1872 / 52 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 29 Feb 1872 18:00:01 GMT) scan diff

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Solge fckabm, ba§ 6ct te tiWett Screbtaung btff« @t«De unfre ßotteri« gch oer £err fttnana-SRtnlßer mcpt tit ber ßage fern mürbe, biefelbc 1 " r ~ - ,u be r j * " ~~ * - * c * - * ~ - * '

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ttneber Sinanj in Bezug ^ I WW •WWW' VW VV VIVI'IViV(iVHVII | ber ßottericvcrtvaltung, bte bann nur noch au§ xtvet SMreftoren be» lebt/ bie auö bem 0tanbe ber Aecpnungöbeamten bervorgegangen inb/ überladen? 3cp glaube/ ber £err gtnana-SRtntßer würbe geh ckazu nicht cntfcpltcfen, ttnb würbe bann nur übrig bleiben, biefen ©cfchäftöztvcig auf bab ßRmißeriuni felbft zu über- nehmen. Aun, meine Herren/ möchte ich aber 3b*er Er- wägung anbeimgcben/ ob ivfrfll# geratpcn iß, eine foTd&e Detail- Verwaltung auf bab ßRintßerium zu übertragen/ auf ein SRinfßerium, bem von Saht ju 3apr größere Aufgaben jtcp ßeßen, ober ob man nicht viel mehr münfcpeu mu&, bab von Detaifvermaltung tnöa- lichft befreit wirb unb bab äße Kräfte/ unbehelligt von bem Detail, ffcp ben groben Aufgaben wibmen fönnen. ©erabc au8 biefem ©e- ßcptöpunft ift in früherer Seit befchfoffen worben/ an bie 0pifce ber ßotterieocrwaltung einen höheren Beamten zu ftellcn/ ber bcin gtnanz- SRinißcrium biefeSDetail abnimmt. Steine Herren , ich glaube,baß ber fehr geringfügige Setrag/um ben eößcp hantelt/— cSffnb 3ÖO£bfr- fauin ein genügenbeö Cbicft fein fann/ um in biefer Beziehung eine Drga- nifattonöveränberung, bie für bie ginanzvenvaltung im ©anzen ßö» renb fein würbe/ oorjunchmen. SBenn ich nun noch auf ben sßunft eingehe/ ob biefer Beamte, ber an ber 0pißc ber ßotterie fleht/ eine aubreicbenbe Bcfcpäftigung bat im Verpältniß zu ber Entfchäbigung, bie bafür feßgefeßt ift/ fo rann ich fagen nicht aub eigener Wahrnehmung/ benn ich ß?be ben ©cfcpäftm fern* aber aub perfön lieber Beobachtung —- baß biefe 0teßüng einen Solchen ilmfang von Sbätigfcit erforbert, baß ich glaube/ man wirb feinen ^weiten Bunft in unferem 0taatborganib* mub aufweifen fönnen/ wo ein pöb^er Beamter eine folche 0umme von ©efehfiften für ben betrag von 300 ^paton befolgt. 3n feinem zweiten ridhtrt_ fleh ber Befcbluß

viw ui vm qjiuumscii »cjie^en/ pe oejtcpen weoer isepalt noch Vergütigung , fonbern nur ^rojentabsüge alfo nur bie ©e- neralfoften belaufen fich bei ber vreußifepen ßottcrie auf 0,25 pdt., b. h- i pEt./- fte beliefen ßcp bei ben pannoverfeben 0taat§iottcrien, in ber 0tabr Hannover unb Dbnabrücf/ auf 1/25 pEt, alfo auf fünf 2Ral fo viel alb bei ber preußifeben; fte belaufen ftch hei ber 0tabtlottcrie in granffurt auf 0/91 pEt./ alfo nahezu vier 2Ral fo viel/ wie bei ber preugifchen; ßc belaufen fich bet ber ßottecie in Hamburg auf 0/30 pEt./ alfo nicht viel/ aber hoch höher alb bet ber preugifchen. Siehe ich fobann alb Momente ber Vergleichung bab heran/ wab ber 0taat aub ber ßotterie an Actto- einnahmc pat bie Aettocinnabme aub ber ßottcrie beträgt befannt- lich 1/312,400 Xhaler wenn tch bie Sofien nach biefem 0age be- rechne, fo belaufen fte fich für. bie preugiWc ßotterie auf lo hEt., ge beliefen geh bet ben früheren hemnovcrfchen ßotterien auf 11,« pEt., ge belaufen geh bei ber franffurter ßotterie auf 5,8 pEt. unb bet ber hamburaer auf 4,3 pEt. , . v SHetnc Herren, tch glaube, btefe wenigen Sohlen werben ben 0ag wohl begütigen, bag bie ßottcricverwaltung in «Dreugen nicht lururtöb, fonbern genau mit berfelbcn Knappheit eingerichtet unb botirt ift, wie alle übrigen Siwig* heb ögentlidben ©iengeb. fl) im. 1. ch• ä.m«... * Jt, v

ig gegen bie vorhin fchon

r hijv VHp »»»V»»» milUf , _. K hiwmb botirt gnb, benn r auch ber erfte §)ireftor bezieht nur ein ©«halt/ bab biefen ©ehaltbfag um 200 §hlr. übergeigt. 9htn geht ber Söefdblitg im ^weiten §hcil hon ber S3oraubfegttna aub, bag biefe 0teüe entbehrt werben fönne. SReine Herren! ©tefe grage ig ‘anfällig im 3ch*hte 1864 einer ein- gehenben *prügmg unterworfen unb bab Ergebnig berfclben liegt mir aftenmägig vor. Eb war nämlich bantalb etner brr bciben ^irrff0ren länoeri* £«* cvfvchmn unb cs oanvdtc geh um bte grage, ob eine ejtraorbtnärc 25ergärfung beb ?5erfonalb gattgnben mügte, ober ob eb möglich wäre, bte ©efchäfte bttreh ben einen ^Beamten längere Seit allein führen su (affen, unb ba hö* her S3orgefcgte, ber Ehcf ber ßotterteverwaltung, in einem Bericht, in welchem er gam tm Detail bie 0imtme ber ©efchäfte, nttt benen bie ©ireftoren täglich befaft gnb, aubeinanber- fegt, ein Detail, mit welchem ich natürlich bab §ohe §aub nicht befaffe, am 0chlug folgenbcb Urteil attbgefprochen: bag alle biefe ©efchäfte, wenn ge nach ©ebühr wahrgenommen werben foücn, weit bab SRag übergiegen, welcheb einem ^Beamten bilUgerwctfe augemuthet werben fantt, gant gefchweigen, bag eb bei ber in bem Oircftor geh fonaentrtrenben wettgreifenben Ver- antwortlichfeit auch groge fBebcnfcn h«g lh«t überhaupt eine ®e- chäftblag beb angegehenen Hmfangcb anaumuthen. llehecbieb ig eb n ber £hot bem adligen Otreftor, beffen groge Slrbeitbfähtgf^tb notorifch ig, beffenungeaeptet nach feiner Vergeherung immer nur bei Aufbietung aller feiner Kräfte möglich geworben, bie ©efchäfte Sil« /P ' *• 1 ' r

v vtiiiui vim ^iciiiur uimtucu muimi. SRerne Herren! ^Die ©efchäfte ber ßottcrie gnb ihrer ^fatur nach periobifch/ weil ge geh an pertobifche Ercigniffe anfchliegen: bie ßotterie wirb acht 2Äal imgahre geaogrn unb ^war in berOtegel aufSRonate vertheilt. Eb würbe nun neulich bei ber Vorbcratbung eine Attbeu- tung gemalt, alb ob bie Vcamten ber ßottcrie fehr Wenig au thun

^v^iuiinviif uuv w i|ir wii viciu oicuc 1 ymui?c xt9/ lt^on ^(iu attbgefprochen worben, bag bie 0taätbregimmg nicht ber SRemung ig, bag bte ßottcrie ein gngitut ig, wab Sp^ugw für alle Seit bctbehalten wirb. £)ie grage, wann ber Scitpunft aut Be- feitigtmg ber ßotterie fommen wirb, wirb feiner 3* 1 * ihre ßöfung gnben. 0o lange aber bie ßotterie nach ben Begplügen ber * gefeggebenben gaftoren in Vteugtn begeht, fo lange 0ie verlangen, bag bie 0taatbregierung für eine orbnungbntägige Ver- waltung berfclben verantwortlich tg, fo lange werben 0ic auch ber - «.!. «HVfli » gnb, hren. joörberathung nicht attfred^t erhalten, fonbern biefe betbenT 7-ich fann nur wiebcrholen fehr geringfügigen Vogen, tn berfclben SBeife bewiUtgen, wie fte bie Ütegieruna geforbert hat unb wte ge fett 3ahren fteib von 3huen bewidigt woroen gnb. hcitte in ber Vorherathung be§ Etat§^ btn SBefchlug gefagt: SBcfolbungen ber Vtafibenten, hejkhungS-

etwab nachlaffen, er Art haben 0ie mir, bem £obcn

r attnfehen ben Skhuügcn liegen, bie ©efchäfte bereite tch nicht; inbeffen Verhältniffe bet nicht blob bei ber ßotterie. 3ch erlaube 1 , « ein Veifpiel vonuführen, wab 3hnen augerorbent ahe liegt, nämlich bei oen Beamten biefeb ^aufeb. Söenn man eine 0tatigif von ber Shätigfeit ber Beamten beb Burcaub biefeb ^aufcb aufnehmen wollte* würbe man ju einem fehr falfchen BUbe gelangen, wenn man geh -baut einen S^tpunft wählte, ber atoifchcn oen 0efgoneit liegt. Eb ig bei ben Beamten ber ßotterie gam ähn- lich. 0te gnb in ber Seit/ wo bie ßotterie fpielt, fehr gart unb nachher weniger garf bcfchäftigt. SRetne Herren! ©egenüber ben 0ummen 1 welche burch bie §anb ber ßotterie Verwaltung gehen, bte ich vorhin au bcjeidjnen bie Ehre hatte, betragen bie gefammten Berwaltungbfogen 23,100 Xhaler. Jch glaube, eb wtrb bem £ol)en §aufe von 3utercgc fein, wenn tch §ur Ver- gleichung ben Vroaentfag ber Äogcn vorführe, wie er geh bet einigen anberen ßotterien gellt. SBcnn ich suitächg bie Bruttofumme aur Vergleichung atehe, alfo bie 0utnmc von runb 9 äRillioneti, bie burch

j MHV •44ViW^VI( ^ 4-44IX J'X'iy CXU-CTX^^ ju beaeichnen«. hierüber erflärte ber SRintfler beb 3unern ©raf au Eulenburg nach bem Abg. Vurigub: SReine ßerren! 3ch möchte 0ie erfuchen, von bem Befchluge au £itcl 13 auruefaufomtnen unb eb bei ber Sftefolution au belogen. 3ch wieberhole nicht Aileb, wab früher über biefen Vunft bieffeitb unb Jenfeitö gefagt worben tg. Aur mache ich von Aeucnt barauf auf nterffam, bag meiner Angcht nach ber Befcplug in ber gorm, wie er gefagt worben ig, fongitutionclle Bebcnfcn hat/ aiueitenb, bag ebntir etwab übereilt erfcheint, folche 0täbte Wte Eöln unb Stettin ohne SBeitereb burch etnen Befähig biefer Art für ben gaß beb Abgangb ber zeitigen Voliaei §)ireftorcn einer könig- lichen Voliaetvermaltung für verlugig au erflären, unb tag 0ie im Allgemeinen burch ein foltheb Verfahren, wie cb ein* treten mügte, wenn ber Bcfchiug geben bliebe, bie Verwaltung in bem SAoment, wo ber Befchlug wirffam werben foß, in groge Ver- legenheit fegen. 2Bab bab §aub wünfeht, erfahre ich ja burch bie Stefülution; bag ich berfelben nach kräften nachaufommen begrebt - fein werbe, habe ich augefagt unb fage eb aufb Aeue au. 3*h glaube» 0te fegen bie Verwaltung einer Verlegenheit aub, wenn 0te cb bet biefent Befchlug belagen, einer Verlegenheit, bie 0te ihr gar nicht haben bereiten woßen. Eb tommt ja nur barauf an, bag babjenige, wab 0ie wünfehen, an bem Orte unb au ber Seit, wo eb mögltch fein wirb, in Erfüßung geht. gu bem Anträge be§ Abg.jprim §chtnbjert): »bie Staate SRegietung aufauforoern/ bie 35/671 gonbb ber Vtovinaial* SRegierungen unb ßanbbrofteicn au Altnofen unb Unter- ftü|ungen vom 3ahre 1873 ab ben königlichen ßanbrath^ Aemtern unb Anttb * £vra£tmannfcbaften xefp. ben ^polisei- Verwaltungen bet freibcsimirten 0täbte aur beftimmungbmägigen Vetwenbung pro rata ber Etnwohneraahl au überwetfen,* nahm nach bem Abg. SRiguel, welcher bab barin aub gefprp' JU '** %A c ^^ ' c - * r gonb ®tagch ^ rung^SRatl) Sßulfbhein bab VBort: eitwerganben ir bab nächg* , gewürifchtenSBeife vor- genotnmen wirb. 5Der £err Abg. SRiquH h^t bereitb voßgänbig aßeb angeführt, wab bte 3vckecfmägigfeit ober Aothwenbigfeit beb Antrages ju wibcrlegm geeignet ig, in golge beffen eine gänaltche S^fblitterung beb gonbb emtreten würbe. Erwägen 0ie namentlich bie geringen Beträge, bie für bie einaelnen Aegierungbbeairfe aur £)ibpogtion gehen, a* SB- für

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ben Aegierungbbeatrf V«?tbbam 500 §hk- SBoßen 0ie biefen Betrag auf bie lanbrathlichen kteife vertheilen, fo würbe unter anberen auf ben grögten kreib Xcltow bie 0umnte von ca. 50 §halcm faßen, auf Heinere kreife fällt erheblich weniger» bis b^untcr au etwa 20 §bk. 3ch frage 0ic, wab woßen bie ßanbräthe mit berartigen 0umtnen beginnen? 3g überhäuft ein folcher gonbb nothwenbig, wie feit langen 3abrcn unb von 0eiten beb £aufcb namentlich auch . 4L. rr * r. CT. _ r.. V-S CM Pi,-. Ct f */MW |JV| *•/»»*/► f •■...»•. ....... ..y.. D U ; .. - r[ .- . C0lt( überweig. Aicht immer werbett bie Betvißigunflcn einaelnen V^nonen au Zfytil) cb fommen vielfach gäßc vor, wo grogcre Beträge an einer 0tcße verwenbet werben müffen. 3u tteueger Süt 3* B. war in einem SDorfc ^hüringenb, welcheb befonberb von ßolaarbcitcm bewohnt ig, bie Vocfcnepibcntie aubgcbrochett. Sßährettb ocr Epibetnie mugten bie Erfranften üüb ihre gatnilien ernährt, cb mugte für Aerate, für Araenei u. f. w. von ben betreffenben Verbänben unb aub ' * fc - ÄI —-eforgt werben.^ Oie ßettte gnb ber- euen a

tlf.lt CA-C CT

benj it'dcfie bie von li SWeiet ,, . .. unter einer folcben von 75 Sentnnetcm bleiben burfen. gut, rem ober uorroieaenb arebiteftomfäe gntmut^e ifl flatt beffen bie Sinfen-

Durch trafttgere i/cahrungomuici um» uciuiuimiih vmv öw . w»,vvv% M w», wab ihnen jur Seit fehß unb wab fein Armcnvcrbanb ihnen au ge- währen verpflichtet ig. Aße biefe SRöglichfctten fepneiben 0te ab, wenn 0ie ben gonbb in ber beantragten Söcifc aerfpiittem. Aocp auf einen Vuuff ntug ich aufmerffam machen. 3u ben ßanbebtpetlen (abgefchett von ben neuen Vrooimcn) linfb ber Elbe ig ber gonbb aunt Sgcil baau beßimmt, oie kogen ber Armenpffege au beßreiten, bie bem gibfub alb ©rtuibperm obliegen. Eb ntügte alfo, wenn in ber SBeife verfahren werben foß wie ber Antrag eb wtß, aunäcpg bie 6utnme ermittelt werben, welche burch bie kogen btefer Armenpflege in Anfprucp genommen wirb. Eb würbe mithin bort ein Aegbuum bleiben, welcpeb erheblich geringer iß, alb bie betreffenben gegenwärtig im Etat erfepeinenben ^Optionen. 3m Ucbrigen fann ich nur wieberpolen: biefer gonbb, abgefepen von oen foeben erwähnten Beträgen, nicht baau beßimmt, um baraub bie kogen ber Armenpgegc, bie ben verfepiebenen Verbänben obliegen, au beßreiten/ fonbern nur aubnapmbweife au augerorbent» (iepen Beihülfen für ein3clnegäße unbfftafonen. Von ber foaiaien gragt war 0eitenb ber Regierung nicht bie Siebe; eb häkelt ft(h aßein barum, in Bcmg auf cinaelne Vcrfonen, nicht in Beaug auf bie gcfammic Bevölferung, bem Sußanbe voraubeugen, in Welchem fle ber Atmenp|lcge anheimfaßen. geh bitte 0ie, lehnen 0ie ben Antrag ab unb laffen 0ie cb bei ber btbbcrigen Verwenbung verbleiben. SRacpbem ber Aba. SRiquel ben SRitügcr ber gciffUchen k. Angelegenhetten gebeten, im Sin^c M Antragb auf bie Aeicbb-Schulfommiffton au wtrfen, nahm ber 0taat§*2Rimffer Dr. galt ba^ VBort: äßet baran fcpulb ig, bag biefe Anträge bibber ii erreicht ha&cit, bab weig ich nicht, ebenfo tg cb mir aweifc bie Vcrmutpung tpeilen barf, Die hier angeaetgt worbtu »,». aber gana unbcbenflicp, bag icp biefe Angelegenheit, wenn ge an mich herantritt, in aßer Unbefangenheit prüfen werbe. 3# tDilX auch hinaufegen, bag, wab von ablehnenben ©rünben hier vorgelefen würbe, mir hoch nich f alb ein folcheb erfcheint, wab ich burchweg unterfeprei- ben möchte. 3ebetifaßb werben 0ie von mir nicht erwarten, bag ich memem 4?crrn koßegen hur emgegentrete. Oie Erflärung, burch welche ber 0taatb - SRiniger d*v gal! bie ©efegentwürfe, betreffenb bie Errichtung eineb ©e* fammtfonffgortumb für bte evangelifchen kirchen beb Siegte» rungbbeairfb Eaffel k., aurücfaog, lautete: Besugnehntcno auf eine Bcmerfung, bie ich bei ber erßen Bera- tung beb Etatb au machen ©elegcnheit hatte, theile ich bem £oben ufe mit, bag mir bte ABerböcbße Ermächtigung erthcilt worben bie ©efegentwürfe, betreffenb Die Errichtung eineb ©efammt- ...tfigoriutnb für bie evangelifchen Kirchen im Aegie- rtingbbcairf Eaffel, unb betreffenb bie Aufbringung ber 0Vnobalfoßeit ber evangelifchen kirchengemeinfchaften ber SRonarchie von ber Beratung unb ber Befchlugfaffung beb ßanbtageb aurüefamiehen. 3ch mache von biefer Ermächtigung ©e- brauch), tnbem ich bte Abfertigung berfelben bem £crm Vtäßbenten beb §atifeb überreiche. - -i * + konfurrena Aubfchreibcn für ein Aational Oenfmal auf bem Aieberwalb. 1) Sum Anbenfen an bie iüngße ßcg- unb erfolgreiche, etn- ntüthige"Erhcbung beb betitfcpcn Volfcb unb an bie SBieberaufricptung beb Oeutfcpen Acicpeb foß ein Aational-Ocnfntal auf bem Aieberwalb, gegenüber betn Einßuffe ber Aape in ben Ahein, errichtet werben. 2) Oie konfurrena aur Einfenbttng von Entwürfen gu biefem Ocnfmal ig für aße beutfepen küngler eröffnet. 3prer SBahl ig bie Begimmuttg beb fünglerifcpen Eparafietb beb Entwurfb Sßlaßif ober Arcpiteftur ober eine Verbinbung beiber tiberlaffen. gür ben ergeren gaß ig bie Aubfüprung in Eragttg in Aubffcpt gu nehmen. ... 3) Alb 0tanbort beb Ocnfmalb ig vorerg ber ßetngtpfel gcbacht, ein §ugef, etwa auf gwei Orittcl ber £öbe beb Aiebcrwalbcb, 500 gug über bem Ahein, gerabe gegenüber bemEinffuffc berAahe, ohneieboch bamit anbere geeignete Vunftc am Abhange beb Aieberwalbcb aub- gufchlicgen. Oie kogen beb Oenfmalb einfchlieglich ber Aufgeßung foßen ben «Rchvin non 250»000 Xhlr. nicht übcrfchreiten.

_ J.V/ ■■ »f« wwwwrnw ▼***»▼■» » ... f , w lCD( Abreffe eingetroffen fein, um gur konfurrena gug ela ffen werben gu fönnen. 3u biefem gaße übernimmt ber Aubfcbug. bie kogen ber ßin- unb Aücffracht 0ic müffen mit einem SRotto für *bic öffent- liche Aubgeßung verfchen unb von einer überfcpläglichen Berechnung ber kogen ber Aubfuhrungunb Aufgeßung, fowie von einer genauen Bezeich- nung beb 0tanbortb» faßb alb folcher eine anbere 0teße beb Ateber- jtpfel, vorgefd ckt ein verjtegel uiio japiqic vtv jxuuglerb enthält uv mipui vw||vivv A'vvttv v.u|).| .... ber Entwurf. Oie öffeniliche Slubßeßung ber SAobeße unb 3ct(huun- gen finbet minbeßenb 14 £agc vor bem Urtheilbfprut beb gerichtb in Berlin ßatt unb bleibt eine folche auch an anberen Orten Vorbehalten^ 6) Oaö Breibgcricht begeht aub folgenben künßlem unb kunß» fennem: ^profeffor Orafe in Berlin,

lor Eggerb in Berlin/ lor Pr. fiähnel in Orebben iot ßübte in Stuttgart,

1

)ber-Bau-Aatb ?3rofeffor 0chmibt in SBien, ^ Ober-ßofbau-Aath B^feffor 0tracf in Berlin, ffkofeffor ^umbufch in 3Rünchen. Oaffelbe hat bei feinem 0prucb ebenfowohl auf ben abfoluten kunßwcrth ber Arbeiten, alb auf Die Angemeffenhett unb Aubführ- barfeit berfelbcn nach SAaggabe beb vorßehenben B^gratnrnb gu fehen. 7) Oem Autor beb hiernach von bem Bmbgerichte alb ber beße erfannten Entwurfb wirb entweber bie Aubführung bcffelben inner- halb ber burch bie verfügbaren ßRittcl gezogenen ©rengen übertragen, ober ein V*ei§ von 3'J00 guerfannt. 8) gür ben gweitbeßen Entwurf wirb ein B«tb von 1000 für ben brittbeßen ein folcher von 500 äh Ir. aubaefegt. 9) Oer gur Aubführuna beginimte, fowie Die mit B*cifen ge- frönten Entwürfe werben Eigenthum beb Aubfchuffeb mit bem aub- fd^lieglichen Aechte ber Vervielfältigung. granffurt a. 2R, im gebruar 1872. Oer gefchäftbführenbe Aubfchug beb komiteb gur Errichtung eineb Aational-Oenfmalb auf bem Atcberwalb.

Telegragililiche Witleruugsberlchte v. 29. Februar. v.M.I

Temp. R.

Wind.

! Allgemeine IHimmelsansicbt

8 9 9 9 r 9 9 9 9 . 6. 7 9 6 9 9 7 6 7 ' 6 8 6. 8 6 9 9 - 9 9 8 6 9 9 9 8 9 9 9 9

Haparanda.|3';8,8 Christians. |327,4 Hernösand 329,« Helsingfor.|331,«[ Petersburg 000 ~ Stockholm. Skudesnäs. Fr« dorllieK. Helsingör. Moskau .. Memel.... Flensburg . Königsbrg. Danzig... Putbus ... Kieler Haf. [337,8 Cöslin ... ]336,4i Wes.Lchtt. - Wilhelmsh. Stettin.... Groningen Bremen... Helder.... Berlin Posen Münster .. Torgau ... Breslau ... Brüssel ... Cöln Wiesbaden Ratibor ... Trier Cherbourg Havre Paris St. Mathieu Constantin.

334.8 334.2 338,« 335.8 336,o 335.8 336.9 335.8 334,« 334.9 333.6 336,4 336,8 334.6 330.2 331.3 336,» 337.4 338.7 338.5 340,2'

+1,2 +2,1 —0,6 +0,8 +1,6 +1,3 +0,8 -l,o

3.8 1,2 0,2 0,4 1,2 0,5 2,0 0,o 0,4 0,« 0,i 0,8 0,4 3,4 1.8 0,6 1,0 2,9 2.7 3.4 1,1 3,6 4.8 0,9 6.4 6.4 1,0 8,0 2.4

W indstille. W., lebhaft. Windstille. Windstille. NW., schwach. WSW., schw. 550., lebhaft. SW., massig. SW, massig. W., schwach. W., massig. SW., lebhaft. W., stark. SW., massig. SW., massig. W., massig. SW., lebhaft. SW., massig. SW., massig. W., mässig, SW., lebhaft., SSW., s. stark. —1,7 S., massig. +0,8 W., stark. —1,6 SW., schwach. |—2,9 NW., massig. 1,8 SW., schwach. WSW., schw. —2,8 SSO., lebhaft. SW., schwach. —2,6 N., schwach. —0,6 SW., massig. 5., lebhaft. SW., lebhaft. 550., schwach. SSO., lebhaft. N., massig.

halb bedeckt. bewölkt, bedeckt, bedeckt, sehr bewölkt, bedeckt. *) bew., Regen. 2 ) - 8 ) bedeckt. bedeckt. trübe. bedeckt. bedeckt. wolkig. trübe.. trübe. bezogen. trübe. bedeckt. bedeckt. heiter. heiter. trübe. zieml. heiter. heiter. wolkig. sehr bewölkt. bedeckt. heiter. 4 ) heiter. heiter, Reif. bedeckt. bedeckt. bedeckt.*) bedeckt. bedeckt. 6 )

r . 1 ! ) Max. 0,8. Min. —4,5. *) Gestern Nachmittag WNW. leb- haft. 8 ) Gestern Nachmittag WNW. massig Strom N. Strom N.