1918 / 50 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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: Gin xeuer Geifl berrsÆXt iet im 2%. Wobin das Auge (aut, itberall ein Werden, eta Wiüben und Get2then. Wiesen nft üyptgen Beständen, die den Varihvlesen wenig rachstehen, {eite BieHreeiten mit reichen Viehherden und fiöhlid) dahtngaloppicrenden Pferden, woJende Aehrenfelter und reie Gemüsekulturen zeigen K dem das Zu Dur&wanderndet. Der Verfasser (lit seine Betraztungen mit deim Wun scbe, das Haveliänbiske Lach mze £c8 werden, wa5 einst der frühere Oovervräfident der Brepinz Brar denburg yon der SDulen- burg a!s \ciae Bestimauag bezeichnet hat: „Das 30 km vor den Toren Berlins gelegene Havellärdiske L1H isl berufen, die Milch

4

rend Flelschkammer der Saupistadt zu werten.*

Gesundheitswesen, Tierkrankhcitezu und Abfperrungs3- u1aszregeln. traunïtheiten

Die ansledenden im Säuglings- und

Sleinkinderalter wird Dr. Falk, Aifl®enzarzt am Krank: bause : Sladt Neukôlln, in einem öffentithen Vort:ag gemeinveritändlib i (

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Dir behandeln. Dleser Vart-ag findet am Donnerstaz, dem 28. Februar 19/8, Abends 7 Ubr, in der Wanderausstellvunag für GSäuglinasfürsorge ia Neuköln, Larientorfer Leg 28/38, statt, die bon BVeibaud der Nate: Inti hen Frauenve- eine der Provinz Liranbenburg bs zum 3. März, tägiich von 3 bis 7 Ubr, gezeiat wird, Dort wird ferrer am Fiettag, tem 1. März, Abents 7 Uhr, der Wberarzt Dr. Kott tom Kaiserin Auguste Vittoria - Haus zur Dekämbtsurg der Säug!ingtstablichkät im Deutschen Nelke zu Charlottenburg über ,Todesursaen im Säuglingiier" fpreten. Der Gesu di:ser Vorttäge und auc ter Autstellung, der nit rur Müttern, ondernt allen Frauen empfohlen werden fann, ift frei. Elutritiskarte1 für die Vorträge find iz Ausstelungsbüro zu baben.

k VerÉchrSwesen.

À Dit den auÿ für tzn Vakekr mit Deutschland zugelassenin Landespoitdienit des beseßten Gedbieis Numäniens ist neuerdings das Gebtet der 9. Aumee nördli dec Donau —- uit ou das besctte Gebiet 3Uch ter Donau einbezcgen wordén. In dem ermetterten Posigebiet weiden zue Be!deberung ange- nommen offene, gewöhalihe Briefe, Pofikarten oder Ges@äf(6- pap'ee biz zum Gewi voa 509 4. Berboten sad ber Ängaten über militäcisGe und voittiseze Borginge oer Mits- tellungen, die cueecignct fird, Interessen her Vteibundsstaaien zu scädigen. ferner Gie: oder Kur Gnft, Dcck oter Zwischenadre sen, Zeihnunzen, Pläne, Landkarrteo, Photographien und Ansichtsfarter. Briefe 6bgesclen von Gef&äftt brieten durfen uit über zwei Seiten eines acwöhnl:chen Briefsbogens lang fein, An Dienst-, Gcefhäits und willigen Fam!) enargelegenheiten tôónnen Arlagen betg-fögt werden. Briefumschläge mit Fuliereinlagen sind verboten. Die Schrift maß deuili® sen. Schriftsyprache: deuts, uncari!ck, bulgarifS, türtiiG oder fianzesch, Aufschrift: in deutser ober lateinish-r Srist, Äußer dem Lestimmungéort ist Siaat, Provinz, Landbezirk uiro. sowie die genoue Anschrift des Ah- Jenders arzugeben. Lie S-ndunçen find nah den Säßen bcs Welt- pobereins fr-izumadhcn,

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, BegleliGung der Zeitungsbezugkgelder im Poft- fckcdckerkchr. Die S@&woiteriafiilen und Weiterurger, die den Deitungöperlegern bei der Einziehuog der Bezugsgelder jür folie Gzitungen cntsiehen, die sie durch ihre Boten auetragen laser, könntn bt: sib: li ter Veztieher, die cin Pcsti@h Afonto Ealcn, dadurch ve1- mden werden, daß der Bezirbhir ch dem Zeilurgéverleger grgerüber tamit cinverjtarden e:fsört, das die Bezuesaeider kei Fälligkeit cine daß ler Bezichtr eine Veteiwiliung auést.llt brr Abbuchen von feln Lol: fonto beridttict maden, Die Zeltiungéverleger r:icen die Lifte der Bezteher, die s ch mit dicsem Werfc hren etnver- ftandeu erliärt babrn, beirn Pot s damt ein, Vie Zettungpbv-zleger wmüffen ih dem Vos. sckeckamt gegenüber verr fl'{icn, ta die Liste der cb¡ubudenden Bezugszelder nur jfolte Pot! teckunzen aufzunebmen, die dea Verfabren vo:behaltics zugestimmt haben,

Ne. 17 des „Zentralblatts der Bauverwaltung*, berauspraeben Im Ministerium der öfentl‘chen Aibetten am 23. Fe- bruar 1918, bat folgenden Arhali: Ümnl%es LTöürkis&e Grabs Pótteu in Konslantincpel. Altre$t Lüzer als Städlezauer. Zar Erddruclehce, Vermischtes: Ausi@uß für Eirbeiten im deutsGien Si Leßceacibe. Kle'rn obnungsfüriorge, Wisser schafts l dir Kinstsch-y Io Belg'ep. Vesu der Te&ptshen Hcchschulen Lanatg, Bietlau, Mün(en, Dretder, Stultgart und Kcrisruhe,

Theater und Musik, Königliches Overnbaus,

Im Könialien Opernbause hatte cefte:n der junge Ert Korngold selbst die musilatiscte Leiturg fein-r beiden Opernrwer1ke „iolanta* und „Der Ning des Poly?rates" übe nommen. Ec führte dea Tattsicck zweifellos mit Ge'chi®, sfodaß troß dec besondcrs in der Partitux dex „Violanta® gehäust n Sd wieriglriten vie Aufführung einen glatter, ungestörten Belauf nahm. Freilich ift tabei zu Fedenfcn, daß bii eirem so gefügt. en Jasiramentalts: per wie der Königlichen Kop-Ue und bei We Ten, bie von einem geringeren als dem Generalmufifdir tor Bic einstudiert ir oihen find, auch ein unersabrerez Dirigent bestehen muß, Ven etner wesentli% anteren Auffessung und Wirdergate ter gelzcentth der G-fslauf{ührung schon g-kenrzeineten Musik war von einzelnen ¿¡lelnzin AbweiSungen im Z iimaß abgeschen nichts zu Her meen, Im übrigen wies die Auffübrung zwei Neubes zungen dur (Gäste auf. Jn „Violanta® fang Herr Taucher ais Vertreter tes Hurra Kult tie Tero!portie. Er tfi ein musikalticl r, stimm- degatter Sänger mit angenehmen Gesangtformen urd auch cin ge» wardler Dardveller, Frau Schumann-Puriß, die im „Ming des Porykrates* die sont von Frau Dux gqeacbcne N lle rer jungen Sattin überncmven hatte, jügie fi glei'ails 10wohl gefangil wie da&ffeüerii@ gut in tin Rahmen. (Sri) Korngvld unb die mitwirkcnten Künst?er wurden durch lebhaften elfall ausgezetSnect uyd besonders ucch tem heiteren „VUng tes P-lykrates* wteberhoït beivorgerusen. :

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_Im Körntglichen Opernhause geht morgen als erfie Vorftellung in dec Nicard Strauß: Woche ,ESlektra* tin Szrne. Die Tite: parlle singt die Kammersänge:in Frau Zerenka Faßbender von ter Df per ta München als Gast, die Kiviämnestra die K. und K. Kawmecsängerin Fau Anna Waht-Miidenburg als Gaft, kis (S Fryfothemls: Frau Hafsgren-Waag, den Vreit: Hzrr SWwarz, den U2gk11h: Herr Fand.

__Im Königlichen Schausptelhause wird morgen „Die Tante aus Sparta“ ia ber gewohnten Besezung gegeben,

, Die am Sonnabeudnaßmiticg im Deutshen Theater fattfinhende Wohltätigkeit3vorstellung zugunsten der Kricgsbilfe der Berliner Logen (,In Zivil"; Bunter Teil; L'oa Carlo9-Parodte) beginnt um 2 Ukr.

Ia ben Kammeripielen des Deutschen Theaters wird amn Sonnabend die Tanz-Mittagsycrstellung unter Mitwirkung von LtDebil Chbrisiecser, Katta Sterna und Errst Matray wiederholt. Im Laufe des Monat3 Mär+t wird im Fhalttatheater als Novh:it „Unter der blühenden Linde“, cia fröhlides Spiel mil (Tcsing, zum erfien Mal aufgeführt tverden. Das T-xtbuch haben Leo Kastner und iKalph Tesmar geschrieben, die Musik fiammt von Fr. Gellert, etnem Musiker in Franksurt a. M,

Maunigfaltiges.

Ihre Kalserlihe und Königlicze Hohcil

Le. Hai

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41 i Kronprinzesfin wohnte, ,W. L. D.“ zu en E Köntalichen Hohshale für Musik Vorträgen des Sk. Ursulao zum Besten der Cectlienhtilfe bet.

Stockhoïm, 2s. Februar, (W. T. B.) Amili® wird ge- meldet: „Vineta*, einer der schwedischen Dampfer der Rettungsexpedltion tn Ftnnland, wurde Bormititags vom Gts gebrowen und sank. Fahrcäste und B-fazung konnten an Bord der anderen Schiffe gereltet werden. Das Urgtü fand 13 Snt- fernungeminutea südweitlih Mäntyluoto statt.

wohnte, „W. T. B.“ zufolge, gestern abend in dex ore8

Handel und Setoerde,

Jn der heutigen Sißung des Zentralausschusses der Reichsbank besorach der Vorsitzende, Präsident des Reichs- bankdirektoriums Dr. Havenfiein, die Uebersicht r den lezten Monat und fügrte aus, daß die Lage der Netthsban? durchaus bcfricdigend sei.

Nat ber Wohenüiberst&t der ReiG8han? vom 23. Februar 1918 ketrugen (+ und im Verglei zur VorwoŸz):

s | V | 1918

4 t 2 541 655 090 | 2501 839 000 277 000)/(4- 2 919 090) 2 456 421 000 571 C00)

| de Metalbesiaub*} , „| 2523223 009 E 1 L25000) darunter Gold «| 2407 691 000 | 2 526 082 009 (4 166000) (4+ 283 000) (4+ Reich8- u, Darl2hn3-

fajeniGeine « «| 1264970000 | 8368109000 264 970 000 (+4- 24 944 000) (+4 46 925 000);(—1b4 278 090 Noten «nh. Banken 6618000] 7910000| 17430000 i C4- 2907 099) (4- 92616 000)(-+- 2 880 0060) Wesel, SFe78 u. | disèontiertz eig

| {@cianwetsungen . | 12355 595 000 | 8 502111 000 | 5501 992 090 (— 519 608 0CC)I(-+ 164 275 000)'(+114 499 000) 6 003 09 9 $40 000 | 2 449 000 E 026000) E 282 000) (2 799000) Gti « «l 91932000| 111548000] 33618000 E 178 000) (G 6 129/000) 9 108/000) Sonsiige Kitiven .| 1874378 000 | 1 030 940 000 238 522 000 (—- 95 643 000)(— 92 837 099)\(-+ 2 008 000)

__ Passiva, j

Srundkatita] 0

180 090 000 | 180006000 | 180009090 (unverändert) | (unverändert) | (unverändert) (

Lombardforderungen

D O7

| 90 137 000 | 60 471 900 80 350 000 | Cunveränderi) | C(unteränbert) | (unverändert) Ünlaufends Noten „(11 122471 000 | 7 8813540009 | 6286 306 009

415 000) (— 87 894 000) Sonstige tägl. fällige |

E l z Verbindlickeiten .| 6069 318 000 | 3 934860 000 | 1787 557 000 (— 146 623 000)'(4243 565 000) (-+ 44 845 000) Sonstige Passiva ‘| 660 908 000 | 490778 000 236 407 000 ((— 274 381 000)|(— 29 333 000)|(— . 6832 000} ©°) Bestand an kursfäbtgem teutsWen Gelde und an Gold in 000 e ausländiicen Miinzen, das Kilogramm feia zu 2784 erechnet.

Nefervefonds . »

i(-+ 24 761 000) (--

Der Jabreofoblß ter Mitteldeuts{en Credit- ban? weir laut Mitteilung des „W, T. B.“ etnen Noha: winn von 11244877 M gegen 9635 846 # im Vorjahre und einen MRetn- aewtun von 4 332409 Æ gegen 4518 264 « im Vorfahr aus. Der Aussichisret \cliägt vor, 7 vH geuen 63 irt VBg:jahr zu verteilen,

In der am 24, d. V2. abgela'tenen Sthung des Auffich‘t:ats des Vercins Chermtscher Fabriken Aktticngese!lschaft Zeiß wurde bes@fossen vorzuschlagen, 20 vH, wie im Borjahce, an die Ufktionôre zu vertetlen. Vie Weneralve:saminkung fiidet am 21, Viâre in Leivzig statt.

—— Laut Meldung des „W. T. V," betrugen dle Nehetnnahmen der Canada Pactfic - Etsenbahn in der 3. Februarnoge 2 435 000 Dollar (210 0090 Lollar nchr als im WBorjahre),

WOr etn Derlin (Notierungen des BVörsenvorstandes)

/ vam 27, Februar em 26, Frbruar für Geld Bricf Gerd Brief t

Éé é És New No:k 1 Dollar - )cland 160 Gulden 215 216 2104 216 L anemark 100 Kronen 1521 153 1022 (\ 153 Sö)weden 1009 Kerenen 1621 162 1634 163 Jiorwegen 109 Kronen 1994 159 1597 1591 Sck{ witz 109 Franken 1123 1123 1123 1127

Wiens 66,55 66,65 66,55 t

Butapcst 100 Kronen Bulgarien 100 Leya 794 79} B a

yoyve 100 Piaster 18 85 18,95 8,85 è M und Pia: 85 95 18,85 18 95

Barcelona 100 P-.sctas 115 116 0

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Insowelt die Geshäflställgkeit des Marktes în Frage Ttommt, war dic Haltung etne ruhige zu nennen, Dte Stimmurg war twiedir rect teft ; besonders wurden Russische Bankwerte lebhaiter beadtet, aus A Dergwerlaältten gab fih etwas Intcrefsz kund. Der Sluß

(D -* s k 5 KursbertGßte von au3wärttgen Fondgmärkten.

Wien, 26. Februar. (2. T. B.) Die Meldung üter den he- borsiebenden Friedencsh!uß mit Nußland und die Reds des eige Ne'ch:kanslers wurden an dee Börse wohl lebhaft gewürdigt und wikien auf die Stimmung fieundlih ein, aliein in ars tlider Hinsicht ist einc Velebuna ridht eingelrctzn und dec Herlehe bli wieder auf das Aeußerste besGrärkt. Nur in Bergwerks- und türkischen Tccbakakiien erreichte er infolce Veckungen cinige Leb- Hat, Tett. Schrächer lagen Nüstungs- und die leitenten Banf- papiere. Noch Erledigung der edunnéfäufe irat allgemetn ctne cichte AbsWœächuna bei vorheris{chèzder G:\hchzftsstille cin.

Wien, 29. Februar, (W. L. B.) (?mtli®e Notierungen der Devise nzentrafke.) Berlin 150,((0 G. 150,30 Z. Amiierdam 3214,00 G., 329,00 B. Züri 167,50 G., 168,50 L, Kopen bagen 229,60 G., 230,50 B., Stotholm 245,50 G., 24650 B Ghrifttania 240,00 &,, 241,00 B, Ko {stanttnopel 93 00 G. 28,75 B.. Markaotcn 149,90 G., 150,30 B., Nubelnoten 216.00 G“

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220,00 B.

London, 2. Februar. (W. T. B.) 2400/4 Engl, Kou 5 9%) Argentinier von 1836 984 4 9% E x N 4 4 °/o Jopancr von 1899 728, 3 9% Dortugiesen 574, 5 % Russen bon 1906 48, 48 9/9 aba ou 1909 36&, Baltimore aub Ohtg Ganatian Pacific 1603, Érxte 203, National NatUweys of Mexico —, Dennsylvania —, Southecn Pacific —, Uniou Pacific —, Ruited

States Steel Corboration 109, Xuccondo Cawer —, Rio Tinto 6 (Sbaricred 12/4, e Beers 13, ¿F Are, i, (Randmizes 3. 5 9% Kriegsanleibe 98, 4 °%/9 Keteg8antcide 1023, 34 0/0 Krieogg, anleibe 862. Privatdiskont 33, Silber 421. 4 ‘fo Krieg, Parts, 25, Februar. (L. L, B.) d °/9 Französise Anleibe 87,85, 3% Franzcfishe Rente 97,00, 49% Span. äußere Anleißa 118,35, 5 9% Ruffen von 1906 51,50, 3 9/5 Rufsen von 1896 —— 4 9/9 Türken unif. 62,80, Suezkanol 4665, Rio Tinto 1805, Amsterdam, 26. Februar. (W. T. B.) Nuhtg. Wechsel auf Berlin 43,20, We@zjel auf Wien 29,00, We(se! auf Schuch 439,55, Wechsel auf Kcp?-nhagen 67,20 Wechsel auf Sto®hoim 71,29, Wechlel auf New York —,—, Wesel auf London 10,431 Wechsel auf Paris 38,45. 4F 9/9 Niederländ. Staat3anleite 962 Obl. 3 9/9 Niedcrl. W. S. 718, Kong! Niederländ, Peiroleum 5464, Holand-Amerika-Unie —,—, Niederländi!-Zudlihe Hanvels, bant 225, Atchison, Topeka u. Santa F 91 Nock Ioland Southern Pacific —, Southern Railway —, Unton Pacific 1304, Anaconda 1424, Unitch States Steel Corp. 95, Französis- gle Auleite —, Hamburg» Amerika-Linie —, Kopenhagen, 26. Februar. (W, T. B.) SihtweSfel auf Berlin 66,25, do. auf Amsierdam 149,00, do. auf London 15,66 do, auf Paris 28,25, : ; ' Stockholm, 26. Februar, (W. T. D.) Sichtwe$ß7ek auf Berkin 62,50, do. auf Amsterdam 140,09, do, auf schwelzecis&2 Pläus 70,09, bo. auf London 14,80, to. auf Yarts 54,75. New Yort, 25. Februar. (Schluß.) (V. T. B) Die Haltung an der Fondsbörje war anf1ngs unregelmäßtg. Fm Wer, laufe gingen die Kuise zurü, als ch im Hin5l:ck auf allerhand una günflige Ecrücßte über Gewinnanteile Angebot bemerkbar mate, Deck@ungen bewirkten zwar cine vorübergehende Erbolung, wetitere Liquidationen führtea aber zu elner gediüdten Shlußstimmung. Der Aktienumsay bezifferte sich auf 630 000 Stück. Geld: Fest. Geld auf 24 Sivuden DwSlculits]ap 2, Geld auf 24 Stunden lepteg Darlehen 3, Wesel auf London (60 Tage) 4,72,50, Cab!e Trausjers 4,76,45, Wedbsei auf Baris auj Sit 5,72,90, Sttba n Barrea 854, 3 °/0 Northery Pacific Bonds —, & 9% Verein. Staaten Bonds 1925 —,—, TJicbison Topeka v, Santa Fs 85, Baltiunors and Ohio 524, Caaadtan Pacific 140, Chesaprake u. Ohio 543, Thicago, Vilroautec u. St. Paul 394, Denver u. Nîo Grande d, Jüliaois Central 947, Louisville u. Nashville 1124, New York Gentraï 714, Norfolk u. W-flern 1038, Pennsylvania 43, Veading 754. Southern Pactfic 855, Unton Pacific 1208, Anaceada A O 634, United States Steel Gocporation 954 do, vref. 110, Nio de Janeiro, 23, Fcór:ar. (W. D. T.) Wetse? auf London 13ÿ,

41 175

Kurkberichte von aa8Wwärtigen Warenmärkien.

Loudon, 29. Febrvar. (W T. B.) Kupfer prompt 110. Liverpool, 29. Februar. (W. 2. 8W,) Baumwxellc. Umsa 2000 Gallen, Etafuhr 30290 Ballen, davon 2400 Ballen amerl- fande Paummolle, Für Fehruar 23,99, für März 23,67,

rafilianishe 9 Punkte Eöher. (W. T. B.) Wollmarkt un-

Bradford, 25. Februar, verändert.

Emstordam, 26. Fcbruar. (W. T, B.) Oele notilos,

New York, 22, Februar. (W. L. B.) Baumwolli-Wo tens, beridt. Zufuhren in alien Ünton3häfen 115000 Ballen, Ausfuhr n Großbritannien 37 009 Baden, Ausfubr nah dem Konlinent 9909 Ben, Vorrête im FInnecn l 178 090 Ballen. __ New York, 25, Febzuar. (W, £. B.) (Sckluß.) Baumwolle ioto mibdling 31,25, do. für Februar —,—, do. für März 30,93, do. für April 30,82, New Orleans do. loko midoling 31,50, Petroleum refined 0 Cates) 16,75, do. Stand. rohite tn New York 12,50, do, in Tanks 6,50, do. Crebit Balances ai Oil City 5,00, Schmalz prime Wesiera 26,90, do. Rote & Vroil,ers —,—, Zudcker Zentrisugal 6,05, Weizen Winter 226, Meh! Spering- Wheaë clears 9,795—10,10, Getreitefrahi va Llyecpool nom., Kaffee Io Nr. 7 loko 83, bo. für Mürz 7,98, do. für Mat 8,90,

do. für Jult 8/34,

New Yor?k, 25, Februar. (W. T, B.) Die sichtbaren Vorräte betrugen in dex vergangenen Woche: An Wrhzen 10 547 000 Busbels, an Kanadaweizen 16 934 000 Busbels, an Palg

7 949 000 Bu'hels.

e

{Fortseyung des Nichtamtlichen in der Erlen und Zweiten Beilage.) e

Theater.

“R ®* .

Hoöuigliche Ptauspiele. Donnerêt.: Operubaus. 58. Daucr- bezug8vorstelung, Richard-Strauß-Woche unter persönlicher L. ltung des Kompontiier. 1, Abend: Elekiva, Tragödie in einem Aufzuge von Hugo von Hofmaunceth2k, Musik ven Richard Strauß, Spielleitung: Herr Ba&mann. Anfang 74. Uhr.

Shauspielhaus, 99, Daucrbezugsvorstellung, Die Taute aus Spata, Lustspiel in vier Akten von Johannes Wieganck, Spielleitung: Herr De. voa Naso. Axfang 75 Ukr.

N Greitag: Opernhaus. 59, Dauerdezugsyorstellung, Carutex, Oper in vier Akten von Georges Vizet. Text ron Henry Meilhac und Ludobic Halévy nach einer Novelle des Prosper Merimée.

Anfang 7 Uhr.

, Schaujpicthaus. 60. Daverbezugsvorstellurg, QDienst- uxd f on Srnst pon Wi cu. Spi 4 . Bruck Anfang 74 Uzr. i; enbruch. Spielleitung: Herr Dr. Bru

Familiennachrichten.

Stboren: Gin Sohn: it Major z. D. Gustay Erafen von SwWwerin (Görlitz). 2 Hrn. V u von Brucken-Fock (Düfi loor!). Eine Toÿvter: Hrn. Nittmetster Grafen Klin Cowß rom (Potsdam). Hra. Ladwig Frhrn. Heyl zu

K e (Herrntheim, Kr. Worms).

Zestorben: Hr, Goeveralmajor z. D. Krüger (Friedrichroda). A Be gtio E x (Berlin), Hr. rior di Di ae on Drocthusen (Berlin). « Charlotte voa der Ul (Calsow bei Witmar, Med), Moe 0

Verantwortlider Sthriftleiter: Direktor Dr. T y r o l, Charlottenburs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle, MNechnungsrat Mengering in Berlin.

Verlag der Geschäftsstelle (Menger ing) in Berlin.

Dru der Norddeutschen Buchdrudlkerei und Verlagsanstall, Derlin, Wilhelmstraße 32, Sechs Beilagen Und die Jußali3augabe Nr. ® zu Nv, 5 des ösfenllickchjeu %UuZzigEerE.

Erste Beilage

v

as Ch V | R E. s E c e Ses Par d ¿ zum Veuishen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

fanzlers,

Mirklicher

Parlamenisberit.?) Deutscher Reichstag.

134. Sißung, Diensiag, 26. Februar 1918, Nachmitiags 1 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphen-Büro.)

Am Bundesralstische: der Stellvertreter des

Reichs-

Geheimer Nat von aner Die

Staatsminister, Staatssekretär des Reichsschatzamts Graf von

RNoedern und

Staatssekretär des ZJnnern Wallraf usw.

Erster Vizeprästident Dr. Paasche eröffnet die Sizung

nach 114 Uhr. fragen.

Abg. Alpers

Auf der Tagesordnung stehen zunächst A n -

0 G) fagt an. 0b Der Neicbs?anzler

bereit ci, die Verlegung des Sitzes des Reichsaus\{usses für den Wiederaufbau der Handeléflotte nad ei C ESAA E den ZBrederaufoau der Pandeiéslotie nach einer der Freien und Hanje- städte erneut in Erwägung zu ziehen. Die Zentralisation fast aller

Triegéwirtschaftlichen

Jo

rganisationen in Berlin mwidersprecke dem

föderativen Charakter des Deutschen Reiches und schädige berechtigte Interessen anderer Siüdte.

Direkiov in

C A Zeét n». Cr, n O r O Reichsamt des Innern von Jongquières:

2

Der Reichsaus[chußz für den Wiederaufbau der Handelsflotte wird feiner Aufgabe nur dann gerecht toerden, wenn er in enger Fühlung

i C V B Ce, ex eio : ° mit der Reichsleitung, dem Neichswirtschaftsamt, dem MNeichs\chaßzamt und dem Neichsmarineamt bleibt, die: fämtlih ihren Siß in Berlin

haben. Aus sahli {huß “Berlin als

hen Gränden i} deshalb auch für den 18 bestimmt worten. Eine Verlegung des

Reichsgus-

MNeich8aus{chusses na einer der Freien und Hansestädte nürde cine außeromentliche (Srschwerung des Verkehrs und-cine unerwünschte Ver-

zögerung der Dienstgeschäfte herbeiführen. den Freien und Dan}

hchà L en. Für die Interessenten -in citadten würden si weniger Nachteile ergeben,

eil das Verfahren vom Reichsausshuß in der Hauptsache auf s{rift- licem Lege erfolgen wird und ein persönliches Erscheinen in den

meisten Fällen vermic

! $477 UVUE Ci Mee

(s

Für den großeren Têil der Inter-

essenten_ licgt Vevlin näber als die Freien und Hansestädte. Auch

- Aiosan 7 L P N 9412 Cal Cn ; A. » P Pon dieren aus tft Berlin fehr {nell und leiht zu erreichen.

Abg. Dr. « Ueber die

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4 4 m 4 C

( B:handlung l attonslagern Englands und feiner Kolonien liegen zablreide Klagen nd Hilferufe ver. Jst der Reichskanzler bereit, Auskunft zu erteilen,

9 und wölche Schritte in jüngiter Zeit deutscherseits unternommen

de C cher Furischr. Volksp.) stellt folgende Anfrage:

QLE2S O 2 Va Cu gesrangener inß ILONZeN-

deutscher

worden sind, das Los jener deutschen Gefangenen zu bessern?

Ein Megierun

góveriretier erwidert: Die deute

E : Negterung

versolgt die Verhalüusse in den - Zivilgefañgenenlagern in ags-

land und den - britischen Kolonien nabme für das barte

j _andauerad mit warmer Teil- Los der durb_ ihre Festhaltung fern von der

Heimat s{chwerbetroffenen Deutschen; sie ift insbesondere allen zu ibrer

E O

Kenntms gelangten Klagen" nahgegangen und hat, wo es erferderlich war, nahdrüdtlime Vorstellungen bei der britishen Regierung erhoben. Q S 2 CTO Fa G A I RR Ss n L A I, Ee E » 999 (A ov Hu solchen Rorftelungen gatcn inébesondecre im Frübjahr und Sommer

i

vorigen Jahres zahlreiche Besbwerden Anlaß, die aus den Lagern im

C n Lj

indischen Veatterlande über eine Herabminderung der Verpflegungs-

nienge lqut neword

_,

Llate

en waren. Deutstherjeits ist unverzügli, und wie

die hierüber cingebolten Berichie der s{weizerishen Delegierten aus

ait Lk

neuerer Zeit ertennen Tassen, mt Erfolg Abhilfe gefordert worden und

Ia D a M ca [ K die Klagen sind dem aber neh TermneSsmegs

entsprechend an Zaël zuvücigegangen. Sie sind

verstummt, und ncech kürzlich sind bei den. aus

Gngland entlassenen Ziwilgefangenen Zeichen von Ünterernährung L$e»

obactet worden. Die deutsche Regierung wird dieser

may

grage thr bes»

Tonderes LHugenmer? zuwenden und c3 an den erforderlichen Sriiten

TGngland: gegenüber nit feblen Tassen. Außerdem ist die deutste

Negterung, um Zen Internierten- ihre Lage zu erleichtern, Lomubt,

vor allem den Unbemittelleu unter thnen, suwcit möglich, Zusaß-

E T LY: Nahrungemitte! c den: Ubeteen fas mon f r c G schen aulanat, fo. j

gewisse Besserung

zufriedenTeit der c P05)

X

» Verbesserungen zu mner infolge Indten vor. - Etn

unter die aus Of Kriegsausbruch einen nh: bre Befgzungenhaltung in deu bei teilweise hôdst fragmurdiger

nichts zu recbtfertigende Grausam!

daher wi2ederboli

--

Üanpos p 5 Lager gedrungen.

A 4 hörden nur ait s

i T R AG A Ner aelegencn

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gangenen Dexoiî Zu fat hie sudasrifan ibren Angehörigen ir gewähren. des Fortvesicmdes der Lager in Ahbmecdnagar in Britis großer. Tetl der ‘dort festgchalteñen Deutschen, dar-

r fanden, als - leidente: Personen nach :

22 mbar A N A 14404. R K Ah F aus neutralen Ländern zuzuführen. Was die Lage der

(Nat De 4s

britishen - Bestzungen . festgehaltenen

deinen zunächst die Bechaltuisse in Südafrika cine rfahren zu haben, Dort hatte die berechztigie Un-

De E R: E A A v 4 Vio dh 2. L Insajlen ‘des CTagers im Pletermarizburg im ver

__,

a

Ünruben geführt. Die eingeleitete Untersuhung

c!

isen Behorden veranlaßt, dêôn VJnternierten un

Süúbdafrika eine Reihe von Grleichterungen und Grund gu ernsten Klagen liegt noch

[roßar: Ter d tafrita fortactührten Personen, hatten bereits be! Iropenaufenthalt von erheblicher Dauer hinter

in heißen und angreifenden Klima,

1 Unterbringung, bedeutet ein? dur

î 7 La M ao L V è keit. Die deuisde Regierung hat

v) E

und mit Nackdru® auf Mäumung diejer Vis zet haben sich die tndishem Bes

| aerinatügigen Rücibtnabme insofernw vers

erlo Moöalichleit t1n de guün- verbraht werden sollen.

1. VBergsiationen

Die deute Regierung ift intcssen entschlossen, von ibrem Verlangen TEL + : Ls á Ino 19 I R o N n A l 1 nach vollitantigec Räumung der Lager in Ahmednagar : nichl. abzu-

gehen,

*nibilg-fangenen Tiraus

a= (inan der

Üever ißre Banübunaen um die Vesserung der Lag?

ist dié deutsche Megierang ader aud» bestrebi, Neichs noch internierten Devtschen die

p , MHahtnt Betr A den mm Gebiete des britischen Fie

Sefangensheft zu verschaffen. Einen Er-

völlige Befreinng aus dec (Befar

[g auf diesem Wege porte awisden Grof

CONaB „früheren Vel

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«

r [VA U A a A R a C8 bilden die zurzcit im Gange befindlichen Lrans- : : 4 } 7 es Tan R 6 itannicn und den Niederlanden, wodurch den I

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‘arungen entlessungeberechtigten Personen die

Llbdiw e

Rückkehr_in die Heimat ermöglicht, fowie ferner guf Grund des zum Juli v. J. im Haag getroffenen UAbtonminens 1600 Deutschen die

Wobtltat P

Wins S

Niederlonde

an di Regierung wird Ccfangenen

N E A tine neue Versta! _ 0 Luv bo O Cl mat Ad Sd4 eTITelicrten Tue aul di Lei ocr

LET e B E pie A + allem ist die deutsœe Regierung an die bri

Untorbhrinauna auf dem u il Not Lo S Î G As deutiche Vegierung Und das deute L «1 dischen Kreiten, amalicten wie nichi amilichen, he

geridteten Unstrengungen nich¿ adla

i gastlichen - Boden der trefgefühlten Dank, den die 1 bete:tigten ntecderlan-

}

Wt). Vent

E AIgC Z R 2TTUC TOUJ2N, Tel GUCO

Stelle rärirster Ausduck verlichen, Die deutse von ibren auf die “Besteiung - der Zivtl- ablassen und strebt

L i . ion or» Pes nett

digung mit der britiflen Megierung. üter

Fcr und englischer Sivilperfonen an. Vor je britis? Negterung mit cem orderung der ‘in überseeischen (Ves-

Plan herangeireien, die Heimbeförde

vielen scstechaltenen

ngland ih bisher unier Ginwers au

außerstande erklärt batie, auf eigens i ved

Dampfern zu bewerkstelligen. Eine Antwort liegt noch nicht vor.

Mg. Bartschat (Fortsdr. Volköp.) stellt folgende Anfragen:

Nach & 3 Abs, 1 Ziffer 3 d2s Gesehes über die Besteuerung des 4A S f 1

Perscnen- und: G

unmittelbar aus gangen oder

cuégeganges s\int,

®) Ohne Geméßr, mit Ausnahrie der Neben der

Staatssekretäre,

üterverfehrs vem 8. April 1917 sind von d

(abe befreit Vesörderungea ven Gülern zur

M Ha G Le CEUE tord- und Weehdlen,

: N I E Deutschen, zu deren Verbringung in" die HDetma:

f die teutsae Zoctrieqstubrung

zu diesem Zweck gemieteten

nfrag: S

; e der Vbe

See zwischen deut!sden

J soweit ‘die: Güter : d dem Auéland nach cinem “dieser Hasen eine n dem Ausland uber cinex dieser Vasen N16 den voin Bundesrat erlcissencn Aue-

Tr, Minister und

Berlin, Mittwoh, den 27. Februar

jührungébestimmungen sell die Besreiungsrors{rift aber nur Plaß ten, wenn bie Oüter aus dem Auéland seewärts nach einem deut- [en Daten etngegongen oder seewärts von einem deutschen Hafen nah dém Ausland avêgeganagen find. Ist dem Reichskanzler bekannt Cay diej2 Aucführungöbestimmung die Wirkung haben muß, daß der Scever ehr zwischen den deutschen Nordscchäfen und Flensburg, Kiel, vubed, Stettin einerseits und ven oft- und westpreußisben Häfen andererseits hinsihtlih aller Güter, die auf Eisenbahnen und Binnen- mwa}erstraßen aus den oft- und wæcstpreußischen Häfen nach Rußland geben und ven Rußland kommen, unterbunden wird zugunsten des direkten Sceverkehrs der russischen Honkurrenzhäfen mit den west- deutschen Häfen? Jst der Reichskanzler bereit, diesen Schädigungen abzuhelfen? S Geheimer Oberregierungsrat Hoffmann: Die Befreiungs- borschrift in $ 3 Abs. 1 Nr. 3 des Gejeßes über die Besteuerung des Personen- und Güterverkehrs ist getroffen worden, um zu vermeiden, daß im Verkebr von und nach ausländishen Häfen der Umschlag im deutsGen Zwischenhafen künftig etwa lediglih zur Ersparung der Steuer ausgeschaltet wird. Es sollte verhindert werden, daß; künftig die Einfuhr vom ausländischen Hafen unmittelbar nach dem deutsden Bestimmungêbafen und die Ausfuhr vom teutschen Absendungshafen unmittelbar nach dem ausländischen Bestimmungshafen mon oder daß Güter, deren Umschlag bisher im deutshen Zwischenhafen vor- genommen worden ist, in einem ausländischen Hafen , umgesch{lagen werden, dessen Verkchr mit den deutsden Häfen nah $ 2b, c des Verkebr Ssteuergeseßes niht der Besteuerung unterliegt. Die Be- [reiung hat aljo den Wettbewerb gausländisher Häfen im Auge, uno darum hat der Bundesrat, dem im Gese di: Auésfübrung der Befreiungsvorschrift_ übertragen worden ist, die Anwendung der Befrciungsvorschrift auf die Ein- und Ausfuhr \cewärls abge- stelli. Wollte man die Beförderung ausländischer Güter zwischen deutschen Nord- und Oftseehäfen \{le{thin auh dann von der Al- gade befreien, wenn sie über die irodene Grenze nach und von diesen Häfen ¿in- oder auëgehen, so würde fie auch Güterbeförderungen zugute Tommen, bei welden ein Wettbewerb fremder Seebäfen über- haupt nicht in Frage kommen fann. Das toar die Absicht des Ge- ]2pes nicht, und es kann etwas anderes nicht aus den im Gesck (Cs brauhien Werten „oder mittelbar“ gefolgert werden. Dicse Worte atelen vielmehr lediglid) auf die Fälle ab, wo, wie in dem in der Be- grundung zum Gefekeniwurf angeführten Beispiel Lübeks, die Güter aus dem Yusland zunädbst na cinem anteren deutschen Hafenplaß eingeben und von bier aus, sei es mit der Eisenbahn, fei-cs auf dem Wasserwege, an den Zw!sÞbenbafen weiterbefördert werden. Anzu- erkennen 1, daß für den Verkehr der ost- und westpreußishen Häfen mit ibrem russischen Hinterlande die Verhältnisse zum Teil insofern

anders tegen, ‘als dieser Verkch e Veo

U zwar gegenwärtig chne Berührung der ruffisen Häfen die deutschen Zäfen aufsucht, cs künftig aber nüß» ih finden könnte, zur Vermeidung der Steuer den Weg über die russtschen Häfen zu nehmen, um von da obne Berührung cines deutschen Owischenhafens weiierzugehen. Mit Rücksicht auf die inzwischen nach der Kriegslage eingetretenen Aenderungen der Verhältnisse zu den benabarten Lstse-läntern und die zu erwartende Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zu diesen wird die Angelegenhcit einer erneutcn Prüfung daraufhin unterzogen werden, - in welcber Weise den geltend gemachten Jutcressen der ostdeutschen Seehäfen Rednung ‘getragen werden kann. __ Abg. Geyer (U. Soz.) fragt an, ob dem Meichskanzler bekannt lei, dak, nachdem der Staatssekrelär von Kühlmann in Brest-Liiowsk erklärt habe, in Deutshlcnd bestände keine Vorzensur, dennoch ver- \chiedene Zeitungen in Deutschland, darunter auch Lie „Leipziger Volkszeitung“, unter Verzensur standen und gestellt sind. Uniterstaatssekretär im Reichsamt des Jnnern Dx. Lewald: Es ist richtig, daß bei den Verhandlungen in Vrest-

Litorost den Tatfaden entsprechend erflärt worden ist. vaß in Deutschland: - keine Borzensur besteh Der Unnstañd, daß in. ganz wenigen Fallen einige Zeitungen wegen wiede--

bolter Verstoße gegen die Hensurbestimmungen für längere oder kürzere Zeit genötigt- œurden, thren Inhalt vorber zur Prüfung ein- zureichen, steht mit dieser Tatsache nicht tin Widerspruch. (Lachen bei den Unabbängigen Sozialdemokraten.) i : Abg. Geyer (U. Soz.) stellt eine (Srgänzungsfrage, die jedo nte 2

vom Bizepräsidenten Dr. Paoscke wie vom Ünterstaatsfekretär Dr. Lewald a13 neue Anfrage bezeichnet und deshalb nit beantwortet wird,

Ote fortgeseßt. Staalssekretär des Grof von Noedern: Meine Herren! Bei meinen finanziellen Darlegungen, für die ih Jhroe Aufmerksamkeit erbitte, kann - ih mich heuie kurz fassen. Der. diesjäbrige Hauéhalivvorarnschlag ist nicht wie im vorigen Jahr? mit einem Nachlragskredit für die Kriegskosten verbunden, er ist aud nicht verbunden mit einer Kriégéstcuervorläge. Der Reici:shaushalts- plan für das Jabr 1218 bietet Ihnen materiell keine Ueberraschüung, die Sie die Finanzgcharung des lebten Jahres mitgemacht haben.

Die erste Lesung des Reichshausholtsetats wird hierauf

Reichsschazamts, Staatsminister

Forme!l kleidet er fi in dasselbe Gewand wie die bisherigen Kriegs- Eauébaltéroransd;läge.

Der ordenilihe Haushalt balanziert. in diesem Jahre mit 7 332 689 306 M gegenüber 4 941 876 060 Æ im Vorjahre, weist also cine Steigerung um 2 390 823 248 A auf. Der außerordentliche Haus- balt {ließt mit 426.0698 323 416 gegen 93 204 992 A ab. Bei der leiztjäbrigen Etatbhewilligung hatten Sie, meine Herren, zum Auë- gleich neten den laufenden Steuern einen 20 %igen Zuschlag zur Tricaëstover als einmalige Einnahme bewilligt, die vir damals auf eiroa 459 bis 500 Millionen rerans{lagi haben, die aber und das darf ih {en jeßt bemerken etwa in tem doppelten Betrag der Rechnung dieses Jahres zugute kommen wird. (Hört, hört! links.) Die Tatsace, daß es sich hierbei um eine einmalige Einnahme handelte, ie in diesem Jahre wieder ihre Deckung finden muß, führt uns zu ein Betrage, ter in diesem Jahre zum Ausgleih der gestiegenen [usgaben érforderlich wird, und ten Sie in Kap. 17a mit 2 875 000099 4 finden.

Diesen gesamten Mehrbedarf bitte ich nun in seine cinzelncn Nofitionen zerleaen zu dürfen. Er findet seine Hauptbegründung, wie ih Jhnen ja nicht näher darzulegen brauhe, in dem gesteigerten Dinsendienst für die von Jhnen seit Einbringung des lehten Etats bewilligten, anfangs des näcksten Etatsjahrs aber erschöpftcn Kredite in Hohe von dreimal 15 Milliarden, also zusammen 45 Milliarden Mark, J darf beginnen mit dem Abschnitt, der hiernaŸ den Haupt- posten der Erhöhung darstellt, mit dem Absdnitic ter Reichsschult. Dort finden Sie im ganzen ein Plus von 2346 000 000 4, Dieser Betrag seßt sih im wesentlichen zunähst zusammen aus der Summe ven 2270 000 000 Æ für den Zinsentienst, für den Binfendienst eben

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198,

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jener 45 Milliarden, ferner aus einem Mehr an Zinsen in 59 Millioncn für den im Zwischenjiahr- auf 6: Milliarden grhsohten

Betrag des zur Verstärkung der Betriebsmittel der Neichshaupytkaif nach. $ 2 des Etatögeseßes zur Verfügung geftellien jährlichen Schäk

anweisungskredits, und {ließlich aus der. in diesem Jaßbr zum chrstzn

Mal erscheinenden Nückzahlungssumme von 16,9 Millicien für dite

auszulosenden Scaßyzanweisungen der 6, und 7. Kriegsanleibe. Der zweite Hauptgrund des gesamten Mehrbedarfs licgt in der

von mir son vorhin erwähnten Tatsache, daß der-im perigen Jabre bewilligte Zuschlag der Kriegésteucr ein cinmaliger ‘war, sein damals

beranshlagter Beirag also in diesem Jabre neuer Deckung: kcdarf. Seßt man diesen Zushlag nah Maßgabe der vorjäbrigen Veran- s{lagung und nah Maßgabe der in tiescm Jahre veranschlagten Er- trâge der vorjährigen Kriegssteuer mil rund 460 Millionen Maik ein, dann ergibt die Addition der von - ait 2 Milliarden 346 Millionen und dieser 460 MiUioncn, daf noch cin Betrag von nicht ganz 70 .Millienen an dez - Mocbrbedarf vén 2 Milliarten 875 Millionen feblt, der sich auf Mindereinnakmen une Mchrautgaben der ectinzelnen Verwaltungézweige verteilt,

Ich darf die Hauptposten dieser Mindereinnahmen und Meb1 ausgaben bei den einzelnen Verwaltungen furz“ streifen. Um ov bier dei den Einnabmen aus der Neichsschuld zu. / beginnen, so wird vorx- autsichtlich nicht eingehen cin Betrag von 10 Millionen Mark fün Verzinsung der chinesischen Kriegéentshodigung. Durch dig Auszsb- rung des Hinterbliebenenversiherun ergibt. Nh ferner. éine

INNAar

1 L gsi L y Es A î 4B T7 4205 CIN m 414M Sa T weitere Minderetn ltonen. Das sind zusamm allo

hen C GUE VOTHIN *- YLNannteli

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bme von 14 Mi 24 Millionen Mindereinnabme.

Zu den Mehrausgaben,“ die nav Abzug der Minderausgaben danu noc mit etwa 53 Millionen zu recbtfer figen wären, wäre generctl ¿au bemerkten, daß si der frühere Grundsaß, wäßrend des Kricccs von neucn Stellenvermehrungen völlig .abzuseben, wie im vorigen Ichre bei zen Vetricbsverwaltungen, so in “diksem Fahre qud. bet den anderen 'ordentlichen Verwáltungen nit völlig hat aufre@t erhastci lassen. Anlaß zu einer gewissen Siellendermehrung gab zunä diz durch den Nachtragsetat bewilligte Teilung des Neichéamts des Innern, bei welcher Stc zuna®st nur die! neuen leitenden Stellen vor- gesehen hatten. Meine Herren, das neugegrüntete Neichêwirtstaftlé- amt, der eine Teil des Reichéamts de& Junern, steht vor Aufgaben der allergrößten Tragweite. Jn Verbindung mit dem mix unter- stellten Ressort, aber vor allem. au in Verbindung mit allen Kreisen des deutschen Wirtschaftslcbens wird es an “etter Stelle an“ den Wiederaufbau unserer Wiriscbaft miizmwirken haben. Die Reicte- finanzverwaltung hat sih deshalb dem Wunsche diefes Ressorts auf

TT i

Vermchrung der Stellen um ‘eine Direktorstelle und um 10 Stellen

für. vertragende Näte nicht, entziehen 21 follen geglaubt.

rung berubenden Meohraus

Neben tbiefen auf der Stekllenoerune

gaben spicli im Etat des: NRetchäwirtschäftéaintes üoch etne Mebraue-

gabe ton rund 7 Millicnen Mark in Beziehung auf die Belästung dés

Zicide® für Sablungen auf Grund der Netchsverst@erungéordnung 2c

größte Noelle. Unter Berüksih!igung der Minderausgaben vet dieiem

Umte ergibi sich hiernach für das Reicbsroirtsckgftsgmt- cin Mehr: l

darf von 5 Millionen: Die geringen * Sielleuvermeßrnungen £2tza Auswärtigen , Amt, Neich8unt "des : Innern, Reicbéictgtanii, will 1d nur Turgs ‘streifen: Beinrs Reshtamt'? des S hulern

Ly 4 c 1 L. r J LZ will 1: den - Mehrbedarf. von 33% E E O M A P Bari T: s m: » ra (erli n abn WUufwandsenishävigungen für Familien, die mehrere Söbne im Hcetrs

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V ETT S aebi La 2 Le i Millionen bervorbcbén “an E

habet! aben.

BDeci- den Betriebsverwaltungen, inbbé sondere bei ‘dex Post, hatten e

roh ho Normen P OFAtS euge VBermeErung. der ettês

reir ja son im vorigen Jahre r j maßigen Stellen vorgesehen. Es mußte tas ccschehen, follie nicht ene fpätèc faum wieter - ouézug!leickente Sioccung ‘in: der Aufrüekuug der eintreten. “Die in diefem Jahre ‘bei der Pest cingeîtelltèn

S 435 4 Cu

n ncuen Stellen halten fi etwas unter den im verigen- Jabre hierfüi z E Ute

angeforderten Zahlen. Die für diese Stellen erforderliben Mefraus-

? 9 A 1 $99 oll a Cars Dr do O S E C caben werden zum erheblichen Teile dur :tên entspreckŒenden Fortfall

T Keb Lb

von Ausgaben an den Hilföstellen avêgeglicen, teren Inhaber iu dic nèu zu berilligenden etatsmäßigen Steilen eiurücen sollen, fo dan fich im ganzen bei der Post dauernte Mehrauégäbden in Sbi2 von 0M

L lionen érgeben werden.

Hökter isl ter Mehrbedarf. bei der Verwaltung - der. Reichseisn- bahnen, die unter denselben Ansprüchen leidea wie die fämtlicen bundesstaatlichen Eisenbahnen. Hier ergibt sich ein Mehrbedarf von 37 Milltonen, der in erster Linie auf eine vermehrte Nusbesserung. uno Ergänzung des Fuhrparkes sowie für Betricbs- und Wezkstätten- materiälien zurüdzuführen ift.

Zusammen find die von mir eben genannien Mehrausgaken und Windereinnahmen .77 Millionen:

Bei den einmaligen -Ausacbèn, auf die i jegt kcinmen- darf, stebt einem Nettozugang von 15 Millionen bei der Reiseiscnbahnverroal tvng ein Fortfall einer Defizttübernalrne bei der allgemeinen Finanz verwältung in vorjähriger Hobe von 22 Millionen Mark gegenüber,

da wir das Defizit vom Jahre: 1916 nah 'JbtemBef{luß auf die

Hriegssfever übernommen haben, - Ziehen Sie diese Minderausgaben von 7 Millionen von dem eben genannten Bedarf vou 77. Millioncn ab, fo haben Sie den von mir vorhin genannten Betrag! von 79. Mil- lionen, der nech der Rechtfertigung. 1nd näberen Darlegung beduifte.

Beim außerordentlichen "Etat have ich lodiolih darauf aufmer? fam. zu machen, daß die Erböbung äuf eiwas üter 400 Mülionen Mark auf der Einstellung der 809 Millionen beruht, die auf Grund des Untecstüzungögesches für die Reedercien cinzustellen waren, und die au Anleihe übernommen tverden - sollen.

Noch, ein Wort erlauben Ste mir u dém Ihnen beute au vo1 lièdgenden Nachtrag zum Kriegéstéuergt]ez. Es bandelt id um eùc reine Verrechnungdvorscbrift. Jm $ 38 tes Kriegbsteuzrgesehes hatten Sie beschlossen, ein etivaiges Defizit tes Jahres 1916 auf die Kriegs

steuer: zu übernehmen. Dieselbe Möglikeit soll’ jeßt 'auh- für das Jahr 1917 beschlossen werden. Jch tarf dabei bemerken, baß dics