1829 / 79 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 20 Mar 1829 18:00:01 GMT) scan diff

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R R E T E E A at t E Ez GE

‘seben, womit die Minister ihr drohten ; ohne daß fúr die poli-

ehrenwerthe Herr‘/, fuhr der Redner fort, „die Veränderung

- Einwürfe auf die vorgebliche Unbeständigkeit des sehr ehren-

dulden ?// Der Redner sprach sich auch dahin aus, daß er in der- neueu Maaßregel durchaus keine Sicherheiten für die protestantische Kirche finden könne, und daß es ihn um so mehr wundere, dergleichen Sicherheiten zu vermissen, da, wie es heiße, der General-Anwald dem sehr ehrenwerthen Herrn (Peel) bei Entwerfung der Maaßregel behülflich gewejen seyn soll. Obérst- Sibthorp forderte jeine protestantischen Brüder auf, sich. dem Einbruche in die Constitution zu wider-

tische Apostasie derjenigen, welche bisher die protestantische Sache unterstäbt hätten, und jeßt die Vertheidiger der Katholiken ge- worden wären, ein einziger Entschuldigungsgrund angeführt worden sey. Keine Sicherheit habe man den protestantischen Einrichtungen ‘gewährt, denn unmöglich kônne man die Be- schränkung der 40 Sh. - Freisassen sür eine Sicherheit ausge- ben wollen. Der sehr ehrenwerthe Herr meine zwar, der von ihm vorgeschlagene Eid werde die Katholiken zufrieden stellen; er aber (Oberst Sibthorp) müsse bemerken, daß dieser das Volk von England die Protestanten des Landes nicht zufrieden stellen werde. (Hört!) „Seitdem der sehr

seiner Gesinnungen angekündigt hat, sind mir so viele wun- derbare Veränderungen vorgekommen, daß ih in der That nicht weiß, wo ih siße, oder auf welcher Seite des Hauses ih eigentlich meinen Plaß einnehmen sollte. (Man lacht.) Am heutigen Abende selbst ist es mir vorgekommen, daß ein ehrenwerthes Mitglied (Sir Thom. Lethbridge), der bisher einer der heftigsten Gegner ‘der Maaßregel gewesen ‘ist, sich plôblich umgewandt hat, und ihr Vertheidiger wurde.‘/ Der Redner verglich demnächst diesen Meinungswechsel mit den Bewegungen eines Wetterhahns und mit dem Farben- spiel eines Chamäleons doch, fügte er hinzu, das Volk von England werde sich niemals zu dem Glauben dieser Apostaten bekennen. Er bitte daher auch den sehr ehren- werthen Herrn, mit der Maaßregel nicht fortzufahren, da man sich von allen Seiten im Volke dagegen sträube. Zwar könne der- selbe demunerachtet sein begonnenes Werk fortsezen wollen, doch so schloß der Oberst das Volk von England werde, dem Him- mel sey Dank, es nicht zugeben, daß man ihm diese Maaßregel aufdringe, wie man etwa eine Kugel in den Schlund eines Pferdes hineinzwinge. (Lautes, anhaltendes Gelächter.) Sir John Néwport nahm sich der Concessions - Maaßregel schr beredt an und sagte namentlih, in Bezug ‘auf den vorher- gehenden Redner, daß derselbe eigentlih gar feine Antwort verdiene, denn er habe lauter Argumente ad personam und niht ad rem gebraucht. (Hört, hört !) Derselbe habe, an- statt sich auf Gründe gegen die Sache zu stüßen, alle seine

werthen Herrn (Peel) basiren wollen; diesem Staatsmann müsse jedoch er (Sir J. Newport) sein unbedingtes Lob er- theilen. Hr. Husfisson entgegnete zunächst Einiges aus die Bemerkungen des Mitgliedes für Oxford (Hrn. Eskcourt), wobei er sagte, daß das Unterhaus zu allen Zeiten befugt sey, die- Frage in Bezug auf die Katholiken zu untersuchen ; sowohl wenn sie von einem Mitgliede des Hauses angeregt werde, als besonders wenn ihre Erledigung von dem Throne her, als nothwendig für die Sicherheit und den Frieden des vereinigten Königreiches, befunden werde. Er habe. mit dem hôchsteu Interesse dem geschickten, klar durchdachten und eines Staatsmannes würdigen Vortrag seines sehr ehrenwerthen Freundes (Hrn. Peel), gestern zugehört und er müsse für das Vergnügen, das ihm diese Rede gewährt, seinen innigen Dank aussprechen. (Hört, hört!) Jedes Gedankens, den sein sehr ehrenwerther Freund darin entwickelt, habe er sich herzlich erfreut ; niemals aber, seitdem er ein Mitglied diejes Hauses sey, habe ihm die Rede irgend eines Ministers auch nur halb fo viele Freude gemacht, als däs, was er seinen sehr ehrenwerthen Freund das Priricip der Bill habe nennen hôren, nämlich: DAS Verschwinden aller bürgerlichen Unterschiede und die Gleich- stellung aller politischen Rechte.// (Beifall. ) Er müsse be- kennen, die Maaßregel scheine ihm wirklich nach diesem Prin- cip entworfen zu seyn die Art, mit welcher man sie ein- geführt, sey einfach und gerade, und auf eine wundervolle Weise sey sie ganz darauf berechnet, das zu leisten, wozu sie bestimmt sey. (Béeifall.) Mit großer Erwartung sey er er- füllt gewesen, als der Minister sich zur Erklärung. der Maaß- regel erhob; denn da dié wichtige Frage zum erstenmale zu einer Regierungs-Frage gemacht worden, so sey er. begierig gewesen, zu wissen, wie man sie von hier aus behandle. Es freue ihn nun, daß sein sehr ehrenwerther Freund , die Ver- antwortlichkeit seiner Lage einschend, alle Umstände- genau erwogen habe; auch freue es ihn, daß man bei Entwersung der Maaßregel nicht auf die eingebildeten Gefahren Rücksicht

daräber so Vieles hin- und hergeredet wotden sey ; Und

tönnte, wenn es einen protestantischen König, von

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man ‘sle daher nicht mit einem Gefolge von beschränfe Bestimmungen belästigt habe, um folchen eingebildeten fahren- vorzubeugen. Der Redner erwiederte darauf Ei gegen die (gestern erwähnten) Einwürfe des Herrn F, ( ton, welcher gesagt hatte, daß sich in der neuen Maas feine Sicherheiten für die protestantische Kirche fj „Sind etwa,// sagte Herr H., „für die bestehende g nicht Sicherheiten genug in der Constitution desReichez den beiden Unions-Äcten mit Schottland und Jrland, iy Ober- und Unterhause, so wie im Throne selbst ? (Hört, h Fs nicht Sicherheit genug da in der Gesinnung und ij Neigungen des Landes, in der Masse des Eigenthum der Jntelligenz, welhe damit quf das Innigste verby sind? (Hôrt, hört!) Dies sind die Sicherheiten und ( vegarden der bestehenden Kirche, und wer mehr verl, dem rufe ih zu, daß sie schon reichlich genug damit vei sey.// (Hört!) Der Redner drückte alsdann seine f darúber aus’, daß in Bezug auf die Englischen Kath durchaus nichts in der Maaßregel sey, was diesen dèj nuß der ihnen bewilligten Freiheit trüben könne; und fertigte hierauf die Verwaltung des Jahres 1825, zu cher er selbst gehörte, gegen den Vorwurf, daß man | nicht mit größerem Nachdruck wider die katholische Y tion verfuhr. Er stellte vor, daß sich seitdem das lihe der Lage Jrlands bedeutend vermehrt habe daß die Minister die rehte Zeit gewählt, um die regel zur Beruhigung dieses Landes einzubringen. vorgeschlagenen Wahl - Beschränkung erklärte“ er sich minder einverstanden ; sie sey weder nothwendig, noch | sagte er, inzwischen wolle er auf das Urtheil derjeni rúckgehén, die Jrland genauer fennten, als er, und er auch, ehe er dem Erfolg der andern Maaßregel in den Weg legte, lieber auch dieser seine Beistimmung gel Hr. Estcourt erwiederte Einiges auf die von Hrn, Hus in Bezug auf ihn gemachten Bemerkungen. Hierauf | Hr. Batley von der Gefahr, die dem Lande daraus erw

ffe gegen ihn beschränkt hätten, er doch nur auf einen ven Rücksicht nehmen wolle und zwar sey dies das lebte daß er von persönlichen Vorwürfen Notiz nehme. eits habe ih,‘/ sagte er, „die Ursachen erklärt, weshalb 'fár nôthig befunden, einen andern Weg als früher lagen; findet man diese, durch die Macht der Um- herbeigeführten Ursachen nicht hinreichend, so kann ih mir helfen, denn ih weiß nichts mehr hinzuzufügen. Wenn ein edler Lord (Uxbridge) mir heute ähnliche Vorwürfe ge- somuß ich diesen in seiner eigenen Familie auf sehr achtbare iele einer gleihen Meinungs - Aenderung verweisen“/. \\xbridge erhob fih hastig und ersuchte den Minister, Hemerkungen über irgend Jemand aus seiner Familie en. Hr. Peel bat den Lord um Verzeihung, be- ch jedoch auch weiter auf den Btuder desselben (Mar- von Anglesea), der durch seinen Aufenthalt in Jrland (ls von der Nothwendigkeit der Maaßregel überzeugt sey. Der Redner gab hierauf neuerdings ein Resumé in Verfahren seit 1827, in welhem Jahre die Majo- ves Unterhauses für ihn und gegen die fatholische Frage n sey; als darauf im Jahre 1828 die Majorität sich ihn gewandt, da habe er es, . seiner Vérantwortlichkeit für nothwendig gehalten, die Verwaltung Jrlands hen. Er habe sich zurückziehen wollen, da er in der ität sih fand; gber damals wäre er schon der Meinung n, daß die Zeit gekommen sey, eine Erledigung der Frage zu en, Ér gedachte hierauf seines Verhältnisses zu Hrn. Can- von dem seine Motive, und zwar auch damals, als er (Hr. sch zurückziehen wollte, immer als rein und ehren- anerkannt worden seyen. Er bewies hierauf, daß hon unter der Verwaltung des Lord Liverpool der ch vorgeherrtsht habe, ein einiges Cabinet zu bilden. M dem Vorwurfé, als werde das Parlament von dén ern mit der Maaßregel überrascht, reinigte er sich lls, indem, abgesehen davon, daß bereits seit 16 Jah- je Frage. eine parlamentarische geworden sey, er auch am 5. Febr., als am ersten Siküngs-Tage dieser Ses- auf eine ihm vorgelegte Frage geantwortet habe: die regel betreffe eine allgemeine Beseitigung der auf den lifen lastenden Beschränkungen, jedoch würden dabei einige hmen und andere Anordnungen statt finden. Einige mach- Maaßregel es zum Vorwurfe, daß sie eine so vollständige ipation bewillige; er müsse jedoch wiederholen, das

fatholishen Ministerium - umgeben, oder mit einem fal schen, ersten Lord des Schaßes hätte. (Gelächter.) Ert noch weiter sprehen, mußte sih aber, man von ( Seiten „zur Frage“ rief, - auf seinen Plaß niederl Oberst Peel erklärte hierauf noch, warum er, tros der nungs-Aenderung seines sehr" ehrenwerthen Verwandw seinen früheren Gesinnungen beharre. Er habe geg! Katholiken- als Körperschaft sowohl, wie als Indi nichts einzuwenden; er habe es nur mit ihrer Religi

thun, welche er hasse; namentlich aber müsse er von de ländischen Katholiken sagen, sie seyen die Jnstrumente ip, nah welchem man dabei verfahren . sey, heiße: Priester. Hiegegen erhob sih Sir Francis Burdett, h stellung aller bürgerlihen Rechte. Wenn cher sagte, das Jrländische Volk befände sich eben so nkine Schuld zu bezahlen hätte, so sey es besser, sie ganz als irgend ein andres, unter dem Einflusse der Pit Einem Male abzutragen, weil, so lange noch ein wofür er Beweise zu bringen im Stande sey. (Man rusand bliebe, die alten Ansprüche sich" immer wieder von der einen Seite: „Nein, nein!‘/ von der Andern: „M würden: vernehmen lassen. Jn-Bezuúg auf den, der hôrt!‘/) Es sey factish, ‘daß die Minister es vor Ki jegel vorgeworfenen Mangel an Sicherheiten fük die beklagt hätten, daß die Jrländischen Priester ihren Eantischen Kirche, bemerkte er, daß er durchaus nicht verloren und man daher niht mehr im Stande s} worin eigentlich die begehrten Sicherheiten bestehen Volk zu controlliren. (Hört! Nein, nein!) Bei “der F und daß, indem man die Katholiken auf gleichen Füß von Clare, welche die Mitglieder des Hauses immen übrigen Dissidenten gestellt habe, man dem Volke bringen, hätten die Priester ihre Pflicht gethan, dol mehr zu Willen handle, als wenn man etwa. vor- ihr ganzer Einfluß ihre Gemeinden nicht bewegen fönnFgen hätte, die fatholishe Religion dem Staate zu Herrn Fißgerald zu stimmen. Die Priester seyen gezuFpriren für den Unterhalt ihrer Geistlichen zu sor- dem allgemeinen Impuls zu folgen , den ‘das Volt end eine Controlle über die Unterhandlungen mit habe; darum- stehe dieses auch keineswegs unter ihrMmischen Stuhle zu fühten, in welchem Falle gewiß trolle. (Nein, nein! Hört, hört!) Der Redner nahen worden wäre, daß dergleichen Vorschläge dem Krô- auf die Katholiken auch gegen alle andere BeschuldisM-Eide widersprächen, und die Sicherheit der protestan- in Schuß und bat das Haus, den Sophistereien, Kirche untergrüben. (Hört!) Auf die eingegangenen einige Mitglieder vorgebracht, um die: Erledigung del riften, sagte der Redner, habe er ganz besondere Auf- in die Länge zu schieben , kein Gehör zu geben. VetisMmkeit verwandt, und în dem Junhalte derselben eine man den Katholiken die Gerechtigkeit, so würden dic rbare Uebereinstimmung bemerkt, was auf eine gemein- selbst ein mitleidiges Herz für sie haben, wiewohl dische Leitung und Quelle hindeute. (Hört, hört!) Die nenten der Maaßregel, wenn die Steine schreiben iWicherheiten aber, welche man hauptsächlich begehrte, diesen auch gern zugeredet hätten, ihre Petitionedie Unterdrückung der Association, die Beschränkung so zu unterzeichnen, wiedie Hunde es gethan hätt@Frländischen Wahl -Freiheit und daß fernerhin feine lächter) wenigstens wie die Repräsentanten der Men in diesem Lande Aufnahme finden sollen (Hört!); denn er habe unter den Namen der antifatholischen Bitten fänden sich jedoch in der vorgeschlagenen schrifren mehrere Hundewärter und Hüunde- Abrichter “regel alle gewährt. (Lauter Beifall.) Hätte man (Gelächter) Er hofe indessen, das Haus werde sid) Sicherheiten wohl erlangen föntien, wenn man solches Bilendwerk ‘nicht bethôren lassen. (Hört, hdFrseits den Katholiken keine Concessiönen bewilligte ? Nachdem noch mehrere Gegner - der Maaßregel ge|Fabe schon gestern die Frage aufgeworfen : „wenn hatten, erhob sich Hr. Peel und sagte. daß, wievwMeinen Vorschlag nicht haben wollt, so fagr mir, habt

meisten Einwürfe, die man vorgebracht sich auf p?isstwas unter den gegenwärtigen Umständen “Besseres chlagen 2/4 aber niemand habe bis jeßt noch auf |

genommen habe, von welchen bei den häufigen Discussionen

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diese Frage geantwortet. Man begnüge sch, ihm zuzu - ¡eLóôse nur das Parlament auf! ‘/ bies lede e E: viel, als sagen, man solle zugleich die fatholishe Association und die Wahlfreiheit in Jrland so lassen, wie sie sind. (Lauter, anhaltender Beifall.) „Welche Minister (sagte er) fönnten das wohl seyn, die jeßt eine Auflösung des Parla- mentes anzurathen vermöchten, um auf diese Weise den unru- higen Zustand Jrlands nicht bloß so zu lassen, wié er ist, sondern durch die getäuschten Erwartungen noch zehn Mal zu ver- mehren? Denn wer würde sich in Jrland nicht getäuscht finden, wenn, statt des bisherigen, neutralen Gouvetrtiements, plôblich ein solches aufträte, das mit Strenge verführe und so alle Hoffnungen selbst vernichtete ?// Der Redner {loß mit der Bemerkung: da kein einziger der aufgetretenen Oppo- nenten ihm die vorhin erwähnte Frage beantwortet habe, so sey dies für ihn ein genügender Beweis, daß fein anderer Weg, als der von ihm bezeichnete, eingeschlagen werden könne. (Die Rede des Ministers wurde von anhaltenden Beifalls- zeichen begleitet und ihr folgte unmittelbar die gemeldete Ab- stimmung, mit der großen Majorität zu seinen Gunsten.)

London, 10. März. Der Herzog von Clarence gab vorgestern -auf seinem Landsiße in Bushy-Park ein großes trags) D0e/ dein auch der Herzog von Cumberland bei- wohnte.

Fn Beziehung auf die Minorität, die bei der Abstim- mung am 6ten im Parlament sih ausgewiesen hatte, macht die Times folgende Bemerkungen: „Wir fordern ganz Eng- land auf, uns ähnliche 160 Jndividuen (aus so vielen be- stand nämlich die Minorität) aufzuweisen. Es würde eine große Beleidigung gegen die allgemeine Jntelligeiz der Stadt seyn, selbige mit einer gleichen, auf gut Glü in. den Stra- ßén aufgegriffenuen Anzahl von Personen, vergleichen zu wol- len. Sie bilden eine vortreffliche Verbrüderung der aner- fanntesten Starrköpfe des Unterhäuses, begabt mit einer Gat- tung. von nicht zu érshütternden Ansichten, welche dem zu- nehmend strahlenden Lichte des Wissens ewig undurchdringlich bleiben, und mit gläubiger Treue die verlassenen Altäre des Bigottismus und der Intoleranz umflammern. Möge das Volt von England die zwei Listen (der Debatten nicht zu erwähnen) durchlesen, und sich über diesen so höchst wichti- gen Gegenstand eben so verständigen, als über die. einfachste Sache im gewöhnliche Leben. Es wird dann Alles, was Erfahrung, Kenntnisse und Beredsamkeit besibt, auf der einen Seite und Alles was unwissend, von Vorurtheilen befangen und thdörigt ist Männer, die nicht über ihre Mase hinaussehen können, und die nicht im Stande sind, über irgend einen Gegenstand eine selbstständige Meinung zu fassen, auf der andern Seite finden. Kann unter solchen Umstän- den auch nur der geringste Zweifel statf finden, wélche Seite unser Zutrauen und unsere Ahtutig am“ meisten verdient 2/

Dagegen sagt der Courier über denselben Gegenstand: „Wir fühlen uns veranlaßt, eine oder zwei Bemerkutrigen uber die Benennungen von Thoren, Lahmen, Blinden, Tau- ben u. s. _w. zu machen, die man im Parlament denen bei- gelegt hat, die noch immer gegén die Emancipation sind. Ein Hundert und sechzig Duniinföpfe und Bigotte, gegen Z48 Männer von Genie, Kenntnissen, Liberalität u. #\.-w. ? Wahrlich das ist viel! Dúórftén wir indessen so frei seyn, die Whigs daran zu erinnern, daß wenigstens ein Drittheil der Majorität noch vor ganz Kurzem in die Cathegorie der 160 gehörte? Nach der Lehre der Whigs bestand mithin dieses Drittheil damals aus Puppen und Narrén, die erst ihre Eselshäute und Narrenkappen von sich warfen, nachdem sie gelernt hatten, Ja statt Nein auszusprechen. Uns scheint es der Wichtigkeit der Sache angemessener zu seyn, sich in den Schranken gewöhnlicher Höflichkeit- zu halten, den Gegnern freies Feld zu lassen, ihre Einwendungen ruhig anzuhören, und den Sieg nicht durch Geschrei und Verhöhnung, sondern durch úberwiegende Gründe und unwiderlegliche Thatsachen zu erringen. “Wir fürchten aber, die Whigs werden ihrem alten System. treu bleiben, und es, wie fonst, auch jeßt viel leichter finden, ihre Gegner zu Boden zu schlagen, als ihnen zu antworten.

Der Standard behauptet, daß Sir N. Tindall an die Stelle des Sir Ch. Wetherell, der am 6ten in der An- gelegenheit der Katholiken gegen die Minister stimmte, zum General-Anwaid bestimmt sey.

Der Examiner will aus aguthentischer Quelle wissen, daß