1832 / 315 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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A e ion

zu verzeihen, daf auf der anderen Seite zugemuthet worden. ‘Wir können diese zahlre aus ihr drei trefflich vorgegangen. sind: Ahlborn, Krause und

zu viel bier zu erwähnen,

der dfentlichen Meinung

; A, ; 0e dre eeflicle Landscpaftamaler per Böhnisch.

Gr.

L

K Meteorologische Beobachtung. °©

1832 Morgens | Nachmitt. | Abends | Nach einmaliger v. Novbr. | 6 Uhr. ‘2 Vhr. 10 Uhr. Beobachtung. Zu ä |337,6 8 Par. 337, 7Wgr.1337,8 7 “War hQueiwärme 8,6 ® R. L rme 2,6®R.| 8,6 i: 2,6 d ; z Tb auvunti *1,4°N| 19° R| Lo° R a 9/6 Mo Dunfisdttà.} 90 pCt. | 87 pCt. 94 yCt. Bodenwärme 4,4 ® R. 7 Wee v Le L Me E S usdünft. 0,6 0 6 % Rh. olfenzug Le s L e edershl. 0; 0 4 5 e Rh.

Berliner Börse. Den 10. November 1832. Ámtil]. Fonds - und Geld-Cours-Zette

St. - Schuld -Sch.| 4 | 92 | 912 fGrosshz. Pos, do.| 4 | 981 | Pr. Engl. AnLe18| 5 | 103 JOstpr. Pfandbr. | 4 1100 | þ Pr. Engl. Anl. 22 5 | [103 Pomm. Pfandbr. | 4 1055 | Pr. Engl. Obl. 30| 4 | 862 | 852 ÎKaur.- u. Neum. do.| 4 |105 _— Präm.Sch.d.Seeh.| | 507 |.502 ISchlesische do.| 4 |106 | —* |* Kurm. Obl.m.1.C.| 4 |-802 | IRkst.C.d.K.-n.N:|—| 55 | Neum. Int. Sch. de.| 4 | 902 | }Z.-Sch. d.K.-u.N.|—| 56 | Berl. Stadt-Oblig.| 4 | 92 |*— f}. E Königsb. de. “f 4 | 924 | Holl. vollw. Duk.| 18 | Elbinger do. 4 | Neue do. |— | 19 Danz. do. jn Th.| —| 34 -| f[Friedrichsd'or . |— 1315| 1317s Westpr. Pfandbr.| 4 | 97 -| [Disconto . —| 4 |'5 s e S Preu/ss.Cour. |., Wechsel. Cours. Brief | Geld. Aera L e oa Pv 250 Fl. [Kurz | [1457 * di e E 250 FI. |2 Mit. [1427 ° Hawburg .. ... S 300 Mk. Kurz - [1522 [1521 G s e S C P 152 11517 O L 1 LSt. 13 Mt. * [6-291| R l S 800 Fr. 12 Mt, 8d] 811 Wie O 150 Fl. 2 Mt. 1037 [1037 L C 150 FI. |2 Mt. 103% 4 T L 100 Thl. 2 Mt... 4 9954| O E 100 Thl. |8 Tage [403 Frankfurt a. M. WZ....….. « O L U T1088 Petersburg . .... Ge 100 RbI. |3 Woch. | 30#5| L « . 600 Fl. |Kurz

Auswärtige Börsen. A msterdam, 5. November. - a Niederl. wirkl-Schuld 41. 58 neue do. 7874. Kanz-Bill. 4153. 62 964. Russ. (v. 1835) 965. do..(v. 1831) 86. Oest. 831. 57 49x.

Hamburg, 8. November. . Oest. 58 Met. 853. 48 do. 74. Bank-Actien 11124.

L. (Preufss. Cour.)

G ISRSD C D In

965. .Preuss. Präm. Scheine 1004. Poln. 1091.

. Allgemeiner Anzeiger

Bekanntmachungen.

Avertissement.

Die » in unserm He ebade Folio IlI, ver- chutting, Dorothee, geborenen

eus, und dem Schumachermeister Wilhelm Schüt- ting gehörige, zu Friesack belegene, mit Ausschluß der Pertinenzien 1034 Thlr. 1 sgr. 7 pf. gewürdigte Groß- bürgerstelle, sol Schuldenhalber ohne Pertinenzien

j{iQuete, der Wittwe

in termino

den 11. December c., Vormittags 10 Uhr, zu Friesack, döffentlich meist-

Kauflustige werden zu diesem Termine mit dem Er- dfnen, eingeladen , daß Ftwanige Erinnerungen gegen[beide an me in unserer Registratur einzusehende,

i Termine angebracht werden fonnen. Neustadt a. d. D., den. 14. September 1832.

in dem Gerichts - Locale bietend verkauft werden.

die, tagli bis 4 Wochen vor dem

Das Stadtgericht zu Friesack.

| 7 \Briejl Geid.

Spam. 38

Russ. Engl

Leipzig, so auf de

Unter denen mir lisch von den ten und Pap Wechsel, als:

Taxesdies# Wechsel, da ih mich deshalb mit den Ausftel-

Bekanntmachung.

Das unterzeichnete Gt oerio kannt, daß zu dem, unter seiner

den, nachstehend beschriebenen , pendiîum zu Michael d.- J. Niemand aus der hat und etwanige Januar 1833 erwartet werden.

der Stifterin sich gemeldet dungen bis zu dem 2.

4. Leipzig, den 27. October 1832.

iidaDas

Stadtgericht zu Leipzig. Winter, Stadtrichter.

xtract

aus Frau Annen, des Raths zu Leipzig,

macht hiermit be-Fi lls i

M: Mona steben- [N Jane 1G Seemannischen Sti- amilie

Herrn Christoph Seemanns, weil. hinterlassener Wittwe Anno 1607

gerihtlich publicirten Testamente 2c. 2c.

Ferner so bescheide ih au hiermit Vier Hundert Gulden Haupt-Summa, so auf meinen lange es meine Bluts-Freunde b zinsung stehen bleiben, dergestalt, mit Zwanzig Fl. sollen verzinset, Knaben aus meiner Freundschaft und

Schir erischen Gesclecch irmerischen Geschlechte und allhier zu Leipzig sich a ünf Jahr lang, oder da zu ein

dürftig, vor armen Freunde, Mannes - es am meisten benöthiget

Knabe zum Studiren tüchti p so sich verheirathet, vorhanden, olget werden, und auf den Fall gar nes Geschlechts vorhanden, len solche Zinse eineni arme

und zu ewi

jeßigen Wohnhause, esizen, sollen um Ver-Jund Zusägen begle daß solche Iahrlichen sbearbeitet exfheinen.

en Zeiten

in speciell bekann ; Warschau, den

nmel-

Literarishe Anzeigen.

Literarische Anzeige für Geschäftsmänner. andels-Lexicon von M. Culloch betitelt : Leh ( „A Dictionary practical, theoretical and historical off meinschaft, gewinnt. / wird das Werk nicht ohne Nuzen sein, da Wichtigkeit der Bearbeitung einzelner Particularrechte Privatrechts „von den

. Von dem

sche begonnen.

so ¿um Srtudiren tüchtig

Aa 00% Vg

T SIE 1:8 T S E C S

zu einer oder der andern Zeit abe vorhanden sein würde, einer armen Jung- frau aus solchem meinen Geschlechte zur Ausstattung sollen gereichet und gegeben werden, da au Knabe oder Jungfrau meines Geschle ts, 0 dieses anden, sollen solehe 20 Fl. si

ch etwa T

arme Jung- gegeben und ge-swig Niemandes mei- so dessen benöthiget,

n Bürgerssohne allhier zu

d allh aufhalten würde, zu einem Stipendio und bessern Unterhalt seiner Studien auf n

der offic

t:

( onfien einem oder Weibspersonen, welche so lange bis wiederum ein g, oder eine

In - und Ausland

sol-

121 D gra r 2A T 4 A R L -ck N B T 842 T A F EFi: tpr

Warnu

olnischen Parkisanen geraubten Effek- en, befanden sih auch folgende zwei

1030 Thlr. vom 46. September 1830, ausgestellt von David Cohn hier,

500 Thlr. vom 2. November 1830, ausgestellt von Samuel Sattenberg hie, J ine Ordre lautend. Ih erkläre Zl fonnte.

lern bereits geeinigt habe, für ungültig, und warue und der etwaige Käufer derselben, sich den Verluft

selb zuzuschreiben haben würde. Die übrigen mir noch fehlenden Dokumente,

commerce and commercial navigation” hat unter meiner Leitung etne Uedersegung ins Deut- Dieses Werk wird nun durch mich

soffür den deutschen Geschäftrémany mit Anmerkungen ausgezeichnecften Juristen lang ANeTTANNE is, esthetiliXK,

Arnold Ruge, gr. 8vo. 1 Thlr. 6 gr. (d Thlr.

Bei August Nücker, Fischerbrücke Nr. 26, erschien:

von Berlin und Potsdam auf das Jahr 18332. Geheftet 1 Thlr. 10 sgr.

n der Buchhandlung des Waisenhauses in alle ift erschienen und in allen Buchhandlungen des

Oehmigke, Burgstraße Nr. 8 an der langen Brüke, und in Neu - Ruppin: ;

Die allgemeine ehelihe Gütergemein- schaft im Herzogthum Cleve und in de

itou et O R t u R

: * 1258 5 : Lóndon, 2. November. 35 Cons. 845. Belg. 74. Bras. 484. Dän. 685. Niederl. 42, Russ.

987. Span. Cort. 164.

Königlihe Schausptele. Sonntag, 11. Nov. Jm Opernhause: Die Stumme won

Portici , große Oper in 5 Abthetlungen, mit Bällets; Musik von .

Auber. (Dlle. Fanny Elélêr: Fenela. Hr. Emmich, vom che- AUUn. Corte, Hof- Theater zu Karlsruhe: Alphons, als

/ Gastrolle.)

Ein Plak in den Logen des êrsten Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c.

Jm Schauspielhause. Zum erstenmale wiedérholt : Wohnun- en zu vermiethen, komishes Gemälde in 5 Rahmen, von L. Angely. Hierauf: Demoiselle Bock, Lustspiel in 1 Af.

Montag, 12. Nov. Jm R erstenmale : Baldrian und Rosa, gder: Ein Schwank vom Wbezahs, Sing- spiel in, 4 Abtheilungen, nach inem Srhlesischen® Volksmäht? chen, von E. Raupach; Musik von_C. Blum; Tanz von Hoguet.

Zu dieser Vorstellung ‘bleiben die bereits gekauften und mit Sönnabend bezeichneten Schauspielhaus-Billets gültig; auch wer- den die dazu ao zu verkaufonden Bilets- ebenfalls mit Sonn- abend bezeichnet seßn. : e

Dienstag, 13. Nov. Jm Schauspielhaufe: Die Ahnfrau, Trauerspiel in°5 Abtheilungen. Ee

In Potsdam: «Zum “erstenmale wKderholt : Baldrian und Rosa.* (Die Dlles. Therese und Fanny Elsler werden hierin tanzen.) 5 ï

- e Königstädtisches Theater. Sonntag, 11. Nov. Zum erstenmale: Gustav Wasa, Schau-

spiel. in 5 Akten, von Kotebue.

- Montag, 12. Nov. Der Kreuzritter in. Aegypten, große heroische Oper in 4 Aufzügen, nah dem Jtaliänischen : Il Crociato in Egitto; Musik vom Königl. Hof - Kapellmeister Meyerbèer: (Mad. Kraus: Wranizky, Kaiserl. Königl. Hofsängerin zu Wien: Palmide, als zwsölfte Gastrolle.) :

Dienstag, ‘13. Nov. Herr und Sfklave, Melodrama .in 2 Akten. Hierauf: Wübsale einèr Postwagen-Reise, komische Ge- mälde in 6 Rahmen und 2 Aufzügen, von L. Angely.

Neueste Nachrich.ten.

París, 4. Nov. Vorgestern Abend hielt der König einen zweistündigen Minister-Rath. Gestern arbeiteten Se. Majestät nach -einander mit dem Großsiegelbewahrer, dem Handels- und dem Kriegs-Minister. ° j

Der zum See? Präfekten in Rochefort ernannte Admiral Grivel legte gestern den üblichen Eid in die Hände Sr. Maje- stät des Königs ab. e 6 j

Man versichert, der Herzog von Orleans werde sich über- morgen -ñach dem Hauptquartier begeben. ;

Weie Zea -Bermudez wird täglich aus London hier erwartet.

eit den leßten acht Tagen ist hier bereits eine große Menge von Deputirten aus allen Theilen der Kammer eingetroffen. j

“In Aix tritt Herr Pascal, Post- Direktor nach der Juli- Revolution, seit dem Antritte des jebigen Ministeriums aber aus dem Staatsdienste ausgeschieden, als Kandidat der Opposi- tion zu der durch die Beförderung des Herrn Thiers erledigten Deputirten: Stelle auf. i

Der heutige Moniteur enthält eine noch vom 20. Sep-

r Universität: allhier studiren wird;

vou Rênne. gr. 8vo.

S

n _g.

am 11. September 1831 bei, Ka-fverdräñgten Grunds

durch den 0

keiten,

ch zu bringen, da ih solche niemanden cedirt habe, swurde um so dringenderes Bedürfniß, q D ais Li ves der wichtigsten particularrechtlichen Institute betreffen. : l /

Eine solche hat der Herr Herausgeber, durch scine|Nordhausen if so eben erschienen, und in alle f verdefvormalige Stellung als Rath bei dem Ober - Landes- han _be dieses für nöthig erachten sollte, später-Igericht und Pupillen - Collegíum in Hamm dazu in|Riemann, Schloßfreiheit Nr. 9,) zu beko!

t machen. den Stand geseßzr, geliefert.

16. Februar 1832. Leopold Bercksohn.

für das Studium des deutschen

Die Platonische ; Schiebe, 74 sgr.)

Director der öffentlichen Handels-

Lehr - Anstalt in Leipzig.

ielle Adreßkalender

itet, so vollständig als zweckmäßig S

Professor zu Kassel) Geschi

es zu haben, in Berlin bei Lud- gr. 8vo. 2 Thlr. 8 ggr. (2

e «4

fig 10D: E Gi M 05-2 4A 0 pem y E R A E E O S ti O ie U S Lat S E A E E e P Mo:

Ct

„und Doktors der. Medizin, Herrn Delpech; sein Be)

r die Preußis

bei den Gerichtshofen und besonders bei dem Landes- Juftizcollegium der Provinz eine feste Praxis darüber Nicht bloß das auf diese Weise ge- wonnene Resultat , sondern auch zum Theil die âlte- ren Quellen waren bisher ungedruckt, und eine voll-

hiermit einen Jeden, solche auf irgend eine Art anf ständige Sammlung aller vorhandenen Materialien

f Das Werk wird dem Practifer unentbehrlich sein, da es bis jegt das einzige iff, weleßes eine ganz vollständige und zuverlässige Sammlung aller bereits gedruckten und ungedruckten Quellen dieses. Instituts enthält, welche an practischem Werth noch durch die dem Text begleitenden erläu- ternden Anmerkungen, und durch die im Anhange ge- gebene systematische Uebersicht der Hauptgrund{äße der Lehre von der Cleve - Märkischen ehelichen ‘Güterge- Aber auch für den Theoretiker

Es fam darauf an, sagt der Verfasser in der Vor- rede, die ganze Lehre vom Schönen und der Kunst, soweit sie Platon vor gelegentlichentwickelt, inEinsund wo mög: lich in eine Einheit zusammenzufassen und Dies if biêéher noch: nirgends vorsucht, hier aber, wie jeder Kenner leicht abnehmen wird, mit- wahrhaft künstlerisher Vollendung sowohl der Anordnung als der Darstellung gelungen, \o daß dieses Werk eine lângft gefühlte Lüdke ge- wiß auf das Würdigste ausfüllen wird. j

Schmieder, K. C., (Doctor der Philosophie undszdösischen Gratimatik kennen, warnt vor den ut!

L - 10 sgr.) Wer die Verhandlungen über die Alchemie als ge-

R E É R A C A n E R E E

tember datirte Königl. Verordnung? wodur beim Kriegs, sterium ein aus 8 General-Lieutenants, 3 General-Major 1 Militair-Jntendanten bestehendes permanentes Infanterie Kavallerie-Comité errichtet wird. Eine zweite vom 15ten datirte Königl. Verordnung betrifft das Remonte - Corps.

Dex Rechnungshof ‘und der hiesige Königliche Geri hielten gestern, jener unter dem Präsidium des Marqui Barbé - Marbois , dieser unter dem des Barons Séguirr Eröffnungs-Si6ung. h

O, = schönen Künste hat gestern an die ( des verstorbenen Herrn Meynier den Maler Herrn Paus laroche zu ihrem Mitgliede gewähit. / L:

Binnen kurzem wird hier abermals ein neues Woch unter dem Titel „le Fondateur‘/ erscheinen. Herausgeber ben if der freie Verein für Ku Volks-Unterriht. Das 4 „le Commêrçant‘‘, das anfangs nuweinmal wöchentlich ers sollte, wird ein Tagesblatt werden. und f zugleich mit d litif- beschäftigen?

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Allgeme ide

)reußis{e Staats-Zeitung,

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A , 15. Derlin, Montag den 12e» November

Zeitungs-Nachrichten. N T and

Die Zoll - Einnahme in Havre hat iri dèn ersten 10 F-

ten dieses Jahres 23,380,015 Fr. ,” das ist 4,543,879 Fr, eingetragen, als in dem entsprehenden Zeitraume des Jahres 9 Aus Montpellier meldet man die am 29sten v. Y hellem Tage, auf offener Straße und kaum hundert. S von der Stadt stattgehabte Eêmordung des bekannten Pros

wurde ebenfalls ihm zur Seite erschossen. Déxr Mörder | gewisser Demptos aus Bordeaux, 36 Jahr alt, den der Delpech vor etwa einem Jahre in seiler orthopádischen Y zu Montpellier behändelt hatte. Damals glücklich geheilt, er dor einigen Tagen aus unbekannten Gründen nah My lier zurückgekehrt ‘und in einsr Wohnung vor dem Tho der Straße nah Toulouse, wo die Anstalt des Herrn Y gelegen ist, abgestiegen. Ar 28sten Abends hatte Lesterer (i seinem frühgren Patienten noch sehr freundschaftlich im Y unterhalten. Am Vormittage des 29sten war Demptos nicht qu Hause gegangen, wohl aber hatte er fich oft auf dem Balkqy Hauses gezeigt und unverwandten Blickes nach dem Stadt gesehen. Als um 1 Uhr Mittags das Cabriolet des Hern] pech wie: gewöhnlich angefahren kam, ergriff Demptos ein läufige Flinte, und streckte- mit dem ersten Schusse den Bet des Herrn Delpech und mit dem zweiten diesen selbst-1 Das Pferd des Cabriolets wurde darüber scheu, ging dur blieb maschinenmäßig vor dex orthopädischen Anstalt stehen. lerweile war indessen Herr Delpech zum Wagen hindusz und gab wenige Minuten darauf seinen Geist auf. Alles d

sih jeßt sofort in das Zimmer des Mörders; man fand ih}

auf dem Sopha sibend; er hatte sich durch einen Pistolenschi Leben genommen. Eine zweite geladene Pistole fand may in seiner Tasche. Jm Uebrigén hat sich unter seinen P: nichts vorgefunden, was dazu geeignet wäre,“ irgend einen schluß über die Frevelthat zu geben. A

Aus Privas (Ardèche) meldet man, daß die Poliz einer von dem Rhone gebildeten kleinen-Jnsél, bei Bourg0 Andès eine heimliche Pulver-Fabrik entdeckt habe: « Der thúmer derselben ist sofort verhaftet worden.

Frankfurt a. M.,-7. Nov. Oester! 5pròc. Metal. 851. 4proc. 74s. Tate. 2hproc. 44x. 1proc. 191. Br, ÿ Actien 1331e 1329. ‘Part.-Obl. 1255. 1244. Loose zu Ü 182. Holl. 5proc. Obl. v. 1832 777. B. Poin. Loose 551. ÿ

Rédacteur Cottel. S S 2 Gedruckt hci A. W. Hay

chen Staaten.

Grafschaft Mark. Eine mit-erläkternden An-1Fr€s noy nicht forègesezt ward. Wäre die U

zu desto besserer Foëtsezung seiner Studien, gereicher merkungen begleitete Zusammenstellung: der dar-Jnur eine Verirruüg der Spekulation , so würde

und gegeben werden 2c. 2c. Uber vorhandenen Quellen, vom Negierungsrath|fals Ziel des Nachdenkens der Forscher von at f

2 Thlr.

Als die Verordnung vom 8. Januar 1816 die wäh-#s ) ist sie ab rend der Fcemdherrschaft durch den Code Napoléon]bildung? fann ihre Wahrheit hiftorisch na e der Cleve -Märkischen allge-swerden, so gehört fie zu den wichtigsten Gege meiney ehelichen Gütergemeinschaft wieder hervorge-Ider Actuesor\Qung, * Leßteres darzuthun if der Ÿ rufen hatte, zeigten sich in der Anwendung. so manchtszweck 1 „Sc . Der

déteren Wechsel der Gesetzgebung und diesden Leichtgläubigen, hat vielmehr aus veränderten Rechtsverhältnisse entstandene Schwierig-]den Ungleuben mitgenommen, ihn lange fest daß eine Reihe von Jahren verging, bis sihkund ers in den lezten Jahren dur eine ums

Jahrtausenden ein interessanter Vorwurf für | chichte der Philosophie sein, if sie aber mehr

ieser Schrift. Der Verfasser gehört 4

ren'

Revision die Ueber¡eugung erlangt, daß das alt jekt der Aichemie allerdings zur That gewor und wenigstens fünf oder sechs Meister der K erkannt werden müssen.

ls sie eines Schrift für. Nichtärzte! In der Verlags-Buchhandlung von E. F. Fi

handlungen (in Berlin bei C. H. Jonas, !

Der Arzt für Diejenigen, welche l BWrusfranthet tis leiden, oder: der Helfer bei den Kranthl der Brust, als: Engbrüstigkeit, Bluts) Katarrh, Schwindsucht u. s. w., so wie k tigen Angaben, sich davor zu scügen. ( Als Anhang: Hulfe und Rath für Diejenigen, well Hartleibigkeit und Verstopfung leiden. Von Dr, W. Abicht. 8vo. 1832. 10 sgr. (8 ggr.) (36 kr.). Da Brufikrankheiten und Verstopfung fat meine Uebel sind, so wird gewiß diese, Schi! den Nuten ftisten, den der Verfasser wünscht.

Bei Aus. Weller in Bauzen ist éeschienet! allen Buchhandlüngen, -in Berlin besonder? Stuhrschen zu haben:

E. Dreßler, (Lehrer der franz. Sprache M nasio zu Bauzen) über die Mängel de! ¿osishen Grammatik nebst Bemerkung die Art und Weise, denselben abzuhelfet, sonderer Berücksichtigung der Sprachleht Wailly, Girault Duvivier , Noël, Rod, | Sanzuin, Hirzel, Taillefer, Kirchhof. 4 Velinpapier bro. in 8vo. 10 sgr. "ui

Diese kleine Schrift lehrt die Gebrechen

da die hohe

dargestelli von

R T

würflich oder

der Alchemie.sund nicht selten ganz falschen Bestimmungen

und erläutert eine Anzahl Gegenstände ubt ‘-IGrammatifken s{weigen, sie wird daher von Í

daß es nun Zeitsund vornehml. Lehrern der französischen Sp10

{lossen betrachtet , wi Atgeßeben ne ivar, ihre Geschichte auMführen, die seit Len glet dusunbefriedigt aus der Hand gelegt werden.

Pâris

Gesandten, Herrn Lehon, eir Die Tribune meldet: der Quästoren - de

er war

fánge dieser

hit.‘

| Das Journal du Havre enthál

fette is

Yarnison stehende Bataillon

Hesdin mandie (lten.

alle Fe man ist assen

ússen ,

agiren , unter

gestern Nachmittag

Sofort ist Befehl erthe dt mit National-Garde zu® besetzen. Nord-Armee abgegangen.

ier Armee zu berechnen.

hre ‘Anwesenheit nothwe mehr. über die Anft

Ua ne O , 4. No

den Yánzen Abend finster. hier aus Paris -der

ausrücken zu lassen. befindlichen Truppen

auf den“versciedenen

Der° König ertheilte gestern dem Belgi- 1e Privat-Audienz. ¡Der Graf Alexander Delaborde, r-Deputirten - Kammer und Adjutant Lud- Philipps, hat diesem von Brússel einen C in den Tuilerieen angekommen i eshen schienen dem Köntge -große Besorgnisse

ourier gesandt, l De

zu erwecken þ aus der Feder des Herrn Thiers geslossene

Q V | gewesen | wie

|

\ !

Unmittelbar nach dem

Posten der | General Teste ist heute Es» hat viel Aufsehen „erregt; daß tungen unserer Provinz auf diese Wéise entblößt, dadurch dgrauf geleitet worden, den Éffektiv-Bestand Bedenkt man aber,” welche. Trup- Punkten zusammengehäuft sind, ndig geworden ist, so wird man sich rengungen wundern, die gemacht wer:

um eine Armoe zusammenzubringen, die im Aus-

soll.

Auf der Linie von Bayonne nach Bordeaux

dem Namen einer Obsetvations-Armes der Pyrenäen

ie Vendóe ist beseßt mit

n Paris

ie Nord:Armee bestéht ungefähr aus .

und, Umgegend ftehen

Marxseille, Lyon und .dem Süden Algier, Ankona und Morea

ind unsere® Heeres, das in dem nächst

n stark

Der Courrier français enthält folgenden

Schreib

eralstaaten: „Jh muß

[taaten

jranzosen zu schlagen, 1 dem Könige Geld geben so lange wir können,

jan sehen, daß unsere ssen hat. “Alle unsere lagen,

Streitkräfte niedergeschmettert zu werden.

m Köni Entwur alle S will, ent

will feinen Frieden, wur den Traktat vom ist beendigt. D virkônnen keine erainetät hervor

Sie gelesen

Wir hoffen auf Gott un

, daß e

Ocin Vol von allen physischen Mitteln, auh macht , nicht verlassen wird. 90. Juni ist in Jhre Im Monat August

diègne h

Der Constitutionnel ¿u

an in Statue

zen Schleier verhillt

rance,

t den Bastille-Stürmern Pensionen e Vas Mémorial bord

t entsch

d es widersinnig sey, dies

liede de , der ge mung

30,000 Mann, | getvagén. 10,000 ;

59,000 30,000 39,060

-

25,000 .

d C S4ST 27 Ia I N Gem A : Im Ganzen etwa -205,000 Mann. man einige tausend Mann. für die im brigen Lande ver- ¿n Besaßungen hinzu, so hat man ungefähr den Éffektiv-

Budget als 500,000

aufgeführt werden wird und vielleicht kicht die Hälfte r Zahl erreicht.“

Auszug aus

en eines einflußreichen Mitgliedes der Holländischen

Ihnen sagen, daß wir in den Ge-

entschlossen sind, nicht zu weichen und uns gegen

venn sie uns-angreifen. , so viel er haben will Und Solda- und wenn Jhr zur See kommt, so Mearine die That van Speyt's nicht Matrosen brennen vor Begierde, sich

Wir twer-

selbst mit der gewissen Voraussicht, durch so bedeu-

Nach dem von

ge der Könfetenz unterm 30, Juni gesandten Trak: f, wonach Leopold anerkannt werden sollte und der

tipulationen vom 24. August,

die man uns auförin-

hielt, ist das Unrecht offenbar auf Seiten Belgiens ;

denn wenn man

ihn wolite,

so braucht 30. Juni zu unterzeichnen und die ie beiden Ufer der Schelde gehören uns an Bedingungen annehmen, die mit den aus unserer

werden unsere Ancwort auf die Thronrede des Ks-

haben und eine feste,

vertrauensvolle Sprache darin d haben die innige Ueberzeu-

r stärker ist, als alle Soult's und Grey’'s der Welt f, das ihn zum Verbündeten nimmt, indem es zu-

at Alles in Verwirrung gebracht. “/

Franfreih der errichten wollte, werden

Insurrection vom die Statue der Freiheit mit einem

müßte. Die Gazette

die er ihm verliehen hat,

Jch glaube, der Traktat n Blättern nie bekannt gemacht wor- shien Alles beendigt; die Reise nach

ßerte gestern, daß an dem Tage, D. und 6. Juní

; die diese Bemerkung wiederholt, weit darauf hin, 1 demselben Tage der Moniteur eine

ieden abgelehnt. 3 r Villèleschen Majorität und gen die 221 gestimmt und der noch „dur nichts zu erkennen

man nicht die nationale Monarchie

daß m

oßer Fehler!

verselben

an Wenn das Art thut,

Freihs, arg kompromittiren !‘/ gestrige Erklärung des National, daß die Behauy-

Auf die

des Herrn Cabet, wonach das

Verordnung enthalte,

gegeben hat. und ihre

rtheilt würden. elais sagt: „Herr v. Berbis hat die Wie har man nicht einsehen fköôn- ! e politische Würde cinem alten einem Manne anzu- | Juli-Monarchie seine

Ernie-

H ) Pairie da- sie einer solhen Ablehnung ausseßt ? Dies war Ministerium ‘-noch mehr Schritte so würde es sein Schicksal, wie das

gedachte Blatt von dem

én Talleyrand und dem Baron Louis im Interesse der Or-

b hen Partei gestiftet worden set ert heute die Quotidienne

cteure d

ouis jemals den gerin

Dlattes g

vem He

es National leugnen ,

ehabt hätten , zoge von Orleans die Rede

Folgendes : daß die Herren gsten Antheil ay de und daß schon vor

gewesen sey.

»n sollte, ungegründet sey, ¡Die jesigen Talleyrand m Eigenthum die- den Juli - Tagen

Dies

t folgenden Arifel: „Durch Befehl eingegangen, das- hier des „A4fsten Linien - Regiments Alle in den Departements der werden dieselbe Bestimmung ilt worden, alle

f ¡ Î

|

Y

! scheinlich heute seine lesten | gehe die Rede, daß die Flotte in der

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en, di as ur j zosen bis nach der Blokade gehenden Rechten in direktem Widerspruch | E M f

mag dem Interesse der jcaigen Redaction dieses Blattes gan angemessen seyn; des Talleyrand der Grúndung diejes

ist, wie man solches behauptet, cine hohe Person, wenn nicht offen, doch insge-. heim sich wirklich dafür interefsirt hat. Die Herren Thiers«und Migner waren damals die bekanntesten Redaëtoren, die einzigen bei diesem Blatte, die "einen literarischen Ruf hat- ten; in ‘Paris und Valençay waren sie ge{bisscermaßen die Tisch-- genossen des Herrn von Talleyrand, und in Roche - Cote- die sei-

Blattes nicht so- fremd und daß er, so

| ner Nichte, der Herzogin von Dino; bei ihë wurde der ‘Plan in ihrem Salon ward der Prospektus vorgele-

gefaßt, den National zu gründen, und

j sen und verbessert. Der Graf von Ségur war einer von denen,

Depesche ward nach dem Herzoge von Broglie | dfe ihn vorlesen hôrten, und fonnte beim Weggehen aus dem

| Salon nicht umhin, zu «inem seinèr Kollegen im Institut zu , dußern, wie sehr er übér dic in diesem Prospektus, einem der ; merkwürdigsten Aktenstücke, der funfzehnjährigen Komödie, ent- wicéelten Prinzipien „bestürzt sey.‘/ durch Herrn Thiers fúredie Kosten seiner ersten Einrichtung als Minister 12,000 Fr. bewilligt werden. * i ° Der Niederrÿeir ische Courker fordert die Wählér von Schle- stadt, welchs entweder dén zum Finanz-Minister erhobenen Hrn. Humann als thren Deputirten zu bestätige an seine Stelle zu ernenney haben , „auf, ihre Stimmen- dem neuen Minisker zu cütziehen. Der Oppositions-Deputirte, Herr Audry de Puyraveau, ist in der Stadt: Rochefort, deren Abgeordneter er ist ,„ mit der Wearsellaise empfangen eworden.

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l L E j : ; é è e | Das Geseß-Bölletin ‘enthi(t eine Königl. Verordnung, wo- j

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Die Akademie der Inschriften hat in ihrer leßten Sikzung.

bie Herren Langlois, Gail Und Champollion-Figeac in die Liste der Kandidaten füx die in ißrem Schoße erledigten Siße ein-

Die Anklage - Kammer? des hiesigen Königl. Gerichtshofes hat den Redacteur der Gazette de France wegen eines in diesem Blatte enthalten gewesencgy Artikels über die willkürlichen Maß- regeln der. Regierung in def westlichen Departements“ vor den hiesigen Assisenhof verwiesen. Herr Berryer wird die Gazette in diesenv ‘Prôzess selben mit authentishen Dokumenten belegen,

Der Direktor der Brüsseler Bank, Herr Meeus, befindet sich* gegenwärtig hiet.

Die Brigg „Nisus‘/, welche sich Frei Jahre lang in der Súdsee auf Station befunden hat, is mit 400,000 schîveren Piastern fúr den Französischen Handelsstand am 30. Oktober in Brest angekommen

It Nantes, wo “bereits drei Zeitungen, „.la Venille Com- merciale”, „le Breton” ‘und werden in Kurzem drei neue Blätter, „la Loire”, ..le Nantais” und „le Journal de Nantes” herausgegeben werden.

Grsosibritanien und Jrlard.

London, 2. Nov. Der Courier ist das einzige der hie- sigen Blätter, welches bei der zuversichtlichen Behauptung von dem Einrücken der Französischen Truppen in Belgien und von dem dagegen eingelegten Protest der Preußischen Regierung be- harrt. Ja scinem gestrigen Blatt sagt er: „Wir wiederholen auf das bestimmteste unsere frühere Brhauptung, daß der- un- verzügliche Einmarsch der Frähzbsischen Armee beabsithtigt war, und mit derseiben Bestimmtheit wiederholen wir die Versicherung, daß der Preußische Gesandte dagegen protestivt hat; und wir glauben, daß in Folge dieses Protestes der Einmarsch der Fran- verschoben worden ist. ‘/ e daß Sir Pulteney Malcolm wahr- Jhstructionen erhalten werde. Es : nächsten Woche in den Dü- nen vor Anker gehen werde. Die Times schweigt seit einigen Tagen über die Belgischen Angelegenheiten, und beschäf- tigt ich dagegen in ihren beiden lezten Nummern mit den gro- ken Veränderungen in Spanien, an denen man hier überhaupt das lebhafteste Jnteresse nimmt.

Die Rotterdamsche Courant giebt Nachrichten aus London vom Zten d. Es heißt darin: „Fürst v. Talleyrand hat gestern Depeschen aus Paris erhalten und hierauf eine Zusam- menkunft mit Lord ‘Palmerston gehabt. Sir James Graham hatte aestern eine Konferenz mit Lord Goderich im Kolonial-Amte und arbeitete auch im auswärtigen Amte. Jn Antwort auf die Mitthei- lung der neuen Uebereinkunft zwischen Frankreich und England ha- ben die Bevollmächtigten Rußlands erklärt, daß die von Frank- reich und» England gegen Holland beschlossenen Zwangémaßre- geln fie, den Jn!?ructionen ihres Hofes gemäß, “deren Inhalt der Konferenz bekannt sey, in die Nothwendigkeit verse6ten, die Konferenz zu verlassen, und würden sie unverzüglich ihrem Hofe Bericht von den wichtigen Umständen ertheilen, die, indem sie die Beschaffenheit der friedlichen Vermictlung, woran sie er- sucht worden Theil zu nehmen, änderten, ihnen nicht länger er- laubten, an den Arbeiten ihrer Kollegen Theil zu nehmen.“

Im Globe liest man: „Berichte aus der Vendée melden, daß die Herzogin von Berry, obgleich sle sich in nicht geringer Gefahr befinde ,- der Polizei in die Hánde zu faílen, doch den Entschluß zu erkennen gegeben habe / Frankreich nicht zu verlas- sen, so lange der unerledigte Zustand der Belgischen Arioeldien/ heiten die Aussicht auf einen allgemeinen Krieg darbiete.

Nach Briefen aus Portsmouth hat der „Lord Welling- ton‘, jest „Dom Pedro‘/ genannt, am 30. Oft. vor Cherbourg seine Kanonen, 30 Zweiunddreißigyfünder und 30 Achtzehnpfün- der, an Bord genommen, und ihre Mannschaft, die aus 400 Ma- trosen, 50 Marine-Soldaten und 25 Offizieren besteht, vervoll- ständigt. Am 31. Oft. hißte er die Flagge der „Donna Maria‘, und lief unter Salutirung der Batterie in den Hafen von Cher- bourg ein, Am 1. Nov, sollte das Schiff absegeln, und zu dem

Der Couríer meldet,

n, oder einen anderen.

Leugnens ungeachtet glauben wir- abex, -daß

Geschwader des Admiral Sartorius {toßen. Mit Einschluß dieses Schiffes ‘haben die Agenten Dom Pedro's seit dem 20. August nicht weniger als 26 Schiffe von verschiedenen Größen, mit

° Leuten, Munition und Vorräthen nach Porto abgesandt.

_ Ein hiesiges Blatt enthält folgende statistishe Notizen, deren -Genaukgkeit wir natürlich nicht verbürgen wollen: WVom Jahre 1789 bis 1820 sind in Europa Dänemark ausgenom- omen, 5600 Frei Schulen errichtet worden, in welchen unge- fähr“ 1,650,000 Kinder Ukterricht erhielten. Jn Asien wurden in der Zeit 1000 Schulen errichtet, und 200,000 Kindern Un- terricht ertheilt. - Jn Afrika 50 Schulen mit 20,000 Kindern. In Amerika 400 Schulen mit 125,000 Kindern, und in Austra- lien 10 “Schulen mit 500 Kindern. Von 1820 bis 1829 - haben sich diese Anstalten auf folgende Weise vermehrt: In Europa 10,600 Schulen mit 4,700,000 Kindern; in Asien 1000 Schulen“ mit 500,000 Kindern; in Afrifa 130 Schulen mit 50,000 K. ; in° Amerika 1000 Schulen mit 380,000 Kindern; in Australien 100 Schulen mit 25,000 K. Es wird auch nicht ohne Juteresse seyn, zu erfahren, wie viel Bücher zum Elementar-Unterricht während der leßten 10 Jahre in den ver- schiedenen Theilen von Europa erschienen sind. Jn Dänemark sind 37 herausgegeben; in Schweden 5; in Deutschland 34 (2); in England 189; if Frankreich 201; in Jtalien 1; in Spanien 6;

D

e vertheidigen und will die Behauptungen der- *

«lami de la Charte” erscheinen,

in Portugal 2; in Griechenland 2- Folgendes is der Zustand des dffentlichen Unterrichtes in Paris allein: Es sind daselbst 80 Frei-Schulen mit k2,000 Schülern beiderlei Geschlechtes ; 403 Elementar-Schulen mit 25,582 Zöglingen ; 7 Kollegien, welche von der þ Regievung erhalten werden; 118 Pensions - Anstalten für Kna- ben mit 7699 A 329 dergleichen Anstalten für Mädchen mit 10,240 Zöglingen. Bum Unterricht in der Lateinischen, Sb Griechischen, Orientalischen und in lebenden Spra- en giebt es dort 20: dffentliche Anstalten, mit 317 Professoren und 17,823 Studenten. Die Zahl der Personen, denen Unter« richt ertheilt wird, beläuft sich"also daselbst im Gunzén auf 73,222. Die New-Yorker Zeitungen vom 10ten v. M. -ent- halten Folgendes: „Es gewährt uns Verguügen, anzeigen zu können, daß die zweite Botschäft von Mexiko an Herrn Pe- drazza, wodurch er aufgefordert wird, in sein Vaterland als Prä- sident der Republik zurückzufkehreu, von Erfolg begleitet gewesen ist. Nach einer Unterrédung mit den Abgesandten , den Herren Zerezero und Soto, gab Herr Pedrazza, if dem Geiste und mit den Gesinnungen, die man uverihAis von ihm ertvar- tete, den Wünschen seines Vaterlandes nah. Er ist am 2. Oktober in Begleitung jener Herren nach Mexiko ab- gegangen, und wird sih auf dem Ohio in dem der Mexikani- chen Regierung zugehörigen Schiffe „„Bello Jndia‘/, welches seine“ Befehle erwartet, einschiffen.‘/ Briefe aus Tampico vom 4. Sept. melden, daß die Txuppen in Matamoras sih ge- gen die Regierung erklärt, und ihren Oberst“Peredas eingesperrt haben; ferner, daß General Bustamente die Hauptstadt verlassen hat, ünd sich in Queretaro befand, wo er einige Streitkräfte organisirt, und daß General Montezuma San Luiz di Potosi in wenigen Tagen verlassen wird, um gegen Bustamente zu mar- schiren. Lekterzr soll 4000 Mann haben, LNHE sein Gegner deren 9000 anführt. Der E E nähert sh nun der Hauptstadt, und somit der Streit seiner ntscheidung.

Aetederlande

Aus dem Haag, 6. Nov. Das Amsterdamer Han- delsblad enthält nachstehende Notizen : ¡,Ïm gegenwärtigen Augenblicke dürfte nachstehende Beschreibung der Lokalitäten Ant- werpens ‘nicht ganz uninteressant seyn. Die Schelde entspringt in Frankreich, fließt durch Bouchain, Valenciennes und Condé, tritt dann in Belgien ein, und nimmt eine nordwestliche Rich- tung; sie strômt bei Doornik (Tournay) vorüber, neigt sih et- was östlich und passirt in dieser Richtung Audenaarde und Gent, wo sie eine dicidirtere Abweichung von Westen nach Osten macht. In Dendermonde (Termonde) nimmt der Fluß wieder seinen nördlichen Lauf, welchen er nun bis Antwerpen beibehält. Auf der Höhe dieser Stadt wendet sich der Strom westwärts, in welcher Linie er die Belgischen Gränzen berührt. Endlich nimmt er eine unveränderte Richtung von Osten nah Westen und ergießt sih sodann ins Meer. Antwerpen liegt auf dem rehten Ufer der Schelde, welhe dée Stadt von der Tête de Flandre (Vlaamsche Hoofd) trennt, die sich mithin auf dem lin- ken Ufer befindet, und zwar gerade im Mittelpunkte des Theiles der Schelde, die in s{nurgerader Richtung vor der Stadt von Süden nah Norden vorüberströmt. Die vornehmsten Fortíi- ficationen von Antwerpen, nämlich diejenigen, auf die eine ganz besondere Sorgfalt verwandt worden, sind die Citadelle, das Fort Montebello, das Nord - Fort und die Tête de Flandre. Die Citadelle gránzt an die Stadt, von der sie nur durch die Esplanade getrennt ist, auch berühre sie unmittelbar das Ufer der Schelde. Da die Stadt auf dem rechten Ufer liegt, #0 be- findet sich die Citadelle im Süden, oder oberhalb der Stadt. Von der Citadelle ausgehend und der Linie der Fortificationen folgend, findet man in geringer Entfernung das Fort Montebello, das dstlih von der Citadelle und súdlich von der Stadt liegt. Das Nord -Fort liegt unterhalb der Stadt, ebenfalls auf dem rehten Ufer und in einer Entfernung von etwa vierßdundert Ru- then; es steht dur eine Linie von unlängst angelegten Verthei- digungswerken mit der Stadt in Verbindung, und diese werden wieder durch große Batterieen geschüst, in welchen mehrere Ge- {üge vom General Paixhans aufgestellt sind, welche die Schelde in der Richtung bestreichen, die der Strom unterhalb der Stadt, also von Osten nah Westen, annimmt. Ober- und unterhalb der Tête de Flandre, auf dem linken Schhelde-Ufer, lie- gen zwei kléine unbedeutende Forts, nämlih das Fort Burght und das Fort St. Hilaire. Die Holländer sind Meister des ganzen linken Ufers des die Stadt bespülenden Stroms, sie ste- hen an der Flandrischen Spike und in den obengenannten klei- nen Forts; auf dem rechten Ufer besigen sie die Citadelle und

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