1825 / 138 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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soti und .Katzicojanni überlassend, und.mars<irte am 21. vorwärts, vereinigte mich mit dem Corps des Rake. Und füyrce dre Griechen, ,in Allem an 4000 Mann Zn- fanterie und Kavallerie, gegen den Feind. Auf den Ebenen jener Gegend, die Turcochori ycißc (dem alten Lé'uccra), wurdcn vtele Feinde auf dem Mar1<e von den Grée<eu ge'fangen gemacht. ,Ich gelangte endlich gegen den Abend nach Danna, woym ich die_ Rotten führer (Z-m-xxW-Qg) Comdotaditi, Preva, Coutousso- pulo, und die Generale Georgaki Dyovunioc'i, und Mako Panurjä geschackc Hatte. Dort ward-ei:1eS<la<t geliefert, wo das Unsrtgen den Fcind öfters zur Flucht brachten, viele von ihnen tddtecen und verwunoecen. Die Türken lagerten stet) endlich um Daulia, und die. Griechen um das Kloster Jerusalem, eine Viertelstunde “von ihnen. Auch ich kam dort gegen 3 Uhr Nachts (also etwa WF Abends nach unserer Uyr) des nämlichen Tages an.“ - „Abas-Pascha und der berühmte Albanese Musta- pha-Bey, smd oje Anführer diescr Truvpen. Sie ha- ben dem" aniliValest (Rxscksd Pascha) x_nic Eid Und S<rifc das Verxprectxn gethan, mic iyrem Kopf ver- antwortlich zu sein, wenn fie Salona nicht nähmen. Diese bereiteten sich am "22. nach Salona einzurkuken. Unsere Offiziere nahmen vom Abend an die udthigeu Stellungen, wohin fie beordert wurden. Am 23. früh sind dichinde, nach verschiedenen Bewegungcn, nicht nur in Salona nicht eingerückt, sondern zu ihrer gro- ßen Schande und Sämden, in allem 4000 Mann an Cavalierte imd „Infanterie, nach Turcochori zurückgekehrt, von wo sie ausmarschirt waren. Idrer viele sind gefal- „len, und noch mehrere gefangen worden. Wir“ aver trachten nicht nur sie nach Zituni zu “treiben, ]ondern auch ihnen, wo möglich, den Weg abzu1<netden, so, daß kein'e-r von ihnen zurückkomme.“ _ „Am 24. früh begann Avas-Pascha, der bei Nacht heimlich mit der Kavallerie ua< Chäronca (heute Kapräua) gekommen war, ein neues unverz- Wfstes Gefe<t,-wozu iel) sogletcl) mit den Truppen, die

die fich neulich in Arta unter der Fahne des Rumjl' Waleßi gesammelt hatten, über das Kinwcische Gebjr nach WTacrynoros qekommeu, und sich in Aretha g,] gcrt haben. Dxe Valciner (Einwohner des Valtos) ., von der R-.*gierung bcor-dert worden waren, diese bed rende Scelluna zu bewachen, erwarteten don von o Regierung ihnen bestimmten Commandanten A. JSko und mußten stcl) zerstreuen, noch ehe fie mit dem F;;n zusammenr-rafen,*), Sobald jedoch der obbemeldece A„ führer eintraf, _ sammelce er sogleich Truppen, uud w' hoffen, er werde" seine Pfitclu gegen das Vaterland tha würdig der Achtung der Regierung.“ '

Mals (in. Vinschgau. Tyrol), den 25. Mai. Dj, Straße über das Wormser Jock), eine der kühnsten ce'rn'eymungcn unserer Zett, ist vollendet. Der böcysq Punke derjelben ist 8000 Fuß über die Meeresflächexx hohen, “und übertrifft daher an Höhe die langean» staunten und ten. Glücklich wurden die Hindernisse, welche die Na des Terrains “diesem Baue entgegen stellte, dur< * Kunst entfernt, und zwei nachbarliche Völker, beide tertyanen des großen österreichixchen Kaiserstaatcs, - durch in nächste Verbindung gebracht.

Genua, 28. Mai. Am 24. d. kamen der und die Fürstin von'Carignan, und am 26. die Erzh zogin Luise von Toskana hier an. Heute erwa: man den Fürsten Salerno und“ seine Gemahlin." x König und die Königin von Neapel werden am 30.,u am 31. der Kaiser und die Katj'erin von Oesterreich“ Begleitung des Fürsten von Metternich hier eintrejf Fast das ganze. diplomatische, Kokps befindet sichsch seit einigenTagen hier. Namencltcl) die Gesandtenvo Frankreich, Rußland, Preußen, der Niederlande, szi lieu, England, Baiern, so wie der päbstliche WU d'Affaires. Alle Gasthöfe sind voll Fremden, xmcerw chen fich auch der Fürst Constantin Czacorisky, einer ersten polnischen Großen, befindet.

ich um mich harte, zuHülfe etlre, und die-capfern Gris,- <en machten dort ein großes Gcmekzel von Feinden, und schlugen fie in die Flucht. Bei allen diesen „glänzen,- ren Tyacen war unser Verlust an Todten _und Verwun- deten unbedeutend. Mic aUgsmeinem Bedauern zävxen wir" jedoch unter den ersteyen (Todten) den braven Vice- General Coska (Sohn) Baßlls, dessen Verlust ich ebxn so seer beklage , als ich seine Tapferkeit bewuuöere.“

* Ueber den Stand der Dinge in West-GrjeMn- land liefert die Hydra; Zeitung, wegen der Entfernung vom dortigen Schauplahe, keine sehr neuen Nachrichten“, das, was sie mtcthejlc, lautet nicht sehr günstig“ für die

Griechen. _ _ _ Zn Nr. 108 vom 25. Aprtl heißt es aus Nap_olr : „Von glaubwürdigen Personen, die wir

vom 22.April _ acht Tagen von Meffalongt wcgsnd, erfahren wir, der Gegend von Am: aus-

daß die Albaneser, die von marschxirc, “und auf kzine kampfgewa<senen Kräfte“ ge- stoßen waren ,. in mehreren Gegenden des Valcos, “in Xeromero und Candila eingefallen smd. Ihre Kavallerie war bis Vrachori vorgedrungen,“ hatte stel) aber wieder zurückgezogen. Unsere dortigen Lager waren noch nicht gehörig verstärkt. Aber wir zweifeln nieht, daß binnen “kurzem die Westgrie<en den Feinden zeigen werden, daß im Angesichce des Vaterlandes ihre Tapferkeit un- be'zwingbar ist.“. '.

' Nr. 110. Die Hydra-Zeicung vom 2. Mai enthält nachstehenden Auszug aus der griechis<en Chronik vom 5. April: Mes-solongi, 5. April. Heute erhalten wir hier die unerwünschte Nachricht, daß die Feinde,

«

*) Die Münchenerpolitiscbe Zeitung vom 1. Juni, 11) A'uSzüge aus der griechischen Chronik bis“ zum 20. A neuen Styls (uns sind die Nummern dicser Chronik bts 2. April zugekommen) giebt, überscßt obige “_ folgendermaßen: „Die griechische Position in der dor Gegend wird von einem auSerlescnen .Hecrhaufen, Anführung ch'Generals Jöcos bewacht. Sie wo den Feind uo< vor-scinem Angriffe zn zerstreuen

(Annierk. des österr. B.

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, 16. Juni. Jm Opernhause: Berliner tn Wien,“ Liederpoffe in 1 Auszug, von _C Holcei. Hierauf: „Kiaking,“ großes pautomimx Ballerin 3 Abthetlungen, von Herrn Titus. -

Freitag, 17. Juni. Jm Opernhause: „Olim große Oper in 3 Abcheilungen, mic Ballets. "K von Spontim. Mademoiselle Lauchsry, Chren-MU der großen Oper zu Paris, Schülerin des Herrn» lou, Lehrers der ersten Klasse an der Kdniglrcheu T schule daselbst, wird in dem ersten Akt dtexer Op“ einem 1'35 (16 (1612); mit Herrn Tells debütiren.

Sonnabend, 18. Juni. Jm Opernhause: _“ Räuber.“ Trauersp. in 5 Abcheslungen, von Sch!“

Bedruckt bei Feisker und Eisersdorff. '

bewunderten Straßenanlagm früh-erech'y .

' Redacteur I" _

Allgemeine

reußischc Staats - Zeitung.

M

138.

Berlin, Freitag,

1. Amtliche Na<_ri<ten.

K-ronik des Tages.

Ihre Kötzigl. Hoheiten der Erbgroßherzog und die rbgroßherzogm von Mecklenburg-“Schweriu, smd

“ou Ludwigslust hier angekommen.

_ Abzeyeisk. Se. Excellenz der Königl. Niederlän- ische Munster der auswärtigen Angelegenheiten, Graf

onReede, nach den Niederlanden.

11. Zeitungs- Nachrichten.

Ausland.

Paxi_s, 10. Juni. JZ. “MM. der König und ie Kötttgttr von Würtemberg haben gestern mit dem 13de und der'Königt. Familie in den Tujlericn ge- es . :

luststattgefunden- Der König ist gegen 6 Uhr da- lbft angekommen, und hat si< sogleich mit den Prin.- nund Prmzesfinnen zur Tafel néedergeseßt, mehrere amen aus der Stadt hatten die Ehre zur Königl. afe_l gezoget) zu werden.. Während derselben führte _n a_us Blaxeinstrumenten und aus zehn Harfen befke- npes Musikchor mehrere Stücke auf. Nach aufgeho- mrTafel begab stch der König in einen andern Saal, “„ab“ Kaffee servirc wurde; .und bald darauf fand in „egenwart_Sr. Maj. die Eröffnung des Balles durch ?_Herzogm von Berry im Gartensaale statt. I. K. phett haben späcex auch im Salon d'Angouleme, w'o _Kötzig gespeist hatte, getanzt. Se. Maj. find mic Punzen und Prinzcsfinnen in allen Sälen herum- WM, und“ haben mit den Damen, die st< auf hkem Wege h_efanden, mehreremal auf das leurselégße „sprochen , _und thre Freude über die zahlreichen .Be- ,k_f_t_,von Ltebe, 'die- Sie empfangen haben, zu erken- ö*?„Segeben._ Um neun Uhr-haben der König und die ."ZSL- Fazmlie denBa_ll verlassen. Dem freudigenZu- , der m den Sälen des Rathhauses erscholl, anc-

ortet: das auf dem glänzend erleu<reten_Plalze.ver-

mmelte Volk, und "diese FreUdetöne begleiteten Se.

kj. bis nach Ihrem Paüaste. Nachdem der König

VorgesternAbeud hat das größe Fest auf dem Rat"!)-

den 17ken Junil1825.

weggefahren war, kamen noch unqesä :* 5000 ' dxz, _dex geschehen“: Einladung gemäß, erst UYäTF-KY: zugel'gssxq werden. spüren, und der Ball d.:uerte b;! soap m-dte Na<c. Alle in Paris anwesenden angese- hxnen Jrempen, alle zur Krönung berufenen Staats- bxamten. _dse _Nkintster, viele Pairs und Deourircen“ vtele Qxfizcere jeden Ranges und eine große Anzahk an': derer Personen haben am Feste Theil genommen. -- Um zwx-r UHr Mittags wurde in den elyseischen Feldern durch em Fest einer andern Art das Volk ekgözc. Vik- tualteu _uud Getränke waren verweilt worden, und auf der Some hatte_ ein Fischerskechen statt gefunden, Um halb zehn Uhr :| der König mit seiner Familie auf dem Balcon der Tujlerien erschienen, und hat ein glän- zendesKFeuerwerk O_a-ebbst abbrennen sehn.

__Wcr haben_, jagt die Crone, in unsyrm qeskrigen Amke! gegen du durch die ungeheure Vervielfältigung |<l_e_>ter Bülbcr nur zu sehr erwxesene Licenz der Presse geetfert. Dcr Coyrtex, der mehr wie irgend Jemand zur Verb_reatung wieder Schriften beigetxßaqen bat, isi: dxshalb *7<0n_geneigt, von der Unterdrückung schlechter Bücher aux emen Angriff gegen die Zeitungen zu schlie- ßxy; obglee< t_nan streng genommen zwischen den perio- dt1<cn_und nacht _periodisclxen Erzenguisseu der Presse wohl emen Uncer1<ied machen kann. Der Couriek ww gesagx, behauptet, daß nach unserm gestrigen Ma: mfest, tyze er es nennt, Alles befür<tec werden kann und zwecselc ;kei_nen Augenblick mehr daran, daß det,: von der Depunrxen-zKammer gesaßte Bes<luß *die“ Red_en der Deputtrten nicht mehr zu drucken, im,!) da- für jedem Depuctrten ein Exomplar vom Moniteur zu- k_„o_mmen_zu lassen, der Vorgänger eines Gesehcnrtvurfes ]ec, wodur< den andernZeitungen die Befugniß genom- men_werden solle, über die Sitzung der Kammer- selbst -B_ert<c zu erstatten, und wodurch fie genöthigc se'in 1_vur_den, sach guf das Abschreiben des Moniteurs zu be- jchrankxn. Dass ist, wenn man dem Courier glauben -wxll, “_ne mtc den Depurirten abgemacht: Sache. Wir waffen m der_ That nicht, wer das Recht hätce-zu kla- gen, wenn sm_e von der PairssKammer schon lange ge- nommene Maßregel mit der Zustimmung des Königs auch von der zweéxen Kammer genommen würde". Was würde als_dann geschehn? -- Diese Maßregel würde- vom Kdmge, von der Pairs-Kammer „und vonder Kammer d_er _Deputiren gebilligt, und vom Courier“ vom Conftecuctonel und vom „Journal he's Debats gem:

delt Ferden! "ünfproc. Rente 101 r. 65-60 -.

74 Fr. 95_90 C. _ F _ C Dreiproc. London, 7. Juni. Die Bill wegen des a i- des für_Se. KH. den Herzog von CumberlaYdhgÉZterlg- gestern tm Unterhause, nach zwei Abstimmungen, in