1824 / 40 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 16 Feb 1824 18:00:01 GMT) scan diff

Benennung der

MW aaren.

meranzen 2c - 4 Außereuropäische Gewürze, als: Pfeffer, Jngber 2c. Europäische, als: D A C o e

Heri i 4 Kässee .—. Surrogate, als : A ¿i Sirup 4: - Fabriéivter Tabak ; Unbeardbeitete Tabaksblätter Raffinirter Zucker . Roher Zucker für inländische Siedereien ; Hanf- Lein - Rüb - Oel. Ordinaires Drufpapier Alle feinere P Tapeten Halbsèidène Waaren ; Ganzseideue Waaren . Gemeine weiße Seife Grúne und s{chwarze Fayanze e . Weißes Porzelain Farbiges Porzelain . Rohe Schaafwolle . Wollene Zeuge . Flanelle- und Moltongs SuE T a ¿i Pottasche . Steinkohlen . .

Theer nnd Pech Ordikiaièe Töpfer- ‘Waaren

Cichorien

Seife

Frische und getrofnete T T T T T T L früchte als, Citronen, Pom-

Maßstab

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Ausgang.

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Aus dem Auslande

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1822.

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tithin im Jahre 1823

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2017

Gedruckt bei Hayn.

Aus den östlichen in

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Redakteur Fohtt

blad, von Stockholm.

Minen Besuch von

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meine

Preußische Staats - Zeitung.

Ne 40.

Berlin, den 166ten Februar 1824.

4 p

[1 Amtliche

Nachrichten. Kronik des Tages.

Angekommen: Seine Excellenz der General der

Infanterie und Gouverneur von Berlin, Graf von Gn ei- enau, von

Hirschberg. Der Königl. chwedische General-Konsul von Hun d-

E d

u Zeitungs. Nachrichten.

Ausland.

Paris, 8. Febr. Gestern Vormittag hat Se. Maj. FI. KK. HH. dem Herzog, der Her- ¡gin und der Mainz von Orleans erhalten.

Die Unterzeichnungen. für die Domaine Chambord haben noch immer lebhaften Fortgang.

Ein gewisser Lefrein, des Diebstahls angeklagt, stand estern vor Gericht. Die Jury erklärte ihn für schuldig Ind als darauf der Präsident das Urtheil aussprach, wo- uh Lefrein mit sechsjähriger Gefängnißstrafe belegt bude, rief dieser aus: jekt bin ih noch fein Spib- bude, aber wenn ih aus dem Gefängniß fomme, werde 1h ¿n ausgemachter Bôsewicht seyn. Die Kathedrale zu Meb ist binnen vier Tagen zwei- j 16 bei R Eclidaaz Weile bestohlen worden. Wie es scheint haben die Diebe sih durch Einschlagen ‘der Fen- ser in einem der Seitengebäude den Zugang verschafft. Bie haben den Armenstock aufgebrochen und ausgeleert. | Vor dem Königl. Gerichtshofe zu Dijon ist vor kur- jem die Frage verhandelt worden; ob ein Ausländer von inem Franzosen adoptirt werden fônne. Nach dreitägi- en Debatten der interessirenden Partheien und reiflicher wägung ist der Ausspruch erfolgt : daß zufolge des Ar- fels „des Civil-Kodex“/ ein Ausländer nicht adoptirt wer- n fônne, es wäre denn, daß zwischen seinem Lande und ranfreich ein Vertrag bestände, wonach die Adoption ‘iderseitig statt ns fönnte.

London, À. Febr. Es is Parlaments - Gebrauch,

daß im Oberhause nach erdffnetèr Sißung, vor der Dank- Adresse an den König, zuerst ein anderer Gegen- stand zur Sprache gebracht wird. Zur Aufrechthaltung dieses Rechtes der Pairs brachte gestern Lord Liverpool eine Bill zu besserer Einrihkung der Kirchspiels -Ver- sammlungen ein, deren erste Vorlesung darauf angeord- net wurde. Nunmehr wurde die Königliche Rede wie- derholt verlesen, zuerst vom Lord- Kanzler und dann von einem der Sekretarien des Hauses. Lord Sommirs machte sodann die Motion zur Dank - Adresse an Se. Maij., die, wie gebräuchlich, ein Echo der Königlichen Rede war. Viscount Lorton sprach hienächst zur Unter- stüßung der Motion. Nun trat Marquis Landsdorn auf, erklärte: sich zuvörderst mit dem, was Se. Maj. in An- sehung des Ackerbaues gesagt, ganz einverstanden; hier nächst aber sprach er den Wunsch aus, daß die Königl. Rede sich etwas ausführlicher und bestimmter über die auswärtigen Verhältnisse, namentlich zum Köntinent von Europa, ausgelassen haben möchte, Es würde, meinte er, den Ministern Sr. Maj., als Ministern eines freien Landes, wohl angestanden haben, zumal nachdem sie sich gegen das Beginnen des spanischen Krieges erklärt, aUch ihre Meinung über dessen höchst unglückliches Ende aus- zusprechen, unglücklih nicht nur in Bezug auf die beson- deren Jnstitutionen Spaniens / sondern in Betracht der Rechte aller Nationen. Jede Nation habe offenbar das Recht, in ihren Jnstitutionen Abänderungen vorzuneh-

men, ohne deshalb eín anderes Land um Rath zu fra- gen. Wenn nun die Minister sich erinnern müßten, daß während des leßten Sommers eine feindlihe Armee in Spanien eingedrungen sey, lediglich um dessen Konstitu- tion abzuändern, so begreife er nicht, wie die Minister über diesen Punkt so hätten hinweggehen können ; sie hätten vielmehr dem Könige eines freien Volkes die dem

Gegenstande angemessenen Gefühle des Rechtes und der Mißbilligung in den Mund legen müssen. Die Politik Englands habe immer darin bestanden, den Schwachen

gegen den Starken zu beschüßen, indem es seine Auto-

rität auf das Geseß der Nationen gründe. Nachdem

sodann der edle Lord den Zustand von Europa als fkei-

neswegs E geschildert hatte, wendete er feinen

Blick nah Amerika; es sey, meinte er, nicht nur den

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