1918 / 53 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Börse în Berklîn y

zortrag: „Belgien cinft und jet". (Notierungen des Börsenvorstandes) : j E E J vom 2. März „Leip4tg, 28. Februar. (W..F. B.) Dex 2 und 3, Sirak, für Geld Brief senat des Netchs8ge:ichts vexurteilte heute ten 52 Jahre alten U b Gewerkschafts] ekretär Beiryard WVéonke avs Dresden New Yo:k 1 Dollar É 0 wegen versuchten Landesverrats und öjfentliher 100 Gulden iun 216

S London, 1. März. (W.T, B.) 2} %/ Englische Konsola o4i, | luft geliend, und die lezten Umsäge wickelten fch in inregelmäßiger 0 Argentinier von 1886 , 4 %%9 Brasilianer bon 1889 574, | Haltung ab. Der Aktienumsat; betrug 610 000 Stück. Geld: Stramm. vom 1. Mae | g lo Japaner von 1899 (24, 3 9/9 Portugieien —, 6 9% Russen | Geld auf 24 Stunden Dur{scutits)ay 54, auf 24 Stunden legtes "rid t on 1906 —, 44 °/9 Rufsen von 1909 —, Baltimore ard Dhio —, | Darlchen 6, Wesel auf London (60 Tage) 4,72,90, Cable V Wrief | Ganatian Pacific 1614, Exte 20, National Railways of Mexiko —, | Transfers 4,76,45, Wechsel auf Paris auf Sit 5,72,590, Silber in tb é Pennsylvaata ———, Soumhern Pacific —,—, Union Pacific ——, | Barren 854, 3 2/0 Northern Pacific Bonds —, 4 9% Vercin. Staaten 0151 “T | United States Zteel Coporazion Ol: Ai aconda Copper —, Rio Jonds 1925 —,—, Uidhison Topeka u. Santa §5, Baltimore 153 1524 153 Ainto 644, Chartered 15/2, De Beers def. 13, Goldfields 13, | and Lhio 934, Canadian Pacific 147, Chesapeake u. Obto 551,

feffor Dr. Freiherr voa Bissiag von der UaiverUät Münh!n, z. Zt,

vmbole zu deuten. Die Frauengräber enthielten nebeu den für diese ] | Î Í in Brüfsel, einen 2

Kommission zur Salvatr S1 L Erwägung über- | Zeit 1ypischen Fibeln an Keramik Stücke aus dem Geschirrshrank der

i n Hausfrau in ziemli 1e'chlichem Bestande. Alle diese Dicge haben eine dervolle Feue!patino, ein Bewets dafür, daß fie einst mit der

Ô S as A L mund 0 i D R D E M ote 5 snd. In einem Frauzencrab fanden si Trwatitung ¡T 10ung 14 Fraslen etnes Bren, was ra® Yralogle von Funden in sckwedischen

DULU H i

15 I 377] G ILELE S us ite E in Geo O L, SPTU I (Sräbern auf Zauveret deen laß; ah zeigt ein Grab MNefie von

mAoAEN C: A J G IDCGen Ein)ießung einer

jan-Erfor]chung wird der Regierung zur

A1 DUTi

100 Kronen 152

Da TUL Bergwerte gewählten Sicherheitsmänner und Arbeiteraus \{uß-Mitglieder bis zu L its L sowi D 1chrift über die mi nappich} Kriegsgeseßen verbundene

270l[o Noll p 42

+1119 e M AC 9 D nnuni d M 5T5 altung der preut: en Knapp|chasts-Pen)ion8-

. A Nt ant L Aw è b &

Bericht SMhrader (f ), beantragt, den Etat die Denkschrift für Reihe von Ent vor, worin die Regierung crsuht wird, ;

V) Horna A Se & A

Die verstärkte Staatshhaushaltskommission, erstatter

und die Verordnung zu aecnehmigen und erledigt zu erflären: fie \{läat f

Bungen | sorgen, daß den

Q Am ttnl Lebensmittel

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Ry V VuüUtui {tmAaret ag E © GETIOITE CIE, CIE » 4.4 HOLNAH L) D T A v Ti ? Vat En H liefer 1 #1 Vit C LCUGTI(LTICHN «TOCITSTLEIDUNA On _c 1 , , Q, Cm ittal chSalhmittet

verhältnt}fen bef

Renten nach ihren Leistungen t u Ueberschichten ausgeübt wird; 6) für die fehlen hecrheitsmänner und Arbeiter ausschuß-Mitglieder tu vorgenom- men werden; 7) die Befahrunagen zerheitsmänner regelmäßig erfolgen; 8) jugendliche Arbeiter nicht mehr unter- irdish anfahren, ferner jugendliche d weibliche Arbeiter nur mit solchen Verrichtungen beschäftigt werden, die der Ge- sundheit und körperlichen Entwicklung möglichst wenig teillg sind; 9) Arbeiterinnen unter Tage beschäftigtk werden; 10) die Knappschaflsleistunaen für Kranke, Invalide Witwen und Waisen den Teuerunasverhältnissen angepaß werden; 11) die Familienkassen der Werke ausaechaut und ihre

Leistungen erweitert werden.

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Ag. A ui ungounTngen old

Siaatsdett eo

MeBlen Sire bai G nur ein Jana TIEUNeET el erc beteiligt. Die Arbeitsfreudigkeit, die Arbeitsfähigkeit und d l beitsleistungen m1! moglichst erhöbt werden, daß man dem Bergarbeiter ausreichende Lebensmittel zu billigen Preise beschafft. Wir stimmen de c Kommusston in dieser Be- ziehung zu, die , die wir schon bei der früheren Besprechung der ! verireten baben. G Ô Dr ba 2 chcrTiorgung m Men Ut U DOUE Dele e Pen, O DET Wasserweg zur Verfügung steht. Die Kohlennot würde wahrscheinlich r nicht bestehen, wenn unser Kanalneß, namentli der Mittel-

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D E A SA E A N ZA E L Gf 4 nDTAanai, (DU L L Itandit IUSTIe aut T4 [ D C: Del

der Eisenbahn vollkommen hätte übernehmen Tönnen. Wir unter- stüßen deshalb alle Pläne wegen weiteren Ausbaues des Kanalneßzes. Nur so können die endlosen Klagen über die - mangelbafte Wagen- gestellung, auch in Oberschlesien, aus | [t gesa Die staatliche Kohlenverordnung soll nit in erster Linie für den Staat greze Gewinne abwerfen; wir müssen auch Staatéêwer fe haben, die noch nit gut rentieren, damit für die Deckung des Kohlenbedarfs gejorgît werden Tann. Die Nentabilitä Staatewerke zeigt allerdings schon seit einigen Jahren eine rüdsäufige Bewegung. ‘Den höheren Einnahmen stehen noch viel höhere Ausgaben gegenüber. n den Einnahmen stecken aber große Reserven, so daß wahrscheinlich das Jahr 1918/19 wesentlich besser abschließen wird, als aus dem Etat hervorgeht, denn die Einnahmen sind gar zu niedrig oder wenigstens au vorsichtig veranschlagt. Die steigenden Kohlenpceise werden böbere Einnahmen ergeben, troß der Kohlensteuer: die Auffassung, daß der private Bergbau gunsUger arbeite, kann nur auf diesen Etat gestützt werden. Die Verzinsung des in Bergwerken investierten Kapitals ut überhaupt mcht 11er Zu verecnen, da man den Wert der noch In der Erde liegenden Kohlenschäße nicht ermessen kann. Die Mitteilun- gen über die Betriebsergebnisse „ind zudem jeßt nur summarisch ge- Hatten, weil aus erflärlicen Gründen die Fördermenaen nicht offiziell angegeben werden föonnen. Eine Verbesserung der Crträae darf aber niht etwa durch Herabsetzung der Löhne erstrebt werden. Im Gegen- teil, wir müssen durch ausreichende Lohnbemessung die Arbeitéfreudig- keit der Bergarbeiter erhalten, mogen dabei auch einige Millionen bet dem einen oder anderen Werke verloren geben. Desalb stimmen meine Freunde den Entj ingen der K mission zu. Nur bei sozialer öJUrlorge Tann der Bergarbeiter weiter fo durch alten, wie er biéher im Kriege durchgehalten k Auf die Gesundheit der Frauen un Ich möchte ¡(l en von Teuerunqszullagen

sen ln wer\clesen,. Mit dem i die staatlichen Werke bisher verwaltet hat, wird er und Zusriedenheit unter den Bergarbeitern erhalten.

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ao baft qnprdon HUIUMNT T L AUTLUCT U,

, a Ú x T R EL E S U ICOOTULTIAIL DEeT

rrnder muß genugend Rücksicht aenommen werden.

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x noc ein Wort einlegen JUquinIt G è

LSMe bers

l LUCD rur die Berawe1 dem der Minister die die Nube (Beifall) __Um 414 Uhr vertagt das Hc DoONAC En, 11 Ube:

rc {Ño?

us die weitere Beratung auf außerdem Handelsetat.

aa

Statiftik und Volkswirtschaft. Zur Arbeiterbewegung. i Ita einer von .W. T. B.“ wiedergegebenen Meldung der » Agence Vavas" aus B uienos Aires nahm dte Dälfie des Per- sonals ter paziftshea Eisenbahnen die Arbeit wiever auf; einige Linien sind wieder im Betrieb. :

Kunft und AWifen?haft. D'e Februarsißung der Anthroyologis& en GesellschGaft

war den E-rgebnissea gewidmet, die den arG&@ ologtshen For- sungen in ben Von unseren Truppen beseßten Gebieten in Polen und n Rumänien zu berdanken fiad. 2 uerst beridtete Pr-f. Dr. Alfred @ ebe über etnen burgundi! en (?) Friebher bei Stopek, südli von Mlawa (Polen). Die Srabung, kte an dieser Stelle tw Verbst 1917 avsgeführt wurde, zeigte, daß es alter deutscher Boden ist, auf dem unsere Schb gengrâäten dort angelegt worden sind. Professor Goeße konnte 35 Exgher öffnen; der Fited- hof, der noch zahlrei? Gräber enthält, bat dot etwa von 100 bor Chriïño bis ine erfie chrisilicie Saßrhundert bestanden. Ostgermanen fiod auf ihm bestattet worben, wie 1H aus den Wradfunden, besonders der Kitegergräßea. erschen läßt. Ja vielen n shtenen die Veigaheg einst mit vabrannt und dann die “Vrandtnohen in der Urne mit der O! ffnung nach unten betgesetzt worden ¡zu sein, woraus Prof:fsor Got tze zuerst auf burgundis{he Gräber schloß, do zeigte es si, daß die meisten Gräb-r solche waren, in denen dte Weisezung tin ej er Urne ftattgetuuben halte oâne daß cine Verbcenvung unter Abschluß der Luft, wie es für bie Burgundergräber charakteris if, slattgefunden ‘hat. (Ss landen h in den Kriegeraräbern Pirif-men, Lanzen! a der Spêt- La ène-Zerit (um Cheijtt ebur!) rat, WigFel, und Stercaverzierungen versehen; die „Berzierungen {ließen ihre ganzen Att nah eîne Herstellung mlileis ber Dunz? aus, Fe fônnea nur auf dem Wege A E Le de L CUNE, Ptetallscablonen auf tem Snienfpile an e auge ra Ln ungd an. sein, Wte Weleitigurg dèrx Mete A er Wuülie mitt erem Zorn, eine als teitisd aus bem einen b lie R et sich au bigweiTen hier, Wte Stern-

“Ry Mee mir Dezug (f bie Sonne als fegbitrigerde

faohea, allo deli das Vèateiial eires

zee L032, roohl zum Angiiff auf Panzer-

men) ac jand sich ta eirecra Gabe, was uns

ses nortvolrden Gebiets zum Mittelmeerge biet

[ Eritil' ch2 VJabhunder18 binweisi, Die

obne Scheibe gefertigte Tonwazxe zeigt als

d'e Ditazrwanren charaktcristisGen Maeander-

, die mit Nollrädchen hbergestelit find; neben

fiaden sich beUlfarbize; vielleicht it dicse

(t ì Brandes, den dle Tonware ebep

pet ber Bestaitung dwchemaht hat. In einer Anzohl der von

Professor Goeue grôffaeten Sid fehlten rowohl die Knoden wie

ie Beiaefäße. erlieat nun noch ähnlihen Befunden an

| inem Zweifel, doß diefe Gräber {hon im Altertum

und zwar hoben die Gräbräuber, deren

, wie nir wissen, um die Zeit vor Christi

7, Clle Meetalliüde den Gräbern entnommen.

) den Mäubern zum Opfer gefallen. Vielleicht

c in Nordpol°on um jene Zeit bestattet worden

Profeffor Goeß2 Band!lier gewesen, ketne Burgunder ;

die Vandiliér sind dur dite Burgünder, die von Becrnhbolin kamen,

iväter verdrärgt worden. Darauf beriGtete Geheimrat Professor

hucchardot über feine jürgsten Ausgrabungen tin der

dsa er zusammen mit Dr. Traeger ausgeführt

un RNomerwälle, um Tumult und um eine

T alles auf dèr 60 km langen

za und Gernaboda an der Donau gelegen.

liegen vor ten Toren von Gonfftanza, die

Steinzett mard an ver Brüde bei Cernavoda

n vor 109 Jahren haite Dr. Traeger bei Burgen

aentüvlide an ten Norten Euwepz5 fn ihren

Monate aufgegiaben und folde Stüde ge-

aus der ersien Stadt dei Ticja eitanern.

grub nun in Cernavoda auf einem

den Meeretsptiegel gelegecen Hügel, fand bis

wnergiebige Sicht und dann

chemaligen Lehmhbäusecr mit 20 bis

1, die elne Verichmierung von Röhridt mit

n gewisse arhitelionifce Formen, wte Bogen

bann auf die Palifaden des römischen

n ünf Häufer in ctnem 40 m langen 6 m

1 tiefen Biock feeilegen, über denen \{warzes Kohlen-

war Las verbrannte G@tifoach dieser Häuser. Fn

Brandresten fauden si nun eine Harpune aus Kaoen, wie sie

Magbalcaten vorkommt, die Hirshkroae als Neßflehier, ein fpst

nor dishes Feuersteinbetl, ein Bethel aus Grünstein, aeformte Ocker-

stüFe zum Färben uvd Voltersietre zum Glätt-n der Tontöpfe. Die

Bexzierungen auf hen Togtöpfen und Shüss:In sud ¿um Teil mit Oer,

zum Toil mit Graphit ber gestellt unv erinnein in ihren Bändern und

ieden an die {u Cucutert (Mumänien) gefundenen; solde

Vruamenti? kommt in Ungarn, Süddeutshlaud und in Ns j fen bei

Merseburg vor. Diese Kössener Ornamente g hen aber auch üter

Böhmen, Luöbacb bis na) Stiecjenland, und im Palaste in Tiryns

haben wir die Palweitea und die Auflöiurg der Länder ins Lflarj-

lie, Hier ist ein nordis@er Gir luß Nerdeu: opos in der S'einzeit

auf bie WBalfanhalbinf-l fegestellt. Dies weist auf eine Jado-

germanisierung von Miitelemopa ber hin, tie nach Oslen vor-

dite, Dort wirkte die thrazis®e Kuliur (Orpheus und

Gu ybik-) mit. Die Leute, die diese Tonware besaßen, waren eine

Herrenoterschi@t, die ercbernd vordiang und deshalb fich Burgea

haute. Cine tolde Burg vermutet Gekeimrat Schuchhardt au bei Cernavoda und hofst, fie dort nächstens fretl:gen zu können.

i Stetnielt,

(Ane A d 4 Schuchardt

Biefe éine

N Ls ä Fg è Lebm aufivi

ertennen

Nr. 3 des „Giscnbahnverordnungsblkatt8", herausgegeben im Föntgl'{chen Ministerium der öfsentliczen Arbeiten, vom 23. Februar 1918 hat folgenden Inhalt: Allezt öchste Verortnung vom 7. Januar 1918, betr. die Znfraftichung dez die Besteuerurs des Perfover- und G vâdver?ebrs beireffenner Vorschriften tes Geseßes vom 8. April 1917. Uckunde vom 26. Januar 1918, betr. Vhäntérvng der ter (Srefeldex Gtsenbahngeielsckait e:teilten Gerebmigurgturlunte vom 18. Ap.il 1914 üer die Aufgabe von 1500 000 4 Schuldver shret- bungen ouf den Jahaher, Äuboabe vom Jabre 1914. Befkannt- mnaGurg des Metchekanziers vom 17. YJanuar 1918 über dite Ge- wäbreng von Zulagen zu Veilegtenrenten avs der Unfalvztsicberurg. Aut führungsb stm wungen des Wetchever sich rungtamts vom 24. Ja- ruar 1918 zur vorstehenden Bekanntmachung des Ne chdkanilers. Erlasse des Ministers ter öffertlihen Rrbeiten vom 4. Februar O T A O4 E. Gewährung von Zalagen zu Verlettér- enten aus ter Unfallv-rsiherurg, vom 30. Januar 1918, IV. 43. 148 849, bteir. Œ fenbahn: Tôchterhoit, vom 7. Februar 1918, Ii, 24 C. g 732, betr. Beförtezung v3a Proben neuer Sprengsioffe. Jta chitæten.

F Theater und Musik.

Im Köntglichen Opernhause geht morgen, Sonntag, als ¿weiter Abend in der Richard Strauß-Wothe „Der Rosenkapalier“ unter der etgenen Leiting des Fomponister, mit. den Damen Denera, Bera Schroari als Gast, Eng:ll, Birkenitrôm und den Herten M Habih und Herke in dea Hauptrollen in Sjene. Anfang

T Im Köntglichen S&bauspieihause wind morgen „Die Zante aus Sparta“ în der gewohnten Besc zung gegeben.

Im S{illertheater Charlottenburg geht am Donners- fag zum exsten Male „Ohello* in Szene. Die ernen Wieder- holungen finden am Sonnabend und nächsten Sonntagabend statt.

Dm Friedrich. Wilbelmstädtishen Theater muß die für Donnestag, ven 7. März, Nachmittags 3 Uhr, argekündtgte Wokliätigkeitévorslellurg des Stnosptels „Das Dre!mäderlhaus“ negen Berblnderurg bon Julia Culp auf einen späteren Zeitpuckt ver!chohen werben, Für die bereits gefauften Eintzittokarten wird das Seld an ben Verkaufestellen zurückerstattet.

Viannigfaltiges.

Ihre Kaiserliße und Köntglihe Hoheit die Frau Kronprinzessin besuchte .W. L. B.* zufolge gettern Verwundete im Garnisoulazarett, Scharnhocslstrafe.

—————————_——__——

Neber bas liibograpbisWe Gummlidruckverfahren (Offsetdrueckt) sprehen im Berein für Deutsches Kunstgewerbe am 6. d. M, Vbends 8 Uhr, im Hörsaale des Köntalichen Kunstaewerbe- useums, Prinz-Albrechtstraße 7 a, der Fachredakteur Gustav Könktger, bder Geshäftstührer Stenz und der Professor Dr. Hans Loubter. Ver Bortrag wir von einer Ausftellung von Deucksachen in diesem Ver- fahren begleitet fein. Gäasikarten sind durch die Geschäftsstelle, Bellevuesiraße 3, zu bzztehen.

Im Wissenscßaftlihen Theater derx .Uranta*® wird der neue Vortrag „Vie Utraine, Laud und Leute“, dec mit zablretchen Licbibildern auêzettatiet ist, in nächster Woche, mit Ausnahme von Greitaz, al'abeadli}; wiederholt werten. Am Freitag hält ber Péto-

forderung zum Ungeborsjam gegen behördliche Ancrbd-. nungen zu 4 Iahren Zuchthaus und 5 Jahren Ebrenrects verluft. Der Angeklagte bat als Arbävrger der Unobbängicen Sozialdemokratie am 12, August 1917 in Puna vor meist jugen? lien Arveitern und Arbeiterinnen der Véur ittorsinduitrie, eme öfen, lihe Rede gehalten, in der er den Ausstand der Rüintungéarbetier empfahl. Er hat dabei, wie das Gerit annahw, in dem Bewuz t. ein gehandelt, daß seine Aufforderung, wenn sie Ecfolg gebobt haden würde, die Kriegsmacht des Deutichen Reithes schädigen wette.

Handeiï und Gewerbe.

(Aus den im Reichswirtschaftsamt gestellten. ¿NaGrichten U QANDEL, Und San Bat)

SchHweden.

Eine Zusammenstellung der Ausfuhr- und Durch- fuhrverbote sowie der wihtigsten zgehörigen Bestim- mungen nah den: Stande vom 31. Dezember 1917 wird im Februarheste des Deutschin Handels-Urchtrs mtitget-iüit werden. Abdrucke ver Zusammentielung Ffönnen im Bucbhandel oder up, wittelbar vom Werlaze (@övit (itc Hofbubhandluvg von E. S. Mülier & Sohn, Berlin SW. 68, Kohhsträße 68/71) zum Pieise vou 1 M4 das Stü bezogen wetdeu.

zusammen- Ind u strie

Norwegen.

Auslegung von Ausfuhrverdbotzn. Ei1 Nundsreiken des Devartements für irdustrielte Beriorgung vom 21. Dezembec 1917 teilt mit, baß Klishees aus Metall von den geltenden Ausfuhrverboten für Metallwaren betroffen sind.

Gin Rundschreiben des Provbtanlierungsdepartements vom 22. De ¡etmiber 1917 teilt mit, daß Etiela ven dem Verbote der Ausfuhr von Fuitermitteln betroffen find.

(Sammlurg der Zollrundschreiben.)

e A A Ed E B L

Zur bevorstebenden Leipziger Frühjabrsmes\se. Eine erstaunlih große Besucherzahl, wie sie selbst in Friedeuszetten nicht zu verzeihnea war, wird, wle ,W. T. B.“ meidet, die am 3, Mäcz begtnnende Frütjahrsmustermesse aufswe.sen. Auf Grund der vom Meßamt erteilten Bescheintgungen für die Fahzrpreis. ermäßigung auf den Eiserbahnen kann mit dem Erscheinen von 75 009 Einfäufern und Ausstellern gerechnet werden. Bei etnem Vergleich mit den leßten vorangegangenen Mefs-n erg'bt sh folgendes Eild: Frübjahr 1915- 15000, Herbst 1915: 18000, Frübtahr 1916: 25 000, Herbit 1916: 27 000, Frübjabr 1917: 34000, Herb 1917: 40 000, Frühjahr 1918: 75 0C0, Die Sietigerurg der Bejucherzahl, 1n der die gewerbetretbenden Meßbesudber aus Leipzig und Umgegend richt mitenthalten sind, hat fich danach im Kriege ununterbrochen for!g- sept. Die Hauptmerge der autwä: tigen Véeßteiinehmer b loen die Eir käufer, aber avch die Zabl der A: st-Der ist im Verlauf dee Krieges gewcch en : Xrübjabhr 1915: 2092, F übjahr 1916: 2438, Frütjahr 1917: 2510, Fühjäbhr 1918: über 3600. Wege! über dem Frübj.Er 1915 Feirägi die Zanabme ver für die jet bevorstehende Messe ongemeideten üus- steller 60 vH. Bet diesem Ergebnis ist zu berücksihtigen, daß in ten l §ten dret Jakbren sebr viele, jonst tür den Fiieder sbeta:f arbeitende Unternehmungen ih1en VBeirieb vôlig oter zum größten Teil für die Gueugung von Krieg?!matiertal eingerlchtet haten, und daß mancke ten Fabrilatioréprozeß stdrenden Hemwirifse eist im Laufe dos Kric ges entstanden uxrd gewachsen nt. Der Grund für die starke Grböburg der Ei» fäuferzahl ift zum Teil dorin zu suchen, daß die Beichaffuna von Ware geger wärtig weit \{wfeiiger ift als unter norwatlen Verhält: issen. Wäh1end iu Friederszeiten jedem Händ!er vie Warenangebote in 1eicher Zahl zugeh.n, muß er heute Umshau balten, wo er noch Ware erhaiten kann. Naß der Vil dabei in erster Neiße auf die Leipitger Musiermefse fllt, wo tie b:je U bersicht über die Leijtungsabigkeir der einzelnen Fakri- kanten uvd über die Preisvezhältnisse möglich ist, kann rit über- rasden, Die Urfache für die Steigezung der Autst: llerzahl ist in dem Bestreben der Fabrikanten zu | dn, die Weibetätigteit für den Waten- absay zu vereinfachen und gleichjetttg erfolgreiiy zu gestalten. Dabett wird es în ptelen Fällen den Ausfsiellern weniger darauf ankommen, jeßt neve Äbnehmec au gewinnev, als Beziehungen für die kommende Fitedenszeit anzukrüpfen. Die Gelegenkeit bierzu vercrößert i, wie aus der voisiehenden Sesam1besucherzahl ohne weiteres herver- geht, von Messe zua Messe. Auch vem Ausland? {find viel mehr Stimen zur dieémalicen Früljahismcsse argemeldet, als zu ten vorangegangerea Krieg‘ mefien. Cine der wescntlics!en Aufgaben ter Leipziger Mustermesse wird sein, die Ausfuhr zu fördern,

Nach einer durch „W. T. B.* verbreiteten Mitteilung der eLelpziger Neu: sten Nahrichten* find gesiern miitag ctwa vierzig bulgarische Besucher zu denen erste Vertreter des Handeis und des Kapitals gehören, auf dec Leipziger Musterm. se cingetroffen, denen weitere vierzig folgen werten. Ste wurden von Kommerzterrat Becker und Direktor Dr. Köhler vom Messeamt empfangen. 25 von thnen kamen aus Mazedonien. Sie beabsitztigen Leipzigs Hantel und Verkehr kenuen zu lernen.

In dec gestrigen Auisißtsra'sfizung der Bremer Woll- kämmeret wurde laut Veelduvg des .W. T B.* be‘closs-n, einen Gewinnanteil von 18 vH urd außerdem den Aktionären eine ein- maîige Vergütung von 300 6 in deutshen Kriegsanleihen für jede Attie zu gewähren.

Der Au!sichtsrat des Essener Bergwe1ksvereins König Wilhelm sch{lägt laut Meldung des ,W. T. B.“ etnea Gewinn- anteil von 20 vH für die Akiten und von 25 vH sür die Vorzuge»

aktien vor.

London, 28. Februar. (W. T. B.) Bankausweis der Bank von Englïanb. Gesamtrückiagye 30 552000 (gegen bie Vorwotße Abu. 162 000) Pfd, Sterl, Notenumlauf 47 251 000 (Zur. 1044 000) Pfd, Sterl, Barvorrat 59 553 000 (Abn. 1 082000) Pfd. Sterl,

cchselbestand 98 641 000 (Abn. 2800 S0 Pfd. Sterl, Guthaben der Privaten 124 767 000 (bn. 7 112 000) Pfd. Sterl, Gutbaben des Gtaates 42650 000 (Zun. 4088 000) Pfd. Sterl, îNoteu- rüdlage 29 486 000 (Abn. 157 000) Pfd. Steri,, MRegierungsfichex- veiten 56350000 (Abn. 1000) Pfd. Sterl. Verhältnis ver Nücklagen zu den Verbindlichkeiten 18,24 gegen 18,02 vH in der Vorwocve. Glearingbouseurmsay 386 Beillionen, gegen die ent- sprechende Woche des Vorjahres weniger 48 Millionen.

Madrid, 27. Februar. (W. T. B.) Ausweis der Bank von Spanten vom 23. Februar 1918. In Cavsend Pesetas. (BVor- woche in Klammern.) Gold tm Inland 1 988 889 (Zun. 1436), Golb im Ausland 88 903 (Zun. 1429), Barvorrat in Silber usw. 713 371 (Zun. 2650), Wese!bestand 365 558 (Zun. 21 370), Lombard 427 099 (Abn. 9194), Wertpaptere 12763 (Abn. 9068), Notenumlauf 2833 380 (Zun. 1386), fremde Gelder 1029 644 (Abn. 28 519).

Die Börse zeigte auch heute ein wentg verändertes Ausseben. Auf den meisten Gebieten konnte die Haltung als ziemlich fist bezeihnet werder. Für Russishe Nerten sowie für Kohlen- und Zementwerte mate sich Nachfrage geltend. Der Schluß war still.

atn 0 r mam

Aitfe P

F«emark SHÿwedeu Ntorweaen S {w.14 M .ien-

Budopest 100 Kronen

100 Kronen 100 Kronen 1009 Franken

66,55 Konstanti-

vopel! Madrid und

100 Piâstex 18,85

1624 162 1594 159 1124 112.

; 162 ; 159} 112

66,65 Bulgarien 100 Leva 79 793 79 791

18 95 Barcelona 100 Pesetas 113 114

162} 159

N at 112} Um ste

| Niederl. 66,55 66,65 Fs 89,

18 1896

114 115 in fa

43,171,

Küroberihte von auswartigen Fondsmärkten.

Wien, 1. März. (W. T. B.) Das Interesse an ter Börse blieb heute ausschiteßlich Kohlenpapieren zug-wendet, lebhaften Umsäßen zu sieigenden Kumsen aus dem Markt aenommen | ‘Auf allen anderen Vakehrsgebieten her: \Y!e in (Erwartung

wurden.

entsheidender Véeltungen aus Bukarest gra*tze Geshäfisstile bei mäßig |chwankenden Kursen.

markt blieb 1uhig.

Wien, 1. März. (W. T. B.) Deviienzentrale.) Berlin 150,00 G,, 324,00 G., 325,00 B., bagen 229,50 G., 230,50 B., Christiaula 240,00 G&., 241,00 B.,

210,20 B.

p10 hd

1. Unters uchungsfachen.

9. Aufgebote, Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

4. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellshaften.

(Fmtlide Notierungen der | regelmäßiger Grôöffnuig ga

weite unter dem Druck von

ar die Gruntstimmang im Zusammenhang nut dem Un- wach ¿zu bezeidnen. Nur Eisenkahnwerte 3

gut zu behaupten, ta vie B

12 Ci'enbahngeseuvoilage im Kongreß; einen güniticen

Am Nath:nittag machte h allenthalben Werkauts-

S R S S

eiger.

üri 167,590 G., Stocholm 244,00 G., i Konstantinopel 28,79 B., Marknoten 149,90 G., 150,30 B., Nubelnoten 200,10 G.,

| We\cl auf Wesel avf

die Lei ziemlich |

und Brest-Litowt? hcch Der Anlage-

15030 B, KAmyecdam | 168,90 B. Kopen- | 245,00 B., 28 00 G.,

Auch sonst rw

über die ne!

Veilauf nebmen.

Mandmines 21/,,, ; 1017 2 e , 2014, 3 9/9 Ketegeanlebe S6GZ,

Staatsanleiße 963, Obl. | Königl. Niederländ. Niedeiländt!h-Andische Handelsbank 222, | Fe Moa Island =— | Simay —, ¿ teel Corp. 963, Hranzösisch- Amezika-Linie —,—.

Wechscl auf Wien

ziehen dec Geibsäte als {ch vermocch{ten thren Kuréftund

ram, 1. März (T B) 3 %/9 MNieberläad. Petroleum 545, Southern Pocific 90 313, Anaconda 141,

E Union Pac!fic 1

(W. T. B.)

28,324,

ram: 1, März.

Wesel

L

Kopenhagen 67,00, c New York —,—,

| auf Paris 38,70. Nen hagen L Berlin 65,25, do. do. auf Parts 58 50, Stockholm, 1. Berlin 61,35, do. cuf

März,

(W. T. B.)

Min Q E B)

Noub'a. L. S. 694, 4 E H Hollar d-Amerika-Linie —,—, | Copper Miuino 63, Atdhisor, Topeka u. Santa

Gagliscze Anleihe —,—,

Wechsel auf Schwetz 49/60, Wesel auf SteFbolm WBechjel auf Lor don 10,

L C SicitweGsel auf auf Amsterdam 149,00, do. auf London 15,72,

] Slhtweckchfel auf Ler j Umsterdam 141,00, do. auf \chweizects%e Pläge (0,90, do. auf London 14,90, do. auf Paris 55,00.

New York, 28 Februar. (Sc{hluß.) (W. T. B.} Na ur- ben an dec heutigen Fondebörse Spezial- Abgaben eines Fäuferrtnges erheblih nah. | ta Tanks 6,50,

%/a Krlegsanlethe 93/6, 4 9/0 Kiicg8anleibe | Chicago, Mitroaukee u. St. Paul 392, / | Louitville u. u. Western

| Meadivg 77}, Southern Pacific 86*),

United States Sieel Corporaiton 953, dg, ) extlusive.

| FUtnois

44 9/9 | Central

Gentral 9%, 71, Norfolk

| pref, 1098, , Southern

Denver u. Rio Grande 24, Nasbrille 113, New Pork 1034“), Pennfylvanta 441, Unton Pacific 1227, Anaconda

Nnited States

Hamburg- | Kursberichte von

auf Berlin

71.20, 594, Wessel

tfanisde Baumwolle. ‘Amerikanishe 14—15, 29--32 Purkte böber.

regelmäßta. Amsterdam, 2 Vei Do ED, 28

loîo mitdling 32/65, do.

o e

reficed (in Cafes) 16,75,

prime Western 26,70, entrif 6/05,

erhonlungen | Wheat csearg

do. für Juli 8

R R O A

Auzeigenpreis für den aua cinrr 5 gesvaltezen Einhteit®zeixe S6 Pf,

Anßerdem wird auf den Nnzeigenvreis ein TenerunoSzusch}35 vou L b. S. erhoben.

. Bankausweise.

“C N A A U:

Londeu, 28. Februar. Etverpool, 28. Februar. (W, T. B.) Baummwoile. Umsay 2000 Ballen, Einfuhr 10900 Ballen, davon 10900 Ballen ameri, För BVeäri 24,15, für Avril 2397. Brasil‘aniscze 1, IndisYe 10,

Pandel über Ivliterrain Bradford, 28. Februa s. Febrvar. . Febcuar. 1 für Februar —, do. für April 31,48, New Orleans do. loko middling 31,88, Petroleum

au8wärttigen Warenmärkten.

t) (A 4 at 111

(W. T. V.) Kupfer prompt 110.

Vegvptische

us verbeten. W. D V) Wollt un

(W, T. B.) Dele nothizlos. (W,. T. B.) (Schluß.) Baumwolle -, do. für März- 31,64,

bina Le

(Tat

do. Stand. wbite in New York 12,70, do. do. Gredit Valances at Oil City 5,00, __ do. Robe & Brothers —,—, Lelzen 9,79—19,10, Kaffee Bio Nr. 7 lolo 83, do. für März 8,23, do. für ‘Mai 8,42,

Sck{malz Zuder Mel Svpring- Liverpool nom.,

Winter 296. FSetrcidefraGzi naa

. (rwerbs- und Wirtschaftsgenossenshaften. E a L MP L M A tR M - N 7. Mieberlassung 2c. von Nechtsanwälten. . Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

Verschiedene Bekanntmachungen.

| 1) Untersuhungs- “Ok

{67328] Steckbrief.

Gegen den unten näher bezeichneten unsicheren Heerespslichiigen Musketier Ernst Emil Levuart, geboren 7. 4 99 zu M.-Glackbach, zuleßt wohnhaft Neuwerk (K eis M.-Gladhah), Engelbleck 106, welcher seit dem 20. Fannar 1918 flüchtig ist und #ch verborgen hält, ist die M wegen Fahnen fl aht ver-

ängt.

Personalbeschreibunua. Beruf: Fuhr- mann, WMeligion : kath, Größe: 1,70 m, Geitalt: {chlank, Haar:: dunkelblond, Stirn: fla, Augen: grau, Nase: gewöhn- ih, Mund: gewöhnli, Kin: gewöhn- lh, Bait: ohne, besondere Kennzeichen : Indiane: kopf ätowierung am linken U. ter- o 3 cm lange Narbe an der linken

er] ê.

_Im Falle der Ergreifung wird um Zu- führung bezw. Einlieferung det der nüdsten Militärbehörde gebeten.

Côöin-Riebl, den 25. Februar 1918, 1. Ersaß-Bataillon Juf.-Regt. 65. Der Gerichisherr :

I. V.: Scherhag, Hauptmann.

[67330] Steckbrief.

Der unten besh:tebene Pionier Ham- buch der 7. Erjaßkompaguie Ptontec- ersaßbataillon 24 zu Côln-Riebl, geboren am 23. September 1899 zu Cen an der Nuhr, wohnhaft zu Efsen a. d. Ruhr, Stoppenbergerstr. 86, hat #ch am 28. Ok- tober 1917 in Cölr-Riehl von jelnem Truppenteil entfernt und t\t bis jezt nit zurüdtgekehrt. Es wird esucht, ihn fest- zunehmen, an die nächste Polizeibehörde abzuliefern und dem Bataillon Nachcicht zu geben.

Cöln: NieHl, den 26. Februar 1918, Pioniererxsaybataillon Nr. 24. Correns, Major z. D. und Kommanteur.

Beschreibung: Alter: 18 Jahre, Größe: 1,66 m, Gestalt : kräftig, Gesicht: fris, Kinn: gewöhn!id, Nase und Mund: ge- wöhnlih, Haare: blond, gescheitelt, Snurrbart: keinen. Besondere Kenn- zeichen: feine. Bekleidung: Wafferbluse Tuchhose, Leibriemen, Müße u.d Stiefel

[67331] Steckbrief.

Der unten beschriebene Pionier Wilhelm Prägel der 5. E. s1bkompagnte Pionter- e:saßbataillon Ne. 24 zu Côöln-Riebl, eboren am 20 Junt 1895 zu Watten- held» Gelsenkirchen, wohnhaft in Watten- seid, Hüllerstr. 143, bat sih am 28. No- vember 1917 in Cöln-Niehl von seinem Truvpenteil entfernt und ist bis jegt nicht zurückgekehrt. - Es wird ersu(t, ihn feit- zunehmen, an die näâhste Polizeibehörde abzuliefern und dem Bataillon Nachcicht au geben.

C öin-Riehl, den 26. Februar 1918, Ptonterersagbataillon Ne. 24. Correns, Major ¿3 D. u. Kommandeur.

Beschretbung: Alier : 23 Jahre, Größe: 1,73, Gestalt: \{lant, \{chmächtig, Gesitt : ang, blaß, Kinn: {mal, Augen : blau, b'efliegend, Nase uvd Mund: gewöhnlich, Haar: s{chwari, gescheitelt, Schnurcbart etnen. Besondere Kennzeichen: Täto- Se e ern. elletdung: feldgraue Uniform, SHnürschuhe, Müye und Leibriemen.

[67329] Steckbrief.

Gegen den Kanoater Frih Anton Teschner, aeb. 21, 9. 95 zu Berlin eval., ledig, Metalldreher, letzter Wohnort Charlottcnburg, Undbacherstraße 39, bezw.

öneberg, Augoburgerstraße 57, wird termit ein Stekbrief erlassen, weil er am 23. 2. 18 {G unerlaubt entferat

hat und fich verborgen hält. Es ergeht on alle Bebörden das Ersuch:n, na Teschner zu fahnden, ihn festzunehmen, der nähsten Militär- oder Martnebehörde abzuliefern sowte der 11. Ecsayabieiluvg Fel. 69/70 in Miaden fofo:t Na- richt zu geben.

Minden, den 28, 2. 1918,

Der Gerihtsberr: Retnshagen.

[67332]

Der geg7y den Gefreiten Otto Riemer unterm 20 8. 17 durch das Gericht der 96. Inftr,-Dkvisfion erlassene Steckértef ift erTedigt.

Darmstadt, den 19. 11. 1918.

Gertit der jteliv. 49. Inftr.- Hrigade,

2) Aufgebote, Ver- lust- und Fundsachen, SZustellungenu. dergl,

[67337] Zwang®verfsteigeruvg. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am S2, Mai 1918, Vormittags 1 Uhr, Neue Friedrichsiraße 13/14, IIl. (drittes Stockwerk), Zimmer Nt. 113—115, versteigert werden das in Berlin, Eilfasser- itraße 76a, belegene, im Grusbbuhe von der Königstadt Band 74 Blatt Nr. 3952 (eingetragene Eigentümeria am Ll. Fe- hruar 1918, dem Tage der Eintragung de8 Bersteigerungsvermerks: Frau Bankter Mathesius, Agnes geb. Müller, in Herme- dorf i. M.) etingetrageu2e Grundstü: a. Vorderwohnhaus mit linkem S-iten- flügel und Querflügel und unterk-ilertem Hof, b. Stal’geväude quer, Gemarkung Berliy, Kartenblait 39, Parzelle 421/10, 4 a 37 qm arcß, Grundsieuermuttercroüe Urt. 6746, Nuzungswert 12 600 #4, Ge- bäudejiteuerrolle Nr. 899. Der Grund- stücläwert ist auf 201 000 4 festgeseßt. WVerlin. den 23 F-:bruar 1918. Königliches Amtsgericht Berltn-Mitte. Ao So R O T,

[67339] Uufgebot.

Das Amtsgericht Hauiburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Vie CGhe- leute Sekretär Karl Ahrens und Helene

Adrens, geb. Klusmann, Braunschwetg, Fafanensiraüe 8, vertreten dur den Nechtsanwalt H. Andree în Braunschweta, haben vas Aufgebot beantragt zur Krattlos- e: flärung der beiden Obligationea der 4 9/96 Hamburgishen Staatsanleibe von 1911 Nr. 23006 und Nr. 23007 über je 1000 46. Die resp. Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, ihre Nehte bei der Gerfhtsschreiberei des btesizen Amts- gertcht#, Stalhof, Katser Wilhelm-Straße Nr. 76, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den S. Novembex 1918, Vozmittags 11} Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Stalhof, Kaiser Wilhelm-Straße Nr. 70, I. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der ürfunden erfolgen wird. Hamburg, den 6. Februar 1918,

Dec Gerichis\{hreiber des Amtägertchts.

[67434] Zahlungssperre.

Auf Aatrag der Krcetssparkasse fn Jüterbog, vertreten dur den N-ckchts- anwalt Justizrat Dc. Stegmann in Berlin, Lindenstr. 112, wird der Reichsschulde - verwaltung tan Berlin betreffs dec angeblih abhanden gekommenen Schulbyershcek-

j

Nrv. 11012578 bis 11012590 über je! 100 A verboten, an einea anderea In- haver als di: oben geuannte AntragiteTleiin eine Leistung zu bewirken, in8be}ondere neue Zinsscheine oder etnen Grneuecungs- iein auszugeben.

Berlin, den 25. Februar 1918.

Königliches Ante ert Berlin-Mitte,

- 84.

[67338] Zahlungssperre.

Auf Antrag der Witwe Elise Bend!er, arb. Lehmann, in St#raßburg i. E., Piontergafse 4, vertreten dur dite Nehts- anwälte Justtirat Lange und Kor\ch{ îtn Stxraßbu1g i. E., wîkrd der Reichs\chulden- verwaltung in Beclin betreffs der an- geb abhanden gekommenen SGuld- verschreibung der 3} prozentigen Ankcib- des Deutschen Rei%s von 1888 Lt, D Nr. 84446 über 500 6 veivoten, an elnen anderen Fnbaber als die oben genannte AntraosfieDerta eiue Leistung zu bewir!en, insbesondere * neue Zins\Feine ober einen Grneuerung8\chein au8z1vgeben,

Werlim, den 26. Februar 1918.

Königliches Amtsgeri&t Berlin- Mitte.

Abt. 84,

[67705] Bekauntmactzung.

Die Schuldvec\ch.eibungen der 5% toen RNRetch3anleißhe Lit. C Nr. 4035612, 4035 613 und 4035 614 über j2 1000 4 nebst Zinssceiubozen und Grneueru-g6- scheinen sind bet uns a!s gestohlen g?zmelder. g THARES i. Pom., deu 27. Feoruai

18.

Die Polizeiverwaltung,

(67542) Bekanntmachung, Die naSstehenden Wertp:piere 49% ige Rheinische Dypothefenbauk Sérte 124 Lit. C Nx. 5415 üb.r 500 4 1909 ¿U 100A 123 N 8778 -- 100 Æ i 2 E S 100 4% ige 21 iger Sanburger Sypotheteubauk j Seite 6248 H Nr. 163082 über 300 6248 H Nr. 1634413 „, 300‘ i B24 E N O2 209 300 K zulegt iin Gigentum der Bauerswitwe (B-nobefa Göêlier ln Trennfelo, siad zu Verlust gegangen. Marktheideufelb, den 25. Februar 1918. Kal. bayer. Bezirksamt.

[67524] Unsere îin Nr. 46 des BI. erlassene An- zeige vom 21. Februar 1918, den Werlust unseres 4 9/atgen Hypothekenpfandb:iefs Serie XX1V Aot-ilung 29 Lit. B Ne. 702 über 3000 betreffend, wird hiermit widerrufen. Preußishe Boden-Credit-Nctien- Bank, Vexlin, dén 1. März 1918. Der Vorstand.

[67478] Bufruf.

I. Folgende von uns ausgestelite Urs funden find na uns erftatteter Anzeige in Verlust geraten.

1) Hinterlegungs\hein des Herrn Otto von Vernuth, Landwirt in Borowo b. Czempin, vom 13, Oktober 1917 zur Lebenk- versiherung Nr. 133 541,

2) Hinterlegungsshein des Herrn Josef Fuchs, früher Lehrer in Rastatt, jeyt Hauptiebrer in Limbach (Amt Buchen), vom 2. Septempter 1907 zur Lebensversiche- runa Nr. 182 190,

3) Hiaterlegungs\hein des Herru Feted- rich Schalt, früher MRegterungs\uper- numerar tn Wandsb-:?; jeßt Gouvernements- fekretär, Leutnant dec N., in Berlin, vom 2. Febtuar 1909 zu den Lebenszersiche- rungen Nr. 177 360 und 177 360 A. Besitzer diefer Hinterlegungs s\cheine werden aufgefordert, biunen % Monateu ihre

burgen der 5 prozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1917 Lit. C

étwaigen Véchte bei uns anzumelden und

die Setne vorzulegen, widrigenfalls diese für kraftlos erfiärt weiden,

Farisrihe, den 19, Februar 1318

Karlöruber Leveosversidberung auf Gegrenieitigkeit vormals Allgeneine Versorgungs-An!talt. [67479] Aufruf.

Der vön uns auzgestellte Versicherun, 3- san Ytr. 184693 tes am Seps tember 1914 veistorbren Herrn Bustao Niedboüu, Lebrer in nah uns ersta!teter Anzeig? in Verluft geraten. B: siyer des Bersich*rungsscheins werden aufgefordert, bianca 2 Véouatecu ihre etwaigen Rechte dei uns anzumelden und den Versicherung?|\cheia vorzulegen, widrktzenfa0+ dieser für fraftlos er flärt ich.

Karlsruhe, den 22. Febiuac 198.

Karisruber Lebensversicherung auf Segenseitigkeit vormals Allgemeine Versorgungs-Austait.

[55678] Das Amisgeriót Bremen kat am 22, Dezember 1917 folgendes Aufgebo: erlassen: Auf Antrag der Händlerin Paula Dietri®, wohnhaft in Bremen, Wand- rahm 19 11, w!rd der unb:kznnte Inhaber des am 13. Dezember 1917 mit einer Ein- lage von 6 6000,— auf den Namen Pauka Dietzich, ‘Wandrahm 19 11, er- öf:eten und gegenwärtig ein Guthaben yon f 6000,— nahweisenten Einleg*buchee Nr. 429 785 der p in Biemen hiemit aufgefordert, spätestckns in d-m au) Donnerstag, den A1. Juli 1918, Nachmittags & ilhe, anberaumten, im Ser'cht8hause hrecjelbst, Zimmer Nr. 79, stattfi-deadeu Aufgebotstermine unter An- weldung sciner Rechte das bezeihnete FinlegebuŸ vorzulegen, widrigenfalls ley- teres für fecaftios erfsärt werden twoird. Vremeu, ten 3, Januar 1918. Der Gerichtsschreiber des Amts zeridts : Fürhöôlter, Obersekretär.

[86832] Uuïgebot.

Die Luise Miyk in Rüsiringen, Karal- wea 7, hat das Aufgebot des Sparka}: - bus Nr. 7029 der Rüstringer Spactasse in Nüstiingen über 130 #4, lautend auf den Namen von Fräulein Luise Mgzyk in Rüstringen, augetielt am 4. März 1914, zum Zwecke der Kraftloserklärung brantragt. Der Inhaber des Buches wird aufgefordert, spätestens in dem au} den 4. September 1918, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihaeien Geriht anberaumten Auf- gebotstermine seine Ret: anzumelden und das Guch vorzulegen, wiorigenfalls die Kraft- [o8»rflärung des Buch 8 erfelgen wird.

Nüstringen, den 11. Februac 1918,

Großherzo„zlihes Amtsgeuicht. Äbt. IL

{668S31] Aufgebot.

Die Grben des verstorbenen Ältgers Adam Larps an8 Karkelbeck, 1) Kätner Janis Lapps, 2) Kätnerfrau Urte Eglins, verwitwete Plennts, geb. Roga, 3) Kätner- frau Ande Naujokz, geb. Nega, 4) Kätner- frau Anntïe Plennis, geb. Vîoga, sämtlich in Karkelbeck, baben das Aufgebot des von dem Ulisißer Adam Lapys in Karkelbeck im Februar 1912 oder 1913 auzgestellien und von dem Kätner Mattta Paikies von Kukeibeck akzeptierten, an die Order bes Adam Lxpps zahibzren Wechsels über 150 6 beantragt. Der Inbaber der Ur- kunde wird aufgefordert, \p3testens in dem auf den 17. September 1948, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzei§- neten Gericht, Zimmer Nr. 47, anbe- raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloterklärung der Urkunde e*folgen wird,

Memel, den 20. Januar 1918.

Königliches Amisgericht.

A E

673403 In der Auf zebotéfache, betr. das Auf gebut der Hypothekenbriefe über tie tür den Peivatier Claatius Hermann Altreo Neubora im Gruudbute von A tono- Südrvest Band 9 Blait 421 in Abs tetiung 11l vnter Nr. 5 ud 6 umge- Idziebenen Darlehne von 3600 4 "d 1400 „Æ wird der auf den 18. F. n: 19 8, Borm. 10 Uhr, vor dem unterieißzeteu Gerihte anberaumre Autaebotiteimin a uf- gehoben. Das Ver ahren ift eingesteQt.

Aitowa, den 24. Fencuar 1918.

Köni zlich.s Umtaa-rrht. Ahterniuag 3a. (67436) 2h Tig Di,

Der HaudsHuhfabrikant H. Schmeling in Demmin, vertreten tu ch den Rechts- anwalt Jutizrat Ling tn Gieifswald, hat beantragt, seinen Haibdöruder, den ve: \bolleren Kutscher Johann Friedrich

| Chritiian Deum liog, geboren am 20. Ser | ember +1835 in Hans8hagen bei Greeits-

wald, zulc;t wohnhaft in Demmtn bei seinen Gltern, für tot zu exfiären. Der bezeichnete BVe:scho üt ne wtrd aufgefordert, sich ipät-- lenSinbemauf den2R. November 1918, Vormictags V0 Ube, vor dem unter- ¡eichneten Gericht, Ztmmer Nr. 2, anbe- raumten Aufgebotätermine zu melden, widrigenfalls die Toveserkiärung erfolg-n wir®. An alle, weile Aus?kunft über Leben oder Tod tes Veri\hollenen 11 er- teilen vermögen, ergeht dte Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermi.e dem Ge- rit Anzeige zu macher.

Demwínu, den 16. Februar 1918.

Köntglibes Amtägericht. [67435] Anfgevuu.

Der Privatmann Theodor Igcobi in Koblenz hat beantragt, den ver)chollenen Anton Münze, zulegt wohnhaft in Koblenz, für tot zu erklären. Der be- zeihnete Verschollene wird aufaefordert, sich spätestens in dem auf dea 6 Sey- tember 1918, Vormittags 21 Uhx, vor denx unterzeihneten Gertht, Zimmer Nr. 22, anberaumt-n Aufgebotsiermine zu melden, widrizenfalls die Todese:k.ärung erfoigen wird. An all-, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver\hoUenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderuna, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Änzeige zu machen.

Koblenz, den 6. Februar 1918.

Königliches Amtsaeridt. Abt. 7.

[67438] Weichziuß.

Gottlob Hoiderle, geb. am 2. Ne- vember 1842 in Kirbe1g a. M., verh., Ziegler, zulegt in Kirhbe:g a. M. wohr haft gewesen, im Jahre 1883 nad Amerika geretit, feit 1855 bershollen, joll af An- trag felnes Sohnes Iakob Holterle, Schneiders in Karisrube, für tor erklärt werd.n. Der A-trag auf Einleitung des Aufgebotévertabrens zu diesem Zweck wird htermit zugelassen. Der Ve:)chollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, dea U8. September L918, Vormiitags 11 Uhr, vor dem K. Amt6- geriht Marbah anberaumten Aufg-bo18s termin zu melden, widrigenfalls die Todes - erkfiärung erfolgen wtrd. An alle, weile Auskunit über Leben und Tod des Ver- {ollenen e:teilen können, ergeht die Au! forderung, spätestens îm Aufgebotstermin dem Serht Anzetge zu machen.

Marbach a. N., 19. [l. 1918.

Königliches Amtsgericht. In Vertretung: Landgerichtérat Hefelen. [67443]

Durch Urteil des unterz*!hncten Gerits bom 19 Dezember 1916 itt der vierprozentig- Sätdsishe Rentenbrief Lit. D Nr. 22 895 übec 75 M4 der Rentenbankdirettion ter Provinz SaW&sen und Hannover tn Magde- bura für frafilos erklärt wordev.

Magdeburg, den 25. Februar 1918.

Köuglich:s Amtsgericht 4. Abt. s,