1918 / 169 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

P Maia Ars “En

Großes Hauptquartier, 20. Juli. (W. T. B.)

Westlicher Kriegsschauplagz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Tätigkeit der Engländer nahm in einzelnen Abschnilten zu. Gegen Meteren, nördli<h von Merris und südli von Vieur Berquin griff der Feind am Vormittag an. Jn Meteren faßte er Fuß. Jm übrigen wurde er abgewiesen und ließ Gefangene in unserer Hand.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Zwischen Aisne und Marne nimmt die Schlacht ihren Fortgang. Von Neuem seßte der Feind zum Durchbruch auf der ganzen Kampffront an. Panzerwagen drangen am frühen Morgen in Teile unserer vorderen Linien

. Nach erbittertem Kampf war gegen Mittag der erste Stoß des Feindes auf den Höhen süd- westli<h von Soissons westli<h von Hartennes östli< von Neuilly nordwestli<h von Chateau- Thierry zum Scheitern gebracht. Die von Fliegern im Anmarsh auf das Schlachtfeld gemeldeten und von ihnen wirksam bekämpften feindlihen Kolonnen kündeten Fortführung der Angriffe an. Sie erfolgten aegen Abend na< stärkster Feuersteigerung. Zwischen Aisne und Ourcq brachen sie an unseren Gegen- stößen, südlih des Ourcq meist hon im Feuer zu- sammen. Nördlich von Hartennes warfen wir den Feind über seine Ausgangsalinien hinaus zurü. Die Truppe meldet \{<werste Verluste des Feindes. As Anzahl Panzerwagen liegt zershossen vor unserer

ront.

Südlich der Marne tagsüber mäßige Feuertätigfkeit, südöstlih von Mareuil wurden erneute Teilangriffe des Feindes abgewiesen. Während der Naht nahmen wir unsere südlih der Marne stehenden Truppen vom Feinde unbemerkt auf das nördliche Flußufer zurü>.

Oertliche Kämpfe füdwestlih und östlih von Yeims. Nordwestli<h von Souain wurden französische Vorsts blutig abgewiesen.

Gestern wurden wiederum 30 feindlihe Flugzeuge und 7 Fesselballone abgeschossen. Leutnant Loewen- hardt errang seinen 40. und 41., Leutnant Menkhoff seinen 39., Hauptmann Berthold seinen 38., Oberleutnant Loerzer seinen 27., Leutnant Jacobs seinen 24. und Leutnant Koenneke seinen 22. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Oesterreihish-ungarischer Bericht.

Wien, 19. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Im Raume beiderseits von Asiago wurden artilleristis{ stark vorbereitete Vorßöße der Feinde tei's dur<h Feuer, teils im Gegenstoß zunü>geshlagen. Ebenso scheiterte im Brenta- Tal ein italienischer Angriff Jn Albanien Plänkeleien der Sicherungstruppen.

Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 19. Juli. (W. T. B.) Generalstabsbericht.

_Mazedonishe Front: An mehreren Stellen beiderseits Artillerietätigkeit, die zeitweilig lebhafter war. Zwischen Wardar und Doiransee Patrouillenzusammenstöße. Jm Strumatal zerstreuten wir mehrere griechische Kompagnien, die versuchten, fih unseren Posten zu nähern.

Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 18. Juli. (W. T. B.) TageLbericht.

Palästinafront: Die Gefechtstätigkeit hielt sih in mäßigen Grenzen. Im Raume Jericho— Jordan— Audsche Heede lebhafte Bewegung beim Gegner. Von den übrigen Fronten nichts Neues.

Der Krieg zur See.

London, 19. Juli. (W. T. B.) Das englishe Trans- port\hif „Baringa“ mit kriegsuntauglichen Australiern an Bord, nah Australien unterwegs, wurde am 15. Juli torpe-

Theater.

Briefe jeglicher Art, sowie Pakete sind von diese eföórderung außê-

diert und sauk; Verluste sind nicht zu verzeichnen. Am 16. Juli wurde eine englishe Schaluppe dur< Torpedo ver- senkt. Nur 12 Mann der Besaßung wurden gerettet.

Amsterdam, 19. Juli. (W. T. B.) Wie Reuter berichtet, ist ein französisher Dampfer von einem Unterseebot an- gegriffen und in Grund gebohrt worden. Die Bemannung verließ in zwei Booten das Schiff.

Washington, 19. Juli. (Reuter.) Das Sciffahrls- amt teilt mit, daß das Schiff „Westever“ (5000 Tonnen) am 11. Juli in den europäishen Gewässern torpediert wurde und gesunken ist. Zweiundachtzig Personen wurden gerettet, 10, davon 2 Ofhziere, werden vermißt, Der Cunarddampfer „Carpathia“ (13603 Tonnen), nach dem Auslande bestimmt, wurde am 17. Juli im Atlantischen Ozean torpediert. Die Ueberlebenden werden morgen landen.

Berlin, 20. Juli. (W. T. B.) Auf dem nörd- lien Kriegsschauplaß sind dur<h unsere Unterseeboote 16 500 Br.-R.-T. vernichtet worden. :

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Kunst und Wissenschaft.

Aus freiwilligen Einlieferungen bei der Metallverwertungsstelle konnte fürzlih Dr. Schnorr von Carolsfeld der vorges<hi<tli<hen Abteilung des Berliner Museums für Völkerkunde eine kostbare kleine Bronzefigur zuführen. Wer die Figur bei der Stelle abgegeben hatte, ließ sih nit mehr feststellen, sie muß si aber wohl in Berlin oder in seiner Nachbarschaft in Privatbesißz be- funden haben. Nun veröffentliht Geheimrat Shuchhardt das aus grauer Frühzeit stammende Stü>k im Juliheft der „Amtlichen Berichte aus den Kunstsammlungen“. Es ist ein Frauenfigürchen, sehr mager, mit auffallend großem Kopf und einer langen Haarflehte. Von ähn- lien naten weiblihen Bronzefigürchen. die sh |<on mehrtach in unseren nördlichen Gegenden gefunden haben und die wie weibna<tliche Kuchenteigfiguren aussehen, unterscheidet sich diese vorgeschichtlihe Frau dur<h ihre Flehten und durxh einen Becher, den sie in der re<ten Hand hält. Solche Becher findet man auch bei italienischen Tiguren, die durh den Bernsteinhandel nah dem Norden tamen. Cs ist ein sogenannter Hornbecher, die älteste Form des Bechers überhaupt, die fih aus dem Horn als ältesten Trink- und Opfer- efäß entwidelt hat. Diesen Becher in der einen Hand, die andere G vor die Brust erhoben, mit jener Bewegung, die den legten \ymbolischen Rest cines Sichverhüllens, Sichbeschämt- und Kleinfühlens vor der Gottheit ausdrü>en soll, nimmt die fieine Frau eine rituelle Haltung ein. Sie stellt also eine Frau dar, die n< der Gottheit betend und opfernd naht. Wie solche Figürchen freili<, wenn sie nah dem Norden famen, hier aufgefaßt wurden, das entzieht fi völlig unserem Urteil. Schuchhardt zieht aus dem Vorhandensein dieser na>ten Menschenbilder interessante Schlüsse, indem er si gegen die Annahme ausspricht, der Tvpus unserer weiblihen Nacktfi..uren stamme aus dem Orient. In der Tat scheint es, daß diese Éleinen vorgeschichtlichen Menichenfiguren auf die Gestaltung der Götterbilder der klassischen Zeit nih1 ohne Einfluß gewesen sind, denn in ibrer Nethe jehen wir {on die Entwi>lung zu der typishen Haltung der na>ten Venusgestalten vollzogen. Bei der Liebesgöttin ist denn freilich die orientalis<e Unterwüi figkeitêgebärde ter auf die Brust ge- 1 zum äußeren Ausdru des ge\<hle<htlihen Schamgefühls geworden.

Verkehrswesen.

Postverkehr mit deutschen Kriegsgefangenen und Zivilvershi>ten in Rußland durch Vermittlung eines zwischen der deutshen Hauplkommission und den Unter- tommi)sionen bestehenden Kurierdienstes.

Um eine Nachrichtenübermittlung zwischen Krieg8gefangenen und Zivilverschi>ten einerseits und der Heimat andererseits zu fördern, hat dem „Wolffshen Telegraphenbüro“ zufolge das deute FUrsorge- fomitee in Moskau eine Zentralpostitelle für die deuts<en Kriegs- und Zivilgerangenen und ihre Angehörigen eingerichtet. Jedem Kriegs- und Zivilgefangenen ist es gestattet, zweimal monatlih eine Postkarte nah der Heimat zu senden. Die Postkarte wird durch Kuriergelegenbeit seitens der in den einzelnen Bezirten tätigen Für- forgekommission der Deutschen Hauptkommission in Moskau zugesandt, und diese ihrerseits sendet die Post an die Postübenwachungsstelle Berlin 0. 17, von wo aus die unmittelbare Zustellung durch die Post an die Angehörigen erfolgen wird.

In ähnlicher Weise soll dur< Vermittlung der Note Kreuz- Vereine und Hitfen für krieg8gefangene Deutsche cine Nachrichten- übermittlung von der Heimat an ‘die Gefangenen in die Wege ge- leitet werden. Jedem Gefangenen darf zweimal monatlich eine Post- karte von seinen Angehörigen geschrieben werden. Diese Postkarte ist bei dem zuständigen Hilféverein einzuliefern, und die Note Kreuz- und Hilfévereine haben ihrerseits die Kontrolle darüber zu führen, daß die zuständige Zahl von zwei Postkarten im Monat nicht überschritten wind. Die Postkarte muß außer der genauen Adresse des Gefangenen deutlih die Bezeichnung des Gouverne- ments tragen, damit die Verteilung auf die deutschen Fürsorgekfommissionen ohne Schwierigkeit. n vor si gehen fann.

ges{lossen. Ist der Adressat der Postkarte nit aua wird die Postka1te seitens der betreffenden Fürsorgekone den, fo nichtet werden, weil eine unnötige Belastung der Kurier (lon ber- werden muß. Es sollte deshalb von dieser Einrichtung o 7+ clleden gemacht werden, nachdem zuverlässige Mitteilungen be :

enthalt des betreffenden Kriegsgefangenen oder ivilverschig," liegen. |Oidten

Diese Nachrißtenvermittlung ist ledigli als Ergän

allgemeinen Getangenenpost gedacht, die nah Eröffnun A zu der meinen Postverkeh1s zwischen Deutschland und Rußland wies allge: genommen 1st. Sie bezwe>t, von den unzuverlässigen ruf; zer auf.

e - 0 E “f S i) M teh1sverhältnissen unabhängig zu sein. Geeignete Vordrag 1; Ler 5 onne}:

vor-

in Berlin entgegengenommen werden bei dem Zentralfo; ite Deutschen Vereine vom Noten Kreuz, Abteilung für Gee der tfürsorge, Berlin SW. 11, Abgeordnetenhaus (Prinz Albrecht enen: Obergeschoß, Zimmer 15, werktäglich zwischen 10—1 Uhr Vou e 4—6 Uhr nahmittags, wo im übrigen auch die ausgeschriebenen J. L karten abzuliefern sind. en Pott-

Im Verkehr mit Finnland sind, zunähst guf O über Schweden, jeßt auch Pressetelegramme rater gen Wege der internationalen Vorschriften zur Wortgebühr von 10 A

lassen. Die Telegramme find vom Absender am Anfange durch de gebührentreie Wort „Presse“ zu kennzeihnen und werten nur in es Zeit von 6 Uhr Abends bis 9 Uhr Morgens befördert. Non der Ausfertigung besonderer Ausweiskarten für die Auflieferung wird bis auf weiteres abgesehen. i

dung

Theater und Musik,

Deutsches Künstlertheat er.

Im Deutschen Künstlertheater begannen gestern die Aufführungen einer sommerlihen Gastspieltruppe unter der Leitung von Joseph Snaga, dem Schöpfer der Musik zu dem Volks\tü>k „Der Hutmacher Seiner Dur<{lauht“ ven Oueden}eldt und Halton, das bei dieser Gelegenheit zum ersten Male gegeben wurte. Die Musik ist dieses Volksstüks besserer Teil, sie gibt den Liedereinlagen und Couplets, ohne unvornehm zu werden, eine pràg- same Gestalt und hilft au< über Sto>ungen der Handlungen leit hinweg. Die Handlung elbst seßt nicht übel ein: Der Outmacher Bolle, ein biederer Handwerker alten Schlages, weist ‘dem Hoflakai, der ihm eine Kopfbede>ung französischer Her- funft des regierenden Fürsten zur Autbesserung bringt, die Tür, nachdem er seiner Meinung über Bevorzugung ausländischer Ware etwas zu freimütig Ausdru> gegeben hat; er joll nun wegen Meajestätsbeleidigung vor Gericht gestellt werden. Der watere Geselle Fuß Werner, der des Hutmachers Tochter liebt, läßt sih aber statt feiner verhaften. Leider wird dieser Vorgang von den Verfassern niht folgerihtig fortgeführt, sondern artet \chon im zweiten Af1 in den üblichen Possenunsinn aus, und im leßten er)<heint dann als Deus ex machina der Sürst selbst, um alle Verwirrungen zu lösen. Gespielt wurde ret flott und gut, besonders von Karl Wallauer, der den Hutmacher, und von Marx Adalbert, der den pfiffigen Gelellen gab. Aber auch die Damen Böklin und von Puttkammer, die Herren Bergmann und Meynadier u. a. trugen ihr redli<h Teil zum Erfolge der Aufführung bei, die viel Heiterkeit und Beifall we>te.

Mannigfaltiges.

Unterricht in der Säuglingspflege in den Volks \{<ulen. Im Sißungésaale des hiesigen Ministeriums des Jnnern- tagte gestern, wie „W. T. B.“ meldet, unter dem Vorsiß des Ge- heimen Obermedizinalrats Krohne eine von der Deutschen Ver- einigung für Säuglings|<huß eingesetzte größere Kommission, bestehend aus dem Wirkl. Geh. Obermedizinalrat Dietrich-Berlin, Professor Göp- pert-Göttingen, Professor _He>er-München, Stadtschulin1pektor Henze- Frankfurt a. M., Geh. Oberregierungsrat Heuschen-Berlin, Professor Langstein-Berlin, Geheimrat Meier-München , Professor Peiper- Grei}8wald, Dr. Nosenhauvt-Frankfurt, Dr. Nott-Berlin, Regie- rungéë- und Schulrat Schapler-Bromberg und Professor S(hloß- mann-Düsseldorf. Festgelegt wurden die Nichtlinien, die maßgebend fein sollen tür die Gestaltung des Unterrichts in der Säuglingsvflege in den Volks\{hulen sowie für Art und Umfang der Ausbildung der für den Unterricht in Betracht kommenden Lebrpersonen, der verschiedenen Kategorien Lehrerinnen und bei Fehlen dieser die sonst in Betracht kommenden Persönlichkeiten sowie Pflegerinnen, Schwestern usw.

Im Marmorhaus=am Kurfürstendamm wurde vor cinigen Tagen ein eigenartiges Filmspiel, „Lebensbahnen“", mit gutem Grtolg zum ersten Male einer geladenen Zuschauerschast vorgefühct. Gs schildert den Lebenslauf eines Bühnensängers, den das Schicksal auf und nieder führt. Die Handlung durchzieht ein hübsches ed, das der in Berlin als Operndirigent bekannte Kapellmeister Bertrand Sänger vertont hat, und das der Darsteller der Hauptrolle auf den Film, der Opernsänger Marx Nivelli, selbst hinter der flim- mernden Leinwand mit gutem Ausdru> sang.

London, 19. Juli. (W. T. B.) Lloyds erfährt aus New York, daß der Dampfer „Osterdyk" infolge eines Zusammenstoßes auf offener See gesunken ist.

(Foriseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Sommerspielze

Berliner Theater. Sonntag, Abends | Lessingtheater. Sonntag, Abends Theater des Westens. (Station: | Kastner und Rolph Tesmar. Musik von

74 Uhr: Blitblaues Blut. Operette | 75 Uhr: Der Schauspieldirektor. Sing- | Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) | Fr. Gellert. in drei Akten von Rudolt Bernauer und | spiel in einem Aufzug von Wolfgang & Lal )

it. (Direktion : Maximilian | „Montag und folgende Tage: Unter der

Königliche Schauspiele. Opern- O Schanzer. Musik von Walter | Amadeus * Mozart. Dichtung von Louis Sladek.) Sonntaa, Nachmittags 34 Uhr: | blühenden Linde. ä L g

haus und Schauspielhaus ges<lo}sen.

blaues Blut.

Deutsches Theater. Sonntag, Abends 8 Ubr: Bibikoff.

Montag und folgende Tage: Familie Schimek.

Kammerspiele. Biro.

Sonntag, Abends 7} Uhr: Jukognito| Montag und folgende Tage: Die Zariu. | Wilhelm Menyer-Förster. Montag und folgende Tage: Alt- mäßigten Preisen: Jmmer feste druff !

(Operette). Montag und folgende Tage: Ju- Fognuito (Operette).

(Theater am BVülowplat.) (Untergrundbahn S{hönhauser Tor.)

Komödienhaus. Sonntag, Abends ; 8 Uhr: Die Zarin. Shauspiel in drei| Vrhillertheater. Charlottenburg. Akten von Melchior Lengyel und Ludwig Sonntag, Abends 7F Uhr: Alt - Heidel-

berg. Schauspiel in fünf Ak Theater am Noll plaß. |Geboren: Ein Sohn: Hrn. Ober- Bil A Me oon ¿E E s Os. leutnant von Moller (Quedlinburg).

Wre a E A E R ID R T METE

Deutsches Künstlertheater. (Nürn- : 9 bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoologischen Volksbühne. Garten.) Sonntag, Aber 73 : Uhr:

GCharell.

Tänzerin.

Heidelberg. Abends

Sonntag, Abends 743Uhr: Ein Sommer- | Quedenfeldt und Theo Harton. Musik | Die Kinokönigin. Abends 71 Uhr: | Schachteln.

uachtstraum. von Josef Snaga.

Sommernachtstraum.

drei Akten von Carl Rößler.

fünf Frankfurter.

Die Schwestern und der Fremde, s<höue Heleua.

PVèontag und folgende Tage: Ein Give Sei A Akten von August Neidhart. Musik

Musik von Jacques Offenbach.

Schwarzwaldmädel. Operette in drei von Leon JIessel. waldmädel. Fliege. Sh

Soldat der Marie. Spiel mit Ges

E Bacytein, peretie einem Vorspiel h : und drei Akten von Hermann Haller. Komische Oper. (An der Weiden- | Gesangsterte von Nideamus. Mußk von Der Hutmacher Seiner Durchlaucht. | dammer Brüke.) Sonntag, Nachmittags | Walter Kollo. Volksstü> in drei Akten von Gustav! 35 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: | Montag und

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) * | Montag und folgende Tage: Schwarsz- Sonntag, Abends 7$ Uhr: Die spanische | Direktor Dr. Ty rol in Charlottenburg:

Theater in der Königgräßer e E e A Straße. Sonntag, Abends 8 Uhr: Direktion : Georg Hartmann.) Sonntag, | Neues Operettenhaus. Sonntag, | spanische Fliege. Die fünf Frankfurter. Lustspiel in | Abends 74 Uhr: Die \<öne Selena. | Abends 74 Uhr: Der Soldat der / ; i Burleske Vper in drei Abteilungen von | Marie. Operette in drei Akten von é : Montag, Mittwoch und Freitag: Die | Meilhac und Halóvy. Deutsch von E. Dohm. | Bernhard Buchbinder, _ Jean Kren und Thaliatheater. (Dresdenerstr. 72/73.) Dru> der Norddeutschen Buchdrukere! 9

: 2 3 _ {Alfred Schönfeld. Musik von Leo Ascher. Sonntag, Abends 7+ Uhr: Unter der Verlagsanstalt, Berlin, Milhelmftraße 2% Dienstag, Donnerstag und Sonnabend : Montag und folgende Tage: Die Montag und folgende Tage: Der blühenden Linde. Ein fröhliches i

Franz Arnold und Ernst Bag. ‘fte j Montag und folgende Pier Die Der Vorsteher der Gehalte L tin,

T T E E L

ollo. Schneider. Hierauf - Ballett Charell. | Zu ermäßigten Preisen: Das Glü | éi Montag und folgende Tage: Blig- Montag und folgende Tage: Der | im Winkel, N 74 Ube: De S S, cid Schauspieldirektor. Hierauf: Ballett | Tänzerin. Komödie in drei Akten von : Melchior Lengyel.

Montag und folgende Tage: Die

Familiennac<hri<ten.

Verehelicht: Hr. Dr. jur. W. Grabs von Haugsdorf mit Frl. Ellen Schütte (Iserlohn).

Eine Tochter: Hrn. Leutnant Hans

: 5 öttingen). Yrn- ti ae: Drei alte | Hrn on ung (O Oertel (Oppeln). tes E Dr. Juliu von Braun (Breslau). A Ge st or f n: ( S Cisenbahndiren ns

Sago: Duat präsident a. D. Otto von U folgende Tage: Drei alte (Berlin)

O

Verantwortlicher Schriftleiter:

i C g Verantwortlich für den Anzeigentei!:

J. V.: Rechnungsrat Reyher 10 N

Verlag der Geschäftsstelle (J. V.: Ne yber. n De

Berlan. us

Vier Peilagen.

ang in drei Akten von Leo

Erste Beilage

zum Deutshen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeigee.

Berlin, Sonnabend, den 20. Juli

Amtliches.

Kriegsministerium. Bekanntmachung.

azu R I E l i rinr t A aria trt mi D m E R T E

¿ 169.

Es I E I R p ——————- S e

es

Bezeichnung der

Spender 4 Spenden |

nie i L m m E E

Anerbieten

1918.

R E E -—

Zum Besten des Heeres find beim Königlich preußischen Kriegsministeriuum im Monat Juni 1918 an freiwilligen Spenden und Anerbieten eingegangen:

Bemerkungen

B. Zur besseren Pflege der Verwundeten und Kranken.

100 Einnehmeröhr<{hen. | ,

C. Für Invalide und Hinterbliebene. 500,— #

d Nabaleriei Di ae A6 49,68 M

1 | Boers Apotheke in Berlin e a a C H

Feuerwerkélaboratorium Spandau „L |

Für fkcieg8invalide, dauernd verstümmelte Manns sha1ten. Für invalide gewordene Mannschaften.

Summe C | 549,68 4 :

D, Zur allgemeinen Verwendung für die Truppen. ftor Symplattt in SoDotE L, 33,50 Dir rtogesellsWaft Frankfurt a. O. von ungenanntem Spender .. | Lidtspielhaus N. Poll in Anklam . j C Verein Genesungsheim Idstein i. T. in Frankfurt a. M... .,

Karl Jalowicz, Zahnarit, Feldlazarett 173 . ,, S Oskar Hellmann in Glogau Ï

137,— M 1000,— #4

5,— | 100 Abdru>e „Das ist Altöftre|<3 | Sieaes\<ritt“*

1378,50 Æ |\

Zusammenstellung.

Emme B... ¿ | Summe O s 4 549,68 M

Summe D Ls A 1378,50 4

Für unsere heimkehrenden Kriegsgefangenen. Hüc Beihilfen zu Badekuxen für Fami;ienmitglieder von Angehörigen der preußischen Armee.

Zur Verteilung an Lazarelte.

; zusammen. . 1928,18 Dazu laut Bekanntmachung vom 25. Juni 1988 8 778 579,74 M4

| U 6 v 8 780 507,92

Dies bringt mit dem Ausdru> des Dankes zur öffentlichen Kenntnis j Berlin, den 19. Juli 1918. Der Kriegsminister. oon Stein.

Ministerium des Jnnern.

Jn der Woche vom 7. bis 13, Juli 1918 auf Grund der Bundesraisverordnung vom 15. Februar 1917 ¡Wohlfahrtspflege während des Krieges genehmigte Vertriebe von Gegenständen.

a E : Stelle, an die Zeit und Bezirk,

d t : S Zu fördernder Wohlfahrtszwe> oacfibei werdas in denen bas Untecnehuren

ollen ausgeführt wird

Big 31. Dezember 1918, Preuß?n. Vertrteb der Kunstblätter , Emden“, „Hindenburg“ und „Déeu!shländs

1 Jentralfomiiee der Deutshen | Kriegswohlfahrtszwe>e der Deutschen | Notes Kreuz | Vereine vom Roten Kreuz, Vereine vom Roten Kreuz

| | reuzpfennigsammlung, Berlin Sirteb®, >= Mevdrich Gon Gaus

, 66 23

A zu Haus ausgeschlossen. (Ber-

längerung etner bereits erteilten Eilaubnis.)

Bis 31. Dezember 1918, Preußen. Vertrieb von Kreuzpfenntgpolsikarten und Marken. (Verlängerung einer bereits erteilten Grlaubnite.)

:| Zentralkomitee der Deutschen | Zum Besten der besttmmungsgemäßen | Notes Kreuz | pie P NRot:n Kreuz, Aufgaben des Roten Kreuzes | Derlin W.

Berlin, den 18. Juli 1918.

Der Minister des Junern. J. A.: von Jaroßyky.

mítsli m weiteren Verlauf der Besprechung ergriff der frühere Ni<fa es. Minister des Aeußern Graf Czernin das Wort und Oesterreich-Ungarn. führte aus: M N | „Wenn der Ministerpräsident den Weg, den er angezeigt hat, Das österreichische Herrenhaus nahm vorgestern die wirklich geht, ist es fein Zweifel, daß wir uns unbedingt hinter ihn edorlage, betreffend die Errichtung eines Ministeriums stellen werden. Unsere Politik krankt an dem Gebrechen des Systems, ‘Volks gesun dheit, an und begann die Besprehung der | daß wir einen anderen Kurs in der äußeren und in der inneren 1 Ninisterpräsidenten Dr. von Seidler abgegebenen Re- | Politik verfolgen. In der äußeren Politik steuern wir Gott sei Dank ttungserflärung. ( den deuts<hen Kurs. Wir arbeiten sehr eifrig an einem Ausbau taut Bericht des Wolffshen TCTelegraphenbüros begrüßte. | und an der Vertiefung des deutschen Bündniises. Jm Innern muß Vaernreiter die Verwahrung des Ministerpräsidenten gegen die | zugegegeben werden, daß der Ministerpräsident, dessen gute Gigenschaften vidung des Paragraphen 14, und zwar umsomehr, als es in den | ih anerkenne, seit einiger Zeit bestrebt ist, einen klareren Kurs einzu- n Wochen nicht den Anschein gehabt habe, als sei der | s{lagen. Im Innern war die Politik eiu planloses Herumlavieren. graph 14 vollständig von der Oberfläche ver|<wunden. Der | Cine innere Politik, die sih im Einklang mit der äußeren Politik "r erklärte, den Grundsäßen, die der Ministerpräsident über | befindet, kann sih nur auf eine Mebrheit stüyen, die ihrem Wesen Stellung der Deutschen ausgesprohen habe, werde | nah deuts ist. Nur die Ausscheidung Galiziens aus dem öster- h von der überwiegenden Mehrheit des Hauses voll | reichischen Länderkomplex kann uns einen entscheidenden Schritt vor- îinmt werden, ebenso der Erklärung, daß die Tür zur Ver- | wärts bringen. Cine \{<wankende innere Politik nimmt Oesterreich Wigung allen, die si< zum Staate bekennen, ofen stehe. Die | seine Widerstandskraft und ermutigt unsere Feinde, die ganz offen auf Uschen dieses Staates seien nit nur die Tragbalken des Staates | die Revolutionierung des MReiches hinarbeiten. Das war nicht xd deutschen Bündnisses, sondern es sei ihre Bestimmung, au< | immer so. So lange die Entente hoffte, uns von Deutschland wußten Führer zu sein und die Brü>ke zu bilden, die alle | trennen zu können und uns zu einem Sonderfrieden zu bringen, r Desterreihs zu einem Ziele vereint : der Größe und dem | behandelte fie uns wohlwollend. Erst seitdem sie die Ueber- | des Vaterlandes. Veber das. Verhältnis zu | zeugung erlangte, daß wir einer Felonie unfähig sind und daß wir d erklärte Redner, der Kaiser habe auf die Be- | den Verteidigungskrieg für Deutschlands Interessen genau so wie für der Entente, Oesterreih aufzulösen, die einzig richtige | die unseren führen werden, hat die Protektion dem Versuche der vort gegeben dur die Vertiefung des Bündnisses mit dem | Revolutionierung Play gemaht. Die Monarchie kann, solange dieser hen Reiche. (Bravorufe.) Das sei eine historishè Tat, und | Krieg dauert, nur der Bundesgenosse oder der Feind Deutschlands, verde gewiß ihre Früchte tragen. Dr. Baernreither bedauerte die | aber niemals neutral sein. Cine neutrale Rolle der Monarchie würde „fenzung der Sal ¿burger Verhandlungen auf das | bedingen, daß wir weder deutshe Truppen noch Rohstoffe nah n lépolitishe Thema bezw. auf die Zollbehandlung und wies | Deutschland durhließen. Ohne diese Bedingung bekommen wir keinen B bin, daß die Zölle bei der jeßt gebundenen Wirtschaft von een mit der Entente, mit ihr kommen wir in Konflikt mit h deordneter Bedeutung seien. Viel wichtiger sei für die Er- euts{land und tauschen einen Krieg für einen anderen ein. Hie der Produktivität daß die nötigen Nohstoffe und der_nötige | Ich sage das nicht für die Regierung und die maßgebenden Stellen h traum erhâltlih seien. Wichtig se die Verkehrspolitik. All | des Reiches, weil sie Gott sei Dank alle darin einig sind, das | fônne dur< ein enges, rüthaltloses, loyales Zusammen- E zu A A ¿0 A E gien Ol f alen | ih eifall. emente, die ni<t aufhören: „Lo d! : G gehör ¿aviE a Su O R r A Mtoiandile Ich lasse alles beiseite, was die Ehre und Bundéspflicht erfordern, pen, ihre Selbständigkeit au gegeuüber dem treuesten, engsten | obwohl das allein für mi< und alle anwesenden Herren gegen h; ndeêgenossen zu jvahren (Beifall) Aber die Furcht, in Ab- | wäre, um den Gedanken nicht zu ventilieren. (Beifall.) Jch möchte igkeit zu geraten, bilde cine Hemmung für eine großzügige, auf | nur eines sagen: Gemeinheiten sind in der Weltgeschichte genug da- Is e gerichtete Abmachung mit dem Deutshen Reihe. Da- | gewesen, aber wenn sie nebenbei blödsfinnig sind, dann hig men die Kräfteverhältnisse au< immer zur fallweisen Nach- (Heiterkeit und Zustimmung.) Unsere innere Politik hat „au< Vesterroi rgend diese Nach iebigkeit sei es, die der Selbständigkeit | das Bündnisverhältnis geschädigt. Wie f\oll man einem öster- gt Tres hade und außerdem ein gewisses Gefühl der Bitter- | reichischen Minister des Aeußern beispielsweise in Berlin Glauben treuge. Deshalb ist es,” so {loß der Medner, „not- | schenken, daß dieses Desterreih ein dauernder und treuer Freund n diejem Punkte jede kleinlide Auffestung abzustreifen, | Deutschlands sein wird, wenn man die tshechishe und die auf diesem Wege weiter kommen wollen.“ (Beifall). südslawishe Bewegung sieht, wenn man den haßgeschwängerten An-

griff der Slawen gegen alles, was deuts< ist, liest und daneben eine österreichische Regierung thront, die all diese Vorgänge mit der gleichen väterlichen und unparteiishen Liebe umfaßt. Eine innere Politik, die sich niht auf dem gleichen Kurs wie die äußere bewegt, schädigt au unseren europäi|hen Einfluß auf die Crreichung des Weltfriedens. Der Krieg ist in lezter Instanz ein Duell zwischen Deutschland und England. Jn dem Augenbli>, wo Deutschland und Eng- land sich verständigen, ift der Weltkrieg zu Ende, trotz der französischen und italienishen Groberungsutopien. Wir haben keine direkten Reibungen uit Cngland. Wir Oesterreicher sind auch sonst weniger unbeliebt als der große Bruder an der Spree. Wir sind {wä<her und ungefähr- licher als der deuts<e Bruder. Wir find auch besheidener in den Ansprüchen, ziemli frei von Wünschen nah Ländererwerb,- und alles das zusammengenommen macht, daß wir zu einer Vermittlerrolle geradezu bestimmt find, aber nur unter einer Bedingung: Wir müssen das volle und uneingeshränkte Vertrauen Berlins besigen. Nur wenn in Berlin die Ueberzeugung besteht, daß wir be- dingungslos ehrli< sind, und daß wir die deutshen Interessen genau so vertreten wie die unsrigen, nur dann wird Deutsch- land - zugeben, daß wir im Friedenskonzert die erste Violine spielen. Zu der bedingungslosen Chrlichkeit gehört 68, Daß Wir eine innere Politik verfolgen, die niht nur für Kriegsdauer, sondern auf lange, lange hinaus den dauernden engen Anschluß der Monarchie an Deutschland verbürgt. Natürlih, wenn wir die deutschen Interessen ebenfo behandeln follen wie die unsrigen, wenn wir für sie kämpfen sollen, wie für die unsrigen, und ih wünsche, daß dies so sei, dann müssen wir wissen, welches die Kriegsziele sind, für die wir den Krieg weiterführen follen. Jch stelle keine Anfrage an den Ministerpräsi- denten. Ich verlange auch gar nit, daß man uns die deutschen Kriegsziele mitteilen möge. Ich hoffe nur von ganzem Herzen, daß der Minister des Aeußern die Krieg8ziele Deut|hlands kennt, daß sie nah wie vor rein defensiver Natur sind und daß der Charakter des Verteidigungskriegs unversehrt aufre<hterhalten geblieben _ist. Niemals würden es die Völker Oesterreichs verstehen, daß wir diesen shre>lihen Krieg für Groberungswünsche eines fremden Staates ver- längern sollten. Die Zumutung allein wäre imstande, das Bündnis zu gefährden. Ich habe mit großer Befriedigung die leßten Aus- führungen des Reichskanzlers betreffs Belgiens vernommen, und ih glaube sicher hoffen zu können, daß der abgeklärte Geist des hervorragenden Staatsmanns die Bürgschast dafür au<h in Deutschland bietet, daß der Krieg in dem Augen- bli> sein Ende erreicht haben wird, wo der Feind auf seine utopischen Groberungsabsichten verzichtet haben wird. Sowohl der YMeichskanzler als au<h Lloyd George und unser Minister des Aeußeren sind nah ihren Erklärungen geneigt, Vorschläge zu prüfen, aber keiner will fie machen. Aus diesem Zwiespalt wäre doch ein Ausweg zu finden wenn jede der beiden Vlächtegruppen ihre &riedensvor|läge schriftlich einer neutralen Macht übermitteln würde, die sih dur< Vergleich der beiderseitigen Friedensvorshläge ein Bild machen könnte, ob eine Einigung möglih fei oder ni<t. Wenn nur die geringste Ausficht auf eine Verständigung vorhanden ift, sollte der Versuch unternommen werden. Ob der Moment jeßt dafür gekommen ist, oder niht, kann man wohl nur an kompetenter Stelle beurteilen. Der Redner kam dann auf die austro-polnis{<e Lösung zu sprechen, die nur in Uebereinstimmung mit Berlin mögli sei, nachdem wir ein Kondominium in Polen haben. Niemals werden die Deutschen diesen gewaltigen Machtzuwachs der Monarchie zugeben, wenn sie nit die feste Ueberzeugung haben, daß die Monarchie ein dauernder und treuer Verbündeter Deutschlands bleiben wird. Die zentrifugalen Tendenzen, die ein folhes dauerndes Bündnis ausschließen, machen auch die austro-poluische Lösung unmöglich, denn niemand wird doch glauben oder behaupten wollen, daß der mitteleuropäische Gedanke und die slawishen Pläne miteinander vereinbarliche Begriffe sind. Jch bin in leßter Zeit sehr \keptish geworden, was die austro- polnische Lösung anbelangt. Ich glaube niht mehr an dieselbe, denn \chließlih entsheiden darüber, ob die austro-polnishe Lösung zu- stande kommt oder nicht, weder die österreichischen Polen noch die österreihishen Ufkrainer ; entscheiden darüber wird das Faktum, ob zwischen Wien und Berlin jene Vorbedingungen herzustelleu sind, die eben die Grundlage des ganzen Gedankenganges bilden. Aber au, wenn dies der Fall wäre, so müssen unsere Polen no< sehr viel Wasser“ in ihren Wein shütten. Die Grenzen, von welchen sie heute träumen, werden sie niemals erhalten. Der Tag wird kommen, an welchetn die Herren bescheidener und froh fein werden, wenn ein einhbeitlihes Polen überhaupt zustande kommt. Gegenüber der Beschwerde des Sprechers des Polenklubs, daß die polnis<e Negierung nicht

a A M, E N A S R E E, V gem “7.

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