen t avor, daß di: selbe nes der räâumlihen Vegrenzthrit der ei: zeiucn ZuDtgeticte praltG überhaupt nichi durhfüßi bar ift. E38 dlcirt demgemäß nur elne H:rau'segung der gegenwärtig gültigen Vöhfipreife far Schlactrinder tnindestens auf den Star.d dez fcüheren Dödhlipr2ise übrig, Fnsbesondere hat unverzüglich) eine wesentliche P'-raufseßung der Scktlaciviehpreise für Jun arinder zu erfolgen, da das j: yige Preifverhäitnis zu einem übermöäßizen Kbs@lachten von Miülhfködhen ge‘ührt hat vnd die geltenden Pietse für Juygvteh weit uter den Gieitehuygtfoften liegen, Die P:ct'e für Milch und Molkereiprodulte haben zar in den meisten Vreiégedieten elae erheblidde Œ:höbung erfahren, find aber im Verbältn's zu den Ec- geuger?oîten immer noh zu niedrig. VII. Pferde, Die Pferd: p reise sind, enispreGend den böberen Preiscn im fieten Verkchr, bei Kushebuvgzn zu erhöhen, VIII Arbetiterver hältnisse. Die in der Landwiitichast be- findllen russtsden Krteg8gefangeren bilden ciren so großen Teil eer zuz Verfüaung flehenden Arktkitékräfte, däß tkr? plégl!%- Rüds fübruyg im Wece des AuttausGes Tausende vou landroirt|afilicheu Hetricben vpôlliz Tabinleg-n wunde. Aus diesem Giunde nmufsen die Kriegeg! faagenen der Landwirtschaft bis zur GEczlelung des allge- melnen Friedens erbalien weiden. Soweit d‘es nieht erreitbar sein sollte, muß jedem Beiriebe wmögli&st eine gleide Zatl von Grsay- liâften übetwtefen werder. Der Verpflegungsvorshuß tft bts zubehalten. Aufjerdem sind die ältercn Jahrgänge in der Gtappe, vie na ihrem Berufe laudwi1tschaftliche Leiter oder gil-rate Arbeiter siod, tunlichst zu beurleuben, ta die Erhaltung urd Stelgecung der Botenerträge ía der Heimat für die Vollsernäbrung withttger N LNNGETEnaT siad, als cie Produktion tn din beseßten Ge-

IX. Düngemitter. Jn Erwägung, daß die HöXftpreise für ile Gizeugnifse, welhe der „Landwirt an die Verdrau@?r A IA £0, in vielen Fällen mebr nad) fo¿ialen als nah wirtsYaftliBen GeßHtepunsten festgeseyt nd, uxrd der Laltdünger für diz Er- haitang und Stefgecung der Bodenerträge der cinige Kunstdün„er tft, welher ar den mitileren und feineren Landwirtea, tnébesondere den ärmeren Böden, ln ausrej{Wendem "Maße zur Verfügung gettellt werben kann, ifi seine weitere Pictestetgerung möb,liä t ¿zu vermeiden, (58 liegt font die Gefahr yor, deß die bäuerilchea Betriebe auf den AeJug von Kalidünger mchr odex weniger verzitten und damit die Frodufticn eive weitere erheblihe Verminderurg eführt, Sollte ih bei tahmännlscer Prüfung des ünttiages des O ta1sächlih Ar Se gra ciner ea eraeben, fo fönnte im land-

iden roe im algemecinea Interesse lediglich eiacr mäßi

Erhöhung zugestimmt werden," ü a Se

SFheater uud Mufil,

Im Könlglihen Opernhause wird morgen, Dientte -Margareic® mit den Damen von Graafelt, von Steeie- Müll n e N, und nen een ees Bohnen und S!uenus 1¿TOLeint Aaufgelubrt. f f 2 meister Dr. el. Lai gel 2 ne usikalitŒer Leiter ist dcr Kapell __Im niglihen Scchzauspieïbause wird morgen zu 25. Male H imai* in der gewohnten Besegunz aufgtfäbit E f In der am Mitiwcch in den Fammeripielen ves Deuts@en Theaters staßifiadepdea Urauffükrurg von Stiindbergs lrr'\ch@Ger Phantasie ln fünt Akten „Der |{@ a'ze HandsEuh* (in der N ber- tepung von Gwil S@:riog) Knd die HauptroVen folgerdernaßen hei bt: Die frau: Jcbanna Terwin, der Konferoator, gtnonnt der Rlte: Werncr Kraus, Ellen: Marija Leiko, Ghristel S-ephie D gay der Pförtner: Mox Gütsto1ffff, ber Weihnachisiroll: Gertrud Cp'otdt, 44 ‘Bübnentild Lt Bens Koerrer, etne alte fran : Elsa Wagn- r. Lc Dubnentilber find nad Ert o fi Spielleiterin if De E A von Ezrfi Stern hergeit.Ut,

E?anutgsaltigcs.

Der Erste Deuts@e Landfrauentag, van alt l, et bo

Den eas dexr Deuts&en Landfrauen, indet id Donat au 1. Sebruar, im Plera:fgunglsaal des Perrenbaufes, Letpziger Setne fiatt. Fran Gräfin von Schwerin-Löwtgt, die erste

orfigente der Zentral», Hält die Grôffaungtaniprace und eine Methe namhastec Pe: fönlt@keiten wird die L2ge der Landrotrischaft ira Keteze na den verfchiedeasten KiHtungen bin beirachien, y

- Sinftellurg ven Yahlmeifteranwärter i / t ern Katjerklien Véariue. Ba der Kailexilhen Martne A 1. Ayril d, J. wieder jurge Leute als Maitnezahttaelsierenwkr ter eivgcsielt. Scbriftliche Gesue 1: GinsteUung find bis zuni 1, Mütrz d, F. an dog Foramando ber Il. Werfibivisioa tn Wiidelmohavea zu

abiile ader zuni Ziele freu soll, so ift detngend exsorderlih, ti: j

rihiea, Die Marinezablmeisizc gehbren zu den obcreg DBecnnten dex

Leitung :

die Anforderungen an !kbre Voebildiung und Erziehung gef

bedingungen für die Einstellung find u. a.: Mindestens Neite' (ieoD Prirna einex höhezcn Lehrauf ait, Alter möglich nit über 2 Jah é und See- und Tropeudienftfähtateit. AUes sonft Wifsenswerte tit va ersehen aus den „Annabmededingunçcen für die Marinezah!weis zu fautbabn“, Neudruck 1912, Prets 20 & H, Buthandlung 6. A Nachfolger, Wilhelmshaven, Wilhelmfiraße. es

London, 16, Februar. (W. T. B.) Wie „Ne 2 meldet, bes@&loß der Nahrungsmittelkontrolleur I E weise Durhfübrung der FletsWzuteilung na einem Ent, wurf, der für London uad die umgedenden Graischaften am %5, g,

bruar, für ganz Großbritannien algemcin am 25. März in Kraft Ly

MRotterdan:, 16. Februar. (W. T. B.) „Maa35ote*® meltet: englishe Dampfer „Factor* ist in der Nähe von Vaerum (Dänuemar?) rah einem Zusammenstoß mit den ey lis&en Danvfer „Macatto® auf den Strand gesetzt worden, L Der engli): Damprer „Sardinia*® (6080 Bruttotonnen) ist auf der Höhe von K igier auf Klippen çelaujen. Nic Mitfahegon! find wahrscheinli gerettet.

Amsterdam, 14. Februar. (W. T. B.) Wie d!e sändisdhe Tekegrapken-Agentur“ erfährt, ifi Heute mittag L Doîtershelde das Dampflotsenboot 14. beim Suten na einer von Fierfahrzevgen gemeldeten Mitre dur unters ecishe Explosion gesunken. Ebcaso îfff das FisGerfahrzeug „Hrnemutden 16“, d28 an der Nadsu&ung betelligt war, in die Luft geflogen. Von der Bemannung des Dawpf-18 {find der Kormamaudaut und fünf Mann der Besatzvug ums Leven aétómmen, aufierdem drei Mana von der Besatzung ver „Arnemuiden 16“,

Madrid, 16. Februar. (W. T. B.) Laut amtli@Ger M: Les A det Barcelona E „Lirda Gürertl zusammengestoßen. er wuden ‘zwôlf Tots u

Verlegte aus den Trüramern geborgen. A GRraga

Bukarest, 16. Februar. (W. T. W.) Heute naXmittag w unter arößter Anteilnavme der hiesig-n Nikuär- und AbiG Ta die slerblihe Hülle des im 48. Leben? jahre an den Folgen einer Operation verisorhenen SGeneraistabüchefs der Militärver« waltung, Kai l:ch ä{Gfshen Obersten Hen t\ch auf dem hi en So: datenfricdbof beigesegt. Unter dem FTrauergefölge befanden fih Seine Königliche Hoheit der Prin4 Chetitian als Vere treter det Köntgs von S 1chsen, der Gencralfelidm'r\{0l- von Maenser, der in dem V-rsto benen zugleich seinen- früheren Oder, quarilermeifter verlor, der Ml'tà gouvzrneur S-neraïl der Infautei|e Tuetff ven TíSere und Weiz ndach mit den VevoUmättigten der bervündeten Staaten und fast das cesamte deutihe und verbündete O'fiteikoips. Bon rumwänischer Seite nabmen Hexr Lierauder Mar.b!loman, die Verweser der Vitr.isterien und ondere bekannte Persönlichkeiten teil. In dem Oberften H:nts ift der geist volle, ungewöbhnTlch tatläftizie Schöpfer der Militär« verwaltung Rumäntens dabingegangen. Ihm ift es in hohem Maße g1 verdanken, daß es gelungen it, den Siea über Rumänien in denkbar günftigfter W ise dem wirtschaftlichen Du balten în der Heimat nußbar zu maten. Ec - hat nickt nur die Gnerglen der ihm unter}tellten ‘Mizitärbebörden im reidften Mass entfaltet, fondern au mit weiser Veretaigung von Wili-ndklarbeit und Gntgegènkommen es verftandev, ‘der ruwänis{chen Bevölkerung volles Vertrauen einivflößen, um fie für die PVéitarbeit zu gewtianen, Dee rumäntshe Presse beklaat denn au aufs itefsie den früh jettigen Tod des g'oßeu Deutschen, der mit jo viel Ernsi, Eifer, E D und Grfol; dem Lande ein geordnet-6 Leben wieder geschen J Freund NRumäniens geworden set. Er. have tem Volke das verloténe Selbsibettraüen tötedètgegeben und e Beispiel etner: ner müoliden, dm All emeinwohl gewtdmeten Arbelt ange!euert, er dabe die d utschen \cköpfertshen Fähigkeiten in ede!lfter Wetie verkörveit, sein Andenken werde im rumänischen Volke in aufrihtiger Vankbarz keit bewahrt bleiben.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Königliche Vchanlpiele. Dienstag: Opernhans. 49. Dauer- bezvgsvorstellung. Dienst- und Freipläge Knd augezoeen Margarete, Oper in fünf Akten von Gharles Gounod. ext rach Woethes „Faust“, von Jules Barbier und Michel Carrs. Musikalishe uon: A Aer E O C) ète Y r. alelt: Verr ettu : i

fessor Rüdel. Aufang 7 hr. S SORe BE DON Schausyielhaus. 50. Däuerbezugövorftellung. QDienst- nb reipläge find aufgehoben. Deines Stan. in ver Eis von Hermann Sudermann. Spielleitung: Herr Oderspielletter Patip

Aufarg 7& Ubr. Z

‘Mittwoch: Opernhaus, 50, Dauerbezugsvorstellung. Dienste und Freipläze find aufgehoben. MRappelkovf. (Berliner Fassung v3n „Alpenkönig und Merfchenfet. d“.) Oper in drei - Aufzügen va) F. Natmund von Rickard Batka. Mußk von Leo Blech Anfana 74 Uhr.

Savspielhaus. 01. DauerktezugsbersteTluna. Dienst« und Freiplágze find aufachoben. Die Braut von Messiua ‘odér Die feindlichea Brüder. Ein - Trouerjpiel mit Chen in diee Eo gen von Schiler. Spic[leltang: Herr Dr. Bru. Anfang

Familieunachrichten.

Verlobt: Frl. Dina von Mitschke-Collande mit Hrn. Major a. D; as e 2 D Z (Breztau), Fil: 2 nie von Gottes B

n. Leutnan mt von Gottber r. Klitten—4- | Wilten), Frl. Maia Fabneniürelcee mit Hrn. Ór. jur,

Waller Nossi (Rojock—Bittergut Falkenstein bei Friedeber6

Geboren: Ein Sohn: Fru, Landrat Dr. Perner (Gume binnen). Hr. Pfar1er Martin Franke (Frankfurt a, M.). Z u C Da n ONROLaO Hermann Grpentes pas S e oît Ladderge D -Seutgant ie von Kliping (Rankau). 1 E B E

Gestorben: Hr. Gpmnafsialdirektor Dr. Ernst Hoffn:ann gen

¿etitn). -_ r, Ge L 1 b, Hézler) s rirud vou Rosenderg-Grustczynéki, ge

E} 7

Verantwortlicher Shhriktleiier: Direktor Dr. T y r s l, Charlottzuburl,

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsftlk eamungsrai Mengering ia Berlin. 1

Verlag der Gesäfi3stelle (Menger in g) in Verkin

Mut ter Nervdeutsden O E aue cFlfrnferei und Barlogtanfali

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Marine mil besitauutèra D'ifizierêrarig; demenlsprr enb werden aug i

| „iß Fünf Beilagen.

be und als Vertreter der feindl'chen Gewalt ein wahrer

Erste Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

¿ A2.

Berlin, Montag, den 13, Februa

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NicGtamklihes.

Vayern.

gu Beginn der vorgestrigen Sigung der Abgeardneten- umer gedachte der Präsident von Fuchs des Goldenen Y jeitsfestes des Königspaares mit einer Ansprache, "er er der Liebe, Dankbarkeit und Treue des Bayernvolfes m Königshause Ausdruck gab und den Segen des Himnmrels { das KönigSpoar und das bayerische Vaterland herabflehte. " ir alle wissen’, so fühite der Präsident laut Bericht des elfen Felegraphenbüros* av, „was „wir dem König Ludwig vanfen haben, Her schon feit Jahrzehvtea, che er den Thron seg, etn When fruhibarer Arbeit geführt und seine Kräfte, L ' reiden Erfahrungen und sein oabgeklärtes Urteil ; Gesamtheit dlentibar gemacht hat. Er steht vor uns als ein tiger, gereter und weiser Herrscher, ais ein -Mann, dem seine n persönliden Etgenschaften einen Ehrenyfaß im öôffentliden hen auch dann gesichert häâtter, wenn nidt eine Krone fein Haupt núden würde. Alien Bundesfürsten etn Vorbild, bâlt unsex König jelbewußter Treue zu Kaiser und Neih und weiß {ih {tcis dex nützen Zusttmmung seines Volkes sier, wenn er diejes Gefühl

osammengehöigfeit aller deutshen Fürsten und Stämme in jitvoller Wetie öffentlich bekundet,“

Der Königin gedachte der Präsident als der wahren ndesmutter, die in aufopfernder Weise sich in den Dienst

r werktätigen Nächstenliebe gestellt hat.

wam

Oesterreich-Ungarn.

Anfolge der derzeit in Rußland, und zwar speziell in j, Petersburg, herrshenden Anarchie und der dadur be- nten Unsicherheit hat sich der Minister des Aeußern, wie Molffs Telegraphenbüro“ meldet, veranlaßt geseßzen, die unter ¡hrung des Generaltonsuis von Hempel in Skt, Peters- irg befindlihe Kommission zeitweilig abzuberufen. ¿ Kommission hat vorgesiern die deuischen Linien südlich inaburg überschritten und befindet sich auf dec Reise nach hien, Sobald die Sicherheitsver hältnisse in St. Petersburg ) gestatlen, wird sih die Kommission wieder dahin zurül-

geben, Großbritannien und Zrland.

Noch einer amtlichen Meldung ist der Chef des General- 16 Sir William Robertson zurückzetreten und Sir eury Wilson zu seinem Nachfolger ernannt worden. Hierzu merkt das „Pressebüro“:

Die Erwetiervun, der Aufgaben der dauernden militäisckSen Ver- tinp, de dur den Obe sten Krieg8äiät bei seiner leßten B, ratung Versailles beshlofsea worden i", vat die Cin\chräi kung bestimmter biugnisse, die bteher dur den Chef des hr'tishen G-neralîtabs auf und eines Köotul'chen Er!afses vom 27. Januar 1916 autgeubt iden, notwendig gemaht. Unter dieien Umt'änden hielt es die iur g für r'ch'ig, dem Seniral Sir Wilßiam Nobe:1son die W1h1 \terlafs/n zwischen der U-be: nahme tex Berireiung ter enc1When A mee

dem Obersten Kriegèrat in erfa les und der Fos: tung feiner ifelt als Generalstabshef unter neuen Bedtng!ngen. Aus Grünvben, ider Prem'erminister in etner E:k ä ung im Unterkt aue sobald als lid 1m Verlauf der fommei den Woche da:legen wird, vermochte bation ih rit zu entschli ß-n, cen ein-n oder arderen Posten junebmen, und die Regterung hat sein Nücfiri1ts„ef: ch mit a: okem dauern angenommen. General Sir Hen y Wilson -hzt den Posten 1 britisher Generalsiat 3e arpenomm:n. Die B seßung des fene des dauernden evgltschen Veitretens {n Versailles wtrd in igen Tagen bekanntgegebén roerden.

Das Arbeitsministerium macht bekannt, daß die Kom- ission für den Wiederaufbau, die mit den tbergang8maßregeln am Ende des Krieges betraut ist, dem \iegófabinett einen Demobilisierungsvorschlag eingereiht hat. die Reuter meldet, ist die Grundlage des Planes, daß bei t Demobilisation der Viannschasten die Forderungen des tgerlihen Lebens mehr berüdichtigt werden sollen als die n Heer und Marine. Die Maßregeln werden den' Arbeits- iten anvertraut werden. Auch örtliche beratende Kom- tssionen werden eingeseßt werden.

Das „Reutersche Büro“ meldet, daß es Lord Robert cil nah Einzelheiten seines Planes einer Liga der lionen befragt habe, den er im Parlament angekündigt be, Lord Cecil antwortete. das sei ein Gegenstand, den er idt zu erörtern wünsche, aber er habe nichts dagegen, in femeinen Ausdrücken seine persönlichen Ansichten über die irleile und Schwierigkeiten irgendwelcher derartiger inter- wtionaler Organisationen niederzulegen.

„Die Haupt|chroterigkeit set, wie man die Entscheidungen oder Vehlüsse ciner Liga der Nationen in Kraft see. Es könnte darauf "gewesen werden, daß, als in England zur Zeit des Krieges hen der weißen und der 1oten Rose die Anarchie ühèrhand nahw, è angewendete Methode eher wirtschaftliher als mili äri\her Natur wesen fei, Und er glaube, daß dasfelbe Mittel höchst wirksam ich S würde bei der Behandlung etner üb?rhand nehmenden inter- h, nalen ‘Anardte. Aber von Anfang an müsse man klar darüber i wels Ges-y mana exzwingen wolle, und daß dieses Gesey so O als mögli sel. Ein WBorteil des Kriegen werde der Gehe Wunsch fein, die Wiederïchr eines solchen Ecekgnisses zu Puder, und dieser Umf!and würde auch die internationale Stim- gd ßeneiater machen, aber wiewob! er es erhoffez, zwelfle ec taran, bie mögli sei, die Völker der Welt dazu zu bring-n, si völlig llen die Herrshzaft irgend einer intetnattonalen Organisation zu benn d Er set genetgt, ziemli vorsfidilge Maßregeln anzuflreben, lon amit dürste mon nach \¿inem Empfinden sicherer borwärts bnen. t, als wenn man zu ras vorwäits stürme. r würde ‘es als daß großen Schritt anseben, wenn man zu einer Bestimmung käme, Meise and elnen Krieg beginne, bevor nit in einer oder der anderen elne Sa&e etner titernationalen Ecwäaung unterroorfen worden

it anderen Worten, man müßte zunähst si eber auf tnter-

allg itr Beratungen als auf interoationale Gericht! böfe verlassen, Wortest tige, lebenswihtige Fragen vorli-eg-n. Die wünschens- Meinue Masinahme sei es, die Völker der W lt daz! zu bringen, dd ptvershiedenhetten dur etre andere Maßregel b-izulegen als rhnen Krieg und Ke an Erdrterunoen und Beratungen zu ge- bum als an dle regelmäßigen Auékuuftêmittel. Obwohl elne voll- (8 mb lige 90 der Nationen alle Kulturvöiker umfassen müßte, wäre Zim Sth! daß man wit einer beschränkteren Zubk zu beginnen habe, Ueber, Qlufse sagte Rodert Crcil, daß ein allgemeines wirtshaftlices

Ueber die Vechandlungen des Unterhauses zur Thronrede am 183. d. M. berichiet „Wolffs Telegraphen- büro“, wie folgt:

Der Abg. Herbert Samuel f3)rt? ausz, dieg set der an1z°m- ne Zet‘pui l, die E!gebuisse des Negierungé'vstems, unter dem Eng?andb die litzien 14 Morate gelebt habe, nämli des Kriegtfabtnet!8, zu erwägen. Der Redner bezeihnete die Grgebntsse in ‘jeder Hinsieht, abge]ehen yoa den militärt\chen ODyeralioren, von denen man nur etne unvolkfommene Kenntr.i3 besie, cl! ungenügend, und wes darauf hin, daß Ergland hinsich!lic des Manpschaftsersotz-8 heute prafiisch in derselben Lage iei woie 1916, daß "der an- ertenneniwerten GBemübungen! des Landwirtschafism!nisters d'e Er- zeugung d'8 Vortahres nur eine vtezprozent!‘ge Zunahme aufw-?ise, doß die Lehenémittelverteilung höchst unbefriedigeud set, daß h!n- Gti des Shiffbaues 1917 bie Ergebnisse weit h'nter den Ber- sv etungen Llovd ŒSeorges zurüdbltebea und daß ti: Staat8uigaben 1917 um täglich zwei WMilltonea Viund Sterling zunehmes. Ver Minister Bonar Law erwiderte, daß die Nede Somuels cine Veor- urt-ilung nicht nur dis gegenwärigeu Shstems, sonbvern der der- zottizen Megierung feft, in diescm Falle habe da? Hus bie Pflit, eine Negierunzz einzusetzev, {u der es Verhiaueu habe (Hdit, bri !), bis die {ou me, man glaube, dies tun zu Tônnen, mge wan sch ber Kitik euthalten. Der Nedncr wes va, baß das Kriegs?zbinett ta h-n yon dem Borrediuerx anges®nittcnen Fiagen keinetv:egs fo ungünstig abgeihnitten habe, wie angegeben worden fei, Fnsoesondere babe fich die heime Nahrungemittel- produftion 1917 um 850000 Tovuen an Körrerfrücten und um 8 Millionen Tóunen an Karicffeln erbt und ferrer habe 5 gegen 1916 ta Srankceid die Zahl der verfügbaren Kanonen um 30, die der Flvgzenge um 250 9% vermehrt, VBonar Lawv fette hinzu: „Jch hade kein gioßeres Intertsse an dem gegenwärtigen Premier» minisiex als an dem vorigen und wünsche Berechtigkeit sür beide, aber ich mag an der Spiße dds Landes lieber einen Mann sehen, der den Fehler begeht, allzu fanguintish z1 fein, als einen, der an Pessunitmus lettet.* Der Arbeiterführer Nbamfon sagte, er flehe ctrem Wechsel der Negterung niht im Wege, falls ein solwæer gewüns%t werde. Die Friehensbevingungen des Premier- minis!ers gingen vicht jo weit wie: bie der Atbeiterpartet. Leider sei aher die deutlche Aativort auf die Kriegstelertlärungen ter Arbeiters» \caft, Lloyd Georges und Wilsons alles andere als bcfauvgs3rvell. Der Premierminister have ertlärt, daß bte Berbünzeten tn Vet jailles hinskät.ih der Kriegsßziele einmütig gewesen scien, Die Berbündeten fouten aber weitergehen und die Friedensmöalichkeiten erörtern, um über bie Fiicdenszicle zu etner Verständiauug zu ge- langen. Dex MNMeduer appellierte_ an die Regateruno, die Tü- für Verhaodlungen offen zu lassen. Der Aba. Holt \sch{iua e'nen Abänderungsantrag zur Nntwort auf die Ih ourehe vor, bder das Bedauern tarúb rx au8drücke, daß die Durisührung ber milt- tsen Operaitonen dic einzige direkte Aufgabe der Regiczung set, Lord Henry Bentinck unterstüßte Kolt mit tem Hinrwoe!s, daß man an etiem Z-tipurkt an.efoma en set, wo die Otplomat’e aïttye Bemühungen v aen sollte, den Krteg zu beendigen. Der Moator Herbert eklärte nameis tex im Mil'tärdien#? stehenden Unter- bausmitglteder, sie seten bereit, tbr Leben für Grof britannien und die Verbündeten in die Schanie zu schlagen, wüten aber genau zu wissen, wür sie kämpften. (r sp'elie auf gewiss: Aeußerungen der Noribc!iff pr }+ an und betonte, fir dexait,e Zdeale ver» gôsse er sein Blut nicht. Der Atg. Whyte führte aus, dir Sace des F:tedens würde am b-sen dadu'ch geiördert werden, wenn dite Ente nteregt-runcen ausdrüdcklich erklärten, daß sie tie tn Wilfors Konare hoishzft ntedergelcgten Gru: dye annähwen und ber it setev, N- auf der Fii-de: 8tazung du {zuführen Gr wies den Gedanken etnes Versuchs ab, O-sterreih von Deut'hlard zu trennen. Der Minister des Aeuß-rn Balfour erwiderte, ex sehe nit e'n, warum man ni&t veisuhen solle, Deutschland und Oesterreich zu trennen. Niemiod werde sfch{ mehr freuen als er, wenn (8 gelänge, die fcindlide Koalition zu sprengen. Tie übrigens hauptiäbii mit mil-tärtihen Fragen befaßte Versailler Be- »alung habe durchaus ri&tig gelandelt, wenn sie (s ablehnte, in den gleldzeittarn Erklläungen Heitlings und Czernins etwas wte etne tatsäwiih: Arnäherung an den Standpunkt ber Ertertemähhte zu erbl‘ck-n. Dhwobl Ciernin die Botschaft Wilsons vor ch gehabt habe, Fabe er nur auf ben Präsidenten, nicht auf defen Kriedertbedingunger Bezug aenomne». Somit set er offenbar nit bereit, diese arzu: ehmen. Balfour betonte weiter, Deut'land habe zu erkennen gg'b2n, daß es heute ebenso entfernt davon fei, wie vor drei Fabren, die Iteale anzunehme", w [Æen Wi!fon Au?tdruck verltehen habe und d'e die gemeinsame Ansicht Imerikas, Englarts und der Ver- bündeten, on deren Seite ‘9merlka und Englard kämvfter, darfteVen. 8 sei nutlcs, die Regierung zu tadeln, taß si- nicht diplomatische Metboden anwente, die ja do nur etnem Voike gegerüber anwend- bar seien, das tercit sei, zu einer Verständigung zu gelangen. Die Mi1telmä@ie hätten deutli gezeigt, daß sie gar nit die Absit hätten, zu elner Berssändtguna zu oesangen. Der Kriea werde da- ber ntcht endig:n, bis Deutschland und seine Verbündeten bereit seten, zu Friedensverhandlungen in ein PBVeraturgtzimmer zu kommen. Deutscbland kenne die Bediogunaen G-glands. Hafe es zu irgend ciner Zeit den gertnasten Wunsch verraten, eine Anräßherung zu waden, welche ein BVercasungézimmer von Nuygen mochen würde ? Gnthalte die Hertlingrede irgendwelches Anzeichen, doß das Ende bes Militar!8mus in Deutschland nahe set? Im Gegenteil, der teutsGe Erfolg an der Oftfront habe sofort bewiesen, was durd- weg ver wlilliße deutshe milttaristishe Gels gewesen feft, nêmlich Ernwe:b neucr G-biete und wirts{afili®@e Ausdebnung durch fontrollierenden Eilrfluß über groß? Lnderfirecken, durch SiBerung der Grenzen und durch Unterstelluna dlescer oder jener Fremtvlfer unter deutsche Kontrolle, Das fet die teutsde Politik drei Jahre hindurch gewesen. Soweit man na den äußeren Anzeichen und den G klärungen der verantwortlichen feind- liGen Staaiêmänver {ließen könne, srhe er fein Abgehen au nur um Haaretbreite von den alien PVestrebungen, elnen fogenannten deutschen Frleven zu erlargen. Alle We't aber wis», was ein deutscher Friede sel. Er habe nur elne Bedeutung: Ec sei ein Frteden, ber jede Nation ium Hörigen und Sklaven Deutschlands mache. (Betfall.) NRunciman bemerkt-, daß die Regierung, wern sle bie dffertlide Meinuvg zufrledenst-llen wolle, burchaus flaritellen wüßte, daß fie es mit ihren Friedenkformeln aufri&tig meine. Dec Abg. Snowden sagte, bie Regierung habe eine riesiae UnwissenZeit bewiesen sowohl fm Kriegführen- wie im Frieden\sch{Gließen. Das Land fet zu der Ueberzeugung gekommen, daß die erste und drirglibste Pfl'cht fet, die Regieruna aus dem Amt zu jagen. Anderson fügte binzu, wern die Intelliaenz der britischen Staatsmänner der Tapferkeit der britischen Soldaten gleiä; käme,

wäre der Krieg längst vorüber.

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Frankrci,

Der Siaatshaushaltsausschuß hat der „Aaence Havas“ zufolge einen Kredit von 110 Millionen bewilligt,

der unifizierten Sozia- listen trat am Freitog zum Empfang der engiischen und belgischen Vertreter zusammen, die nach Paris gekommen sind, um sich mit den französischen sozialistishen Abgeordneten über eine interalliierte Tagung zu verständigen. Henderson und NRamsay Macdonald luden die anderen Genossen zu dieser e: sten Beratung ein, die in London stattfinden soll, wo man sich ü die allgemeinen Grundsäße eines demotialischen und gerehten Friedens zu verständigen beabsichtigt. Macdonald erfläcte, daß man sich zwar mit feinem faulen Frieden be- gnügen könne, aber vor dem Zusammentritt einer inter- nationalen Tagung eine vollfomrnene Uebereinstimmung zwischen allen Sozialisten der verbündeten Völker erzielen müsse. Huys3- mans und Broudclere, die belgischen Vertreter, jtimmten dieser Erklärung zu.

Luß land,

Der bolschewistishen „Prawda“ stellt die Agitationsabteilung für die Note Armee besondere Agitationskoilegien auf, die sih über ganz Nußland ver- breitea follen, um die Organisation der sozialistishen Armee überall zu betreiben und die Massen über ihre Ziele auf- zutlären.

zufolge

-— Nach einem Erlaß werden alle Guthaben von den alten Privatbanken auf die nationale Staatsbank der russischen Republik übertragen auf Grundlage völliger Beschlagnahme. Nlle Bankaktien werden als ungültig erklärt und die Zahlung der Dividenden aufgehoben,

- Immer bedrohlicher lauten die Nachrichten über die Anarchie, die die Note Garde in Livland eingeführt hat, und die, so scheint es, auf die gewaltsame Ausrottung aller deutschen Elemente in diesem Lande abzielt. Die Schreckensherrschaft der Roten Garde breitet sich über den ganzen bisher unbeseßten Teil Livlands aus. Die meisten Hofbesizer sind avsgeraubt " und von Haus und Hof verjagt. Die proletarischzen „Komitees“ herrschen. Die Hungersnot steht unmittelbar bevor, da die von den Ges meinden eingeriht:ten Verpfl-gungsfkomitees nicht viel ausrichten können. Vielfah hat man schon die Strohdöcher abgerifsen und als Viehfutter verbraucht. Jn den Kirchen finden Tanzvergnügen der Roten Garde statt. Die Einwohner sind unbewaffnet und uicht organisie1t, Widerstand ist daher unmöglih. Mit Ausnahme der Revolutionä:e erwartet in Livland alles mit Sehnsucht das Eingreifen bewaffneter Vtacht, von dem man die Befreiung des Landes von dem täglich uner- träglicher werdenden Terror erhofft.

Fn Riga eingetroffenen Nachrichten zufolge sind bis zum 10. Februar in Dorpat 8300. Deutshe und viele deutschfreundlihe Esten verhaftei worden. Alle Lebens- mittel wurden fkonfisziert, so daß die Ernährung deutscher Frauen und Kinder kaum mehr möglich ist. Hunde1te dr Verhafteten sind in die Kasematten nach Kronstadt übergesührt worden. Das Leben der Verhafteten und Nichtoerhafteten, die hon lange entwaffnet find, s{chwebt t1ündlih in allergrößter Gefahr, da die Maximalisten die Verhafteten als Geiseln gegen Deutschland verwenden wollen und unter den Nichtverha'iteten ein Bluthad anzurichten drohten. Durch Maueranschlag wird der baltishe Adel, Männer von 17 Jahren und Frauen von 20 Jahren für vogelfrei erfläit i j Die bevollmächtigten Vertreter der estnishen Kleingrund- besißer der Kreise Dorpat, Fellin, Pernau und des Dorpater Hausbesigervereins sind in Danzig eingetroffen und haben die deutsche Negierung im Namen aller estnichen Kleing1und- besißer Nordliolanos um Hilfe gegen die Schreckensherr schaft der Maximalisten und um sofortige Besezu! g des Landes dur ch das siegreiche deutshe Heer gebvten. * Ebenso haben die Hap- salec Deulschen und deutschfreundlichen Esten Abgesandte an die deuische Heeresleinuung mit der Bitte um schnelle Beseßung des Landes gesandt, da sonst alles verloren sei.

Die norwegischen Blätter veröffentlichen ausführliche Telegramme über die Schreckensherrschaft der Roten Garde in Finnland, die die Losung ausgegeben hat, alle Bürger über 12 YZahre zu töten, was sie an vielen Orten bereits systematish ins Werk gesezt hat. Jn Helsingfors hat die Rote Garde jt begonnen, Frauen und Kinder zu ermorden, die außerdem viel- fah dem Hungertode preiszegeben sind, da die Noten Gardisten alle Eßwaren und Trinkwaren in Prioats häusern beshlagnahmen, obwohl dadurch die Zivilbevölferung der nötigsten Lebensmittel beraubt wird. Die Zustände, be- sonders in Helsinafors, werden von Augenzeugen als fün chter- lich geschildert. Wie „Afstonbladet“ aus Wasa erfährt, hat eine dort abgehaltene Versammlung von Gemeindeve1tretungen be- \chiossen, alle Gemeinden aufzufordern, ihre männlichen Ein- wohner im Alter von 18 bis 40 Jahren in den aktiven Wehr- dienst zu stellen und alle über 40 Jahre alten Männer in den Reservedienst.

Da ein in Uleaborg erscheinendes Blatt gemeldet hatte, der finnishe Senat habe ein Anerbieten der \hwedishen Regierung, zwischen dem Senat und den Nevolutionären“ zu vermitteln, benimmt abgelehnt, lenkt „Dagens Nyheter“ die Aufmerksamkeit darauf, daß die \hwedishe Regierung keinen förmlichen Vorschlag zur Jnter- vention gemacht hat, fondern nur verstehen ließ, daß sie bereit wäre, an einer Verständigung mitzuwirken.

Der General Alexejew hat nach der „Js8westija“ den Kampf nicht nur gegen die Bolschewisten an sich, sondern im Namen der Wiederherstellung der Monarchie aufaenommen. Heftige Z isammenstöße haben zwischen der Noten Garde und dem Gegner stattgefunden. An drei Punkten kam es zu militärischen Operationen. General Erdely kämpft bei Rostow, General Alexejew bci Woronesh. Jn den erbitterten Kämpfen bei Woronesch wurden die Sowjettruppen von allen Seiten umzingelt. Alexejew hat einen strategischen Plan ausgearb?itet, um die revolutionären Truppen einzuschließen. Jm Falle des Erfolaes will er dann über Woronesch und Charkow hinaus nah Moskau und St. Petersburg vorrücken.

Die „St. Vetersburaer Telegraphenagentur“ meldet, daß

den die Regierung zur Charterung brasilianischer

ereinkom ? i i du men unter den wichtigen Völkern ber Welt, falls es Maelühit würde, eine fürbibäte, Waffe gegen bie Uebeitäter wäre.

Schiffe gefordert haite.

nach einer Schlacht zwischen Matrosen und der Roten Garde einer-