1822 / 38 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 28 Mar 1822 18:00:01 GMT) scan diff

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nicht ausgezahlt erhalten will, muß sich bis zum 5. Jul. ge- dulden, wo zugleich Diejenigen bezahlt werden, die das Vorrecht haben, ihr Nichteinwilligen bis zum 1, Jun. zu erklären. Die

vorausgängigen Zahlungen sollen durch Kommissaire des senken- |

den Fonds geschehen, auf deren Namen der sv abbezahlte Stock Übertragen wird. Vielleicht wird man, nach-dem. früheren Pel- hamschen Beispiele, Zuräcknahme bereuter Einzeihnungen ge- statten. Nach den Verhaudluugen der lesten Nacht im Hause der Gemeinen, geht der Schaß-Kanzler mit einem ähnlichen Plane zur Zinsenherabsesung der Jrischen Navy 5 Percents um. Auch schlug er ein Votum von 2,700,000 Pf. vor, um damit die 5 Percents der Nichteinwilliger zu kaufen, wobei nämlich, da der abzuzahlende Sto nur 2,600,000 Pf. beträgt, 100,000 Pf. auf die Zinsen gerechnet sind. Aus welchem Fond, und auf welchem Wege die 2,200,000 Pf. zu schaffen seyen, darüber behielt sich der Schaß-Kanzler seine Erklärungen vor.

Lord Palmerston hat Hrn. Hume's Einschränkungs-Vor- schläge so bezeichnet : Fände sich eine Summe irgendwo von 2000 Pf.; so sprehe Hr. Hume: Halb so viel; sehe er ir- gendwo 2 Beamten in demjelben Geschäftszweige, so sage er: Einer ist genug, 2c. Aber, meinen die Times, wenn dies in An- wendung auf die beiden Ober: Postmeister kommen soll, so wird

die Entlassung des einen von beiden gefodert, nicht weil ihrn noch einer zur Seite steht , hat, daß einer daß man seine Dienste vermißte.

Die Kosten für den Militairstab in Großbritannien und in

den Pflanz-Staaten, sind seit 1792 um 95,233 Pf. gewachsen. || Herr Hume trug am 15. d. auf Reduktion des achten Theiles || r __ Aus einer Berechnung des Kourier geht hervor, daß die, || E: seit Ende des Krieges aufgehobenen Taxen, nah Abzug der | “Rar |

| Bischof is der Freiherr von Wejsenbderg gewählt word

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im desfalsigen Votum an. |

neu aufgelegten , die höchst beträchtliche Summe von jährlich 16 Mill. 791,806 Pf. ausmachen. Folglih war die Besteu- rung des Landes, zur Zeit der höchsten Blúte des Landbagues, fast um 7 Millionen drückender, als gegenwärtig.

Nach einem Regierungs - Befehle soll auf Malta, künsfti- gen Sommer, der Allein-Handel mit allen Arten Getraide und Mehl aufhören.

Von den Special - Sibungen in Limerick ist nihts zu melden, als daß sie den 11. und 12. d. 6 Menschen, einige als H

feiten am 11. d. ward cin Gesuch an den Vice-König, nach |

einigem Widerspruche, beschlossen, daß auch die nördlichen BDe- zirke des Weichbildes von Limerick (liberties olf Limerick) un- ter die Jnsurreftions-Afte gethan würden, weil die Verbrechen aus den südlichen Bezirken, wo die Akte bereits in Wirksam- feit ist, leiht eine Zuflucht in dem noch freien Theile finden föônnten. Die Sikung zu Cork am 15. d. fand von 14 Ver-

ugneter Waffen wegen, zu 7jähriger Verbannung. / Der Marq. von Hastings sendet den Verfasser des Wer- kes über die Jndischen Jnsel-Gruppen, auf eine, für den Cng- lischen Handel sehr wichtige Fahrt aus. Er soll genaue Nach- forshungen auf den Küsten von Siam und Cochin-China, we- gen der Landes-Erzeugnisse anstellen, für welche die Bewohner geneigt seyn wärden, Waaren aus anderen Ländern einzutauschen. Jn einem Schreiben aus Rio Janeiro vom 21. Dec. heißt es: Es fann nicht länger zweifelhaft seyn, daß die Brafilier wünschen, den Kronprinzen in ihrer Mitte zu haben, um den Bezweckungen der Kortes Schranken entgegen zu jeßen, indem sie besorgen, daß dieselben das Land in den Zustand, worin es sich vor Ankunft des Königes befaud, zurückbringen, vet- schiedene von einander unabhängige Regierungen gründen, und so nah dem Grundsaße herrschen wollen: Theile und herr-

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\che! Die Brasilier wollen, ganz im Gegentheile, eine Ge- |

sammt-Regierung unter einem Prinzen vom Hause Braganza, zwar abgesonderte Finanz-Verwaltung und Geseßgebung, in allen anderen Zweigen aber genaue Vereinigung mit Portugal. Der Prinz ist durch seinen Eid in die äußerste Verlegenheit gebracht. i i

Brüssel, 19. März. Man schreibt aus Wien, der König von England werde daselbst im Monat Junius eintreffen, so wie die Erzherzogin Marie Louise, Herzogin von Parma, gegen Ende Mai dort seyn werde, um die Bäder in Baden zu brauchen.

Rotterdam, 15. März. Heute abends um 8 Uhr ent- stand hier in dem Flachs-Packhause, genannt das weiße Herz, ein furhtbarer Brand, der das ansehuliche Gebäude nebst zwei daran stoßenden Häusern, in kurzer Zeit in Asche legte. Jest eben,um halb elf Uhr, steht abermals ein Haus am Schei- damschen Deiche in hellen Flammen.

Dresden, 25. März. Eingegangenen Nachrichten zu- folge, ist Funkhähnel, der Meuchelmörder des Ober-Stadtschrei- ber Klemm zu Freiberg, zu Pilsen in Böhmen erkfaunt und zu Arrest gebracht worden. j

Jm Laufe dieser Woche erwarten wir den Prinzen Jo- hann K. H. von seiner Reise aus Jtalien zurück.

Frankfurt, 22. März. Unser Gymnasium hat durch den Tod seines seitherigen Direktors, Professors Dr. Mat- thià, einen empfindlichen Verlust erlitten. Teutschland ach- tete in ihm einen seiner vorzüglichsten Sprachforscher und Hellenisten, und selbst das Ausland zählte viele seiner Vereh- rer und’ Schüler. Seit mehreren Jahren stand er der hiesigen Stadt-Blibiothek vor, erlebte aber die Vollendung des neuen Gebäudes nicht.

Der Verkehr auf der Straße hat etwas zugenommen denn es geht auf die Messe los, und schon stehen die Meßbuden. Leider

t, jondern weil sich unbestreitbar gezeigt | u volle Jahre abivesend scyn konnte, ohne ||

Í 74 hie! || jobald aber die Türken anrückten, war Alle: verlorei

erumtreiber, die anderen als abwesend in den verbotenen | Stunden, schuldig fanden. Jn einer Versammlung der Öbrig- |

en nur 2 schuldig, und verurtheilte einen von ihnen, ver- |

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l 6050s [j f S 4g . Á dz lud, Jollen jchleunigst in Stand ge)eßt werden. 1 Laie a L L. Dr e. Vi s Î chs E

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| tet, und es yat voz den sdämnmtlih Geimypfsten, bei dem

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liest man aber auf einer Menge derselben den Anschl4 vermiethen sind, weil’ in den leßten Messen V ‘Ga und deren Läden und Buden auf imme ind. | Die (im 30. Stücke d. Z. enthaltene) Nachricht Darmstadt habe der Stadt Frankfurt den Vorschlag ; lung ihres ganzen-Kontingentes, und zu Unterhaltung ständigen Garnison gemacht, ist ganz ungegründet,

Das von den Französischen Kontributions-Geld,y rende und zum Festungs - Baue an den Französisg zen in Súd-Teutschland bestimmte Kapital von 20 y das hier lange Zeit baar und müßig lag, befindet j man sagt, gegenwärtig in dea Händen des Banf/ hild, welcher dasselbe zu Z und resp. Z2 pCt. dey Bunde verzinst.

Der ehemals im Dienste einer sehr geachteteny gestellt gewesene Rittmeister v. F., welcher dem jg Griechen in der Moldau, unter Kantakuzeno beigng gegenwärtig hieher zurückgekehri ist, macht eine nig theilyafte Schilderung von den Talenten und Ken Personen, welche sih an der Spiße der Jnsurrek Wallachei und Moldau befanden. Es war kein Pl ganzen Unternehmen, und den- Auführern. gebrach y an Energie und Entschlossenheit. Sie bildeten sid] Ausrufen sey Alles gethan. So lange fein. Widerfstal

elt fich die Sache, und man konnte den Meister spiel

Hannover, 22. März. Se. Maj. der Köuig h em Flägel- Adjutanten, dem Öbeist-Lieurenanc Gy inflgen, den Karakter und Rang eines Oberjiey ¡chen Armee ertheilt.

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Karksruhe, 16. März. Z

Zum ersten Bischof | va

“welche zur erzbischöflichen Residenz und zu d

für die Prälaten und Domyherrn in Freiburg |

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Srelburg wird einen g nun avfgehobenen, gro

Man hot n 2 Schweizer-. in dencn die Mel 11s Evangeli]chen besteht, namentlich das gemäß finden werden „, sich dem V ßen.

Oze! A. O v9 L} emaugen y _FN Onitanz iti fich schließen

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DTCIN INTCEeN cvangelijhen teut}hen Regierungen anzu}chließ- den vann theils zum Erzbithume Freiburg, theils | in Königreiche Würtemberg zu errichtenden Bisthut tenduürg | werden.

em 5. find in den Großherzoglichen Landen , 27 14,006 männlichen und 13/041 weiblichen

Jeimp}st worden, 26,630 stnd nach t bt, und 299. ale nicht goschüpt e Es wude Barone t 0

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. Ito ( Pr P A 17 bi F ViC D460 V L Ct Ctild

j i Poctenstof nicht gefaßt. dein 85 sten Fmpfling, der unechte Verlauf der

Schuzpoctenstosff nicht gefaßt. Während oder gleich nad lauf dexr Schul; pocren stnd an einigen zufälligen Kranky M oulsionen :c. zehn Kinder gestorben, weiches Verhältniß, nf 1 U 270473, tetbst in Vergleichung des gewbhnlichen Ei Bevölkerung im allgemeinen zur Sterblichteit äußerst

Müäuchen. Unter anderen, kam in der Sibu

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Stuttgart, 18. März. Dex am 2E nehmigte Vercein,, für Vaterlandsfunde// wird in Vit dem bereits im J. 1820 errichteten statistisch - top Bureau, vorzüglich die Geschichte, Statistik und des Vaterlandes, zum Zwecke seiner Arbeiten machen sultate hievon auf eine angemessene Weise dem vate Publiêkum mitzutheilen besorgt seyn, und unter dem} des Finanz-Ministers, aus ordentlichen und aus fkorr den Mitgliedern bestehen.

Wten, 20. März. (Aus d. Oeftr. Beobachter.) Ñl zuverlässigen Schreiben gus Korfu vom 5. März war sange des Februar von den Dardanellen ausgclaufene 6 am 20. odex 21 Febr. in den Meerbusen von Patras (ll Sie wurde auf vo Schife geschäßt „worunter 40 Transpo:!| 10/000 Mani Landungstruppen, das Übrige waren Fregatil! und andere Kriegsfahrzeuge. Am 1. März sah mant bet 3 5lotte von ungefähr 60 wohlbewaffneten Griechischen d von Hydra, Spezzia und Psara, die gerade auf Patras Vorsay autündigten, sich niit den Türkischen ( ein Gefecht einzulassen. Unterdessen waren die TÜrkis( pen bei Patras ans Land geseßt; und da zu derselven 30

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| Churschid Pascha in diesen Gegenden angekommen sel!

so können sich dort nächstens wichtige Vorfälle ereigneil. den leßten Lagen verschiedene Fanitscharen-Ausschroeifulh Privatpersonen verübt worden, und der Fanitscharen-Al gerte, die Nuhesidrer dem Kapudan-Pascha auszultefer1/ am 22. v. M. der Jauitscharen-Aga abgeseßt und nach N Exil verwiesen. Dér Kul - Kiaja ward sein Nachfolger | wichtigen Poñen. Die Pforte scheint noch immer dit Pascha von Bagdad mit den Persern eingegangenen Fl dingungen nicht ratisiciren zu wollen. Die Nachricht Tode des Prinzen Muhamed Ali Mirsa hat sich neuerdl tigt. Einer seiner jüngeren Brüder is zum Statthalter in schah ernannt worden. Auch der“ Tod des Englische! Mr. Rich, ein großer Verlust für die gelehrte Welt, if

zu bezweifeln. Er starb zu Schiras am Cholera morvl bögartige Krankheit in der dortigen Gegend Über 100- hen weggeraft hat. Die Seeräuber von Spezzia | nach und nach dreier Englischer Schiffe bemächtigt- und f dert. Der Kommandant der Brittischen Eskadre in de!

Gewässern hat einige Kriegsschiffe nah iener Jnsel abg

das geraubte Gutx zurückzufodern und die Urheber dies

- , züchttgett. viele erbracht, d

er FRorchaben abzu

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g „E Boikes T. ; Pa “10 thre li! geordneten-Kammer vom 16. März, auch der Antrag se L T änderung der ungemessenen Frohnen in gemessene, zur

die Seeräuber vont Psara, die K. K. Han- 4 Bella Diatta, Kapitain Antonio Nikolowtch, mit ei- traide-Laduntg von Konstantinopel kommend, und nach Kan- siimmt, unter dem Vorwande sie zn durhsuchen, angehal- n, Die Kdnigl. Französische Fregatte, l'Active, kreuzte wäh- eses Vorfallés in jenen Gewässern, und eilte sogleich zu

bei: D sche Kapitain zwang den Seeräuber von

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Der Französi wang | / steher , und die Oestreichsche Handels-Brigg f ibre Fahrt ungehindert fort. _ Ha O M Intovten ; “fam am 2. März die Schreiner - Frau binnen 12 Stunden mit 4 Mädchen nieder; das eine ftarb, igen 5 befinden sich mit der Mutter frisch und gesund. P tra di Venezia E vf ausgezeichnet günstige : @unstlers Bosco in Berlin. oaeys ‘Mrz. Rach einer Abwesenheit von 10 Jahren ift di Pergola aus Aegypten hter eingetroffen, welcher Ge- direkter der Pulver- und Salpeter - Fabriken des Pascha » Ali war. Er hatte auf den Ruinen des alten Memphis yrif errichtet , in welcher er im v. l Salpeter erzeugte. Wegen des in Aegypten herrschenden ¿3 an brennbaren Materialien, rafinirte er seinen Salpe- arf ohne Feuer und Kessel. Der dankbare Pascha belohnte findung mit einem Geschenke von 100,000 Thalern. Ca- { unserer Kirche, La Rotonda, ein herrliches Gemälde von den Tod des heil. Protomärtyrers Stephan darstellend, zum x gehracht. L ; y E ¿Élice Militär besteht gegenwärtig aus einem Gene-

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b cinem Stabe für die Festungen, einem Kommissariat , 8 ons Linien - und 2 Bataillons leichten Fußvolkes, einem Meiter, einem Artillerie-Korps und 1 Bataillon Veteranen.

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pmthux Bracci isi Ober-Befehlshaber mit dem Range eines il-Lieutenants; die zwet Vivistonen, in die das Fußvoik ge-

A, stehen unter den Obersien Refia und Silvani, die Rei- nter dem Obersten Principe Gahrielli.

Unfer geistliches al in Rom selbst besteht aus 19 Kardinâälen, 27 Bischdfen, \riestern, 1532 Mönchen, 1464 Nonnen und 332 Seminari- d Scholaren. Die Bevölkerung von Rom, mit Aussch{uß hräer, betrug im vergangenen Fahre 146,000 Seelen, n. ciche Familien biideten. Geboren wurden 4756, begraben 5415 uen, und getraut 12605 Paare.

arscha u. Seit man im hiesigen Findelhause die Fran-

Methode eingeführt hat, die Säuglinge gesu#den Müttern | mei auf dem Lande anzuverirguei, nimmt die Sterblich- |

1319 wgren von

ser armen Wesen sichtbar ab. Im F. ‘e b. 1020

genommenen Fündlingen 402 leben geblieben, im 6 und im F. 1821 gar 693 Kinder. hren aufgenommenen Füüudlinge, is nicht angegeben).

Krakau. hat Ambrosius Grabowski eine hislorcische Beschret-

vent. \wsfi im F. 1809, das Fnnere des Salzbergw die Trachten der Landleute dargestellt. nstantinopel, Febr. Am 14. überbrachte der, in gen von Fanlna cingetroffene Tatar Agasst des Seraskiers é? Bagscha/, Die läng erwartete Rachricht von der endlichen nang und bald darauf erfolgten Hinrichtung des, in der te der Zeit so merkwürdig gervordenen Ali Pascha. Zu- rhielt die Pforte die Anzeige, daß einige Tage später, nebit e des Nebellen- auch die näheren limstände von seinen

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E chic?salen durh den Silihdar des Seraskiers anlangen

Da die Pforte in den ersten Tagen noch nichts dffentlich machen ließ, so äußerte sich die Freude der Fanirscharen durch keine lauten Demonstrationen. die Mint- ngehungen aber verbargen nicht, welchen großen _auf eine Begebenheit legten, die sie, besonders in ihren „Folgen, als entscheidend betrachten Unterdessen wurde f Lataru, welche die Nachricht gebracht hatten, ein ge- (liches Geschenk von 20,000 Piastern, dem Tatar Agassi jrliche Rente von 5000 Piastern verliehen; Alle wurden el-Pelzen betleidet. 19. verfundigte der Donner der Kanonen die Geburt ei- ßherrlichen Prinzen, der den Namen Sultan Mehmed er- er Großherr vernahm das Ereigniß gerade während des, i Dage abgehaltenen Zahlungs- betanntlichh immer mit j len Türkischen Quartieren herrschte bis tief in die Nacht ubel , und zahlreiche Pistolen - Schüsse wurden voir allei Pigefeuert: es geschah jedoch. weiter nichts, was ble dfent- he hätte stdren können. : 3. traf endlich der Silihdar des Churschid Pascha, mit ihrigen Enkel des Ali Pascha, dessen Harem, und dessen li der Hauptstadt ein. Der Gang dieses Officiers nach le glich einem Triumph- Zuge. Die Depeschen wurden herrn von dem Großvezir überreicht. Churschiv Pascha tine ausgezeichnete Weise belohnt werden. Man sc{chmet- þ/ daß der Erfolg seiner ferneren m in kurzem eine erwünschte Gelegenheit darbieten werde. thmer Beamter aus dem Fnneren des Serails is bereits Großherrlichen, zum Theil eigenhändigen Chattscherif wunsch - Schreiben an ihn abgesandt worden. Chur- ha's Silibdar if zu dem Range eines Kapidschi Baschi vorden, und hat von Sr. Hoheit ein Geschenk vott 40,000 ithalten. Alle hier und in der Umgegend kantonnirende / s0 wie alle Große des Reiches, beeiferten sich, dem "er so froher Botschaft Beweise ihrer Freude über den d und Zweck seiner Sendung zu geben. 4 ward unter ungeheurem Zulaufe des Volkes der Kopf ha zur Schan auëgesielt. Von dem dasselbe beglei- fta (Tafel seiner Verbrechen), folgt hier eine treue

st der Welt bekannt, daß Depedelenli Ali Pascha, seit „ahren durch die Gunst der Hohen Pforte ‘Mebreret “eigungen theiihaftig ward. Viele Ländereien uud Di- ten seiner Herrschaft vertraut, und sowol er als seine 1d Angehbrige! genossen unzählige Beweise Kaiserlicher

Her leyte Kourier aus Sinyrna hat die Anz |

F. 480,000 Pfund raf- |

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| denselben entdecken mochte,

| stiftete rund umher ünruhen an,

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Raft und Ruhe, mit Vollbringuttg seiner firafbaren Plane beschéf- tigt, begnügte er sich. nicht , Aufruhr und Dat Du et aws | e i mit Geld oder anderen Mitteln, hein: lih und difentlich zu unterstüßen und selbst daran Theil zu neh- men, sondern er Übverschritt auch e Ee seines Gebietes, : und flürzte ohne alle Rükfïci die armen Unterthanen (anvertraute Pfänder LaC bd Ma tigen Richters) ins Verderden, Grausam vergrif er sich an Habe und Gütern der Einen: den Auderen firebte ex nach Leben oder Chre/, wie dies in Jenishehr, Monastir, Sarigdl und mehreren umherliegenden Ortschaften und Gerichtsbarkeiten der traurige Fall war, wo er ganze Familien überfallen und ausgerottet, und dur Tirannei und Gewalttÿaten. vie erschreckten Bewohner Al vantens und der benachbarten Bezirie von Heerd und Vaterland

vl . 1820 || Auftrag, die beträchtliche Verla (Die Zahl der in dîie- |

ti elne h ( | tn mehr als einem Lande unter axaus und seiner Umgebungen, tn Polnischer Sprache her- | in Empfang zu nehmen.

Unter anderen find der Einzug des Fürsten Foseph |

gs-Divans der Truppen, wel- | gewissen Feierlichkeiten verénüpft |

ilitairischen Operatio- |

| linke Brust stieß; hierauf tr

0h weit entfernt, deren Werth zu erke iteifi aw ren W rkenneit, untecfing V willen der Hoben Pforte ganz zuwider, mit List und f, Volt zu unterdrücten; ja die Geschichte weiser tein iter ärgeren Verrachtheit als die seinige anf. Ole ||

| mitische Volk zu bewaffnen. | heit mußte vollends den Stab üver | seß, wie die Rüctsicht auf das Wohl des | Vernichtung. Daher er auch von dem d | hen Seraskier von Rumelien, Churschid

und der Ausspruch des über thn ergangenen er

| richtung vorangingeu , ist bis jet Folgen | theilungen der Pforte befannt: Ali

| Sc)agen, das untere mit einem aro wal. Churschid Pascha e Uni n zuk freiwilligen | gedroht hatte, das Gebäude, wori | sprengen, fo ließ Churschid-P | Dlvdung undesorgt, bei ferne | legen lassen werde, verlangte Sicherheit | daß dieser Punït einzig von | ge, und daß er sich nic | hn verwenden fkönn | ten Uberliefere, | nung beziehe. Nach vielep Besprechungen faßte Ali

| zu diesem Entschlusse durch

Mirimixan erhoben worden. Die dem Mahmud Pascha und die Sta Abbas Bei verliehen.

wältigt, und der Krieg bisherigen Bundesgenossen als sich Churschid Pascha in M | zudringett.

vertrieven hat. Mehrere Ermahnungen hatte die Hohe Vf j langem an ihn ergehen lassen, viele Warnungen Pri R (i thetlt: er aber wih nicht von seinem verderblichen Sysieme,-häufte Verbrechen auf Verbrechen, und ging in seinem frechen Wahne fo weit, daß er selbs zu Konstantinopel in der Residenz des Kalifen, im Mittelpunkte der Sicherheit, auf einige seiner allda wohnhaften Widersacher init Mordgewehren feuern ließ, um Rache an ihneu zu nehmen... Als er nach dieser offenbaren Verleßung der Maje- slâts - Rechte, welche auch dfentliche Ahndung erheischte - seiner Würde entseßt/, und das ihm anvertraute Gebiet , unter die Lei- ftung eines Anderen gestellt worden war, warf er die Maske voll- ends av, ergriff die Fahne der Empdrung;, verschanztè sich in der Großherrlichen Festung Janina , und suchte , von eitlen Dún- kel bethôrt, der Macht der Hohen Pforte Troß zu bieten und seine längst genährten verrätherischen Plane in Erfüllung zun brin- gen. Als jpâärer der Aufruhr der Griechen ausgebrochen war, ließ er seiner Rachsucht vollen Lauf, uud verwendete große Summen um dite Rebellen in Morea und. anderen Orten gegen das Fsla- Dieser neue Beweis setner Vertucht ihn brechen; das heilige Ge Netches, geboten sein- azit beauftragten , siegrei- Ahmed Pascha, gefangen,

havenen Fetwa's s550heit an ih

und der darnach ausgefertigte hohe Befehl Sr / § d Le

| vollzogen ward. MeN y __/1Bies til denn das vom Rump e Mer Neligion/, Depedelenli Alt Pascha, von dessen Hin- erli, Galichheit und Tyrannei die Bekenner des JIslams ondl¿ep befreit sind/ Jslams endlich Der Tersana Emmi (Fntendant des

fe getrennte Haupt des Ver-

a F) erhielt den Auftrag, eträchtlich enschzast und Korrespondent diese; Vannes, der so viele Jahre hindurch mit den größten Fürsten E Nacht und Reichthum gewetteifert, und zahlreiche Verbindunge1: erhalten hatte, an Ort uud Stelz- Don den Umständen , die seiner Hin (c Las gLA glfziell 2 Mit Stertu „E EN t paicha hatte stch nach dem Verluste aller setner Truppe und Verschanzungen mit utgefdb zo Mann îtu einem festen Thurme der Citadelle von Janina etu- geschlossen. Es war ein Gebäude von drei Stoctwerken, wovon das vbere von ihm und seinem Gefolge bewohnt, das mittlere mit seinen ßen Vorrathe von Pulver ange 6 Af B E 4 C C [hicte seinen Silihdar an Ali Pascha ab, Pevergabe zu bewegen. Da dieser oft dorin er sich befand, in die ‘uft zu ascha ihm erklären, daß er, um diefe rer Wetgerung , das Feuer selbfi ai - 4 G. ELA C E ‘1 Z ¿+ ç G worauf Ait Pascha zu kapituliren begann. Er fur fein Leben; Churschid Pascha antwortete | der Entscheidung des Sultans abhan- nicht einmal, im Fall es noch Zeit wäre, für je, wenn er nicht sogleich alle seine! Habseligkei- and mil dem Seinigen die ium anzuweisfende 2W01- faf Pascha end- ch Privat-Briefen soll er &rauen bessimmt worde:r blieb in dem Thurme: und en Austrag, auf ein gegebenes

lich den Entschluß, sich zu ergeben. Nach u j eine seiner jeyn. Nur einex seiner Vertrauten diejer hatte von ihm den geheim Signal elîtweder das Pulver-Magazin anzuzunden, oder Alles, was in dem Gebdude enthalten, an Churschid Pascha abzulief g Er selbst wurde, mit seinem Gefolge, und funfzig Begleitern E: bald nachher noch mît hundert vermehrt wurden, denen Church S aver eine gleiche Anzahl setuer Truppen an die Seite stellte, auf eine fleine Insel im See von Fanina in der Nébe der Citad lte gebracht. Man behandelte ihn hier mit allen seinem Range ge- bührenden Ehren , er nahm eine Menge von Besuchen a, 4 schien an seiner Rettnng immer noch nicht zut. verzweifeln Er begehrte sogar am Tage seiner leyten Katairophe, ohgleich mir der Bemerkung, daß es dem Geseße zuwider sey, Wein, der für ihn ein großes Bedürfniß war. -— Fnzwischen war von Konfstantimoyel 2b odersile Gerichtöspruch (Fetwa) nebs dem Befehle des Groß Herrn, denselben an Ort und Stelle sogleich zu vollziehen an E langt. Oer zweite Seraskier und Statthalter von Morea Meh- med Pascha, mußte den Auftrag selbs Übernehmen. Er begab fich am 5. Sebruar zu Ali Pascha, unterredete sich eine Zeitlang mit em er thm seinen Dolch in die

ihn, und gab ihm den Tod, ind

l aten- die Personen seines (C

ommer, und trennten den Kopf De Leibe 6% R RcEAE zwischen Ali Paschas Begleitern und den Großherrlichen Trepus

ein blutiger Zwist aus, worin mehrere das Leben verloren Der Kampf war jedoch von kurzer Dauer, und alles endigte bald unter dem Geschrei : „Es lebe Sultan Mahmud, und sein Vezir Chur- shid Pascha! ‘/ Das von Ali Pascha regierte Gebiet is nach ei= ner früheren Eintheilung, an folgende Paschas zur Verwaltung Ubertragen worden: Zum Statthaiter von Jaguina if Osmer P f scha ernannt, und dessen Sohn Hussein Bei zum Range eines Statthalterschaft Flbessan ward tthalterschaft Ochri dem Debreii

Weise der gehäâssigste Feind der forte ú

- Dein YRL Q Übe!'- tin Alvanietr. durch die Unte seinas beendiget zu betrachten var, seßte arsch, um über Arta uach Morea vor-

Madrid, 7. Mârz. Se. Mai. haden, wegen Krankheit des

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Nachdem auf diese