1918 / 97 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

von 7 a 93 qm im Wege der Enteignung zu erwerben oder, soweit es ausreiht, mit einer dauernden Beschränkung zu belasten. Berlin, den 20. April 1918. Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs: Das Staatsministerium. von Breitenbach. Drews. von Eisenhart-Rothe.

Finanzministèrium. Die Nentmeisterstelle bei der Königlichen Kreiskasse in Gummersbach, Regierungsbezirk Cöln, ist zum 1. Juni d. J. zu besezen.

Königlich Preußishe Generallotieriedirektion.

Die Erneuerun gslose sowie die Freilose zur 5. Klasse der 11. Preußisch - Süddeutschen (237. Königlich Preußischen) Klassenlotterie sind nach den 885, 6 und 13 des Lotterieylans unter Vorlegung der entsprechenden Lose aus der 4. Klasse bis zum 1. Moi d. J, Abends 6 Uhr, bei Verlust des Änrechts einzulösen.

Die Ziehung der 5. Klasse dieser Lotterie wird am 7. Mai d. J., Morgens 8 Uhr, im Ziehungssaale des Lotteriegebäudes ihren Anfang nehmen.

Die Einschüttung der Freilosnummecr- und der Gewinn- röllchen erfolgt am 6. Mai d. J., Nachmittags 2 Uhr.

Berlin, den 24. April 1918.

Königlich Preußische Generallotteriedirektion. Ulrich. Gramms. Groß.

Ministerium der geistli<hen und Unterrichtss angelegenheiten.

Dem Privatdozenten in der philosophishen Fakultät der Universität in Kiel, Studienrat am Königlichen Gymnasium o H Dr. Mensing ist ‘das Prädikat Professor beigelegt worden.

Der ordeniliche Professor Dr. Hzrbert Meyer in Breslau ist in gleicher Eigenschaft in die re<h!s- und staatswissenschaft- liche Fakultät der Universität in Göttingen verseßt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe,

Die am 20. Februar 1917 für das in Deuiscland befind- lihe Vermögen der Firma Delphin Bossuat & Cie. Ancienne Maison Charles Lavy & Cie in Paris angeordnete Zwang 8- verwaltung ist aufgehoben.

Berlin, den 15. April 1918.

Der Minifter für Handel und Gewerbe. J. A.: Neuhaus.

Bekanntmachun.

Dém Viehbändler Oskar Blo> vou hter ist beute auf Grund des $ 2 _Abf. 2 der BekanrtmaGung vom 23. September 1915 (NGBl. S. 603), bitrefffend Fernhalten urzuverlässiger Personen vom Handel, die Wiederaufnahme bes thm am 2. März 1916 unter\agten Vandelsbetriebes Handel mit Vieh gestaitet worden.

Minden, den 16. April 1918. Die Polizeiverwaltung. Dr. Die>mann.

Bekanntma@Gung

Auf Grund der Vercrdnurg des Bundesrats vom 23. September 1915 tsst der Chef,au des Karl Erlenköôtter, Berlinersiraße 42, dur< Verfügung vom 4. %prtl 1918 jeder Handel mit Nab- rungs- und Genußmiiteln und mit sonstigen Gegen- ständen des täglihen Bedarfs wegen Unzuverlässigfeit unte r- sagt woiden, Die Kosten dieser Bekanntmahung hat Frau Erler- fôtter zu tragen.

Barmen, den 19. April 1918.

Dte Polizeiverwaltung. I. V.: Köhler.

Dea ta Ua

Wegen Unzuverlässizkeit is der Ebefrau des Hugo Dinge, Klara geb. Trögeler, in Buer-Hassel, Marlersir. 120, auf Grund der Bundedsratsverordnung, betr. Fernhaltung unzuveriässiger Perjonen vom Haute!, die Weiterführung ibres Kolontal- warenges<äftes fowie jede Beteiligung an derartigen Handels- gesYästen untersagt worben. Dle Betanztmechängskosten hat die Betroffene zu tiagen.

_ Buer i. W., den 23. April 1918.

- Die Polizeiverwaltung. : Ruhr, Bürgétmetster.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bundetrattverortnung vom 23. September 1915, betreffend die Fernhaïltung unzuverlässiger PDersoven vem Handëèl (RBBl. S. 603), haben wic ben Eheleuten Otto Hennebeul in Dortmund, Erwinstraße Nr, 1, dea Hande! mit Lebexrs- mitieln aler Art sowte mit sonstigen Gegenständen des täglihen Lebensbedarfs wegen Unzuverlälfigfeit in be;ug auf diesen Handelsbeirleb untersagt. Die Untersaguna wirkt für das Reichsgebiek. Die Kesten der amtlichen Biekannimachung dieser Ver- fügung im Reichsanzeiger und im amtlichen Kreisblatt find von den Betroffenen zu tragen.

Doz:tmunb, den 19. April 1918, Lebenênittelpolijeiamt. Tschad>ert.

Bekanntmachung.

Auf Gruod der Bunbésralêverordnuna- vom. 23. Septeluber-1915- habe ih der Ehef1au des Zohaan Gießler; bterselbst, Siemens- firaße 18, ben Havdel mit Lebens- und Futtermitteln oVer Art, die Verahreihung von warmen und falten Speisen in threr Spetsewirtschaft und wit Gegenfländen des tägliwen Bedarfs sowie die Vermittlertättgkeit hierfür untersagt.

Essen, ben 19, April 1918.

Städtische Polizeiverwaltung.

I. V.: Rath.

Bekanntitma@Gung.

Auf Srund der Bandesraifvzrordnung vom 23, September 1915 bab? id dez Kaufmann Karl Kathol, Srôâfefiraßie 18, dem Kauf- mann Josef Sprenger, Kastanienalee 6», dem Moasseur und Händler Augutr Strabel?, Relitnahauserstr. 22, dem Fräser Georg MiShels, S@lenhosilr-ße 32, ben Eheleuten Fulius

Jofefstraße 42, dem Meßgermelster Andreas Zimmermann, VBäumtnghausstr. 73, den Eheleuten Wilhelm Knümann und dereu Tochter Ida Kuümann, Gäascmarkt 28, der Witwe Johann Sicha, Viehoferstraße 39, dea Vandel mit Lebeus- und Futtermitteln aller Art und Gegenständen des täglihen Bedarfs sowie die Vermiitlertätigkeit hierfür untersagt. Effen, den 19. Kpril 1918. Städtische Polizeiverwaltung.

NTIASLE E S E E:

Brocourt,

S B Me

BeranntmaGun d

Auf Grund des $ 1 der Bundesratsverorbnung vom 23. S: p- tember 1915 über die Ferrhaltung unzuverlä!figer Personen vom Handel (RGBl. S. 603) hade i< der Frau Ww. Lipps in Loh din< Verfügung vom heutigen Tage den Handei mit Ba>waren und Mehl wegen Unzuverlässigkeit fn b-zug auf diesen Handels- betrieb bis auf weiteres untersagt. Die Kosten der Veröfjezt- liung dieser Bekanutmachung sind von der p. Lipps zu tragen.

Höôrd2, dèn 20. Aptil 1918.

Der Landrat. Dr. Luc>khaus.

Beka 1 t a g:

Dem Weinkaufinmann Salo Silbiger von hler isi der Ver- kauf und Ausfchank von Wein auf Grund der Bundesratsver- ordnung vom 23. September 1915 untersagt.

Königshütte O. S., ven 20. Aptil 1918, Die Poltzeiverwaltung, Werner.

(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

Nichtamtliges.

Dentsches Nei.

Preußen. Berlin, 25. April 1918.

__ Anläßlich des Ablebens des bulgarischen Gesandten Nizow hat Seine Majestät der Kaiser und König, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, folgende Depesche an Seine Ma- jestät den König der Bulgaren gesandt:

I exfahre soebeo, daß Dein Gejandter an Meinem Hefe, Herr Ntzow, plöult< vershteden ifi, und beeile Mid, Dir Meine aufrihtigîie Teilnahme an diesem Verluste auszuipreczen.

@ercne ertenne Ih aus diesera Anlaß an, daß der Berstcrbene fein Bestes getan bat, die amtlicea Bezichungen zwischen un!eren Neglerungen im Geiste des Verirauens und der Freund[<zft zu pflegen, der unserem engea Bündniz3 entspricht.

In treuer Fceund\{aft Wilhelm.

folgende Beileidstelegramme eingegangen:

Seine Maj- stät der Kaijer und König habea mit großer Be- wegung die Nachricht voa dem plôgli<hen Vhleben des Herrn Ministers Rizoro empfangen, dessen Persönlichkeit und Wirksamk-it Setne Maj-stät fehr ges<äßt haben. Seine Majej1ät lassen Guerer Grzell-nz Allerhöchstseine aufri@;t'’gste T-ilnahme an dem unersegliwen Verlust auöspre<en, ten E1ere Exzellenz dur) das jäße Hinscheidea Ihres Herrn Semabls exliiten baben.

Auf Allerhöhften Befehl reiherr von Grünau, Wirklicher L2gationsrat.

Tief ers<üttert von dem vrverwäarteten Hingang Zhres ver- ehrten Herrn Gemahls spreche i< Euerer Exzellenz mein aufcichtiastes Beiletd aus. Das Deut'che Reich verliert in dem zu früh Ges schiedenen cinen treuen Freund uvd Anhänger unserer Bündnitvolitik.

Neichökanzler Graf Hertling. _Ties bewegt bitte i< Sie, gnädige Frau, an mein tiefes Mit- gefübl ¿u glauben und den Autdru> des aufrichtigen Beileits der Kaiserlichen Regterung entgegenzunehmen. Wir werden alle der sympathis<hen Perföulthkeit Ihres Gemabls und setnen hohen Gôhigteiten eines hervorragenden Staaismannes elne teuere unh unvergeßliche Erinnerung bewahren. I persönli werde stets

feiner als eines treuen und aufri<tigen Freundes gedenken. von Kühlmann.

Der Reichskanzler Dr. Graf von Hertling ist gestern nah Berlin zurückgekehrt. f O g ist ges!

Der Bundesrat versammelte sih heute zu einer Voll- sißung; vorher hielten der Auss<huß für Handel und Verkehr, die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr, für Jultiz- wesen und für Nechnungswesen sowie die vereinigten Ausschüsse für Rechnungswesen und für Handel und Verkehr Sitzungen.

Jn den Friedensverlrägèn mit ‘der. Ukraine, Rußland: und stände und sonstigen privatrechtlichen Verbindlichkeiten die staatlich anerkannten Gläubigers{<ußverbände ¿aur Verfolgung der Ansprüche der ihnen angeschlossenen Personen wechselseitig anzuerlennea und zuzulassen sind. Durch „Wolffs Telegraphen- büro“ wird darauf hingewiesen, daß auf deutscher Seite als Gläubigershuyvervand der Deutshe Gläubiger- shußverein für das feindliche Ausland in Berlin W. 15 (Kaiserallee 205), in Betracht kommt. Der Anschluß an diesen Verein kann daher deutshen Gläubigern im eigenen Interesse empfohlén werden.

_… Am heutigen Tage ist ein kleiner Nahtrag Nr. W. T. 1771/1. 18. K. N. A. zu der Bekanntmahung Nr. W. L.

1771/5. 17. K R. A. vom 1. Juli 1917, betreffend Beschlag

nahme und Bestandserhebung der’deutschen Schaf-

\chur“ uñd- dés-Wollgefälles beiden deut ihèn«Ger-

béreien erschiènen: Hiernach bleiben die Veräußerung und Lieferung von Wolle in ihrem bisherigen Umfange gegen Schlußschein e:laubt. Die Kriegswollbedarf- Aktien - gesellshaft nimmt jedo< Angebote nur noch enigegen von Schafhaliern in geschlossenen Mengen von mindestens 3000 ke Nohwolle: von Großhandelsfirmen des deutshen Wollhandels welche als sol<he von dec Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlich Preußischen Kriegs- mivisteriums bezeihnet unb im „Reichsanzeiger“ bekanntgegeben worden sind in geschlossenen Mengen von mindestens 10 000 kg Rohwolle; sowie endlich von solchen Personen oder Firmen, welche die Kriegs-Rohstoff-Abteilung als Bezir kz- auffäufer z#um Aufkauf bes<lagnahmter Wolle aus dem Besi von Kleivzüchtern (Schafhaltern von weniger als 30 Schafen)

_—

bestellt hat.

Vei der Gemahlin des verstorbenen Gesandten find’

Finmand ‘ist : vereiñ bart, daß : für : die-Abwitklung-der; Außen-

Landratsämtern ,

Bürgermeisterä einzusehen.

Der genaue Wortlaut der Bekannimachung

mtern und Pol bei deg en

izeibehdrd

an den Präsidenten des Herren

auiwartele, wie das „K. K, für angemessen halte.

übergeben werden.

Der Präsident Ministerpräsidenten rihtet, seine Enthebung von höchster Sielle zu erwirken. den Abendblättern zufolge, trachtet, die

die

Im Wehraus\<uß des

Grenze des ‘Landsturmalters.

flussung von unverantwortlier Sette geführt werde, ¡zweitens die Seibstä

Deuts@böhmens unter Durchführung ‘wirkiit.

Abordnung des

Seidler ein, um bürgerlichen Parteien

ihn zu tatsächlich

präsident gewillt sei, sie zu erfü gab zu, daß worden sei, erklärte jedoch, troffen fei. Von Die Abordnung betonte, daß jedw

ßämme und

Im Unterhaus Sir Eric Geddes dem „Neute stehende Erklärung über die nehmung gegen Ostende und

Key autgefübit. wiiften mit. Ses veroltete britische „Iphigente*, „Intreptd", „Thetis* ur 30 Jadre ait, nabmen an dem Angr peisenkt werden. „Vindiciive® und Live: pooler Fähxboote, führten zum Sinurm auf die Spizè dee bescndecs mit Lausplarken jur La vetsehen und mit Flammenwerfern aug

fahrzeugen und Küsteumotorbooten,

Booten, die größtmöglide Besaßung \ Hauyptplan war folgender: Dau?r dur Monitore auf Zeebrügge

Abteiiungen zum Sturm uad zur Z- folilea biet Blodswifffe, e'ndringen, auf Gruzd laufen füllt, foslten anrennen. In Distenv2e war die Ärde fprengt werden. Die bekanut gewo «berJassen. ;, In Deebsligae: e: | ‘wurden? vèrfenkt Und am Einzar g des lief in dex DurGfahrt auf Srund. Et bur ande S boot meldet die Torpedtereng der zu en!kommen suchte.

pfählung nahe dex Mole. und von zen Hilfskreuzern ,Frig*

Stellungen längs der Mole über éine

die die Mole, dite Zerstörerbatterte,

haite vor allem Zwe>,

Len

¿wet Küstenmotorboote und ¿wei Vèotox

vor, daß der blo>iert ist und __ “Aus der von Sir Eric Geddes die Unternehmungen gegen Ostende hercuslesen zu sollen, daß aber in

Häfen erreiht worden sei. seits dur<

Vas

L Telegraphen- Korrespon! miiteilt, daß er éine Sizung im gegenwärtigen Zeipunt angeme)jen halle. Jufolgedessen wird : Ministerpräsidenien überreiht und zugleich

Fürst zu Windish-Gra t von Seidler das ge hat

evasten Einvernehmen mit dem vez: bündeten

das find alte Kreuzer, fn und in roerden. Zwet aït? werticse Unterfseeboote, mit Cxplosivstoffes ge- gegen die Wervfäblung außzrhelo der Véole an der Kie

| Eines der exveihte feine Ziele, wurde gesprengt und zeisiò:te dabet di: Ver- Die Sturmabtèilunagen des „Vindkciive und „Daffodil ginzea zum Ano griff vor und lämpfien init gcößtmögli<er Tapferkeit, inden fle tte

die große Waesserflugzeugbasis A hielten. ie \ faBung dec Mole auf fiH zu zielen, während die Blo>kshlffe in den Hafen eindrangen, und ex erreiGte diesen. Zwr>. F die Landungtabteilungen. wieder. etngesHifft waren, traten „Biadle- tive’, „Iris und ¿Daffodil“: mit Erfol den RüTzug an. Uive” tit, wte gem:ldet wird, ne< seinem Autgangsort zurüdcgek-hik und die beiden anderen find auf dem Wege dahin. Die ganten b sher gemeldeten britishen Siffsverlufle betragen einen SZerstôrer, der bur G-shüßfeuer von der Mole aus zum Stukea g?braht wurde,

sowohl in Ostende, Zeebrüage, das beabsichtigte Ziel V tscher- Demgegenüber wird u i „Wo! ffs Telegraphenbüro“ ausdrücklich festgeste

a”

Oesterreich-itngarn,

Die Mittelpartei und die Verfg österreihishen Herrenhauses Mad bla Maparie

‘lei desg gefaßt

hauses Fürsten zu Windisch:

Graeß8 mit dem Ersuchen heranzutreten, im Laufe dies eine Vollsizung des Herrenhauses abzuhalten, damit | Anfrage an die Regierung richten könnten.

Der

nDenzbürg l ie nicht die Anfrage bin der Oeffentlichkeit

|M-Gre 1 an den schriftliche Ersuchen ge- diesem A [lers

“Amte an Aller

Als Grund des Nückttritts wird

swiespältige Auffassung be-

e sih in der Angelegenheit der Abhalti Herrenhaussigungen in dieser Woche ergeben hat. M

österreichischen Abgeordneten-

hauses erftärte der Landesverteidigungeminisler, die Lage fordere

Ww

durchaus die Aufre<terhaltung der jeßigen oberen

Jn der gestrigen Sißund der deut\<-radikal

; s La n )-radikale Partei wurde folgende Entschließung einsiimmig ängenotime, ri P aie Partei kann nur eine folie ? :

nügen, die erstens Bürgschaft bietet, daß die auSwärtice Politik po verautworilicea Minister des Aeußern unter : On

folie Negterung unte:

AussGluß aller Beein, in dec bitherigen Richtung tim Veut|chen Neiche weiter, adigkeit und Selbslverwaltung der nationalen Abgrenzung der-

Wie die „Slavische Korrespondenz“ meldet, fand sich eine A ung 3 tshe<is<en südslavishen Klubs beim Ministerpräsidenten Dr. von

Verbandes und des

ob die

fragen, Regierung

deutsch: der A

einseitig

nationale und auf Verfolgung der Tschechen und Südslaveu gerichtete Forderungen vorgelegt haben,

und ob der Minisier llen. Der Mtinisterpräsident

über die bekannten Forderungen verhandelt daß bisher keine Entscheidung ge- E Ungerechtigfeiten gegenüber

Vollsstamm könne hierbei selbstverständlich keine

irgendeinem Rede sein, ede Verfolgung ihrer Volks-

einseitige Erfüllung der deutsch - bürgerlichen Forderungen auf den stärksten Widerstand stoßen und den Be- stand'des Parlamentarismus in Frage stellen würde.

Srofsbritanniew uns Frlauab, gab der Etste Lord der Admirolität

rschen Büro“ zufolge nach- gestern gemeldete Unter- Zeebrügge ab:

Der Yün.1iff wurde unter dem Befehl des Btze2dmirals Roger Zeustôrer aus Dover und französise RZeritdrer

Kreuzer, „Brilliant“, „Stuius', d_„Vivdicttve“, \ämt!i 20 bis iff leis, Fünf, mit Beton ge

füllt, folltin im Kanal uod wenn mödöz!lth az E:n:cnz der Hüten

¿rvei Hilfäscwiffe, ursprüeglich

Sturm- und Zerslör ungsabteilungen ZDeebrügg!rx Véole. - Vindict y2*

Ivar pdurg der Sturmabieilvygn gerüitet, Alle betetligien Leute,

Matrojen und Seesoldaten waren Freiwiüige der Großen Flotte, und es zetgte fi< großer Wettei‘er für die De>ungsstretikräfte unter Admiral Tyrwkby.t de>ten cte und die Streitimacht von großen Monitoren und einr

Unternchmung. Leithte Operaitouen Anzahl Moter- von welchen leine sia ken übrter, fe>83 teilnahmen. Dec

Nab sta:ker Beschteßung von einitündiger

sollte dec „Bindiciive“ mit

2 Hilfskceuzern längöseits der Véole von Zeehügge gehen und

Üateid:fsen den Kanal gesvrengt

ritôrung landen.

dite Luft

it einfaler. Vort sollten 2

Blo>s<hife an die Küste rezncn und am Eingang des Hafens gi-

rdenen Ercgebaisse sind: In

‘Diteide Uefen 2 BDIc>sc<iff- die Kuste an und wurden noah Spreng!ng erien 2 verden 3 Blodschiffen tyr Z'el,

Kuatials gesprengt. Das deitte n gewisser Gesamti>ade wurde

Artilleriefeuer und Torpedoangriffff auf fetadlide Zerstörer und Schiffe läzgs der Mole verursacht. etres

Ein Küstenwoto!- felrdlidien Zarftörers, beiden alten Üntericedoote

Stunde bielten und betzädt-

lien Schaden und Verluste den feindlichen Strestern zufügten,

bte Uitersfe.bootsdepots urd Der Angriff Ausmerk samkeit der Be- Jaden

Bíüdic-

fabrzeuge, kie vermißt wzzdev,

%te Admiralität ¿laubt den V'zeamtral von Decver und allen Difizleren und Mannschaften rößten Da-k sür ihr äußerst tepfer'b Vaternehmen <:ldig zu fein. Es liest ginigende ; Eingang ‘zum Brügoekanal wöglicherweise S daß b-trädtl'h:r Matertalshaven verursahi wurd,

MWahr!chetnit@?eit

f über

gegebenen Erklärung ecbri eint man und E V efondets

Abschließuna der

, jj Seekriegführun i s fe iner N f 72 i V he Unternehmung feine gestört ist. eng qn ciner Ansprache an eine Abordnung amerikani- Fiwerfscaften saate der Miunitionsminister Chur- t ie das „Neutershe Büro“ berichtet: (l, haben feinen Grund, dur< den Verlauf der deutschen zit ‘timutigt zu sei, Wir baben sehr sÄwere Verluste erx- fesi! 7 dem Fetade auh sebr {were Verlusle zugefizt. Dex 1 V iun pen der Feind erzielt bat, becinflußt ursere Mat in hr vnserer tópferen französisHen Verbündeten durchaus h dit ster Weise. Es tit vom Feinde troß ail tex ungebenten i er hat bringen müssen, keinerlei Ueb-rgewidt ta1säclih-n j, N Sicht worder. Die moralis>@en Wirkunger seines Au- 4M \ámtli<h auf unserer Seitz. Unter dem Drucke der barten f ler S@lait siad wir ia der Lage gewesen, Hundertiousepbe N rern aus England herauszuziehen, die, wenn diefer {were » viDt vorhand2u gewesen wäre, s<Ywer anzu*ordern gewejen j Meit mehr Männer : sind durh<- die Schlacht zu den Fahnen t: wordzn, als in der Schlat verloren gegangea find, Das- 4 hei Amerika und dasfelbe bei Frankrei dec Fail, und. das- | dad tafolge der italicn!shen Offensive. Was vie moralis(e g anbelangt, fo besteht ales, was die DeutsŸen dur die n erreicht haben, in einem Anwathsen, in einem engeren P luß der Kräfte, die gegen fie kämpfen. Durch ihren An- E sie in diejem Feldzug allein mehr als eine Million m gegen sh ins Feld gerufen außer deneu, diz bereits gegen Felde standen. i _ Jn ganz Jrland, mit Ausnahme der Ulster-Graf- jn, ruhte vorgestern als Einspruch gegen die Dienst- ligt die Arbeit. Es gingen keine Züge Alle Läden jan geschlossen. Es gab kein Gas, keine Elektrizität und y Zeitungen. Ueberall wurden Versammlungen gegen die

istoflicht abgehalten. Frankrei.

Her Minisierrat, hat einer Havasmeldung zufolge, be- hen, die Handelsübereinfünfte zu kündigen, in welchen die hundlung der Vertragschließenden als meistbegünstigte Nation : Bindungen des Zolliarifes ausbedungen sind, ebenso die träge und Uebereinkünste, betreffêénd Handelsschiffahrt, Zoll- ingen, Behandlung der reisenden Kaufleute, Auglibung andel und Fndusirie, sorole sämtliche Abfommen, welche wendung der ‘neuen Ordnung Für Handel, Schiffahrt ) Zellwesen behindern könnten, die Frankreich sich zu geben jihtigt. Besondere Veschlüsse werden no< gefaßt werden r GandelSübereinfünfte, die in politishen und Kolonial- tigen enthalten sind. und einen wesentlichen Bestandteil x Verträge ausmachen. Der augenbli>lihe Stand der e wird auf drei Monate verlängert und eine weitere Ver- perung vorbehalten werden für den Fall, daß die Verhand- jen innerhalb der vertragsmäßig vorgesehenen Frist zu er neuen Uebereinkunft geführt haben sollten.

Niederlande.

Dem „Haager Korrespondenzbüro“ wurde im Minisierium Auswärtigen mitgeteilt, daß die angesagte ausdrüctlicze jätiqgung der mündlihen Zusage der amerifanishen NRe- ng, daß holländische Schiffe, die na dem 20. März rilanishe Häfen anlaufen, niht beshlagnahmt werden iden, noh nicht «eingetroffen-ist.- Die amerikanische Re- nig. habe zwar die Erwünschtheit einer solhen formellen lärung zugestanden, müsse sich aber über die Frage zuerst der britishen Regierung verjtändigen.

Belgien.

Durch gemeinsame Verorduungen des Generalgouverneurs des Heneralquartiermeisters werden, wie „Wolffs Tele- henbüro“ meldet, für Flandern und Wallonien lie Gerichte eingeseyt Der leitende Gedanke kei Yeuorganisation wax, bei mögli<st sparsamer Personal- Wendung in Strafsachen eine Beschränkung auf, das im resse der Aufrechterhaltüng der öffentlichtn“* Ordnung wenige in Zivilsachen Schuß der prioatrectli<hen Jater-- der Deutschen, der Verbündeten und der Neutralen. werden deshalb Kaiserlihe Bezinlsgerichte eingerichtet, “materiell nah den Landesgesezen, aber unter An- ung des deutschen Prozeßrechtes in Zivil- und Strafsachen en werden. Die Justizverwaltung liegt wie bisher in Händen der Verwaltunashefs. Die Bezirkegerichte sind l Einzelrichtern beseßt. Nur da, wo es sich um eine mit 1 Tode oder mit einer Freiheitsstrafe von über 5 Jahren thte Straftat ‘handelt, erfolgt die Entscheidung in einer ung mit drei Richtern. Däs Ermittlüngsverfahren l in den Händen der Staatsanwalischaft, die aber die [0ge nur da erhebt, wo dies im öôffentlihen Jnteresse vin is, Während eine Berufung in Strafsachen nicht det, gibt es in- Zivilsachen - eine solche bei „einem M Ftahkenübersteigènden Stetitwèrt.: Ueber diése Berufung. eden Kaiserliche "Obergerihte* in *Brüsfel® und“ Namur. lig it, daß von nun an ein in Deutschland vollstre>- ur Titel au<h in Flandern und Wallonien vollstre>bar ind daß in den größten Städten für die Vertretung der essen Deutscher, Verbündeter und Neutraler beamtete ertreter, „Zustizkommissare“, bestellt werden. Die Ein- R für die neuen Gerichte werden in näcsler Zeit

det seln,

Rumänien.

Der bisherige Ministerpräsident der moldauischen Volis- Mi Ciuhureanu M der Präsident des Landesrats Bed haben ihre Aemter niedergelegt und sind, wie lh Telegraphenbüro“ meldet, als Minister ohne ire etille in das rumänis<he Ministerium ein- h en, die Negierung in Kischinew ist _ aufgelöst worden.

jc Mnische * Regierung hat ‘allenthalbèn- in Bessarabien.

feln ernannt. - A i . - An Stelle von Jnculey ist Professor tre zum Präsidenten des Landesrats gewählt worben.

Schiveiz,

e der „Schweizerischen Depeschenagentur“ gemeldet j P die deutsche Regierung die Erklärung abgegeben, Flag hweizerischen Getreide schiffe, auch wenn sie

mit Deutschland im Kriege befindlichen Nation sieren können. Die Schiffe haben die Sperr- en, neben der Flagge ihres Landes das Schweizer- lge f dem Schiffsrumpf und überdies ‘die \{weizerische Min Me slhtbarer Weise zu führen. Die amerikanische ame it mit der Führung der Schweizer Flagge neben

99e einer n, frei qu me; pas

No

E Von zuständiger Stelle wird hierzu, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, mitgeteilt :

„Vie Nahhricht bedarf eines wihtgen Zusazcs. Es ist {war riGtla, daß die deuts%e Negierung in Anerkennurg der Notlage dec S<iwetz, in die fie dur<h den Authunger!og6fzeg der Entente Ges komwen ift, den für die Versorgung ber Scwetz ta Fabrt 11 setendea Schiffen troß „der damit vzabundencn gioßten S<hw!ecigkeiten sür die „Seekriegsführung fceirs Geleit zusihern will. Die S@(weizer Regterung tit aber autdrüdlih darum ersußt worden, ihrem Dolke keinen Zwelfel darüber zu lassen, das, obgieih ber Befehl. foso:t e:lassen wird, cus be{fehistecnishen Gründen etit nos Ablauf von drei Monaten damit gereuet -roerden darf, daß ¡edes der. in See befindlicea deuis@en Kerieasichise den Befehl er- halien hat, die für die s<weizerisce Versorgung bestimmten Sæiffe durzulafsen, Sie ist feruer darauf aufmatiem gemacht worden, daß die Dur&bführung dec Zusage frefeén &Weleits -voc Ablau} dieter. dret Monate dadur aufs - äußersle ersGwert und unsicher gema<t wird, daß der Präsident dexr Vereinigten DViaatea die in amarifanishen Häfen re<léwid:tg weg- gevommenen holländisWen Schiffe au< dann zwingt, anstatt de: hollänbischzn die amerifanishe élagge zu führen, wenn fie für dte t<wetzerishe Versorgung tätig sein sollen. Sollte mithin ein ta See besindliches deutiches Kriegsfahrzeug den erlassenen Befehl aus irgend wel<en Umsiänden nicht erhalten Haben und sollte es dann ‘in Vnwisscuheit der Zufage dec deutshen Regterung ein- mit Waren für die s<weltertshe Versorgung belanenes SMiff verjeaken, weil es nah Völkerrecht bere<tigt ift, jedes Schif unter fetadlicher Fla. ge ohne Nü>tsitt auf seine Ladung zu ve: senken, so trifft also ni<t die deutsche Nezteruag die Schu!d, sondern den Yräfident:n der Ver- einigten Staaten von Azrnerika.

Amerika.

Das amerikanische Schiffahrtsamt hat dem Reuter- hen Büro zufolge 400 000 Tonnen norwegischen Schiff8- raum zur Verwendung auf ungefährlichen Linien, vornehmlich für den Handel mit s\üdamerikanishen Häfen, aechartert, wo- dur amerikanishe Schiffe für Fahrten im gefährlichen Gebiet freilommen.

Im amerifanis<hen Senat entwidelte fih vor- gestern eine leidenshaftlihe Erörterung über die Kriegs- erklärung der Vereinigten Staaten an die Türkei und Bulgarien. Der Senator Brandeges brachte ‘obiger Quelle zufolge eine Resolution ein, in der der Senat und das Komitee für Auswärtige Angelegenheiten aufgefordert wurden, rechtzeitig den Antrag des Senators King über die Kriegserflärung in Erwägung zu ziehen. Der Senator Knox brachte eine zweite Nesolution ein, in der vor- geschlagen wurde, den Präjidenten Wilson aufzufordern, dem Senat, falls es mit dem Staalsinteresse vereinbar sei, Mit- teilung zu machen, ob irgend welche Gründe ‘gegen die Krieg8- erklärung bestünden. Beide Resolutionen wurden auf den 24. April verschoben. Brandeges, der Mitglied des Senats- éomitees für Auswärtige Angelegenheiten ist, erklärte, es würde lächerlih und traaish zugleih für Amerika sein, einem Lande den Krieg zu erklären und gleichzeitig in freundschaftlichen Beziehungen zu einem anderen zu stehen, das mit dem ersteren verbündet sei.

Der amerikanische Kriegssekreiär Baker gab in einer geheimen Sizung des Heeresaus\{<usses des Repräsentanten- hauses vertrauliche Mitteilungen über seine Reise an die europäische Front. Bei einem Jnterview vor dem Eintritt in die Sißung gab Baker seiner vollen Billigung des ver- einigten Oberbefehls über die verbündeten Streitkräfte und seiner zuversichiliheèn Glauben an den: Erfolg der verbündeten Waffen Ausdru.

Das kanadische Unterhaus hat ein Geseß an- genommen, durh das 500 Millionen Dolac zur Bestreitung der Kriegsftosten Kanadas während des laufenden fiskali- schen Jahres zur Verfügung gestellt werden.

Die Gesandischaft der Republik Gualemala in Washington leili, wie „Reuter“ meldet, mit, daß bder Entschluß Zuatemalas, fich in die Neige der Verbündeten zu stellen, die Folge eines Notenaustausches zwisc;en der Gesandtschaft und dem ‘Staatssekretär Lärsidg” nach dem Adbbru der diplomatischen Beziehungen Guatemalas zu Deutschland sei. Jufo'gedissen befindet si< Guatemala heute im FKrieaszustand mit Deutschland und seinen Verbündeten an der Seite der Ver- einigten Staalen zur Aufrechterhaltung der Rechte Amerikas und der Menschlichkeit, eine Haltung, die es beibehalten wird, im Verein mit den. Vereinigten Staaten, bis der preußische Militarismus aufhören wird, freie Länder zu bedrohen.

Das peruanishe Ministerium ist zurückgetreten.

Die Regierung Uruguays hat laut Meldung des „Progrès de Lyon“ mit England „und: Frankreich: Ver- träge abgeschlossen,-auf Grund deren dië vextxragj{ließenden Teile sich verpflichlen, jeden Kon flit einem Schiedsgeritht zu unterbreiten. | / h S Ufien.

; Â Nach ‘einer! Reutermeldünag-ist der japanische Minister des

-Auswäftigen -Moton o “zukücgetreten. Dir ‘Minister des

Jnnern Goto folgt ihm im Amte.

Kricgsnachrithten. Berlin, 24. April, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegsschauplägzen nihts Neues.

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Die Engländer haben sih am 28. April in zahlreichen vergeblichen Angriffen an verschiedenen Frontstellen zwischen Vailleul und der Scarpe blutige Schlappen geholt und ihre ungeheuren A P A des ersten ‘Monats der großen Westschlacht rheblich gesteigert. i Y : Wähecnd “bie Deutschen in ezrfolgreihem Kampfe die wichtigen Höhen bei Vleugelhvek dem Feinde entreißen konnten, und außer zahlreichen Franzosen, die hiér für England erneut bluten mußten, eine größere Anzahl Maschinengewehre ein- brachten, wurde in Gegend Meteren 6 Uhr Vormittags eine unter starkem Feuerschuß angreifende feindlihe Großpatrouille im Nahkampf abgewiesen. Fast gleichzeitig erfolgte nach stärkster Arlillerievorbereltung ein feindliher Vorsioß gegen unsere Stellungen am Clarenceflusse, der unter hohen Feindverlusten zu- sammenbrach. Dasselbe Schicksal teilte ein um 11 Uhr Vor- mittags bei Riez du Vinage angeseßter starker feindlicher An- griff. Jn Gegend Festubert mußten englishe Stoßtrupps, die um 2 Uhr Morgens angriffen, nah hartem Kampf zurü>- flüchten 1nd Gefangene und Maschinenagewehre in deutscher Hand lassen. Den ganzen Tag über lag auf dieser Front, -besonders in Gegend von Merville, lebhästes Feuer, das sich in der Nacht zum

deutschen zusammengefaßten Artillerie - und Jufanteriefeuer förmlich zerschlagen. Schließ'ich scheiterte- ein feindlicher Angriff an der Scarpe, der ebenfalls nach heftiger Feuervorbereitung angeseßt war. Der Feind ließ zahlreiche Tote zurück. Zwei Stunden später versammelte er abermals seine S turmtruppen zu “einem Vorstoß, den unser rechtzeitig einsezendes Bernichtungs- feuer überhaupt ni<ht zur Ausführung kommen ließ. Der 253. April hat dem Feinde fehr erheblihe Opfer gekostet.

Großes Hauptquartier, 25. April. (W. T. B.)

TBestlicher Kriegsschauplaß.

Auf dem Schlachtfelde an der Lys scheiterte ein starker Gegenangriff der Franzosen aegen die Höhe von Vleugelbdoeëï unter s{<weren Verlusten. ODertliche Kämpse nordwestlih von Béthune, bei Festubert und zu beiden Seiten der Scarpe.

Südlich von der Somme griffen wir Engländer und Franzosen bei und südli<h vos Villers Bretonneux an. Zan hartem Kampf bahnte sich unsere. Jasanterie. den Weg dur< die Maschinengewehrnester des Feindes. Panzerwagen haben sie hierbei wirfsam unterstüßt. Wir nahmen den viel umkfämpften Ort Hangard. Auf dem e bo der Avre trugen wir unsere Linien an die Höhen nordrwestli<h von Castel ‘vor. Den ganzen Tag über führte der Feind mit seinen auf dem Kampffelde bereit- gestellten und von rü>wärts herangeeilten Unterstüßungen hestige Gegenangriffe. Sie brachen blutig zu- sammen. Ecbitterte Kämpfe dauerten in dem gewonnenen Gelände die Nacht hindurh an. Mehr als 2000 Ge- fangene blieben in unserer Hand, 4 Geschüße und zahlreiche Maschinengewehre wurden erbeutet.

Von den anderen Kriegsschauplägzen nichts Neues.

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

ODesterreichis<h-ungarisher Bericht. Wien, 24. April. (W. T. B.) Amtilih wird gemeldet: An der italienis<hen Front keine größeren Kampf-

handlungen. Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

M F ia, 24. April. (W. T. B.) Generalstabsberi<ht vom D, Pill.

Un den Usern des Prespa-Sees beiderseitiges leb- haftes Artilleriefeuer. Zwei Angriffe feindlicher Patrouillen wurden zurüclgewiesen. Zwischen den Seen an der Cer- vena-Stenà, bei Magarewo und Brantandol war .das Artilleriefeuer beiderseits zuweilen ziemlih heftig. Jm Cernabogen drangen deutsche Angriffstruppen ia die feind- lichen Gräben westli<h vom Dorfe Makowo und kehrten mit se<hs gefangenen Franzosen zurü>. Ja der Gegend von Moglena geaenseitiges Artilleriefeuer. Nördlih von Bahoa südlich vom Dorfe Huma, war die feindliche Artillerie tätig. Südlich von Doiran zerstreuten wir dui<h Gewehrfeuer eine verstärkle englis<he Patrouille. Jm Strumatale wurden mehrere feindlihe Jnfanterieabteilungen verjagt.

Dobrudschafrout: Waffenstillstand.

Türkischer Bericht.

Konsiantin opel, 23. April. (W. T. B.) Tage3bericht.

Palästinafront: Geringe Gefechtstätigkeit. Ein feind- liches Flugzeug wurde im Lufikampf hinter unseren Linien at- geschossen. Sonst nichts von Bedeutung.

Der Kcieg zur See.

Drulkfehlerberi<htigung. Jn dem Bericht des Chess des Admiralstabs der Marine vom 23. April über den von einem unserer Unterseeboote, Kommandant Kapitänleutnant Kolbe, in den vergangenen Wochen im Sperrgebviet um die Azoren und bei ben Kanarischen Jaseln versenkten feindlichen Schiffsraum“.. müß : es: statt 20662 - Br.:-Reg.-T. richtig 30662 Br.-Neg.- L. heißen. - j S

„Berlin, 24.:April. (W. T. B) Neue UV-Boots- erfolgeim-Sperrgebiét. um England: 22000 B.-R.-T. ‘Uütér “den « versenttei Schiffèn :ein- wertvoller 7000 B.-R:-T.-

Danipfer, der im:.Y rmelfanial auß’ stärt gesicherten ‘Geleit- zügen heräusgeéschsssen * wurde? und? zivei vollbel>dere Dampfer von je 5000 B.-N.-T. i Der Chef des Admiralstabèés der Marine.

Cöïn, 24. April. (W. T. B.) Aus Madrid wird der „Kölnischen Zeitung“ von ihrem eigenen Mitarbeiter unter dem 16. April gedrahtet: Gegenüber Palafrugell in ber Provinz Gerona hat ein U-Boot einen französishen Geleitzug angegriffen. Einzelheiten darüber werden unterdrückt; doch ist befanut geworden, daß der Transatlanter „Provence“ s<wer beschädigt in Palamos (Provinz Gerona) ein- gelaufen ist.

Amsterdam, 24. April. E T. B.) Wie ein hiesiges Blatt erfährt, ist dex ho ländishe Motorschoner „Masuw“ auf dem Wege von London nah Rotterdam am 21. April von einem deutschen Flugzeug zum Sinken ge- bracht worden. E 24 4

Paris, 24 April. (Haoas3.) Der „Temps“ bringt -eine Washingtoner Depesche, die den gänzlichen Verlust des in einem franzósishen Hafen liegenden amerikanischen Dampfers „Florence“ infolge einer inneren Explosion meldet, die auf eiaen Anschlag zurückgeführt wird. Von 74 an Bord befindlichen Personen sind 34 gerettet.

Parlamentarische Nachrichten.

Dem Hause der Abgeordneten ist der Entwurf eînes Geseg es, betreffend das Hebammentvesen, nebst Begründung zugegangen.

914. um Bailleul zum Trommelfeuer steigerte. Hier stieß der Feind

| 0 | a , am nen C tschen auf den mit Getreide für die Schweiz be- issen einverstanden. ®

unter Einsay stärkster Kräste abermals vor, wurde jedoch von dem