in den NRegierings- in d. Jahren in d. Jahren Weniger in bezirken 1821 : 183 & legtern Transport 73,117 64,605 8,512 16. Mesea 4,197 4,003 194 17 O5 4,065 3,881 184 18 Kn 0 3,991 D 217 19. Magdeburg. . « « «- 3,985 3,806 [79 20: Aga... 3,967 3,839 128 M Ko 3,958 3,834 124 22 Sau... 3,865 3,902 909 23 Diel Z, 7160 3,696 80) M 3082 3,501 171 20 Mf... 3/299 3,024 209 Summa... 111/886 101,465 10,421
Wesentlich das eigentliche Sach verhäliniß bezeihnend iff es, daß die Verminderung der Geburten einerseits ganz allgemein, an- drersetis aber do auch in bei weitem den mehresten Fällen nicht schr beträchtlich is. Bei achtzehn Regierungen hat sich die Zahl der Ge- bornen im zweiteu fünfjährigen Zeitraume noch nicht um ein Zehntheil der im ersten Quinquennium Gebornen verringeit; und
es befinden sich hierunter sogar zehn Regierungsbezirke , worin
die Verringerung noch nicht ein Zwanzigtheil beträgt. Mur del
dea vier Regierungsbezirken Posen, Bromberg, Marieuwerder und
Danzig hat die Zahl der Geboruen um etwas mehr oder weni- ger als ein Fünsftheil, bei Königsberg nicht ganz um ein Sechs:
theil, bei Gumbinnen und Franksurt etwan um ein Nenuntheil |
abgenommen. So tritt hervor, wie ein mäßiger, aber schr ver-
breiteter Einfluß die Grundlage der Verminderung wird, die ort- }
liche Uebel in einigen Regierungsbezirken ausgezeichnet vergrößern. m Allgemeinen ist die Zahl der Gebornen im preußischen Staate sehr beträchtlih. Im erslen fünfjährigen Zeitraume kam
i | f f oh i auf etivan 22, inm zweiten auf etwan 24 Lebende cine Geburt,
Ani as p
Ju den einzelnen Landestheilen herrs{t allerdings große Mans | nigfaltigfeit, welche doch nicht gehiudert hat, daß die Verminde- : rumg der Geburten in ansheineud sehr unähnlichen Fällen auf
ehr ähnliche Weise erfolgte, Jm ersten fünfjährigen Zeitraume M S U O9, Múnfier auf 61 Lebende zwei Gevborne : dennoch war die Verminderung inm ziveiten Quinquenuium bei deiden fast gleich; denn sie betrug auf hunderttauseud Lebende in Obere 200 nie 20 E
Die Vermehrung der Sterblichkeit im zweiten fünfjährigen Zeitraume trat, wie schon vorhin bemerkt wurde, minder allgemein, und minder regelmäßig ein, als die Verminderung der Geburten.
Von hunderttausend, die zu Anfange jedes der beiden fünf- jährigen Zeiträume lebten, starben jährlih im Durchschnitte :
in den in den
in den Regierungs- Jahren Jahren also in lebtern bezirken 182% 1820
4. Oben ..,.. 2608 3/9050 297 mebr - i
2 Gumbinnen... 3/385 T E 71 weniger S So 020 4110 STO C O
i Ae, 3/195 4118 925 mehr
9 B... 0040 8/298 158 mehr
), eau... D900 0,247 206 mebr
7, Sonigeberg 9 : . « «2/991 3,101 110 mehr
S Da 296 0 COI MIEDT 0M, 2925 3/604 SSIMNICE D
10. Kon e 27 2/924 4 E
i O 2000 209 So cor
12, Potsdam mit Berlin 2,663 2,868 205 mehr
13 Mea 206 20 Omer
14, MAgadeburg . . « « « 2,093 2,722 129 mehr e O, Roon .... 2982 2/921 61 weniger O O, e 2/OUS 2/080 191 mebr
A el 2,652 166 mehr
S E. 21 2 20 eor
19 Stetn,...... 2472 26411 189 mebr
0 E. 24602 2609 143 mehr
2 D S 201 253 mehr
D S200 2650 Dee
27 San 2000 2009 221 mehr
2 D, i 2,001 200 98 mehr
25 Cra 2125 2/1 654 mehr
1/60
Die erften vier dieser Negierungsbezirfke hatten atich sonst in gewöhnlichen Jahren eine beträchtliche Sterblichkeit. wa dieses ibuen feinesweges eigenthümlich, indem die Sterblichkeit in Obersch!eslen verhältnißmäßig größer, in Mittel- und Uer chlesicn, und in Oftpreußen mit Litthauen aber faft eben so groß Aber in jedem einzelnen der fünf Jahre 1! Î Zahl der Geflorvnen in diesen vier Regierungsbezirken höher, als in jedem einzeluen der náächstvorhergegangnen flinf Jahre. tten nämlich Gestordue die Negierungsbezirfe in den Fahren Posen
Doch war
stand die
depreisen ges{hwunden.
Une 3 LAS L
Bromberg Marienwerder Danzig
15,805 8,238 12,086 8,094 19,604 1(), 492 12,949 8,766 18,055 S 612 11,4153 7,682 18 S()7 y 162 13,187 8,107 {8,858 10/798 12/29 8 564 91,129 297 62,358 Uo 21 401. 42346 14,233 3.843 28 951 14,864 16,229 10,165 01.801 13, 208 17,087 11,068 26,200 D O0 21/900 19,200 D 7/9 13,503 19,981 13,308 67,307 89.433 56,619
Berhältnifse. li l die Grämen eines Apvssales für
sich auszeichnen. den Regierungsbezirken
stellte das V
desfälle um
zife Stralsund.
ahre
U: U
a V
Summe 68,282 75,372 7222 mehr 132 wéniger
bleiben 7090 mehr
Indem in dieser Tabelle Regierungsbezirke unter den be- | fanntlih verschiedensten Verhältnissen wie Posen und Köln, Köslin und Achen, Arnsberg und Stettin, Trier und Frankfurt, wegen des ähnlichen Verhältnisses der Sterblichkeit unmittelbar neben einander stehen, wird eben dadurch anschaulich, daß. die Sterbefälle sehr viel weniger, als die Gebur- ten, allgemeinen Geseßen unterworfen sind. Deriliche N zeits lie Umstände, Aufregungen oder Abspannungen , Kran heiten, welche bald in diesem, baid in jenem Landcstheile , bald in eiu- zelnen Jahren, bald ganze Reihen von Fahren hindurch, N schen, durchfreuzen den Verlauf, woelhen man etwan versu x : sein fönnte füc den regelmäßigen anzusehu, so häufig un mannigfaltig, daß die angebliche Regel unter den Ausnahmen verschwinder. Nur zwei Regierungsbezirke, Gumbinnen und Köslin, hatten in der zweiten Hälfte des Jahrzehends jener a7? dieser 2;, weniger Gestorbne, als in der ersten. Ein Negierunzs-
43
bezirk, Trier, hatte in beiden Hälsten des Jahrzehends fast gleich viel Todte, Lille andern, überhaupt 22, hatten in der zroeiten Hälfte mehr. Bei zweien davon, Merseburg und Münster, betrug jedoch die Vermehrung der Todesfälle kaum ein Dreißig- theil; auch bei vielen andern war sle wenig erheblich: selbst die | Maseruepidemie, woran die Regierungsbezirke Arnsberg, Düssel- i dorf und Köln im Jahre 1830 sehr empfindlich litten, ward in | dem fünfjährigen Durchschuitte durch die geringere Sterblichkeit |
andcer Jahre größtentheils aut geglichen.
In der That sind es nur fünf Regierungsbezirke, die sich durch eine beträchtliche Zunahme der Sterblichkeit in dem zwei:
ten fünfjährigen Zeitraume auszeichnen, uämlih 1) Posen, welches in
den Zabre 1822, 91,129 in den Jahren 1855 - - 194,184
Gestorbne hatte,
D) DSTOIIVETG MIiE , 4/297 UNd, a oe o o) O//OVI
Geftocbnen
‘ ' I -Q I S 3) Mae IDCDeT nb O20 U e 0 109/400
Gefiorbnen 4) M M2 (Sestorbue1n1 o S 14. Gestoerbnen ivornach in dicsen fünf NRegierungébezirken in ben Sahien 1921 .,-256 32:
d
M EZ
4
torben waren,
S l in legieca also 111,332 mehr ges
i
Sterblichkeit Posen und Wesipreusfien zugenommen. | großen Zunähme blieb sie | den östlichen Provinzen. i erung der Geburten nicht erbeblich geivesen, | gemeiuen hat diesec Landestheil den Sanitätsanstalten eine ac tunzswerthe Sorgfalt gewidmet, und Beispieisweise seit vielen Fahren fein Kiad dur die Pecken verloren, W 1 ° lic Witterungs-Eiuflüsse in eiucm Küstenlande höher anschlagen: so kaun do nicht übersehen wecden, daß die Sterblichkeit im Regierungsbezirke Stettin nue sehr unbedeutend zugenommen, und im Negiezungébezirke Köslin sogar, wieivoß! auch nur un: Es werèen daher wohl eist tiefer eingreifende Untersuchungen und fernere Erfahrungen diese merk: würdige Zunahme der Sterblichkeit genugthuend erklären können. vorstehender Auscinandeiscßung Staate seit den leßten zehn Jahren vocgekommeneu Geburts - und Sterblicgzkeits-WVercbältnisse scheint es ganz unzweifelhaft, daß seit dem Jahre 1326 neben den besoudern örtlichen Berhältnissen allgemeine wlicfsam gewesen sind, um die Erzeugung von Kin- und es wird wahrscheinlich, daß auch allze- meine Eirflisse auf eine Vermehrung der Sterblichkeit hingewürkt haben, obwohl dieselden durch örtliche Umsiande oft überwogen and verdinifelt worden. : : E _ Zwei Erscheinungen bieten sich zur Erklärung dieser Berâu- derung dar, deren langsam, s{cheinbar unmmeiftlih, aber eben darum nur um so unabwendbarex eintretende Folgen eineu sehr viel ent- scheidendern Einfl' iß auf die Gesialtung des Lebens und das Wachsthum der Staatéfkcäfte haben dürften, als Vieles, das in dec Meinung eben sür wichtig gilt, Nach einer Reihe trecdner Jahre : virshnruadue (C j ten sich wasserrei und sisrar, auc Fahreszeiten, und die e Gärten und Gebäuden verderöliczgen Hohe. chern unò Aerzten anheimgestellt zu würdigen, welchen Einfluß Menschen haben dürfte, der sich zwar au jeden
dieses auf den Jedez Witterung gewöhut, aber doch nicht unter jeden! alcih kräftig entivicelt. ] S Ble (0e Erscheinung trisst nit physische, sondern sittliche Die Fruchtbarkeit aller meus{chlichen Arbeit wird bedingt, theils dur diè- Beschaffeuheit der persönlichen, O geistigen Kräste, welche die Menschen darai wenden, theils durch die Beschaffenheit der äußern Gegeustände, woran und wodurch Wer seine persönlichen Kräste zur Ac- beit hergicbt, will Lohn, wer sein Eigenthum, Boden, Gebäude,
2
56,019
2 UNd: e eie oe lie 20/100
1 den Fabreu 1872 .. 307,04
sich die Geburten vermin- derten durchschnittlich von
erhältuiß si so, daß gegen 1000 in der ersten Hälfte des Jahrze- hends Geborue und Ge- in der zweiten Hälfte desselben g
4,399 anf 3,892 und die Todesfälle si durcchschnittlich{
D
9,7604
eboren
O arde : , so daß also die Geburten sch etwan um * vermindert, die To- j vermehrt hatten. E | Ganz anders stellten sich die Verhältnisse im Regierungsde- Dieser kleine wohlhabende Landestheil mit gu- ¡ tem Boden, von dessen Benugung die verhältnißmäßig noch nicht | starke Bevölkerung ohne erhebliche Fabrikation lebt , hatte sonft eine sehr geringe Sterblichkeit, und namentlich die geringfte inl preußischen Staate während der Jahre 1827, wo durchshnittlich von 47 Lebenden jähclich nur Einer starb. ZA hat die Sterblichkeit plößlih tund anhaltend zugenommen : lhre größte Hohe erreichte sie im Jahre 1828, und sank dann wieder langsam, ohne jedo bis jegt auf den frühern Stand zuriickz¡u- Es starben nämlich im ganzen Negierungsbezirke 1821 im Jahre 1826 4,037 {822 1823
794 1,287
2 638 2042
900395 2/907
1824 9,034
1825
Summe .
teteutend, abgenommen hat,
dern ¿u vermindern :
die Arbeit verrichtet troicd.
D Q TA D, L {A4
Ep 14,020 I, T0
Al
1000
= l 2 ck & I
W Wi: Ld
zu
Diese Zunahme der Sterblichkeit beruhte zunächst auf örtlichen Uufällen, namentlich Miswachs und Ueberschwemnnun- gen, und fie betraf daher die einzelnen Kreise in sehr ungleihem Es ift nicht möglich, hierin weiter einzugehn, ohne Zeitungelesec weit zu ubersrei- Die Nahrlosigkeit uud LUrmut, welche diese Sterblichkeit verursachte, veranlaßte g!eiczzeitig auch die ftarfe Verminderung der Geburten, wodurch grade nur diese vier Regierungsbezirke Fndem auf jedes Hunderttausend Lebende in
Bosen Bromberg Marienwerder Danzig
u N
V
2,962 3,971
1,206
Allein seit 1826
2 O2 LUo0
Geftorbue,
der
1828 4,207 1829 4,034 1830 3,693
2) 161
Diess giebt auf 100,000 zu Anfange jedes der beiden fünf- jährigen Zeiträume Lebende durchschnittlich jahrlich
e 12 2/120 für 187 Zahlen sich wie 1000 zu 1 Ho / at daher hier verhältnißmäßig noch stärfer als 10 Aber ohngeachtet dieser geringer, als die gewöhnlihe Sterb- Auch ist die gleichzeitige Jin Lll-
1308 verhalten.
NBollte mau end-
preußischen
ift eine Reihe nasser ein- uellen finden sl{ch wieder, die Flüsse hal- ) in deu sonst trockenflen Grundwasser erheben fich wieder zu einer Es bleibt Natursor-
Meteorologische Beobachtiuzug. N Abends 10. Februar
LUorUA Luftwärme . . Thaupunkt . . Dunstsdttigung
Ne jp)
ps F
/
Werkzeuge, Vorräthe, dazu leiht, will Miethe, Pacht Zins, überhaupt Genuß davon haben. Beides wi die Früchtc der Arbeit erlangt; und die Frage, wie dies den Eigenthümer und Arbeiter — wenn beide nicht in, fon vereinigt sind — vertheilt werden sollen, hat seit es Geschichte giebt, die Welt bewegt, und bewegt sle fortdauern Es giebt Zeiträume, worin diese Frage schärfer hervorcritt, Unl einen solhen erlehten wir in den Jahren 1824 und 1825, won der Eingang dieses Aufsazes erivnuert, Der Schreen, welde damais herrschte, ist allerdings mit den wieder gestiegnen Get Allein es dürfte wohl noch nich: je Folge desselben zugleich vers{chwunden sein. Die Nothtvendi wurde einleuchtend, es mit der Bestimmung des Arbeitslo i genauer zu nehmen, und überhaupt alle Verhältnisse fester y stellen, wovon die Erhaltung der Bodenrente abhängt. Welt, auch der Erfolg dieser Beftrebungen gewesen sein mag, und yj viel davon auch {hon die Jeit wiederum verändert haben konnt die erfte Würkung davon war jedenfalls der Erleichterung b Lebens der Ardeiterklasse, das ist der großen Masse der Beis ng nicht günstig. : e
N U As ist es endli, daß beide Erscheinung die physische und die sittlicze, hier wirksam geworden sind; jy daß eben aus dieser Bereinigunz zweier gänzlich verschiedenartf ‘ : Einflüsse zu der gleichen Wirkung diese Ungleichheiten und y p Jahre 1830 euschGließlih kommt jest nur auf 10 Rthir. scheinenden Widersprüche entstchn, welche dem tiefern Eindring in die Geseße der Vermehrung der Bölker wenigstens in dies Falle faft untliberwindlihe Schwürigkeiten entgegenseßen,
2 Ubr. 10 Uhr.
[338,8 Par. | 338,4 Par. [338,6 “ Par. O E30 N 240M Quel O N L
87 pCt. 86 yCt. heiterer. bewölft. WSW. SW.
dfe)
Nach einmal Beobachtun
Berliner Den 11. Februar 1832.
Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufss. Cu,
Börse.
St.-Schuld-Sch.
Pr. Engl. Anl. 18 Pr. Engl. Anl. 22 Pr. Engl. Obl. 39
pan S A)
d
1014
95 94 Jioll. voliw. Duk. _— Neue dito. 9(4 [IFriedriched'or G S CODIO «4
Neum. Int.Sch. do. Berl. Stadt-Obl.
Königsbg. do.
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Danz. do. in Th. r. Pfandbr.
Grosshz. Pos. do.
pa | R RROCUA
Amstierdam
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C A)
Wien in 20 Ne. , i i i E AUCSDU E
a e O O 8 Tage Frankfurt a. M. WZ. Petersburg BN. Warschau
S000 0E O0 D S0
Oest. 52 Net. 903. Poln. Pfbr. —, z 2A Neap. Engl. 844, do. Fale. 74#.
do. Part. 59.
Nied. wirkl. Sch. 39,7. do. 75%, Oest. 58 Met. 814.
Hamburg E . L 0 do. 752 Bank-Actien 1127.
Oest. 58 Met. 845. Dän. 628,
Anl 932. Poln. 1157.
KonigliGe
Sountag, 12. Febr.
in 3 Abtheilungen; Musik von Auber. (.
engagirtes Mitglied der Königl. Schauspiele,
Jrma austreten.) Hierauf : Das \chlechtbdewacyie
tomimishes Ballet in 2 Abtheilungen. e
Dlle. Therese Elsler wird hierin tanzen.)
Fm Schauspielhause: Füdor und O Abtheilungen, von E. Raupach.
Montag, 13. Febr.
Fn1 Opernhause :
M4 42A 550
A400 (05, 70 Lcticu 1365, Y 1 1792, G. Poln, Loose 581. 58,
Geld.
93? [Ostpr. Pfandbrf. 1014 Pomm. P fandbrf. Kur- u. Neum. do. 877 ISchlesische do. ¡Lkst. C. d. K.- u. N. Z. Sch. d. K.- u. N.
W echsel- Cours.
250 El Kkucz 250 2E 300 Mk. [Kurz Bo E 2 1 LStI. S U 200 2M 150 l Ot 150 V 2E 4100 Thl. |2 Nt.
0 9e
R. (2 a
600 FI, Kurz
Nicht- Amtliche Cours-Notizen. 4 Berlin. 11. Februar. (Ende der Din
42 do. 80. B.-Actien 797. M 5 Nied. wirkl. Sch. 403, do. 65 Au
A mster d anl, 6. Februar. ; od Kanz-Bill. 155. 68 Anl. 914. v0 Russ. (v. 1828) 901, do. (v. 1831/9
, 9. Februar.
Fin Schauspielhause. Der Gefangeue, Lustspiel 11 1 Aft, von Koßebue. erstenmale wiederholt : Das doppe " Abtheilungen, von E. Raupach.
Montan ties Theater Souutag, 12, Febr. j | Oper in 1 Att, Sierauf, zum erstenmale wieder Sn senjáger, romantisches Schauspiel in Z Akten, von neuen Deco.ationen sind von Herrn Roller.
Montag, 13. Febr. 2 Akten; Musik von Bellini.
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Die musikalische S
Die Unbekannte, roma
Redacteur Foh n. Mitredacteur Cottel.
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Gedruckt bet A. W- H
Schauspiele. Der Mauret, d
(Dlle, Bötthet, \ wird hietil (Dlle.
lga, Trauerspit
Zum erften!
lte Rendezvous, Lusis
N - NAGERICETEN
Ï [l Frankfurt a. M,, 8. Febr. Oefterr. 5proc. Meto 21proc. 45. 1proc, 194. Part, - Obl. 1221, 122,
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2 k, 45 I S ü 14 S S
Amte Nachrichten.
KLOonit des Tages.
Sgr. zu legen, und der Preis für nicht bis zu diesem Zeit- une reichende Exemplare reguirt sh dergestalt, daß für jeden von 153) zurückgeßend weniger verlangt wird, in- u die Beftellunz auf eine ununterbrochene Jahres-Folge ge-
ku Pr aur an 2, L
et ist, 15 Sgr, weniger zu- bezahlen find: daher 1 Exemplar 1 1806 bis 1829 nur 10 Krdlr. und eines von 1306 bis 1828 Vi 150 Sgr. l C f, fostet. Schreibpapier-Exenmplare wer- ¡mit einem Aufschiage von 50 pCt. des Preises füc Diuck-
pier:Exemplare erlassen.
Bei dieser Gelegenheit glaubt das unterzeichnete Comtoir
jh die Nachriczt erneuern zu müssen ;
daß zu der Geses-Sammlung von 1806 bis 1830 ein vollstandizes und gründiich ausgearbeitetes S achregister, 43 Bogeu ftarf, erschienen ift und zu 20 Sgr, das Exem- plar auf Druckpapier von allen Post: Anftalten der Mo- |
iarchie ohne den geringsten Aufschlag zu bezicheu ist, ] Berlin, im Februar 1832,
treinigtes Gesep-Sammlungs- und Zeitungs-
Debits-Comtoir.
Angekommen: Der General: Major, Eeneral-: Adjutant , Majestät des Königs und Commandeur der 2ten Gardes
ballerie:Brigade, Graf von Nostiß, aus Schlesien.
Stng: NaGribten. UPUS and
„Petersburg, 4. Febr, Se. Majestät der Kaiser ha: m Veriveser des Justiz- Ministeriums, Staats - Secretair heime Rath Daschkoff, dem Dirigenden der geistlichen Ange- enheiten scemder Kousessionen, Staats-Secretair Geheime uh Vludosf, und dem Reichs-Secretair Geheime Rath Mart- tnfo den Kaiserl, Königl, weißen Adler - Orden und dem Ge- Balabin den St, Aunen- Orden ersier Klasse mit der
lichen Krone verließen, 1
un 293. , 24. und 27, v. M. wurden die Zozlinge des pas heu Zistituts, wilche ihren Unterrichts? Kursus beendigt ven und euitiussen werden follen, vor einer zahlreichen Ver:
“+
mmung examinit. De Gegeuftánde der Prüsung waren : lizion, Russische, Franzoßische und Deutsche Sprache, Ges ite, Geographie, Acuhmetik, Musik und Tanzen. Außerdem den vershicdeie Arbeiten der Zöglinge , als: Aufsäve in den iSprachen, Probe ihrer Fortschritte im Schönschreiden, ZJeich- 1nd in alle.lei Hand - Arbeiten, vorgele,t, Das Exanien (eugte die LEnweseuden davon, daß diejes Justitut unter dem vhätigen Schuße Jhrer Majefáät der Kaiserin nud bei der uen Sorgfalt feiner ausgeftlácten Borsteherinnen in kurzer Zeit u Grad der Vollkommenheit erre!ch{t hat, der dasselbe ten iveidlien Erziehungs: Anstalten der Hayptftadt an Selle flellt; - die Schule ist auf sicheren Grundlagen Ei-fachdeit und des Nagens errichtet und in allen l Thetien reihlich ausgestattet. Die gegenwärtig entlasse- Jglinge siud dre leßten von denen, welche dem Jnstitut von in des patriotishen Franecnvereins anvertraut wurden, ebe jive dur das neue Alle. höht befiätigte Reglement die Be- "lung erhielt, der Erziehung von Ösfizierstöchtern gewidmet verden,
us Wiburg 11 Finnland wird vom 30fien v. M. gemel: [m 2ôsten im 62 Uhr LAdends wurde dei gelinder feucter “ling und Windstößea aus Süden sowohl hier als an an: u Drien, è. B, imm Wanmmelsund, unfern der Gränze des ' Vetersburgiscen Goüveraement®, ein starker Bl'§ wahrge-
men, uud 2 Tage später echob Nch ein äußerfi hestiger See-
| Ouhten zu einer ungewöhnlichen Höhe hinantrieb und ers gen des folgenden Tages naließ, worauf heitere Witte- ß mit maßiger Kälte eiatrat, a Pandels-: Jeitung enthält folgende Nachrichten Fe ta vont 7, Dez, : ¿Ulle hier ang: fommene Czinescu » «cinsUmmig, daß die für unseren Markt bestimmie und Tflan adgefertigte Quantität Thee iveit betrachtlicher seh, tige V „vergangenen Jahres, daß jedoch 5 Fahrzeuge durch julauf ne verhindert ¡vurden, in den Hafen von Tian-:Sin n, Und wieder die hohe See suben mußten : eines da- ' ut 2000 Ballen Thec, mit Reis und Zucker beladen , hat toren, Die vor dem Beginn der widrigen Winde ange- bon S euge brachten nur 43,000 Ballen Thee nach Kalaan, bmen q großte Theil schon hierher transportirt i, Dem Ver- N ah, habeu die nördlichen Provin¡en von China dur c gelitten, während in dea südlichen gerade umgekehrt
f eltige Regengüsse viel Schaden verursacht wurde; in der
trshwen;
bedeutenden Stadt Chan: Tscheou hat eiue furchtbare U! ming stattgefunden, durch die eine Menge von Mens- Walüickt ijt; auch ein großer Theil des Distrikis, desen / jene Stadt isl, ward von diejem Unheil betroffen.“ Kaukafrg L E Bien e liefert in Brief: Fragmenten ats bden A de Ad Tarfi vom 11. Juni und aus dem Ddrfe Besete, v Wey, 15901 einige interessante Schilderungen 1 V ves n nöcdlichen Dagheftan operirenden Nuiss- b, mit p, ents, unter dem Kommando des General Kocha- ven dortigen Gebirg6völkern, In dem ersten Schreir
"d d
x R Ea E D R S2 C0 S E N Di E E E E E E C R S Ft Pr Par: E; ° «R L wen =
ben ist voa einem bed die durch die Truppen naja eutfest und die Feinde aus der Tarki vertcieben wurden. zählte an
enttenden Gefechte die Rede, in welchem belagerte Festung Bur daneben legenden Stadt | Der Kampf war schr hipig, uud mar Kumhfken ; )renfahnen und ruhten nach teercé:Lifer aus, während die Stadt Das weite Schreiben lllah’s Streitern gerade am V. Majestät des Kaisers von Rußland, den sanischtschi siattgehabtes Treffen , wor: weiter zucüucckzeshzlagen wurden. „Eden als wir hoh die Pokale | hoben, un sle auf zu leeren, en!tfloh der Femd as ihn bisher verborgen hielt, nach geuden Felsenkette, und auf das Ko schüttete der Salutshuß die das Hurrah der Sieger, verhallend,
des Kafl Mullaß
Dem Publifum wird bekanut gemacht, daß seit dem 1ften uuar d. J. die Berkaufspreise fúr die Geseß-Sanmm- ng aus früherer Zeit abermals bedeutend herab geseut wor: q, Ein volläänudiges Exemplar auf Druefpavier von 1806 bis
1500 Todte von Seiten eroberten 20 Heeresjeichen und Z El zwoölfstündigem Gefet am D Tarfkfi noch m1 vollen Flammen staud. schildert ein edenfalls mit Kafi Mi Krönungstage.S bei dem Dorfe Ka in jene Truppen twwieder Schlusse des B mit schäumendem Champagner Sr. Majestät Gefiräuch, d
ciefes heißt es: das Wohl ans dem Gefitift und der gegenüberlie: mmando des Generals über- Jiehenden mit Granaten, während au den Riesenzipfelu des Kaukasus mne eiifiimmte, die wir für die Himmel enmporsandten,““
17. Dezember metden, daß die Gilan und Tauris sehc an Jntensität ver- in den anderen Provinzen Persiens gänzlich aufge-
im Chor in die Hy Echaltung des Monarchen zun Briefe aus Baku vom Pest in Mazenderan, loren und
Vollen,
Die Unterflüßungs- Kommission für ritte, von dem Feld- iste von Unterstüzun- für 79 Personen zur Es befinden si auf derselben der Oberst 4 Oberst - Licutenants, 2 Mojore, 52 Unter-Lieutenants,
Warschau, 8. Febr. Offiziere der Polnischen Arn marschall Fürften Paskewitsch genehmigte L gen zum jährlihen Betrag von 70,525 Fl, offentlichen Kenntniß. Regulski, Lieutenants 7 Capitains-Wittwen, eine Bataillons: Arzt:Wittwe.
lee briuat eine d
19 Capitaine, 10 1 Overft-Licutenants: Wittwe, 1 Lieutenants: , 1 Unter-Lietnntenant6- und
O AZI (Ae, Pra E: L (A T A L” r A L A RR E E a 2D 0e - E C wad . z e Zal E A E r Ae R Li R R 7- -
ese Weizerun:
î | Paragraphen, der damals den Ministern \o sehr mißfallen hal | zur Adfiimmung ¡u bringen, so würde entweder die
nit Erfolg gekrönt worden seyn, oder der Präsideat hätte sein Plag an einen Vice s Prásidenten, der seine Pflichten besser vez standen, abtreten müssen; räume man dem Präsidenten auch nur ein einziges Mal das Recht ein, sich zu weigern, über eine Proposition abstimmen zu lassen, so mache man ihu zum Tyrannen, die Kaminer aber zur Skiaoin, „Die Nechte der Kammer, ‘/ so {loß der Neduer, „würden mir du. den geftrigen Vorgang nur dani als nit beeinträchtigt ersckei- nen, wenn der Präsident seinen Frrthum eiuräunte:; vielleicht, daz die große Aufregung der Versammlung ibm semen Ent- {luß eingegeben hatte. Wenn es aber in dem Belieben einer gewissen Anzahl von Deputirten flehen soll, sich zu entfernen, sobald es sich darum handelt, über eine ihren Meinungen wi- dersprechende Frage abzustimmen, so muß dies nothivendig, #9: bald wir dem Beispiele folgen, zu einer völligen Anarchie iúh- ren; denn seit der Eröffnung der Session hat diese Vei fannm:- lung in der Negel nie mehr als 380 Mitglieder gezählt; wollte die Opposition sich daher des Mitstimmens enthalten, so würde die Kammer kein einziges Geseg votiren können, Jch verlange, daß der Präsident anerkenne, daß er die Rechte dec Kammer gestern verkannt hat.‘ Der Präsident bemerkte zu seiner Rechtfertigung, daß die früheren Fâlle, worauf Hr. Laurence l berufe, sch jedesmal zu Anfang der Sigung zugetragen hätten, wogegen man Tages zuvor die Bekanntmachung der abwesenden Mitglieder durch den Mouiteur erst um 8 Uhr Abends, d, b, zu einer Zeit verlangt habe, wo diejenigen Mietglieder, die sih be- reits entfernt, gar nicht hátten vermuthen fonnen, daß die Si- zung slch so lange hinziehen würde. (Murren und Zeichen des Ziweifels in den Neihen der Opposition.) Hierzu komme 110ch der beispiellose Tumult, der sch in der Kammer erboben habe (Hr. Portalis: ... „und woran Sie selbs Schuld waren ! ‘‘) : mehrere Propositionen wären mit so?cher Heftigkeit gemacht ivor- den, daß er es unter der Würde der Kammer gehalten babe, dartiber abstimmen zu lassen: er habe daher erklárt, daß
Die hiesige Allgemeine Zeitung enthält unter den anmt- lichen Nachrichten eiue Bekanntmachung der zur Ocduung der Papiere des Hauptstabes und Kaiserl. Hoheit des hochseligen Cesarewitsch in geseßten Kommissiou vam Zten d. das frühere Publikandum vom 24. welhe um die Wegnahme von Akten, P dern und Geräthschaften aus denz vorm und dem Kabinet Sr. Kaiserl. witsch Großfürsten Konftantin, #\ heimen Rathes v. des tvoissen, wiedeih die Kommission christlich Person zu ftellen, um die
Fn diesen T | ckchung der hiefi Präsident Brz
Zammlimg und der Kanuzelei Sr. Warschau nieder- , worin unter Bezuzuahme auf ) v, J. alle diejenigen, apieren, Büchern, Gels aligen Hauptstabs-Bureau Hoheit des Hochseligen Cesare- o tole aus der Kanzlei des Ge- Novossilzowv, während der Datu:r des Anfflan- ) anfgefordert werden, bis zum 1. Mátz n zu benachrichtigen, oder sich in nöthigen Aufichlüsse zu ertheilen, agen langten der Geheimerath Dr. Vilie zu Untersu- gen Spitäler ans St. Petersburg, der Tribunals: ozowsfki ans Siedlce, der St
Okt, (6. Nov.
aatsrath Russo aus
der einfahe Namens -: Aufruf ftattfinden werde, insofern
| die Versammlung bei [hrem diesfälligen Antrage beharre, | daß er aber unter den obwaltenden Umfänden eine Strafe
über die fehlenden Mitglieder nicht verhängen könne: er werde sich dem Willen der Kammer stets zu fügen w }en; im vorliegenden Falle aber glaube ex uur seinen Pflichten ge- máß gehandelt zu haben. Hr. Dupin d. A. fügte hinzu, daf, wenn eine Stunde zur Eröffnung der Sigungen festgeseßt toor- den, es natürlich eine solche auch zum Schlusse derselben get en miísse, da die Oppositioné- Partei sih sonft ihr Mittagbrod mit- bringen und ihre Gegenpart zwingen würde, sich durch Hunger zu ergeben (Gelächter) ; bisher hätten die Sizungen in der RKe- gel nie länger, als bis 6 Uhr gedauert; da nun Tages zuvor um diese Stunde die Debatte noch nit gesc{lo}sen, vielmehr noch der Königl. Commissair auf der Rednerbtihne gewesen wnd es gebräuchlih sen, nach einem Organe der Regierung immer noch ein Mitzlied der Kammer zu hören, \o hätten mehrere De-
Berlin , der General Fürst
Woroniezki ans Unlew, der Gencral Thiman aus Plozk mid de
r General Renuenkampf aus Riga
Man erinnert sich seit langer Zeit hier feiner Witterung zu Anfang Februars, als in diesem monieter zeigt häufiz auf 3 Grad Wärme,
so gelinden Jahre ; das Ther-
Frankrei
Siçung vom 4. Febr. s verlangte Herr Laurence das en Auftritte am Schlusse zurüc{zukonmimen.
Deputirten-Kammer. na der Vorlesung des Protokoll um noch einmal auf die heftig der Sibung des vorherigen Tages redte Vortrag des Herrn Charlemagne ‘‘ einen tiefen Eindruck auf die Verfanmml auf zu anlwortcu,
¡/ Der Des außerte er „hatte geftern ung gemacht; hielt man es aber für besser, slch zu ent- daß die Kammer, die furz ¡uvor noch 237 Mit- glieder zählte, jezt nur noch aus 212 bestand : dieser Anzahl hätte sie noch füglich ú Déesciplin berathschlagen fönnen : behaupte, daß,
allcin auch in der Gegenstände der innern ja, ih gehe noch weiter und wo es auf eine Ermittelit1g der abwesenden anfommt, der Beschluß hierüber immer nur durch die gefaßt werden fann, da der Namens - Aufruf nur stattfindet, wenu die Versammlung zum Berathschlazen ni ist, Geftern wurde nun der N die Kammer,
Mitglieder Minorität
cht zahlreich genug amers Aufruf verlangt. Nicht aber sondern der Präsident widerseute s{ demsel Girod: „das ist wahr! ‘/) Hierüber entstand Zulegt muaßte der uzid man verlangte überdies, Bekanntmachung der Namen INoniteur.
n, von dichtem Schneegestober begleitet, der das Wasser in |
vei, CHere elne tummultuarische Namens- Aufruf deanoch stattfinden nach Analogie früherer Fälle, die der abivesenden Deputirten durch Der Piásident weigerte si{ch aber über diese Proposition abstimmen zu lassen,
nun, wodur die Rechte der Kammer veriest in dem Protokolle unecroähnt geblieben. cin Irrthum; es fteht Präsident erkiärt habe, stimmen lassen zu dürfen.) im Protokolle, ich Lesbteres im fand ich die Stelle nicht darin.“ atif, daß jener S jedoch bei der Vorlesung des Protokol sen seh, so daß Hr. Laurence die betreffend Lebterer fuhr hierauf fort: Er h der Kammer gegen die Aumaßun die Kammer habe sich {on me den Aufruf und die Bek glieder durch den Moniteur anzuordnen absehen, wodurch der Prási viren könne; die Folgen eines solchen U gar nicht absehen; geseßt, der
hartnáäctia, Diese Thatsache worden sind, if (Hr. Girod: „das ift in dem Protokolle ansdrüctich, daß der er gleude, über diesen Antrag nicht ab- Befindet sh diejer Say wirklich so_ ift er erst jeyt himugfügt worden, denn als großer Aufmerksanikeit Der Präsident bemerkte hier- später hinzugefügt worden, chon eingeschaltet gewe e Stelle blos üverhört habe. alte es fir seine Pflicht, die Rechte gen des Präsidenten zu vertheidigen ; hr als einmal in dem Falle befunden, amen der fehlenden Mit- ; es lasse sh hiecrnach nit ge Weigeritng motis- 0 ngehorsams ließen si Präsident hätte si bei den Bera-
Sefkretariate mit
as allerdings erst
anntmachung der N
dent seine diesmal!
putirte mit Recht vermuthen müssen , daß die Fortseßung der We- rathung auf den folgenden Tag verlegt werden würde, und fie hätten si sonach, nicht abs{tlich und in Masse, sondern allmälig entfernt (Reclamationen auf den Bänken der Opposition); die Behaup- tung, daß dies Leztere geschehen, um eine Abstimmung zu hi- tertreiben, sey eine bloße Vernuthung, der er nur dann Glauben schenken würde, nenn die Entfernung inmitten der Sigung statt: gefunden hätte; ein solhes Beispiel aber hade bisher nur, und ¡war noch unláängft, die Oppositions - Partei gegeben. Man be- rufe sich darauf, daß, wo es auf die innere Disciplin der Kan1- mer anfomme, auch die Minorität eine Maßregel verfügen könne ; hierauf !a}se sich zunách} erwiedern, daß die Kammer selbst durch die tumultuarishen Auftritte des vorigen Tages einen \{lech{ten Bewe!s ihrer Disciplin gegeben habe; denn Niemand {ey berehtizt, dem Präsidenten seine Pflichten vorztischreib e, oder ihn gar aufzufordern, den Präsidentex : Stuhl zu ver- lassen; was den Namens: Aufruf betreffe, so halte er ihn nur bei der Eröffnung einer Sizung an seinem Playe, da man von jedem Deputirten verlangen könne, daß er #2) zur festgeseßten Stunde einfinde; wer aber bis zur gewöhnlichen Zeit, mithin 5! Stunden lang, in der Versammiung geblieben sey und sich dann entferne, dem fönne man nicht den Vorwurf machen, daß er seine Pfliht verabsánne, und ihm sonach eine Strafe zuerkennen. „Fch selbft“, so chloß der Redner, „befand mich unter den Abweseuden, nachdem ih bis 6! Uhr auf mei: nem Poften geblieben war. Gleichwohl scheue ih FJhren Tadel nicht; vielmehr wünsche ich, daß man meinen Namen durch den Moniteur bekannt mache. Das Publikum wird daraus nur ent- nehmen, daß ich und meine abwesende! Kollegen an den ärger- lichea Auftritten am Schlusse der Sizung keinen Thl gchabt haden.““ Hr, Salverte demerkte, es sey völlig ungegründet, daß die Kammer eine beftimnmte Stunde zur Aufhebung ibrer Sigungen habe; vielmehr sey man in wichtigen Fällen sets dis zum Schlusse der Debatte und zweimal bis 77 Uhr ¡usammen- geblieben. — Die Versammlung schritt hierauf zur Tageéord- nung, die in einem Berichte über verschiedene, dei der Kammer eingegangene Bittschriften befiand. — Nach Erlediguma die- ses Gegenftandes beschäftigte man sich aufs neue mit dem Recb- nungéabschlusse von 1829. Die Pairs- Kammer hatte, wie man \ch erinnern wird, in diesem Geseß- Entwürfe folgende 4 Artikel gefltrihen: den Artikel 10, wonach die der Poß anver: trauten und innerhalb 5 Jahren nicht abgzehobenen Gelder dem Staate anheimfallen sollten: den Art. 11, wonach mittelst Ké: nigl, Verordnung der Stempel für Naturalisations - Patente und Alters - oder Verwandtscafts - Dispensen bei Heirathen ganz oder theilweise sollte erlassen werden dürfen: den Art. 14, der es der Regierung zur Pflicht machte, Kon'rakte über Summen von
mehr als 10,000 Fr. nur mit den Mindeftforderndez obznischließen :
den Art. 15, wonach fünftig den Miniftern keine Einrichtun; z2- Gelder mehr bewilligt werden sollten. Von diesen 4 Artikeln
thungen über die legte Adresse an Karl X, geweigert, denjenigen
hatte der Berichterftatter Herr Passy darauf angetragen, die