1918 / 225 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Für Hausschlahtungen, die vor dies e verbleibt es binsictlih der

isherigen Vorschriften. Berlin, den 20. September 1918.

De

zu der Verordnung über die vom 11. September 1918.

Auf Grund des §

Margarine

Herstellerpreis ist der Preis,

r Staatssekretär des Kriegsernährungsamts. von Waldow.

—— —_

Ausführungsbestimmung

I

Lieferung ab Fabrik berehnen dürfen.

Von dem im § 1, Ziffer 1 der V

Tostenbetrage

mehr als 0,50 # für

E

osten erheben.

_Mit Genebmigung der Landes bestimmten Stellen können E die in § 1 der Verordnung f er

TEE,

öht werden:

a) für Gemeinden von mehr als {lag der Gemeinde, 2 4 auf insgesamt 7,50 Æ, der Zuschla bandel um 1 4 auf insgesamt 6 #6, der Kleinhandel um 7 # auf insgesamt 20 M

b) für Gemeinden von mebr als 100 000 Einw \chlag der Gemeinde, 4 4 auf insgesamt 9, handel um 5

für den für 50 kg.

Kleinhandel um 17 4 auf insgesamt 30 #6 für 50 kg.

Die Verkauf von der nah § 1

gung der e!wa au erlassenen Vorschrif

zusetzen.

fetten nah 1916 (RGMl

T Kommunalyerbände sind verpflichtet, Höchstpreise für den Margarine im Großhandel und Kleinhandel innerhalb erordnung bestehenden Grenzen unter Berücksichti- f Grund Ziffer 11 dieser Ausführungsbestimmung ten und der besonderen örtlichen Verhältnisse fest-

Soweit die Regelung des Verkehrs und Verbraus von Speise- 18 der Bekanntmachung über Speisefette vom 20. Zuli . S. 755) dur die Gemeinden erfolgt, haben diese die

der

Preise festzusetzen.

Die Landes

die Preise selbst festseßen,

V; Diese Ausführungsbestimmung tritt mit ihrer Veröffentlichung

Kraft.

Berlin,

den 20. September 1918. Reichsstelle für Speifefeite. Rothe.

m e a Ì

Großhandelsfirmen des deutschen Wollhandels.

Als Großhandelsfirma des deutschen Wollhandels im Einne des 8 6 der Bekanntmachung Nr. W. I. 1771/5. 17. KRA, end Beschlagnahme und Bestandserhebung der deut Schafschur und des Wollgefälles bei den deuts

betreffend

vom 1. Nachtragsbe

2%. April 1918 i

uli 1917 in der abgeänderten

gelassen worden. Berlin, den 20. September 1918.

Kriegsministerium.

Kriegsamt. Kriegs-Rohstoff-Abteilung. Koeth.

Als beausftragter Sortierbetrieb im Sinne des 8 4 der und Bestands- umpen und neuen Stoffabsällen aller Art pril 1918 ist die Firma E.

Bekanntmachung erhebung von W. IV. 900/4. 18. KRA vom 9, A

E. Meyer,

Beauftragte Sortierbetriebe.

betreffend Beschlagnahme

Chemnig, zugelassen worden.

Berlin, den 20. September 1918.

Kriegsministerium.

Krieg8amt. Kriegs-Nohstoff-Abteilung. Koeth.

Auf Grund . der Veroxdnung über die waltung amerikanischer Unternehmungen

1917 (NGBl. S. 1105) wurde @. die Zwangsverwaltung angeordnet über:

das auf Blatt 43 des Grundbuchs

a Julius

für Mühlau, Mittelfr. Anteil, ene ayser u. Go. in New York), auf dem si

wärtig das Zweigunternehmen der Firma Johannes Richter,

Hand|chuhfabrik Kaufmann

auf Blatt getragenen e Bernhard Freiherr von Beust, früher in Dresden, den Vereinigten Staaten von Nordamerika), Kaufmann. und Orxktsrichter bei?Dresden, Grundstr. 18); i ; j

die amerifanishe :Beteiligung“an "dem-Geschäftskapttal 5 der - Ftrma Grnst-Geßner in: Aue:i. E. (Verwalter: Fabrikbesißer Arno"

in Limbah (Sa.) befindet (Verwalter: Johannes Miram in Chemniy, Kaiserstraße B 1247 und 1248 des Grundbuchs für Loschwitz ein- Grundstücke (Eigentümer: SZahnarzt Theodor jeßt in (Verwalter: Nichard ‘Rudolph in Loschwig

Landmann, in Firma C. Th. “Landmann, * Papierfabrik in

Lauter).

b. die Zwangsverwaltung aufgehoben: der Firma Abraham Dinerstein in Leipzig, Hallishe Str. 0s

der der Firma S

1) die auf Grund der Verordnung über die Verwaltung französisher Unternehmungen

vember 1914 verwaltung:

im Königreich Sachsen befindlichen Niederlassungen der amerikanischen

Austunftei R. G. Dun & Co. in Berlin;

. Jarmulows ky & C o., Lotteriegeschäft in Leipzig.

Aufgehoben wurde ferner:

zwangsweise vom 26. No-

(RGBl. S. 487) angeordnete Zwangs-

des Warenlagers der Firma P. Lethilleux, Paris, bei der

Firma L. der im Köni sondere

A. Kittler in Leipzig, Sternwartenstr. 46; reiche Sachfen befindlihen Vermögenswerte, insbe- arenläger und Guthaben der Firmen: A. Durand

em Zeitpunkt vorgenommen Anrechnung der Fleishvorräâte bei den

Preise von Margarine (Reih8-Geseßbl. S. 1109)

4 der Verordnung über die Preise für vom 11. September 1918 wird folgendes bestimmt :

den die Margarinefabriken für

) _Verordnung festgesetzten Un- bon M 9,90 darf die empfangende Verteilungsstelle nicht l r 50 kg, der Kommunalverband oder die Ge- meinde, an welche die Lieferung erfolgt, niht mehr als 5,— M für 60 kg zur Deckung ihrer Verwaltungs-, Fracht- und sonstigen Un-

deszentralbehörden oder der von ihnen bei Vorliegen eines dringenden Bedürf- estgeseßten Zuschläge, wie folgt,

30 000 Einwohnern der Zu- an welche die Lieferung erfolgt, um

Groß-

uihlag für den

ohnern der Zu- an welche die Lieferung erfolgt, um 90 #, der Zuschlag für den Groß- H auf insgesamt 10 Æ, der Zuschlag für den

: zentralbehörden oder die von ihnen bestimmten Stellen Eönnen Kommunalverbände und Gemeinden

zur gemeinsamen Fest- seßung von Groß- -

und Kleinhandelspreisen vereinigen. Sie können

schen

chen Gerbereien

Fassung der anntmahung Nr. W. I. 1771/1. 18, KNA vom st die Firma Hirsh S. Krieg, Liegniß, zu-

¿war gsweise Ver- vom 13. Dezember

unbelastete Grundstück (Cigentümerin: Firma gegen-

& Cie., Paris, Margueritat Père Fils et Cendre, Paris, Kommissionärin : Firma Otto Junre in Leipzig, Egelstr. 3; der bei der Firma Nichard Lindner, Damvfrauchwaren-Zurichterei in Leipzig, Brübl 46/48, verwahrten Warenläger der Firmen: Cb. Ruprecht, Paris, R. Thaumüller, Bordeaux, J. Charon, Nantes, F. Kramata, Bordeaux, Tony Gay Fils, Thoissey; s : des bei der Firma Carl Debus, Raudwaren - Dampfzurichterei und Färberei in Markranstädt verwahrten Warenlagers der Firma H. & G. Desombre, Lille; j des bei der Firma C. G. Lent#\ch in Leipzig verwahrtert Waren- lagers der Firma Mayer & Pfeifer, Paris: , des von Albert W ippert in Eibenstock i. E. verwahrten Waren- lagers der Firma Aimé Baboin & Co. in Lyon;

2) die auf Grund der Verordnung über die zwangsweise Verwaltung britisher Unternehmungen vom 22. Dezember 1914 (RGBl. S. 556) angeordnete Zwangsverwaltung:

der Geschäftsbeteiligung von 150 Aktien des G. Wichmann, in Firma Georg Mann & Co., London, an der Firma Leipziger Scnellpressenfabrik Aktiengesellschaft vorm. Schmiers Werner & Stein in Leipzig; l der im Königreih Sachsen befindlihen Vermögenewerte, ins- besondere Warenlager und Guthaben der Firma Asher- berg, Hopwood & Crew, London, Kommissionärin: Firma Otto Junne in Leipzig, Egelstraße 3; i : des bei der Firma Nichard Lindner, Dawpfrauchwaren-Färberei und Zurichterei in Leipzig verwahrten Warenlagers der Firma F. Schindel, London; des bei der Firma Arthur Hermsdorf in Leipzig verwahrten Warenlagers der Firma Allhausen & Co, London; des bei dem Kaufmann Nobert Mohl in Firma N. W. Grube & Co. in Eibenstock i. E. befindlihen Warenlagers der Firma Simon May & Co. in Nottingham; der Firma Aktiengesellschaft für Gardinenfabrikation vorm. T. J. Birkin & Co. in Oelsnitz i. V. ;

3) die auf Grund der Verordnung über die zwangsweise Verwaltung russischer Unternehmungen vom 4. März 1915 (RGBl. S. 133) angeordnete Zwangsverwaltung

der Zigarettenfabrik „Gudlati* des Leopold Bernhard Reimann in Chemniß, Schillerstraße 20;

des Grundstücks Nr. 4t in Gohrisch (Eigentümerin: Apolina

Zische, verw. gew. Belajeff);

im Königreiche Sachsen befindlichen Erbschaftsmasse des

a ut Staatsrats Baron Dr. von Engelhardt (in

re8den );

der Firma Sat\ch & IJls\chner in Dresden, Freiberger Straße 14;

der Grundstüfe Blatt 461 und Blatt 567 des Grundbuchs für Dresden-Strehlen und Blatt 110 des Grundbuchs für das born. Kgl. Stadtgericht in Dresden (Eigentümer: Michael Kosel eff in Dresden, Gustav Adolf-Str. 3);

der bei der Firma Marcus Harmelin in Leipzig verwahrten Warenläger der Firmen: Berl Pittermann, Bereschnize, Lejzon Sli pak, Bereschnize, Wolf Hottmann, Kolki, Abel Sabolewitsch, Wilkowi|chky, Anton Muschin, Maikop;

der Nauchwarenhandlung Max Jankel in Leipzig, Brühl 61;

der bei den Firmen C. G. Lents\ch in Leipzig, Nauchwaren- zurihterei und -Färberei-A.-G., vorm. Louis Walters Nachf. in Markranstädt und Rauchwaren-Dampf-Zurichterei und Färberei Carl Debus in Markranstädt verwahrten Warenlager der Firma J. D. & L. Chenciner, Warschau;

der Lg Borsten- und Rauchwaren-Commission, G. m. b. H. in Leipzig;

der bei der Firma Nichard Lin dner, Damp bau) wavei, Färberei und Zurichterei in Leipzig verwahrten arenläger der Firmen I. W. Kulkes, Wilna, L. von Wyscomirsk y, Archangelsk;

des bei der Firma C. G. Lentich in Leipzig. befindlichen Waren- lagers der Firma W. Ba §, Kowno;

des bei der Firma Breitkopf & Härtel in Leipzig Nürnberger L Se S Gie Warenlagers der Firma A. Apostol,

„W., Dellingsors ;

der bei den Firmen Isaak Hepner in Leipzig und S. Buslik

a ceipaig befindlichen Warenläger der Firma A. Neussichin, osfau;

der Firma Dessau & Feferkorn in Plauen i. V., Kaiser-

straße 91;

4) die auf Grund der Verordnung über die zwangsweise Verwaltung rumäniscer Unternehmungen vom 2828. Sep- tember 1916 (NGBl. S. 1099) angeordnete Zwang s- verwaltung s

der Firma Wilhelm Leder in Chemnitz;

des Grundstücks in Dresden, Nähnitgasse 2, Blatt 111 des Grund- buchs für Dresden-N. a (Gigentümerin: Frau Alma Mar- garete Nosdol, geb. Klemm, in Dresden);

des Guthabens der Firma Trikotagenfabrik „Filart“ A.-G. in

Bukarest an die Firma Julius Grunert, Spinnerei in Leubnit bei Werdau;

der sämtlihen-im Königreiche Sachsen befindlichen Vermögenswerte der Numänen: Nathan A. Salomon, Bukarest, Ingenieur

L. Bischoff, Bukarest, Ingenieur Calleano, Bukarest, Philipp Lustgarten, Bukarest, Ingenieure Schwartz & Eigher in Bukarest, insbesondere der Ansprüche, die ihnen aus dem Abschlusse von. Verträgen - mit der irma Sächsische.

.… Waggonfabrik, Werdau, Aktiengesellschaft“ in *Werdhau, überdie. Lieferung“ von“ Keffelwagen und * den * darauf geleisteten Änzah-" lungen erwasen find.

Dresden, den 19. September 1918,

Königlich Sächsisches Ministerium des Junern. Graf Vißthum von Eckstaedt.

meaewnae ment

Bekanntmachung.

Die am 9. April 1918 angeordnete Liquidation des Anteils der Erben des britischen Staatsangehörigen Emil von Lengerke in London an dem Großfkothofe Nr. 40 und dem

Halbmeierhofe Nr. 41 zu Dohnsen ist beendet. n B

Braunschweig, den 13. September 1918. 5 Harzogl.Braunschw.-Lüneb.- Staatsministerium. e e l Q RVUREO O, t A

der

“Bekanntmachung.

Die dur meine Verfügung vom 6. Juni 1918 ay eordnete Sließung des Betriebs der Firma Goussot &Dhterys Esplanadenstraße 30, hier, habe ich aufgehoben und gemäß S 2 Abs. 2 f der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915 (Reichs-Geseßbl. S. 603) den vom Handel mit Gegenständen des täg- lihen Bedarfs ausgeshlossenen Leiterinnen der Firma, den Frauen Johanna Hoffmann, geb. Georgin, Esplanadenstraße 30, und Blanka Thiery, geb. Hoffmann, Bischoistraße 32, beide in Meß wohnhaft, die Wiederaufnahme des Handelsbetriebs gestattet. Meg, den 16. September 1918.

Der Polizeidirektor. J. V. : Hauptmann.

Bekanntmachung. Gemäß § 2 IT der Bundeêratsverordnung vom 23. September

915 zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel (RG S. 603) db Ziffer 2 der Anweisung des Ministeriums Son 11. Oktober 1915 (Z. u, BABl. S. 305) wird der Ghefrau des Heinrich Unß, Marie Stefanie geb. Waller, in Straß. burg, Poststraße 14, die Wiederaufnahme des Handels mit Gegenständen des täglichen und des Kriegsbedar}s gestattet.

Straßburg i. Els., den 7. September 1918.

Der Polizeipräsident. von Laut.

Bekanntmachung,

Dem Gerbermeister Friedrich Hermann Andreg in Coldig wird biermit auf Grund der Verordnung vom 23. September 1915, betr. Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel, der Handel mit Fellen und Häuten jeder Art wegen Unzuverlässig, keit in bezug auf einen derartigen Gewerbebetrieb unter Auferlegung der Kosten der Veröffentlihung im Neichsgebiet verboten.

Colditz, am 18. September 1918. Stadtrat. J. A.: Kugel.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 196 des Reichs-Geseßblatts enthält unter

Nr. 6466 eine Verordnung zur Aenderung der Verord- nung über die Regelung des Fleishverbrauhs und den Handel mit Schweinen, vom 20. September 1918.

Berlin W. 9, den 21. September 1918.

Kaiserliches Postzeitungsamt. Krüer.

Königreich Prenßen,

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den vortragenden Rat im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Geheimen Regierungsrat Dr. Hüttenhein zum Geheimen Oberregierungsrat und

den Geheimen Regierungsrat Berger in Dortmund zum Oberregierungsrat zu ernennen.

Jn Ergänzung des Runderlasses vom 28. Dezember 1914 F.-M. I. 16701, T1 15818, III. 17050; M. d. J. La. 2187; M. f. L. 1. B. I. b. 6411 wird angeordnet, daß den zur Probedienstleistung einberufenen Militäranwärtern, die bei Ausbruch des Krieges von ihren Zivilbehörden end- gültig in den Zivilstaatsdienst übernommen sind, ohne aus dem aktiven Militärdienst auszuscheiden, nah ihrem während des Krieges erfolgten oder noch erfolgenden Ausscheiden und ihrer Ueberführung zur Landwehr die diätarischen Vergütungen entsprechend ihrem Dienstalter zu zahlen sind.

Bezüglich der niht endgültig übernommenen Militär- anwärter verbleibt es bei den bisherigen Bestimmungen. Berlin, den 29. August 1918.

Der Minister des Janern. Jm Aufirage: von Jaroßky.

‘An die nah zeordneten Behörden.

Der Finanzminister. Jm Auftrage: Sas.

f Ministeriumfür Handel und Gewerbe. 1 Bekanntmachung.

Die durch Erlaß vom 24. Juni d. Js. für das in Deutsch- land befindlihe Vermögen des britischen Staatsangehörigen E. T. Pearson angeordnete Zwangsverwaltung ist auf- gehoben. Berlin, den 19. September 1918.

Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Neuhaus.

Ministerium des Jnnern.

Der Oberregierungsrat Berger ist zum Direktor des der Negierung in Arnsberg angegliederten Oberversicherungsamtes in Dortmund auf Lebenszeit und zum ständigen Vertreter pes Regierungspräsidenten im Vorsitz dieser Behörde eraannt Justizministerium.

Dem Landgerichtspräsidenten, Geheimen Oberjustizrat Krobiß\ch in Münster und dem ate a Geheimen Justizrat Glogauer in Breslau ist die nachgesuchte Dienst-.

n der Liste der Rehtsänwüilte“ sind “gelöscht * die: Rechts- anwälte: Justizrat Dr. Mann bei dem Landgericht in Naum- burg a. S., Dr. Mewaldt bei dem Landgericht I in Berlin, Dr. Heinrih Schmidt bei dem Landgericht in Frankfurt a. M., Dr. Naendrup bei dem Amtsgericht und dem Land- gericht in Paderborn, Hampe bei dem Amtsgericht und dem. Landgericht in Altona und Gärtner bei dem- Amtsgericht - und dem Landgericht in Ostrowo. :

Mit der Löschung der Rechtsanwälte Justizrat Dr. Mann Naumburg a. S. und Gärtner in Ostrowo in der Rechts- anwaltsliste ist zugleih ihr Amt als Notar erloschen.

In - die Liste der Rechtganwälte sind - eingetragen: der

Rechlsanwalt Dr. Heinrich S. ï | in Frankfurt M Heinrich Schmidt vom Land ericht in

Rechtsanwalt Dr.: Golß : vom Landgericht. T1 beidem. Land- * gericht. Lin Berlin, der Rechtsanwalt! Littmann aus Beuthen : m E i E “Loos j 7 r Lé] Eriß vom Landgericht T bei. dem Ländgericht IIL

in Berlin, der Gericht8asse}sor Sn ahl bei dem Aiaceridit

in Herford und der frü Le Amlsgericht in Mersebur, Oer Otsassessor Weyler be

bei dem Oberlandesgericht * daselbst, der -

gerihtTI ‘in“Betlin, ber. Rects-

Bekanntmachung. Dem Shankwirt Emil Hammer in Berlin-Schöne-

berg, Münchenerstraße 34, habe ih die Wiederaufnahme des

N mit Gegenständen des täglihen Bedarfs ge-

Berlin-Shöneberg, den 16. September 1918.

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriegswucheramt. I. V.: Dr. Pokrang.

——

entlassung: mit Ruhegehalt, dem Staatsanwalt Dr. Ke nin Essen die nachgesuchte; Dienstentla}ung erteilt ¡D u

Bekanntmaqhung.

Dem Schankwirt Eduard Gronau in Charl Sdloßstraße 3, habe ih die Wiederaufnahme Ns Satt Gegenständen des täglichen Bedarfs gestattet.

Berlin-Schöneberg, den 16. September 1918,

Der Polizeipräsident zu Berlin. Kriegsw J. V.: Dr. Pokrang. ucheramt. ldatdadcbisintmnß

Bekanntmachung.

Dem Händler Wilhelm Üßgenrath hierselbst, Rheydterstraf: i der Handel mit Gegenständen des täglichen Biraris emäß der Bundesratsbekanntmahung vom 23, September 1915 bis auf weiteres untersagt worden. ;

Odenkirchen, den 10. September 1918.

Die Polizeiverwaltung, Der Bürgermeister. N

enburg, els mit

.: Schmitz.

(O L E R E T S S A NicGzfamfkliges.

Deutsches Rei 6.

Preußen. Berlin, 23. September 1918.

Der Bundesrat versammelle sih heute zu einer Voll- fizuna; vorher hielten die

und Verkehr, für Rechnungswesen, für das Landheer und die Festungen und für das Seewesen, sowie die vereinigten Aus- {üsse für Justizwesen und für Handel und Verkehr Sizungen.

Wegen der feindlichen Fliegerangriffe auf deutsche Lazarette ist, laut Meldung des „Wolffschen Telegraphen- búüros“, am 18. v. M. der hiesigen \{chweizerishen Ge- sandtschaft folgende Verbalnote zugestellt worden:

„Das Auswärtige Amt beehrt sich, die Schweizerische Gesandt-- schaft zu benachrichtigen, ey nah Mitteilung ter Deutschen Obersten Heeresleitung in neuerer Zeit folgende feindliche Fliegerangriffe auf deutsche Lazarette ausgeführt worden sind:

1) Am 13. Juni d. I. fand ein Angriff von zwölf feindlichen Flugzeugen auf das Krankenhaus der Baimnherzigen Brüder in Trier statt; die Zahl der Opfer betrug sieben Tote und Verwundete.

f Am 21. Juni d. J. wurden Lazarettanlagen im Vesletale an- egriffen. as 3) Am 15. Juli d. J. erfolgte ein Angriff auf das Krankenhaus in Offenburg. i :

4) Am 22. Juli ‘d. J. griffen 50 feindliche Flugzeuge am hellen Tage Lazarettanlagen bei Mont Notre-Dame an. Es wurden 30 Personen getötet und 70 verwundet, darunter der Feeiburger Arzt Dr. Goßler, ein französischer Arzt, eine große Anzahl Schwestern sowie französische, amerikanische und deutshe Verwundete.

5) Am 1. August d. J. wurden bei einem Angriff auf Düren die Provinzial-Blindenanstalt und eine Schule getroffen.

6) Bei einem Angriff am gleichen Tage auf das Kriegslazarett in Laby bei Conflans wurden 2 Personen getötet und 67 verwundet, darunter 13 \{wer.

7) Am 11. August wurden bei einem Fliegerangrif auf Mont- medy um 1 Uhr 15 Minuten Nachmittags etwa 40 Bomben auf eine deutlih mit dem Genfer Roten Kreuz gekennzeichnete Lazarettanlage abgeworfen. Von den Kranken und Verwundeten wurden 6 getötet und 21 verleßt. Außerdem wurden fünf in der Nähe des Lazaretts spielende Kinder E \{chwer verwundet. ;

Da die sämtlichen Lazarette durch Note Kreuze deutli als solche erkennbar gemacht waren, jo eint es sich um ein plänmäßiges Vor- gehen der gegnerischen Heeresleitungen gegen die deutschen Sanitäts- anlagen zu inte. Die deutsche Negierung N gegen diese fort- geseßten Verleßungen der Bestimmungen der Genfer Konvention auf das nahdrüclihste Verwahrung ein und bittet die shweizerische Ge- sandtschaft zu veranlassen, daß dieser Protest auf \chnellstem Wege E der französishen und britishen Regierung gebracht wird.”

Die in Wilna tagende deutsch-russische Grenz- kommission hat am 15. September ihre Arbeiten beendet. Veber die Räumung des Gebietes östlih von der Beresina sind, wie die „Baltisch-Litauischen Pilteilungen“ erfahren, Verein- barungen zustande gekommen, nach denen das Land östlich der Beresina, südlih von Polozk bis nördlih von Homel in fünf Abschnitten entsprechend den nah Artikel 38 1 des deutsch-russischen Finanzabkommens vom 27. August 1918 in fünf Teilbeträgen gu überweisenden Barzahlungen geräumt wird. Die Räumung beginnt im Norden mit dem Kreise Ljepjel und gibt in den ersten vier Abschnitten nah Süden fortschreitend die Bahn Orsha—Mohilew—Regatshew und das Gebiet bis zum Flusse

„Drut frei. Mit dem. fünften Abschnitt wird das Land westlich-

des Drut bis zur Beresina ‘geräumt. Die Räumungen beginnen am 20. Séplènibèc 1918 und sollen am 28. Februar1919 beendet sein. __DieSchwierigkeiten,das indem Räumungsgebiet befindliche deutsche

| fin glaubten. a u Gewährung von: Räumimgs».

„fristén* geführt, "die näch" der Tiefe des Abschnitts und der Menge des R lrendon Gujys verschieden bemessen sind. Die Veresina bleibt nach der Räumung ganz im deutschen Besiß. An ihr östlihes Ufer schließt sih die neutrale Zone an. Den Truppen wird die Benuzung des Flusses für Schiffahrt, Flôsseei usw. gestattet. Russischerseits ist die Verpflichtung übernommen worden, dafür zu sorgen, daß den Bewohnern des geräumten , Gebiets, die im deutschen Dienste gestanden haben, aus dieser Tatsache kein Nachteil erwächst.

v Ende September und Anfang Oktober finden in Berlin vom Krieästministérium geleitete Belehrungskurs e für n militärische: Vorbildung dèr Jugend P s

ugend (zur Wehrfähigkeit) ‘statt. Die Kutse sind- zur Auf-

__flärung-der weitesten Kreise ‘bestimmt. Vertreter von Behörden und“ Vor, A für »Jugenbpslege - nehmen ‘daran teil.

Politiker und ‘Presse sind“ geladen.

Vorträge und praktische Vorführungen sollen Wesen, Ziel

und Ausbildungsart der Heranbildung der Jugend zur Wehr- fähigkeit Farstellen. Sie werden dazu beitragen, N e is lümlihe Ansichten zu beseitigen, die zum Teil E A weil fih die Durchführung nicht immer streng an ‘hat Kriegeministerium herausgegebenen Richtlinien gehalten hal.

Vayernu.

ä ärti zinhe D kretär des Auswärtigen Amtes von H ist de eingetroffen und ouf dem A U. a. von dem Mir ierp S rbian N hn, A preußi ten von Treutle1 1 Mitiags Nt Dee Staatssekretär dem Ministerpräsidenten

vereinigten Ausschüsse für Handel |

einen Besuch ab und wurde darauf Mittags von Seiner Majestät dem König in längerer Audienz empfangen.

ÜÁnhalt,

Vorgestein miltag fand im Herzoglihen Mausoleum in Dessau die feierliche Beisezung Seiner Hoheit des ver- storbenen Herzogs Eduard statt, an der, wie „Wolfss Telegraphenbüro“ meldet, als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers und Königs Seine Königliche Hoheit der _Prinz Joachim von Preußen, als Vertreter Seiner Majestät des Königs von Bayern Seine Königliche Hoheit der Prinz Alfons von Bayern teilnahmen. Ferner waren neben den Spißen der Hof- und Staatsbehörden Vertretungen von Kirche und Schule, Abordnungen der Garnisonen, der Städte und privaten Körperschaften aus dem Herzogtum anwesend. Die Trauerrede hielt der Hofprediger, Generalsuperintentent Hoffmann. Die a vollzog sih des beshränkten Raumes wegen im engen Seceise.

Kriegsnachrichten.

Berlin, 21. September, Abends. (W. T. B.)

Vor unserer Siegfriedstellung zwischen dem Walde von Gouzeaucourt und Hargicourt sind große einheitliche Angriffe der Engländer unter schwersten Verlusten für den Feind gescheitert.

Die leßten Tage waren namentlih über dem Kampffelde zwischen Maas und Mosel dur außerordentliche Flieger- tätigkleit gekennzeihnet. Sturm, Wolken und zeitweiser Regen vereinigten sich, um unseren Fliegern das Dasein in den Lüften so \{hwer wie möglich zu machen. Gleichwohl unterstüßten die Schlachtstaffeln mit bestem Ecfolg oftmals die kämpfende Junfanterie, griffen feindliche Reseroeu in den dortigen bewaldeten Mulden an und bekämpften feuernde feindlihe Batterienester. Zahlreiche Tanks, vor- rückende Proßen und Jnfanterieavteilungen nahmen sie unter gut gezieltes M.-G -Feuer. Ueber den Verlauf der vorderen Linie und die Verhältnisse hinter der feindlichen Front brachten sie zahlreihe wertvolle Meldungen. Die JZnfanterieflieger nüßten jede einigermaßen ausreichende Weiterlage aus, um die höheren Stäbe über den Verlauf der eigenen Linie zu unterrichten. Vielfach konnten der Führung vorrücckende feindliche Artilleriegruppen gemeldet werden, die meist offen auffuhren. Der Feind zeigte sich sehr angriffslustig. Zahlreiche Aufklärungsflugzeuge hatten Luftkämpfe zu besteheu. Unsere Jagdgeschwader warfen sich den feindlihen Bomben- und Schlachifliegern in den ganz ungewöhnlich geringen Höhen von oft nur 30 Meter über dem Erdboden mit gewohntem Schneid entgegen und brachten ihnen shwexste Verluste bei. Ueber besonders wichtigen Punkten, wie z. B. Briey, Conflans, Mey, fam es zu Lufischlachten großen Stils. Eine amerikanishe Bombenstaffel von vier

Flugzeugen, die am 16. September nah Mey durchbrechen

wollie, wurde durch unsere Jagdflieger bei Briey vollklommen aufgerieben. Schon am 14. September hatte der Gegner an dieser Fronl 19 Flugzeuge, also drei ganze Feld- abteilungen, verloren. Er wurde tufolgedessen, da er seine Fliegerverbändé rasch vor unseren Jagdstaffeln wegschmelzen sah, im Einsag sciner Luftstreitkcätte vorsichtig. So übers wältigend war die deutsche Ueberlegenheit in der Luft. Leutnant Büchner brahte vom 12.—15. September allein 12 Flugzeuge zum Absturz und errang damit seinen 21. bis 32. Lufisieg. Leutnant von Hantelmann {oß in der gleichen Zeit 10 feindlihe Flugzeuge ab und erhöhte die Zahl seiner Lustsiege auf 16. Den Riesenanteil an diesen Er- tam hat das Jagdgeshwader 2 unter Führung des Ober- eutnants Freiherrn von Bönigk, das, wie der amtliche Heeresberiht vom 20. September meldete, in der Zeit vom 12. bis 18. September 81 feindlihe Flugzeuge abshoß und nur 2 Flugzeuge im Kampfe verlor. Ober- leutnant Freiherr von Bönigk errang dabei seinen 22. bis 25. Sieg. Kein Wunder, daß unseren Gegnern die hervorragenden Erfolge dieses Geschwaders keine Ruhe ließen. Jn ihrer Erbitterung seßten sie am Nachmittage des 19. September ein Geschwader von fünf Breguet-Flugzeugen ari, das den S des Jagdgeshwaders 2 mit Bomben bewerfen und so die gefürchteten deutshen Maschinen, die im Luftkampf nicht niederzubringen : waren, . auf ‘der Erde ver-

nichten: sollte. : Sie: hatten die: Rechnung . ohne dás: Geschwader

und seinen tapferen Führer gemacht. - Noh vor Ausführung sega Auftrag wurde das ganze feindliche Bvmbengeschwader

‘bei*Conflans- durch. das” Jagdgeschwader: 2: abgetrieben. . Drei Aut) Y uo: abgeschossen, die : beiden:

‘feindliche- Flieger- ‘wurden : anderen zur Landung gezwungen.

Großes Hauptquartier, 22. September. (W. T. B.) Westlicher Kriegs schaupla t.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. ;

Westlich von Fleurbaix und südlih von. Havrincour

wurden Mise Teilangriffe, nördlih der Scar pe starke Vor-

stöße des Feindes abgewiesen. Eigene Unternehmungen bei Moeuvres brachten 45 Gefangene ein.

Heeres8gruppe Boehn.

Nach ‘den vergeblichen Teilangriffen der beiden leßten Tage holte der Engländer gestern wieder zu großem einheit- lichen Angriff aus. Sein Ziel war der Durchbruch südli ‘pon*Cambrai.- Unter dem Schüße ‘einer dichten. Feuerwälze

‘trat’ die englische Jifanterie,“ von Panzerwagen und Fliegern

bedleitet, zwishen dem Walde - von Gouzeaucourt und Sa taicautt am frühen“ Morgen zum “Angriff “an. Wir hatten in Erwartung des feindlichen Angriffs in der Nacht vom 19./20. die Verteidigung von dem fceien Gelände öst- lih von Epehy in die alten englishen Stellungen zwischen Villers Guislain und Bellicourt verlegt. Als der zum Angriff tief gegliederte Feind die Höhen hinab gegen unsere Linien anstürmte, empfing ihn das vorbereitete Abwehrfeuer unserer Artillerie, Jafanterie und Maschinengewehre. Der Angriff blieb vor unseren Linien liegen. Nach stärkster Feuervorbereitung seßte der Feind zu erneutem Angriff an. Auch dieser zweite Ansturm scheiterte völlig. In den Südwestteil von Villers Guislain und in das Gehöft Quennemont drang der Engländer vorübergehend ein. Hier

warf ihn sofortiger Gegenstoß wieder zurück. Am Abend und

während der Nacht folgten ea Artilleciefeuer nochmals eftige Angriffe, die abaewiesen wurden. G

zel Der E Kampstag war in dem shweren Ringen an der Westfront ein besonders erfolgreiher Tag. Deutsche Jäger und Kavallerieswügenregimenter, oft- und weslpreußische, posensche, niederschlefishe, wesisälische, rheinisze, bayerische Regimenter und Gardetcuppzn haben dem Engländer gejtern eine schwere Niederlage zugefügt. Un seiner ganzen Angriffsfront hat er \chwerste Verluste er- litten. Unserer Artillerie fällt ein Hauptteil an dem vollen Erfolge zu.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Zwischen A ilette und Nisne blieb die Aitillerietätig- keit tagsüber in mäßigen Grenzen. Sie lebte am Abend 1in Verbindung mit heftigen Teilkömpfen östlich von Vaur- aillon, am Gehöft Vaurains und nordwestlich von Vailly auf.

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Berlin, 22. September, abends. (W. T. B.) Von den Kampffronten nih!s Neues.

Nördlich Nanteuil lag eine jener Höhlenfestungen, die, durch Natur und Kunit gestaltet, sich wunderbar als Wellen- breher gegen die feindlihe Angriffswoge bewährt haben. Auf \{chmaler Nase weit vorgeschoben, boten sie dem Feind von allen Seiten Angriffspunkie und konnten nur dazu bestimmt sein, für kurze Zeit aufzuhalten. :

Jn heißen Kämpfen vom 7. bis zum 10. Seplember be- rannte der Feind dieses Bollwerk, das er selbst einst mit viel Liebe als Bereitshaftslager mit neuzeitlichen Kriegseinrihtungen ausgestaitet halte. Ses Nusgänge ermöchlichten der Besaßung von wenig mehr als 100 Mann die schnelle Gefechtsbereit|chast nach allen Seiten. Auf Posten standen treue Altenburger, um recht- zeitig zu melden, daß der Feind durch das Gräben- und Neßgewirr.den Angriff anseßte. Durch Regen und Kot feucht er heran. Schwarze

Und weiße Franzosen mit Flammenwerfern unter dem Schuß

eines Hagels von Gewehrgranaten. Umsonst, zwölfmal in drei O wiederholen sich die Angriffe. Einmal scheint es ihm fast geglückt. Schon {lagen die Hand»granaten in die Eingänge. Doch die Besaßung wirft den Feind erneut und jagt ihn im Gegenstoß die Hänge nach Nantieuil herunter. Jm Stehen feuern die Verfolger die Kugeln in die feind- lichen Rücken. Hart nördlich Nanteuil findet die Verfolgung am Sperrfeuer ihr Ecde. :

Was Menschenkrast nicht vermag, sollen Geschüße voll- bringen. Dreißig Schuß aus s{hwerstem Kaliber durch|chlagen die Decke des saalartigen Gewölbes, vier Eingänge werden ver- \chüttet Das fkrachende Gestein verbietet den weiteren Aufent- hait. Die wenigen Ausgänge machen die Höhle zur Menschen- falle, So wird sie geräumt. Einzelne Postierungen halten noch im Nebengelände und empfangen den zögernd vortastenden Feind, der wieder nah stärkster Artillerieoorbereitung zum An- griff anseßt. Die Besaßung weicht in vorher bezeichneten Ver- bindungsgräben um weniges zurück, vm den Kampf zu erneuern.

Es ist nur eine Episode im gewaltigen Völfkerringen, aber Stunden von unerhörtem Heldentum und Durchhalten, selbst- verständlih getragen von deutshen Männern zum Schuß der Heimat. :

Westlicher Kriegsschauplaß. Großes Hauptquartier, 23. September. (W. T. B.) Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Bei örtlicher Unternehmung südlih von Neuve Chapelle machten wir Gefangene. Die Artillerietätigkeit lebte zwischen Ypern und La Bassée, beiderseits der Scarpe und im Kanalabschnitt südlih von Marquion auf.

Heeresgruppe Boehn.

Jn den Abschnitten östlich und südöstlich von Epehy. sowie zwischen Omignon-Bach und der Somme ‘nahm der Artilleriekampf am Nachmittage wieder größere Stärke an. JInfanterieangriffe, die der Engländer gegen unsere Linien südöstlih von V richtete, wurden abgewiesen. Wie in den leßten Lagett zeichnete sich auch gestern. die 2. Garde- Jnfanterie-Division besonders .aus. - Während“der. Nacht hielt starke Feuertätigkeit an; in ‘nächtlichen Angriffen östlih von Epehy faßte der Feind in einzelnen Grabenstücken Fuß. Vorfeldkämpfe .an der Dise.

E Heeresgruppe Deutscher Kronpring, _ Zwischen Ailéette“und-Aisne flaute diè Gefechtstätigkeit gestern ab. E1rkundungs8gefechte in der Champa gne.

Heeresgruppe Gallwißs.

Zwischen der Cotes Lorraine und der Mosel war der UArtilleriekampf am frühen Morgen zeitweilig gesteigert. Der Feind, der mit stärkeren Abteilungen gegen Haumont-, südlich von Damptvitoux und Nembercourt vorstieß und mit Er- kundungsabteilungen mehrfah gegen unsere Stellung heran- fühlte, wurde abgewiesen. Westlih der Mosel schoben wir unsere Linie etwas vor.

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Oberleutnant Loerzer errang seinen 42., Leutnant

Bäumer seinen 30. Luftsieg. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Der neunte Gang zu den Altären des Vaterlandes! Leg dein Scherflein in die Opferschalen! Die anderen,

Größere wie Du, Herrliche, Glorreiche, füllten sie mit ihrem Blute.

Sie zu ehren, gib zur „Neunten““.