1918 / 94 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Fit

Angesichts dessen kann id dem Herrn Abgeordneten Juks in feiner Weise beipflihten, wenn er ausgesproden bat, daß das Per- jonal der Reicbseisenbabnen unter dem Eindru> stebe, daß die Verwaltung für seine Interessen und jeßt im Kriege für seine Nöte tein Herz babe, Er hat mir ein Mißtrauensvotum gegeben, indem er ‘aus\pra>, daß Personal wisse, daß es von mir nts zu erwarten bâbe. Meine Herren, ein \oldes Mißtrauentvotum kann ih bin- nedinen. Jh vertrete im zwölften Jahre den Etat der Reics- eiserbabnen vor dem boben Hause, und ich. tue es mit einer ge- rvifsen Seelenrube, weil i weiß, was in diesen zwölf Jahren im #rieden wie im Kriege für das Personal gescbeben ift, welde außer- otdentlicen Verbesserungen in seinen Einkommensbezügen dem Per- sonal zugeführt werden konnten.

Was die Beamtenscaft betrifft, so kann id beute keine weiteren Hoffnungen erwe>en und erfüllen wollen, als diejenigen, die das bode Haus durch seine Zustimmung zu demjenigen, was im Kriege für die Beamtensbaft dur KriegSbeibilfen und Teuerungszulagen geschehen ist, seinerseits betätigt hat. Aber das möchte ih aub bier meinerseits mit größter Bestimmtbeit ausfprecben, daß die organisce Regelung der Beamtengebälter nab dem Kriege in einer Weise zu etfolgen baben wird, daß die Stellung des Beamtenstandes im Staate sich auf der Höbe bält, die ibm gebührt (Sebr gut! re<ts), und der wir vieles, außerordentli vieles zu verdanken baben. (Bravo!)

Und nit anders denke ih über dasjenige, was der Arbeiter- chaft im Reich und im Staate zu gewäbren ist. (Bravo!) Jch bin

erstaunt, daß der Herr Abgeordnete Fus sih so wenig von den

Zahlen durddrungen bat, die bei Einbli& in unsere Betriebsbericte oder bei Einbli> in die Protokolle des Haushaltsaus\<usses für jeden erkennbar sind. J< erwähne nur, daß im Jahre 1913, im leuten Friedensjahre, für das Arbeiterpersonal ein Lohnbetrag von eund 27 Millionen Mark aufgewendet worden ist, und daß dieser Betrag im Jahre 1918, wenn ib die leßte Lohnerbohung vom 1. April dieses Jahre zuzähle, auf rund 74 Millionen Mark ge- ikicgen sein wird —, auf mehr als das Doppelte, meine Herren! Freilich ift festzustellen, daß für bestimmte Gruppen von Personal au mit einer Kopfvermehrung zu rebnen ist, daß also das Lobn- einkommen des ‘einzelnen nit in demselben “Verhältnis gestiegen ¿s wie das Gesamtlohneinkommen. Aber das Gesamtlohneinkommen des Arbeiterpersonals ist au< verhältnismäßig außerordentli< in die Höbe gegangen. Ein männlicher vollkräftiger Arbeiter verdient im Jahre 1918 einen um 118 vH böberen Lobn als im Jahre 1913, (Hort, bört!) Diese Erböbung des Lohneinkommens verteilt sich nit völlig gleibmäßig auf die verschiedenen Gruppen der Arbeiter- sdaft, Es bestehen im Frieden und auch im Kriege Unterscbiede, die aud durdbaus bere>tigt sind, Unterschiede, die der Herr Abgeordnete Fus wegwischen wollte, Unterschiede zwisben einem Betriebs- arbeiter und einen Handwerker in den Werkstätten. Der Hand- werter in den Werkstätten ist in der Tat ein Techniker, und seine technische Fähigkeit wird böber bewertet und muß zu allen Zeiten böber bewertet werden. (Sehr ritig!)

Aber es ist niht nur das Lobneinkommen und das Gesamtein- Toinmen an Gebältern und Bulagen, dem die Verwaltung ihre Auf- merksamkeit zuwendet, sondern aub die Ernährungs- und Be- tleidungsfrage. Es ift ganz zweifeléobne, daß für ein Personal, das dum großen Teil seinen Dienst außerhalb der Heimat zu ver- richten hat, gerade die Ernährungéfrage sehr \>wierig ist. (Sehr ribtig! rets.) Dieses bat die Verwaltung schon früher anerkannt. Sie hat eine ganze Zabl von Einrichtungen getroffen, darauf be- rechnet, die Not des Tages, unter der das Personal besonders leidet, mindestens zu lindern. Sie hat besondere Fürsorge getroffen bei der Generaldirektion der NReichseisenbabnen. Sie hat bei einer großen Zahl größerer Betriebsstellen, in den Werkstätten und den äußeren Bahnhöfen, Lebenêmittelaus\cüsse gebildet, deren wesentlihe Auf- gabe es ift, die Zuschußportionen, die wir gewähren können, nah den Wünschen der Arbeiterschaft zu verteilen, und endlich ist die Ver- waltung dazu übergegangen, in weitestem Maße -soweit ihr dies ge- stattet ist, insbesondere aus den O Éupationsgebieten, Lebensmittel zu erwerben und sie nit etwa zu den Selbstkosten, sondern weit unter den Selbstkosten an die Arbeitershaft abzugeben. Diese Lebens- mittel werden bauptsä<{li< in Kriegéküchen verwendet und ähn- lien Einrichtungen, die wir bet einer ganzen Reihe von wichtigen Betricbéstellen, in den großen Bahnhöfen wiederum und Werkstätten, eingeribtet baben. Das Personal erkennt die Fürsorge der Ver- waltung, wie ic bier entgegen der Auffassung des Herrn Abge- ordneten Fuchs bemerke, in jeder Weise an. Daß keine volle Zu- friedenbeit besteht, darüber brauht man kein Wort zu verlieren. Die Not des Tages ist eben groß, und der eine leidet unter derselben mehr wie der andere, und der eine ist’ mebr oder weniger anfällig Und au äußeren Einflüssen zugängig.

Was die Bekleidungéfrage betrifft, fo liegt sie redt s{wierig. Troßdem ist es mir jüngst gelungen, für diè Angestellten der Reichs- cisenbabnen 15000 Anzüge von der HeereSverwaltung zu beschaffen. Fch bür weiter lebhaft bemitht, für die Besbuhung der Leute zu sorgen. (Bravo! re<{ts.) Es if ja bereits vor ¿wei Jahren von cinem Techniker eine Gelenksoble erfunden, Diese lassen wir im Massenbetrieb berstellen und in unseren Werkstätten verarbeiten und geben dann die Gelenfsohle mit dem S@uhwerk zusammen zu den Selbstkosten . ab. Auch ein Stiefel, der mit Gelenksohle versehen ift, ist nit vollkommen. Für einen Teil des Betriebspersonals ergeben sib hieraus gewisse Anstände. Aber sie müssen hingenommen werden wie vieles andere im Kriege.

Ich darf mich dann zu den Beschwerden über die Abwi>klung des Verkehrs wenden. Diese Besbwerden richten sih ganz überwiegend gegen die erhebliden Einsbränkungen im Personenverkehr. Jh verstehe die Beschwerden vollkommen, ja ih teile sie, troßdem ih Chef der Verwaltung bin, nat den verschiedensten Richtungen. Wir sind in einer außerordentlih \{wierigen Lage. Es kann keinem ¿Zweifel unterliegen, daß die Bedürfnisse der Heeresverwaltung an erster Stelle stehen müssen, und diese Bedürfnisse machen sid selbst- verstäntsih im Grenzgebiet, in den Reichslanden, das zum Teil in der. Front liegt, am schärfsten fühlbar. J< habe volles Mitgefühl utit den Leuten der reihsländishen Bevölkerung. Die Einschränkung des Personenverkehrs is dort eine weitergebende als im Jnnern Deutschlands. Es ist dieses aub aus der Entwi>klung der Ein- mbhmen der Reichseisenbahnen erkennbar, und doch können wir bei allem guten Willen an der Gade nihts ändern. Wir haben seit dem Herbst vergangenen Jahres den {weren Entschluß. fassen müssen,

um unsern Personenverkebr so regelmäßig zu gestalten rie die schwierigen Betriebsverbältnisse es überbaupt zulassen, den Scnell- zugöverkebhr mit erbebliden drakonisben Zuschlägen zu belegen, eine Maßnahme, zu der sih eine Verkebréverwaltung nur im äußersten Fall entsdeiden wird, wenn es gar kein anderes Mittel gibt. Leider hat es keine anderen Mittel gegeben, um den Schnellzugsverkehr zu zügeln. Ein starker Schnellzugéverkehr beeinträdbtigt den gesamten Betrieb aufs äußerste. Sind die Züge übermäßig lang, so ver- anlaßt er große Unregelmäßigkeiten im Betrieb. Unser Mascinen- par? ist zwar der Zabl na durdbaus angemessen, aber die Leistungen sind zurückgegangen, und die zurü>gebenden Leistungen offenbaren sid in erster Linie bei den {weren Zügen. Darum mußten wir darauf dedadt fein, die {weren Züge, soweit es irgend angeht, zu Fürzen, soweit wir nicht in der Lage waren, sie ausfallen zu lassen, und diese Kürzung der {weren Züge bedeutete die Notwendigkeit, den Verkebr zurüczudrängen. Es ist erwogen worden, den Verkebr durch Aus- gabe von Bezugssceinen zurü>tzudämmen. I bitte Sie, si zu vergegenwärtigen, wie das gesheben soll, wenn im Bereide der preußischen Staatseisenbahnen und der Reichseisenbabnen taglid 1% Millionen Fahrkarten verausgabt werden. Eine Rationierung auf diesem Gebiet bätte zu einer größeren Ungeretig- keit und viel lebbafteren Besdwerden gefübrt, als die harte Maß- nahme, die wir {ließli baben dur<führen müssen.

Es ift erwogen worden, in der \<wersten Betriebszeit zeitweise den ganzen Scnellzugsverkebr einzustellen, wie es zu Beginn des Krieges der Fall gewesen ist. Auch das ist eine Maßnahme, die der Kriegêwirtschafteverkebr von heute gar nit ertragen kann, und fo sind wir tatsätlih bei diefer legten Maßnahme bängen geblieben, die wir so lange beibehalten müssen, bis die Betriebsverhältnisse einigermaßen leiter geworden sind. Den Zeitpunkt kann id beute niht beftimmen, Die deuts®ben Eisenbahnverwaltungen sind si selbftverständlih ganz klar darüber, daÿ in dem Augenbli>, wo die Erleichterung gewährt werden kann, eine sole außerordentliche Maß- regel beseitigt werden muß. Aber eins möchte ib gegenüber dem Ab- geordneten Fuchs feststellen. Der ganze Verkehr, dêè sich in Perfonen- zügen abwidelt, ist von jeder Belastung freigelassen. Das bedeutet sebr viel, wenn Sie erwägen, daß sib auch in Friedenszeiten in Per- sonenzügen praeter propter 70 bis 75 Prozent des ganzen Verkebrs ab- wideln. Diese Maßnahme baben wir getroffen, um gerade den Ver- kehr der unteren Klassen der Bevölkerung nicht ohne Not weiter zu belästigen.

Was den Zustand unseres Betriebsparks betrifft, so bat er fich ganz erkennbar im Laufe des Krieges vershle<tert. So Großes au für die dauernde Ausgestaltung des Betriebsparkes sowohl der Loko- motiven wie der Personenwagen, insbesondere der Güterwagen ge- schehen ist, die Vershlehterung ist eine latente und es wird wenig dagegen zu maten sein. Wenn es gesehen ist, wie mitgeteilt wurde, daß Wagen mit erkennbaren Mängeln, die eine starke Belästigung für das fahrende Publikum darstellen, im Betriebe gelassen sind, so kann ih das nur bedauern. Jn den Werkstätten wird das Möglichste ge- tan. J weise darauf bin, daß das Werkstättenpersonal der Reichs- eisenbahnverwaltung vom leßten Friedensjahre bis jeßt um fast das Doppelte gestiegen ist. Hieraus ist erkennbar, daß dort alles geschieht, was geschehen kann, um Mängel zu beseitigen.

Was die Arbeitszeit betrifft, „so erscheint eine gleibmäßige Ar-- beitszeit für alle Gruppen von Arbeitern der Eisenbahnverwaltung ganz unmöglih. Das ergibt sih aus den zwingenden Bedürfnissen des Betriebes. Die Forderung nat einer solchen ist aber auch unbere<tigt, wenn erwogen wird, daß der Werkstättenarbeiter, der eine 9ftündige Arbeitszeit bat, in dieser Zeitperiode in jeder Minute tätig fein muß. Der Betriebsarbeiter, der auf einem großen Bahnhof arbeitet, muß ein flinker und geshi>ter Mann sein, körperlich leistungsfähig. Uber er hat immer Ruhepausen, so stark der Betrieb auch sein mag. Darum kann man es für berechtigt balten, daß dem Betriebsarbeiter zeitlih mebr zugemutet wird als dem Werkstättenarbeiter. Jm übrigen darf ih feststellen, daß auf großen Betriebsbabnböfen das gilt namentlich für die Friedenszeit, jeßt haben wir kürzen müssen —, auf denen das Versonal dauernd eine sehr starke Beanspruchung erfährt, die Arbeitsschichten auf 8 Stunden ermäßigt waren und ganz zweifel- los nah Friedens\{luß wieder ermäßigt werden und werden müssen.

Zur Einführung der 8stündigen Arbeitszeit vom Standpunkt meines Ressorts aus beute Stellung zu nehmen, ist unmöglih. Da bandelt es si um cine Entscdließung, die außerordentli weit- greifende wirtscaftlide Wirkungen bat, und es wäre nicht zu ver- steben, wenn i als Ressortchef der NReichseisenbahnverwaltung bier Stellung nehmen wollte.

Auch über die Wirfsamkeit der Arbeiteraus\<üs}e hat si ver Herr Abgeordnete Fuchs beschwert und gemeint, deren Tätigkeit wäre gelähmt dur einengende Bestimmungen. Ih wünschte, der Herr Nb, geordnete Fuchs nähme Kenntnis von der Gntwi>liung der Dinge. Die Gitwiklung der Arbeiterauss<üsse im Gebiet der Neichseisenbahnen und Preußen Staatseisenbahnen ist cine ganz außerordentliche, nicht bloß der Zal na, sondern au< der Möglichkeit, sich zu be- tätigen, Die Verwaltung crwartet und verlangt von ibnen und es wird au voll verstanden —, daß die Arbeiteraus\dcuüsse, nit die Or- gamisationen, der Mund der Arbeiterschaft scin sollen. Wir. haben die Arbeiteraus\üsse ausgebildet. Sie waren rein lofal cingeritet, ste sind zusammengefaßt cin Bezirksaueschüssen. Ein folder Bezirk84us- {uß besteht für de Generaldirektion der NeichSeisenbabnen in Straßburg und wirkt. Jch darf feststellen, daß bei den vielfältigen Verhandlungen über Lobnfragen, die im Laufe des Jahres 1917 statt- gefunden haben und au<h weiter stattfinden werden, die Bezirk8aus- scbüsse für den Minister der öffentlihen Arbeiten und Chef der Neichseisonbabnen eine schr wertvolle Unterstüßung gewesen find, um si über die wahren Bedürfnisse der Arbeiterschaft zuverlässig zu unterrichten. (Bravo!) Für mich als preußischen Minister der öffent» lien Arbeiten is diese Erkenntnis eine so durdringende gewesen, daß ih mi entshlossen habe, für die preußishen Staatseisenbahnen einen Zentral-Arbeiterauss{uß einzurichten, der mich unmittelbar bes raten soll, (Beifall)

Die Aufhebung der Afkkovdarbeit ist eine alte Forderung. Ih vermag beute nit zu erkennen, wie die Eisenbahner DeutsGlands einem solden Ansinnen Rechnung tragen sollen, ohne ibre Leistung erbeblih berabzuseßzen und ohne dem Arbeiterpersonal einen wesent- lichen Schaden zuzufügen. Wenn Sie die Arbeiterschaft, insbesondere den einzelnen Arbeiter, in dieser Frage boren, dann Flingt es anders als dasjenige, was der Herr Abgeordnete Fus gesagt hat. Der Ar»

beiter wünscht, daß feine Leistung, sein besseres Können, fein inten-

siver Fleiß anerkannt wird und si in feinem Lx drückt. Das ist das Wesen des Akkordverdienstes D darf für die Verwaltung niemals oine S J G iy beitskraft des Arbeiters auSzusaugen. Gr fili Ns um di g damit auch der Arbeiter, der besonders bervorragendes 11; ONPIY i in seinem Lobneinkommen verspürt. RüÆsicßtslote g ‘isten amn,

|trafung der Arbeiter dur Vorgeseßte würde ¡4 a, eret g meinerseits gang energis< abnden; aber auf N ‘n Ne zut) wie sie der Abgeordnete Fus vorbringt, freilih G a Beschwer Namen von Beamten, was ¡G lebhaft bedauert es ennung y nit äußern. i S NIITE N id f

Meine Herren, id wende mi ¿u den lebbaften Pet, die gegen den Abschluß des Vertrags des Ministers de AA Arbeiten und des Chefs der Reichseisenbabnen mit Herrn I gebrabt worden sind. Es s>eint mir aber doch am Plakz t scawerden von Anbeginn ein wenig einzugrenzen. Zung E Y ste des politishen Beigesbmads entkleiden. Es A avs fürlide, dur nidts gere<tfertigte Annahme, daß gui N {luß dieses Generalpahtvertrags mit Herrn Hauen dem f {luß dies Pa ags mit Herrn Hobbing und t, 5 derung der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ mit U 8 Hobbing irgend ein ursäliher Zusammenhang bestekt L! nur die Taisace, daß beide Personen identis® sind. Die Soden ( gar nit identisch, sie sind aub gar nit zusammen

Ueber die Frage der Gntwidklung der „Norddeuts&en Alarms Zeitung” zu einem au8gefprocheneren Regierungsblatt eine T... über die ih persönlich eine lebhafte Genugtuung empfinde win die zuständige Stelle der Reichsleitung bei der Verhandlung des treffenden Etats zu äußern baben. E

Jb babe mib nur mit dem Reklamevertrag zu befafsey möchte ih doch feststellen, daß heute bereits auf den Reit. ein Generalvertrag über die Vergebung der Reklamen bestebt haben für die Reihseisenbabnen nur einen Reklamepädhter v Vertrag im Jahre 1915 abgelaufen war, der aber mit Rüfigt die Kriegszeit bis zum SBlusse des Krieges verlängert worde Soweit mir bekannt ift, ftebt Herr Hobbing mit diesem Pädte sich zurzeit im Felde befindet, in Verhandlungen. J hoffe daß Verhandlungen einen freundlichen Ausgleich finden werden, Der trag hat also für das Gebiet der Meichseisenbahnen nur eine untergeordnete Bedeutung, so untergeordnet, daß ih es midt red! stehe, wie man ibn zum Gegenstand einer so au8giebigen pol: Erörterung, wie es der Herr Abgeordnete Haußmann eben machen kann. Die NReicbseisenbabnen sind überhaupt nur ke: gezogenw worden, weil der Vertrag Zugreklamen vorsieht und kanmtermaßen zwischen den preußisden Staatseisenbahnen un NReichsoisenbahnen ein intensiver direkter Zugverkehr besteht, Wider noch vermutlid aub Herr Hobbing hätten im übrigen Wert dz gelegt, die Neidbseisenbabnen in das Unternehmen ker Nur dieser Gesichtspunkt ist es gewesen, Jch detone nodr mi als Minister der öffentlichen Arbeiten und Chef der Reid babnen ift aus\{ließlih entscheidend gewesen der Wuns, aus Reklame ein erhebliches Stük Geld zu ziehen. Wir sind genò gewesen, dem Verkehr große Lasten aufzuerlegen. Die Eisenbahn waltungen Deutsblands baben den Güterverkehr, der soeben ven Reicbsverkehrssteuer getroffen war, mit einem 15prozentigen Krieg {lag belegen und au den Personenverkehr im Dursnitt nof weiteren 10 % ¡u den Eisenbahneinnahmen hberanziehen müssen, liegt es doh außerordentli< nabe, daß wir auf der anderen bestrebt sein müssen, Nebeneinnabmen zu erzielen, die uns dav: wahren, in weiterem Maße, als dies bereits geschehen ift, den al meinen Verkehr zu belasten. Das i} ein Gesichtspunkt, den alle d schen Gisenbahnen na< Friedens\{luß im höbsten Maße iw gelten lassen müsen, und ih vermute, alle Bahnen der Welt w1 das tun; denn die Finanzlage der gesamten Cisenbabnen der der. deutshen Eisenbahnen und au der \o leistungsfähigen finangiell starken preußischen Staatseisenbahnen wird nat | Kriege eine außerordentli \dtwere fein. Das Mißwerbältnis zwi Ginnahmen und Ausgaben is ein ungeheures. Gerade die dll ordentliche Steigerung der Personalausgaben läßt noch nidt erien wie dieses Mißverbältnis ausgeglihen werden kann und wf Bahnen wieder in die Lage geseht werden, die Zinsen des inbesttt Kapitals und die Tilgungskofien zu deXen,;- gesdweige denn a erträge abzuliefern. Jn voller Kenntnis dicser Dinge witd wobl begreifen, wenn sb ein veranüvortlider Minister dart Kopf zerbricht, wie er obne nennenawerte Besdwerden für die * meinbeit neue Cinnahmen berbeiführen kann.

Die Sorge, daß die Reklame, wie sie hier gedat ist, zu p schen Zwecken ausgenußt werden kann, halte i für A ist der Meinung, der Generalpächter wäre in der Lage, in alle | bahnabteile seine Zeitung oder andere politische Zeitungen, MY nabestehen, zu werfen und dadur eine außerordentliche Beeinsu der öffentlihen Meinung und eine Beeinträchtigung anderer A Organe herbeizuführen. Meine Herren, ih bedaure, daß 7 Abgeordnete Haußmann von dem Vertrage, der si im Bure! Reichstags befindet, niht vorher Kenntnis genofnen bela sonst würde er gefunden haben, daß dieser Vertrag auédrüdlid 4 Darüber, welde Dru>s&riften eingelegt werden dürfen, n | Rahmen des Vertrags vom Minister der öffentlichen Arbe! Chef der Reichseisenbahnen allgemeine Anweisung p i ich kann heute {on aussprechen es ist nicht die Folge L n di Sizung —, daß ih von Anbeginn die Absicht gehabt atáril Anweisung die Bestimmung aufzunehmen, daß politis / n dür und Zeitungen von dem Unternehmer nicht bineingeleg eell (bôrt, bört! re<ts), daß sis im wesentlichen um V handeln wird. Wenn i das ausspre<e und weiter Le de b über die Art «der Reklame innerhalb des BahngeländeH nfalls bd legung der Flächen nah dem Inhalt des Vertrag? ‘Finverstin Minister Weisung getroffen werden foll, daß im vollen fünstlerisd nis mit dem Generalpächter die ganze Art der Reklame vir (d Gesichtspunkte in hohem Maße berü>sitigen A ailaan Projekte vor, die cine Vers<önerung unserer D alier U deuten werden —, dann meine i, fällt doch ein sehr M bradt fi der Beschwerden und der Einwendungen, die Mee E die Pos weg, auch der Einwendungen derjenigen, die meinen be giere in den Abteilen angeödet und gelangweilt wer etghilder, d

; L Landsdast t, klameplafate, die dort ausbängen, oder dur 4 dieser Nfl nicht so sind, wie sie sie sih vorstellen. Aud, 19° ben diee À hin wird ein Meinungsaustaus stattfinden und nf schwerden im wefentliczen beseitigt 17

“t

J darf schließen und gegenüber dem Herrn Abgeordneten Hauß- mam ausdrüdlich feststellen, daß i in dor ¿5rage des Abschlusses aco Genoralvertragó eds wWaldioben dig uo geichok habs, (Qxavo! rets.) :

. Wern 2x6 Horkfels (Deutsch Fraktion): Yd bestättge aud meinerseits, daß der Minifter den eamien und den Arbeitacn jedes mögliche Entge enkommen gezeigt hat, Einige Beamtenfragen wären no< kurz zu streifen. Leider sind die U} istenten von der während des Krieges zugelassenen Möaglichkeit der Beförderung obne Prüfung in eine höhere Stellung ausgeschlossen geblieben. Die be- rechtigten - Wünsche der Lokomotivführer, die angelihts ihrer außer- ordentlichen Leistungen im Kriege das besondere Wohlwollen der Verwaltung verdienen, sollte man berüsihtigen. Gleiches gilt u. a. von: den Lademeistern und SEggenau] leber, Die sreuerungSulagen find.im allgemeinen viel zu spät gewährt worden; eine große Anzahl von Beamten. war zu dem Zeitpunkt {on in eine Notlage geraten. Gie allen Beamtenkategorien gebührt aub der gesamten Arbeiter- {aft unser größter Dank für das, was sie in diesem Kriege

leistet hat, | : : E Um 614 Uhr wird die Fortseßung der Beratung auf Montag, 3 Uhr vertagt. Außerdem Haushalt für den

Reichstag. ;

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegunç,

Wegen eines Ausstands îm Arsenal von Hembrul bet Amsterdam und tin der Martnewerft in Amfterdam, der < immer weiter auébreitet, hat, wie „W. T. B.* lerichiet, der holländiscze Kriegominifter die Schliekung beider Anstalt:n auf unbestimmte Zeit

angeo: dne. Verkehr8wefen.

Da infolge der militäcis<en Verhältnisse und der Trank!port- \@wierlgkeiten auf dex deutshen Gisenbahnen die Lethenüber- führungen ‘für den Westen beretts ge‘p?rrt find, wird dte Sperre, die sonst allgemein erst am 1. Mai jeden Jahres ein- trat, runmehr au auf den Often ausgedehnt, zumal bier na ab- geshlossenem Frieden für den NüFtransport von Leich-n Gefallener uny in ber Gefangenshast Verstorvener neue Bestimmungen ver- etubart werden müfsen. :

Desgieichen gibt tas K. u. K. österrei<isŸ-ungarisGe Armeecoberkommando bekanyt, baf Ueberfübhrungen von Kriegerleihen mit Bahniransporten aus dissen Armeeberelichen und offupterten Gebieten wegen der gerade jeß? außerordentli groß Beonspru>@ung des Wagenmatcrials bis auf roetteres ausnahmslos eingestellt sind. ODerart!ge Nos: <en werden deshalb nit mehr weiter geleitet unh den ee wicd nahegelegt, mit Rücksicht auf die bestehenden Transportschwiertgkeiten alle Leichenüberführungen bis nah dem allgemeinen Fitedens\{luß aufzushteben.

Die bis zum Bekanntwerden dieser Verfügung beretts genehmigten feichenüberführungen werdecn, soweit Desterret@-Ungarn und der Westen in Fraze kommt, n:< Möglichkett rü>zängig gemacht werden, sür den Osten könn;n sie no< zur Ausfühzung kommen. Es wird sich aber empfebleo, vorx Antriit der Reije zur Abholung der Leiche bei der Felbstelle, die die Genebmigung gur Ausgrabung erteilt hat, E anzufeagen, ob {eyt nc< diese erfolgen kavn, sonst kaun der Fall eintreten, daß die Angebdörigen der Gefallenen unnötige Reisen ausführen und unverriSteter Sa&e wieder zurü>kehren müfsen.

Es wird außerdem darauf hingewtesen, daß trotzdem gestellte Gesúcdde, auch an das N grundfäßlich abgelehnt werden müssen, da Ausnahmen nit zugelassen werden,

Handel und Gewerbe.

In der Auffichtsratssfigung der Deutschen Maschinena abrik A.-G,, Duisburg, wurde laut „W. T. de- úlofsen, der auf den 24. Mai anzuderaumenden Generalve: sammlurg itnen Gewinnanteil für das abgelaufene G-\@äftsjahr 1917 von 14 vH zur Verteilung an die Aktionäre vorzushlagen.

Die Unterhandlungen zwis<hen dem Finanzministerium, der Vérwaltung der türkischen Stazt8)<uld und der Ba!que Ottomane, betreffend die Ausgabe einer inneren Anleide, find laut „W. T, B,* fgeilofsen. Die Zelhnusg wird am 1. Mat beginn-n. Die SWhuldsceîne werden die Unter schri ten des Finanzminifters, des Varsigenden Rates der Verwaltung der türkisGen Staatss<uld und des Generaldirektors der Bavpque Ottomane tragen. Per sofort zu

“elegende Ausgadepreis beirägt 100. Die Zei&ner werden sofort den

Betrag für den erften Halbjahrszius\c{ein in Gold erhalten. Die Z'nseu. betragen 5 yH. Der Anlethedi ns wird sichergestet dur 600 000 Pfund vor dem Arteil, der der csmoni\hen NRegtiezung aus den Uebershüssew, der der türkisheu Staats\MGuld überwiesenen Œinnahméoy zukommt und dur< die Eiunahwen aus der Schaf- und S@la@tviebfleuer in den Pcovinzen. Dtese Einnabmen werden von der Verwaltuvg der türkischen Staats\{uld bet dez Banque Ottomane hinterlegt, die fehs Wochen vor Fälligkeit der Zinsscheine der türki- sen Staatsschuld tdrkiih-s Papierg-ld überwetsen und dafür Gold erhalten wird, das von der deutschen Negiervng ges<Gi>t werden wird, um zur Bej¡ahlung der Zinss{heine zu di:-nen. Die hiesigen Banykíin werden ihrer Kunds<hoaft Vorsüsse in Höhe von 75 vH gegen Grterlegung der Schuldverschteibungen gtwähren.

1 Untersuchun sachen 2. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zustellungen v. dergl. 8, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

6. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften, An

linken Gesichtshälfte

1 Untersuchungs-- sahen.

[5189] Stebrie?. Der unten beschriebene Pionier Wilheln: Siephan der 5. E saukomp, Pionterersat- | [5190] aillons 24 zu Gôln-NRte9!, geboren am

Musiker gewesen setn.

22. Junt 1897 in Wittdorf, Prov. Han- | 96, X, 91 zu Königoberg i. Pr., wird uperlaubter EGntferaung vom | 17, April 1918. & unerlaubt am 14. Zanuar 1918| Feuppenteil vnd Urkundenfälshung ver- folgt. Beschreibung: Größe: Es wird ersu<t, ihn | Gestalt: mittel, Haare: dunkel, Gesicht : M an die nächste S bartlos, n ags M E Ela u A V D t 8&8 E e Lee ie G Gon eveten, Ene Ce Tv | 11idblond und gestupt, Augen: blav. | digte hierdu r fahnenflühtig erklär N 4 g em nehmen und Litewka, am Kragen A im Baba Reiche befindliches | Kgl. Gericht der steUvertr. 57, Int-Brtigadé, grün) Nummern VIl/6, feldgraue Hose, | Vermögen wit Beschlag betegt. Div.-S:.-Q1u.. 15. April 1918, Geri@t der 10. Landwehrdivifion.

nover, wohnhaft in Bremen, Zictherstr. 15, wecen bon feinem Truppentetil (Urlovba3ort Viemen) entfernt. festzunehmen,

Nab-iht zu geben. Eö!n-Riehl, ven 16. April 1918, Pionierersatbatatllon N-. 24. Corren 8, Major z. D. u. Kommandeur. Beschreibung: Größe: 1,70 m, Ge- Pn kräftig, Gesi&t: gesunde G-<hts- abt, Nase: breit, etwas gebogen, Mund: didaufgeworfene Lippen,

hier gelangn zu lafsev.

(5188) Auger: blau,

Stunurrbart, dunkel.

Herdem wied auf den Anzeigenvrei® ein

nehmen und unverzügli<h ‘Mitteilung nach | Kleidung:

urupbiuo, den 19. IV. 18, Ls Gericht des Kommandos bder Flieger-L. T -„A-*r-Nhteilungen.

Steckvrief.

H Gegen den auen aen gend Spre: - tiefs<warz, vol, Bart: kurzer | #urmmann Gerhar er der 3. Kom- j . Kennzeichen: | pagnie 6. Landsturm - Infanterie - Grsaßz- in roter, markstüdgroßer (Fi auf det bataillons VILA.-.(Sennelager)(VI1.6.), | am 6, Juui 1916, unter Nr. 139, Stü

q Wien, 20. Aprik. (W. T. B.) Der A»s<luß der Balkantschen Bank tn Sofia aibt für das Jahr 1917 einen verfügbaren Metn- gewina yon- 1 659 777 Leva an. Zur Verteilung gelangen mit 8 vH, d. 1. 16 Leva für die Aktie. CGiuein neu zu arrihtenden Rubegehal:6- ftic> wurde dor Betrag von 100 000 Leya zugysiotesen. Die Ver- waltung wird fernox von der Hauptversammlung dia Grmäcktigung verlangen, das gegenwäctig 15 Miüionen Leva betragende Aktien - kapital Im geeigneten Zeitpunkt um wettere 5 Millioneu auf ing- gesamt 20 Millionen Leva zu erhöhen. :

Wien, 20. 2pril. (W,. T. B.) Die Bilanz der aus\&lteßlih privilegierten Bus@therader Eisenbahn für 1917 ezgikt sür die A-Stre>e Betriebgeinnahmen von insz-samt 18 820 567 Kronen, das sind 2784 136 Kronen mehr als im Vorjahre. Betriebsausgaben ven in8ges:mt 15 249 851 Kronen, das siad 4239 827 Kroncn mehr als im Vo:jb\e. Die gesamten Betriebeeinnabmen der B-Stre>2 be- trugen 22456 025 Kronen, das find um 2665 635 Kronea mehr als im Vorjahre, die Gefamibetrteb8zusgaben 13 085 581 Krónen, das sib um 4415496 Kronen mehr als im Voijahre. Der Verwaltungêrat bes<hicß, auf ver für den 31. Mai einzuberufenden Generalveriammlung die Verteilung - von 61,50 Kronen für die Aktie Litera À und von 16 Kronen für die Aklle Litera B zu beantragen. Für das Jahr 1916 wurden 129 Kronen bezw. 36 Kronen verteilt. Die Urjfade diesex Ber- minderung liegt darin, daß der Reinertrag beider Unternebmungen hinter jenem des Vorjahres wesentkih zurüclblieb, da die Betriebg- ausgaben infolge der in der allgemeinen Wirtschaftslage be- gründeten Verbältniffe fi in weit arößerem Maße erhöht haben als die Betritehzeinnabmen. Auf neue Rechnung foll bei Litera A cin B°»trag hon 475 980 Kronen und bei Litera B ein Betrag von 27075 Kronen überiragen werden.

Budapest, 19. Apil. (W. T. B) Zum Zushbau der mittleren Donau wird \{< in den nächstea Tagen hier eine Wasserbau- Aktiengesellschaft mit einem Kapital bon ses Vtinionen Kronen bilden; die größere Hälfte der Aktien ‘übernimmt der Staat, während die Ungarisße Bank und die Kararbank dite andere Hälf'e zu glei<en Leilen übernchmen, Die Leitung wtrd Vinistertalrat Szalay haben. Die Gesellshaft wird unter anderem Ps A einex deutshes Gesellshaft übernehmen, für wele diese

ktien erhält.

London, 19. April. (W. T. B.) Das „Reutersche Büro" er- fährt, daß heute die erste Sigung des englis>-belgis<hen Handelsausshusses tin London stattgefunden hat. Die Wieder- hersiellung der belgis<en Judustrie nah dem Kriege und î hre Ver- forgung mit Rohmatzzial sowie die Befreiung des belgis<en Handels von deuts<dem Einflusse waren Gegenstand der Er- örterung, Man beschäftigt si< mit e¿atungen varüber, wieviel ‘Vtanufakturwaren an Belgien geltefert werden Tönnten, uod mit der Frage vermehrter Einfuhr belgis<her Waren in das briti!Ge Nei. Ez glische, an dem wirishafilihen Aufbau Belgiens interessierte Firmen betonten die Wichtigkeit dtefer Einfuhr.

Brüjstel, 21. April. (W. T. B.) Ausweis des Noten- departemeni3 der Soet6ts Gönsórale de Belgique von 18. April (in Klammern vom 14. April). Aktiva. Metal- bestand und deutshes Seld 86 984 190 Tes 245) Fr, Gut- haben im Auslande 719 196 762 (719 237 866) Fr., Darlehen gn Guthaden tm Auslande 98 445 872 (98 408 M0) Fr, Darlehen egen SWhagscheine der belgishen Provinzen (gemäß Artikel 6 Zier 7 der Vors@riften) 480 000 (480 000 000) r., Wechse) und Sche>3 auf belgile läße 127 809215 (125 719 220 Qr Darleben gegen tnländishe Wertpaptere 2475 326 (2 431 226) r, sonftige Aktiven 32 470 974 (33 005 919) Fr., zusammen 1 547 362 339 1 542 642 354) M Passtva. etrag der umlaufenden Noten N 1273 170184) Fr, Giroauthaßhen 233 172912 (226 437 672) He, aae Passiven 42 537 746 (43 034 498) #Fr., ¡usammen 1547 362 339 (1 542 642 354) Fr. (

Madrid, 20. ärril. (V. T. B.) Ausweis der Bank von Spanien vom 13. April 1918, In Tausend Pesetas. E L in Klammern.) Gold im Jaland 2021-945. (Zun. 7 683), Gold m Ausfand 91 102 (Zun. 15ó1), Larvorrat ia Silber „usw. 707 371 Zun. i 030), Wechielbestznd 878 472 (Zun. 23 238), Lombard 399 042 (3 bn. 87 795), Werlpaplere 12799 (Abn. 13), Notrrum…lauf 2 914 400 (Zun. 13 797), Fremde Gelder 977 831 (Zun. 145)

Bbrse lu Berlin (Notierurgen des Bbrsenvorstandes)

von 22. April 9om 20, April für Geld rief Geld Brief E es 4 eo Vor 1 Dollax _ —— Delta | 1090 Gulden 215 216 2154 216 änemar? 100 Kronen 152 153 152 153 Schweden 100 Kronen 16 162! 162 162 Norwegen 100 Kronen 159; 159 159 159. Schwe 100 Franken 11 112 112 11 Wien- Budapeft 100 Kronen 68,59 66,65 66,55 66,65 Bul ua 100 Leva 79 794 79 794 Î o A 100 Piaster 18,85 18,9% 18,85 18,95 Madrid und Bazceiona 109 Pesetas 103 104 103 104 eg Ewa Lira A À z

Der heutige Mextpapiermarkt zetgte eine rubize, aber fber-

vit

D d

y

wiegend feste Haltung, Besonders bevorzugt waren heute Russische

Anzeigenpreis für den Nanm einer 6 gesvalteneu Sinheitszeile 50 Wf,

ntra ege

2c, Müller ist

zu verhaften und an die nähe Militär-

Koellke,

1,65 m, | Hauptmann u. Batatllonskommandeur.

graue

eldmüge graubräunlih. Besondere Kenn- zeichen: madht d-n Eindru® eines ge'!stig rninderwertigen Meuschen. Hat stark aus- geprägte Unterlippe.

[59191] Steckbriefserledigung.

enecrnngözus><iog von 20 v. H, erhoben, —— E

d öhe der | aeboren: 9, 10. 85 zu Breslau, wel<her | Nr. 17053, Jahrgang 1916, S<!läfe. Macht einen frem diee iben Etn« | flüchtig ift, ist die Untersuungshaft wegen | Steckbrief ist erledigt.

i tehender | Fahnenflu<t verhängt. Viusites gewesen sel Selleivuna: bei Dobelant in Breslau, Waiseuhausfiraßie 10.

| r ldgraue Hose, Vlufe, | Vermutlicher Aufenthalt Breslau, Kreuz- T el, Stiefel ° Siorcite A umge- | straße 49 bei Elfriede Müller, fe) s{<nallt. Jetzt: wahrscheinlich Zivilkleidung. | Schwester. Cs wird ersucht, den :c. Müller

Stectbrief. Der Funker Erich Duege, geboren am | zuliefern.

Stettin, den 18. April 1918. Krieg2gert(t des Krieg9zustandes,

seiner | [5192] Fahneufluchtseeklärung

unb Bescßiagrahmeverfügung. In der Untersuhungsfsache gegen den A behörde zum Weitertran€port hierher ab- | Musketier Alfons Smit in einem | [5195] Infanterieregiment, geb. 3. 8. 1895 zu Senuvelagex (Nes. Paderborn), den® Soiburg, Krets Weißenburg, Elf.-Lothr., von Veruf Bohrarbelier, ledig, Sobn des | vom Ers.-Batk. 9andwirts Iosef? Schmit und der Magda- | Bisirgen, | aa h lena grb, Gil¿emann, wird auf Grund ter | zollern —, zuftehende und künftig arer Véeschreibungt Größe: etroa 1,60 m, | 28 69 ff. des *Mil.-St.-G-\.-Bs. sowte der follende, im Deutschen Neiche befindlicia èL 356, 360 M.-St.-G.-O, der Beshuk- | Vermözen mit Beschlag belegt.

5194] Veschlaguahmcverrfügung. . l ay der ae wider den | Jakob Uetvers<lag vom Lanhwek1de; ixk Reservisten Jos-f Mons, der n geb E 4 E Gy

N l Elwert | 9. Komv. !Kes.-Jnf.-Rgts. Nr. 87, geboren | weiler, Kreis Véüibausen t, Gif,, ge ¡g e 6ST 1918; ‘unter Ne 189 S 8, 9, 1888 L Wedtols eim in Els.-Lothr., | gegenwärtige und künftig anerfallende, im

Bankaktien; auß für Dters&l:1!%H n f

240,00 G., 241,00 B., Konstantinopel 28,00 G., noten 149,90 G., 150,30 B, Robelnoten —,— G.,

—,—, Canadian Pacítfic 157, Mextco —, Pacific —,—-, Golbfieles 1

c Is ; 29/ Seiegoanieibe 1004, 3# 9/4 Krieg9anleihe 864. Privatdiskont 3/1, Silber 474,

88,60, 3% Franzfis<e Rente 59,00, 128,85, 0E Lürxken unif, 61,00, Suez-Kanal 4620, Rio Tinto 1869,

Berlin 63,25, do. auf Basterdam 152,00, do. auf Paris 56,75.

S äf:8, hielt au heute an. ie 1

Mea die von der Spekulation auf den S>{tld erboben

wuiden. 1 n u Indar

Papiers in den Hintergrund, aber au für bteie R S GUP

vat später regere ada hervor.

re<t fester Verfaffung. fti

U Eli leßtes Darleh om.

24 Stunden leßtes Darlehen nom., :

4,72 50, Cle Travsfers 4,76,45 7 Wechsel gu Par auf Sit 5,724,

(Fisenwe7ts

I: O 2 O Sir Schluß war br- etzte i Natfrage. Anleihen ware ruh'o, Dir Schluß wa

auytet.

Be aguer!le und

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärktleu. (W. T, B.) (Amtliche Follerunzen der

Wten, 20. April i \ Devisenzentrale.) Berlin 150,00 G, 159,30 B. eas 324,00 W., 32500 B,, Züri 167,50 G., 168,90 B., Kopeabagen

G M N 4 S 9 F 00 B., Christiania 29,50 &,, 230,50 B., Stodbclm 241,00 G., 240, 26.75 B, Mark

R

London, 19. April. (W. L. B.) 24 2% Gngli\che Konso!s

ç Q F, 554, 5 0/9 Argentinier von 1886 —, 49/ Brasilianer ton 1889 29, 4 9/0 Japaner von 1899 —,

3 9/0 Portugiesen 554, 5 9% Rufen 44 9/9 Russen von 1909 344, Baltimore and Ohio Erie —,—, S A Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,—, „Union E Unites States Steel Corporation 99, Anaconda Nio Tinto 64, Chartered 14/—, De Beers def. 128, Randmines 24. 99%/ Kriegsanleibe 944, 49/9

on 1306 421,

5 9/0 Franmöfs>e Talellig 4 9/9 Span. äußere Anleißs 30/0 von 1896 27,75, 4 °/9

Daris 20: April (W, T. B) 5 9% Russen von 1908 45,7ò,

Amsterdam, 20, April. (W. T. B.) Etwas fester. Wechse! af derl Ll 0h Wechsel Aa ten 2680, Wesel auf S>roetz 49 £0,

Wechsel auf Kopeniagen 66,10, Wechsel auf Sto>holm 71,45, Wechjei auf New Vork —,—, PBaris 37,00,

Bechsel auf London 10,04, Wechsel auf 44 9/9 Niederländishe Staatsaulcihe 93, OSL, 9/9 Niederl. W. S. 66/4, Königl. Niederländ. Petroleum 4845,

Rod Island —, Southern

R ie 390, Niederländish-Indbishe Handelsbank 185,

iGison, Topeka u. Sarta —,

Pacific 794, Southern Railway —, Union Pacific 118, Anaconda 1292, United States Steel Gory. 82/16, Knieibe —,—

Französ - Englische

¿rg- Amertka-Linte —,— C E (2, #4. B.) Sichtwehsel auf bo, auf Londou 15,20,

Si<twoe<sel auf

Kopenhagen, 20. April.

StocLholm, 20. April. (W. T. B.)

Berlin 58,50, bo. auf Amflerdam 140,25, do. auf \>wetzeris<he Pläye 609/70

do. auf London 14,10, do. auf Paris 52,00. i

New Yort, 20. äpril. E A f E M (e >ti órse, begleitet von größerer Lebbasi!gkeit de ¿s 0 L S n Wieder waren es sriegs- und Auss

Dagegen traten aufängli<h Etsenbahnen und Standarts

Die Börse {loß ta enumsay 300000 Stüd>. Veld 2 24 Stunven Duxrch|<hoitis\sa nom., auf

Geld auf Wechsel auf London (60 Taze)

Silber in Barren 974, 3 %/ Northern Pacific Bonds 54|, 4 °%/a Ber:

Staat. Bonds 1925 105, Atchison, Toveka u. Santa Fs 84,

Baltimor2 and Ohio 514, Canadian Pacific 139, GLesareale u

51 L e) Denver u. Rig Dhio 558, Ghicago, Milwaukee u. St. Paul 385, Denver u. R U Illinois Gentral 953, Loui8ville u. Nasbvilie 11:4, New York Central 69, Norfolk u. Westera 104, Penusylvanta 434, Reading 80), Southern Pacific 83}, Untor Pacific 119è, Anacouta Copper Miniag 644, United Stal-3 Steel Gorporation 9, do,

et, 10 2 ; ; d R de Fanesîiro, 17. April, (W. T. B) WeBGfel au (W: L. B) Wesel auf

Londen 134. Rio M Janeîro, 13, April.

London 13/26,

Kur9bert<hre von auswärtigen WarenmärTkften.

London, 19. April. (W. T. B.) Kupfer pronpt 110. Liverpool, 19. April. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 4000 Balten, Vinfuhr 5800 Ballen, bavon 5860 Ballen ameri« tants<e Baumwolle, Für April 22,30, für Paf 21,81, 2 Amerikanisce 28—29, usilianisGe 126, Indische 28 Pun?ta niedriger. Z L MancGester, 19. April. (W. T. B.) Garne: 80er Water iwifft A P id 44 Pence. Tücher: Printers 31er 125 Yards 17 K —, A O A York, 20. April. (W. T. B.) (S6{luß) Baumwolle loko mtddling 30,25, bo. für April 29,08, do. für Mai 29,23, do für Juni 28,92, New Orleors do. loko middling 33,00, Petroleum refined (in Cafes) 16,75, do. Stand. white in Nero Bork 13,30, do. in tarks 6,50, do. Credit Balances at Oil Gily 4.00, Schmalz primne Western 25,25, do. !Nohe & Brothers 28,00, Zucker entrifugal 5,92, Wehzen Winter 226, Mehl Spring - Wheat Tir 10,75— 10,95, etreidefrad;t na< Liverpool nonz:., Kaffes Nio: Nr. 7 9 do, für Mai 8,36, do. sür ZUi 3,42, do, [ur tember 8,51. ada York, 19. April. (W. T. B.) Baumwoll-WoBen4

iht. Zufubren in allen Untonshäfea 76 000, Ausfuhr na S britanna ris Aisfuhr na< dem Fefiland 17 000, Bors

räte im Inuern 1 148 000. : i: MNtîo de Janetxo, 18, April. (W. L. B.) fubren: An Nio $000 Sat, tn Santos 23 C00 Sa.

Kasfee. Que

s, Erwerbs- und Wirts enostensSafèra. 7, Niederlassung 2c. von Nechtsantoälten,

8, Unfall- und Invaliditäts- 2. Versichecung, 9, Bankauswetse.

10. Verschiedene Dekanntmahunçeu

—— e ——_— 2

erlafsene | wegen Landesverrat8, wirb auf Grund der î 88 356, 360 Milttärstrafgeri&l3ordnurg das tm Deutschen Rethe befindliche Ver« mögen des Beschuldigten uit Beschlag Fetegt. Dip. -St.-Qu., den 13. 4. 1918. Gericht etzer Res.-Division.

Verfügung. i; Gemäß $ 360 M..Str.-G.-O. wird das

dem fabnenflüchtigen Bartholem&u8 Sey

SInf-Regis. 113 in

O.-A, Hechingen Hohen,

Sre iburg, den 17. April 1918.

[5198] Verfügung.

Gemäß $ 360 M.-St.-G.-O. wird bag dem Fahnenflüchttg-n, Fefr. der Lazads wehrinfoaterie L. Aufgebots, Febann

EAS E Ben

E S e P al