1832 / 302 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Die erste Wirku8g jener Note, welche ganz anifestes gegen die Konferenz hatte, war die, auben zu erwecken, dafi alle Mittel der Ver-

unterzcihnet werdx.

den Anschein cines M bet der leßteren den Gl sdhnung erschdpft seyen:

gen, welche im An texhandlufig Haag ÄÂlles zu-eitte fürchtete, ein Stillf ßuig iener Fo don -eitte günstige Aufnahme bereiten. man leicht einsehen, daß die fra den, in gemäßigten und versdhn

orderungen ausgelegt werden

° Genehm seyn könnten, sich

eradezu, allen Pand- iden Charakter ent- leßten Theil

t dem Belgischen Be-

behandeln und zu unterzeich-

an jenem Tage mündlich abgab.

Fn ihrer Erwiederutig dar-

zu betrachten.

wodurch die ge ¿Was die

Ergebniß würde zeigen, daß Bel Bebünptune A4 is C A den Gegentkand betgebracht haft. i daß die Pootsengelder auf der Schelde hdher seyen, als auf der Maas, wähtênd oft das Gegentheil der Fall ist.// | ¡Gegen seine fünfte Antroort «hat man «abermals eingewendct, 5 die Niederländischen Vorschläge hinsichtlich der Benußung der innen-(Gewässer zu keinen? Resultate“führen würden, und hat sich dabei auf die Verhandlungen der Rhein-Ufer-Staaten bezogen.“/ ¡Der Unterzeichnete nimmt sich die Freiheit, daran zu erinnern, daß ein jeder Staat im Allgemeinen das Recht hat, fremde Flaggen auf scinen Binnen-Gewässern nicht zuzulassen, oder in dieser Zulas- sung eine Flagge vor dev anderen zu begünstigen. Hat man ver- e auf den Binnen- Gewässern zuzu- lassen und gleich der am meisten begünstigten zu behandeln sey, o | ist das rein illusorish, da es bis zum heutigen Tage keine Nation | giebt, die in dieser Hinsicht vor einer anderen begünstigt sey, auch wohl fein Zeitpunkt nachgewiesen werden könnte, wo ein solcher Was den National- Tarif betrifft, den cine jede Regierung für ihre Binnen-Gewässer vorschreibt, so kann die- = scr nie im Wege seyn, um durch einen Schifffahrts - und Handels- Vertrag, nach den Grundsäßen der Reciprocität, einen anderen zu ® substituiren. Was aber die Verhandlungen der Rhein-Ufer-Staaten unter sich angeht, so kann Se. Maïi./ als Kdnig der Niederlande, nimmermehr die Dazwischéunft anderer, nicht dazu gehdriger Mächte gestatten; und als Großherzog von Luxemburg muß er solche Dazwischenkunft für eine Her- abseßung der Würde, für eine Vernichtung der Unabhängigkeit des Deutschen Bundes hetrachten.// | „Da eine Bemerkung zu der 9ten Frage der Entschädigung cr- wähnt hat, welche das Haager Kabinet für das Uebergehen des Til- ubieten geneigt seyn möchte, so is der Unterzeich- nete zu der Erklärung ermächtigt, daß die Niederländische Regie- rung fkeineg weiteren Werth auf jene Verfügung legt, außer so weit sie die Beziehungen der beiden Länder zu einander zu verein- fachen dient, und der Ugännehmlichkeit verwickelter Geldverhältnisse vorbeugt, nicht aber aus Furcht irgend eines bedeutenden Ausfalles u Gunsten Belgiens, weshalb sie denn in einen billigen Abzug von en abseiten Belgiens- schuldigen Rückständen willigt.// Protokolle heißt es, daß die Konferenz den von der éreichten Vertrags - Entwurf für en nicht bestritten, daß die- ciles sciner Grundlagen wie

fügt, daß die Belgische Flag

Fall stattgefunden habe.

die Andeutung auf eine

gungs- Fonds gn

„Fm 70sien } f Niederländischen Regierung ein unzulässig erklärt habe. Es wir ser Entwurf hinsichtlich des. grdßten ; sciner Details bis zum August-Monat fortwährend zwischen den Mit- gliedern der Konferenz und dem Unterzeichneten diskutirt worden, und dafi bis zu jenem Augenblicke von den seitdem erhobenen Ansprüchen Belgiens keine Rede gewesen ist. Auch wird behauptet, Belgien wúrde sich nicht weigern, Über die Modificationen, die die erste Vor- stellung Hollands enthielt, so wie Über die Reservationen und Wütt- sche der Oesterreichischen, Preußischen und Russischen Hdfe weiter zu

unterhandeln,‘

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1212 7

sultate zu gelangen.‘

jest von ihm darüber beovachteten Stillschweigen ziehe konte.

| ¿Es bleibt für ihm noch eine peinliche Pficht zu erfüllen übrig, | namlich die, den tiefen Kuminer auszusprechen, "welchen der Kdnig darüber empfunden, daß in diesen Vrotokollen und den dazu gehb-

e ift;

dem Leßteren, “als ausdrückliche Bedingung die von dem Ersteren gebrachten Opfer aufzuerlegen, „noch verlangt, daß der Beraubte cr- 1 Élärt: „Jch bin zufrieden/// und dabei sieht, wie jede Ausgleichung,

////ZU oft (saat mam) hüllt sich das Haager„Kabinet in Täu- schungen. //‘/ i : i

„Könnte sich ein solcher Ausdruck auch auf innere Ucberzeuaung süßen, da, wo ein rechtmäßiger Monarch, dem Geseße der Noty- wendigkeit nachgebend, als er den größeren Theil siner Staaten im | Aufruhr begriffen erblickt, darin willigt, zwei Dkittheile scines Kd- nigreiches Und die Hälfte seiner Familien - Besißungen aufzuopferit, den gufrührerischen Provinzen einen ungeheuren Theil per Staats- schuld zu erlassen und ihnen bedeuteade Handels-Vortheile zuzuae- séhen, so ist er doch weder verpflichtet noch befugt, ihnen die ersten Fnteressen, die ganze Unabhängigkeit eines ihm treu gebliebenen Vplkes Preis zu geben, und eben so wenig würde der constitution- nelle Fürst eines freien, so versiändigen als treu exgebenen Volkes, in seinen auswärtigen Verhältnissen einen Weg verfolgen, der dem Gemeingeiste und der einsimmigewAnsicht seines Volkes widersirebte ; es würde ihm, wo dessen -hürgerliche Existenz auf dem Spiele sieht, nicht zustehen, sein VMAk al? ein Brandopfer für die allgemeinen oder thcil- weisen Verwirrungen Europa's darzubringen. Nüw in einem solchen Falle würde die Holländishe Regierung fich wirklich in Täuschun- gei hüllen, und ihnen dadurch Wirklichkeit geben, daß sie sie als Grundlage für ein politisches Systein annimmt.// L

¡Der Unterzeichnete erazreift diese Gelegenheit 1c.

(Unterz.) H. van Zuylen van Nyevelt. London, den 18. Oktober 1832. ‘/

Die Tiznes sagt in Bezug auf einige, ihr von thren ei ge- nen Holl&ndischen Korrespondenten entgegengeftellte Bemerkun- gen: „Wir haben feinen Augenblick daran gedacht, die Verdienste der Holländer zur See zu s{mälern, oder unsere cigenen auf ißre Kosten zu erhöhen; sondern wir hielten es uur für ange- messen, als wir den Tories antworteten, die unsere gegenwärtize Allianz mit Frankreich mit der höchst unpopulairen, ungerechten Und verderblichen Verbindung unter Karl U. verglichen , zu zei- gen, daß, wenu man unser gegenwärtiges®Verfahren durch An- spielung auf jene Unternehmung gegen unsern alten VäÄbände- ten verhaßt machen wollce, wir- auch berechtigt wären, uns auf Kämpse mit Holland zu berufen, wo unsere Sache, wie jest, gerecht und billig war. England befiudet sich jeßt in vollkom- meiner Freiheit, dicjenige Politik zu befolgen, welche seine bese-

das Verfahrew seiner Regterung in Zeiten und unter Umständen, die mit den gegenwärtigen gar keine Achnlichkeit haben, Bezug zu nehmen.“

Ueber denselben Gegenstand äußert die-Morning-Pof: ¡Die Entstellungen und die Unverschämtheit, durch welche die Anhänger der Minister es versuchen, ibren beabsichtigten Angriff auf Holland zu vertheidigen, müssen allein hinreichen, einen Ab- scheu für die Sache uffd die Personen einzufldßen, welche zu fo ungestalteten hd grundsaßlosen Maßregeln rathen. Das Haupt- und zugleih das betrügerischeste Argument besteht drin, daß England und Frankreich aus reiner Liebe zums Frieden Krieg gegen Holland beginnen wollen. Bö- ses zu thun, auf daß Gutes daraus entstehe, iff aber ein

Eentgegenstellen. Es. ijk indessen erfreulich zu bemerken, daß die Vertheidiger der Verwaltung teine Hosfnung haben, die Zustim- mung des Landes zu ihrem anti- nationalen Plane zu erhalten, wenn sie den Fall mit Offenheit und Aufrichtigkeit vortragen, und“ daß sle” deshalb täglich zu den schamlosesten Falschheiten ihre Zuflucht nehmen müssen. Dahin gehört unter Anderem die Be- * hauptung, welche von einigen ministeriellen Organen so geflissent- lich verbreitet wird, daß der König der Niederlande unter keiner | BedinZung die Trennung Belgiens von Holland zugestehen woile, und daß es sein eigentlicher Zweck sey, die beiden Länder wieder unter seiner Herrschaft zu vereinigen. Wenn an dieser Behaup- tung irgend etwas Wahres wäre, so wissen wir nicht, ob der König der Niederlande deshalb so sehr zu tadeln, und ob es Englands besondere Pfüicht wäre, diese Absicht zu durchkreuzen; aber die Behauptung is durchaus und gänzli faish. Der König der Niederlande hat schon in Trennungs - Bedingungen gewillizt, und zwar in Bedingungen, die das Britische Ministerium und seine Anhänger nicht für unbillig erklären können, da die Kon- ferenz sle selbst vorgeschlagen hatte. Der König der Niederlande will sich sogar gegenwärtig Bedingungen unterwerfen, die der Macht und Würde seiner Krone und den Jnteressen seiner ge- treuen Unterthanen weniger günstig sind, als diejenigen, welche einst mit dem Ansehen der Konferenz gestempelt waren. Er ver- langt nur, daß Flüsse, die durch sein Gebiet fließen, nicht als offcne See betrachtet werden, und daß seine Souveraine- tät über diese Flusse niht gänzlich aufgehoben werde. Heißt das jedes Ark’angement zurückweisen? Heißt das den Krieg wollen ? Jf-darin der- Wunsch zu erblicken, Belgien wieder Unter den Holländisthett Scepter zu bringen? Und doch will man der Ansicht Glauben verschaffen, daß dieser Krieg, der, wie man sagt, durch die Blokade der Holländischen Küsten und durch

König der Niederlande hervorgerufen würde ?‘/ Der Courier bcmerkt: „Die Belgischen Kammern treten am 1Zten Nov. zusammen. Alle unsere Briefe stimmen darin

Leopold in seiner Thron-Rede entweder sagt, daß Frankreich und England ihm unverzüglich beistchen werden, um im Besilz des Theiles des National - Gebietes zu gelangen, der noch von den Holländern beseßt iff, oder daß er diesen Schritt allein ergreifen wird, Die Popularität des Königs würde ernstlich gefährdet werden, wenn ex nicht im Stande wäre, die unver-

„Das Haager Kabinet, dessen gegenwärtiges politisches System | im Allgemeinen mit jenen früheren VorsbUungen und mit diesein Reservationen Übereinstimmt, hat noch feine solche Neigung bei Belgien verspürt, welches stets jede Ausgleichung verweigert, und ¡Die Note vom 20. Sept. wurde veranlaßt und unumgänglich" | nicht den geringsten Schritt gethan hat, um zu einem billigen Ne- 19thwendig durch die neuen, laut in Belgien aufgestellten Fordexun- i: fange des August-Monats den Fortgang der Un-- figen germde in dem Augenblick unterbrachen, als man im ichnung fertig glaubte, so daß man hier eigen der Regierung dürfte als cine Guthei- ; und ihnsn auch in Lon- Bei einem zroeiten Lesen wird liche Note, gleich den - vorhergehen- | ichen Ausdrücken abgefaßt war, und | daß sie, anstatt Ausdrücke zu enthalten, welche der Konferenz ungat- i geradezu über die freundliche Aufnahme aussprach , die den leßten Vorschlägen des Königs geworden, und - Uber die Reife, zu der die Unterhandlungen durch dieses gegenseitige | d L / V Lte D Zutrauen gediehen seyen; daß bei dieser Lage der Dinge. der Unter- | rigen Yftenstücken nur von einer Ausgleichung für Welgiendje Kei zeichnete nicht laut odex unyerzüglich, sondern nur in so milden * A “Ausdrücken, wie der Gegensiand“ erheischte, die! Unterzcichnung des | LZraltats verlangt habe; daß vielmehr, weit entfernt, die Konferenz o idelitificiren, wopin nicht allein ein absolu- ter “Wirspruch liegen, sondern was auch lungen der Konferenz und ihrem vepmitte

lediglich auf Belgien zu bezichên; daß dlich die Mittel“ der Bersdhnung nicht auf &ne Note sich als erschdpft darstellen konn- lland.n1® den Wunsch ausdrückte, nach Maßgabe August vorangegangenen Uebereinkunft zu einem Schlusse | al i ] zu komme; ciner Yebereinkunft, von deè die Korrespondenz des Un- | so lange als es seinem Gegner gefällt, hittgusgeseßt wird// s terzeichnet:n sammt den begleitenden Documenten das Haager Ka- binet“ if Kenntniß geseßt hatte, und die durch keine spätere Mit- theilung abseiten der Konferenz modificirb worden war.// N /7/,Diese leßtere, (fährt man fort) hat zu erfahren sich bemüht, ® ob der Unterzeichnete mit Fnsiructionen ‘und Vollmachten verschen scy, um unter den Augpicien der Konfevonz mit vollmächtigten die vorgeschlagene Auskunftsömittel za erdrtern; aber die Konferenz hat niemals eine amtliche Antwort auf ihre desfallsi- gen Fragen erhalten. /4// i : Î ¡Der Unterzeichnete muß sich hier erlauben, an seine Erklärun zu erinneèn, daß er im Bestß einer volllommenen, mit der Königl. Unterschrift werschenen Voflnfcht sey, um mit der Konferenz; zu ondon einen Trennungs-Vertrag“ zu u | nen, und ihn sofort danach auch mit dem Belgischen Bevollmäch= tigten zu unterzeichnen. Aber Verhandlungen zwischen dem Lebte- nd dem Unterzeichneten erschienen dem Grundsaße der Unter- ung und dez, Würde des Königs {o wenig angemessen, daß sie bei der seligen Sktimmutzg der Gemüther unter den Parteien nur vou wenigem Nußen seyn könnten/ H ¿Was die am 26. September eingereichten schriftlichen Antwor- ten des Unterzeichneten auf“ die ihm vorgelegten neun Fragen be- trifft, soowird sich unter den Papieren zum 69. Protokoll der zusam- uengefaßte Fnhalt der Erkärung finden, welche er in der Sißung Dem Anscheine nach findet hier allerdings eine Zweideutigkeit statt, indessen kann sich der Unter- zeichnete nur auf seine schriftlichen Antworten beziehen, welche, wie er in der Konferenz am 26. Sept. erklärte, allein als autheatisch zu Vetvachteint (Ud ; / ,„JFenem summarischen Fnhalte nah würde das Haager Kabi- | net die Gebiets-Theilung der 24 Artikel nicht genehmigen , ausge- | nommen unter einer Garantie, daß die Entschädigungen in Lim- burg mit Holland vereinigt werden. : ) auf bemerkte die Konferenz, daß eine solche Einverleibung von der Einwilligung der Agnaten und des Deutschen Bundes abhange.// ¿Da die Niederländische Regierung mit ciner utibedeutcfiden Modification ihre Einwilligung zu einem in den Traktat der 5 Höfe einzurückenden Additional - Artikel über diesen Punkt gab, so wavd von der Konferenz vorgeschlagen, diese Frage als gänzlich beseitigt Voit einer speziellen Garantie war nicht die Rede, da nur die Frage über das Großherzogthum die Agnaten und den Deutschen Bund angehen fonnte/ : j ¡Hinsichtlich der Bemerkung in seiner vierten Antwort ist der Unterzeichnete beauftragt zu erklären, daß, da die Untechandlung, in den leiten sechs Monaten unabänderlich sich auf die: 24 Artikel geslüßt hat, das Haager Kabinet jeßt nicht gestatten könne, daß Eine der Parteien von den in denselben enthaltenen Bedingungen abgele, wo- durch gegen den Grundsaß aller Unterhandlungen angestoßen, und enwärtige unbeendbar gemacht werden würde. / brigen neuen und jeßt unerwartet erhobenen Schwie- rigkeiten gegen die Anwendung des- Tarifs und anderer Bestimmun- gen der Mainzer Kommission auf der Schelde betrift, so4würden diese bei aufmerfsamerer Untersuchung sofort verschwinden, und das ] Belgien, durch Übektriebene und irrige Publikums eihe falsche. Anficht über So is wohl behauptet worden,

| „Es hat also,’ wie ein Tory- Blatt bemerkt, „die E; Politik jet nichts weiter zu thun, als den Franzosen und M, bleiben, um nôthigenfalls im nâd F, werden zu fönnen. : ;

Jm hiesigen Moniteur liest man:

¡Da die gegenwärtige Note nur den Zweck hat, gewisse That- sachen aufzuklären, nicht äber den ganzen Fnhalt der 69 und 70 Protokolle, welche dem Haager Kabinctte noch nicht einmal amtlich mitgetheilt sind, durhzugehen, so hat sich der Unterzeichnete seiner Auf-

abe entledigt, sich alle ferneren Erklärungen vorbehaltend, welche ! ie Umstände, iti Bezurg auf ändere Theile jener diplomatischen Lk- | tenstücke wie auf die Rechte seiner Negierung nothwendig machen | dürften, Am die- Folgerungen zu beseitigen, die man sonsi aus dem-

daß, ohne die vieifacheni Concessionen Sr. Majeslät in Anschlag zuy bringen,"es dewNiederländischen Regierung vorgeworfen wjrd, eitem | | gütlichen Abkommen den Riegel vorgeschoben zu haben, weshalb fie | dentt hôrey muß, als Etwas, daz sich voix selb| gerseht, Belgien werde sich zu nichts mehr versichen ,„ sobald die ® vllmachten seiner | Gesandten abgelaufen ; daß gegen ihn, den Beraubten, eine Sprache geführt wird, welche, nah gükstiger Wendung der Unterhandluti- gen, den, welcher cmpfängt, treffen sollte, und daß man, anstatt

‘ergangene Einladung angenommen.

S E T T S T I r t E m É t

henden Jnteressen Und Verpflichtungen ihm, auferlegen, ohne auf |

Grundsaß, dem sich Vernunft und Religion auf gleiche Weise |

Beschießung der Holländischen Festungen beginnen soll, durch den

überein, daß es unumgänglih nothwendig ist, daß der König |

zügliche Anwendung entscheidender Maßregeln anzuzeigen 4

Belgiern zu wohlklingenden Thron - Reden zu verhelfen.(/

__ Der Courier will aus guter Quzelle- wissen, daß die Fr zésische Flotte unter den Befehlen des Admiral Vill'neuve y ()e hat gemeldet, daß der Regierung seit einigen Tagen neue Fiichláge mitgetheilt worden wären, und daß das Kabinet ' Wix sind ermächtigt, zu erklären , daß

Im Hafen, von Portsmouth sind die Rüstungen sehr „F Regierung keine Mittheilung erhalten hat, ‘und daß die vom deutend, Der Contre-Admiral Str Edward Owen war dasel urrier behauptete Thatsache gänzlich erdichtet ist.// nie bem Kriegsschisse „Southampton“ eingetrossen und ah i i sici von da nach London begeben. Da dieser Admiral nit i Valenciennes ‘wieder in Brüssel eingetroffen, und hatte so- | Holländischen Käiste sehr genau bekannt is, so hieß es, er wi eine Audienz beim Könige. | eine Abtheilung des unter die Befehle des Admirals Maslc,ff Das Memoría | gestellren Geschwaders befehligen. Le6terer hatte seine Flag tánde, welche die am, Bord des Linienschiffes „Donega®/ aufgezogen. :

Dèer Morning -Herald enthält ein Privat: Schmi , die Holländer behaupteten aus Madrid, ¿worin erzählt, wird, daß die neuen Minister u) außerhalb des Festungs: Könige den Entwurf zu.„einem..Dekret vorgeschlagen hätten, nr meldet, daß die

am nächsten Donnerstag - mit der Englischen Flotte... in Spith, vexeinigen werde.

Lis

dir allen Spaniern sowohl im Jn- als üm Auslande für vg a4! tische Vergehen eine vollfommkne Amneftie zugesichert wi ánge In dem diesem Dekrete vorangchenden Berichte hätten die ire, vefhafcet hätten. Der Direktor des Lütticher Thèaters, Herr St. Victor, hat | | h gestern Ziüchmittags erschossen ; Aus Portugal find noch keine neuere Nachrkchten cinWrlegenheiten ihn'zu diesem verzweifelten Schritt getriebe # Prüssel,* 25. Oft. Der neue qu, hat nUn ebenfalls ein Rundschreiben an die General-Pro- in ex sie zu strenger

nister diese Maßregel als die nothwendigsie und núslichste h den gegenwärtigen Umständen geschildert. S

gangen, und man is sehr gespannt auf die nächste Künde vou dn Im Courier liest man: „Wir bemeréen-, ‘daß die Vy

ning - Chronicle recht berichtet ist, wenn sie anzeigt, daj hatoren der Appellationshdfe erlassen, wor „Dritania‘/ von 120 Kanonen und der „„St. Vincent“ F) energischer Erfüllung ihrer Pflichten

Das Memorial sagt: se si zum erftenmale* versammelten ,

120 Kanonen" nah dem Tajo beordert sind, um dik Flotte jj

Admiral Parker zu verstärken, daß aber die Schlüsse, die M Kollege daraus zieht, falsch sind. Die Schisfe werden nit Mnmen, Und darin die Beding i U E en-sie sich zur Uebernahme des Portefeuilles versánden, in- Miguels zu unterstüßen, sondern sie- sollkn nur Drei ann sie dabei bemerkten, daß diese Bedingungen eine gegenseitige : rpflichtung bildeten.“ :

„Vir glauben“, sagt dasselbe Blatt, „daß die Bedeutsamkeit der politischen Angelegenheiten den Mi- ) mit der Beseßung des ftigen, wetches noch immer ohne

gefendet, -um irgond eine Forderung bei der Regierung Yy

Schiffe erseßen, welche von dem Geschwader des Admi

Parker zu der“ Flotte des Sir P. Malcolm stoßen, welche, n unsere Leser wissen, binnen kurzem nach der Schelde segeln"vin Wo Nachrichten aus Gibraltar vom 1. Okt. zufolge, hey iz-Rath bis jeßt verhinder& haben, sic Bomben - Schiss „, Meteor ‘/ Befehl erhalten, sich se)leunis-y anz-M eBevwveiischast zu seßen, um nach Lissabon zw segeln. +7

Sir Richard Vyvyan , als einer der heftigsten Géögne y Ministeriums im lezten Parlamente bekannt, hat die voi j

( rah

ten Aner großen Anzahl von Wählern der Stadt Bristol an ¡ss Blatt geschrieben, seitdem aber keinen Ant Wein Segner daselbs Ftion-genommen habe ,, und auch

Herr Protheröe.

Gestern fand in Guisdhall eine Versammlung statt, un \ff Mittel zu berathen, wie der jeßige Lord-Mayor,* Sir 34ff Key, am leichtesten zum Repräscnianten für die City? von (uf

don im Parla : ent gewählt werden könne, und wurden in dis Beziehung verschiedene Beschl'isse gefaßt.

leidenschaftlithsten und ausfreizendften Aeußerungen sollte hab zu Schulden kommen lassen. Er erêlärt jeßt Öffentlich, daß si

den Mund gelegt, an die er niemals gedacht habe. Am 13ten d: M. starb in Burfington der General lieu nant Macdonald im 57sten Jahre seines Alters. Er was ob gleich von Schottischer Abkunfc, Jrländischer Pair, und hin läßt zwölf Kinder. Die gestern bei der Central-Gesundheits-Behörde in Lu

aus England und Schottland eingegangenen Cholera-Berichte (Mg und Ver

den wiêder 491 Erkrankungen und 499 Todesfälle an zwei Tay Mie detiansd e. Aus dem Haag, Okt. Jm-Fournal de la Hi

liest man: „Wir vernchmen, daß ih die Geueralstaaten indu

91S

gestrigen geheimen Ausschuß der zweicen Kammer mit der nig, dessen

wort auf die Eröffnungs - Rede Sr. Majestät beschäftigt habn

"und daß deë von der Koïnmission vorgeleäte Entwurf einstim

angenommen worden ist. ‘/ ;

Aus Tilburg wird gemeldet, daß Se. K. H. der Feldmarstl sich eifrig mit Jnspizirung der Vertheidigungs-Mittel von jt Stadt bis Bergen - op - Zoom beschästigt. « Man hat die nöthiz Maßregeln getroffen, lm die alte Maas abzuleiten ; Gertruiden ist in gutem Vertheidigungs-Zustande. Die Feld-Truppen bi den sich in ihren altèn Stellungen und erhalten» täglich Verst kungen. —- Belgische Soldaten haben vor einigen Tagen in!

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s , I

Wohnung des Schleusen-Wächters bei Someren Excesse begaut F

Man schreibt aus Vtießingen vom 22sten d. M.: „#1 l9ten Abends verkündigten cinige Nothschússe,“ daß ein El dein Unfkergange nahe »scy; es war nebelichtes Wetter gewe als das Schif vor dem Hafen angekommen war. Es ergabss

daß es die Korvette „Pollux‘/ war, die auf einer Sandban! (ff

scheitert war, jedoch durch Ueberbordwerfen eines Theils i! Batterie diesem gefährlichen Zustande glücklich entkam und s folgenden Tage mit der noch übrigen Mannschaft glückli # der hiesigen Rhede anlangte. Déíeses Kriegsschiff is im von Bacavia abgesegelt und hat auf der Fahrt drei verdicnsi® Öffiziere, worunter den Kommandanten, Obersten eg, ny vierzig Mann durch Skorbut und andere Krankhzeitenaverlott

Ämsterdam, 24. Okt. *) Das heutige Handelssll enthält folgende Nachrichten aus dem Haag vom Dien den 23sen d. M.: „Es ist heute ein Kabinets - Rath gehal worden, der von halb 11 bis Z Uhr gedauert har. Es eis daß darin über die neueren Vorschläge der Konferenz S schlagt worden und daß die Frage hinsichtlich der Sche!desuh! von unserer Regierung jeßt auf ein solches Terrain verseb! h den, daß man Grund hat, zu verinuthen, die Vorschläge,

| inan nun wieder unsererseits an die Konferenz mache! 1"

werden von derselben als genügend und befriedigend antrtanti werden; auch glaubt man, daß die Antwort der Regieru stens nach London abgesandt werden wird.“ Jn Folge 1 hi Nachrichten sind heute an der hiesigen Börse schr viele Le nainentlih für Haager Rechnung, gekauft worden. Nt wirêl. Schuld wurde bis 431 bezahlt. “nd

Unter mehreren an der heutigen Börse verbreitet gewe Gerüchten war auch das, daß die Deputation der Generalsia welche Sr. Maj. die Adresse derselben úberbracht, die erse s sten Zusicherungen über die Aussicht einer baldigen Erledlg der Niederländischen Angelegenheiten erhalten habe.

Welat en,

Brüssel, 24. Okt. Am künftigen Donnerstag ! Tru)

König von hier nah Diest reisen, daselbsk einen Thei! der ends pen der 1sten Division die Revue passiren lassen, und

in Löwen schlafen. Am folgenden Tage wird Se. Maje

t 1

untex „Neueste Nachvichten// mitgetheilt worden.

iffe zürückfehren. Das Lager bei Diest ist nunmehr ab- 19liMrochen; die Barracken werden indessen den Winter Úber »jten Frähjahr wieder bezo-

Verlangen der Verhafteten, gezen

Bürgschaft auf freien Fuß i D ( Guß gestellt zu werden, isf vom Hofger

ichte abgeschlagen worden. Deut Glan d. Das erledigte Justiz-Ministerium ist tagten Königl. Staatsrath und Appel- »ranka, zur Vertwe- ônig Otto den Ge- N geantwortet habe, Weaj. nicht in der feierlichen it in der darauf ertheilcen Pri- s der Griechischen Sprache bediente. on Griechenland wird Dr, Röser be- 1 ile des unvergeßlichen Zranfreih und England be- Üftrag der Regierung die Cho-

¿Der Courrier Múnchen, provisorisch dem sehr be lations:Gerichts- Präsiden sung übertragen. en aus Hellas in G ist dahin zu bericitige Vorstellung der Gesandten, sonder vat-Audienz Sich vielinal Als Leibarzt des Königs zeichnet; ein ausgezeichneter, aus der“ Sch Großi hervorgegangener Arzt, der reiste und im vorigen e lera in Berlin beobachtete,

Der Kaiserl. Russische Bo Graf Pozzo di Borgo, p Oktober durch Augsburg?

Kassel, 24, i: enthàit cine Allerhöchste Kurprinz-Mitregent auf A riums sich bewogen gefunden die Verordnung vom 29. des Landiirthschafts-Verein Rinteln zu verfügen.

Braunschweig, 19. Okt.“ Der Befreiungsschlacht wurde in Braunsch Feier geehrt. i hatte dem Führer des bei Waterloo, den

? ten, Freißerrn v. jer berathschlage. Eine Mittheilung, daß K viechischer Sprache A R A s H n, daß Se. Der Kriegs-Minister is gestern Nachmittags um Z Uhr e

enthält eine ausführliche Erzählung der rhaftung des Herrn Pescatore begleitet Win, und versichert, daß die Verhaftung nicht in Niederanven, sondern in Grevenmacher, und Nagans statcgFfunden habe. burg einen Herrn s Ettelbrüsk, der besonders dazu beigetragen habe, die r Tornaco’s in die Hände Der :

U U 21

E / tschaster beim FranzösisHen Hofe Holländer in Lux assirte, e S E A

h mnisung für Kurhessen erordnung, wonach Se. Hoheit der Gesammt -Stamts- Ministe- en h Aufhebung der durch Unt 1521 gebildeten Deputationen zu Marburz, Fulda, Hanau und

Belgischen Behörden zu Die Geselz 6 g U ; nirag des man glaubt, daß finanzielle haben , die cinistev, Herr Le-

Jahreêtag der Leipziger weig durch eine würdige ; | Herzoglichen schweigischen Corps in dei Schlacht 1 Gencral Elias Olfermann, auf dem in der ahe der Stadt gelegenen Nußberge eine E lassen, und der heutige Tag ( hung des Denkmals gewäßlt. stadt liegende Trupven - Corps Säule ein offenes Quarré. der Hofprediger, Abt N G würdige Redner Jahren auf dem Marsfelde vo tapfern Braunschweizer Schaaren je h 1 die Feier der Leipziger Schlacht e

Santa M. 26 De BDforte, Herr Maurojené, ein r Reise nach London durch die Rhei gleiche den Art. : Zeitung.)

Hiesige Blätter berichten: meinen Zeitung gemeldete (in Nr. 29: genommene) Nachric Stadt Jena, Geh Stände - Versamml( [s dersckbe zw

Das Offizier - Coros der

an versichert, daß die Ninister, ein Protokoll aufge- ungen verzeichuet haben,

hrensäule errichten wurde zu der feierlicæn Einwei- Das gesammte in der Haupt- und bildete der Sâule sprach i zum Herzen dringende erinnerte daran, wie êr vor 17 r Paris gleichfalls iw der Mitte gestanden und durch die | rhößt habe. Abgesandte der-hohen 23sten d. M. n ngegenden gekommen. Zärkei im heutigen Blatte der Staats-

o M a A U) die Menge _rtúcête aus, An dem Fu R A N estphal, ernte inisteriums zu beschä l é Das Memorial Belge erklärt, daß der je6ige Justiz- inister, Herr Lebeau, zulezt a!fi 12. Oktober einen Artikel fär J Ae ‘ferner keinen daran nehmen

Weihe der Religio

Fanariote, it an

SHhweden und Norwegen. Stockholm, 19. Oft. ten d. „einer Deputation von Professoren-aus Upsála, die Al- hôchstdemselbey eine zu Ehren Sr. Kanzler jeyer Akademie, goprägæ Denkmü Zeven, Und derselben äuf

der König haben am ie neulich von der ‘Allge- der Staats-Zeitung auf- der verdienstvolle Deputirte der eime Hofrath Luden, seine Stelle bei unserer ung niedergelegt habe, if bloß in soferw rich- eE seinen Austritt aus der Stände-Versamm- lung zu beabsichtigen sheint, doc hat er feine Anzeige. an das Staats -

Desbertetck

s ) (Allgemeine von Coudenhove, einer der Dienst-

8 Kontgs Hoheit des Kron-

Die öffentlichen Blätter hatten eine Rede des Hen Sy nzen, als ] mitgetheilt, welche, er in Elomnel gehaïten, 1nd worin er sh isserreichen die Chre hatten, Audienz ge Anrede folgende Antworc ertheilt: „Meine Herren!

huen„ überreichte Denkmünze l5 Fch Meinen Sohn Kanzler der Akademiken beiver Königreiche èrnannte , habe laudt, daß der Erbe Fhrev gemeinschaftlichen T! eige der Wissenschaf tlichen Wohles fremd seyn dfe. èrste Mittelsmann zwischen Mir'und den ge

Die”Mir-von

s einem Grunde werth.

7 a - e A Z ¿0 2 is l 2 deéhath T0 Ausdrücke entstellt worden wären, und man ihn Außerungen (Mi aus mehr als 0a n oh

inisterium gelangen lassen.“

)rone feinem ¿_ keiner dex Queflen des bf- Ich“ thn beauftragte, lehrten Gesellschaften zu

ten und Künsie E Zeitung.) Der Graf

Kämmerer Sr. Kaiserl. Hoh,

beausiragt, sich nah London zu- begeben, um die Englische Ros gierung zu vermögen, sle auf irgend eine Weise vom Unter-* gange zu retten. Herr von Maurojeni wird unverzüglich naci London abreisen. Höch vermuthlih wird er daselbsk Gehör fin - den, denn Herr Stratford-Canning hatte hon bei seiner Anw-

senheit in Konstantinopel der Pforte die Vermittelung sciner Re- gierung angetragen, um den Krieg mit Mehemed Ali zu vermeis den. Damals fürchtete aber der Sultan téeine Niederlage, und die warnende Stimme des Englischen Repräseütanten fand keinen Eingang. Eben so wenig wollte er nach dessen Abreise den Vor- istelungen des interimistischen Großbritanischen Geschäststrägers Aufmerksamkeit schenken, sondern wies Alles zurú, was öen Schein einer Intervention hätte. Die traurigen Erfahrungen

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über fremde Dazwischenkunft, welche er bei dem Griechischen Un- abhängigkeitskricge aemacht hat, mögen hm wohl einen gewissen Widerwillen gegen "d chen Dienste eingeflößt haben. Jet ist es anders e N e(ebietet, und um dem gewissen Unier- gangé zu l N 1 A einzige Itettungsinitiel iicunig cer grissen und fremde Vermittelung angesprochen werden. Dasselbe Znéeresse, welhes die Englische Regierung vor 4 Monaten hatte, der Pforte ibæe Vermitcelung anzubieten ,* um dem Ausbruche eines ¿ihr verderbliche! Httcges zuvor ufommen, besteht no®); S ¡ spricht vielmehr lauter als je, und man kann daher erwarten,

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daß dis Bemihungen des Herrn v. Maurojeni in London nich fruchtlos seyn werden.“ E Vereinigte Staaten vonMord-Amerika.

New-York, 19. Sept. Die Natiomal-Gazette enthält folgende vergleichende Betrachtungen über den Französischen Cassa tionshof und den Ober-Gerichtshof (supremne courl) der V. St. Das Benehmen des Pariser Cassations - oder Ober-Gerichtshofecs, indem er das von der vollziehettden Abtheilung der Französischen Regierung anzewendece Kriegsgeseß für ungeseßlih und ungül- tig erklärte, verdient in jedem Lande geehrt und lobt, vorzüg- lich aber in unserer Republik beachtet zu werden. Diese erfolg- reiche Opposition der Franzdfischen Richter gegen odie ungesetz- liche Gewalt des Schwerdtes und. der ministeriellen Usurpation; macht «Epoche ia den Annalen des Französischen Staatsrechts und sie fann für alle Zeitsn von dem heilsamsten Einfluß auf Frank- reichs Freiheit seyp. Wenn die Franzdsische Nation ers die“ rich- terliche Gewalt als eine SchußKwehr für ihre -Rechte zu betrach- ten lernt, wenn sie sich von dem Gedanken durchdringt, dieselbe gegen die vollzicherde Gewaltoder Militair-Despotismus und Ruÿum zu unterstüßen, daun wird sie zu einem solchen Grade von Sicherheit und Fesßigkeit in politischer und bürgerliczer Freiheicr gelangên, wie sie ihn-vædem noch nie errelht far. Unter der alten Ne- gierung bewährten sih schon einige ihrer Parlamente, n ihrer Eigen|chaft als Richter und Dolmetscher in Bezug auf die ôffent- lichen Privilegien, als ißre besten BeschÚßer, als ihre unerschrok- kensten Kämpen.- So seltsam es auch erscheinen mag, so ist. es doch icht überflüssig, die Amerikaner auf den Werth eines un- abhängigen und tüchtigen Ober-Gerichtshofes in politischem Sinn, wie so eben Frankreich ein? Beispiel davon liefert, aufinerksan zu machen. Wir haben cinen Cassätionshof, der einen Theil un- seres politischen Bündes - Systems bildet und _auédrücklic dazu. gemacht ist, die Verfassung und „die Gesetze in leßter Instanz auszulegen und zu vertheidigen. Ein Prä- sident und eine Kabale in seiner Umgebung haben diefen Gerichbs- hof unbequem gefunden und wünschen ihn zu «eytfernen, weil

des Erzherzogs Franz Karl, ist bereits von hier den Grafen von ‘Ponthieu, der am 28sen d. M.

Gränze zu empfangen.

abgereist, um . in Prag ein Am verflossenen ogin von Angoulème, Die Frau . Wien verlassen, um sich nach Prag 1 chen Corps, mit Aus- )en und Französischen Botschaft, haben die vorgestellt zu werden. c. der Kaiser und die Kaiser Königin von Ungarn, so wie d

Beziehung zu den Män 1s Staatsleben bilden, indem sie mit Lei= Jugend-Erziehung beschäftigt sind. ende Fugend wird dereinst die Stübe heit prüft, wird fie Zukunft zu leiken wissen. TJhre Kollegen vou den andern Akademiecen unter {0 glücklich seyn, -das Böse zu ver Her große ee O E

n, habe F gewünscht, ihn in direkter n zu stelléèn, welche d ; vollfommnung der meine Herren, diess aufstreh Vaterlandes seyn: tndem der Gegenwart versichern“ uttd

treffen wird, an der Motitag, dem Namenstage der Frau Herz war Familientafel bei Hofe in der K. K. Herzogin wird am 25 zu begeben. nahine der Englisc Chre gehabt, ihr

K die Berganget

h Sie und F tet, wird ste, wie Fch hoffe, das Gute

Alle Mitglieder è

Gestern Abends in, der jungere ie übrigen Mit- vo die Jung? gentvart, und Man glaubt, daß e herrliche Herbst-Witterung, deren t, noch cinige Zeit in Schönbrunn verweilen

Universität (Gedattkens m Blute die erstaunenswürdigen Resul é Anschen gewährten. Fndem Ca t befesiigte e? Schwedens politische | Das Denkmal, das hte, konnte nicht besser aufge ble Gegenstände sein Andenken ærncuern, d wird darin eine neue Anmut t Ansdauex in ihren glülichen e Jch jede Gelegenhci Zuneigung und meines Königl. Woßlwollens Das Andenken Gustav Adolphs des Großen wixd, wie es iyt, auh iw der Hauptsiadt féierli r geistlicher Redner, der Bilghof Walin, ige in der Ri®derholtns “Kirche eine Rede fig aus der Gruft genommen und im Chor der l, über der Bisdsäule des Helden auf dem ( (aße eine“ Ehrenpforte êrrichtet, und 3

ausgedehnt. König Und die L glieder der Kaiserl. frau yon Orleans wurden mit súrmischem Fu die Kaiserl. Familie, wenn di wir geuießen, anhäl

tate, welche Eurova cin el Gustav in seine Fußstapfen s Dascym und beschüßte Fhre Ich dem Ruhme Gustav Adolphs ellt seyn, als in einer Stat, wo Dies sidirende Ju- rung, eine heilige Verpflichtung Anlagen waghrnehm t, Fhnen die Ver

Familie das Burg- Theater, t geführt wurde, tait Jhrer Ge vel empfangen.

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Die Hof-Zeitung vom 4. Oft, riht des General Pezo da Re all 297 V. ___/1Ich habe die Ehre, Cw. Excellen Defehlen Sr. Majestät gemäß, gester Passe gegen Porto vornahin. Eine lifen, eine andere auf der rechten Sette, reichere im Centrum vor; aber unsere grôßteTapferkeitan denTag gelegt hatten zuziehen, und ihre erste Stellun lichen Linien, welche aus zwei Re gen bestanden, zu der Rebellen genommen , die darin befin geit, und war

ügen ergreif zu erneuers.// kt. theilt nahstehenden Be- E goa über den Angriff auf Porto wird an diesem halten, wobei der Kirche aufge- »Ustav.- Adolphs- Parade gehalten U einer neu zu präâgenden Medaille irt, deren Inschrift die- Akademie |

z anzuzeigen, daß i, den it eine Rekognoszirung in rückte auf der ile, Und eine noch zahl- Truppen, nachdem sie die | »aren genöthigt, sich zuriücck- ivieder cinzunehinen, da die feind- ihen Batterieen mi

P 4 (7% Die linke Ko

Auch wird den Verewigten subscri t Vissenschaften vorschlage1 Ie lag wet neue Protokolle über d tgesack und von Düben sind der ‘amtlichen Zeitung beigelegt worde et den Papieren Unzôsisch ge hazy in Wien, und drei Co

t Verschanzun- \onne haite cine Batterie dlichen Kanonen verng- »tgedrungen; da fie aber ' , Un Anführer, Capitain Tra- so mußte sie das gewonnene T Die Nekoanot | Und endete nicht vor 5 Uhr uns in guter Ordnung zuräcfzogen. ich einen detaillirten Bericht sowo uisern Verlust einsenden. 30. Sept. 1832.‘

Berhôr der Freißerren von Fefsentlichkeit Übergeben und g n, woraus erhellt, daß man L des Freiherrn von Düben ein in s{lechtem schriebenes Concept zu einem Briefe an den Gra- uverte gefunden, wovon zwei A Son Altesse Royale le Prince de Wasa" \ das dritte in Schwedischer Sprache : isen af Wasa‘, führten. : vLeutscher, theils in Schw } olgenden Jnhalts : 1; Quarantaine halten; ) theurer.‘ und Rückreise, Königliche H Deren Vortheil nicht "lon selbst, daß ih aus für Se. Königl. heit emyfangen d Wenn ich nicht und Se. Königl. bezahlen müssen, f

| lbstständiger , \gen veranlaßte, wird df verschiedene

tar waren.

in die Verschanzungen vorg Y , ck e h s,

von den Rebellen angegriffen, und ihr vossos, getödtet wurde,

z errain wie- der aufgeben. :

zirung begann um 7 Uhr Mor ags, zu welcher Zeit wir M Sobald als mnôöglich werde wohl Uber die Ereignisse als úber Hauptquartier, Agras Santos,

Nachmittags,

E he: „Hans Kongl. Höghet Ferner fand man noch einen theils edischer Sprache geschriebenen Auf- Dukaten, um meine Reise der hohe Cours macht Alles Dukaten, um die Reisekosten fút® die die Kosten

= —. 2

U (E Die Allgemeine Zeitung berichtet aus Wien vom | i stantinopel vom sten d. eit Jöorahim Pascha's in Syr Aegyptische Feldherr hatte seine maiís eine Béwegung vorwärts oder vielmehr deren hemed Ali, welcher angetragen hat, twe von feiner Unter bärtesten Beding stellen und in Sultan hat «a die ihnen Vorschl Anfange des Feldz traurigen Umständen bleibt der Pforte kein Vermittelung. Sie thut dies

S

S in einem Schreiben „Es sind Nachrichten aus Kon- tgelaufen, wo wegen der Fortschritte große’ Aufregung herrschte. nzentrirt, und aber- Die Túrkische Axmee, tn Eile z¿urüccke

_ Unbedeutend sind; es versteht diesen Mitteln die Schul Hoheit zuoezocken habe.‘ as Portrgic Gustavs U], und die Geld bekomme, kann ich nicht von bin- doch am Ende meine den Augen der Welt als der mich zu Unterneh- will sonst schreibe ich ich persönlich kenne, und und ihn verhaßt andhaft geläug- Prinzen unterhalten n inniges Gefühl für «e, weil jeder Gutdenfender

d bezahle, De Truppen ko Trúmmer, zogen sich noch kürzlich der Pforte seine Ünterwer nn er mit Syrien belehnt würde, will iverfung mehr sprechen hôren, und mzt die Ungen, bevor er den Marsch seiner Armee ein- handlung eingehen will. dan seinen Sohn Unterh âge gemacht haben solle Freuden eingega

Hoheit werden ofern er in ehrenwerther angesehen werden w yi ; Hôöfe, deren Minister ? den Pxinzen jedesmal compromi | v. Düben hat jedo st Communicationen mi: dem en, zugleich aber erklärt, daß er ein tinzen und seine Familie he

irgend eine Unter n ihn un händler abgeschickt, n, auf welche Beide beim ngen wären. Unter diesen e Zuflucht übrig, uch, und hat d |

hen.“ __ ‘Gy

lig, als fremde en am Kaiserl. ODester-

er sie in der Ausführung ihres Planes hindert, indem sie Wil- lens sind, die Gewalt und die Patróonatschaft für immer in Hán- den zu behalten. Ein bedeutender Staat widersebt sich ihm und verhöhnt ihn, und ein anderer klagt ibn an. Der Prásidenr nimmt die jenem zukommende Prärogative für sich in Anspruch. Wenn die Nation ñicht die Angriffe zurlückweist, denen der Ge- rihtshof ausgesetzt is, wenn sie ihn nizht in feiner, Unabhüängig- keit und Gerichtsbarkeit aufrecht erhält, so werden auch wir bald politische Anarchie und Kriegs-Geseße zu sehen, bekommen, und die Verfassung wird unter dem Vorwand von Staaten - Rechten und Pkäfideñten-Pflichten “gestürzt werdén.“

Den Zeitungs-Beorichten zufolge, scheint sich auch der Staat Maine, öer früher auf der Seite des Generals Iôckson war, jeßt gegen diesen zu wenden. Wenigstens sind die Stimmen zwischen den betden Kandidaten Goodenow, dem Anhänger von Clay, und Smit, demn Anhänger von Jackson, sehr getheilt und neigew sih zu Gunsten des Ersteren hin, der unter & Gruaf- schaften“ in fünfen dig Majorität füv sit hat. o“

Am bten d. M. traf Herr Washington JIrving in Eleave- land im Staat Ohio ein ; in seiner Begleitung befand sich Herr EllswortHh, der von der Regierung der Vereinigten Staaten zum Agenten in einer Streitigkeit zwischen dem Ingenieur - Departe- ment und den Jndianern im Westen des Missifsippi ernannt ift. Beide verließen *noch an demselben Tage die genannte Stadt, um die Felsengebirge zu besuchen. 7

Die Boston-Zeitung meldet, daß die Herren Daniel Webster, Stephen White und General William Sumner die Williams - Jnsel im Hafen von Boston für 70,000 Dollars ge- kauft haben, um eine kleine Stadt, die zu Sommer-Wohnunacu dienen soll, darauf zu erbauen. S

Ín der Stadt Montreal sind in den leßten 3 Monaten 2800 Personen oder cine von zehn gestorben.

4 E E Ura Den 29. Oktober 1822. Amil. Fonds- und Geld-Cours-Zeltel. (Preuss. Cour.)

5 : |Zf. Brief.Geid, 1 se ‘f. \birief. Geld. ; Sf. - Sehuld=Sch.| 4 VE | 933 UGurolshz. Vos do.! 4 | 997 | ps Engl. Anl. 18) O S [103 Ostpr. Pfandbr. | 4 [1004 | N Fogl, Anl. 22/ 5 | [103 FPomm, Pfandbr. |*4 14052 - t Dg! Obl, 30,4 | 87x | 87i [Kaor.-u. Neum. do.| 4 105 | —- Präm.Sch.d Sech.| | 925 | 52" FSchleslsche do.| 4 [106 | Kurin. Ob! m. ( | 4 | 9211 e IRLsotC.d.K.-u. N. | 56 | ‘eun. Int Seh do.| 4 [D254 | 12-Sch. d. K.-u.N.| | 57 —-- verl. Stadt-Obliz.| 4 | 947 | ——— | Königsh. 0 E 93I | 934 FHoll, voltw. Duk.| —| 154 eib Elbinger do. 41 | 943 Néue do: |—— (9 aen Dän do: in Th| | 84 0 leriedrichsd’or * |—| 133 | 131 Westnr. Piandbr.| 4.| 971 | IDiscénio. : .., Lad 4 | 5

Auswärtige Börsen. 4 Hamburg, 27. Oktober. Vest. 55 Met. 867. 48 do. 751, Bank-Actien 1132. Russ. Engl : l » i . Dry F Li. 88. inNZi, 974. Preuss. Präm. Scheine 1024 Poln. 1112, 9.

London, 23. Oktober.

0 5 f p s " » 3 & Cons. 835. Belg.76. Bras, 48%, Dün, 685. Port. 484. Russ. 991.

Wien, 24. Oktober.

F Mt Q79 - - H e 58 Met. 87s. 48 do, 757, Loose zu 100 FI; 182, Parl.-Obl, 1264

R 5 R ) fic ck *) Dieser Artikel ist einem Theil unserer Leser {08 L M einem Unglücklichen Ÿ empfinden m1 D H i i pnden müsse; Das ] reichischen Hofe aktreditirten Geschäftsträger, Hrn, v, Maurojeni,

Bank-Actien 11384,