1918 / 77 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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„Der Bezugspreis beträgt vierteljährliÞ « 20 Pf. | Alle Postanstalten nehmen Bestellung anu; für Berlin aufer den Postanstalten und Zeitungsvertrieben für Selbstabholez auch die Königliche Geschäftsstelle SW. 48, Wilhelmstx. $2.

wi : Einzelne Uumuiern kosteu 25 Pf.

Juhalt des amtlichen Teiles: Drdensverleihungen 2c. Deutsches Reith.

Ernennungen 2c. /

Belanntmachung über die Verlegungsfrist bei Zins-, Renien- und Gewinnanteilscheinen.

Belannimachung, betreffend Aenderung des Weingeseßes.

Bekanntmachung zur Abänderung der Bekannimachung vom 13. November 1917, betrxefferid weitere Bestimmungen zur Ausführung des 8 7 des Geseßes über den vaterländischen Hilfsdienfst.

Bekanntmachung über Dru>papier.

Pekannimachung, belreffend Aufhebung einer Liquidation.

Belanntwmaczung, betreffend Liquidation französisher Unter- nehmungen. i

Wekanutmachung, betreffend Liquidation des Vermögens Landes8- flüchtiger.

Uebersicht über die im 2, Vierieljahr 1918 voraussichtlich statt- findenden Prüfungen - zum Seesieuermann und Schiffer auf aroßer Fahrt.

Bekannimachuag, betreffend Zwangsverwaltung und Liqui- dation des Vermögens Landesflüchtiger.

Aufhebung eines Handelsverbots. Handelaverbate.

Anzeige, betreffend die Ausgabe dex Nummer 42 des Reihs- gesezbiatts. p

Königreich B : :

Sruennungen, Charalterverleißhungen, Stande8erhöhuagen und

FV'onstige Personalveränderungen.

VBefanntmachung, betreffend die nächsten Prüfungen für Direk- toren und Direktorinnen bezw. für Lehrer und Lehrerinnen an Blindenar.stalten.

Bekanntmachung, betreffend Aufhebung einer Zwangsverwaltung.

Mitteilung üver die Eigiehung oon Diphtherie-Heilserum.

Verfügung über Verlegung des Grenzpunktes zwischen den Verwgaltungsbezirken der Eisenbahndireftionsbezirke Cassel und Halle auf der Stre>e Halle—Blankenheim und zwischen den Vercoaltungsbezirlen der Eisenbahndoirektionen Cassel und

Magdeburg auf der Stre>e Güsten—-Blankenheim. Tufhebung eines Handelsverbots. Handelsverbote. Anzeige, betreffend Ausgabe der Nummer 8 der Preußischen

Geseßsammlung.

Amtliches.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dert Pastor Rambke in Jmbshausen, Kreis Northeim, dem Provinzialshulrat Dr. Con83bruch in Schleswig, dem Kreiss{ulinspektor, Schulrat Nosenstedt in Bartischin, Kreis Schubin, dem Oberzolleinnehmer, Zollrendanien Ringer in Elmshorn, Kreis Pinneberg, . und dem Oberlandesgericts- sekretär, Nechnungsrat Witte in Stettin den Roten Adlerorden vierter Klasse, dem Geheimen Kanzletdireklior im Reichsjustizamt, Rech- nungsraïi Hennig den Königlichen Kronenorden driiter Klasse, den Rektoren Weidenhammer in Berlin und Graf in Essen, dem Hauptlehrer Dresen in Cöln-Niehl, den Ge- S Gu elern An, Körner und Mager in Berlin, dem Lehrer Niehuhr in Halberstadt, dem Vorschul- und Turnlehrer Linsdorff am Gymnasium nebst Real- gymnafium in Brandenburg, Havel, und dem Eisenbahn- betriebssekretär Thias in Elberfeld den Königlichen Kronen-

orden vierter Klasse,

dem Eisenbahnkanzlisten erster Klasse, Kanzleisekretär Keil in Hannover das Verdienstkreuz in Silber,

dem Eisenbahnweichenstell.x a. D. S tö>ke r in Welschenen- nest, Kreis Olpe, das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens,

dem Gräflichen Stallmeister a. D. Bredendiek in Mus- kau, Kreis Nothenburg O. L., dem Eisenbahnstations\chaffner a. D. Besser in Unna, Landkreis Hamm, dem Bahnwärter a. D. Dreis bach in Hofotpe, Kreis Olpe, dem bisherigen Eisenbahnschlosser Lomberg in Richrath, Kreis Mettmann, dem bisherigen Eisenbahnmaschinenpußer Lindemann in Rinse>e, Kreis Olpe, und dem Bahrhofsarbeiter Häns gen in Bad Sulza das Allgemeine Ehrenzeichen sowie

dem bisherigen Eisenbahngüterbodenarbeiter Küpper in

Calcum, Landkreis Düsseldorf, das Allgemeine Ehrenzeichen in Bronze zu verleihen. /

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

dem- Bischof der evangelischen Landeskirhe Augeburgi- schen Bekenntnisses in den fiebenbürgishen Landesteilen Ungarns Dr. Teutsch in Hermannstadt den Roten Adler- orden zweiter Klasse mit dem Stern,

dem Vizegespan des Szebener Komitates Fabritius in Hermaunstadt den Noten Ablerorden duitter Klasse,

dem Jaspektor der Königlih ungarishen Staalsgelsen- bahnen, Stationschef Papp, dem Direktor der Versicherungs- bank Transs\ylvania Sigerus, beide in MRgfstrdtb

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ends,

Direktor der städtishen Gewerbeshule, Profesor Kühls- brandt, dem Königlich ungarischen Staatsbahnoberkontrollor, Stationschef Zonda von Polyan, dem Oberingenieur der Königlich ungarischen Staatseisenbahnen von Török und dem Detektioinspeltor der ungarischen Grenzpolizei C\á\ zár, sämtlich in Kronstadt, den Roten Adlerorden vierter Klasse,

dem Obergespan des Szebener Komitates Walbaum und dem Direktor der allgemeinen Sparkasse Dr. Wolff, beide 0 Las den Königlichen Kronenorden zweiter Klasse owie

dem Bürgermeister Dörr, dem evangelischen Stadtpfarrer D. Dr. Schullerus, dem Königlich ungarischen Grenzpolizei- fapitän Dr. von Biro, dem Vorsißenden des Vereins der NReichsdeutschen, Haupimann der Landwehr a. D. Meyer, sämtlich in Hermannstadt, dem Oberstadthauptmann Reinisch, dem Bürgermeister Dr. Schnell und dem Hauptmann der ungarischen Grenzpolizei Joody, \sämtlih in Kronstadi, den Königlichen Kronenorden dritter Klasse zu verleihen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

dem außerordentlichen Botschafter und bevollmächtigten Minister in Konstantinopel Grafen von Bernstorff den Stern zum Noten Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub,

dem Direkior der Osmanischen Staatsschuldenoerwaltung Ali Niza Bey und dem Generalinspeftor der genannten Ver- waltung Adossidès Bey, beide in Konstantinopel, den Roten Adlerorden zweiter Klasse,

dem Cheftassierer bei der Osmanischen Staats\hulden- verwaltung Logothétidès Bey in Konstantinopel den Noten Adlerorden dritter Klasse,

dem Schiffskapitän der Königlidd ungarischen Fluß- und Seeschissahrts-Aktiengesellshaft Farkasits die Königliche Krone zum Roten Adlerorden vierter Klasse,

dem Direktor der Deutschen Oberrealshule und Höheren Mädchenschule in Konstantinopel Dr. Tomins ki, dera Chef- arzt des Deutschen Krankenhauses in Konstantinopei Dr. Schleip dem Kustos an den Kaiserlihen Museen in Konstantinopel, Professor Dr. Unger, dem Königlich sächsishen Amtshauptmann Dr. Woelker in Dresden, dem prafktischen Arzt Dr. Veit in Prag, dem Direktor der Deutschen Bank, Zweigstelle in Kanstantinoÿel Kaufmann, dem Oberingenieur der Orien- talishen Eisenbahnen Huber in Konstantinopel, dem Direktor der S Cen ene engee E in Konstantinopel Schreiber, den Kaufleuten Landgrebe, Matthieu und Curdts, sämtlich in Konstantinopel, den Roten Adlerorden vierter Klasse,

dem früheren Minister der öffentlihen Arbeiten, jeßigen Abgeordneten Bédros Haladjian Effendi in Konstantinopel den Königlichen Kronenoiden erster Klasse,

dem Generaldirektor der Anatolischen Eisenbahngesellschaft und der Bagdadbahngesellshaft Huguenin in Konstantinopel den Stern zum Königlichen Kconenorden zweiter Klasse,

dem Generaldireftor der Osmanischen Staats\chuldenver- waltung Aslan in Konstantinopel den Königlichen Kronen- orden zweiter Klasse mit dem Stern sowie

dem Schiffsleutnant Heloey, dem Schiffamaschinisten Sza?káll, beide bei der Königlich ungarishen Fluß- und See- \chisfahrts-Aktiengesellschaft, dem Hoteldireklor Lehner in Wien, dem Reeder und Kaufmann Himmighoffen, dem Regierungsbaumeister a. D. Brand, dem Vorstand des Réechnung€ wesens der Anatolischen Eisenbahn Be >, den Kauf- leuten Holstein und Scheffels, sämtlih in Konstantinopel, den Königlichen Kronenorden vierter Klasse zu verleihen.

Deutsches Reich,

Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht:

den ständigen Hilfsarbeitern im Reichekolonialamt, Re- gierungsräten Tesch und Sachs den Charakter als Geheimer Regierungsrat sowie

den Geheimen expedierenden Sekretären und Kalkulatoren im Reichskolonialami Wenzel, Kirsch, Balschuß und Lachnitt, dem Sekretär und Rechnungsrevisor beim Ober- gericht des Kaiserlihen Gouvernements von Deutsch Ostafrika Strademann und dem Sekretär beim Kaiserlihen Gouverne- ment von Deutsch Ostafrila Weber den Charakier als Nech- nungsrat zu verleihen.

Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht:

dem Generalpo'kassenbuhhalter Westphal in Berlin, dem Oberposikassenkassier G. F. W. Th. Müller in Hannover, den Oberpostkassenbuchhaltern Hoerning in Potsdam und K F. W. Richter in Bremen, den Ober- postsekretären Aschenbach in Halle (Saale), Binhold in Berlin, -Bo> in Marburg (Lahn), Diederich in Berlin (Reichspostami), Engler in Breslau, H. Esser in Cleve, Fey in Breslau, Fritzsche in Spandau,- Fröms- dorf in Breslau, Greuling in Wiesbaden, Helpap in

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Anzeigeupreis für den Naum einer 5 gespaltenen EiuHeitEzetile h 50 Pf., einer 3 gespalt. Einheitszeile 90 Pf; Anßerdeæ wird auf den Anzeigenpreis ein Tcuerungszuschlag von 29 v. H. erhoben,

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Anzeigen nimmt anz:

die Köuiglihe Geschäftästelle des Neihs- und Staatsanzeigers

Verlin SW 48, Wilhelmftraße Nr. 32,

1918,

Berlin (Reichspostamt), K. G. M. Lehmann in Görliß. Möser in Elberfeld, Nelke in Namslau, Pohl în Hohenstein: Ernstthal, Raey in Königsberg (Pr.), Schade in Mainz, Schneider in Aachen und Schubert in Beclin, den Obertelegraphensekretären Albrecht in Braunschweig, Andre ß in Mainz, E. F. Becker in Kiel, Beckstäxdt in Berlin- Wilmersdorf, Fillies in Hamburg, Grimm in Mannheim, Heye in Wilhelmshaven, L. J. F. Lange Balin, Rahn in Dortmund, Wießke und Zierau in Berlin, den Postmeistern Bodenstaff in Kray, Hansmann in Bevenstn, Horni>el in Raguhn, Melzer in Nossen, Schapplex in Teutschenthal, Wieland in Loshwiß sowie dem Oberposisekretär Jacobs in Trier bei seinem Scheiden aus dem Dienste den Charakter als Rechnungsrat zu verleihen.

Seine Majestät der Kaiser haben Alléxgtiädigsi geruht: dem Ersten Vorstandsbeamten bei der Reichsbankstelle in Hildesheim, Bankdirektor Seydel, bei seinem Ausscheiden aus 4 fe A den Charafier als Geheimér Regierungsrat zu verleihen. j

Seine Majestät der Kaiser habén Allergnädigst geruht:

die Laudgerichtsräte Ungerer in Slkäßburg und Kalisch in Zabern zu Räten bei dem Oberlandesgeriht in Colmar,

den Landaerichtsrat Nür> in Mez zum Landgerichts- direktor, den Landgerichtsrat Baur in Mülhausen zum Ersten Staatsanwalt, den Landgerichtsrat von Joeden-Koniec- polski in Mülhausen zum Amtsgecichtsdireftor, den Staats- anwaltschaftsrat Cremer in Mez zum Landgerichtsrat, den Amtsrichter Spatz in Diedenhofen zum Staatsanwalt sowie die Gericht8assessoren Dr. Klinger, Schuhler, Dr. Korsch, Heine und Dr. Fel zu Amtsrichtern zu ernennen.

Jm Reichskolonialamt ist der Notariatepraktikant Bihler zum Geheimen expedierenden Sekretär ernannt worden.

Bekanntmachung über die Vorlogungsfrist bei Zins-, Rentens- und Gewinnanteilscheinen.

Vom 28. März 1918.

Der Bundesrat hat auf Grund des $ 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlihen Maß- vahmen usw. vom 4. August 1914 (Reichs-Geseßbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen:

Die Fristen, innerhalb deren Zins-, Renten- oder Gewinn- anteilsheine auf den Jahaber dem Aussteller zur Einlösung vorzulegen sind, laufen, foweit sie am 31. Juli 1914 noch nicht abgelaufen waren, ni<t vor dem Schlusse des Jahres 1918 ab. Der Ablauf- einer Frist, der in der Zeit vom 31. Juli 1914 bis zum Jnaïcafttreten dieser Verordnung eingetreten ift, e als nicht e1fo!gt, sofern der Aussteller die Leisiung nicht ag ul Grund des $ 804 des Bürgerlichen Geseßbuchs bes wirkt hat.

Berlin, den 28, März 1918. Der Reichskanzler. Jn Vertretung: Dr. von Krause.

Bekanntmachung, betreffend Aenderung des Weingeseßes.

Vom 28. März 1918.

Der Bundesrat hat auf Grund des 8 3 des Geseßes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftli Maßnahmen usw. vom 4. August 1914 (Reichs-Gesegzbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen:

81 Der Reichskanzler kann Ausnahraen von dem Verbote des $ 13 Ler Weingeseßes vom 7. April 1909 (Reich2-Sesezbl. S. 393) zus asse.

82 Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündurg in Kraft. Der RNeichckanzler bestimmt den Zeitpunkt des Äußerkrafttretens,

Berlin, den 28. März 1918.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers. von Payer.

Bekanntmachung zur Abänderung der Bekanntmachung vom 13. Nos vember 1917, betreffend weitere Bestimmungen zur Ausführung des 8 7 des Gesezes über den vaterländischen Hilfsdienst.

Vom 28. März 1918.

Der Bundesrat. hat auf Grund des 8 19 des Geseyzes über den vaterländischen Hilfsdienst vom 5. Dezember 1916 (Reihs-Geseßbl. S. 1333) mit Zustimmung des vom Reichs-

Stargard i. Pomm., Herbert in Darmstadt, A. Hoffmann Soebi1). A. Hoffmann in Trier, Jhlenburg in

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tag gewählten Ausschusses folgende Verordnung erlassen: