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i . v. M., die dortige Montpellier (Dept. des Herault) ist am 9. v. M., die Dias-7baute S ito Kirche feierlih eingeweiht worden. L
Der ungemein niedrige Stand des Barometers ist in der
ganzen verflossenen Woche, von unangenehmen Ereignissen be-
gleitet gewesen. s y j j ben an den Französischen Küsten, Vieles Schiffbrüche ha Franz os
und heftige Orkane in Dijon, Naney, Bordeaux,
, \. w. stattgefunden. | E Se. Mal Garn zu dem Hrn. v. Laveau, da er den Eid
izei-Präfekt ablegte: „Sie sind sehr jung für so wich-
L E allein Jhr guter Ruf ist son alt, und ich habe das Vertrauen, daß Sie meinen Hoffnungen vollkommen
/ en werden.“ | yrt 6-4 R Herzog Decaze soll N Resignation als Botschafter
lischen Hofe gegeben haben. de E
n RE de L E vorgenommenen Zählung Fi sich | ferung Frankreichs auf = 30,407,907 Seelen. A E E: Geburten. Sterbefälle. 1817 zählte man 205,804. 944/571. 72/939. O ¿ 215,001. 914,551. 740,919. BIQ - 5 ¿ 215/089. 990,023. __ 765/530. L Die Special - Verzeichnisse ergeben das ungefähre Verhältnis der Bevölkerung zu den Geburten wie 32 zu 1, und zu den Sterbefällen wie 40 zu 1; im Durchschnitt fann die Geburt von 490,000 Knaben und 460,600 Mädchen jährlich angenom- men werden. Das 15. Kind ist in Frankreich in der Regel ein uncheliches. | . ; 7 :
Die hiesigen Konditors versuchen jeßt, dem s{dnen Ge- schlechte auh die trockensten Wissenschaften annehmlih zu ma- chen. Hr. Etienne Jourdan, welcher den Damen voriges Jahr eine süße Botanik vorgetragen, hat diesmal eine géographie historique des dames herausgegeben. Es ist eine Sammlnng von 86 Landkärtchen, auf deren jeder eins der Departements von Frankreich verzeichnet ist. Auf der Rückseite befinden sich kurze Notizen über irgend eine daraus gebürtige berühmte Frau. Das Ganze ist in einem zierlichen Etui verschlossen, u. mit Surprisen und Süßigkeiten verziert.
Lyon, zo. Dec. Seit 2 Monaten wehte hier der milde- ste Südwind; die Vegetation war so reich und frisch wie im Frühlinge. Noch heute blühen die Fruchtbäume, und der zu-
weilen fallende Regen ist nur dem Thaue zu vergleichen; des- !
sen ungeachtet schwellen die Gewässer an, und vorgestern er- hub sich ein so heftiger Sturm, daß selbst die ältesten Leute eines gleichen sich niht erinnern; Schornsteine und leichte Bauwerke wurden umgerissen, und einen Mann drängte der wúüthende Orfan von der Brúcke in den Strom.
Bayonne, 28. Dec. Der Marquis von Andilla, der zum Gouverneur von Kadix ernannt worden war, diese Stelle aber nicht antreten fonnte, soll ermordet worden seyn.
London, 1. Jan. Die Minister sollen beschlossen haben, von ihren Gehalten 25, Andere behaupten, 35 Procent fallen zu lassen. — Aus Charlestown wird vom 26. Nov. gemeldet, daß sih Vera Cruz den neuen Staats-Gründern noch nicht er- geben habe. Der Gouverneur, Obrist d’Avila, hangt der Verfassung des Mutter-Landes fest an. — Bei den lebten Stürmen waren die. täglichen Ueberfahrten von und nach Do- ver eine Zeit lang unterbrochen. — Die neuliche Uecberschwem- mung der tiefer liegenden Gegenden der Hauptstadt, verurjacht durch Mangel an gehöriger Aufsicht über die Dammwerke des Stromes, hat mehren Menschen das Leben geraubt, und in den Gärten sehr bedeutende Verhehrungen angerichtet.
Lord Des, E Gesandter zu Florenz, reiste am 25.
è. von hier dahin abs. A i Ge Am Jt Dec. erfolgte der feierlihe Einzug des neuen Lord - Lieutenants, Marq. von Wellesley, in Dublin. Er leiste- te, nachdem Graf Talbot sein Amt niedergelegt, sogleich den
öhnlichen Eid. i ;
a Zu tf in Middleser, hat H. Wood einen leichten aus Wolle und Haare bereiteten Filz erfunden, der mit Theer ge- tränft, vollkommen elastisch bleibt und dem Wasser widersteht. Er wird zum Beschlagen der Schisse empfohlen. Fndem man die Außenwände der Fahrzeuge damit bekleidet, und dann noch einmal mit Dielen überlegt, glaube man den Stoß der Wel- len abzusiumpfen, und den Eindrang des Wässers zu verhin- dern. Selbst beim Stranden würde diese Vorrichtung von rdßtem Nuben jeyn. G Graf Salbpi (oll als Vice-König von Jrland abberufen worden seyn, weil er fortfuhr, dem Lord-Mayors-Schmause in Dublin beizuwohnen, nachdem der anstößige Toast auf Köô- nig Wilhelms Andenken bei demselben ausgebracht worden war. Jm Coventgarden- Theater wird nächstens auch ein großer Spiegel anstatt des Vorhanges angebracht werden.
Die Morningpyost vom 15. Dec. euthält folgenden Artikel : Die \o eben erhaltene Preußische Staats-Zeitung bietet neue (Zrúnde dar, warum unsere Kaufleute keine Zeit verlieren sollten, Niederlassungen zu gründen, die ihnen die hauptsächlich- sten Zugänge des Handels mit Peru, Mexiko und den übrigen in Süúd- Amerika sich bildenden Staaten, sichern. — Die gegenwärti- ge Gelegenheit, wenn se gehörig benußt wird, ist von der Art, daß sie die Thätigkeit unserer Fabriken wieder herzustellen, und die schwere Last des Mangels und Elendes, welche die geringere Klasse, seit dem Frieden, ntedergebeugt hat, zu erleihtern vermag. Wird die Gelegenheit aber versäumt oder nur theilweise benußt, o wird das Scepter des Handels, aus unsern Händen in jene von unternehmenderen Nationen übergehen, und. wir werden die Krän- fung erleben, ihren Triumph zu sehen, während wir sinken, und durch den Wachsthum ihres Wohlstandes in unserem Untergange verdunkelt werden. Die Rheinisch-Wesiindische Kompagnie, die noch vor kurzem nur im Plane war, ist nunmehr ins Leben getre-
| | |
/ von threr Hôhe zu einemHaufen trauriger
| fommen dieser Auflage so
Statuten ihrer Handels-Gesellschaft waren kaum entworf, ste schon die Sanktion erhielten. Vermödge ihrer Statuten i Handels - Gesellschaft verpflichtet, sich auf die Ausfuhr ta öabrikate und Produkte zu beschränken; wenn ihr daber schnell und fräftig entgegengearbeitet wird, #0 wird sie j eine von den mächtigen Revolutionen im Welthandel hery, gen, welche Tyrus und Sidon zu Städten von Pallâften. und thnen eine zinévare Welt unterwarf, oder fie herabschly d Ruinen in einer V _ Kassel, 4. Jan. Se. Königl. Hoh. der Kurfürst \ auf Ersuchen des Prinzen Karl von He/ en-Philipsthal feld Durchl., bestimmt, daß dessen Schloß zu Herlesh Amtes Netra, in Zukunft den Namen Augustenau führ — Die Abgabe vom ausländischen Brantwein, welch Großherzogthume Fulda verbraucht wird, ist vom 1. J. an, um zwei Gulden t llen den Armen-Kossen des ged Großherzogrhumes, angemessene Beiträge geleistet werde! Das Hof-Bauwesjen soll künftig durch eine besonder Baudirektion besorgt werden, welche bereits organisirt isf, und an deren Spiße sich der Ober- i det. Das Land-Bauwesen ist bereits früher der Ober; Direkcion untergeordnet. __ Mainz. Vom 1. Jan. ab, geht täglich statt des f rigen Postwagens, ein sehr bequemer Eilwagen von Mains dranffurt und wieder zurück. | München. Jn Baiern leben gegenwärtig 40,000 Ju ren Verhältnisse zum Staate, wie es heißt, bei dem bevorst j Laudtage, der Preußischen Verfassung analog, werden werden. le Frage, ob die neuen Bischöfe zogenen Pensionen, neben dem etatmäßigen Gehalte fortbel jollen, wird, sagt man, gleichfalls ein Tags-Berathung werden. Srcuttcgar{t. Ober-Finanz-Rath v. Herdegen sind auch für das Jahr 16 zu auperordentlichen Mitgliedern des Geheimen - Rarhes
Wilen, 2. Jan am 10. Dec. hat man erfahren, daß dis am zo. Nov. gegen die Stôrer geblieben sind.
E publicirten Firn der dffentlihen Ruhe nicht ohne Wik
Excessen gehört. Bei dem Eindrucke
Griechen gegen alle in ihre Hände fallenze Türken, auf es in der Tyat zu verwundern, daß die Regierung nod mer so viel Ordnung und Sicherheit in der Hauptstadt halten vermag. Af öffentliche Hiurichtungen, an ©
ten, die mit den Waffen in der Hand etgriffen werden, | zogen, mußte man in der jeßigen unglückiichen Lage der F
¡u
anderer Wunsch, als daß einem bürgerlichen Kriege wel von gleichem Fanatismus entfslammien Nationen, Krlege, der seinen urspränglichen Karakter nie verl wird, ein baldiges Ziel gesezt werd-n môge.
Ueber die früheren Vorfälle auf
Fi
ten und hat vielleicht ihre Operationen schon begonnen. Die
stantinopel noch folgende nähere Berichre eingegangen. Am 4. Oft. wurde Tripolizza von den Griechischen J genten mit gewassneter Hand genommen. Sie hatten dem dortigen Anführer der Albaneser Limas Aga (demse welcher auf Ali Pascha’s Geheiß den bekannten Mord, schlag gegen Pascha Bei zu Konstantinopel gewagt hatte) heime Einverständnisse unterhalten, wodurch ihnen die rung jener bedeutenden Stadt ungemein erleichtert wur Der Kaimakam des Pascha hatte sich, währènd die Griech Stadt stürmten, mit einigen anderen Türkischen Anführern befestigte Serail des Statthalters zurückgezogen, und si jelbst verschanzt; doch wurde auch dieser Ort nach 3 genommen, und Alles, was lebte, ohne Ausnahme } Weiber und Kinder, mit Wuth niedergemetzelt. — D grausawe Loos theilten alle übrige Türkische Bewohner polizzas, deren Anzahl durch eine Menge Muselmännische milien der Umgegend auf 56,000 Seelen gebracht worden
die der festen Lage dieser Stadt Leben und Eigenthur|}
trauend, sih dahin geflüchtet hatten, und nun insgesamm| Opfer der fanatischen Grausamkeit der Griechen sielen.
Der in Tripolizza befindlihe Sohn des Türkischen | mandanten von Korinth, wurde von den Griechen, in der) nung, er werde ihnen bei einer bevorstehenden Untecneh gegen diese Stadt behilflih seyn, aus dem allgemeinen Y bade gerettet.
Die Griechen haben hierauf mit 6000 Mann unter F
fotroni’s Anführung eine Expedition gegen Patras unten men, und scheinen sih zu einem allgemeinen Angriffe zu N ser und zu Lande vorzubereiten. Am v. November rückt Abtheilung ihres Korps in die Vorstadt ein, worauf die
fen diese den Flammen Preis gaben, und sich in die Fes
zurückzogen. Judessen hat Jussuf Pascha von Lepanto aus kräftigsten Maßregeln zur Vertheidigung von Patras gl fen, indem er alle Türkische Familien von dort abziehen der Besakung viele Lebensmittel und Kriegsbedarf zufü)
*) Vermählt mit der Burggräfin Rhodis v. Thundersfeldff}
e Ücelbs an ihre Spiße i E ian versicherte , úber See ih, daß ih zu
Nach den neusten Briefen
1 im Osmanischen
für die Ohm erhöhet; von denkn den
eren. fri
S weiter verbreitet war, scheinen ihren Ursprung in dieser
Hof: Ba! ei r G i i é e I » s of - Baumeister N Beobachter „wird niht müde, auf die Aurorität ganz i ssender, MPondentei1,
eln am meisten auffällt, ist der dreiste Ton, in welchem
be M te hat unterm zZo. Nov. allen in Pera residirenden Eu- L /
ihre zuvP@
Gegenstand der M Z
ersch) Der Staatsrath v. Feuerb l y : vas ) “dge a dsa ist nicht weniger fabelhaft, als alle, die ihm vorange-
stimmt. — Der Graf Alexander v. Würtemberg, ältester (l t tet A 6 alé 1 E des Feldmarschals und Kriegsministers Herzogs Wilhelm K. vkeh 12,819 Kinder, unter diejen famen 445 al end | ist im ersten Jufancterie- Regimente zum Hauptmann bef(sWanzen sind 27 Pvitifes geboren, als im Fahre 1620. Ge- (Aus den Destr. Beob.) Durch Wt wurden 2340 “ e - L ] ! . E D! , -; fai L its Q o # Cacd ( O
von Konstantinopel abgegangenen ‘Post - K Kibbich|, (in Tirol) 27. Dec. Im November und De- No ber hatren wir eine so milde Wicterung, daß selbst auf
y pôchsten Alpen des benachbarten, sonst um dieje Zeit mit Einige Uebertreter dieser Befehle wurde, Whuce und Eis bedeckten Jochberges, alle dort oben wachsen; d-m Tode bestraft, und seitdem hat man von keinen vei Vegetabilien, und bei uns in der Ebene, / S ; den die tágli §tiana vernaiïs, und die Frühlings-Zeitlose in voller Blüte neuernden Nachrichten von der empdrenden Grausamfeiden, y : : 2 f ub ih von Süden herauf ein furchtbarer Sturmz Häuser
Muhamedanische Volksmasse nothwendig machen müsse,üden abgedeckt; Eichen, die Jahrhunderte alemWinde und |
Fn u vere et i N die wir im Jul. und Aug.
gefaßt seyn; und jo empôrend auch das Schauspiel der gde : T a E E Pforte des Serails aufgestectten Köpfe fúr einen Europás@moljen, denn wir haben das \chônste Maiwetter, 8 Grad jo bleibt doch dem Menschenfreunde vernünftiger Weije
9e, von den Griechen erstürmt, und die, seit 1645. in Tút her Gewalt befindliche feste Stadr Kanea an der Nordküste Snjel Kandia, gleichfalls in ihre Hände gefallen jeyn.
Morea waren zu ehe 1 E Dent) jiarte Muß überstieg. 2 sten 4 n 14 i St. Markus-Platz glich einem von großen, Säulen-Gän- B umgebenen Bassin. 0 h e eben fahren, welches JI. KK. HH. der Erzherzog Vice-
„K:
dnig ch Ca:
ad ausgenommen werden, jedoch mit Ausnahme der 16
ite Bataillons ausmachen, wozu die Officiere aus ihren
Münften Brigade ausgenommen, aus welcher zwei Batail-
stellte, und sich überdies hinlänglicher | weiche er udthigenfalls von Lepanto beziehen fann: — Es wäre demnach nicht un- da sie fein Belagerungs - Geschüß | zum drittenmale genöthiget wür- |
aus Teheran hatte der Persi- erflärt, daß die. von dem Prinzen von Statthalterschaft Bagdad (eigentlih Scher- ligfeiten mit den gegenwärtigen Vor- Reiche in feiner Verbindung ständen,
Grund in früheren, durch Einfälle der Kurden è Gebiet veranlaßten, Gränz-Streitigkeiten hätten, edlicher Beilegung der Schach einen seiner Mini- Prinzen seinen Sohn abgesendet habe. — Von ei- Armenien war in diesen Erklärungen gar nicht Unruhen in Trebisond, wovon jedoch nenerlich
die Griechen, ühren scheinen, von reis abzuziehen.
of wiederholt
anschah, in der Stk ausgeubten Felndje
ersi\ch
Friege in kede. Die
dt gehabt zu haben. i "Die Ra zemelde Zeitung‘ sagt oben erwähnter Oestreich- |
oder die Wahrheit muthwillig verfälschender Kor- die grundlojesten Nachrichten über den Zustand inge in Konjtantinopel zu verbreiten. Was an diesen schrieben sind. Nicht etwa: „man sagt, “‘/ oder: „es autet“‘‘ und so weiter. Nein, ganz bestimmt: S die
hen Ministern, die offizielle Anzeige machen lassen, daß roßherr das Russische Ultimatum verworfen habe.‘/ (All- Zeit. vom zo. Dec. Odessa vom 10. Dec.) Eine so zu- (liche Sprache scheint, jedem Zweifel Troß bieten zu wol- Gleichwol beruhr sie auf nichtsz jener neuste Artifel aus
en sind.‘ D ; / ¡Hier und in den hiesigen Vorstädten wurden im v. J. ge- |
aarez 332 Paare weniger als i. J. 1820.
! von Latour-Maubourg.
| tes Verzicht «
7 ¡ola tricolor,
In der Chriitnacht, als die Glocken zwölf schlugeu,
fcergeiroßt, wurden eutwurzelt, und die Erde erbebte in ihren | Indfesten. Das Barometer zeigte 25 Zoll 9 Linien; das | mometer 10 Grad Wärme nach Reaumur, eiue Tempera- | d. J. hier niht gehabt“ ha- Gestern entlud sih der Wolken- bedeckte Himmel einer der aber heut schon wieder
tenden Masse Schnee's,
Reaumur. ae Triest, 24. Dec. Patras soll, Schiffer - O Ur-
Hier sand am 25. und 26. Dec. eine außer- Fluth stait, welche die gewdhnlihe Höhe um Am höchsten war sie am Weihnacht - Tage.
Man fonnte bequem mir Gondeln
und Höôchstdessen Durchiauchcigste Gemahlin, der Sel- t wegen, auch thaten. Diese Er)cheinung, außer der Zeit ollmondes, ist etwas außerordentliches, und die ältesten erinnern sich solche nur einmal, ebenfalls am Weihnacht- 1794 bemerkt zu haben, wo jedoch das Wasser zu keiner Höhe stieg.
openhagen, 5. Jan. Jn Zukunft dürfen Töchter Nangpersonen der ersten sechs Klassen, in das Kloster Gis-
fon: Pläße, welche nur mit Töchtern aus den drei ersten gtlassen beseßt werden können. - Der Etats-Rath Spies, m Kanzler des Herzogthumes Schleswig, ernannt worden. Stockholm, 28. Dec. Die Jägertruppen waren bis- jen Jnfanterieregimentern beigetheilt; jeßt sollen sie abge-
tigen Regimentern genommen werden, so daß die Jd- jeder Jufanteriebrigade ein Bataillon bilden, die von
formirt werden. Statt der bisherigen 1600 wird hie- das Heer kunftig 4375 Jäger zählen; die Uniform dun- U mit grún.
Pon der hiesigen Eisen -Waagge, sind in d. J., von ver- men Eisen-Waaren, 243,103 Schiffspfund verschifft wor- 219/392 Schiffspfund gingen davon in das Ausland.
tistiania, 28. Dec. Das der Regierung zuständige
an Fassum oder Modum, soll am 18. Jan. verstei- en.
t. Petersburg, 21. Dec. Wegen der fortdauernden
eit des Seeministers, Admiral Marquis de Traversey,
s zu dessen Herstellung, der Contre-Admiral Moller Li., ais des Stabes für das Seewesen ernannt, und deshalb be-
¡!
|
j | j
| mit folgenden Schlußworten ;
46 4 Aus der Moldau, 20: Dec. Längs dem Pruth haden * die Türken 150 Kauonen, meistens Englische, stehen. Das Hauptquartier des Sabanieffschen Korps der Wittgensteinshen 2ten Armee, ist gegenwärtig in Kischenew, das Hauptquartier 4
249 17.2
des Ober-Feldherrn selbst a er noch in Tulczyn. Das zur er- N
F 1
sten großen Armee gehörige Graf Woronzow}che Korps, welches
in Abwesenheit des Grafen, der General-Lieutenant von Roth *
tommandirt, ist nach Bolhynien vorgerückt, und hat gegenwär- tig in Zytomir sein Hauptquartier. Auch die leichte Kavalerie der erjten Armee, nähert sich mehr und mehr der zweiten Ar- mee, }o daß von jener 6 Regimenter ins Volhynishe Gou- vernement gerückt sind, und in und bei Berdyczew stehen.
Pera, 25. Nov. So lange Französische Gesandschaften zu Konstantinopel existiren, ist wol nie einem Gefandten mit 10 lebhaften Verlangen entgegen gesehen worden, als dem Hrn. Alle Französische Angestellten in. der Levante erwarten ihn mit Ungeduld, und verschiedene sind ihm entgegen gereist. Man - hofft allgemein, daß sein per- jônlicher Karakter und der öffentliche, den er bekleidet, bei- tragen werden, die Ruhe in Pera wieder herzustellen ; denn jeit einiger Zeit werden die Türken aufs neue übermütchig und beleidigen die Franfen.
Madrid, 21. Dec. Sämmtliche Kavalerie -Regimenter ha- ben auf ihren seit 1815 rückständigen Sold zu Gunften des Staa- eleistet. — Die Unzufriedenen , die in Folge der, zu Pampeluna stattgefundenen Fehde zwischen der Garnison und dem Bürger-Stande, die Stadt verlassen haven, bivouafiren noch immer in der Umgegend; sie haven sich in drei Abtheilungen getheilt, und soilen die Absicht hegen, sih des Berges Saint Adrian und der Stadt Salvatierra zu bemeistern ; die gegen sie ausgesandten Trup- pen haven vis jevt einen Angriff vermieden; man will versuchen, durch enge Umzingelung, ihre Unterwerfung ohne Blutvergießen zu bewirken. — Zu Girona Überrumpelte ein Trupp von 500 Gewaffneten plößlich die Wache an dem, den Gefängnissen zunächst gelegenen Stadtthore, hob jene auf, beseßte dieses, und wehrte Federmaun den Ein- und Ausgang, während ein anderer Trupp von Zoo Wiann auf das Gefängnis-Gebäude losging, in der Ab- sicht, die Gefangenen zu befreien. Die aus 10 Mann bestehende Gesängnis- Wache zog sth indessen mit großer Bedachtsamfeit in das Funere des Gebäudes, und gab qus den Fenstern ein unauf- hörliches Gewehr - Feuer auf die Anstürmenden; diese besonnene Gegenwehr allarmirte die Garnison, welche die Ruhe-Störer bald in die Flucht jchlug. Viere von ihnen blieben auf dem Playe. Sieb- ¡chn wurden zu Gefangenen gemacht und zwei davon sofort auf dem Markte erschossen; die übrigen sollen näher verhört iverden, um wo möglich die eigentliche Absicht des Aufstandes zu erfahren. Unjer Landes - Hauptmann hat einen sehr kraft- vollen Befehl des Königes an die Bewohner des Königreichs, zur Warnung gegen die Umtriebe der Unruhstifter bekannt gemacht, Die Nation will die Verfassung ; die Berfassung ist es, was der König will. Wehe denen, die sich nicht dem allgemeinen Willen unterwerfen wollen!
Jn Ceuta hat ein Theil ¿s Volk:s die Austreibung des Bischofes und dreier Chorherrn verlangt; ein Regiment unterstüßte dieses
\ Begehren, kam darüber mit einem andern ins Handgemenge, die
Geisilichen aber mußten endlih nachgeben und abziehn.
In Arragonien haben mehre Gemeinden die Todesstrafe gegen denjenigen verhängt, der es wagt, die von der Regie- rung bestimmten neuen Steuern zu bezahlen, “ Lis\abon, 15. Dec. Die Erxpedicion, ist, den Kronprinzen aus Rio de Janeiro zuführen, besteht aus 2 Fregatten, Transporc-Schiffen.
Bagdad, 28. Sept.
nah Europa úber- 5 Gabarren und einigen
Bas E Die Perser jagten bei ihrem Ein- nare in das Tärkische, die Bewohner der Provinz Kur- distan und eines Theiles unserer Provinz Jrak Arabi Bagdad als Hauptstadt gelegen) vor sich her, mehre einzelne Städte. Ein zweites aus der Gegend von Korna,
‘r, und besebten s Persisches Korps, das N v i, den Tigris herauf fam, {lug am 10. Sept. sein Lager in den Ruinen von Babylon, bei Hilla auf. Unser Vezier sammelte bei dem Eingange dieser SDchreckens-Nachrichten, in dringender Eile, 20,000 Mann, u. ging mir diejen und zo Feldstücken , den Persern entgegen ; allein die Macht der Perser war diesem kleinen Heerhaufen weit überlegen; der Vezier ward geschlagen, und kam vorge- stern, feldfüchtig, ohne Truppen, Kanonen, Bagage nnd oh- ne Schaß wieder hier an. Die Bestürzung in der Stadt ist sehr groß. Wenn auch das heutige jeßt kaum 20/000 (?) Bewohner zähiende Bagdad, nicht mehr die alte Kalifen-Resi- denz ist, die zwei Millionen Menschen faßte, und die man mit ihren 100,000 Moscheen, 80,000 Bazars u. s. w. zu um- gehen, drei Tage und drei Nächte brauchte: so ist es doch im- mer in militairischer Hinsicht, durch seine Festung und Lage, ein überaus wichtiger ‘Plaß, und den Persern besonders werth, weil ihr Prophet Ali sich hier aufhielt. Es läßr sich daher voraussehen, daß sie nichts unterlassen werden, um Bagdad zu nehmen und sich darin festzuseßen.
Washington, 5. Dec. Heute erhielten- die versammel- ten beiden Häuser des Kongresses, die der Botschaft Eröffnung des Kongresses vom Präsidenten der Vereinigten Staaten; in dieser heißt es unter andern: „„Der Streit mit Großbritannien wegen Auslegung des ersten Artikels des Traktates von Gent,*) ist dem St. Petersburger Hofe, als Vermittler vorgelegt worden, dessen Entscheidung aber noch nicht befkanut. Jn Hinsicht der Gefälle von ausgehenden und einfommenden Waaren, haben wir uns mit England noch nicht vereinigen können, das Pro- hibitiv-System besteht also noch.**) Der Streit mit Frankreich
*) Dieser Traktat, betrifft die Festseßung der Gränzlinien zwischen den Vereinigten Staaten und den Großbritgnnischen Be bungen in Nordamerika.
von Reval hier eingetroffen.
**) Durch eine Verordnung vom 5. März 1815 wurden in den
welche bestimme
(in der