1918 / 145 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Angriffs keinen Zwed, wieder igten darf

Abg. Hirs ch- Berlin (Soz.): Auf die persönlichen des Abg. Hoffmann will ib nit ei geben. Es hat tbn zu widerlegen, denn nach ein paar Tagen dieselben Märchen Die f 1 nit allein auf diese bes Ange- vorigen und Hinterbliebenen erstreden. Wir fordern die Beseitigung des Dreiklassenwahblr haf ervativen in Preußen und die leich zu beseitigen.

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* öffentlichen Arbeiten von Breitenbach:

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r Lokomotivführer, einer der Beamtens- rbande thm gebören auc Hilfsbeamte an in de hat eine VerbandLzeitung, riliber Sriftleitea Dieser hat im Jahre 1917 eine Bvcschüre ,„ veröffentlicht, die die gr&b\sten Verunglimpfu j Er\sceinen s ift Ursache ingen, daß der Lokomotiv- Im sih ein Bild davon niachen, was in dieser Schrift niedergeschrieben worden war, 1st ì i ; 3 mi Ich will auf die orgänge im Lokomotiv- eingehen, sie beruhen zum allergrößten Teil unzutreffenden Vorausseßungen, einer groben Unkenntnis des es und namentlich auf einer völligen Ignorierung dessen, was n Kriegsnotwendigkeiten erwädbst. Jh will mi mur mit (lgemeinen Beurteilung bescäftigen, die an der Verwaltung ge- ist, wobei ih einfließen lassen darf, daß eine Kritik an meiner eigenen Perfon mih niemals veranlassen würde, gegen einen alten Beamten, der einen guten Nuf hatte, vorzugehen,

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Innenverwaltung der Staatseisenbahn erschöpft ihre Ar- in der Lösung der Aufgabe, die Beamten des Außen-

dienstes, und von di | î die i berabzudrücken und diesen

ch und nach völlig auf die

einfaden Handlangers,

¡t8gelchrten Gifenbahnverwaltungen haben es ver- dem Andrange zum Lokomotivführerberuf ein Ge\schäft macen und Geld zu ziehen, indem sie diesen Stand hinsichtlich iner Bezahlung von Jahr gu Jahr weiter auf der anderen Seite die Forderungew an die

Führer fortgeseßt erhöhten.

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Scwerwiegende Unzuträglikeiten im Eisenbahnberuf sind die Folgen dieses Verhaltens der Vert und viele Cisenbahn- infälle zungen von Eisenbahnfahrgästen ind Beamten kommen mit geringen Ausnahmen auf die ungeheure Schuldrechnung der Verwaltungen. Sie sind es, deren Eleinliche Spþparsuht zu Unfällen führt und fie vermehrt, und zwar zu einem Teile auch durch die verkehrte Behandlung der Loko-

mit Cor Aa mit Tötungen und

otomotivdienstes Latte das rmänner, das sind fa-

die Maschine zu stellen und

No ott an Af 4: 1H Ayr Tol 51 Liigor L. Q den beutigen Lokomotivführe d zu beseitigen, ob aus

C n oder aus Sparsamkeitsgründen bleibt dahingestellt. ie Neichsleitung mit einem Frieden obne Entschädigung renet, so haben wir jährli mindestens 10 Milliarden Mark an Zinsen und \onstigen Ausgaben, die der Krieg dem Reibe auf- erlegt hat, zu as foll dur Ersparnis an Ausgaben für Beamte, in erster Linie natürli an den im Eisenbahn- ministerium so unbeliebten Lokomotirführern, gesehen. Obschon dur die boispiellcfe Ueberanstrengung der Lokomotiv- nkbar niedr unwürdiger Be-

\ 2 herbeizuführen sind,

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bezahlt. 1slassungen als eine chrift gekennzein - Autor hat sih veranlaßt gesehen, gegen : mi - eine Beleidigungsklag 1 Die gerictlicbe

der Lokomotivführerverband dszeitung den Anschein zurückweisen S-chmähbs{brift in seinem Ver- bandsblatte den in den Kreisen der Lokomotivführer herrschenden An cbauungen, oder als sei ga SPLisL auf Eintr i Das ge- :ifenbahndirektion Cöln forderte Organ von -der Veröffent-

gende Erklärung: é isen Lefomo- r“ von Oskar on daraus, daß in treten werden, die

unmittelbar vorbergebonden neuen Nummer der Verbandszeitung lobend erwähnt worden war. Die guständige Eisenbahn- direktion verlangte deshalb von dem Verbandsvorstande tine weitere, naddrüdlider® Kundgebung, ferner eine Einwirkung auf den Verleger f Beziehungen zu dem Shriftleizer löse. Der

G DIAt n H ck: oor Ai ; Der Zeitung, daß diejer die Vezie ch

L Lokomotivführerverband hat sid auf Grund dieser Einwirkung ver- am te Erklärung in seinem Organ bekannt zu

Tft nefahopn n1aßl gelchen,

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Leser“ von O&ar Kresse nod Zweifel bestehen, stehen wir nicht an,

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unser Verbältnis zu der Schrift „Sriftleiter und zu erklären, daß wir jede Verbindung mit dem Erscheinen der Form wir durchaus mißbilligen, von uns weisen, die Scbrift versciedentlih Auffassungen, Der Verfasser steht

Sk{brift, deren Aucb inhbaltlih enthal die wir in keiner Weise zu teilen vermögen. zu unserm Verbande in keinem Verhältnis. Der Vorsißende des Verbandes \ah si nunmehr veranlaßt, nach Berlin zu reisen, um sich mit dem Verlage in Verbindung zu seßen. Er seßte sch aber nur mit dem Skhriftleiter Kresse in Verbindung, und als dieser ibm erklärte, daß das Vertragsverhältnis zwiscken ibm und dem Verlage ein {wer zu lösendes sei, daß große Ent- cädigungen gezablt werden müßten, beruhigte si der Vorstßende und berichtete seinem Eisenbahndirektionspräsidenten das folgende: daß er mit Vertretern des Verlage s der „Deutschen Eisenbahn- zeitung“ wegen Lösung seiner Veziehungen zu ‘dem Verfasser der Scrift „Schriftleiter und Leser“ verhandelt habe. Jhm sei dabei mitgeteilt worden, daß Herr Oskar Kresse zu dem Verlage in einem Dienstverbältnis stehe, das der Verlag nicht ohne weiteres lösen könne, da für den Verlag ein rechtlichber Grund zur Entlassung nicht vorläge. Es folgen weitere Mitteilungen über die Entschädigungezahlungen, die an Herrn Kresse zu leisten wären.

e des Verbandes, wie er gehälben war, mit

j hâtte. Das war nicht gesehen; er hatte

nur mit dem Schriftleiter Kresse verhandelt, daher fals berichtet.

Tatsacblich hat übrigens der Verlag dem |Sckriftleiter Kresse zum 31. März dieses Jahres mit Dreimonatfrist gekündigt.

Das sind die tatsählicden Vorgänge. Der Vorstßende des Ver- bandes hat nit dafür gesorgt, daß gegen die maßlosen Angriffe in seiner Verbandszeitung rechtzeitig Stellung genommen wurde. Er hat erst nach wiederbelter Aufforderung dem Folge gegeben und auh nocb in Formen, die cewisse Vorbehalte erkennen lassen. Es konnte ihm daher nit mehr das, Vertrauen dev Verwaltung gesckenkt werden, das der Vorsißende eines Beamtenverbandes von dieser Be- deutung unbedingt für sih in Anspruch nehmen muß.

In diesem Zusammenhange möchte ih meine Auffassung über die Stellung der Verwaltung zu den großen Verbänden kurz kenn- zeichnen. Jch habe dieselbè in einer Sißung des Vorstandes des Lokomotivführervereins, die vor wenigen Wochen in meinem Beisein stattfand, au diesem Verbande gegenüber klargelegt. Die Staats- eisenbahnverwaltung steht den Verbänden, den Beamtenwverbänden, den Arbeiterverbänden, keinesfalls feindlih gegenüber. Sind sie gut organisiert, dann sind sie der Verwaltung erwün\s{t, weil sie die Forderungen, die Ansprübe der Beamtenschaft, der Arbeiterschaft fest umgrenzt zu ihrer Kenntnis bringen. Aber nahhaltigen Erfolg werden diese Verbände für ihre Beamten und Arbeiter nur dann

sie mit ihr gegen wollen. Das {ließt nit aus, daß sie bei Geltend- machung ihrer Wünsche über Ziel und Maß gegensäßliher Auffassung sind und dem Ausdruck verleihen. Sie sollen sich nur nit grund- säßlih gegen die Verwaltung stellen.

In diese Lage war aber der große Verband bereits gebraht. Jch habe weiter dem Verbandêvorstand gegenüber kundgegeben und wieder- hole es hier: Verbände dieser Bedeutung können unter der eben aus- gesprochenen Vorausfeßung, daß grundsäßlich ein Einvernehmen zwischen der Verwaltung und ihnen bestehen muß, nur dann erfolg- reih wirken, wenn die Verwaltung Vertrauen zu der Leitung hat, wie umgekehrt selbstverständlih die Verbände Vertrauen zur Ver- waltung haben müssen. Jn diesem Falle war das Vertrauen aufs äußerste erschüttert. Wir stehen in schwerster Kriegsnot. Die An- sprüche an die Verwaltung und ihre gesamten Einrichtungen, an die Beamtenschaft, an die Arbeiterschaft sind außerordentli große, un- geheure. Wenn sih dauernde Mißstimmungen eins{chleihen, dann werden wir die großen Aufgaben, die uns der Krieg stellt, nicht er- füllen können. Alle diese Erwägungen haben dazu geführt, den Weg zu beschreiten, den ih beschritten habe, dem Vorsißenden nahbezulegen, ibm aufzugeben, einem anderen Plaß zu machen, der den Anspruch auf Vertrauen hat. Es ist geschehen im Interesse des Verbandes, im Interesse der zahlreihen Beamtenschaft, die ihm angehört.

Herr Abgeordneter Fuhrmann war der Meinung, es hätte nur zwei Mittel gegeben, um den Fall zu lösen, die Klage gegen den Schriftleiter oder das Disziplinarverfahren gegen den Lokomotivführer Berens. Beides ist erwogen worden, Meine Herren, daß ih als Minister der öffentlihen Arbeiten gegen den Verfasser einer \solcken Sckbmähschrift im Kriege Klage erhebe, erschcint mir undenkbar. Und ein Disziplinarverfahren? Meine Herren, über dessen Ausgang kann man ja zweifelhaft sein, da es nicht eingeleitet i. Jch bin der Meinung: es wäre mit Erfolg durchbgeführt worden, gerichtet auf Ent- lassung aus dem Amte, unter der man ja: au’ die‘Strafvérseßung versteht. Aber, meine Herren, ein - Difziplinarverfähren * erfordert viele Monate, und in ‘der * dringenden“ Kriegsnot "wär es? nicht “zu ertragen, daß ein großer Verband monatelang ledigli infolge eines [chuldhaften Verhaltens seines Vorsißenden in Unruhe und Erregung gehalten wird. Darum habe ih mich ents{lossen, diesen Schritt zu tun, und ich bin davon durchdrungen, daß ih damit den Interessen des Staates gedient habe. (Bravo!) , Abg. Dr. Pacchnicke (fortscr. Kricosteilnebmer zu Pre, ist eine aller Parteien. Was das Finanzverhältnis zwischen dem Reich und den Bundesstaaten betrifft, so haben hier die Finanzminister die nteressen der Bundesstaaten energisch zu wahren gesucht. Man sollte den Hang zum Partikularismus zurückstellen und den Reichs- nker betonen. Die Bundesstaaten sollen erhalten, was sie zum n brauen, aber man muß aub dem Reich geben, was es braut. begrüßen den Neichssteuergezihtshof. Er i für das Reich ein edursmis, ebenso wie das Dhborverwaltungsgoriht in Preußen. (Wei- fall linké.)

Volksp): Für die gemeinsame Aufgabe

erzielen, wenn sie nicht gegen die Verwaltung arbeiten, sondern wenn.

Die Debatte wird ges{lossen.

Der Staatshaushaltsplan wird in der Gesamtabstiy gegen die Stimmen der Unabhängigen Sozialdemokpgi, Ung Polen angencemmen. en ind Der Geseyentwurf, betr. die Feststellung des Staats haltsplans wird angenommen, ebenso der Geseßentrurs i die Ergänzung der Einnahmen im Staatshaushaltsplgg! t: Der Antrag Fürbringer wird abgelehnt, die Ant Î von Heydebrand und Flathmann werden der Staatshaus| igs fommission überwiesen. alts

Damit ist die dritte Beratung des erledigt.

Schluß 514 Uhr. Nächste Sißung am Z. Jul i, 2 Uhr. (Anträge, Pe

Staatshaushaltsplang

titionen.)

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln. ; Nachweisung über den Stand von Viehseuchen in Österreih-Ungarn am 12. Juni 1918.

(Kroatien-Slavonien am 5. Juni 1918.)

(Auszug aus den amtlichen Wochenausweisen.) Schweitits Rotlauf

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Komitate (K.) Stuhlrichterbezirke (St.) Munizipalstädte (D?)

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K. Unterweißenburg (Alss- E S a a R St. Arad, Borosjens, Elek, Se Magyarpscska, Világos, M. Arad. . St. Borosfebes, Márta- radna, Nagyhalmágy, Totkoba Ce K, Arva, Liptau (Lipts) vai: MRANADLENA St. Bâcsalmás, Baja, Topolya, genta, Zombor, Städte agyarkanisza, Zenta, M. Baja, Maria Theresiopel (Sjiahadka), e Ae iee i, Apatin, Hódság, Kul Öbecse, Palánka Titel” Neusaß (Ujvidék), Zsa- “blya, M. Ujvidék . K. C M. Fünfkir@en [i e “so . . es. . . e K.Bars,Hont, M.Schemni (Selmecz-68 Bélabánya . Bö6ks 0.04560 00-8 020 K. Vere U R K. Bistrip (Besztercze- i U) Gs . o e. .. . St. Berettydujfalu, De- recóke, rxm hályfalva, 0 i Särrst, Sz6- [41 1D d 0:0 0-6 St. Biharkeresztes, Csóffa, Élesd, Központ, Szalárd, M. Großwardein Nagy- Bad) N 4 St. R i S Tc yszalon Lenke, Nasks 4

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K. Fogaras, HDermannstadi K Gömör ¿8 Kis-Hont, K. Hadju, M. Debreczin K. Heves 6 0. T0 D 0 A F QU E E N F. Js: Naguknn -Szolnok K. Kleinkokel (Kis-Külüll3), A.Mausenburg (Folozs), M,

St. Béga, Boksánbánya,

St. Bozotties, Jän, DOragas-

K. Kieselburg

St. Alsódabas, Syönirs, Sit.

K. Preßburg Pt. Pozsony « « « —' A i is S St.

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Königreiche und Lxnder

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Komitate (K.) Stuhlrichterbezirke (St.) Munizipalstädte (D2.)

K, Borsod, M. Miskolcz K, Kronstadt (Brasss), Hâroms¡St «ooo e

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(N s (áramaroî. “s Es L313 BER K.Maros-Torba,Übpvardelpy,

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K. Neograd (Nógrád} . . . |— K N O St. Aszód, Bia, Gols,

Pomáz, Waitzen (Fa) Städte St. Andr (Szen

enbdre), Bäci, Ujpest, P. Buvaypest D: S 00 80

Kispest, Meonor, Nagy- lata, Viácileve, Städte Itagykörös, Gzegléb, M. Keocskemét «ch4

Abony, Dunavecse, Kalocsa, Kislórös, Kis- Punfélegyháza, Kunézent- miklós, Städte Kiskun- fálegyhóza, Kisfkunhalas (Pozfony),

Lengyeltót,

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Igal, Marczal, Fab

posvár,Nagyatäb, Zi!nete vár, Stadt Kaposvár

K. Szolnok-Doboka .

St. Buztiäsfürbs, Központ, Lippa, Temesrskas, Uja-|_ St. C\ák, Detia, Weiße iren (Fehórtemplom), Feyevár, Wer iches ( Ber- secz), Stadt Fedértem- plom, M. Verseci« « « «

K. Thorenburg, (Torda- Lan ania ao) St. Csene, Großkikinda (Nagykikinda),Nagyszent- mitiós, Párdány, Per» jómos, Törökbecje, Lörö- tanizsa, Haßfeld (Zsom- holya), Stadt Nagy- Mal St. Alibunór, Antalfalya Bânlak, Ióbos, L hec8Terel{Nagybecsteret), Pancseva, Stadt Iagy- _becêkeret, Vit. Pancsova. K. Trentschin (Trencsón) K. Ung, S Homonna Mezôlaboicz, Sjzinna Sils C St. Bopdrogkz, Gálsscs Nagymthäly Sáospatak Sätoraljaujhely, Sze-

68 | St. Czelldömödlk, Feljöôr

rencs, Lokaj, Varaunó, Stadt Sátoraljauiheiy .

Güns (Köszeg), Német- ujvár, Sárvár, Stein- amanger (Szomhathely), Städte Köszeg, Szoms- D a St. Körmend, Ol3nisi (Mu- raszombat), Szentgott- hárd, Gifenburg (Vasvár} i Weszprim (Veszprém) St. Balatonfürev, Kedsz- thely, Pacsa, Sümeg, Tapoleza, Zalaegerszeg, alaszenigrót, Stodi

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Kroatten-€ K. Belovár - Körös, Vas rasvin (Varasd), M. Va- D is, M aa N Modrcub-Fiume . « . « P s . Syrmien (Szecóm), M. Semiia (Zimony). . K. Veröcze, M, Esseg M. Agram (Zägráb), ‘M. 3Agró

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Zusammen Gemeinden (Gehöfte): 82. in Österreitht _ Mog 17 (19), Maul- und Klauenscuhe 74 (379), SHwetnepesi (Schweineseuhe) 61 (208), Rotlauf dez Schroetae 61 (93). __ Außerdem PotenseuGße der Schafe im Sperrgebiet Nr. 45 in 9 Gemeinden und 313 Gehöften.

b. in Nugarn (ausl Kreatien-Slazonten): _ Roy 32 (38), Moauk- und Klauenfeuße 60 (453, SHw-iue- pesi (Schwetneseuhe) 505 (2626), Notiauf der Schweine 78 (309), Außerdem Pockenteuhe der Scha®- in der Sperrçebieten Nr. 17, 28, 33, 3%, 53 tn 7 Gemeinden und 7 Gehöften.

Kroatien-Slavyonien : Roß 11 (18), Maul- unv Klauenseuche 3 (67), Sthweinepesi (Schtveineseuhze} 11 (16), Noilauf der Schweine 3 (3), Lu" aerseube des !Kindvichs und Bes(älseucze der Zuchtpferde sind ta Osterrei und Ungarn nicht aufgetreten.

Theater ünd Musik,

Auf Veranlafsung der Königlihen Kommandantur und mit Genehmizuag des Dhberfommandos in ven Marken finden am Ptontags, Dienstag und Mittwc% nähsier Woche drei Konzerte

leitung des GSeneralmusifdirek'ors Felix von Weingartner zum WBestea der Krieashilfse der Kommandbantur von Berlin und des ODesterreihishen Noten Kreuzes statt, Der 1. und 2. Konzertabend in der Philharmonte bringen aué \@ließlich Dichestermusik. Am 3. Abend ima Zirkus Bus werden Wagners „Kaisermarsch“ (mit Chor) und Beethovens 1X. Symphonie aufgeführt. Der mitwtikeide Chor fleht unter der Leitung Professor Hugo RNüdels, Das Sokloquar1elt in der 1X. Symphonie wird von den K. K. Kammerfänge:tanen Gertrude Köistel und Laura Hilgermann und den K. K. Kammersängern Georg Maik uad Riard Mayr gesungen. "Im ganzen wirken 1200 Per- sonen mit. Eirtcittékarten von 2—40 # sind in der Thealter- abteilung der Kommandantux von Ber!în (Charlotten|\traße 48), bei Bote v. Bok und A. Wertheim käuflich.

Mannigfaltiges.

Fin folgenschweres Explosionsunglück hat fch „W T. B.* zufolge geflern gegen 11 Uhr Vormiitags in einem Film- betrteb ereignet. In der südliWen Friedrihftraße ift in einem Ges%äftehause im erften Stockwerk die Btoscop-Film- perleitb-Gesellschast untergebraht, während die oberen Näume von der Telesunken-Gesellschaft eirgenowmen weden. Nach einem furchtbaren Knall s{hoss:n aus den Fenstern des ersten Stockweifs haus- hohe Stiflaramen hervor. Die iu den betretfsenven Räumen beschäftigten 15 Personen sind sämtlich verbrannt. Ein Mann und zwei Frauen sprangen, mit {weren Brandwoundben b»-dedt, af die Siraße binad und wurden gleich in das Urban- Krankenbaus geschaft. Die Pezisoren in den oberen Stockwerk-n mußten über Leitern in Sicherheit aebraht wervea. Act Personen find schwer verlegt, von weihen zwei inzwischen ibren Wunden erlegen sind. Die meisten konnten aus den Hinteren Au?gängen das érete erreihen. Dle Entstehungs8ursoch- des Unglücks ist noch nit mlt Sicherhelt festgestellt. Die Poltzet neigt der An- sit zu, daß an einem Vorsührungsapparat Kurzschluß entstand, der auf das neben dem Vorfößrungerauin liegende Filmicger überg if und den ungeheuer explofiven ZeUuloidtioff entzündete. L urch Seibst- entzündung find dann auch wahrscheinlich bie in dem tm anderen Flügel liegenden Kleberaum Lose umheriizaenden Fil!ns exp!odiert, so daß das gesamte Lager fati avgzablickliH in Flammen stand. Sämtlich2 Näume des vier Stockweite hoben Geschäft:haufes siud vollfiändig a»szebrannt. Die Letiung der Rettungsiätigkeit, an der Ah drelzebn Löshz?ge der F“uerwehr veteciligten, log in den Händen des Oberbrandia)pek!ors Beker.

Aus dem Hindenburg-Museum in Posen. Da2s Hinden- burg-Muüseum, das in der Geburtestadt des Fe dan {has tie E-- inner ngen au bie Füßrer diefes Kriegs mi? allgemeinen Kurie, 8- jammlungen veretnigen will, hat ia den“ fast wei Jähren feines Besicheas son !attlihe Bestände zusammengebraht. | Wit einer Kiiogögemäldegalert- ist ein gut Anfang“ gemadt. - Hindenburg seibst ersheint in zwei Viltern voa Professor Hugo Vogel, die dzm Museum geslifiet wurden. Das eine tit das befannte lekensgroße Bilo, das ren feeldmarsch2l auf der Treppe des Pisener Sc{lefses, feta 8 früh-ren Hauptquartiers harffellt; dos andere zeigt ihn in dex Beratung mit Lavrendo:ff vnd General Hoffmann. Fo der Zeit, als Hind ‘nburgs Hauptquartier 1n Posen war, eutfton) auch das Biidnls, das Professor Kari Zieal.r vov dem Gererattelt maisdall malte, Von P'a'ifen wurden Prof- for Lidwia Manzels Büttn bon Hinven- barg und Luvendoiff dem Mujeuac gisiche:t. Ver Beritner Bildba: ec \czenfe der Sammlung tine Boiffudie zu fetaer Büste und „eine Hindenburgvlatnit . werner best das Museum die Hirdenburg- büñte von Pececfefor Wilh:lm G in Berlin. _Von d2n übrigen | Bestäaden dec Kinysammiuvg si das Sesh!rk pon Hans vaalus@ek, be: vorgebobev ; er surtete se'nea Fries vklus, umfassend Ketegsep joden vornehmliŸ von dec WViisront. Eis relchzha;tige St ftung von vViaderbturganvenkon mate ter Bruder uad eiste

Biog'apo tes F:ldra:ialls, es sird Bilder aus sir I-gendzeit,

waltung ble Feldmüt-, die er während des Krieges im Often trug,

als Felomorchall. Außer dieser mdr rer- Ber. g wbid das Véufeum, wie sein Geschäftsleiter Hi ing Rotbmer jut in oer „Wusanm unde" beridtet, zu cinem umsaijenten Wiltk.iegemueum auszebaut.

uny setae ersten Naupen

L f Gs Vil: ol. ôni@ a CLu!

18, 20. Juni. (W. T. B) Laut „Petit Parisien“ wurde i vem Fliegerangriff auf Paris fn der Nacht vom Sonns ad jum Sonataz \chwerer Sihadeu argeriGiet. Eine Fabrif, e fer viele Arbetter bes6f igt, muide u: ch zwei Bomben #Yro?r besärtat, eine aroße Anzohl Arb:iter muß fetern. Weitere Einzel- heit n dürfen viht bekanntgegeben werden, Nah „Pays“ hat die Bildung eines Berteidigung8fomitees für Paris nicht zur Hebung der Stimmung beigetragen. Man nehme mit {merz Feftaunen wahr, daß nach vter Ertegéjabren die Verteidigung der Pazptitadt immer n:ch nit verwirk.iht sei.

Paris

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Handel uav Gewerbe,

In éiner Besprechung, die vorgestern im Handelsministerizm mit Vertretern dér Böcsen- und Bankkceise über die Äus\cchreitungen dee Börsenspelulation itatifand, wurden laut Me-ldurg des .W,. T. B.“ u. a. Maßnahmen gegen die Aagesteüt-nspetulation und (ur \{ârfzren Durchführung des Berbots der FKreditgewährung für Börsenge\häfte erô:tert.,, Es wude allerseits auz: Tanf, dah fine Eindämmung der Spekulation im Hinblick auf den Grnil dor Prie f ¡eit und die Gefahren, die fi bet einem Nü&Eschlag der Bewecung erzeben müffzn, geboten erscheint. Die Frage ber S hebung eines K. iecsuuslags zu dew in der Stempelgesetgebuog in A18jiSt ar- no:umenea erhöhten Umsaßstempel wird an auderer Stelle weiter verfolgt werden. Ste bildete ebenso wie bie sonsttgen allgemeinen Maßnahmen, zu denen die Spekulot\on in Geroinnanteilvapteren und die Baweriung dieser Paptere, insbesondere auch in fieuertiber Be- ziehung, Anlaß geben könnte, nicht den Gegenstand der Eiörterungen.

Nch d-em G-chäftsberih! der AGG - Shnellbabn Aktiengesellschbaft Berlin über das viz:te Beschäfiéjaar 191 war bie GesellsGaft bestrebt, die jür thre Sckbnelbabn in Lus- iübrung begriffenen Bauwerke soweit wie wöch einem vorläufigen Abs ‘uß entgegenzuführen, neue Bauausführuncen für einen paseaden Zeitpunkt in allen Teilen vorzubereiten urd die daju extocderlihen Srgä-mngtverträge und bebörblihen Benehmig1ygen ¡u exhalten. Die Pflasterung über der Tunäeklstrecke in der Brunnen- straße rwoude vorlaufi1 wteder hergestellt; ble Uvotectunnelung ber Häuserecke Münzsirafe - Katser Wilhelmstraß», diz wegen der Stands siderßeit und der erforderlichen langen Bauzeit pickt unter- trohen twerden durfie, ebenso neuerdings die Un! fahrung der Zentralmarkthalle nehmen den erwarteten Verlauf. Der Tunnel unter der Spree, vom Nordende der Waisenbrücke nah dem Südende der Jannowitzbrücke verlaufrnd, vurde einilteßtidh der beiderseltigen Nampen im Rohbau becubet ; ‘Ergäntung*arbeiten an den auftubhrbenden Robhranslußstelen der Grundwass-rhaliung sind im Gange, Auf der Baustrecke Brückenstraße—Dresdener- straße—Oranienplaß wurden nur geringe Arveiten ausgefübrt, der Xeritgbau bder Tunneïstrede in der Brüdkenstrafe wird betrieben, auf den übrigen Abschnitten dieses Bauloses it zum großen Tel die Tunnelsoble und untere Tunnelwandung vorhanden. Die erford:rlich gewordene neue Planfesisiellung für die gzändert-n Entwürfe b:8 Gohbabnhofs Gesundbrunnen, des Untergrundbahr hofs Dra: ierplay uad für weitere geringere Entwurf3änderung?en wurde setiers der staatliGen Genebmizungshehörren zu Beginn des neuzn Cet äts jabres durcoeführt. In Zusawm: nang mit der Berirog?- ercänzung mit dem Verband Groß Berlin und der Stabt Berlin wwde ein Uebereinkemmien mit der Stadt Neukölln zwecks Forts seßung des Betriebs auf einer von der Stadtaemeinde 11 erfiellenden Versängeruna der Schne?bzhn im Zuge der Hermarnstraße bis zur Mürchener Straße herbeigeführt. Dana wird die Verlängerung der Bxhn bis zum Hermannplay und darüber hinaus bis zur Mücczener Straße dur Erri&tung eines zualeib au der fiädtishen Nordsüdtaba und der arderen N-uïölrrr Strecke (in der Beriiner Straße) dienenden Gemeinschaftsbahnhofs Hermannplay g'regelt ; ferner wird ter Bahnbof Geszndbrunnen von der westiiden auf bte östlide Seite der Brück?e im Zuge der Brunnenstraßze verleat vnd damit tn unmittelbare Verbindung mit tem g'einamten Staats bahnhof gebracht. Außerdem sieht der Nachtrag Gras der slädtishen bisher bedingten Zushußverpfl chtung von bis 59 Vèll- lionen Mark vor durch Beschränkung auf einen festen Zushuß von 35 Milltonen Maik. Der Bet:0g ber von der Stodt zu gewähr- leistenten Schulbvershreibungea wird vou 424 auf 484 M Dioren Mark, der Ainafuß von 4 auf bis zu 5 vH erböbt, und dem- entsprehend hat die Stadt ciner (ErEöhung des Aftienkopiials um 6 Millionen Mark zugestimmt. Die Ges.Ushaft eroarb von der Stadt Berlin das 1m Bau des Betriebsb2hnhof/3 bes ftimmte Grundsück ESchwedenstraße - Chrisltantafiraße - Dekarpiag mt einm Flächeninhalt von rund 2468 DYyadratrutea (35000 qm) jum Preise von 800 #6 für die Quadratrute Baulaod, clso für insgesamt rund 2 Millionen Maxk. Der Zugang aaf Baukonto betrag 3528 074 6; bierzu triit der avs d-n Zins8etngängen nichi befiriitzne Teil ter Bauzinsen mit 828 649 é. Die Gewinnanteile dez Vorzug3aktien woe1den von der AGS derx ins gegangeaen Verpflichtung gemäß mit 50 # eivgelöst.

Börse in Berlin (Noitlerungen des Börsenvorstaubes) vom 22. Jurî vom 21, Junt für Geld Brief Geib Vrief

b M

1 Dollar E 100 Gulden 253è§ 100 Kronen 15945 100 Kronen 1764 100 Kronen 1604 100 Franf:a 13143

100 Kronen 62,65 100 Leva 79 nopel

109 Piaßer 20,05 Matrid und Barcelona 100 Pesetad - 103

|

254 160 1763 1604 1314

62,15 794

20,15

New Vork

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Kursberihte Pon auswärtigtn Fondbmaärttièn.

Wien, 21. Juni, (W. T. B) Die Doörsé [loß lu fesler Haltung. Weber Miloungen ükec Lobnbewegung urrd Arkeitet- uaribhen In Guicp!f noch die GurödChaltung des Berliner Vèaittes vermochien die auf die gürütgen Kr'ezeber wte ih Lügende imver- s&tlicze Auffoffurg der biefi ien finanzteDen Kreise zu deeivträ&lgen. Nur bi Eöffoung des Gestäfts ergaben ih Uefere Kurle, dto rutden die tu'choweg wäßtgen Œ nbufea (päter volständia augacaltth: n. An der Eiholuna nahin neben den beimisWen Papt-rtn »ngaris®e und tirfiiche Weite kill. Der Sitscirtberkebr e-rictie keire größere Ad hun. Ver S6äl.ß war ruhig de! : haup'eten Kursen.

Wien, 21. Jun M, T. B) (Amtl&e Notierungen tex

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408,70 S., 409,70 B., Zürti 212,00 S., 213,00 B., Kopenhagen