1871 / 183 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 30 Nov 1871 18:00:01 GMT) scan diff

Ihre Majestät die Kaiserin und

besichtigte gestern in Cassel die

die Gemäldegallerie und das Schloß Wilhelmshöhe. Abends von Cassel nah Weimar, wo - die

Kaiserin von Allerhöchstihrer Familie empfangen wurde.

Majestät reiste

In der vorgestrigen (46.) Sihung des Rathes; in welcher der Staats-Minister Delbrück führte, wurde zunächst über die Ausführung des treffend die Ausprägung i ) i über das von der Kommission für die Errichtung eines Gebäudes aufgestellte Programm berathen,

Die Ausschüsse des Bunde8rathes für Eisenbahnen, Post und Telegraphen, sowie für Rehnung®“wesen, hielten heute

Sigzungen ab.

der den bedürftigen Familien einberufener Reserve- wehrmannschaften gewährten oder noch ftüßungen, in §. 1, welcher bestimmt,

munalverbänden ‘erstattet werden sollen, im §. 5 des Geseßes vom 27. Februar 1850 Minimalsäße nicht übersteigen, »so weit dieselben das DoPPelte. der nicht übersteigen«. Er zog das Amendement zurück,

vom Abg stügt und vom Abg. Damit {loß die Generaldebaite.

Amendement aus, welches darauf in der fen wurde. §. 1, sowie die folgenden Paragraphen wurden auch in dritter

Es folgte die ersie Lesung des die Friedenspräsenzstärke des

lautet: L. Or die Jahre 1872, 1873 und 1874 wird

präsenzstärke des deutschen Heeres auf 401,659 Mann

Besßreitung des Aufwandes für dieses Heer und die zu demselben ge-

hörigen Einrichtungen erforderliche Betrag; aus\chließlich der im für 1872 unter Kap. 10 der fortdauernden

Reichshaushalts - Etat de Ausgaben vorgesehenen Gehaltsverbessêrungen, auf jährl Thaler festgestellt. Von diesem Betrage sind jährlich

Thaler, vorbehaltlich der den einzelnen Bundesstaaten veitragsmäßig dem Kaiser zur Verfügung zu stellen, Bayern zu Übertveisen. Leßterer Sumine wird

zu gewährenden Nachlässe/ 2) 10,854,200 Tblr. der verhältaißmäßige B Gehaltsverbe\serungen hinzugeseßt.

Betrag der für Militärdeamte G 2. Mur dié El

Verausgabung des dem Kaiser nah der Besliimmung im einschließlich 1874 “jährlich zur Verfügung zu stellenden

findet die im zweiten Absaß des Art. 71 der Verfassu chen Reiches enthaltene Vorschrift Anwendung. _ j

Nach einer langen Debatte, an der fih die Treitschke, Graf v. Bethusy-Huc, v. Kardorff und Minister Graf von Roon für, die Abg. Frhr. beck und Lasker gea Reichstag die erste Lesung, Vorlage an cine Kommission ablehnte.

In der heutigen 35. Sißung des Reichsta am SO idebratblisce die Staats - Minister Graf

Delbrück, v. Pfreßschner, v. Luß und andere Bevollmächtigte berieth das Haus unter dem

zum! Bundesrath beiwohnten, : Vorsiß des Präsidenten Dr. Simson in zweiter Gesehentwurf, betreffend die Friedenspräsenzstärke Heeres und die Ausgaben für die Verwaltung dess Jahre 1872, 73 und 74, Die Abgg. Dr. Bambe und v. Unruh beantragten, nur für die Jahre 1872 und 1873 Der Abg. Dr. Reichensperger

jede Verlängerung des Paushquantums§ Jahres hinaus aus. Weit entfernt egen das Haus l nellen Rechte zu verzichten - hierzu zwingen, Niemand behaupten.

auszusprechen.

nur dann ein Recht habe,

die Armeeverwaltung gewonnen habe.

nur mit der Forderung einer einjährigen

hervorgetreten sci , so habe er sih allerdings auf den Stand- jedo die gegenwäriige

Vorlage eingebracht worden, glaube er seiner ursprünglichen

punkt des Abg. Lasker gestellt , nachdem

Ueberzeugung folgen zu müssen. Die Frage, U handele, sei die, ob die im Art. 71 der Berfass

Henschel'sche Maschinenfabrik,

Gesetzes, be- von Reich8-Goldmünzen, und sodann

Im weiteren Verlaufe der gestrigen Reichsta g8- Sitzung beantragte der Abg. Freiherr v. Zedliß-Neukirc in der dritten Berathung des Geseßentwurfs, betreffend den Ersaß

zu gewährenden Unter- daß dieselben den Kom- soweit dieselben die

stait dieses Sayzes zu sagen: Minimalsäße welches dann . Dr. Gneist aufgenommen, vom Abg. v. Kusserow unter- Freiheren v. Hagle bekämpft wurde. In der Spezialdiskussion sprachen sih die Abg. Freiherr v. Hoverbeck und Sombart, #0-

wie der Staats-Minister Delbrück ablehnend gegen das Gneisische Abstimmung verwor-

Lesung unverändert genehmigt. Geseßentwourfe®, i deutschen Heeres. Dasselbe

den Entwurf betheiligten, {loß der indem er die Ueberweisung der

die Bewilligung des Pauschquantums

(Crefeld) sprach sich gegen über die Dauer eines

, hierdurch ein Mißtrauen

die Militärverwaltung äußern zu wollen, glaube er do, auf die konstitutio- wenn außerordentliche Umstände das Vorhandensein solcher Umstände könne aber Der Abg. v. Forckenbek erklärte, bereits seit dem Abschluß des Friedens die Ueberzeugung von

dec Nothwendigkeit eines mehrjährigen Pauschquantums für Da die Regierung zuerst

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Königin Ihre

Bundes®s- den Vorsiß

ReichstagS§-

und Land-

festgestellten

der Vorlage betreffend

die ¿ézriedenê- und der Zur

ih 90,373,275 1) 79,518,375

Und

vorgesehenen ats Über die T bis etrages ng des Deut-

Abgg. von der Staats- von Hover-

ge 8, welcher von Roon,

Lesung den des deutschen elben für die rger, Miquél

daß er

Bewilligung

m die es sich

geseßten außerordentlichen Zustände vorliegen. Er müsse diese

Frage bejahen, beste und für das Volk vortheilhafteste Auskunftsmittel, Dec Dr. Abg. Bamberger entgegnete geringste Grund für eine solche UEnS auf die Dauer einer ganzen Legislaturperiode vorliege. Bei Schluß des Blattes nahm der Staats-Minister Delbrück das Wort.

Durch Allerhöchste Kabinets-Ordre vom 23. d. Mis. i

von Mannheim und Durlach nah Heidelberg, das 4. Badische

Infanterie-Regiment Prinz Wilhelm Nr. 112 von Mülhausen | und Colmar vorläufig nah Colmar, Gebweiler und das

di8lozirt worden.

Die Kommission zur weiteren Ausbildung der Statistik des YJollvereins hat sich bereits Anfangs

Reichs zu Grunde zu legen sein möchten. Seitdem ist die beiten und Berathungen der Kommission und einer von der- selben zugezogenen Anzahl von Sachverständigen gewesen, Diese Arbeiten sind jeßt zum Abschluß gebracht und dem Bundesrath vorgelegt worden. Die Kommission hat sich zunächst darüber verständigt, daß die Eintheilung der Gewerbe nicht nach Berufsarten oder Personen der Gewerbtreibenden, sondern nach Berufs - oder Betriebsstätten oder Gewerbe- betrieben erfolgen muß. Die Kommission s{lägt die Einthei- lung der lehten in 17 Gruppen mit 77 Klassen und 445 Ord- nungen vor und hat 1543 Gewerbe , welche jene Eintheilung umfaßt, der Uebersichtlichkeit wegen auch alphabetisch geordnet, mit Angabe der Gruppe, Klasse und Ordnung, in welche das Gewerbe systematisch gehört. Was den Inhalt der gewerbe- fiatistischen Aufnahmen betrifft, so sollen nach den Vorschlägen

Gewerbebetrieben thätigen persönlichen und Maschinenkräfte er- mittelt werden, wobei aber die Erlangung von Nachrichten über die Einrichtungen, welche zum Besten der Arbeiter geiroffen sind, und über die Beträge, welche dem Nationalvermögen in einem Betricbs8jahr durch Lohnarbeit zufließen, als wünschen®9werth bezeichnet sind. Rücksichtlich der Methode hat sich die Kon mission, analog dem Verfahren bei der allgemeinen Volls8zäh- lung, für die direkte Befragung der Gewerbtreibenden aus

gesprochen. / Die Kommission hat bei dem Bundesrath beantragt, nah

den von ihr vorgeschlagenen Grundsäßen die Aufnahme der Gewerbe im Deutschen Reiche in jedem auf die allgemeine Volkszählung folgenden Jahre, das erste Mal im Jahre 1872, stattfinden zu lassen. Als Normaltag der Aufnahme ist der 1. Mai vorgeschlagen, und sollen die Uebersichten von den einzelnen Staaten dem statistischen Centralbureau des Reichs theils bis zum 1. Juli 1873, theils bis Ende 1873, theils bis Ende 1874 eingesendet werden. Den Landes8behörden soll überlassen kleiben, die Aufnahmebehörden bez. Zählungs- fommissionen mit entsprechender Instruktion und Anleitung zur Ausfüllung der Fragebogen bez. Fragekarten zu versehen, Das statistishe Reich8bureau wird die von den einzelnen Staaten eingesendeten Uebersichten zusammenstellen und in der Weise veröffentlihen, daß nicht nur die Größe und Arl des Gewerbfleißes in jedem Staat, jeder Provinz, jedem Regie rungsbezir, sondern auch die Verhältnisse eines 8 Gewerb- zweigs im ganzen Reich erkennbar find. In diese Zusammen stellung werden auch die auf anderem t Nachweise über die Gewerbebetriebe der Bergwerke, Hütten und Salinen, sowie über den Post-, Telegraphen- und Eisenbahn betrieb aufgenommen werden. Das Reichsbureau wird dies Vecöffentlihungen dem Publikum durch den Buchhandel zu gänglih machen.

Der deutsche Gesandte in Lissabon , Graf Branden burg, hat sich gestern Abends auf seinen Posten zurü

begeben.

Trier, 28. November. | Niederlande kam gestern gegen Mittag Luxemburg hier an, stieg im »Gasthof zum rothen Hause« al nahm dort das Diner cin, besichtigte darauf mit seinem Gefolg verschiedene Alterthümer , U. a. auch die neu restaurirte Lal rentiuskirche, besuchte dann seine Villa »Weishaus« und tra gegen Abend per Eisenbahn die Rückreise nach Luxemburg all

Sacvsen. Dresden, 29. November. Qum Präs! denten der Ersten Kammer ist der Kammerherr v. Zehm exnannt. Die feierlihe Eröffnung des Landtags dur

Der Prinz H per. Extrazug voV

ung voraus-

zember stattfinden.

und erkenne in der Annahme der Vorlage das F

dem Vorredner, daß nicht der E

das 2. Badische Grenadier-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 110 | #! die Aufgabe des bisherigen Prinzips der Werthaccise enthält,

Hüningen, Sulz und k 9 Bataillon 4. Westfälischen Jnfanterie- | Regiments von lehtgenanntem Orte vorläufig nach Thann |

vorigen Jahres über eine-Reihe von Punkten {lüssig gemacht, | welche der Gewerbestatistik des Jollvereins resp. Deutschen |

Gewerbestatistik fortdauernd der Gegensiand eingehender Ar- |

der Kommission nur die Betriebsform und die in den einzelnen jy

Wege zu beschaffenden}

einrich del

den König soll, dem »Dresdner Journale zufolge, am 2. V

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Vadem. Karl8rube, 27. November i s Ii dex

Sißzung der Zweiten Kammer erstattete g “tes es EUNHE einer Petition der Vorstand der Budgetkommission Bericht Über den Geseßentwurf, die Forterhebung der Steuern betreffend. Art. 1, der nur die Bewilligung der bisherigen Steuern betrifft, wird unverändert zur Annahme empfohlen Art. 2 dagegen, der eine !lmrechnung der biSkerlans Steuersäße bei Wein, Bier und Branntwein nah dem neuen Maße und eine im Interesse der Abrundung der Zahlen und der Ver- einfahung der Berechnung nöthig gewordene theilweise Er- höhung der einzelnen Steuersägze, sowie bezüglich der Weinsteuer

soll nah Antrag der Kommission cine andere Fa

Nach längerer Debatte ergab die Hauptabti mgn Bab be Gesezvorshlag nach Fassung der Kommissions - Anträge mit allen A 10 E N angenommen wurde.

| urg, 28, November. Die nunmehr been

L S ELI en zur Hamburger BüraersGei GeB wie-die allgemeinen Wahlen zu derselben Körperschaft durch- aus Slsaß Gon Tae ausgefallen.

_E - ringen. raßburg, 25. Nov j »Elsässische Korrespondenz« s{reibt: Die eret R Prüfung für den Dienst als Einjährig-Freiwilliger am 29. No- vember stattfinden werde, hat einen befriedigenden Erfolg ge- habt, Es haben sich zu diesem Examen bis zum 22, November im Ganzen 30 junge Männer gemeldet, Von diesen wurden 7 auf Grund ihrer Zeugnisse vom Examen dispensirt.

Oesterreich: Ungaru. Wien, 29, Novemb ; t 9, En: 20. d. M. sind der Kronprinz Rudolf und die N Gisela in Salzburg angelangt und haben in der Kaiserlich Königlichen Nesidenz Aufenthaltt genommen. Der Kaiserliche Hof legt um den am 26, d. M, in Luzern eaten E A (Bruder des ehemaligen ] c ev Den 12. ie : do age E ¿Q e Januar 1846) die Trauer Wie der » Wiener Abendpost « mitgetheilt wird, i Baron Koller auch zum Höchsikommandirenden der Ln pen in Böhmen ernannt worden und vereinigt somit in seiner Person die höchste Civil- und Militärgewalt für Böhmen.

Schweiz. Bern, 29. November. Der National beschloß bei Fortberathung der Vorlage wegen Revifion Ta Bunde®§verfassung: Jeder Kantonsbürger ist Schweizerbürger und als solcher an- scinem Wohnsitze zur Theilnahme an allen cidgenössishen Abstimmungen berechtigt. Die aktive Theil- a abbiten fejt drct in Kantonal- und Gemeinde-

Ie reim l i [un i Kantone voraus. monatliche Niederlassung in cinem ___— Vom großen Rathe in St. Gallen sind zwei Milli sür die Splügenbahn bewilligt a Die Oen e E ist von Florenz nach Rom über-

Velgien. Brüssel, 29, November. Die Repräsen- tantenkammer begann gestern die Generaldiskussion als das Budget des Kriegs-Ministeriums, Drei neue Geseßentwürfe wurden vorgelegt: die freie Einfuhr der nothwendigsten Lebens8- bedürfnisse, Ermäßigung der Accise auf Alkohol und Zucker und einiger Registrements- und Patentgebühren, die Erhöhung des Gehalis der Greffiers in den Provinzen und die Feslstellung des Kontingents der Armee für das Jahr 1872 betreffend.

, In der heutigen Sißung der Nepräsentanten- ammer gab der Finanz-Minister Jacobs die Erklärung ab, das Ministerium sei mit der Annahme der Demission de Decker's einverstanden gewesen. Auf cine Anfrage erklärte der Minister des Innern, Kervyn, er werde so lange sein Porte- feuille behalten, als ihm die Majorität der Kammer zur Seite stehe. 7 Bor den Au®8gängen des Palais de la Nation befand sich eine zahlreiche Mensclenmenge , welhe Bara und andere der liberalen Partei angehörende Deputirte mit Zurufen be- grüßte und die Demission des Ministeriums verlangte. ; Heute traf eine Deputation von 400 Mitgliedern der iberalen Assoziationen von Flandern unter Führung des Bür- les von Gent hier ein und wurde von einer zahlreichen N aenge am Nordbahnhofe mit lauten ZYurufen begrüßt. ne Deputation begab sich hierauf zu Bara und überreichte emselben eine Adresse im Namen der Liberalen® von Gent. E Ein durch Straßenanschlag verbreiteter Erlaß des È Urgermeisters verbietet sede Ansammlung vor dem Pa- B in E s i H Se meldet, wurde yor / ted der Rechten irter j Könige Mi chten, Deputirter für Hasselt, zum

Großbritannien und Frland. London, 28. No-

Nähere mitzutheilen: Die Krankheit des i j en: rinze S A nähert sich ihrer Krisis, in Folge Es die aid Se m Veri N Ee günstig lauten. Nach er begleiteten s{hlaflosen Nacht v Sonntag zum Montag _ verbrachte d i og eiwas ruhiger, obschon in den S nis E a Y omen Teine Í Ae N u Scfiubin Wiewohl nach dem Urtbeil Aerzti Zefinden de hronfolgers einige Be- sorgniß einflößt, ist bis j j R e ad | s. 1ur fein G - a N TUNRS vorhanden, und 8 ist ein ia L Pan daß die Krankheit nicht die Komplikationen zeigt, von denen typhöses Ficber oft begleitet is. Der Prinz ist im eie i E fte ie h di T) M nehmen, um den- ( challen, der vôthig isi, um das System zur Bekämpfung der Unordnu1 a L | 1 G die beutigen Bulletins günstiger elen, O / E zu der Annahme vorhanden sein, daß die Krisis abiacabe ev A E Ten Abend spät beun- Her Uber da esinden des i i S TAE: Es hieß, ein Courier sei mit a AUEaE ias ch osse eingetroffen, in Folge dessen die Königin ohne Verzug nah Landringham abreisen werde. Bis jegt hat hre Ma- L Windsor noch nicht verlassen, man glaubt aber, sie bas N pra S das Aen ihres Sohnes be v „den Mitgliedern der Königli ili gerte ie T0 Minen t A des Princen von E [0 n en Ludwig von Hessen find von Sandring- ham nach Windsor übergefiedelt i ri Ses nach Obborne a aae um dort bis zur Abreise des as le großbritannische Regierung beabsichti n i Bre L Pg na deri Vebsisken C a M Ende zu i A m Piratenwesen und Sklavenhandel daselbst _— Das neueste Telegramm über das B Prinzen meldet y daß derselbe die Nacht rubia ae und besser geschlafen habe. Der Verlauf des Fiebers ist noch immer vollkommen “regelmäßig und günstig. Die Krantkheitssymptome nehmen unausgesezt an Intensität ab.

Frankreich, Paris, 28. November. Das » officiele veröffentlicht ein Stempelreglement, E A Blan Tien wes ein auf Schulzwang gerichteter n - Ur -

a isjementsraths von Bar - sur - Aube auf- __ Die am 26. d. M. erfolgten Vervollständigung8wahl [r den Gemeinderath von Paris aben, insofern Wichtia, cit, als die radikale Partei in Zukunft die Majorität im pari- a ga A E a M Zahl derer , die sh der m ithlelten, war wieder bedeutend, i | ( als bei den allgemeinen Gencralrathöwahlen R A E

Gestern um r fand in der Notredame - Ki | Installation des neuen Erzbischofs von Paris, Msgr. G Tbee ts

statt.

Heute Vormittag wurde das Todes urtheil Nossel , Ferréó und Bourgeois in Satory durch Erscbichea vollstreckt, Es waren nur wenige Personen anwesend. 3000 Mann Ls Pen E den Waffen.

29. November. er Prinz von Joinville u der Herzog von Aumale haben für die elun der Na: tionalversammlung Pläße im rechten Centrum belegt. Bei Be- ritigung anderweitiger Gerüchte erwähnt die »Agence Havas8e, daß der Graf von Chambord gegenwärtig in Frohsdorf bei seiner Gemahlin, welche unpäßlich ist, verweile.

SWBortugal. Lissabon, 29, November. Der Kaiserli deutsche Geschäftsträger , Legations - Rath v. Gantias, 1 heute Morgen nach längerer Krankheit gestorben.

_ Numánien. Bukarest, 29, November. Von authen- tischer Seite werden die neuerdings von Wiener Blättern E breiteten Gerüchte über die angeblih bevorstehende Demission Ce Wirk ive T und erfunden bezeichnet.

nzugefügt wir durchaus kein Anlaß vorha i der eine solche Eventualität vorbersechen ließe. G R

Amerika. Ueber den bis zum 1. d. geschilderten Fort- gang der Revolution in Mexiko v R 171 e 16. d. M.) enthält ein in Liverpool eingegangenes Telegramm aus Matamoras bis zum 4. d. reihende Nachrichten: Am genannten Tage stieß eine 200 Mann starke Kavallerie-Abthei- lung aus Saltillo während einer Fourage - Expedition auf die Insurgenten. Die Regierungstruppen wurden mit dem Ver- lust der Hälfte ihrer Zahl zurückgetrieben, Inzwischen find in Saltillo zwci Regimenter Regierungs - Kavallerie an- gekommen. General Treviro hatte das die Straße zwischen Monterey und Saltillo beherrshende Herlos Muertas sorg-

vember. Ueber das Befinden des Thronfolgers is folgendes

fältig befestigt und begann auf die Kunde von der Ankunft