Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 289 vom 11. Dezember 1934.
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Aufgaben und Stellen zusammengefaßt. Diesem Zweck dient das Reichsamt für Wetterdienst, das als Reichsamt für Flugwesen bisher nux den Flugwetterdienst wahrzunehmen hatte, daneben allerdings noch die Frage des Befeuerungsweosens und Melde- wesens für den Flugdienst, Diese leßteren beiden Aufgaben sind dem neuen Reichsamt abgenommen worden, damit es sih vor allem auf die Aufgabe der Wetter- und Klimaforshung konzen- trieren fann. Die einzelnen Dienststellen des Reichsamts in den Gauen werden den Luftämtern angegliedert. Der Bereich des bisher bezirklih verkündeten Wetterdienstes wird sich dadurch von der Begrenzung dur die Landesgrenze in die durch das Luftamt umtvandeln.
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Abnahmeprüfung für das Reichssportabzeichen.
Zur Abnahme der Prüfungen für das Reichs\sportabzeichen innerhalb der Polizei sind berechtigt alle Offiziere der Landes- polizei, Schubpolizei, Gendarmerie und die Beamten im Offi- ziersrange der Gemeindepolizei, die selbst im Besiße dieses Ahh- zeichens sind, alle Oberwachtmeister der Landespolizei, Schuh- polizei, Gendarmerie und Gemeindepolizei, die an einem Sport- lehrgang an der Landespolizeishule in Berlin-Spandau teil- N baben und selbst im Besiß des Reichs\portabzeichens ind.
Kunst und Wissenschaft.
Spielplan der Berliner Staatstheater. Mittwoch, den 12, Dezember, Erstaufführung Ernan i. Musikalische Leitung:
Beginn: 20 Uhr. E | Der Große Kurfürst. Schauspiel von
Beginn: 20 Uhr.
Staatsoper: Blech. Schauspielhaus: Hans Rehberg.
Verdis „Ernani“ gelangt Mittwoch in einer Neubearbeitung von Julius Kapp in der Staatsoper zur Aufführung. Tiana Lemnîiz, Marcel Wittrish, Herbert Fanssen und Michael N singen die Hauptrollen. Dirigent: Leo Blech, JFnszenierung: Carl Hagemann.
Aus den Staatlichen Museen. Jn derx kommenden Woche finden in den Staatlichen Museen Sonntag, den 16. Dezember. i 10 Uhr im Zeughaus: Vom Orgelgeshüß zum Maschinengewehxr. 10,30 Uhr im Deutschen Museum: Deutsche Malerei des Barok. Dr. von Eynern. h Dr. Blümel. 11—12,30 im Museum f. Vor- und Frühgeschichte: und japanische Malerei. Dr. Reidemeister. : Die alte deutshe Stadt in der Graphik. Dr. Hagenacker. 12 Uhr im Schloß: Kirhlihes Kunstgewerbe des Mittelalters. Dienstag, den 18. Dezember. : 11——12 Uhr im Kaiser-Friedrih-Museum: Die Malerei der Dohrn. Mittwoch, den 19. Dezember. s 12—13 Uhr in der Vorderas. Abt., Rundgang: Kultgeräte. 20 Uhr im Pergamon-Vortragssaal, Der Klassizismus unter Kaiser Augustus. Prof. Dr. Neugebauer. 11 Uhr im Deutschen Museum: Der Bilderkreis mittelalterlicher Kunst: Heiligenlegenden. Bronzetauschierung. Direktor Kühnel. | 17—18 Uhr im Pergamon-Vortragssaal: Die Entwirrung der 12—13 Uhr im Museum für Völkerkunde: Rundgang durch die Ausstellung: Vom Grabstock zum Pflug“. Dr. Grosser. 12—13 Uhr im Museum für Völkerkunde: Rundgang durch die Ausstellung: „Vom Grabstock zum Pflug“. Dr. Grosser. Sammlung. E i 12—13 Uhr in der Aegyptishen Abteilung: Rundgang durch die
die folgenden Führungen und Vorträge statt. Kand. phil. Hahlweg. 10,30 Uhx im Alten Museum: Antike Bildnisse. Chinesische 12—13 Uhr im Neuen Museum, Kupferstichkabinett: Dr. E. Meyer. ä E : 5 J e e ; — hr im Alten Museum: Antikes Handwerk im Bilde. Dir. Andrae. Donnerstag, den 20. Dezember. 11 Uhr in der Fslamischen Abteilung: Fslamische Kunsttechniken V: Schichten beim Ausgraben (mit Lichtbildern). Dr. Heinrich. Sonnabend, den 22. Dezember. 12—13 Uhr in der Jslamishen Abteilung: Rundgang durch die Sammlung.
Handelsiceil. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im November 1934.
Die jahreszeitlich bedingten Entlassungen aus den Außen- berufen bestimmten die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im No- vember. Die Zahl der Arbeitslosen stieg, wie die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversiherung berichtet, u m 86 000 auf 2354000. Nach dem hohen Beschäftigungsstand, den das Baugewerbe und die Baustoffindustrie hon seit dem Frühjahr dieses Jahres erreicht hatten, und nach der starken Bindung von Arbeitskräften in der Landwirtshafi mußten die Entlassungen aus den Außenberufen mit der Verengung der Arbeitsmöglichkeiten im Freien einen gewissen Umfang annehmen. Fnsgesamt kamen aus den Außenberufen rund 70 000 Arbeitslose in Maa, Die Entlassungen bei den Außenarbeitern sind jedo zahlreicher ge- wesen, als in diesem Zugang zum Ausdruck kommt. Gerade die Außenarbeiten haben im Laufe der Saison auch berufsfremde Arbeitskräfte in starkem Maße aufgenommen. Diese sind jeßt nach ihrer Entlassung bei den Arbeitsämtern als Arbeitslose wieder in thren alten Berufen gezählt worden. j
Unter den konjunkturellen Berufsgruppen haben infolge be- endigten Saisongeschäftes nur das Bekleidungsgewerbe, das Gast- und Schankwirtshaftsgewerbe, das Holz- und Schnitz|\toffgewerbe und die Grupe der ungelernten Arbeiter an Arbeitslosen zuge-
Wie im Vormonat bietet die Se der Säge- werke und die Möbelindustrie ein günstiges Bild, jedo ist in der Möbelindustrie ein Nachlassen des Austragseinganges fesszustellen. Der günstige Stand im Nahrungs- und Genußmitte gewerbe konnte gehalten werden, wenn auh das Weihnachtsgeschäft für die Süß- warenfabriken zum größten Teil abgewickelt und mit der Ent- lassung von Arbeitskräften begonnen 1st. B Bekleidungsgewerbe kam es aus saisonmäßigen Gründen zu Entlassungen, besonders aus den Konfektionsbetrieben. Jm Verkehrsgewerbe wurden bei Bahnunterhaltungs- und Wasserstraßenarbeiten laufend Arbeits- kräfte neu eingestellt. Die Reichspost forderte zur Abwicklung des gesteigerten Paketverkehrs vor Weihnachten E R an. Jn den Angestelltenberufen hat sih die langjame, aber stetige Besserung der Beschäftigungslage auch in der Bevichtszeit erfreu- lih fortgeseßt. Außer Dauervermittlungen brachte das bevor- stehende Weihnachtsgeschäft eine verstärkte Nachfrage nah Vér- fäuferinnen und ‘männlichem Aushilfspersonal. Hierzu wird uns noch folgendes mitgeteilt: Obwohl der saisonmäßige Umschwung in der Arbeitslosenzahl in diesem Fahre mit dem November, also einen Monat früher als im Vorjahre
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Berliner Börse am 11. Dezember
Abgaben der Börse.
Die Geschäftstätigkeit an der Berliner Börse nimmt im Hins blick auf die allmählih herannahenden Weihnachtstage langsam wieder ab. Die Order von seiten der Privätkundfschaft haben sich verringert, und en hält es die Kulisse für angebracht, ebenfalls aus dem Geschaft herauszugehen. Allerdings war das Angebot E groß und fand am Rentenmarkt größtenteils glatt Unterkunft. Nux in Aktien zeigten sih überwiegend kleine Rückgänge. Die Meldungen über die jugoslawish-ungarische Einigung sowie die Erläuterungen zum Kapitalstockgeseß fanden ja Beachtung, wirkten sih aber kursmäßig nicht aus. Fm Ver- auf waren einzelne stärker bedrückte Werte erholt. Die Börse \{chloß in behaupteter Haltung.
Montanwerte bröckelten unter Schwankungen etwas ab, Etwas stärker angeboten waren Mannesmann (minus 174), da- gegen Harpener leiht gebessert (plus 14). Unter Braunkohlen- werten gingen Eintracht um 2 75 und Grube Leopold um 254 % urück. Kaliwerte bröckelten bis zu 1% ab. Unter chemischen Werten hörte man J. G. Farben 4 % und Chemische Hayden 1% % s{chwächer. Am Elektro-Markt fand der Rückgang der Siemensaktie um 2% Beachtung. Sonst lagen noch Accumula- toren um 314 % und Deutsche Kabel um 24 % niedriger. Sonst machte sich noch Angebot in D.K.L. (minus 114) bemerkbar und unter Spezialpapieren in Julius Berger (minus 114) und in Orenstein & Koppel (minus 14). Engelhardt, die 4 % niedriger einseßten, waren im Verlauf um 14 % erholt, für Reichsbank (plus 1) sowie für B.M.W. (plus 1).
Am Kassamarkt überwogen kleine Rückgänge, und auch der Rentenmarkt zeigte eine unterschiedlihe Kursgestaltung. Pfand- briefe, Kommunalobligationen und Stadtanleihen lagen teils be- hauptet, teils chwächer. Schuldbüchher und umgestellte Dollar- obligationen verloren bis zu 4 %. Der Tagesgeldsaß blieb un- verändert 4 bis 44 %. Am Devisenmarkt wurde das englische Pfund in Berlin auf 12,3214 (12,3314) und der Dollar auf 2,491 (2,492) RM festgeseßt.
Thomasmehlversorgung der deutschen Landwirtschaft.
Dex Verein der Thomasmehlerzeuger teilt mit: Die in den leßten Wochen mehrfah in den Zeitungen gebrachten Meldungen über die Leistungsfähigkeit der deutshen Stahlwerke in der Liefe- rung von Thomasmehl beruhen auf einem Frrtum. Nachdem die Monatserzeugung an Thomasschlacke bei den deutshen Stahl- werken zwischen 125 000—130 000 t liegt, so kann bei Fortdauer dieser Erzeugung mit einer Thomasmehlmenge für 1935 — ein- hließlich der am FJahresbeginn vorhandenen Bestände — von rund 1,9 Mill. t gerechnet werden. Dabei ist dann noch die Er- zeugung der Saarwerke von rund 300000 t jährlih zu berück- sichtigen, so daß der deutshen Landwirtschaft bei den deutschen Thomasstahlwerken rund 2,2 Mill. t Thomasmehl für 1935 zur Verfügung stehen werden. Es wird danah möglich sein, den voraussichtlihen Gesamtverbrauch der deutshen Landwirtschaft an Thomasmehl fast vollständig duxch deutshes Thomasmehl zu decken. — Die Preise für deutshes Thomasmehl sind im Ein- verständnis mit dem Reichsnährstand ermäßigt worden. Dec Reichsnährstand hat daran in etner Pressemitteilung folgende Erwägungen geknüpft: „Nachdem der Verein der Thomasmehl- erzeuger sih zu dieser bemerkenswerten Senkung seiner Preise entschlossen hat, ist es mehr denn je die Pflicht eines jeden, darauf zu achten, daß er nur deutshes Thomasmehl bezieht. Es ist ein volkswirtshaftlihes Unding, wenn si jeßt bei der besseren Beschäftigung der Stahlindustrie große Mengen Thomasschlacken an und liegen bleiben und auf der anderen Seite jähr- lich nahezu eine- Million Tonnen ausländischen Thomasmehls eingeführt werden müsse.“ — Sache des Handels, der Genossen-. schaften und Verbraucher ist es, der im Jnland erzeugten Ware, durch die deutshe Volksgenossen Arbeit und Brot finden, den Vorzug zu geben.
Weinmarktregelung.
Die Lage des Weinbaues ist seit Jahr und Tag außerordents lih s{hwierig. Auf die Preisgestaltung seines wichtigsten Erzeug-
Interesses bestand
Reich3- und Staatsanzeiger Nr. 289 vom 11, Dezember 1934. S. 3
Devisenbewirtschaftung.
Mebenkoften der Wareneinfuhr.
Die Reichs\telle sür Devisenbewirtschafstung hat den Rund- erlag 27/34 Ue. St. 159/34 D. St. Fe raubgegeven, in dem zu den Nebenkosten der Wareneinfuhr Stellung genommen wird. Der Runderlaß hat folgenden Wortlaut:
Der Lreage der Nebenkosten wird von den Ueberwachungs- stellen vielfa nicht die ihr zukommende Bedeutung zugemessen. Jnébesondere wird bei Erteilung der Hauptbescheinigungen häu- fig nicht geprüft, in welcher RE die Nebenkosten zahlt wer- den sollen, so daß sih in zahlreihen Fällen nahträglih Schwie- rigkeiten bei der Bezahlung dieser Kosten ergeben. erter haben
sih cinige Erleichterungen des durch Runderlaß 9/34 Ue. St.
(120/34 D. St.) vorgeschriebenen Verfahrens der Erteilung von Transportkostenbesheinigungen als zweckmäßig erwiesen. Fch ordne daher folgendes an:
I
Hauptbescheinigungen dürfen nicht erteilt werden, bevor nicht die Frage der Transportkosten geklärt ist, wenn also nicht ent- weder
i glei a oder vorher eine Transportkostenbescheinigung erteilt ist oder
2. festgestellt ist, daß eine Transportkostenbescheinigung nicht erforderlich ist, weil die Bezahlung der gesamten Transport- fosten an die Reichsbahn oder Re1ichspost evfolgt (Runderlaß 9/34 Ue. St. 120/34 D. St. 1, 1, Runderlaß 14/34 Ue. St. 131/34 D. St. 1 9) oder die Beförderung im Seeverkehr dur einen inländishen Reeder übernommen ist (Runderlaß 14/34 Ue. St. 131/34 D. St. IV, 1) oder die ausländischen Beteiligten Zahlungen auf ein Konto im Sinne des Runderlasses 14/34, ÜUe. St. 131/34 D. St. Abschnitt 1 Ziff. 10 und Abschnitt 1V Ziff. 4 entgegennehmen oder die im Ausland entstehenden Neben- fosten niht von Fuländern zu bezahlen sind oder
3. der vom Einführer beauftragte Spediteur, Lagerhalter oder Frachtführer (ogl. R. E. 14 Ue. St.,, 131/34 D. St. Ab- schnitt 1, Ziff. 1) die BEBOUTAans aur Bezahlung der Trans- portfosten beantragen wird (vergl. Nr. Il dieses R. E.). Jm let- teren Fall ist eine schriftliche Erklärung des Spediteurs, Fracht- führers oder Lagerhalters, die auf das einzelne Warengeschäft oder allgemein auf eine bestimmte Gruppe von Geschäften ab- estellt sein kann, anzufordern und ferner festzustellen, ob einem Antrag auf D una, der Zahlungen im Ausland ent- stehender Nebenkosten nah Runderlaß 9/34 Ue. St. (120/34 D. St.) voraussichtlich entsprochen werden wird.
IL.
Runderlaß 9/34 Ue, St. (120/34 D. St.) wird dahin erweitert, daß neben dem Einführer auch die an der Beförderung des Ein- fuhrguts beteiligten Frachtführer, Spediteure und Lagerhalter im Sinne des R. E. 14/34 Ue. St. (131/34 D. St.) 1,1 zur Stellung des Antrages auf Erteilung der Transportfostenbescheinigung un der für Transportversiherungsprämien bestimmten Bescheinigung berehtigt sind. Wird einer dieser Personen eine Nebenkosten- bescheinigung erteilt, so ist in dem hierfür vorgesehenen Formular T 1 und T 2 an Stelle des Einführers die an der Beförderung der Ware beteiligte Firma anzugeben.
TTI.
Fn Erläuterung des R. E. 15/34 Ue. St. (138/34 D. St.) bemerke ih, daß in den Fällen des Abschnitt 1 (Einfuhr auf Kon- signationslager) und 11 (Sammelsendungen) denselben Personen, denen unter den dort genannten Voraussezungen die Haupt-
bescheinigung erteilt werden kann, auch Nebenkostenbescheiniguñgen S werden können. Fn Erweiterung dieser Anordnungen bestimme ih, daß einem Frachtführer, Spediteur oder Lagerhalter im Einne des R. E. 14/34 Ue. St. (131/34 D. St.) Abschnitt 1,1 eine Transportkostenbesheinigung auch selbständig ohne Rüsicht darauf, ob eine Hauptbescheinigung schon erteilt oder beantragt ist, gegeben werden kann, wenn
a) sowohl der Kaufpreis wie die Transportkosten der Ware durch Einzahlung auf Berrehnungskonten beglihen werden (dies at Zeit im Seeverkehr mit Portugal, Schweden, Norwegen owie im Landverkehr mit Schweden, Norwegen, Finnland, O S Tschechoslowakei, Ftalien, Schweiz und den Nieder- anden),
_b) die Ware nicht sofort nah ihrer Ankunft im Fuland zum freien Verkehr oder zu einem Zollvormerkverfahren im weiteren Sinne wird (z. B. vorläufig in einem Freiha lager verbleibt), so daß die Erteilung einer Hauptbescheinigung nicht sofort beantragt zu werden braucht, und
c) die Hauptbescheinigung erteilt werden müßte, wenn ihre Erteilung gleichzeitig mit der Nebenkostenbescheinigung beantragt
würde. (Diese Vorausseßung ist dann als gegeben anzusehen, | wenn durch das zugrundeliegende Verrechnungsabkommen be- |
stimmt ist, daß Hauptbescheinigungen erteilt werden müssen und die etwa vorgesehenen Kontingente noch nicht überschritten sind). Waren, für deren Beförderung auf diese Weise Nebenkosten- be ieiiaanden erteilt werden, sind vor Erteilung der Haupt- bescheinigung auf solche Kontingente niht anzurechnen, Die Nebenkosten werden auch später nicht angerechnet,
V:
Die Transportkostenbescheinigung kann in der Form erteilt werden, daß sie ganz oder teilweise, d. h. zu einem bestimmten oder unbestimmten Teilbetrag zu folgenden U P berechtigt:
a) zu Zahlungen an Fnländer für Rehnung des ausländi- hen Transportkostengläubigers durch die in Anrehnung auf die Transportkostenverbindlichkeit mit der Beförderung der gleichen Ware in Verbindung stehende Nebenkostenshulden des Ausländers (z. B. Hafenkosten) getilgt werden,
b) ferner zur Aushändigung von Reichsmarkbeträgen an Ausländer, insbesondere Kapitäne ausländischer Schiffe, wenn
und Mißbrauch nicht befürchtet zu werden braucht.
«Fn diesen Fällen is in die S ae sf
(Formular T1 und T2) zu Ziff. 6 die Auflage aufzunehmen, da die Beträge der Fnlandzahlung vom Fnhaber der Genehmigung auf dem Genehmigungsbescheid abzuschreiben sind.
Verlängerung des deutsch-portugiefischen Abkommens über den Zahlungsverkehr.
Duxch Notenwechsel zwishen der deutshen und der portu- giesishen Regierung ist das zunächst bis zum 1. Dezember 1934 verlängerte Abkommen über die vorläufige Regelung von Fragen des Zahlungsverkehrs zwishen Deutschland und Portugal vom 13, Oktober 1934 weiterhin bis zum 31. Fanuar 1935 verlängert worden, und zwar mit Rückwirkung vom 2, Dezember 1934.
L E O C T É
“ Getreidepreise” an deutshen Großmärkten
in der Woche vom 3. bis 8. Dezember 1934 für 1000 kg in Reichsmark.
Marktorte Frachtlage?)
übliche Notierung ?)
Sommergerste
als ohne nähere Braugerste | Bezeichnung notiert notiert
Wintergerste 4zeilig 2 zeilig
(einshließlich des E ee | en oder auf einem Zoll- |
Erfte Kundgebung der » Deutschen öffentlich- rechtlichen Versicherung““.
Die Deutsche öffentlih-rechtlicze Versicherung tritt zum
| ersten Male seit der Gründung des Reichsverbandes der öffent-
lih-rechtlihen Versicherung geschlossen in Düsseldorf zu einer großen gemeinsamen Tagung zusammen. Auf dieser Tagung s neben dem unter Führung seincs Präsidenten Profeffor Dr. Riebesell sowie des Generaldirektors Hans Goebbels und des Staatsrats, Oberpräsident und Gauleiters Schwed e - Coburg stehenden Reichsverband folgende öffentlih-rehtlihe Versicherungsverbände vertreten: der Verband öffentliher Feuerversiherungsanstalten, Berlin- Dahlem, der Verband Berlin, der Verband öffentliher Unfall- und Hasftpflichtversicherungs- Anstalten, Berlin, der Veffentlich-rechtlihe Hagelversiherungsverband, Berlins Dahlem, N Gemeinnüßige Rückversiherungsverband A.-G,, ahlem, sowie die diejen Verbänden angeschlossenen öffentlich-rehtlichen Versicherungsanstalien. Die Tagung erhält eine besondere Be- deutung dadurch, daß auch die Reichsbetriebsgemeinschaft „Banken und Versicherungen“ (Abteilung: Oeffentlich-rehtliche Versicherung) unter dem Leiter der Retchsbetriebsgemeinschaft Stadtrat Lencer zusammentreten wird. Es sind dazu erstmalig die gejamten Anstaltsleiter der öffentlih-rechtlihen Versicherung,
öffentliher Lebensverfiherungsanstalten,
| ihre Generaldirektoren und Direktoren sowie die Betriebszellen-
obleute und Vertrauensräte aller deutschen öffentlih-rechtlihen Versicherungsanstalten zu gemeinsamer Tagung vereinigt. Die Tagung sieht Direktorenkonferenzen der einzelnen öffentlich- rechtlihen Versicherungsverbände, ferner eine Sißung des S des Reichsverbandes der öffentlih-rechtlichen Ver- icherung, eine große gemeinsame Tagung der dem Reichsverbande angehörenden offentlih-rechtlihen Versiherungsverbände sowie eine Sizung der Reichsbetriebsgemeinschaft „Banken und Versicherungen“ vor. Auf Veranlassung von Generaldireftor Hans Goebbels, dem Leiter der Provinzial-Feuerversicherungs-' anstali und der Provinzial-Lebensversiherungsanstalt der Rheinprovinz in Düsseldorf, wurde für diese Tagung die rheinishe Provinzialhauptstadt gewählt, um der Verbunden- heit mit dem zur Rheinprovinz gehörenden Saarland Ausdruck zu geben. Aus diesem Grunde is auch für den vorgesehenen
Gemeinschaftsabend der Tagungsteilnehmer eine Sammlung für
die Beträge in der zu a bezeichneten Weise verwandt werden sollen | das Winterhilsswerk zugunsten der Saarbevölkerung vorgesehen.
Dampftriebwagen mit Steinkohlenfeuerung. Preisausschreiben des Ruhrkohlensyndikats.
Der hohe Stand des deutschen Feuerungs- und Dampfkessel« baues läßt erwarten, daß die Betriebsbedingungen des Triehb- wagens auch durch einen Spezialkessel mit einer mechanishen Rostfeuerung zu erfüllen sind. Um diese Entwicklung zu fördern, erläßt das Rheinish-Westfälishe Kohlensyndikat in Essen ein Preisausshreiben, wonach ein Personentriebwagen mit eigener Kraftquelle, die sih in der Steinkohlenverbrennung auf Roste des Dampfes bedient, für Vollbahnen zu entwerfen ift. Als Brenn- stoff sollen Steinkohlen mit einem Gasgehalt bis zu 30 % flüch- tigen Bestandteilen in einer Sortierung von 30 mm und darüber verwendet werden, Der Triebwagen, der aus einer dreiteiligen Einheit besteht, muß imstande sein, auf waagerehter gerader Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km in der Siunde mit einer ausreihenden Endbeshleunigung zu erreichen. Er joll eine Sigplayzahl von 180 bequemen 2. und 3. Klasse erhalten. Außer den Sitpläßen für die Reisenden muß noch ein rund 3,5 m langer Gepäckraum und ein 2 m langer Postraum vorgesehen werden. Der Hauptwert wird auf eine ausführliche Darstellung und Be-
einsebte, liegt dieser Zeitpunkt noch erheblih später als in den günstigen Konjunkturjahren 1928 und 1929, wo der Umschwung bereits im Frühherbst (September bzw. Oktober) eintrat und bis Ende November {hon ein Ausmaß von weit über 4 Million er- tür den Ub) : ; N !
: : S ¿ say des Weines auswirken, und denen sich nur dur reicht hatte. Troßh der saisonmäßig bedingten Zunahme von 86 000 } ‘ine planmäßige Regelung des Weinmarktes, duxch möglichst ein- Arbeitslosen im November 1934 war der Arbeitsschlacht auch in | heitlihe Erfassung und Verwertung der Weinbauerzeugnisse be- diesem Jahre ein außerordentliher Erfolg beschieden, da die E o E G O ee E j Arbeitslosigkeit seit Beginn dieses Jahres um weitere 1,7 Mil- ap eihsmini] er für l rna rata M z “Be Ed e J
j lat soeben im Reichsgeseßblatt veröffentlihte „Ver g g lionen verringert werden konnte. Bei Beginn der Arbeits\{ ach lung des Marktes für Erzeugnisje des Weinbaues“ die Grundlage betrug die Zahl der Arbeitslosen 6,014 Millionen. geshaffen. Danach wird der Reihsnährstand ermächtigt, Ein- rihtungen e schaffen, die eine geregelte Erfassung und Verwer- tung von R E N ermöglichen sowie den Verkehr mit
Weinbauerzeugnissen unbeshadet der Vorschriften des Weingeseßes j Günstige Entwicklung der Meßraumbelegung zu ve éin tnbäonders Bestimmungen über die Kennzeichnung München « «
für die Leipziger Frühßjahrsmefse 1935. von Weinbauerzeugnissen zu treffen, Lieferungs- und Zahlungs- Würzburg „
ck ; ; bedingungen festzuseßen und den Stlußscheinzwang für Geschäfte Koln L L dés M E E Ballen ber pet Mig rür vie Mis mit MWettrbaileriguanilen vorzuschreiben. ußerdem wird der Krefeld L
nommen. Dagegen haben die Eisen- und Metallindustrie, der Bergbau, das Vervielsältigungsgewerbe, das Verkehrsgewerbe und die häuslichen Dienste weiter eine erhebliche Abnahme der Arbeits- losigkeit zu verzeihnen. : 4 i
“Die Entwicklung der Außenberufe bestimmte auch die Gestal- tung der Arbeitslage in den einzelnen Landesarbeitsamtsbezirken Sie war bezirklih sehr verschieden und auch innerhalb der ein- elnen Landesarbeitsämter nicht einheitlih. Maßgebend war sehr stark die Rückehrx der landwirtschaftlihen Wanderarbeiter aus den in ihre Heîmazbezirke, besonders
nisses, des Weines, übt insbesondere die starke Einfuhr von Wein aus dem Auslande, das unter weit niedrigeren Gestehungskosten arbeitet, den nahteiligsten Einfluß aus. Daneben treten Mängel auf innerwirtschaftlihem Gebiet in Ersheinung, die sich O
vechmung der Kessel- und Maschinenanlagen gelegt. Für eins gehende preiswürdige Lösungen werden sechs Preise im Gesamt- betrage von 50 000 RM ausgeseßt, davon 25000 RM für die beste Lösung und je 5000 RM füvr die nächstfolgenden fünf Lösungen. Die Bearbeitung soll bis zum 1. Fuli 1935 beim Kohlensyndikat eingereiht sein.
frei Marktort frei Marktort frei Marktort ab Erzeugerstation frei Marktort frei Marktort Di, Fr frei Marktort Mo, Fr frei Marktort Mi frei Marktort Di, So frei Marktort So frei Marktort Di, So ab Erzeugerstation Di, Fr ab Erzeugerstation o ab Erzeugerstation Do ab Erzeugerstation Mi, So ab Erzeugerstation Di, So frei Marktort Di, Fr ab Erzeugerstation Mi : frei Marktort Mo, Mi frei Marktort er ab Erzeugerstation Di ¿ frei Marktort Mo, Do á trei Marktort Mi
196,7 204,0
tägl. tägl. tägl. tägl. tägl.
Königsberg i. Pr. Stettin Qs ° erlin Breslau Gleiwitz Dreèden Chemniß Leipzig « Plauen . . Halle a. S. Magdeburg . Erfurt 2 Leo Net
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Gebieten mit Zuckerrübenbau Schlesien. :
Von den Unterstüßungseinrihtungen hat die Arbeitslosen- versicherung den Zugang an Arbeitslosen in der Hauptsache auf- efangen. Die Krisenfürsorge hatte nur einen geringen Zugang, die öffentliche Fürsorge eine weitere Abnahme an Unterstüßungs- empfängern. Jn den Unterstüßungseinrihtungen der Reichs- anstalt wurden insgesamt 1126 000 Unterstüßungsempfänger ge- zählt, und in der öffentlichen Fürsorge standen am 30 November 1934 627 000 Arbeitslose. Die Zahl der Notstandsarbeiter, deren Beschäftigung bekanntlich seit Anfang Oktober finanziell erleichtert worden 1st, ist im Berichtsmonat erstmals wieder gestiegen, und zwar waren Ende November rund 262 000 Notstandsarbeiter oder 16 000 mehr als im Vormonat beschäftigt.
Wie alljährlich um diese Jahreszeit kamen aus der Land- wirtschaft, wie shon eingangs erwähnt, insbesondere Wander- arbeiter bei den Arbeitsämtern in Zugang. Die Vermittlung von Landbelfern gestaltete sich auf der Grundlage der neuen Bestim- mungen etwas lebhafter. Die Forstwirtschast war weiterhin mit der Ausführung von Holzeinshlag, Durhforstungen und Wege- bauten gut beschäftigt und konnte noch weiteren Arbeitskräften Arbeit und Brot bieten. Die absolut stärksten Zugänge an Arbeits- losen haben unter der Einwirkung der vorgeschrittenen Jahreszeit das Baugewerbe sowie die Berufsgruppen der ungelernten Arbeiter zu verzeichnen. Die Aussichten für die industrielle Bautätigkeit sind jedoch auch für die omg cat Nu iatie d s
ünstig, da die gut beshäftigten Fndustrien infolge Ausdehnung i November 1934
bés Rrodufkftion Neubauten und Fnstandsezung ihrer Werkstätten Stat. Waren-
vornehmen. Jn der Fndustrie der Steine und Erden hielt sih der Nr. bezeihnung Menge | Wert Menge
Beschäftigungsgrad der Porzellanindustrie und e C Be dz 1000 NM dz
dur die Abwicklung der Weihnachtsaufträge auf beachtlicher Höhe. N Z l Tie Stetiakeit dex Entwi im Sitein- s 1 Roggen. ¿ 35 379! 2571 359 996 2782 Die Stetigkeit dex Entwicklung im Stein- und Braunkohlen Bs | 312 678 3 174 6 217 010 58 141
bergbau, die in einer von eit zu Koblen S tet 2a e idi: ‘ f ? e 25 ; Avsauzahl auf dem innerdeutshen Kohlenmarkt zum Ausdru ] . 2 l Vi l aut ) ie im Berichté fü ine Weizenmehl . . 2 944 51 18 428 427 | Leiter dec Midgard in Nordenham, Direktox Bette, ernc fommt, hielt auch im Berichtsmonat an und führte zu einem Gerste ici Siu der Vereinigung ist Nordenham.
781 596 6 2471 4 535 284 28 921 E
weiteren Abbau der Seer een E zu A e 3a E stellungen. Einen weiteren Aufschwung hat im Zusammenhang s 2A f ie : i Andere Gerste 41 849 356} 175 419 1463 Nind 131 106 910 276 257 1896 Yur zugelassene Rückstrahler taufen! 2 s Si O
mit der stärferen Verwerdung inländisher Erze der Erzbergbau 3b | 1 359 + 6,3 Gev. Uff Gi useppe Penasa, Dir. Dr. Hanns Deuß, genommen. Das Metallgewerbe hat in allen seinen S 4 a Nach dem Erlaß der neuen Reichsverkehrsordnung sind Ri Z 358 O ea M | L ¡ Schatmeister: Cav. Uff. Oscar Grill.
401 o nh 9 r Attins é 1 t î î , L - a L - G \ G 26 1 «“
weigen den hohen Beschäftigungsstand halten können. Lediglich eri Aual 80 303 9 2731 620 300 61939 | miral ele beltetEr Becteastacitd ft N aordel Bullen 4 619 3 629 „N 11 478
96 805 9 7391 307070| 28213 «Fnsbesondere werden M dem Lande von Dorf zu Dor Färsen (Kalbinnen) 5 712 3 647 149 — 5 861
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[11
Hauptversammlung der deutsch-italienischen
Handelskammer Frankfurt a. M.
__ Die deutsch-italienishe Handelskammer zu Frankfurt a. M. hielt am 10. Dezember 1934 ihre ordentliche Hauptversammlung ab. Unter Anwesenheit des Kgl. italienishen Generalkonsuls u Frankfurt a. M. in Vertretung \. Exz. des Kgl. italienischen
otshafters in Berlin sowie der T caublotte Behörden hob der Präsident Geh. Reg.-Rat Dr. Arthur von Weinberg in einem Geschäftsbericht hervor, daß die Kammer nicht an die Wiederkehr des Merkantilismus glaube, denn auch die Wirt- shaftswelt dürfe niht länger auf die internationale Zusammen- 8) ! arbeit verzihten. Diesen Grundsay habe die Kammer dur 9) Wort und Tat seit ihrer Gründung verfochten.
_ Hinsihtlich der deutsch-italienishen Wirtschaftsbeziehungen seien zwei Tatsahen niht ohne Bedeutung: Das Primat der deutshen Firmen unter den ausländischen Ausstellern auf der Mailänder Messe, die praktisch den italienishen Fndustriemarkt bedeute, und das Primat der italienishen Provenienzen auf dem deutshen Obst- und Gemüseeinfuhrmarkt; zwei Symptome, die allen Kreisen zum Troy die Möglichkeit eines Ausbaues des deutsch-italienischen Austausches garantieren. Die deutsch-italie- nische Handelskammer habe im vergangenen Fahre ihre Dienst- leistung troy wachsender Schwierigkeiten aufrehterhalten und! verbessert. Fnsbesondere stiegen die Gesuche um Fntervention wegen Handelsstreitigkeiten und um Schiedssprüche, ein Zeichen des Vertrauens, das die Kammer iva Die in den Ruhestand | tretenden Vorstandsmitglieder, Dir. Walther Matthis und
| Syndikus Karl Mahr wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. | Zufuhren | Zu- (+) bzw. | Nah Erstattung des Finanzberihtes durch den Schaßmeister Ju I) bus. | von Abnahme (—) j Cav. Uff. Oscar Grill, übernahm der italienische General- Abnabme(—)| geshlachteten gegenüber konsul Comm. G. Pascale die Leitung der Geschäfte und gegenüber | Tieren der {lug die Wiederwahl des durch einige neue Persönlichkeiten ver Voruoéle| zum Fleisch- Vorwoche aus Bank- und Handelskreisen ergänzten alten Vorstandes vor. aas marft 2) in vH | Das neue Präsidium seyt sich wie folgt zusammen: Präsident: | V Geh. Ut C Dr. Axthurx von einberg, Vizepräsident
| 34 152 7,1 : 3631 | 6 303
S4 00D; QSD-: S Gd. S S D (S. S: M D: S 0-0. E S 9:0. O D Mm :ck. ck D S D -@..S D. D M O
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O N i Reichsnährstand ermächtigt, die Neuanpflanzung von Europäer- Frankfurt a. M. — —20 : LE : :
ee une die gleiche Halt des Vorjahres. Die bisherigen | Neben u weinbergömähiger Nuhung von seiner Genehmigung 7e M Stuttgart
an Zun: Die ) : i : : ngig zu machen. Dies erwi als notwendig, da ne R
Aussteller sind diesmal R G an ra d o Aaditellez versuht wurde, minderwertige Massenträger wie die Müllerthur- Btannbeim R
baben I e Rel Baan Velalibera See im Maschinen- Ge und die Figrebe auf rein landwirtscaftlihen Böden der ArenE E
* : t Í : iederungen und Täler anzupflanzen; diese Massenträger ver- ——- und Apparatebau, viele neue Firmen eingereiht. Die gute Be- *: ; ia “0 ; j / min- Teaundee tis ist ein Zeichen dafür, daß die deutsche Se alvaran- mögen mit ihrem mengenmäßig zwar großen, aber gehalt S |
err L 4 T S i; è derwertigen Erzeugnis nicht nux den Ruf des deutshen Weines Ene n Geschäft der Frühjahrsmesse mit großer Zuversicht ju schädigen, bein fie G a A s Ma bee N die un entgegensieht.
nteresse der Volksernährung zweckmäßiger dur landwirtschaft- liche Kultur ausgenußt werden.
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) Die im Dezember gültigen geseßlichen Großbandelspreise für Roggen, Weizen, Hafèr und Futtergerste fiehe in Nr. 283 vom 4. De- zember 1934, — 2) Mus füheliche Pauelahe dingungen für andere Gerste siehe in Nr. 288 vom 10. Dezember 1934. — ?) Wo mehrere s vorlagen, find aus diesen Durchschnitte L S 4) Gute. E Ati lee 206,2. — 9) Vierzeilig; zweizeilig 195,0. — Für Industriezwecke. — ®) Winter- und JIndustriegerste. — ommer- und Zndustrieger}le. : Preise e Tes Getreide, cif Hamburg: Weizen: Manitoba I 92,0, Manitoba Il 88,9, Rosafé 65,5, Barusso 62,1; Gerste: Donau-Russ. 82,5.
Berlin, den 10. Dezember 1934.
Einfuhr von Getreide, Butter, Käse und Eiern in das deutsche Zollgebiet (Spezialhandel) im November und in dem Zeitraum Januar bis November 1934.
Statistishes Reichsamt. Verkehrswesen.
Zusammenschluß der Unterweserhäfen.
Die Häfen an der Unterweser haben sih zu einer Verein! gung zusammengeschlossen, um eine A Zusammenarbeit zu gewährleisten. Diesem Verbande gehören an die Hasen Bremerhaven, Wesermünde, Nordenham, Brake, Elsfleth u Oldenburg. Der Führer -der deutshen Schiffahrt, Staatsra Eßberger, hat zum Führer dieser Gemeinschaftsgruppe den
Fanuar bis Novbr. 1934
Wert | 1000 NM
Marktverkehr mit Vieh vom 18. bis 24. November 1934. (Nach Angaben der 46 wichtigeren Vieh- und Shlachthofverwaltungen.)
| Lebende Tiere
davon aus dem Ausland?) |
[ Auftrieb davon unmittelbar auf dem zum demn Schlacht- Viehmarkti | Schlachtho! | bof zugeführt
Tiergattungen in8gefamt
3130 640 393 70
31 022 20114
5 950
ie für das Baugewerbe arbeitenden pee oe waren e Alie(Hatb und E s R O
eí zäfti . Vor i: : Ç t Ê- Le I l h A ¿ èÏ L i
beschäftigt als im Vormonat. Die Besserung der Beschästigungs Weichkäse) Rükstrahler angeboten. Es. sei deshalb darauf hingewte a A Fresser 439 359 65 — 904 Handels8abkommen mit Rumänien bis zum mitunter die so angebotenen Rüstrahler niht den geseß! : 98 976 95 313 1 803 30 779
I z Far-4 0 N j lage der chemischen Jundustrie hielt auch im Berichtsmonat an G : evliden Anforderungen entsprehen und daher nur noch bis 31. Marz - 106 260 88 819 |
Gemessen an der Gesamtbeshäftigung waren die im Spinnstoff- Ch u, Feder i i 695 766) 65705 | verwendet werden dürfen. Ab 1. April 1935 dürfen jedenfalls 10 917 9 743
ewerbe vereinzelt vorgenommenen Entlassungen nicht sehr be- wild C1 Dio Moi 2aufträge G S E Í ‘i i i s eutend. Die Weihnachtsaufträge haben den guten Geschäftsgang in nur noch solche Rüstrahler Na, finden, die L enen 1000Stük kalish-Technishen Reichsamt zugelassen sind. Diese zugela} rei l 560 Kühe. 9) Waibe und viertel Viere sind, inganze Tiere amaevechuet, in, deg -Doblen
29,0 31. Dezemöer 1934 verlängert.
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H 20 O Bukarest, 10. Dezember. Die Verhandlungen über ei
97 ars 1, 10, ; gen über ein neues
27,2 | 405 383 deutsh-rumänishes Handelsabkommen sind noch nit beendet. JInfolgedessen hat die rumänische Regierung der Reichsregierung
mee evt das zum .15. Dezember gekündigte Handelsabkom-
: men nebst Zusabprotokoll bi ; ; - Statistisches Reicheamt. | Mugen E
Kälbe1
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9 366 616 115 626
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Statistisches Reichsamt.
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der papierverarbeitenden Jndustrie weiter gehoben und vereinzelt Einstellungen von Arbeitskräften ermöglicht. Beim Holz- und Schnißstoffgewerbe ist das geringe Ansteigen der Zahl der Arbeits- losen auf die Freisezung von Zimmerleuten aus dem Baugewerbe zurüdckzusühreu.
E 44 mitenitatie M auf Seegrenzschlachthöfe
Berlin, den 10. Dezeinber 1934.
1199 789 Rückstrahler tragen das Buchstaben P. T. R. Auf
beim Einkauf achten.
eichen dieses Reichsamts, die ieses Beiden muß also der Bauek