1918 / 157 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

länder, Albert Leers, Max Chodziesner, Arthur Schindler uud Jakob Lißner in Berlin, Dr. Richard Schmidt in Berlin-Lichterfelde und Jsidor Todtenkopf in Charlottenburg,

im Oberlande2gerihtsbezirfke Breslau den Recht8- anwälten Dr. Pinner, Grünberger und Dr. Weiß in Breslau,

im Oberlande8gerichtsbezirfke Cassel den anwälten Dr. Stahl und Wenning in Cafßel,

im Oberlandesgerichtsbezirfe Celle dem anwalt und Notar Ulfers in Norden sowie den Rechtsanr Dr. Cohen und Dr. Pape in Hannover,

im Oberlandesgeritsbezirke Cöln dem Rechhis- anwalt und Notar Dr. Bremen in Ahrweiler, den Rechts- anwälten Dr. Stra>, Dr. Cohen, Friling, Richter, Sieger und von Coellen in Cöln, Wassermener in Bonn und Nüttien in Stolberg fowie dem Notar Dr. Mathieu in Saarlouis,

im Oberlandesgerichtsbezirke Düsseldorf den Rechtsanwäiten und Notaren Lenders in Düßeldorf - Gerres- heim, van Eupen in Lennep und Heitmann in Duisburg- Ruh1ort, den Rechtsanwäiten Dr. von Velsen und Dr. Schmigz in Düsseldorf sowie dem Notar Wolff in Uerdingen,

im Oberlandesaerihtsbezirke Frankfurt a. M. dem Rechteanwalt und Notar Dr. Scheele in Frankfurt a. M. sowie den Rehtaanwälten Dr. Shmidt-Knas daselbst und Dr. Biel in Wiesbaden, j

im Oberlandesgerihtsbezirke Hamm dem Rechts- anwalt und Notar von Borries in Minden sowie den Rechtsanwälten Dr. Fahle in Münster, Dr. Stahl in Hagen und Windthorst in Hamm,

im Oberlandesagerihtsbezirke Kiel den Necht3s anwälten und Notaren Fischer in Meldorf, Scheel in Flens- bucg, Harries in Kiel, Dr. Weber in Altona und von Oldenburg in Bad Oldesloe,

im Oberlandesgerichtsbezirke Königsberg dem Rechtsanwalt und Notar Sk owronsfi in Osterode,

im Oberlandesgerihtsbezirke Marienwerder dem Rechtsanwalt und Notar Langowski in Stuhm sowie den Rechtsanwälten Neumann in Neustadt i. W Pr, Pyttlik in Flatow, Zander in Danzig und Dr. Cohnberg in Graudenz,

im Oberlande8gerihtsbezirke Naumburg a. S. dem Rechtsanwalt Aronsohn in Halle a. S,.,

im Oberlandes8gerichtsbezirfke Posen den Rechts- anwälten und Notaren Fahle in Posen und Dr. Wolff in Lissa sowie den Rechtsanwälten Heymann in Bromberg und Behr in Posen,

im Oberlandes8gerihtsbezirke Stettin dem Rehis- anwalt und Notar Weige in Gollnow.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Domänenpächtern, Oberamtmännern Heydemann in Rathstube, Lewandowski in Suvbkau, Regierungsbezirk Danzig, Paul Meyer in Aderéleben, Regierungsbezirk "Magde- burg, - Otto Meyer in Memsen, Regierungsbezirk Hannover, und Berg in Dobiy, Regierungsbezirk Stralsund, den Titel Amisrat zu verleihen.

Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist den nacstehend genannten Beamt!en vom Staatsmiristerium die nahgesu<te Ertlassung aus dem Staats- dienste mit Ruhegehalt erteilt: dem Ober- und Geheimen Baurat Démanget bei der Eisenbahndirektion in Hannover und den Geheimen Bauräten Bas, Mitglied der E:senbahn- direktion in Breslau, Helberg, Mitglied der Eisenbahn- direktion in Essen, Friedri<h Herr, Mitalied des Eisenbaßn- gentra'amts in Berlin und Feyerabendt, Mitglied der Eisen- bahndireftion in Saarbrüen

Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majeftät des Königs hat das Staatsministerium infolge der von der Stadtverordnetenversammlung in Herne getroffenen Wahl den bisherigen Stadtrat Stahl daselbst als besoldeten Beigeord- neten der S1adt Herne für die gesegli<he Amtsdauer von zwölf Jahren bestätigt.

Hierdur< wird bestimmt, daß bei den Technischen Hoch- \<hulen in Berlin, Hannover, Aachen, Danzig und Brestau im Wintersemester 1918/19 die Vorträge und Uebungen am 30. September 1918 beginnen und am 1. Februar 1919

endigen. i Die Weihnachts ferien werden auf die Zeit vom 21. De-

i 1918 bis zum 2. Januar 1919 einshließlih fest- gejeßt. Berlin, den 29. Juni 1918. Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät i des Königs. Das Staatsministerium. Schmidt.

Finanzministerium.

Der Regierungsrat Zißlaff ist in die Verwaltung der direkten Steuern als Vorsißender der Einkommensteuerveran- laagungsfommission und der Steuerausschüsse der Gewerbvesteuer- klassen ITT und IV für die Kreise Dortmund-Land, Hörde- Siadt und -Land mit dem Amtssige in Dortmund übernommen.

Dem Regierungs3ass¿ssor Kunicke in Berlin ist die Stelle eines Vorstandes bei dem Stempel- und Erbschaflssteueramt in Berlin verliehen.

Ministerium der geistlihen und Unterrichts- angelegenheiten.

Jn Abänderung der Bestimmungen in den 88 2 und 8 ! der Vorschriften für die Studierenden der Technischen Hoch- ; schulen benimme ich, daß für das Wintersemester 1918/19 ? innerhalb der Zeit vom !

die Meldung zur Aufnahme

16. September bis 5. Oftober 1918 und die Annahme von

Vorträgen und Uebungen innerhalb der Zeit vom 16. Sep- tember bis 12. Oktober 1918 zu erfolgen hat.

Berlin den 29. Juni 1918.

Der Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten. Schmidt.

Ministerium für Handel und Gewerbe. nachung.

er Verordnung über die Er- Steinftohlen-

Bekannt Auf Gcund des Art. Il1 rihtung von Vertriebêgeselüsd> und Braunkohlerbergbau ui 15 in Der Faïung der Befanntmatung vom 830. August 1915 (RGBl. S. 536ff) und auf Grund der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 30. Argust 1915 (Deu!scher Reichsanzeiger und Königlih Preußiswer Staat3anzeiger vom 3. Sep- tember 1915) wird den Besißern der Braunfohlenberg- werfe, die im Oberbergamtsbezir? Haile a. S. west- lih der Elbe gelegen sind, für die Bildung einer Vereinigung dur< Vertrag zu den im Art. T der Ver- orduung bezeihneten Zweden (Regelung der Förderung sowie des Absatzes der von den Gesellschaftern erzeugten Rohbraun- fohlen, Naßpreßsteine, Briketts und Braunkohlenkok3) eine Frist bis zum 10. September 1918 einschließlich geseßt.

Berlin, den 5. Juli 1918. Der Minisier für Handel und Gewerbe.

Sydow.

e für den

Die am 25. April 1916 für -das im Julande befindliche Vermögen der Firma Voe. Guérin & Fils-Lyon, insbesondere ihre Crefelder Niederlassung, angeordnete Zwangsverwaltung ist aufgehoben.

Berlin, den 2. Juli 1918.

Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Neuhaus.

Ministerium des Jnnern.

Dem Landrat von Arnim ist das Landratsamt im Kreise Jüterbog: Luckenwalde übertragen worden.

Justizministerium.

Verseßt find: der Erste Staatsanwalt, Geheime Justlizrat Jeschke in Kiel nah Halle a. S. und der Erste Staatsanwalt Kessel in Aurih nah Erfurt.

Der Rechtéanwalt, Justizrat Friedrih H oh eisel in Jlfeld ist zum Notar für den Bezirk des Oberlandesgerichts in Naumburg a. S., mit Anweisung seines Amtssizes in Ilfeld, err.annt worden.

Ministerium der öffentli<hen Arbeiten.

Verseßt find: der Geheime Baurat Robert Müller, bieher in Koblenz, ais Mitglied der Eisenbahndirektion nah Magdeburg, die Regierungs- und Bauräte >el, bisher in Magdeburg, als Oberbaurat (auftrw.) der Eiserbahndirektion na< Erfurt, Max Büttner, bisher in Breslau, als Oberbaurat (auftrw.) der Eisenbahndirektion na< Essen, Friedrih Meyer, bisher in Katiowis, als Vorstand des Eijenbahnbetriebzamts na Hildesheim, Liebetrau, bisher in Ratibor, als Viitalied (auftrw.) der Eisenbahndirektion nach Münster (Westf.), Oito Krüger, bisher in Flensburg, als Vorstand des Eisenbahnmaschinenamts na< Braunschweig, Seyfferth, bisher in Kreuzburg (Oberschlej.), als Vorstand des Eisenbahnwerkstättenamts nah Fulda, Schmedes, bisher in Braunschweig, als Mitglied (auftrw.) des Eisenbaßnzentral- amts nah Berlin, Âlbinus, bisher in Nordhausen, als Mit- glied (auftrw.) des Eisenbahnzentralamts nah Berlin, Spohr, bisher in Ly>, als Vorstand des Eisenbahnraaschinenamts nach Hameln, Oskar Mayer, bisherin Göttingen als Mitglied(auftrw.) der Eisenbaÿndireftion na< Erfurt, Grabe, bisher in Hameln, nah Hemelingen als Vorsta::d eines Werkstättenamts bei der Eisenvahuhauptiverkstätte Sebaidsbrüf, Vtirauer, bieher in Justerburg, als Vorstand des Eisenbahnmaschinen- amts na< Nordhausen und Dr.-Jag. Martens, bisher in Thorn, nah Gleiwig als Vorstand eines Werkstättenamts bei der Eisenbahnhauptwerkstätte 2 daselbst, der Baurat Otto Hof f- mann, bisher in Leipzig, als Mitglied (auftrw.) der Eisen- bahndirekftion noah Côln, die Regierungsbaumeister des Eisen- bahnbaufaches Steinert, bisher in Cóln, als Vorstand

(auftrw ) des Eisenbahabetriebs¿mts 1 na<h Ratibor, Christ-

freund, bisher in Neuwied, als Vorstand des Eisenbahn- betriebsamts no< Fulda, Deiß, bisher in Marienwerder (Westpr.), als Vorstand der Eisenvahnbauabteilung nach Czersk, die Regierunasbaumeister des Masctinenbaufahes Wilhelm Günther, bisher in Gleiwiy, als Vorstand des Eisenbohn- masïchinenamts na< Dirschau, Lüders, bisher in Schneide- mühi, a!s Vorstand des Eisenbahumaschinenam:s nach Thorn, Thalmann, bither in Sebaldsbrü>k, als Vorstand des Eisenbahnmaschinenamts 5 nah Berlin, Troms fi, bisher in Bentschen, als Vorstand des Eisenbahnmaschinenamts nah Kreuzburg (Oberschles.), Wangni>, bisher in Dirschau, als Vorstand des Eisenbahrmaschinenamts nach Justerburag, Georg Schulz, bisher in Düsseldorf, als Vorstand (auftrw.) des Eisenbahnmaschinenamts na< Flensburg und Fohsannes Hildebrandt, bisher in Cöln, ais Vorftand (auftrw.) des Eisenbahnmaschinenamts nah Koblenz.

Der Negierungs- und Baurat Meßer\s{<midt, Vorstand des Eifenbahnmaschinenamts 5 in Berlin, ist dem Eiseabahn- zentralamt als Mitglied (auftrw.) überwiesen.

Dem NMeagierungsbaumeister des Maschinenbaufaches Sell ge, Vorstand des Eisenbahnmaschinenamts 2 in Schneide- müÿl, ist die Stellung des Vorstands des Eisenbahumaschinen- amts 1 daselbft übertragen.

Ecnannt sind zu Eisenbahnhauptkassenrendanten: der Eisen- bahnrehnungsrevisor, Rechnungsrat Theodor Lüthje in Königsberg (Pr.) unter Uebertragung der Stellung des Ren- danten der Haupikasse der Eisenbahndirektion daselbst und der Eisenbahnhaupikassenkassierer, Rechnungsrat Robert Kaulba< in Saarbrücken unter Uebertragung der Stellung des Ren- danten der Hauptkasse der Eisenbahndirektion daselbst.

Der Rechnungsrat Vierkante, Hauptkassenrendant bei der Eisenbahndirektion in Altona, ist in den Ruhestand getreten.

Der Regierungs- und Baurat Seeling iït der Regierung in Gumbinnen zugeteilt.

Versetzt sind: der Baurat Jsmar Herrmann von Dort- mund als Vorstand des Hochbauamts [ in Breslau, der Regie- rungsbaumeister Scheibner von Briesen als Vorstand des Hochbauamts Dortmund, der Regierun:sbaumeister Heymann von Danzig als Vorstand des Viaschinenbauamts in Hannover und der Reaterungsbaumeister Giese von Hannover nah

| Danzig, ferner der Baurat Hantush von Allenstein nach

| l B

unzlau,

Dem Baurat Heymann, bisher Vorstand des Ho&h,,, amts Breslau I, ift die Vorstandsstelle d:s Hochbaugmia Breslau I1Y übertragen. Es

Der Geheime Baurat Dr. von den Nuhestand getreten.

Den Bauräten Schaeïer und Busse sowie dem Regis, rungsbaumeister Kannenberg, sämtlih aus dem Gesche, bereih des Polizeipräsidiums in Berlin, ist die nacgesutie Entlassung aus dem Staatsdienst erteilt worden. e

NRitgen in Berlin if in

Bekanntma>SGung.

2 mir unterm 26. Februar 1918 gegen die Kaufsmarns,

Isaak, Smiedegafse 23, aîuf Grund der Bekannt,

¡ur Ferr baltarg unzuvezlässiger Perionen vom Hantel vorn

ptember 1915 erlassene Verbot des Handels kade id

Verfügurg vom 1. Jali c. auf Srund des $ 2 Absag

as Ablauf der geseßli<zen Frtijt von 3 Monaten w ieder oben. :

Der Polizeipräsident. Wessel.

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Bekanntma un@

Der Ehefrau des Andreas Hahn în Benrath, Weyer, flraße 23, ist die Wiederaufnahme ibres Handelstetriebes für den Umfang des Deutichen Reich-s gestaitet worden.

Düffeldorf, den 1. Juli 1318.

Der Landrat. J. V.: Freißerr von Diergardt.

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Bekanntmachung.

Das von mir gewäß Bekanuütmahung vom 22. Aptil d, J, gegen den S@ubwachermeister Gottfried Kimpel in Unna, Kamenexrsiraße Nr. 9, erlaffene Verbot des Haosdels mit Geger- fiänden des täglihen Bedarfs, inébefondere mit Shuhwaren, wird bie:dur< wieder aufgehoben.

Hamm (Wesif.), dena 4. Iuli 1918,

Der Landra. J. V.: Deimel, Rechaungdêrat.

Bekanntmachung.

Auf Scunad des $ 1 der Bekanntmachung - des Nelékanzlers vom 23. September 1915 zur Fernbaliurg unzuverläisiger Personen vom Handel is tem Schuhmacher Wilheim Rostnt?i in Allenstein, Königfiraße Nr. 78, der Handel mit Sc{uh- waren aller Art bis auf weiteres untersagt und die Sließurg des iSes>iäita angeordnet; auß find ihm die durch diefes Verfahren entstehenden Kosten auferlegt wörden.

Allenstein, den 14. Juni 1918.

Die Stzxdtnolizeiverwaltung. I: W.: G. Züich. Frrma

BekanntmaSGunxs

Zuf Grund der BVekanrtwoung zur Fernbaliura unzuvetiässizer Personen vom Handel vom: 23, September 1915 (RBBL. S. 603) babe ih dem Kaufmann und Nokiczähtéer Waltêr Kroß, Leilte, Retoi>kendotf-rstr. 121, urd Berlin-Chariot:te:burg, -Bevßelsircfe 17 und Guerti>eftr. 2, dur< Verfügung vom beutigen Lage deu H axstel mit GBegenftänden des tägli@tern Bedarfs wegen Unjum läfsi;keit in bezug auf di:fen Handelsbetrieb unterjagt.

Berlin-Schdneberg, den 27. Funk 1918.

Der PBeltzeipräsident zu Berlin. Kriegörvuchzeramt. I. V.: Dr. Fal K.

BekanntmaGunag.

1) Der Härdlerin Maria Wontorra, Bischofsburg, ist die Grlaubnts zum Handel mit Geflügel wegzu Mißbrauchs und Unzuverläisi.keit entzogen; Î

2) der Kau'marn#frau Shme<hel, Nösfel, tf der ntrag auf Haudeléerlaubnts mir Geflügel mangels cines Bedüf- nifes vecfag!.

Bishofsburpo, dsten 22. Juni 1918.

Der Laudrat des Kretses R}.

BekanntmaS ung.

Gemäß $ 1 der Bundedrattverordnung zur Fe-nhaliug un- zuv*riáffiger Perfoaen vom Hardel vom 23 September 1919 (NGBi. S. 603) it dem Händicxr Peter Leon, Cöln- Mülheim, Mühe. me.-Freiheit 8!, tec Hanvel mit Nahrungomitieln aller Art, name-tiich aber diz Herstellung und der Vertrieb von Spe1sects sowie die Fübrung von Werkaufsstellen für Speiseets, untersagt morden. Die ohlen leser Ver öffertlidung bat Leon zu tragen.

Côly, den 27. Jani 1918.

Der Oberbürgermeister.

Wakdhausen.

J. V. : Lr. Best.

Vekanntma ung.

Gemäß S 1 der Bundesra!‘svercrdnung tur Fernhaliuvq urz verläisiger Personen vom Handel vom 23. Septembec 1915 (N 5Bl. S. 603) ist ‘em Elshärdier Frarz Kir, Cöln-Sülz, Berren- rath:atnoße 162a, ver Handel mit Nabrungtmittieln aller Art, namentli< aber die Herstellung und der Vertrteb von Speiseeis sowte die Führung von Verfkaufsftellen von Speis>-is untersagt worden. Die Kosien dieser Verössent- lihung hat Kir zu tragen.

Cöln, den 27. Junt 1918.

Der Obecbürgerméisier. J. V.: Dr. Best.

BekanntmaGung.

* Gemäß S 1 ber Bandesraisverordnuag zuc Æ-rnhalt ing v zuverlässiger P-rsonen rom Haudel vom 23. Sept+mber _1919 (NG Bl. S. 603) ift dera Eiscändler Baul Plactitti, Cöln- Sült/ Aegidiussircß- 38, der Handel mit Nahrung8mitteln alitk Art, namentli aber die Herstellung und der Vertrieb von

Speiseeis fowie die Führung von Verkaufsstellen "01,

Spetseeis untersagt worden. Die Kostea dieser Beröóffenb- lichung hat Placitti zu tragen. Cöln, den 30. Funi 1918.

Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. B eft.

BekanntmacGung.

Gemäß $ 1 der Bundesrats2erordnung zur Fernhal{una 2A verlässiger Persorrn vom Handel vom 23. September 1915 d Ps S. 603) iït derr Eiéhändler Hiovannt Lombardt, Côln, det grberhah 958, der Handel mit Nahrungemitteln aller des, vazentli< aber die Herstellung und der Vertrieb

scwie die Führung von Vet1kaufsstellen von eiseeis u ntersagt worden. Die Kosten tieler Ber-

S tlihuog hzt Lombardi zu tragen.

" Fle, den 30. Junt 1918.

Der Oberbürgermeister. J. V. : Dr. Bes.

Syeiseeis

Bekanntmachung.

f Grund der Bundesrataverordnang vom 23. September 1915 P wt Theodor Scholten, E.-Borbed>, Altendarfer- iraße 434, tex Händler und Bergmann Ernst Orphal, Sterkrader- straße 49, dem Händler Willy Simons, Vtehoferstraße 78, dem Pfe:d-händler Josef Hibiak, Bahnhosstcaß- 9 a, dem Heinrich Küpper, Freisteinsiraße 37, der Witwe des Peter Veolsbe>, Horsterstraße 15, der Chefrau des Karl Poagenhbans, 1. Dell- hrúgg? 9, der Händlern, befrau des Karl Tielkeumecyer, Herrtn- bank 22, den Handel mit Lebens- und Futtermitteln aler gct und Gegenständen des täglt<wen Bedarfs sowte die

Permittlertätigkeit hierfür untersagt. Essen, den 4. Juli 1918. : Die Städtische Polizciverroaïtng. J. V.: Rath.

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(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

‘Nichtamtliches.

Deutsches Reich. Preußen Berlin, 6. Juli 1918.

Der Bundesrat versammelte sih heute zu einer Voll- sigung; vorher hielt der Ausschuß für Rechnungswesen eine

Sizung.

Hefterreich-?îngarn.

Das „Wiener K. K. Telegr.-Korr.-Büro“ meldet: Da die gegenwärtige Verpflegungslage zu geradezu unlösbaren Scwierigfeiten führte, hat der Kaiser und König Karl an den Kaiser Wilhelm ein Schreiben gerichtet, welches am 24. Juni dur) den Generalmajor Max Egon Fürsten Fürstenberg überreicht wurde.

Auf Grund der nah Empfang dieses Handschreibers durch den Deutschen Kaiser erteilten Weisungen fanden im Großen hauptquartier und bei den zuständigen Stellen in Berlin Be- sprehungen statt, an denen der ungarische Ernährungsminister Prinz Windishgräß und ein Vertreter des K. und K. Ober- fommandos teilnahmen. Die dank der Junitiative beider Monarchen eingeleitelen Verhandlungen haben zu vollem Ein- veinehmen bezüglich gemeinsamer, planmäßiger Verwertung aller Getreidevorräte bis zur neuen Ernte geführt.

Der Kaiser hat laut „W. T. B.“ folgendes Telegramm an den Sultan gerichtet:

Tiefbetrübi dur die s{<wenzli@e NahriSt von dem so uner- waitelen Hin\eiden Seiner Majestät ds Sy\1aus Mohammed Jeiwad tine ih Gare Moj- stät, mein oufr'<tiges Beileid scwie jenes meiner Gewahiin, der Katjenin und Kênigin entgecenzunebmen. Lie Detéhuugen yeisönliwer Freunds>ast, wee wir so «ldi oer, eist vor fw zm mit dem betzaverten Vorgänger Eurer Mai.slât / arzuknüpster, eben/s wie der barl<e glänzende Gupfong, der uns in semer $a pifsatt zweil wurde, sichern im ababenen Leistr1lernin wse:e henzlihite, tanfbaisie &r- lineug, In dem Rieserkampfe, in den wir terwi>elt find, bate is tas erge Burdeéveibältnis, dos urs verelntgt und unsere Elccten mit Deutschlaz d und Butçcc rien verkintet, sowte die unver- gle h Taptcrieit unserer Yimein oub die Sluandhoftigkeit unserer maten Völker (1mögli>t, allen w seien Gegnern die Stbine zu bten, lie ¿anz cffinkvni iz un]ere Staaten 1 zu slôren vrd zu ter süúdela wónshen. Die weisen politis cn Gedanken, wel>e Zehen der cten cbge)>!e}senen Regierung waren, bildeten au< teren Ruhm, sie weisen ten Wi g, weir zum (n! güliigen Steg, zur Größe des céwanii@en Kas 1eideo führt. Duchd1ur gen von der Gleichheit der Wefüble Emer Majestät hige < tie wärmsten Wünsche tür deren Regiauvg, deren Glú@> und jür eine glänzende Zukunst deren Voikes. , Am 4. Juli fand in Berlin der Austausch der Rati- fifationsvrfunden zu dem riedensvertrag zwischen Vesterreih-Ungorn und der russishen Sowjet- republi? sowie dem dazu gehörigen Zusaßzvertrag statt. Der Austaush wurde, wie „W. T. B.“ meldet, vollzogen durch den öslerreichish-vngarishen Geschäftsträger, Bot'chastsrat Grafen Larisch in Berlin und den dortigen bevolimächtigten Vertreter der 1ussischen Somwjzjetrepubli? Joffe. Ueber den Austausch der Ralifikationsurkunden wurde ein Protokoll aufgenommen.

m ungarischen Abgeordnetenhause gab der Präsident bei Beginn der Sißung dem tiefen Beileid der pugarisdhen Nation Ausd1u> anläßlich des \<weren Verlustes, en das otmanische Volk durch das Hinscheiden des Sultans trlilten hat. Der Präsident sagte:

¿a Aud Ungarn kot mitten in ien S‘ürmen des Weltkrieges feinen

dine een Nónta verloren, Wir bcb n jeto< in dem ncurn Körig Veo pg Stüze e2holtir, 1nd wi wüns&en ter verwardten und “vinteten Notior, ti- Vor'ebuva mêg* he enen Füh1er |Geckin, ém es vergönnt sein foll, einen ehrer oven Frieden zu erz: gen.

Prü er Präsident sandte ein Beileidstelegramm an den tästdenten des türkishen Parlamentes.

Großbritannien und Frlaud.

R Im Unterhaus fragte der Pazifist Mason, mas die jaerung zu unternehmen gedenke im Hinbli> auf die Rei h s- ih erflärung des Staatssekretärs von Kühlmann Y p die deutschen Kriegsziele. Der Unterstaatssekretär für nis age Angelegenheiten Lord Nobert Cecil antwortete, seh Meldung des „Reutershen Bureaus“, er könne nit ein- ents daß es nüglih wäre, auf eine so unbeslimmte und un- tMiedene Erkläcung hin etwas zu unternehmen. „Unsere Vat e fuhr er fort, sind allgemein bekannt, aber wir der g O auf eine klare und unzweideutige Feststellung daru Clegézielo unserer Feinde.“ Schließlich ersuhte Mason öffen Abor per terung der Kühlmannschen Erklärung zu er- i a ein Q seiner Unterstügung. einziges Mitglied des Hauses erhob sich zu Cecil - ¡Srwiterung auf eine weitere Anfrage teilte Lord leihe Et daß die Regierung beschlossen habe, als Geaen- lichen ° für die Abtretung des in England im Bau befind- Kaussurlenischen Schlachtfkreuzers Chile außer der

me für das Schiff auch englische Flugzeuge zu geben.

Frankreich. ciu Oberste Kriegsrat hat seine siebente Tagung ab- Armee u vf sprach nach einer Havasmeldung der italienischen nd dem italienischen Volke seine aufrichtigen Glückwünsche

aus zu dem denkwürdigen Siege über die österreichisch-ungarische - Poien undwar der Ueberzeugung, daß dieser an einer A D endung des Krieges davongetragene Sieg einen wertvollen Bei- rag zu den Anstrengungen der Alliierten darstelle, die gui einen olüdlihen Enderfolg ihrer Sache abzielen. Ein besonderer Zug dieser Tagung war die Gegenwart folgen- ‘5 Persönlichkeiten in der dritten Sizung: Sir Nobert orden, Premierminister von Kanada, Hughes, Premier- Ee von Australien, Massey, Premierminister von éuseeland, L'oyd, Premierministec von Neufundland, os mehrere andere Minister der Dominions des ritischen Reichs, die im Rat durh Lloyd George vor- gestellt wurden. Im Namen des Obersten Kriegsrats sprachen Clemenceau und Orlando den Vertretern der Dominions den Dank der alliierten Völker für die glänzenden celstungen der Truppen der großen englischen Kolonien auf dem Slachtfelde aus. Der Oberste Kriegsrat habe die gegenwärtige Lage mit Unterstüßung von General Foh und anderer militärischer Sachverständiger von allen Gesichtspunkten aus geprüft und wichtige Entscheidungen getroffen. Zu den anwesenden Persönlichkeiten gehörten Clemenceau, Lloyd George, Orlando, Pichon, Balfour, Lord Milner, Sonnino, General Foch, Sir Henry Wilson, Marschall Haig, General Pershing, der belgische Generalmajor Guillain und die ständigen militärischen Vertreter der Alliierten in Versailles.

Rußland.

zei Ie Presse veröffentliht folgenden Befehl Im Murman ist fremdes Militär gelandet wordea troß des auvdrü>licen Giu)pruches des Kommissars für autwäriige zen, heiter. Der Sowjet der Volkökommissare schreibt mir vor, dorthin Maden ver Beste e A A um R Küste des Weißen teeres por der Vesigergreifung dur< ausländi: FImyertalist s<ügen, daher befehle t< folgendes: O , 1) Wer dem auswärtigen Milttär Hilfe leistet, ob direkt oder E wird als Landesverräter beirahtet und nah Krieg®gesez hin-

2) Der Transport na< Archangels? von Kriegsgefangenen, ob in bewaffneten over unbewafneten Äbteilungen oder einzeluer Leute, ist unbediugt verboten, jeder der hiergegen verj1ößt, wird nah dem Kriegs- 1414:) geridjte?.

9) Zur Fahrt an die Weißmeerküste benötigen russische wie aus- ländi)che Bürger unbedingt bie Erlaubnis tes nächsten Kreiskriegt- kommifiariats. „Passaateze, welhe ohne eine derartige Erlaubuis an bie genannte Küste reisen, find zu verhafter.

Der Rat der Volkskommissare hat folgende Be- kanntmachung erlassen:

Der Borsißende des Murmans$en Sowjets Jurjew, der zu den anglo-fravzösishen Imperialisten Übergegangen ist und an den feindlichen Havdiunçen gegen die Sowjetrepublik teilgenomuien hat, wid a!s Fetud derjelben erklärt und als außerhalb des Veseyes stehend betra>tet.

Wie die Presse meldet, ist über Archangelsk der Kciegs- zustand verhängt worden.

Die Pioskauer Presse meldet ferner: Das Mislitär- fommissariat hat die sofortige Formierung von Batterien zum Kampf gegen die Tshezo-Slovaken verfügt.

4 Die West-Uralbahyn it von Gegenrevolutionuren ge- säubert. Aus dem Abschnitt Sla1oust haben si die Gegen- revolutionâre nah Ustikins? zurückgezogen.

Die Naphtha-Unternehmen ia Jaroslaw, Nybinsk, Kineschma, Woloada befinden sih im Ausstand. Die Naphtha- versorgung der Nordbahn und der Schiffahrt der oberen Wolga

ist eingestellt. Niederlande.

Die Amsterdamer LWlätlter veröffenilihen folgende Mit- teilung der Gesandtschaften der Vereinigten Staaten, Franktrei<hs, Großbritanniens und Ztaliens:

Die nieteriändishe Prisse hat vor eint.e* Zeit cine Mitteilung veröff: milibt, dur die die Vécinung ertstehen konnte, daß tie ollilerien Megterur gen während ter Besprehungen vom üpril an}ößlih des mit der deun<en Regterung entstandenen Streites an Zugesländnisse wegen dir Dur<fuhr auf dex limburgt- {en Bahn gedahr halten. Dies stimwt mit den Tat'athen ni<t überein. Mit NRücsicht auf den dcemals tu< Pellard ge- shaffenen Zustand, ia einer Gesinnurg auf:ichticen Mtitühlens wu d wiikll@en Entgegenkommen haben die aliti-1ten Regterungen be1 vôliger pan! bavung des bezgl dex Durchfuhr von Sand uns Kies fiets vert'eidi.ien Stantpu.ktes eingewilligt, die boslär dische Regierung von gewissen Verx fl'Œtungen, ie sie in die ec Frage auf fich ge- nowmnen, zu erlbinden. Ste haren dabet nmi>x iur fetaeriet antere Zugesiäudn sse in grd einer ande1en rage im Auge gehabt, soupern im Gegentäal altbrudl>< erltârt, baß fie ietr hofften, daß die bol- ländis@e Necierurg 16 ketnex andern Hinsicßi vern cem Greundfazyze rer Neutre Utà!, die fie bicher beobadtter h27, abwei<:n wœürte. Wenn s< reue Fragen erg: b:n soliten, ‘o wins>t n d'e olilterten Ne..ie- trugen, daß fie (n Geiste ter bestehenden Abmachunges ge'ührr werden. A8 diefen Eikläivngen felzt, daß die alliteiten Regierun.en Zucesläntn se bezüg! < dex Du1hfuhr von Kriegeworräten (8 ppro- visionnerment militaire) ridt im Ruge gebabs haben.

Das „Korrespondenzbüro“ meldet aus dem Haag, daß noch dort eingegargenen Berichten der Geleitzug gestern früh 51/, Uhr die Reise nah Niederländish-Jndien

angetreten habe. Türkei,

Mit großer Feierlichkeit fand, wie „W. T. B.“ aus Konstantinopel gemeldet wird, vorgestern vormittag die Biat genannte Proklamierung des Sultans Meh- meds VI. im Palast Dop Kapu statt. Um 10 Uhr 50 Viin. betrat der Sultan den Thronsaal, in dem der Thron- folger Abdul Medichid Effendi, die Kaiserlichen Prinzen, der Großwesir, der Scheich ul Jslam. die Minister, das Par- lament und der Khedive versammelt waren. Nach- dem der Sultan einen Augenbli> auf dem Sessel neben dem Throne Play genommen' hatte, begann die Zeremonie des Biais, bei der die Anwesenden das Satschak (gefaltete Dee), das die Hand des Padischah dar- slelit, küßten. Nach dieser Zeremonie nahm der Sultan auf dem Throne Play. Abgeo: dnete ‘aus dem Nordkaufasus und Aserbeidshan wohnten der Feier bei. :

Auf das Biat folgte die Beiseßung der Leiche Mehmeds V., die zu den vorgeschriebenen Waschungen nach dem Palast Top Kapu gebraht wurde. Der Sultan folgte dem mit reihen buñten- Deden - behävgten Sarge bis an das Tor des Palastes, dann begab ‘er si auf seiner Jacht nah Ejub, wohin die Leiche auf einem Motorboot geschafft wurde. Dort fand bie Beiseßung in dem von Mehmed V. errichteten Grabmal statt.

Der ärztliche Bericht über die Krankheit uud den Tob des Sultans Mehmed V. besagt :

Bei dem verstorbenen Ghazi Sultan M-hmeh Khan zeigten < seit elner Wehe leichte Störungen des Verdauungsappazates. Am

“erórteit und fie zu vecjohnen anzuväßen sutht.

25. Juni wurde er von befti cem Fieber befallen. Jm Laufe der Krankheit traten G: sYeinung-n ei es para'yp{dien Fiebz19 auf, das eine LBer\Gäârt. nz d»r Zu rkcantheit berbetfühcte, an wel<hec der bohe Pati-nt von Zeit z14 Zit aelitten b :tte. "cmenili< 9 ton zeigte fich in gréßerer Menge. Di- Tea peratur steg af 39,5 und diz bebrohlihen Anzeidben ter Zude:frankheit fonntez: nit mehr bes seifigt werden. Dec Sultan ist am 3. Zuli un 7 Uhr 10 Tinuten Abends verschieden.

Em Jrade des neuen Sultans bestätigt den Großwesir Talaat Pascha und den Szeich ul Jslam Massa Kiasim Effendi in ihren Aemtern.

Rumänien.

Nachdem die rumänishe Kammer am 28. Juni dem Friedensvertrage zugestimmt hatte, hat ‘ihn vorgestern auch der Senat, und zwar einstimmig, angenommen.

; Wie „W. T. B.“ aus Bakarest gemeldet wird, find alle avf dem reten Ufer des Dnjestr befindlihen Schiffe zum Eiaentum des rumänischen Staates erklärt und unter railitäris<e Bewachung gestelli worden.

Die Rübenernte v?rsprit ausgezeihnet zu werden. Das vorau?sihtli<he Ertcägnis der mit Rüben bebauten 8000 Heftar wird auf annähernd 20 000 Waggons berechnet. Die Zuckerfabriken in der Moldau sind imstande, den ganzen Rübenvorrat zu verarbeiten. Man erhofft die Herstellung oon annähernd 20 Millionen Kilogcamm Zud>er, die für dea inneren Verbrauh Rumäniens ausreichen.

Amerika,

Der Präsident Wilson hat am Grabe Washingtons in Mount Vernon eine Rede gehalten und in ihr nah „Reuter“ folgendes ausgeführt: j |

Das Grab Washingtons ist keine Siätie des Todes, sondern eine Stätte der Tat. Es it sehr bezeichnend für Washiagton und seine Helfer, -daß fe nit für eine Klasse svraden, foodern für ein Volk. Zhr bewaßt-8 Ziel war, die Pten}chen aller Klafsen zu befreien und Amerika zu einem Zufluchtsort für die Menschen aller Länder zu ma$ecu, wenn sie den Wun'ch hatten, die Nechte und Privilegien freier Viänner zu teilen, Wir haben dieselben Zieie wie si-; wir in Amerika gla:ben, unsere Leilaahme am Kriege nur ‘die Frußt ist von dem, was fz gesát baben. Unsere Auffassung von dem großen Streit, ia den rir verwi>elt find, it folgende: Auf der einen Sette steben die Völker der Weit, nit nur die, die aa bem Kamsvfe teils nehmen, soudern au< viele andere, die unter der Oberher: schaft letden, Völker vieler Rassen uad aller Tell- der Welt, au Rußland. Ihaen gegenüber steht etne ifolierte #ruppe freundloier Regterungen, die ketre gemeiushaftiiiea Ziele vor Augen haten, fonderun nur ihren egenen selbstsüchtigen Ghrgeiz zu befriedigen suKen, während thre Völker nur Brandsloff ta bren Händen sind, Regierungen, die mit einer primiliven Veachi bekieizet And, die aus etner Z it stammt, die uns vollfommen fremd und feindlich if. Wergangenteit und Gzgaens wat find ia einen Kampf auf Lehen und Tod verwiek?eli; dzs Eco aebi muß endgültig iein. Wir würden ketnen Vergleich, keine halbe En!scheidung duloen können; es würde auch keine halde Satsceioung wögit sein.

Die verbündeten Völker kämvfen für die folgenden Ziele, die veiwirfkiiht sein müsen, ehe Friede werden kann: 1) Vanihtung jeder Willkür und Macht, die füc H allein und himitb deg rieden ter Welt {töten farn, und weon tyre Gers nihtunz i 6t nit mgl i, mindijtens ihre Herabtriüdung zu tat- ählt r Machilofiafkei!. 2) N gelunz aller Zragen, \omohl vez terrts tortalen w'e der Souyeränitätefroger, der wins<azifl <en und poli- t schen Fragen auf ver Grundlage ciner freten Annahme dieser N-geluig durch d 18 Veol*®, tas urmittelbar dabet betroffen tft, vud nihi auf der Grundlage des materiell-n Jatercss2s oder Vocieils irger d etaesanveren Vo kes, da? etne andere Regelung z2r Ausbreitung fetres Eirnflufses oder seiner O nsbaft nüi<ht. 3) Enw!ltguag aller Völker, tn thren Verbättn ssen zeinantec s< voa deos-Iben &rund'ägen der Ehre und der Achiung vor dem Gewobnheiisreht ter ville tin SDesellshaft Lciten zu laffen, tvrote fie für di: einzelnen Bürger wodern!r Staaten gelten, bergeital!, daß alle Besprechungen uno 18-riräze gewifsenh ft becb.<tzt, caf f ive 2 oxderans%!äg?e nas V'ishæwörungen angezetteit weren, und daß weg selseitig-s Bectrauen g s<hafff-n w!iro auf der Basis webl-lieit ger Äcdbturg por drm Rey. 4; Schiffung eirer Krtiedensorganifation, die v:rbirat, df tie gesamte Maczt der freien Natto en jede Rehts2eri»zung v hüten wird, und ne eln Schtedg- gerizt einriht!e, deu alle tat:rnanio a ca Secensätze uuterbceitet werden felle-n.

Diese großen Biele ?önnen rotr in éinen Gédznken. zusammen- fassen: Wir tireden nah der Hecr\chaft des N-<tes, ceatündet auf dfe Zustimmung der MNe.tert:n und geftükt du die oz,a-sirte Véeinung der Measchgei-, Die großen Ziele kann mana nir er- rei< n, tndem man die Wünsche ver Staatsnänn-r und ihre Vläne tür das GBleitgewtht ter Naht und für die Aucsichten der Naiton Sie fönnen nur verwitfliht werden dur< eie Besiimm-ig der Wün)he der denkenden %ölf-r der Welt mit ißer Seh: set und Hoffaung auf Gerechti,.feit, joztale Freiheit uud gute Avesi&t n. Ach kann mic vorstellen, daß die Ueußerung solher Grundsätzz besonoe.s gut on diefen Paß paßt. Hier be,annen die Krätt-, die die große Nat'o2, geg a ti: fte anfänglih geuhier warn, zunäch a's Revolte geg n thre re<taätige Hecrfhaft betrahiete; ab.r jeitdem hat sie daiin ägt etren Sebrut zur Befreiung ebenso ih1es et,exen wte des amerikani!<en Bolís ir\lidt. Und ih itehe jegt hier, um boll Stolz und mit zuve, sichil<er Hoffaung ron der Autdehnurg dieser Nenoite, dieser Befcetong auf tie große Wettbühne zu \preben. Die verblendetrn Wéadthab:r Preußens hiben Kiärte i: 8 Leben gerufen, die fi: wenig kannt:n, K. äfie, die, wenn fie einmal erwc>t, niemals wieder ¿u Boden g?es{lag-n werden kd nen. Denn fie besien etne tnrere Kraft und etaen Gidzwe>, die unste:blih sind und den Trkéumph verbürgen.

Der japanisce Botschafter Jshii in Washington hielt in Fairhaven (Massachusetts) eine Nede, in der er laut einer Reutermeldung versprach, daß Japan seinen vollen Anteil am Kriege in ciner Weise tragen werde, die seiner Ansicht nah am wirfsamsten und am meisten zum Erfolge beitragen könnte. Er bezeichnete die Gerüchte über die Möglichkeit einer Wieder- annäherung Deutschlands an Japan als eine deu!s<he Machen- schaft, die dazu bestimmt sei, die Alliiecten voneinander zu trennen. Jshii teilte dann folgende Botschaft des japanischen Volkes an das Volk der Vereinigten Staaten mit: Wir ver- trauen Euch und lieben Euch, und wenn Jhr das gestattet, werden wir in loyaler, guter Kameradschaft alle kommenden

Jahre Euch ur Seite wandeln.

Kriegsnachrichten.

Nach dem Scheitern der französishen Versuche, die Paris bedrohende deutsche Front zwischen Oise und Marne - zurü>- zudrängen, seßten am 4. Juli starke englische Angriffe beiderseits der Somme ein. Jene Strecke der deutschen Bens, die Amiens am nächsten isi, und die eine fortgeseßzte Bedrohung der Verbindung zwischen den Kanalhäfen und Paris bildet, sollte dur< einen unerwartelen, in größen Massen angelegien Angriff zurückgedrängt werden. Nach