1918 / 106 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zu; fo Haben fie uns tnitgetailt, daß in efnetm einen Teil ber U?raîne mwindester5 100 Millioren Put, also fai ¡wei Millionen Tonzen voibanden jeie2. Die damalige ufkrainis®e Neciirang wellie aber ihre Bertragsverpflichtuncea nit crifilien, weil fie das GBetrcide als Ta -\{artikel für ibren Fenbeleverkehr mit Rußlond bebalten woüte. Selieklich if es ader do< gelungen, mit ihr etnen Vertrag abjus lteßen, wova® fi: fh vervfli@tet, an die MittelumäSte O. Zetllionen Pod, _elso unge|äur etne Million Tonnen zu R E ynd zwar sollen im Vpril 6 Millionen* Pud, ?m Mai Millionen Pud, im Juni 20 Millionen Bud und t Juli 19 Millionen Pub gelt:fert werden, Deete Festsellung ift getroffen Worden, u2 zu vehinderr, daß die L'eferungen zu sehr Uinautg?zôert würder. Die Mittelwäite wollten daun cine Kcntra!e in Kiew ian, die di: Ausgabe baben foUte, die Getreideauftäufe an orzantfieren und den Verkehr uit dez vkratniihen Regi-rung aufredtucrbaïten. Hierauf wollte die ukrainishe Regterung nt eingeber, w il fle ein Geireidemonoyol bätte. Dis bisherige Organtî- sation der Negterung hat aber absolut niht farktioniert. Sie kat es nit einmal fertigb:kommen, das dige Mehl für Kiew Herans- ¿ubringen, Ta bat denn \<ließlih auc die uïirainiî2 Negterung eingesehen, deß das vt2t nh!, und von cinem Tag auf den ond:rn etn Staat®artretdebüro g'bilder, also cine Azt ReichegetretdefteNe, aus den Mitgltedern der - ufratnishen Setretdebörsen, ben Müsleret- bisigern und den Kocp»ativger.cssensGaster, die hon eiue lance R eihe vo: Jahren bestanden Und besonders im Südea etne ziemlighe N U? 0:sptelt baben. Wir haben diefem Vori&lag \@li Feli) zue aeftimmt, weil wir 18 überzeugen mußten, daß unfere etgenen Organisationen nur fun?tonteren könnten, wein der uk: atnis(e Ge- treidebandel in der Weise zu)ammengefaßt wäre. Weder beim Großgrundbesiz nc< bei den Bauern kann man obne die ukrainiscen Juden überhavpt etwa3 Taufen; der Hofjude ift dort ein absolutes D'edürfnis. Nabdem nun die ufralailie Regierung von dem TommynißisGen P:i-ziv wieder zu dem Handel úberg?gangen ift, it aud Aft vorhanden, daß wir etwas bekommen. 8 tif eta neuer Vecirag zuïtande gekommen, wona d!e ufraintsde Negterung den Mittolmähten das Getreide in den schen trmäbn- ten Raten liefern soll. Gelingt ihr das nit, so baben die Mittel, mie daë Nebt, in unwfttelbarem Verkehr fi das Getreide selbst au - beforgen. Von der Gesamteinfuhr aus der Ukraine erbält mit NRidfd&t ouf die L1ge in O. sterreih in ben ersten ¿wei Vonaten Besterreih zwi Drittel, Deutslan®> ein Drittel und vom 1. FXunt as foll das Verbältnts umzekehrt seits. Wir haben aud versfut, für die neue Ernte eine Regelung zu treffen. Der Aus[uß, mit dem wir verhandelt baben, hat aber erklärt, da er nur Ab- me<hungen üker die Kusführurg der Bedirguncen des Friedene- vertrages tref m Vönnte, die Verbavdlunaen sollen aber so balb wi? mögli® au über Vereinbarungen für das nä>dtie Ernte ljabr eingeleitet werden, Die Angaben über ten Fri bjabrêanbat sauten febr versGieden. Ih babe dem Präsidenten PorsH kar ¿u maen bersubt, daß die Art und Weise, wie bisher die Landber- teilzng in der Ukraine vorgenommen werden ift, ein direkter Wabn- finn ift. Ste aes&ah obne jeden Srunèsaß. Der elnzige Brundsaß war, dsn G:oßgrundbesßz zu enteignen, Sinrea andere ift den Lend- fomiter8 überlassen, und biese Best-hen aus den Wgvern. Wie greß die Schw!erigkeiten find, ergibt Son bie Tatsatße, daß (8 tx der Nraive Großgrundbesißer gibt, die 120 000 bis 160 000, ja sogsr bis 200000 Ho-ftar Land besigen. IH hatte nun bvorge- lagen, die Bauern so0en das Land, das fie beseht hîtier, faufen Töôrnen, und zwar entrorder gearn Getreide oder geaen Seld, Dadur$ würden etnm2l die Getretbeaßlife- rungen gacördert worden fein, und dann wäre die u?zaizische N-gierung as einer feër bebrobliden Gelonot «13 worben. Der ulrainis%e Vertreter war damit einverstarden, aber die Nada war dagegen, rei! es aegen des Petnziy verstoße, daß cs Eigeatum an Srund und Boden überhzupt nit gebe. So tar es dahtn gekommen, daß am 15. April noDH vie FrübtahrsdesteDung in dex ärcsten Weise Not gelitien hat. Jm gegenwärtigen Zetipunkt (t es ungemein \$troer, iraendeine Pr ophezeturg zu maten, was wix überhauvt aus der Ufraine befommen werder. Als wir den Vertrag adgr\>lofen und die Organtfation eingesest batten, da war uvnfere deute Wirtschafis8- z'ntrale in Kiew der Auffassung, das ukra!nisGe Staataägetre!ldebtrs würde wobl die Vei t-agbedinaurg'n einba!ten. Nab dstm cller- neuesten Berit snd etwa 4 Mintoxen Pud avrgemeldet, aver no> nit geliefert worden. Ob das aktes creiftdar? Vorräte ind, kaun i< nit fan. Bis jeßt hafen etwa 1000 Waggons Getretde und andere Lobenêmittcl bie tro>-ne Grenze übers<ritten, Außerbern find 809 Tonren über Braila in Rumän!en g*aangen. Der ukrainis@» Baer v-rkguït üderkaupt ungern Ditreive aus Furcht vor der Zokunft, Eine wirtsca’tlihe Notwendigkeit für ihn, zu verkaufen, besieht nir, da cr mit Geld volgestovft ift, Fn den Händen der ufzainis@:n Bauern Ecfinden id mindestens 8—10 Misliaiden Nubel Papiergeld. Was der Bauer babrn willi find vor allem Web- und Wirkwaren, Die können mir ihm aber nt Iefe:2, Darn will erx lanvwtrisBafili®e Maschinen urd Kleineisenbahnmaterial haben. Dier lönnen wix thzz etxa 20000 Tonnen zur Verfügurg {telen. Ginzelne Sendungen find au won nah der Ufraine abgegonger. Etwz5 lirfert Oesterrei au. So find schon einige Tausend setert' de Sensen in Auz>t geitelt, Gin? wettere greß? SWwierigkeit mai die Besch3fug ber Zaßlurg8mittel, Ohglei etwa 40 MitAta dan Papterrutel aut- gegeben sind, in es absolut uamsözlih, in d-x Ukrain- Zabüunggmiittei aufzutreiven. Vielleicht wird es dur<fühibar sein, in veutsb.r Mark oder öjterzetisder Krone u zahlen, Mitt der OfterreiGisiBen Jhordaung siud wir gut av9cekommen. Wir kabzn in aLerongii “Stnbernehzien miteinander gearbet:et und find dauzrnd tit des D

zu ammen gewejen. Wir hatten ja au dasfelde Fnterrfe, :x5:li viel Getreide aus ver Ufraine berauzu afen. O

Nictamtklißes,

Ukraine,

Der Hetman der Ufraine Pawlow Skoropads?ky hat laut Meldung des „Wolffshen Telegraphenbüros“ folgende A an das ganze ukrainishe Vol? er- ase:

Bürger der Ukraîne!

; Zllen find dis Greignisse der lelzten Zett im Gehä<tnig, wo das Blut der besten Söbne der Ukraine tn Strömen floß und der veu- erstandene utcainishe Staat am Rarde des Berderbens stand. Scive Nertung verdankt er der wä&Stigen Urterstüßung ver Mittelmäte die treu threr: Worte aud legt fortfahren, für die Integrirät ur bie Nuhe der U!raine zu länpfen, Bet dieser Unterstüßung entstand bet alen die Hoffaung, daß dte Wiederherstellung der- Oronung im Lande beginnea wid und das wtrishaftlie Leben der Ukraine endli in etne normale Lage zurüdfehien wird. Aber biese Hoffnungen erfüllten id nih!. Die fruhere ukratnifhe Negterung errotes fi als voûstärdig úunfäbig, Unruben und Anarchie halten überall an, bte mir!is<aftl'œ: Berrütlung und die Arbeitslosigkeit rebmen mit jedem Tage zu, und jl Gli erfleht vor der einst so reien Utraine das drohende Ge- iperit der Hungorsnot. Bet dieser Lage, die der Ukrxaine wit etner neven Ratatirophe droht, hat si aller arbeitenden SW!chten der Be- vôlferu-g etage tefgrhende Empörung bemächtigt, und sie traten mit der fategorisben Fo:derung hecvor, sofort etne Regterungégewalt zu séafev, die fähiîa würe, dem Volke Ruhe, Wesctzmäß!gketti und die lichkeit produktiver Kbctt zu sichern. Als treuer Sokn der Ukraine habe t bes@lofsem, auf diejseg Ruf zu hôren und zeitweiltg ole Hgterung®g?walt în voll: m Umfange auf mth ju nehaen. Dur) diesen Sclaß erkiäre H mi zum Hetman der Ufraiae.

Die Magterung das Landes wied mit Hilfs Les vyn mir ¡n exo nenntnden WMinijteckabinetts auf der genauen Srundloge der bier an- ueiügten Seseyge über d'e vorläufig: staatlihe E nrihiu2g des

|

#krainishen Staates durchgeführt werden. Die Zentralrada und die [eine Mada, ferner alle Lardkomitees werden mit dem heutigen Tage aufge. Die Mirifter und die Peinistergebilfen werden er ilafsen, Alle übrigen Beamten der NRegicrungsbrbörden vers bleiben auf ihrem Posten und müisscn die Durtführung ibrer Pfl {ten fortseßen. Vn kürtester Zeit wird ein Sesry erlassen werden, weles die Wabkocdnung für den vkraint- hen Landtag fefistelt. Bis dabin werde ih fest über Ordnung uud Geseßwäßigkeit im Lande waswen und werde dfe unverzügliche Ausführung aler Negterungtverordnuogen verlangen und werde die Autorität der Regterung autre<t e: halten, ohne sogar vor den äußersten Maßcahmen balt zu mahzen. Die Nechte auf Diivat- eigentum als die Srundlagen der Kustur und Ziviltfaiton berden ia vollem Umfange wieder beigestelt und alle Wer- fügungen ter frübe:en ufrainishen Regierung und ebenso der vorläufigen rusfischen MNegierung, die vtese Nechte abshaften oder besch1änkten, werden abges<haft. Es wird volle Fretheit jur Kauf ued Beikauf von Land wiederhergestellt. Neben- bet werden Maßnahmen geirosfen werden, um Land der Grofgrund- besiger na< seinem tat)äclihen Weit zu en!eignen, unt £5 den [and- armen Aderbauein zuwteilen. Ebenso werden die Rechte der arb: itend-n Klasse auf fester Grundlage gefichert werden. B-fondere Aufmerksamkeit wird der Verbesserung der re Htlichen Lage und der Ardveitsb:dirgungen der Eisentahnarbeiter gewidmet werden, die unter ganz bejonders \Hwierigen Umstänten ihre ye:aatwortungsvolle Arbeit nit für eine etnge Stunde eingestellt haben. A-f wirtshaftlichem und fi-aztellem Sebtete wird voVe Freiheit des Handels wieder ber- gest-Ut und dem piüivaten Unternehnungsgeift und der privaten Initiative weiter Spielraum gegeben. Ih sche die ganze Sc{wtertg- keit der mir beyoistehendes Arbeit wohl ein und bitt: Gott, wir die Kraft zu geber, wü: dig Las dur@zuführen, was i vor meinem ukrainishen Vaterlande tin diejem für tetselke jo besonderen und fo critisGen Augenbli> für meine Pflicht alte. PVtir find irgendwele persönliche Beweggründe fern und fremd, und i sielle mir als einzige Ziel das Wohl und den Nugen der Bevölkerung und des Landes. In diesem Vewußt cix fordere ih alle Vürger der Ukraine oéne Unterschied der Nationaliiüt und des Glaubeas auf, mi und meine Mitarbeiter tn unserer s<œicrigen und beraniwertung8vollen Aufgabe zu unterstüzen. / Der Hetman ter Ufkraine : Pawlow Skoropads?ku.

Kiew, den 29, Ap:il 1918,

Gesege

die vorläufige ftaatkiGe Einri@tun des otratnis<hen Staates. 9 q

Ueber die Gewalt des Hetmans:

1) Die Regierunc#gewelt in ihrem vollen Umfange stebt tur A A 2Uarzen E As vem Heimon der Ufrainz 111. 2) Der Hetman bestätigt die Gesetz», und ohne seine Vestätizun, kann etn Srsey Wirkung haben. / E 3) Der Hetinan ernenut ben Vorsizerden des Minifterr2ts. Der Vorfißende wählt die Mintster und tier bas Kabinett in voller Zu- fammenjezung dem Heimann zur Genehmigung vor, Dex Hetwan ernennt und entläßt bas Æadinett im voten ÜU=zfange und ernenut und entläß! alle übrigen Beamten, wenn fx letztere bur daa Gesetz nit A Weg f e A, und Entlassung feftgeiezt wirb. „Der GDetman if der oberftc Leiter in allen Beziedungen des O Staates E fremden Reiten. : 9 5) Der Hetman ist der oberste Befeblohaber des ukrainiscen Heeres und der Slotie. Ns as N 6) Der Hetman ertTärt für das Qn ben Prien B11 71 S Go M f S E T Me ls C MLILT T QND en Des lageruno8ustand und den Ausnabmezustand. C 7) Dem Hetman steht die Begnadiguyrg Verurieilter, die Milde- rurg von éZzrafen und die allgemeive Begnadigung für begangene verdre@Serische Handlungen mit Eiustellung der Strafverfolgung gegen foihe und mit Befreiung Lon Berfolqurg und Bestrafung zu. Ses N S e A E und die Begnadigung în be- \ouderen Fällen, wenn dadur@ keine vur< das Gesez gel<üuie Intere efien und hürzerlie Nechte verletzt roert en. 168 geJGule.I 8) Die Befeb!e und Berfüguinen de? Hetrnans werden dur den Vorsitzenden hes Ministerrats eder dur den zuständigen Minister gtgengezeidznet.

über

_ Vom Glauben. res A Ee im ukrainis<hen Staate steht der <riftli®e, 10) Rue Bücger des ukratni Staat ¿ uf Det de Lt, Senn, Us M 141 ven eigen Saule das Recht des Gottcedienites na dessen Vorshris ens Und

Ueber Ne<te und Pflichten dexr ukrainishen Soldaten und Bürger.

11) Die Bedingungen für den Erwerb und Veilust der Rete des ukrainishen Kofakentums und Bürgertums werden duih tas E e A iki

12) Diz Berteldigung des Vaterlandes tft dle beilige BAiGt je Kosaken und Büzgers des ukrainis&en Staates. L d 13) Die ukrainischen Kosaken und Bürger fiad verpflißtet, die durch das Gelez festgeseßten Steuern tund Abzgßben zu bezahlen, I raes ged den Bestimmungea des Gesetzes ißre Dienfipflicht zu

. 14) Niemand kann für eine verbredHerishe Handlung anders als aus den! uwd dos Sese bestimmten Wege verfolgt werten.

, 15) Niemand kaan außer ia den vom Gejctz bestimmten Fällen verhoftet werder.

18) Niemand kann in anderer Weise abgeurteilt und befiraft woerden als „für verbreheris<e Handlungen, die in bem im Zeit-

unkt des Begchers8 dieser Handlung geltenden Strafgeseß vor- gesehen sind,

17) Die Wohnung eînes Jeden ist unautasibar. HaussuGungen und Beschlagrahwung können in einer Wohnung gegen des Willen ihres Jrhabers nur in den Fällen und in der Weise geschehen, die vom Seseye vorgesehen find.

18) Jeder utrainis<he Kosak und Bürger hat das Neeht, seinen Wohnort und Bervf frei zu wählen, Besitz zu erwerben und zu ver- bausen und ungehindert aus dem Gebiete des ukraintschen Staates wegzureisen,

19) Das Eigentum ist unautastbar. Zwangsweise Gnieignung bon unbeweglihemn O ift, wenn dies für irgend cinen ftlaatlih-n oder o!fiztellen Zw-& unbedingt notwendig ist, nur gegen eutspreSende Entsädiguyg zuläsfig.

20) Die ukrainis<en Kosaken und Bürger baben das Recht, für Zwe>-, bie den Gesetzezu nicht widerspreßen, friedli®e und unbewaffnete Verscmmlungen abzuhalten.

21) Jedec kann in den vom Gese dafür festgesetzten Grenzen feine Ansichten mündli<h und 1hriftl!h äußern und diese dur die Piefse odee auf andere Weife verbreiten.

22) Die ukraintîhen Kosaken und Bürger ïaben das Net, für Zweke, die dem Gefez ntcht widersprechen, Vereine und Verbände

zu bilden, Ueber die Gesetze.

23) Der t kratnisGe Staat wird auf der festen Brundlage derx Sefeue regiert, die in fesig:seßter Ordnung erlassen werden.

24) Die Gültigkeii der Gesegze ist autnahmtlos für alle ukrainis<en Untertanen und füx die Ausländer, die im ukratnisheèn Staate leben, bindend.

25) Gesege, die für irgend eine Gegend oder Teile der Bevölke- rung erlaffen sind, werden dur< cin neues allgemeines Geley nicht Nes ia diesem nicht etae sle Absczaffung auëdü>:i< ¿stgese é

26) Die Geseg2 werden în fesfgefetiter Weise allgemein bekannkt- gegeben uud finden vir ihrex Betonntgabz keine Anwendung.

27) Na Bekauntgabe erhält ein Geseg bindondo Gc” dez Augeobli> des dazu im Se]cye elbft fefbeseet ee e Kraft ini deu ¡u erlaffenden Gesege selbsi fann feitgesett werden A8 a8 N seiner Bekanntgabe auf telegraphisem Wege oder witteis &,, dor in Ano J brivgen ift. eis Kurier - in Desep kain rur dur cin Geseg abge m,

Solange daher ein bestehendes Gese nicht E Le abgest ist, behält es gele volle Wirkamkeit, leh

<9) Jaemand kann si mit Unkenntnis deg Ges es ertí

On eie in festgesegter Weise bekanntgegeben ot tQulbigen 1h ) Die Gesepe werden in ten eiazelnea Ministerien je n ihrer Zuständigkeit ausgearbeitet und im Ministerrat zur Beraiuni

eingebrat. 81) Na Billigung dvr& den Miráifi a0 Billigung dyr nisterrat werden bie gj gebrachten Gestteniwürfe dem Petman zur Bestätigung Dad D erEezi na voiber,

32) Gesegze, die mekrere Vessorts betreffen, daran intezessiecten Ministerien im

gehender Ucberetnkfunit derx S eingebracht. / ¿ en Ministern wi:d tas Net einger] j L t: C ngeräumt, zur Auvsfübrux; e von Sefezen Verordnungen zu erlafien, otel ctordnungen der vort vendei nehn g Ministerrats terie N Sun da

Veber ben Ministerrat und die Miniñer,

34) Die Richtung uad die Vereinbeiilihun Zut 7 0 Die * r ig der Ha du Y einzelnen Vessor!s sowobl in Angelegrvb-iten der Ges Sen n der au der böberen Staat( verwaltung werden dem Miniftcriat tber

tragen. 35) Die Leitung dec Ges>äfte des Minister r Stagis\ekreiär und der ibm untersteliten Staatöfaniet me Lid i 36) Die Borsitzenden tes Ministerrats, die Minister a Haupiverwalier ‘der einzelaen Abteilungen find dem Oetman a allgemeinen Wang der Negierung9gesGäfte verantwortl <. Jeder h lie pon idnen ift für feine Handlungen und Verordnungen veranlwoli@ 37) Für verbreerishe Handlurgen im Amie sind der Vor- sitente des Ministerrats und die Minitter ¿fvilre<tli< und shraf. re<tli< verantwo:tiih guf der vom Geseg befiinmten Grundlage i:

Neber das Finanzfomitee,

38) Das Fianzkonitee ist die höhste beratente Behörde gelegenheiten dis jtaailt&en Kredits und der Finanzvg!itik.

39) Das Finanzikomitee besteht aus einem BVorsitze:.dzn und Mit, gliedern, die vem Hetnian ernannt werden. i Komitee mit den Rechten don Mitglieder der Borsitende dei le nisterrais, der Finanun!ntst:ex und der Staats?ontroPeur.

40) Dem FKoritee werden übertragen :

1) Die Festiezung des Zeitpu«aktes und der die Vurchfithruig von Staaisanletlhen,

2) Die Beratung der Angelegenheiten, die den Staalékredlt und die Frqgen des Geltumlauss betreffen.

3) Nach jedeêma!l besonders erfolgender Verfügung des deb mar8 die vorbergehezte Durst von Zagelegenin des Flnarzressorts, die auf aettbgebieterisem Wey zu [öfen find.

41) Die ÄnKten des Komitzees werdzn dem DHetiman bor

gelegt. Ueber das Beneralgerit,

42) Dem Genetalgerl&t des ukcainishen Staates liegt bie obere Verteidigung und Bewachurg der Geseße ob. Es ift daz héhsle Geriht bez Ufialne für geriGtiliGe und adzutatftiative Ar- gelegenbeiten.

43) Das Gericht veröffentlicht alie Ge‘etz und Regterungsverotd- nungen und überwec<t die Befeßzmäßitgkeit tvrex ZBeröffent?idung.

44) Der Präsident den Generalgerißts und die Generalridter werden vom Heimann ernannt.

Dex Heiman dtr ganzen Ukrasne: Pazlow Skoropadsky. Der Vorßgente des Mintsierrats: Yiifola Ustimowitsc. Kiew, den 29. Ypri! 1918,

Der Direktor der Nussishen Bank für auswärtigen Handel ia Kiew, Dobry, der, wie bereits gemeldet, vor elwa einer Woche unter geheimnisvollen Umständen in Kiew ver s worden ift, ist in Cha:tow von den deutschen Militär behörden ermittelt und befreit worden. Dobry ist inzwischen na) Kiew zurü>gekehrt. Aus den Untersuchungen des Falles ergibt fich mit völliger Sicherheit, daß die Verhaftung Dobrys auf Veranlassung von Mitgliedern der früheren Regierung zum Zweke des Terrors erfolgte, und daß ohne das sofortige energische Einschreiten der deuishen Behörden weltere Verhaftungen vorgenommen worden wären. Auch war zu de fürchten, daß die Betreffenden vor s{<limmeren Taten gegen die Verhafteten nit zurü>kgeshre>i wären. diese Maßnahmen lag darin, daß man alle diejenigen leitenden Männer des Wirtschaftslebens einzushüchtern beabsichtigte, die bei den in Kiew geführten Verhandlungen gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Mittelmächten, insbesondere Deutsch- land, und der Ukraine herstellen und ausbauen wollten. Dieses Verhalten beweist auch, wie wenig bei der früheren Regierung auf eine ehrliche Bereitschaft zur Durhfühcung der geschlossenen Wirlschaft3verträge zu re<hnen war.

Wie das Ukrainische Telegraphenbüro meldet, finden in Kiew Beratungen zwischen Ukrainern und Weiß- ruthenen fiatt, Den Gegenstand derselben bilden die Fest sezung der Grenze und die Regelung des gegenseitigen staal re<tlihen Verhältnisses der beiden Nepubliken.

in Ars

Bevingungea für

Sandel und Gewerbe,

„Gründung einer Ausfuhr G. m. b. H." Im Neis wirts<haftsamt in Beilin ist laut ,W. T. B.* am 1. Mai eine Ot felis(aft gegründet worden, die unter dem Namen „Ausfuhr G. ul b, H. die deutsde Ausfuhr nach der Ukratne vermitteln wird. Die Außenhand-l8sz-selhaft geht in die neue Geselischaft über. LDte Neustldung ist dur die wirts<aftlißen Nerhandlungen in Kiew, die in den leßten Tagen zu einem gewissen Abs<luß gekommen find, uotwendig geworden, da die Regelung u: serer usfubr sid den Grundsäzen der ukrainishen Regterung anpafsen muß, die für die wichtigsten Waren einhettihe Lieferung dur< und an ftaatlihe oder fiaatiih überwaŸte Stellen verlangen. Die Ausfuhr G. 1 b. H. {\st daher zur eigen2n Besorgung von Autfuhrgesczäften vermöge eines erhebliden Kapitals befähigt, Die Gründurg ist durch deu Zeutralverband deutsher Industrieller, der dur Regle rungorat Dr. Schweighoffer vertreien war, den Bund der Fndu- striellen, verireten dur Fommerzienrat Dr. Friedrichs, und dur den Zentralbve-rband des deutshen Sroßhaudels, v ireten due< Kommerzienrat Luitig und Retch8tagsabgeordnettt Keinatb, erfolgt. Die an der Sröndung beteiligten Bei bände werden den am Handel mit Rußland beteiligten Kreisen Gelcgenhett gebe sich an der Gesellschaft ¿u beteiligen. Die Gefell!hait wird e Tätigkett sofort aufachamer, um die Autfrhr ra dex Ukraint i<launigft in Garg zu brirgen. Erwähnt fei, baß bisher berei dur amtlihe Stellen einige Züge mit den für die Ukraiit dringendstea Waren nah Ktew abgesandt find. Die Geshäftsräumt der Gesellschaft tefinden ih in Berlin SW, 68, Fried: ichitraße 210:

Außervem gebören zum |

Der Grund für M

Die Th. Golds<hmkdt A. G., T. B;5 wiederum 12 v9 fär die Aktionäre

betrugn laut eldung hes „B. T, B.,*

4 072 000 Dollar (407 0009 Dollar mebr als im Vyrrjah:).

(W. T.

Kon tiantinovel, 2. Pat.

erste innere turkiihe Anleibe, sür die am 2. d. M. die Zeichnung begovnen hat, wurde zwischen dem tüfishen Finanzministerium und der Vermwaituug der o8mants<en öfFentlihea Shuld

gesGlefsen, wora< im Falle, daß das

20 Milltonen tüttiiher Pfund übersteigen winde, ih die türktiche entsprechende Einiahmen außer ) Zeihnungsergebnis bder:<neten Faustvfäadern

Megierung verpflichtet, andere den uriprüngli< auf das lionen Pfund dem Bntelie dexr

iürkishen Regierung

dur Muharremde?ret für den Dienst der öffentlichen Schuld ver-

pfän>cten rovenus concédés, auferdent

Hammelsteuer in verschiedenen Wilajets), au<h andere Einnahmen für den Zinsen-.und Tilgungsdienst dez tnneren Anleihe zu verpfänden.

Für den Fall eines Ergebnifies unter 20

türlishe Wegieruva bere<tigt, einen entsprehenden Tetl aus den bereits ve!: pfänteten Einnahmen zurüdzunehmen. der Z-ichnung dur kleine Sparer haben die biesigen Bankdir-kto:en ¿war mit hôchslens 60 v D

(W. T. B.) Gsönsrale de Belgique vom vom 25, Jpriï).

per spro<er, die Anleihe zu besethen, und des gezeichneten Betrags. Be, 4 Mak depariement8 der Socis6tsd 2. Mat (in Kiammern bestand und deuis<hes Bel 87 139 442

Guthaben tum Auslande 98 775517 (98

baben im Auslande 718 830 489 (719 132 741) 0) Darlehen segen

egeu S eayscheine der belgischen Provinzen Ziffer 7 der Vorschriften) 480 000 000 (480 000 000) #r., belgise Pläye 122 927 296 (125 877 570) t gegen inländiihe Wertpapiere 2468 076 (2 471 326) Le, sonstige Kktiven 32 181 014 4 180 491) Fr., zusammen 1 542 321 834 etrag der umlaufeaden Ÿtotev L S 2 838 Girogutbaben (235 024 026) Fr., sonstige Pasfiven 42 599 688 (42 562 204) Ex. zusammen 1542 321 834 (1 544 119 068) Fr, (W. T, B.) Bankauöweis.

und Sche@s auf Darleßen

(1544119 068) Fr. Passtva. 1266 171948 (1266532838) Fr.,

Yaris, 2. ‘Mat. Kassen 3 342 549 000 (gegen die Lorwote

im nssanb 2037 108 000 (unverändert) #r., 256 116 000 (Zun. 45 900) Fr, Guthaben tum Aisland 1303 893 000

(Zun. 17 211000) Fr, vom Moratotium

1316081 000 (Abn. 81 248 000) Fr., gestundete Wechsel 1 095 433 000 Vorschüsse auf Weripavtere 1 004 032 000

(An. 1 811 000) Sr. (Aba. 39 7 50 000) Fr. VorsHüsse an den S 300 000 000) Fr., 10 000 900) Fr.,

githaben 3 186 363 090 (Abn. 177 890 000)

RoHeinnahnen der Canada-Pacific- Giséndahn

Vorschüsse an Verbündete 3 395 000 000 Zur, j D) Notenumlauf 26 733 127 000 (Zun. 337 876 000) Fra»ucs, Schaßguihaben 40 165 000 (Abn. 15 599 000) Fr., Brivat«

Essen,

vor,

\<lägt aut „W.

in der vierten Aprilwo<he

B.) În bezug auf die New Yorr Dollanb ein Zusaßantrag ab-

Grgebnts der Zeicnung | Shweden

Nortroegen Schwetz von 20 Mi!- | Wien- (600000 Pfund aus

an Mebreinnabmen ter

FKonstantis die Einnohmen aus der | _ uovel Madrio und

Millt=-neu Pfund ist die Zur Erleich'erung

hervor. Der

Au2weis des Noten-

Aktiva. (85 953 450) Fr.,

Metall- Gut-

503 490 Darle wien, Artikel 6 Wechsel

Er,

Fr,

gemäs 325,00

234 550 198

i Gold ia den Zun. 794 000) Fr., Gold

Ie G Barvorrat in Silber | W | Wien

Kopenhagen nit beiroffene Wesel

taat 16 150 000 000 (Zun. Gan? 1782 Las 41

Fr.

Berlin

2, Unterfuhu

. 2. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zust 3. Vertäufe, Verpachtungen, Verdingungen 4 5,

S A R C UETE A

ngf achen. S

Verlosung 2c. von Wertpapier::n.

2c. Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften. |

1) Untersuhungs- sachen,

[8817] Ste>brief@crledigung.

Der gegen den Ers. -R-s. Wilhelm SÄmidi, geb. 2. Junk 1884, früher 1. Xomp. T1. E:f -Batl. J.-R, 95, wegen Berdahis der SFahneaflu<t unter dem 2. Ofteber 1917 erlassene Ste>brief ift ertedtgt.

Gohg. den 30. April 1918.

Ersaßtz-Vatl. Juf. „Negts. 95.

[8818] FahreenflzeGtserfiürung ad Weschlagralmeverfügttng. In der Untersuchu-g!\sa2>e gegen den Pio»ter Heinrich Müttexs von elner Felobahnbetri-b8aiteilung, geforen am 17, Jani 1878 zu Dülken, Kreis Kempen, von Beruf Mashtnente@ntler, wohnhaft zu C-efeïid, von Bru>k-Piau 19, wegen Fabnenflu<t, wid auf Grund der S8 69 ff. des Militäritrafgesezbu<s soroie der S8 356, 260 der Wéilitärstrafgrri{tsordnurg dec Beshulbigte hierdur< für fahnenflücßtig erkiärt und sein tm Deuischen weiche befindliches Vermöaen mit Beschlag belegt. Divisio0us8-St .Q,, den 28. Ap: il 1918. Gert ver 10. Landwehrdiykision.

[8819] Faneufluditérrtlärurtg

wud Ves@lagnahmeverfügung.

Der Lanisturmmann Paul Hans Betexsecn von der 4, Komp. inf.-Neyts. N. 85, zur Zeit in franz0ßs<her Kriegs. gefangenscft, geboren am 13. September 1881 in Vê. ilby, Kr-i8 Haderil-ben, Larnd- mana aus Ba mgaard, wrxd g-mäß $ 360 Dee Si BD auf Grund bes'8 73 Abs, 1 V Ste Ge B, für S ¿klärt und sein jetziges, im Deutsen Reiche he- findlihes sowie dos ihm später 7o< an- fallende V-rmögen aemäß $ 360 M.-St-. GB.-D. und S3 89, 93 N. „St.„G.-B, bis zur re<tsfräitigen Beendigung der Unter- sutung mit Beschlag belegt.

In Felde, den 27. Avril 1918.

önigl. Gericht einer Inf.-Divisfion.

[8820] S uedigte Fahne» fluchtserklärung. Die Fabneuflu<t3ezrklärung gegen Mus- ketier Karl Goßmann, veröffentlicht am 30, 11. 17, roird zurü>genommen. D.-St.-Q., 26. 4. 18, j Gezicht bder 236. Inf.-Div.

N

2) Aufgebote, Ver- lusl:und Fundsachen, &ustellungenu.dergl.

[882i] Bwangsversteigerung. Jm Wege der Zwoangsvollitre>ung foll das in Hermédorf belegene, im Grund.

Ex

ellungen u. derg!.

bude von Hermsdorf Band 22 Blait 672 zur Zeit der Eintragung des Beriteigerungs- verme:?s witweten Gräfin Alexandrine von We?- dehlen, l Hermsdorf eingetracene Grundstüd am 2. November 0 Uhx, dur< das uuterzeilnete Ge- rit, an der Berichtsstele, Brunnenplaßz,

auf den Namen der ver-

geb. Gräfin Pourtalès, in

1968, BVozrmitiags

Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Herwsdorf, Martin Lutber- und

Moelan&!honsiraße, belegene Grundstü be- teht aus den Trèennstü>ken Kartenblatt 1

Parzelle 2461/194 2c. und 2462/194 2c.

von 10 a 23 qm Größe und ist in der

Grundsteuermutterrole des Gemetnde- bezirks Heimóbbdorf unter Ariikel 839 mit cinem Beineitrage von 0,12 Taker ver- zeichnet. Der WVerstetgerungsvermerk? ift am 3. Januar 1917 in das Grundbuch einget: agen. N

Bexlizu N.20, Brunnenplaß, den 26. April 1918, Königliczes Amtsgericht Berlin-Wedding.

Abteilung 7.

[8822] Zivaugsverfteigerung.

Im Wege der Zwangévollstrekung \oil das in He1medorr belegene, im Grunds buche von Hermsdorf Band 23 Blatt 678 zur Zeit der Eintragung des Ver- itetgerungßvermerks auf den Namen der verwitwr ien Giöfin Alexardrine von Wes- vehlen, geb, Gräfin Pourtalòs, in He: ms vorf einge!ragene Grundstü>k am L. No- vembee 1918, Vormi!tags 10} Uhr, our< das unterzeihnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplaß, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in H-rmsdorf, aa der Chaussee na< Tegel, belegene Grundstü> besteht aus dem Trenn- \ü> Kartenblatt 1 Parzell- 2095/194 2c. von 7 a 52 qm Größe uyd ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirk8 Herms orf unter Artikel Nr. 844 mit einem MNeinert-cg von 0,09 Taler verzeichnet. Der Veriteigerungsvermerk ist am 3. Ja- nuar 1917 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin N. 20, Brunnenplaß, den 26. April 1918,

Königliches AmtsgeriGßt Berlin-Wedding. YAhteilung 7.

[8379] Mtrfg72at,

Die Firma Gebrüder Feldmann in Berlin, Jnhaber die Kaufieute Gustay und Wi!helm Feldmann zu Berlin, ver- treten dur<h die Re<tsanwälte Justizrat Shonlau und Dr. Effer zu Mülheim- Nuhr, hat das Aufgebot der auf den Jn- h ber Tautend:n Aftten: Nrn. 266—275, 278, 280. 282—291, 293, 294 297—300, 381—390 der Le-derwerke Friedrt<h Feld- mann, U. G, in Broich nebst Vividenden- und Erneuer!nasscheinen beantragt. Der Snhaber der Urkurden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. November 2.918, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerit, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebot2termine setne Rehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen,

100 Buïden änemark 100 zonen 100 Kronen 109 Kronen 100 Fzanken

Budapest 100 Kronen Bulgarien 100 Leva 79

100 Piasiex Barcelona 100 Pesetas 103

230,90 B., Siodholm 244,00 G., 245,00 B,, G 241,00 B., Konftantincpel 28,00 G., 28,75 B., Marknoten 149,90 G, N De Rubeluoten —,— S B

aris,

4 %, Türken unif. 6150,

Amsterdam, 4. Pai. feft, Delwerle szhr fest. 25 674,

auf New Yort —,—, t auf Paris 36,374. 4F %/9 NMiederländishe Staatsanleihe 93, Db 3 9/4 Niederl. W, S. 697, Königl Vtiederländ. Petroleum 924, Dolland-Amerika-tnie 3794,

Southern Pacifie —, NÁnacenda 1284, Engliiche Anlethe —, Harmburg-AÄmertka-Linie —,

Kovenhagen, 4.

licher Anzeiger.

Æinzeigewprets für ven Ranm einer b gerfpalten:n Finheit8zeile 50 Bf, Außerdem wird auf den Amnzeigeuwrei® etr

C

| widrigenfalls die Lrastlozerêltcung der

Börse tn Berlkn

(Nollcruvgen des Pörsenyortanet)

vou 6, Mai ! Geib Brief j 4 “6 1 Dollar -—

215

1528 1624 1594 1124

86,55

vom Geld és

215 152 162. 1594

S2... IaI

216 153 1623 1594 1124 1124

686,65 66,595 T5. 4 79

18,99 18,86 104 103

18,85

Der heutige - Wertpapierwarkt zetgte anfänglich eine eiwas shroächere Paitung. Die Verkäufe überwogen, und die Preise netgten G, Im weiteren Verlaufe konnten ih die Preise wieder P

3betlondere t i iffahrts ä S efestigen, in9betondere trat für Schiffahrtsakcien stärkerer Begehr Corporation 973, do, pref. 1114.

Schluß war fesi.

Kursbert@te von auswärtigen Fondsmärkten.

2 (AmtliGe Notterungen der

Devisenzentrale.) Berlin 150,00 G., 150,30 B,, Amsterdam 324,00 G,, B, Zürich 167,50 G., 168,50 B., Kopenhagen 229,50 G,, bristianta 240,00 G.,

4. Mai. (W. T. B.)

4. Mai. (W.

V4)

Wechsel auf Sweiz Wechsel auf

84,60, We{s

va ew

Uvitet: States Steel Sorg. 853,

Mai. {W. T. D.)

T 2 Ir

S S C T B E

Urkunden erfolgen wird. Mülheim-Ruhr, den 24. April 1918, Köntaliches Amtsgericht.

[8676] Mufgevaot.

Dec Feiseurmeiiiee Joßann Franz Jalabert in Diedenhofen hat das Auf- gebotsverfahcea der angebli im unt 1914 gestohlenen 35 9% Dbltgattonen der Stadt Wieöbaden 1904, uämli< £1 Nr. 0123 über 200 #6 und E 111 Nr. 0291 über 1000 „6, beantragt. Der oder die Inhaber der Urkunden wird oder werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 14, April 19149, Vorait- tags 97 Uhr, Z'mmer 92, an Gerichts- stelle vor dem unterzeiczneten Gericht anberaumten Aufgrbotsterm:ne setne oder ihre Necte anzumelden und die Urkunde oder U!funden vorzulegen, trotdrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wtrd.

Wie&badem, dea 27. Lpirl 1918.

Königliches Amtsgerit. Abt, 12,

18826] Zahlungssperre.

Auf Antrag des Herrn Hermann Breuer, Dortmund, MRedtenbacherstraße 24, wird der Neichss{huldenverwaltung fn Berlin betreffs der angebli abhanden geommeneun S<uldvershre!bungen der %prozentigan A»leihe des Deutschen Reichs vou 1916 vit. D Nr. 4 360 723 über 500 4, Lit. E Nr. 4119431 und 4 119 432 über je 200 46 und Lit. G Nr. 5330 833 über 100 „#6 verbvoteu, an elnen anderen Inhabex als den oben genannten Antragitellez elne Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder etnen Exneuerung3\>ein zuzugeben,

Verlin, den 1. Tai 1918,

Köntgliches Au tszeri&t Berlin-Mittz-.

Abteilung 84. 84. F, 282, 18.

[9021] Bekanntmachung. Abhanden aekomwen: 59/0 Deutsche Neihs8anleiße Nr. 2244 296 über 500 M. Berliu, den 4. 5. 18. Ber Poltzcipräfident. Abteilung TV. Erkennunasdtenst. Wp. 720/18.

[8829] j

Die auf Antrag der Laura Hahn in Stuttgart, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Natter tin Stuttgart, erlafsene Zah- lungésperre des 49/9 Pfandbriefs der Frankfurter Hypothekenbank Serie 18 Lit. O Nr. 150 310 und 150 216 über je 1000 #4 wicd hiermit wteder aufgehoben.

Fraukfurt a. M., 30, April 1918, Kgl. AÄrmatsgerichi. Abt. 18.

[9022] Belanutmaczung.

Geltohlen wurden vier Stü> 3F 9% Pfandbriefe der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank nebst Zinsbogen

Nr. 5231 Lit. D 4 zu 500 #, Nr. 12 226 Lit. E E zu 200 M, Nr. 12284 Lit. F F zu 100 4, Ne. 1b 324 Lit. 77 ju 100 6. München 2. Mai 1918.

: T. B) 5 9% Franzöfis<e Anlethe 87,59, 3 9/4 Franzöfis@c Mente 58,60, 409/94 Span, äußere Änkleihe 9 9/9 Russen von 1906 48,50, 3 9% Ruffen von 1896 32,45, Suezkanal 4700, Rio Tirto 1880.

W. T. B.) Amerikanisze Werie ede) au} Berlin 40,30, Wechsel 49,074, We Stodholm 69,75, el auf London 9 8613,

, Niederländis<h-Inbische Utchifon, Toveka u. Santa Fs 804, NRo>k Island —, Southern Railway —, Union Pacific 1161,

i j Sichtwe@sel aufs 62,75, do. auf Amsterdam 155,25, ho. auf Loudon 15,24, do. auf Paxis 56,75.

onernung&zns<lag von 20 v, H, erhobeu,

Kgl. Poitretdirei1ton.

Bernreuther.

4. Mui (1;25, a i

Brief 4

216 153 1604 159

1125

66,65 794

18,95 104

Aftien. Geld: Nominell. nom.,

Sicht 5,71,87, Bonds 572,

Shesapeale u. Dhio 56,

Sto>kholm, 2 Mai, lWŒ. sel auf | Berlin 58,00, do. auf Amsierbam 143,50, bo. auf s<hweizerishe Pläge 7 do, auf Loon 14.12, do. auf Yaris 52,00. i

_New Bork, 4. Mai. (Schluß) (W. L, H.) Die Cffekien- börse segte mit behaupteten Kursen ein. niedrig tim Preise siech-nden Spezialpapieren war dis Nachirage an- fäng!lih lebhaster, do<h gestaltete si dle Stimmung im weiteren Verlaufe allgemein \{wächer, da in Stahltrustanteilen, Eisenbahn- werten und Aktien von Bedarf9gesellshaften zeitweilig größeres Material auf den Markt kam. Die Halturg wurde später hta <wankend, da auf einigen Gebieten seitens der berufsmäßtzen Spekulation An- \haffungen von Speztalwerten gemacht wurden. Bei Schluß kes Berfehrs war die Haltung unregelmäßig.

Denver u. Rio Srande 33, Illinois Central 94, Lo Nashville 1127, New York &entral 694, Norfolk u. Western 1032, Pennsylvania 437, Reading 793, Southern Pacific 82k,

acific 1183, Anaconda Copper M

x. B.) Sich

Namentlich in etuigen

Umgeseßt wurden 160000 Geld auf 24 Stunden Durhshnittssatz

auf 24 Stunden leßtes Darlchen nom, Wesel auf London (60 XTage) 4,72,75, Cable Transfers 4,76,45, Wechsel auf Paris auf Silber in Barreu 99, L 4 9/6 Ver. Staaten Bonds 1925 105, Atchison Topeka u, Santa 822, Baltimore and Ohio 51F, Canadian Pacific 139, Chicago, Milwankee u. St. Paul 384,

32% Northern Pacific

Loutisrille us

Vnics ining 643, United States Steel

London, 3. Malt. Liverpool, 3. Mai. 3000 Ballen, kanishe Basmwolle.

bert <t. wolle 7350.

Baumwolle 39 440. [ New "Y sel auf TVechsel Wecbiel

prime Western 26,02, Zentrifugal 5,92, ciars 10,75—10,95,

ndelg-

September 8,48,

Französisch- New York

3, Mai.

9. Bankausweise.

{9037} Wefanatma<cung. ;

In der am 4. 4. 1918 exlassenen Be- kanntma<hung, bete. geh ohlene Wert- paptere (K tregsan!eihescheine) des j:gt in Berntfiein, Neuma:kt, fiüher in Älsdorf wohnenden Karl Johannes, ist etn Schreb- febler fn den Nummerangaben unt :rlaufen.

Es muß statt Nr. 161256 heißen 96412156 e U A GIE T « e 16467933 , 1146 793 « 9.114795 , 1146795 Alsdorf, den 2. Mat 1918. Der Bürgermeister. J. V.: (Unterscßrift.)

9023]

Deum Bauergut9befißer Vinzent e mann aus Antiskav, Kreis Kosel, ti das Wertipapiexr der vierten 5 9% Reichs- anleth-e im Beirage von 1000 #6 Lit. C Nr. 7 976 447 verloren gegangen.

Der Zins3vogen ist vorhanden. ¿NDoI <uu, Kreis Kosel O.S., 2. Mat

Aintsvorstand Chrost.

[9024] Bayr. Hypuotheken- 22. Wechselbank.

Gemäß $ 367 H.-G.-B. geben wir be- kannt, daf der Verlust dex 3 9/0 ta: Pfandóhriese unserer Bank Ser. 1 Lt. DD Nr. 56231 zu e 5009,—, Ser. I Ut. EE Nr. 12 226 zu M 200,—, Ser. I Lt. FF N-. 12284 zu # 100,— u. Ser. II Lit. FF Nr. 15324 zu #6 100,— bei uns ange- meldet wurde.

München, 2. Mai 1918,

Die Direktion.

{8830] ie am 14, März 1903 ausgefertigte

Lebensoersicerungspolice Nr. 7257 des Hexrn Köatgl. Kammersänger Heinrich Knote in Pôdtng ist abhanden gekommen, Ftwaige Ansprüche Dritter aus dieser Police find tunerhalb ¿reier Maouate ei uns anzumelden, widrtgenfalls fie für kraftlos erklärt roird.

Vev!in, den 3. Mat 1918.

Deutscher Anker Pensions- 1. LeHen?- versiherungs-AkttengeseUshaft in Berlin.

C. S<nell.

[8831] Aufgebot.

Die von der früheren „Deuticßland" Lebensversicherungs - Actien - Gesellschaf! Berlin am 16. März 1911 auf das Leben des Anstreihers Herrn Heinrich Leatrup in Ahlen unter Nr. 88239 T. über #6 5000,— außgestellte Police ift ab- handen aekommen. Der derz.itige Befiyer der Police wird deshalb aufgefordert, binnen 2 Monuatet?, vom Tage der Ver- Sffentli<hung dieser Aufforderung ab ge- re<net (also bis 6. Juli 1918) #i< bei der unterzeihneten Gesezs><aft zu melden, widrigenfalis die Police für frafilos er- klärt wird.

Berlin, den 6. Mai 19183.

Bellevn-ftr. 14,

„Freia" Bremmn-Hernnovershe L-Hens-

versierangi- Zink Aftiiengeselschaft.

Eir:fuhx 8400 Ballen ,

ork, 4, Mai, loko middlina 26,75, do. für Mai 25,22, do. für Int 24,93, do. für Juli 24,88, New Orkeans do. loîo middling 28,50, Petceleurn refined (in Cafes) 16,75, do. Stand. white in New York 13,30, do. in Tanks 6,50, do. Credit Balances at Dil City 4,00, S&malz do. Robe & Brothers 27,25, Wetzen Wintex 226,

Getreidefca<ht na<h Liverpool nom., e Rio Nr. 7 loko 83, do. für Mai 8,16, do. für Juli 8,38, do. für

. Erwerbs- und Wirts E . Niederlassung 2c. von . Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung,

Kursberi<hte von auswärtigen Warenmärkten. (W. T. B.) Kupfer prompt 110.

(W. T. B.) aumwolle. Umsaß davon 3900 Ballen ainer:-

ur Mai 21,15, für Junt 20,78.

Amerikanische 11—12, Indische 12 Punkte niedriger, Brasilia:.ishe 20, Aegyptische 26—32 Punkte höher.

Wiverpool, 20. April. Wochenumsaß 15 570, do. von amerikanischer Baum- 0. Gesamte Ausfuhr —, von amerikanis<er Baumwolle 25 562. ; do. do. von amerikanisGer Baumwolle 246 159, do. do. von ägyptischer

(W. T. B.) Baumwollwo<Gen-

do. Ginfuhr 33 365, do. do. Gesomier Borrat 416 780,

(W. T. D.) (SWhlußk.). Baurnwolls

Zue>ker Shring - Wheat Kaffee

Meh

(V. T. B) Baumwoll-Wo <hen-

beri<ht. ufuhren in allen ÜUntonsäfen 68 009 Ballen, Ausfubr na Großbritannien 26 000 Ballen, Ausfuhr nah dem Kontinent Ballen, Vorräte im Innern 1 060 000 Ballen.

B A E

genossens@aften. <t8anwälten.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

8832] Nufgebot.

Herrn Lehrer Karl Frentnaun, z. Zt. 2Leuinar t F.-R. 335 1. Batl. 3, Kom-e pagnie, ist der von uns auf sein Leben ausgestellte BersiherunassGein Nr. 645 552 vom 5. VDezen ber 1911 über 4 3000,— abbanden gekommen. Dez Inhaber der U:funde wird aufgefordert, si< binnen 2 Monaten ab heute bei uns zu melden, widrigenfalls die Urkunde kraftlos erflärt und neu ausgefertigt werden wird.

Stettin, den 3. Mai 1918. „Germania“ Ledens-Versicherungs-Aktien- Gesells<haft zu Stettin.

8824] Aufgebot. } Der Seminarist Karl Käding tn Lödnt8s, Booentuiturftelle, Sch1oß, hat das Aufgrbot des auf seinen Namen [autenden Sparbus der Städti\chzn #palf2 in Aoklam Nr. 10701 mit 112 A 10 $ Einlage beantragt. Der Fnhaber ver Uifunde wirv aufgefordert, spätestens in dem auf den 8 September 2918, Vormitisgs 10 Uhx, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 2, an- beraumten Hufgebotetermtne setne Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu- legen, widrigenfalls die Kraftloserflärung der Urkunde erfolgen wird. Yntlam, den 1. Mai 1918. Bs Amtsgericht. o bow.

[8827] Aufaevot,

1) Der Schneidermeister Jokann Oelitz Berlin-Schöneberg, Mebstr. 31,

2) Frou Dinah Levy, Berütn-Wiluers- dorf, Prager11:. 22,

haben das Aufgebot der Sparkafsen- bür der Sparkaffe der Stadt Berlin» S<<öneberg,

¿1 1: Nr. 103888 über 1377,81 , lautend auf Iobann Oelit, Moygstr. 56,

¡u 2: Nr. 308477 über 550,99 4, lautend auf Frau ‘“Dinah L¿vy, Beilin- Wilmersdorf, Pragerstr. 22,

beantragt. Ver Jnhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. September 1918, Mittags 42 Uher, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden exfolgen wird. i o E RD den 11. April Körigliches Awtgericht, Abt.-9, S{höne- berg b. Berlin, Grunewaldstraße Nr. 66/674

[8828] Nut,

Der Kanonier Johann Dolega beim Landwehr-Fußartillectebataillen 37 Felds pon 406 hat das Aufgebot seines verloren aeangenen Sparbus Nr. 4143 der Spar- kafse dex Gemeinde Ho: über 1397,71 46, auf Johann Doleg«æ, Baer-Seturn lau- tend, beantragt. Der Fnhaber der Urkunde wird aufgeforvert, spätestens in dem auf den

14. November A918, Vormittags 10 Rhe, vor dem unterzei{Wneten Ges