1830 / 127 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Publikums.“

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die ihm diese- verspätete Denunciation eingesandt haben, zu seiner Rechtfertigung namhaft zu machen / so fann ich im voraus sagen, -daß die Korre!pondenten des Courítèrs sich auf die Berichte der unzufriedenen Chefs, so wie derer berufen werden, welche niht mehr am Staats Ruder fißen, unaufhör- lich Jntriguen angesponnen und sih für gelinde des Mannes erflárt haben , der die Ordnung wiederherstellte und les Fortdauer des Räubens und Plünderns verhinderte. I) frage Sie, verdienen solche Quellen das Vertrauen 2 tier so aufgeklärten Nation, wie der Jhrigen? Se st zugegeben, der Präfident habe wirklich cine Comité - er nannt, um eine Verfassung vorzubereiten, wovon ich jedoch nichts weiß und woran t 9 lauge zweifeln werde, bis man mix die Beweise dafür vorlegt, 0 bleibt immer noch die Frage, wo denn die Intriguen , Machinationen und Staas- streiche seyen, welche man dem ‘Präsidenten vorwirf Ne wiefern würde der Chef Griechenlands cadelnswerth seyn, wenn er Organisations - Pläne vorbereitet hätte, Um sie dem neuen Souverain vorzulegen? Jeder Unparteiische wird mir zugeben, daß der Präsident selbst in def Be E seiner Pflichten verleßt haben wurde. Jeßt frage ich den Ret iev was war seine Absicht, als er zu Cnde des Monats März eine so hestizge Denunciation gegen den Präsidenten erschel- nen ließ? Sollte man nichf glauben , -der Berfasser jeues Artikels wolle aufs Neue Unruhe ín Griechenland tyregen und Mißtrauen in die Brust des neuen Souverains säen: Fch kann dem Verdachte nicht Raum geben, der Courier habe wirklich dieje hinteruüstigen Absichten, îch erfläre aber, daß wenn sie von diejer Art ind, der Zweck gänz- lich verfehlt ist; denn der Prinz Leopold kennt die gauge Reinheit der Absichten des Práäfidentei, nebsi allen Derails scines musterhafren Benehmens, und hegt die höchste Achtung und großes Vertrauen gegen hn. Wäre nur von mir die Rede, so würde ich diese neue Replië unterlassen haben ; jo handelt es sich aber um die Bertheidigung eines Landes, dem ich jeit 6 Jah- ren mit. allen Kräften meines Geistes diene, um die Verthei- digung des Charatrers eines Mannes, dew ich verehre , weil ich weiß, was er für fein Vaterland gethan hat und wie sehr er cs üebt. Ungeachtet der arme meiner Erwide- rung erfláre ich, daß ich Ztiemand habe veleibigen wollen, daß ich es nicht wollen konnte, da ich den Bersa}jer der Ar- tikel, welche ih widerlege, nichl êenne. Nur das Gefühl der Ehre und Billigkeit jo wie der Wunsch, einen abwejenden Freund zu vertheidigen haben meine Zeder geleitet. Ale großherzigen Seelen werden teln Betrage biligen. Dieje Erklärung, welche jeden Unpartetischen überzeugen joll, wird die lebte seyn, und, ich schließe diejelbe mir dem Vertrauen auf die Rechtlichkeit und das gesunde Urtheil des Engli]chen

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Berlin, 6. Mai. Nachrichten aus Stettin zufolge, hofst man einen ergiebigèen Heritigsfang in der Ostsee, weil dgs Cis an denKüsten der Ostsee meilenweit und lange geitanden und der Fisch unter diesen gegen die Stürme Schuß Jeu P gefunden . hat Jn Neuvorpommern soll viel Hering ge-

- fangen und gesalzen seyn. , Auf der Junjel Usedom sind zwar

im Monat März in den Königl. ‘Pacfháusern nur 149# Tonne Hering gepackt, indeß ist . der meiste Hering, wie dies im Frúhjahr gewöhnlich geschieht , zur Bereitung von Búcklingen angewandt und zu 73. 7e 10 Sgr. pro Wall (80 Srück) verfaust worden. Mit Neben, von denen viele in den Stürmen verloren gingen, ik wentg gefangen und meist mit Garnen gesischt worden / namentli wurden in

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Uekerilz mit einem Zuge 1500 und in Peenemünde mit zwet

Zügen 4000 und 6500 Wall gefangen.

Gartenbau - Verein.

In der 28sten Versammiung des Vereins zur Beför- derung des Gartenbaues in den Kduigl, Staaten, am 9. Mai c., wurden, auper anderen das ]pezielle Interesse der Gesellschaft berühretiden Gegenständen, zum Vortrage ge- bracht: die in der nächsten Versammlung zur Abstimmung fommende Beurtheilung der eingegangenen Preisschristen úber: die Frage: ob durch fünstliche Befruchtung die Farbe der Blumen einer und derselben Art, sich ändern läßt; Mit-

theilungen aus dem botanischen Garten zu Petersburg

Neueste Börsen-Nachrichten. Frankfurt a. M., 3- Mai.

über den Werth der Angurien und die Art und Weise ihrer Anzucht, um se zu derjenigen Vollkommenheit zu bringen, in der sie in Rußland als Lieblingsspeise die Tafel zieren ; Bemerkungen über die Veränderung -der -Blumenfar- ben bei ausgewahsenen Pflanzen, nah den bei dem Garten - Vereine in Perleberg angestellten Versuchen ; Nachricht von dem Verfahren , Baumpfähle dadurch dauerhaft zu machen, daß sie einige Tage lang in Kalk- wasser gestellt und, nachdem sie wieder trocken geworden, mit verdünnter Vitriolsäure bestrichen werden; Bemerkungen über den Werth und- die zweckmäßige Kultur der Weberkarde (Dipsacus fullonum L.); Nachricht von der Eßbarkeit der jungen Sprossen von Arundó gigantea (Ludolfia macro- sperma Willd.); Mittheilungen úber eine im Gebiete von Ra- gusa häufig fkultivirte Art Sprossen - Kohl und über den Werth von Astragalis virescens als neue Futterpflanze, so wie über die in der Vendée unter dem: Namen Chou cavalier fultivirte, besonders zu Viehfutter geeignete, Kohlart, die dort eine Höhe von 6 Fuß. und darüber erreicht.

Königliche Schaufßpie!e.

Freitag, 7. Mai. Jm Opernhause: Othello, Oper in S Abtheilungen, mit Tanz; Musik von Rossini. | tag, Königl. Kammersängerin : Desdemona, als Gastrolle.)

Zu dieser Vorstellung sind nur noch Billets zum Par- terre und zum Amphitheater zu haben. i j

Im Schauspielhause: 1) Tuéobald, ou: retour de Russíe, vaudeville en 1 acte. 2) La Maitresse, vaudeville: en 2 acles, 3) Le Conscrit. pièce comique en 1 acte.

Königsstädtisches Theater.

Freitag, 7. Mai. -Das Mädchen aus der Feenwelt, oder -

Der Bauer als Millionair.

Rer: 14 mer 08 €- Den 6. Mai 1830.

Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufs. Cour.) Zj, [Sre ¡Geld

(Z] brief (Get1 4

St-Schuld-Sch.| 4 (1015 (1014 tou. Pfandbr. 1065 (1055

Pr. Eng]. Anl 18/ 5 [105 | “|Kur- u. Neum. do.| 4 [1062 Pr Engl. Anl. 22 105 |

Kurm Ub. m.l.U. 1012 (1007 Pomm. Dom. do.| 5 [104 [103 Neum.Int.Sch.d. 1014 [1007 Märk. do. do. 104 1103 Berl, Stadt- Ob. 1024 [1023 fOstpr. do. do. 104 [103 Königsbg. do. 1100 | hükst. C. 0K u r Be Elbinger do. c 1025 | IZ.-Sch. d.K.u.N.| —\ T7 Danz. A Ln 24 r S ne: Du

VY est. db.A.| 4 1102; Toll. vollw. Duc. VWestpr. Ptdb.!/ ä Ren ad

dito dito ‘Bil 411023 |.— lebe Ds * [1022 ÎFriedrichsd’or 14 | 135 A-

Grosslz.Pos. do. f Ostpr. Pfandbr. 102 [1013 fjôisconto .. (A

É EOEOE O E M S T E E I S N E N O 2 R A A, G i h : Preuf/s.Cour. Wechsel-CoUurs.

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ter 250 Fl Kurz _11435 [143% a As i L 2 Mt. 1435 1427 Hamburg k. [Kurz 1517 (1515 ““díto : +2 -ME 1502 [1502 Lonion ‘2 218M. 6 2932| Paris A2. Db: 812 |-81F Wien in 20 Xr 1200 1033. [1035 Augsburg ô y 2 Mt. 1035 | Breslau 2 Nit. 995 Leipzig . |Uso 103 1025 Frankfart a. M. WZ P L 2 Mt. F 1025 Petersburg BN.-. ..+- 1 1 3 VVoch. 30rz| Warschau Î . [Kurz ‘1/100

Auswärtige Börsen. aru rs, 4. Mai. Ui L A Oesterr. 5proc. Metall. 1013. 4proe. pr. ult. Jj. art.-Ob- lig. deazl 1391, Baok- Actien dexi 1374. Rass. Engl. Anl. 1094. Russ. Anl. Hamb. Cert. 1045. Poln. pr. ult. 132. Dän. 3proc. desgl, TAE :

L

St. Petersburg, 27. April. Hamburg 3 Mon. 952. Silber-Rúubel 367 Kop. 9proec. Insc-

in Bank-Ass. 1083.

Oesterr. 5proc. Metall. 1014. 4proc. 97+

Bank Actio 162% Partial-Oblig. 1333. Geld. 22proc. Metall. 614. proc. 274. Loose zu 100 Fl: 1844. Brief

Paris, 30. April.

Zproc. Rente per compt. 83 Fr.-50 Cent., sin- cour. 83 Fr. 50 Cent.

5proc. per compt.

(105 Fr. S Cent, fin cour, 105 Fr. 85 Cent, - 5proc. Neap. 93, Fr: 70 Cent. 5proc. Span. 835 Fr.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

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Redacteur F ohn. Mitredacteur Cotte L.

(Dlle. Son-

Schlesische do. 1074 [1065 i;

Allgemeine

Preußische S

ibn

Ne 127.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

zu ernennen geruhet.

richts-Asessor

Brief.|Geld..

J

Über ausgefertigte Patent

das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen geruhet.

Befagnntmachunzg.

Zum 1. Juni d. J. wird die Fahrpost zwischen Thorn und © ) über Lippinken , Graudenz, Garnsee, Marienwerder und Mewe geht, von Thorn über Schuliß (neue Poststation) nach Bromberg, und von Brom- berg auf die Chaussée über Niewiesczyn, Schweß, Gruppe Mea Poststation), Neuenburg, Mewe und Dirschau nach

und Danzig, welche gegenwärti

Danzig geleitet.

Zu gleicher Zeit wird die Reitpost zwischen Browmbér und Danzig in eine zweispännige Schnellpoj{k veradadut welche denjelben Lauf, wie die Fahrpost, auf der Chaussée

nimmt.

Die Fahrposst geht von Thorn ab: fommt in Danzi s Montag 7 Uhr Morgens, Diensta anzig an:

nach Ankunft der Fahrpost Freitag : / 82 Uhr Abends. aus Warschau,

Donnerstag 6 Uhr Morgens ; geht von Danzig ab: fommt in Thorn an:

Monta ienst E aan A 6 Uhr Morgens, E 8 Uhr Abends,

Mittwoch 12 Uhr Mittags,

geht die Fahrpost von Thorn

nach Warschau ab.

In der Folge wird die Einrichtung getroffen werden , da die Fahrpost nah Warschau schon am Dienstag Abend, L Stuñden nah Ankunft der Post aus Danzig, nach War-

schau weiter gesandt wird.

Auf der Tour nach Danzig trifft die Fahrpost von én Dirschau am Dienstag mit - der S S So nach Königsberg in Pr. und am Freitag mit der Fahrpost

von Berlin dahin zusammen.

_ Zwistehen Bromberg und ang fommen- bequeme auf

| ang, welche Raum 4 Personen im Jnnern und einen Außenpla6 für 1 s

Druckfedern ruhende Fourgons in

Haben.

Die Schnellpo geht ab von Bromberg nail an in Danzig:

Sonntag | A, i i N Mittwoch) 12 Uhr Mittags, S 7x Uhr Morgens; „geht ab von Danzig: fommt an in Bromberg:

Monta( ! L a A, 9 Uhr Abends, Dienstag

Jn Dirschau trifft diese Schnellpost auf de

h - der Tour na

Bromberg mit der Schnellpost von Sieben in Pr. i

G O und E von leßterer diejenigen Per- achen au

ans abgehen. t f, welche auf den ‘Cours nach Brom- Dle Korrespondenz aus Warschau und Thorn für

ig 2c. E durch eine Anschlußpost wöchentlich D

O e Graudenz nach Gruppe befördert , woselbst sie

gon p An ¿Danziger Schnellpost aufgenommen wird. e gleiche Anschlußposk geht mit der Korrespondenz aus

Berlin, Sonnabend den Lten Mai

Sé. Köuigl, Majestät haben den bisherigen Karamerge richts-Rath. Brassert zum Geheimen Ober-Iribunals-Rath

Des Lange Majestät haben den bisherigen Kammerge- icht | ormann zum Regierungs-Rath und Justi- tiarius bei der Regierung e ene und das dat- 1 erhöchsrselbst zu vollziehen geruhet. i Se. Majestät der König haben dem daa: und BL lehrer Behrends zu Kliels, im Regierungsbezirk Magdeburg,

Freitag. 7 5 Uhr Nachmittags.

-

taats- Zeitung.

1830.

Danzig 2c. für Thorn und Wars î Grandenz ah 00 W chau von Gruppe úber u der Schnellpost kommen bequeme auf D s s ck04 4 d E T N 4 6 in Gebet A E ar

: agl 9 Sgr. pro Person und Meile incl j lon-Trinfgeld, wofúr 20 Pfund Gepäck frei bef E

ci fr A epácé frei befördert wer Feder Reisende kann aber uoch 30 Pfund E e L ezahlung des tacifmäßigeu ‘Porto, ‘im Ganzen also 50 Pfd. E sich führen. „Die Zeije- Esfeften müssen in Felleisen ver- packt seyn. Außer“ den 4 Perjonen im Hauptwagen können A Bei Mae gege Leguas von 9 Sgr. pro Meile, in 2: C velche auf jeder Stati 1 e fürdecung f L ) jeder Station gestellt werden, Be: Die Städte Thorn, Graudenz und Mari der den unter sich und mic bem L : 6 E Ei Ala Posten verbunden. Jaupt - Courje durch besondere ie Reitpost zwischen Thorn un j dieser Veränderangen ne E Ae Berlin, den 2. Mai 1830. Der General - Poftmeister. A 0A eTanntmach.ung.”“ Zum 1. Juni d. J. wird der j F i ni d. J. jeßt von Brombe

Ostromebfe, Kulm, Graudenz, Garnjee nach Mar LE führende Berlin - Bromberg - Königsberger Post - Cours von E ab auf die Chausseestraße des linken Weichsel-Ufers - er J iewiesczyu Schweß, Gruppe (neue Post - tation) i det verlac! u a dort über die Weichsel nach Marienwer-

| erlegt. ie Sadr- und Reit-Posten zwischen B 1b und Königsberg in Pr. behalten ü ¡Ubevine ALELAT Es Lebt Tami P alten ihre bisherige Abgangszeit. Die Fahrpost

von Bromberg ab: fommt in i SGagntag } L Ube Abends Mina‘) 8 Uhr Abends | nfunft der Fahrpost. von. Berlin, P ARend geht von Königsberg ab: Montag } 6 Ubr Ab Dounerstags 2 hr Abends

fommt in Bromberg an: Donerstag 1 Uhr früh und Sonntag § geht um 7 Uhr na “i Berlin weiter. A geht ab von N BIE as

é erg: ftommt an i erg: Montag J 10 Uhr or Dienstag ; Ses Donnerstag) mittags nach Freitag N Uhr Abends Anfkunst der Schnellpost 208 R geht ab von Königsberg: Diensta g u

A g: kommt an in Bromberg: Freitag } 1 Uhr: Nachm.

Mittwoch } 12 Ubr Sonnabend und fvliee LC ie Donnerstag} 5: Uhr- frúh na Sonntag Berlin Das

cis s Schnellpost an. Bei der Fahrpost kommen auf der. hau von Brom-

berg bis Neuenburg bequem eingerichtete | gerichtete, auf Drucffed ruhende, Fourgons- zu 6 Personen in f t a ; Dis Städte Fordon, Kulm, Graudenz und Garnsee wer- U Lanans@lüsse resp. nach Bromberg, Schweb, : Legriet ¿ i h

bindung geseht uverder mit dem Haupt -Cours in Ver- Der Post - Coure von Thorn nach. Ostromebke hört auf. Dagegen, werden von Thorn über Schuliß nach Bromber B U R ms Rait:-P osten, Jun Anschluß an den

/ erger- ut Q - iger - S Ae de id an den Bromberg - Danziger - Post- Berlin, den 2, Mai 1830.

: De? General - Postmeister.

Nagler.