1934 / 234 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 06 Oct 1934 18:00:01 GMT) scan diff

nung erlassen:

vom 9. Oktober 1934 fo!gende: i

Drahtbarren

Raff.-Kup j Rast -Kupfer (mind. 99 vH) . Alter Kupferdra

Altes Leichtkupfer Späne 6 C

RNeich3- und Staat3anzeiger Nr. 234 vom 6, Oktober 1934. S. 2

Richipreisanordzung [X für unedle Metalle. Vom 5. Oktober 1934. Auf Grund des § 4 Abs. 1 der Verordnung des Herrn

ihswirtschaftsministers über Preise für unedle Metalle N i 1984 (RGBl. 1 S. 766) wird folgende Anord-

An Stelle der in der Richtpreisanordnung VIII vom 28. Sep- A ns 1934 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 227 28. Se car ibe 1934) festgeseßten Richtp eise für Kupfer gelten mit Wirkung

L ¿ 5 RM 40,25 bis 42,25

Í 3950 ,„ 41/50 B 39,— "n 41,— : 3850 , 40,50 3TTS |/- 39/75 36,50 ,, 38,50 35,— " 37,— 3375 , 35,75 33,75 ,„ 35,75 29/25 ,„ 31/26 31,— u 33,— 36,75 , 38,75

Kathoden und gleihwerti es ‘Kupfer Raff -Kup er (mind. 99.75 vH) a er (mind. 99,5 vH.,) - a

Altes Feuerbuchskupfer (tie elrecht) gs Altes Feuerbucskupfer (nicht tiegelrecht) .

t . Altes Schwerku n is

F ö .

Blechabfälle . L R E Berlin, den 5. Oktober 1934. Ueberwachungsstelle für unedle Metalle.

Dex Reichsbeauftragte: Lüttke.

6

i trage von den angekaufte Schuldverschreibungen zum Nennbe iéonfiit 257 000, RM perwendet. |

katten Nr. 21731 sind ungültig.

6 (8) vH Staatsanleihe des Freistaates Mecklenburg-

den angekaufte Schuldverschreibungen zum Nennbetrage von insgesamt 239 700 RM verwendet.

Bekanntmachung. : 4 N

R

L 4 Bekannimahung.. 7 Die von der Filmprüfstelle- Berkin ausgesprochene Zu-

S A

: j ¿Schw rin \ (7) vH Anleihe des Es Mecklenburg-Shwe lassung des Films:

Für die zum 1. April 1935 vorzunehmende Tilgung wer-

Schwerin, den 4. Oktober 1934.

Medcklenburgishes Finanzministerium. J. A.: Dr. Coxdua.

| a E E

Bekanntmachung.

Schwerin von 1928. | Für die zum 1. März 1935 vorzunehmende Tilgung wer-

Schwerin, dem 4. Oktober 1934.

Mecklenburgisches Finanzministerium. J. A.: Dr. Co rdua.

e ——————

Entscheidungen

auf Grund der 8S 2 und 4 des Gesezes zum Schugze der nationalen Symbole vom 19, Mai 1933 (NRGBL.I S. 285).

Is

Gegenstand

Hersteller Herstellungsort

„Asphalt, Der Polizeiwahtmeister und die Brillantenelse“ der Firma Universum-Film Aktiengesellschaft in Berlin tritt außer Kraft.

Die unter dem 18. Februar 1929 erteilten Zulassungs«

Bexlin,-den 5. Oktober 1934, Der Leiter der Filmoberprüfstelle. Dr. SeegeL,

i}

Filmverhot,

Die öffentlihe Vorführung des Films: „Stolzes Deutschland“

5 Akte, 2734 m, Antragsteller und Hersteller: Vortragsdienst Erfurt (Georg Seydel), ist am 12. September 1934 untex Nummer- 87183 verboten worden,

Berlin, den 5. Oktober 1934,

Der Leiter der Filmprüfstelle. Zimmermann,

Tag und Zeichen

Entscheidende Behörde Lee Gseibuna

"57/0

2

| edi ä Ñ - 4

5 6

Zinnfiguren, etwa 314 em hoh: SA.- und SS.-Männer, ohne roten

Streisen am Arm Eine modellierte Bildnisbüste des Reichskanzlers

lakettenshrank „Arotto“, ausgestattet mit rotem Fahnentuch, Tia in va Mitte mit dem Hakenkreuz versehen ist. Der Schrank dient zur Aufnahme von Plaketten, Ehrenzeichen, Gedenk-

münzen usw.

Büste des Führers und Reichskanzlers

des Reichspräsidenten verglichen Reklametafeln für Fahrtenmesser weißem Grund, umrahmt von einem roten Kreis

kanzlers mit dem Hakenkreuz versehen

sprüchen dieser Männer

Gruß „Heil Hitler“ sein!“,

verkauft werden.

Berlin, den 1. Oktober 1934.

Uebersiht der Prägungen von Reichsmark- und

Katalog und Sonderschrift zum Anpreisen von Tafelbestecken mit ‘Abbildungen des verstorbenen Herrn Reichspräsidenten v. Hinden- burg und seiner faksimilierten Unterschrift. Jn diesen Druck-

schriften werden die Eigenschaften eines Taselbestecks mit denen

Bierglasuntersäße: aus Pappe mit schwarzem Hakenkreuz auf Glücfwunschkarten für den Geburtstag des Führers und Reichs-

Lesezeichen in Form von Hakenkreuzwimpeln und Wimpeln in 8 A aseitan Schwarz-Weiß-Rot, verziert mit Köpfen aus der nationalen Geschichte und nationalen Erhebung sowie mit Aus-

Werbeplakat (13ck 24,5 cm, weißer Karton) mit aufgedrucktem S und mit Text „Tritt’st Du hier ein, stets soll Dein

Würfelspiel „Durch Kampf zum Sieg“. Das Spiel kann noch E einer Uebergangszeit bis zum 31. Dezember 1934

Zulässig.

Fa. Konrad Schildknecht & Sohn, Zinnfigurenfabrik

R. Ladstatter, Hamburg, Hauersweg 7 Arthur Otto

Fürth i. B,

Hamburg Chemniß

Unzulässig. Karl Vollstädt

Sächsische Metallwarenfabrik Anu Wellner Söhne A.-G.

Plauen (Vogtl.) Aue (Sa.)

a. Linder und Longuih Su: Fr. Denzler, Fabrik für Bierglas- Ms F untersäge S R es

Walter Kluge, Kößschenbroda

Düsseldorf Y ürth ic B.

Kößschenbroda

Ernst Kurt Kilian, Dresden-A., und Dresden

Walther Engelhardt, Dresden

é

‘Fa. Josef Langenstein, Buchdruckerei und Verlag

Fa. Stange, Bünde i. W.

Ludwigshafen a. Rh.

Bünde, Kr. Herford

31. Juli 1934 Nr, 2275 b 534

16, August 1934 105/34 III 4/8 4, September 1934 P III Ch 48/34

Regierung von Oberfranken und ittelfranken, Kammer des Jnnern, Ansbach Polizeibehörde Hamburg

Kreishauptmannschaft Chemniß

8, August 1934 I N: 332/34 / 8, August 1934 n I N; 384 c/34

Kreishauptmannschast Zwicktau

8. Mai 1934 Ia, 221

25. August 1934 Nx. 2275 Þ: 558

14, August 1934 W U: 11 Allg, 274/34

21, August 1934 W M: II Allg. 300/34

25. Mai 1934 Nr. g 2916

14, August 1934 OP 2 (Pol) 334/34

erung: von Dberfranken und

| Polizeipräsident Düsseldorf j Mittelfranken, ‘Kämmer’ des

Innern, Ansbäch ' Kreishauptmannschaft Dresden- Bautzen

Regierung der Pfalz, Kammer des Jnnern, Speyer

Oberpräsident der -Provinz Brandenburg

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, J. A.: Haegert.

m

Silbermünzen (alt)

Dreis- Zweis- Reichsmark- | Reich8mark- \stüde \stüde

RNM RM

1. In den Monaten Iult, August und September 1934 sind geprägt worden in:

Fünf- NReich8mark- stüde

NM

Ein- Reichsmark. stüde RNM

Nickelmünzen

Ein- Fünfzig- Reichsmark- | Reichspfennig- L stüde stüde stü

RM RM

Silbermünzen (neu) ünf-* Zwei-

Reli art Netichsmark- stüde \stüde RM NM

Aluminiumbronzemünzen

ReiSpfenni ihspfennig- f: de G stüde

RM

Reichspfennigmünzen bei den deutshen Münzstätten bis Ende September 1934.

Kupfèérmünzen Zweis Neichspfennig- stüde RNM

Ein- RNeichsptennig- stüdte RNM

Vier- Reichspfennig- - Ftüúde

RM

Fünf- Reichépfennig-

RM

Berlin «ea München . . « Muldenhütten . Stuttgart Karléruhe ..

13 319 964 5 206 285 2 095 000 2 800 000 3 400 000 2 300 000

33 270 440 14 060 000 4 920 000 12 530 000 2 800 000 8 970 000

530 000

98 643,72 27 805,13 19 700,— 17 500 11 000 18 700,

193 348,99

Hambura

Summe 1

2. Vorher waren ge- 9213 743 000

295 000 000] 17 429 525

29 121 249 123 951 734

930 000 11 470 000

76 550 440

74 025 137 ,—

66 195 934,30

6 286.010,40 6 479 359,2

28 053 866,25 | 2 002 035,— |, 5 000 800,02

272 174 184 272 174 184| 213 743 000

209 671 698 224 670

761 950 000 761 950 000

257 999

prägt *)

3. Gefamtprägung . - 4. Hiervon sind wieder

995 000 000 92 239 993

153 072 983 | 74 025 137,— 1 484 35 673,50

93 979 965 | 12 000 000 3 680 1270

66 195 934,30 32 660,30

5 000 800,02 4 472,80

2 002 035,—

28 053 866,25 | 1 791 359,04

9 582,80 9 272,79

6 477 086,46

eingezogen « - + « Bleiben

761 692 445] 62 502 486] 213 518 330

Berlin, den 3. Oktober 1934.

Preußen.

Preuß. Ministerium des Fnnern. Einziehung von Diphtherieserum. RdErl d. MdJ. v. 29. September 1934 [Il a Ill 1832/34, (1) Die Diphtheriesera mit den Kontrollnummern 3436 bis 3466 und 3468 bis 3469 (wörtlih: „dreitausend- vierhundertsechsunddreißig“, bis „dreitausendvierhundert- sechsundsechzig“ und „dreitausendvierhundertahtund- sechzig“ bis „dreitausendvierhundertneunundsehzig“) aus der 73. G. Farbenindustrie A.-G. in Höchst a. M, 1249 bis 1270 (wörtlich: „eintausendzweihundertneunund- vierzig“ bis „ointausendzweihundertsiebzig“) aus den Behringwerken in Marburg a. d. L.

202 760 007 *) Val. den Reichsanzeiger vom 12. Juli 1934 Nr. 160 —,

93 976 285 | 11998 730 | 153 071499 | 73 989 463,50

sind wegen Ablaufs der s\taatlichßhen Gewährdauer zur Ein=- ziehung bestimmt. /

(2) Eine gleihe Veröffentlihung erfolgt in der Phar- mazeutischen Zeitung, in der Deutschen Apotheker- Zeitung sowie in der Ma eeuitlben Zentralhalle für Deutschland.

Bekanntmachung.

Das Einschütten und Mi hen der 400 000 Losnummer- röllhen für die 44, Preußish-Süddeutsche (270, Preußische) Klassenlotterie und ‘der 10000 Gewinuüröllhen füx die 1. Klasse dieser Lotterie erfolgt am Donnerstag, dem 18. Ok=- tober 1934, 9 Uhr, öffentlich im Ziehungssaal des, Lotterie=-

66 163 274,—

gebäudes, hier, Vilporiastr, 29, Am Einschüttunüstage um

4 996 327 22

28 044 283,46 | 210 675,96

Der Reichsminister der Finanzen. J. A.: Bayrhoffer.

kann ih jeder Spieler ‘persönlih oder durch einen Veauftra ten e Tes ihm gespielte „Losnummer vorgeiger lassen und davon überzeugen, daß seine Losnummer in da Nummernrad gelangt. Beauftragte, die diese Nachprüfung für die Spieler gewerbsmäßig besorgen, werden nicht zu- gelassen. j i / Die Ziehung der 1. Klasse 44./270. Lotterie beginnt plan- mäßig D Bb dem 19. Oktober 1934, morgens 8 Uhr, in E genannten Ziehungssaal. Berlin, den 5, Oktober 1934.

Dex Präsident dex Generaldirektion der euBilh-Sübdeutsen Staats8- * otterie.

Dr. Schlange.

__ Das gelte auch für das in der Wirtschaft. Ueber die

Reichs- und Staatsaüzeiger Nr. 234 vom 6, Oktober: 1934. S. 3

Bekannimachung,

Jn Abänderung meiner Verfügung vom 28, 1934 kürze ih das Verbot der Sangerhäu er K eine Woche ab. Das Verbot endet da es 1934. Vom 8, Oktober 1934 ab darf scheinen.

Merseburg, den 5. Oktober 1934.

Der Regierungspräsident, Dr. Somme r.

I Ei Cam VMichtamtliches.

Deutsches Reich.

Nr. 39 des Reichsministerialblatts vom 5. Oktober soeben erschienen und vom Reichsverlagsamt, Berlin NW 40 Scarnhorststraße ili pediehen, Inhalt: 1. Allgemeine Verwal- tungssachen: Ungültigkeitserk arung von Prüfzeugnissen für Licht- spielvorführer. 2. P ufidwelen: Bekanntmachung über den Rechtshilfeverkehr in Stra achen mit Rumänien. 3. Konsulat- wesen: Ernennung. Erlöschen einer Exequaturerteilung. 4. Steuer- und Zollwesen: Verordnun über die Neuregelung der

ezirk des Landesfinanzamts

Zuständigkeit von Finanzümtern im

Berlin, Pro Ung er Aenderung der Taraordnung und des Taratarifs. Verordnung über Aenderung der Ausführungs bestimmungen zum Branntweinmonopolgeseß. Verordnung über Aenderung des Warenver eihnisses zum Zolltarif. 5, Verkehrswesen: Bekanntmachung über ' die deutsh-britishe Vereinbarung über die ge ape nerkennung von Betriebs-

tüchtigkeitssheinen von Lustfahrzeugen.

September / zeitung um er mit dem 7. Oktober die Zeitung wieder er-

1934 ist

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staatstheater.

Sonntag, den 7. Oktober. n Tosca. Musikalische Leitung: Heger. Beginn: r.

Schauspielhaus: Minna vo n Bar I i Gründgens), Beginn: 2014 Uhr. 12A (Veutn ari Montag, den 8. Oktober. A ienzi, Musikalische Leitung: Blech. Beginn: 2 L. Schauspielhaus: Rebel! in England, Schivarz. Beginn: 20 Uhr.

——

Drama von Hans

Spielplan der Berliner Staatstheater in der Zeit vom 9, bis 16. Oktober.

Staatsoper.

Plendtag, den 9, Oktober: Don Giovanni. Musikal. Leitung:

Kleiber. Beginn: 1914 Uhr.

eau Me i ant Boheme. Musikal. Leitung: Blech. nn: hr.

Donnerstag, den 11. Oktober: Die Matt des Shick als Mufital, Leitung: Blech, Beginn: 20 Uhr. A Freitag, den 12. Oktober. Madame Bu tterfly, Musikal.

Leitung: Preuß. Beginn: 20 Uhr. Sonnabend, den 13. Oktober: Tos ca. Musikal. Leitung: Heger. Beginn: 20 Uhr. Sonntag, den 14, Oktober: Der Ro enkavalier., Musikal. Leitung: Kleiber. Beginn: 194 U A den 15. Oktober: F eginn: 20 Uhr. | Dienstag, den 16. ktober: (Neuinszenierung) Götterdäm- #4 G r Ñ p. g. Musikal. Leitung: Furtwängler. Beginn: 2 r,

Staatliches Schauspielhaus,

Dienstag, den 9. Oktober: Faust I. Beginn: 19 Uhr. Mittwoch, den 10. Oktober: Minna v Pn Barnhelm. Be-

ginn: 20 Uhr.

R den 11. Oktober: Rebell in En gland. Beginn: F

Sreltag, dei 12, Oktober: Minna von Barn h e’l m. Beginn: r. (

Sonnabend, den 13. Oktober: Bé-

ginn: 20 Uhr. Sonntag, den 14. Oktober: Be- Bé-

idelio, Musikal, Leitung: Kleiber.

Minna von Barnhelm.

Minna von Barnhelm. ginn: 20 Uhr.

Montag, den 15. Oktober: Das Leben ein Traum. ginn: 20 Uhr

. Dienstag, den 16. Oktober: Minna von Barnhelm,

ginn: 20 Uhr.

Handelsteil.

Der Privatbankier im neuen Staat und seine Aufgaben in der deutschen Wirtschaft.

ierung dec Tbee u scheide der Privatbankier aus. Seine e

Ph Rahmen der 7 abi ben zu Frankfurt a. M. spra den Führer der deutshen Privatbankiers, Kurt Freiherr von Schroeder, über die Aufgaben. der Privatbankiers in der deutschen Wirtschaft, Nach der Auseinanderse ung mit der P olenen Zeit kam er auf die neuzeitlihen ufgaben des Privatbank- gewerbes zu sprechen. Die jeßige dae fasse alle nationalen Kräfte zu einer sinnvollèn Einheit zu ammen, um auf diese Weise aus ihr den höchsten Nuzen für die Allgemeinheit herauszuholen. 1 eld- und Kreditwesen. ees sei das

Sammeln des freien Volksvermögens ¿wecks rihtiger Anwendung otwendigkeit einer Reform des 1 : K: efens * gebe es feine R Voed Meinungsverschiedenheit mehr. Jm nationalsozialistishen Staat könne es keine Bankenpolitik geben, die sich nicht die Arbeit am Gemeinwohl zum Ziele seße. - Das Wollen und Können habe auf eine rihtige Kreditverteilung hinzuarbeiten, Kennzeihnend für das heutige Bankwesen sei niht nux die Vielgestaltigkeit seiner Form A auch die mangelhafte Ab renzung seiner Aufgaben. Erstes Ziel einer jeden Bankreform {sei es, den Auf- gabenkreis jeder Bankengruppe so abzugrenzen, daß ein Wett- bewerb der Mitglieder. der verschiedenen Gruppen künftig fort- fiele, Eine Rückführung auf den eigen ien ursprünglichen Aufgabenkræis sei nötig. Für eine gedeihliche Entwicklung der Wirtschaft sei eine gesunde BiGing zwischen kleinen, mittleren und großen Unternepmen von aussch aggebender Bedeutung. Die Stellung der Pivadantiers hat sch nah rückwärts entwidelt. Das Eigenkapital der bilanzmäßig erfaßten ui Gen Privat- bankiers betrug Mitte 1930 noch 858 Mill. RM, also fast soviel wie das Eigenkapital sämtlicher Berliner Großbanken mit 588 Millionen RM A.-K. und 330 Mill. RM Reserven. Heute aber bleibe es beträchtlih hinter dem Stand dex Berliner Großbanken urück. Der Wiederaufbau der Wirtschaft werde dem Privat- ankierstande vielfältige Möglichkeiten geben. Für die Finan-

deutshen Gékd- und-

‘tärke liege in der Finanzierung und Beratung der mittelstän- dishen Wirtschaft. E Für alle Aufgaben sei die Wieder- erweckung des - Vertrauens der Einlegerkreise zum Privat- bankier. Voraussegzung für den Erfolg sei eine Neuorganisation des Bankwesens, ferner eine Neuordnun des Verbandswesens. Es sei notwendig, den vorhandenen Kreditapparat, der teilweise überseßt ist, dem wohlverstandenen Interesse der heimishen Wirt- schaft anzupässen unter vorzu sweiser Berücksichtigung der boden- ständigen; Kreditinstitute,. Soweit diese niht voxhanden - sind, müssen bac sen werden, doh die Frage der Regionalbanken ijk zu prüfen. Als- bestimmte finanzielle Maß- nahmen Ml Förderung des D UA L IRNee r Des kamen feine direkten Unterstüzungen, sondern indirekte in Frage. ‘Diese könnten. eintreten dur Erweiterung des - Wechselkontingents bei der Reichsbank, durch Vereinfachung in Dienste der Akzeptbank oder ähnlicher Institute, durch Nuzbar- machung eines Teiles der von den öffentlih-rechtlichen Kredit- anstalten, besonders von den Sparkássen, liquide zu haltenden Mittel für kurzfristige Personalkredite der Privatbankiers unter Zwischenschaltung einer B geei neten Mittelstelle; shließlich durch Schaffung einer Stelle, die dem Privatbankier auch in Zeiten eines plöglihen und übernormalen Geldbe- arfes es gestattet, sih kur fristig flüssig zu machen. Notwendig t, auch steuerlihe Erleichterungen, da. der Privatbankier hin- ihtlih der Besteuerung nit s{chlechter gestellt sein wollé als die großen Aktienbanken. otivendig sei die steuerlihe Begünstigung von Ugen und Reservebildung, Die rundsäßliche steuer- lihe Gleichstellung aller der Kreditversorgung ienenden JFnititute P an sih selbstverständlih. Zum Sch tarkem Beisall aufgenommenen Ausführungen trat: Freiherr -von Schroeder für die hohe Beruf3moral des Bankgewevbes ein.

chwierigen

Die wirtshaftlihe Lage im September 1934.

Weitere stetige Entwicklung des Inlandsgeschäftes.

Nach dem auf Grund von Berichten der deutshen Jndustrie- Und Handelskammern, Handwerkskammern und Wirtschaftsver- bände bearbeiteten, in den Wirtschaftsnachrichten veröffentlichten Lagebericht zeigte das JInlandsgeshäft im September im allge- meinen eine weitere stetige Entwicklung. Jn der Großeisen- industrie hat sich der Auftragseingang aus dem Jnland ungefähr auf der Höhe des Vormonats gehalten; für die Gleichmäßigkeit der Entwicklung spricht der bei den Werken: vorhandene Auftrags- bestand; das Auslandsgeschäft war im allgemeinen weiterhin ruhig, Jn der Maschinenindustrie ist der Beschäftigungsgrad der Werke gegenüber dem Vorjahr nicht unwesentlih besser, wenn auh das Geschäft mit dem Jnland vuhig und das mit dem Aus- land weiterhin sehr gering ist. Aus einzelnen Landesteilen wird jedoh das Anhalten der seit etwa einem halbèn Jahr bestehenden Geschäftsbelebung gemeldet. Jn der Landmaschinenindustrie war

der Umsay weiterhin befriedigend und zeigt gegenüber den legten -

Jahrèn eine ganz wesentliche Besserung. Das gleiche gilt für die rheinische Textilmaschinenindustrie, Jn der Eisen- und Stahl- warenindustrie ist das Bild uneinheitlih; in der Solinger JFn- dustrie haben sich die Absapverhältnisse im Ausland gebessert; auch die Schhmalkaldener Kleineisenindustrie meldet ein leichtes Wiedereinseyen des Auslandsgeschäftes. Der Waggon- und Loko- motivbau ist weiterhin ruhig, während die Automobilindustrie weiterhin stabilen Abssay méldet. Die Werftindustrie meldet gün- stige Entwicklung und Auslandgeshäft. Die Geschäftslage der Elektroindustrie hat \ich im Jnland günstig entwickelt; im Aus- landsgeschäft wird eine leichte Besserung festgestellt, Der Be- shäftigungsgrad der Textilindustrie ist in allen Zweigen nah wie vor gut; mit der Aufrechterhaltung des derzeitigen Beschäftigungs-

aktuelle internationale faden bieten wird. t

grades für die nächste Zeit wird gerehnet, obwohl die Rohstoff- frage Sorge bereitet. absay als befriedigend, der Auslandsabsag als reht gering ge- meldet und nur bei fühlbarer Preissenkung möglih. Jn der Holzindustrie herrscht unveränderte, zum Teil geringere Beschäfti- gung; in der Papierindustrie ist der Jnlandsumsay gehalten, das Auslandsgeshäft s{chwierig. Der Zementumsag zeigte eine stei- gende Tendènz; die Produktion der Hiegeleien hat saisonmäßig nachgelassen. ,

Dié Entwicklung der Getreidemärkte geht ihren normalen, dur die geseßlihen Verordnungen vorgeschriebenen Ganÿgz die Futtermitteleinfuhr is jeyt dem Handel selbst überlassen. Die Beschäftigung der Mühlenindustrie ist die gleihe geblieben. Das Herbstgeshäft des Einzelhandels hat bisher kaum eingeseßt; der Großhandel hatte in mehreren Branchen starke Umsaysteige- rungen zu verzeichnen.

An der Börse seßte sih die Aufwärtsbewegung des Aktien- marktes fort; infolge des bestehenden Goldanlagebedürfnisses trat au der Rentenmarkt mehr in den Vordergrund. Der Geldmarkt war etwas stärker. beanspruht; der Reichsbankausweis zeigte ein außerovdentlihes Anwachsen des Girokontos als Folge der Rege- lung des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland. ct

Teilnahme Dr. Schachs an der Verwaltungsratssizung der BZZ.

Der Verwaltungsrat der Bank für Internationalen Zah- lungsausgleich wird am Montag in Basel wieder zusammentreten. Es handelt sich um eine der üblichen Sitzungen, in der -die laufenden An Cen der BJZ. erörtert ‘werdén. Vorher e übliche A reQung der leitenden Notenbankgouverneure tatt, die wiederum die Gelegenheit zum Meinun Saustaush über. uch „Reichsbank- präsident und Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht wird an-:-den Sigzungen teilnehmen, v É | S

Gründung von

der Fnanspruhnahme der-

usse seiner mit überaus *

In der Lederindustrie wird. der Jnlands3=a- f.

|

“Tauf einen Teil des

Halberstadt: Halberstädter

Berliner Börse am 6. Oktober.

Renten bleiben bevorzugt au Aktien teilweise besser.

Nah wie vor standen an der heutigen Berliner Börse wieder Renten im Vordergrunde des Futeresses und konnten teilweise erneut beahtlih anziehen. Während aber Aktien in den leßten Tagen schwächer gelegen hatten, übertrug sich zum Wochenshluß wenigstens im Verlaufe die feste Grundstimmung des Renten- marktes au auf Aktien. Soweit anfänglich Rüdckgänge eingetreten waren, konnten sie im Verlauf teilweise wieder eingeholt werdey, Verspätet eintreffende Ordres von Publikumsseite gaben dem Aktienmarkt nach Notierung der ersten Kurse eine gewisse Stütze, Die Tendenz blieb bei ruhigem Geschäft bis zum Schluß des Ver«4 kehrs in Aktien freundlich, in Renten fest.

Montanwerte wiesen bei ruhigem Ge châft keine nennens3=- werten Veränderungen auf. Fn Braunko lenpapieren kam an B noch einiges § aterial heraus, jedo lagen Bubiag im Ver=- Tauf um 2 vH und Niederlausizer Kohle um 1 vH höher. Gegens=- über der legten Notierung vom Donnerstag verzeichneten «lse einen Rückgang von 8 vH, Unter Kaliaktien verloren Salz= detfurth 114 vH, dagegen gewannen Kalichemie 14 vo, J. G. Farben, die 1 vH niedriger einsegten, konnten im Ver-= 1 n T Verlustes wieder einholen. Größere Umsätze zeigten sid in Chemischen Heyden (plus 234). Am Flektromarft waren Licht und Kraft um 1 v erholt, dagegen Siemens erneut um 27s Punkte niedriger. Die auflust für Auslandswerte hielt Unvermindert an, Chade gingen erneut um 5 RM und Aku um 2 vH nach oben. Maschinenwerte waren durchschnittlich 1 vH höher. Engelhardt gewannen 24 vH auf Grund einer weiteren Ab- stoßung „von Aktien, die zum Fnteressenbereih der En elhardt= Brauerei gen und sih bisher im Besitze des früheren Pentrala dirxektors befanden,

Der Kassamarkt lag noh uneinheitlih, ohne daß \ih größere Kursdifferenzen gegenüber dem Vortage ha at, Am Mente markt zogen Altbesiß auf 984 an, im Vordergrund des Jnteresses standen wieder Kommunalobligationen und Liquidationspfand= briefe (bis “plus 1), Schuldbücher und Wiederaufbauzushläge zogen bis zu % vH an. Unter Auslandsrenten waren Türken bis zu 3 vH gebessert. Auch für Mexikaner bestand Nachfrage. Tagesgeld blieb mit 4—4%4 vH unverändert. Das Geschäft im Retchs\haßzanweisungen und Wechseln war ruhig. Der inter- nationale Devisenmarkt zeigte kaum Veränderungen. Der Dollar ivar mit 2,472 und das Pfund mit 12,165 unverändert. Die Mark bleibt fest im Auslande,

Abschlüsse deutscher Aktiengesellschaften 1931/32 und 1932/33.

Die- Fahre 1931 bis 1933 umfassen. einen Abschnitt der wirt schaftlichen Entwicklung, in dem die Wirtschaft sich noch im Reini=- gungsprozeß befand und einem Tiefstand entgegenging, aus dem sie- anschließend aber dur die Wiederaufbaupolitik der Reichs=- regierung zu neuem Aufstieg emporgerissen wurde. Fn einenr Sonderheft I dex Vierteljahreshefte zur Statistik des Deutschen Reiches wird eine Untersuchung über die Abschlüsse der deutschen Aktiengesellshaften von 1931/32 und 1932/33 veröffentlicht. Die Jahresabschlüsse des Bilanzjahres 1932/33 eigen das Bild eines Überganges. Die z. T, beträchtliche Besserung der Bilanz- und Geschäftsergebnisse gegenüber dem Vorjahr hatte vor allem drei „Gründe: die sharfe Bilanzbereinigung während des Bilanzjahres 1981/32, die. vorübergehende Wirtschaftsbelebung im Zahre 1932 uttd'vie” psychologishe “Tätstiche;' väß éin "roßer Teil der Bilanzew erst nach dem 830. Fanuar 1933 aufgestellt wurde, also in einem Zeitpunkt, in dem die Zukunftsaussichten der Wirtschaft bereits günstiger beurteilt wurden. So sind die Konten der Aktiv- und Passivseite bei weitem weniger stark geshrumpft als im Vorjahrez gleichzeitig haben sih die Verluste um mehr als die Hälfte ver=- mindert. Wenn sich seitdem der Status der Aktiengesellshaften immex stärker verbessert hat, so ist es wichtig, den Bilanzaufbau der Alktiengesellshaften gerade in dem Zeitpunkt zu kennen, in dem der überwiegende Teil der Bilanzen. von den Schlacken der Krise bereits bereinigt wav. Jn dem Sonderheft sind die Bilanzew von über 2600 deutschen Aktiengesellschaften untersucht, die über ‘/s des Nominalkapitals- aller deutschen Aktiengesellshaften umfassen. Das etwa 60 Seiten starke Tabellenwerk des Heftes gibt über alle wichtigen Bilanzposten und über die Geschäftsergebnisse von über 60 wichtigen Gewerbegruppen Auskunft. Fm Textteil wird der wirtschaftliche Ablauf in den Bilanzen der Aktiengesellshaften und die in der Statistik angewandte Methode eingehend erläutert. Aus einer namentlichen Liste sämtlicher verarbeiteter Aktiengesell= ¿ schaften «ist ersichtlich, welche Gesellschaften in den aufgeführten Gewerbegruppen zusammengefaßt wurden.

Geéneralversammlungskalender für die Woche vom 8. Oktober bis 13. Oktober 1934.

: Montag, den 8. Oktober. Berlin: Fduna Holdin A.-G., Berlin, ao. H.-V,, 17 Uhr. Mittweida: Baumwollspinnerei Mittweida, Mittweida, 15 Uhr. Dienstag, den 9. Oktober. Dillingen-Saar: A.-G. derx Dillinger Hüttenwerke, Dillingen-Saar,

11% Uhr.

A s Mittwoch, den 10. Oktober. Berlin: Ford Motor Cay A.-G., Köln, 11 Uhr. SRrR E Ie Up -Wollwäscherei A.-G. i. L., Königs-

erg î. Pr. hr. Chemnigz: Sächsi che- Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann

A,-G. i. L, Chemnig, 11 Uhr.

Dortmund: Westfälische. Transport-A.-G,, Dortmund, 11 Uhr. Donnerstag, den 11. Oktober.

Berlin: Brandenburgische Elektricitäts-, Gas- und Wasserwerke A.-G., Berlin, 12 Uhr. Berlin, Fran Rapsh Optische Fabriken A.-G., Rathenow, 4 Ur, Dortmund: Poesch-KblnNeuessen A.-G, : betrieb, Dortmund, 16 Uhr. Essen: Braunkohlen-Fndustrie-A.-G. Zukunft, Weisweiler, 12 Uhr.

Freitag, den 12, Oktober.

Berlin: : Rathenower Dampfmühlen A.-G. vorm. C. Nach 1 ‘Rathenow, A y f L De

München: Localbahn-A.-G., München, 10 Uhr.

Wien: Austro Daimler-Puthwerke A.-G., Wien, 11 Uhr.

-Sonnäbend, den 13. Oktober.

t Wurst- und leishkonservenwerk Heine: &-Có.' A-G, Halberstadt, 11 Uhr. Von Éd

für Bergbau und Hütten=-

: lle .a:.Sct: Halleshe: Malzfabrik ini . _A.-G.