1918 / 78 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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K. Straf- und Shlußbestimmungen, $ 92,

I, Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Bekarnk- mabung und gegen die Borschriften wel> von den mit def Untere verteilung beauftragten Stéllen: auf Grwnd- dieser Verordnung erlassen worden find, werden nab $ 7 der Bekanntmahung über die Be- stung! eines Neichsfommissars für die Kechlenverteilung vom 28. Fe- druar- 1917 (MGBl, S. 193) mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit-Geldstrafe- bis zu 10000 oder mit einer dieser Strafen bes straft. Ferner kann auf Einziehung der Bremistoffe erkannt werden, auf die sih’die Zuwiderhandlung- bezieht, ohne Unterschied, ob. sie dem Tâter gehören oder nicht. O

Il Im Falle der Fabrlässigkeit tritt, soweit es sich Um Zu- widerbandhungen gegen Auskunftäverpflichtungen handelt, die in dieser Bekanntmachung auferlegt sint, gemaß $ 5 Absat 2 der Verordnung des Bundesrais über Ausfkunflspflit Lom! 12, Juli 1917 Geldstrafe bis’ zu 3000 Æ ein.

I - Diefe

anderes: ergibt; mit- dem Tage HSanzeißer in Kraft.

1E Dre Betanntinma®Œiunaëi tertéilimng vom 19. und: 29; ( Nt. 174), vorn 3. August 1917 (Deutscher Reichsangeig&r Nr: 185) und vom 16. August 1917 (Deulscher Reichsanzeiger Nr, 197) werden mit dêin Inkrafttreten der ent\pre>enden Béstirimirtent der vor- stebetiden Befanntmahung aufgabhoben- $2. dew Be anntinaung dom 20. Juli 1917 bleibt vorläufig in Geltung.") Die añderweitige Netelung des Veiscades. ven Gros blcibt: vbrbehaltèn.

Berlin, dén 30. März 1918.

Der Reichskommissar für die Kohlenverteilung. StUPB.

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$33. Bekanntinacüng tritt; - soweit sid aus übr. m<t ein C der Lerbffentlihüng: im Deiitschen

des Reicbéfkönimissars- für die Moblen- Juli 1947 (Deutscr- Reicbsanzkiger

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"):$.2 der Bekanntmachung vom 20. Juli 1917 lautet: Die Ver- sendung von Gasfotks ift bis auf weiteres nur na< Bahnstationen

mnn Unmmnikreise von hoditens 39. km vom Erzgftitgungborte* gestattet.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruÿt: den bisherigen Landrat Weber avs Wehlau zum Geheimen Finanzrat - und vortragenden Rat im? Fuanz- ministerium zu erneanen sowis dèm- Studienrat am Dorotheetstädtischen Nealgymnasium in! Berlin! O pi: den Charakter als (Seheitner Studienrat und dem S'euersekretär Maëediig: in Köntgsberg i. Pr. bei feinem Ausscheiden aus- dem Staätsbienst“ den Cgarafïter: als Rechrungsrat zu verleihen.

Auf Grund Allerhöchster Ernächtigung Seiner Majestät des ZFöniags ist die Wahl des Laudésäitesteu, Majors a. D. Dr. Scholz auf Gauers, Kreis- Grottkau, zunr Landschafts- direltor der Neisse-Grotikauer Fil: stentumslaodschaft für dén Zeitraum von Weihnachten 1917 bs dahin 1923 vom Staats- ministerium bestätigt worde.

Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist die Wahl des-Studienrais am: Gymuasium in Merñel Drlowski zum Direktor des städtischen Lijzeunis nebst Obérlyz-um (Auguiie Victorinschule) dortselbst und

die Wahl des Oberlehrers Dr. Göcking an der Krüpp- Obertealschule in Essen zum Direktor dieser Schule durch dás Staatsministerium bestätigt worden.

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Ministerium des Köntglichen Hauses.

dem Maurer- und Zirnmermeister Ernst Clemens, Mits- ithaber der Firma Gustav Clenfens in #erlin ist das Prädikät eines Königlichen“ Hof: Mäuret- und Zimmermeisters,

dêm Zirümermeister und Fabrikbesißer Oskar Karge in Hartitterstein i. Westpr. (Kreis Schlochau) das Prädikat eines Königlichéa Hof-Zirimermeisters verliehen worden.

Dent Kaufmann Paul Keppel in Potsdatir, dem Fabrik- hesißer Hermann Hämmer, Jnhaber der Casseler Keks- und Biequitfabrik in Cassel, und den Kaufmann Wilhelm Graff, Jähaber ner Firina Hèinrich Berghaufen in Cöln a: Rh, ist das Prädikat als Königliche Hoflieferanten verliehen worden.

Ministerium der geistli<hen und Unterrichts- angelegen beiten.

Demi: Kustos der Königlichen Biologischen Ansialt auf Helgoland Dr. Miel ist: das Prädikat Professor beigelegt worden.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Der Rechnungsrevisor Ediger von der Ansiedlungs- kommission Pos-n und der Speéziallommissionsgbürovorsteher, Ohersekretär Danz: sind zu Geheimen WRegistratoren im Ministecium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten ernannt worden.

Dern Negierung2baumeister des Wasser- und Straßenbau- fähes Maybaum beim! Meltorationsbauamt in: Celle- ist-eine plantnäßite Réglerungsbaumétistérstele {n der landiwirischaft- hen Verwaltung verliehert worden. :

Woh nwngsge]teP. Vom 28, März 1918:

Wir, Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c., verordnen, mit Zustimmung dér beiden Häuser des* Landtags der Monarchie, was folgt:

Wt el 1 Baugelüände.

Das Gese, betreffend die Anlegung und Verättderüng von Straßen und Pläßen in Städten und ländlihen Ortschaften, vom 2, Suli 1875 (Gejeßzsamml. S, 561) wird dahin geändert:

Be U S 1 At a) der Abs. 1 folgende’ Fassung: E i j

(1) Für ‘die Anlegung oder Beränderung von Straßen und Pläßen (aud Gartenanlagen, Spiel- und Grholungepläßen) in Städten und ländlichen Ortschaften sind die Straßen- und Bäufluhtlinien vom Gemeindevorstand im Ginverständnisse_mit der Gerneinde der deren Vertretung, dem öffentlichew Bedürfnis entsprechend unter Zustimmung der Vrtspolizeibahörde festzusetzen: /

b) der Abj._2 folgende Fassung: / i

(2) Die Ortspoligeibehörde: kann die Festsezung der Flutlinien

verlangen, wenn die bon ihr wahrzunehimenden polizeilichen Rüdssichten

A a ai ic E I a Ai M Ne

ode einébervötgettètenos Betürfnis nad&lein- oder: Mittelivohuungen - die Festseßung fotderit; im leßteren Falle bedarf sie jedo Der Gin- verständnisertlärung der Kommunalaussichtäbebörde.

c) dét Abs 4: idiputde ¿Tassutig:_ A E

(4) Die-Straßenfhitftlimett bilten regelniißig: zuglei: die Bau flucbtlinien;-das betßt. die Grenzen, übet welche hinaus die Bebauung ausges{lossen 1. Âus besonderen Gründen kann aber cine hinter die Straßenflutlinie- zurü@>wet{ide Baufluchtlinie- festgeseßt werden.

L. Zle-$72- erhalt ‘der Ab{, 1. folgende Fassung: s

(1) Die Festseßung- von Fluchtlinien ($ 1) kann für einzelne Straßen, Straßenteile und Playe (au Gartenanlagen, Spiel- und Erholungspläße) oder; * nab dem vorausstchtlihen Bedürfnisse der näheren Zufunft, dur Aufstellung von Bebauungéplänen für größere Grüilhdfläken: erfolgen:

de T S3

a) erhalt der Abs. 1 folgende Fassung: j :

(1) Bei Festseßung der Fluchtlinien i} auf das Wohnungs- bedürtfnis s&vie die Förderung: des Verkehrs, dèr FèêuerstWerhett und der offentlichen Gesundkeit Bedacht zu nehmen, aut darauf: zu halten, daß eine Verunstaltung der Straßen und“ Pfäße sowie desDris und Landschaftsbildes nit eintritt. S u

b)“ irE als Abf. 3 folgende Vorschrift hingngefügt: C

(3) Juni Jaiteréèsse des Wohnungsbedürfnisses: 1 ferner darauf Bedacht zu: riehmen, daß in ausgiebigér Zähl und Größs Pläße: (auch Gartenanlagén, Sptel- und Erbolungéplaße) vorhanden sid; daß! die Moglichkeit* gegeben if an geeigneter Stelle! Kirche- aud Schu!» bauten zu errichten; däß für Wolttzivede Baublo&& Voit añgsthéfsêner Tiefe und Straßen von geringeterBreite entsprebend dem verschiedett- artigen Wobinngöbedürfnisse geschaffen werdert, uwd daf dur die Festseßung Vaugelände entssrechend den Wobnutigsbedürfnisse! dêr Bebautma- exsc{lossen 6rd.

4. Jr S erbält /

a) deï Abf. 1 fölgeñde Fassum: | 4

(1) Dice® Zistimmimg: der Ortspolizeibebörde (F 1) darf nur ver- {agt wéden; wenn! die ven ihr wahrzunebmendenpolizeiliden Müd- 1iGten oder ein betvorgetretenes Bedütfni& nah Klein oder Mittel- wobnüngei (S 3 Abs 3) die Betfagung orten, GSorett’ die Du- stirkitunig wegen eineS hérvorgetretenent Beditfttisses nad Klein- oder Mittelwohnungen versagt wird, bedarf es des Einvetstendmisses* der Kommunalaufsthtsbehoörde.

b) der Abs. 3 folgenden Zusaß: : s

Soweit ein solches Ansuchen auf cin hervorgetreienes Bedürfnis nat Klein- oder Mittelwobnungen gestüßt" wird, dätf es nur im Einverständnisse mit der Kenununalaufsihtsbehörde ergehen:

5. $ 11 eybält folgende Fassung: ie es

Mit dem Tage, an welchen: die 1m $ 8 vorgeschriebene Dffen- legung beginnt,- tritt die Beschränkung: des Grundeigentümers, daß Neubauten, Un- and Ausbauten über die Flutlinie hinaus versagt werden könne, endgültig ein. Gleidßgettig erhält die Gêmneinde das Net, die dur die festgescßten Straßenfluchtlinien für Sttäßen und Pläße (29 Gartenanlagen, Spiel- und Grbolungspläße) ‘testitimte Grundfläche dem Eigentümer zu-entziehen,

6. Im $12 werden

a) im Abj.-2 i I im: Sa 1 und Say- 2 das Wort „Bezirksrats® erseßt durch das: Wort „Beztrk8ausschusses*. : IL im Saß: 2 die Worte „einer Prälluswfrift von einund- zwanzig- Tagen“ erseßt durds die Worte „einer: Ausfc<luß- frist von- zwei Wochen“; l b) als Abts, 4 bis: 7 folgende Vorschriften: eingestellt i :

(4): Bon ‘dem Berbote: kann: Dibpens crtieilt. werden; falls" ein Bedürfnis für Klein- oder Mittelwobnungen besteht, begründete, Aus- sicht vorhanden ist, daß der Eigentümer diesem Bedürfnisse durch den Vau entsprechender, gesunder zind ¿wecimäßig-eingerihteter Wohnungen RNechniinz“ trägt, und: falle kein üßertviegendes betecbtigits Gemeinde» interesse entgegensteht. Weist die Gemeinde nad, taß gceiguete ‘Maße nabmen ergriffen lud um dem Beduüifnisse für Kleint oder Mittel- rbohnungën dur Errichting vön Häusern nit höchstens einém Ober- geschoß über dem Erdatsho) ausreichend Rechnung zu tragen, und ist die. Gewähr gegeben, - daß diese Maßnabinet aud zur Durthführung delangen werden; fo: darf der Dispens zur EGrrichtülig. von Gebäuden mit: méeBr Sitoöcverkeii nit erteilt werden. ]

(5) Jst dur Gemeintebes{luß bestimmt, daß erst nad Zahlung

er Sicbrstéllamg“ dèr gemäß: $ 1d dieses (Beseßes! oder gemäß 8 9

s Kominünalabgäbengéseßes vem 14. Juli 1893 (Geseßsatnuml. S. 192) von der Gemeinde festgéseßten Beiträge Wohngebäüde er- ricbtet werden dürfen, so darf dere Divpens vor erfolgter Zählüng oder Siäcberstellung- nicht. erteilt erden, :

(6) Ueber die (rteilung des Dispenses bes{ließt im Streitfalle dey Bezirksaus\{üß.

(7) Unter den“gléichen Vorauéseßuüngen kann der Bezirksauësf<uß beschließen; däß die Geineinde, soweit-sie eine öffentlide Wasserleitung, Ableibüng: der Scbmußtwässer odèr Beleuchtung als Gemeiumdeanstalt unterbält, den Eigentimern na< Maftgabe der allgemeinen örtlichen Bestimmungen die Benußung dieser Anstalt gewährt. i

7. Int F 13 erhaltet die Abs. 1 und 2 folgende Füssung:

(1) Eine Entschädigung kann wegen: der na{ den Béffitiniingen des $ 12 eintretenden Beschränkung der Baufreiheit überhaupt nicht, und wegen Entziehung oder Beschränkung? des? vön ter" Festseßung neuet- Flutlinien betroffenen Grundeigentums" nur in folgenden Fallen gefordert“ werten: :

L wenn die zu Straßen und Pen (aud Gartenanlagen, Shiel- und CErholungspläßen) bestimmten Grundflächen auf Verlangen der Gemeinde: für bie offentlide Benußung abtreten werden; vrèmt die Straßen-: odèr Baufluchtlinie. vorhandene Ge- baute’ trifft und das Grundstück bis zur neuem Fluchtlinie von Gebäuden freigelegt- wird:

. wein" die -Straßenfluchtlinie“ einer anzulegenden Straße ein unbebautes, aber zur“ Bebauung geeignetes Grundstück trifft, welches zur Zeit der Feststellung dieser Flitchtlinie an einer bereits bestéhtrniden j offentlicben Verkehr und den Anbau fertiggestellten anderen Straße belegen ist, und die Bebauung in der Flucbtlinie

: der neuen Straße erfolgt. j ;

(2) Die Entschädigung wird: in allen Fällen wtgen der zu" Straßen und Pläßen (cu Garténanlagén, Spiel- und Erbolungepläßen) be- timititen Gründ#läche für Gütziéhung des" Grundelgntutis" geährt. Außerdent wird in? denjenigen Fällen dér Nr. 2,“inwel&en es ih um eint BEscbrarkung des Grundeigentums infolge der Festfeßüng“ einer von der Straßenfluchtlinie vers<hiedenen Baufluchtlinie handelt, für die Beschränkung des bebaut gewesenen Teiles: des“ Gründeigentums F 12 des Geseges-über Enteignung von Grundeigentum vöm 11; Juni 5874) Entschädigüng: gewährt.

8. Als $ 13'a werden folgende Vorschriften eingestellt:

(1) Mit dem Zeitpunkt, an dem für eine Straße, einen! Straßen- teil oder Plaß die Fluctlintén förmlich festgestellt find, erhalt die Gêèmeinde das Net, ein ar die Fluchtlinie der Straßè, des Straßen- teils oder des Plabes angrenzendes Grundstück, soweit €s na< den baupolizeilichen Vorschriften des Ortes nicht zür Bebauung geeignet ist, tem Eigentümer gegen Entshädigung zu entzioßen: Bei Straßen, Svtraßenteilen oder Pläßen, für die Fluchtlinien nit förmlich fest- gestellt sind, entsteht vas Recht der Gotheinde mit dem Zeitpunkt, an : dem die Straßé, -- dór Siraßenteil oder ter Play mt den baupolizeilichen Vorschriften des Ortes für den öffentlichen Verkehr und für den Anbau fertig hergestellt is. Will die Gemeinde dieses Mocht ausüben, fo hat sie dies. unter genauer Bezeichnung der zu ent- eignernden Fläche dem Eigentümer miß l 1 t i (Fimbendungen gegen die Entziohung binnen: einer Aüéshlußfrist. von vier Worben ber deim Gemeindevorstand anzubringen sind. Uebsr" Eint« rvendungen beseßen die im $8 dieses Gesetzes und im $ 46 des Gesepes. über di Zustänvigkeit der Verwältunigs- und: Verwtiltüngs- E erat vom. 1, August 1833 (Geseßfärmniml. S. 237) berufenen VDeHördein, |

© die efitgogenèn Grundflæhen . den

* Kestererteilürig" sind zur Ginsist der Beteiligten offeizulegen. Die

s erlischt gegenüber denjenigen Cigentümern, welche sich nicht binnen drêi Monaten: sit Aufforderung det Gemeinde zur Uebernahme der

; grapben- gletfalls Amvendung:

¿ der: Säiraßènteil oder -d&Œ! Plaß

und für. den:

zuteilen mit dem Hinwei}e, daf

(2) Sind die na Ab\. 1 entzogenen Grundflächen weder zue sammen no<h in Verbindung mit anderen der Gemeinde gehörigen Grundstüden zur Bebauung geeignet, so ist die Gemeinde verpflichtet, (Figeitbümern. der angrenzenden Grundstüde auf bc Verlahgert gügën Erftatiäng, do Aufwendungen nebst Zikisen zw übereignen. Sie hat, wenn mehrére Grundstücke n grenzen und eine Vereinbarung mit den Eigentümern nit erzielt wird, einen Plan für die zwe>maßige Zuteilung der e Grunda flächen sowie eine Kostenverteilung aufzustellen. Der Plart ‘und die Offenlegung ist ort&üblich bekanntzumacen mit dem Hinweise, raß Einwendungen binnen einer Ausschlußfrist von vier Wochen seit dem Tage der Bekanntmachung. bèi- dem Gemeindevorstand angubrinen sind. Den aus dem Grundbuch ersichtlichen Eigentümern it, soweit tunlih, besondere- Mitteilüng! zw man: Ukber die Einwendungen beschließen die im Abs. 1 bezeichneten Behörden. L

(3) Die int Ms: 2Sah 1 dèrGémbinde* auferlegte Verpflichtung

So

Grundflätbe vêrpflithten. : E E (4) Der $ 13 Abs: 4 findet! bei den Vorschriften dieses Para-

(5) Die vorstehenden* Béstimmüngétt“ finden auc Anwendung, Zenit füt ctne Ctrafe, einen. Straßentáil oder Plaß Vor JInkrasft-

wenit füt cine Ctiaße, cinen. Straßentcil ober Pl L Ta] tréten diefer’ Borsdttift' die Fkuchtlirtiert- förmlich festgestellt fmd.

(6) Das! glei. gilt, -avênn' bei Sträßen, Straßeiteilen:- oder Pläßen, fürdie Flütbtlinien nicht! förmlich festgestellt sind, die: Stroke, “Säraßs vot Jnkraftiteten- diefer: Vors{rift gemäß den baupolizeilichen Vorschriften des Ortes für dew offentlichen Verkehr und den ÄAntau-fértigebergeställt ift.

9, Im $ 14 werden im Abs; l+hinter den Worten „nah $ 13" die Worte citigefügt „und: $ 13a Abs. 1°, L 160: Als" $. 14 a' wèrden folgende Vorschriften eingestellt: _

Das Gesetz, betrefftnd: dieUinlegung von: Grunditüeen! 1n (Frank- furt a, M.,.:vom--28:; Juli - 1902 (Gejeßsanünl: S. 278) und das Gesel wegen Abänderung des $- 13 des vorbenannten Geseßes vom

8. Juli 1907. (Geseßsamml. S. 259) können für den Bezirk. ciner

, Gemeinde dur Ortöéstatut eingeführt werden. Das Ortdstatut bedarf

der Bestätigung bird den Bezirkstus\cbüß. 14- Juf St-1br erbält Abs Byden- B Wird die Straßengrènze eines Grundstücks, dessew Eigentümer zu: Straßenkoften: herangezogen ift, später dadurch verlängett,: daß mit

- dem Grundstü. eine Grundflähe wirtschaftlih vereinigt wird, für

welche: die Straßenkosten noch nicht bezablt sid, fo sind dem Eigen- ümer die auf die Verlängerung entfallenden Straßenkoston nach träglich: zur Läsk: zu- legen.

12. Als $ 15a werden folgende Vorschriften eingestellt:

(1) Dur Ortéstatut- kann bestimmt werden, daß- die: im vor:

S

stehenden Paragraphen und im'$ 9 des Kommunalabgabengefeßes vom + 14. Juli 1893 (Geseßfamml. S. 162) geregelten: Beiträge sowie die

im $ 6 daselbst bezeichneten Gebührên“für Gebäude an Säraßen, die ihrer Lage und Ausstattung na für Weohmtmngen der Minder- bemittèlten besonders“ geeignet erséèinen;, und für den- Ausbau: mit Hälisern“ mit“ höckstens-eintm Obergtschoß" über dem Erdgeschosse be- stimmt sind“ (Kleinwohnungsstraßen), ganz oder. teilweise erlassen oder gestundet werden können, sofern die Gebäude hauptsächlich! für" Wot- nunen! der. bezeichnoten“ Art oder für gemeinnützige Einrichtungen zu- günsten der Minderbemittelten (Kinderfülrsorge, Fortbildung, Cr- bolung und dergleichen): beftunmt smt; Wirtb die Zweckbestiummung " der Gebäude! später geändert, D kennen: vet dem jerveiligen (Sigen- tümler des. Grundstü>s die Beiträge und Gebühren: nacträglich ver- langt werden, soweit sie erlassen oder no< gestundet. sind : (2) Das Ortsstätut kann binsichtlich® der Straßen, ter (Gebäude und der’ Wohirutgen* die Vorauéfchungen! näher festsetit, unter tenen die Vergünstigung eintritt.

13: Im. $- 16: werden : ; s

a) 1m: Abs. 1: die Worte „bei dein Béztrksral" innerbalb einet Präfkluswfrist von. cinundzwanzig Tagen“ erseßt dur die Worte „bei dem BezirksauS\{uß innerhalb einer Aus\{lußfrist von zwei Wochen’, b) im Abs. _2- die Worte“ „von einer Woche“ riet durch die

Worte „von ztvei Wobei“.

14, Im $ 20 werden. die Werte „Der Minister für Handel“ etseßt durh die Werte „Ver Minister der öffentlid&n Arbeiten“.

Artikel: 2: Enteignung mit Rücksicht auf das Wohnungsbedlirfnis. Soweit zur Befriedigung: des Bedürfnisses na Mittel- und Kleinwobhnungen oder für die Gesundung. von“ Wobknvierteln, Häuser

31. Dezembéer 1926 im Gnteignung&weg in Anspruch genommen werden “muß, wird dic Zulässigkeit der Enteignung dur dem Minister der öffentliden Arbozten ausgesprochen: Das Enteignungöverfahren erfolgt in sol<èn Fällen: na den Borschriften der Verordmungen, betreffend ein vereinfachtes Enteignungsverfahren. zur Beschaffung von Arbeitsgelegemheit und 2 Besclläftigung- von Krregsgefangenen, vom 11, September 1914 (Geseßfaniml. S. 159) und vom 27. März 191) (Geseßsamml. S. 97). : Arta teil 8: Eingemeindzang und Umngemeindung. C1: |

In $ 2 Nr. der! Landgémeindevrtnung. für die steben. östlichen Provinzen der Preußisc{en Monarchie vom 3. Jüli 1891. (Géschsamml,

S. 233) wird uriter d folgetide Vorschrift eingestellt: d) wenn die Rücksicht auf “das Wohnungsbedütfnis die Ci

gemieindutig. ode Uttigemeindung- erbets>t. $9,

Soweit andere ‘Gemeindeverfassungêgeseße eine (Xingemeindung oder Utiigemeindung: davon® abhängig. machen, daß: das öffentlids Interesse die Gingerteindintg- oder Umgemeindung: erfordert, findet dit

Borschrift: im S1 entsprecbende Anwendung:

Arti kèl’ 4: Vüuaupolizkiliche Vorschriften. 8:1. Dutréel® die Bauordnungen: kant insbesondere gèrègelt werden:

1. die Abstufung der“ baulichen Ausnußbarkeit? der Grundstü, ebenso daß, rbo' FluchUinion niht fêstgestellt E nur: offene Bauweis mit Gebäuden von nit mebr als*einent" ODbergeschoß-über dem Erd geschosse zulässig ist; A j 2. die Ausscheidung: besonkerer Ortsteile, Strgßen- und Pläße, für welche die Grrichtungvon Anlagen nicht zugelassen? ist, die beu Betriebe dur< Verbreitung: übler Dünste, durch starken: Rauch oder ungewöhnliches Geräusch Gofäbten, Nachteile odér Belästigungen für die t E alt oder das Publikum überhaupt hérbeizuführen 96

eignet find; (L 3: die- Ausscheidung bésondeker- Ortsteile, Straßen und Pläßt, int denen nür die Errichtung von Wohngebäuden mit Nebenanlage! oder nür die Grrichtung von gewerblichen Anlägen' mit Nebengebäude! zugelassen ists. ; L t 4. der VBerpußz und. Anstrich: oder die Ausfütgung der vornehnmlid Wohnzweden dienenden Gebäitde!' und aller von: Straßen, Pläßen odt! anderen öóffentliden Verkebhréflächen aus sicbtbaren Bauten sowie di! einbeitlide R des Siraßenbildes, und zwar unter Berü> sibtigung des Denkinal- und“ Heimats>utzes; 9. die Vorlage von Bauzeichnungen für alle Außenflächen vo1 Wohngéebäuden; ; i ; ¿ 8. untex wesen Bedingühgen Gartenhtn&ken (Lauben) nid al Wohnhäuser (Wohngebäude) im Sinne des: $- 13 f. des Geseyes betteffend ie Grindung neuer Anssieblungèt--11 den L zen b preußen, Westpreußen, Brandenburg, Pommer, Posen, Schlésiel, Sachfew und Westfalen, vom 10. August 1904 (Geseßsamml. S. 21), des $1 des Gesehes, betreffend die Grüntung_ neuer Ansiedlungen

Hetzögtume Lauenburg, vöm 4, Nevenber 1874 (Amtl, Wochenblatl

blo>s und dergleicben-: der erforderliche Grund und Boden bis zum Þ

| n< von den

A r Ausfid

für das Herzogtum Lauenburg S. 291 f.) und des betreffend He Anlegung und

in Städten und ländlichen

samm. S. 51) anzusehen

(1) Fnsefer

Bauordnungen für die Ausführung der Wok s L Pakt à Tel

li DeT Standfestig tei E

Sih tadèem' ch diese auf Geb beziehen,

___(2) Gebén- Bauordnungen für größere stimmungen fur größere“ und El

n><tli< der Hbhe der Gescheßzabl untersciedlice

sonderen Verhältnisse der Gemeinden berüsitigen.

(3) Für Stadtkreise soll

Ortspoluzetverorènungen erla

Dur) -die Va1 durch die überall dort, wo die durchfuHrbar 111. die Erricht1

Br gehn Ori oaib Gti Brandgieveln verhindert wird.

(1) Svfern die Verhält verordnungen für die L æabgestuste Borscbriften je n straßen, Nebenrxerkebréstraßer geben werten. h:

(2) Durch Polizeiverordr für Wohnstraßen, Wohnwege gange zu Wohngebäuden d! werden,

Der Ab}, 4 des & Verwaltungs- und Venpval (Gesebsamml. S. 237)

Gegen die Beschluüj und des gemäß Abs. 1

A A I PRD 5 C HoiNo

endgultlig enticheidet. I «.

Benußung der Gebäude.

l, Allgemeine Vors<{Gr Gebaude zun or

durch allgemeine Vorschriften Polizeivérordnung geregelt we wung&ordnungen _ werden.

(2) Für Gemeinden und Gutébezirke

wobnèern sind solhe Wohnung €y Sy , - (3) Jst in Gemeinden, f

nungéordnungen erlassen werden sollen, die

hörden geteist, welcher die B ¿

M E A R Pn: er Gcblafräume

werden dürfen, welche zum-dau polizeilich genehmigt sind, (2) Ausnahmen sind nur

D >y $ E dp er: C z S : 7 Zmnrafttretens des L >ohnungsgcseßes bercits" berrcbnt warcn.

(1) Die Wobnungöortnu ihriften treffen über:

A

es Kilc

ben), der

£)

von N

Ccblafräume (auch Kücben) von “2 DA haltnissen in

4. die im gesundheitlien

egung der Wown- und S(llafräume

9. die Einrichtung, Ausstat

hilfen, Lehrlingen), ionstigen: Angestellten oder Arb 6, die Bedingungen, unter

gebôriger Personen gegen Entgelt als Zimmermieter (Zimmerberren), Miet-, Kost- und Quartiergänger) oder Sc{laf«

Ginliegèr (Einlogierer, anger (Schläfer, Sclafleute, vur}chen und -mädden) statthaf ee die ZUT euigten, legenden Verpflichtungen.

(2) Für Städte uber 10090 Eimvohner sollen die Wchnungs- erungen die vorstehenden Bestimmungen enthalten,

Il. Besondere Vors

bringung von Arbeitern.

(1) Dur Polizeiverordnur

von Arbeitern geregelt wird, müssen. Mindestanforderungen binst{<tlih (Finritung, Ausstattung und Unterhaltung der fbr uns t6räume und’ ihres Zubehörs festgeseßt sowie die zur Durch- rung der Bestimmungen erforderlichen Borscbriften, insbesondere der Anzeigen, Aushange usw. vorgesehen werden.

A Ce R E | er Beschaffenheit, Unterkünftsräume

hinsichtlich {T ( , - '

rut S) Die gemeinschaftlichen

‘Vernen) müssen so eingerichtet \

QN besonderer abshließbarer Ra

“nspruchen an Gesundkbeit und

(3) Für lediges Arbeitêpersonal müssen Rsume zur Verfügung e de &rennung-der Geschlebter ermöglichen. Artie l 6: Wohnungsaunfsicht. I. Dertlihe Wohnungsaufsicht,

steben, ©

__ (1) Die Aufsicht über das engelegenbeit. Sie liegt, unbe\ unse der Orts ztbelörden;

N aren, ‘auf die Fernhaltun Minen! die Verbesserung der inderbemiitebten, binzinvirfken r Wohnungéortnunz 3

Y

T

DurGfüßrung do Ur Ei S ET During tien Di Lon mebr als 5D (000 bis 100 CCC t tebebörte b immungen ur Ge

durch Anordnung der Aussichtsbe

uordnungen fellen Bestimmungen eingeführt werden,

PVerstellung und Unterhaltung der

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nung Tann A 10

P A Denen, De

ungsgerichtsbebörden vom 1, August 1883 ält folgende Fassung: des Bezirksaussclujjes Fn ent}cheidenden omen 2 Wochen die Vet>nverde an den Yverpraltdenten statt; der

Wohnen (1) Die Benußung der Gebäude zum: Wobuen 1nd SAl-fan f =15 DenuBung der Gebaude zum Wobnen und Scblafen kan;

Tos A402 G rän \ TY als Vris- oder KretiSpolizeiverordnungen erlassen

so gilt als. Ortspolizeibehörde aupolizei übertragen ist.

L L A i L S - (1) Dur die _Wehhnungsordnungen ist vorzuschreiben, V î

(au

1, eine den gesundheitfi>en Anforderungen entspredbende baulide chaffenheit und Instandbaltung der Wohn- und Sclafräume (auch i Haueflure, Treppe Wenubung der Hausbewobner dienenten Teile ‘des Hauses; <. etne den Anforderungen ung der von verschiedenen Haushaltungen benußten Wobn- und

os 2 O ¿zxahl und die Beschaffenheit der erforderliden Kochstellen, «wilserentnabmestellen, Ausgüsse, Aborte, wobei in städtisden Ver- \aumssen in der Regel zu fordern ist, daß ein Abort von bestens ¿wai ¿Familien benußt werden darf:

9, die, i uéstatiung und Unterhaltung der von Dienst. oèer Arbeitgebern thren Dienst Handlungsgebilfen,

Parr Fi r or nntrAattonn t; ( Uurchfübrung der getroffenen Bestimmungen den Be- namentlih binfibtlid der

im Wobnungswesen fortlaufend Kenntnis zu Wobhnungsverhältnisse, namentli der

u überwacßen 7 c “44 : 5 M 4 (2) Für Gemeinden mit mebr als <vohnungsaufsict ein Wehnungsamt zu errichten. GUbrung: der Weobnimngsäufsicht sind ein oder mehrere für engrvelg neceignete Pertonen etnzustellen.

rbe die Grrichtuig nlpredenden Wobnunggamts vor lebe / ! vel ) / rgeshrieben werden. meinden von mehr als 10008 s

Z- 12 des Geseßes, | ku

Veränderung von Straßen und Pläßen | au

Vrtschaften,

l voni 2: Juli 1875 (Gesetz sind.

3} ngebäude, bejonders hin

-

[2 Liaa t E è L&ragsäabhgteit, Feuersiderbeit, Verkehrs L

und Raumbhöben unters<iedlide Vorschriften zu geben, je oder tleineren Umfanges

Aude greßeren

k

e, der bebaubaren Flächen und der ; Bestimmungen zu treffen, welcbe die Le- | Tei

1] G e

1 LCI

: zere Bezirke gleichzeitig Be- | Kommunalverband l einere Gemeinden, so baben sie bin- Gebaude,

Ie

(Fi

en die Bauordnungen in der Negel als | ist

sjen werden. S 3:

offene Bauïveife üblich und wirts<{aftlich ing von Wehnbäufern müt freistebenden

S 4. msse es erfordern, sollen dur Poslizei- Inte! er Vrtéstraßen ic doren Vestimmung (Hauptwverkehrse

1 M4 -ETY FLREN s r z A l, Boontraßen, Wohnwege usrv.) ge-

auch im Wohnungsinteresse ere Vriêitrayen, die dem Zus

Fubhrwertéverkehr besräntt

UTd and

UT s Nu My GARLUIDE Le L A 9. Uder Uet ZUustand1gbett der

u d in erster Justang eglerunpébrafidenten findet

Ee l D.

iftenmüber die Benußungder und Schlafen (Wohnungs- nun gen).

S L (Wohnungsordnungen)

( im Wege der rden.

In der Regel sollen die Woh-

mit mebr als 10600 Ein- Au A Oriepolizeibeborden Wok:

sordnungen Ur De ; VON Vin Polizer unter mebrere Beo- diejemge Behörde, D:.2

iben, daß als aume benußt

Menschen: bau-

d Küchen) nur solche Y ernden- Aufenthalte von

¿ulässup für Gebäude, die zur: Zeit tes

S 3.

gen Fönnen ferner inóbesondere Vor-

n, Hofe und sonstigen der gemeinsamen

ces ZFamilienlebens ents\pre<ente

emnañter:

und sitilichen Interesse zulässige Be- (auch Küchen);

boten, Gewerbegehtlfen (Gesellen, Ge- } | wODandlungélehrlingen ode eitern zugewiesenen Scblafräume;:

denen die Aufnahme nit zur Familie

_Sc«hlafsteller, t ut;

Scblafgäste, Séeblaf-

Anzeigen, Aushänge usw. ob-

<riften über die Unter- 8 d,

w]gen, dur» wel<e die Unterbringung

Wohnräume für Arbeiter (Arbeiter- ein, daß in der Regel für jede Familie um vorhanden ist, der den allgemeinen Sittlichkeit entspricht.

N Weohbnungäwesen ist eine Gemcinde- badet der allgemeinen geseßlidhen Be- dem Gemeindevorstand ob. Er hat

g und Beseitigung von“ Mißständen

und die Befolgung der Vorschriften 109/000 Einwobnern ift zur | Für Gemeinden ) (Finwohnern kann dur Anordnung ents den. - vorftébenden Bee

bis 50009 Einwohnern kann

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hörde die Anstellung besonderer \ad:

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recbtigt, Vf

ika S L à p 1MDADLT OdeT DOj Non Ea Tan E N! dem wede 1hres (Erscheinens gerortert durcb offentliche Urku:

O

zu’ erteilen.

Maßnahnen der

Gemeinsame Vorschriften für die Wohnun

Personen gegen (ntgelt als

Handlungsagchil

Gebäuden, tio

den ŸY

¿S

Ao R innen hahor den Wobnungsinhaber

Sthlösser des Königs u

baben,

regierung ein. Betrag von zwanzig gestellt,

__ (2) Der Fananznüni lösung

ndiger beamteter (besosdeter oter chrenamflid tätiger) Wohnungs:

: Mehrere Gemeinden- können si. mit staatlichen Aufsichtsbebörte zur Errichtung eines Bezirke berecinigen,

fseber ‘vorgeschrieben werden. cnebmigung der meinsamen Wohnungsarmts für hre

(3) Dem Wobnungs e Gemeinden zur Erticbtunz? etnes o vereinigt baben, dur i ligten Gemeinden und, \of erfolgt, ubertragen. werden. Wobnünget

y v

1704 ¿mlt

jung Fleinerer <ender Weis

nl or A0 2 U U C x nwobnern gemeindlice Wobnungênadcarcise

Mr Doltoornz i 5 ) dur< Polizeirerordnung den Vermietern sol&er W

licht zur Anmeldung verfügbarer Wobnungen un miotntor San A 22 N j mieteter Wohnungen aurzuerlegen.

S9

(1) Die auf vet Ausübung jentvalæ ben Menschen benußt werden benraume, ugang, Abvrté zu detreten. treter bet deni Beginne der bekannt zu macben

R

(2) Die Besichtigung 1

in der Zeit von 9 Uhr Meorgens bis 6 Uhr Abends,

dre Einlieger on 5 10 Uhr Abènds erfolg (3) De

r die Art d

L : S3 Soweit ltellen s: diese V igt, die erforderlichen zes von 30. Juli 1883 (Gesetfamnl. S. 195! D O R R R 10h o wriépolizeibebörden beziehen, dna Z

va. Die Ausübuna der

welche gemäß Artikel 5 8 1

20 2 (R pes ° i Vezirks-Wobnungsaufsibtsbeamte.

S5

Bedürfnis mten steben bei Ausübung ibrer Der n Der

(S2 Ul

Art tele und die Wohnungsaufsicht.

l) Den Wohnungéordnungen (Artikel t (Artikel 6) unterliegen:

/ d /

dauernden Aufenthalte von it; 2. größere Wobnangen,

logierer, Miect-, Kost- und Quartier@änaër

chen) aufgenommen werden:

(A Ls

: Den MNRegierungsprästdenten, für den Lande8poli em. Q

Q 2 gichen: Borauüssebung Tann i ziterer: F d N E 2 ' ; j j prauseBung Tann- gu ein weiterer Sommunalperband f die baulide Entwicklung es erforbert baben bie | leinen Bezirk oder Teile-seinas Bezurkes- ein gemcir An fue

: irsatnes Wobnurigs . | amt erribten. romes ohnurig@

unte Poßen von ter Genwinde, sofern fi | verschreibungen ausgegeben ga ines gemeinsaméèén Webnung& | Irn ü E n ege üvereinitimmende Beschlüsse der be- | di ‘fern die &rritung dur einen rveiteren durch Beschluß des letzteren Svcofern- nit- für- die B ungen dur< andère Einrichtungen in auté- e gelorgt ist, find 1m Gémeinden mit nichr. als 10 600 zu errichien. Zugleich obnungen die ; 9 ATA zur Abmeldung

R l

mit dor Wobnungseaufsicht betrauten Personen sind be- der Wobnungeaufsickt alle Räume, die Joie die dazugebörigen Sae haben den Wohnungs- : Bösicbtigung mit

Und:

R abe rote au ; unde Uber dre Berechtigung: auszuweisen - e _Destctigy Uß. 10 vorgenommen 1werden, elastigung der Beteiliaten tunlidt vermieden wtr

bei

Q

Wobnungeinbaöor oder sein Vertreter ist verpflichtet, ny P A5 5 m e . - 4H R c der Venußung der Räume wabrheitsgemäß Auskunft

M Rio Va reli, iri Ne L A A ; ; Mar, Seit, Nd bet Ausübung der Wohnimgsaufsicht ergibt,- daf ebung Hnntcbtlih threr Beschaffenheit oder Benußung den an sie den NHnfordor 4 ; Ep Trt : 4 s oleenden Anforderungen nicht entspricht, ist Abhilfe in der Regel acht dur Nat, Belehrung oder Mabnung zu versucen: Läßt f ocije Abhilfe nicht schaffen, so it der Gemeindevorstand M * A - 4 T C onunach finben Sto SS 1 F nordnungent su, erlassen; ênungen finden die $S 127 bis 1929, 139 133-des Landeëverwaltunds- ), soweit sie b auf entspre<ende An-

Wohnungsaufsicht: ist für ole Gemeinden, ; iche t D eine Wohnungsordnung erlassen ist, durch eine bon dem Gemeindevorstande feslzuseßende Dienstanweisung zu regeln.

lui b Dienstoblicgenheiten die Befug- ortlichen Wohnung&äufsicht betrauten Personen

gSvrdirungen

0 1) und der Wohnungs-

Wohnungen, die cins<licßli Küche aus vier oder weniger Menscten bestimmten Räumen be-

in denen nit zur Familie ebêrige Zimmbernieter (Zimmerhberren), Einlieger ozierer, Mi t- un i ) oder S(W{lafgänger läser, Schlafleute, S{lafsteller, Slafgóste, S<lafburscken uud

3. Wobn- oder Scblafräümé.“ die von Dienst- oder A

Dienstboten, Gewerbegebilfen (Gesellen, Gehilfen, fen, Handlungslehrlingen oder sonstigen

Arbeitern zugewiesen sind;

r oder in einem nid vollausgêbaüten », Ledigenheime und Arbeiterlogierbäuser.

1 mit in ibnen Personen gemäß: Nr. 2 Bobnungsordnun deres Bedürfnis vorliegt.

892

Kor

Auf Grund der

ungen in der Megél nur

(Ftlaß der

$3

©

1) Wobnungen, die ton mebreren Mietern genteins>aftlib ge- Zahl der Räuine ($ 1 Abs. 1

t werden, gelten hinsichtlich. der

Nr. 1) als zwischen ibnen geteilt. (2) Raume, die steben Jaum.

miteinander

S: 4 1) Ausgenemmen ven

r

NARta ta ATAL n andesteilen, w0lche der

Mei Le 8; Vereitstellung staatlicher Mittel.

Q)

der. zur Beteiligung des

inüßigen Bauvereinigungen zu verwenden ist, Se 2

): Der--Finanzminister wird

1 erforderlicden Summe

; Staat Stkbaßantweisungon ausgegeben werden. den Skbaßanmeisungen anzugeben.

Tor

l b

dieser umngere etrage: zu besdffen. ebeiñcroærden.

po

Wohnungsordnungen solle Anforde zu einem Wobnungswe<\el nötigen, bei Miet- L ur gestellt werden, wenn die Wobnungen Li Wohnungsordnung bezogen werden oder das Mtet- mis na diesem Zeitpunkte vorlängert oder. troß Zulässigkeit der Kündigung. oder länger als" ses VYè f i

4, folcbe Wohn- oder Scblafräume in Mieiwobmungen, die im Vacbgesbofse liegen;

(2) -Eigenwobnungen der int Abf. 1 Nr. 1 Bezeidmeten Art in auésließlic von einer Familie bewohnt werden, sollén, aitfgenommen werden, gen nur. dann unterstellt werden, wenn dafür ein

otfiaté fortgêöseßt roirb.

1, - in unmittelbarer offener Verbindung (Zimmer und Alkoven Biiko G 51 j S R immer und Altvven, Büben und dergleiden), gelten als ein

den Vorschriften der Artikel 5, 6 süd Ï und der Mitglieder des Königshauses und des vengollerns>en Fürstenhauses einschließli der zugehörigen Neben- gebäude. : __(2) Das gleiche gilt. ven Sblössern der Mitalietér Danttoverschen Köntgshaus bauses und des vo

j des vormaligen es, des vormaligen Kurhessisben Fürsten- rmaligen Herzoglich Nassauischen Fürstenhauses in Landeshobeit thres Hauses unterstanden bcven, und. von Schlössern der Herzoglich Schle&wig-Holsteinsctæen &uritenhausêr in der Provinz Scblewig-Holstein. | :

Zur Förderung der gemeinnüßigen Bautätigkeit wird der: Staats- Millionen Mark zur Verfügung Staates mit Stammeinlagen bei

ermäbtigt, zur Berettstellung der 4 orde schatldverschreibungen auzu- An Slelle der Staats&s>uldvershreibungen können vorüber- Fälligfkeiti8termin

5 ster wird crmäcbtigt, die Mittel zur! Gin- Schaßamwveisungen dur Ausgabe von neuen: Schatz- und von Sc{uldvetschreibungen in dem erforterliden Die Schaßanweisungen könrteti rotedefbölt

| Sp atnorisüngen oder SWarltvérstbreibungen, die zut! Gin- E n-falltg wertenden Schäßamweisutgen bestimint stnd," hat bie envalbung- det Staatsschulden: auf Anóvdzuirg des Füta

R

Sie darf nau E orge Wohnungèn, e A A E i n natger eder Shlafgänger aufgenommen werden, nur in der (<2) n ZwetfelefäUlen find Sadwerständige zu hören. Het Von 5 UBT M orgens bis

auf diese An-

4 zeibezirk Berlin T elpraltdenten, find zur Ausübung der Aufsicht über die Tätig- der Gemeinde- und Ort3polizeibehörden (S 1), foweït si dazu ergibt, Wohnungsaufsichtsbeamte beizugeben. :

L) «l

Angestellten

rungen, die

ministers 14 Tage batten. : 4) Die Verzirsung der neuen S«buldpapiere darf nicht vor dem Veilpuntte- beginnen, mit dem die Verzinsung der einzulösenden Schaß- aureei lungen aufhört. Wann, durb mwelhe Stelle und in welchen Vetrâgen, zu weldem Sinefuße, zu welden Bedingungen der Kündi- gung und zu Teldèn Kursen die Schaßanweisungen und die Schuld-

„rebungen auégegeben w i sollen, bestimmt der Finanzminister. V rigen lommen wegen der Verwaltung und“Tilgung- der Unleihe ie Böorschriften des Gesezes betreffent- die Konsolidation preußil>ær l, vem 19, Dezember 1569 (Geseßsamml. S. 1197), des Gele betreffend die Tilgung ron Staatsschulden, vom 8, März 1097 (Weseßsamml. S. 43) und des Gesekes, betreffen die Bildung enes fuégleiEfonds für die Cisenbabnwverwaltung, vom 3. Mzi 1903 (Gesebkfamml, S. 155) zur Amwendung. :

A Tel Schlust- und Uebergangsbeftimmungen. 1

die Berechnung der Einroohnerzabl einer Be- E e O Gutébezirkes ist „Hinsichtlib ber Bestimmungen E ei Q ePos de be jedeèmal legte Boltgalung ermittelte Dahl der ortsanmwesenden Zivilbevolkerung.

vor dem Fälligkciléte zur Verfügung zu

Inter der

nl No L Gu Ai

L Staatsanleißen, andere ver- | Gesetzes

Näch-

_Maßgebend für die meinde oder oinei

zum

& 2 fdr uñialt- (1) Va der Aufstellung und Antvendung der s nungöordnungen und bej der Uuabung der o P leweit nit ein überrviegerdes Interesse der - f Stutlichkeit entgegensteht, das Intere 1 I6uBes zu berúcsitigen.

Bau- und Woh- % v G t 4 A A, E Wobnungöaufsi>t Lit, E r 9 K Gesundheit oder der

Denkmal- und Heimat-

daß eîn

%

$3 De

Le d, c B 1 eB-Trt am 1. April 1918 M N t d L R A ) r p <OVPHNUngsordnungen bletbën bis zum Ablauf

dieses Geseßes in Geltung,

(1) Dieses. Ges in Kraft (S M L Ln Krat. (2) Bestehende !

fs e

P b

L eines Jahres nad iht son vorher durch Wobnungésrdnungen gemäß 2 S E ET L 2 C g L 6 S7 Ea Ó (0) Boreits L Mtrasltreten diejes Gefeßes tönnen zu Ausführung Weduungsordnungen erlassen und die zu diesem

: C : ernes s nach _ dem Inkroft1 soweit sie 1

notwendigen

L treten In E Us 7 - Artikel 5 dieses Geseues erseßt werden sind, » ern V n nao una S S car E T Unordnungen und Beschlüsse erlassen werden.

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Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unters

und beigedru>tem Königlichen Jnfiegel. Gegeben Großes Hauptquartier, den (Stegel.)

Graf von Hertl-ing.

von Breitenbach. h » Graf von Roedern, C S S n L Db HErg t

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März 1918. Wilhelm.

Orr C0 DEr' M

S y déo1w. von Stein. von Waldow. Spahn. von Eisenhart-Rothe. Wallraf.

N.a.<-t:r a: g zu dem Statut der Kur- und Neumärkischen Ritterschaftlichen Darlehnszkasse.

Das durch Allerhöchsten Erlaß vom 8. Januar 1873 ge- nehmiate S'atut der Kur- und Neumärkischen Ritterschaftilichen Darlehnsfkasse mit den dur<h Allerhöchste Erlasse vom 12. Mai 1877, 23. März 1898, 18. Februar 1901 und 28 Sebruar 1910 genehmigten Nachirägen wird, wie folgt, abgeänder1 :

1} In- $& A maten hinter Absaÿ 2 folgende Akfäye 3, 4 und 5

eing“füg!: Abs, 3. „Der Reingewinn ift rinem Kur tautgleitefonds lange zu ûbermeisen, bis dieser Fonds die Höbe von 2 H des Wertes, wit welBem tte elgecen Wertpaptere der Darlebnskasse in die Bilanz eingestellt worden sigd, mindeflens aber i 000000 6. errcidit Lat.“ _ Ab. 4. „Der Kureautgli>f n°9 daverrd in t ieser Hôhe erhaiten bezw. auf dieje Höhe wieder gebra&t neden und dient autf>li lid jur Deckung eiwaiger Æurds verlufte in den eigenen Weripazpi.ren der Darlebndsfasse.“ Sb 3. „Der ureausgletfcrds veblc ißt: ter Dar- leh: slasse zur Béeistäïfütg 1h er Betriettmitte®: eine gee jorider e Milecung des: Foud& findet niht siatt.“ 2) Der biéherfge Abs 3 des $ 5A g. a. O. ecfgli l E C He S üm ge 8 erhält als neuer j „Nad Anfammluyg des Kurt l i>efand# filcßt der Vleingewian m Allgemeinen Meserve'onts der Darlebns- laffe zu.“ 3) Die bi:hertgen Abdsête 4. 5 und 6 S DAC, a: O, [letbe als Adíayz 7, 8 uny 9 A SobeL: E O A fe f de LIEVeN

Kur- und Neumärkische Haupt:Kitterschafts-Tirekftion.

a O rag

zw den reglementarischen Bestimmwngen Kur- und Nenmärkishen Nitterschaftl Kredit-Jnstituts.

Der 8 2 des mittels Allerhöchsten Erlasses vom 28. F r 20 J riajses vom 28. Februar 1910 (G. S, S. 41) landesherrlich genehmigten Negulativs, betreffend die Hergaben von Darlehen an die Eigentümer der vom Kur- und Neumärkischen Ritterschaftlichen Kredit-Jnstitut hepfandbrieften (Güter zur Herstellung von Anlagen, die eine dauerade wirtschaftliche Verbesserüng der Güter gewährleisten (in dec Fässung des Nachtrags vom 27. Aptil 1914) wird othin abgeändert, daß 1) tm eríten Satze zwisËen dyn Wonten „müssen uxd „im unmittelbaren Uuschluß* die Won1e tingeiGobdin werden „in ; ta RN':1* und 2) hinfer dei’ erften Sau ter neue Say elnges<hoben wird: „A¿Stare Fentin, Lypoth:kin und Becetigukcen anderer Art föonen cb-r nah Ermi:fsen' der Havpt-:fitter - iht Dien autvaomdw Le ihre Stelle im Grundt uhe dr dem ciozutra. enden Da lehne úberhavpt oder nur vors fig sr cen dén Unftànden entsprebenten Zeitraum be- baitew: thr Betr ut as can nebit 2lährken Zinsen ven dem scuft zutä! sigen Darlehne ia Abzug zu brivgen.* (Sb gel) Die von der Generalversammlung des Kur- è N 1 der Get ersammlung des Kur- und Neu- märkischen Nitierschaft!icien Kredit-Justituts am 19. Dezember 1917 beschlossenen Nachträge zu 1) den reglementari\<en Vestimmungen des Kredit-JIn- tate und zwar zu dem am 2W., Februar 1910 ger nehmiaten Regulatio in der Fassung des Nachtrags i gott 27, April 1914, M VRal 2) dem Statut der Knr- und Neumärkischen Ritterschaft- lichen Darlehnskaïje ; E werden hierdurch genehmigt. Berlia, den 16; März 1918. Auf Grund Allehöchster Ermächtizung Seiner Majestät des. Königs. __ Das Staatsministerium S Pan. von Cisenhatt-Îothe

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