1831 / 94 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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welche den gesunden Menschenverstand beleidigett- welche fremde Monarchen oder auch den Feind, ohne den mindesten Vortheil fürs Vaterland, erbittern und nur von den unsinnigen oder boshaften Absichten der Verfasser zcugen. Dergleichen Artikel werden von der Einsicht der Nation verdammt und ihre Urheber der dentlichen Verachtung preisgegeben, denn die daraus entspringende Erbitterung ilt von den s{hlinimsten Folgen. Was gewann z- B. die allgemeine Sache durch den Artikel, worin der Name - des Feldmarschalls Diedbitsh auf cine verhdhuende Weise etymologisch zerglicedert wurde, und welcher nicht cinmal wibig ift! Eine solche Rache ist ei- nes Polen.unwürdig./ Jm Meiteven Verfolg des Artikels wird be- sonders gegen den Polnischen Kurier geeifert, wegen dessen unwür- diger Schmähschrift gegen den Fürsten Lubecki, der fich doch so un- destreitbare Verdiensie um das Land durch die Gründung der Bank und des landschaftlichen Kredit-Vereins erworben habe. „Der Pol- nische Kurier//, heißt es unter Anderm, „seßt alle Wohlthaten des Kaisers Nikolas hintan, indem er stets aut die- Einrichtung der ge- heimen tg erinnert. Was jedoch diese letztere betrifft / so tann man diejelbe nicht dem Kaijer Nikolas zurechnen, da Se. Mazesiät in Jhrer Erwiederung auf die Note des Grafen Fezierski feierlich im Angesicht Europas erklärten, daß Sie von dem Bestehen dersci- ben in unserem Lande nichts gewußt haben. Schuldig find mithin nur die Minisier , welche Se. Majestät nicht mit Polnischer Offett- heit davon henachrichtigten. Wie sehr aber hat der Kaiser das matericlle Wohl Seiner Bone Unterthanen begünstigt! Die Errichtung der abLikein , dic Beförderung des FURL unserer Tücher und anderer abrikate nach Rußland, der befestigte Kredit , der Bau unserer akdstrafen, die Verschdneruitg Warschau?s ; alle diese Seine BemÜ- ungen um unseren Wohlitand dürfen, wenn mak gerecht scyn will, nicht mit Stillschweigen übergangen werden.“ _— Der Oesterreichische Beobachter enthält folgende Mittheilungen : i „Nachrichten von der Polnischen Gränze, die bis zum 51\ten d. M. reichen, melden, daß der General Rüdiger vom Bug her gegen Zamosc in Anmarsch war und die Avantgarde des General- Quartiermelsters Grafen F oll (welche am 16ten Krasnostaw erreicht hatte) am 19ten vor der obengenannten Festung erschienen sey. Der Polnische General Dwcernicki hatte sich auf allen Punkten zurücégezogen, und es scheint, nach dem Gang der von ihm ansgesendeten Streifparteien zu urthei- len, daß er versuchen will, bei Zawichost über die Weichsel zu fommen. Nulssische Kavallerie-Abtheilungen befanden si zu Fanow und Vilgoray, welche die ckVerbindung des Generals wernicki mit der Weichsel schr beeinträchtigten. Die Gelder der Polnischen Nationalbank sollen von Warschau nach Kieice (in der Richtung gegen Krakau) geflüchtet worden senn,“ „Briefe aus Warschau von 18ten d. M. melden: „És ist außer Zweifel, daß die Russishe Urmee an mehreren Yunf- ten des rechten Weichsel-Ufers von Garwolin bis Pulawy \chein- bare Anstalten zum Uebergange trifft. Hiesige Militairs find der Meinung, daß der Zusammenfluß des MBieprz mit der Weichsel, und folglich die Gegend zwischen Stenzyca und Pulawh, zum Hauptübergangs - Punft bestimmt set, indem dex Mievrz- Fluß, dessen beide Ufer im Besig der Russen sind, eine gute (Gez legenheit darbietet, auf demselben die erforderlichen Pon- tons ungehindert zu {lagen und selbige in die Weichsel hin- abstrôónmien zu lassen. Die Wilga aber, ein fleiner Fluß, welcber unweit Garwolin in die Weichsel fällt, dürfte vielleicht denselben Vortheil gewähren nd überdies die zweite Schwierig- feit cines Uebergangs über die Pilica beseitigen. Die Polni- {en Truppen mußten daher -eine Stellung suchen, welche die Vertheidigung dieser beiden Punkte möglich machte, un iberall, wo es die Umstände erfordern, binnen 24 Stunden 15,000 Mann versanimeln zu föônnen. Biele und insbesondere Jene, die noch etwas zu verlieren haben, wünschen schon sehnlichst ein Ende des Blutvergießeens und eine Ausgleichung herbei. Nur die exaltir- ten Köpfe in. der Armee und in der Eivil-Verwaltung wollen da- von nichts hören und suchen jede Aeußerung besonnener Wiin- ce zu unterdrücken. Die Verbindung mit Praga war wegen erfoigter Beschädigung der Schiffbrücke durch den Éisstoß gestern noch nicht hergestellt.“ Franfkreicdc.

Pairs-Kamm-?. Nn dér Sivung vom 28. Márz berichtete der Herzog Decazes über das Wahlgefeb und stimmte für die unbedingte Annahme desselben, idem. ex nur den Vor- \chlag machte, 4 Departements einen Deputirten mehr zu geben und dadurch die Zahl dieser leßteren von 456 auf 460 zu erhö- hen. Die ‘brigen Imendements, worauf er antrug betrafen größtentheils bloße Aenderungen in der Redaction? (Einen Aus- zug ans dem Berichte des Herzogs Decazes werden ivix «morgen mittheilen.) Am Schlusse der Sigung, die um 45 Uhr aufge- hoben wurde, wurde. noch eiue Kommission zur Prüfung des (Bese-Entwurfes wegen der i

zivei andere Parteien vérebirgt unseren inneren Bwistigfeiten die reptblifanische.

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1

Früchte des errungenen Sieges zu cutreißen Glücklicher Weise giebt

dartunt ziz streiten.

nen Parteien gegenüber,- eine Masse die Diktatur des Atislandes, noch den Bürgerkrieg, weder Will-

für noch Ausschweifunzen wolleu

tige und fortschreitende Berbesserungen verlangen. en Ueberzeugunz nach, die wahre eiz Landes, und, einer solchen gegenüber, taun die Propo-

repräsentiren, meiner img nung des sition unsers ehrenwerthen Kolleg

Uebrigen schast eine nationale Negierung

wenn eine Nation zur Vertheidig Selbstständigfeit das Vlut mit gießt, faun “es ihre Unabháäng andere Weise verfyprivt, wird

Verfolgungen, sondern durch Ge

nùr ein fraftloser Dünger zur Erziewung

mien seyn.“ Nach Hrn. Agier, Eintruck auf die Versammlung

rere andere Redner vernehmen ‘lassen; Marmier aber wurde die

Marquis v. und die Versammlung cutschied

enth

mehrheit, daß die Proposition des Hrn. An der Tagesordnung waren hierauf

gezogen werden jolle. die Berathungeu über den Gese

tigen Penfioucrung der Militairs dieses Gese Anlaß gab, und an welcher, außer dem

batte, wozu Kriegs-Minister, zehn Neduer

Ansland durchaus fein Interesse dar, weshalb wir dieselbe hier

mit Stillschweigen übergehen. der Marschall Sonlt noch der

Kammer anrendixten Bensions-Gefei-Éntwourf für die Landmacht

vor, welcher derfelbven Konmnmiifsi

u¿chste Sizung verlegt. Jn der Sikung vom

übrigen Artikel des Pensions-Geset-Entwurfes für die Militairs

von der Seemacht, worauf da 94 Stimmen durchging. über den Geset-Entwurf wegen Patent-Steuer unm resv. 55 u (Selegenheit der Kammer eine

Schabes, seiner Bedürfnisse uud Hülfsquellen vor. danach am 1. Jan. d. zu den außerordentlichen Ausga- Um diesen Ausfall zu deen, hat

cit - belief fich hierzu fommen 220 Millionen ben des laufenden Jahres,

der Schaß bereits für 197 Mi ausgegeben, mithin den ihm ge Millionen úverschritten. Der Borschlag, die Grundsrener für

zu erhöhen, sondern statt dessen pitalswerthe von 50 Millionen den nach der Berechnung der

diejenige

wie der Berichterstatter benter ming gegeben habe, in ihrer gen.

die von ihr verlangten Mittel zur der Unabhängigkeit des Landes

0 2E

wir diesc Mittel von Lage, die uns gestattet, den La Geftüht auf dicse Defensive, auf

| Ausschließung der vorigen Königl. Familie von Französischen Gebiete

ernannt ; dieselbe besteht aus den Marschällen- Macdonald und Fourdan, den Herzogen von Broglie und von Praslin, dem Marquis vou Jaucourt , den Grafen von Montesquiou und Poutécoulaut, dem Bicomte Lainé, und dem Baron Sóguier. Am nächsten Mittwoch (Z0ften) wollte die Kammer sich mit dem Wahlgeseb beschäftigen. Deputirten-Kammer. Siyung vom 26. März. Hr. B. Délessert, welcher den Borsiu führte, verlas zuvörderst ein Schreiben des Hrn. Dumel-:Béraud, mittelst dessen dieser De- putirte der niederen Charente feine Entlassting einreichte. Hieranf wurden zwei unerhebliche

Bittschriften - Berichte abge- fiattet. Sodann berichtete Hr. v. Schonen über den Ge- sez¿-Entwurf wegen

des künftigen Verfahrens bei Votks-Zuisam- menláufen und trug auf die Annahme desselben mit cinigen Amendements an. Jest bestieg Hr. v. Murat die Redner- bühne und entwidckelte seine Proposition wegen Aufhebung der- jenigen Bestimmung des Gescyes vom 12. Jan, 1316, welche die Todessirafe über diejenigen Mitglieder der Buonapartefchen Familie vechängt, die sich auf Französischem Gebiete erblicfen lassen möchten. Herr A gier unterstiibte diesen Antrag; es seh vorx Allem nothwendig, meinte er, daß eine Regierung unter gleichen Umständen folgerecht handle; nachdem die Kammer in einer Adresse an den König den Monarchen ausdrücklich gebe- ten, daß er ein Geseß wegen Abschaffung der Todesstrafe vorie- gen lassen möchte , habe man, ohne mit sicch selbst in Wider- pruch zu gerathen , bei der Ausschließung des älteren Zweiges der Bourbonen, auf die Rúüekkehr Karl's X. oder seiner Fami: lie nicht dic Todesstrafe seben können; aus demselben Grunde aber fônne man si jest auch nit entbrechen, die Todesstrafe für die Glieder der Familie Buonaparte zurüctztinehmen: er sehe vollkommen die Gründe ein, die sich der Annahme der Proposi- tion des Herrn von Murat entgegenstellen ließen; #o mächtig selbige aber auch wären, so müßten sie doch den Grundsägen der Gerechtigkeit weichen. „Unter diesen Gründen“, fügte der Ned- ner hinzu, „ist vorzüglich einer, der Jedermann einleuchten muß; náämllch die Existenx einer Martei , die von E Rednerbühne herab noch nit hézeihnet worden ist, die a

er wohl uniere

gen und auf die Rückkehr der i

genügen, welche kunft bietet uns se ict rascher heran. texhandlungen etngetretenes Ere

eine nicht mind

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ausfallen werden: hierfür bürgt

auszusehen, hinter denselben z1 m. H., nuvx dadurch, gelgngt man

fordert daher neue Bürgschaften

fafultativen Kredit von Mittel an die Hand geben, den

teressen Zutraucn einflößen, die

ber, dic man Fhnen Über die

selfälle des Krieges, dessen Not Bewcisen wir ibnen, indem wir Kriege nichts dem schaften des Friedens feinen

Fnteresse den

Traktaten bestimmt worden if -

«Eine auéführlichere Mi

ganze Autfrnerksamkeit verdient, einex Partei námlich, die ei- zen Glieve der Familie Buonapartes anßángt und sich hiuter

des Hrn: Humann müssen wix

, wêlche ihren Ein {chópfen, d. h. die

a, m. H., umsoust würde man es läugnen : der Name Napoleon U. iff bereits aus mehr als einem Munde | Seiden: ershollen, und oftmals ist Flteden Namen: Republik, ausgzestoßen worden, was zuglei, nicht bloß von dem Mangel an Patriotiómus, Verwikrung der Unrähefstifter zeugt.

die dem Cnfkel des Kaisers von Oesterreich um fo rascher Wurzel fassen, meutan gern die Hände bieten witcden ,

derselbe sogar

als die übrigen

machte, wollten sich noch meh-

& V pl ( F i . anf den Vorschlag des | weil sie . : welche die Vorsicht erheischt, Opfern vorzubeugen uad

06 Je

Herr Humann berichtete sodann

(statt der augetragenen 55), die Patent-Steuer aber gar nicht

eintragen, so daß beide Summen belaufen würden, welche die Me Die Versammlung beschioß, sich mit diejen

s) Hierauf bestieg der Nathes die Rednerbühne und äußerte sich folgendermaßen : „Die Kommission, m. H, \chlägt Fhnen

Friedensfußes unter einigen Modificationen zu bewilligen. Fhnen veriangen/

darauf beschränken, die (Kegenwart zu verbürgen, indem wir der künftigen Kammer die Sorge überlassen, den neuen Bedürfnissen zu die Zukunft mit sich brin

Ein neues, inmitten

durch die Defterreichischen Truppen, (Hört!) erheischt Erklärungen, dice, wie wir nicht zweifeln, befriedigend für

unsere ersten Eröffnungen aufgenommen hatte. (Zeichen des Zwcifels auf der linken Seite.) Aber selbst in diejer Hoffüutig muß die Regierung noch dem Laufe der Begebenheiten vorauscilen,

rh, daß man dahin, sle zu dirigtren.

tuell sind, deren wir aber bedürfen, um der hobeir zu seyn, uns dersclben zu

wird Sie morgen darum angehen - 100 Milltonen (anhaltende Bewegung)

in der Abwesenheit der Kammern eintreten möchten. B Sie, in diesen BVorsichts-Maaßregelu nichts als die äußerste Wach- sawteit zu erblike8, und dicse IBachsamkcit

Beforgniß dieser Futeressen rührte hauptsächlich von den Zicifeln

Bedingungen des Friedens, den sîc aufrecht erhalten will, Über dic 2Wech-

Zufalle Überlasscti/ j i Zweifel Land weiß beceits, daß die Regierung nicht geneigt ift, irgend cin Leidenschaften zum Opfer i es auch erfahren, daß seine Sicherheit unser Haupt - Augenmer?ë und daß wir entschlossen sind / ihm solche, nicht hinreichen sollte, durch alle uns zu é ewähren. Die Ereignisse in Jtalien nehmen natürlich unsere Nuf- merftsamkeit in Anspruch. ‘Die Lage dieses Landes, wie solche

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tiß nur aus arlistishe und

gleichzeitig mit dem | g

sondern von der Gedanfen- Und man täuscze fich nicht : girustige Partei wtirde | r Parteien ihr mo- um thr späterhin die | und sich gegenseitig es, diesen verschiedc-

die weder

von Franzosen,

„und die nichts als vernunf-

Diese, m. H., D 5j

¿n feine Gefahr darbieten. Ju sich nit durch unnübe l rechtigfeit einen Anhang. Nur ung oder Wiedererringnng threr den Waffen in der Hand ver- igkeit danernd befejägen ; auf das Blut der Völfec immer

hochherziger Fnstitutio- dessen Vortrag einen lebhaften

Verathung geschloffen,

mit ziemlich starker Stimmen-

Betreff der küuf-

k-Eutwurf Die De-

von der Seemacht. Theil nahmen, bietet für das m Laufe der Diskussion legte 1 Tages zuvor von der Pairs-

on Üüberiviesen wurde , die {on |

Geféeke über die Pensio- wurden die 19 ersien

M rz erfolgte die Annahnte der

s ganze Gese mit 254 gegen Erhohung der Grinmd- und der nd 50 pCt. Ex legte bei diefer genaue Uebersicht der Lage des Das Defi- F, auf 254 Millionen ;

ilionen. an Schaykammexrscheinen seulicy bewilligten Kredit tum 4T Berichterstatter macht mm deu das laufende Jahr um 30 pEt.,

5procentige Renten bis zun Ka- auszugeben. Jene 30 pEt. wür- Kommission etwa 464 Million zusammen sich ungefähr auf Regierung verlangt hatte. Vorschlägen, denen, fte, die Regierung ¡hre ZRustim- Sitzung von Zlsien zu beschäfti- Präsident des Minister-

vor, der Regterung Kompleltirung des -zur Bewahrung füc jeyt noch hinreichenden großen

Fnudem verseßen wir uns in eine uf der Ercignisse ruhig abzuwarten. die Aufrichtigkeit unserer Erklärun- nneren Ordnung, wollen wir uns

l Diese Zu- Aussicht dar; doch rúckt der angeknüpften Un- igniß, die Beseßung von Byologna

ch b en mbchte. cx gunfilge

die Ehre beider Läuder uns die Bereitwilitgkeit, womit man

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um sich nicht der Gefahr 1eucézubleiben; denn Sie wissen es, die Ereignisse vorherzuseben weiß, Die Erbalrung des Fricdens von Jhnen, die zwar durchaus even- Nothwendigkcit Uber- bedienen. Der Finanz «- Minisier daß Sie der Krone durch eincu die

Bedürfnissen zu genügen, die etwa Wir ersuchen

sam selbsi muß all’ dcu În- Ste hier wahrzunehmen haven. Die

Zeschlüisse der Regierung, Über die hwendigkeit man fürchtete, einfibßte. bei unseren Vorbereitungen zu einein daß wir auch Über die Bürg- obwalten lassen wollen. Das zu bringen. Eben so yar Ui,

falls der Friede dazu Gebote stebende Mittel zu

durch so wie die Vertheilung der Kräfte

t eiue ien alt nbi ci Dit ir ite Bet e a c ABAT Gz OURGIEGÄ S I aw äa

es aber auch unter unserer ren, h wir uns nicht

Ehre „zeigten. } erforderlich matht, wird uns nur eine Gelegen Über Krieg und Frieden selbe noch in den Augen der i 1 die Nothwendigkeit und die Dauer des Friedens nur not

allgemeine vor der Gegenstan) Politik. Trauci

nicht, daß um so deutlicher daraus her! Entwaffnung. bleibt also nach wie unserer-Wünsche-und der Zweck unscrer Sie unserer Freimüthigkeit, m. Di! eine Borsichts - Maaßregel , die nichts

nen zu dürfen, Gehdr Hülfsmittel, on einer Aufschlüsse verlangen. Es ist für die Ruhe der daß Frankreich mit hängigkeit gewiß daß es von der Achtung, daß es stolz

trauen fassen; Nichts von sein Ruhm erhcischt/ wird verabsäumt werden. - aufmerksame und

v. Murat in Erwägung | verlethen. Fnteressen sich der Regierung | sicherste Pfand, das der Staat denen bieten kann, an das Kredit erhdhen.

| if, die Regierung cines K i einmal mit der Prüfung desselben beauftragt gewesen war. Wen | Frankreich fret ist, und dessen Thronbestciguna die dem an der Tagesordnung befindlichen nirung der Militairs von der Seemacht, Artikel angenonmien und die Fortseßung der Berathung auf die

Frankreich, in dem nteresse von

H., das gegenwärtige Ministerium will die Ordnung und

n; es will aver nur die llen ibren Rechten und Entwickelungen chrt.

dessen unfähig seyn,

mehr, wir würden nteressen

als die eifrigen Vertheidiger der Ji stolzen Hüter jeiner

ja noch)

eichs, als die weisen, aber aucl)

von dem Gewölé zu befreien - wemit der Vdlfer umhüllt war, und wir zwei

hervorgehen werden. Die

es handelt sih hier bloß Feindliches verbirgt.

kein geheimer

zu finden, sey es/ daß

seiner Regierung zufrieden, daß auf scine Stellung sey. Möge d i dem, was seine Sicherhett,

gewissenhafte Regierung,

seiner Vernunft und seinem Muthe traut.

Gegenwart Stätigkeit und

der : müssen sonach

Statt sh der Besorgniß hinzugeben, i anschließen; denn

seinige knüpfen, und scine Vorsicht die sich durch

Ungeduld nachgeben werden, uns, daß

gen lêßt. Unjer Gewissen sagt tuchtig, als irgend Einer, Über i Fest entschlossen, unter unseren Pflichten en, werden wir beweisen, daß der Rerbrüderung aller Franzosen etne lar

önigs, der nur

ilnabhängigkeit war (Beifall). Gleichwohl bedauren

der ohnehin schon o „großen Last der dffentlichen Abgaben noch

Lasten hinzufügen müßen. scheut kein Opfer, das sie sich selbs au wendiagkcit sie überzeugt ist. Leidenschaftcn der Umwälzung oder der Eroberung Welt cinige systematische Gedanken aufbürden.

seine Funteressen, | 1 Hebel und Regeln seiner Politik. den hat der Staatsgrund L werden dieser Wahl getrcu bletben. Ler, nisse kann vorübergehende Schwierigkeiten herbeiführen. und vorzüglich die Rechtlichkeit, werden unsrige wird um Macht wird zweifeln können. ; Fhnen die Mittel, um den Erfolg und die der Festigkeit und Klugheit zu sichern, dem als einmal beigesellt haben.“

Zwischen Kricg uud den Friecden- gewählt;

Die

Yertrauensvoll verlangen Sie sich schon

rere Deputirte sammelten sich um den ni] i; 1 sich zwischen beiden Theilen eiu sehr higiges Gespräch. Sitzung blieb einige Augenblicke gänzlich unterbrochen.

Schlusse Pairs - Kammer “verän Pensionirung der Militairs von der ersten Artifel angenommen wurden.

Yaris, 28. März. und von den Marschällen Soult, von dem Grafen Lobau, begleitet,

übergeben.

Truppen die-neuen Fahnen zu en. 1 ) und zwei leichten Jufanterie-

Masse bestand aus 7 Linien- mentern, 9 Kavallerie-Regimentern, einem Regiment einer Fngenieur-Abtheilung und 6 Bei feiner Ankunft auf dem dem Wefehlshaber der ersten

putationen der verschiedenen Corps ihre neuen Fahnen Handen Sr. Majestät, Meine werthen Kameraden! Jn Euren Reihen habe

ppe gonnen, Meinen Lande zu dienen, Ench daran erinnern zu fonnen , des Schicksals, die Jch im niemals weder finnungen geänderi haben, das Glü hatte, mit Euch und seiner Stational:Unabhangigkeit zu fämpfen. gerade 40 Jahre her, seit F, wie heute, dem vierzehnten goner-Regiment, felben drei Farben atustheilte, dex angetommen haben, und die

von denen ih beseelt war,

für die Vertheidigung seiner

olüctlich, unsere tapfere Rrmee schöner und stärker, war, wiederzusehenz es der Nachfolger Meiner Eure neuen Fahnen selbst zu überreichen. im Frieden treu

alten Waffenbrüder zu

hut Eurer Ehre, Eures Muthes und Euxer Vaterlandsliebe. ““ dem auch der Marschall Soult einige Worte an die Truppen Ehren - Legion an Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, Fahre gedient haben, aus und musterte sodann die dem er durch die Reihen derselben ritt. Sänmtüiiche bildeten sih hierauf, etwa 30,000 Mann, mit 24 {üu, stark, in Kolonnen und defilirten, unter General - Lieutenant Pajol, vor Sr. Majestät. Orleans führte das erste Husaren-Regiment, der Herz mours das erste Jáäger-Regiment vorbei. Bon dem Kriegsschule sahen die Königin den das Maïsfeld umgebenden - Einwohnern der Stadt diesem imponirenden militairischen

tthcisung aus dem Finanz - Berichte uns vorbehalten.

spiel ziti

An Un

haben vornehmlich den Zwcck, größere Dauer ¡li

die Kraft is da die ihr Schiss kann nur noch scin@Mnem Austritte aus dem geistlichen Stande sih zu verheirathen ;

(j 9

Aber cine hochherzige und freie Nati legt, und von dessen Noll

Das Ministerium will weder thdrichtä frôhnen, noch d l Frankretch - allei seine Unabhängigkeit, seine Ehre, sind die Del Vollziehung der erwähnten Ehe geschritten werde.“

Der Lauf der Erd

sic aber überwinden, undd

so offenbarer sey, je weniger man an unse l wir schuldigt waren.

Dauer jenes Syst

Minister, und es eutspa!

derselben beschäftigte man sih noch mit dem von derten- Gescz- Entwurfe über die fünften, welche einen Theil des der Regierung eröffneten Kredits von

Landmacht, wovon die :

Der König begab si gestern zu Pfe Mortièr und Gerard, o nach dem Marsfelde, um h den in den leßten Tagen in der Hauptstadt zusanmiengezogel Die ganzé LUEn

(

Artillel

Bataillonen National-Ga Marsfelde wurde der König ! Militair-Division, General-Liel nant Pajol, empfangen und nach einem neben dem Gebáude Kriegsschule errichteten Pavillon geleitet; hier empfingen m 4

aus

Höchstwelche dabei folgende Nede Ne

und Jch ‘bin stolz dar daß die verschiedenen Bed Laufe Meines Lebens erfah meine Treue gegen mein Vaterland noch 2 a Frei Es sind

das Fch damals befehligte, Fahnen mit die wir mit so großer Freude durch den Patriotismus | die Tapferkeit der Franzöfischen Soldaten für Franfreich so 9 rei und für dic Feinde so furchtbar geworden sind. I ele ie als fie jen

gewährt Mir Freude, Mich in der sehen und Ÿ

hr werdet dens seyn, wie Jhr es im Kriege sehn würdet, Fhr berufen ioerden solltet, fie im Kampfe gegen die Feinde des terlandes zu vertheidigen, und mit Vertrauen übergebe ich sie det

tet hatte, theilte der König eigenhändig eine Anzahl von Kreuze"

Tritppe"), Tri Stücken Anführunß Der Herzog og von Balkon und die Königl. Familie und Mállen eine zahllose Menge

E

darin, dürfen keine VerändeLung erleidet - ohne daß die ga |

Mächte, und namentlich uropa f {en Truppen in Bologna ‘ist gestern h

i der Bür ten verlangen, j ; 409, 0 HY auftreten uad Erklärungen oder gschaf dem Empfange derselben hielt der König gestern Abeud einen

den die Ordnung, indem es die Frezheit in Eben \o würdet wir

Würde halten, den Frieden zu Le rauf: F den Affociatiónén untersagen. Der Vorfall, der icht Erfläcungen von t fscrer Skit 95ften d. M. das Geseß wegen der Anlei rf; heit bieten, die Fragt onen g er Anleihe der 200 Milli- felit

un

sere Politik knüpft sich ner Vorbehalt ; Frankreich un)FRede, worin er die Vorzüge de e antsiclifoit Eis N Europa wissen dics; eben aber/ weil unsere friedfertigen und redli- gen dieser Art E oute : r Oeffentlichkeit für Verhandlun: chen Absichten bekannt sind, eben weil wir jed eidenschaftlichen Angriff verabscheuen, glauben wir auch, darauf rec) wir von Frankreich neu oder daß wic von ciner fremden Macht die benöthigtet Welt nothwendi es sciner Unadb- die es einflôfit, Überzeugt; das Land daher VerMwerden. Feantreich b t ein rankreich hat eint j © : , | s p e o, Nichts verbchli| {weigen des Journal des Débats über die unlängst erschienene

Die D piey faller

jeden ungerechten 9des

all

Fürchten Sie nicht, m. H., daß a Jes M

* l rc ert t V O B R S ¡t 7 wir eben so cifet Tribunal erster Jnstanz hat vor einigen Tagen in dieser Sache die Grôße Frankreichs wachel feine Wahl zu tre wahre Mittelvunkt eina fe und nationale Regterun herrschen kann, wen Loosung d wir es liMmachen fönnen ; in Betracht, daß jene Bestimn: j : : é 2 ft j , T ne e is haft, daß wir uns gendthigt schen, täglich von der Licbe FrankreihFhin nur auf den aktiven Diener dad M ovale D

u seiner cigenen Sache neue Opfer zu verlangen, und daß wir j

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Eine anhaltende Bewegung folgte auf diese Nede. Mum 8 Uhr abermals unter dem Vorsige des Königs versammelt ) : :

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Ï u i 765 -mehrüng von 5 Repräsentanten (nit 3, wi 4 heißen) für Frland viel zu dibidéitend n bes bers B S Es das nur 2,098,000 Einw. zähle, während Jrland deren 6,800,000 habe, ebenfalls 5 neue Vertreter erhalte. Dublin mit seinen 185,000 Einwohnern, zu denen noch 65,000 innerhalb derzur Stadt gehörigen Grafschafts-Gränzen fämen, hätte eben so wohl als London und B A eine Bermehrung seiner Repräsentanten verdient. Der E verde zwar ein zweiter Vertreter bewilligt, allein das Wahlrecht werde dort ausschließlich vom Universitats-Corpus aus- geübt, der bekanntlich feine Katholiken zula}e. Seiner Mei- nung nach sollten die Universität und ihr Corpus jet auch den Katholifen geöffnet werden. Vieie fatholische junge Lente, welche die Stipendia u. \. w. der Studirenden genießen wollten hât- ten bisher ihre Religion ändern, oder mindestens vorgeben müs- sen, daß sie sie geändert hätten. Dadurch aber werde die von aller innern Ueberzeugung entblößte Apostasie immer mehr in N gebracht, Viele entsagten auf diese Weise der eincn Religion; ohne die andere mehr als dem Namen nach anzuneh- men. Ja, manche Beispiele ließen sich nachweisen, wo Leute die 5 Jahre lang vorgeblich Protestanten gewesen wären sobald der für sie nüsliche Termin abgelaufen gewesen, wiederum Ma- tholifen geworden seyen. Unmöglich fönne das gegenwärtige freisinnige Ministerium dieses Avpostaten- und Aus\schließungs- Unwesen länger mit ansehen. Nächsidem befürchte er Lf es e reichen Gutsbesigern leicht werden dürfre, fich eine Masse von ählern zu creïren, indem sie ihre Freisassen zu 10 Vfund- Freisassen machten, wie dies schon bisher fehr haufig geschehen Las Schließlich sagte der Redner: „Jch hofe, daß man im Ausschusse noch einige nügliche Abänderungen in der Vill be- L wirken werde; übrigens aber bin ich mit der ganzen Maaßregel E i mda AN sehr zufcieden, Das Jrländische Bolk wird in Anerkennung des u T O I I G penbaan ummer | Guten, das sie für dasselbe enthält, danfbar seyn, und ich bin Chateaubriand, die in einigen Wochen erscheinen Le 9 vert O DERRCEN S G A beruhigen n } / 4 N i 9 ( ) Mt S anf i rf ó Herr Demonteil, elrt/gäbesbnet Priester, wünschte naH seis | noch eine Aenderinig i Arland hervorbringen wollte. (Hört, hört!) Jch gehöre zu denjenigen, die der Meinung war und noch immer der Meinung sind, daß gewisse Aenderungen in Be- zug auf Jrland nothwendig seyen; ih gestehe jedoch, ‘daß, wenn diese Bill durchgeht, die Nothwendigkeit solcher Veränderungen io länger mehr vorhanden seyu würde.‘ (Beifall.) Mehrere Mitglieder, worunter Sir Charles Wetherell, ließen sich nun wider und einige andere fur die Bill vernehmen. Sir Rob Peel nahm sodann das Wort md äußerte : s

¡Fch finde es nicht wenig sonderbar, daß der é ei 0 / clehrte Lord Lord= Advokat von Schottland), der so eben E vedion C AZGOHE, DO wisse nichts von den Vorzügen der in Rede stehenden Frländischen Re- formbill, während er doch in derselben Zeit Gelegenheit nahm, Über die Borzüge der allgemeinen Reform zu sprechen. Fndessen darf die Rede des gelehrten Lords der Welt nicht bekannt werden, ohne daß man sic zu beantworten suchen sollte. Er sagt, die neue Maaßregel sey nicht revolutionnair, sondern dazu gceignet , die demokratische Macht zu mindern und die der Aristofratie zu vermehren; als von Seiten des edlen und gelchrten Lords kommend, is dies in der That ein auffallendes Argument. Jch habe diese Maaßregel nie revolu- tionnair genannt theile aber die Meinung derer , daß sie zuleyt zu Ce ganz neuen Verfassung führen würde. Fn diesem Sinne frei- ich kann man sie ganz gut revolutionnair nennen. Der gelehrte Lord behauptet, man hätte in den dermaligen Verhandlungen zwei ganz verschiedene Dinge mit cinander vermischt, nämlich die Veränderung hinsichtlich der Kon'kituenten und die Veränderung in Betreff der Wahlfreiheit. Nicht zu läugnen ist es, daß beide Dinge in gewissem Sinne von einander verschieden sind, sollte man aber nicht die Wirkung der ganzen Maaßregel im Auge behalten? Diese würde die Ver- hältnisse dex Konstituenten in drei Theilen des Reichs verändern. Jrland, Schottland und Wales würden mehr Repräsentanten er- balten und England weniger. Die Masse der Konfstitruenten würde allenthalben eine Aenderung erleiden und die Beschränkungen jeder Stadt und jeder Grafschaft, mit Ausnahme von 50, der Discretion des Geheimen Rathes Überlassen bleiben. Fs das reht ? i| das nothwendig ? Solche Gewalt darf kein cinziger Zweig der ausübenden Verwaltung besißen. Ferner würde die Bill cincr Klasse von Stimm- favigen das Recht geben, Parlamentsglicder zu wählen, die früher cin folches Recht nicht besaßen. J das nicht etwas einer Umwäál- zung Aehnliches? Bedeutet es gar nichts, wenn langjährige Regeln und alte Gebräuche in den Vorrechtén der Stimmfähigen und ihrer Repräsentanten ganz aufgegeben werden? Man mag, wenn man will, von Vorurtheilen sprechen; dergleichen Vorurtheile bestanden aber scit den ältesten Zeiten in allen Ländern der Welt und sind am Ende die besten Bürgschaften gegen gefährliche Neuerungen. Ja, selbst ‘wenn das vorgeschlagene System voillommen wäre, \o {che ih nicht ab, warum alle bestchende geselchaftliche Verhältnisse . dadurch aufgelôs| werden sollen. Meine Erfahrung hinsichtlich aller neuen Verfassungen macht mich zum Gegner des dem Lande ge- machten Vorschlages. Es mag freilich leicht seyn, sich Über die Anomalicen und Absurditäten unserer Verfassung auszulassen; des= halb bleibt mir aber doch das Rccht, auf den künftigen Einfluß der Bill hinzublicken. (Hört, hdrt!) Welche Sicherheit is denn für die Dauer des vorgeschlagenen Systems vorhanden? Die cigentliche Basis desselben deutet auf unaufhörliche Veränderungen hin. Nur ungern spreche ich von mir selbs, jedoch -scy es mir erlaubt, zu fra- gen warum das Kirchspiel Bury in Lancashire, in welchem ih gez oren, keinen Repräsentanten wählen soll, während man einem Orte, wic Malton, einen zuerkanut hat? Jm Veriaufe der Debatte gegen dic kleinen Burgflecken wurden 25 berühmte Namen genannt, die in der That eine Zterde dieser Burgflecken waren. Den kleinen

dirges vou Ronda die Ruhe vollkommen wiederhergestellt. Der Burgslecken verdankt das Land die Entwikelung der glänzendsten Talente. Was die Repräsentation Frlands insbesondere betrifft, so will

eneral - Capitain Q 5 S, FL, i Nan Quesada ist zun General - Capitain der Spaz | ; ; 7 :

hen Armee ernannt, eine Würde, die dec eines Marschalls ra L ele Lud Tik Veränderungen in derselben nicht wider-

: nux mache ich darauf aufmerfsam, daß man dafür sorgen

Dié Nachr!cht voti dent Elurücken dex Kaiserl. Oesterreichi: ier eingegangen. Nach

n Prch der bis- Mitternacht dauerte.

er 2 oniteur theilt heute auch die Rundschreiben wodur die Minister der Justiz und der S iet i: genheiten den ihnen untergebenen Beamten die Theilnahme an

Der gestrige Moniteur promu!girt mit dem Datum des

und - der Veräußerung von Staats - Forsi Lo 7 C - Forsten. Das- selbe Blatt zeigt an, daß der für den S els » Si R x RON Tek as T bestimmte Fonds von 30 n ) eh und daher uet i - e werden ne ) ue Gesuche nit angenom- Ant verwichenen Sonnabend fand die erste öffentliche Si )ent l d \ entliche Siz- ¿ung des Staats-Rathes in administrativen Streitsachen Ä Gia vre. slait. Der Großsiegelbewahrer eröffnete dieselbe mit eiuer

Der Baron Cuvier wird, wie es hei L eißit, au S - gathe ausscheiden ¿ ) ßt, aus dem Staats- Der neue Minister der öffentlihen Bauten, G le M der öffent Sraf von Ar- gut, hat, im Einverständniß mit dem hiesigen 'Prévden eine Menge von Bauten und Arbeiten zux Verschönerung der Stadt angeordnet , wofür die Kosten sich auf 1,881,000 Fr. belaufen

Die Gazette de France - bemerkt, das gänzliche Still:

Broschüre des Vicomte von Chateaubriand sey allgemein aufge-

sein Vater that gerichtlichen Einspruch dagegen, und das hiesige

folgendes Urtheil gefallt: „Fn Betracht, daß weder das politisch noh das Civil-Geses die fanonifche D zonius und E in den geistlichen Stand heiligen: daß die Charte von 1830 eine tiefe Trennung zwischen den Angelegenheiten des Staates und denen der Kirche gemacht hat, und daß das Konkordat die fano- nischen Bestimmungen nicht bindend für das Civil-Geseu hat

fönnen, und daß Dumonteil der Sohn im Gegentkl | er verzichte auf das Priesterthum, ties E x A (u gun Behörde mit dem Jnterdikt belegt worden ist, er- flárt das Gericht den von Dumonteil dem Bater gegen die Verdheirathung seines Sdhnes gethanen Einsprttch für ungültig und befiehlt, daß von dem Maire des . . .. Pariser Bezirks zur , Der Assisenhof hat vorgestern den ehemaligen Nedact | Gazette de France, des Drapeau and: E E Chauvin, fo wie den Buchdrucker Dentu und den Buchhändler unt, freigesprochen, die als Verfasser und Herausgeber einer roshüre der Beleidigung gegen die Person des- Königs be-

Paris, 29, Márz. Der Mini stern | iri s, 29, Márz. Minister-Rath war gestern Nach- mittag bei dem Präsidenten des Minister- Raths S Abends

s Dur eine im heutigen Moniteur enthaltene Königliche erordnung wird der Finanz-Minister ermächtigt, auf dem Wege der Konkurrenz und der Oeffentlichkeit zur Verausgabung von 5proc. Renten zum Kapitalswerth von 120 Mill. Fr. zu \chrei-

200 D E werden. er Minisier des Innern hat als Vorbereit - vorstehenden neuen Wahlen L Offiziere der National ; Bos ine neue Volkszählung im Seine - Departement angeordnet. Herr Villemain wird von einer großen Anzahl der Wähler es ersten hiesigen Bezirks als Kandidat bei den bevorstehenden eputirten:Wahlen aufgestellt werden. : e Der die zweite Militair - Division kommandirende General: Í j entengut Piré hat dem Kriegs - Minister von Chalons aus eis angezeigt, daß er aus der Pariser Association, der er ge eten war, wieder ausgeschieden seh und diesen seinen Be- {luß dem Comité des Bereins mitgetheilt habe. 9 Der Graf SPalaup - Laubat, Adjutant des Marschall aison, ist hier angekommen. | E of verurtheilte vorgestern den ehemaligen Kam- gung eines R U e T K An g M gung 1 ge‘ egierun jähri jez j E eye Geldbuße von 3000 Fr e E T MNAA De L. on der offiziellen Madrider Zeitung mitge- pa riete des General-Capitains von Añdaltt än bk gs» Minisier zufolge, sind abermals 16 von den gefangcuen

-

dnsurgenten erschossen worden und ist in dem Bezirke des Ge-

von Frankreich gleichkommt ch / müsse, sîc in cin gehöriges Verhältniß zu der Englischen Reyräfen-

N ; 6p O: aus Lissabon vom 12ten d. zufolge, hatte die Uner dér c im Stiden Spaniens ausgebrochenen Aufstande Das Volk li tigen Bevölkerung eine Gährung hervorgebracht.

em Näe : “A ard die Arbeiter des Arsenals verstärkt, mit ile 4A ¿ens die Freiheit !“ durch die Straßen. Starke besesten di der Besabungs - Truppen durchzogen die Straßen,

ie Pläße und verhafteten eine Menge von Perfonen.

Großbritanieu und Frland.

Parlaments-Verhandlun j | - gen. Unterhaus. Siz: Befus vom 24. März. Nächdem Hr. Gewriter: auf die vis Bil 2 des auf Jrlaud Bezug habenden Theiles der Reform- ill angetragen hatte, sagte Hr. O’Connell, er sehe diese E t als eine große Wohlthat für Jrland an, doch sehen he ge D Ft darin, in Bezug auf welche. er die Hoffnung L Bee daß die Minister sie von neuem in Erwägung ziehen und ach erhaltener Ueberzeugung ändern werden, ohne jedoch deshalb Pl dêèm ursprünglichen Princip der Bill etwas zu ändern. Der T im Ganzen gut, indem er feinem eigentli Berechtig- fand Recht nehme, dagegen aber eine größere Zahl von Kon- E zulasse. Jn Jrland habe es bisher 17 Burgflecken ge- Ein Le nicht mehr als 12—13 Wähler, oder vielmehr nur nat Mut denn dieser Eine, der Besiger des Fleckens, fonnte Euitta Sitida über die Uebrigen verfügen. Fn dem Burgflecken 00 abe Send zwei Personen in das Wahirecht getheilt und die-- | gen die Reform 600 Unterschriften trage » elnd ausgeubtz Anzwischen glanbe er, daß die Vers Maafiregel, die frúiher aus Edinburg gekommen sey»

tation zu bringen. Hinsichtlich der allgemeinen Reform-Bill hat das Haus jeßt nur zu berathschlagen, ob es gefähriicher seyn würde, sic zurüczuweisen oder ste anzunehmen. Wenn ich auf die unver- mcidlichen Folgen dieser Maaßregel hinblicke, so muß ich meine \schlicßliche Meinung mit den Worten des verewigten Fox ausdrúfk- ken: Fch würde cin Verräther an Kdnig und Vatcrland und cin Verräther an meinem eigenen Gewissen seyn, wenn ich nicht auf die Erhaltung der Constitution bestehen und die wahren Jn= teressen und Privilegien des Volks gegen Aufregungen desselben ver- theidigen würde; diesen Aufregungen werde ich mich jederzeit wi- dersczen.//

Sir R. Peel nahm unter lauten Beifallsbezeugungen fei- nen Sis wieder ein, worauf, nachdem Lord Palmerston einige Worte hinzugefügt hatte, die erste Lesung der Bill ohne Ab- stimmung stattfand. Die zweite Lesung ist auf den 18. April festgeseßt worden.

4 Jn der Sizung desselben Hauses vom 25. Márz nahmen wiederum mehrere Mitglieder Anlaß, über die Reform- Bill zu sprechen. Zunächst erklärte Hr. Hume, daß die von 600 Banquiers, Kaufleuten und anderen Einwohnern der Stadt Edinburg eingegangene Bittschrift gegen die Reform nicht in öffentlicher Versammlung, sondern, in einer Privat-Gesellschaft, von der die Zeitungs - Berichterstatter ganz ausgeschlossen gewe- sen wären, votirt worden sch, und daß, wenn die Bittschrift ges diejenige für diefe 36,000 Lins

terschriften gezählt habe. v Herr G. Dawson warf der neteit Bill Parteilichkeit vor. Namentlich Lord Durham, der als der Abfasser der Bill gelte, habe sich dabei sehr gut vorgesehen, denn die Grafschaft Durham erhalte ses neue Mitglieder, die sämmt- lich von Orten erwählt werden sollen, welche unter dem Ein- flusse des Lords ständen, während namentlich in der Grafschaft Lancaster andere Orte mit mehr Einwohnern als jene gauz über: gangen worden seyen. Auch die Zeitungen, besonders.die Times, wurden von dem Redner der Parteilichkeit beschuldigt ; sie theil ten nämlich, sagte er, die Reden aller Vertheidiger der Maaß- regel ausführlich mit, während sie selbst die des Sir Rob. Peel nur bruchstückweise gegeben hätten. Sir Roh. Peel selbst machte auf die Ungleichheit in den Bestimmungen der Bill auf: merfsam. Die ihr zu Grunde gelegte Bevölkerungs - Liste gebe nämli bei einigen Orten die Bevölkerung des ganzen Kirchspiels an, in welchen der betreffende Burgflecten gelegen sey; von anderen Orten werde jedoch die Bevölkerung des Burgflek: fens allein angegeben. Eine durchgängige Gleichförmigkeit sey jedoch hier nothwendig und glaube er durch den Antrag darauf sowohl den Freunden als den Gegnern der Maaßregel einen gleichen Dienst zu erweisen. Um einen Belag zu dem Gesagtert zu geben, führte 'der Redner den Burgflecen an, den er selbsk vertritt. Das Kirchspiel, sagte er, in welchem Tamworth liege, habe im Jahre 1821 nit weniger als 7,500 Einwohner gezählt ; der Burgflecen selbst aber nur 3,500, so daß er darum einén seiner zwei Repräsentanten verliere. Calne dagegen (vertreten von Herrn Macauleh und einem andern Mitgliede) wiewohl ebenfalls nur 3,500 Einwohner im eigentlichen Burgflecken ¡äh- lend, würde doch seine beiden Repräsentanten behalten, weil die Bevölkerung des ganzen Kirchspieles, welche 5,600 Einwohner betrage, zum Grunde gelegt worden sey. Lord Althorp be- merfte hierauf, die Minister würden gern bereit seyn, jede Uns gleichheit, die etwa durch ein Versehen in den Bestimmungen der Bill eingetreten, zu beseitigen. Lord John Rufs#\el meinte, er wolle es anheimstellen, ob man lieber durchgangig die Be- völkerung der Kirchspiele als Norm annehmen wolle; in diesem Falle würde, wenn die Angaben des Sir R. Peel genau wären, der Burgflecken Tamworth das Necht behalten, zwet Mitgüeder erwählen zu dürfen. Auf Antrag des Sir Fames Graham ging das Haus in einen Geldbewilligungs - Ausschuß tber ; itn® votirte dem Marine - Departement noch einige rückständig geblies benen Ausgabe-Posten. Bei dieser Gelegenheit entstand uvischen dem Six Byham Martin, Chefs der Marine-Koutrolle unter dem Wellingtonschen Minifterium , und dem jegigen ersten Lord der Admiralität (Sir J. Graham) eine Disfussilon über des Lettern frühere Bemerkung, daß unter der vorigen Verwaltung viele Gelder, zu denen sie nit befugt gewesen, für die Marine verausgabt worden sehen. Das Haus ging sodann zur Erwägung der Civil-Liste über. Sir T. Freemantle verlangte, daß das Haus, wiewohl Se. Mäjestät die zur Ausstattung der Köniz gin beftimmte Summe von 50,000 Pfd. ansgeschlagen habe diese doch Sr. Majestät wieder anbiete. Lord Althorp lehnte dies auf das Bestimmtefte ab; die Herren Hunt, Hume, O’ Connell und Curtris gaben ihr Befremden tiber einen #0 seltsamen Borschlag zu erkennen. Endlich erklärte Lord Althorp, daßdie Ablehnung jener Summe vom Könige aus eigener Wes wegung, und nicht auf den Rath der Minister stattgefunden habe z es würde denmach unzart seyn, mit eirem solchen Anerbietên wieder aufzutreten. Demnächst trug der Minister auf die Bes willigung von 510,000 Pfd. als jährliches reines Einfommen dèr Civil-Lifte an. Hr. Hume hatte zwar einige Einwendungen zu machen , und wollte die Summe auf 423,470 Pfd. reducirt R f der-Mititas vam: jedoch ohne Abstimmung genehmigt, ericht darüber erft am G Das Haus vertagte fich um rg 74 fa» R

London, 26. März. Dieser Tage fand di jährli - sammlung der Bank-Actionnaire ate, p ao ei r pi Palmer, wurden Fragen in Beziehung“ auf die Erneuerung des Freibriefes gethan; er antwortete, daß er nichts mehr davon wisse als was man in den Zeitungen lese, daß der Kanzler der Schag- fammer nämlich eine Bill zum Behuf solcher Erneuerung ein- bringen wolle. Auf die Fräge, wie viel Zweigbanken beständen und ob sie Gewiun oder Verluft brächten, erfolgte die Antwort, der Gouverneur wisse nicht, wie viel ihrer seyen ; sie brächten Gez winn, aber feinen beträchtlicher. Daß die Bank Stocks-Specu- lationen betrieben habe, gab er zu, aber nicht bis zu zwei Mil- lionen, wie erwähnt worden war. Die Rückzahlungsweise der Vorschlisse an die Negierung sey noch nicht definitiv bestimmt. Stark wurde wieder, wie gewöhnlich, auf die Vorlegung des Status der Bank gedrungen ; derselbe, bemerkte Hr. Biackburne werde doch vor der Erneuerung des Freibriefes vor das Haus der Gemeinen kommen müssen und vou einem Ausschusse dessel: ben untersucht werden; wie denn könnte es zu verantworten seyn daß die gesebgebende Macht Einsicht in die Bücher bekomme, die den Eigenthümern der Bank felbst verweigert werde? Herr Palmer gab die gewöhnliche Antwort, die Actionnaire hätten noch in jeder Versammlung den Antrag auf die Vorle ung verwor: fen. Auf weiteres Andringen äußerte er, der neue Sreibrief statt des im Jahre 1833 ablaufenden, werde, davon halte er sich über: zeugt, mit Rücksicht allein auf den Nußen des Publikums und das allgemeine Beste entworfen werden; inzwischen würden die Direftoren alles Mögliche zur Wahrung der Nechte der Eigenthti- mer thun. Die gewöhnliche halbjähriiche Dividende von 4 pCt. ward nun beschlossen. Endlich kündigte auch noch Hr. Winter zur nächsten Versammlung einen Antrag darauf an, daß fein rge gr E werden solle, ehe nicht Rechnung abge-

¡iesen worden se Zewi : il bwerfen ene sey, daß der Gewinn der Bank ihn _Dem Vernehmen nach sollen die Staats: Einkünfte d laufenden Vierteljahres, sehr günstig ausfallen und revi 0E

tende Vermehrung gegen das vorige Jahr nachweisen.

Noch immer heißt es, daß ‘in Portsmouth 6 Kriegsschiffe bereit liegen, um nah der Schelde abzusegeln.

Das bekannte Haus R, Buller und Comp. in Lothbury hat seine Zahlungen eingestellt, wodurch viele Agenten unserer Fonds-Börse bedeutende Verluste erlitten haben, dn der Spitze des genannten Hauses stand der Bank-Direktor C. Buller.

Niederlande.

Aus dem Haag, 30. Márz. eute wird di j Kammer der Generalstaaten- e Bericht E Cintral Section über die Anticipando - Erhebung der Personal: Steuer anhören. Man vernimmt, daß in den Sectionen bei Erwägung der von dem Minister vorgelegte Gesey-Entwürfe sehr lebhafte Dez

__*) Es bleibt do immer bemerkenswerth, | j

tischen Mitgliedern des Unterhauses ry f P R App bs ee die zweite Lesung der Reform-Bill gestimmt haben; 6 Schöttischs Mitglieder waren hel der Abstimmung nicht zugegen:

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