Ÿ
x ¿4 E * Es A D S S L a 2 Í é L A 4 4 L i 4 R 4 0 T4 B ? J 5 I P: 2 i Ä 4 4 & “ 4 al S D é Si i f \ ch2] 3 E f Sei z br] L 4 “l ¿ 0 i “a n x / n 4 1} 4
Ï
__ Man betreibt jeßt diè Vervollkommnung einer s{chwim- } menden Verpfleg Anstalt auf der Themse für erkrankte Matrösen. Die Anstalt schreibt sich von dem Winter 1817 bis 1818 her, wo verlassene Seeleute in bedeutender Anzahl unter freiem Himmel auf den Straßen Londons zubringen mußten. Sie is auf einem. aus Beiträgen entstandenen Fond gegründet und ganz nah der Art gewöhnlicher Hospitäler eingerichtet. Das fúr sie bestimmte Schiff ist Greenwich--gegenüber ange- legt. Jeder kranfe Matrose fiñdet dort ohne alle Empfehlung ufnahme und Pflege. i i : Brüssel, 26. Nov. Se. Maj. der König sind mit Hôchst- Jhrer erhabenen Familie, am 22. d. M. in Amsterdam einge- troffen; der König ertheilte am folgenden Tage große Audienz. — Se. K. H. der Prinz von Oranien is gestern hier ange:
langt. Ke
Frankfurt, 25. Nov. Bei dèêm Hause Rothschild ist die Nachricht eingetroffen, daß Hr. v. othschild în Neapel mit der dortigen Regierung, die Bedingungen einer neuen An- leihe zur Deckung ihres Finanz - Desicir abgeschlossen habe.
Die HH. v. Rothschild haben auch den Rest der zweiten Spa-
nischen Anleihe úbernommen.
Darmstadt. Wie man vernimmt, beabsichtigen des Kö- |
niges von England Majestät, den hiesigen Hof im fünftigen Jahre mit Jhrer persönlichen Gegenwart zu beglücken. Da der Ruf unseres Hof-Opern-Theaters die Aufmerksamkeit Sr. Maj. rege gemacht hat, so wünschen Dieselben bei diejer Ge- legenheit der Vorstellung einer großen heroi}chen Oper beizu- wohnen. Es sollen daher hiezu dle gläuzendsten Veranstaltun- gen getroffen werden. Man sagt, daß Se. Großbritannische Maj. am 1. Jul. k. J. London verlassen, uüd über Brüssel, Köln, Koblenz und Mainz zu uns kommen , daß Hôchstdiesel- ben bei uns einige Tage verweilen, sodann nach Frankfurt ge- hen, von dort aus . Jhre Frau Schwester, die Landgräfin von Hessen-Homburg in ihrer Residenz besuchen, und sich über Kassel nah Hannover begeben werden. Diese Nachricht erhält durch deu Umstaid noch mehr Bestätigung, daß Se. Mazj. die Bâ- der von Pyrmont gebrauchen wollen, wohin Sie sich von Han- uover aus begeben werden. j M Freiburg im Breisgau. Bei der hiesigen Auff{ührung des Trauer : Spieles: die Jungfrau von Orleans, in dessen Kröônuüngs-Zuge, über 100 Personen reih und geschmackvoll ko- stumirt E prangt, statt der Kathedrale zu Rheims, unser {dner Münster im Hintergrunde. Noch vor 50 Jah- ren hätte man dies hier für Entweihung der Religion ange- chen. f Gotha, 23. Nov. Unsers regierenden Herzoges Durchl. ist von Sr. Königl. Großbritannisch - Hanndverschen Majestät mit dem Großfreuze des Guelphen-Ordens dekorirt worden. — Gestern trafen Se. K. Hoh. der Herzog von Cambridge, #o wie J. J. D. D. der regierende derzog von S. Koburg-Saal- feld und Höchstdessen Frau Gemahlin mit Jhren beiden jun- gen Prinzen hier ein, um der heutigen Geburtsfeier des regle- renden Herzoges Durchl. beizuwohnen. Auch waren in dersel- ben Absicht, außer mehren andern Fremden, der Prinz Karl von Schwarzburg-Sondershaujen, der Königl. Preuß. Staats- Minister und- Gesandte, raf von Keller, und der fommandli- rende General-Lieutenant von Jagow hier angekommen. München, 26. Nov. Der ‘Prinz Leopold von Sachsen- Koburg Durchl. befand sich, auf seiner Reise nah Jtalien, seit einigen Taaen in hiesiger Hauptstadt, bejchästigte sich damit, alle wae une Mage derselben genau zu be- ichtigen, und reiste heute wieder av. | n p n “Sn den sieben Kreisen des Königreiches diesseit des Rheines wurden i. J. 1622 bei sämmclichen Unter - Gerich- ten, von 82,145 Civil - Prozessen, 20,317 durch Erkenntnis, und 37,894 durch Vergleich und Entsagung; von 17,036 Ver- lassenschaften, 13,765; von.25/994 neu angefallenen Pflegschaf- ten, 9448 durch eingetretene Großjährigfeit, und 1873 aus an- dern O) von 766 strafrechtlichen Untersuchungen gegen verhaftete Angeschuldigte, 552 beendigt. Bei dén Appellations- Gerichten der sieben älteren Kreise wurden 2018 Untersuchun- gen über Verbrechen definitiv abgeurtheilt ; in Vergehens - Sa- chen 2179 Erkenntnisse in erster, und 249 ln zweiter Jristanz erlassen, dann’ in Civilrechts -Sachen 5755 Definitiv-Entschei- dungen, und 887 Zwischen- Beschelde gefällr. Das Ober: Ap- pellations-Gericht hat 699 Civilrechts - Sachen durch definiti- ves Erkenntnis, 621 durch Zwischen-Bescheid erledigt, und 378 Kriminal - Fälle definitiv ‘entschieden. Im Baierschen Rhein- Kreise wurden von sämmtlichen Friedens-Gerichten 711 schrift- liche beurkundete Vergleiche geschlossen; weit bedeutender war die Zahl der blos mündlich zustandegekommenèn. Außer die- sen wurden von denselben noch 1556 Prorogations - Urtheile, dann im Fache dr eigentlichen fontentiösen Gerichtsbarfeit, 2483 fontradiftori]che D A 1539 Kontumacial- und 959 ‘fontradiftorische Definitiv - Urtheile erlassen. Die vier Berk Gerichte hatten 920 fontradiftörische Jnterlokute, 1165 Kontumaciäl - Bescheide, und 1119 fontradiftorische Definitiv- Urtheile, überhaupt also 3202 Erkenntnisse’ in Civil-Sachen ge- c 1 und überdies noch 2120 zuchtpolizeiliche und einfache Po- izei-Fälle abgeurtheilr. Bei den Asfisen warèn 67 Verbré- chen vorgekommen, und von den 85 desfalls angeklagten Personen, wurden 7o verurtheilt, und 15 für niht s{uldig er- lárt. Das Appellations-Gerichk zu Zweibrücken hatte 42 Kas- sations:-Gesuche in Kriminal-Sachen entschieden, und im Civil- Fache 5312 Erkenntnisse, und zwar 7 derselben in der Revi- sions-Justanz, erlassen: i : 1 Vor kurzem -stürzte sh, in einem hiesigen Garten, eit Steinadler auf ein neunmonatliches Kind nieder, umfkrallte es,
und wollte mit dem Raube davon; die Wärterin, nicht | davon entfernt, \schleuderte muthig und besonnen, dem Y zin Tuch über den Kopf, und hemmte dadurch sein Empo
ben; jeßt warf sie sih selbst auf das Unthier, hielt das My.
strickte Kind fest, und schrie nach Hilfe; die Herbeieiley zwangen den Adler, und das kleine Wesen war. gerettet, \chwer verwundet. Se. Majestät der König beschenften Muthige, welche uicht ohne Verle6ung aus dem Handgemä ging, und sendeten- den Gefangenen nah Nymphenbuy die Menagerie.
Wien, 22. Nov. Man glaubt hier, der Einfall der q ser in die Türkei sey von feiner großen Bedeutung, beson
da man wissen will, der Persische Prinz, welcher mit ¿i
Korps in Armenien einrückte, habe dieses Unternehmen g den Willen des Schachs, seines Vaters gewagt, welcher s früher seinen Sohn für einen Ungehorsamen und Usun erflärt haben soll. Sn einem neulihen Koncerte spielte der Tonfkünstle Payer, zum erstenmale auf der von Hrn. Häkel erfuny hys - Harmonifa, die 8 Oftaven und mit den Tone las-Jnstrumentes die größte Aehnlichkeit hat. Zürich, 12. Nov. Gestéèrn ward der, zu Gutiistey Griechen hier gebildete, aus den angesehensten Mi der Stadt bestehende Hilfsverein, vom Chorherrn Bret
| einer feierlihen Rede erôfsnet.
Venedig. Die hiesigen Zeitungen bis zum 20,
| bringen nihts Neues aus der Levante; sie wiederholey
die âlteren Nachrichten des Oestreichschen Beobachters, hiesige Quarantaine - Anstalt i| mit emigrirten Griechen Franken aus Cypern, und mit Juden aus Palästina , 1 den Grausamkeiten der dortigen Türkischen Statthalta| flohen sind, angefüllt. Auch sind- einige von der Engli Regierung landesverwiesene Bewohner von Zante angekom
Livorno, 20. Nov. - Verschiedene von Konstantinopdl Malta angekommene Schiffe bringen die Nachricht , daj Türkische Flotte, 103 Segel stark, worunter 35 Gried Prisen, in die Dardanellen eingelaufen sey. Ducch (
en ey vernichtet worden. Zugletch versicherte er, daß arfisden N “ber Wallachei ernannte Skarlat Kallimacht Ren { erhalten habe / sich au dea Ort seiner Bestimmung zu hbe- Fndessen- erhält das Türkische Kriegsheer in der Moldau er mehr Verstärkung, Und eri vor kurzem sind neuerdings * Mann über Bartad nah Jassy gezogen. Ma drib, 15. Nov. Nach Briesen aus Corunna wird Anzahl der, unter den Trümmern des eingestürzten Saaë im Francisfaner-Kloster Begrabenen, auf 120 angegeben. (S. 143. d. Z.) Man will dies traurige Ereignis als Vorjpiel unter dem Namen Descamisados — Ohnehemden — be- ten Sekte, veranlaßten Unruhen ansehen. — Ueber den gang des Gefängnisses zu Sevilla, ist der Hut und Säbel divars, mit der Unterschrift aufgesteckt : dem Parteigänger divar abgenommen in dem Gefechte vom 4ten Oft. 1821. Seit Mönaten ist fein Beamter bejoldet worden, selbst t die Ministet. Die Kasse des öffentlichen Schaßes ist lich erschöpft. — Der Kön1g wird Eskurial bald verlassen einen Monat im Prado, einem eine Stunde von hier ernten Lustschlosse, zubringen. — Den Kortes ist von dem lgen Ableben des am bten Mai 1820 gebornen Prin- Don Francois de Bourbon, Herzogs von Kadix, Nef- Seiner Majestät und Sohnes des Jufanten Don Franz Paula officielle Anzeige gemaht worden. Noch das gelbe Fieber in Barcellona und Tortosa nicht bedeu- abgenommen. — Jn Kadix hat die Ruhe noch nicht gänz- wieder hergejrellt werden können. — Riego hat wiederholt Mazj. mic einem hôchst respectwidrig abgefaßten Schrei- behellige. — Täglich gehen fast aus allen Städten des hes Vorstellungen gegen das gegenwärtige Ministerium — Eins der \c{önsten Grundstücke Spaniens, zu den ehobenen Kiloster-Gücern gehörig, dessen Werth auf mehre ionen geschäßt rar, ist von einer Dame für den geringen ag von 400,900 Realen in Staatspapieren erstanden. — der Gegend von Cordova haben zwei Landleute eine flach “dec Erde liegende, sehr reihe Ausbeute versprechende ber:Mine entdecêt. Zu Villarobiedo bat der Alcalde den Pfarrer des Ortes, zur
tarken Nordwind , waren 16 andere Griechische Prisen uer des Wahltages der Kortes, ein Te Deum singen zu las-
wegs verloren gegangen.
Dieser aber ließ ein Todtenamt einláuten und in Ge-
Neapel. Jun einer Vorstadt der Königl. Domainen SiYwart des Gemeinde-Rathes, das de prolundis intoniren.
Aversa *) wurde am gten November abends, der dortige Y Lissabon, 10. Nov.
hof, Tommasi, durch einen Flinten: Schuß getödtet, d Thârer, Mormile, floh zu einer Bande, wurde aber nah} Tagen, nach einem Gefechte mit derjelben, verhaftet.
Warschau, 27. Nov. Die hiesige Messe, welche be gestern zu Ende gehen sollte, ist annoch auf eine Wode längert worden.
Kaufmännische Nachrichten aus Holland, die am 23, | eingingen, sagen, daß der Preis des Roggens dort sehr g gen ist. Auch aus Litthauen und den Woiwodschaften Lu und Sandomirz wissen wir, daß er gesucht und gut bej
wird. — Jn der Gegend von Modlin und Zakroczim hat F
eine Diebes - Bande entdeckt, von der bereits 5 ‘Personel griffen worden sind. — Seit einigen Wechen hält sich ein lischer Geistliher von der Gesellschaft zur Bekehrunzy Fsraeliten hier auf.
Petersburg, 10. Nov. Nach einem kürzlich ers nen Ufas dürfen fernerhin keine Seisen-Siedereien und bereien innerhalb der Residenz angelegt werden.
Von der Moldauschen Gränze, 14. Nov. Den 5 üÜberfielen in Fassy, mehre zux 71. Orta gehörige Fanitschare Haus des Russischen Unterthanen Mandiros, und raubten 1 Kleinoden gefüllte Koffer, im Werthe von 300/000 Piafern Mandiros des anderen Tages bei Salich Pascha darüvet (d
4 hwerte, wurde dem Agassim Aga (erstem Aga) der Aust
theilt, die Schuldigen aufzusuchen und zur Verantwortung f hen. Dieses gelang, und die Thäter wurden, nachdem 16 eben nicht sehr glimpflich behandelt hatte, dem Befehlhàl Stadt übergeben, der sie in Fesseln zu werfen befahl: die (f ten Sachen aber wurden dem Eigenthümer ¡urüdgestellt. M Agassim Aga. denselben Tag der nachmittägigen Ruhe vflei len 160 Janitscharen von der 71sien Orta in sein Haus, mit Flinten und Pistolen auf die Thüren und suchten dl um s\h an ihm wegen der Gefangenseßung ihrer Kamei!! rächen. Käum hatten dessen Diener so viel Zeit, thn in ei min ju vecstecken. Ein anderer Haufe Janitscharen ftudl derselben Zeit auf das Haus des Stadtbefehlhabers los/ I nur mit Mühe durch eine Hinter-Thür rettete, und die nitscharen-Orta zu Hilfe rief, während- die gefangenen Fanil in Freiheit geseht wurden. Hterauf entspann stch 4m is z8sten und ¿fen Orta ein fdrmliches Gefecht in den Gas assy, das Úber eine Stunde dauerte, und worin von beiden Me re auf dem Plage bltieven, úÚber 40 aber verwundet Salich Pascha trug nun dem Pascha Paschliaga auf, mi Mann auszurúcken; diesem gelang es, die Wüthenden ausl zu bringen. Jn der folgenden Nacht wurden auf Salich Befehl, die Rädelsführer in ihren Wohnungen überfallen, u weiteres enthauptet. Jhre Kameraden, hievon unterrichtt! {werten sih zwar, ‘aber unternahmen nichts. Nun fd z9ste Orta, welche Tags vorher die Obrigkeit unterstüßt hat uslieferung von 10 Aufrührern der 71|en Orta, oder weni daß sie hinter die Donau zurückgeschickt würden. Bet dei gange der Post war die Ruhe in Jassy noch nicht wieder hetd — Der Kaimakan Wogorides, welcher am 6. zur Hersiellul Ruhe mitwirkte, konnte kaum der Wuth der JFanitscharen ent sie umringten seinen Wagen, {ossen darauf, und zerhiebt mit ihren Handschareu. Nur der Umstand, daß dec- Pascha # liaga herzueilte, rettete dem Kaimakan selbs das Leben. d am 8s. “d. in Jassy aus Konstantinopel angekommener Tat die officielle. Nachricht mitgebracht, daß die Griechische Fl!
Diese Bauten sir
*) Mit 1Ì,0od Beyvoohnern, | N
| , Als neu ernannte Geschäftsträger bestimmt: für Paris D. Borelho; für London D. de eiraz fút Madrid, D. de Casiro Pereira ; fur Petersburg,
Gomez de Oliveira; für Rom, D. Risso; für Wien, D.
(meida- Portugal; für Washiugton, D. Constancio; für déholm, D. Pereira de Azambuza; für Kopenhagen, Di vis; fúr Berlin, D. Barbosa Aracyo; fúr Brüjjel, D. pre; für Neapci, D, de Menezes, und jùc Turin D. Cario ira,
Handels-Berichtée. Muf dem lesten Pesther Leopoldi- Jahrmarfkte, war die Zu-
von Landes-Produften bedeutend ; Honig, Unschlitt und | ne fanden vorzüglichen Abgang, Jn Manufaktur-Waaren |
} bei dem geringem Zusammenslusse der Käufer, der Abjaß deutend. Nachstehendes waren die höchsten Preise der jes:-Próôdufte. Wolle: 100 Pfd. einjchürige veredelte 95 K. M.) Veredelte Winter - Wolle 170 Fl. W. W. ; ver- e Sommer- Wolle 160 Fl. ; ordinaire 130 Fl. ; Zigara 95 Zackel 74 Fi Wachs: 100 Pfd. gelbes 225 Fl.; Honig: er 69 Fl. z gelber 45 Fl.; brauner 40 F!.; raucher 35 Fl. dad: 100 Psd, Debrder zo Fl ; Szegediner 26 Fl ; Pa- er 16 Fl. 100 Pfd. Rinds\chmalz 70 Fl.z Unschlitt ge- dien 53 Fl. 1 Eimer Sliwowikßa *) 26 Fi.z Kornbraunt- 25 Fl.; Lager-Branntwein 30 Fl. 1 Eimer rother Ofner 40 Fl. ; von der leßten Fechsung 15- Fl. z weißer 45 Fl.z; der leßten Fechsung 16 Fl.; Landwein 10 Fl. 1 Paar n-Hâäute 50 Fl. ; Küh-Häure 32 Fl.; Roß-Häute 11 Fl. Pfd. Pottasche 24 Fl.; Soda 28 Fl. ; Saflor Ungarischer Fl; Reps- Del 47 Fl. z Lein-Del 45 Fl.;z Hans, Apa- l 25 Fl. Knoppern **) ein Kübel 10 Fl.
Ae 0::0:4- (R. D
Berlin. Die durch Hamburger Blätter verbreitete Nach- daß Madame Neumann, Mitglied des Großherzogl. Ba- u Hoftheaters zu Karlsruh, für die hiesige Bühne ge- en worden, ist zur Zeit noch ungegründet. Bon n. Jn dem gegenwärtigen, und dem leßtverflos}se- ahre, sind im Kreise Bonn folgende neue Schulhäujer de E eS: B " eue Schulhaus zu Beuel, kostet 1550 Rth. - Gr. - zu Duisdorf L h 1284 2 7 T ERRTIEE is mm id, o * 7 Os — Woelclitg : «+ » T ax: L E a n in ib, o WRT Merten , z 26000 =_ Wallenberg . “1295 E a) o» þ » e NOIN t DEGUA akute n . 1225 — ¿ | sind entweder schon ganz fertig, oder do höheren Ortes genehmigt, und alle der Vollendung nahe.
_—-
*) Rnorvern fb Gall'Aevsel, die : sîn all-Aepfel, die niht auf den Blättern rn auf der Eichel-Kappe zum Vorschein kommen. 3
Die vielen Haupt-Reparatu ren und Vergrößeru Hands Schulhäuser werden hier nicht E E vis s Liv Bauen sus lediglich auf Kosten der Gemei- / : z  j L irten Deiträgen nah dem Steuerfuße bestrit- Solche Thatsachen beweisen mel
i : i )r als alles ande
t den Gemeinden und ihren vorgeseßten Behörden Ernst d asjenige wieder gut zu machen, was seit 20. Jahreu, unter
der Franzöôsis, derrschaf : #&= v: V nzdsischen Herrschaft, gränzenlos vernachlässiget worden
Breslau, zo. Nov. Bei dem Berichte
der Statue des’ Sürsten Blücher am s d. M R Staats-Zeitung erwähnt, daß die Schlesischen Stän de, zur Er- cyerung gu, die: Schlahe am Kaßbbach, diese Statue errichten pen. “Es ist dies indessen dahin zu berichtigen, daß nah dem Schlusse des lebten glorreichen Krieges, eine größere vermischte Verjammlung von Land- und Stadt-Bewohnern hieselbst, die Errichtung diejer Statue, als einen Beweis des Dankes für deu verehrten Feldherrn und für die tapfere Armee wegen ihrer Aniitengungen in den Jahren 1813 bis 1815 beschlo nach- dem diejes bereits fruher von Seiten der hiesigen Stadt vorberei- tet worden war. Es wurde ein Ausschus zu Bewirkung der Ausführung gewählt, und die Beiträge, welche von allen Klas, jen der Bewohner Schlesiens erfolgten, gewährten die Mictel hiezu, und können auch nur die Vollbringung sichern.
y Da nzig, 29. Nov. Die Wiederherstellung des Schlof; ses zu Marienbarg, als des wichtigsten geschichtiichen und Kunst; Denkmales des gejammten Landes ‘Preußen, hat den besten Sorrgang. Des General-Feld-Marschal Hrn. Grafen York v. Wartenburg Cxcellenz, sandten vor einigen Tagen einen Bei- trag von 2000 Rthlrn. zum Bau-Fond dieses Schlosses ein.
Düsseldor f. Seit langer Zeit ging vor kurzem, zum er- stenmaie wieder von dem hiesigen Hauptplabe des Kornhandels von Neuß, eine Ladung von 5000 Scheffl. Waiken nach Hol land; doch im allgemeinen is der Frucht-Handel still.
: Auf der linken Rheinseite des hiesigen Reg. Bez., in ei- ner Flache von faum 17 & Meilen, sind die Jagden, Kom- munal- Eigenthum, und meistens in Toaidbris Verpachtung gegeben. Obgleich diese übervölkerte Gegend, für die Jagden wol am allerweuigsten günstig ist, so fließt dennoch aus jenem Dez» eine Samme von 4,500 Rthlrn. aus Jagd-Verpachtun- gen jährl. in die Gemeinde - Kassen; ein Ertrag, woraus man-
cher Schullehrer bejoldet werden kann.
_Meyÿre Landgemeinden haben durch Abtrocknung de : meinde-Moore, jo einträgliche Ra aaa Maded, R sie aus dem Pachtertrage, die Kosten ihrer ]ämmtlichen Kom- inunal-Bedúrfaisse bestreiten fônnen. — Ju Krefeld ist der yöch- sten Orces genehmigte Bauplan, bereits durch die Durchführung mehrer Straßen zur Ausführung gekommen. Der Durchbruch der jogenanunten lutherischen Kirh-Straße, welcher seic 8 Fah- ren prozeëtirt war, und von den Bewohnern dieser Straße be- oes E LAE immer an dem Privatintereße einiger Ein- à C d Ur Fre vä [ | bie lobe, ; ist zur Freude der Bewohner endlih ausge-
__ Die allgemeine Verpflichtung zum Militair-Dienste, fand früher yin wol zuweilen einigen Widerspruch; dieser mindert ich aber, zur Eyre unserer Mictbewohner in der hiesigen Provinz jel es gejagt, immer mehr. Unsere von Jugend auf in den S'tuven eiuge]perrten Fabrifk-Arbeiter, sehen im Augenblicke oer Aushebung ofr shæwoächlich und blas ausz bei dem Ueber: gang zu einer, der Natur mehr angemessénen und gesünderen Lebensweise aber entwickelt sich ihre Körper - Kraft und jugend- liche Frijche auffallend schuell ; und zur Freude der Eltern und Angehörigen, kehren sie, nach der furzen Dienst- Zeit, als |chdôue, kräftige und gewandte junge Männer, aus den Regi: mentern, 1n ihre Heimat zuruck, und bringen hie und da auch wol mehr Gewöhnuang an Ordnung, Reinlichkeit und äußere Anjtand mic zuhause, als ihnen ‘vor dem Eintritte in Reih und
\ Glied, eigen gewesen seyn mochte. - Bei der Durchreise Sr. Maj.
des Königes von England, paradirte die hiesige Garnison vo: Höchstoemjelben. Es waren dieses die ersten Preddisbéni Travbäa welche Se. Maj. auf dieser Reise sahen. Der König widmec: ihnen fichtbar die theilnehmendste Ausmerksamfeit, und“ gab “ih nen laut den verdienten Beifall zu erkennen. Auch bei der HONIES D (e RUEUNA nin der eas die dorr garniso- ire ivadron des 5: Uhlanen: Regimen [pe- ERBELA J Augenschein. : D E ___ Elberfeld, 20. Nov. Unser Ober-Bürgermei i
jährlich über seine Verwaltung, den Bürgern ee Se n Uebersichr des Vorgefallenen gedruckt mit, die allgemein mit Beifall aufgenommen wird. Aehnlicherfbeise haben wir nun bald eine Anzeige des hiesigen Handels-Gerichtes zu erwarten, die uns Kunde geben wird von seinem wohlthätigen Wirken. So viel vorläufig daraus bekannt geworden, ist in dem lebz- ten, wie in den vorherigen Jahren, keine einzige Sache un- beendigt geblieben, und zur allgemeinen Freude hat sich die Zahl der Prozesse in dem hiesigen gewerbreichen Gericht- Sprengel, der ungefähr 100,000 Seelen zählt , bedeutend ver- mindert. Ju den ersten Jahren wurden hier jährlih 4 bis 500 Sachen, im lebten Jahré aber, nur 251 abgemacht, und vom Anfange dér Gerichtsbarkeit, nämlich vom December 18153 bis zum 1: November 1821, sind in Allem 53302 Prozeß (also im Durchschnitte jährlich 412) theils dur Urtheile, theils durch Vergleiche beendigt. Diese erwünschté Verminderung der Pro- zesse rührt hauptsächlich mit daher, daß der Präsident des Handels-Géerichtes, ein Rechtsgelehrter ist, der mit alleu fkauf- männischen Verhältnissen sich bekannt gemacht hat, und der
es sich angelegen seyn lässt, beim öffentlichen Verfahren Dieje-