1918 / 187 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen Und Eo LILEN,

Den Domänenpächtern Haedge in Kownatken, Domansky

in Mühlen und Müller in Mörlen, Regierungsvezir® Allen-

stein, ist der Charafter als Königlicher Oberahitmaänn veklithen

worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Die Liquidation der dem britishen Staatsangehöxigen James Matckie, Jahaber der Firma James Mackie & Sons, Belfast, gehörigen, bei der Nheinish-Westfälischen Diskonto- Gesellschaft Bielefeld Akt.-Ges. in Bielefeld hinterlegten Vorzugs- aftien der Spinnerei Vorwärts in Brackwede ist beendet.

Berlin, den 5. August 1918. -

Der Minister für Handel und Gewerbe. J: At Fler:

Die am 8. Mai 1917 für das in Deutschland befindliche Vermözen der russishen Staatsangehörigen Ehefrau des Rentners Julius Hartoch, Blanche geb. Harding, in Wiesbaden angeordnete Zwangsverwaltung ift erledigt.

Berlin. den 6. August 1918.

Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: von Flotoro.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Es find verliehen planmäßige Stellen: für Mitglieder des Eisenbahnzeutralamts amd der Eisenbahndireklionen den Regiérungsräten Dr. Luther in Cassel und Drache in Breslau und dem Regierungs- und Baurat Messer- {midt in Berlin; sür Vorstände der Eisenbahnbetriebs- ämter den Regierungsbaumeistern des Eisenbahnbaufächs Steinert in Ratibor und Arnhold Brandt in Berlin und für Regierungsbaumeister dem Regierungsbaumeisier des Eisenbahnbaufachs Berger in Hannover sowie det Regierungs- baumeistern des Maichinenbausahs Schleifenheimer ' in Stargard (Pomm.) und Köpke in Mülheim (Ruhr)-Speldorf.

Evangelischer Oberkirchenra!tk.

Dem Superintendenten Bary ia Luckau i. L. ist das Ephoralamt der Diözese Luckau i. L. übertragen wotden.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 283. September 1915 (RGBl. S. 603) habe ih der Schankwirtin Frau Marie Mamsch, geb. Linde- mann, Inhaberin der Schankwir1schaft „Haus Brandenburg“ in Charlottenburg, Kurfürstendamm 71, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.

Berlin-Sch{öneberg, den 6. August 1918. '

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriegswucherami. J. V.:: Dr. Pokranßb:

Beranmtmck P Ut: 0 Auf Grund der BekanntmaŒung zur Fernhaltung unzuverläfsiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (RGBl. S. 603) habe ih der unverehelichten Schankwirtin Mary Lhews in Berlin-Wilmersdorf durch Verfügung vom heutigen Lage den Handel init Gegenständen des täglichen Bedarfs wegen Ünzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.

Berlin: Schöneberg, den 6. August 1918.

Dex Polizeipräsident zu Berlin. Kriegswucheramt. M. Or PDotranß:

Bekan®#tmachun g. Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (NGBIl. S. 603) babe ih der Händlerin Pauline Lü, geb. Pawlowska, in Be.rlin, Hochstädterstraße 16, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb unter - sagt.

Berlin-Schöneberg, den 6. August 1918.

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriegswucheramt. I. V.: Dr. Pokrany.

Bean ma und Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (RGBl. S. 603) habe ih dem Gastwirt (Geschäftsführer) Hermann Schiemann, Berlin, Lindenstraße 29, dur) Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täglihen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.

Berlin-Schöneberg, den 7. August 1918.

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriegswucheramt. JOMV: Di Pokranß.

———

Bekanntmachung.

- Der Witwe Franz Stricker in Buer-Erle, Bergstr. Nr. 142,

ist durch Verfügung der hiesigen Polizeiverwaltung vom 30. Juli cr.

jeder Handel mit Milch wegen Unzuverlässigkeit verboten

worden. Die Kosten der Bekanntmachung sind von der Betroffenen zu zahlen.

Buer i. W., 6. August 1918.

Der Magistrat. Böker.

Bekanntmachung. Durch rechtskräftigen Bescheid vom 27. Juni 1918 ift dem

Kaufmann Peter Schmiß, Hannover, Naschptaßz 3, der Handel .

mit Käse wegen Unzuverlässigkeit in bezug“ auf «diesen Handels- betrieb auf Grund § 1 dexr Bundesratsverordnung vom 23. Sep- tember 1915 untersagt. Die Kosten dieser Bekanntmachung trägt der Genannte. Hannover, den 23. Jult 1918. Städtische Polizeiverwaltung Hannover. Fink.

| Bekanntmachung.

Waschpulver und verwandte

A ( x1pbor I f ' 19 * el) » 1 1 Koften diefer Bekanntmächung 1agt 2

er Bundesratöäverordnung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen C g d )

vom Handel

16 c ¿ e A xtifeln unte! sagt. Die

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44

Hannover, den d. August 1918. Städtische Polizeiverwaltung. F ink.

——--

BekanntmaqMung. Der Händlerin Eva Nadtke, Peterswalde, ist auf Grund

(NGBl. S. 603) der untersagt

1915

September i 3 und Gemüje

Handel: vom 23. mbe Obst

mit Geflügel, worden.

Heinrichswalde, den 6. August 1918. |

Der Landrat und Vorsitzende des Kreisaubschussecs.

e

J. A: Pawlowski.

Bekanntmachun ck

Dem Schlachter und Händler Heinrich Kähler, wohnhaft in Kiel-Gaarden, Augustenstraße Nr. 26, wird hiermit auf Grund der Verordnung zur Feruhaltung unzuverlä!siger Personen vom Handel vom 23. September 1915 der Handel- mit Gegen - ständen des täglihen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit untersagt. Kiel, den 26. Juli 1918.

Städtische Polizeibehörde.

Dr. Pauly.

Bekanntmachung.

Dem Schankwirt Wilhelm Schlieter, hier, Aweider Allee 91/93, ist durch Verfügung vom heutigen Tage auf Grund der Verordnung des Bundeêrats zur Fernhaltung unzuperlä\siger Personen vom Handel vom 23. September 1915 der Handel mit Lebensmitteln, insbesondere die Abgabe von Speisen und Getränken imGastwirtshaftsgewerbe, untersagt worden, Königsberg, den 31. Juii 1918.

Der Polizeipräsident. von Wehrs.

Bekanntmachung.

Auf Grund der 88 1 und 2 der Verordnung des Bundesrats vom 253. September 1915 ¿ur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel (Neich8geseßblatt Seite 603) und der Äustührungs8- bestimmungen zu dieser Verordnung vom 27. September 1915 wird dem Schuhmacher, Obstpächter und Händler Felix Maciejewsfki, wohnhajst in Wongrowiß, Poststr. 2, der Handel mit Lebens - mitteln und Gegenständen des -täglihen Bedarfs ven sofort ab wegen grober Unzuverlä'sigkeit bis auf weiteres unter- sagt. Die Kosten der Bekanntmachung trägt der Schuhmacher, Obstpächter und Händler Felix Maciejewski in Wongrowiß. Wongrowiß, den 6. August 1918.

Der Landrat. Dürr.

(Foxtsezung des Amtlichen in der Ersten, Zweiten, Dritten und Vierten Beilage.)

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 9. August 1918.

Fn der am 8 d. Mts. unter dem Vorfiß des Stellvertreters des Reichskanzlers, Wirklichen Geheimen Rats von Payer ab- gehaltenen Vollsißung des Bundesrats wurde beschlossen, daß der Reichsfinanzhof seinen Siß in München haben jolle. Außerdem wurde dem ÉEniwurf einer Bekanntmachung zum Biersteuergeseß und von Biersteuerausführungsbestimmungen sowie den Entwürfen, betreffend die Aenderung und Ergänzung des Warenverzeichnisses zum Zolltari? und die Anleitung für die Zollabfertigung, und betreffend Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Besteuerung von Mineralwässern und künstlih bereiteten Getränken, nebst Nachsteuerordnung zu-

gestimmt.

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesrats für Zoll- und Steuerwesen, für Handel und Verkehr und sür Rech- nungswesen hielten heute eine Sißung.

Der Nachfolger des Generalfeldmarschalls von Eichhorn als Oberbefehlshaber in Kiew, der frühere Oberbefeblshaber der 8. Armee, Generaloberst Graf Kirchbach, hat sih der „Dorpater Zeitung“ zufolge mit folgendem Erlaß von der Bevölkerung von Livland. und Estland verabschiedet:

An die Bevölkerung von Livland und Estland.

Auf Allerhöchsten Betehl bin ih auf einen anderen Kriegs\cau- pla berufen worden. Nachdem es in den vergangenen Kriegszeiten dem scharfen deutshen Schwert gelungen war, Kurland und dann Niga aus der Hand der russischen Truppen zu beireien, war es mir eine besondere Freude, dem Ruf der Bevölkerung Livlands und Eshlands Folge zu leisten und Ende Februar d. J. durch den Vormarsch der Armee thr den erbeténen Schuß gegen die Willkür des Terrorismus zu bringen. Nachdem in kürzester Zeit nah außen hin wieder Nuhe und Ordnung eingetreten wären, tonnte ich es als meine vornehmste Aufgabe betrachten, eine geordnete Verwaltung im Innern wieder einzuseßen. Diese Aufgabe in der kurzen Zeit von vier Monaten. zu Uösen, ist mir nur möglich gewesen dadurch, daß die Bevölkerung mich in meinen Bestrebungen in weitestgehender Weise unterstüßte. Ich spreche daher allen dènen, die zur Erfüllung dieier Aufgabe mir und dèm Lande ihre Kräfte zur Verfügung gestellt haben, meinen besten Dank und vollste Anerkennung aus. Leider ist es mir nun nicht mehr möglich, das begonnene Werk auch weiterhin zu fördern. Um so mehr liegt es mir aber am Herzen, dem s{snen Liv- und Eslland eine glücklihe Zukunft zu wünschen. Möge es fich von den {weren Schäden des Krieges und der staat- lien Unordnung unter den Fittichen des deut\den Aars recht bald erholen zum Segen des Landes und aller seiner Bewohner.

2 e Graf Kirchba ch.

Das hiesige Kaiserlich türkishe Generalkonsulat gibt bekannt, daß die Unterosfizière, Korporale und Soldaten, die geflohen sind, dem Siellungsbefehl nicht nahgekommen sind oder die Dauer des ihnen ‘bewilligten Urlaubs überschritten haben und die auaenblicklih faßnenflüchtig siod, aus Anlaß der Thron- besteigung Seiner Majestät des Sultans begnadigt werden unter der Bedingung, daß sie sich innerhalb zweier Wochen, von dem der Bekanntmachung dieses vorläufigen Gesetzes folgenden Tage an gerechnet, in dem nächsten Rekrutierungsbüro oder im Auslande auf dem zuständigen türkischen Konsulat melden. Die Amnestie bezieht sih auch auf alle anderen Vergehen, deren sie \ich

lißung schuldig gemacht hoben. Die Zioilrechte bleiben be- steßeu. Auf Personen, die Verrat begangen haben oder zum Feinde üvergegangen sind, findet diese Begnadigung leine Ätnwenidung

Oesterreich-Ungarn.

Das Kriegsministerium (Marinesektion) teilt amtlich mit, daß am 6 August Vormittags das außerhalb des Hafens von Durazzo kreuzende Spitalschif} „Baron Call“ mit Fliegerbomben angegriffen wurde. Von 15 abgeworfenen Bomben schlugen 13 in unmittelbarer Nähe des Spitlalschiffes cin, ohne es zu treffen Am gleichen Tage Nachmittags wurde das Spitalschiff während der Fahrt von Durazzo nach Norden mit fast 1000 Krarkèn an Bord auf der Höhe von Dulcigno von einem fèindlichen Unterseeboot mittels Torpedos anlanciert, Ein Torpedo traf das Schiff, ohne zu explodieren, die übrigen liefen vorbei. Das Kriegsministerium (Marineseftion) hat die nötigen Schritte eingeleitet, um gegen diese Völkerrechts- verlezungen Einspruch zu erheben.

Großbritannien und Frland.

Jm Oberhause stand vorgestern die Erörterung über die Mitteilungen Löngs und Bonar Laws, betreffend die RNeich2vorzugszölle, auf der Tagesordnung. Nach dem „Nicuwe MNotterdamschen *Cöttrant“ antwortete Curzon auf die Ausführungen Lord Beauchamps, daß von der egierung darüber keine ncue wichtige Grklärung abgegeben worden sei. Die Politik der Yegierung werde noch immer durch die in dem leßten Jahre von der Reichstagung Und dem Neichfkriegsfabinett an- genommenen Entschließungen bestimmt. Ferner sagte Curzon, ‘daß Lebenémittel niht belastet werden jollen und daß die Dominions sich mit Vorzugszöllen - auf - andere Artikel begnügen _würden. England werde bei der Festseßung seiner _Wir1[chaftspolitik die - Interessen seiner Verbündeten berücksichtigen „und nichts tun, ohne mit ihnen Nückssvrache zu nehmen. Der Redner sprach die Hoffnung aus, daß die Vereinigten Staaten und Gngland Hand in Hand gehen würden. Lord Crewé, der Führer der liberalen Opposition im Oberhause, der nach Curzon sprach, brach für den *Freihandel eine Lanze. Er jagte, es jei noch nit mögli, über die zukünftige Hantelspolitik gegenüber Deut'chland zu entscheiden, da diese von dem Frieden abhängen werde. Er glaube aver nicht, daß das englische Volk z. B. Belgien schlechtere Bedingungen anbieten werde, als den Dominions: Nach der Auffassung Crewes muß der Freihandel die Negel bleiben und mit cinem fiskaliihen Tarif gepaart gehen, der gewisse Ausnahmen, die mit den ÎSnteressen der Sicherheit res Landes zusammenhängen, gestattet.

Das Gesetz gegen die Ausländer ist am 2. August vom Ausschuß des Oberhauses mit eimaen Aenderungen angenommen. Die wichtigsten daoon sind „W. T. B.“ zufolge, daß feindliche Fremde niht fünf, wie vom Unterhaus an- genommen, sondern zehn Jahre lang nach Friedensschluß nicht naturalisiert werden düufen und daß die Ungültigkeil8ezLärung der infolge falsher Angaben erteilten Naturalisationsurkunde nicht dem Ermessen des Siaatssekretärs des Junern überlaßen, sondern ihm zur Pflicht gemacht wird.

Nach jeßt vorliegenden englischen Blättern hat der Jnt Dillon in der Untechaus3siyung vom 30. Juli heftig gegen die Art Einspruch erhoben, wie die irischen Abgeordneten pon der Polizei behandelt worden sind. Die irischen Nationalisten sind bekanntlich eine Zeit lang den Unterhaussigungen fern ge blieben, und als sie aus Jrland| uach London zurückkehre wollten, wurde ihnen mitgeteilt, daß sie für ihre Reise einer besonderen Erloubnisschein haben müßlen, da man ihne sonst nicht gestatien würde, nach Jrland zurückzukehren, Dillon erhob gegen diese Maßregel, durch die die Volks veriretung unter Aufsicht der Polizei gestellt würde, scharfen Einspruch, ferner auch dagegen, daß in Jrland keine politische Versammlung ohne besondere Erlaubnis der Polizei abgehalten werden dürfe. Dillon brochte eine Entschließung ein, in der erklärt wird, daß diese Eingriffe, durch die die Er füllung der Pflichten der Abgeordneten von der Erlaubnis der Polizei abhängig gemacht wird, eine Verlegung der Nechte des Unterhauses seien. Der Sprecher machte geltend, daß dieser Einspruch sofort rach der Rückkehr der irischen Abgeordnete hätte ausgesprohen werden müssen. Inzwischen seien andert Gegenstände auf die Tagesorduung gesegt worden und daher se eine Behandlung dieser Sache nicht mehr möglich, Die Et örterung über den ‘Einspruch Dillons konnte aus diese formalen Grunde nicht stattfinden.

Die Verhandlung über den Völkerbundgedanken in Unterhause am 1. August, oon der Reuter nur die Red! Balfours gemeldet hat, fand bei Bewilligung der neuen Kriegs fredite statt. „Wolffs Telegraphenbüro“ berichtet jeyt über dey Verlauf der Beratung, wie folgt: : j

Der Liberale Sir W. Dickin son wies darauf hin, daß Gnglandd Kriegsausgaben nahezu acht Milliarden Pfund Sterling erreicht hätten aber das Land trage die Bürden willig, da es sih bewußt 1ei, für ein hoh TFdeal zu kämpfen. Der Nedner deutete an, daß dieses Ideal der Völket bund sei, und beklagte, daß die Negierung keine Anstalten treffe, cinen gd nauen Plan dafür auszuarbeiten oder, wie die franzöfiiche Yegierung durch einen betonderen Ausschuß von Nichtbeamten ausarbeiten j! lassen. Séines Erachtens seße der Völkerbund pier Dinge voraus erstens müsse er imstande sein, die Heiligkeit der Verträge zu ficher] zweitens durfe feine Nation zu Gewaittäuigkeiten schreiten, obne zuy! den Völkerbund angerufen zu haben, drittens müsse zur Schlichtun von Streitigkeiten ein Tribunal ähnlich dem amerikani!chen Supremß Court geschaffen werden, viertens müßten die Nationen d Völterbundes das aufrichtige, ernste Bestreben haben, de Bund zu einer lebendigen Organisation zu bilden. Dieil Zusammenarbeit der Völker werde gegenseitiges Vertrauen fördern Thomas (Arbeiterpartei) erk:ärte, er halte es für kein Verbreche! vom Frieden zu sprechen; freilih wäre es ein Verbrechen. von einel Frieden, der kein Ende mache, oder einem deutschen Frieden, odd cinem solchen, der die Keime eines künftigen "Krieges enthallt

heute in allen Gesellschaftsshichten, und es sei ein swer! Fehler, zu behaupten, daß diejentgen, die von Frieden sprächel Feinde des Landes seien. Der Krieg sei heute keine Gebietsfrag| mehr, kein britischer Soldat werde den Kampf eine einzige Stund fortseßen, um Boden und reichen Landbesiß zu erkämpfen, daher s es die Pflicht der Negierung, alle Wege ausfindig zu machen, v0! denen zu hoffen sei, daß fie zun Frieden und Völkerbund führte! Gr sei gegen einen Wirtscßaftskrieg. Er balte für eine der wirksamsten Waffen, die der Völkerbund anwendd! könnte. sei aber davon überzeugt, daß der Wirtschaftskrieg nas dein Fr'edens\{chluß einen weiteren Krieg in naher Zukunft be deuten würde. Der Unionist Major Word führte aus, él Völkerbund, der nicht \{ließlich Deutschland einshlösse, wäre l! trauriger Ersaß für das Jdeal. Anderersei1s scheine die derzeiliß Etnbeziehung Deutschlands den meisten Leuten undenkbar. Der einzi Weg, den deutschen Geist zu ändern, sei die militärische Niederla und das einzige Ziel, nah dem man derzeit streben könne, set d

Deppe, Hannover, Herrenstr. 2, der Handel mit Seifen,

| | |

krch rechtskräftigen Bescheid vom 16. Juli 1918 ist dem Kaufmann

während ihrer Fahnenfluht bis zu dem Tage der Veröffent-

Krieg. Es wäre eine verbrecherishe Torheit, den Völkerbund 6

gehen.“

Und

zu reden, aber die Sehnsucht nah einem ehrenvollen Frieden bestell

den Boytoly

Ersaß für einen Siez anzusehen, seiner Ansicht nach sch ; Ns bund drei Dinge voraus : allgétneine Abrüstuig, Wirildeis: Ele Lieklak ren Tasse a MenG gperfakran, l Fuer che sich der Plan i j e der Erfolg gewährleistet sein, | E be, Deo bne E GuMeven, auf ber ieine S the. L „prattische Weg 1et daher, von O LUUGE bag u Ie erwarten. Erst L er id nad E j ? , Tonnten die Nationen fagen: „Wir hi und Flotten, um unsere Streitigkeiten zu (Sn Vabet 36a En einen ‘besseren Weg ues Und sind bereit, diesen Schritt weiterzu- ( Aber man laufe Gefahr, die boben Ideale des Völkerbundes gu gefährden, wenn man dem Völkerbunde im ersten Jahre feines e Eteas Unmögliches zumute. Was die Behauptung angebe, ‘daß E L L e E Pa an iee des Völkerbundgedankens ; ne r - ni eipflichten. Der [i ed w 10 R OURS dn 208 der ee U jéder EAGNA Nati ; auferlegen würde, beispi Ï ürde Nationen außerhalb des britischen Neiches in Lin Lire Ne gelegenheiten mitzu\prehen haben. Das sei eine bittere Medizin, aber seines Erachtens sei es der einzige Ausweg für die L h Felaur Biele ]vrah der Liberale Maccurdy, O ee 1 E Bolle pt ex Rolle, die der Völker- | und vollständiger Weise untersuchen können, ohne seine großen Ér- Ee val e E U R e, zu aut! as dadurch gekenn- gebnisse zu gefährden. Bis dahin würde die Ezónterun und A n R Ulecoen a as nen Wahlen werde f Veröffentlihung nur den Fremden nüßen und die böberen In- fithen, Seines Se die A Ae n Wahlprogramin | teressen des rumänishen Staates schädigen. Uebrigens erkennen Heben dle ¿bie Nee er 4 fi und aus Völkern be- | wir weder die moralis{e noch die geséßlihe Autorität derjenigen N A Dir e der Krieg an si unrecht | an, die Anspruch erheben, heute über unsere Politik und Liüsore vehbcih M InSS ¿us a p amaliscdex Forderungen Handlungen zu urteilen. Wir bestreiten die moralische Autorität Gesek f0lBttn Land O are ben el) führte aus, alle J eines Urteils, das von den Fremden anbefohlen wurde, gegen die wir bid: fAe * Ee Ri iel aus en, 0P der Völker- | die Waffen erhoben. Die Erklärungen im Deutschen Yeichätage und müsse: Man könne naticlid ai Et fofart wie gelöst werden | das in der Begründung der Anklage seitens des rumänischen Parla- Meth iu déi 10s (otba ne , fofort eine vollkoitiinene | inentes enthaltene Geständnis befunden in klarer Weise den N D, rit A ee ttteR Jedenfalls dürfe | wahren Charakter dieses Versuches, den diejenigen gegen uns Di B A IerA N T J un von Regierungen, Diplomaten unternehmen, die zu gleiher Zeit den Verbrechern ¿2 Ba das einem Teil des allgemeinen politischen Lebens der Nation. Dee | gerin und gegen die Fahne eine Amnestie gewähren em Teil : “Nat 1A allen Verrätern ihtige Unionist Oberst Sykes wies auf das allgemeine Streben der | arbeiten. Wir bestreiten die “eute H n das ohne Teilnahme der Dobrudsha und dur ein System gewählt wurde, das mit den formellen Vorschritten dèr Verfassung in Wider- spruch steht, und dies zu einer Zeit, wo zwei Drittel des Landes unter der dirckten Hecrrfchaft fremder Bajonette standen. Wir sind ent- lossen, auf keinerlei Fragen zu antworten und uns vor den Parla- mentsaus\shüssen in feiner Weise gegen die Beschuldigungen zu ver- teidigen. Ueber uns zu Gericht sißen werden nur das nationale Ge- Pee T A anbe L : V frei auszuiprechen, und die Ge- ichte, le gelegneten Früchte de igen L Mei L geseg chie der heutigen Opfer zur Neife

Die Verlesung dieser Erklärung in der Kammer rief unter den Abgeordneten große Empdrung hervor. Der Abg. Mitescu erhob Einspruch gegen die Beleidigungen, die der Brief enthält, und überreichte im Namen einer großen Anzahl Abgeordneter ein Gesuch, in dem gefordert wird, die Ange- Tlagien dem Gerichtshof für gemeine Verbrechen zu überweisen. (Zwischenrufe: „Man soll sie zofort verhaften!) ‘Der Minister- prästdent Ma1 ahiloman, ‘der darauf das Wort ergriff, sagte: „Es ist sehr natürlich, daß die, die sih-niht rethtfertigén können, leugnen und anklagen. Jch veracte diése jedes édlen Aa entbéhrenden Metischen und ‘ersuche Sie, das gleiche

Der Senat nahm vorgestern die aus parlamentarischer |

Nachdem die Ententesunksprüche in den leßten Tagen mehrfach triumphierénd ein fieareihes Ueberschreiten der Vesle gemeldet hatten, sieht sih die Entente nunmehr gezwungen. sélbst von einér Pause in den Operationen zu sprechen, allerdings mit dem Zusay, daß diese Pause keïinestvegs ein Aufhören der Offérisivé bedeutet. Diese Paufe ist éîne Pause der Ershöpfuïñg, denn béi ihren Angriffen von der Marne bis an die Vesle gegen die si so außerordentlich zäh und geschickt verteidigenden deutschen Nachhuten häben die Franzosen und Amerikaner außerordentlich viel Blut verloren, Nach dem Zusammenbruch der leßten größeren Angriffe ‘an der Vesle am 6. August fanden am 7. August an der Vesle-Linie bei wechselndem Feuerkampf nur unbedeutende Teilkämpfe statt. Deutsche Abteilungen stießen mehrföoch über den Fiußarund hinliber und brachten Gefangéne zurück. Zwei französische Gegenangriffe brachen im deutshen Feuer zusammen. Jun gleicher Weise scheiterten euge und französishe Ungrifte gegen die neuen deutschen Linien beiderseits der Straße Bray Corbie sowie westlih ‘Montdidier.

Rumänien.

Der Senat hai sich dem Beschluß der Kammer, dem- dfolge der ehémalige Ministe: präsident Bratianu und sieben Minijter seines Kabinetts in den Anklagezustand ver- seyt werden laut Meldung des „Wolffshen Telegraphen- Cra F [ges M01) Ls und aar n f on 64 Stimmen,

S timmte dagegen, währen - stimmung enthielten. L A E P

Der ehemalige Ministerpräsident Bratianu und die Mi- nister Morzun, Costinescu, Constantinescu und Vin- tila Bratianu haben auf die ihnen gugestellte Vorladung, der der Bericht des parlamentárishen Jnformationsaus\{chusses beigefügt war, eine Antwort an den Kammerpräsiden ten R p der es obiger Qnelle zufolgéè heißt:

: êr Krieg, dessentwegen man unsere Bestrafun i die natürliche olge unseret vtidaate Ens Ae al

gemeinen Friedens\{chluß wird man die Umstände, unter denen der Krieg vorbereitet, erklärt und geführt wurde, nit in aufrichtiger

Großes Hauptquartier, 9. Augusi. (W. T. B.)

Westlicher Kriegsschaupla§. Heeres8gruppe Kronprinz Nuppreh!.

Zwischêèn Yser und Ancre lebhafte nêchtliche Artillerie- E Südweitlich von Ypern und südlich der Lys folgten stärfstem Feuer feindliche Teilangziffe, die ávagewiesen wurden.

Zwischen Ancre und Avre gqgrisf der Feind geste1n mit starken Kiäften an. Durch dichten Nebel begüngtiigt, drang er mit seinen Panzerwagen in unsere Jnfantexie- und Aitillèrielinien ein. Nördlich oer Somme warfen wir den Feind im Gegenstsfz aus unseren Stéllungen zurü. Zwischen Somme und Avre brachten unsere Gegénangriffe den feindlichen Ansturm dicht östlich der Linie Morcourt—Harbonnieres—Caix—Fresno9y —Contoire zum Stehen. Wir hoben Einbuße an Ge- fangenen und Geschüßen exlitten. Durch Gefangene, tie ric machten, wurden Engländer mit australischen und kangadischezun Hilfskorps sowie Franzosen festgestellt.

arbeitenden Kiassen hin, künftig dem Militärbiënste zu

auf das allgemeine Friedensverlangen aller Käüfleite Ld Midi éanta nah der furchtbaren Zeit „der Zerstörung. Die “Wirkung dieser Einflüsse verbürge zweifellos einen ‘dauerhaften Frieden. Der Liberale Robertson führte aus, ‘die Haupts{hwierig- keit für die Verwirklichung ‘des Bölkerbundgedankens [tege- darin, dem Völkerbunde die notwendige Macht zu geben, seine Ent- [Gen u erzwingen. Seines Erachtens müßten zunächst alle Nationen übereinkommen, die Rüstungen in weitgehendem Maße zu verinindern. Der Bund müßte eine juristi)che Maschinerie besitzen um Streitigkeiten zwischen den Nationen zu hlichten, und die Nationen“ müßten {ih ‘verpflidten, Truppen zu stellen, um die Nation, ‘die si dér Entscheidung des Bundes nit füge, gzu zwingen. Der Eintritt in den Völkerbund werde somit für ‘die beitretende Nation eine Vérsicherung gegen Kriegs- gefahr. ‘Der Unionist Major T yron betonte, daß ‘der Völker- bundgedanke hoffnungslos sei, solange Deutschland niht ‘ge- ilagen \ei. Der Unterstaats\ckretär Cecil {loß die Erörterung | mit dem Hinweis, das die‘ vorgebrachten allgemeinen Erörterungen zu keinen praktischen Ergebnissen führten. Er deutete aber an, daß die Regierung einen eingehenden Plän augarbeite, indem ‘er die Hoffnung aussprach, daß sich in naher Zutunft Getegenheit für eingehende Er- örterungen bieten ‘werde. Cecil s{loß, die Schwierigkeiten der Vér- | wirklichung des Völkerbundgedantens eien to groß ‘Und ernst, daß! diefe Frage, von dem die Zukunft der Merischheit abhänge, nur durch |

gemeinsame Bemühungen aller D ichti | ;

eén, Sttvcbntef bt Wide bne E Les E aufrichtigen Diens, Jnikative arma Geseyze9vorlaage an, nach der die xa Érwidérun l: | 4 angellaglen ehemaligen “Minister ‘verhaftet werden können,

h î widerung auf eine Aihage sagte vorgestern abend falls ihnen Vergehen nach gemeinem Strafrecht nachgewiesen

nierhaus der Unterstaatssekretär des Blokadè- | werden.

m e E Es: ue ? ir arbeiten im besten Einvernehmen mit unseren Alliierten Ufraine. in der gemeinsamen Blockadepolitik, die durch einen ständi j N : 5 4 | i gemmeir lodade) ; du # gen | Die Kiewer Zeitungen meld L : Lea Benner ei “f Dex H Made | PEEn8 der MAu n eglennia ene Joe Hal Wrceigen Beranumggaus fh fx Bloifadestagen regelmiig Sipungen in | (iti de in bete, Sohonmung gur GrriGlung diplo- “rege E nteraués{üsse, die fich sehr bewährt haben, | \priht. Zwecs ‘Uin einiger wirtschaftlicher L E

S1 R i C De :

find in Norwegen, Schweden, ' Dänemark und Holland eingeseßt, um dem Zentralaus\{uß in den diese Länder betreffenden Bie | n A d Meer eere demnächst eine besondere ; ordnung na ew senden. ;

fragen an die Hand zu gehen. Ebenso leisten die Vertreter der! Der Helman besuchte am Mittwoch den neuernannten !

B Ea nie: jut die sich mit Spezialfragen dér N eschästigen, werty Bei ; : g ollen Beiskand Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in der Ukraine, | Generalobersten von Kirchbach. |

Frankreich. | Die „Ukfrainische Telegraphen-Agentur“ meldet, daß

,_ Die Strafverbannung alvys, eine Strafart die | ; 4 : seil den Verhandlungen gegen hie Anhänger der Kommune | einer staatlichen U, vertan n Remer s e Begründung

nicht mehr verhä i i f si O ae O e (1 Dépnitetiehede M N | stehend aus vier Fakultäten, bestätigt hat. Jm Herbst 1918 nah sich. Die Kammer hat kein Einspruchsrecht “9 | jollen bereits die historisb-philologische und die physikalisch- | ' i: } mathematishe Fakultät eröffnet werden. Unterrichts\prache ist Wichwrlanbe die ukrainische. Zéitungsnachrichten zufolge hat der Ministerrat Der Sthlffahrtsrat bai j ves Ut dis 4s ; e die ine atlid E acn lg tin Volkguniverfität

vorgestern das Urteil über die | in Kiew in eine staatliche ukrainishe Universität mi

Ursachen des Unterganges des Hospitalschiffes M E

Koningin Regentes“ oefällt. Der Nat ist der Ansich Fakultäten beschlossen. das Schiff tes“ oefällt. Der Rat ist der Ansicht, daß | i L iuide. ‘Da Ln be o telle Bel Einten eorg Die Regierung fu A ebot der Jahrgänge

Ueber dem Schlachtfelde schossen wir 30 feindliche Flugzeuge ab. Leutnänt Löwenhardt errang seinen 49., 50. ‘und 51., Leutnant Udet seinen 45., 46. und 47., Leutüant Freiherr von Richthofen seinen 33, 34. und 35, Leutnant Kroll seinèn 31. und 32, Oberleutnant Billik seinen 29, Leutzant Koenneke seinen 23.,, 24. und 25. und Leutnant Auffarth seinen 20. Lustsieg.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Jn einzelnen Abschnitten an der Ves le lebte die Artillerie- tätigkeit auf. Erfolgreiche Teilkämpfe beiderseits von Braisne Und in der Champagne nórdwesttih von Souaïin.

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Oesterreichish- ungarischer Bericht

Wien, 8. August. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet:

An der italienischen Front keine größeren Kampf- handkingen.

Jn Albanien gui ein aus Land- und Seefliegern zu- sammengeseztes ‘Bombengeschwader den italienishen Flugplay östlich von’ Valóna an. Reiche Féuer- und Rauchentwicklung zeugte für den Erfolg des Unternehmens.

: Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, s. August. (W. T. B.) Amtlicher Becicht vom 7. August.

Mazedonishe Front: Oestlich des Prespasees drangen unsere Anariffstrupps troy heftigen Widerstandes des Feindes in französische. Gräben südlih von Per iiteri und bei der Tschervena Stena ein, wo ste Franzosen zu Gefangenen machten. ODestlih des Wardar versuchten starke englische Abteilungen in zweimaligem Anlauf unfere Posten bei dem Dorfe Matschukowdo ‘zu überrennen, wurden aber durch Feuer zerstreut. Bei Dojran kurze Feuerüberfälle von seiten des Feindes. Feindlihe Monitore beschossen ergebnisl!os am Golf von Orfano unsere Stellungen “an der Strumamündung.

wurde. ‘Da von dem Torpedo keine Bestandteile gef | ( fge

Liter, 1st si die Nati qnaliti des U-! A van Le | d 68 O Si vertigb durch das die Lücken der bisherigen -

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: lde | Die dritte Lesung der Verfassungsvorlage be-

Schweiz. | gann Millwohnacznßlag vor gefülltém Haus ‘und vollbesekten

Vou dem kürzlich in Basel abgehaltenen allgemeinen | Zribüuen. Am Régierungstisch hatten zahlreiche Senatoren Play Landéskongreß der Schweizer organisierten Arbeiter- |

L E, He Ee R E Mitglieder D \haft und den Verbänden des Personals der Eid (8- | Aplomatischen Korps wären et tenen. Die Beratung dauerte bis Eisenbahnen usw. war dem Sur einé Singen Ema, | 10 Uhr. Bei der Abstimmung stimmten, wie „Wolffs Telegraph?n- in dèr unter Androhung dés Generalstreiks im Falle der Nicht- |

büro“ meldet, für die Dringlichkeit 75 Abgeordnéte, dagegen 32, etfüllup ‘der geäußsrten Wünsche eine ‘Nefhe von politfihen | die erforderlihe Fünfsechstel-Mehrheit war also nicht schaftlichen Fordertiñngen gestellt worden war. le |

4 erzielt. 2e eg Io age ift damit für diese Landtags- gBalsis Tulegraphabixo“ mitte wurde tber die melten | Bit u? Ca a gd der Nuuvahl vieber Jur De E ziemlich leicht igung erzielt, da die Regierung | 8 38 ‘der noch geltenden Verfassung von 1772 dennoh zur a nh aus bereits eine Reihe der verlangten Maßnahmen in | König3wahl geschritten werdên foll. Die Mehrheitsparteien L genommen Hale and (iloese derdis dor RaaIGae | fu t lle ard sagafsse zu dae: Nane 1e amts, bessere Verteilung der vorhandenen Lebensmittelvorräte, | Letteen, um Wer die Einreichung einer A Nan gu be- Konzessionierung des privaten Großhandels, Ueberprüfung des Tan, Mie die Anwendung des ACYRUIIEn MASAgIOPYEN JOrDEr), Der Plan für das neue Erntejahr bestimmt die

Arbeitszeitgeseßes bei den s{chweizerishen Staatsbahnen zum 9 i Beschlagnahme der gesamten Getreideernte und egt folgende

Zweck JZeitzemäßer Herabsezung ‘der Arbeitszeit usw. Die | lezten Schwierigkeiten einer allgemeinen Vetfiäcviqunt wurden | Rationen fest: 10 Kilo im Monat „r Selbstoersorger, 150 Gramm den Tag für Kaxteninha ein

gestèrn beseitigt durch das Entgegenkömmen des Bundesrats in | 1: er, außerdem eine der Frage dèr Ausrichtung einer 4weifèn“ Teuérungszulage für | Schwerarbeiterzulage bis zu 100 Gramm. Die

1918 an das Staatspersonal. Sämilihe Arbeiter und An- | gestellte des Staatsbetriebs erhalten in Berücksichtigung der A S Lo zu den ee Zu- gen eine neue Zulage vgn 500 Fr. und 50 Fr. sür jedes Kt , womit dem T de f Teuerxungszulagen 1918 eine Ausgabe von 00 Millionen erwächst. Die Arbeiter und Personalvertreter erklären sich von dem Entgegenkommen des Bundesraks befriedigt. Das mit der Organisierung der Generälsteikbewegung betraute Komitee hat gestern mitgeteilt, daß der Streit beseitigt und kein Grund zur Erklärung des

Generalstreiks mehr vorhanden sei. 4

Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 8. August. (W. T. B.) Tagesbericht.

Palästinafront: Ein von mehreren feindlichen Kompagnien 'gestein naht gegen unsere Stellungen hei Rafat uñnternommener Angriff brach blutig zusammen. Nach längerem Feuergefecht wurde der Gegner in seine Aus3- aanasftellungen zurückgeworfen. Tagsüber lag s{chwaches Artilleciefeuer auf den beiderseitigen Stellungen umd im Hinter- gelände. Sonst keine Ereignisse von Bedeutung.

Der Krieg zur See.

Berlin, 7. August. (W. T. B.) Jm Sperrgebicet um die Azoren und westkich Gtbraltar wurden leuerdings wieder sünf größere Dampfer und cin Segler von insgesamt rund 25000 B. N T. ver- senftt. Die Ladungen waren zum Teil besonders wcrt- voll. Mit einem der Dampfer ist“ neben 370 t Munition ge- münztes englishes Regierungsgeld im Werte von 1/, Million Mark untergegangen. j

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Kopenhagen, 9. August. (W. T. B.) Nach telegraphi- scher Meldung des dänischen Konsulats in Werehtria würde Lin dänishe Motorshiff „Colümbia“ (5570 Tonnen) am Ÿ. ugust bei Port Said versenkt. Dér Kapitän und 38 Mann wurden in Port Said gélandet. Der dritte Moschinist

ist währscheinlih umgekommen.

Kopenhagen, 9. August. (W. T. B.) Di Gesandtschaft in London E Dar n S Î Dampfer „Alix“ ist am 2. August auf eine Mine ge- stoßen und an der Küste Jrlands auf Grund géseßt. |

Is F : c¡afun von Baumharz. wird sür Staatsmonopol ‘erklärt. ma

Kriegsnathrichten. Berlin, 8. August, Abends. (W. T. B.) Angriff der Engländer zwischen Ancre und Avre. Feind ist in unsere Stellungen tin nd Avre. Der