1918 / 172 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

BekanutmaGunag

Auf Grund des § 1 der BundesratsbekanntmaGung zur Fern baltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (NGBI. S. 603) und der bierzu ergangenen Ausführungs- bestimmungen habe ich dem Kaufmann Max Wuttke, hier, Friedenstraße 1, den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs und des Krieg8bedarfs vom 2. Juli 1918 ab untersagt.

Magdeburg, den 17. Juli 1918.

Der Polizeipräsident. J. A.: Dr. Quenstedt.

BeltauntmaGung, Auf Grund der Bundesratêverordnuyrg vom 23. September 1915 RGBl. S. 603 und den Ausführungsbestimmungen zu der Verordnung des Bundesrats über die Fernbaltung unzuverlässiger Personen vom Handel Min.-Vl. 7. O. u. G. S. 246 wird mit Montag, den 15. Juni 1918, dem Fleischermeister Otto Eicler in Marienburg, Sandhof, der Handel mit Lebensmitteln aller Art untersagt. Die Verkaufsstellen find ge- \chlossen worden. Die Kosten der Veröffentlichung trägt der von der Anordnung Betroffene. Marienburg, den 18. Juli 1918. Die Polizeiverwaltung. Born.

BebtanntmaPGung Dem Gemüsehändler Ro bert Welp in Minden, Hufs{hmiede Nr. 25, ist heute wegen Unzuverlässigkeit der Handel mit Lebens- und Futtermitteln aller Art, insbesondere mit Gemüse und Obst, auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915

(RGBL. S. 603) untersagt worden. Die dur das Verfahren verursachten baren Auslagen, insbesondere die Gebühren für die Ver- öffentlihung, hat Welp zu tragen.

Minden, den 18. Juli 1918.

Die Polizeiverwaltung. Dr. Di eckmann.

Bean maun g.

Auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915, betr. Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel, wird der Kaufmann August Schönhardt in Olpe, am Gallenberg, von Handel mit Gegenständen des täglihen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit für die Dauer cines halben Jahres ausge-

chlossen unter Auferlegung der durch dieses Verfahren entstehenden Kosten. Olpe, den 11. Juli 1918.

Oer Landrat. Freusberg.

Bekanntmaqchung.

Auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915, betreffend Fernhaltung unzuverlälssiger Personen vom Handel, ist der Kaufmannsfrau Koneßny in Petershofen durch Verfügung vom beutigen Tage der Handel mit Zigaretten wegen Unzuverlä)sigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt worden.

Natibor, den 12. Juli 1918.

Der Landrat. J. V.: Christen, Kreissekretär.

Denn Em Ot n a

Auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915, betreffend die Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel (NGB[. S. 603), haben wir dem Handelsmann Nobert Poser aus Neichen- bach i. Schl. durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Web-, Woll- und Stricckwaren wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb u ntersagt.

Reichenbach i. Schl., den 16. Juli 1918.

Die Polizeiverwaltung. Steuer.

Dea O o

Auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915 (NGBl. S. 603) zur Fernhaltung unzuverläsfiger Personen vom Handel wird der Ehefrau des Emil Schemann in Remscheid, Meorsbach 25, der Handel mit Lebensmitteln und Gegen- ständen des täglichen Bedarfs unter Auferlegung der Kosten der Veröffentlihung untersagt.

Remscheid, den 18. Juli 1918.

Der Oberbürgermeister. J. V.: Gertenbach.

Werannt maun q.

, Dem Kaufmann David Busacker hierselbst ist der Handel mit Schuhwaren wegen übermäßiger Preissteigerung auf Grund des § 1 der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Per- sonen vom Handel vom 283. September 1915 (RGBl. S. 603) untersagt worden.

Swinemünde, den 17. Juli 1918. Die Polizeiverwaltung. von Grätzel.

BEbETanntmaqunga.

Dem Gastwirt Eduard Soffner in Schmiedeberg ist gemäß der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (NGBl. S. 603) der S mit Gegenständen des täglihen Bedarfs, ins- esondere Nahrungs- und Futtermitteln aller Art, sowie rohen Naturerzeugnissen oder mit Gegenständen des Kriegs8bedarfs untersagt worden.

Wittenberg, den 10. Juli 1918.

Der Königliche Landrat. von Trebra.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangenden Nummern 21 und 22 der Preußischen Geseßsammlung enthalten

Nummer 21 unter

Nr. 11660 das Gesetz, betreffend die P des Staatshaushaltsplans für das Rechnungsjahr 1918, vom 18. Juli 1918, unter

Nr. 11 661 das Geseß, betreffend die Ergänzung der Ein- nahmen in dem Staatshaushaltsplan sür das Rechnungsjahr 1918, vom 18. Juli 1918 und unter

Nr. 11 662 eine Bekanntmachung, betreffend die Genehmi- gung der Notverordnung vom 28. März 1918 (Geseßsamml. S. 39) über die Verlängerung der Amtsdauer der für Bergwerke gewählten Sicherheitsmänner und Arbeiteraus\{chuß- mitglieder durch die beiden Häuser des Landtags, vom 1. Juli 1918.

Nummer 22 unter / Nr. 11663 das Eisenbahnanleihegeseß, vom 2. Juli 1918 unter ,

Nr. 11664 das Geseß über weitere Beihilfen zu Kriegs- wohlfahrtsausgaben der Gemeinben und (Gemeinrdeverbände, vom 2. Juli 1918 und unter

Nr. 11 665 das Geseg über Kriegszuschläge zu den Ge-

bühren der Notare, Rechtsanwälte und Gerichtsvollzieher und zu den Gerichtskosten, vom 6. Zuli 1918,

Berlin W. 9, den 24. Zuli 1918. Königliches Gesetsammlung3amt. Krüer.

Angekommen: Seine Exzellenz der Präsident des Reichs8-

bankdirektoriums, Wirkliche Geheime Rat Dr. Havenstein vom Urlaub.

Nichtamtliches. Deutsches Neich. Preußen, Berlin, 24. Juli 1918. Jn der am 23. Juli 1918 unter dem Vorsitz des Stellver-

treters des Reichskanzlers, Wirtlichen GeheimenRats von Payer abgehaltenen Vollsizung des Bundesrats wurde der Entwurf von Ausführungsbestimmungen zum Umsaßsteuergesetz angenommen.

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesrats für Zoll-

und Steuerwesen, für Handel und Verkehr und für Justizwesen hielten heute eine Sißung.

Der Großherzoglih badishe Gesandie Dr. Nieser hat

Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt vis auf weiteres der Bevollmächtigte zum Bundesrat Ministerialdireftor Kempff die Geschäfte der Gesandtschaft.

Der schweizerishe Gesandte Dr. Mercier ist nah Verlin

zurückgekehrt und hat die Leitung der Gesandtschaft wieder übernommen.

Oesterreich-Ungarn. Der frühere Urterricht2minister Hussareë empfing

Blättermeldungen zufolge gestern vormittag im Abgeordneten- hause die Mitglieder des Verbandsausschusses der deutsch- nationalen Parteien, wobei er die Richtlinien der Politik entwidelte, die ec im Falle seiner Ernennung zum Ministerpräsidenten befolgen würde. Aus diesen Dar- legungen geht hervor, daß er vorläufig ein Be- amtenkabikett unpolitishen Charaïters zu bilden be- absihtige, das er jedoch in einem späteren Zeit- punkte durch Aufnahme von Parlamentariern umzugestalten gedenfe. Unmittelbar darauf trat der Verbandsausschuß der deutshnationalen Parteien a

Hussareïs Stellung zu nehmen. Nach den Vertretern der deutshnationalen Parteien empfing Hussarek den Vorstand der Christlichsozialen Vereinigung und im Laufe des Nachmittags Vertreter der Sozialdemokraten, das Präsidium des ts{hechischen Verbandes, Vertreter der Südslaven, Jtaliener und Rumänen.

ammen, um zu den Erklärungen

Das österreihische Abgeordnetenhaus hat nah

gweitätiger Behandlung in namentlicher Abstimmung mit 213 gegen 162 Stimmen die Ueberweisung des Antrags der Tschechen auf Erhebung der Ministeranklage gegen Ministe: präsident Dr. v. Seidler und den gewesenen Minister des Jnnern Grafen Toggenburag roegen Erlassung der Kreis- verordnung in Böhmen jan einé Kommission abgelehnt, womit der Antrag eadgültig erledigt ist. Danach begann die Ver- handlung des von den Obmännern sämtlicher Parteien ein- gebrachten Antrags, worin die Regierung aufgefordert wird, über die Vorkommnisse an der Südwestifront und im O genaue Aufschlüsse zu erteilen. Die Ver- andlung erfolgte gemäß dem Beschluß des Hauses in ge- heimer Sißung.

Der -Haushaltsausshuß des Abgeordnetenhauses hat

mit Nüksicht auf die Entlassung des Gesamtkabinetts beschlossen, die Beratung des Haushaltsvoranschlages zu vertagen.

Polen. In der leßten Sißung der Staatsratskommission für die

Landtagsverfassung wurde, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, endgültig beschlossen, daß dos Alter für das aktive Wahlrecht entsprehend dem Regierungsentwurf auf 25 Jahre festgeseßt werden soll. Die Zulossung von Frauen zum aktiven Wahlrecht wurde mit 9 gegen 8 Stimmen bei zwei Ent- haltungen abgelehnt.

Großbritannien und JFrlaud. Der Entwurf des Gesezes über die Aufhebung der

feindlihen Banken enthält nach einer BVieldung des „Algemeen Handelsblod“ die Bestimmung, daß sie in fünf JZahren nah dem Kriege nicht wieder eröffnet werden können,

Nußzlaud. Nach Meldungen des „Wolffschen Telegraphenbüros“ er-

zählen Flüchtlinge vom Ural, daß die T\hecho-Slowaken für die Ershießung des früheren Zaren mittelbar ver- antwortlih seien. Sendlinge von ihnen hätten die Somwjet- vertreter in Jefaterinenburg im Auftrage der Ententeorgani- sation in Sibirien wissen lassen, daß der Zar besreit werden solle, um an die Spige der Bewegung gegèn die Bolschewiki in Sibirien gestellt zu werden. Der Sowjet in Jekaterin- burg habe sich bedauerlicerweise in diese Falle locken lassen und die Erschießung des Zaren beschlossen, da er fürchtete,

ihn nicht mehr nah einem von den Tscheho-Slowaken unge-

fährdeten Ort überführen zu können. Wie ferner gemeldet wird, ist die frühere Zar in aus Jekaterinburg entfernt worden. Die Großfürsten Jgor Konstantinowitsh, Konstantin Konstantinowitsh und Sergius Michailowitsch, die in

Alapajewsk? gefangen gehalten wurden, sind laut amtlicher Nachricht am 18. Juli befreit worden und verschwunden.

Nach einer Mitteilung des Volkskommissars für auswärtige

Angelegenheiten Tschitsherin an den Kaiserlih deutschen

Geschäftsträger sind bis zum 19. Juli mehr als 200 Linke Sozialrevolutionäre, die an der Ermordung des Grafen

Mirbach und an dem Aufstand gegen die Sowjetregierung

beteiligt waren, erschossen worden. Hierunter befinden ih Alexandrowitsch, ehemaliger Gehilfe des Präfidenten der außer- ordentlichen Kommission, der die Verschwörung gegen den Grafen Mirbach leitete, der Kommandant Jaroff, sein Gehilfe

der Talsache, daß die Einmisc ¡it den von Washington au8gaehenden

feinen anderen Weg gebe, als g über die Noiwendigkeit eines Vu ierten zuzustimmen. Wie die C / insame japanisch-am ition vorgesehen, die wahrscheinli von hegleitet sein wird. / Der General Horwat hat si ufigen' Herrscher über alle russi \a seiner Kundgebung wird erklärt niederherstellen und eine Geseßgebend

berufen Win.

ung8pläne der Nc- Vorschlägen überein- der amerikanischen jammengehens mit entral News“ meldet, erifanishe Erpe- einem Hilfsaus|chuß

Anstürme des Tell in Ge angriff des

Feindes teils vor, leils ín den genangriffen abgewiesen. Vormiitages schieden. Teilkämpfe sind n

M. Saserine und die Kommissionsmitglieder M. ur, J. Kosine J. Boukrcine, A. lengef, S. Finieguine. et worden, darunter auc d r der Abteil1ng es Sabline. jet-Regierung uter dem t\{ fördernd und Helfend

Stellungen, zum Der einheitliche Groß- zuungunsten des Feindes ent- och im Gange.

Im einzelnen.

chnitt General von Watter s{hwarzen Massen gelang es beim ersten 40 gezählten Tanks lany zunähst Boden zu gewinnen. vordersten Linie fingen die Divisionen den den Feind im Gegenangriff zurü. in dichten Mengen, von unserer cflutenden Feinde wieder entrissen. Feind zu neuen Angriffen ver- _mehr als seine alte Linie wieder ¿eindangriff ist zurzeit Zahlreiche zerstörte

F. Kabanoff, M. Ko manoff, Koulakoff, A. Lopoukhine, V. W Mehr als 100 Schuldige sind verhaft Bevollmächtigte des Zentralkomitees im Stabe opoff, Orechkin, und das Mitglied dieses Stab Ein Aufruf der Moskauer Sow vom 13. Juli „An Alle“ beweist, daß auch slowakischen Aufstand die Entente Er lautet, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, fol

; eine gemeir

__ Den gegen den Abs anstürmenden weißen und Ansturm unter Be zwischen Buzancy hinter ihrer Angriff auf und f Villemontoire wurde dem Artillerie beschossenen, zurü Bis zu vier Malen holte geblih aus. Das Korps hat gewonnen. Tigny wieder im Gange. hinter der Front.

ch am 10. d. M. zum gleitung von bis zu

chen Länder ausgerufen. daß er die Ordnung

Von Moskau an Alle! e Versammlung ein-

An Alle und an das Ausland!

Der Haß der imperialistishen Oligarchien gegen das bolshiwistishs Nußland äußert sich in den Ränken und den feindlichen Handlungen der Agenten des Imperialismus. Die engen Bande, die den fran zösishen Imperialismus mit dem tschecho-]lowakischen Aufstande ver- binden, und lein Versuch eines Staatsftreid;s in Nußland sind dur folgende Urkunde bloßgestellt. Das Organ der Rechtsrevolutionäre von Sibirien, das in Omsk erscheint, veröffentliht in Nr. 33 vom 29. Juni den Aufruf des Chefs der französischen Gesandt. Der Worilaut ift folgender:

„Die Mitteilung an den vorläufigen Volizugsaus\huß der tshecho-flowakishen Truppen, die ich von dem französishen Ge- sandten erhalten habe, ist ein chiffriertes Telegramm, welches die Bekanntgabe des Vorgehens der Alliierten in Nußland enthält. Indem ich diese Nachricht weitergebe, erkläre ih, daß ich beauftragt bin, den tschecho-slowakischen Truppen in Nußland tür ihr Vorgeben den Dank der Alliterten auszudrücken. tiefen Verständais der Lage entspricht, macht der tshecho-\lowakischen große Chre und zeugt von der Tapferkeit der Vol zugsorgane auf der riefigen russisch - sibirishen Front und von der Tatigkeit der Führer, welche dank ihrer Umsicht die. Mitglieder zu diefer Maßnahme bewogen haben. zösischen Gesandtschaft mußten vor kurzem Mittel und Wege suchen, um die Verbindungen mit den russishen Sowjetbehörden aufzu nehmen. Jedoch verdienen gegenwärtig diese Behörden in den Augen der Alliierten und der zivilisierten Welt keine solche Haltung mehr. Wir sind nicht mehr in Verbindung mit ihnen, im Gegenteil, jeßt werden sie schen, wie wir ein Herz und eine Seele befreiende Tätigkeit der theo - slowakishen Armee unterstützen Dank Euch ist die russishe Front wiederhergestellt, jedo bis jeßt unglücklicherweise mit einer noch {wachen Beteiligung Diese Front ift gegen die wahren die Feinde der

Kriegsönachricßten,

(D: M) Tanks liegen

Berlin, 23. Juli, Abends. Yertliche Kämpfe auf dem Westufer der Avre. Soissons und Reims hat die fronprinz erneuten einheitlich licher Waffen zum Scheite

liegendem General von Egzel gleichfalls Feindangriff und in Gegenstößen abgewiesen. drangen neue Jnfanterie- und Ta druck richtete sich gegen die L Der Feind wurde abgewief Chaussee hinter sammengeschossen __ Aue im Abschnitt General von Win ckler- sih s{chwere Kämpfe. ab. Höbe 141 ging Gegenangriff wieder genommen. der Straße Soissons—Château- Fuß au fassen. Die Divisionen der und General von Kat h Stärke. mit Tanks angreifend Chateletwaldes, in den der noch im Gange.

Vernichtungsfeuer nahm gegen 6 Uhr Vor- zahlreichen

j Zwischen weereßsgruppe Deutscher en Angriff starker feind- rn gebracht.

schaft Guinet.

Gegen 8 Uhr Vormittags i nlwellen vor inien beiderseits Le Plessier Huleu. Tanks, die über die große ebrohen waren, wurden zu-

Er Yaupt- Außer Senegalesen haben die Der Haupt ihrer Angriffe zwischen Nisne und Amerifaner, in verhältnismüßig Franzosen verteilt, eingeseßt. nischen Hilfstruppen- wurden in dichten M hen Linien vorgetrieben. Sie mußten den E (qusend Toten, Negern wie A sechzehn Wellen Tiefe griffen sie an. Eine veutscen Artilleriefeu geweh:feuer zusammen

Franzosen bei Fortseßung Marne zum ersten Male lig größeren Mengen auf die Die s{warzen wie die omerika- assen gegen die deut- insaß mit einigen zehn- In teilweise Welle nach der anderen : | Maschinen- r Zu _ Auch an den folgenden Ta nuerten sie bis zu siebenmal immer wieder ihre ft erlahmie immer mehr. Offensive begann die amerikanische eten Ansturm zu stocken und dos deuische Artilleriefeuer ei linger, so gingen sie eilig zurück, so sellenweise in ein ciliges Zurüdffsuten ch slaod * die deutshe Jufantezie aus ihren Gräben auf ind empfing die Amerikaner mit einem fte abgegebenen Schnellfeuer.

amerifanishe Bataillone der Visigneux heranrückten, in da die von der Zuckerfabrik vor se machten jofort kehrt und fluteten eiligst ernste Verluste erlitten die Amerikaner in de des 19. und 20. Regimenter aufgerieben. In dem Bei Entente, Erfolge der dihten, liegt eine durhfichtige lk Kenntnis erhielte, wie \ femde Menschen verbluten müss uhe und auf unwähre Beh bgeisterung bald zunichle werd

Dieses Vorgehen, das dem der Front durchg - entwictelten 2? Angriffe verloren und wurde durch Im Dorf Armentières an Thierry gelang es dem Feinde, fe find im Gange.

Abschnitte General von Schoeler en den gleihsfalls in großer en Feind ab. Nur im Nordteil des sind Gegenkämpfe l hier nachgelassen. mit Erfolg in den keit zahlreicher Ge-

Seine Divisionen \{lugen oll

merifanern, bezah!en. vorübergehend

Die Mitglieder der fran

Gegenangriffe Am dritten Tage der en {lug che Jnfanterie bereits beim sih Hinzuwerfen, sobald nur Dauerte das Feuer daß sih der Angriff verwandbette.

1 Feind eindranag, ? Sonst hat die Kämpftätigkei Jagd- und Schlachiflieger wurden

Blüte des russishen Volkes. d i inde Ruhland Kämpfen eingeseßt.

Feinde Nußlands : î

gegen die Feinde des Nechts und der Gerechtigkeit, d. h. gegen di

Die französishe Gesandtschaft, die immer ein auf- richtiger Frcund Rußlands war, kämpft in den ersten Meißen auf diefer gleihen Front an Eurer Seite.“

Wir fönnen hinzufügen, daß der Vormarsh der Sowjettruppen gegen die Tscheho-Slowaten sih immer günstiger entwidelt. Die Hoff- nungen der Feinde der rusfischen Proletarier- und Bauernrevolution, die in diesem Aufrufe ausgedrückt sind, werden noch einmal enttäuscht.

Das Volkskommissariat für auswärtige Angelegenheiten.

Wie die Mosfauer Presse meldet, soll unter dem Protektorat der Entente eine Wologdaer Republik ge- gründet werden, die Murman und Teile von Nordrußland bis Der General Gurko ist zum Komman- dierenden der verbündeten Truppen in Murman ernannt

Die Truppenzugehörig

gewendet, gegen ; agener wird in der Abendmeldung gemeldet.

hend freihändig 11 f am 21. gerieten 2. Division, die in der Schlucht von s Feuer deutscher Maschinengewehre, 1 Noyant aus die S

Deutschen. Bei dem Angri

VDesterreichish-ungarischer Bericht. Wien, 23. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: hen Kriegs\chauplaß Artillerie-

chlut bestrichen, zurück. Besonders n s{chweren Kämpfen agen von Gefangenen sind einzelne . Vor allem die Offiziersverluste sind streben der Obersten Heeresleitung der _heraus8zustreichen oder zu er- Absicht. Wenn das amerikanische Söhne auf fremder Erde für en, würde die künstlich erit- auplungen gegründete Kriegs8-

Auf dem italienis fämpfe wechselnder Stärk

An der albanischen Front seßte griffsversuche beiders alle abgeschlagen.

Nach Nus\ der Feind seine An-

eits des overen Devoli fort; sie wurden

Amerikaner Der Chef des General)tabes.

zum Ural umfaßt.

Einer von „Wolffs Telegraphenbüro“ verbreiteten Mel- dung aus Helsingfors zufolge sind die Engländer im Vor- rüdcken von Archangelsk gegen Murman begriffen. Leßtere Stadt ist bereits ernstlich bedroht. Die Mitglieder des Arbeiter- und Soldatenrats in Kem wurden gefangen genommen und Die Truppen der Alliierten haven die Linie

Bulgarischer Bericht. (W. D. B.)

Mazedonische Front: An einigen Stellen der war die Artillerietätiakeit zeitweilig lebhafter. warfen mit Erfolg Bomben auf feindlihe Biw Südlich von Bitolia in der östlich vom Wardar wiesen wir durch ariffsgruppen ab, die nähern suchten.

Sofia, 23. Juli.

, Generalstabs8beriht vom 22. Juli.

Großes Hauptquartier, 24. Zuli. (W. T. B.)

Wesilicher Kriegsschauplag.

Lebhafte Artillerietätigkeit nördlih der Lys, bei Auf dem Westufer der Avre örtlichem Angriff bei und a Mailly vorübergehend bis an die Avre vor. stoß stellte die Lage wieder her und {lug am Mailly und nördlich davon vorbrehende Teil - ingriffe des Gegners zurüdck.

Zwischen estern früh nah Heranführung ne leine Massenangrifïe fort.

Unsere Flieger ats und BYahy- Moglena-Gegend und i Feuer feindliche An- sich unseren Verteidigungsstellungen zu

hingerichtet. Kantalaks—Kem besetzt.

Arras und bei Albert.

Angesichts des Verbots des Sozialistenkongresses N der Ai ia La

fordert der römische Ausschuß der sozialistishen Parteileitung im „Avanti“ alle Parteimitglieder auf, die Beteiligung an Körperschasten und Handlungen , i Sozialisten benötigen, als Einspruch gegen die diktatorische RNegierung8maßnahme

Mitarbeit Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 23. Juli. Palästinafront:

abzulehnen. - Wie (W. T. B.) Tagesbericht. Auf verschiedenen Teilen der lebte das Artilleriefeuec zeitweise auf. Unsere {hw nahm die feindlichen Bahnhofsanlagen bei Litd und und feindliche Lager und Bewegungen inm fopf unter wirksames

wurde eine feindliche Au

seßte der Feind uer Divisionen Die Armee des General- on Boehn brachte den mehrfach wieder- Ansturm des Feindes völlig zum Scheitern. und Amerikaner

sozialistische geordnete Graziadei dem Ministerpräsidenten am 19. Juli brieflih mitgeteilt, daß er die Mitarbeit in der Kommission für Uebergangswirtschaft, in die er von Orlando berufen Wenn der Entschluß Graziadeis auch niht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aufforderung des römischen Ausschusses der sozialisiischen Parteileitung steht, so tann doch festgestellt werden, daß nunmehr drei sozialistische

an der genannten Kommission nt haben, daß sie als Mitglieder der sozialistishen Oppositionspartei niht in den von der Re- gierung ernannten Kommissionen mitwirken können.

u ere Artillerie ersten v

Jordanhrücken- Auf dem Ostjordanufer lärungsabteilung abgewiesen.

Auf den übrigen Fronten ist die Lage unverändert.

worden war, verweigere.

\chwerste

Zwischen Noyant und Hartennes stürmte der nd fünfmal vergeblich an. nontoire gewann er vorübergehend eiwas Boden. Vegenangriff warf ihn über seine Autgangslinien hinaus. oire wurde dem in dichten Mengen von zurüctfflutenden

feindliche

wiederum

Abgeordnete die Beteiligun Beiderseiis von Ville -

mit der Begründung abgele Der Krieg zur See.

Berlin, 23. Juli. (W. T. B.) sind insgesamt 521 000 B.-R.-T. nugbaren Handels\chiss8raums vernichtet worden. fügung stehende Welthandels\chiffsraum ch friegerische Maßnahmen seit um «rund 18251 000 ringert worden. Hiervon sind rund 11 175 000 B.-R-T, allein Verluste der englischen Handelsflotte.

Nach inzwischen gemachten Fesistellungen find im Monat Mai außer den seinerzeit bekanntgegebenen Verlusten der feindlihen oder im Dienste unserer Gegner fahrenden Handels- chiffe noch weitere Schiffe von rund 48000 B.-N.-T. durch frieaerische Maßnahmen schwer beschädigt in feindliche Häfen eingebracht worden.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

(W. T. “B)

Im Monat Juni

Artillerie des für unsere

beshossenen, entrissen. Vernichtungs feuer t in ihrer Bereitstellung und bei ihrem Ansturm. Panzerwagen, die unsere Linien durh- wurden zufammengeschossen; Jnfanterie, die ihnen folgte, Auch die zwischen Marne kämpfenden Truppen wehrten he Angriffe, meist {hon vor ihren Linien, Von der Höhe nordöstlih von Rocourt und aus alde vom Chatelet warfen wir den Feind im Am Nachmittage fanden nur pfe statt; der Gegner wurde abgewiesen. dauerten schwere Kämpfe Zwischen Marne und Ardre stieß der hrfah vergeblich zu heftigen Tetlangriffen vor. warf der Franzose neben weißen und Engländer

Belgien.

Bei einem von der belgishen Regierung belgischen Par- en Frühjtück erklärte der Ministerpräsident Cooreman laut Meldung der „Agence Havas“: E

Belgien will keinen anderen Frieden, als cinen Frieden der Ehre und des Rechts. Es weist die kühne, kürzlich im Deutschen )eichstag aus- gesprochene Theorie zurück, aus Belgien ein Faustpfand in den Handen feines Schuldners zu machen, der von Belgien Bürgschaften gegen Belgien wird sih über die Reorganisation der Beziehungen zwischen den Staaten nur in vollem Einvernehmen mit den Mächten aussprechen, welche mit ihm für die Sache des Nechts kämpfen. |

ihnen zur Ver ijt somit allein dur

lamentariern gegeben Kriegsbeginn

im Gegenstoß zurückgeworfen. vurcq und arke feindli

seinen Angreifer verlangt.

tgenstoß wieder zurück. nh Teilkäm h

Ukraine. von Reims

sterrat hat einen Geseßentwurf über die Hauptmannschaft in Kiew angenommen. mann ist bereits der General Chanufow

Der Minister des Aeußern hat nah einer Meldung des „Wolffshen Telegraphenbüros“ nah Jassy einen Sonder- gesandt, in der die Wied eraufnahme schen Beziehungen zwishen Rumänien ne verlangt wird. ,

Jn Kiew ist eine Abordnung des russischen

gevietes aus Petersburg eingetroffen, um den Aus- von Lebensmitteln aus der Ukrai des Nordgebietes anzubahnen.

lag8über

Der Mini Feind mebr, Errichtung einer Zum Stadthaupt ernannt worden.

Berlin, 23. . Zuli. U-Kreuzer, Kommandant Korvettenkapitän von Nostiz Jänkendorff, hat 15 Dampfer und 12 Segler mit zusammen rund 61000 B.-NR.-T. versenkt. den versenkten Dampfern befand sih der Hewaffnete engli Truppentransportdampfer „Dw insk“ von 8173 B.-N.-T.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

der Ardre Einer unserer

schwarzen Truppen l Kampf. Der Angriff der in der Bereitstellung wirksam en Ztaliener kam nur {wah zur Entwicklung und nell zusammengeschossen. Auch Franzosen und Eng- urden nah vielfach erbiitertem genstöße zurückgeschlagen. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

auh Jtakiener

furier mit einer Note der diplomati

tampf und teilweise und der Ukrai

en Erzeugnisse E ne geg Ö Statistik und Volkstvirtschaft. Der Viehbesiand îm ypreußishen Staate am 1. Sunt 1917;

ganzen Deutschen Reich die zweite statt, die auf Bundesratöbes{chluß onnen haben, naGbem bereits 1916

Armee des Generalobersten von Boehn ging quartier am Nachmittag des 23. Zuli folgende die erfolgreihe Abwehr des feindlichen am Vormittag ein: O

nstündiger Feuervorbereitung in höchster Kampf- der Feind auf der ganzen Westfront der Armee itlihen Angriff über. Von starker, zum Teil Artillerie unterstüßt, griffen Franzosen, Schwarze tritaner, von zahlreichen Kampfeinheiten begleitet, an. ganzen Front wurden die sich mehrfach wiederholenden

Am 1. Juni 1917 fand im der vterleljätrlihen Viebzähluvgen am 1. März desselben Jahres deg ähnliche Zählungen in Preußen angeordnet waren. zu dem Zwecke eingeführt, die für dle öffen Frage kommenden Viehbestände jedesmal fettzustellen, um bie Fl-ts{hvir!org b-lilih zu regelo.

8% qus Tokio

Nach einer Reuter | ; f die ameri

vom 18. Juli, fanischen Vorschläg und die Entwürfe über diesen Gegensi schen Beirat an hat eine Ent

meldung erfährt die „Time der Antwort auf die am! e zu einem Einschreiten in Sibirien für die an England, Frankreich und Jlalien and zu machende Mitteilung vo genommen worden sind. Die konstitu schließung angenommen, in der es

daß der Entwurf a etwa ei

tiîihe Bewtrt\&aftung in neun Umlage ing der Bevölkerung mögllhit etn Gtvilehzählur g Om: L Sunt 1917 ete slreckle sich gleich der vorangegangenen guf Pferve, Rinder, Sc(weine

m dipiomalli- nelle Partel heißt, daß es

und Schafe; fn Preußen vwte sie, wie ouch tl- sväteren Zäblungen, nech aut dite Zi-geu, di0 Fedext1eh uno die Kant; hen auégedebnt, Die ein Jahr früber (an §. Junt 1916) n Preußen allein au?gefüh:te Biebbestants: ufnahme wae auf Riud r, Stafe

und Scbwelne beichränkt, fie [Ft daßer nur für diese Tire einen Dergle!h mit dem Starde vom 1. Zunt 1917 zu. Am 15. April 1916 aber, als im ganzn Neih eine außecczid-:niliße Zählwng der Rinder, Schweine und Schafe üattgefunten Gat?e, waren in Preußen gleichzeitig noch die Pferde, Ziegen, das Federpich uud die Kaninchen miterheb-n were. Ein W ralel& für den garzen Umfzng der Zählung vom 1. Junt 1917 1äut h d: muna nur durhühren, wenn man diefer die Ergebniffe beider Zählungen (vom 2. Juni und 19. April) des Johres 1916 für Preußen cegenüberitelt. Dies ist ina elner Veröffentlihnng des preu!ishen Statistishen Landesamts in der „Stat. Korr.“ ce'chehen, der wir diz folgenden Angaben cnt- nebmen.

Der Viebbefland in Preußen befand H zu Boginn des Sommers 1917, rein zablenœäftg betcachtt, in einem für tre Verhältnisse der Krieg?zeit außeroibentiiè cünfitgen Entwidlunc 8zuflande. Pei den meisten Viehgattungen ergab tie Beitandszufrahme etne Zahl, die iht nur de-n Virdrauh tin dez voranzegang-nen Monaten aufs- gecliden, sondern au den Stanb des Bortahrecs teilweise recht er- b-blid übersritt.n Lat, fv in aister Rethe bet den Rindern, sodarn vei den Prerden, dem Fed-rvieb, den Ziegen und Kaninchen. Dke Zunahme der leßteren bret Nj. hgattungei hgt im wesentliher mit dex Aughretturg dr Hegens, Selligel- ur Kant: chenzudt juiammer, der si breite Schichten des Volkes zum Zweck ter Selbstyerforgung, teilweise auch zu Ermwerhsjwe den zigewandt h-ben, Dies geht aus der gestiegenen Zzhf dr viehhaltendea Huwsbaltuacea hervor.

Am 1 Junt 19/7 wmden insgesamt 4253512 vtebbaltende Haushaltungen erm/itelé. Vei der Veebbeftartszufnatme vom 2. Auni 1916, die nur N nder, Ecafe uny S {meine umfaßte, wurte eine Anzahl von 2739 475 Hausbaltanaen mi: Biehbeßy f.ftgestellt ;

“am 15. April desselben Johres aber, ais aud Pferde, Ziegen, Feder-

v'eh uyh Kantnchen @-zählt wurden, bezifferte 1 dieser Bestand auf 3 616 729 v: Ebalter de Hauethaliuraen. Der UntersGted zwischen di:fen beiden Zählorgen bon 1916 (877 254) beit ht fl offenbar auf die am 2. Junt 1316 nit mitge¿äblten Gautbultunger, die nur Pferde odcr nur. Zieger, Federoteß oter KaninGen alleta hielten. Stellt man fecner di- étrgebmisse der Zählung vem 2. Funt 1916 denen vom 1. Jurt 1917 geg-nüber, so zict fich ein Unterschied von 1514037 Hauchalturgen mt Pferren oder Z!eger, Geflügel oder Kantochen ullein. Daraus geht ée. vor, daß hzuplfädtlid die Zabl dieser Huvsbalturgen in der Zeit ¡wtheo tem 15. April 1916 und dem l. Juni 1917 so erheblch zugeremmwen hat, nämli yon 877 24 auf 1514 037, d. h. um 636 783 over üher 72 6 ges stiecen ift, Wie sich diefe Zunabme auf die einzelnen Heutshaltiungen nach Viehgatturgen verteilt, läßt ih alerdizgs nid;t ermitteln. Da si aber tie immer Pfer de besipenden Hauthaltunrgen unter den gegen- wärtigen Verbäfktnf-n kaum wefentltch vermehrt haben dürsten, fo geht man in der Annahme nitt fehl, daß an der Ausdehnun g der Biehhaltung größtenteils die Haushaltungen beteiligi gewesen sind, die Ziegaen-, Geflügel- oder Raminhenzuckt altein betreiber.

__W.ndct man si d-n Zahlen der Vichgattungen fc1bit zu, so reigt ib das folgente Ent! lurgebilo, Die Viebzäblu-a vem 1. Junt 1917 ercob: für den Pferdeb estand (ohe Mil!tärpfe: de) eine Menge von 2533 050 Stück. Da die Pferde im Vo jahre nicht am glkeihen Tage, sontern 1} Morat früher (am 15. April 1916) geht worren find, 1äft fl die Bewegung ibrer Zahl von einem Sowmweranfang jum anderen nur ancäßernd best'wmen. Nach der Zählung vom 15. Aprik 1916 bezifferte \ch der Bferdebestan» guf 2449 748 Stü, vrd im Verglei wit di-ser Sol zrigt bie Venge vom 1. Juni 1917 ein Mebr von 83302 Pferd n agieih 3,4 H, das si gegenüter dem Bestand am gleichen Tage des Verjakres rîma um !/; bis ?/; verringert; denn ungefähr in dieser Hobe dürfte fich in der Zwischeazett vom 15. April bis 1. Juni 1916 die Zunohme der Foblen bewegt hafen,

Der NRinde:bestand befand sh am 1. Zuni 1917 in einer Stärke von 12612546 Köpfen, tie tim Vero!eicß mit ècr Merge am 2, Junt 1916 etne anfehulihe Vermehrung ven mehr als 3 M Won (755 395) Stü oder 6,4 vH aufmies. Dis Zunabme entfállt gröttentztfs auf bas Junavteh, inder sie hier Let ci em Be- fend von über 4 Milltonen 707 247 S1 oder 21,1 vH beirä,t. Diese Tatsache ist im besonderen ivsofern be: chienwezt, als Ne das Sesant- bild der Nlterszusammenseßurg des Riuderftapels nickt unw: sentlich berinflußt bat. So bilneie bas Jimgvt-b arm Anfarga des Son mers 1916 etnen Bessa:dteil von nue 285 vH der Gefamtzobk dex Ninder, am 1. Junt 1917 aber war diejer Antetl auf 32,2 vH avgeftiegen. Da d'e lieren Rinder j:6t in ftärkerem Maße als im Frieden zu landwtrtfcvaftlichen Arbeiten herangezoccn weibeo, so fllt hei dieser Verschiebuvg, die für die Ergtfebigkett der Rieder überhaupt nit als Vortell angefehen werben kaun, tns Ge-wichi, daß die Zahl ter Ofen, Stiere und Bullen von 728 070 Stü ant 1. Fxri 1916 auf 720 899 am 1. Junt 1917, d. h. um 7171 ober 098 vH, zurüd- gegangen ist. Die an f und avckch im Verg?clch mit ten tférieden?- verhölintssen ansehalide Zahl der Kühe (6! Millionen) hat fh aberdirgs fn der gleien Zett um 3163 Stück -cder 01 0H vermehrt, do düfte diese Zkl zu einem aroßen Tal aus Jungeren LZteren bestanden haben.

Der Shafbesï and beitrug am 1. Juni 1917 4202 222 Stück und icigt im Verglei mit der Anzah! am aleiten Tage ter vor- läbrigen Söhlung eine Verminderung um 0,4 vH. Daß dies» Äb- nabme trey des starken Verbrauls der Schafe im Jahre 1816 \o gering erscheint, beruHt darauf, daß bie Schofzohl im Frühjahr 1916 ben boheá Stand von 4327 683 Stvck errä4ckt hat, der aus n den Feiédersjahren eine nit Läufigeß Erschetnung 0es- wesen- ist.

Im Gegensaß zu allen anderen Vielgaitungen wies der Schweinebestand eine det: äFtlcke Abnahme auf. Er {lt im Berglethsjahre um nahezu cine Million (967 791) Ttere geringer geworden und bezifferte sich am L. Iurt 1917 auf niet garz 9 Millionen Stück (8 992 096 ge„cnüber 9 959 887 am 2, Junt 1916). Vermindert haben sich aue Atertllafen ; dle größten Lücken zetatez 1) aber bet den Feif-In mit etnem Abgang ven über 17 vH und bet den Schweinen im Alter twishen 6 und 12 Moncten mit etnem Derlust von über 11 H, Der verblievene, immerhin recht bobe Beflard an F-erkeln (übex 2 Mtltonen) und Läufern (nahezu 4 Villionen) lteß jedo beim Vorbandeusein von fast 3 Millionen ôlteren Tieren cte weitere wetentlie Vermeh:ung des Schwetne- be//antes în den nä&sten Monaten erwarten.

Abrvei®end von dem Schwetnebefkcnd und ¿hbmli® der Enlwiee lvna der Rindvlebhaltung nabm wum 1 Iunt 1917 die Zlegen-- Geflügel- und Kaninrnzucht betähilich an Autdehvung zu. Am 2. Juni tes Vo' jahres sind tiefe Kleinviehgattungen nit mitgezätlt worden. Gine Borstellung bon dem Grade der Steigerung der Be- standsziffern läfit ch jedoch annähernd gewirnen, wenn mon das Crgebn?s der näst zurücktltegenden Zählung vom 15. April 1916 zum Verglei beranztebt. Darach betrug die Zab! der Ziecoen am 1. Iurt 1917 3191536 Stück gegenüber 2733942 am 15 April 1916, d, b. sie stieg um 16,7 vH an. Beim Federvteb exgab die Zählung vom 1. Junt 1917 43 705 983 Stück gegenüber 38 460 699 am 15. April des Vorjabres, d. h. ein Mehr von 13,6 rH, und der Bestand dex Kaninch{n bezifferte fi auf 7745554 gegens- über 3301413 am 15. Avril 1916: ex hat fd also mebr als verdoppelt. Beide Zählungen find zar wegen der Ver- \chledenkeit ber Zäblungezeiten witeinander nit wohi verglethbar, die Vermebtung erweist sh aber au dan» neh als beträh!lids, went man d-n Unterschied der Bestandsziffern ?ïr die unberüdfidiigten 17 Monate zwis{en dem 1. Junt und dem 15. Bpril 1916 pm die Hälfte herabjezl. Hiecaus geht hervor, däß di:se Ärt Viebbaltung, die in bezug auf die Weisébersvrgurg der Bevölkerung der öffent« ¡ihn Negelurg uit unterwotfen und! dem freien Bertehx überlassen