1918 / 209 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ungestört vom Feinde durchaeführt. Der Gegner ist erst am Nachmittage zögernd gqefoigt. Ana der Front Moisiains und Vóronne hat der Feind seine Angriffe geftern nicht wieder ho:t.

_Beiderseits von Noyon führte der Franzose siärkere An- | è, ariffe, die ih im besonderen gegen das Höhengelände zwischen ; « Der Feind, der hier viermal ?

Campagneund Bussy ricbtetea.

* und Krankenrenten zwischen !

i getretenen Ersparnis auf 181134

am Vormiitage und am Nachmittage vergeblich gegen die be- :

N21

währte 231. Jrfanteriedivision anstürmte, wurde ebenso wie an !

den üb:igzn Angriffsabschnitten restios abgewiesen. An der Nileite Erkundungsgefehte. Vo! stöße Feindes gegen Coucy le Chateau sczeiterten. Ailette und Amerikanern und Jtalienern nah stä:kster Feuerwir kung zu erneuten Angriffen an; sie wurden vielfah nah ecbittertem Nahtampf abgewiesen Wir {oen gestern 22 fei ballone ab. Liutnant Numey errang seinen 309. Lufifieg. Heereëgruppe Deutscher Kronprinz. Südlich von Nipont brachten vir von erfolgreichem Vor-

e Gzneralquartiermeister. Lubdendorff

Oefterrcihish-ungarisher Bericht. Wien, 3. September. (W. T. B.) Amilih wird ge- meidet : Nirgends größere Kampfhandlungen. Der Chef bes Generalstabes.

Berit. C

(W. T.

ri B.)

onishe Front: unse: er

Í Franzosen zu Gefangenen. Im Cernabogen und westlih vom Dobropolje war das Artilleriefeuer auf beiden Seiten zeitweise lebhafter. Eine feindliche Sturmabtei- lung versuchte, ar unfere Gräben bei GradeS#niga heran- zukommen, wurde aber dur Feuer zerstreut. Südliz von Huma, nördlich von Ljumnitza, bei Al1schak Mahle und östlich des Wardar hielt das Artilleriefeuer auf beiden Seiten mit vershiedener Stärke an. Nördolih von Altshak Mahle scheiterte der Vecsuh einer englischen Jnfanteriecinheit, gegen unsere Vorpoïten vorzustoßen, in urserem Feuer. Jn den Tälern des Wardar und der Struma lebhafte beiderseitige Artillerietätigkeit.

Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 2. September. (W. T. B.) Tagesbericht.

f See beiderseitige Ariillerietätigkeit an der Pal ästina- ront. Von den übrigen Fronten nichts Neues.

Der Krieg zur See.

Notterdam, 2. September. (W. T. B.) Der eng-

lishe Dampfer „Sung Kiang“ (1622 Bruttotounen) ift :

verloren gegangen. Der von der englishen Regierung requirierte Dampfer „Prunelle“ wurde torpediert und ist gesunken, Der \{chwedische Darapfer „Tyr“ ifi mit der ganzen Besazung gesunken, ebenso der portugiesische Dampfer „Lisboneuse“; der belgishe Dampfer „Moghreb“ (1087 Bruttotonnen) ist gesunken.

Statistik und Volkswirtschaft.

Nüctgang ves Alkobolismus und der Ausgaben der Kommunalverwaltungen, Krankenkassen und Landes- versicherung8anstalten für Alkoholkranke.

Die Abnahme des Alloholiêmuns tritt während des Krieges in den Heilanstalten, bei den Krankenkassen, Armenverwaltungen usw. zahlenmnäßig hervor. Für die Provinz Schlesien hat der Landes-

GenecalstabsberiGt ; it Lurxusgec sin i : auten Zweck gestiftet worden, der bei Que spa eren Versteigerung die N54! : : 1 eittel der Nationalstiftung für die Hinterbdli He Front: Nördlich von Bitolia | lten fell. Die Summiung ift täglich bei

Stoßiruppen in die feindlihen Gräben und :

des i; ] C Zwischen ! aus!chlaggebende Nolle C e w E L E L DIE

A isne sezte der Franzose im Verein mit ; ge

__¿ minderung der ungleî indliche Fluagzeuge und 7 Fefsel- ; [ N DSD : en 3 Y ¿ der Trunksuht und Trinksitten gewirkt hat, ein Segen, der fich über- j haupt nicht in Geldreert darstellcn läßt. i Wird ] ; verbrau8s fteine nur

sischen Gräben Gefangene und Maschinen- ¿ sein möge.

è Kunst- und Wertgegensiänden zugunsten der

E E E Nd Lr b A E D Ne E L A E WN B L 1 IB V S

hauptmann eine Grhebung über diese Er)]cheinung veranstaltet und !

den ersten Oberarzt der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt zu Bunz- ! ed eordn es, j l ¿ Fabrik Knoll u. Co., in Ludwigshafen am Nhein, der Mansfeldschen

lau, Sanitätsrat Dr. Ziertmann, zur Abfässung einer Denkschrift über den Befund veranlaßt. Aus diefer (wiedergegeben in der

Zeitung“ einige Tatsacen mitgeteilt :

Betracht.

In allen öffentlißen Jrrenanstalten und în den allge- i S Bli - Le M D meinen Krankenhäusern Schiesiens hat fih ein außerordentlih | (Schlesien) und des Vereins Chemi!her Fabriken in Mannheim. starkes Sinken der Aufnahmen von Alkoholkranken nachweisen lassen. :

Der Nückgang der männlichen Alkoholiker betrug in den 12 öffent- ! rats Hans Knoll in Ludwigshafen als Vertreters der Chemischen

lichen Irrenanftalten 85,6 9%, der der männlichen Deliranten 96,1 9/9, ? jener der männliden chronisch Alfoholgeisteskranken 80,1 9/0, der Nück- i

gang der Aufnahmen an akuter Alkobolvergiftung erkrankter Männer in ! ( L ( l denallgemeinen Krankenhäusern 90,59/0. Auch bei dem weiblichen Geshlecht { Dr. med. h. c. ot. phil. E. E. Mer ck in Darmstadt als Vertreters ist der Rückgang des Alkoholismus unverkennbar, wenn auch wegen feines *

von geringerer allgemeiner '

Vorkommens8 v De Sre t De S ist aus diesen vershwunden.

glüdliherwetise feltenen Bedeutung. Die vor häufige Alfoholgeistesstörung Ursache wird die dur den, Krieg bedingte Ershroerung des Genusses geistiger Getränke

öIrrenanstalten fo

angegeben.

Rückgang der Trunksulßt eine Ersparnis von rund 80000 Mark an Verpflegungskosten für Alkoholisten Irrenanstalten allein im Jahre 1917. Würde man auch die fehr große Zahl der Trinker in Betracht ziehen, die vor dem Kricge

der übrigen Städte Schlefiens berücksichtigen, so würde wohl fast das

Doppelte dieser Summe herauskommen. Aehnliche Feststellungen hat man in den Irrenanstalten der Rheinprovinz und Berlins gemacht. Auf das ganze Deutsche Neich berechnet, dürfte diese E j und î / n st nur auf alkoholistishe Geistes\törungen bezogen, weit über cine Million Mark im Jahre betragen. !

sparnis.an Berpfslegungskosten tn. Iren»

KLranLenäaniralten,

Danach läßt sih auch auf einen wesentlihen Rüdckgang der Armenlasten im Reiche shließen, von denen vor dem Kriege ein Drittel, nämlich 50 Millionen Mark den geistigen Getränken zur aft fielen. / ___ Bei der Landesversi jan die Zahl der wegen „Alkoßolvergiftung“ bewilligten Invaliden-

Als i Ausf\chaltung Fir i ür f

die Provinzialverwaltung von Schlesien bedeutet dieser

in !

è alten,

durd@Gnittli® 83 in den Jahren 1907 bis 1914, 43 im Jahre 1915 und 2 Iahre anstalt beziferi W bierdur ein- ( 7 der Nente Kap?talwert auffallend ist der Rückgang Ausgaben für das bei Trunktsüchtigen. Nersicherunasanstalt mußte dafür aufwenden im Jahre 1913:

1914: 95000 #, 1915: 27293 #, 1916: 8920 Æ,

von 1913 auf 56 im Jahre

NiEe. 2 L _ Sa A Da 19168; die Bers1Heruncëa1

Ganz

4 fh lversadbhren

derielben).

D144

Die ge’onderte Feststellung der Beteiligung der über 45 Jahre Männer ergibt nit, daß: etwa die Einziehung der Mehrzahl oren Männer zum Heeresdienft eine nennenswerie oder gar tolle svielt, mie man annebmen fönnte. Zeigt hon

e lediglid in einem Bereich, wo ] lenmäß Dinge mögli ist, so be- deutende Besserung, d leiht vergegenwärticen, wie segentreih die Einsbränkung des 8 auf die Ver- ib aröôßeren, an den Wurzeln von Volk8gesundbeit

engl Nechtsordnung fressenden Schäden

7 da ì ay Unteriuhung der Ver! z0flonmÊEt fl

S L oine uerLc zige E G EEE In o

und Volka8arbeit, ¿Familienglück und Dem Wun! des Verfassers

oe o F 4 S @ A5 11g

ussen, daß die Ein’chränkung des Aifodhol-

T s e iei A 7 S Frs on T Dante porüdbergedende Grrungen}@a[t Krieges

man beistimmen

Sop2 LLS

Woblfehrtsvfiecge.

Die ständige Ausstellung der Naticnalsammlung von si National - stiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Ge- fallenen (Berlin, Kurfürstendamm) Hat neuerdings wieder mehrere interessante Zuwendungen, insbesondere an wertvollen

on Seiner Kéntglichen Hoheit dem Herzog von Sachsen- Coburg und Gotha zur Verfüguna gestellten Gemälden erhaiten. Der Düsseldorfer Meister Peter Molitor is mit der „Heiligen Cäâäcilie* vertreten; weiter ist neben anderen Bildwerken der „Tod Alexanders* besonders anziehend. Eine große Neibe vorzügliher Kupferstiße, Skulptur Me!

vertreten ; g.

fo und Nymphen- burger Vorzcllane, Gläse Mstel, Truhen, Waffen und dergleihen füllen znehrere Räu ) jelung. Aber auch moderne Stüde, fo ci n Hoheit der Frau Prinzesfin Aug lbelm gemaltes berrliwes Blumenftül, allerßand funstvoll gearbeitete Gebrauhs- und Lurusgegenstände sind für den enen unserer Krieger Die Sammlung ist täglich bei freiem Eintritt von 11 bis 2 Vhr geöffnet.

Die s\eit 1892 unter der Schutzherrshaft Jhrer Majestät der Kaiserin und Königin stehende Stifiung „Töchterhort“ für verwaiste Töchter von Reihs-Post- und Telegraphen- beamten hat joeben ihren Verwaltungsberiht für 1917 veröffentlicht. Danach ist zwar die Zahl der Spender laufender Beiträge etwas zurüdckgegangen, nämli von 147 865 auf 144919, alfo um nahezu 3000 (930 Beamte und 2016 Unterbeamte), d. h.um 2 vH; die Spendensumme hat aber glei&wohl fast den Betrag des Vorjahrs er- reiht. Der Durc{hschnittsbetrag der Beiträge der Unterbeamten ift von 1 Æ 18 H auf 1 #4 21 S gestiegen. Diese Opferwilligkeit verdient um so mehr Anerkennung, als die Beamtenschaft unter den ungünstigen Begleitersheinungen des Krieges ganz besonders leidet. Der Gefamtbetrag der Sammlungen übertrifft den des Vorjahrs, da die einmaligen Spenden sich mehr als verdreifaht haben, um rund 10000 4 (282 343 gegen 222 275 4). Im ganzen bietet mitbin das Ergebnis der Sammlungen ein durchaus günstiges Bild. An Unterstüßungen wurden im Berichtsjahre 221 641 4 gewährt, und zwar an 1409 Beamtentöchter 102742 und an 2381 Unter- beamteitöchter 118899 4. Es gewährte dem Hauptausschuß eine besondere Befriedigung, daß die Vermögenêlage ihn gestattete, die laufenden Unterstüßungen nennenêwert zu erhöhen und mit dieser Kunde der überwiegenden Mehrzahl der unterstüßten Waisen am Weibnachtsfest eine freud!ge ÜUeberrasbung zu bereiten. Gezahlt find im Iahre 1917 als laufende Unterstüßungen an 227 Beamteotödhter 41988 und an 222 Unterbeamtentöchter 29315 F, als einmalige Unterstüßungen an 1182 Beamtentöschter 60 754 # und an 2159 Unterbeamtentöhter 89584 Æ. Für die „Kriegshilfe der Beamtinnen dex Retchs - Post- und Telegra- phenverwaltung“ haben die/ Mitglieder des Töchterhoris im abgelaufenen Jahre 58 700 6 aufgebraht; das Gesamtergebnis der bisherigen Sammlungen stieg damit auf 456 700 4. Das Kapital- vermögen der Stiftung „Töchterhort“ erhöhte sih von 2 116 757 Ende 1916 auf 2 208 601 4 Ende 1917. Einschließlich der Bestände der Bezirks8aus\chüsse, die sich um 11452 # vermehrt haben, erreihte das gefamte Stiftungsvermögen dic Höhe von 2 282 764 4 und über- traf damit den Bestand des Vorjahrs um rund 103 000 4. An Me hat der Töchterhort bis Ende 1917 im ganzen 500000 gezeichnet.

Kunst und Wiffenschaft.

Seine Majestät der Kaiser und König hat, wie „W. T. B." mitteilt, die von dem Senat der Kaiser Wilbelm- Gesellschaft zur Förderung der Wissenschasten beschlossene Aufnahme der naWstehenden Persönlichkeiten als Mitglieder der Gefell- \chaft bestätigt, und zwar: des Fabrikbesizers Dr. Otto Frenzel, Mitglied des Abgeordnetenhauses, in Charlottenburg, der Chemischen

Kupferschiefer bauenden Gesellschaft in Eisleben, der Chemischen

„Psychologisch-neurologishen Wochenschrift “) seien nah der „Schlesischen | Fabrik E. Merck in Darmstadt, des Generaldirektors der Dynamit- - i denn der Verfasser zieht auc ! die einf{chlägigen Verhältnisse der übrigen deutshen Landesteile in ?

/ ¿ Tohblenbergbau und Briketifabrikation in Cöln,

UAktiengeselshaft vormals Alfred Nobel u. Co., Florian - Franz Richter in Hamburg, der Nbeinishen Aktiengesellschaft für Braun- des Fideifommiß-

besizers Egmont von Tielesch - Neusendorxf in Neu Aitwasser

Zugleich genehmigte Seine Majestät die Zulassung des Kommerzien-

Fabrik Knoll u. Co. in Ludwigshafen, des Ober-Berg- und Hütten- direttors Dr. ing. h. c. Vogelsang in Eisleben al83 Vertreters der Mansfeld\chen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft in Eisleben, des

der Chemischen Fabrik E. Merck in Darmstadt, des Generaldirettors Dr. r, Paul Silberberg in Cöln und des Kommerzienrats und Direktors Dr. Rudolf Frank in Mannheim als Vertreters des Vereins Chemischer Fabriken in Mannheim.

Lanv- und Forstwirtschaft.

Nach Mitteilung der „Deutschen landwirtschafilißen Genofssen- \chaftspresse“ ist im Laufe dieses Jabres für die baltishen Provinzen ein „Verband der baltischen Genossenschaften" mit dem

; Sitz in Mitau und für das Königreich Polen ein , Verband der

{ geführt. Musikalischer Leiter ist der Kapellmeister erungsanstalt der Provinz Schlesien !

in die Breslauer Irrenanstalt und die Breslauer Krankenhäuier | deutschen Genossenschaften in Polen" mit dem Sig zu jährli aufgenommen wurden und die sich jegt ebenfalls gewaltig |

vermindert haben, und ferner die Verhältnifse in den Krankenhäusern

Lodz begründet worden. Die beiden Verbände mit rund 20 bezw. 150 Genossenschaften haben fih dem Reichsverband der deutschen landwirtchaftlichen GVenosfenschaften ange|{lossen, dem nunmehr in 33 Landes- und Provinzialverbänden rund 19 600 Ge- nofsenschaften mit etwa 2 Millionen Mitgliedern angehören. i‘

Theater und Musik,

Im Königlichen Overnhause wird morgen, Donners- tag, Offenbdahs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ mit den Damen Pafgren-Waag, Hansa, Dux, Birkenstrôm und den Herren Hutt, UArmster, Sommer, Henke und Bachmann in den Hauptrollen auf- o E S Dr. Stiedry. m Königlihen Schauspielhause werden morge „Die Quigores" ia der gewohnten Vesepung gegebea, Anfang 7 Übe,

Mannigfaltiges.

Breslau, ?. September. (W. T. B.) Zy &;, zur Messe weilenden türkiicben Gäste gaben der pen die Meslegescllschaft beute abend ein Mah] Q Vertretern der städtishen Körperschafien und der meen n u. a. der Oberpräsident Dr. von Guenther, der Roe»; von Jagow, der Polizeipräfident Dr. Lewald, der Eise E präsident Mallisou, ferner Vertreter der Hx “o Handwerkskammer und die Damen und He rungs- und Handelsmissionen aus der Türke Vfraine teilnahmen. Der Oberpräsident Dr. erinnerte an die Bedeutung des heutigen brachte ein begeistert aufgenommenes Hoch auf Seine M Kaiser und König aus. Der Stadtrat Fröms» namens des am Erscheinen verhinderten Oberbürgermeist ] frrach die Hoffnung aus, daß ihre Anwesenheit A dauernden, für alle Teile vorteilhaften Handelébeziehyn, ehrennyollen Frieden führen werde, und {loß mit eina N verbündeten Völker und ihre Herrs{er. Der Konsul B grüßte die ausländischen Gäste namens der Messegeselli Redner stellte den guten Erfolg der erften Breslauer L glaubte, für nädstes Jahr {on heute ihre bedeutende (7 vorherfagen zu können, und leerte sein Glas auf ti Handel sbeziebungen zwisen Breslau einerseits und L und der Ufraine andererseits. Der Geheime F des türkischen Handelsministers Wefik-Pas cha dankte *

4

orf

Sprache für die freundlihe Aufnahme, die die lüttishen d hier gefunden haben, und brachte einen Trink\pruch auf; Bres'au, die deutsche Nation und in allererster Linie auf d Seiner Wajestät des Deutschen Kaisers aus. Die Rede À Dr. Taubenhaus überseßt. Fussuf-Razi-Bey nationalen industriellen Museums, brachte ein Hob A Majestät den Sultan aus. Es sprachen noch Vertreter der fammer in Konstantinopel, der ufrainishen Großfaufmanyi Breslauer Handelskammer und des deutschen Neichswirtiz| Es wurden Danktelegramme für die Cntsendung der Ye an Seine Majestät den Sultan, den Großwesir, dey | Handelséminister, den Hetman der Ukraine und den Handa dés ufrainishen Reichs gesandt. i

Beuthen, Oberschlesien, 3. September. (W. 7. 9 Montag, Abend3 7 Uhr, find von einem Güt erzuge Strecke Kandrzin—Gleiwiß sech8 Wagen mt hei infolge Zugtrennung entgleist. Beide Hauptgleise wg 16 Stunden gesperrt. Der Perfonenyerkehr wurde durg oder Umleiten der Züge über Groß Strebliß aufret Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Der &, ist gering.

Wien, 2. September. (W. T. B.) Das „Vie Telegr. Korrcsp. Büro“ teilt über die Explosion in Ode Nr. 208 d. BLl.) mit: Gestern um 3 Uhr 30 Minuten N explodierte in einem Vorort von Odessa das ausgedeh malige ruifi\sh-rumäni\che Munittonslager. Y sionen dauerten bis Mitternacht. Drei inmitten de gelegene Pytoxilinmagazine wurden dur einen giüdlidd verschont. Ihre Explosion wäre für die. ganze & Bängnisvoll geworden. Die Zabl - der Mensenverluste arenzt.“ Die Mettungs- und Eindämmungsarbeiten wug österreihisch-ungaris{Wen Truppen durgefübrt. Der Bran) fort. Die große Zuckerfabrik Brodski ist eingeäschert. Jn Stadt find die Fenstersdheiben zertrümmert. Der Staden die Millionen. Die Magazine standen vor der Uebergah ufrainischen und öfterreihisch-ungarishen Kommandanten. D ter Explosion ist unbekannt; es wird Brandlegung vermutet

Christiania, 3. September. (W. T. B.) Heute 1 der erste deutsche Kindergarten in Norweg Frau von Mutius, die Gemahlin des neuen deutschen Gesa den Kindergarten unter seinen persönlichen Schuß gestellt bu eröffnet. Dank dem großen Entgegenkommen, das das Un übe:all* gefunden hat, nit zum wenigsten in der deutsche dur reie Geldspenden und vor allem auch seitens behörden dur einen nambaften Betrag aus der Kaiserspen junge Unternehmen auch finanziell als bereits gesichert anzu

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Vei

Theater,

Königliche Schauspiele. Donnerst.: Opernhaus. l bezugsvorstellung. Dienst- und Freiplätze find aufgehode manns Erzählungen. Phantastishe Over in d einem Prolog und einem Epilog von J. Barbier von J. Offenbach. Musikalishe Leitung: Herr K Dr. Stiedrvy. Spielleitung: Herr Holy. Chöre: Herr Nütel. Anfang 74 Uhr. i

Shauspielhaus. 179. Dauerbezugsvorstellung, Di

Freipläße sind aufgehoben. Die Quitzows. Vaterländisä in vier Aufzügen von Ernit von Wildenbruch. Spielleitu Dr. Bru. Anfang 7 Uhr. Freitag: Opernhaus. 179. Dauerbezugsvorstellung, rreipläße find aufgehoben. Tristan uns Jfolde in Richard Wagner. Anfang 64 Uhr. / Schauspielhaus. 180. Dauerbezugsvorstellung. Meit die Sofschausvielercin. Lustspiel in drei Akten von Als und Lothar Sas. Spielleitung: Herr Oberspielleit Anfang 7} Uhr.

Ode

Und Von

Familiernachrite,

Verlobt: Fri. Annemarie Kreßner mit dem Kal. bulg. D arzt, Sanitätsleutnant Ludwig Stribruy (Naumburg 1 Frl. Barbara von Müller mit Hrn. Oberleutnan! Bülow (Gr. Lunow bei Kl. Lunow—Boddin i. Me

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Regierungsrat Dr. Augustin (Berlin). Hrn. Dr. med. A. Lorenz “4

Cine Tochter: Hrn. Verlagsbuchhändler (Frankfurt a. O.). ;

Gestorben: Hr. Friß von Blumenthal (Berlin). veri Ghales de Beaulieu (Frankfurt a. O.). Fk. Ober Bertha von Oerten, geb. von Lowßow (Rosto).

Berantwertliher Schriftleiier: J. V.: Weber n 4 Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der O: Rechnungsrat Mengering in Berlin. y Verlag der Geschäftsstelle (Menger in 8) in Drud der Norddeutschen Buchdrudterei und Verlag# Berliu, Wilhelmstraße 32.

Drei Veilagen.

Ld

las

zum Deutschen Neichsanz

x 209.

O R T T Amllices.

Deutsches Reich. Verichtigungeu und Nachträge

zum Verzeichnis der Originalzüchter und Verme in Nr. 188 des Deutschen Meich8anzeig

Name und Stand

hrungsftellen von Wintersaatgetreide ers vom 10. August 1918,

Wohnort oder Vermehrungsstellen

arm

Eisenbahnstation

Fruchtart

Größe

der mit Originalsaat bestandenen Fläche

ha

Zäger, Gutspächter

yon Go Ritter- 4 gutsbef.

pon E Nitter- gutsbéf.

| Sé&liephadke

Neu hinzu kommt : GroßButschkau, Nitter- gutsverwaltung

Mette, Heinr., Samen- züchter

Strube, Fr,, Saatzucht- wirtschaft

Provinz Vrandenburg.

Könkendorf zu berichtigen: Vermehrungsftéllen für __ Nr. 4 (nicht 3) Lübniß 1 und 11 zu_ berichtigen : Vermehrungsstellen für Nr. 5 (nicht 4) Petkus i. d. Mark zu berichtigen : Vermehrungsstellen für Nr. 6 (nicht 5) Werblißz Vermehrungs stellen für Nr. 7:

en teu hinzu kommt:

Lüßlow U.-M.

Groß Butschkau

Stadtwirtschaft Quedlin- burg und Vorwerk Görsdorfer Burg

Swlanstedt u. Gunsleben

Vermehrungsstellen a N x. 14:

Otto Moetefindt, Gutsbes,

W. Hahn, Nittergutsbes.,

_NRoederhof |

Otto Nömmer, Gutsbes,

B. v. Henninges, Amtsrat, Cilenstedt

Wulsch, Förster & Co.,

St. Kühne, Nittergutsbef., Nienhagen

C. Strube, Gutsbes.,

Wirck, Gutsbes., Gr. Quenstedt

Val. Broer,

Fr. Schliephake, Kloster- gutsbes., Badersleben Plumbohm L Gutsbes, \ en

Adolf Klaus, Vogelsdorf Jul. Kahmann 1, Gutsbes, Pabsto} H. Schliephake, Gutsbes, Rohrsheim Gutsbef., Wadckersleben Wacckersleben Herm. Kahmann, Gutsbes, Wadersleben schaft, Oschersleben Wiersdorff, Hecker & Co., Landwirish. , Oschers- OekonomieEdelhof,Deko- nomieHeynburg.(Zu strei- chen: Kloster Gröaing.) besiger, Crottorf l . Strauß, Zuckerfabrik, Groß Alsleben Schermcke, Altbrands- leben Or. Otto Wrede, Horn- hausen, Neubrandtleben schaft, Oschersleben.(Ganz zu streichen, weil doppelt aufgeführt.) pächter, Schauen a. H. E. Poppendieck, Gutsbes, Heudeber a. Heudeber a. H. E. Neuhoff, Gutsbef., eudeber a. H. Festerling, Gutsbes, Langeln Beer, Oberamtmann,

Eilsdorf

Eilenstedt

Schwanebeck

Kl. Quenstedt

Aipenfiert Gutsbef.,

Badersle Ge, E. Hosang , Ernst Vahsel, Gutsbes, Wrede &Sohn, Landwirt-

leben, Hausgröningen, H. e Ritterguts- Ernst Wrede, Amtsrat, Wrede & Sohn, Landwirt- NReckleben, Ritterguts- W- Shliephatke, Gutsbes, A. Kutscher, Gutsbes, Zilly

Langelg

Soldin

Friedeberg N.M.

Provinz Schlefien.

Provinz Sachsen.

Lüßlow U.-M.

Butschkau

Quedlinburg

Eilenstedt, Neu- Gang eben Dingelstedt Dingelstedt Eilenstedt Eilenstedt Schwanebeck Nienhagen Halberstadt Gr. Quenstedt Heudeber-Dann- B cen Badersleben Vogelsdorf Dedeleben Dedeleben Gunsleben Gunsleben Gunsleben Oschersleben

Gröningen

Crottorf

Crottorf Oschersleben Hornhausen,

Oschersleben Oschersleben

Schauen a. H.

Heudeber- Dannst. Heudeber- Dannst. Heudeber- Dannst.

Zilly Sireln

Langeln

Weizen

usaß: Bt Gerste Gerste

Weizen

Weizen Noggen Weizen

Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Wetzen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen

Weizen

Weizen Weizen Weizen

Weizen Weizen

Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen

Weizen

2,50

zu berichtigen: 2,90 (statt 8,—)

3,—

3,20

zu berihtigen:

81,2% (statt 86,75) 16,50 (statt 25,75)

Berichtigungen : 75,94 (ftatt 70,—)

49,23 (statt 54,—)

17,50 (statt 17,—) 7L,— (flatt 83,—) 89,28 (statt 89,—) 42,— (statt 34,—) 3,75 (statt 4,—) 38,52 (ftatt 20,—) 18,— (statt 19,—) 39,40 (statt 39,—) 9,91 (statt 6,—) 6,2 (statt 6,—)

12,— (ftatt 20,—) 10,50 (ftatt 10,—) 22,25 (statt 25,—) ganz zu streichen

2,75 (statt 13,—)

123,62 (statt 108,—) 159,— (ift rihtig)

141,50 (Zusaß)

35,50 (statt 35,—) 164,93 (ftatt 164,—) 97,— (statt 133,—)

66,68 (statt 109,—)

109,—

52,25 (statt 53,—) 108,25 (statt 110,—)

7,50 (stait 6,50 (statt

0,39 (statt 6 9,25 (statt. 9,—

T) 6,—)

49,50 (statt 49,—)

Erste Beilage eiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 4. September

F

1918,

Name und Stand

Wohnort oder Vermehrungsstellen

Eisenbahnstation | Fruchtart

l j j

\ j

Größe der mit Originalsaat bestandenen Fläche

ha

Neu hinzu kommen : Chrestensen, N. L.

Samenzüchte Rackwiy, Carl Ritter-

gutspächter

| Neu : 1| Lawaegy, |

H., Hofbesißer

Breustedt, Otto, Ober- amtmann

von Caron, Majorats- herr

Gieten abw. J ießen, Landw. In- stitut der Universität Hoffarth, Adam, Guts- pâchter Scickert, L., Dekonomierat

Lembke, H.

|

1} Kirshe-Pfiffelbach,

Donñânenrat

2) Mever, Ed., , Domänenrat

Carstens, Saatgut- zücht

|

Paul Böhme, Ober- amtmann, Altenrode C. Wuth, Oberamtmann, Wernigerode

Osten, Oberamtmann, A

Gutsverwaltung Suderode

Rittergut Westdorf

H. Braune, Amtsrat, Winningen

A. Köhne, Amtsrat, Plößfkau

C. Wenzel, Oberamt- mann, Teutfchenthal

Heyessen, Oberamtmann, Bornstedt

von Rein, Nittergutsbef., Osmünde

Dr. Böker & Sohn, NRittergutsbef.,Benndorf

Frau Schröder, Amtsrat, Alvensleben, auf den Wirtschaîten Gut Tun- dersleben u. Kl. Nott- mers8leben

Frau D. Wagenführ, Hamersleben

Jeurih, Drukenbrodt & Co., Ackendorf

Philipp Goedel, Gutsbef., Altenweddingen

Graichen, Oberamtmann, Frankenhaujen

F. L. Schaeper, Sohlen

Schaeper, Oberamtmann, Sülldorf

Georg Nette, Oekonomie- rat, Wörbzig

Tundersleben, Gut, Dreileben

Grfurt Queis

Provinz Schlesw

Ulkebüll

Drübeck Wernigerode Ilsenburg Vienenburxga.H. Aschersleben A)chersleben Alsleben Teutschenthal Eisleben Gröber3 Gröbers (Nordgermers- leben) Dreileben- Drakenstedt Neuwegersl!eben Ackendorf Altenweddingen Frankenhausen Dodendorf Langen- weddingen Cöthen

Drackenstedt

Erfurt Reußen

ig-Holstein.

Sonderburg

Provinz Hannover.

S(Wladen a. H., Weddingen und Immenrode

Zuchtfelder und Vermehrungsstellen für Nr. 2:

T «Fenyeberg-Gramlingen

. A. Keerl-Northeim

O. Grieffenhagen - Velt- heim a. Dhe

Th, Lüngtzel-Nienrode

Eldingen Vermehrungsstellen

ür Nr. 3:

G. Jaensch, Zusaß: Kl. Hindenburg

G. Grabau, Hohenberg, Prov. Sachsen

Schladen a. Harz

Schandelah Northeim Lucklum

Kl. Malmer

Eldingen

Goldbeck Goldbeck

Großherzogtum Hessen.

Gießen Rehbach

| Schniftenbergerbof

Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.

Malchow Dare heungaltelle

Sang 6 eaen Af anz zu 1\tireien : Vogt-Dambek

| Gießen

Michelstadt Wendelsheim

Herzogtum Sachseu-Coburg-Gotha.

Dom. Sundhausen Weitere Haupt- wirtschaften:

chónau Friedrihswerth Vermehbrungsstellen

U U, 2 Schönwalde, Ostpr. Fürstentum Bad Schwartau

Vermehrungsstellen für Nr. 1. Berichtigungen: Stammer-Rensejeld Hildebrand-Rensefeld

Gotha LWipzig-Plagwi Friedrichöwenh,

Zusaß: Böttchersdorf

Lübeeck.

Schwartau

Rensefeld Mensefeld

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Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen Weizen (Weizen) Weizen

Weizen Weizen Weizen Weizen

Weizen Weizen

Weizen Weizen

Weizen, Roggen Weizen

Weizen

ufätße: A Gerste

Noggen Noggen Weizen Weizen

Weizen

Weizen

Weizen Gerste Weizen

Noggen

Weizen Weizen

18,75 (statt 19,—) 21,50 (statt 26,—) 41,25 (statt 41,—) 13 50 (ftatt 13,— 12,50 (ftatt 12,— 75,66 (ftatt 86,— 46,75 (statt 129,—) 71,50 (statt 149,50) 66,75 (statt 76,—) 30,25 (statt 41,—) 63,75 (statt 67,50) (108,—) Eingeklam- mertes ist 85,75 zu ftreichen 8,75 (statt 11,—) 72,— (ftatt 80,—) 3,75 ift ganz zu streichen 7,— (statt 23,25)

29,90 (statt 2726) 43,50 (statt 57,25

84,— ift gan; zu

streichen 107,75 ist ganz gu streichen, siehe unter Schröder-Alyengs- leben

6,—

99, 22,90

zu berihtigen:

8,— (statt 11,5) 14,14 (ftatt N 21,50 (ftatt 21,—

ganz zu streichen

zu berichtigen : 8,590 (statt 12,—)

6,— (ftatt 15,—)

zu berichtigen: 39,90 (statt 48.62)

zu berichtigen: 9,— (statt 14,—)

1,— (ftatt 1,50) 2,— (ftalt 2,60)