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Berichten us Lima zufolge war kein Zweifel dar⸗
an, daß die Waͤhler⸗ Cen Der ubrigen Provinzen Pe⸗
ru's gleich dem der
Provinz Linn sch für die lebe laͤngliche
Praͤst danten warde für Bo livar erklaren dur st an
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die Truppen der Regentschaft hätten dieselben Uagl
bigen zu Anfuͤhrern, welche einst die unseli
tten eingeführt hätten, und ohne die Gute Joha Läf dem Schaffot um gekommen waren
.
9 hatte achrichten aus Cole en, Fber Pae gen,. nöthigten, ohne wen d . . Wenn . n, zukehren, wohin ihn ae nähere Pstich. Peru habe Ueberfluß an fähigen Männern, um dessen Ange. legenheiten zu leiten. Andrerseits sollen sich uuberall um ihn her die deutlichsten Spuren des Kaltsinns der Pe, ruaner gegen ihn, und ihres Hasses wider seine Colum— bischen Truppen an den Tag gelegt haben. Man weiß aber nicht ganz, wie weit man allen diesen Nachrichten trauen kann, die uns zum großen Theil nicht direct, sondern mittelbar, vom Europaͤischen Continent, gar nicht weit von hier, zugefertiat sind; nämlich von der Partei Riva⸗»Aguero's in Bruͤssel.
Herr von Neumann, Ueberdringzer von Depeschen« bes Faisers von Oestreich an ven Kaiser von Brasilien, wird fich auf dem Schiffe Forte nach Rio-Janeiro be gehen. ꝛ
Die koͤnigl. Botschaft, welche beiden Haͤusern des Parlaments heute vor acht Tag- 4berreicht wuhde, hat eine unbeschreibliche Freude unter den Katholiken in Irland erregt. Sie schmeich in sich, daß, wenn Eng⸗ land in einen langen Krieg zerwickelt wird, sie 233 genheit haben werden, ihre Nechte erzwingen zu koͤnne ß Herr Shiel brach dardber in einer Rede im katholischen Verein in lauten Jubel und Triumph in den ung emes,
ensten Ausdrucken aus.
Wir haben (sagt der Globe und Traveller) einen Brief von einem englischen Offieler in Lissibon gelesen, w lcher den ge⸗ genwärtigen Zastand in Portugal dem Widerwillen der Prin⸗ zessin Regentin, Todesurtheile zu unterzeichnen, beimißt, weil aus diesem Grunde in mehreren Fällen die Rebellen mit Ungestraftheit davon gekom nen sind. „Ware diese Macht, sagt er unter andern, mit gemäßigter Festigkeit ausgeübt worden, so wuͤrde in Portugall keine Rebellion ausgebrochen sein.“
London 21. Deebr. (uͤber Paris). Es ist neuer dings uber den Gesundhertszustand des Herzogs von York nichts bekannt geworden; S. K. H. End aber noch nicht wieder ausgegangen.
Graf Liverpool ist von seinem Unwohlsein ganz wieder hergestellt; er ist gestern aus geritten.
Briefe aus den Grafschaften Jork und Lancaster sagen, daß die Lage der Febrikarderter sich bessert, der Geschäftsverkehr ist lebhafter, die Frage nach Fabrikaten nimmt zu und die Preise werden besser. Die gelinde Witterung ist bei der Veratmung vi(ler Arbeiter ⸗Fami⸗ lien ein großes Gluͤck. Man hofft, daß der Lohn der Arbeiter bald erhöht werden wird; denn die Waaren vorräthe sind gering.
Aus Oporto schreibt man unter dem 58 Dez., daß man mit jedem Augenblicke Lie Nachricht von der An, kunft Silveira's mit 3000 Mann regus rer Truppen Und zahlreichen Haufen bewaffgeter Bauern dei der Bruͤcke von Amarante erwarte. In Oporto waren nur wenige Linientruppen und einige Bataillone Milizen, auf die man nicht zaͤhlen durfte. Das erwähnte Pri— vatschreiben klagt, daß man bereits seit zwei Monaten volle Kenutniß von der Verschwörnng gehabt und den, noch keine Gegenmaßregeln getroffen habe.
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Die portugie ssschen Ueberlänfer tragen auf ihren
zwar im voraus erklärt, daß die bedentlichen⸗ WQCon sols 60 his 80.
563 St. Petersburg, 23. Dec. Die Gen ken Graf Lambert, General der Cavallerie, Senn ane, Admiral, Furst Trubetzkoy und Graf Ozaram gh Generale der Cavallerie, Graf Tzschernicheff, Demida BVächsngty, Zakreweky und R kendorf, General, Lieut. Rante, sind in den dirigtrend Senat berufen und de wirkliche Staats Rach Bludoff, unter Beibehaltun seines Titels als Staats S Ministers der geil. Angel, ken ernannt worden. Das hiesige Jonnh folgende Nachricht von der Armee von Geotssn vom 13. (25.) Noven der: Der Genersl Adjutant R ewitsch meldet in Ram perten vom 3. (15) Noveml us seinem Lager a Tusse Tscherakene, daß er mit einem Theile des ung ihm stehenden Armeekorps eine Bewegung jenseits de Araxes bewerkstellget habe, in der doppelten Absicht, un zu verhindern, daß die Perser keine bedentenben Streit kräfte gegen die aus dem Chanat von Schitwan von rückende Truppenabtheilung des Obristen Mistschenk richten möchten und um die, stets zum Angriff und zu Plünderung der benachbarten Dörfer bereiten feindliche Haufen von dem Araxes zu entfernen. Auch hatte die Aung den wesentlichen Zweck, bestimmtere Nach richten uber die Stellung der Armee Abbas Mirza! einzuziehen. Am 25. October (6. Novbr.) ruͤckte eim russische Truppenabtheilung gegen das Dorf Maroliom vor und benutzte eine seichte Fuhrt um uͤber den Araxes zu gehen. Bataillons vom 41sten Jäger, und 7ten Ka rabiniers so wie vom Infanterie Regiment von Schir⸗ wan gingen auf Dragoner und Kosackenpferde über den Fluß und noch am felben Tage rückte die Avantgarde dieses Corps dis zu den steilen Ufern eines tiefen Ka— nals vor, 3 Werst jenseits des Araxes, schlug eine Bruͤcke über diesen Kanal und ging darüber. Am 26. rückte der General- Lieutenant Paskewitsch durch Defi— leen kis zum Flusse Cara Paschala vor und versicherte sich von der Genauigkeit der über den Ruͤckmarsch Ab bas Mirza's gegen Arsebil ihm zugekommenen Nach, richten. Der Prinz war nur von wenig Truppen be— gleitet und hatte die übrtgen bis zum Fruͤhjahr aus einander gehen lassen. Nach einem am selbigen Tage gemachten Marsche von 20 Werste durch schwierige Wege brachte der General, Adjutant Paskewitsch snahe dei dem Thale Dahlt Peremesthy zu und wo ein Trupp von ungefähr 6069 Tartaren und Armenier zu Pferde, ie seiner desfallsigen Aufforderung schleunigst zu ent— sprechen sich heeifert hatten, zu ihm stieß. Am 27. rückte er auf 10 Werst jenseits des Flusses Cara ⸗Pa⸗ schala vor, und ließ einen Stamm Häuptling zu sich kommen, der von 2060 Fimilien, russischen Unterthanen, die mit Gewalt auf das verstsche Gebiet fortgeschleppt worden waren, und um Verstattung der Räͤckkehr nach Karabegh baten. Auf die Nachricht, daß eine große Anzahl ebenmäßig ihren Wohnungen entrissener Fami⸗ lien auf einen anderen Punkt in der Nächbarschaft eampirten, wurde der Generalmajor Schabelsky mit einer Abtheilung Kosacken und tartarischer Reiterei zur Beherzigung derselben abgeschickt. Ungeachtet des feind— den Wigerstands und der Hindernisse welche die Be— Haffenheit des Terrains den Dewegungen unserer Trup⸗
Hüten rothe Bänder mit den Devisen: „Es lebe M; guel J.! Es lebe die Kaiserin Regentin! Tod daun gon“ stitutie nellen Freimaurern!“ Ju der Proklamation des General Brigadiers Magessi ist ein heftiger Ausfall ge⸗ gen dis Mitglieder der Kammer der Abgeordneten ent, halten; er sagt, sie seien dieselben Unruhestister, die im
ben entgegenstellte, ruͤckte der Genter il Schabelsky doch bis zum Bache Ralendar⸗-Bulak vor und fähre die Un— alücklichen welche Lie Perser mit sich fortgeschleppt hat⸗ ten, zueuͤck. Am 28. traf der, mit einer ahnlichen Ex— pedition beauftragte Major Poliakeff den Feind in einem Defilee, nahe bei dem kleinen Flusse Deravourt.
Jahr 1822 das Ungluͤck uber Portugal gebracht, und
Die Perser, von unseren Truppen geworfen, verloren
ö 29 . . ; , piesem Gefecht den Begh von Schirwan, Nouraly * 2 und den Mirza Ismail, der eiddtet ward. Man fand dei Letzterem eine Fahne vor und n Sch wen Abbas Mirza s. In Verlauf des nämli— hen T traf der General- Major Schabelsky zum le mit der persischeu Neuterei zusammen und Das vom
russische Unterthanen konnten zuruückbegeben; endlich hatten feindlichen Vorräthe einen Der Genter il Pmᷓskewich ig, die Perser weiter zu ver lgen, und ging den 3 mn 31. dei Oslenduza uber en Araxus wieder zhruͤck. Das Flußhbett ist zwar do— icht tief, der Stem aber reißend; der Uebergang arde aber in Zeit von 8 Stunden gluͤcklich vollbracht. ie Schnelligkeit und der gute Erfolg unserer Opera— on auf dem rechten Ufer des Araxus beweist, dat die
ch nach ihrer imat ir durch Wegnahr
ichtigen Vortheil errung achtete es also fuͤr un
jenen Gegenden von der Natur selbst entgegen gestell 4
n Hinderunisse die Fortschritte der rassischen Truppen . hemmen vermoͤgen. Selbst die schwere Artille⸗
eist von den steilen Hohen und den sch vwierigen Eng .
ssen, welche die Perser bisher als ein Bollwerk ih
sehen hatten, nicht aufgehalten worden. . , , . jener Stadt im Dru
das Corps des Generals Paskewich hat seine alte telung aum Flusse Tcherakene wieder eingenommen. Stockholm, 19. Decbr. Gestern wohnte die K. amilie einem e e wn ee beim Russischen Gesand⸗ i, Grafen v. Suchtelen, bei. 3 Abend findet das Begraͤbniß des Grafen drahe statt, jedoch ohne die Feierlichkeiten, die senst „w der Bestattung von Rittern des Seraphinen Ordens ebräuchlich sind. Se. Maj. der Konig und Se. K. H. er Kronprinz werden dem Begraͤbnisse beiwshnen. Die Getreide Verschiffung von Ado nach Sch weden t noch immer sehr lebhaft; es sind bereits ungefähr 200 Tonnen Korn aus Finnland hier eingefuͤhrt worden. Hannover, 26. Decbr. Die allgemeine Stan de es Konigsreichs sind auf den 1. Februar k. J. wieder sammen berufen worden. ; , , 23. Dezember. Wahrend der eierlichkeiten und Feste zu Altenburg, Gotha und Mei— ingen brachte die Stadt Hildburghausen die Tage in rauer und tiefer Stille zu. Der Herzog von Meinin— n und Hildbarghausen ehrte ihre Trauer und erklärte, aß er erst spaͤter und ohne alle Feierlichkeiten in die zitte seiner neuen Unterthanen kommen werde. Aber ie sich die Herzen der Bewohner im Gefuͤhl ihrer Ver. mssenheit immer mehr nach der Gegenwart des neuen errn gesehnt hatten, so wurde die Freude lauter, als in Sannabend den 9. Dezbr. die Nacheicht kam, der herzog werde an demselben Abend noch in H 1dburg⸗ ausen eintr ffen. Der Empfang an der Grenze, an em Thore der Stadt, in dem fuͤrstlichen Schlo sse/ — es trug nicht das Gep age vorberetteter Feste, aber üuftichtiger Feeude und innigen Vertrauens. Am Abend och verfammelte sich die Buͤrgerschaft in dem erleuch ten Schloßhefe, brichte einen Abendgesang und einige bgeordnete hießen den neuen Fuͤrsten und die Fuͤrst in Namen Aller ehrfurchtsvoll und herzlich willkommen. m folgenden Tagk, einem Sonntag, war der Herzog m ersten Mal mitten unter seinen neuen Unterehanen dem Hause des Herrn. Die ganze Menge, ergrif n von dem Gedanken, daß für die Stadt eine neue eit in einem ganz anderen Sinne als fur alle abri n sächsischen Länder beginne, wa einen dankbaren nd ungetrübten Ruͤckblick auf die Vergangenheit, einen
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Lernsten und frohen Blick auf die Gegenwart und einen
nuthigen und heitern hinaus in die Zukunft, und unter Bebet schlang sich das Band fuͤr's Löben um Färst und Volk. Neun Tage vaveilte der Harczog in seinem neuen Linde, lernte Behörden, Verhaͤltnisse, Diener, öffentliche Anstalten selbst kennen, sah und hoͤete uͤber⸗ all selost, empsing wie seine Gemahlin Ale höͤchst wohl⸗ wollend und freundlich, versprach, daß er gewiß Allss thun werde, die Stadt nicht sinken und veröden zu las— sen, und wir konnen versichern, daß die wenigen Tage höchstwohlthaͤtig gewirkt, den sinkenden Muth gehoben, Sorge und Trauer in Hoffnung und Freude verwan— delt und die Herzen der Hildburghäuser mit noch gröͤ⸗ ßerem personlichen Vertrauen und inniger Liebe zu ih rem neuen Fuͤrsten und ihrer Fuͤrstin erfuͤllt haben. Was bei ihrer Ankunft nur Einer ausgesprochen hatte, das stand bei ihrer Abreise ster in allet Herzen; „wir hoffen und vertrauen, daß die Geschichte einst lagen wird: Herzog Bernhard residirte zwar nicht in dem ehe⸗ maligen Restdenzschlosse zu Hildburghausen, aber jedes Herz seiner neuen Unterthanen war seine Residenz.“ Vom Main, 20. Deebr. Ein Baierisches Blatt
York sah sich dadurch verahlaßt, in mit vielen Kupfern and Stein druͤcken ausgestattetes Prachtwerk, welches in
ö erschienen äist, dem Konig, als Ausdruck der Ehrfurcht fur Allerhöͤstdenselben und Seine hochh erzigen Gesinnungen, zu uͤbersenden. Dieses Werk, von dem nur wenig Exemplare vorhanden sind und kei⸗ nes in den Buchhandel kommt, fuhrt den Titel: Me- moire prepared at the request of a. Commitee of the Conmon Council of the City of New. orks; and presented to the Major of the City, at the Celebra- tion of the completion of the New. Vork Canals. By Gadwallader D. Golden. Printed by order of the Corporation of Nem-Lork by VW. A. Davis 1826. Die Veranlassung zu diesem Werk gab das zu New York am 4. Nov. 1825 vꝛranstaltete große Fest bei Eroͤffnung des aus dem droßen Erie See in den
Ocean geleiteten Kanals. ; . ber Schw eij, 23. Deebr. Der Landrath
des Kantens Wallis ist seit etlichen Wochen fuͤr seine verfassungsmaͤßige Wintersitzung besammelt und mit ver— schiedenen, die innere Verwaltung betreffenden Gegen⸗ staͤnden beschäͤftigt. Die von den Gesandten zur Ta— satzung mit dem Herzog von Calvelle unterhan delte Ka⸗ pitulation fuͤr ein Walliser⸗ Bataillon in neapolitanischem Dienst ward dem Landrath zur Natification vorgelegt. Dieser aher verweigerte dieselbe, weil die Gesandten ihre Voll miicht uͤberschritten und einen Vertrag untetzeichnet hätten, der das Walls gewissermaßen zu , , . provinz vom Königreich beider Sizilien michen wurde.
31 CÜöͤnig dis vom Landrath erlangten Aenderun— Dis der Koöͤnig di ; ) darf
gen in der Kapitulation witb singe willigt tn, von keiner Rekeutirung fuͤr diesen Dienst im Wall
die Rede sein. ; SB Ir Hosse wird am 18. Dez. von Genf i, m ,. Auftragen aller
Griechenland abgereist sein, mit 2 be * Instructienen von seinem Landemaun * großen Griechenpfleger, dem Hin. Eynard, , . Hydra will er ein Militair Hosoital gun den, zu 2 Bedienung alsdann verschiegene Wuu daͤrte . euzopäischen Griechen ⸗ Committees sollen abgeordne
werden. . ie cher Zeitung meldet: „Aus dem Die Neue Zuͤrcher 3 g , .
bischs fl. Hofe zu Chur ertäßt die geistliche M ; — * und Schreckoriefe gegen den Besuch pro—
testan tischer Schulen von katholischen Kindern, uns im